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EP 1 509 398 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
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Anmeldetag: 02.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004630 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/097360 (27.11.2003 Gazette 2003/48) |
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Qualitätsmessung in einer Auslegevorrichtung einer Bogenrotationsdruckmaschine
Delivery device for a sheet processing machine
Dispositif de reception d'une machine rotative a feuilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.05.2002 DE 10222543
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
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Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach/Main (DE) |
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Erfinder: |
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- BEITEL, Ulrich
63834 Sulzbach (DE)
- LANGE, Rolf, Martin
63075 Offenbach (DE)
- BRAUN, Eckhard
63110 Rodgau (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 527 453 EP-A- 1 034 927 DE-C- 19 819 490 DE-U- 20 021 623
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EP-A- 0 820 864 DE-A- 2 430 212 DE-C- 19 819 491
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Auslegevorrichtung an einer Bogenverarbeitungsmaschine
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die Auslegevorrichtung ist für Bogendruck-
und/oder Bogenlackiermaschinen einsetzbar.
[0002] Eine Auslegevorrichtung dieser Art ist für Bogenrotationsdruckmaschinen aus
DE 24 30 212 A1 bekannt. Die Auslegevorrichtung weist eine Sortiervorrichtung auf, welche die Druckexemplare
wahlweise auf zwei Auslegerstapel ablegt. Die Druckexemplare werden dazu innerhalb
der Druckmaschine messtechnisch einer Qualitätskontrolle unterzogen. Ein umlaufender
erster Kettenförderer führt die Druckexemplare einem ersten Auslegerstapel zu. Dem
ersten Kettenförderer ist eine Entnahmetrommel mit Greifersystemen zugeordnet, der
ein zweiter Kettenförderer nachgeordnet ist. Abhängig von der ermittelten Qualität
sind die Druckexemplare auf den ersten oder zweiten Auslegerstapel ablegbar.
[0003] Aus
DE 198 19 491 C1 ist ein Bogenausleger für eine Rotationsdruckmaschine mit einem endlos umlaufenden,
die Bogen zu einem ersten Auslegerstapel zuführenden Fördersystem und mit einer vor
dem Auslegerstapel als Weiche wirkenden, wenigstens ein Greifersystem aufweisenden
Trommel bekannt. Die Trommel dient der wahlweisen oder ständigen Bogenentnahme und
ist dem unteren Trum des Fördersystems zugeordnet. Zwecks Ablage der Bogen ist der
Trommel ein zweites Stapelsystem benachbart zugeordnet. Außerhalb des unteren Trums
ist eine Bogenleiteinrichtung mit einer über die Formatbreite verlaufenden Aussparung
angeordnet. Das Greifersystem der Trommel schneidet die Aussparung mit seinem Flugkreis
und das zweite Stapelsystem ist annähernd unterhalb der Trommel angeordnet. Das zweite
Stapelsystem ist als Palette oder Gitterbox, beispielsweise zur Aufnahme von Makulaturbogen,
als auch als Stapelsystem mit Anschlagmitteln und Geradstoßern zur exakten Stapelbildung
ausführbar.
[0004] Ein weiterer Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine ist aus
DE 198 19 490 C1 bekannt. Diese Auslegervorrichtung weist mehrere Bogenfördersysteme auf, wobei zwischen
einem ersten und einem zweiten Bogenfördersystem ein Transferzylinder angeordnet ist.
Dem zweiten Bogenfördersystem ist ein erstes Stapelsystem (Hauptstapel) zugeordnet
und dem Transferzylinder ist ein zweites Stapelsystem (Tiefstapel) zugeordnet. Von
dem Transferzylinder führt ein oberhalb des zweiten Bogenfördersystems verlaufendes
drittes Bogenfördersystem zu einer Ablagefläche für Bogen. Dieser Ablagefläche ist
zum Abtasten der Oberseite eines Bogens eine Messeinrichtung zugeordnet, welche bevorzugt
verfahrbar ist.
