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EP 1 511 933 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Anmeldetag: 03.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/001859 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/104639 (18.12.2003 Gazette 2003/51) |
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HUBÜBERTRAGUNGSELEMENT FÜR EIN EINSPRITZVENTIL
TRAVEL-TRANSMITTING ELEMENT FOR AN INJECTION VALVE
ELEMENT DE TRANSMISSION DE COURSE POUR UNE SOUPAPE D'INJECTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
10.06.2002 DE 10225686
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.03.2005 Patentblatt 2005/10 |
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Patentinhaber: Siemens VDO Automotive AG |
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93055 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHÜRZ, Willibald
93188 Pielenhofen (DE)
- SIMMET, Martin
93077 Bad Abbach (DE)
- ZINK, Hanspeter
93059 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 054 017 DE-A- 19 940 294 FR-A- 1 192 901
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DE-A- 19 727 992 DE-A- 19 962 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hubübertragungselement für ein Einspritzventil
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Ein derartiges Element ist bekannt aus der
DE 199 62 177 A1, wobei das Hubübertragungselement einen druckbelasteten Speicherkammerbereich aufweist,
dessen Bereichsgrenzen elastisch ausgebildet sind. Durch dieses thermische Ausgleichselement
kann trotz der vorhandenen verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Einzelkomponenten
innerhalb des Einspritzventils (z.B. Keramik, Stahl und Hydraulikfluid) eine kraftschlüssige
Verbindung der Einzelkomponenten eines Einspritzventils im gesamten Betriebsbereich
sichergestellt werden; zu beachten ist dabei insbesondere die Drehzahlfestigkeit des
Hubübertragungselementes. Gemäß der
DE 199 62 177 A1 wird der Speicherkammerbereich durch eine Federbalganordnung aus Metall begrenzt.
Nachteilig dabei ist zunächst, dass Metallbalganordnungen aufwendig in der Herstellung
und daher relativ teuer sind. Da die Metallbälge radial sehr steif sind, findet der
Volumenausgleich in axialer Richtung statt. Dabei weist der Metallbalg lediglich bei
kleinen Auslenkungen eine lineare Federkennlinie auf, bei größeren Auslenkungen, die
z.B. beim Temperaturgang im Betrieb auftreten, zeigt der Balg starke Hystereseffekte.
Infolge des Setzungs- und Hystereseverhaltens der Einzelbälge ist ein zusätzliches
Federelement erforderlich, um die Aufrechterhaltung des Speicherkammerdruckes und
damit die Funktionsfähigkeit auch bei hohen Motordrehzahlen zu gewährleisten. Nachteilig
ist also auch, dass sich bei dieser Metallbalg-Anordnung die dynamischen Eigenschaften
während des Betriebes ändern können.
[0003] Alternativ kann gemäß der
DE 199 62 177 A1 der Speicherkammerbereich mit den elastischen Bereichsgrenzen auch aus einem Elastomer-Werkstoff
gebildet sein. Dabei kann der Volumenausgleich durch radiale Ausbalgung ermöglicht
sein. In axialer Richtung sind diese Elemente relativ weich, was für eine ausreichende
Hubgenerierung durch den Aktor erforderlich ist. Die bekannten Elastomer-Werkstoffe
zeigen jedoch ein Kriechverhalten, das bei der unvermeidlichen Alterung zu einem Verlust
der radialen Steifigkeit und damit zu einem unerwünschten Druckverlust in der Speicherkammer
führt. Eine Drehzahlfestigkeit wäre also auch bei einem Elastomerbalg deshalb nicht
gegeben.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Hubübertragungselement für ein Einspritzventil
bereitzustellen, dass über die Betriebsdauer eine ausreichende Drehzahlfestigkeit
aufweist.
[0005] Erfindungsgemäß ist dies bei einem Hubübertragungselement mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 erreicht, wobei der Elastomerbalg ein Versteifungselement aufweist, das zumindest
abschnittsweise im Elastomerbalg eine über die Betriebsdauer gleichbleibende radiale
Steifigkeit sicherstellt. So ist trotz Alterung des Elastomerwerkstoffes durch das
elastische Versteifungselement ein unerwünschter Druckverlust über die Lebensdauer
vermieden. Zur Erzeugung der Gegenkraft für einen Aktor des Einspritzventils kann
ein zusätzliches geeignetes, gegebenenfalls aus dem Stand der Technik bekanntes, Element
vorgesehen werden.
