Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kinnbügelempfänger gemäss Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Aus
DE-33 25 031 C2 ist ein infrarot-Kopfhörer bekanntgeworden, welcher aus zwei über einen Kinnbügel
miteinander verbundenen Wiedergabewandiem, aus einer Infrarot-Signale aufnehmenden
und in Audio-Signale umwandeinden elektrischen Schaltung sowie aus zwei Mikrofonen
mit nachgeordneten Mikrofonverstäkern besteht. Die Schaltung dieses infrarot-Kopfhörers
ist so gehalten, dass den Wiedergabewandlem wahlweise die jeweils von der Infrarot-Schaltung
bzw. den Mikrofonverstärkern abgeleiteten Signalen einzein oder in Kombination zugeführt
werden. Dabei sind die Mikrofone mit einem Abstand voneinander am Kinnbügel derart
angeordnet, dass sie sich symmetrisch zur Mediaebene des Kopfes eines Benützers befinden,
wobei die von den Mikrofonen abgeleiteten Signale gegenphasig in gleichem Verhältnis
dem jeweils anderen Mikrofonverstärker zugeführt werden.
[0003] Dieser Infrarot-Kopfhörer steht dabei üblicherweise in Wirkverbindung mit einem Sender,
der die emittierten Tonsignale, beispielsweise aus einem Fernseher oder aus einer
HiFi-Anlage, in unsichtbare Infrarot-Strahlen umwandelt, und diese in den Raum abstrahlt,
wo sie vom Infrarot-Kopfhörer empfangen werden, womit eine drahtlose Infrarot-Tonübertragung
bereitgestellt werden kann. Sinnvollerweise ist ein solcher Sender zugleich Ladestation
für den Infrarot-Empfänger und für mindestens einen Akku-Einsatz, der im aufgeladenen
Zustand zum Betrieb des Infrarot-Kopfhörers eingesetzt wird.
[0004] Die Druckschrift
WO 95/35011 A offenbart einen Infrarot-Kopfhörer als Kinnbügelempfänger ausgebildet. Dieser Infrarot-Kopfhörer
besteht im wesentlichen aus einem Grundgehäuse, aus zwei Tragbügel mit je einem endseitig
angeordneten Kleinlautsprecher. Die beiden Tragebügel sind im Grundgehäuse gelagert,
wobei jene jeweils in Verbindung mit einem im Bereich der Lagerung wirkenden Federelement
spreizbar sind, womit über diese Federelemente eine angenehme Ohransetzung der Kleinlautsprecher
bewerkstelligt werden kann. Die In- und Ausserbetriebssetzung wird bei diesem Kopfhörer
mittels eines handbetätigbaren Schalter vorgenommen.
[0005] Die Druckschriften
GB 2 304 488 A und
FR 2 280 283 A offenbaren ebenfalls kabelfreie Kopfhörer, bei welchen die spreizbaren als Kopfbügel
konzipierten Bügelenden ebenfalls eine flexible Ohransetzung ermöglichen und in welche
ein Ein-/AusSchalter integriert ist, dessen Ein-/Aus-Betätigung bügelsprelzabhängig
ist, womit sich eine manuelle Betätigung des Schalters erübrigt.
[0006] Alle die genannten zum Stand der Technik gehörenden Kopfhörer haben eines gemeinsam,
dass die Kleinlautsprecher, auch Lautsprecher genannt, und deren Gehäuse fest mit
den Tragbügeln des Kinnbügelsystems verbunden sind. Dabei trägt der Benutzer solcher
Systeme den Kopfhörer vornehmlich jeweils in leicht vorgebeugter oder zurücklehnender
Haltung, dergestalt, dass diese Systeme, unabhängig davon, ob der Benutzer stehend,
sitzend oder gehend, aufgrund ihres Eigengewichts senkrecht nach unten hängen. Indessen,
bei jeder noch so minimalen Aenderung der Position des Kopfes verändert sich die Lage
der Kleinlautsprecher in den Ohrmuscheln gegenüber dem Gehörkanal, was zu folgenden
Unzulänglichkeiten führt:
- a) Hierbei passen sich die Kleinlautsprecher jedesmal, auch bei jeder noch so kleinen
Veränderung, der neuen Position an, was zu einer Reibung in den Ohrmuschein und im
Gehörgang kommt, was der Benutzer wiederum als höchst unangenehm empfindet.