[0005] Von Nachteil ist bei der letztgenannten Ausbildung, dass das zweite Stapelsystem
lediglich der Aufnahme von Makulaturbogen oder der vorübergehenden Aufnahme von Bogen
beim Non-Stop-Stapelwechsel im ersten Stapelsystem nutzbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auslegevorrichtung an einer Bogenverarbeitungsmaschine
der eingangs genannten Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet und
die eine universellere Nutzung sowie eine Qualitätskontrolle der bedruckten und/oder
lackierten Bogen gestattet. Die Aufgabe wird durch die Ausbildungsmerkmale von Anspruch
1 gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Ein erster Vorteil der Erfindung ist dadurch begründet, dass bei der Auslage bedruckter
und/oder lackierter Bogen eine Qualitätskontrolle einzelner Bogen realisierbar ist
während die überwiegende Anzahl der bedruckten und/oder lackierten Bogen zu einem
ersten Auslegerstapelsystem (Hauptstapel) zuführbar sind. In Förderrichtung der Bogen
ist vor dem ersten Auslegerstapelsystem eine als Weiche wirkende Trommel mit wenigstens
einem Greifersystem angeordnet. Mittels dieser Trommel sind einzelne Bogen, die sonst
auf den ersten Auslegerstapel abzulegen sind, aus dem Förderstrom im Fortdruckbetrieb
aussortierbar. Hierbei wird unter Berücksichtigung der Zeit bzw. der Bogenanzahl,
alternativ der ermittelten Qualität bereits kontrollierter Bogen, periodisch jeweils
ein Bogen mittels der Trommel aus dem Bogenförderstrom aussortiert und wenigstens
einer Qualitätsmesseinrichtung zugeführt.
[0008] Von Vorteil ist ferner, dass nach der Qualitätsmessung jeder aussortierte Bogen einem
nachgeordneten, zweiten Ablagesystem zuführbar ist. Das Ablagesystem ist beispielsweise
in einfacher Ausbildung eine Ablagefach für Bogen, alternativ eine nachgeordnete Tiefstapeleinrichtung
(mit zumindest Vorderkantenanschlägen) bzw. eine Gitterbox.
[0009] Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Qualitätsmesseinrichtung mit einer Maschinensteuerung,
beispielsweise einem Leitstand, schaltungstechnisch gekoppelt ist und dass die ermittelten
Daten der Maschinensteuerung, beispielsweise zur Protokollierung, und/oder einer elektronischen
Farbregelung bzw. zur abrufbaren Datenspeicherung, zugeführt werden. Die bevorzugt
nach dem Prinzip der Farbmetrik bzw. der Densitometrie betreibbare Qualitätsmesseinrichtungen
unterstützen somit eine hohe Qualitätskonstanz von Bogenmaterial im Fortdruckbetrieb.
[0010] Es ist ebenso von Vorteil, dass mittels der Qualitätskontrolle mögliche Störungen
im Druckprozess vermeidbar sind und damit die Prozessstabilität beim Auslegen der
Bogen auf das erste Auslegerstapelsystem erhöht wird.
[0011] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigt
schematisch:
- Fig. 1
- eine Auslegevorrichtung mit einem ersten Auslegerstapel und zwei Qualitätsmesseinrichtungen.
[0012] In einer Bogenrotationsdruckmaschine ist einem Druckwerk oder einem Lackwerk in Förderrichtung
2 der abzulegenden Bogen eine Auslegevorrichtung 1 nachgeordnet.
Die Auslegevorrichtung 1 besteht u.a. aus einem endlos umlaufenden Bogenfördersystem
5 mit mehreren daran fixierten Greifersystemen, wobei das Bogenfördersystem 5, vorzugsweise
als Kettenförderer, mit einem oberen und einem unteren Trum 3, 4 ausgebildet ist.
Das Bogenfördersystem 5 führt bedruckte und/oder lackierte Bogen einem ersten Auslegerstapel
9 (Hauptstapelsystem) zu und legt diese dort ab.
[0013] Dem unteren Trum 4 des Bogenfördersystems 5 ist in einem geringen Abstand eine vorzugsweise
pneumatisch beaufschlagbare Bogenleiteinrichtung 6 zugeordnet. Außerhalb des unteren
Trums 4 ist in geringem Abstand zum Bogenfördersystem 5 eine über die Formatbreite
verlaufende Aussparung in der Bogenleiteinrichtung 6 angeordnet. Dem unteren Trum
4 ist im Bereich der Aussparung eine bogenführende Trommel 7 unterhalb zugeordnet.
Die Trommel 7 weist umfangsseitig wenigstens ein Greifersystem auf, welches mit seinem
Flugkreis die Aussparung schneidet. Für die Bogenablage ist der Trommel 7 eine zweites
Ablagesystem 8 unter Zwischenschaltung wenigstens einer Qualitätsmesseinrichtung 12
nachgeordnet.
