(19)
(11) EP 1 513 653 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.09.2012  Patentblatt  2012/38

(21) Anmeldenummer: 03730006.8

(22) Anmeldetag:  12.05.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25B 23/00(2006.01)
B25B 15/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2003/004920
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/103901 (18.12.2003 Gazette  2003/51)

(54)

FUTTER ZUR AUFNAHME VON DURCH DREHEN UM IHRE ACHSE VERWENDBARE WERKZEUGE

CHUCK FOR RECEIVING TOOLS OPERATED BY ROTATING AROUND THE AXIS THEREOF

MANDRIN POUR LA RECEPTION D'OUTILS UTILISABLES PAR ROTATION AUTOUR DE LEUR AXE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 10.06.2002 DE 10225505
21.11.2002 DE 10254339

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.03.2005  Patentblatt  2005/11

(73) Patentinhaber: WERA WERK HERMANN WERNER GmbH & Co. KG
D-42349 Wuppertal (DE)

(72) Erfinder:
  • STRAUCH, Martin
    42349 Wuppertal (DE)
  • ABEL, Michael
    42477 Radevormwald (DE)
  • MÜLLER, André
    42349 Wuppertal (DE)

(74) Vertreter: Grundmann, Dirk et al
RIEDER & PARTNER Patentanwälte - Rechtsanwalt Corneliusstrasse 45
42329 Wuppertal
42329 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 685 300
WO-A-00/66329
DE-A- 19 923 006
US-A- 5 398 946
US-B1- 6 199 872
EP-A- 1 122 032
WO-A-01/96052
DE-C- 4 207 337
US-A1- 2001 043 841
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Futter gemäß Gattungsbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 2.

    [0002] Derartige Futter beschreiben die DE 29 34 428 bzw. die DE 199 32 369. Dort steckt in einer Mehrkantbohrung eines Einsteckabschnittes der Mehrkantabschnitt eines Bits. Auf die Außenfläche des Bits, insbesondere auf dessen Kante bzw. Kantenaussparung wirkt ein von einer Kugel gebildetes Halteelement. Von einer Schrägflanke einer Betätigungshülse wird die Kugel radial einwärts gegen eine Mehrkantflanke oder in die Eckaussparung hinein gedrückt. Die erforderliche Kraft wird von einer die Betätigungshülse abfedernden Druckfeder geliefert, gegen deren Federkraft die Hülse in Löserichtung verlagert wird.

    [0003] Die EP 1 122 032 A2 beschreibt ein Futter, bei dem der Boden der Aufnahmehöhlung von einem Magneten gebildet ist. Die Betätigungshülse kann Axialrichtung zwischen zwei Raststellungen hin und her geschaltet werden.

    [0004] Die WO00/66329 beschreibt ein Futter, bei dem der in der Aufnahmehöhlung steckende Bit ein Freigeben des Halteelementes geringfügig in Entnahmerichtung verlagert wird. Die US 6,199,872 B1 beschreibt ein Futter mit einem federkraftbeaufschlagten Stößel. Die Druckfeder wird gespannt, wenn der Bit in die Aufnahmehöhlung eingesteckt wird und entspannt sich, wenn das Halteelement aus seiner Wirkstellung gebracht wird, so dass der Bit in Auswärtsrichtung vom Stößel verlagert wird.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Futter gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden und insbesondere die Entnahme des Bits zu erleichtern.

    [0006] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.

    [0007] Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass der Einspannabschnitt gegenüber dem Hülsenabschnitt verschiebbar ist Mittels dieser Verschiebung kann der Magnet außer Anlage zur Stirnfläche gebracht werden. Zufolge der Beabstandung des Magneten von der Stirnfläche des Bits wird die Haltekraft, die der Magnet auf den Bit ausübt, erheblich reduziert, so dass auch kleine und insbesondere kurze Bits problemlos aus dem Futter entnehmbar sind. Bevorzugt stützt sich der Bit mit einem Ringbereich seiner Stirnfläche, die insbesondere als Fase ausgebildet ist auf einem Radialvorsprung ab. Dieser Radialvorsprung kann eine Höhlung umgeben, in welcher sich der Magnet befindet Der Magnet kann fest mit einem Abschnitt des Einspannabschnittes verbunden sein. Dieser Einspannabschnitt besitzt eine Mehrkantquerschnittsform. Dieser Einspannabschnitt kann drehfest, aber axial verschieblich innerhalb des Einsteckabschnittes des Futters angeordnet sein. Er ist dort axial verschieblich gelagert. Der Einspannabschnitt kann zwischen zwei Anschlägen axial verlagerbar sein, wobei der eine Anschlag der Axialstellung des Einspannabschnittes entspricht, in welcher der Magnet in flächiger Anlage an der Stirnfläche des Bits liegt. Der andere Anschlag kann der Beabstandungsstellung des Magneten von der Stirnfläche des Bits zugeordnet sein.