- b) Insbesondere bei Kleinlautsprechern, die den Gehörgang stöpsel- oder pfropfenähnlich
verschliessen, verändert sich deren Lage zum Gehörgang. Dadurch verändern sich auch
die urspranglichen akustischen Eigenschaften zum menschlichen Ohrsystem. Dies führt
insbesondere bei Benutzern mit Hörver lusten in bestimmten Frequenzbereichen zu akustischen
Veränderungen, welche in den meisten Fällen das optimale Hörempfinden beeinträchtigen,
abgesehen davon, dass sich durch die unterschiedlichen Hörerdrücke zwischen dem einen
zum anderen Ohr nachteilige Veränderungen der stereophonen Balance einstellen, welche
dem Hörempfinden herabmindern.
- c) Aber auch bei Kleinlautsprechern, die parallel oder quasi-parallel zum Gehörgang
geführt werden und den Gehörgang nur teilweise abschliessen, bewirkt jede neue Kopfposition
eine Lageveranderung der Kleinlautsprecher zum Ohrmuschel/Gehörgang, was sich auf
dem Tragkonfort negativ auswirkt und zu unangenehmen anfühlenden Lagen führt sowie
das Hörempfinden negativ beeinflusst.
[0007] Die
DE 196 45 307 A1 offenbart einen Hörverstärker für einen Kopfhörer, insbesondere für einen Kinnbügelempfänger,
der im Wesentlichen ein Grundgehäuse, zwei individuell geführte, über je ein Scharniergelenk
gegenüber dem Grundgehäuse kippbar gelagerte Tragbügel und je einen endseitig an den
Tragbügeln angeordneten Kleinlautsprecher vorsieht.
[0008] Der
WO 00/08893 A1 ist ein Kopfhörer zu entnehmen, an dessen beiden Tragbügelenden jeweils eine Lautsprechereinhit
angebracht ist. In einer Ausführungsform sind die Lautsprechereinheiten an den Tragbügelenden
schwenkbar montiert mittels einem nicht weiter aus der Druckschrift entnehmbaren Schwenkmechanismus.
Darstellung der Erfindung
[0009] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kinnbügelempfänger der eingangs
genannten Art jene Massnahmen zu ergreifen, welche die obengenannten Nachteile zu
beheben vermag, indem jede Veränderung der Kopfposition beim Tragen des Kopfhörers
durch ein Dispositiv korrigierend aufgefangen wird.
[0010] Es wird vorgeschlagen, die Kleinlautsprecher oder bei konventionellen Kinnbügelempfänger
die umschliewenden Ansetzteile zu den Ohrmuschein so weiter zu bilden, dass die relevante
Teile im Bereich des Hörganges sich leicht drehbar ausgestaltet werden und sie sich
der jeweiligen Kopf- und Körperhaltung beim Benutzer anpassen können, oder sie sich
je nach Tragweise des Kinnbügelempfängers durch den
[0011] Benutzer anpassen können, ohne dadurch im geringsten der ursprünglichen Lage im Gehörgang
oder hinsichtlich der Umschliessung der Ohrmuschel verlustig zu gehen.
[0012] Ein Lösungsgemäßer Kinnbügelempfänger zeichnet sich durch die Merkmale des Anspruches
1 aus. Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass sich diese Weiberbildung
zu jeder Art von Kleinlautsprechern Implementieren lässt, und dass damit ein Höchstmaß
an Tonübertragungsqualität erreicht wird.
[0013] Des weiteren wird durch die erfindungsgemässe Weiterbildung erreicht, dass sich damit
eine Maximierung des Tragkonforts erzielen lässt, was die Akzeptanz für solche Systeme,
nämlich Kinnbügelempfänger, Kopfhörer, etc., seien sie kabelgebunden oder kabellos
nur steigern kann, wobei die kabellose Variante auf Infrarot, Funkfrequenz, etc.,
ausgelegt sein kann.
