[0001] Die Erfindung betrifft eine Durchführung für elektrischen Hochspannung durch eine
Wand, die einen Umgebungsbereich von einem Prozessbereich trennt. Der Prozessbereich
hat in seinem Eingangsbereich zumindest eine Atmosphäre, die mit. Flüssigkeitströpfchen
(Aerosolen) und/oder Russ-/Staubpartikeln belastet/verunreinigt ist und deshalb von
der Umgebung getrennt gehalten wird.
[0002] Um die Prozessatmosphäre von solchen belastenden Aerosolen oder festen Partikeln
zu säubern, wird sie durch Reinigungseinrichtungen im Prozessbereich geführt. Solche
Einrichtungen sind elektrostatische Abscheider oder elektrostatische Nassreiniger.
Mit ihnen werden solche Verunreinigungen aus Luft/Gasen entfernt. Der Prozess des
Ausfällens wird über elektrostatisches Laden und Einsammeln der geladenen Partikel
auf geerdeten Elektroden bewirkt. Hierzu muss elektrische Hochspannung von einer Quelle
in der Umgebung zu entsprechenden hochspannungstechnischen Einrichtungen im Prozessbereich
geführt werden. Solche elektrostatische Abscheider und elektrostatisch verstärkte
Nassreiniger entfernen Partikel aus Rauchgas. Viele Einrichtungen wurden in den letzten
Jahren entwickelt, bei denen eine Verkleinerung der Baugröße mit der Verlängerung
der Langzeitstabilität einherging. Oft werden Hochspannungsdurchführungen durch die
Wand geführt oder an einen Anbau daran angebaut.
[0003] Ein elektrostatisches Hochspannungsschild kann verwendet werden, um Partikelablagerung
auf dem Isolator zu verhindern (sieh WO 00/30755). In einem solchen Fall ist die leitende
Hülle an dieselbe Hochspannungsquelle wie die Entladungselektrode angeschlossen, so
dass das hohe elektrische Feld in dem Gebiet zwischen der Hülle und der naheliegenden
geerdeten Oberfläche des Gehäuses erzeugt wird. Dem entsprechend werden die im Gas
vorhandenen geladenen Tröpfchen oder Partikel auf die geerdete Oberfläche und nicht
auf den Hochspannungsisolator ausgefällt. Um den Isolator vor Dampfkondensation zu
bewahren, ist der Isolator erwärmt, weil Kondensation eine Verkleinerung der Hochspannung
am elektrischen Anschluss verursachen kann. Ein elektrostatische Heizung ist an den
Isolator angeschlossen, um ihn auf einer um 10°C oder mehr höheren Temperatur als
die umgebende Gastemperatur zu halten. Dies auch, um Dampfkondensation zu vermeiden,
gewöhnlich sind dabei einige Grad C ausreichend.
[0004] Die Heizung des Isolators wird auch durch eine Injektion von trockenem, warmen Reinigungsgas
in den Schild, der den Isolator umgibt, bewirkt (US 6,156,098 oder WO 00/47326). Die
Bewegung eines Luftstroms um den Isolator wird benützt, um den Isolator auf seiner
Oberfläche von Feuchtigkeitsbeschlag und Staubablagerungen freizuhalten und hilft
damit, den Isolator sauber und im allgemeinen frei von Überschlägen zu halten. Bei
Zuführung der Luft mit einem Gebläse oder anderen luftdruckerzeugenden Mitteln ist
sowohl bis zu einem gewissen Grad Luftkühlung und geregelte Erwärmung als auch Reinigung
in Verbindung mit Luftkonditionierung in der Ausfälleinrichtung vorgesehen.
[0005] Der selbstreinigende Venturi-Isolator für einen elektrostatischen Ausfäller ist in
der US 5,421,863 beschrieben. Der Isolator ist aus einem dielektrischen Material,
in das sich ein Lichtbogen/Überschlag nur sehr schwer einbrennen kann. Die Wirkung,
den Luftstrom durch eine Venturi-Düse zu leiten, wird für den Schutz der Oberfläche
des Isolators vor der Ablagerung von Verunreinigungen aus Rauchgas verwendet.
[0006] Die Wirksamkeit des Gasreinigens hängt von der Arbeitszuverlässigkeit der Hochspannungseinrichtung
ab. Dazu sind gute elektrische Hochspannungsisolatormaterialien, die es vielfältig
gibt, und für die Umgebung und den Prozessbereich geeignete und insbesondere daraus
hergestellte Geometrien von maßgebender Bedeutung. Während des Betriebs ist der Hochspannungsisolator
den im Gas suspendierten, geladenen /ungeladenen Partikeln genauso ausgesetzt wie
auch jedem kondensierbaren Dampf, der eventuell vorhanden ist. Über längere Zeit beeinträchtigt
die Ansammlung von kondensiertem Material auf dem Isolator seine Isolationseigenschaft.