    [0008] Die Funktionsweise dieses Futters ist die folgende: Ist der Einspannabschnitt im Futter eines Elektroschraubers gefesselt, so kann durch Verschieben der Betätigungshülse das Futter in eine Aufnahmebereitschaftsstellung gebracht werden. Bei der bevorzugten Ausgestaltung des Futters ist dies aber nicht erforderlich, da die Kugel nach rückwärts ausweichen kann, wenn diese auf die rückwärtige Fase des Bits stößt. Wird der Bit in die Aufnahmehöhlung eingesteckt, so liegt er flächig an dem Boden der Höhlung, die von dem axial verlagerbaren Magneten gebildet ist an. Er wird von dem Magneten gehalten. Der Bit wird aber auch von der Kugel gehalten. Soll der Bit aus dem Futter entnommen werden, so wird die Betätigungshülse weg vom Einspannabschnitt also hin zur Öffnung der Aufnahmehöhlung verlagert. Einhergehend mit dieser Verlagerung wird auf den in dem Futter des Elektroschraubers eingesteckten Einspannabschnitt eine Zugkraft ausgeübt. Einhergehend damit wird der Magnet, der fest mit dem Einspannabschnitt verbunden ist, zurück verlagert, so dass die vom Magnet auf den Bit ausgeübte Haltekraft erheblich reduziert ist. In dieser Funktionsstellung der Betätigungshülse kann die Kugel radial ausweichen, so dass der Bit entnommen werden kann.

    [0009] Ein weiterer Aspekt der Erfindung befasst sich ebenfalls mit dem Problem, die Entnahme eines Bits aus einem gattungsgemäßen Futter zu vereinfachen. Hierzu wird vorgeschlagen, das Betätigungsorgan als Folge einer Verschiebung einnes Einspannabschnittes gegenüber dem Hülsenabschnitt, in welchem der Einspannabschnitt steckt, in seiner das Halteelement außer Wirkung haltenden Stellung feststellbar ist. Zufolge dieser Ausgestaltung wird das Halteelement aus seiner Wirkstellung gebracht, so dass der Bit ohne das Erfordernis des Festhaltens des Betätigungsorganes in seiner Freigabestellung herausgezogen werden kann. Besonders vorteilhaft ist diese Funktion, wenn das im Hülsenabschnitt einliegende Ende des Einspannabschnittes einen Magneten trägt, der in der Spannstellung an der Stirnfläche des Bits anliegt. Durch das bereichsweise Herausverlagern des Einspannabschnittes aus der Hülse wird der Magnet vom Bit getrennt. Dabei stützt sich der Bit mit seinem Stirnseitenrand an einem Sprengring ab, der in einer Umfangsnut des Hülsenabschnittes einliegt. Die axiale Verlagerbarkeit des Einspannabschnittes ist anschlagbegrenzt. Hierzu dient ein Federring, der in einer Umfangsnut des Hülsenabschnittes liegt. Er bildet einen Radialvorsprung aus, der in eine Umfangsnut des Einspannabschnittes einliegt. Die axiale Breite der Umfangsnut der Einspannabschnittes bestimmt dessen Verlagerungsweg. Das Betätigungsorgan wird bevorzugt von mindestens einem in einer Wandaussparung des Hülsenabschnittes einliegenden Sperrkörper, welcher in eine Sperrausnehmung des Betätigungsorganes eintritt, festgestellt. Dabei kann der Sperrkörper eine Kugel sein und die Sperrausnehmung von einer Ringnut gebildet werden. Der Durchmesser des Sperrkörpers ist größer, als die Wandstärke des Hülsenabschnittes. Dies hat zur Folge, dass der Sperrkörper entweder über die Außenwandung des Hülsenabschnittes hinausragt oder in die Hülsenhöhlung hineinragt. Ragt der Sperrkörper über die Außenwandung der Hülse, so kann er in die Sperrausnehmung des Betätigungsorganes eintreten, um es in der Freigabestellung zu halten. Der Sperrkörper liegt dabei auf einem Mantelflächenabschnitt des Einspannabschnittes auf und wird von ihm hinterstützt. Bei einwärts geschobenem Einspannabschnitt 15 kann der Sperrkörper in eine Ausweichnische des Einspannabschnittes eintauchen. In dieser Stellung ist der Einspannabschnitt von dem durch eine Feder in der Verriegelungsstellung gehaltenen Betätigungsorganes axial bewegungsgefesselt. In dieser, der Spannstellung des Betätigungsorganes entsprechenden Stellung wird der Sperrkörper von der zylindrischen Innenhöhlungswand des Betätigungsorganes daran gehindert, sich in radialer Auswärtsrichtung zu verlagern. Bevorzugt wird die das Betätigungsorgan ausbildende Hülse in Entnahmerichtung des Bits von der Verriegelungsstellung in die Freigabestellung verlagert. Dies erfolgt gegen die Kraft einer sich gegen den Hülsenabschnitt abstützenden Feder. Ist die Betätigungshülse in die Freigabestellung verlagert, so kann die den Sperrkörper bildende Kugel in die die Sperrausnehmung ausbildende Ringaussparung der Betätigungshülse eintreten. Die Kugel tritt dann aus der Ausweichnische des Einspannabschnittes heraus, so dass der Einspannabschnitt verlagert werden kann. Bei dieser Verlagerung schiebt sich ein Mantelflächenabschnitt des Einspamabschnittes unter die Wandaussparung, in welcher die Kugel einliegt, so dass eine Radialverlagerung der Kugel nicht möglich ist. Die Kugel sperrt dabei die Rückverlagerung der Betätigungshülse, Der Bit kann dadurch leicht der Aufnahmehöl-dung entnommen werden. Wird der Bit wieder in die Aumahmehöhlung eingesteckt, so beaufschlagt seine stirnflächenseitige Fase den oben erwähnten Radialvorsprung des Hülsenabschnittes. Einhergehend damit wird der Hülsenabschnitt gegenüber dem Einspannabschnitt verschoben bis die Sperrkugel in die ihr zugeordnete Ausweichnische eintauchen kann. Dann verlagert sich die Betätigungshülse zufolge der Kraft der vorher gespannten Feder in ihre Sperrstellung.