[0014] Vorteilhafte und zweckmässige Weiterbildungen der erfindungsgemässen Aufgabenlösung
sind in den weiteren Ansprüche gekennzeichnet
[0015] Im folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung unwesentlichen Merkmale
sind fortgelassen worden. Gleiche Merkmale sind in den verschiedenen Figuren mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Es zeigt
- Fig. 1
- einen Hörempfänger als Kinnbügel tragend,
- Fig. 2
- einen Hörempfänger als Stethosklip tragend,
- Fig. 3
- einen Kleinlautsprecher Gehörgang abschliessend,
- Fig. 3a-3c
- verschiedene Ansichten des Memtautsprechers gemäss Fig. 3,
- Fig. 4
- einen Kleinlautsprecher parallel oder quasi parallel zum Gehörgang,
- Fig. 4a-4c
- verschiedene Ansichten des Kleinlautsprechers gemäss Fig. 4,
- Fig. 5
- einen Kleinlautsprecher gemäss Fig. 3 mit einer drehbaren Ankopplung,
- Flg. 6
- eine drehbare Ankoppelung des Kleinlautsprechers gemäss Fig. 4 in seitlicher Ansicht,
- Fig. 7
- die Grundansicht der ohrseitigen Partie des Kleinlautsprechers gemäss Fig. 4 und
- Fig. 8
- die drehbare Ankopplung des Klelnlaufsprechers gemäss Fig. 4 in Oberaufsicht.
Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit
[0017] Der Kinnbügelempfänger 100 gemäss Fig. 1 wird im Einsatz auf Benutzer gezeigt Ein
solcher Kinnbügelempfänger 100 wird in der Druckschrift
WO 00/08894 eingehend beschrieben, wobei diese Druckschrift einen integrierende Bestandteil der
vorliegenden Beschreibung bildet. Summarisch lässt sich hier ausführen, dass es sich
bei diesem Kinnbügelempfänger 100 um eine Vorrichtung handelt, welche zur Aufnahme
von dratiosen Signalen, wie Infrarot- oder Funksignalen, dient und zur Umwandlung
derselben in eine Tonübertragung im Hörbereich konzipiert ist. Dabei besteht dieser
Kinnbügelempfänger 100 aus einem Grundgehäuse 101, aus zwei Tragbügeln 102, 103 mit
je endseitig angeordneten Kleinlautsprechern 300, 400. Die beiden Tragbügel 102, 103
sind im Grundgehäuse 101 gelagert und in mindestens einer Ebene federnd spreizbar.
Diese Tragbügel 102, 103 stehen in Wirkverbindung mit mindestens einem im Hebelwirkbereich
dieser Ebene untergebrachten Schalter, dergestalt, dass dieser Schalter bei einer
bestimmten tragabhängigen Spreizlage der Tragbügel 102, 103 den Empfängerkreislauf
einschaltet, womit eine vorteilhafte selbsttätige Ein- und Ausschaltung des Empfängers
in Abhängigkeit zum Tragen des Kinnbügelempfängers. Des weiteren liegt hier ein Tonmanagement
vor, welches Tonmanagement in Abhängigkeit zur sich einsiellenden Tonübertragungsgüte
bei einem interferierenden Empfang schaltungstechnisch selbsttätig eingreift, dergestalt,
dass entweder auf eine Verbesserung der Tonqualität hingewirkt wird, oder bei Unterschreitung
einer bestimmten Tongüte selbsttätig die Uebartragung ausschaltet und diese Uebertragung
bei Wiederherstellung der Minimalanforderungen an die Tongüte selbsttätig wieder einschaltet.
Das schattungstechnische Tonmanagement beinhaltet des weiteren, dass eine Umstellung
von Mono- auf Stereo- Empfang, oder umgekehrt, jederzeit zuschaltbar ist. Die hier
beschriebenen Merkmale lassen sich selbstverständlich auch auf konventionelle Kopfhörer
mit eingebauten Empfängers übertragen. Alle vorgenannten Funktionen betreffend das
Tonmanagement sind kumulativ uns alternativ untereinander zu verstehen.
[0018] Fig. 2 zeigt einen Hörempfänger 200, der als Stethosklip ausgebildet ist, wobei hier
die Tonübertragung auch mittels eines Kabels bewerkstelligt werden kann. Was hier
die Technik anbelangt wird im wesentlichen auf die Ausführungen unter Fig. 1 verwiesen.
