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(11) |
EP 1 511 130 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.08.2012 Patentblatt 2012/35 |
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Anmeldetag: 13.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Hochdruckentladungslampe
High pressure discharge lamp
Lampe à décharge haute pression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
26.08.2003 DE 10339588
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
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Patentinhaber: OSRAM AG |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Behr, Gerhard
89174 Altheim (DE)
- Burkhardt, Matthias
85662 Hohenbrunn (DE)
- Helbig, Peter
89567 Sontheim (DE)
- Rupp, Arnulf
82024 Taufkirchen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 189 314 US-A- 5 510 967
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DE-A- 19 541 438
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hochdruckentladungslwnpe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
I. Stand der Technik
[0002] Ein derartiger Lampensockel und eine derartige Hochdruckentladungslampe sind beispielsweise
in der Offenlegungsschrift
WO 00/59269 offenbart. Diese Schrift beschreibt einen Lampensockel mit darin integrierter Zündvorrichtung,
die einen Zündtransformator aufweist, dessen Zündspannungsausgang mittels eines elektrischen
Kontaktelementes mit einer aus dem Entladungsgefäß der Hochdruckentladungslampe herausgeführten
Stromzuführung verbunden ist. Das elektrische Kontaktelement ist als Stanzbiegeteil
ausgebildet, dessen Enden mit dem Zündspannungsausgang und der Stromzuführung verschweißt
sind.
[0003] Die
EP 1 189 314 A1 offenbart eine Lampenfassung und eine Betriebsvorrichtung for eine Entladungslampe.
II. Darstellung der Erfindung
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Lampensockel für eine Hochdruckentladungslampe
und eine entsprechende Hochdruckentladungslampe mit einer verbesserten Isolierung
des obengenannten elektrischen Kontaktelementes und einem vereinfachten Aufbau bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgenaäß durch eine Hochdruckentladungslampe mit den Merkmalen
aus dem Patentanspruch 1. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in
den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
[0006] Der Lampensockel der erfindungsgemätien Hochdruckentladungslampe weist eine Aufnahme
für einen Transformator auf und ist mit einem elektrischen Kontaktelement ausgestattet,
das zum Verbinden eines Spannungsausgangs des Transformators mit einer aus dem Entladungsgefäß
der Hochdruckentladungslampe herausgeführten Stromzufiihrung dient und das als Baueinheit
mit einem Kunststoffspritzgussteil des Lampensockels ausgebildet ist. Dadurch ist
das elektrische Kontaktelement nahezu vollständig und formschlüssig in dem Material
des Kunststoffspritzgussteils eingebettet, wobei das Materie des Kunststoffspritzgussteils
eine vorzügliche elektrische Isolierung des elektrischen Kontaktelementes gewährleistet.
Durch das formschlüssige Einbetten des elektrischen Kontaktelementes in dem Kunststoffspritzgussteil
wird ferner eine präzise räumliche Anordnung und Ausrichtung ermöglicht. Die Kontaktierung
des Zündspannungstransformators und der Lampenstromzuführung vereinfachen sich daher
durch den Lampensockel der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe ebenfalls.
[0007] Um einen möglichst kompakten Aufbau des Lampensockels und eine gute elektrische Isolierung
des Zündtransformators zu gewährleistet, weist das Kunststoffspritzgussteil des Lampensockels
der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe mindestens zwei Kammern auf, wobei
eine erste Kammer als Aufnahme für einen Transformator ausgebildet ist, der als Zündtransformator
für die Hochdruckentladungslampe dient, und sich ein erstes Ende des elektrischen
Kontaktelemeates in die erste Kammer erstreckt, um eine elektrischen Verbindung mit
dem Spannungsausgang des Transformators zu ermöglichen, während ein zweites Ende des
elektrischen Kontaktelementes von der zweiten Kammer des Kunststoffspritzgussteils
aus zugänglich ist, um dort für eine elektrische Verbindung mit einer Stromzuführung
der Hochdruckentladungslampe verfügbar zu sein. Die Enden des elektrischen Kontaktelementes
sind vorzugsweise mit ebenen Kontaktflächen versehen, um eine guten elektrischen Kontakt
und eine gute Schweißverbindung mit dem Spannungsausgang des Transformators bzw. mit
der Stromzuführung zu gewährleisten. Das zweite Ende des elektrischen Kontaktelementes
weist vorzugsweise eine Bohrung für die Stromzuführung auf Durch diese Bohrung wird
die Stromzuführung hindurchgefädelt und rückseitig mit dem zweiten Ende des Kontaktelementes
verschweißt, um eine zuverlässige Verbindung zwischen dem elektrischen Kontaktelement
und der Stromzuführung herzustellen.