Deshalb muss der Isolator von Ablagerungen von Verunreinigungen und daraus folgenden
Überschlägen freigehalten werden. Weiter müssen die Reinigungsintervalle verlängert
werden. Darüber hinaus müssen die Kosten zur Herstellung unter Wahrung oder sogar
Verbesserung der Isolationseigenschaften gesenkt werden.
[0007] Das betrifft eine Anlagenkomponente besonders, nämlich die Hochspannungsdurchführung,
die in der Wand zwischen der Umgebung und dem Prozessbereich eingebaut ist und mit
der die für die elektrostatische Reinigungseinrichtung notwendige Hochspannung sicher
und langzeitzuverlässig geführt werden kann. Damit ist die Aufgabe, die der Erfindung
zugrunde liegt, auch formuliert.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Hochspannungsdurchführung mit den Merkmalen des Anspruch
1 grundsätzlich gelöst. Sie besteht aus einem dielektrischen, hochspannungsfesten
und kriechspurresistenten Material, wie beispielsweise Glas oder PTFE (
Poly
tetra
fluor
ethylen) oder glasierte Keramik, das einerseits in seiner/n Aussgangssubstanz/en gut
giess- (Glas) oder gut formbar (Keramik) andrerseits spanabhebend (PTFE) bearbeitbar
ist.
[0009] Der Körper der Hochspannungsdurchführung besteht aus zwei koaxial zusammenhängenden
geometrischen Grundstrukturen: einem Zylinder und einem Kegelstumpf. Der Zylinder
geht an seiner einen, Richtung Prozessbereich weisenden Stirnseite in den Kegelstumpf
mit kleinerer Stirnfläche über. Diese Stirnseite des Zylinders und der ansetzende
Kegelstumpf sind völlig im Prozessbereich exponiert, die freie Stirnseite des Zylinders
in die Umgebung. Der Aussenradius des Zylinders ist grösser als der dieser kleineren
Stirnfläche des Kegelstumpfes.
[0010] Durch den Körper geht eine zentrale Bohrung, durch die die Hochspannung über einen
dichteinliegenden elektrischen Leiter hindurchgeführt wird.
[0011] Geometrisch auf einem koaxialen Kreis innerhalb des Zylinders gehen mindestens zwei
darauf gleichverteilte, achsparallele Bohrungen durch den Zylinder hindurch. Durch
sie wird im Betrieb Luft oder Gas aus der Umgebung mit einer Pumpe oder einem Ventilator
hindurchgedrückt und die Mantelfläche des Kegelstumpfes angeströmt.
[0012] Die Hochspannungsdurchführung sitzt mit ihrer Mantelfläche dicht in der Wand, die
die Umgebung vom Prozessbereich trennt.
[0013] Mit dieser grundsätzlichen Struktur besteht einerseits bei dem geeigneten Isolatormaterial
eine sichere Isolation der mit dem durch die zentrale Bohrung gehenden und dort dicht
eingebetteten Leiter geführten Hochspannung und andrerseits ist am im Prozessbereich
exponierten Teil der Hochspannungsdurchführung die Geometrie für ausreichend große
Distanzen zu anderen elektrischen Potentialgebieten als dem Hochspannungspotential
vorhanden.
[0014] In den Unteransprüchen 2 bis 4 sind Ausgestaltungen an den nicht zentral liegenden
Bohrungen beschrieben, die die Anströmung der Mantelfläche des Kegelstumpfes gezielt
und wirksam beeinflussen. So ist nach Anspruch 2 die lichte Weite einer solchen Bohrung
über die Länge nicht konstant, insbesondere zum Luft/Gasaustritt in die Prozessumgebung
hin größer, um den Kegelstumpf schon an seinem Ansatz am Zylinder, abhängig von dem
um den Umfang verteilten axialen Bohrungen möglichst vollständig um den Umfang anzuströmen.
[0015] Die lichte Weite ist am Austritt der Bohrung höchstens so weit, dass sie nicht in
die Mantelwand des Kegelstumpfes eintritt (Anspruch 3). Gleich wirksam ist, wenn diese
Bohrungen im Boden in einer zur Achse konzentrischen Ringnut mit mindestens dem Innenradius
gleich dem Radius der dortigen Stirn des Kegelstumpfes münden.
[0016] Nach Anspruch 4 sind die Bohrungen an ihrem jeweiligen Ausgang mit einer Lippe versehen,
insbesondere wenn der Öffnungswinkel des Kegelstumpfes/Konus kleiner 20° ist, die
die Luft/Gasströmung durch die Neigung zur Achse hin entsprechend stark in Richtung
zu ihr lenkt. Je nach atmosphärischen Bedingungen im Prozessbereich kann es für den
sicheren elektrischen Betrieb, insbesondere langzeitlich betrachtet, von massgebendem
Einfluss sein, schon den Ansatzbereich des Kegelstumpfes am Zylinder umfassend sicher
anzuströmen und anströmungstechnische Totbereiche zu vermeiden.
