| (19) |
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(11) |
EP 1 515 894 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000387 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/002833 (08.01.2004 Gazette 2004/02) |
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ANLAGE ZUM VERPACKEN EINES IN ZICKZACKFÖRMIGE SCHLAUFEN GELEGTEN FLEXIBLEN BANDES,
INSBESONDERE EINES TEXTILBANDES
SYSTEM FOR PACKAGING A FLEXIBLE WEB THAT IS LAYERED IN ZIGZAG LOOPS, IN PARTICULAR
A TEXTILE WEB
INSTALLATION SERVANT A EMBALLER UNE BANDE SOUPLE DISPOSEE EN COUCHES DE BOUCLES EN
ZIGZAG, EN PARTICULIER D'UNE BANDE TEXTILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.06.2002 CH 110902
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2005 Patentblatt 2005/12 |
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Patentinhaber: TEXTILMA AG |
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6362 Stansstad (CH) |
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Erfinder: |
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- PÜTZ, Matthias
40764 Langenfeld (DE)
- MERCKELBACH, Bernhard
42857 Remscheid (DE)
- KLÖCKER, Andreas
42285 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder, Klaus Dieter et al |
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Schmauder & Partner AG
Patentanwälte
Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 444 897 US-A- 3 868 809
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US-A- 3 707 063 US-B1- 6 321 512
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Verpacken eines in zickzackförmige Schlaufen
gelegten flexiblen Bandes, insbesondere eines Textilbandes gemäss Oberbegriff des
Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Aus der EP 0 062 753 B und der EP 0 778 236 A ist eine Anlage der eingangs genannten
Art bekannt, bei der ein flexibles Band, insbesondere ein Textilband, in zickzackförmige
Schlaufen gelegt und so eine Lage aus Bandschlaufen gebildet wird.
Die so hergestellten Bandschlaufenlagen werden manuell abgestapelt und in einen Verpackungsbehälter
verpackt und dann in der Textilindustrie weiter verarbeitet. Hierzu müssen die Bandschlaufenlagen
manuell in einem Packungsschacht gestapelt, das heisst manuell von Bedienern Bandschlaufenlage
für Bandschlaufenlage über Abschiebebleche in den Packschacht überführt werden. Die
Bestimmung der Anzahl der Bandschlaufen pro Lage und das genaue definierte Trennen
der Bandschlaufen auf die jeweils untere und obere Ebene ist aufgrund der zufälligen
Positionierung der textilen Bandschlaufen und der Druckempfindlichkeit der Bandschlaufenlagen
nur schwer automatisierbar. Solche Bandschlaufenlagen sind generett schwierig zu handhaben,
da sie an den Falten unter hoher innerer Spannung stehen und deshalb leicht zur Verformung
neigen, denn an den Falten ist das Band bestrebt wieder in die gestreckte Lage zurückzukehren.
Deshalb wird der Packschacht vom Bediener vor dem Einbringen der ersten Bandschlaufenlage
mit einem Papierbogen ausgelegt. Nach Erreichen der Soll-Bandlänge wird Gesamtpaket
zunächst mit dem Papierbogen umschlungen und dieser mit Klebeband fixiert, damit die
Bandschlaufenlagen nicht auseinanderplatzen. Erst dann kann das Gesamtpaket aus dem
Packschacht entnommen und in einem Verpackungsbehälter abgelegt werden.
[0003] Aus der US 6 321 512 B ist eine Anlage zur Verpacken eines in zickzackförmige Schlaufen
gelegten flexiblen Bandes bekannt, bei der eine senkrecht zugeführte Materialbahn
zunächst in einzelne Bänder geschnitten wird, die dann gemeinsam in Schlaufen gelegt
und die Bandschlaufen gemeinsam senkrecht in einen übergestülpten Behälter eingebracht
werden. Irgendwelche Hinweise darauf, dass mit der Anlage auf einer liegenden Auflageplatte
eine Bandschlaufenlage vorbestimmbarer Grösse gebildet werden könnte, die dann überdies
in einen Verpackungsbehälter übergeführt werden könnte, lassen sich nicht entnehmen.