[0019] Fig. 3 zeigt die Ausführungsform eines Kleinlautsprechers 300, der so ausgebildet
ist, dass er den Gehörgang stöpsel- oder pfropfenahnlich verschliesst. Für die nähere
Darstellung dieses Kleinlautsprechers 300 wird auf die Fig. 3a-3c, 5 verwiesen.
[0020] Fig. 4 zeigt die Ausführungsform eines linsenförmigen Lautsprecherkörpers (405),
der parallel oder quasi-parallel zum Gehörgang geführt wird, den Gehörgang demnach
nur teilweise abschliesst und somit offen lässt. Für die nähere Darstellung dieses
linsenförmigen Kleinlautsprechers 400 wird auf die Fig. 4a-4c und 6-8 verwiesen.
[0021] Die Fig. 3a-3c zeigen den Kleinlautsprecher 300 in verschiedenen Ansichten. Im wesentlichen
besteht ein solcher Kleinlautsprecher 300 aus einem Grundkörper 301, der ohrgangsseitig
mit akustischen Tonöffnungen 307 und rückseitig mit weiteren akustischen Oeffnungen
302 versehen ist. Dem Grundkörper 301 angeschlossen ist der Tragbügel 303, der hier
nur teilweise ersichtlich ist. Ohrseig weist der Kleinlautsprecher 300 einen pfropfenförmigen
lautsprecherkörper 305 auf, der den Gehörgang abschliesst. Zwischen Grundkörper 301
und ohrseitigem Lautsprecherkörper 305 ist ein Kupplungsteil 308 mit angeschlossener
Büchse 309 angeordnet, wobei die Verbindung der letzgenannten Teile 308 und 309 in
Bezug auf Grundkörper 301 und Lautsprecherkörper 305 so konzipiert ist, dass zwischen
letzterem 305 und Grundkörper 301 eine freie Drehbarkeit 306 eines bestimmten Winkels
möglich ist. Mit dieser Weiterbildung lässt sich jede Veränderung der Kopfstellung
beim Benutzer auffangen, dergestalt, dass die im Gehörgang lagemässig festsitzenden
Lautsprecherkörper 305 des jeweiligen Kleinlautsprechers 300 durch ihre Drehbarkeit
gegenüber dem Grundkörper 301 keinem Drehdruck ausgesetzt sind, wodurch eine Maximierung
des Tragkonforts gepaart mit einem Höchstmass an Tonübertragungsqualität erreicht
wird, da bei der letzteren Wirkung eine lagebedingte akustische Veränderungen bei
der Tonübertragung wegfällt.
[0022] Fig. 5 zeigt in einer Schnittebene den Aufbau eines solchen Kleinlautsprechers nach
den Fig. 3a-3c. Wie oben bereits erwähnt, übernimmt der Kupplungsteil 308 die Verbindung
zwischen Grundkörper 301 und Lautsprecherkörper 305, wobei dieser seinerseits mit
einer Büchse 309 ergänzt ist, welche einerseits die Lagerung des Lautsprechers 310
übernimmt, und andererseits als Anschlag und Dreharretierung 314 der zur Kupplung
308 gehörenden Einklinktelle 313. Die freie Drehbarkeit des Lautsprecherkörpers 305
gegenüber dem Grundkörper 301 ergibt sich daraus, dass der Kupplungsteil 308 fest
mit dem Grundkörper 301 verbunden ist, und die auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten
federnden Einklinkteile 313 in die Büchse 309 eingeschoben werden, dort dann widerhakenmässig
arretiert sind, wobei diese Arretierungen den vorgegebenen Drehwinkei bestimmen, der
immer einen genügenden Spielraum offen lässt, so dass selbst aussergewöhnliche Veränderungen
der Kopfhaltung beim Benutzer immer aufgefangen werden können. Die hier durch die
beschriebene Einklinktechnik vorgeschlagene Drehbarkeit zwischen Grundkörper 301 und
Lautsprecherkörper 305 weist auf eine einfache Konstruktion hin, die uneingeschränkt
eingesetzt werden kann und sie lässt auf jeden Fall zu, dass alle Körper- und Kopfhaltungen
aufgefangen werden können. Sowohl Büchse 309 als auch Kupplungsteil 308 weisen eine
Bohrung 312 auf, durch welche die elektrische Anschlussleitung 311 bis zum Lautsprecher
310 durchgeführt werden kann.