[0008] Die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe weist einen Lampensockel mit einem
darin angeordneten Zündtransformator zum Erzeugen der Zündspannung für die Hochdruckentladungslampe
auf, wobei in dem Lampensockel ein elektrisches Kontaktelement angeordnet ist, das
mit dem Zündspannungsausgang des Zündtransformators und mit einer aus dem Entladungsgefäß
der Hochdruckentladungslampe herausgeführten Stromzuführung verbunden ist und das
als Baueinheit mit einem Kunststoffspritzgussteil des Lampensockels ausgebildet ist.
Wie bereits oben erläutert wurde, ist dadurch das elektrische Kontaktelement nahezu
vollständig und formschlüssig in dem Material des Kunststoffspritzgussteils eingebettet,
so dass das Material des Kunststoffspritzgussteils eine vorzügliche elektrische Isolierung
des elektrischen Kontaktelementes gewährleistet. Durch das formschlüssige Einbetten
des elektrischen Kontaktelementes in dem Kunststoffspritzgussteil wird ferner eine
präzise räumliche Anordnung und Ausrichtung ermöglicht. Die Kontaktierung des Zündspannungstransformators
und der Lampenstmmzufübrung vereinfachen sich daher durch den erfindungsgemäßen Lampensockel
ebenfalls.
[0009] Das Kunststoffspritzgussteil besitzt mindestens zwei Kammern, wobei sich ein erstes
Ende des elektrischen Kontaktelementes in die erste Kammer und ein zweites Ende des
elektrischen Kontaktelementes von der zweiten Kammer aus zugänglich ist. Dadurch wird
eine separate räumliche Anordnung des Hochspannung führenden Zündtransformators ermöglicht.
In der ersten Kammer des Kunststoffspritzgussteils ist der ZündTransformator angeordnet
und das erste Ende des elektrischen Kontaktelementes ist mit dem Zündspannungsausgang
des Transformators verbunden, während in der zweiten Kammer weitere elektronische
Komponenten der Zündvorrichtung der Hochdruckentladungslampe untergebracht werden
können, die geringere Anforderungen an die Spannungsisolierung stellen als der Zündtransformator.
Das zweite Ende des elektrischen Kontaktelementes ist von der zweiten Kammer des Kunststoffspritzgussteils
aus zugänglich und ist dort mit dem Ende einer aus dem Entladungsgefäß der Hochdruckentladungslampe
herausgeführten Stromzuführung verbunden. Die Verbindungsstelle zwischen dem zweiten
Ende des elektrischen Kontaktelementes und dem Ende der Stromzuführung ist vorteilhaft
mit einer elektrischen Isolierung versehen, die vorzugsweise als elektrisch isolierende
Vergussmasse ausgebildet ist, in der die Verbindungsstelle eingebettet ist. Der Zwischenraum
zwischen den Wänden der ersten Kammer des Kunststoffspritzgussteils und dem Zündtransformator
ist vorzugsweise mit einer elektrisch isolierenden Vergussmasse ausgefüllt, um die
Hochspannungsfestigkeit des Lampensockels zu erhöhen.
III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
[0010] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine Seitenansicht einer Hochdruckentladungslampe gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 2
- Eine Draufsicht auf das Sockelaußenteil des Lampensockels der in Figur 1 abgebildeten
Hochdruckentladungslampe
- Figur 3
- Eine Seitenansicht des in Figur 2 abgebildeten Sockelaußenteils in teilweise geschnittener
Darstellung
- Figur 4
- Eine Draufsicht auf das elektrische Kontaktelement zum Verbinden des Zündspannungstransformators
und der inneren Stromzuführung der Hochdruckentladungslampe
- Figur 5
- Eine Seitenansicht der im Sockelinnenteil fixierten, aus dem Entladungsgefäß und dem
Außenkolben bestehenden Baueinheit der in Figur 1 abgebildeten Hochdruckentladungslampe
- Figur 6
- Eine Draufsicht auf den Zündtransformator der in Figur 1 abgebildeten Hochdruckentladungslampe
- Figur 7
- Eine Draufsicht auf die Montageplatine, die im Lampensockel der in Figur 1 abgebildeten
Hochdruckentladungslampe angeordnet ist
[0011] Bei dem in Figur 1 abgebildeten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt
es sich um eine einseitig gesockelte Hochdruckentladungslampe für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer.
Diese Hochdruckentladungslampe besitzt ein von einem gläsernen Außenkolben 12 umschlossenes
Entladungsgefäß 11 aus Quarzglas mit darin angeordneten Elektroden 13, 14 zum Erzeugen
einer Gasentladung. Die Elektroden 13, 14 sind jeweils mit einer aus dem Entladungsgefäß
11 herausgeführten Stromzuführung 15 bzw. 16 verbunden, über die sie mit elektrischer
Energie versorgt werden. Die aus dem Entladungsgefäß 11 und dem Außenkolben 12 bestehenden
Baueinheit 1 ist in dem in Figur 5 abgebildeten Sockelinnenteil 23 des Lampensockels
2 fixiert. Der Lampensockel 2 besteht im wesentlichen aus dem Sockelinnenteil 23,
dem Sockelaußenteil 21, dem Deckel 22 und der Anschlussbuchse 40. Das Sockelaußenteil
21 ist mit einer Aufnahme 211 versehen, in der das Sockelinnenteil 23 angeordnet und
montiert ist. Zur Montage des Sockelinnenteils 23 in der Aufnahme 211 des Sockelaußenteils
21 sind das Sockelinnenteil 23 und die Aufnahme 211 mit aufeinander abgestimmten Befestigungsmitteln
231, 212 versehen. Das Sockelaußenteil 21 ist als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet
und besteht aus Polyetherimide, das auch unter der Bezeichnung Ultem® 2300 bekannt
ist.
[0012] Die Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf die von den Lampengefäßen 11, 12 abgewandte
Seite des Sockelaußenteils 21, vor der Montage des Deckels 22. Das Sockelaußenteil
21 besitzt einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt. Der Innenraum des Sockelaußenteils
21 wird durch eine Trennwand 213 in zwei unterschiedlich große Kammern 214, 215 unterteilt.
In der kleineren, ersten Kammer 214 ist ein Stabkerntransformator 1000 angeordnet,
der als Zündtransformator für die im Lampensockel 2 untergebrachte Impulszündvorrichtung
der Hochdruckentladungslampe dient. In der größeren, zweiten Kammer 215 sind die restlichen
Komponenten der Impulszündvorrichtung, insbesondere der Zündkondensator 61 und die
Funkenstrecke 62, angeordnet. In dem Sockelaußenteil 21 ist das in Figur 4 abgebildete
elektrische Kontaktelement 3 eingebettet. Es besteht aus einem Edelstahl und bildet
mit dem Sockelaußenteil 21 eine Baueinheit. Seine Enden 31, 32 besitzen ebene Kontaktflächen.
Das elektrische Kontaktelement 3 wurde bereits bei der Herstellung des Kunststoffspritzgussteils
21 in dieses eingespritzt, so dass es nahezu vollständig von dem Material des Sockelaußenteils
21 umgeben ist und nur die Enden 31, 32 des Kontaktelementes 3 für die Kontaktierung
zugänglich sind. Das erste Ende 31 des elektrischen Kontaktelementes 3 erstreckt sich
in die erste Kammer 214 und ist nach der Montage des Stabkerntransformators mit dem
Hochspannung führenden Zündspannungsausgang des Stabkerntransformators verschweißt.
