| (19) |
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(11) |
EP 1 513 970 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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11.02.2015 Patentblatt 2015/07 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006364 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/001110 (31.12.2003 Gazette 2004/01) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR AUSWERTUNG VON SIGNALEN EINES SENSORS AN EINER TEXTILMASCHINE
METHOD AND DEVICE FOR EVALUATING SENSOR SIGNALS IN TEXTILE MACHINERY
PROCEDE ET DISPOSITIF D'INTERPRETATION DE SIGNAUX ISSUS D'UN CAPTEUR DANS UNE MACHINE
TEXTILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.06.2002 DE 10227676
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2005 Patentblatt 2005/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Rieter Ingolstadt GmbH |
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85055 Ingolstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CHERIF, Chokri
85057 Ingolstadt (DE)
- UEDING, Michael
85049 Ingolstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schlief, Thomas P. |
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Patentanwälte
Canzler & Bergmeier
Friedrich-Ebert-Straße 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 316 630 WO-A-00/12974 WO-A1-88/08047 DE-A1- 4 004 119 US-A- 5 855 043
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EP-A2- 0 678 601 WO-A-99/66113 DE-A- 10 204 328 US-A- 4 481 820
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswertung von Signalen eines Mikrowellensensors
zur Erfassung der Dicke, Masse, Dichte und/oder Feuchtigkeit mindestens eines in Bezug
auf den Sensor bewegten Faserbandes an einem Streckwerk, wobei eine dem Sensor zugeordnete
Hochfrequenzeinrichtung pro Zeiteinheit eine Anzahl erster Signale über den aktuellen
Zustand des mindestens einen Faserbandes in digitaler Form erzeugt sowie eine entsprechende
Vorrichtung zur Auswertung von Signalen eines solchen Sensors. Weiterhin umfaßt die
Erfindung eine Textilmaschine mit einer derartigen Vorrichtung.
[0002] In der Textilindustrie werden Faserbänder, welche in ihrem Querschnitt aus einer
Vielzahl einzelner Fasern bestehen, häufig auf ihre Dicke, Masse, Dichte und/oder
Feuchtigkeit gemessen. Dies ist beispielsweise im Bereich eines Streckwerks erforderlich,
um ein oder mehrere Faserbänder zu verstrecken, d.h. die Anzahl oder Masse ihrer Fasern
im Querschnitt zu verringern. Ziel ist dabei häufig, ein besonders gleichmäßiges Faserband
zu erzeugen, d.h. ein Faserband, welches über seine gesamte Länge möglichst die gleiche
Faseranzahl oder Masse im Querschnitt aufweist. Derartige Streckwerke werden beispielsweise
am Ausgang von Karden, in Strecken oder in Spinnmaschinen eingesetzt. Um die Bandmasseschwankungen
der Faserbänder ausregulieren zu können, sind beispielsweise an Strecken Bandsensoren
angeordnet, welche die Banddicke bzw. die Bandmasse und deren Schwankungen messen
und diese Informationen an eine Reguliereinheit weitergeben. Über die Reguliereinheit
wird mindestens eines der Verzugsorgane des Streckwerks angesteuert. Zusätzlich wird
häufig am Ausgang der Streckwerke untersucht, ob der Streckvorgang wunschgemäß erfolgt
ist, d.h. ob das Faserband bezüglich seiner Masse vergleichmäßigt wurde.
[0003] Zur Messung der Banddickenschwankung sind insbesondere mechanische Abtastungen bekannt.
Nachteilig sind diese mechanischen Abtastungen insbesondere bei extrem hohen Liefergeschwindigkeiten
von mehr als 1.000 m pro Minute, wie sie in modernen Hochleistungsstrecken vorliegen.
Außerdem ist die starke mechanische Verdichtung, welche bei den mechanischen Sensoren
erforderlich ist, negativ für den anschließenden Verzugsvorgang.
[0004] Neben der mechanischen Abtastung der Banddickenschwankungen sind Abtastprinzipien,
wie die Banddicke berührungslos durchdringende optische Strahlung, kapazitiv oder
pneumatisch arbeitende Meßmethoden, Röntgenstrahlung oder ähnliche Methoden bekannt
geworden. Diese Meßmethoden weisen jedoch individuelle Nachteile auf, welche sie bisher
für den dauerhaften industriellen Einsatz in der Textilindustrie nicht tauglich erscheinen
ließen.
[0005] Als besonders vorteilhafter Sensor zur Messung der Faserbandqualität hat sich ein
Mikrowellensensor herausgestellt (siehe z.B.
WO 00/12974 A). Mit Mikrowellensensoren läßt sich die Dicke, Masse, Dichte und/oder Feuchtigkeit
eines oder mehrerer in Bezug auf den Sensor bewegten Faserbänder sehr zuverlässig
feststellen. Der Sensor liefert pro Zeiteinheit eine große Anzahl von Signalen, welche
Auskunft über den aktuellen Zustand des mindestens einen Faserbandes geben. Die Signale
werden von einer dem Mikrowellensensor - genauer dem Mikrowellenresonator - nachgeschalteten
Hochfrequenzeinrichtung in digitaler Form und pro Zeiteinheit ausgegeben. Nachteilig
dabei ist es, daß bei einer Zuordnung der zeitabhängigen Signale zu der entsprechenden
Stelle im Faserband ein großer rechnerischer Aufwand aufgrund der Fülle der gelieferten
Informationen erforderlich ist. Zudem muß die Zuordnung der Signale zu der Stelle
des mindestens einen Faserbandes genau zu dem Zeitpunkt erfolgen, zu dem es sich in
dem Streckwerk befindet. Dies ist insbesondere bei sehr schnell laufenden Faserbändern
mit Hilfe eines Mikrowellensensors bei vertretbaren Kostenaufwand schwierig zu realisieren.
[0006] Wird im übrigen ein Mikrowellensensor, wie er beispielsweise bekanntermaßen zur Feuchtigkeitsmessung
von Zigarettenpapier eingesetzt wird, bei einer herkömmlichen Textilmaschine, beispielsweise
einer Strecke des Typs RSB-D 35 der Firma Rieter, zum Einsatz gebracht, werden die
ersten digitalen, vom Ausgang der Hochfrequenzeinrichtung gelieferten Signale nach
Frequenzverschiebung und Halbwertsbreite analysiert und die entsprechenden Werte mittels
eines D/A-Wandlers in analoge Signale gewandelt und diese analogen Signale anschließend
auf den Regulierrechner der Strecke geschaltet, der eingangsseitig einen A/D-Wandler
aufweist. Die digitalen Ausgangsdaten des Regulierrechners werden dann wiederum mit
Hilfe eines DIA-Wandlers in analoge Signale umgeformt und dem analogen Eingang des
Servoreglers aufgeschaltet, welcher die unteren Eingangs- und Mittelwalzen regelt.
