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(11) |
EP 1 513 651 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2013 Patentblatt 2013/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/001230 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/103897 (18.12.2003 Gazette 2003/51) |
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| (54) |
EINSATZWERKZEUG MIT EINER BEFESTIGUNGSEINHEIT
INSERT TOOL COMPRISING AN ATTACHING UNIT
OUTIL D'INSERTION MUNI D'UNE UNITE DE FIXATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB LI |
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Priorität: |
06.06.2002 DE 10225051
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2005 Patentblatt 2005/11 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)
- Tyrolit - Schleifmittelwerke
Swarovski K.G.
6130 Schwaz (AT)
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFMANN, Albrecht
71144 Steinenbronn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 063 429 US-A- 2 518 279 US-A- 2 561 279 US-A- 5 347 673
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US-A- 1 830 362 US-A- 2 541 526 US-A- 3 266 200
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Einsatzwerkzeug mit einer Befestigungseinheit nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der Druckschrift
DE 100 17 458 A1 ist eine Werkzeugaufnahme für eine handgeführte Winkelschleifmaschine und ein Einsatzwerkzeug
mit einer Nabe bekannt. Die Werkzeugaufnahme weist eine Mitnahmevorrichtung auf, über
die die Nabe bzw. die Befestigungseinheit des Einsatzwerkzeugs mit einer Antriebswelle
wirkungsmäßig verbindbar ist. Die Nabe des Einsatzwerkzeugs ist über Rastelemente
der Mitnahmevorrichtung, die gegen ein Federelement bewegbar sind, mit der Mitnahmevorrichtung
wirkungsmäßig verbindbar. In die Nabe sind Ausnehmungen eingebracht, in die die Rastelemente
in einer Betriebsstellung des Einsatzwerkzeugs formschlüssig eingreifen und das Einsatzwerkzeug
fixieren.
[0003] Aus der Druckschrift
US 5 347 673 A ist eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine handgeführten Poliermaschine, mit einer
Werkzeugaufnahme und einem Einsatzwerkzeug bekannt. Das Einsatzwerkzeug umfasst eine
von einer Platte gebildete Befestigungseinheit, die in einer Betriebsstellung zumindest
ein zur Mitnahmevorrichtung weisendes Rastelement zu einer Fixierung des Einsatzwerkzeugs
aufweist. Die Werkzeugaufnahme weist eine Mitnahmevorrichtung auf. Die Mitnahmevorrichtung
weist einen Mitnahmeflansch auf, der Mitnahmeelemente umfasst.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einem Einsatzwerkzeug mit einer Befestigungseinheit, die
von einer Blechnabe gebildet ist, für eine Werkzeugmaschine mit einer Mitnahmevorrichtung,
insbesondere für eine handgeführte Winkelschleifmaschine mit einer Mitnahmevorrichtung,
wobei die Befestigungseinheit in einer Betriebsstellung zumindest ein zur Mitnahmevorrichtung
weisendes Rastelement zur Fixierung aufweist, wobei mit dem Rastelement eine formschlüssige
Sicherung der Befestigungseinheit in axialer Richtung und in Umfangsrichtung erreichbar
ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, daß das Rastelement S-förmig ausgestaltet ist, wobei das Rastelement
einen ersten, sich annähernd in axialer Richtung erstreckenden Teil zur Drehmitnahme
und/oder zur Sicherung in eine erste Umfangsrichtung aufweist, einen sich an den ersten
Teil anschließenden zweiten Teil zur Sicherung in axialer Richtung aufweist und einen
dritten, sich annähernd in axialer Richtung erstreckenden Teil zur Sicherung in eine
zweite Umfangsrichtung aufweist. Es ist eine Befestigungseinheit zur Montage des Einsatzwerkzeugs
in der Werkzeugmaschine erreichbar, bei der verlierbare Teile, insbesondere ein Spannflansch,
eine Spannmutter usw., vorteilhaft vermieden werden können. Eine korrekte Montage