    [0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Figuren erläutert.

    [0011] Es zeigen:
    Fig. 1:
    Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung teilsweise im Längsschnitt, wobei die Spitze des Bits und ein Teilbereich Einspannabschnitt des Futters weggebrochen sind,
    Fig. 2:
    das in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel mit zurückverlagertem Magneten,
    Fig. 3:
    ein zweites Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1,
    Fig. 4:
    das zweite Ausführungsbeispiel an einer Darstellung gemäß Fig. 2,
    Fig. 5:
    in perspektivischer Darstellung ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
    Fig. 6:
    einen Längsschnitt durch das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel mit in Sperrstellung befindlicher Betätigungshülse,
    Fig. 7:
    eine Darstellung gemäß Fig. 6 mit in Freigabestellung verlagerter Hülse,
    Fig.8:
    eine Folgedarstellung der Fig. 7 mit axial verlagertern Einspannabschnitt,
    Fig. 9:
    eine Darstellung gemäß Fig. 6 beim Einschieben eines Bits, wobei sich die Betätigungshülse in der Verriegelungsstellung befindet, und
    Fig. 10:
    eine Darstellung gemäß Fig. 6 bei eingeschobenem Bit.


    [0012] Das Futter besitzt einen Einsteckabschnitt 3 und einen sechskantigen Einspannabschnitt 15. Dieser Einsteckabschnitt 3 kann aus Metall bestehen und besitzt einendseitig eine Aufnahmehöhlung 2 für einen Schraubendxehereinsatz 1, in Form eines Bits. Anderendseitig ragt aus dem Einsteckabschnitt ein Einspannschaft 15, dessen Sechskantabschnitt in ein Futter eines Elektroschraubers eingesteckt werden kann. Betreffend die Ausgestaltung dieses Einspannschaftes wird auf den einleitend zitierten Stand der Technik verwiesen. Der Einspannabschnitt 15 kann in eine Höhlung des Einsteckabschnittes 3 eingepresst sein.

    [0013] Die Aufnahmehöhlung 2 besitzt einen Sechskantquerschnitt. Im Bereich einer Kante der Aufnahmehöhlung 2 befindet sich ein Fenster. In dieser von dem Fenster gebildeten Durchbrechung liegt eine Kugel 4, die das Halteelement ausbildet und deren Durchmesser größer ist, als die Wandstärke, so dass die Kugel 4 in die Aufnahmehöhlung 2 hinein reichen kann, um dort sich auf den Eckpunkten einer Eckaussparung des Mehrkantschaftes des Bit abstützend, diesen zu halten. Höhlungsaußenseitig wird die Kugel 4 von einer schrägen Spannflanke 10 einer Betätigungshülse 5 beaufschlagt. Die Betätigungshülse 5 ist gegen die Rückstellkrart einer Schraubendruckfeder 11 von der in Fig. 1, bzw. 6 dargestellten Spannstellung in die in Fig. 2 bzw. 7 dargestellte Freigabestellung verlagerbar, wobei die Schraubendruckfeder 11 gespannt wird. Die Schraubendruckfeder 11 stützt sich dabei an einer ringförmigen Stützschulter ab. Diese Stützschulter wird von einem in einer Nut des Einsteckabschnittes 3 liegenden Ring 14 ausgebildet, gegen welchen sich auch die Betätigungshülse 5 in der Spannstellung abstützt