Diese aufwendige Prozedur ist kostenträchtig und fehlerbehaftet, da beispielsweise
unerwünschte Phasenverschiebungen und Quantisierungsfehler auftreten.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein schnelles, genaues und kostengünstiges
Auswerteverfahren und eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen, wodurch die Mikrowellentechnik
bei der Beurteilung des Faserbandzustandes industriell einsetzbar ist.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst mit einem Verfahren und einer Vorrichtung mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche.
[0009] Erfindungsgemäß liefert die Hochfrequenzeinrichtung pro Zeiteinheit eine Anzahl erster
Signale in digitaler Form, aus welchen gemäß einem vorbestimmten Algorithmus zweite
digitale Signale gebildet werden, welche die momentane Bandfeinheit oder die Bandmasse
des mindestens einen Faserbandes wiedergeben. Die den Resonanzkurvenverlauf repräsentierenden
ersten digitalen Signale beinhalten hierbei Informationen zur Phasenverschiebung und
zur Halbwertsbreite der Resonanzsignale des Mikrowellensensors. Aus diesen Signalen
lassen sich anhand von mathematischen Korrelationen insbesondere die zugehörigen Bandfeinheiten
oder Bandmassen als zweite digitale Signale berechnen.
[0010] Im Gegensatz zum Stand der Technik werden somit keine einzelnen Parameter zur Frequenzverschiebung
und Halbwertsbreite in analoger Form ausgegeben, sondern ein zweites digitales Signal,
das die momentane Bandmasse oder Bandfeinheit wiedergibt. Diese zweiten digitalen
Signale werden anschließend zur Regulierung des Streckwerks und/oder zur Beurteilung
der Faserbandqualität am Ein- oder Auslauf des Streckwerks verwendet. Hierbei werden
die zweiten digitalen Signale ohne zwischenzeitliche D/A-Wandlung zur Berechnung von
Regulierungswerten, welche in dieser Terminologie als dritte digitale Signale bezeichnet
werden, zur Einstellung des regelbaren Streckwerks verwendet. Diese Berechnung kann
aus Kostengründen mittels desselben Prozessors vorgenommen werden, welcher auch die
Hochfrequenzeinrichtung taktet und/oder die zweiten digitalen Signale erzeugt. In
einer Alternative wird zur Erzeugung der dritten digitalen Signale ein separater Prozessor
verwendet.
[0011] Die Bezeichnung "zweite digitale Signale" (für Werte zur Bandfeinheit oder zur Bandmasse)
und "dritte digitale Signale" (für Regulierungswerte) sind selbstverständlich dahingehend
zu verstehen, daß digitale Zwischensignale zwischen dem ersten und dem zweiten bzw.
dem zweiten und dem dritten Signal erzeugt werden können.
[0012] Zwischen den ersten und den zweiten digitalen Signalen sowie zwischen den zweiten
und den dritten digitalen Signalen findet demnach keine Umwandlung in analoge Signale
statt. Es handelt sich dann um eine reine digitale Verarbeitung der von dem Sensor
gelieferten Signale. Der vorbestimmte Algorithmus zur Umwandlung der ersten digitalen
in die zweiten digitalen Signale und ggf. der Algorithmus zur Umwandlung der zweiten
digitalen in die dritten digitalen Signale wird ausgewählt entsprechend den Anforderungen
an die Analyse des Zustandes des Faserbandes, die Geschwindigkeit des Durchlaufs des
Faserbandes durch den Sensor und die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Computer, welche
den Algorithmus anwenden.
[0013] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die Fülle der ersten digitalen Signale auf
wenige zweite digitale Signale reduziert werden. Im allgemeinen ist daher die Anzahl
der zweiten Signale wesentlich geringer als die Anzahl der ersten Signale, beispielsweise
1/50 der ersten Signale. Hierdurch ist eine geringere Datenflut von dem Mikroprozessor
des Computers zu bewältigen. Die ausgewerteten zweiten Signale können somit schneller
an die Regulierung weitergegeben werden. Darüber hinaus kann die Regulierung des Faserbandes
eindeutiger reagieren, wenn die Anzahl der zu verarbeitenden Signale geringer ist.
[0014] Eine Datenreduktion kann auch im Falle der Qualitätsüberwachung am Auslauf der Textilmaschine
erfolgen. Es ist jedoch vorteilhaft, bei Bildung der zweiten digitalen Signale aus
den ersten digitalen Signalen keine derartige große oder gar keine Reduktion vorzunehmen,
sondern mehr Informationen bzw. alle Informationen zu verarbeiten, um - bei einer
Abtastrate von beispielsweise 10 kHz - hochpräzise CV-Wertberechnungen und Spektrogramme
im kurzwelligen Wellenlängenbereich zu erhalten.
[0015] Bei der kostengünstigen Verwendung lediglich eines Prozessors zur Berechnung der
zweiten digitalen Signale aus den Daten eines einlaufseitigen Sensors einerseits (mit
Datenreduktion) und eines auslaufseitigen Sensors andererseits (ohne Datenreduktion),
steht für die Qualitätsüberwachung der Daten des auslaufseitigen Sensors eine relativ
große Rechenkapazität zur Verfügung. Auf diese Weise sind Dick- und Dünnstellen, am
Auslauf präzise erfaßbar.
[0016] Vorteilhafterweise ist der Algorithmus zur Bildung des zweiten Signals eine Funktion
der Geschwindigkeit des Faserbandes. Dies bedeutet beispielsweise für den Fall, wenn
das Faserband schneller an dem Sensor entlang läuft, daß eine größere Anzahl.zweiter
Signale pro Zeiteinheit benötigt wird, als wenn das Faserband mit einer geringeren
Liefergeschwindigkeit produziert wird.
[0017] Für einzelne Anwendungsfälle ist es vorteilhaft, wenn der Algorithmus zur Bildung
des zweiten Signals abhängig vom Material des Faserbandes ist. Viscose, Baumwolle,
Polyester oder andere Materialien reagieren sehr unterschiedlich auf die Verzugskräfte
im Streckwerk. Die unterschiedliche Verarbeitung der ersten digitalen Signale kann
hier hinsichtlich der Geschwindigkeit der Verarbeitung der Signale oder auch der Größe
der Signale einen Ausgleich schaffen.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es, wenn jeweils eine vorbestimmte Anzahl erster Signale
unter Berücksichtigung der Materialgeschwindigkeit übersprungen wird, und daß das
so ausgewählte Signal als zweites Signal dient. Dies bedeutet, daß aus der zur Verfügung
gestellten großen Anzahl erster digitaler Signale nur einzelne Signale ausgewählt
werden. Dies reduziert die Menge der Signale und somit den Aufwand bei der Weiterverarbeitung.