des Einsatzwerkzeugs, insbesondere bei drehrichtungsgebundenen Einsatzwerkzeugen,
ist durch die zur Mitnahmevorrichtung weisenden Rastelemente gewährleistet. Die zur
Mitnahmevorrichtung weisenden Rastelemente bewirken eine intuitiv korrekte Montage
des Einsatzwerkzeugs in einer korrekten Arbeitsposition. Zudem kann die Sicherheit
für einen Bediener erhöht werden, indem ausschließlich Einsatzwerkzeuge montierbar
sind, die vom Hersteller freigegeben wurden. Es ist ein sogenanntes geschlossenes
System erreichbar. Durch die S-förmige Ausgestaltung des Rastelements kann ein erster,
sich annähernd in axialer Richtung erstreckender Teil zur Drehmitnahme und/oder zur
Sicherung in eine erste Umfangsrichtung genutzt werden. Ein sich im wesentlichen senkrecht
an den ersten Teil anschließender zweiter Teil kann zur Sicherung in axialer Richtung
und ein dritter, sich annähernd in axialer Richtung erstreckender Teil kann zur Sicherung
in eine zweite Umfangsrichtung vorteilhaft genutzt werden. Durch eine formschlüssige
Sicherung des Einsatzwerkzeugs in axialer Richtung und in Umfangsrichtung mit dem
Rastelement kann vorteilhaft über ein einzelnes Rastelement ein Drehmoment übertragen,
das Einsatzwerkzeug in axialer Richtung gesichert und eine Ablaufsicherung für das
Einsatzwerkzeug beim Abschalten der Werkzeugmaschine erreicht werden. Bauteile, insbesondere
Bauteile zur Ablaufsicherung, können eingespart und Kosten können reduziert werden.
[0006] Die Befestigungseinheit und das Rastelement können einstückig oder mehrteilig ausgeführt
sein. Sind die Befestigungseinheit und das Rastelement mehrteilig ausgeführt, können
das Rastelement und die Befestigungseinheit aus verschiedenen Materialien gefertigt
sein. Die verschiedenen Materialien können auf spezielle Anforderungen bzw. auf verschiedene
Belastungen, wie z.B. auf eine Scher-, Druck- und/oder auf eine Zugbelastung ausgelegt
und entsprechend dimensioniert werden. Besonders vorteilhaft ist das Rastelement jedoch
einstückig mit der Befestigungseinheit ausgebildet. Es ist eine Befestigungseinheit
erreichbar, die einfach gestaltet und kostengünstig gefertigt werden kann. Zusätzliche
Baumteile, Kosten und Montagezeit können vermieden werden.
[0007] Ist das Rastelement durch einen Stanzvorgang an die Befestigungseinheit angeformt,
können das Rastelement und die Befestigungseinheit in einem Arbeitsgang aus einer
Gesamteinheit hergestellt und das Rastelement in seine Form gebracht werden. Fertigungsschritte,
wie insbesondere Freischneiden und Biegen des Rastelements, können reduziert und Produktionskosten
können gesenkt werden. Das Rastelement kann jedoch auch durch andere Verfahren, die
der Fachmann als sinnvoll erachtet, hergestellt werden, wie z.B. durch Laserschneiden,
Sägen usw.
[0008] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Rastelement
elastisch verformbar ist. Es ist eine konstruktiv einfache Fixierung der Befestigungseinheit
in axialer und/oder in Umfangsrichtung erreichbar. Zusätzliche Federelemente können
eingespart und Kosten können reduziert werden.
[0009] Ferner wird vorgeschlagen, daß das Rastelement laschenförmig ausgebildet ist. Das
Rastelement ist konstruktiv einfach elastisch ausführbar und einfach formbar.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Rastelement
einen sich in Arbeitsrichtung verjüngenden Aufnahmebereich bildet. Vorteilhaft kann
die Befestigungseinheit des Einsatzwerkzeugs während des Betriebs gegen den sich verjüngenden
Aufnahmebereich gedrückt werden, und es ist über eine große Anlagefläche eine spielfreie
Sicherung der Befestigungseinheit in axialer Richtung erreichbar.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Befestigungseinheit
eine Zentrieröffnung aufweist. Das Einsatzwerkzeug kann an einem Zentrierbund der
Mitnahmevorrichtung vorteilhaft zentriert werden, und es ist ein vibrationsarmer Betrieb
des Einsatzwerkzeugs erreichbar.