    [0014] Der Boden 7 der Aufnahmehöhlung 2 wird von einem kreiszylindrischen Magneten 9 ausgebildet. Zwischen der Außenwandung des Magneten 9 und der Mehrkantecke der Aufnahmehöhlung 2 bildet sich ein freier Zwickel. In diesem freien Zwickel ist der Federendabschnitt 8 geführt.

    [0015] Ein Bit 1 steckt in einer Aufnahmehöhlung 2 eines Einsteckabschnittes 3, der insgesamt als eine Mehrkanthülse ausgebildet ist. In einem Langloch der Wandung steckt eine Kugel 4, die von einer Feder in Richtung der Öffnung der Aufnahmehöhlung 2 beaufschlagt wird. Mittelst einer Spannflanke 10 einer Betätigungshülse 5 wird die Kugel radial einwärts beaufschlagt. Im rückwärtigen Teil des Einsteckabschnittes 3 steckt der Abschnitt 15' eines Einspannabschnittes 15. Der Einspannabschnitt 15 ist als Sechskant ausgebildet und ist dazu vorgesehen, mit seinem freien Ende in das Futter eines Elektroschraubers eingesteckt werden zu können. Der Abschnitt 15' des Einspannabschnittes 15 steckt drehfest aber axial verschieblich in dem Einsteckabschnitt 3. Vor Kopf des Abschnittes 15 befindet sich ein Magnet 9. Der Magnet 9 ist fest mit dem Abschnitt 15 verbunden. Die Axialverlagerbarkeit des Binspannabschnittes 15 ist anschlagbegrenzt. Hierzu dient ein Vorsprung 17, der nach der Montage des Einspannabschnittes 15 eingerollt oder geprägt werden kann. Dieser Vorsprung 17 greift in eine Umfangsaussparung 16 des Abschnittes 15' ein.

    [0016] Eine ringförmige Fase 19, die die Ringfläche 1' des Bits umgibt, stützt sich auf einem Radialvorsprung 20 ab. Dieser Radialvorsprung 20 belässt eine zentrale Öffnung, in welcher der Magnet 9 liegt. Der Magnet 9 liegt in der in Fig. 1 dargestellten Gebrauchsstellung mit seiner Fläche 7 flächig an der Stirnfläche 1' ab. Wird auf den Einspannabschnitt 15 eine Axialkraft ausgeübt, so wird diese über den Magneten 9 unmittelbar in die Stirnfläche 1' des Bits 1 übertragen. Wird auf den Einspannabschnitt 15 dagegen ein Zug ausgeübt, der größer ist, als die Haltekraft des Magneten 9 an der Stirnfläche 1' des Bits 1, so wird der Magnet 9 von der Stirnfläche 1' des Bits 1 entfernt. Diese Entfernung des Magneten 9 vom Bit 1 hat zur Folge, dass sich die Haltekraft, die den Magneten 9 auf den Bit 1 entfaltet erheblich reduziert, so dass der Bit bei einer in die Lösestellung gebrachten Betätigungshülse (vgl. Fig. 2) aus der Aufnahmehöhlung 2 herausgezogen werden kann.

    [0017] Die Zugkraft kann dadurch aufgebracht werden, dass bei einem in einem Futter eines Elektroschraubers oder dergleichen eingespannten Einspannabschnitt 15 die Betätigungshülse 5 in Richtung der Öffnung der Aufnahmehöhlung 2 verlagert wird. Gleichzeitig mit dieser Verlagerung wird die Kugel 4 freigegeben, um in Radialrichtung nach außen ausweichen zu können.

    [0018] Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht hinsichtlich seiner Funktionsweise im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2. Wesentlich ist dort die anschlagbegrenzte Halterung des Einspannabschnittes 15 in der Mehrkanthöhlung des Einsteckabschnittes 3. Der Sechskanteinspannabschnitt 15 besitzt Eckaussparungen, in welchen ein den Einspannabschnitt 15 umgebender Federring 23 einliegt. Dieser Federring liegt in einer Ringaussparung 25 des Einsteckabschnittes 3. Die Ringaussparung 25 des Einsteckabschnittes 3 wird von einem auf das Ende des Einsteckabschnittes 3 aufgesteckten Hülsenabschnitt ausgebildet. Hierzu bildet der Endabschnitt des Einsteckabscltnittes 3 einen Ringstufenabschnitt 24 aus. Auf diesen Ringstufenabschnitt 24 ist ein durchmesserweiterer Wandungsabschnitt 22 des Hülsenendabschnittes 21 aufgesteckt. Er sitzt dort in strammem Sitz.