[0017] In den Ansprüchen 5 bis 11 sind Massnahmen beschrieben, die Kriechentladungen entlang
der in den Prozessbereich exponierten Oberfläche des Kegelstumpfes bei Nennbetrieb
sicher unterdrücken
[0018] Um die elektrischen Feldverhältnisse entlang der Oberfläche am Kegelstumpf zu entspannen
sind nach Anspruch 5. in den Prozessbereich exponierte Kanten abgerundet.
[0019] Die große, in den Prozessbereich exponierte Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) ist
in einer Art Grundstruktur plan oder trichterförmig oder in die Prozessumgebung hin
kegelförmig(Anspruch 6).
[0020] Sofern die räumliche Situation es zulässt, kann sich zur Verlängerung des Kriechwegs
die große Stirnfläche des Kegelstumpfs koaxial und mit mindestens der lichten Weite
des durchzuführenden elektrischen Leiters hohlzylindrisch um eine vorgegebene Länge
in die Prozessumgebung fortsetzen (Anspruch 7).
[0021] Die große Stirnfläche des Kegelstumpfs kann zur elektrischen Festigkeit mit mindestens
einer zur Achse konzentrische Nut mit u- oder v-förmigem Querschnitt versehen sein
(Anspruch 8). Aus eben diesem Grunde kann das auch auf den koaxialen Fortsatz ausgedehnt
sein (Anspruch 9).
[0022] In die Mantelfläche des Kegelstumpfes ist nach Anspruch 10 mindestens eine u- oder
v-förmige Ringnut eingelassen. Ein beispielsweise axialer Kriechweg würde dann mäandern
und ist dadurch erheblich länger. Sind die Kanten des oder der Ringspalte rund (Anspruch
11) dann sind Ablagerungen, die elektrisch problematisch werden können oder sind,
leichter abspülbar.
[0023] Der versenkte Ansatz des Kegelstumpfes am Zylinder wird in Anspruch 12 beschrieben
und kann aus Platzersparnisgründen die isolationstechnisch wirksame Lösung sein. Hierzu
ist die in den Prozessbereich exponierte Stirn des Zylinders kegelstumpfförmig vertieft
ist. Der Kegelstumpf setzt jetzt am Boden dieser Vertiefung unter mit dem Zylinder
trichterförmiger Spaltbildung an. Dieser Spalt bleibt zum Prozessbereich hin konstant
oder weitet sich nach dorthin. Die Bohrungen im Zylinder um die Achse münden bei dieser
Ausgestaltung am Ringboden dieses trichterförmigen Spaltes. So wird dadurch ebenfalls
ein anströmungstechnisches Totgebiet vermieden.
[0024] Bei hoher Feuchtigkeit im Prozessbereich, Flüssigkeitsausfällung oder problematischer
Dampfkondensation wird die hochspannungstechnische Problematik weiter entschärft,
wenn am äußeren Rand der in den Prozessbereich ragenden Stirn des Zylinders um den
Umfang eine ringförmige Lippe angebracht ist, die mit der Wand eine Rinne bildet (Anspruch
13). Bei horizontalem Einbau der Durchführung und damit vertikaler Lage dieses eine
Rinne bildenden Ringes wird an der Wand herunterlaufende Flüssigkeit um die Durchführung
herumgeleitet und kann nach tiefer liegenden Zonen abfließen.
[0025] Technisch aufwendiger ist die mit einer Heizeinrichtung versehene Hochspannungsdurchführung,
kann aber wegen schwieriger Prozessumstände und beispielsweise Platzbeschränkung eine
akzeptable Lösung sein. Nach Anspruch 14 kommt dafür eine elektrische Heizung in Form
von in das Isolatormaterial eingebauten/eingezogenen Heizstäben oder ein darin eingelassener
fluiddurchströmbarer Kanal in Betracht.
[0026] Die Hochspannungsdurchführung hat Vorzüge:
Je nach Modifikation der Grundstruktur aus Zylinder und Kegelstumpf kann sie entsprechend
der problematischen Umgebungsbedingungen im Prozessbereich ausgewählt werden. Das
reicht von wenig überschlagsgefährdeter Atmosphäre mit Umgebungsbedingungen oder nahezu
solchen und damit glattem Mantel des konischen Teils bis zu hochüberschlagsgefährdeter
Atmosphäre, in der dann der konische Teil mit Ringnuten versehen ist.
[0027] Sie funktioniert in Rauchgas mit festen Partikeln und flüssigen Tröpfchen.
[0028] Die Hochspannungsdurchführung ist ein einziger Körper, der giesstechnisch zu oder
spanabhebend aus einem Vollkörper hergestellt wird. Beide Herstellungstechniken lassen
sich automatisiert und damit wirtschaftlich durchführen.