[0006] Besonders kompakt kann das Hubübertragungselement ausgeführt werden, wenn das Versteifungselement
gleichzeitig zumindest abschnittsweise die axiale Steifigkeit des Elastomerwerkstoffes
höchstens unwesentlich erhöht. Dann kann zumindest durch einen Abschnitt des Elastomerbalges
neben der Speicherfunktion zugleich die Aktor-Gegenkraft bereitgestellt werden. Das
Versteifungselement ist dabei so optimal gewählt, dass es insbesondere den Verlust
der radialen Steifigkeit infolge der Alterung des Elastomerwerkstoffes kompensiert
ohne die axiale Steifigkeit des Speicherelementes zu stark zu erhöhen. Wenn sich dabei
das Versteifungselement über die gesamte Länge des Elastomerbalges erstreckt, ist
durch eine geeignete Wahl insbesondere der Geometrien sowohl des Elastomerbalges als
auch des Versteifungselementes entsprechend den jeweiligen Anforderungen dieser Kompromiss
zu erreichen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass der Elastomerbalg
federtechnisch in Reihe geschaltet einen ersten Bereich A und einen zweiten Bereich
B aufweist, wobei das Versteifungselement lediglich im zweiten Bereich vorgesehen
ist. Der erste Bereich A ist aufgrund einer geeignet gewählten Geometrie radial steifer
ausgebildet als der zweite Bereich. Der zweite Bereich B ist infolge des Versteifungselementes
axial steifer ausgebildet als der erste Bereich A. Die beiden Bereiche A, B sind axial
in Reihe geschaltet, so dass sich die Kehrwerte der axialen Steifigkeiten addieren.
Bei einer durch den Aktor gegebenen Gesamtauslenkung wird daher die zusätzliche auf
den Aktor wirkende Gegenkraft in erster Näherung alleine durch ersten Bereich A mit
der geringeren Steifigkeit bestimmt. Zusätzlich entstehendes Volumen des Hydraulikfluides
führt infolge der geringeren radialen Steifigkeit des zweiten Bereiches B in erster
Näherung alleine im zweiten Bereich B zu einer Ausbalgung. Die Zuordnung der Eigenschaften
in die beiden Bereiche des Elastomerbalges ermöglicht so eine optimale Einstellung
der Eigenschaften des Hubübertragungselementes.
[0008] Um ein kompaktes und robustes Hubübertragungselmement bzw. Speicherelement bereitstellen
zu können, kann erfindungsgemäß weiter vorgesehen sein, dass das Versteifungselement
in den Elastomerbalg, der insbesondere als eine Hülse ausgebildet ist, eingespritzt
ist. Dies gilt noch verstärkt, wenn eine Bodenplatte und/oder eine Kopfplatte über
Spritztechnik mit dem Elastomerbalg und dem Versteifungselement zu einer Baueinheit
verbunden sind.
[0009] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Einspritzventils mit
Hubübertragungselement beschrieben; es zeigen:
- Fig. 1
- stark vereinfacht in einer Schnittdarstellung das Einspritzventil, sowie
- Fig. 2
- einen Speicher des Hubübertragungselementes in einer vergrößerten perspektivischen
Darstellung.
[0010] Gemäß Fig. 1 umfasst ein Einspritzventil einen Aktor 1, der über ein Hubübertragungselement,
das einen hydraulischen Umkehrer 3 aufweist, die Bewegung einer Ventilnadel 5 und
damit den Kraftstoffeinspritzvorgang steuert. Die Ventilnadel 5 ist dabei in an sich
bekannter Weise in einem mit entsprechenden Ventilöffnungen 7 ausgestatteten Ventilnadelgehäuse
9 geführt, wobei das Ventil gemäß Fig. 1 nach innen oder alternativ nach außen öffnet.