Wird beispielsweise nur jedes 50. erste Signal ausgewählt, so ist der Weiterverarbeitungsaufwand
entsprechend geringer. Bei einer Vielzahl der Anwendungen führt dies trotzdem zu sehr
guten Ergebnissen und Aussagen über den Zustand des mindestens einen Faserbandes.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird aus einer vorbestimmter Anzahl
erster digitaler Signale der Mittelwert gebildet, welcher sodann das zweite digitale
Signal darstellt. Kurzzeitige Schwankungen im Zustand des mindestens einen Faserbandes,
welche für die Weiterverarbeitung oder Bewertung des oder der Faserbänder unberücksichtigt
bleiben können, werden auf diese Weise gemittelt und stellen eine ausreichende Beschreibung
des Faserbandzustandes dar.
[0020] Entsprechen die übersprungenen oder den Mittelwert bildenden ersten Signale einer
vorbestimmten Länge des mindestens einen Faserbandes, so kann davon ausgegangen werden,
daß entsprechend dieser vorbestimmten Länge jeweils ein Meßwert zur Charakterisierung
des Faserbandzustandes gebildet wird. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Länge
zwischen 1 und 10 mm des mindestens einen Faserbandes erwiesen, innerhalb welcher
zumindest ein Zustandssignal erzeugt werden soll.
[0021] Eine Datenreduktion kann alternativ oder zusätzlich auch vom Übergang der zweiten
zu den dritten digitalen Signalen erfolgen. Die obigen Ausführungen zur Verarbeitung
der ersten digitalen Signale zu zweiten digitalen Signalen sind entsprechend übertragbar
auf die Verarbeitung der zweiten digitalen Signale zu dritten digitalen Signalen.
[0022] Bei entsprechend - vorliegend nicht beanspruchten - ausgebildeten Einrichtungen,
welche das zweite bzw. das dritte Signal verarbeiten müssen, kann es angebracht sein,
wenn das zweite bzw. dritte digitale Signal vor seiner Weiterverwendung in ein analoges
Signal umgewandelt wird. Im Falle des dritten digitalen Signals kann es nach Analogwandlung
beispielsweise einem Servoregler zugeführt werden, welcher z.B. über ein Differentialgetriebe
einzelne Streckwerkswalzen des Streckwerks mit variierender Geschwindigkeit antreibt.
In einer Alternative sind Einzelantriebe für die Streckwerkswalzen vorgesehen, die
in entsprechenden Regelkreisen angeordnet sind und bei denen die Regler die Signale
erhalten
[0023] Das dritte Signal wird erfindungsgemäß als digitales Signal in einem zur Einstellung
mindestens einer Streckwerkswalze dienenden Regler mit digitalen Eingängen weiterverarbeitet.
Der Regler kann hierbei wiederum ein Servoregler oder ein Regler für einen Einzelantrieb
sein.
[0024] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Auswertung von Signalen eines Sensors ist
dessen Resonator die genannte Hochfrequenzeinrichtung zur Erzeugung eines ersten digitalen
Signals aus den Hochfrequenzsignalen des Mikrowellensensors zugeordnet. Eine derartige
Hochfrequenzeinrichtung stellt insbesondere eine Mikrowellenkarte dar. Weiterhin weist
die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Prozessoreinheit zur Erzeugung des zweiten und
ggf. des dritten digitalen Signals auf, wobei das zweite digitale Signal die momentane
Bandfeinheit oder Bandmasse repräsentiert. Der Sensor kann am Einlauf und/oder am
Auslauf des Streckwerks angeordnet sein. Ist er am Einlauf des Streckwerks angeordnet,
so dient er insbesondere der Messung des mindestens einen einlaufenden Faserbandes
und der Regulierung der Geschwindigkeit von Streckwerkwalzen des Streckwerks. Am Auslauf
wird der Sensor zur Überprüfung der Qualität des verstreckten Faserbandes verwendet.
Darüber hinaus kann das Signal zur Regelung des Streckwerks verwendet werden.
[0025] Ist die Hochfrequenzeinrichtung gemäß der Erifindung in unmittelbarer Nähe des Sensors
angeordnet, so ist es möglich, eine besonders kurze Kabelverbindung zwischen Sensor
und Hochfrequenzeinrichtung zu verwenden. Das Kabel, welches Hochfrequenzsignale überträgt,
wirkt als Antenne und könnte bei einer zu großen Länge die Signale verfälschen. Die
Genauigkeit der Messung des Faserbandes würde darunter leiden. Nachdem die modernen
Streckwerke extrem genau arbeiten, würde dies zu unzulässigen Meßergebnissen, insbesondere
bei den hochpräzisen Regulierstrecken, führen. Im Falle eines Auslaufsensors bietet
zudem die unmittelbare Nähe von Sensor und Hochfrequenzeinrichtung erhebliche Vorteile
hinsichtlich der Präzision der Qualitätsinformationen über das auslaufende Faserband,
wenn die von der Hochfrequenzeinrichtung erzeugten ersten digitalen Signale ohne Datenreduktion
zu zweiten digitalen Signalen verarbeitet werden.
[0026] Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, den Abstand der Hochfrequenzeinrichtung
von dem Sensor, d.h. insbesondere die Kabellänge zwischen Hochfrequenzeinrichtung
und Sensor möglichst kurz, jedoch nicht länger als 1,5 m zu wählen. Je kürzer das
Kabel ist, desto präziser und mit geringeren Übertragungsfehlern können die analogen
Mikrowellenresonanzsignale an die Hochfrequenzeinrichtung übertragen werden und somit
eine entsprechend präzisere Messung des Faserbandes bewirken.
[0027] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Hochfrequenzeinrichtungen und/oder Prozessoreinheiten
für Einlauf- und Auslaufsensor über Kommunikationsleitungen miteinander verbunden
sind. Die jeweiligen Ergebnisse der Auswertung der Faserbandzustände vor dem Streckwerk
und nach dem Streckwerk können verglichen und gegebenenfalls korrigiert werden. Es
besteht hierdurch auch die Möglichkeit einen geschlossenen Regelkreis zu bilden, um
eine präzise Vergleichmäßigung des Faserbandes zu ermöglichen.