[0029] Der konische Teil wird über die achsparallelen Bohrungen mit Luft oder Gas, natürlich
oder konditioniert, angeströmt. Mit natürlich ist der einfachste Anlagenfall gemeint,
dass die eingeströmte Luft Umgebungszustand hat, wie Temperatur oder Feuchte, und
beispielsweise über einen Ventilator in den Prozessbereich geströmt wird. Mit konditioniert
ist der technisch aufwendigere Anlagenfall gemeint, dass die Luft/das Gas gekühlt
oder erwärmt, beispielsweise über den Taupunkt, und/oder getrocknet ist und mehr oder
weniger forciert in den Prozessbereich geströmt wird. Damit wird die Einsatzzeit verlängert
und werden die Reiningungsintervalle erheblich verlängert.
[0030] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung besteht aus
den Figuren 1 bis 9.
[0031] Es zeigt:
Figur 1 den Schnitt durch die Achse der Hochspannungsdurchführung,
Figur 2 die Hochspannungsdurchführung mit kleinem Öffnungswinkel des Konus,
Figur 3 Mündung der achsparallelen Bohrungen in einer konzentrischen Ringnut,
Figur 4 den Kegelstumpf mit freier Stirn und abgerundetem Rand,
Figur 5 den Kegelstumpf mit freier, trichterförmiger Stirn,
Figur 6 die Hochspannungsdurchführung mit u-und v-förmiger Ringnut,
Figur 7 den Einbau der Hochspannungsdurchführung in die Trennwand,
Figur 8 die in den Prozessbereich exponierte, kegelstumpfförmig vertiefte Stirn des
Zylinders,
Figur 9 die in den Prozessbereich exponierte, kegelstumpfförmig vertiefte Stirn des
Zylinders mit umlaufender Rinne,
Figur 10 die Hochspannungsdurchführung für 15 kV.
[0032] Ein geeignetes dielektrisches, hochspannungsfestes und kriechspurresistentes Material,
aus dem der Körper der Hochspannungsdurchführung ist, ist PTFE (
Poly
tetra
fluo
rethylen). Der Körper besteht, wie aus Figur 1 im Schnitt zu sehen ist, aus dem zylindrischen
Teil 1 und dem konischen, kegelstumpfförmigen Teil 2. Der konische Teil hat die Stirn
mit dem kleineren Durchmesser D1 und geht mit dieser Stirn konzentrisch in den Zylinder
mit dem Durchmesser D3 über. Die andere, freie Stirn des Kegelstumpfes mit dem größeren
Durchmesser D2 ist in den Prozessbereich exponiert. Die achsparallelen Bohrungen 4,
hier sind beispielsweise 16 Stück angedeutet, durch den Zylinder 1 (siehe Schnitt
A-A darunter), durch die hier Luft geströmt wird, liegen konzentrisch zu der zentralen
Bohrung 3 für Durchführung des elektrischen Leiters für die Hochspannung. Dieser dicht
in der Bohrung 3 einliegende metallische Leiter selber ist nicht angedeutet.
[0033] Abhängig vom Wert der Kriechspannung kann der Winkel α, der halbe Öffnungswinkel
des Kegelstumpfes, variieren, was die geometrische Größe der Durchführung mit bestimmt.
Abhängig von den Bedingungen des technischen Prozesses variieren die Masse L1 (Höhe
des Kegelstumpfes 2 bzw. Länge des Konus 2) und die Länge L2 des zylindrischen Teils1
sowie die Durchmesser D1, D2 und D3. Die Hochspannungsdurchführung wird in Hinblick
auf die Anforderungen geometrisch von Fall zu Fall individuell und optimal an die
Anlagenbedingungen angepasst.
[0034] Bei kleinem Öffnungswinkel, α ≤ 20°, sind die Ausgänge der achsparallelen Bohrungen
in den Prozessbereich jeweils mit der Lippe 5 gemäss Vergrößerung und Draufsicht in
Figur 2 darauf verschlossen. Dies hilft, den Luftstrom am jeweiligen Ausgang auf den
Fuß des Mantels des Kegelstumpfes zu richten.
[0035] Um tote Bereiche in der Anströmung des Fußes des Kegelstumpfs zu vermeiden, münden
die achsparallelen Bohrungen durch den Zylinder 1 in der konzentrischen Ringnut 6
in seiner in den Prozessbereich exponierten Stirn (siehe Figur 3, Schnitt B-B). Der
innere Radius der Ringnut 6 ist mindestens gleich dem der dort ansetzenden Stirn des
Kegelstumpfs 2. Dadurch beginnen sich dort die Luftströme zu vereinigen und werden
zu einem homogenen hohlzylindrischen Luftstrom verteilt, der umfassend den Mantel
des Kegelstumpfes schon in seinem Fußbereich anströmt.
[0036] Um den Einfluss der scharfen Kante an der Hochspannungsdurchführung während des Betriebs
zu vermeiden, ist die konzentrisch zur Achse umlaufende Kante an der freien Stirn
des Kegelstumpfes 2 abgerundet (siehe Figur 4). Um die Lichtbogenentfernung zu vergrößern,
ist die freie Stirn des Kegelstumpfes trichterförmig gestaltet (sieh Figur 5). Die
umlaufende Kante dieser Stirn ist hier zwar scharf gezeichnet, kann aber wie in Figur
4 auch abgerundet sein.
