| (19) |
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(11) |
EP 1 509 288 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 21.05.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2003/002132 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/101555 (11.12.2003 Gazette 2003/50) |
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SKIBINDUNG, INSBESONDERE TOUREN-, TELEMARK- ODER LANGLAUFBINDUNG
SKI BINDING, PARTICULARLY TOURING, TELEMARK, OR CROSS-COUNTRY BINDING
FIXATION DE SKI, NOTAMMENT FIXATION DE SKI DE RANDONNEE, DE TELEMARK OU DE FOND
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR |
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Priorität: |
04.06.2002 DE 10224746
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
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Patentinhaber: Rottefella AS |
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3490 Klokkarstua (NO) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAUGLIN, Bernt-Otto
N-3440 R yken (NO)
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| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen et al |
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MEISSNER, BOLTE & PARTNER
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 806 977 EP-A- 0 951 926 DE-A- 2 418 577 DE-A- 2 728 747
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EP-A- 0 820 790 WO-A-01/66204 DE-A- 2 714 853 US-A- 4 273 355
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Skibindung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Im Unterschied zu Alpinbindungen besteht ein entscheidendes Funktionsmerkmal von
Touren-, Telemark- oder Langlaufbindungen darin, daß der zugehörige Skischuh zwar
am vorderen Sohlenende durch ein Halteelement auf dem Ski gehalten wird, das hintere
Sohlenende bzw. der Absatz aber nicht auf dem Ski festgehalten sein darf, sondern
diesem gegenüber anhebbar sein muß. Die Erfüllung dieser elementaren Forderung, die
sich aus den Bewegungsabläufen beim Langlauf oder Tourenskilauf bzw. Abfahren im Telemarkstil
herleitet, ist bei früheren Bindungskonstruktionen in der Regel mit Einbußen bei den
Führungseigenschaften der Bindung einhergegangen.
[0003] Seit Jahren sind aber auch Langlauf-, Touren- und Telemarkbindungen bekannt und im
praktischen Gebrauch, bei denen über korrespondierende Eingriffsabschnitte an der
Bindung und am daran angepaßten Skischuh eine gute Seitenführung zumindest in auf
die Bindung aufgesetzter Stellung des Skischuhs erzielt wird. Aus der EP 0 806 977
B1 auch veröffentlicht als WO 96/23558, ist eine Skibindung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 bekannt. Diese Skibindung weist in einer vorteilhaften Ausführungsform
ein an der Unterseite der Schuh-Vordersohle angreifendes Spannelement auf, welches
insbesondere als biegeelastisches Teil in Form eines Federbandes oder - blattes ausgebildet
ist. Diese Skibindung bietet gute Führungs- und Kraftübertragungseigenschaften; andererseits
gibt es aber auch noch Verbesserungsbedarf hinsichtlich des Kraftaufwandes beim Skilanglauf
bzw. Skiwandern.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibindung der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, die sich bei unverändert guter Führungs- und Kraftübertragungseigenschaft
durch einen geringeren Kraftaufwand beim Skiwandern bzw. Skilanglauf, d.h. beim Anheben
des Schuhabsatzes auszeichnet.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst, wobei vorteilhafte konstruktive Details und Ausführungsformen in den Unteransprüchen
beschrieben sind.
[0006] Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt also darin, daß das vordere Halteelement,
das z.B. nach Art eines Zeheneisens ausgebildet sein kann, relativ zur Bindung bzw.
zum Ski einerseits sowie relativ zum hinteren Halteelement andererseits um eine sich
quer zur Sohlenlängsrichtung und etwa parallel zur Sohlenlauffläche erstreckende Achse
verschwenkbar gelagert ist. Das vordere Halteelement ist also quasi "dynamisch" ausgebildet.
Die Folge davon ist, daß das vordere Halteelement beim Anheben des Schuhabsatzes kaum
noch Widerstand leistet. Dies wird dadurch erreicht, daß das vordere Halteelement
der Bewegung des vorderen Sohlenendes relativ zum hinteren Halteelement bzw. einem
Verbindungsteil zwischen vorderem und hinterem Halteelement folgen kann. Das vordere
Sohlenende wird also nicht zwangsweise durch das vordere Halteelement auf die Oberseite
der Bindung bzw. auf die Skideckfläche niedergedrückt derart, daß das vordere Sohlenende
sich stets parallel zur Skideckfläche erstreckt, und zwar unabhängig vom Anheben des
Schuhabsatzes.