[0014] Das Bogenfördersystem 5 erstreckt sich bis über den als Hauptstapel fungierenden
ersten Auslegerstapel 9. In Förderrichtung 2 ist dem Bogenfördersystem 5 die bogenführende
Trommel 7 vor dem ersten Auslegerstapel 9 zugeordnet und in Förderrichtung 2 vor dieser
Trommel 7 sind bevorzugt Trocknersysteme 13 (UV-Trockner, IR-Trockner) angeordnet.
[0015] Die Trommel 7 ist bevorzugt, bezogen auf einen einfachgroßen Gummituch-/ Formzylinder,
als doppeltgroße Trommel 7 mit zwei am Umfang symmetrisch verteilt angeordneten Greifersystemen
ausgebildet. Ebenso ist die Trommel 7 mit einem einfachgroßen Durchmesser und einem
Greifersystem als auch mit mehrfachgroßen Durchmessern mit entsprechender Anzahl symmetrisch
am Umfang verteilt angeordneter Greifersysteme ausführbar.
[0016] Die Trommel 7 wirkt als Weiche zur wahlweisen Entnahme von Bogen aus dem Förderstrom
des umlaufenden Bogenfördersystems 5. Dazu ist die Trommel 7 bevorzugt in einem horizontal
angeordneten Teil des Bogenfördersystems 5 diesem zugeordnet und der auf der Trommel
7 geführte Bogen ist in Drehrichtung 10 der Trommel 7 wenigstens einer nachgeordneten
Qualitätsmesseinrichtung 12 zuführbar.
[0017] In Drehrichtung 10 ist im Bogenabgang in einem definierten Abstand zum Flugkreis
der Greifersysteme der Trommel 7 eine Bogenführung 11 angeordnet, welche vorzugsweise
mit einem Pneumatiksystem gekoppelt ist.
[0018] In Drehrichtung 10 der Trommel 7 ist dieser ein mit einem Pneumatiksystem gekoppelter
und mit wenigstens einem, vorzugsweise mehreren umlaufenden Saugbändern betreibbarer
Vakuumtisch 14 nachgeordnet. Der mit Saugbändern ausgebildete Vakuumtisch 14 dient
dem Ansaugen, Transportieren und Positionieren jeweils eines einzelnen Bogens. In
einem definierten Abstan zum Vakuumtisch 14 ist wenigstens eine Qualitätsmesseinrichtung
12 angeordnet. Dem Vakuumtisch 14 ist das zweite Ablagesystem 8 nachgeordnet. Bevorzugt
ist zwischen der Trommel 7 und dem Vakuumtisch 14 ein Leitelement 16 zum "Abschälen"
und Führen der einzelnen Bogen bis zur Übernahme durch die Saugbänder des Vakuumtisches
14 angeordnet.
[0019] Erfindungsgemäß ist wenigstens eine erste Qualitätsmesseinrichtung 12 dem Vakuumtisch
14 derart zugeordnet, dass bevorzugt die volle Bogenseite (beispielsweise die Schöndruckseite)
einer Qualitätskontrolle unterziehbar ist. Mittels der Saugbänder ist jeder einzelne
Bogen danach dem zweiten Ablagesystem 8 zuführbar. Dem zweiten Ablagesystem 8 ist
wenigstens eine zweite Qualitätsmesseinrichtung 12a in einem definierten Abstand zugeordnet,
so dass bevorzugt die volle Bogenseite (beispielsweise die Widerdruckseite) einer
Qualitätskontrolle unterziehbar ist.
Das zweite Ablagesystem 8 ist zur Förderrichtung 2 seitlich in der Auslegevorrichtung
1 ein- bzw. ausfahrbar. Das Ablagesystem 8 ist beispielsweise ein schubladenförmiges
Ablagefach 15 mit wenigstens einem Anschlag für die Vorderkante.
[0020] Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die vom Bogenfördersystem 5 transportierten Bogen
werden in Förderrichtung 2 einem ersten Auslegerstapel 9 zugeführt und dort abgelegt.
Dabei sind die Greifersysteme der Trommel 7 inaktiv.
Soll ein einzelner Bogen einer Bogeninspektion unterzogen werden, so werden die Greifersysteme
der Trommel 7 aktiviert.