[0037] Die Kriechweglänge ist bei schweren Prozessbedingungen länger zu halten als bei moderaten.
Eine wirksame Maßnahme ist das Einbringen von aneinandergereihten konzentrischen Ringnuten
8, 4 Stück nach den Figuren 6a und 6b. Um die scharfe Kante zu vermeiden, sind sämtliche
Kanten diese Ringnuten 8 abgerundet. Figur 6a zeigt u-förmige, Figur 6b v-förmige
Ringnuten 8, also Ringnuten 8 mit konstanter Weite H, bzw. Ringnuten 8mit nach außen
weiter werdender Weite H. Wenn die Hochspannungsdurchführung in eine Anlage mit elektrostatisch
verstärkten Nasswäschern eingebaut ist, ist die Spaltweite H der Ringnuten 8 größer
als die in der zu reinigenden Gasströmung vorhandenen Flüssigkeitstropfen, bzw. die
sich an der Oberfläche bildenden. Insbesondere die Ringnuten 8 nach Figur 6b verringern
die Ansammlung von Verunreinigungen auf der Manteloberfläche im Fall bei Nasswäschern,
Die Flüssigkeit nämlich, die kondensiert, fließt an den Seitenwänden der Ringnuten
8 in Richtung Mantelwand des Kegelstumpfes 2 und sichert dadurch den Selbstreinigungseffekt
der Hochspannungsdurchführung.
[0038] Die Hochspannungsdurchführung wird mit ihrem zylindrischen Teil 1 in die Wand 9 zwischen
Umgebung und Prozessbereich dicht eingebaut/eingesetzt. Von der Einbaustruktur her
ist das in Figur 7, 8 und 9 in beispielhaften Varianten schematisch dargestellt. In
allen Fällen liegen aber die achsparallelen Bohrungen 4 gänzlich frei, von der Umgebungsseite
zum Prozessbereich besteht dadurch ein freier Durchgang.
[0039] Während des Prozesses wird hier Luft von der Umbebung durch die im Zylinder 1 achsparallelen
Öffnungen 4 auf die Mantelfläche des Kegelstumpfs 2 geblasen, und verhindert so dort
die Ablagerung von festen oder flüssigen Partikeln aus Rauchgas. Die Luft, auch Gas,
kalt oder mit Umgebungstemperatur oder warm, wird mit einer technischen Einrichtung,
wie ein Ventilator oder eine Pumpe (in der Zeichnung nirgendwo angedeutet). Der Zweck,
die Luft oder Gas über den Taupunkt im Prozessbereich zu erwärmen, dient der Vermeidung
der Flüssigkeitskondensation auf der im Prozessbereich exponierten Oberfläche der
Durchführung, um die Neigung der Verringerung der Hochspannungsfestigkeit der elektrischen
Verbindung zu verhindern.
[0040] Im Falle, dass im Prozessgebiet niedrigerer Atmosphärendruck als in der Umgebung
besteht, wird die Luft/das Gas von der Umgebung über die Bohrungen 4 natürlich angesogen
und auf die Mantelfläche 2 geblasen.
[0041] Somit entfällt eine Pumpe oder ein Ventilator, der die Luft/das Gas durch die Bohrungen
forciert drücken muss.
[0042] Ragt die Hochspannungsdurchführung in eine Prozessatmosphäre mit hoher Feuchtigkeit,
könnte unter kritischen Prozessbedingungen ein Überfließen mit Flüssigkeit/Wasser
eintreten und elektrische Überschläge provozieren, bzw. zu solchen führen. Um Überschläge
zu vermeiden, kann das durch Modifizieren der konzentrischen Ringnut 6 nach Figur
3 zu dem konischen, konzentrischen Ringspalt 10 in der zum Prozessbereich exponierten
Stirn des Zylinders 1 nach Figur 8 erreicht werden. Dieser Ringspalt 10 hat hier entlang
seiner Tiefe konstante Weite, und zwar nur so weit, das der am Boden durch die dort
endenden Bohrungen 4 rundherum eintretende Luft-/Gasstrom soviel Geschwindigkeit behält,
dass eindringende Flüssigkeit oder Feuchtigkeit herawsgeblasen , bzw. das Eindringen
überhaupt verhindert wird. Damit werden unter solch erschwerten Bedingungen Überschläge
vermieden. Die umlaufende Kante dieser Ringnut 10 zum Prozessbereich hin ist zur Vermeidung
des scharfe Kanteneffekts zusätzlich abgerundet (siehe Vergrößerung in der Figur 8).