[0007] Vorzugsweise ist dem vorderen Halteelement vor dessen Schwenkachse ein elastisches
Element, nämlich ein Flexor in Form eines Gummi- bzw. Elastomerpolsters zugeordnet,
zwischen dem und dem das vordere Sohlenende übergreifenden Teil des vorderen Halteelements
das vordere Sohlenende platzierbar ist. Gegen die Wirkung dieses Flexors kann der
Schuhabsatz angehoben werden. Damit wird die erforderliche Rückstellung des Skis an
die Sohlenlauffläche bewirkt, die beim sogenannten Diagonallauf gewollt ist. Bei Bedarf
kann der Flexor entfernt werden. Dadurch wird das Anheben des Schuhabsatzes zusätzlich
erleichtert. Die Entfernung des Flexors bietet sich insbesondere beim Skiwandern,
nämlich beim Anstieg mit Fellen oder dergleichen Steighilfen an. Gleiches gilt auch
beim Telemark-Skifahren. Auch dort ist der erwähnte Flexor eher hinderlich, so daß
es vorteilhaft ist, wenn dieser bei Bedarf entfernbar ist. Anders verhält es sich
beim sogenannten Diagonal-Skilanglauf. Bei diesem Laufstil ist es erwünscht und gewollt,
daß eine Rückstellkraft, und zwar insbesondere progressiv zunehmende Rückstellkraft
zwischen Schuh und Bindung in Abhängigkeit vom Anheben des Schuhabsatzes entsteht.
[0008] Als besonders vorteilhaft sei noch erwähnt die Anordnung einer Spanneinrichtung,
insbesondere Federspanneinrichtung zwischen hinterem und vorderem Halteelement, durch
die eine Einspannung des Skischuhs zwischen vorderem und hinterem Halteelement gewährleistet
ist. Die Spanneinrichtung ist so ausgebildet, daß das hintere Halteelement in Schuh-
bzw. Skilängsrichtung beweglich ist, und zwar entgegen der Wirkung einer das hintere
Halteelement in Richtung nach vorne vorspannenden Feder. Damit sind Relativbewegungen
der Sohle zwischen vorderem und hinterem Einspannpunkt beim Anheben des Schuhabsatzes
ausgleichbar, ohne daß die Fixierung des Schuhs beeinträchtigt wird.
[0009] Zur Erhöhung der Sicherheit bei Auftreten von Torsionskräften auf den Schuh kann
es vorteilhaft sein, wenn das hintere Halteelement zwei um etwa senkrechte Achsen
verschwenkbare Backen umfaßt, die gegen die Wirkung eines elastischen Elements, insbesondere
einer Druckfeder oder Torsionsfedern unter seitlicher Freigabe des Schuhs seitlich
ausschwenkbar sind.
[0010] Das hintere Halteelement kann als Haltekabel oder als Haltebügel, insbesondere als
an der Unterseite der Vordersohle eingreifender Haltebügel ausgebildet sein. Es wird
diesbezüglich auf den Stand der Technik z.B. gemäß der EP 0 908 204 A2 oder EP 0 951
926 Al oder die WO 01/66204 Al verwiesen, einen Stand der Technik, der auf die Anmelderin
zurückgeht. Im übrigen ist dieser Stand der Technik jedoch dadurch gekennzeichnet,
daß das vordere Halteelement starr an der Bindung und damit am Ski befestigt ist.
Beim Stand der Technik nach der WO 96/23558, die ebenfalls auf die Anmelderin zurückgeht,
ist das vordere Halteelement zwar um eine horizontale Querachse verschwenkbar gelagert.
Diese Lagerung erlaubt jedoch lediglich eine Verschwenkung relativ zur Bindung bzw.
zum Ski, jedoch nicht relativ zum hinteren Halteelement bzw. zu einem Verbindungsteil
zwischen vorderem und hinterem Halteelement. Dementsprechend unterliegt das vordere
Sohlenende auch bei dieser Ausführungsform einer Zwängung beim Anheben des Schuhabsatzes.
[0011] Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß das hintere Halteelement grundsätzlich
in Offen- bzw. Einstiegstellung gehalten ist, und zwar durch eine Verriegelung, die
beim Einstieg in die Bindung gelöst wird, so daß das Halteelement dann aufgrund der
Einwirkung der Spanneinrichtung in die Schuh-Fixierstellung gelangt.
