[0001] Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für strombegrenzende Schutzschalter
im Niederspannungsbereich nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere für strombegrenzende
Leistungsschalter.
[0002] Aus der DE 101 50 550 C1 ist eine Kontaktanordnung für strombegrenzende Leistungsschalter
bekannt, bei der eine doppelt unterbrechende Drehkontaktbrücke über vier paarweise
symmetrisch zu beiden Seiten der Kontaktbrücke angeordnete Kontaktdruck-Zugfedern
mit einer Schaltwelle verbunden ist. Zur Rückfallverzögerung der von feststehenden
Kontakten elektrodynamisch abgestoßenen Kontaktbrücke wirken Verbindungsstücke zwischen
den ersten Enden des jeweils einen Zugfederpaares gegen Verlängerungen an den zweiten
Enden des jeweils anderen Zugfederpaares. Zur Erzielung eines wechselnden Kraftverlaufs
sind die Verlängerungen stufenartig ausgebildet, was zu einer Rastverbindung am Ende
der Abstoßbewegung zwischen den Verbindungsstücken und den Verlängerungen führt, wodurch
die aufgeschleuderte Kontaktbrücke nach Erreichen ihrer Abstoßstellung festgehalten
wird, bis sie beim endgültigen Öffnen der Kontaktanordnung durch auslösende Schutzorgane
aus dieser Raststellung gelöst wird. Die einstückigen Zugfederpaare lagern mit ihren
Verbindungsstücken in Kerben der Kontaktbrücke und mit den mit den Verlängerungen
ausgestatteten Enden über Stahlstifte in Kerben der Schaltwelle. Zur Gewährleistung
sicherer Bewegungsabläufe der Kontaktbrücke ist diese mit einem Langloch versehen,
durch die eine in der Querachse der Schaltwelle verlaufende feststehende Lagerachse
geführt ist. Durch die polweise Zusammensetzung der Schaltwellen aus polweise zugeordneten
Schaltwellensegmenten ist die Kontaktanordnung für modular zusammensetzbare Schutzschalter
geeignet. Nachteilig sind die kompliziert ausgebildeten und damit teuren sowie aufwendig
zu montierenden Zugfederpaare.
[0003] Aus der DE 100 61 394 A1 ist eine als nächstliegender Stand der Technik zu betrachtende
weitere Kontaktanordnung für einen strombegrenzenden Leistungsschalter bekannt, bei
dem einer Drehkontaktbrücke in einer Schaltwelle über zwei Kontaktdruckfedern schwimmend
gelagert ist. Die Kontaktdruckfedern sind als Doppeldrehfedern ausgebildet, die paarig-symmetrisch
zu beiden Seiten der Kontaktbrücke angeordnet sind, mit ihren Windungen locker um
einen an der Kontaktbrücke ausgebildeten, in deren Drehsymmetrieachse verlaufenden
Lagerbolzen lagern, mit parallel zum Lagerbolzen verlaufenden, die Drehfederhälften
verbindenden Verbindungsstücken stirnseitig die Kontaktbrücke beaufschlagen und mit
ihren äußeren Enden sich an der Schaltwelle abstützen. Bei dieser Kontaktanordnung
sind weder Mittel zur Rückfallverzögerung noch zur Offenhaltung der bei Kurzschlussströmen
von den feststehenden Kontakten elektrodynamisch abgestoßenen Kontaktbrücke vorgesehen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in einer technologisch verbesserten strombegrenzenden
Kontaktanordnung mit festgehaltener elektrodynamischer Kontaktöffnung.
[0005] Ausgehend von einer Kontaktanordnung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruches gelöst,
während den abhängigen Ansprüchen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen
sind.
[0006] Die einzelnen, sich um einen Lagerbolzen windenden Kontaktdruck-Drehfedern stützen
sich jeweils zwischen einem federkraftbeaufschlagten Rastnocken und einem Arm der
Drehkontaktbrücke ab. Zum einen wird dadurch der erforderliche Kontaktdruck erzeugt.
Zum anderen wird damit beim Auftreten eines Kurzschlussstromes der auf die Drehkontaktbrücke
wirkenden elektrodynamischen Öffnungskraft durch entsprechender kopfseitige Formgebung
des Rastnockens ein veränderliches Drehmoment entgegengesetzt. Dieses durch die Kombination
aus Drehfedern und federbeaufschlagten Rastnocken erzeugte Drehmoment bewirkt zum
einen eine anfängliche Verzögerung der Abstoßbewegung und zum anderen den Übergang
der Drehkontaktbrücke in eine rastende Abstoßstellung. Durch übliche Maßnahmen zur
Materialauswahl und/oder Oberflächenstrukturierung der sich berührenden Oberflächen
von den zweiten Federenden und der Rastnocken kann deren Reibungswiderstand und damit
die Verzögerung der Abstoßbewegung der Kontaktbrücke in einem weiten Bereich variiert
werden.
[0007] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung sind die Rastnocken längsverschieblich gelagert
und mit konvexen Kopfflächen versehen. Bei einer elektrodynamischer Abstoßung der
Drehkontaktbrücke gleiten die zweiten Federenden der Drehfedern über die konvexen
Kopfflächen und verschieben die Rastnocken entgegen ihrer Nockenfedern. Der elektrodynamisch
beaufschlagten Kontaktbrücke wird anfänglich damit eine zunehmende Federkraft entgegengesetzt.
Wenn die zweiten Federenden allerdings die Scheitellinie oder Scheitelfläche der konvexen
Kopfflächen überwunden haben, können sich die Rastnocken wieder durch die Wirkung
ihrer Nockenfedern in Richtung ihrer Ausgangslage zurückbewegen. Die nachlassende
Gegenkraft bewirkt, dass die Kontaktbrücke in eine stabile Abstoßstellung übergeht,
aus der sie erst beim endgültigen Öffnen der Kontaktanordnung infolge auslösender
Schutzorgane gelöst wird. Für die an den konvex ausgebildeten Kopfflächen der federkraftbeaufschlagten
Rastnocken anliegenden zweiten Federenden der Drehfedern bestehen zu beiden Seiten
der Scheitellinie oder Scheitelfläche stabile Lagen, die einerseits der Einschaltstellung
und anderseits der Abstoßstellung der Kontaktbrücke entsprechen. Zweckmäßigerweise
sind die konvexen Kopfflächen als zwei ineinander übergehende Schrägen ausgebildet,
wobei in den stabilen Lagen die zweiten Federenden an einer der Schrägen anliegen.
[0008] Rund gebogenen zweiten Federenden sowie für diese in den Rastnocken vorgesehene Gleitnute
sind für ein sicheres Arbeiten der Kontaktanordnung von Vorteil. Im Isoliergehäuse
eingelassenen Dämpfungselemente - beispielsweise aus elastischem Material - dienen
zum Abfangen der kinetischen Energie der elektrodynamisch beschleunigten Kontaktbrücke.
[0009] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung besteht die Halbwelle polweise aus zwei Hälften,
die im Isoliergehäuse lagern und zwischen denen der Lagerbolzen mit der auf ihm spielbehaftet
- üblicherweise über ein Langloch ― lagernden Drehkontaktbrücke gehalten wird.
[0010] Aus Stabilitätsgründen sind ein metallischer Lagerbolzen und aus Gründen der Spannungsfestigkeit
darauf geschobene Isolierbuchsen für die Federwindungen von Vorteil.
[0011] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden, anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel. Es zeigen
- Figur 1:
- eine erfindungsgemäße Kontaktanordnung für einen Schaltpol bei geöffnetem Isoliergehäuse;
- Figur 2:
- ähnlich Fig. 1, allerdings mit teilweise entfernten oder weggebrochenen Einzelteilen;
- Figur 3:
- Einzelheiten der Kontaktanordnung in verschiedenen Ansichten;
- Figur 4:
- die Kontaktanordnung in verschieden Schaltstellungen;
- Figur 5:
- Einzelheiten aus Fig. 2.
[0012] Die Kontaktanordnung wird von einem aus zwei Halbschalen bestehenden Isoliergehäuse
2 gehalten, von dem in Fig. 1, 2 und 4 die vordere Halbschale entfernt ist. In kreisförmigen
Aussparungen 4 des Isoliergehäuses 2 sind zwei, eine Schaltwelle bildende Schaltwellenhälften
6 und 8 gelagert, von denen in Fig. 2 und 4 die vordere Schaltwellenhälfte 6 und in
Fig. 3 beide Schaltwellenhälften entfernt sind. Die Schaltwelle 6, 8 besitzt nach
außen weisende Mitnahmestifte 10, in die zu einem Betätigungsmechanismus führende
Betätigungshebel 12 greifen. Durch die Schaltwelle 6, 8 wird ein metallischer Lagerbolzen
14 gehalten. Eine drehsymmetrische Drehkontaktbrücke 16 mit zwei Kontaktarmen 18 lagert
über ein mittiges Langloch 20 locker auf dem Lagerbolzen 14. Die Kontaktbrücke 16
erstreckt sich in der Mittelebene des Schaltpols, die mit der Trennebene des Isoliergehäuses
2 zusammenfällt. Die Drehachse 22 der Kontaktanordnung fällt in den Lagerbolzen 14.
An den Enden der Kontaktarme 18 sind diametral gegenüberstehend Kontaktstücke 24 befestigt,
die in der in Fig. 1, 2, 3 und 4a gezeigten Einschaltstellung der Kontaktanordnung
mit nach außen geführten Festkontakten 26 in Verbindung stehen. Zwischen den Halbschalen
des Isoliergehäuses 2 sind Lichtbogenlöschbleche 28 festgelegt.
[0013] Um den nötigen Kontaktdruck zwischen den Kontaktstücken 24 und den Festkontakten
26 zu gewährleisten, ist die Kontaktanordnung mit zwei Kontaktdruck-Drehfedern 30
und 32 ausgestattet. Zu beiden Seiten der Kontaktbrücke 16 liegen über dem Lagerbolzen
14 Isolierbuchsen 34, auf denen die Federwindungen 36 der Drehfedern 30 und 32 locker
lagern. In Fig. 1 sind die Isolierbuchsen 34 durch die Schaltwellenhälften 6 verdeckt
und in Fig. 3 fortgelassen. Die Drehfeder 30 bzw. 32 ist mit einem ersten Federende
38 in jeweils einem der Kontaktarme 18 eingehängt und stützt sich mit einem zweiten
Federende 40 gegen die Kopffläche 42 eines hutförmigen Rastnockens 44 bzw. 46 ab.
Die einzeln in Fig. 5 dargestellten Rastnocken 44 und 46 sind längsverschieblich im
Isoliergehäuse 2 gelagert. Als Druckfedern ausgebildete Nockenfedern 48 stützen sich
einerseits von der Innenseite der Kopfflächen 42 und anderseits gegen im Isoliergehäuse
2 eingelegte Gegenlager 50 ab. Am Fußende der Rastnocken 44 und 46 sind nach außen
stehende Wulste 52 ausgebildet, die mit im Isoliergehäuse 2 ausgebildeten Anschlägen
54 zusammenwirken, indem die Rastnocken 44 und 46 durch die Kraftwirkung der Nockenfedern
48 die in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Ausgangslage einnehmen.
[0014] In Fig. 3 sind als wesentliche Einzelheiten der erfindungsgemäßen Kontaktanordnung
noch einmal die Kontaktbrücke 16, die Drehfedern 30 und 32 sowie die Rastnocken 44
und 46 dargestellt. Bezüglich auf Fig. 2 ist Fig. 3a eine Darstellung von vorn, Fig.
3b eine Darstellung von links und Fig. 3c eine Darstellung von hinten. Die zweiten
Federenden 40 sind rundgebogen, wobei die Biegeachse parallel zur Drehachse 22 verläuft.
Die bogenförmigen zweiten Federenden 40 sind in einer Gleitnut 62 der Kopfflächen
42 geführt (Fig. 5). Die Kopfflächen 42 weisen zwei in einem stumpfen Winkel ineinander
übergehende Schrägen 58 und 60 auf, die sich parallel zur Drehachse 22 erstrecken.
[0015] In der in Fig. 4a gezeigten Einschaltstellung der Kontaktanordnung nehmen die zweiten
Federenden 40 eine erste stabile Lage ein, indem sie sich an die in Fig. 3a angedeuteten
Schrägen 58 der sich in ihrer Ausgangslage befindlichen Rastnocken 44 und 46 anlegen.
Die Drehfedern 30 und 32 bewirken über ihre ersten Federenden 38 den erforderlichen
Kontaktdruck, wobei sie sich mit ihren zweiten Federenden 40 gegen die Schrägen 58
abstützen. Der Anstellwinkel der Schrägen 58 und das Verhältnis der Federkräfte zwischen
den Drehfedern 38, 40 und den Nockenfedern 48 ist durch fachübliche Bemessung so festzulegen,
dass die Rastnocken 44, 46 in der Einschaltstellung nicht aus ihrer Ausgangslage verdrängt
werden.
[0016] Beim Öffnen der Kontaktanordnung durch den Betätigungsmechanismus über die Betätigungshebel
12 werden die Ausschaltkräfte über die Schaltwelle 6, 8 auf die Kontaktbrücke 16,
von deren Kontaktarmen 18 auf die ersten Federenden 38 der Drehfedern 30, 32 und von
diesen über die zweiten Federenden 40 auf die Schrägen 58 der Rastnocken 44, 46 übertragen.
Die von den zweiten Federenden 40 ausgeübten Kräfte sind in diesem Falle so groß,
dass durch Verschiebung der Rastnocken 44 und 46 entgegen der Federkräfte ihrer Nockenfedern
48 die zweiten Federenden 40 über die Schrägen 58 gleiten und danach durch Überwindung
der in Fig. 5 dargestellten Scheitellinien 56 in Eingriff mit den angrenzenden Schrägen
60 gelangen, während die Rastnocken 44 und 46 durch die Nockenfedern 48 in ihre Ausgangslage
zurückkehren. In der Ausschaltstellung der Kontaktanordnung nehmen die zweiten Federenden
40 die in Fig. 4b gezeigte Lage ein. Durch fachüblich festgelegte Bemessungsverhältnisse
zwischen Anstellwinkel der Schrägen 60 und Federkräften der Drehfedern 30, 32 sowie
Nockenfedern 48 wird auch hierbei verhindert, dass die von den zweiten Federenden
40 auf die Schrägen 60 ausgeübten Kräfte nicht mehr von sich aus die Rastnocken 44,
46 aus ihrer Ausgangslage bringen können. In der in Fig. 4b gezeigten Ausschaltstellung
der Kontaktanordnung befinden sich die zweiten Federenden 40 demnach in ihrer zweiten
stabilen Lage.
[0017] Beim Auftreten eines Kurzschlussstromes zwischen der Kontaktbrücke 16 und den Festkontakten
26 treten elektrodynamische Kräfte auf, welche die Kontaktverbindung trennen und die
Kontaktbrücke 16 in eine Abstoßstellung analog Fig. 4b treiben. Die auf die Kontaktbrücke
16 ausgeübten und durch die Drehfedern 30, 32 übertragenen Abstoßkräfte bewirken gleichfalls
den Übergang der zweiten Federenden 40 von der in Fig. 4a gezeigten ersten stabilen
Lage in die in Fig. 4b gezeigte zweite stabile Lage. Durch das Zusammenwirken der
zweiten Federenden 40 mit den Schrägen 60 kann die Kontaktbrücke 16 nicht in die Einschaltstellung
zurückfallen, sondern wird in der Offenstellung gehalten.
[0018] Im Isoliergehäuse 2 sind weiterhin zwei zylindrische Dämpfungselemente 64 vorgesehen,
an die bei einem Kurzschluss zur Bewegungsbegrenzung und Bewegungsenergieaufnahme
der Kontaktbrücke 16 deren Kontaktarme 18 anschlagen. Damit wird die Gefahr eines
Zurückprallens der Kontaktbrücke 16 in die Einschaltstellung infolge bei starken Kurzschlussströmen
auftretenden sehr hohen Bewegungsenergien vermieden. Beim Schließen der Kontaktanordnung
mittels des Betätigungsmechanismus über die Betätigungshebel 12 und die Schaltwelle
6, 8 wird die Kontaktbrücke 16 wieder in die Einschaltstellung gemäß Fig. 4a überführt,
wobei die zweiten Federenden 40 von den Schrägen 60 ausgehend über die Scheitellinien
56 gleiten und wieder zum Anliegen an die Schrägen 58 gelangen.
1. Kontaktanordnung für mindestens einpolige strombegrenzende Schutzschalter mit den
Merkmalen:
- in der Mittelebene jedes Pols erstreckt sich in einer in einem Isoliergehäuse (2)
gelagerten Schaltwelle (6, 8) spielbehaftet eine Drehkontaktbrücke (16) mit diametral
gegenüberstehenden Kontaktstücken (24), die in Einschaltstellung mit Festkontakten
(26) zusammenwirken,
- beiderseits der Drehkontaktbrücke (16) lagern zwei Kontaktdruck-Drehfedern (30;
32) mit ihren Federwindungen (36) locker um einen in der Drehachse (22) von der Schaltwelle
(6, 8) abstehenden Lagerbolzen (14), wobei jeweils ein Kontaktarm (18) der Drehkontaktbrücke
(16) von einem ersten Federende (38) einer der Drehfedern (30; 32) in Richtung Einschaltstellung
beaufschlagt ist,
- auf gegenüberliegenden Seiten zur Drehachse (22) sind im Isoliergehäuse (2) zwei
federkraftbeaufschlagte Rastnocken (44; 46) gelagert, die aufgrund der Federkraft
eine zur Drehachse (22) genäherte Ausgangslage einnehmen und mit einer kurvigen Kopffläche
(42) ausgebildet sind, an der sich ein zweites Federende (40) jeweils einer der Drehfedern
(30; 32) gleitend abstützt und in der Einschaltstellung einerseits und in der Ausschaltstellung
sowie in der elektrodynamisch bewirkten Abstoßstellung anderseits jeweils eine stabile
Lage einnimmt.
2. Kontaktanordnung nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnocken (44; 46) gegen als Druckfedern ausgebildeten Nockenfedern (48) längsverschieblich
sind und eine konvexe Kopffläche (42) aufweisen.
3. Kontaktanordnung nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfflächen (42) jeweils zwei parallel zur Drehachse (22) sich erstreckende und
in einem stumpfen Winkel zueinander verlaufende Schrägen (58; 60) aufweisen.
4. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Federenden (40) senkrecht zur Drehachse (22) rundgebogen und in einer
Gleitnut (62) der Kopfflächen (42) geführt sind.
5. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Isoliergehäuse (2) für jeden Kontaktarm (18) ein Dämpfungselement (64) vorgesehen
ist.
6. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwelle (6, 8) für jeden Pol aus zwei im Isoliergehäuse (2) lagernden Schaltwellenhälften
(6; 8) besteht, zwischen die der Lagerbolzen (14), auf der die Drehkontaktbrücke (16)
spielbehaftet lagert, eingefügt ist.
7. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federwindungen (36) auf über den metallischen Lagerbolzen (14) geschobenen Isolierbuchsen
(34) lagern.