    [0019] Bei dem in den Figuren 5 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Betätigungshülse 5 zweiteilig ausgebildet. Ein innerer, unmittelbar auf dem Hülsenabschnitt 21 entlang gleitender Abschnitt 5 besitzt eine in Achsrichtung breite Umfangsnut. In dieser Umfangsnut liegt drehbar ein zweiter Hülsenabschritt 5" aus Kunststoff ein. An diesem zweiten Hüllenabschnitt 5" kann das Futter auch während des Drehbetriebes gehalten werden. Die Hülse 5" kann sich frei in der sie aufnehmenden Nut drehen.

    [0020] Der in den Figuren 6 bis 8 dargestellte Bit besitzt eine Kehle 29. In der in Figur 6 dargestellten Verriegelungsstellung ragt eine Haltekugel 4 bereichsweise in die Aufnahmehöhlung 2 ein und liegt auf einer rückwärtigen Kehlenflanke auf, so dass der Bit nicht aus der Aufnahmehöhlung 2 herausgezogen werden kann. Die stirnseitige Fase des Bits stößt gegen einen Sprengring 20, der in einer Umfangsnut der Aufnahmehöhlung 2 einliegt. Die Kugel 4 wird von einer Spannflanke 10 des Hülsenteiles 5 beaufschlagt. Die Hülse 5 wird mittels einer Feder 11 in der in Figur 10 dargestellten Verriegelungsstellung gehalten. In dieser Verriegelungsstellung liegt die rückwärtige Stirnfläche des Bits 1 an einer Stirnfläche 7 eines Einspannabschnittes 15 an. Die Stirnfläche 7 wird von einem Magneten 9 ausgebildet, der in einer Bohrung 30 der Stirnseite des Einspannabschnittes 15 einliegt.

    [0021] Im rückwärtigen Bereich besitzt der Hülsenabschnitt 21 zwei sich diametral gegenüber liegende Wandaussparungen 31. Der Durchmesser der im Wesentlichen kreisrunden Wandaussparung 31 entspricht etwas mehr als dem Durchmesser der in der Wandaussparung 31 einliegenden Rastkugel 27. Der Durchmesser der Rastkugel 27 ist größer, als die Wandstärke des Hülsenabschnittes 21, so dass die Rastkugel 27 entweder bereichsweise in die Höhlung des Hülsenabschnittes 21 hineinragt oder über die Außenwandung des Hülsenabschnittes 21 hinausragt. In der in Figur 6 dargestellten Sperrstellung ragt die Rastkugel 27 in die Höhlung des Hülsenabschnittes 21 hinein. In dieser Höhlung steckt axial beweglich ein Abschnitt des Einspannabschnittes 15 ein. Dort besitzt der Einspannabschnitt 15 zwei sich diametral gegenüberliegende Ausweichmulden 28. Diese Mulden 28 können von einer Umfangsnut ausgebildet sein.

    [0022] Wird, wie es die Figur 7 zeigt, in Entnahmerichtung des Bits 1 gegenüber des Hülsenabschnittes 21 verlagert, so wird die Feder 11 gespannt. In der in Figur 7 dargestellten Verlagerungsstellung liegt eine innere Ringnut 26 in einer fluchtenden Stellung zur Wandaussparung 31. Die beiden sich diametral gegenüber liegenden Rastkugel 27 können somit radial nach außen aus der Ausweichmulde bzw. Umfangsnut 28 ausweichen. Während die Verlagerbarkeit des Einspannabschnittes 15 in der in Figur 6 dargestellten Verriegelungsstellung gesperrt ist, ist sie in der in Figur 7 dargestellten Freigabestellung möglich.

    [0023] In der in Figur 8 dargestellten Betriebsstellung ist der Einspannabschnitt 15 gegenüber dem Hülsenabschnitt 21 verlagert. In dieser Stellung hinterstützt ein Mantelflächenabschnitt des Einspannabschnittes 15 hülseninnenseitig die Rastkugel 27, so dass sie nicht aus der Ringaussparung 26 der Betätigungshülse 5 austreten kann. Die Betätigungshülse wird in dieser Betriebsstellung in ihrer Freigabestellung gehalten.