[0012] Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bindung anhand
der beigefügten Schemazeichnung näher beschrieben. Diese zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäß ausgebildete Skibindung in schematischer Perspektivansicht;
- Fig. 2
- die Bindung gemäß Fig. 1 in schematischer Seitenansicht; und
- Fig. 3
- die Bindung gemäß Fig. 1 in offener Einstiegstellung und mit angehobenem hinteren
Halteelement sowie nach oben geschwenkter Verbindungsplatte zwischen vorderem und
hinterem Halteelement, ebenfalls in perspektivischer Ansicht.
[0013] Die in den Figuren 1 bis 3 schematisch dargestellte Skibindung, die als Touren-,
Telemark- oder Langlauf-Skibindung ausgebildet ist, ist mit der Bezugsziffer 10 gekennzeichnet.
Sie umfaßt eine auf der Deckfläche eines nicht dargestellten Ski montierbare Montageplatte
11. An deren Oberseite ist ein vorderes Halteelement 12 um eine sich parallel zur
Skideckfläche bzw. Montageplatte 11 und quer zu dessen Längsrichtung erstreckende
Achse 13 schwenkbar gelagert. Das vordere Halteelement 12 ist nach Art eines Zeheneisens
ausgebildet. Es umfaßt einen U-förmigen Bügel, der das vordere Sohlenende eines nicht
näher dargestellten Skischuhs übergreift und diesen auf der Bindung hält.
[0014] Dem vorderen Halteelement 12 ist vor dessen Schwenkachse 13 ein elastisches Element
in Form eines Gummi- oder Elastomerpolsters 14 zugeordnet. Zwischen diesem elastischen
Element oder Flexor 14 und dem das vordere Sohlenende übergreifenden Teil des vorderen
Halteelements 12 ist das vordere Sohlenende des nicht näher dargestellten Skischuhs
platzierbar. Dementsprechend läßt sich der Schuhabsatz entgegen der Wirkung des Flexors
14 nach oben anheben. Bei Bedarf ist das elastische Element bzw. der Flexor 14 entfernbar.
[0015] Um die bereits erwähnte Schwenkachse 13, um die das vordere Halteelement 12 schwenkbar
gelagert ist, ist unabhängig davon ein hinteres Halteelement 15 schwenkbar gelagert,
wobei das hintere Halteelement 15 am hinteren Ende eines plattenartigen Verbindungsteils
16 längsverschieblich (Doppelpfeil 17) beweglich angeordnet ist. Konkret ist also
das hintere Halteelement 15 über das Verbindungsteil 16 um die Schwenkachse 13 an
der Montageplatte 11 verschwenkbar gelagert. Diese Schwenklagerung ist unabhängig
von der Schwenklagerung des vorderen Halteelements 12. Diese unabhängige Schwenklagerung
von vorderem Halteelement 12 und hinterem Halteelement 15 ist der Kern der vorliegenden
Konstruktion. Das Verbindungsteil 16 ist vorzugsweise als eine in Längsschnittebene
der Bindung 10 biegeelastische Platte ausgebildet. Grundsätzlich ist auch eine starre
Platte denkbar, vor allem dann, wenn das hintere Halteelement 15 am hinteren Ende
der Vordersohle oder im Ballenbereich des Skischuhs angreift.
[0016] Der das vordere Sohlenende des Skischuhs übergreifende Bügel des vorderen Halteelements
12 ist in den anliegenden Figuren mit der Bezugsziffer 18 gekennzeichnet.
[0017] Zwischen hinterem Halteelement 15 und vorderem Halteelement 12 ist eine Spanneinrichtung
19, insbesondere Federspanneinrichtung angeordnet. Konkret umfaßt die Federspanneinrichtung
wenigstens eine, vorzugsweise zwei sich in Längsrichtung erstreckende Druckfedern
20, die das hintere Halteelement 15 in Richtung nach vorne, d.h. in Schuh-Fixierstellung
vorspannen. Die Federspannung kann mittels einer Spannschraube 21 eingestellt werden.
[0018] Wie bereits eingangs erwähnt, soll vorgesehen sein, daß das hintere Halteelement
15 in Offenstellung der Bindung fixierbar ist, wobei diese Fixierung beim Einstieg
in die Bindung auflösbar ist (step-in-Mechanismus).