[0043] Sollte die Kondensation von Wasser-/Flüssigkeitsdampf an der Innenwand im Prozessbereich
sehr intensiv sein, lässt sich der dadurch entstehende Flüssigkeitsstrom an der Innenwand
durch einen Flanschring 11 um die in den Prozessbereich exponierte Stirn des Zylinders
1 umleiten, er bildet mit dem Zylinder und der Innenwand eine Rinne, die heranfließende
Flüssigkeit vom Bereich der Hochspannungsdurchführung umlenkt (Figur 9).
[0044] Figur 10 zeigt beispielhaft die Hochspannungsdurchführung aus PTFE in ihrer Dimension
für maximal 15 kV. Bis auf den koaxialen hohlzylindrischen Fortsatz in die Prozessumgebung
hinein und die beiden koaxialen Ringnute in der Mantelwand des Kegelstumpfs ist sie
konstruktiv einfachst aufgebaut. Ihre Über-alles-Länge beträgt nur 75 mm, ihr größter
Durchmesser lediglich 48 mm. Bündig ist sie mit ihrem zylindrischen Teil in eine 30
mm dicke Wand einsetzbar. Die um den Umfang gleichverteilten hier 12 Bohrungen 3 enden
mit stetigem Übergang am Ansatz des kegelstumpfförmigen Teils 2 der Hochspannungsdurchführung,
so dass dieser Ansatz sofort ringsum angeblasen wird. Aus mechanischen, insbesondere
Gewichtsgründen ist der zentral durchgeführte elektrische Leiter aus Titan. Tests
über Stunden mit zu reinigender, wasserdampfgesättigter, kondensierender Prozessatmosphäre
verliefen bei höchster Nennspannung ohne elektrische Überschläge.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 1
- Zylinder
- 2
- Kegelstumpf
- 3
- Bohrung
- 4
- Bohrung
- 5
- Lippe
- 6
- Ringnut
- 7
- Trichterförmige Stirn
- 8
- Ringnut
- 9
- Wand
- 10
- Ringspalt
- 11
- Flanschring
1. Durchführung für elektrische Hochspannung durch eine Wand, die einen Umgebungsbereich
von einem Prozessbereich trennt, bestehend aus:
- einem Körper aus dielektrischem, hochspannungsfestem und kriechspurresistentem Material,
aus räumlich zwei koaxial aufeinanderfolgenden geometrischen Grundstrukturen: einem
Zylinder (1) und einem Kegelstumpf (2), wobei letzterer (2) mit seiner kleineren Stirnfläche
am Zylinder (1) ansetzt,
- der Außenradius des Zylinders (1) größer als der dieser kleineren Stirnfläche ist
und
der Kegelstumpf (2) samt der einen Stirnfläche des Zylinders (1), an der er ansetzt,
völlig im Prozessgebiet exponiert ist
- einer zentralen durch den Körper gehenden Bohrung (3) für die Durchführung des elektrischen
Leiters,
- mindestens zwei auf einem Kreis um die Achse mit kleinerem Radius als dem Zylinderradius
gleichverteilten, achsparallelen, durch den Zylinder (1) gehenden Bohrungen (4), deren
jeweils beide Stirnöffnungen frei liegen und zum Durchblasen von Luft oder Gas aus
der Umgebung auf die Mantelfläche des Kegelstumpfs (2) dienen, wobei die Durchführung
über die Mantelfläche ihres Zylinders (1) dicht in die Wand (9) eingebaut sitzt und
die freie Stirnfläche des Zylinders (1) in die Umgebung exponiert ist.
2. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Bohrungen (4) über ihre jeweilige Länge konstant oder örtlich
unterschiedlich ist.
3. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bohrungen (4) in den Prozessbereich jeweils mit einer größeren lichten Weite
als dem Durchmesser der Bohrung (4) jedoch höchstens bis zum Ansatz des Kegelstumpfes
(2) oder im Boden in einer zur Achse konzentrischen Ringnut mit mindestens dem Innenradius
gleich dem Radius der dortigen Stirn des Kegelstumpfes öffnen.
4. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (4) an ihrem jeweiligen Ausgangsbereich zum Prozessbereich hin eine
die lichte Weite teilweise verschließende, zur Achse hin geneigte Lippe haben, die
die Richtung der Luft/Gasströmung zur Achse hin neigt.
5. Hochspannungsdurchführung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die große, in den Prozessbereich exponierte Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) an ihrem
Umfang abgerundet ist.
6. Hochspannungsdurchführung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die große, in den Prozessbereich exponierte Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) plan
oder trichterförmig oder in die Umgebung hin kegelförmig ist.
7. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die große Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) koaxial und mit mindestens der lichten
Weite des durchzuführenden elektrischen Leiters hohlzylindrisch um eine vorgegebene
Länge in die Prozessumgebung fortsetzt.
8. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die große Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) mindestens eine zur Achse konzentrische
Nut mit u- oder v-förmigem Querschnitt eingelassen ist.
9. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die große Stirnfläche des Kegelstumpfs (2) und/oder in die nach außen weisende
Mantelfläche des hohlzylindrischen Fortsatzes mindestens eine zur Achse konzentrische
Nut mit u- oder v-förmigem Querschnitt eingelassen ist.