    [0024] Der Verlagerungsweg des Einspannabschnittes wird von einem Sprengring 17 begrenzt, der in einer Innennut des Hülsenabschnittes 21 einliegt und radial einwärts ragend in einer Ringaussparung 16 des Einspannabschnittes 15 einliegt Die axiale Breite der Aussparung 16 definiert den axialen Verlagerungsweg des Einspannabschnittes 15.

    [0025] In der in Figur 8 dargestellten Stellung kann die Haltekugel 4 radial nach außen ausweichen, so dass der Bit entnommen werden kann.

    [0026] Die Bestückung des Futters mit einem neuen Bit erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Bspw. kann in der in Figur 8 dargestellten Betriebsstellung der Bit soweit in seine Aufrtahmehöhlung 2 hineingesteckt werden, bis seine Stirnfläche bzw. die stirnflächenseitige Fase den Sprengring 20 berührt. Entweder durch die dann wirksam werdende magnetische Kraft des Magneten 9 oder durch mechanische Kraft kann der Einspannabschnitt 15 aus der in Figur 8 dargestellten Stellung in die in den Figuren 6 oder 7 dargestellte Stellung verlagert werden. In dieser Stellung kann die Rastkugel 27 radial nach Innen in die Ausweichmulde 28 bzw. Umfangsnut ausweichen, so dass die Betätigungshülse 5 zur Verlagerung in die Verriegelungsstellung (Figur 6) freigegeben wird. Diese Verlagerung erfolgt durch die Kraft der gespannten Feder 11.

    [0027] Es ist aber auch möglich, einen Bit bei in Verriegelungsstellung befindlicher Betätigungshülse (Figur 9) in die Aufnahmehöhlung 2 hinein zustecken. Die Haltekugel 4 liegt axial verlagerbar in einem Fenster der Hülsenwandung ein. Sie ist gegen die Kraft einer Feder 32 in Einsteckrichtung des Bits verlagerbar. Beaufschlagt die Stirnfläche des Bits die Haltekugel 4, so kann sich die Haltekugel 4 in Einsteckrichtung des Bits unter gleichzeitiger Spannung der Feder 32 verlagern. Sie gleitet dann entlang der Spannflanke 10 und kann sich dabei radial nach außen verlagern, bis sie über die Mantelfläche des Bits tritt. Der Bit kann dann vollstandig bis in die Anschlagstellung in die Autnahmehöhlung 2 hineingesteckt werden (vgl. Figur 9). In dieser Stellung wirkt die Haltekugel 4 auch ohne in der Eckaussparung einzuliegen als Herausziehsicherung für den Bit

    [0028] Durch eine geringfügige Verlagerung der Betätigungshülse 5 in Richtung der Freigabestellung wird der radiale Bewegungsweg der Haltekugel 4 geringnigig vergrößert. Die Haltekugel 4 wird dabei von der Feder 32 bis in den Endbereich des Fensters verlagert, so dass die Haltekugel 4 in eine Eckaussparung des Bits eintreten kann (vgl. Figur 10). In dieser Stellung beaufschlagt die Spannflanke 10 die Haltekugel 4 in Radialrichtung. Die Rastkugel 27 liegt in der Ausweichnische 28 des Binspannabschnittes 15 ein, so dass der Einspannabschnitt 15 in Achsrichtung an den Hülsenabschnitt 21 gefesselt ist.


    Ansprüche

    1. Futter zur Aufnahme von durch Drehen um Ihre Achse verwendbare Werkzeuge (1), insbesondere von Schraubendrehereinsätzen, mit einem eine Aufnahmehöhlung (2) mit einer unrunden Querschnittsfläche aufweisenden Einsteckabschnitt (3), in welcher Aufnahmehöhlung (2) das Werkzeug (1) mittels eines der Höhlungswandung zugeordneten Halteelementes (4) gegen ein Herausziehen aus der Aufnahmehöhlung (2) sicherbar ist, welches Halteelement (4) durch Verschieben eines Betätigungsorgans, insbesondere in Form einer Betätigungshülse (5) außer Wirkung bringbar ist, wobei sich das Werkzeug (1) rückwärtig in der Aufnahmehöhlung (2) abstützt und mit seiner rückwärtigen Stirnfläche (1') an einem Magneten (9) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (9) als Folge einer Verschiebung eines Einspannabschnittes (15) gegenüber einem Hülsenabschnitt (21) außer Anlage zur Stirnfläche (1') bringbar ist.
     