[0028] Besonders kostengünstig ist es, wenn die Hochfrequenzeinrichtungen und/oder Prozessoreinheiten
für Einlauf- und Auslaufsensor in einer Baueinheit zusammengefaßt
[0029] sind. Nachdem die Resonatoren der Mikrowellensensoren im Gegensatz zu den herkömmlichen
Sensoren sehr nahe an dem Streckwerk,angeordnet werden können, ist es möglich, die
Kabellängen entsprechend kurz auszuführen, so daß keine Störsignale einwirken oder
erzeugt werden. Aus diesem Grunde ist es möglich, die Hochfrequenzeinrichtungen und
Prozessoreinheiten des Einlauf- und Auslaufsensors in einer Baueinheit zusammenzufassen.
Reaktionsgeschwindigkeiten auf Grund von Verarbeitungszeiten und Herstellkosten werden
hierdurch günstig beeinflußt.
[0030] Mit einer entsprechend hochwertigen Technik ist es auch möglich und im Einzelfall
vorteilhaft, wenn für den Einlauf- und Auslaufsensor eine einzige Hochfrequenzeinrichtung
und/oder eine einzige Prozessoreinheit verwendet wird. Sind die Hochfrequenzeinrichtung
und die Prozessoreinheit so ausgeführt, daß sie die eingehenden Signale entsprechend
schnell verarbeiten können, so kann es ausreichend sein, jeweils nur eine Einrichtung
bzw. Einheit zu verwenden, welche sowohl für den Einlauf- als auch für den Auslaufsensor
zuständig ist. Bei einer sinnvollen Aufteilung der Rechen- und Speicherkapazität für
die Daten des Einlaufsensors einerseits und des Auslaufsensors andererseits können
somit Kosten für weitere Hochfrequenzeinrichtungen und Prozessoren eingespart werden.
[0031] Auch für den Fall, daß eine Prozessoreinheit für die Erzeugung der zweiten sowie
der dritten digitalen Signale (sowie ggf. zusätzlich für die Taktung der Hochfrequenzeinrichtung)
zuständig ist, welche von den Signalen eines Einlaufsensors stammen, ist eine effiziente
Aufteilung der Speicher- und Rechenleistung sinnvoll. Wird beispielsweise nur jedes
fünfte Signal der ersten digitalen Signale zur Erzeugung des zweiten digitalen Signals
verwendet, bleibt in aller Regel genügend Rechenleistung zur Berechnung der dritten
digitalen Signale, d.h. der Regulierungswerte.
[0032] Vorteilhafterweise dient der Einlaufsensor zur Erzeugung von Signalen, welche zur
Regulierung des Streckwerks verwendet werden. Der Auslaufsensor dient im allgemeinen
der Erzeugung von Signalen zur Qualitätsüberwachung des versteckten Faserbandes. Diese
Signale können zusätzlich verwendet werden zur Regelung des Streckwerks.
[0033] Vorteilhafterweise wird der digitale Datentransfer zumindest teilweise mittels Bussystemen
realisiert, z.B. mittels CAN-Busverbindungen.
[0034] Weitere Vorteile der Erfindung sind in Verbindung mit den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- ein vereinfachtes Blockbild eines Streckwerks mit Mikrowellensensoren;
- Figur 2
- eine Prinzipdarstellung einer Elektronikschaltung mit Mikrowellensensor am Einlauf
und am Auslauf eines Streckwerks;
- Figur 3
- eine Prinzipdarstellung einer zusammengefaßten Elektronikschaltung für einen Ein-
und einen Auslaufsensor;
- Figur 4
- eine Prinzipdarstellung einer einzigen Verarbeitungseinrichtung für einen Ein- und
einen Auslaufsensor;
- Figur 5
- eine Prinzipdarstellung einer teilweise getrennt aufgebauten Elektronik- schaltung
für einen Ein- und einen Auslaufsensor, und
- Figur 6
- eine Prinzipdarstellung einer teilweise getrennt aufgebauten Elektronik- schaltung
für einen Ein- und einen Auslaufsensor mit einer zusätzlichen Prozessoreinheit.
[0035] In Figur 1 ist ein vereinfachtes Blockbild eines Streckwerks 1 mit Mikrowellensensoren
dargestellt. In das Streckwerk 1 läuft ein Faserband 2 in Pfeilrichtung hinein und
als verstrecktes Faserband 2' wieder heraus. Üblicherweise befinden sich am Einlauf
des Streckwerks 1 mehrere Faserbänder 2, welche durch das Streckwerk 1 zu einem Faserband
2' am Auslauf des Streckwerks 1 zusammengefaßt bzw. verstreckt wurden.
[0036] Am Einlauf des Streckwerks 1 ist ein Einlaufsensor 3 angeordnet. Der Einlaufsensor
3 arbeitet mit Mikrowellentechnologie und ermittelt den Zustand des oder der einlaufenden
Faserbänder 2. Das von der dem Einlaufsensor 3 nachgeschalteten Verarbeitungseinheit
12 erzeugte Signal wird an eine Steuerung 5 der Maschine weitergeleitet. In die Steuerung
5 wird bei dem hier dargestellten Blockbild auch das Signal einer dem einem Auslaufsensor
4 nachgeschalteten Verarbeitungseinheit 12' geleitet. Der fakultative Auslaufsensor
4 ist hierbei am Auslauf des Streckwerks 1 angeordnet ist. Es ist nicht in jedem Falle
erforderlich, daß an dem Streckwerk 1 sowohl ein Einlauf- als auch ein
[0037] Auslaufsensor 3, 4 angeordnet sind. Üblicherweise ist der Auslaufsensor 4 nur dann
erforderlich, wenn das Streckergebnis des Streckwerks 1 überprüft und ausgewertet
oder in eine Regelung des Streckwerks 1 eingebracht werden soll.
[0038] Das in der Verarbeitungseinheit 12 digital verarbeitete Signal wird von dessen Ausgang
in der Steuerung 5 einer Regulierung 6 und anschließend einem Servoverstärker bzw.
Servoregler 8 und einem damit verbundenen Servomotor 9 übermittelt. Der Servomotor
9 treibt über ein Differentialgetriebe 10 Teile des Streckwerks 1 mit variierender
Geschwindigkeit an, um unterschiedliche Zustände der Faserbänder 2 am Einlauf des
Streckwerks 1 auszugleichen.