Der Bogen wird in Drehrichtung 10 der Trommel 7 an dem Leitelement 16 vorbei an die
Saugbänder des Vakuumtisches 14 transportiert und dort formatvariabel positioniert
und dabei mittels Vakuum gegen die Tischplatte des Vakuumtisches 14 mit der Rückseite
gehalten. In dieser Ruheposition ist die Vorderseite frei, so dass mittels der ersten,
d.h. wenigstens einer Qualitätsmesseinrichtung 12 eine Qualitätskontrolle realisierbar
ist. Hierbei wird bevorzugt die Schöndruckseite inspiziert. Danach transportieren
die Saugbänder des Vakuumtisches 14 den einzelnen Bogen weiter in Richtung Ablagesystem
8. Dabei legt sich der Bogen bevorzugt gegen einen formatvariablen Anschlag an. In
dieser Ruheposition ist die Rückseite frei, so dass mittels der zweiten, Qualitätsmesseinrichtung
12a bevorzugt die Widerdruckseite inspizierbar ist.
Anschließend ist das zweite Ablagesystem 8 bevorzugt in Einschubtechnik seitlich aus
der Auslegevorrichtung 1 herausfahrbar.
Bezugszeichenaufstellung
[0021]
- 1 -
- Auslegevorrichtung
- 2 -
- Förderrichtung
- 3 -
- oberes Trum
- 4 -
- unteres Trum
- 5 -
- Bogenfördersystem
- 6 -
- Bogenleiteinrichtung
- 7 -
- Trommel
- 8 -
- zweites Ablagesystem
- 9 -
- erster Auslegerstapel
- 10 -
- Drehrichtung
- 11 -
- Bogenführung
- 12 -
- Quatitätsmesseinrichtung
- 12a -
- Zweite Qualitätsmesseinrichtung
- 13 -
- Trocknersystem
- 14 -
- Vakuumtisch
- 15 -
- Ablagefach
- 16 -
- Leitelement
1. Auslegevorrichtung (1) an einer Bogenrotationsdruckmaschine mit einem endlos umlaufenden,
die Bogen zu einem ersten Auslegerstapel (9) zuführenden Bogenfördersystem (5) und
mit einer in Förderrichtung (2) vor diesem Auslegerstapel (9) als Weiche wirkenden,
wenigstens ein Greifersystem aufweisenden Trommel (7) zur Bogenentnahme, wobei die
Trommel (7) dem unteren Trum (4) des Bogenfördersystems (5) direkt zugeordnet ist,
der Trommel (7) ein zweites Ablagesystem (8) für die Bogenablage nachgeordnet ist
und in geringem Abstand zum unteren Trum (4) eine Bogenleiteinrichtung (6) mit einer
über die Formatbreite verlaufenden Aussparung für das Ausschleusen von Bogen zum zweiten
Ablagesystem (8) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Drehrichtung (10) der Trommel (7) dieser ein mit einem Pneumatiksystem gekoppelter
Vakuumtisch (14) mit zumindest einem umlaufenden Saugband zum Ansaugen, Transportieren
und Positionieren eines Bogens nachgeordnet ist,
dass in einem Abstand zum Vakuumtisch (14) wenigstens eine erste Qualitätsmesseinrichtung
(12) zur Bogeninspektion angeordnet ist und
dass zwecks Bogeninspektion der Bogen am Vakuumtisch (14) mit der Rückseite in Ruheposition
ist, und
dass diesem Vakuumtisch (14) das zweite Ablagesystem (8) nachgeordnet ist und der Bogen
dem zweiten Ablagesystem (8) zuführbar ist.
2. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Abstand zum zweiten Auslagesystem (8) wenigstens eine zweite Qualitätsmesseinrichtung
(12a) zur Bogeninspektion angeordnet ist.
3. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Qualitätsmesseinrichtung (12) mit einer elektronischen Farbregelungseinrichtung
gekoppelt ist.
4. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Ablagesystem (8) ein Ablagefach für Bogen ist.
5. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Ablagesystem (8) ein Tiefstapel mit Vorderkantenanschlägen ist.
6. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Ablagesystem (8) eine Gitterbox ist.
7. Auslegevorrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 4 - 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ablagefach oder der Tiefstapel oder die Gitterbox zur Förderrichtung (2) der
Bogen seitlich ein- und ausfahrbar ist.