    2. Futter zur Aufnahme von durch Drehen um Ihre Achse verwendbare Werkzeuge (1), insbesondere von Schraubendrehereinsätzen, mit einem eine Aufnahmehöhlung (2) mit einer unrunden Querschnittsfläche aufweisenden Einsteckabschnitt (3), in welcher die Aufnahmehöhlung (2) das Werkzeug (1) mittels eines der Höhlungswandung zugeordneten Halteelementes (4) gegen ein Herausziehen aus der Aufnahmehöhlung (2) sicherbar ist, welches Halteelement (4) durch Verschieben eines Betätigungsorganes, insbesondere in Form einer Betätigungshülse (5) außer Wirkung bringbar ist, wobei sich das Werkzeug (1) rückwärtig in der Aufnahmehöhlung (2) abstützt, und einen in einem Hülsenabschnitt (21) steckenden Einspannabschnitt (15) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (5) als Folge einer Verschiebung des Einspannabschnittes (15) gegenüber dem Hülsenabschnitt (21) in seiner das Halteelement (4) außer Wirkung haltenden Stellung feststellbar ist.
     
    3. Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (9) fest mit einem Abschnitt (15') des Einspannabschnittes (15) verbunden ist, welcher anschlagbegrenzt in seiner Achsrichtung verlagerbar ist.
     
    4. Futter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen von einem in eine Ringaussparung (16) eingreifenden Radialvorsprung (17) ausgebildeten Anschlag.
     
    5. Futter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringaussparung (16) dem Einspannabschnitt (15) und der Radialvorsprung (17) dem Hülsenabschnitt (21) zugeordnet ist.
     
    6. Futter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialvorsprung (17) von einem Sprengring gebildet ist
     
    7. Futter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (9) in einer Bohrung der Stirnseite des Einspannabschnittes (15) eingesteckt, insbesondere eingeklebt ist oder verpresst ist.
     
    8. Futter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) ein in Radialrichtung auf den Einspannschaft des Werkzeuges (1) wirkendes Druckstück ist, welches von einer Spannflanke (10) der entgegen Löserichtung (L) federbeaufschlagten Betätigungshülse (5) beaufschlagt ist.
     
    9. Futter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (5) mit mindestens einem in einer Wandaussparung (31) einliegenden, in eine Sperrausnehmung (26) zum Betätigungsorgan (5) eintretenden Sperrkörper (27) feststellbar ist.
     
    10. Futter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (27) eine Kugel und die Sperrausnehmung (26) eine Ringnut ist.
     
    11. Futter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (27) bei in den Hülsenabschnitt (21) hinein geschobenem Einsparwabschnitt (15) bereichsweise in einer Ausweichnische (28) des Einspannabschnittes (15) liegt und bei herausgezogenem Einspannabschnitt (15) von einem Mantelflächenabschnitt des Einspannabschnittes (15) hinterstützt wird.
     


    Claims

    1. Chuck for receiving tools (1) which can be used by rotation about their axis, in particular screwdriver inserts, having an insertion portion (3) having a receiving cavity (2) which has a cross-sectional area that is not round, in which receiving cavity (2) the tool (1) can be secured by means of a holding element (4) associated with the wall of the cavity against being pulled out of the receiving cavity (2), which holding element (4) can be deactivated by a sliding movement of an actuating member, in particular in the form of an actuating sleeve (5), the tool (1) being supported at the rear in the receiving cavity (2) and bearing against a magnet (9) with its rear end face (1'), characterized in that the magnet (9) can be brought in its position out of bearing to the end face (1') as a result of a sliding movement of a clamp-in portion (15) with respect to a sleeve portion (21).
     
    2. Chuck for receiving tools (1) which can be used by rotation about their axis, in particular screwdriver inserts, having an insertion portion (3) having a receiving cavity (2) which has a cross-sectional area that is not round, in which receiving cavity (2) the tool (1) can be secured by means of a holding element (4) associated with the wall of the cavity against being pulled out of the receiving cavity (2), which holding element (4) can be deactivated by a sliding movement of an actuating member, in particular in the form of an actuating sleeve (5), the tool (1) being supported at the rear in the receiving cavity (2), and having a clamp-in portion (15) which fits into a sleeve portion (21), characterized in that the actuating member (5) can be locked in its position which holds the holding element (4) deactivated as a result of a sliding movement of the clamp-in portion (15) with respect to the sleeve portion (21).
     
    3. Chuck according to Claim 1, characterized in that the magnet (9) is fixedly connected to a portion (15') of the clamp-in portion (15) which is displaceable in its axial direction in a stop-limited manner.
     
    4. Chuck according to one of the preceding claims, characterized by a stop which is formed by a radial projection (17) engaging with an annular cutout.
     
    5. Chuck according to Claim 4, characterized in that the annular cutout (16) is associated with the clamp-in portion (15) and the radial projection (17) with the sleeve portion (12).
     