[0012] Ist ein korrespondierendes Rastelement an der Werkzeugaufnahme gegen ein Federelement
bewegbar, kann ein vorteilhafter Formschluß mit einer großen Überdeckung und eine
sichere Ablaufsicherung des Einsatzwerkzeugs in Umfangsrichtung erreicht werden. Ferner
können beim Aufsetzen und Verdrehen des Einsatzwerkzeugs auf einer Werkzeugaufnahme
das Rastelement des Einsatzwerkzeugs und das korrespondierende Rastmittel mit einer
deutlich hörbaren akustischen Rückmeldung ineinander einrasten, und dem Bediener kann
eine korrekte Fixierung des Einsatzwerkzeugs übermittelt werden.
[0013] Ferner wird eine Werkzeugaufnahme gemäss Anspruch 7 vorgeschlagen.
Zeichnung
[0014] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Winkelschleifer von oben und
- Fig. 2
- eine Explosionszeichnung einer Werkzeugaufnahme und eines Einsatzwerkzeugs.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0016] Fig. 1 zeigt eine Winkelschleifmaschine 12 von oben mit einem in einem Gehäuse 44
gelagerten, nicht näher dargestellten Elektromotor. Die Winkelschleifmaschine 12 ist
über einen ersten, im Gehäuse 44 auf der einem Einsatzwerkzeug abgewandten Seite integrierten,
sich in Längsrichtung erstreckenden Handgriff 46 und über einen zweiten an einem Getriebegehäuse
48 im Bereich des Einsatzwerkzeugs befestigten, sich quer zur Längsrichtung erstreckenden
Handgriff 50 führbar.
[0017] Mit dem Elektromotor ist über ein nicht näher dargestelltes Getriebe eine Antriebswelle
52 antreibbar, an deren zum Einsatzwerkzeug weisenden Ende eine Mitnahmevorrichtung
14 angeordnet ist (Fig. 2). Die Mitnahmevorrichtung 14 besitzt auf einer dem Einsatzwerkzeug
zugewandten Seite einen auf der Antriebswelle 52 fest aufgepreßten Mitnahmeflansch
54 und auf einer dem Einsatzwerkzeug abgewandten Seite eine auf der Antriebswelle
52 gelagerte Rastscheibe 56. Die Rastscheibe 56 ist in die vom Einsatzwerkzeug abgewandte
axiale Richtung 22 gegen ein mittig angeordnetes, von einer Schraubenfeder gebildetes
Federelement 42 verschiebbar.
[0018] Die Rastscheibe 56 weist an ihrer zum Einsatzwerkzeug weisenden Seite drei in Umfangsrichtung
26, 28 gleichmäßig verteilte Rastelemente 40 auf, die von jeweils einer Nut gebildet
sind, und besitzt für eine formschlüssige Drehmitnahme in Drehrichtung 30 eine zum
Mitnahmeflansch 54 korrespondierende Kontur. Des weiteren sind in die Rastscheibe
56 in einem radial inneren Bereich drei in Umfangsrichtung 26, 28 gleichmäßig verteilte
Axialbohrungen 92, 94, 96 eingebracht.
[0019] Der Mitnahmeflansch 54 der Mitnahmevorrichtung 14 weist drei radial nach außen weisende
Mitnahmeelemente 64, 66, 68 auf, die in Umfangsrichtung 26, 28 gleichmäßig verteilt
angeordnet sind (Fig. 2). Die Mitnahmeelemente 64, 66, 68 bilden mit ihren in Drehrichtung
30 weisenden Seiten einen Mitnahmebereich 72, 74, 76, der sich in Drehrichtung 30
verjüngt. In den Mitnahmeflansch 54 sind im radial inneren Bereich drei axiale Durchgangsbohrungen
78, 80, 82 eingebracht, die in Umfangsrichtung 26, 28 gleichmäßig verteilt angeordnet
sind.