1. A delivery device (1) on a sheet-fed rotary printing press with a continuously circulating
sheet conveying system (5) feeding the sheets to a first delivery stack (9) and with
a drum (7) for sheet removal having at least one gripper system and acting as switch
in conveying direction (2) in front of this delivery stack (9), wherein the drum (7)
is directly assigned to the lower end (4) of the sheet conveying system (5), a second
placement system (8) for the sheet placement is arranged downstream of the drum (7)
and at a small distance to the lower end (4) a sheet guiding device (6) with a recess
for the separating of sheets to the second placement system (8) running over the cutoff
width is arranged,
characterized in that
in direction of rotation (10) of the drum (7) a vacuum table (14) coupled to a pneumatic
system with at least one circulating suction belt for attracting by suction, transporting
and positioning of a sheet is arranged downstream of said drum,
in that at a spacing from the vacuum table (14) at least one first quality measuring device
(12) for sheet inspection is arranged and in that for the purpose of sheet inspection the sheet on the vacuum table (14) is in a position
of rest with the back page, and
in that the second placement system (8) is arranged downstream of this vacuum table (14)
and
the sheet can be fed to the second placement system (8).
2. The delivery device according to Claim 1,
characterized in that
at a spacing from the second delivery system (8) at least one second quality measuring
device (12a) for sheet inspection is arranged.
3. The delivery device according to Claim 1 and/or 2,
characterized in that
the quality measuring device (12) is coupled to an electronic ink control device.
4. The delivery device according to Claim 1,
characterized in that
the second placement system (8) is a placement compartment for sheets.
5. The delivery device according to Claim 1,
characterized in that
the second placement system (8) is a deep stack with front edge stops.
6. The delivery device according to Claim 1,
characterized in that
the second placement system (8) is a box pallet.
7. The delivery device according to Claim 1 and any one of the Claims 4-6,
characterized in that
the placement compartment or the deep stack or the box pallet relative to the conveying
direction (2) of the sheets can be moved in an out laterally.
1. Dispositif d'extraction (1) sur machine rotative d'impression de feuilles, comportant
un système convoyeur de feuilles (5) tournant en continu acheminant les feuilles vers
une première pile de réception (9) et un tambour (7) faisant office d'aiguillage en
amont de cette pile de réception (9) dans le sens de convoyage (2) et présentant au
moins un système preneur pour la prise des feuilles, le tambour (7) étant associé
directement au brin inférieur (4) du système convoyeur de feuilles (5) et étant disposé
en aval un second dispositif de dépôt (8) pour déposer les feuilles et un dispositif
conducteur de feuilles (6) présentant une échancrure s'étendant largement au-dessus
de la largeur du format et permettant l'éjection de feuilles vers le second système
de dépôt (8) étant disposé à faible distance du brin inférieur (4),
caractérisé en ce que,
dans le sens de rotation (10) du tambour (7), une table à vide (14) couplée à un système
pneumatique et dotée d'au moins une bande d'aspiration tournant en continu pour aspirer,
transporter et positionner une feuille est installée en aval de celui-ci,
que, à distance de la table à vide (14), au moins un premier dispositif de mesure
de qualité (12) pour l'inspection des feuilles est disposé,
que, en vue de l'inspection des feuilles, la feuille est sur la table à vide (14)
par son verso en position de repos
et que le second système de dépôt (8) est installé en aval de cette table à vide (14)
et que la feuille peut être acheminée vers le second système de dépôt (8).
2. Dispositif d'extraction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
à distance du second système de dépôt (8), au moins un second dispositif de mesure
de qualité (12a) pour l'inspection des feuilles est disposé.
3. Dispositif d'extraction selon la revendication 1 et/ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif de mesure de qualité (12) est couplé à un système électronique de réglage
d'encre.
4. Dispositif d'extraction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le second système de dépôt (8) est un compartiment de dépôt pour les feuilles.
5. Dispositif d'extraction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le second système de dépôt (8) est une pile en profondeur avec des butées sur le bord
avant.
6. Dispositif d'extraction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le second système de dépôt (8) est une boîte grillagée.
7. Dispositif d'extraction selon la revendication 1 et une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que
le compartiment de dépôt ou la pile en profondeur ou la boîte grillagée peut être
rentré et sorti latéralement par rapport au sens de convoyage (2) des feuilles.

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