[0019] Das hintere Halteelement 15 umfaßt einen an der Unterseite der Vordersohle eines
nicht dargestellten Skischuhs eingreifenden Haltebügel 22. Dieser Haltebügel ist in
Richtung nach vorne offen. Wie bereits eingangs erwähnt, kann das hintere Halteelement
auch zweiteilig ausgebildet sein, insbesondere zwei um etwa senkrechte Achsen verschwenkbare
Backen aufweisen, die gegen die Wirkung eines elastischen Elements, insbesondere Torionsfedern
unter seitlicher Freigabe des Skischuhs seitlich ausschwenkbar sind. Diese Ausführungsform
ist hier nicht näher dargestellt. Sie stellt jedoch ein nicht unbeachtliches Sicherheitsmoment
dar, insbesondere bei Auftreten von übermäßigen Torsionskräften.
[0020] In Fig. 3 befindet sich das hintere Halteelement 15 in seiner Offenstellung. Beim
Einstieg in die Bindung und Niederdrücken der Verbindungsplatte 16 wird die Verriegelung
des hinteren Halteelements 15 in seiner Offenstellung aufgehoben. Dieses bewegt sich
dann unter der Einwirkung der nicht näher dargestellten Spanneinrichtung in Schließstellung
nach vorne in Richtung des Pfeiles 23.
[0021] Dem vorderen Halteelement 12 ist vorzugsweise noch eine Zentrierfeder, insbesondere
in Form einer Torsionsfeder zugeordnet, die das Halteelement 12 stets in eine Normalstellung
bringt, in der sich der Bügel 18 etwa horizontal erstreckt. Diese Zentrierfeder ist
relativ schwach ausgebildet. Sie soll lediglich dazu dienen, das vordere Halteelement
12 in Normalstellung zu halten; sie soll jedoch die Relativbewegung des Halteelements
12 relativ zum hinteren Halteelement 15 bzw. Verbindungsteil 16 einerseits und Montageplatte
11 andererseits nicht behindern.
[0022] Das hintere Halteelement 15 ist noch mit einer hier nicht näher dargestellten Betätigungseinrichtung
verbunden, mittels der dieses in die Offenstellung, d.h. in Richtung nach hinten bewegbar
ist solange, bis ein Verriegelungsmechanismus tätig wird, der das Halteelement 15
in der Offenstellung hält solange, bis ein Einstieg in die Bindung erfolgt.
[0023] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
Bezugszeichen
[0024]
- 10
- Skibindung
- 11
- Montageplatte
- 12
- vorderes Halteelement
- 13
- Schwenkachse
- 14
- Flexor
- 15
- hinteres Halteelement
- 16
- Verbindungsteil bzw. Verbindungsplatte
- 17
- Doppelpfeil
- 18
- Bügel
- 19
- Spanneinrichtung
- 20
- Druckfeder (n)
- 21
- Spannschraube
- 22
- Haltebügel
- 23
- Pfeil
1. Skibindung, insbesondere Touren-, Telemark- oder Langlauf-Skibindung (10), zur Festlegung
eines einen Schaft und eine Sohle umfassenden Skischuhs, mit
- einem vorderen, dem vorderen Sohlenende zugeordneten Halteelement (12),
- einem zum Angriff an der Vordersohle oder am Absatz des Skischuhs ausgebildeten
hinteren Halteelement (15), und
- einer zwischen vorderem und hinterem Halteelement wirksamen Spanneinrichtung (19),
mittels der der Skischuh zwischen vorderem und hinterem Halteelement derart einspannbar
ist, daß sein Absatz frei anhebbar ist, wobei
das vordere Halteelement (12) relativ zum Ski einerseits sowie relativ zum hinteren
Halteelement (15) andererseits um eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel
zur Skideckfläche erstreckende Achse (13) verschwenkbar gelagert ist und das hintere
Halteelement (15) um eine sich quer zur Skilängsrichtung sowie etwa parallel zur Skideckfläche
erstrekkende Achse verschwenkbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Halteelement (12) ein Bügel (18) ist, der beim Benutzen das vordere Sohlenende
eines Skischuhsübergreift. und daß die Schwenkachse für das hintere Halteelement (15)
mit der Schwenkachse für das vordere Halteelement (12) zusammenfällt.
2. Bindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen hinterem Halteelement (15) und vorderem Halteelement (12) die Spanneinrichtung
(19), insbesondere eine Federspanneinrichtung angeordnet ist.
3. Bindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spanneinrichtung (19) in Schließstellung, d.h. in Richtung nach vorne vorgespannt
ist.
4. Bindung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das hintere Halteelement (15) in Offenstellung der Bindung fixierbar ist, wobei diese
Fixierung beim Einstieg in die Bindung auflösbar ist.
5. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das hintere Halteelement (15) am hinteren Ende eines um eine horizontale Querachse
(13) verschwenkbar gelagerten Verbindungsteils (16) längsverschieblich (17) gelagert
ist, wobei die Schwenkachse des Verbindungsteils (16) die dem hinteren Halteelement
(15) zugeordnete Schwenkachse (13) definiert.
6. Bindung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (16) eine in Längsschnittebene der Bindung (10) biegeelastische
Platte ist.
7. Bindung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spanneinrichtung (19) am Verbindungsteil (16) angeordnet ist.
8. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das hintere Halteelement (15) durch einen Betätigungsmechanismus entgegen der Wirkung
der Spanneinrichtung (19) in Offenstellung bringbar ist.
9. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
das hintere Halteelement (15) ein Haltekabel, oder einen Haltebügel, insbesondere
einen an der Unterseite der Vordersohle angreifenden Haltebügel (22) umfaßt.
10. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das hintere Halteelement (15) zwei um etwa senkrechte Achsen verschwenkbare Backen
umfaßt, die gegen die Wirkung eines elastischen Elements, insbesondere einer Druckfeder
oder Torsionsfeder unter seitlicher Freigabe des Skischuhs seitlich ausschwenkbar
sind.
11. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem vorderen Halteelement (12) vor dessen Schwenkachse (13) ein elastisches Element
(14) zugeordnet ist, zwischen dem und dem das vordere Sohlenende übergreifenden Teil
(18) des vorderen Halteelements (12) das vordere Sohlenende platzierbar ist, wobei
das elastische Element (14) bei Bedarf entfernbar ist.
12. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das vordere Halteelement (12) nach Art eines verschwenkbar gelagerten Zeheneisens
ausgebildet ist.
1. Ski binding, especially touring, telemark or cross-country ski binding (10), for fixing
a ski boot comprising a shaft and a sole, having
- a front retaining element (12) associated with the front end of the sole
- a rear retaining element (15) formed for engaging at the foresole or at the heel
of the ski boot,
- a tensioning means (19), which is operative between front and rear retaining elements,
by which the ski boot can be clamped between front and rear retaining elements in
such a manner that its heel is freely liftable, wherein
the front retaining element (12) is pivotally mounted relative to the ski, on the
one hand, and relative to the rear retaining element (15), on the other hand, about
an axle (13) that extends transverse to the longitudinal direction of the ski and
approximately parallel to the ski top face, and the rear retaining element (15) is
pivotally mounted about an axis that extends transverse to the longitudinal direction
of the ski and approximately parallel to the ski top face,
characterised in that
the front retaining element (12) is a yoke (18) which, in use, engages over the front
end of the sole of a ski boot, and
in that the pivot axis for the rear retaining element (15) coincides with the pivot axis
for the front retaining element (12).
2. Binding according claim 1,
characterised in that,
arranged between the rear retaining element (15) and the front retaining element (12)
is the tensioning means (19), especially a spring tensioning means.
3. Binding according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that,
the tensioning means (19) is prebiassed into a closed position, that is to say in
the direction toward the front.
4. Binding according to claim 3,
characterised in that
the rear retaining element (15) is fixable in the open position of the binding, that
fixing being releasable on stepping into the binding.
5. Binding according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that,
the rear retaining element (15) is displaceably mounted longitudinally (17) at the
rear end of a connecting component (16) that is pivotally mounted about a horizontal
transverse axle (13), the pivot axis of the connecting component (16) defining the
pivot axle (13) associated with the rear retaining element (15).
6. Binding according to claim 5,
characterised in that
the connecting element (16) is a plate that is flexurally resilient in the longitudinal
sectional plane of the binding (10).
7. Binding according to claim 6,
characterised in that
the tensioning means (19) is arranged on the connecting component (16).
8. Binding according to any one of claims 1 to 7,
characterised in that
the rear retaining element (15) can be brought into the open position by an operating
mechanism against the action of the tensioning means (19).
9. Binding according to any one of claims 1 to 8,
characterised in that
the rear retaining element (15) comprises a retaining cable, or a retaining bracket,
especially a retaining bracket (22) engaging at the under side of the foresole.
10. Binding according to any one of claims 1 to 9,
characterised in that
the rear retaining element (15) comprises two jaws which are pivotable about approximately
perpendicular axes, which jaws are pivotable out to the side against the action of
a resilient element, especially a compression spring or torsion spring, with the lateral
release of the ski boot.