[0039] Das Signal der Verarbeitungseinheit 12' des Mikrowellenauslaufsensors 4 wird einer
Qualitätsüberwachung 7 zugeführt, die in einer nicht dargestellten Ausführungsform
auch in der Verarbeitungseinheit 12' integriert sein kann. Hier können statistische
Auswertungen oder visuelle Darstellungen des erzielten Streckergebnisses erzeugt werden.
Alternativ oder zusätzlich können diese Ergebnisse in die Regulierung 6 oder eine
Regelung des Streckwerks 1 einfließen.
[0040] Die Bedienung und/oder Visualisierung der gewünschten und erhaltenen Streckergebnisse
sowie eventuell die Eingabe verschiedener Parameter erfolgt über eine Bedienoberfläche
11, welche mit der Steuerung 5 verbunden ist.
[0041] Figur 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Elektronikschaltung für einen Einlaufsensor
3 und einen Auslaufsensor 4, von denen in allen Figuren lediglich die Resonatoren
angedeutet sind. Die üblichen, zur Erzeugung der Mikrowellen benötigten Einrichtungen
(Mikrowellengenerator) sowie Ein- und Auskoppelelemente, Zirkulatoren usw. sind der
Einfachheit nicht dargestellt. Mit dem Einlaufsensor 3 ist eine Verarbeitungseinheit
12 verbunden. In der Verarbeitungseinheit 12 sind eine als Mikrowellenkarte ausgebildete
Hochfrequenzeinrichtung 13, eine Prozessorkarte 14 eines Mikroprozessors, eine Stromversorgung
15 und eventuell weitere, nicht dargestellte Auswerte- oder Versorgungseinrichtungen
oder Schnittstellen angeordnet. Die mit dem Einlaufsensor 3 erzeugten analogen Signale
werden der Mikrowellenkarte 13 zugeführt. Die Mikrowellenkarte 13 arbeitet mit Hochfrequenztechnik.
Ein kurzer Abstand zwischen dem Sensor 3 und der Mikrowellenkarte 13 ist wichtig,
da aufgrund der kurzen Kabellänge eventuell auftretende Störsignale und Übertragungsfehler
vermieden werden können. Mit Hilfe der Mikrowellenkarte 13 werden erste digitale Signale
erzeugt. Diese ersten digitalen Signale werden in der darauffolgenden Prozessorkarte
14 weiter verarbeitet in zweite digitale Signale. Diese zweiten digitalen Signale,
welche nach einem vorbestimmten Algorithmus erzeugt werden, repräsentieren die momentane
Bandfeinheit oder Bandmasse des mindestens einen Faserbandes 2. Aus den zweiten digitalen
Signale werden dritte digitale Signale berechnet, welche zur Regulierung des Streckwerks
1 dienen, wobei die eigentlichen Regulierungssignale in digitaler Form bleiben.
[0042] Mit einem ähnlichen Aufbau wie beim Einlaufsensor 3 arbeitet auch der Auslaufsensor
4. Die Signale des Auslaufsensor 4 werden der Mikrowellenkarte 13' zugeführt. Diese
ersten digitalen Signale werden schließlich in der Prozessorkarte 14' in zweite digitale
Signale gemäß einem auch hier vorbestimmten, gegebenenfalls von dem Einlaufsensor
3 abweichenden Algorithmus weiter verarbeitet. Diese weiterverarbeiteten zweiten Signale
dienen der Qualitätsüberwachung des auslaufenden Faserbandes 2' und repräsentieren
ebenfalls die Bandfeinheit oder Bandmasse. Eine Stromversorgung und eventuell weitere
Ein- oder Ausgänge sind mit dem Kasten 15' angedeutet.
[0043] Die Algorithmen zur Erzeugung des zweiten digitalen Signals sind vorzugsweise zur
Datenreduzierung der ersten digitalen Signale ausgelegt, wobei beispielsweise einzelne
erste digitale Signale übersprungen oder gemittelt werden. Hierdurch lassen sich Rechnerkapazitäten
sparen bzw. für andere Aufgaben einsetzen, beispielsweise der Berechnung der dritten
digitalen Signale und/oder der Taktung der Mikrowellenkarte(n) 13. Auch die Berechnung
der dritten digitalen Signale aus den zweiten digitalen Signalen kann von einer Datenreduktion
Gebrauch maschen.
[0044] Des weiteren kann der Algorithmus zur Bildung des zweiten Signals und/oder des dritten
Signals eine Funktion der Geschwindigkeit des mindestens einen Faserbandes 2 und/oder
abhängig von dessen Material sein.
[0045] In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel als Prinzipskizze dargestellt. Die
Auswerteeinheiten 13, 13' und 14, 14' sind in einer gemeinsamen Verarbeitungseinheit
12" angeordnet. Die Mikrowellenkarten 13 des Einlaufsensors und 13' des Auslaufsensors
4 kommunizieren miteinander und können somit Ergebnisse austauschen und gegebenenfalls
für die eigene Auswertung einsetzen. Gleiches gilt für die Prozessorkarte 14 des Einlaufsensors
3 und die Prozessorkarte 14' des Auslaufsensors 4. Auch diese kommunizieren miteinander
und können gegebenenfalls die Qualitätsdaten des auslaufenden Faserbandes 2' für die
Regulierungssignale einsetzen. Auch ist es bei einer derartigen Verschaltung der Prozessorkarten
14, 14' gegebenenfalls möglich, deren Rechenkapazitäten besser auszunutzen. Bei einer
derartigen Bauausführung ist ein schneller Datenaustausch und darüber hinaus eine
kostengünstige Bauweise zu erzielen. In den meisten Fällen ist es ausreichend, eine
gemeinsame Stromversorgung und Datenschnittstelle 15" einzusetzen.
[0046] Figur 4 zeigt eine weitere Zusammenfassung in Form der Verarbeitungseinheit 12"'.
Bei einer entsprechend leistungsfähigen Technik ist es ausreichend, wenn lediglich
eine Mikrowellenkarte 13" und eine Prozessorkarte 14" für den Einlaufsensor 3 und
den Auslaufsensor 4 verwendet wird. Die entsprechenden Signale der Sensoren 3 und
4 können in einer einzigen Mikrowellenkarte 13" verarbeitet und an die Prozessorkarte
14" übergeben werden. Die Prozessorkarte 14" kann gleichzeitig die Signale der Mikrowellenkarte
13" verarbeiten und einerseits in Bandfeinheitssignale und anschließend in Regulierungssignale
und andererseits in Qualitätsüberwachungssignale (also auch Bandfeinheitssignale)
umwandeln. Die Auswertung der Signale des Einlauf- und Auslaufsensors 3, 4 ist auf
diese Weise besonders schnell durchführbar. Eine derartige Lösung erfordert jedoch
entsprechend leistungsstarke Mikrowellen- und Prozessorkarten, welche hauptsächlich
für sehr anspruchsvolle Anwendungen vorteilhaft sind.