Das zweite Ende 32 des elektrischen Kontaktelementes 3, das mit einer durchgehenden
Bohrung 33 für die innere Stromzuführung 15 versehen ist, erstreckt sich in die zweite
Kammer 215. Die, in der Längsachse der Hochdruckentladungslampe angeordnete, aus dem
Entladungsgefäß 11 herausragende innere Stromzuführung 15 verläuft in dem konisch
verengten Tubus 216 des Sockelaußenteils 21 und ist durch die Bohrung 33 im zweiten
Ende 32 des elektrischen Kontaktelementes 3, das sich unmittelbar in das konisch verengte
Ende des Tubus 216 erstreckt, hindurchgefädelt. Die konische oder trichterförmige
Verengung des Tubus 216 erleichtert das Hindurchfädeln der Stromzuführung 15 durch
die Bohrung 33 des Kontaktelementes 3. Auf der von dem Tubus 216 abgewandte Seite
des elektrischen Kontaktelementes 3 ist das durch die Bohrung 33 hindurchgefädelte
Ende der Stromzuführung 15 mit dem zweiten Ende 32 des Kontaktelementes 3 verschweißt
(nicht abgebildet). In dem Sockelaußenteil 21 ist auf der von dem Tubus 216 abgewandten
Seite des Kontaktelementes 3 eine Wanne 2171 vorgesehen, die durch einen hohlzylindrischen
Steg 217 begrenzt wird. Das zweite Ende 32 des Kontaktelementes 3 bildet einen Teil
des Wannenbodens. Nach dem Verschweißen der inneren Stromzuführung 15 mit dem zweiten
Ende 32 des Kontaktelementes 3 wird die Wanne 2171 mit einer elektrisch isolierenden
Vergussmasse ausgefüllt, so dass die Schweißstelle zwischen den beiden Lampenkomponenten
15, 32 in der Vergussmasse eingebettet ist. Das in den Sockel 2 zurückgeführte Ende
der aus dem sockelfernen Ende des Entladungsgefäßes 11 herausragenden äußeren Stromzuführung
16 erstreckt sich in den hohlzylindrischen Steg 218, der ebenfalls an dem Sockelaußenteil
21 angeformt ist. Weitere hohlzylindrische Stege 219 dienen zur Befestigung des Deckels
22 und zur Befestigung der Anschlussbuchse 40, die den elektrischen Anschluss der
Hochdruckentladungslampe bildet. Das Ende des Steges 218 ist mit einer Auflagefläche
2181 für eine Montageplatine 50, deren Form passgerecht auf den Querschnitt der zweiten
Kammer 215 abgestimmt ist, ausgestattet. Die Montageplatine 50 verschließt nach ihrer
Montage die Kammer 215. Die auf der Montageplatine 50 angeordneten Bauteile, wie zum
Beispiel der Zündkondensator 61 und die Funkenstrecke 62 der Impulszündvorrichtung,
ragen in die zweite Kammer 215 hinein. In den Seitenwänden 2151, 213 der ersten Kammer
214 sind mehrere Führungsschienen 2142, 2131 für den Stabkerntransformator 1000 angeordnet.
Die Führungsschienen 2142, 2131 sind passgerecht auf entsprechende Stege 1011, 1012,
1013 am Gehäuse 1010 des Stabkerntransformators 1000 abgestimmt, so dass die Position
des Stabkerntransformators 1000 in der ersten Kammer 214 dadurch festgelegt ist. Zusätzlich
befindet sich in dem Boden 2143 der Kammer 214 eine Noppe 2144, die zusammen mit dem
ersten Ende 31 des Kontaktelementes 3 die Einbautiefe des Stabkerntransformators 1000
bestimmt. Der Zündspannungsausgang 1030 des Stabkerntransformators 1000 sitzt auf
dem ersten Ende 31 des Kontaktelementes 3 auf und ist mit diesem verschweißt während
das Gehäuse 1010 des Stabkerntransformators 1000 auf der Noppe 2144 aufsitzt. Der
Zwischenraum zwischen dem Stabkerntransformator 1000 und den Seitenwänden 2151, 213
der ersten Kammer 214 ist mit einer elektrisch isolierenden Vergussmasse ausgefüllt.
Die Vergussmasse dringt durch Entlüftungsöffnungen 1014 auch in das Innenraum des
Transformatorgehäuses 1010 ein. Die Primärwicklung 1020 des Stabkerntransformators
1000 besteht aus einem Metallband und ist auf die Außenseite des Gehäuses 1010 gewickelt.
Der Deckel 22 deckt die Montageplatine 50 ab und verschließt beide Kammern 214, 215
des Sockelaußenteils 21.
[0013] In Figur 7 ist die Montageplatine 50 dargestellt, welche die zweite Kammer 215 des
Sockelaußenteils 21 abdeckt. Auf der Montageplatine 50 sind die als elektrischer Anschluss
der Hochdruckentladungslampe dienende Steckerbuchse 40 und der Zündkondensator 61,
die Funkenstrecke 62 sowie weitere elektronische Bauteile einer Zündvorrichtung der
in Figur 1 abgebildeten Hochdruckentladungslampe angeordnet. Die drei Kontaktstifte
42 der Steckerbuchse 40 sind jeweils über auf der Montageplatine 50 angeordnete Leiterbahnen
(nicht abgebildet) mit dem in der Montageplatine 50 eingebetteten ringförmigen metallischen
Kontaktelement 52, dem Zündkondensator 61, der Funkenstrecke 62 oder anderen elektronischen
Bauteilen verbunden. Das ringförmige Kontaktelement 52 besteht aus einem Metallblech,
beispielsweise aus Kupfer, Stahl oder einer Kupfer- oder Stahllegierung. Die Montageplatine
50 wird derart auf das Sockelaußenteil 21 aufgesetzt, dass die auf der Montageplatine
50 montierten Bauteile 61, 62 der Zündvorrichtung in die zweite Kammer 215 des Sockelaußenteils
hineinragen und die Zapfen 44 der Steckerbuchse 40 in die Hohlstege 219 des Sockelaußenteils
21 sowie die Stege 220 in die Durchbrüche 51 der Montageplatine greifen. Das aus dem
Hohlsteg 218 des Sockelaußenteils 21 herausragende Ende der äußeren Stromzuführung
16 wird dabei durch die Ringöffnung 53 des Kontaktelementes 52 hindurchgeführt und
auf der Rückseite der Montageplatine 50 mit dem Kontaktelement 52 verschweißt oder
verlötet. Zur elektrischen Isolierung des ringförmigen Kontaktelementes 52 und anderer
Bauteile der Zündvorrichtung von dem Zündkondensator 61 und der Funkenstrecke 62 sind
in der Montageplatine mehrere Durchbrüche 54, 55, 56 vorgesehen.
1. Hochdruckentladungslampe mit einem Lampensockel (2) und einem in dem Lampensockel
(2) angeordneten Zündtransformator (1000) zum Erzeugen der Zündspannung für die Hochdruckentladungslampe,
wobei in dem Lampensockel (2) ein elektrisches Kontaktelement (3) angeordnet ist,
das mit dem Zündspannungsausgang (1030) des Zündtransformators (1000) und mit einer
aus dem EntladungsgeiaB (11) der Hochdruckentladungslampe herausgeführten Stromzuführung
(15) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Kontaktelement (3) als Baueinheit mit einem Kunststoffspritzgussteil
(21) des Lampensockels (2) ausgebildet ist, das mindestens zwei Kammern (214, 215)
besitzt, wobei der Zündtransformator (1000) in einer ersten Kammer (214) angeordnet
ist und das elektrische Kontaktelement (3) in das Material des Kunststoffspritzgussteils
(21) eingebettet ist, so dass sich ein erstes Ende (31) des elektrischen Kontaktelements
(3) in die erste Kammer (214) erstreckt und mit dem Zündspannungsausgang (1030) des
Zündtransformators (1000) verbunden ist und ein zweites Ende (32) des elektrischen
Kontaktelements (3) sich in die zweite Kammer (215), in der weitere Bauteile (61,
62) einer Zündvorrichtung angeordnet sind, erstreckt und mit der Stromzuführung (15)
verbunden ist, und wobei der Zwischenraum zwischen den Wänden der ersten Kammer (214)
und dem Zündtransformator (1000) mit einer elektrisch isolierenden Vergussmasse gefüllt
ist.
2. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (32) des elektrischen Kontaktelementes (3) mit einen Bohrung (33)
für die Stromzuführung (15) versehen ist.
3. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle des zweiten Endes (32) des elektrischen Kontaktelementes (3)
mit der Stromzuführung (15) mit einer elektrischen Isolierung versehen ist.
4. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Isolierung eine Vergussmasse ist, in der die Verbindungsstelle eingebettet
ist.
1. High-pressure discharge lamp having a lamp base (2) and a starting transformer (1000)
arranged in the lamp base (2) for the purpose of generating the starting voltage for
the high-pressure discharge lamp, an electrical contact element (3) being arranged
in the lamp base (2) and being connected to the starting voltage output (1030) of
the starting transformer (1000) and to a power supply line (15) which is passed out
of the discharge vessel (11) of the high-pressure discharge lamp, characterized in that the electrical contact element (3) is in the form of a module having a plastic injection-molded
part (21) of the lamp base (2) which plastic injection-molded part (21) has at least
two chambers (214, 215), the starting transformer (1000) being arranged in a first
chamber (214), and the electrical contact element (3) being embedded in the material
of the plastic injection-molded part (21), so that a first end (31) of the electrical
contact element (3) extends into the first chamber (214) and is connected to the starting
voltage output (1030) of the starting transformer (1000) and a second end (32) of
the electrical contact element (3) extends into the second chamber (215), in which
further modules (61, 62) of a starting apparatus are arranged, and is connected to
the power supply line (15), and the interspace between the walls of the first chamber
(214) and the starting transformer (1000) being filled with an electrically insulating
sealing compound.
2. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterized in that the second end (32) of the electrical contact element (3) is provided with a hole
(23) for the power supply line (15).
3. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterized in that the connection point of the second end (32) of the electrical contact element (3)
with the power supply line (15) is provided with electrical insulation.
4. High-pressure discharge lamp according to Claim 3, characterized in that the electrical insulation is a sealing compound in which the connection point is
embedded.
1. Lampe à décharge haute pression pourvue d'un culot (2) et d'un transformateur d'allumage
(1000) disposé dans le culot (2) servant à générer la tension d'allumage destinée
à la lampe à décharge haute pression, un élément de contact électrique (3) étant disposé
dans le culot (2), lequel est relié à la sortie de tension d'allumage (1030) du transformateur
d'allumage (1000) et à une alimentation en courant (15) sortant de l'enceinte de décharge
(11) de la lampe à décharge haute pression,
caractérisée en ce que l'élément de contact électrique (3) est conçu sous forme de module comprenant une
pièce de matière plastique moulée par injection (21) du culot (2), qui possède au
moins deux compartiments (214, 215), le transformateur d'allumage (1000) étant disposé
dans un premier compartiment (214) et l'élément de contact électrique (3) étant noyé
dans le matériau de la pièce de matière plastique moulée par injection (21), de sorte
qu'une première extrémité (31) de l'élément de contact électrique (3) s'avance dans
le premier compartiment (214) et est reliée à la sortie de tension d'allumage (1030)
du transformateur d'allumage (1000) et qu'une seconde extrémité (32) de l'élément
de contact électrique (3) s'avance dans le second compartiment (215) où sont disposés
d'autres composants (61, 62) d'un dispositif d'allumage, et est relié à l'alimentation
en courant (15), et l'espace entre les parois du premier compartiment (214) et le
transformateur d'allumage (1000) étant rempli d'une masse de scellement électriquement
isolante.
2. Lampe à décharge haute pression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la seconde extrémité (32) de l'élément de contact électrique (3) est pourvue d'un
alésage (33) destiné à l'alimentation en courant (15).
3. Lampe à décharge haute pression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la jonction entre la seconde extrémité (32) de l'élément de contact électrique (3)
et l'alimentation en courant (15) est munie d'une isolation électrique.
4. Lampe à décharge haute pression selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'isolation électrique est une masse de scellement dans laquelle la jonction est
noyée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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