10. Hochspannungsdurchführung nach einem der Ansprüche3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mantelwand des Kegelstumpfes (2) mindestens eine u- oder v-förmige Ringnut
eingelassen ist.
11. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten des Ringnuts oder der Ringnuten rund sind.
12. Hochspannungsdurchführung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Prozessbereich exponierte Stirn des Zylinders (1) kegelstumpfförmig vertieft
ist, der Kegelstumpf (2) am Boden dieser Vertiefung unter mit dem Zylinder (1) trichterförmiger
Spaltbildung ansetzt, wobei dieser Spalt zum Prozessbereich hin konstant weit bleibt
oder sich nach dorthin weitet, und die Bohrungen (4) im Ringboden dieses trichterförmigen
Spaltes münden.
13. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am äußeren Rand der in den Prozessbereich ragenden Stirn des Zylinders um den Umfang
eine ringförmige Lippe angebracht ist, die mit der Wand eine Rinne bildet.
14. Hochspannungsdurchführung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungsdurchführung eine Heizeinrichtung, wie eingelassene elektrische
Heizstäbe oder einen fluiddurchströmbaren Kanal, hat, mit der die Hochspannungsdurchführung
thermostatisiert werden kann.
1. Feedthrough for high electric voltage through a wall that separates a surrounding
area from a process area, consisting of:
- An element of dielectric, high-voltage-resistant, and creep-resistant material,
which is made up of two coaxially arranged geometric structures: A cylinder (1) and
a truncated cone (2), with the latter (2) being joined to the cylinder (1) with its
smaller front surface, and this feedthrough being characterized by:
- The outer radius of the cylinder (1) being larger than that of this smaller front
surface and the truncated cone (2), together with that front surface of the cylinder
(1) to which it is joined, being exposed completely in the process area,
- a central borehole (3) passing the element for the feedthrough of the electric conductor,
- at least two boreholes (4) passing the cylinder (1) and being arranged on a circle
around the axis having a radius that is smaller than that of the cylinder in a uniformly
distributed and axis-parallel manner, with both front openings of the boreholes being
free and serving for blowing air or gas from the surroundings towards the lateral
surface of the truncated cone (2), with the feedthrough being installed tightly into
the wall (9) with the lateral surface of its cylinder (1) and the free front surface
of the cylinder (1) being exposed to the surroundings.
2. High-voltage feedthrough according to Claim 1, characterized by the clear widths of the boreholes (4) being constant or varying locally over their
lengths.
3. High-voltage feedthrough according to Claim 2, characterized by the boreholes (4) opening out into the process area with a clear width exceeding
the diameter of the borehole (4), but not that of the onset of the truncated cone
(2), or with the boreholes at the bottom opening out in an annular groove that is
concentric to the axis and the inner radius of which at least equals the radius of
the front surface of the truncated cone located there.
4. High-voltage feedthrough according to Claim 2, characterized by the boreholes (4), in their outlet ranges towards the process area, being equipped
with a lip inclined towards the axis that partly closes the clear width and that inclines
the direction of the air/gas flow towards the axis.
5. High-voltage feedthrough according to one of Claims 3 or 4, characterized by the large front surface of the truncated cone (2) that is exposed to the process
area being rounded off at its circumference.
6. High-voltage feedthrough according to one of Claims 3 through 5, characterized by the large front surface of the truncated cone (2) that is exposed to the process
area being plane or funnel-shaped or cone-shaped towards the surroundings.
7. High-voltage feedthrough according to Claim 6, characterized by the large front surface of the truncated cone (2) extending by a given length into
the process surroundings in a coaxial manner and in the form of a hollow cylinder
having at least the clear width of the electric conductor to be fed through.
8. High-voltage feedthrough according to Claim 6, characterized by the large front surface of the truncated cone (2) being provided with at least one
groove of u- or v-shaped cross section that is concentric to the axis.
9. High-voltage feedthrough according to Claim 7, characterized by the large front surface of the truncated cone (2) and/or the outwards directed lateral
surface of the hollow cylinder extension being provided with at least one groove of
u- or v-shaped cross section that is concentric to the axis.
10. High-voltage feedthrough according to one of Claims 3 through 9, characterized by the lateral surface of the truncated cone (2) being provided with at least one u-
or v-shaped annular groove.
11. High-voltage feedthrough according to Claim 10, characterized by the edges of the annular groove or annular grooves being round.
12. High-voltage feedthrough according to one of Claims 3 through 7, characterized by the front surface of the cylinder (1) that is exposed to the process area being depressed
in the form of a truncated cone and the truncated cone (2) at the bottom of this depression
forming a funnel-shaped gap with the cylinder (1), with this gap being constant or
extending towards the process area and the boreholes (4) opening out into the annular
bottom of this funnel-shaped gap.
13. High-voltage feedthrough according to Claim 12, characterized by an annular lip being installed around the circumference at the outer edge of the
cylinder's front surface protruding into the process area, which forms a duct with
the wall.