Darstellung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs genannte Anlage zu verbessern.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1. Dadurch,
dass der Legevorrichtung eine Überführvorrichtung zugeordnet ist, mit der eine Bandschlaufenlage
vorbestimmbarer Grösse herstellbar ist und die eine direkte oder indirekte Überführung
der hergestellten Bandschlaufenlage in einen Verpackungsbehälter ermöglicht, wobei
eine Speicher programmierbare Steuervorrichtung Komponenten der Anlage steuert, ist
eine mindestens teilweise Automatisierung der Arbeitsabläufe ermöglicht.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Anlage sind in den Ansprüchen 2 bis 18 beschrieben.
[0007] Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung der Anlage nach Anspruch 2, sodass der
Lege- und Verpackungsvorgang ohne Einsatz eines Bedieners vollautomatisch durchgeführt
werden kann. Die Packungsdichte lässt sich mit einer Ausbildung der Anlage nach Anspruch
3 verbessern, da dann der Bereich der grössten Spannungen, der durch die Falten der
Schlaufen gegeben ist, nicht auf den Randbereich der Bandschlaufenlage beschränkt
ist, sondern benachbarte Falten versetzt zueinander angeordnet werden können, wodurch
ein wesentlicher Spannungsabbau am Rand erreicht wird und eine dichtere Packung der
Bandschlaufen möglich ist. Eine wesentliche Verbesserung der Packung ergibt sich durch
die Ausbildung nach Anspruch 4, da die Länge des Bandes pro Packung gleichmässig auf
die Bandschlaufenlagen verteilt werden kann und damit auch die einzelnen Bandschlaufenlagen
jeweils eine gleichmässige Dichte aufweisen. Damit weist das so verpackte Band über
seine ganze Länge gleich bleibende Eigenschaften wie eine gleichmässige Lagespannung
auf, was einerseits eine bessere Ausnutzung des Verpackungsbehälters ermöglicht und
andererseits insbesondere für die spätere Weiterverarbeitung des Bandes einheitliche
Eigenschaften des Bandes gewährleistet. Insbesondere elastische Bänder können in dem
Verpackungsbehälter gleichmässig zusammenschrumpfen, damit bleibt die Elastizität
des Bandes über seine ganze Länge gleichmässig erhalten, da abschnittweise Restspannungen,
welche Materialermüdungen und einen Elastizitäts-verlust zur Folge haben könnten,
vermieden werden. So wird ein qualitativ hoch stehendes Endprodukt ermöglicht und
dies alles bei reduziertem Personaleinsatz und erhöhter Leistung.
[0008] Das in Schlaufen gelegte Band hat die Tendenz, sich im Faltbereich zu strecken, wodurch
in der Bandschlaufenlage erhebliche Kräfte insbesondere im Faltbereich der Bandschlaufen
auftreten, die einer geordneten Bandschlaufenlage entgegenwirken. Deshalb ist eine
Ausgestaltung der Anlage nach Anspruch 5 von Vorteil, wonach die Legevorrichtung im
Legebereich eine über die ganze Schlaufenlänge laufende Andruckleiste aufweist, die
senkrecht zur Auflageplatte für die Bandschlaufenlage zustellbar und gegen die Kanten
der Bandschlaufen pressbar ist und verhindert, dass die Schlaufen aufgehen. Vorzugsweise
ist die Andruckleiste mit einem gesteuerten Antrieb ausgestattet, um diese während
des Überführens der Bandschlaufenlage anzuheben und damit das Überführen zu erleichtern.
[0009] Besonders zweckmässig ist eine Anlage nach Anspruch 7, wobei die Überführvorrichtung
auf der Zuführseite des Bandes an der Legevorrichtung vorzugsweise fingerartig ausgebildete
Stossglieder aufweist, die aus einer Ruhestellung, in der die Bandzufuhr nicht beeinträchtigt
wird, in eine Arbeitsstellung verfahrbar ist, in der diese parallel zur Auflageplatte
der Bandschlaufenanlage unter der Andruckleiste durchfahrbar sind und zwar soweit,
bis auf der anderen Seite der Andruckleiste aus einer Ruhestellung Mitnehmer zwischen
oder hinter die Bandschlaufenlagen einfahrbar sind, um die Bandschlaufenlage zu übernehmen
und quer zur Schlaufenlage in eine Übernahmevorrichtung zu verfahren. Die Stossglieder
können aus verschiedenen Positionen beispielsweise aus einer Ruhestellung unterhalb,
seitlich oder hinter der Auflageplatte in die Arbeitsstellung eingefahren werden.