[0020] Eine Entriegelungstaste 70 durchgreift im montierten Zustand mit ihren in axialer
Richtung 22 weisenden Stiften 58, 60, 62 die axialen Durchgangsbohrungen 78, 80, 82
des Mitnahmeflansches 54 (Fig. 2). Die Stifte 58, 60, 62 greifen mit ihren Enden in
die Axialbohrungen 92, 94, 96 der Rastscheibe 56 und rasten mit nicht näher dargestellten
Haken verliersicher in diese ein.
[0021] Das Einsatzwerkzeug besitzt eine von einer Blechnabe gebildete Befestigungseinheit
10 mit einer geschlossenen Zentrieröffnung 38 (Fig. 2). Die Befestigungseinheit 10
ist mit ihrem äußeren Umfang fest mit einem Schleifmittel 84 verbunden. In ihrer Betriebsstellung
weist die Befestigungseinheit 10 drei in axialer Richtung 22 zur Mitnahmevorrichtung
14 weisende, laschenförmige Rastelemente 16, 18, 20 zur Fixierung auf. Die elastisch
verformbaren Rastelemente 16, 18, 20 sind in Umfangsrichtung 26, 28 gleichmäßig verteilt
angeordnet und sind durch einen Stanzvorgang einstückig mit der Befestigungseinheit
10 ausgebildet.
[0022] Durch eine S-förmige Ausgestaltung der Rastelemente 16, 18, 20 wird jeweils ein erster,
sich annähernd in axialer Richtung 22 erstreckender Teil zur Drehmitnahme in eine
erste Umfangsrichtung 26, ein sich in einem stumpfen Winkel an den ersten Teil anschließender
zweiter Teil zur Sicherung in axialer Richtung 22, 24 und ein dritter, sich annähernd
in axialer Richtung 22 erstreckender Teil zur Sicherung in eine zweite Umfangsrichtung
28 erreicht. Die Rastelemente 16, 18, 20 bilden in Drehrichtung 30 sich verjüngende
Aufnahmebereiche 32, 34, 36 für die Mitnahmeelemente 64, 66, 68 des Mitnahmeflansches
54.
[0023] Zur Montage wird das Einsatzwerkzeug mit seiner Zentrieröffnung 38 auf einen nicht
näher dargestellten Zentrierbund aufgeschoben und über die geschlossene Zentrieröffnung
38 zentriert. Bei der Montage durchgreifen die Rastelemente 16, 18, 20 Freiräume 86,
88, 90 zwischen den Mitnahmeelementen 66, 68, 70 des Mitnahmeflansches 54. Ein Verdrehen
des Einsatzwerkzeugs in Umfangsrichtung 28 bzw. entgegen der Drehrichtung 30 bewirkt,
daß die Aufnahmebereiche 32, 34, 36 der Rastelemente 16, 18, 20 mit den sich verjüngenden
Mitnahmebereichen 72, 74, 76 der Mitnahmeelemente 64, 66, 68 in Wirkverbindung kommen.
Die Rastscheibe 56 wird hierbei durch das Aufschieben der Rastelemente 16, 18, 20
entgegen der sich verjüngenden, als Rampen wirkenden Mitnahmebereiche 72, 74, 76 des
Mitnahmeflansches 54 durch die Rastelemente 16, 18, 20 entgegen der Federkraft des
Federelements 42 in axialer Richtung 22 verschoben.
[0024] Ist eine Endlage in Umfangsrichtung 28 erreicht, wird die Rastscheibe 56, angetrieben
durch die Federkraft des Federelements 42, in axialer Richtung 24 gegen den Mitnahmeflansch
54 bewegt und die Rastelemente 16, 18, 20 rasten formschlüssig mit einem hörbaren
Klick in den korrespondierenden Rastelementen 40 der Rastscheibe 56 ein. Das Einsatzwerkzeug
bzw. die Befestigungseinheit 10 ist in beide Umfangsrichtungen 26, 28 verdrehsicher
an der Antriebswelle 52 fixiert.