11. Binding according to any one of claims 1 to 10,
characterised in that
there is associated with the front retaining element (12), in front of the pivot axle (13) thereof, a resilient element (14), the front end of the sole being positionable
between that element and the portion (18) of the front retaining element (12) that
engages over the front end of the sole, wherein the resilient element (14) is, when
required, removable.
12. Binding according to any one of claims 1 to 11,
characterised in that
the front retaining element (12) is in the form of a pivotally mounted toe iron.
1. Fixation de ski, en particulier fixation de ski de randonnée, de télémark ou de fond
(10), pour la fixation d'une chaussure de ski comprenant une tige et une senielle,
avec
- un élément de retenue avant (12) associé à l'extrémité avant de la semelle,
- un élément de retenue arrière (15) conçu pour saisir la semelle avant ou le talon
de la chaussure de ski, et
- un dispositif de tension (19) actif entre l'élément de retenue avant et l'élément
de retenue arrière, à l'aide duquel la chaussure de ski peut être serrée entre l'élément
de retenue avant et l'élément de retenue arrière de telle manière que son talon puisse
se soulever librement,
l'élément de retenue avant (12) étant logé de manière pivotante; d'une part, par rapport
au ski ainsi que par rapport à l'élément de retenue arrière (15) et, d'autre part,
autour d'un axe (13) s'étendant transversalement à la direction longitudinale du ski
et à peu près parallèlement à la superficie effective du ski, et l'élément de retenue
arrière (15) étant logé de manière pivotante autour d'un axe s'étendant transversalement
à la direction longitudinale du ski et à peu près parallèlement à la superficie effective
du ski,
caractérisée en ce que l'élément de retenue avant (12) est un étrier (18) qui, lors de l'utilisation, vient
en prise au-dessus de l'extrémité avant de la semelle d'une chaussure de ski et
en ce que l'axe de pivotement pour l'élément de retenue arrière (15) coïncide avec l'axe de
pivotement pour l'élément de retenue avant (12).
2. Fixation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le dispositif de tension (19), en particulier un dispositif de tension à ressort,
est disposé entre l'élément de retenue arrière (15) et l'élément de retenue avant
(12).
3. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2.
caractérisée en ce que le dispositif de tension (19) est précontraint dans la position de fermeture, c'est-à-dire
dans la direction vers l'avant.
4. Fixation selon la revendication 3,
caractérisée en ce que l'élément de retenue arrière (15) peut être fixé en position ouverte de la fixation,
cette fixation étant détachable lors du placement dans la fixation.
5. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que l'élément de retenue arrière (15) est logé de manière déplaçable longitudinalement
à l'extrémité arrière d'une partie de liaison (16) logée de manière pivotante autour
d'un axe transversal iorizontal (13), l'axe de pivotement de la partie de liaison
(16) définissant l'axe de pivotement (1 3) associé à l'élément de retenue arrière
(1 5).
6. Fixation selon la revendication 5,
caractérisée en ce que la partie de liaison (16) est une plaque élastique en flexion dans le plan de coupe
longitudinale de la fixation (10).
7. Fixation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que le dispositif de tension (19) est placé sur la partie de liaison (16).
8. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que l'élément de retenue arrière (15) peut être amené en position d'ouverture à l'aide
d'un mécanisme d'actionnement contre l'action du dispositif de tension (19).
9. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que l'élément de retenue arrière (15) comprend un câble de retenue ou un étrier de retenue,
en particulier un étrier ce retenue (22) venant en prise avec la face inférieure de
la semelle avant.
10. Fixation selon l'une quelconque des revendications à 9.
caractérisée en ce que l'élément de retenue arrière (15) comprend deux mâchoires pivotantes autour d'axes
à peu près verticaux qui peuvent pivoter latéralement contre l'action d'un élément
élastique en particulier d'un ressort de compression ou d'un ressort de torsion, en
libérant latéralement la chaussure de ski.
11. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce qu'un élément élastique (14) est associé à l'élément de retenue avant (12) devant l'axe
de pivotement (13) de celui-ci, entre lequel et la partie (18) venant en prise au-dessus
de l'extrémité avant de la semelle de l'élément de retenue avant (12), peut être placée
l'extrémité avant de la semelle, l'élément élastique (14) pouvant être enlevé si nécessaire.
12. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que l'élément de retenue avant (12) est conçu à la manière d'un fer pour orteils logé
de manière pivotante.