14. High-voltage feedthrough according to Claim 13, characterized by this high-voltage feedthrough being equipped with a heating system, such as integrated
electric heating rods or a channel that can be passed by a fluid, by means of which
this feedthrough can be thermostated.
1. Traversée de haute tension électrique d'une paroi qui sépare une zone ambiante d'une
zone de processus, consistant en
- un corps en matériau diélectrique, à tension invariable et résistant aux traces
de fuite, en deux structures de base géométriques coaxialement successives : un cylindre
(1) et un tronc de cylindre (2), ce dernier (2) étant appliqué sur le cylindre par
sa surface frontale plus petite,
- le rayon extérieur du cylindre (1) étant plus grand que celui de cette surface frontale
plus petite et
le tronc de cône (2) avec la surface frontale du cylindre (1) sur laquelle il est
appliqué étant complètement exposé à la zone de processus
- un alésage central (3) traversant le corps et servant à faire passer le conducteur
électrique,
- au moins deux alésages (4) homogènement répartis sur un cercle autour de l'axe au
rayon plus petit que le rayon du cylindre, aux axes parallèles, traversant le cylindre
(1) et dont chacune des ouvertures de front sont dégagées et servent à faire souffler
de l'air ou du gaz de l'environnement sur la surface latérale du tronc de cône (2),
la traversée sur la surface latérale de son cône (1) étant fixée d'une manière étanche
dans la paroi (9), et la face frontale libre du cylindre (1) étant exposée à l'environnement.
2. Traversée haute tension selon la revendication 1, caractérisée en ce que le diamètre intérieur des alésages (4) est constant sur leur longueur respective
et localement différent.
3. Traversée haute tension selon la revendication 2, caractérisée en ce que chacun des alésages (4) s'ouvre vers la zone de processus avec un diamètre intérieur
supérieur à celui de l'alésage (4), mais au maximum jusqu'au bout du tronc de cône
(2) ou dans le fond d'une gorge annulaire concentrique à l'axe ayant au moins un rayon
intérieur égal au rayon du front du tronc de cône de l'endroit.
4. Traversée haute tension selon la revendication 2, caractérisée en ce que les alésages (4), à leur point de départ respectif, présentent du côté de la zone
de processus une lèvre inclinée vers l'axe et qui incline la direction du débit d'air/de
gaz vers l'axe.
5. Traversée haute tension selon l'uné quelconque des revendications 3 ou 4, caractérisée en ce que la grande face frontale du tronc de cône (2) exposée à la zone de processus est arrondie
sur son pourtour.
6. Traversée haute tension selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que la grande face frontale du tronc de cône (2) exposée à la zone de processus est plane
ou en entonnoir ou, côté environnement, conique.
7. Traversée haute tension selon la revendication 6, caractérisée en ce que la grande face frontale du tronc de cône (2) se poursuit coaxialement du moins au
diamètre intérieur du conducteur électrique à faire passer, de la manière d'un cylindre
creux d'une largeur donnée vers la zone de processus.
8. Traversée haute tension selon la revendication 6, caractérisée en ce que du moins une gorge concentrique par rapport à l'axe, de section transversale en U
ou en V, est encastrée dans la grande face frontale du tronc de cône (2).
9. Traversée haute tension selon la revendication 7, caractérisée en ce que du moins une gorge concentrique par rapport à l'axe, de section transversale en U
ou en V, est encastrée dans la grande face frontale du tronc de cône (2) et/ou dans
la surface latérale dirigée vers l'extérieur du prolongement en forme de cylindre
creux.
10. Traversée haute tension selon l'une quelconque des revendications 3 à 9, caractérisée en ce que du moins une gorge annulaire de forme U ou V est encastrée dans la paroi de l'enveloppe
du tronc de cône (2).
11. Traversée haute tension selon la revendication 10, caractérisée en ce que les bords de la gorge annulaire ou des gorges annulaires sont ronds.
12. Traversée haute tension selon l'une quelconque des revendications 3 à 11, caractérisée en ce que le front du cylindre (1) exposé à la zone de processus est creusé en forme de tronc
de cône, que le tronc de cône (2) est appliqué au fond de ce creux en donnant une
fente qui forme un entonnoir avec le cylindre (1), cette fente gardant une largeur
constante du côté de la zone de processus ou s'élargissant vers ce même côté, et les
alésages (4) débouchant sur le fond annulaire de cette fente en entonnoir.
13. Traversée haute tension selon la revendication 12, caractérisée en ce que sur le bord extérieur du front de cylindre dépassant dans la zone de processus, une
lèvre annulaire formant une rigole avec la paroi est disposée sur le pourtour.
14. Traversée haute tension selon la revendication 13, caractérisée en ce que la traversée haute tension possède un chauffage comme p. ex. des thermoplongeurs
électriques encastrés ou un canal à travers duquel peuvent passer des fluides, qui
permettent de thermostater la traversée haute tension.