[0025] Durch den Formschluß der Rastelemente 16, 18, 20 mit den jeweiligen Rastelementen
40 der Rastscheibe 56 wird ein Ablaufen des Einsatzwerkzeugs aufgrund der Massenträgheit
beim Abschalten vermieden. Einen spielfreien, sicheren Halt der Befestigungseinheit
10 in axialer Richtung 22, 24 wird durch die sich in Drehrichtung 30 verjüngenden
Mitnahmebereiche 72, 74, 76 der Mitnahmeelemente 64, 66, 68 gewährleistet. Die Rastelemente
16, 18, 20 sichern somit gleichzeitig formschlüssig die Befestigungseinheit 10 des
Einsatzwerkzeugs in axialer und in Umfangsrichtung 22, 24, 26, 28.
[0026] Zur Demontage des Einsatzwerkzeugs bzw. der Befestigungseinheit 10 drückt ein Bediener
die Entriegelungstaste 70 axial in Richtung 22 des Mitnahmeflansches 54. Die Rastscheibe
56 wird entgegen der Federkraft des Federelements 42 axial in die vom Einsatzwerkzeug
abgewandte Richtung 22 verschoben. Die Rastelemente 16, 18, 20 des Einsatzwerkzeugs
werden dabei aus den Rastelementen 40 der Rastscheibe 56 geführt und freigegeben.
Das Einsatzwerkzeug kann anschließend in Drehrichtung 30 verdreht werden, und die
Mitnahmeelemente 64, 66, 68 des Mitnahmeflansches 54 kommen mit ihren Mitnahmebereichen
72, 74, 76 mit den Aufnahmebereichen 32, 34, 36 der Rastelemente 16, 18, 20 außer
Eingriff. Das Einsatzwerkzeug bzw. die Befestigungseinheit 10 kann in axialer Richtung
24 von der Mitnahmevorrichtung 14 abgezogen werden. Nach Loslassen der Entriegelungstaste
70 gleitet diese wieder in ihre Ausgangslage zurück.
Bezugszeichen
[0027]
- 10
- Befestigungseinheit
- 12
- Werkzeugmaschine
- 14
- Mitnahmevorrichtung
- 16
- Rastelement
- 18
- Rastelement
- 20
- Rastelement
- 22
- axiale Richtung
- 24
- axiale Richtung
- 26
- Umfangsrichtung
- 28
- Umfangsrichtung
- 30
- Drehrichtung
- 32
- Aufnahmebereich
- 34
- Aufnahmebereich
- 36
- Aufnahmebereich
- 38
- Zentrieröffnung
- 40
- Rastelement
- 42
- Federelement
- 44
- Gehäuse
- 46
- Handgriff
- 48
- Getriebegehäuse
- 50
- Handgriff
- 52
- Antriebswelle
- 54
- Mitnahmeflansch
- 56
- Rastscheibe
- 58
- Stift
- 60
- Stift
- 62
- Stift
- 64
- Mitnahmeelement
- 66
- Mitnahmeelement
- 68
- Mitnahmeelement
- 70
- Entriegelungstaste
- 72
- Mitnahmebereich
- 74
- Mitnahmebereich
- 76
- Mitnahmebereich
- 78
- Durchgangsbohrung
- 80
- Durchgangsbohrung
- 82
- Durchgangsbohrung
- 84
- Schleifmittel
- 86
- Freiraum
- 88
- Freiraum
- 90
- Freiraum
- 92
- Axialbohrung
- 94
- Axialbohrung
- 96
- Axialbohrung
1. Einsatzwerkzeug mit einer Befestigungseinheit (10), die von einer Blechnabe gebildet
ist, für eine Werkzeugmaschine (12) mit einer Mitnahmevorrichtung (14), insbesondere
für eine handgeführte Winkelschleifmaschine mit einer Mitnahmevorrichtung (14), wobei
die Befestigungseinheit (10) in einer Betriebsstellung zumindest ein zur Mitnahmevorrichtung
(14) weisendes Rastelement (16, 18, 20) zur Fixierung aufweist, wobei mit dem Rastelement
(16, 18, 20) eine formschlüssige Sicherung der Befestigungseinheit (10) in axialer
Richtung (22, 24)und in Umfangsrichtung (26, 28) erreichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (16, 18, 20) S-förmig ausgestaltet ist, wobei das Rastelement (16,
18, 20) einen ersten, sich annähernd in axialer Richtung (22) erstreckenden Teil zur
Drehmitnahme und/oder zur Sicherung in eine erste Umfangsrichtung (26) aufweist, einen
sich an den ersten Teil anschließenden zweiten Teil zur Sicherung in axialer Richtung
(22, 24) aufweist und einen dritten, sich annähernd in axialer Richtung (22) erstreckenden
Teil zur Sicherung in eine zweite Umfangsrichtung (28) aufweist.
2. Einsatzwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (16, 18, 20) einstückig mit der Befestigungseinheit (10) ausgebildet
ist.
3. Einsatzwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (16,18, 20) elastisch verformbar ist.
4. Einsatzwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (16,18, 20) laschenförmig ausgebildet ist.
5. Einsatzwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (16, 18, 20) einen sich in Drehrichtung (30) verjüngenden Aufnahmebereich
(32, 34, 36) bildet.
6. Einsatzwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinheit (10) eine Zentrieröffnung (38) aufweist.
7. Werkzeugaufnahme mit einer Mitnahmevorrichtung (14) für ein Einsatzwerkzeug nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mitnahmevorrichtung (14) einen Mitnahmeflansch
(54) und eine Rastscheibe (56) umfasst und wobei der Mitnahmeflansch (54) zumindest
ein radial nach außen weisendes Mitnahmeelement (64, 66, 68) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastscheibe (56) zur formschlüssigen Drehmitnahme in eine Drehrichtung (30) eine
zum Mitnahmeflansch (54) korrespondierende Kontur aufweist und daß die Rastscheibe
(56) zumindest ein korrespondierendes Rastelement (40) aufweist zur formschlüssigen
Verbindung mit einem Rastelement (16, 18, 20) des Einsatzwerkzeugs zur Vermeidung
eines Ablaufens des Einsatzwerkzeugs aufgrund der Massenträgheit beim Abschalten,
wobei das Rastelement (40) von einer Nut gebildet ist und wobei das Mitnahmeelement
(64, 66, 68) mit seiner in Drehrichtung (30) weisenden Seite einen Mitnahmebereich
(72, 74, 76) bildet, der sich in Drehrichtung (30) verjüngt.
8. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das korrespondierende Rastelement (40) gegen ein Federelement (42) bewegbar ist.
9. System mit einer Werkzeugaufnahme nach Anspruch 7 oder 8 und mit einem Einsatzwerkzeug
nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. Application tool having a fastening unit (10), which is formed by a sheet-metal hub,
for a power tool (12) having a driving device (14), in particular for a portable angle
grinder having a driving device (14), wherein the fastening unit (10) has, in an operating
position, at least one latching element (16, 18, 20), directed towards the driving
device (14), for fixing, wherein form-fitting securing of the fastening unit (10)
in the axial direction (22, 24) and in the circumferential direction (26, 28) is achievable
by way of the latching element (16, 18, 20), characterized in that the latching element (16, 18, 20) is configured in an S-shaped manner, wherein the
latching element (16, 18, 20) has a first part, extending approximately in the axial
direction (22), for rotary driving and/or for securing in a first circumferential
direction (26), a second part, adjoining the first part, for securing in the axial
direction (22, 24) and a third part, extending approximately in the axial direction
(22), for securing in a second circumferential direction (28).
2. Application tool according to Claim 1, characterized in that the latching element (16, 18, 20) is formed in one piece with the fastening unit
(10).
3. Application tool according to either of the preceding claims, characterized in that the latching element (16, 18, 20) is elastically deformable.
4. Application tool according to one of the preceding claims, characterized in that the latching element (16, 18, 20) is formed in a tab-like manner.
5. Application tool according to Claim 1, characterized in that the latching element (16, 18, 20) forms a receiving region (32, 34, 36) that narrows
in the direction of rotation (30).
6. Application tool according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening unit (10) has a centring opening (38).