In einem mit einem Hydraulikfluid gefüllten Gehäuse 12 des hydraulischen Umkehrers
3 sind ein Nadelstößel 11 und damit verbunden ein Aktorstößel 13 geführt. Die Bewegung
des Aktors 1 wird durch den Aktorstößel 13 auf den Nadelstößel 11 und weiter auf die
Ventilnadel 5 übertragen. Zum thermischen Volumenausgleich für das Hydraulikfluid
weist das Hubübertragungselement eine Speicherkammer 15 in dem Gehäuse 12 auf sowie
eine Zusatzspeicherkammer 16, die in einem zusätzlichen elastischen Speicherelement
17 ausgebildet ist. Die elastischen Wandabschnitte des Speicherelementes 17 sind durch
einen Elastomerbalg 19 realisiert, der zugleich in axialer Richtung die Gegenkraft
für den Aktor 1 bereitstellt. Dabei ist der hohlzylinderförmige Elastomerbalg 19 stirnseitig
zum einen mit einer Bodenplatte 21 und zum anderen mit einer Kopfplatte 23 dicht verbunden.
Die Bodenplatte 21 schließt das Gehäuse 12 des hydraulischen Umkehrers 3 ab und weist
eine entsprechende Öffnung für den Aktorstößel 13 auf. Die Kopfplatte 23 ist aktorseitig
mit dem Aktorstößel 13 dicht verbunden. In dem Ringraum zwischen dem Aktorstößel 13
und der Innenwand des Elastomerbalges 19 ist also die Zusatzspeicherkammer 16 mit
den elastischen Wandabschnitten ausgebildet. Die Zusatzspeicherkammer 16 steht über
einen geeignet dimensionierten ringförmigen Spalt 25, der im Bereich der Öffnung des
Gehäuses 12 zwischen diesem und dem Aktorstößel 13 gebildet ist, mit der im Gehäuse
12 des hydraulischen Umkehrers 3 gebildeten Speicherkammer 15 fluidtechnisch in Verbindung.
[0011] Der Elastomerbalg 19 des Speicherelementes 17 weist in axialer Richtung einen ersten
Bereich A und einen zweiten Bereich B mit unterschiedlichen axialen und radialen Elastizitätseigenschaften
auf. Die beiden Bereiche A, B gewährleisten dabei unterschiedliche Funktionen des
Speicherelementes 17 und sind jeweils gemäß den Anforderungen geeignet aufeinander
eingestellt. Im Elastomerbalg 19 ist im zweiten Bereich B ein Versteifungselement
27 angeordnet, das z.B. durch ein hülsenförmiges Metallnetz gebildet ist (Fig. 2).
Dadurch ist dieser Bereich radial weicher als bei einem reinen Metallbalg gemäß dem
bekannten Stand der Technik und zwar so weich, dass das Zusatzvolumen des Hydraulikfluides
ohne starken Druckanstieg im Speicherelement 17 aufgenommen werden kann. Dieses Metallnetz
27 stellt zudem trotz Kriechens des Elastomerwerkstoffes über dessen Lebensdauer eine
gleichbleibende radiale Steifigkeit im zweiten Bereich B des Elastomerbalges 19 sicher.
Gleichzeitig ist die Geometrie des Elastomerbalges 19 im ersten Bereich A derart gewählt,
dass die radiale Steifigkeit im ersten Bereich A trotz Fehlens eines Versteifungselementes
deutlich größer ist als im zweiten Bereich B. Daher ist eine radiale Ausbalgung bzw.
ein damit verbundener Druckverlust über die Lebensdauer im ersten Bereich A vernachlässigbar
und die Drehzahlfestigkeit des Speicherelementes insgesamt nicht negativ beeinflusst.