    6. Chuck according to Claim 4, characterized in that the radial projection (17) is formed by a circlip.
     
    7. Chuck according to Claim 1, characterized in that the magnet (9) is inserted, in particular adhesively bonded or pressed, into a bore in the end of the clamp-in portion (15).
     
    8. Chuck according to one of the preceding claims, characterized in that the holding element (4) is a pressure piece which acts on the clamp-in shank of the tool (1) in the radial direction and is acted on by a clamping flank (10) of the actuating sleeve (5), which is spring-loaded in the opposite direction to the release direction (L).
     
    9. Chuck according to one of the preceding claims, characterized in that the actuating member (5) can be locked by means of at least one blocking body (27) which is located in a wall cutout (31) and moving into a blocking recess (26) towards the actuating member (5).
     
    10. Chuck according to Claim 8, characterized in that the blocking body (27) is a ball and the blocking recess (26) is an annular groove.
     
    11. Chuck according to Claim 8 or 9, characterized in that the blocking body (27), when clamp-in portion (15) is slid into the sleeve portion (21), is in part located in a moving-aside niche (28) in the clamp-in portion (15) and, when the clamp-in portion (15) is pulled out, is supported at the rear by a lateral surface portion of the clamp-in portion (15).
     


    Revendications

    1. Mandrin pour la réception d'outils (1) utilisables par rotation autour de leur axe, en particulier des embouts de tournevis, avec une section d'enfichage (3) présentant un creux récepteur (2) de section transversale ovale, dans lequel creux récepteur (2) l'outil peut être assuré de ne pas être retiré du creux récepteur (2) au moyen d'un élément de retenue (4) affecté à la paroi du creux, lequel élément de retenue (4) peut être mis hors service par coulissement d'un organe de commande, en particulier sous la forme d'une douille de commande (5), dans lequel l'outil (1) s'appuie vers l'arrière sur le creux récepteur (2) et s'applique par son front arrière (1') sur un aimant (9), caractérisé en ce que l'aimant (9) peut être mis hors application avec le front (1') à la suite d'un coulissement d'une section de serrage (15) vis-à-vis d'une section de douille (21).
     
    2. Mandrin pour la réception d'outils (1) utilisables par rotation autour de leur axe, en particulier des embouts de tournevis, avec une section d'enfichage (3) présentant un creux récepteur (2) de section transversale ovale, dans lequel creux récepteur (2) l'outil peut être assuré de ne pas être retiré du creux récepteur (2) au moyen d'un élément de retenue (4) affecté à la paroi du creux, lequel élément de retenue (4) peut être mis hors service par coulissement d'un organe de commande, en particulier sous la forme d'une douille de commande (5), dans lequel l'outil (1) s'appuie vers l'arrière sur le creux récepteur (2) et présente une section de serrage (15) s'enfichant dans une section de douille (21), caractérisé en ce que l'organe de commande (5) peut être fixé dans sa position maintenant l'élément de retenue (4) hors service à la suite d'un coulissement de la section de serrage (15) vis-à-vis de la section de douille (21).
     
    3. Mandrin selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aimant (9) est fixé à une section (15') de la section de serrage (15), qui peut être prolongée dans sa direction axiale de manière limitée en butée.
     
    4. Mandrin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une butée formée d'une saillie radiale (17) s'engageant dans un évidement annulaire (16).
     
    5. Mandrin selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'évidement annulaire (16) est affecté à la section de serrage (15) et la saillie radiale (15) à la section de douille (21).
     
    6. Mandrin selon la revendication 4, caractérisé en ce que la saillie radiale (17) est formée d'un circlip.
     
    7. Mandrin selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aimant (9) est enfiché dans un orifice de la partie avant de la section de serrage (15), en particulier collé ou scellé.
     
    8. Mandrin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de retenue (4) est un élément d'appui agissant dans la direction radiale sur la tige de serrage de l'outil (1), lequel élément d'appui est sollicité par un flanc de serrage (10) de la douille de commande (5) sollicitée par un ressort à l'encontre du sens de dégagement (L).
     
    9. Mandrin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de commande (5) peut être bloqué avec au moins un corps de verrouillage (27) logé dans un évidement de paroi (31) et s'engageant dans un évidement de verrouillage (26) pour l'organe de commande (5).
     
    10. Mandrin selon la revendication 8, caractérisé en ce que le corps de verrouillage (27) est une bille et l'évidement de verrouillage (26) une rainure annulaire.
     
    11. Mandrin selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que, lorsque la section de serrage (15) est déplacée dans la section de douille (21), le corps de verrouillage (27) se situe par zones dans une niche d'évitement (28) de la section de serrage (15) et est soutenu par une section de surface d'enveloppe de la section de serrage (15) lorsque la section de serrage (15) est retirée.
     




    Zeichnung
































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente