| (19) |
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(11) |
EP 1 513 426 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.2006 Patentblatt 2006/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006373 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/000066 (31.12.2003 Gazette 2004/01) |
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| (54) |
SPENDERKOPF MIT SPERRVENTIL
DISPENSER HEAD WITH A CHECK VALVE
TETE DE DIFFUSION DOTEE D'UNE VALVE D'ARRET
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.06.2002 DE 20209616 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2005 Patentblatt 2005/11 |
| (73) |
Patentinhaber: RPC Wiko GmbH & Co. KG |
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50259 Pulheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEUKAMP, Wolfgang
53913 Swisttal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mey, Klaus-Peter |
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Patentanwalt Dr. Mey
Aachener Strasse 710 50226 Frechen 50226 Frechen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spenderkopf mit einem Austragskanal zum Austrag von
Produkten wie Schäume, beispielsweise Rasierschaum oder Gel, selbstaufschäumende Produkte
sowie sonstige mit einem druckbeaufschlagten System applizierbare Produkte, aus einem
unter Überdruck stehenden herkömmlichen Spenderbehälter, der auf das Austragsventil
des Spenderbehälters aufsteckbar ist und der durch einen auf ihn ausgeübten äußeren
mechanischen Druck und eine dadurch ausgelöste Kippbewegung seines Oberteils um einen
Drehpunkt das Austragsventil des Spenderbehälters öffnet, so dass das Produkt mit
Überdruck aus dem Austragsventil in den Austragskanal einströmt und durch dessen Austragsöffnung
aus dem Spenderkopf austritt.
[0002] Nachteilig ist bei derartigen bekannten Spendern bzw. Spenderköpfen, dass nach der
Anwendung und erfolgter Rückstellung des gekippten Oberteils trotz bereits geschlossenem
Austragsventil das im Austragskanal noch unter Druck stehende Produkt in geringer
Menge aus der Austragsöffnung des Spenderkopfes austritt. Dieses unerwünschte und
unkontrollierte Nachdrücken des Produkts verschmutzt dann den Spenderkopf und, falls
vorhanden, die Schutzkappe.
[0003] Um dieses unerwünschte und unkontrollierte Nachdrücken des Produkts durch einen sicheren
Verschluss des Spenderkopfes zu verhindern, wird in der Patenschrift US-A-5305930
ein Spenderkopf mit einer zusätzlichen Verschlusseinrichtung vorgeschlagen, der auf
das Ventil eines herkömmlichen Spenderbehälters aufgesetzt ist und der aus drei Konstruktionselementen
besteht. Ein oberer und ein unterer Ventilgehäuseteil bilden dabei den Austragskanal
aus, dessen Austragsöffnung von innen durch einen im Austragskanal angeordneten stiftförmig
ausgebildeten elastischen Ventilkörper mit Ventilkopf verschlossen und geöffnet wird.
Das dem Ventilkopf entgegengesetzte Ende des Ventilkörpers ist nach oben abgewinkelt
und endet in einem Taster oberhalb einer Tastmulde des oberen Ventilgehäuseteils.
Das untere Ventilgehäuseteil ist auf den Spenderbehälter aufgeschoben, wobei eine
entsprechende Ausnehmung des Spenderbehälters auf das Ventil des Spenderbehälters
aufgesteckt ist.
[0004] Beim Spendevorgang wird in einem ersten Schritt durch manuellen Druck auf den Taster
dieser nach unten in die Tastmulde gedrückt und diese dabei elastisch verformt, wobei
der abgewinkelte Teil des Ventilkörpers in das untere Ventilgehäuseteil verschoben
wird. Bei dieser Verschiebung wird der nicht abgewinkelte Schaft des Ventilkörpers
über einen bogenförmigen Teil des unteren Ventilgehäuseteils geführt und dadurch mit
seinem Ventilkopf von der Austragsöffnung weggezogen. In einem zweiten Schritt wird
durch weiteren manuellen Druck auf den Taster und damit auch auf die Tastmulde das
untere Ventilgehäuseteil soweit nach unten zum Spenderbehälter hin verschoben, dass
sich das Ventil des Spenderbehälters öffnet.
[0005] Bei Beendigung des Spendevorgangs durch Wegfall des manuellen Drucks kehrt zunächst
das untere Ventilgehäuseteil infolge der Federspannung des Ventils des Spenderbehälters
wieder in seine ursprüngliche Ausgangsposition zurück, wodurch sich das Ventil des
Spenderbehälters wieder schließt. Anschließend wird durch elastische Rückfederung
der elastisch verformten Tastmulde der nicht abgewinkelte Schaft des Ventilkörpers
wieder über den bogenförmigen Teil des unteren Ventilgehäuseteils zurückgeführt, wobei
der Ventilkopf zur Austragsöffnung hin verschoben wird und diese verschließt.
[0006] Nachteilig bei diesem bekannten Spenderkopf ist, dass bei Beendigung des Spendevorgangs
der Verschluss des Spenderbehälter-Ventils und der Verschluss der Austragsöffnung
in zwei zeitlich hintereinander folgenden Stufen erfolgt, sodass das im Austragskanal
befindliche und unter Überdruck stehende Produkt zumindest teilweise noch aus der
Austragsöffnung austreten kann.
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung einen Spenderkopf
für unter einem Überdruck stehende Spenderbehälter mit einer zusätzlichen Verschlusseinrichtung
so auszubilden, dass das geschilderte Nachdrücken des Produktes nach erfolgter Anwendung
unterbunden wird.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird für einen Spenderkopf der eingangs genannten Art mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass das Rückstellelement
in der Schließstellung elastisch vorgespannt und so ausgebildet ist, dass das Öffnen
und/oder Schließen der Austragsöffnung selbsttätig erfolgt und das selbsttätige Öffnen
und/oder Schließen durch das unter Überdruck stehende Produkt unterstützt wird.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Spenderkopfes mit einem eigenen Verschluss
für die Austragsöffnung wird ein Austreten des Produktes nach der Anwendung sicher
verhindert. Die Verschlusseinrichtung des Spenderkopfes, der sich auf jedes herkömmliche
Aerosolventil aufsetzen lässt, besteht im besonderen aus einem Ventilgehäuse, welches
einen Teil des im Oberteil des Spenderkopfes angeordneten Austragskanals bildet, einem
stiftförmigen Ventilkörper mit einem Ventilkopf zum Verschluss der Austragsöffnung
und einem Rückstellelement.
[0010] In einer ersten Ausbildungsform der Erfindung wird das Rückstellelement aus einem
elastischen Dom gebildet, in dessen halbkreisförmiger Rückwand eine innere Hülse angeordnet
ist, in die das dem Ventilkopf entgegengesetzte Ende des Ventilkörpers eingesteckt
ist. In der Ausgangsstellung zieht der elastische Dom durch seine Eigenspannung den
Ventilkopf des Ventilkörpers von außen gegen die Austragsöffnung des Austragskanals
und verschließt diese.
[0011] Die Lage des elastischen Doms bezüglich des üblichen Drehpunktes für die Kippbewegung
des Oberteils des Spenderkopfes ist so gewählt, dass seine elastische Rückwand bei
der Kippbewegung auf einer Kreisbahn gegen einen ortsfesten Steg des Unterteils des
Spenderkopfes geführt und diese dabei deformiert und um einen bestimmten Betrag in
Richtung zur Austragsöffnung hin verschoben wird.
[0012] Die Elastizität und die vor der Deformierung vorhandene Eigenspannung des elastischen
Doms ist durch entsprechende Materialwahl so groß, dass nach der Rückstellung des
Oberteils die Rückwand des Doms wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt und damit
den Ventilkopf des Ventilkörpers wieder von vorn auf die Austragsöffnung des Ausgabekanals
zurückzieht. Unterstützt wird dieser Vorgang durch das mit Überdruck im Ventilgehäuse
verbleibende Produkt, welches sowohl gegen den Ventilkopf und auch gegen die Rückwand
des Doms drückt. Da die wirksame Fläche der Rückwand aber entsprechend der Erfindung
größer ist als die wirksame Fläche des Ventilkopfes, wirkt sich resultierend der Überdruck
des Produkts auf die Rückbildung der Rückwand und damit auf den Verschluss der Austragsöffnung
aus.
[0013] In einer zweiten Ausbildungsform der Erfindung ist der Ventilkörper, dessen Ventilkopf
die Austragsöffnung von vorn verschließt, in einer Ventilkörperhülse rastend verankert.
Der hintere Teil der Ventilkörperhülse ist als Rückstellelement aus einer elastischen
Doppelwandung gefertigt und mit dem Oberteil und/oder dem Unterteil des Spenderkopfes
ortsfest verbunden. In gleicher Wirkungsweise wie beim elastischen Dom der ersten
Ausbildungsform wird bei der Kippbewegung des Spenderkopfes dieser elastisch ausgebildete
hintere Teil der Doppelwandung in einer Kreisbahn gegen einen ortfesten Steg des Unterteils
geführt, dabei deformiert und mit dem Ventilkörper in Richtung zur Austragsöffnung
hin verschoben. Der Ventilkopf gibt hierbei die vorher von ihm verschlossene Austragsöffnung
nach außen hin frei. Nach Rückstellung des gekippten Oberteils, durch die der hintere
Teil der Ventilkörperhülse vom ortsfesten Steg wieder frei kommt, bewirkt die Rückstellkraft
des elastischen Teils der Ventilkörperhülse ein Zurückziehen des Ventilkörpers in
die Ausgangslage und den erneuten Verschluss der Austragsöffnung.
[0014] In einer dritten Ausbildungsform der Erfindung ist der rückwärtige Teil des die Austragsöffnung
von innen verschließenden Ventilkörpers doppelwandig ausgebildet und mit dem auszutragenden
Produkt befüllbar. Die äußere Ventilkörperwand ist aus einem elastischen Werkstoff
gefertigt und dient als Rückstellelement, wozu der vordere Teil der elastischen Ventilkörperwand
mit dem Oberteil und/oder mit dem Unterteil des Spenderkopfes ortsfest verbunden ist.
Bei dieser Verbindung ist die elastische Ventilkörperwand in der Ausgangsstellung
so unter Zugspannung gesetzt, dass die konische oder runde Spitze des Ventilkopfes
von innen gegen die entsprechend ausgebildete Düsenmündung der Austragsöffnung gezogen
wird und diese dichtend verschließt. Beim Spendevorgang strömt das auszutragende Produkt
mit Überdruck in die Doppelwand des Ventilkörpers ein. Der dabei auf die innere Rückwand
der Doppelwand ausgeübte Druck ist größer als die Zugspannung im elastischen Bereich
der Ventilkörperwand, so dass der Ventilkörper nach innen gezogen wird und die Austragsöffnung
nach innen frei gibt. Die bereits in der Ausgangsstellung vorhandene Zugspannung wird
dabei unter Dehnung des elastischen Bereichs der Ventilkörperwand vergrößert. Nach
Beendigung des Spendevorgangs reicht die in der elastischen Ventilkörperwand vorhandene
Spannung zu einer selbsttätigen Rückstellung des Ventilkörpers und einem erneuten
Verschluss der Austragsöffnung aus.
[0015] Der elastische Teil der Ventilkörperhülse (zweite Ausbildungsform) bzw. der Ventilkörperwand
(dritte Ausbildungsform) ist in einem speziellen Spritzgussverfahren (2-Komponenten-Spritzguss)
in einteiliger Fertigung durch Anspritzen mit dem übrigen unelastischen Teil der Ventilkörperhülse
bzw. der Ventilkörperwand verbunden. Dabei ist die Eigenspannung dieser elastischen
Rückstellelemente durch Verwendung eines entsprechenden elastischen Materials, beispielsweise
TPE (Thermoplastische Elastomere), so groß gewählt, dass sie ausreicht, nach Beendigung
des Spendevorgangs und Rückstellung des gekippten Oberteils den Ventilkörper wieder
in seine ursprüngliche Lage zurück zu ziehen und die Austragsöffnung wieder mit dem
Ventilkopf dicht zu verschließen.
[0016] In einer vierten Ausbildungsform ist der Ventilkörper in ähnlicher Weise wie bei
der dritten Ausbildungsform mit einer Doppelwandung ausgebildet, die mit dem auszutragenden
Produkt befüllbar ist. Zur Verriegelung des Ventilkörpers ist in der Ausgangsstellung
des Spenderkopfes der doppelwandige rückwärtige Teil des Ventilkörpers gegen eine
vorspringende Rippe eines ortfesten Stegs gepresst, und der Ventilkopf liegt von innen
dichtend gegen die Austragsöffnung an, wobei der hintere elastische Bereich der Doppelwandung
gestaucht ist. Der Steg und seine Rippe sind dabei so angeordnet, dass durch die kreisförmige
Kippbewegung des Oberteils beim Spendevorgang der Ventilkörper aus der Verriegelung
herausgedreht wird. Nach Wegfall der Verriegelung zieht der in der Doppelwandung vorhandene
Überdruck des Produkts, der zunächst nur auf die Rückwand der Doppelwandung einwirkt,
unterstützt durch die Rückstellkraft des gestauchten elastischen Bereichs der Doppelwandung,
den Ventilkörper nach innen, wodurch der Ventilkopf die Austragsöffnung frei gibt.
Bei Rückdrehung des Oberteils in seine Ausgangslage wird der Ventilkörper durch die
vorspringende Rippe manuell gegen die Austragsöffnung zurückgedrückt und diese dadurch
verschlossen, wobei der elastische Bereich der Doppelwandung des Ventilkörpers erneut
gestaucht wird.
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an in
schematischen Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch einen Spenderkopf in Ausgangsstellung,
- Fig. 2
- einen Vertikalschnitt durch einen Spenderkopf in Spendestellung,
- Fig. 3
- den Spenderkopf der Fig. 1 in Vorderansicht,
- Fig. 4
- den Spenderkopf der Fig. 1 ohne Verschlusseinrichtung,
- Fig. 5
- die Verschlusseinrichtung der Fig. 1, 2 und 3,
- Fig. 6
- den Ventilkörper der Fig. 5,
- Fig. 7
- das Ventilgehäuse der Fig. 5,
- Fig. 8
- den elastischen Dom der Fig. 5,
- Fig. 9
- einen Vertikalschnitt durch einen zweiten Spenderkopf in Ausgangsstellung,
- Fig. 10
- einen vergrößerten Teilausschnitt der Fig. 9 in der Spendestellung,
- Fig. 11a,b
- zwei alternative Ausbildungen des Austrittsöffnungsverschlusses des zweiten Spenderkopfes,
- Fig. 12
- einen Vertikalschnitt durch einen dritten Spenderkopf in Ausgangsstellung,
- Fig. 13
- einen vergrößerten Teilausschnitt der Fig. 12 in Spendestellung,
- Fig. 14a-c
- drei alternative Ausbildungen des Austrittsöffnungsverschlusses des dritten Spenderkopfes,
- Fig. 15a,b
- einen Vertikalschnitt durch einen vierten Spenderkopf in Ausgangs- und Spendestellung.
[0019] In Figur 1 ist in einem Vertikalschnitt ein Spenderkopf 1 mit einer erfindungsgemäßen
Verschlusseinrichtung 1' in der Ausgangstellung dargestellt. Diese Verschlusseinrichtung
1' befindet sich im zur Öffnung des Austragsventils des Spenderbehälters kippbaren
Oberteil 10 des Spenderkopfes 1. Sie besteht aus einem Ventilgehäuse 4, das gleichzeitig
auch Teil des oberen (in der Zeichnung waagerechten) Austragskanals 2 ist und im rechten
Winkel zur Behälterachse 15 angeordnet ist, einem stiftförmigen Ventilkörper 5 mit
einem Ventilkopf 7 und einem elastischen Rückstellelement bzw. Dom 6 (siehe hierzu
auch die Figuren 5 bis 8).
[0020] Der vordere Teil des Ventilgehäuses 4 (in der Zeichnung links) endet mit Abstand
zur Vorderkante 16 des oberen Austragskanals 2 mit der Austragsöffnung 3 und der hintere
Teil des Ventilgehäuses 4 (in der Zeichnung rechts) wird durch den aufgestülpten elastischen
Dom 6 gebildet. Die halbkreisförmig ausgebildete Rückwand 12 des Doms 6 besitzt innen
eine Hülse 8, in die das dem Ventilkopf 7 gegenüberliegende verjüngte Ende 18 des
stiftförmigen Ventilkörpers 5 eingesteckt ist. Die Länge des stiftförmigen Ventilkörpers
5 ist dabei so bemessen, dass in der Ausgangstellung des Spenderkopfes 1 durch die
Eigenspannung des elastischen Doms 6 der Ventilkopf 7 von vorn gegen die Austragsöffnung
3 gezogen ist und diese verschließt.
[0021] Das nicht kippbare, mit dem Spenderbehälter (der Spenderbehälter ist nicht dargestellt)
durch Aufstecken verbundene Unterteil 11 des Spenderkopfes 1 besitzt seitlich einen
Steg 9, der die halbkreisförmig ausgebildete Rückwand 12 des Doms 6 tangiert.
[0022] In Figur 2 ist der Spenderkopf 1 der Fig. 1 in der Spendestellung dargestellt. Das
Oberteil 10 des Spenderkopfes 1 ist durch einen äußeren mechanischen Druck auf die
Taste 17 des Spenderkopfes 1 um einen Drehpunkt (der Drehpunkt ist nicht dargestellt)
gekippt worden, wodurch das nicht dargestellte Austragsventil des Spenderbehälters
geöffnet wurde und das Produkt in den Austragskanal 2 und in das Ventilgehäuse 4 einströmt.
Bei dieser Kippbewegung wurde der Dom 6 auf einer Kreisbahn mit seiner halbkreisförmigen
Rückwand 12 gegen den ortsfesten Steg 9 nach unten in Richtung zum Spenderbehälter
hin geführt, wodurch die Rückwand 12 verformt und in Richtung zur Austragsöffnung
hin verschoben wurde. Durch diese Verschiebung der Rückwand 12 wurde auch der innen
an der Rückwand 12 in die Hülse 8 eingesteckte Ventilkörper 5 mit seinem Ventilkopf
7 in gleicher Richtung verschoben und dadurch die Austragsöffnung 3 freigegeben. In
dieser Spenderstellung kann das bereits in dem Ventilgehäuse 4 befindliche Produkt
aus der Austragsöffnung 3 austreten.
[0023] Beim Beenden des Spendevorgangs und Wegfall des äußeren mechanischen Drucks auf die
Taste 17 wird die Verschlusseinrichtung 1' mit dem Oberteil 10 des Spenderkopfes 1
durch die vorhandene Spannung im Drehpunkt des Spenderkopfes 1 und die Kraft des noch
geöffneten Austragsventil des Spenderbehälters in die Ausgangslage zurückgedreht,
wodurch sich auch das Austragsventil des Spenderbehälters wieder schließt. Durch die
Rückstellung des Oberteils 10 kommt die Rückwand 12 des elastischen Doms 6 wieder
vom Steg 9 frei und ihre Deformation wird durch ihre Eigenspannung und den Überdruck
des noch in dem Ventilgehäuse 4 befindlichen Produkts zurückgebildet. Damit wird auch
in gleicher Richtung der an der Rückwand 12 befestigte Ventilkörper 5 wieder in seine
Ausgangslage und der Ventilkopf 7 fest von vorn auf die Austragsöffnung 3 gezogen
und diese dadurch verschlossen.
[0024] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlusseinrichtung 1' besteht darin,
dass die Anpressung des Ventilkopfes 7 auf die Austragsöffnung 3 nicht nur durch die
Eigenspannung des elastischen Domes 6, sondern zusätzlich durch die unterschiedlich
großen, vom Produkt mit Überdruck beaufschlagten wirksamen Flächen 13, 14 von Rückwand
12 und Ventilkopf 7 bewirkt wird. Da die wirksame Fläche 14 der Rückwand 12 des Doms
6 wesentlich größer ist als die wirksame Fläche 13 des Ventilkopfes 7, ergibt sich
eine resultierende Kraft, die nur auf die Rückwand 12 einwirkt mit der Folge, dass
je größer der Überdruck ist, desto höher auch die Kraft ist, mit welcher der Ventilkopf
7 gegen die Austragsöffnung 3 gezogen wird, und um so höher ist auch die Dichtigkeit
des Systems. Die gestellte Aufgabe der Erfindung, ein Nachdrücken des Produktes nach
Beendigung des Spendevorgangs zu unterbinden, wird somit erreicht.
[0025] In den Figuren 3 bis 8 sind die wesentlichen Konstruktionsteile des erfindungsgemäßen
Spenderkopfes 1 zur besseren Übersicht nochmals einzeln dargestellt. In Fig. 3 ist
der Spenderkopf 1 der Fig. 1 mit der erfindungsgemäß gestalteten Verschlusseinrichtung
1' in einer Vorderansicht dargestellt. Durch Vergleich mit Fig. 4, die den Spenderkopf
1 ohne Verschlusseinrichtung 1' zeigt, wird besonders die Größe der Verschlusseinrichtung
1' in Bezug zur Größe des Spenderkopfes 1 und ihre Anpassung an diesen deutlicher
herausgestellt. In Fig. 5 ist die komplette Verschlusseinrichtung 1' einzeln in der
Ausgangsstellung mit geschlossener Austragsöffnung 3 und undeformierter Rückwand 12
des Doms 6 dargestellt. In den Fig. 6 bis 8 sind dann die einzelnen Bestandteile dieser
Verschlusseinrichtung 1' gesondert aufgeführt. Fig. 6 zeigt den Ventilkörper 5 mit
Ventilkopf 7 an einem Ende und das verjüngte andere Ende 18 zum Einstecken in die
Hülse 8 des Doms 6. Fig. 7 zeigt den Ventilkörper 4, und Fig. 8 den elastischen Dom
6 mit seiner Rückwand 12 und der daran angeordneten Hülse 8.
[0026] In den Figuren 9 und 10 ist eine zweite Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Spenderkopfes
dargestellt; Fig. 9 zeigt den gesamten Spenderkopf 20 in der Ausgangsstellung; Fig.
10 stellt einen vergrößerten Teilausschnitt des Spenderkopfes 20 in der Spendestellung
dar. Der Spenderkopf 20 besteht aus einem Oberteil 30 und einem Unterteil 31 mit einer
integrierten Verschlusseinrichtung 21. Im Ventilgehäuse 24 der Verschlusseinrichtung
21 ist eine Ventilkörperhülse 28 angeordnet mit von vorn eingeschobenem und rastend
verankertem Ventilkörper 25. Zur Führung des Ventilkörpers 25 ist der vordere Teil
der Ventilkörperhülse 28 mit einem Düsenkörper 36 ausgebildet mit wechselweise angeordneten
Durchlasskanälen 36' in einem Führungsbereich 34, um den Austrag des Produkts zwischen
Ventilkörper 25 und Ventilkörperhülse 28 zu ermöglichen. Die Anordnung des Ventilkörpers
25 in der Ventilkörperhülse 28 ist dabei so, dass der Ventilkopf 27 die Austragsöffnung
23 von vorn verschließt. Die Ventilkörperhülse 28 ist als Teil des Austragskanals
22 mit einer Doppelwandung 32 ausgebildet, die durch eine untere Öffnung 33 mit dem
Produkt befüllbar ist.
[0027] Die Abdichtung zwischen dem Spenderkopf 20 und der Verschlusseinrichtung 21 erfolgt
über zwei elastische Ringwülste 32'und 32". Zwischen diesen beiden Ringwülsten 32'
und 32" ist ein Ringraum gebildet, der vom Produkt durchströmt werden kann und somit
eine Positionierung der unteren Öffnung 33 der Verschlusseinrichtung 21 zu dem Produktkanal
19 des Spenderkopfes 20 erübrigt. Die Folge dieser Maßnahme ist eine erleichterte
Montage.
[0028] Die Funktion des elastischen Doms 6 des ersten Ausbildungsbeispiels der Figuren 1
bis 8 als Rückstellelement übernimmt bei diesem zweiten Spenderkopf 20 das aus einem
elastischen Material angespritzte hintere Ende 26 der Ventilkörperhülse 28, das in
einer Rastverbindung über die elastischen Ringwülste 32', 32" mit dem Oberteil 30
und dem Unterteil 31 des Spenderkopfes 20 ortsfest verbunden ist.
[0029] Bei der Kippbewegung der Verschlusseinrichtung 21 durch manuellen Druck auf die Taste
37 zur Einleitung des Spendevorgangs wird die Ventilkörperhülse 28 mit ihrem Rückstellelement
bzw. hinteren Ende 26 auf einer Kreisbahn gegen den ortsfesten Steg 29 des Unterteils
31 geführt und gemeinsam mit dem Ventilkörper 25 nach vorne geschoben, wodurch der
Ventilkopf 27 die Austragsöffnung 23 nach vorne frei gibt und das Produkt in Pfeilrichtung
39 aus dem Ventilkopf 27 austritt. Gleichzeitig wird durch den Anschlag an den Steg
29 das elastische hintere Ende 26 verformt (gestaucht). Nach Beendigung des Spendevorgangs
kommt das hintere Ende 26 der Ventilkörperhülse 28 wieder vom Steg 29 frei und die
Rückstellkraft des gestauchten hinteren Endes 26 und der auf dessen Rückwand 26' ausgeübte
Druck durch das in der Doppelwandung 32 noch unter Druck stehende Produkt ziehen die
Ventilkörperhülse 28 mit dem Ventilkörper 25 wieder in die Ausgangslage zurück. In
dieser Ausgangslage dichtet der Ventilkopf 27 mit seinem konisch ausgebildeten vorderen
Teil den mit einer rückspringenden Ecke ausgebildeten Düsenkörper 36 der Austragsöffnung
23 mit punktförmigen Kontakt ab.
[0030] In den Figuren 11a und 11b sind alternative Ausführungen des Austrittsöffnungsverschlusses
mit Düsenkörper 36 und Ventilkopf 27 dargestellt. In Fig. 11a ist bei insgesamt ähnlicher
Ausbildung wie bei den Figuren 9 und 10 der Düsenkörper 36a entsprechend dem Konus
des Ventilkopfes 27a des Ventilkörpers 25a gleichfalls mit einem Konus ausgebildet,
so dass ein flächenförmiger abdichtender Kontakt hergestellt ist. In Fig. 11 b ist
bei gleicher konischer Abdichtung zwischen dem Ventilkopf 27b und dem Düsenkörper
36b und kleinerem Führungsbereich des Düsenkörpers 36b der Ventilkopf 27b des Ventilkörpers
25b zusätzlich mit einem nach außen vorspringenden zentralen Dorn 35 ausgebildet,
der eine bessere Verteilung des Produkts während seines Austrags aus dem Spenderkopf
gewährleistet.
[0031] Eine dritte Variante des erfindungsgemäßen Spenderkopfes ist in den Figuren 12 und
13 in einer Ausschnittsvergrößerung dargestellt, in Fig. 12 in der Ausgangsstellung
und in Fig. 13 in der Spendestellung. Der Spenderkopf 40 besteht aus einem Oberteil
50 mit einer darin angeordneten Verschlusseinrichtung 41 und einem Unterteil 51. Die
Verschlusseinrichtung 41 wird aus einem Ventilgehäuse 44 mit einem Düsenkörper 56
und einem Ventilkörper 45 gebildet, dessen Ventilkopf 47 die Austragsöffnung 43 des
Düsenkörpers 56 von innen verschließt. Der rückwärtige Teil des Ventilkörpers 45 ist
durch eine zum Ventilkopf 47 hin offene und in Gegenrichtung durch eine Rückwand 52'
verschlossene Doppelwandung 52 ausgebildet. Die Doppelwandung 52 bildet dadurch einen
Teil des Austragskanals 42 und ist über eine untere Öffnung 53 mit dem auszutragenden
Produkt befüllbar. Die äußere Ventilkörperwand 46 besteht als Rückstellelement aus
einem an der übrigen Wandung angespritzten elastischen Material und ist über eine
Rastverbindung über elastische Ringwülste 46', 46" mit dem Oberteil 50 und dem Unterteil
51 ortsfest verbunden. Diese Ringwülste 46', 46" führen in gleicher Weise wie bei
der Figur 10 zu einer Abdichtung zwischen dem Spenderkopf 40 und der Verschlusseinrichtung
41 und führen in gleicher Weise wie dort beschrieben durch Ausbildung eines mit Produkt
durchströmbaren Ringraums zu einer erleichterten Montage.
[0032] In der Ausgangsstellung steht die elastische Ventilkörperwand 46 als Rückstellelement
unter einer Zugspannung und zieht den Ventilkörper 45 mit seinem Ventilkopf 47 dichtend
gegen die Austragsöffnung 43 des Düsenkörpers 56. Diese Zugspannung in der elastischen
Ventilkörperwand 46 wird dadurch erzeugt, dass der Düsenkörper 56 bei seiner Montage
von vorn in das Ventilgehäuse 44 eingeschoben wird und dabei den Ventilkörper 45 nach
hinten verschiebt.
[0033] Die elastische Ventilkörperwand 46 wirkt als selbsttätiges Rückstellelement beim
Spendevorgang in folgender Weise: Beim Spendevorgang strömt durch Betätigung der Taste
57 das auszutragende Produkt von unten durch die untere Öffnung 53 in den von der
Doppelwandung 52 gebildeten Hohlraum. Hier drückt das Produkt mit seinem Druck, der
größer als die voreingestellte Zugkraft ist, gegen die Rückwand 52' der Doppelwandung
52 und verschiebt dabei, da die Austragsöffnung 43 zunächst noch geschlossen ist,
unter Dehnung der elastischen äußeren Ventilkörperwand 46 und unter Vergrößerung der
ursprünglich vorhanden Zugspannung den Ventilkörper 45 in Richtung zur Rückwand 52'.
Durch diese Verschiebung gibt der Ventilkopf 47 des Ventilkörpers 45 die Austragsöffnung
43 nach innen frei und das Produkt kann in Pfeilrichtung 59 aus dem Spenderkopf 40
austreten. Nach Beendigung des Spendevorgangs wird durch die Rückstellkraft der elastischen
äußeren Ventilkörperwand 46 der Ventilkörper 45 selbsttätig wieder in seine Ausgangsstellung
gezogen und der Ventilkopf 47 verschließt die Austragsöffnung 43. Der Verschluss der
Austragsöffnung 43 wird dabei durch den konisch angespitzten Ventilkopf 47 sichergestellt,
der an den konischen Verlauf der Austragsöffnung 43 des Düsenkörpers 56 angepasst
ist.
[0034] In den Figuren 14a bis 14c sind weitere Ausbildungsmöglichkeiten des vorderen Verschlusses
dargestellt. In Fig. 14a ist der vordere Teil des Ventilkopfes 47a mit einem zentralen
zylindrischen Dorn 55 ausgebildet. Die Führung des Ventilkörpers 45a geschieht hierbei
über in der Austragsöffnung 43a des Düsenkörpers 56a angeordnete Führungsstege 58a
mit konischer Zentrierung, die den zylindrischen Dorn 55 umgreifen. Die Abdichtung
der Austragsöffnung 43a erfolgt in einer Planabdichtung mit dem umlaufenden Rand 48
des Ventilkopfes 47a mit dem rückwärtigen Teil des Düsenkörpers 56a. In Fig. 14b erfolgt
bei sonst identischer Ausbildung mit der Fig. 14a die Abdichtung der Austragsöffnung
43a zwischen dem in radialer Richtung eben ausgebildeten rückwärtigen Teil des Düsenkörpers
56b und dem umlaufenden Rand 48 der Stirnfläche des Ventilkopfes 47b. In Figur 14c
ist in einer weiteren Variante bei gleicher Abdichtung wie in den Figuren 14a oder
14b die Führung des Ventilkörpers 45c dadurch vergrößert, dass zusätzlich zur Führung
des Dorns 55 auch ein verlängerter vorderer Teil 45c' des Ventilkörpers 45c durch
den entsprechend ausgebildeten Düsenkörper 56c' führend gelagert ist.
[0035] Eine weitere (vierte) Ausbildungsvariante des Spenderkopfes ist in den Figuren 15a
(in der Ausgangsstellung) und 15b (in der Schließstellung) dargestellt. Die Verschlusseinrichtung
61 des aus einem Oberteil 70 und einem Unterteil 71 bestehenden Spenderkopfes 60 besitzt
genau wie der Spenderkopf 40 der Fig. 12 in einem Ventilgehäuse 64 einen Ventilkörper
65 mit einer in seinem hinteren Bereich 66 als Rückstellkörper elastisch ausgebildeten
Doppelwandung 72. Die zum Ventilkopf 67 hin offene und entgegengesetzt geschlossene
Doppelwandung 72 ist durch eine untere Öffnung 73 mit dem auszutragenden Produkt befüllbar
und bildet einen Teil des Austragskanals 62.
[0036] In der Ausgangsstellung des Spenderkopfes 60 ist der Ventilkörper 65 mit seinem hinteren
Ende 72' manuell gegen eine vorspringende Rippe 69' eines ortfesten Stegs 69 des Unterteils
71 geführt und verriegelt, wobei der Ventilkopf 67 von innen gegen die Austragsöffnung
63 gepresst und dabei gleichzeitig der elastisch ausgebildete Bereich 66 gestaucht
wird. Der Steg 69 mit seiner vorspringenden Rippe 69' ist dabei so angeordnet, dass
der Ventilkörper 65 durch die kreisförmige Kippbewegung des Oberteils 70 durch die
manuelle Betätigung der Taste 77 beim Spendevorgang aus dieser Verriegelung herausgedreht
wird. Der nach hinten frei kommende Ventilkörper 65 wird durch den vom Produkt auf
die Rückwand der Doppelwandung 72 ausgeübten Druck und durch die elastische Rückfederung
des gestauchten Bereichs 66 in Richtung des Stegs 69 (in der Zeichnung nach rechts)
gezogen und das Produkt kann in Pfeilrichtung 79 aus dem Spenderkopf 60 austreten.
[0037] Der erneute Verschluss der Austragsöffnung 63 durch den Ventilkopf 67 nach Beendigung
des Spendevorgangs geschieht dann durch die Rückdrehung des Oberteils 70, durch die
das hintere Ende 72' des Ventilkörpers 65 über die schräge Schulter 74 der Rippe 69'
nach oben und gleichzeitig nach vorn (in der Zeichnung nach links) geschoben wird
und dadurch den Ventilkopf 67 von innen gegen die Austragsöffnung 63 presst. Gleichzeitig
wird der elastische Bereich 66 der Doppelwandung 72 hierbei wieder gestaucht. Die
Rückstellkraft des Oberteils zur Herstellung der Ausgangsstellung ist dabei ausreichend
groß, um das Ende 72' des Ventilkörpers 65 über die schräge Schulter 74 der Rippe
69' ziehen zu können. In gleicher Weise wie in Fig. 10 und Fig. 13 sind am elastischen
Bereich 66 der Doppelwandung 72 Ringwülste 66', 66" angeordnet, die in identischer
Weise, wie zu den Fig. 10 und Fig. 13 beschrieben, zu einer Abdichtung zwischen dem
Spenderkopf 60 und der Verschlusseinrichtung 61 und zu einer erleichterten Montage
führen.
[0038] Die Erfindung ist nicht nur auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele mit den dort
dargestellten Spenderköpfen beschränkt, sondern eine gleiche oder funktionell gleiche
erfindungsgemäße Verschlusseinrichtung kann auch in andere handelsübliche Spenderköpfe
für mit Überdruck beaufschlagte Spenderbehälter nach einer eventuell erforderlichen
Konstruktionsanpassung eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1, 20, 40, 60
- Spenderkopf
- 1', 21, 41, 61
- Verschlusseinrichtung
- 2, 22, 42, 62
- Austragskanal
- 3, 23, 43, 63
- Austragsöffnung (auch 43a)
- 4, 24, 44, 64
- Ventilgehäuse
- 5, 25, 45, 65
- Ventilkörper (auch 25a, 25b, 45a, 45b, 45c)
- 6, 26, 46, 66
- Rückstellelement
- 7, 27, 47, 67
- Ventilkopf (auch 27a, 27b, 47ä, 47b, 47c)
- 8, 28
- Hülse
- 9, 29, 69, 69'
- Steg
- 10, 30, 50, 70
- Oberteil von 1', 21, 41, 61
- 11, 31, 51, 71
- Unterteil von 1', 21, 41, 61
- 12
- Rückwand von 6
- 13
- wirksame Fläche von 12
- 14
- wirksame Fläche von 7
- 15
- Spenderbehälterachse
- 16
- Vorderkante von 2
- 17, 37, 57, 77
- Taste
- 18
- verjüngtes Ende von 5
- 19
- Produktkanal
- 26', 52'
- Rückwand von 26, 52
- 32, 52, 72
- Doppelwandung von 25, 45, 65
- 32', 32", 46', 46"
- Ringwülste von 26, 46, 66 (auch 66', 66")
- 33, 53, 73
- untere Öffnung
- 34
- Führungsbereich von 25
- 35, 55
- zentraler Dorn von 25b, 45
- 36, 56
- Düsenkörper (auch 36a, 36b, 56a, 56b, 56c)
- 36'
- Durchlasskanäle
- 38
- Rastverbindung
- 39, 59, 79
- Produktaustragsrichtung
- 48
- umlaufender Rand
- 58a-c
- Führungsstege
- 74
- schräge Schulter
1. Spenderkopf (1, 20, 40, 60) mit einem Austragskanal (2, 22, 42, 62) zum Austrag von
Produkten wie Schäume, beispielsweise Rasierschaum oder Gel, selbstaufschäumende Produkte
sowie sonstige mit einem druckbeaufschlagten System applizierbare Produkte, aus einem
unter einem Überdruck stehenden herkömmlichen Spenderbehälter, der auf das Austragsventil
des Spenderbehälters aufsteckbar ist und der durch einen auf ihn ausgeübten äußeren
mechanischen Druck und eine dadurch ausgelöste Kippbewegung seines Oberteils (10, 30, 50, 70) um einen Drehpunkt das
Austragsventil des Spenderbehälters öffnet, so dass das Produkt mit Überdruck aus
dem Austragsventil in den Austragskanal (2, 22, 42, 62) des Spenderkopfes (1, 20,
40, 60) einströmt und durch dessen Austragsöffnung (3, 23, 43, 63) austritt, wobei
der Spenderkopf (1, 20, 40, 60) mit einer zusätzlichen Verschlusseinrichtung (1',
21, 41, 61) mit einem Rückstellelement (6, 26, 46, 66) ausgebildet ist, durch die
die Austragsöffnung (3, 23, 43, 63) des Austragskanals (2, 22, 42, 62) geöffnet und
nach Beendigung des Spendevorgangs wieder verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (6, 26, 46, 66) in der Schließstellung elastisch vorgespannt
und so ausgebildet ist, dass das Öffnen und/oder Schließen der Austragsöffnung (3,
23, 43, 63) selbsttätig erfolgt und das selbsttätige Öffnen und/oder Schließen durch
das unter Überdruck stehende Produkt unterstützt wird.
2. Spenderkopf (1, 20, 40, 60) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (1', 21, 41, 61) aus einem einen Teil des Austragskanals
(2, 22, 42, 62) bildenden Ventilgehäuse (4, 24, 44, 64), einem stiftförmigen Ventilkörper
(5, 25, 45, 65) mit einem Ventilkopf (7, 27, 47, 67) zum Verschluss der Austragsöffnung
(3, 23, 43, 63) und einem Rückstellelement (6, 26, 46, 66) besteht.
3. Spenderkopf (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement ein elastischer Dom (6) ist, der an seinem Ende mit einer halbkreisförmig
ausgebildeten Rückwand (12) ausgebildet ist, an deren Innenseite das dem Ventilkopf
(7) gegenüber liegende Ende des Ventilkörpers (5) befestigt ist, wobei in der Ausgangsstellung
der Ventilkopf (7) die Austragsöffnung (3) von vorn verschließt.
4. Spenderkopf (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem auszutragenden Produkt in Kontakt kommende wirksame Fläche des Ventilkopfes
(7) kleiner ist als die innere wirksame Fläche der Rückwand (12) des elastischen Doms
(6).
5. Spenderkopf (20) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (25), dessen Ventilkopf (27) die Austragsöffnung (23) von vorn verschließt,
in einer Ventilkörperhülse (28) rastend verankert ist und der hintere Teil (26) der
Ventilkörperhülse (28) als Rückstellelement aus einem elastischen Material ausgebildet
ist, das mit dem Oberteil (30) und/oder Unterteil (31) des Spenderkopfes (20) ortsfest
verbunden ist.
6. Spenderkopf (1, 20) nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (1', 21) in bezug auf den Drehpunkt des Spenderkopfes (1,
20) so angeordnet ist, dass das elastische rückwärtige Ende des Rückstellelements
(6, 26) während der Kippbewegung des Oberteils (10, 30) des Spenderkopfes (1, 20)
auf einer Kreisbahn bewegt wird.
7. Spenderkopf (1, 20) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Unterteil (11, 31) des Spenderkopfes (1, 20) ein ortsfester Steg (9, 29) so angeordnet
ist, dass bei der Kippbewegung des Oberteils (10, 30) das elastische rückwärtige Ende
des Rückstellelements (6, 26) während seiner Kreisbewegung gegen den Steg (9, 29)
geführt, dadurch deformiert und mit dem Ventilkörper (5, 25) in Richtung zur Austragsöffnung (3, 23)
hin verschoben wird, sodass der Ventilkopf (7, 27) die Austragsöffnung (3, 23) des
Austragskanals (2, 22) nach außen hin freigibt.
8. Spenderkopf (40, 60) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Teil des Ventilkörpers (45, 65) als Rückstellelement doppelwandig
mit elastischer Ausbildung der äußeren Ventilkörperwand (46, 66) ausgebildet und mit
dem auszutragenden Produkt befüllbar ist, wobei der vordere Teil der elastischen Ventilkörperwand
(46, 66) mittels Ringwülsten (46', 46", 66', 66" ) mit dem Oberteil (50, 70) und/oder
mit dem Unterteil (51, 71) des Spenderkopfes (40, 60) ortsfest verbunden ist und wobei
der Ventilkopf (47, 67) die Austragsöffnung (43, 63) von innen verschließt.
9. Spenderkopf (1, 20, 40) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenspannung des elastischen Rückstellelements (6, 26, 46) so groß gewählt ist,
dass sie nach Beendigung des Spendevorgangs und Rückstellung des gekippten Oberteils
(10, 30, 50) die Antriebskräfte durch den noch bestehenden Produktdruck wirksam unterstützt,
um den Ventilkörper (5, 25, 45) wieder in seine ursprüngliche Lage zurück zu ziehen
und dabei die Austragsöffnung (3, 23, 43) wieder mit dem Ventilkopf (7, 27, 47) zu
verschließen.
10. Spenderkopf (20, 40, 60) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Teil (26) der Ventilkörperhülse (28) bzw. der elastische Teil (46,
66) des Ventilkörpers (45, 65) mit dem übrigen unelastischen Teil der Ventilkörperhülse
(28) bzw. des Ventilkörpers (45, 65) in einem speziellen Spritzgussverfahren (2-Komponenten-Spritzguss)
in einteiliger Fertigung durch Anspritzen verbunden ist.
11. Spenderkopf (60) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (65) mit einer mit dem auszutragenden Produkt befüllbaren Doppelwandung
(72) ausgebildet ist und in der Ausgangsstellung durch eine vorspringende Rippe (69')
eines ortfesten Stegs (69) des Unterteils (61), die an seinem hinteren Ende (72')
verriegelnd angreift, mit seinem Ventilkopf (67) von innen gegen die Austragsöffnung
(63) gepresst und dabei der elastische rückwärtige Bereich (66) der Doppelwandung
(72) gestaucht wird, wobei der Steg (69) mit seiner Rippe (69') so angeordnet ist,
dass durch die kreisförmige Kippbewegung des Oberteils (70) der Ventilkörper (65)
aus der Verriegelung herausgedreht wird, und dass nach Aufhebung der Verriegelung
der in der Doppelwandung (72) wirkende Produktdruck und die Rückstellkraft des gestauchten
Bereichs (66) den Ventilkörper (65) zur Freigabe der Austragsöffnung (63) verschiebt.
12. Spenderkopf (1, 20, 40, 60) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität des elastischen Rückstellelements (6, 26, 46, 66) durch Verwendung
eines entsprechenden elastischen Materials, beispielsweise TPE, so groß gewählt ist,
dass eine begrenzte Relativbewegung zwischen dem Ventilkopf (7, 27, 47, 67) und der
Austragsöffnung (3, 23, 43, 63) ermöglicht wird.
1. Dispenser head (1, 20, 40, 60) with a discharge channel (2, 22, 42, 62) for the discharge
of products such as foams, for example shaving foam or gel, self-foaming products
and other products able to be applied by a pressure-charged system, from a dispenser
container normally standing under an excess pressure, which dispenser head can be
plugged onto the discharge valve of the dispenser container and which opens the discharge
valve of the dispenser container by an external mechanical pressure exerted thereon
and a thereby triggered tipping movement of its upper part (10, 30, 50, 70) about
a fulcrum so that the product flows at excess pressure from the discharge valve into
the discharge channel (2, 22, 42, 62) of the dispenser head (1, 20, 40, 60) and issues
through the discharge opening (3, 23, 43, 63) thereof, wherein the dispenser head
(1, 20, 40, 60) is constructed with an additional closure device (1', 21, 41, 61)
with a resetting element (6, 26, 46, 66) by which the discharge opening (3, 23, 43,
63) of the discharge channel (2, 22, 42, 62) is opened and is closed again after conclusion
of the dispensing process, characterised in that the resetting element (6, 26, 46, 66) is resiliently biased into the closed setting
and is so constructed that the opening and/or closing of the discharge opening (3,
23, 43, 63) takes place automatically and the automatic opening and/or closing is
assisted by the product standing under excess pressure.
2. Dispenser head (1, 20, 49, 60) according to claim 1, characterised in that the closure device (1', 21, 41, 61) consists of a valve housing (4, 24, 44, 64) forming
a part of the discharge channel (2, 22, 42, 62), a pin-shaped valve body (5, 25, 45,
65) with a valve head (7, 27, 47, 67) for closure of the discharge opening (3, 23,
43, 63) and a resetting element (6, 26, 46, 66).
3. Dispenser head (1) according to claim 2, characterised in that the resetting element is a resilient dome (6) constructed at its end with a rear
wall (12) which is of semicircular construction and at the inner side of which the
end of the valve body (5) bearing against the valve head (7) is fastened, wherein
in the initial setting the valve head (7) closes the discharge opening (3) from the
front.
4. Dispenser head (1) according to claim 3, characterised in that the effective area of the valve head (7) coming into contact with the product to
be discharged is smaller than the inner effective area of the rear wall (12) of the
resilient dome (6).
5. Dispenser head (20) according to claim 2, characterised in that the valve body (25), the valve head (27) of which closes the discharge opening (23)
from the front, is anchored in a valve body sleeve (28) by detenting and the rearward
part (26) of the valve body sleeve (28) is constructed as a resetting element of a
resilient material, which is fixedly connected with the upper part (30) and/or lower
part (31) of the dispenser head (20).
6. Dispenser head (1, 20) according to claim 3, 4 or 5, characterised in that the closure device (1', 21) is so arranged with respect to the fulcrum of the dispenser
head (1, 20) that the resilient rearward end of the resetting element (6, 26) moves
on a circular path during the tipping movement of the upper part (10, 30) of the dispenser
head (1, 20).
7. Dispenser head (1, 20) according to claim 6, characterised in that a stationary web (9, 29) is so arranged at the lower part (11, 31) of the dispenser
head (1, 20) that in the case of tipping movement of the upper part (10, 30) the resilient
rearward end of the resetting element (6, 26) guided during its circular movement
against the web (9, 29) is thereby deformed and displaced together with the valve
body (5, 25) in direction towards the discharge opening (3, 23) so that the valve
head (7, 27) frees the discharge opening (3, 23) of the discharge channel (2, 22)
towards the outside.
8. Dispenser head (40, 60) according to claim 1 or 2, characterised in that the rearward part of the valve body (45, 65) is constructed as resetting element
in double-wall manner with resilient construction of the outer valve body wall (46,
66) and is fillable with the product to be discharged, wherein the forward part of
the resilient valve body wall (46, 66) is fixedly connected by means of annular beads
(46', 46", 66', 66") with the upper part (50, 70) and/or with the lower part (51,
71) of the dispenser head (40, 60) and wherein the valve body (47, 67) closes the
discharge opening (43, 63) from the inside.
9. Dispenser head (1, 20, 40) according to one of claims 3 to 8, characterised in that the inherent stress of the resilient resetting element (6, 26, 46) is selected to
be of such a size that after conclusion of the dispensing process and resetting of
the tipped upper part (10, 30, 50) the drive forces are effectively assisted by the
still-existing product pressure in order to draw the valve body (5, 25, 45) back into
its original position and in that case to again close the discharge opening (3, 23, 43) by the valve head (7, 27, 47).
10. Dispenser head (20, 40, 60) according to one of claims 5 to 8, characterised in that the resilient part (26) of the valve body sleeve (28) or the resilient part (46,
66) of the valve body (45, 65) is connected with the remaining, non-resilient part
of the valve body sleeve (28) or of the valve body (45, 65) in a special injection-moulding
process (two-component injection moulding) in integral production by moulding on.
11. Dispenser head (60) according to claim 1 or 2, characterised in that the valve body (65) is constructed with a double wall (72) fillable with the product
to be discharged and in the initial setting is pressed by its valve head (67) from
inside against the discharge opening (63) by a protruding rib (69') of a stationary
web (69) of the lower part (61), which engages in locking manner at its rearward end
(72'), and in that case the resilient rearward region (66) of the double wall (72) is compressed, wherein
the web (69) with its rib (69') is so arranged that the valve body (65) is rotated
out of the locking by way of the circular tipping movement of the upper part (70)
of the valve body (65) and that after removal of the locking the product pressure
acting in the double wall (72) and the resetting force of the compressed region (66)
displace the valve body (65) for freeing the discharge opening (63).
12. Dispenser head (1, 20, 40, 60) according to one of claims 3 to 11, characterised in that the resilience of the resilient resetting element (6, 26, 46, 66) is selected to
be of such a magnitude through use of an appropriate resilient material, for example
TPE, that a limited relative movement between the valve head (7, 27, 47, 67) and the
discharge opening (3, 23, 43, 63) is made possible.
1. Tête de diffusion (1, 20, 40, 60) avec un canal d'évacuation (2, 22, 42, 62) pour
évacuer des produits tels que de la mousse, par exemple de la mousse ou du gel à raser,
des produits moussants ou d'autres produits applicables avec un système à pression,
d'un récipient diffuseur classique sous pression, qui peut être emboîtée sur la valve
d'évacuation du récipient diffuseur et qui s'ouvre sous l'effet d'une pression mécanique
exercée de l'extérieur et d'un mouvement de basculement de sa partie supérieure (10,
30, 50, 70) exercé de ce fait autour d'un point de rotation de la valve d'évacuation
du récipient diffuseur, de sorte que le produit s'écoule sous pression de la valve
d'évacuation dans le canal d'évacuation (2, 22, 42, 62) de la tête de diffusion (1,
20, 40, 60) et sort par son ouverture d'évacuation (3, 23, 43, 63), la tête de diffusion
(1, 20, 40, 60) étant configurée avec un dispositif de fermeture supplémentaire (1',
21, 41, 61) muni d'un élément de rappel (6, 26, 46, 66) qui ouvre l'ouverture d'évacuation
(2, 23, 43, 63) du canal d'évacuation (2, 22, 42, 62) et la referme à la fin de l'opération
de diffusion,
caractérisée en ce que
l'élément de rappel (6, 26, 46, 66) est mis en tension élastique en position de fermeture
et configuré de telle sorte que l'ouverture et/ou la fermeture de l'ouverture d'évacuation
(3, 23, 43, 63) se font automatiquement et que l'ouverture et/ou la fermeture automatiques
sont soutenues par le produit sous pression.
2. Tête de diffusion (1, 20, 40, 60) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le dispositif de fermeture (1', 21, 41, 61) est constitué d'une cage de valve (4,
24, 44, 64) qui forme une partie du canal d'évacuation (2, 22, 42, 62), d'un corps
de valve en forme de goupille (5, 25, 45, 65) avec une tête de valve (7, 27, 47, 67)
pour fermer l'ouverture d'évacuation (3, 23, 43, 63), et d'un élément de rappel (6,
26, 46, 66).
3. Tête de diffusion (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'élément de rappel est un dôme élastique (6) comportant à son extrémité une paroi
arrière (12) de forme semi-circulaire sur la face intérieure de laquelle est fixée
l'extrémité du corps de valve (5) opposée à la tête de valve (7), la tête de valve
(7) fermant l'ouverture d'évacuation (3) par devant dans la position de départ.
4. Tête de diffusion (1) selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la surface utile de la tête de valve (7) venant en contact avec le produit à évacuer
est plus petite que la surface utile intérieure de la paroi arrière (12) du dôme élastique
(6).
5. Tête de diffusion (20) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le corps de valve (25) dont la tête de valve (27) ferme l'ouverture d'évacuation (23)
par devant est encliqueté dans un manchon de corps de valve (28) et la partie arrière
(26) du manchon de corps de valve (28) est configurée comme un élément de rappel fait
d'un matériau élastique, et solidarisée avec la partie supérieure (30) et/ou la partie
inférieure (31) de la tête de diffusion (20).
6. Tête de diffusion (1, 20) selon la revendication 3, 4 ou 5,
caractérisée en ce que
le dispositif de fermeture (1', 21) est disposé de telle sorte que l'extrémité arrière
élastique de l'élément de rappel (6, 26) est mue sur une glissière circulaire lors
du mouvement de basculement de la partie supérieure (10, 30) de la tête de diffusion
(1, 20).
7. Tête de diffusion (1, 20) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
sur la partie inférieure (11, 31) de la tête de diffusion (1, 20), une ailette fixe
(9, 29) est disposée de telle sorte que, lors du mouvement de basculement de la partie
supérieure (10, 30), l'extrémité arrière élastique de l'élément de rappel (6, 26)
est guidée contre l'ailette (9, 29) pendant son mouvement circulaire, déformée et
déplacée avec le corps de valve (5, 25) en direction de l'ouverture d'évacuation (3,
23), de sorte que la tête de valve (7, 27) libère vers l'extérieur l'ouverture d'évacuation
(3, 23) du canal d'évacuation (2, 22).
8. Tête de diffusion (40, 60) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la partie arrière du corps de valve (45, 65) faisant office d'élément de rappel est
doté d'une double paroi, dont une paroi de corps de valve extérieure élastique (46,
66), et peut être rempli avec le produit à évacuer, la partie avant de la paroi de
corps de valve élastique (46, 66) étant solidarisée au moyen de bourrelets annulaires
(46', 46", 66', 66") avec la partie supérieure (50, 70) et/ou avec la partie inférieure
(51, 71) de la tête de diffusion (40, 60) et la tête de soupape (47, 67) ferme l'ouverture
d'évacuation (43, 63) de l'intérieur.
9. Tête de diffusion (1, 20, 40) selon une des revendications 3 à 8,
caractérisée en ce que
la tension propre de l'élément de rappel élastique (6, 26, 46) est telle qu'après
la fin de l'opération de diffusion et le retour de la partie supérieure (10, 30, 50)
basculée, elle soutient activement les forces de propulsion de la pression résiduelle
du produit, pour remettre le corps de valve (5, 25, 45) dans sa position initiale
et ainsi refermer l'ouverture d'évacuation (3, 23, 43) avec la tête de valve (7, 27,
47).
10. Tête de diffusion (20, 40, 60) selon une des revendications 5 à 8,
caractérisée en ce que
la partie élastique (26) du manchon de corps de valve (28) ou la partie élastique
(46, 66) du corps de valve (45, 65) est reliée, par un procédé de moulage par injection
spécial (moulage par injection à deux composants) avec la partie restante non élastique
du manchon du corps de valve (28) ou du corps de valve (45, 65), avec laquelle elle
forme une seule pièce.
11. Tête de diffusion (60) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le corps de valve (65) est configuré avec une double paroi (72) pouvant être remplie
avec le produit à évacuer et, dans la position de départ, est pressée avec sa tête
de valve (67) de l'intérieur contre l'ouverture d'évacuation (63), par une nervure
saillante (69') d'une ailette fixe (69) de la partie inférieure (61) qui se verrouille
sur son extrémité arrière (72'), et la région arrière élastique (66) de la double
paroi (72) est ainsi comprimée, l'ailette (69) avec sa nervure (69') étant disposée
de telle sorte que le corps de valve (65) est déverrouillé par le mouvement de basculement
de la partie supérieure (70) du corps de valve (65), et qu'après la suppression du
verrouillage, la pression du produit agissant dans la double paroi (72) et la force
de rappel de la région comprimée (66) déplacent le corps de valve (65) pour libérer
l'ouverture d'évacuation (63).
12. Tête de diffusion (1, 20, 40, 60) selon une des revendications 3 à 11,
caractérisée en ce que
l'élasticité de l'élément de rappel élastique (6, 26, 46, 66) est déterminée, par
l'utilisation d'un matériau élastique approprié, par exemple un élastomère thermoplastique
(ETP), de telle sorte qu'elle permet un mouvement relatif limité entre la tête de
valve (7, 27, 47, 67) et l'ouverture d'évacuation (3, 23, 43, 63).