7. Tool holder having a driving device (14) for an application tool according to one
of the preceding claims, wherein the driving device (14) comprises a driving flange
(54) and a latching disc (56) and wherein the driving flange (54) has at least one
driving element (64, 66, 68) that is directed radially outwards, characterized in that the latching disc (56), for form-fitting rotary driving in one direction of rotation
(30), has a contour corresponding to the driving flange (54), and in that the latching disc (56) has at least one corresponding latching element (40) for form-fitting
connection to a latching element (16, 18, 20) of the application tool in order to
avoid running off of the application tool on account of inertia upon switching off,
wherein the latching element (40) is formed by a groove and wherein the side of the
driving element (64, 66, 68) that is directed in the direction of rotation (30) forms
a driving region (72, 74, 76) which narrows in the direction of rotation (30).
8. Tool holder according to Claim 7, characterized in that the corresponding latching element (40) is movable against a spring element (42).
9. System having a tool holder according to Claim 7 or 8 and having an application tool
according to one of Claims 1 to 6.
1. Outil d'insertion comprenant une unité de fixation (10), qui est formée par un moyeu
en tôle, pour une machine-outil (12) dotée d'un dispositif d'entraînement (14), en
particulier pour une meuleuse d'angle manuelle dotée d'un dispositif d'entraînement
(14), l'unité de fixation (10) présentant dans une position de fonctionnement au moins
un élément d'encliquetage (16, 18, 20) tourné vers le dispositif d'entraînement (14)
pour la fixation, un blocage par complémentarité de formes de l'unité de fixation
(10) dans la direction axiale (22, 24) et dans la direction périphérique (26, 28)
pouvant être obtenu à l'aide de l'élément d'encliquetage (16, 18, 20), caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage (16, 18, 20) est configuré en forme de S, l'élément d'encliquetage
(16, 18, 20) présentant une première partie s'étendant approximativement dans la direction
axiale (22) pour l'entraînement en rotation et/ou pour le blocage dans un premier
sens périphérique (26), une deuxième partie se raccordant à la première partie pour
le blocage dans la direction axiale (22, 24) et une troisième partie s'étendant approximativement
dans la direction axiale (22) pour le blocage dans un deuxième sens périphérique (28).
2. Outil d'insertion selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage (16, 18, 20) est réalisé d'un seul tenant avec l'unité de
fixation (10).
3. Outil d'insertion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage (16, 18, 20) peut être déformé élastiquement.
4. Outil d'insertion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage (16, 18, 20) est réalisé en forme de languette.
5. Outil d'insertion selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage (16, 18, 20) forme une région de logement (32, 34, 36) se
rétrécissant dans le sens de rotation (30).
6. Outil d'insertion selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de fixation (10) présente une ouverture de centrage (38).
7. Logement d'outil comprenant un dispositif d'entraînement (14) pour un outil d'insertion
selon l'une quelconque des revendications précédentes, le dispositif d'entraînement
(14) comportant une bride d'entraînement (54) et un disque d'encliquetage (56) et
la bride d'entraînement (54) présentant au moins un élément d'entraînement (64, 66,
68) orienté radialement vers l'extérieur, caractérisé en ce que le disque d'encliquetage (56) présente un contour correspondant à la bride d'entraînement
(54) pour l'entraînement en rotation par complémentarité de formes dans un sens de
rotation (30) et en ce que le disque d'encliquetage (56) présente au moins un élément d'encliquetage correspondant
(40) pour une liaison par complémentarité de formes avec un élément d'encliquetage
(16, 18, 20) de l'outil d'insertion afin d'éviter une sortie de l'outil d'insertion
en raison de l'inertie lors de l'arrêt, l'élément d'encliquetage (40) étant formé
par une rainure et l'élément d'entraînement (64, 66, 68) formant par son côté orienté
dans le sens de rotation (30) une région d'entraînement (72, 74, 76) qui se rétrécit
dans le sens de rotation (30).
8. Logement d'outil selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage correspondant (40) peut être déplacé à l'encontre d'un élément
de ressort (42).
9. Système comprenant un logement d'outil selon la revendication 7 ou 8 et comprenant
un outil d'insertion selon l'une quelconque des revendications 1 à 6.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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