[0047] Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Aufbaus eines Mikrowellensensors
am Einlauf und am Auslauf in Verbindung mit der Weiterverarbeitung der Signale. Am
Einlaufsensor 3 ist lediglich die Mikrowellenkarte 13 angeordnet. Gleiches gilt für
den Auslaufsensor 4. Auch hier ist lediglich die Mikrowellenkarte 13' vorgesehen.
Die erforderlichen Kabellängen von dem Sensor 3, 4 zur jeweiligen Mikrowellenkarte
13 bzw. 13' können hierdurch sehr kurz gehalten werden. Das in der Mikrowellenkarte
13 bzw. 13' erzeugte Signal wird an eine gemeinsame Prozessorkarte 14" in einer Verarbeitungseinheit
12"" gesandt. Die gemeinsame Prozessorkarte 14" verarbeitet die so erhaltenen Signale
und gibt sie als Regulierungssignale, die aus zunächst berechneten Bandfeinheitssignalen
ermittelt wurden, oder als Qualitätsüberwachungssignate weiter (s. Pfeil). Bei dieser
Ausführung der Erfindung ist lediglich ein leistungsstarker Mikroprozessor erforderlich,
welcher die beiden Signale vom Einlaufsensor 3 und Auslaufsensor 4 schnell verarbeiten
kann. Es kann eine einzige Stromversorgung 15" vorgesehen sein, welche über die Verbindungsleitungen
auch die Sensoren 3, 4 und die entsprechenden Mikrowellenkarten 13 und 13' versorgt.
[0048] Eine alternative Ausführungsform ist in der Figur 6 dargestellt. Hierbei berechnet
die gemeinsame Prozessorkarte 14" lediglich die Bandfeinheitswerte zumindest der Signale
des Einlaufsensors 3. Diese Bandfeinheitswerte stellen entweder die von der Prozessorkarte
14" erzeugten zweiten digitalen Signale dar oder sind aus diesen zweiten digitalen
Signalen berechnet. Die Bandfeinheitswerte werden dann in digitaler Form einer weiteren
Prozessoreinheit 24 zugeführt, um Regulierungswerte, welche in der gewählten Terminologie
die dritten digitalen Signale darstellen, zur Einstellung des regulierbaren Streckwerks
zu berechnen (s. Pfeil). Zu diesen Regulierungswerten zählen insbesondere Werte bezüglich
Regeleinsatzpunkt und/oder Regulierintensität. Die Signale vom Auslaufsensors 4 werden
entweder ausschließlich in der gemeinsamen Prozessorkarte 14"oder in der Prozessoreinheit
24 verarbeitet. Mit der Prozessorkarte 14" und/oder der Prozessoreinheit 24 ist zweckmäßigerweise
ein nicht dargestelltes Display verbunden, um einem Bediener eine Visualisierung zu
ermöglichen, ggf. zusätzlich mit der Möglichkeit der Eingabe von Maschinen-Parameterwerten
über eine Bedieneroberfläche (s. Figur 1).
[0049] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen wird die Taktung der Mikrowellenkarten
vorzugsweise von einem der dargestellten Prozessoreinheiten bzw. Prozessorkarten mitübernommen.
[0050] Mittels der Erfindung ist es beispielsweise möglich, in einer vorbetrieblichen Phase
automatische Maschineneinstellungen vorzunehmen, insbesondere den Regeleinsatzpunkt
und die Regelintensität bei einem Regulierstreckwerk zumindest grob voreinzustellen.
[0051] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Die Erfindung läßt sich insbesondere bei Karden, Strecken sowie Kämmmaschinen mit
einem Streckwerk einsetzen.
1. Verfahren zur Auswertung von Signalen eines Mikrowellensensors (3) zur Erfassung der
Dicke, Masse, Dichte und/oder Feuchtigkeit mindestens eines in Bezug auf den Mikrowellensensor
(3) bewegten Faserbandes (2), wobei eine dem Mikrowellensensor (3) zugeordnete Hochfrequenzeinrichtung
(13) pro Zeiteinheit eine Anzahl erster digitaler Signale über den aktuellen Zustand
des mindestens einen Faserbandes (2) in digitaler Form erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrowellensensor (3) am Einlauf, und vorzugsweise auch ein Mikrowellensensor
(4) am Auslauf, eines Streckwerks (1) angeordnet ist, und daß aus den zur Verfügung
gestellten ersten digitalen Signalen gemäß einem Algorithmus ein zweites digitales
Signal gebildet wird, welches die momentane Bandfeinheit oder die Bandmasse des mindestens
einen Faserbandes (2) repräsentiert und welches anschließend zur Regulierung des Streckwerks
(1) verwendet wird, wobei ohne zwischenzeitliche Wandlung in analoge Signale aus dem
zweiten digitalen Signal gemäß einem Algorithmus ein drittes digitales Signal erzeugt
wird, welches Regulierungswerte zur Regulierung des Streckwerks repräsentiert, und
daß das dritte digitale Signal in digitaler Form auf den Eingang eines Reglers (8)
zur Regulierung des Streckwerks (1) geschaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Algorithmus zur Bildung des zweiten Signals und/oder des dritten Signals eine
Funktion der Geschwindigkeit des mindestens einen Faserbandes (2) ist.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Algorithmus zur Bildung des zweiten Signals und/oder des dritten Signals abhängig
vom Material des mindestens einen Faserbandes (2) ist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine vorbestimmte Anzahl erster Signale übersprungen wird, und daß das so
ausgewählte Signal als zweites Signal dient.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine vorbestimmte Anzahl zweiter Signale übersprungen wird, und daß das so
ausgewählte Signal als drittes Signal dient.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer vorbestimmten Anzahl erster Signale der Mittelwert gebildet wird, welcher
als zweites Signal dient.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer vorbestimmten Anzahl zweiter Signale der Mittelwert gebildet wird, welcher
als drittes Signal dient.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die übersprungenen oder den Mittelwert bildenden ersten oder zweiten Signale einer
vorbestimmten Länge des mindestens einen Faserbandes (2), vorzugsweise einer Länge
zwischen 1 mm und 10 mm, entsprechen.
9. Vorrichtung zur Auswertung von Signalen des Mikrowellensensors (3) zur Erfassung der
Dicke, Masse, Dichte und/oder Feuchtigkeit mindestens eines in Bezug auf den Mikrowellensensor
(3) bewegten Faserbandes (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrowellensensor (3) am Einlauf, und vorzugsweise auch ein Mikrowellensensor
(4) am Auslauf, eines Streckwerks (1) angeordnet ist, daß dem Mikrowellensensor (3)
eine Hochfrequenzeinrichtung (13) zur Erzeugung erster digitaler Signale und eine
Prozessoreinheit (14) zur Erzeugung zweiter digitaler Signale aus den ersten digitalen
Signalen zugeordnet ist, wobei die zweiten digitalen Signale die momentane Bandfeinheit
oder die Bandmasse wiedergeben und wobei zumindest die Hochfrequenzeinrichtung (13)
in unmittelbarer Nähe des Mikrowellensensors (3) angeordnet ist, wobei die die zweiten
digitalen Signale erzeugende Prozessoreinheit (14) oder eine weitere Prozessoreinheit
(24) zur Berechnung von Regulierungswerten als dritte digitale Signale zur Einstellung
des regulierbaren Streckwerks (1) anhand der digitalen Bandfeinheits- oder Bandmassewerte
ausgebildet ist, und wobei das dritte digitale Signal in digitaler Form auf den Eingang
eines Reglers (8) zur Regulierung des Streckwerks (1) geschaltet ist.
10. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozessoreinheit (14; 24) zur Reduzierung der Anzahl der ersten bzw. zweiten
digitalen Signale mittels des Algorithmus ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Hochfrequenzeinrichtung (13) von dem Mikrowellensensor (3) nicht
größer als 1,5 m ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzeinrichtung(en) (13) und/oder Prozessoreinheit(en) (14) für Einlauf-
und Auslaufsensor (3) über Kommunikationsleitungen miteinander verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzeinrichtung(en) (13) und/oder Prozessoreinheit(en) (14) für Einlauf-
und Auslaufsensor (3, 4) in einer Baueinheit (12) zusammengefaßt sind.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für Einlauf- und Auslaufsensor (3, 4) eine einzige Hochfrequenzeinrichtung (13) und/oder
Prozessoreinheit (14) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufsensor (3) Signale zur Regulierung des Streckwerks (1) und der Auslaufsensor
(4) Signale zur Qualitätsüberwachung des mindestens einen Faserbandes (2) liefert.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufsensor (4) Signale zur Regulierung des Streckwerks (1) liefert.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekenntzeichnet, daß der Einlauf- und/oder der Auslaufsensor (3, 4) Signale zur automatischen Einstellung
von Maschineneinstellungen liefert.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozessoreinheit (14) auch zur Taktung der Hochfrequenzeinrichtung(en) (13),
vorzugsweise mindestens einer Mikrowellenkarte, ausgebildet ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Prozessoreinheit (14) zur Taktung der Hochfrequenzeinrichtung(en) (13),
zur Berechnung der zweiten digitalen sowie der dritten digitalen Signale vorgesehen
ist.
20. Textilmaschine mit einem Streckwerk und mit einer Vorrichtung nach einem oder mehreren
der vorherigen Vorrichtungsansprüche.
1. Method for the evaluation of the signals of a microwave sensor (3) to determine the
thickness, mass, density and/or moisture of at least one fiber sliver (2) conveyed
relative to the microwave sensor (3), wherein a high-frequency unit (13) assigned
to the microwave sensor (3) produces a number of first digital signals per time unit
on the current state of the at least one fiber sliver (2) in digital form, characterized in that the microwave sensor (3) is located at the inlet, and preferably another microwave
sensor (4) is located at the outlet of a drafting system (1) and that a second digital
signal is formed according to an algorithm from the first digital signals made available,
this second signal representing the current sliver fineness or the sliver mass of
the at least one fiber sliver (2) and which is used subsequently to control the drafting
system (1), wherein a third digital signal is formed according to an algorithm from
the second digital signal without any intervening conversion into analog signals,
and this third digital signal represents control values for the control of the drafting
system, and in that the third digital signal is switched in digital form to the input of a controller
(8) for the control of the drafting system (1).
2. Method according to claim 1, characterized in that the algorithm for the formation of the second signal and/or of the third signal is
a function of the speed of the at least one fiber sliver (2).
3. Method according to one or several of the preceding claims, characterized in that the algorithm for the formation of the second signal and/or of the third signal depends
on the material of the at least one fiber sliver (2).
4. Method according to one or several of the preceding claim, characterized in that each time a predetermined number of first signals is skipped and in that the signal thus selected serves as second signal.
5. Method according to one or several of the previous claims, characterized in that each time a predetermined number of second signals is skipped and in that the signal thus selected serves as third signal.
6. Process according to one or several of the preceding claims, characterized in that the mean value is formed from a predetermined number of first signals and serves
as second signal.
7. Method according to one or several of the preceding claims, characterized in that the mean value is formed from a predetermined number of second signals and serves
as third signal.
8. Method according to one or several of the preceding claims, characterized in that the skipped first or second signals or those constituting the mean value correspond
to a predetermined length of the at least one fiber sliver (2), preferably a length
between 1 mm and 10 mm.
9. Device for the evaluation of signals of a microwave sensor (3) to determine the thickness,
mass, density and/or moisture of at least one fiber sliver (2) moving relative to
the microwave sensor (3), characterized in that the microwave sensor (3) is located at the inlet and preferably another microwave
sensor (4) is located at the outlet of a drafting system (1), in that the microwave sensor (3) is assigned a high-frequency unit (13) for the production
of first digital signals and a processor unit (14) for the production of second digital
signals from the first digital signals, wherein the second digital signals indicate
the current sliver fineness or sliver mass and whereby at least the high-frequency
unit (13) is located in immediate proximity of the microwave sensor (3), wherein the
processor unit (14) producing the second digital signals or an additional processor
unit (24) for the calculation of leveling values in form of third digital signals
is designed for the adjustment of the autoleveling drafting system (1) based on the
digital sliver fineness or sliver mass values and wherein the third digital signal
is switched in digital form to the input of a controller (8) for the control of the
drafting system (1).
10. Device according to the preceding claim, characterized in that the processor unit (14; 24) is designed for the reduction of the number of first
or second digital signals by means of the algorithm.
11. Device according to the preceding claim, characterized in that the distance between the high-frequency unit (13) and the microwave sensor (3) is
no greater than 1.5 m.
12. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the high-frequency unit(s) (13) and/or processor unit(s) (14) of inlet and outlet
sensor (3) are connected to each other via communication lines.
13. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the high-frequency unit(s) (13) and/or processor unit(s) (14) are combined into one
component (12) for inlet and outlet sensor (3, 4).
14. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that one single high-frequency unit (13) and/or processor unit (14) is provided for the
inlet and the outlet sensor (3, 4).
15. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the inlet sensor (3) supplies signals for the control of the drafting system (1)
and the outlet sensor (4) supplies signals for quality control of the at least one
fiber sliver (2).
16. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the outlet sensor (4) supplies signals for the control of the drafting system (1).
17. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the inlet and/or the outlet sensor (3, 4) supplies signals for automatic adjustment
of machine settings.
18. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that the processor unit (14) is also designed to clock the high-frequency unit(s) (13),
preferably at least one microwave card.
19. Device according to one or several of the preceding claims for a device, characterized in that one single processor unit (14) is provided for the clocking of the high-frequency
unit(s) (13), to calculate the second digital and the third digital signals.
20. Textile machine with a drafting system and a device according to one or several of
the preceding claims for a device.
1. Procédé pour l'évaluation de signaux d'un capteur à microondes (3) pour la saisie
de l'épaisseur, de la masse, de la densité et/ou de l'humidité d'au moins un ruban
de fibres (2) déplacé par rapport au capteur à microondes (3), sachant qu'un dispositif
à haute fréquence (13) attribué au capteur à microondes (3) génère, par unité de temps,
sous forme numérique, un nombre de premiers signaux numériques sur l'état actuel de
l'au moins un ruban de fibres (2), caractérisé en ce que le capteur à microondes (3) est disposé à l'entrée et, de préférence, un second capteur
à microondes (4) est disposé à la sortie d'un banc d'étirage (1), et qu'un second
signal numérique est généré selon un algorithme à partir des premiers signaux numériques
mis à disposition, lequel représente la finesse de ruban ou la masse de ruban momentanée
de l'au moins un ruban de fibres (2) et lequel est ensuite utilisé pour la régulation
du banc d'étirage (1), sachant qu'un troisième signal numérique est généré selon un
algorithme à partir du second signal numérique sans conversion intermédiaire en signaux
analogiques, lequel représente des valeurs de régulation pour la régulation du banc
d'étirage, et que le troisième signal numérique est couplé sous forme numérique sur
l'entrée d'un régulateur (8) pour la régulation du banc d'étirage (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'algorithme pour la constitution du second et/ou du troisième signal est une fonction
de la vitesse de l'au moins un ruban de fibres (2).
3. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'algorithme pour la constitution du second et/ou du troisième signal dépend de la
matière de l'au moins un ruban de fibres (2).
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à chaque fois un nombre prédéterminé de premiers signaux est ignoré et que, de cette
manière, le signal sélectionné sert de second signal.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à chaque fois un nombre prédéterminé de seconds signaux est ignoré et que, de cette
manière, le signal ainsi sélectionné sert de troisième signal.
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la valeur moyenne d'un nombre prédéterminé de premiers signaux est constituée pour
servir de second signal.
7. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la valeur moyenne d'un nombre prédéterminé de seconds signaux est constituée pour
servir de troisième signal.
8. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les premiers ou seconds signaux ignorés ou constituant la valeur moyenne correspondent
à une longueur prédéterminée de l'au moins un ruban de fibres (2), de préférences
à une longueur comprise entre 1 mm et 10 mm.
9. Dispositif pour l'évaluation de signaux d'un capteur à microondes (3) pour la saisie
de l'épaisseur, de la masse, de la densité et/ou de l'humidité d'au moins un ruban
de fibres (2) déplacé par rapport au capteur à microondes (3), caractérisé en ce que le capteur à microondes (3) est disposé à l'entrée et, de préférence, un capteur
à microondes (4) est disposé à la sortie d'un banc d'étirage (1), qu'il est attribué
au capteur à microondes (3) un dispositif à haute fréquence (13) pour la génération
de premiers signaux numériques et une unité à processeur (14) pour la génération de
seconds signaux numériques à partir des premiers signaux numériques, sachant que les
seconds signaux numériques représentent la finesse de ruban ou la masse de ruban momentanée
et sachant qu'au moins le dispositif à haute fréquence (13) est disposé à proximité
immédiate du capteur à microondes (3), sachant que l'unité de processeur (14) générant
les seconds numériques ou une unité de processeur supplémentaire (24) se présente
sous une forme permettant le calcul de valeurs de régulation en tant que troisièmes
signaux numériques pour le réglage du banc d'étirage (1) régulable à l'aide des valeurs
numériques de finesse ou de masse de ruban, et sachant que le troisième signal numérique
est couplé sous forme numérique sur l'entrée d'un régulateur (8) pour la régulation
d'un banc d'étirage (1).
10. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'unité de processeur (14 ; 24) se présente sous une forme permettant la réduction
du nombre de premiers ou de seconds signaux numériques au moyen de l'algorithme.
11. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la distance du dispositif à haute fréquence (13) au capteur à microondes (3) n'est
pas supérieure à 1,5 m.
12. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que le(s) dispositif(s) à haute fréquence (13) et/ou l'unité/les unités de processeur
(14) pour le capteur d'entrée et le capteur de sortie (3) sont reliés les uns aux
autres via des lignes de communication.
13. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que le(s) dispositif(s) à haute fréquence (13) et/ou l'unité/les unités de processeur
(14) pour le capteur d'entrée et le capteur de sortie (3, 4) sont regroupés au sein
d'une unité constructive (12).
14. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un seul dispositif à haute fréquence (13) et/ou une seule unité de processeur
(14) pour le capteur d'entrée et le capteur de sortie (3, 4).
15. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que le capteur d'entrée (3) livre des signaux pour la régulation du banc d'étirage (1)
et le capteur de sortie (4) livre des signaux pour la surveillance de la qualité de
l'au un ruban de fibres (2).
16. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que le capteur de sortie (4) livre des signaux pour la régulation du banc d'étirage (1).
17. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que le capteur d'entrée et/ou le capteur de sortie (3, 4) livre(nt) des signaux pour
le réglage automatique de paramètres de la machine.
18. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de processeur (14) se présente sous une forme permettant également la synchronisation
du/des dispositif(s) à haute fréquence (13), de préférence au moins d'une carte à
microondes.
19. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications de dispositif précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu une unité de processeur (14) unique pour la synchronisation du/des dispositif(s)
à haute fréquence (13), le calcul des seconds ainsi que des troisièmes signaux numériques.
20. Machine textile avec un banc d'étirage et avec un dispositif selon l'une ou plusieurs
des revendications de dispositif précédentes.
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