[0023] Fig. 6-8 zeigen die konstruktive Ausgestaltung des Kleinlautsprechers 400 gemäss
Fig. 4a-4c, wobei hier die akustischen Oeffnungen 402 und die akustischen Tonöffnungen
407 in den grossen Flächen des linsenförmigen Lautsprecherkörpers 405 angeordnet sind.
Der wesentliche Unterschied dieses Kleinlautsprechers 400 gegenüber dem vorgehenden
300 besteht darin, dass es sich hier um einen Einsatz parallel oder quasi-parallel
zum Gehörgang bei teilweisem offenem Gehörgang handelt. Der Aufbau dieses Kleinlautsprechers
400, was die Drehbarkeit 406 betrifft, ist weitgehend gleich wie beim vorangegangenen
Kleinlautsprecher (300), d.h., auch hier wird mittels eines Kupplungsteils 411 mit
einem Einklinkteil (analog 313) jene Drehbarkeit erzielt, weiche dem beschriebenen
finalen Zweck dient Die äussere Geometrie dieses Kleinlautsprechers 400 ist freilich
eine eigene und sie geht aus den Fig. 6-8 unmissverständlich hervor. Ein Schnappmechanismus
412/413 sorgt dafür, dass der Abdeckungsteil 409 eingeklinkt werden kann, und so eine
kompakte abgerundete Geometrie ergibt, was sehr wichtig für ein einwandfreies Tragen
des Lautsprecherkörpers im Ohr ist. Die übrigen Teile dieses Kleinlautsprechers 400
haben die gleiche Fupktionalität wie beim vorangegangenen Kleinlautsprecher (300).
Auch hier muss grosser Wert auf die Drehbarkeit des linsenförmigen Lautsprecherkörpers
(405) im Ohr bei jeder Veränderung der Kopfsteilung gelegt werden, denn die Ankopplung
im Ohrkanal ist hier nicht eine vollständig abschliessende, so dass kleinste übertragene
Verschiebungen eine überproportionale Herabminderung der Tonqualität nach sich ziehen,
abgesehen davon, dass solche Verdrehungen unangenehme Druckstellen zur Folge haben
[0024] Bel Kopfhörern, bei welchen das Passstück die ganze Ohrmuschel umschliesst, lässt
sich ebenfalls eine in der Zeichnung nicht näher gezeigte Drehbarkeit nach denselben
bereits beschriebenen Kriterien vorsehen, so dass der oder die Tragbügel dann beliebig
am Kopf getragen werden können.
[0025] Anstelle der beschriebenen elektrischen Anschlussleitungen 311, 414 lässt sich zur
Tonübertragung im Bereich der drehbaren Teile eine Verbindung mittels Schteifringkontakte
vorsehen, welche dann die elektrische Verbindung zwischen den bewegilchen Lautsprecherkörpern
305, 405 und den jeweiligen Grundkörpern 301, 401 sicherstellen.
[0026] Durch den Einbau einer in der Zeichnung nicht näher gezeigten Torsionsfeder am geeigneten
Ort wird sichergesteilt, dass bei Nichtmehrbenutzung des Kopfhörers die Lage der Lautsprecherkörper
305, 405 gegenüber den Grundkörpern 301, 401 jene ursprüngliche Ruhesteilung wieder
einnimmt
Bezugszeichenliste
[0027]
- 100
- Kinnbügelempfänger
- 101
- Grundgehäuse
- 102
- Tragbügel allgemein
- 103
- Tragbügel allgemein
- 200
- Stethosklip
- 300
- Kleinlautsprecher
- 301
- Grundkörper
- 302
- Akustische Oeffnungen
- 303
- Endteil des Tragbügels
- 304
- Kabelkanal
- 305
- Pfropfenförmiger Lautsprecherkörper
- 306
- Drehwinkel
- 307
- Akustische Tonöffnungen
- 308
- Kupplungsteil
- 309
- Büchse
- 310
- Lautsprecher
- 311
- Elektrische Anschlussleitung
- 312
- Bohrung
- 313
- Einklinkteil
- 314
- Anschlag/Dreharretlerung
- 400
- Kleinlautsprecher
- 401
- Grundkörper
- 402
- Akustische Oeffnungen
- 403
- Endteil des Tragbügels
- 404
- Kabelkanal
- 405
- Linsenförmiger Lautsprecherkörper
- 406
- Drehwinkel
- 407
- Akustische Tonöffnungen
- 408
- Verbindungsteil
- 409
- Abdeckungsteil
- 410
- Lautsprecher
- 411
- Kupplungsteil
- 412/413
- Schnappmechanismus
- 414
- Elektrische Anachlussleitung
1. Kinnbügelempfänger zur Aufnahme von Infrarot-, Funk-Signalen, und Umwandlung derselben
in eine Tonübertragung im Hörbereich, welcher Kinnbügelempfänger im wesentlichen aus
einem Grundgehäuse (101), aus einem zusammenhängenden Tragbügel oder aus zwei individuell
geführten Tragbügeln (102,103) mit je einem endseitig angeordneten Kleinlautsprecher
besteht, wobei jeder Kleinlautsprecher einen Grundkörper (301), einen Kupplungsteil
(308), einen Lautsprecher (310), eine Büchse (309) und einen ohrseitigen Lautsprecherkörper
(305) aufweist, wobei der Lautsprecherkörper im Gehörgang Platz findet oder die ganze
Ohrmuschel umschließt und gegenüber jedem Tragbügel (102,103) oder einem Anschlussteil
zu jedern Tragbügel drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsteil (308) fest mit dem Grundkörper (301) verbunden ist und das Kupplungsteil
mit der Büchse (309) in Wirkverbindung steht und damit die freie Drehbarkeit des Lautsprecherkörpers
gegenüber dem Grundkörper sicherstellt.
2. Kinnbügelempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der ohrseitige Lautsprecherkörper (305) von der Form eines Pfropfens ist.
3. Kinnbügelempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der ohrseitige Lautsprecherkörper (405) linsenförmig ausgebildet ist.
4. Kinnbügelempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbügel (102,103) im Grundgehäuse (101) gelagert und In mindestens einer Ebene
spreizbar sind, dass die Tragbügel mit mindestens einem im Hebelwirkbereich dieser
Ebene untergebrachten Schalter in Wirkverbindung stehen, und dass dieser Schalter
bei einer bestimmten tragabhängigen Spreizlage der Tragbügel den Empfangskreislauf
einschaltet, dass der Kinnbügelempfänger ein schaltungstechnisches Tonmanagement aufweist,
welches Tonmanagement die Aufrechterhaltung einer minimal vorgegebenen Tongüte und/oder
eine Umstellung von Mono-auf Stereo-Empfang sicherstellt und/oder gewährleistet, dass
bei Unterschreitung einer bestimmten Tongüte selbsttätig die Übertragung ausschaltet
und diese Übertragung bei Wiederherstellung der Tongüte selbsttätig wieder einschaltet.
5. Kinnbügelempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen einem zum Grundgehäuse gehörenden Signalempfänger
und den Lautsprecherkörpern (305,405) durch eine Anschlussleitung (311,414) erfolgt,
welche inwendig durch die Tragbügel (102,103) und die Kleinlautsprecher (300,400)
geführt ist
6. Kinnbügelempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung im Bereich der drehbaren Teile (305, 405/301,401) mittels
Schleifringkontakte erfolgt.
1. Chinstrap receiver for picking up infrared, radio signals and converting said signals
into an audio transmission in the audible range, which chinstrap receiver essentially
comprises a basic housing (101), a cohesive support strap or two individually routed
support straps (102, 103) with a respective small loudspeaker arranged at the end,
wherein each small loudspeaker has a basic body (301), a coupling portion (308), a
loudspeaker (310), a socket (309) and an ear-end loudspeaker body (305), wherein the
loudspeaker body is located in the auditory canal or encloses the entire auricle and
is rotationally mounted opposite each support strap (102, 103) or a connection portion
for each support strap, characterized in that the coupling portion (308) is permanently connected to the basic body (301) and the
coupling portion is operatively connected to the socket (309) and hence ensures that
the loudspeaker body can rotate freely relative to the basic body.
2. Chinstrap receiver according to Claim 1, characterized in that the ear-end loudspeaker body (305) is in the shape of a plug.
3. Chinstrap receiver according to Claim 1, characterized in that the ear-end loudspeaker body (405) is in lenticular form.
4. Chinstrap receiver according to Claim 1, characterized in that the support straps (102, 103) are mounted in the basic housing (101) and can be spread
in at least one plane, in that the support straps are operatively connected to at least one switch accommodated
in the lever active area of said plane, and in that said switch switches on the receiving loop when the support straps are in a particular
load-dependent spread position, in that the chinstrap receiver has circuit-based audio management, which audio management
ensures and/or guarantees the preservation of a minimum prescribed audio quality and/or
changeover from mono to stereo reception, and in that a drop below a particular audio quality prompts the transmission to be automatically
switched off, and said transmission is automatically switched on again when the audio
quality is restored.
5. Chinstrap receiver according to Claim 1, characterized in that the electrical connection between a signal receiver associated with the basic housing
and the loudspeaker bodies (305, 405) is made by a connecting line (311, 414) which
is routed internally through the support straps (102, 103) and the small loudspeakers
(300, 400).
6. Chinstrap receiver according to Claim 1, characterized in that the electrical connection in the region of the rotatable portions (305, 405/301,
401) is made by means of slipring contacts.
1. Récepteur à mentonnière pour la réception de signaux infrarouges, radioélectriques
et la conversion de ceux-ci en une transmission audio dans la plage audible, ledit
récepteur à mentonnière étant constitué pour l'essentiel d'un boîtier de base (101),
d'un arceau porteur continu ou de deux arceaux porteurs (102, 103) guidés individuellement
et dotés chacun d'un écouteur monté du côté de l'extrémité, chaque écouteur présentant
un corps de base (301), un élément d'accouplement (308), un haut-parleur (310), une
douille (309) et un corps de haut-parleur (305) côté oreille, le corps de haut-parleur
s'insérant dans le conduit auditif ou entourant l'ensemble du pavillon de l'oreille
et étant monté de manière à pouvoir tourner par rapport à chaque arceau porteur (102,
103) ou à un point de raccordement avec chaque arceau porteur, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement (308) est fixé à demeure avec le corps de base (301) et
l'élément d'accouplement est en liaison active avec la douille (309) et garantit ainsi
la libre rotation du corps de haut-parleur par rapport au corps de base.
2. Récepteur à mentonnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de haut-parleur (305) côté oreille a la forme d'un bouchon à oreille.
3. Récepteur à mentonnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de haut-parleur (405) côté oreille a une configuration lenticulaire.
4. Récepteur à mentonnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que les arceaux porteurs (102, 103) sont montés dans le boîtier de base (101) et peuvent
s'élargir dans au moins un plan, en ce que les arceaux porteurs sont en liaison active avec au moins un commutateur logé dans
la zone d'action de levier de ce plan et en ce que ce commutateur met en marche le circuit de réception en présence d'une position d'élargissement
donnée, dépendante du port, des arceaux porteurs, en ce que le récepteur à mentonnière présente un gestionnaire de tonalité réalisé sous la forme
d'un circuit, ledit gestionnaire de tonalité assurant et/ou garantissant le maintien
d'une qualité sonore prédéfinie minimale et/ou un basculement de la réception mono
à la réception stéréo, en ce que la transmission est automatiquement interrompue lorsque la qualité sonore devient
inférieure à un seuil donné et cette transmission est automatiquement rétablie lorsque
la qualité sonore est restaurée.
5. Récepteur à mentonnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison électrique entre un récepteur de signal faisant partie du boîtier de base
et les corps de haut-parleur (305, 405) est réalisée par une ligne de raccordement
(311, 414) qui passe à l'intérieur à travers les arceaux porteurs (102, 103) et les
écouteurs (300, 400).
6. Récepteur à mentonnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison électrique dans la zone des parties rotatives (305, 405/301, 401) est
réalisée au moyen de contacts à bagues glissantes.