[0012] Infolge der Auslegung des radialen Versteifungselementes 27 gemäß Fig. 2 weist der
Elastomerbalg 19 im zweiten Bereich B jedoch eine erhöhte axiale Steifigkeit auf,
was sich - falls der Bereich A nicht vorhanden wäre - negativ auf die Funktionsfähigkeit
des Einspritzventils auswirken würde. Bei den bekannten Aktortypen fällt nämlich der
Ausgangshub mit steigender aufgebrachter Gegenkraft. Durch die geeignete Auslegung
der axialen Steifigkeit im ersten Bereich A des Elastomerbalges 19 ist jedoch sichergestellt,
dass sich der Aktorhub ohne nennenswerte zusätzliche Gegenkraft in das Übertragungselement
3 einleiten lässt. Da nun die axiale Steifigkeit im zweiten Bereich B für die Funktion
des Umsetzers nicht mehr relevant ist, kann sie beliebig hoch gewählt sein und insbesondere
optimal bzgl. der oben beschriebenen Anforderungen. Im Bereich A ist ein unverstärkter
Elastomer verwendet, dessen Steifigkeit durch die Werkstoffhärte und die Geometrie
axial optimal eingestellt ist. Die Länge des Bereiches A ist jedoch, wie oben beschrieben,
so auszulegen, dass dieser Bereich A radial ausreichend steif ist, um bei einer Vergrößerung
des Hydraulikfluidvolumens vernachlässigbar auszubalgen.
[0013] Zusammenfassend sind der hydraulische Umsetzer 3 bzw. das Speicherelement 17 also
so ausgebildet, dass zum einen das durch eine Temperaturänderung erzeugte Zusatzvolumen
an Hydraulikfluid wegen der geringen radialen Steifigkeit im zweiten Bereich B ohne
nennenswerten Druckanstieg bereitgestellt wird, so dass sich die dynamischen Eigenschaften
des Einspritzventils im Betriebstemperaturbereich von -40°C bis +150°C nur unwesentlich
ändern. Zum anderen ist wegen der geringen axialen Steifigkeit im ersten Bereich A
die durch das Speicherelement 17 erzeugte Aktor-Gegenkraft geeignet gering. Dabei
weist der Elastomerwerkstoff eine Härte von 70 bis 85 ShoreA nach DIN 53505 auf. Die
Steifigkeit des Elastomerwerkstoffes ist an sich isotrop also richtungsunabhängig.
Wegen den Bauraumbeschränkungen wird der Elastomerbalg 19 jedoch als eine Hülse ausgebildet,
wobei gilt, dass die Länge der Hülse wesentlich größer ist als deren Wandstärke.
[0014] Der gesamte Elastomerspeicher 17 wird in einem Vulkanisierprozess hergestellt. Dabei
werden die Kopf- und die Bodenplatte 21, 23 zusammen mit dem Versteifungselement 27
in eine entsprechende Spritzform eingelegt und der heiße Werkstoff eingespritzt. Bei
hoher Temperatur und Druck findet der Vernetzungsprozess statt, wodurch alle Teile
fest miteinander verbunden sind und als eine kompakte und robuste Baueinheit aus der
Spritzform entnommen werden können (nicht gezeigt).
[0015] Das erfindungsgemäße Hubübertragungselement ist als hydraulischer Kompensator zum
Einsatz in verschiedenen Einspritzventilarten, insbesondere bei Dieseleinspritzventilen
oder in High Pressure Direct Injection (HPDJ)-Systemen geeignet.
1. Hubübertragungselement für ein Einspritzventil mit einer druckbelasteten Speicherkammer
(15), die mit einem Hydraulikfluid gefüllt ist und ein Speicherelement (17) mit einem
Elastomerbalg (19) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerbalg (19) ein Versteifungselement (27) aufweist, das zumindest abschnittsweise
im Elastomerbalg (19) eine über die Betriebsdauer gleichbleibende radiale Steifigkeit
sicherstellt.
2. Hubübertragungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (27) zumindest abschnittsweise die axiale Steifigkeit des
Elastomer-Werkstoffes höchstens unwesentlich erhöht.
3. Hubübertragungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerbalg (19) einstückig ausgebildet ist.
4. Hubübertragungselement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerbalg (19) federtechnisch in Reihe geschaltet einen ersten Bereich (A)
und einen zweiten Bereich (B) aufweist, und dass das Versteifungselement (27) lediglich
im zweiten Bereich (B) vorgesehen ist.
5. Hubübertragungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (B) in axialer Richtung zumindest doppelt so lange wie der erste
Bereich (A) ausgebildet ist.
6. Hubübertragungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (27) durch ein hülsenförmiges Metallnetz gebildet ist.
7. Hubübertragungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Elastomerbalges (19) eine Härte von etwa 70 bis 85 ShoreA aufweist.
8. Hubübertragungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (27) in den Elastomerbalg (19) eingespritzt ist.
9. Hubübertragungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (21) und/oder eine Kopfplatte (23) über Spritztechnik mit dem Elastomerbalg
(19) und dem Versteifungselement (19) zu einer Baueinheit verbunden sind.
10. Hubübertragungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastomerbalg (19) als Hülse ausgebildet ist.
1. Travel-transmitting element for an injection valve with a pressure-loaded storage
chamber (15) which is filled with a hydraulic fluid and comprises a storage element
(17) with an elastomeric bellows-type member (19), characterised in that the elastomeric bellows-type member (19) is provided with a stiffening element (27)
which ensures constant radial stiffness over the service life in at least some sections
thereof.
2. Travel-transmitting element according to claim 1, characterised in that the stiffening element (27) or at least some part thereof increases the axial stiffness
of the elastomeric material to the smallest extent.
3. Travel-transmitting element according to claim 1 or 2, characterised in that the elastomeric bellows-type member (19) is formed in one piece.
4. Travel-transmitting element according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the elastomeric bellows-type member (19), which is connected in series using spring
technology, shall have a first section (A) and a second section (B), the stiffening
element (27) being provided in the second section (B) only.
5. Travel-transmitting element according to claim 4, characterised in that the second section (B) is at least twice as long in the axial direction as the first
section (A).
6. Travel-transmitting element according to one of the preceding claims, characterised in that the stiffening element (27) is in the form of a sleeve-shaped metal net.
7. Travel-transmitting element according to one of the preceding claims, characterised in that the material of the elastomeric bellows-type member (19) has a hardness of approximately
70 to 85 ShoreA.
8. Travel-transmitting element according to one of the preceding claims, characterised in that the stiffening element (27) is injected into the elastomeric bellows-type member
(19).
9. Travel-transmitting element according to one of the preceding claims, characterised in that a bottom plate (21) and/or a head plate (23) are connected by means of extrusion
technology to the elastomeric bellows-type member (19) and the stiffening element
(27) to form a standard component.
10. Travel-transmitting element according to one of the preceding claims, characterised in that the elastomeric bellows-type member (19) is in the form of a sleeve.
1. Elément de transmission de course pour injecteur possédant une chambre d'accumulation
(15) chargée par une pression, qui est remplie d'un fluide hydraulique et qui comprend
un élément accumulateur (17) muni d'un soufflet en élastomère (19), caractérisé en ce que le soufflet en élastomère (19) présente un élément raidisseur (27) qui assure dans
le soufflet en élastomère (19), au moins par endroits, une rigidité radiale qui reste
constante sur la durée de service.
2. Elément de transmission de course selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément raidisseur (27) augmente la rigidité axiale de la matière élastomère, au
moins par endroits, tout au plus dans une mesure insignifiante.
3. Elément de transmission de course selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le soufflet en élastomère (19) est en une seule pièce.
4. Elément de transmission de course selon la revendication 1, 2 ou 3 caractérisé en ce que le soufflet en élastomère (19) présente une première région (A) et une deuxième région
(B) disposées en série selon la mécanique des ressorts, et en ce que l'élément raidisseur (27) est prévu exclusivement dans la deuxième région (B).
5. Elément de transmission de course selon la revendication 4, caractérisé en ce que, vu dans la direction axiale, la deuxième région (B) est au moins deux fois plus
longue que la première région (A).
6. Elément de transmission de course selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément raidisseur (27) est constitué par un filet métallique en forme de manchon.
7. Elément de transmission de course selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la matière du soufflet en élastomère (19) présente une dureté d'environ 70 à 85 Shore
A.
8. Elément de transmission de course selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément raidisseur (27) est injecté dans le soufflet en élastomère (19).
9. Elément de transmission de course selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que une plaque de fond (21) et/ou une plaque de tête (23) sont reliées au soufflet en
élastomère (19) et à l'élément raidisseur (19) par une technique d'injection pour
constituer un composant.
10. Elément de transmission de course selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le soufflet en élastomère (19) a la forme d'un manchon.


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