Besonders bevorzugt ist jedoch die Ausbildung nach Anspruch 8, bei der die Stossglieder
aus einer angehobenen Ruhstellung über der Auflageplatte vertikal nach unten in die
Arbeitsstellung gebracht werden. Analoges gilt auch für die Mitnehmer hinter der Andruckleiste,
deren Ruhestellungen ebenfalls die verschiedensten Positionen seitlich und unterhalb
der Auflageplatte einnehmen können. Besonders bevorzugt ist hier die Ausbildung nach
Anspruch 9, bei der die Mitnehmer fingerartig ausgebildet sind und aus einer oberen
Ruhstellung senkrecht nach unten zwischen die Stossglieder einfahrbar sind. Damit
ist die Bandschlaufenlage während der ganzen Überfahrbewegung unter ständiger Kontrolle,
entweder der Stossglieder oder der Mitnehmerfinger.
[0010] Es ist aber auch eine vereinfachte Lösung gemäss Anspruch 6 vorstellbar, bei der
das Durchfahren der Stossglieder unter der Andruckleiste nicht erfolgt, sondern die
Bandlegung fortlaufend erfolgt und die Bandschlaufenlagen hinter der Legevorrichtung
mittels an einem Verschiebebalken angeordneten Stechem weitertransportiert werden.
Hierzu können die Stecher zunächst aneinander liegend von oben zwischen zwei Bandschlaufen
eingefahren und dann seitlich auseinander gefahren werden, um zwei Bandschlaufen zu
trennen und die davor liegende Bandschlaufenlage zu überführen. Bei dieser Lösung
muss das Bandlegen nicht unterbrochen werden, wodurch sich die Produktivität erhöht.
Allerdings können mit dieser Verfahrensvariante nur sehr wenige einfache und unkritische
Bänder verarbeitet werden.
[0011] Dabei ist es von Vorteil, wenn die Anlage nach Anspruch 10 so ausgebildet ist, dass
die Auflageplatte für die Bandschlaufenlage von der Legevorrichtung bis in die Übernahmevorrichtung
längs des Verschiebeweges der Falten Bremsstreifen aufweist. Der geordneten Überführung
dient auch die Ausbildung nach Anspruch 11, wonach über der Auflageplatte die Bandschlaufenlage
führende, quer zur Schlaufenlage ausgerichtete Führungsleisten angeordnet sind. Gemäss
Anspruch 12 kann in der Übernahmevorrichtung im Bereich zwischen den Falten mindestens
ein federnd zurückweichendes Anschlagglied angeordnet sein, um sich in Übernahmerichtung
vorwölbende Bandteile parallel zur Schlaufenlage zurückzudrängen bzw. auszurichten.
[0012] In der Übernahmevorrichtung kann bereits ein Verpackungsbehälter angeordnet sein,
um die Bandschlaufenlage aufzunehmen. Vorteilhafter ist jedoch eine Ausbildung nach
Anspruch 13, wonach in der Übernahmevorrichtung eine Stapelvorrichtung für die Bandschlaufenlagen
angeordnet ist. Dadurch können mehrere Bandschlaufenlagen übereinander liegend zu
einem Stapel gebildet werden. Gemäss Anspruch 14 beinhaltet die Stapelvorrichtung
eine als Anschlag für die zu übemehmende Bandschlaufenlage dienende Rückwand, einen
auf die Dicke der Bandschlaufenlage absenkbaren Boden und einen bezüglich des Bodens
einstellbaren Deckel, der mindestens als obere Führung für eine zu überführende Bandschlaufenlage
dient. Gemäss Anspruch 15 dient der Deckel als obere Begrenzung des Stapels und ist
zusätzlich parallel mit dem Boden verfahrbar. Das Stapeln der Bandschlaufenlagen wird
erleichtert, wenn gemäss Anspruch 16 in der Übernahmevorrichtung ein zurückziehbarer
Aufnahmeboden vorhanden ist, der vorzugsweise aus zwei gegenläufig zurückziehbaren
Bodenhälften gebildet ist.
[0013] Die Stapelvorrichtung der Anlage ist in vorteilhafter Weise nach Anspruch 17 in eine
Packstation absenkbar, in der der Bandschlaufenstapel mittels eines Ausstossstempels
aus der Stapelvorrichtung in einen zugeordneten Verpackungsbehälter ausstossbar ist.
Ein besonders geeigneter Verpackungsbehälter ist in Anspruch 18 angegeben. Der Verpackungsbehälter
enthält einen Boden mit drei angeformten Seitenwänden und auf der vierten Seite einen
nach unten abklappbaren Seitenwandteil, so dass der Bandschlaufenstapel an dieser
vierten Seite auf den Boden des Verpackungsbehälters aufschiebbar ist. Zum Abdecken
der vierten Seite des gefüllten Verpackungsbehälters ist der Seitenwandteil nach oben
klappbar. An der der vierten Seite gegenüber liegenden Seitenwand ist ein Deckel angelenkt,
der einen die vierte Seite mindestens grösstenteils abdeckenden Randteil aufweist,
so dass auch an der vierten Seite ein einwandfreier Abschluss der Packung gewährleistet
ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher beschrieben, dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Legevorrichtung zur Bildung einer Lage aus einem zickzackförmig gelegten Band
in schaubildlicher Darstellung;
- Figur 2
- die Legevorrichtung der Figur 1 in Ansicht von oben und im Ausschnitt;
- Figur 3
- eine Anlage zum Verpacken eines in zickzackförmige Schlaufen gelegten Bandes in schaubildlicher
Darstellung;
- Figur 4
- die Anlage der Figur 3 in Ansicht von oben;
- Figur 5
- die Anlage der Figur 3 in Seitenansicht von links;
- Figur 6
- die Anlage der Figur 3 in Ansicht von hinten; und
- Figur 7
- einen Verpackungsbehälter für die Bandschlaufenlagen
- Figur 8
- eine weitere vereinfachte Anlage zum Verpacken, im Draufsicht;
- Figur 9
- die Anlage der Figur 8 im Vertikal Schnitt der Figur 8;
- Figur 10, 11
- die Anlage der Figur 8 in verschiedenen Stadien der Überführung.
Wege zur-Ausführung der Erfindung
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine aus der EP 0 778 236 A und der EP 0 062 753 B bekannte
Legevorrichtung, die dazu dient, ein flexibles, insbesondere auch ein elastisch dehnbares
Band 2 in paketartig hintereinander liegende zickzackförmige Schlaufen 2a zu falten,
also eine Bandschlaufenlage 3 zu bilden.
[0016] Das gefaltete Band 2 beziehungsweise dessen Schlaufen 2a weist dann geradlinige,
parallel aneinander liegende Abschnitte sowie seitliche 180°-Kehren, das heisst Falten
2b auf. In Figur 2 sind die zickzackförmigen Schlaufen 2a aus Gründen der besseren
Übersichtlichkeit etwas auseinander gezogen dargestellt; in der Praxis liegen sie
aber dicht an dicht aneinander an. Dieses so gefaltete Band, das vorzugsweise ein
Textilband ist, wird dann in der Textilindustrie weiter verarbeitet; es ermöglicht
ein einfaches Abziehen in Richtung beliebiger Verarbeitungsmaschinen. Zudem können
so gefaltete Bänder wesentlich kompakter aufbewahrt und verschickt werden, als dies
zum Beispiel bei Spulen möglich wäre. Überdies ist es möglich, quasi endlose Bänder
auf mehrere Verpackungsbehälter zu verteilen, wobei das Band von Verpackungsbehälter
zu Verpackungsbehälter durchgehend weiterläuft, in dem das Ende des Bandes eines Verpackungsbehälters
den Anfang eines neuen Verpackungsbehälters bildet.
[0017] Die Legevorrichtung 1 ist in Figur 1 relativ detailliert dargestellt, im Folgenden
werden jedoch nur die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Bestandteile erläutert.
Bezüglich der übrigen, hier nicht erläuterten Ausgestaltungsmerkmale wird an dieser
Stelle in vollem Umfang auf die eingangs bereits genannten Druckschriften EP 0778236A
und EP 0062753B verwiesen.
[0018] Die Vorrichtung 1 weist eine Auflageplatte 4 für das zu faltende Band 2 beziehungsweise
für die gefalteten zickzackförmigen Bandschlaufen 2a auf. Oberhalb der Auflageplatte
4 ist ein Legewagen 6 senkrecht zur Band-Einzugsrichtung X hin und her bewegbar angeordnet,
siehe die Pfeile Y in Figur 2. Der Legewagen 6 weist zwei Legerollen 7 und 8 auf,
die nebeneinander um zwei parallele Achsen drehbar gelagert sind. Die Drehachsen der
Legerollen 7,8 verlaufen senkrecht zur Verschieberichtung Y des Legewagens 6 sowie
senkrecht zur Band-Einzugsrichtung X. Zwischen den beiden Umfangsflächen der Legerollen
7,8 ist ein senkrechter Führungsspalt für das zu legende Band 2 gebildet; in diesen
Führungsspalt läuft das zwischen zwei Führungsstäbe 10 einer Führungsvorrichtung 11
geführte Band 2 in Einzugsrichtung X ein. Das Band 2 befindet sich dabei in vertikaler,
das heisst aufrechter Stellung. Der Spalt zwischen den Legerollen 7,8 ist derart bemessen,
dass eine Reibungsmitnahme des Bandes 2 durch die Umfangsfläche jeweils einer der
beiden Legerollen 7,8 erfolgt. Die Legerollen 7,8 sind jeweils gleichsinnig angetrieben,
wobei der Drehsinn jeweils abhängig ist von der Verschieberichtung des Legewagens
6.
[0019] Diese Abhängigkeit ist in Figur 2 veranschaulicht, wonach bei der Verschiebung des
Legewagens 6 nach links (durchgezogener Pfeil Y) die Legerollen 7,8 rechts herum drehen
(durchgezogener Pfeil W). Bei einer Verschiebung nach rechts (gestrichelter Pfeil
Y) drehen die Legerollen 7,8 links herum (gestrichelter Pfeil W). Das Bandmaterial
2 wird hierdurch jeweils von der in Verschieberichtung hinteren Legerolle 7 beziehungsweise
8 durch Anlage mitgenommen und eingezogen und so weitertransportiert. Durch den beschriebenen
Antrieb wird eine Bandlegung in regelmässigen zickzackförmigen Bandschlaufen 2a erreicht.
Die Änderung der Drehrichtung W der Legerollen 7,8 erfolgt jeweils am Umkehrpunkt
der Verschiebebewegung des Legewagens 6. Durch das Verlegen des Bandes 2 werden die
gelegten Bandschlaufen paketartig weiter geschoben, das heisst in einer der Einzugsrichtung
X entsprechenden Abführrichtung X' weiterbewegt.
[0020] Um das relativ schnell einlaufende Band 2 im Verlegebereich hinter dem Legewagen
6 abzubremsen und so die Schlaufenbildung zu begünstigen, sind Bremsmittel vorgesehen,
die die Längskanten des Bandes 2 mit einer Andruckkraft im Faltbereich beaufschlagen.
Wesentlicher Bestandteil dieser Bremsmittel ist eine Andruckleiste 12, die im Bereich
der Legerollen 7,8 an deren Band-Austrittsseite angeordnet ist und deren Länge mindestens
gleich dem Bewegungsbereich des Legewagens 6 ist. Die Andruckleiste 12 verläuft hierbei
parallel zur Verschieberichtung des Legewagens 6 und vorzugsweise oberhalb von diesem,
so dass die Andruckleiste die obere Längskante des Bandes 2 beaufschlagt, indem sie
mit ihrer dem Band zugekehrten, unteren Andruckfläche 14 das Band 2 etwas von oben
nach unten drückt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt die Andruckleiste 12
mit einer unteren, im Bereich der Auflageplatte 4 angeordneten Bremsleiste 16 zusammen,
indem das Band beziehungsweise dessen zuletzt gelegte Schlaufe 2a zwischen der Bremsleiste
16 und der Andruckleiste 12 praktisch eingespannt wird.
[0021] Wie aus Figur 2 hervorgeht, liegen die Falten 2b in der Regel in einer Reihe hintereinander.
Um der durch die Falten gegebenen Expansionskraft der Bandschlaufenlage entgegen zu
wirken, ist es vorteilhaft, wenn die Falten 2b nicht sämtliche in einer Reihe ausgerichtet
sind, sondern jede zweite Falte 2c gegenüber der ersten Falte 2b zurückversetzt ist,
wie dies gestricheft in Figur 2 angedeutet ist. Auch eine mehrfache Versetzung der
Falten ist somit möglich.
[0022] Die Andruckleiste 12 ist an beiden Enden an vertikalen Ständem 18 befestigt, die
mittels Kolben/Zylinder-Aggregaten 20 und Spindeln 22 auf und ab verfahrbar sind.
Die Kolben/Zylinder-Aggregate 20 dienen zum periodischen Abheben der Andruckleiste
12 beim Überführen einer Bandschlaufenlage 3 von der Legevorrichtung 1 in eine Übemahmevorrichtung
24, wie aus Figur 3 hervorgeht. Eine Stellvorrichtung 25 dient zur Einstellung der
Grösse der Anpresskraft der Andruckleiste 12 auf die Bandschlaufen. Die Stellvorrichtung
25 weist einen Schrittmotor 25a auf, der über ein Getriebe 25b, beispielsweise ein
Ketten- oder Zahnriemengetriebe mit der Spindel 22 zusammenwirkt, welche über ein
Gewinde mit den Ständern 18 verbunden ist, sodass der Abstand der Ständer 18 zu den
Kolben/Zylinder-Aggregaten 20 und dadurch die Pressung der Andruckleiste 12 an der
Bandschlaufe veränderbar ist.
[0023] Die Figuren 3 bis 6 beschreiben eine Anlage zum Verpacken von Bandschlaufenlagen,
die in der Legevorrichtung 1 hergestellt werden und zum Verpacken an die Übemahmevorrichtung
24 überführt werden. Die Überführvorrichtung 26 weist auf der Zuführseite des Bandes
2 an der Legevorrichtung 1 fingerartige Stossglieder 28 auf, die aus einer angehobenen
Ruhestellung in eine in Figur 3 dargestellte Arbeitsstellung absenkbar sind, in der
sie parallel zur Auflageplatte der Bandschlaufenlage liegen. Die fingerartigen Stossglieder
28 sind an einem Ausleger 30 befestigt, der mittels eines Schlittens 32 an einer vertikalen
Führung 34 aus der dargestellten Arbeitsstellung in eine vertikal angehobene Ruhestellung
verfahrbar sind, in der sie das Zuführen des Bandes 2 in der Legevorrichtung 1 nicht
behindert. Zum Verfahren in vertikaler Richtung dient zum Beispiel ein Kolben/Zylinder-Aggregat
36, dessen Kolbenstange 38 mit dem Ausleger verbunden ist. Ein Kolben/Zylinder-Aggregat
40 dient zum Verfahren der Stossglieder 28 unter der Andruckleiste 12 durch, wozu
an der vertikalen Führung 34 ein Schlitten 39 angeordnet ist, der längs einer Schiene
41 verschiebbar ist. Dadurch wird die Bandschlaufentage 3 in Richtung der Übemahmevorrichtung
24 vorgeschoben. In der vorgeschobenen Stellung weist die Überführvorrichtung 26 vertikal
ausgerichtete Mitnehmerfinger 42 auf, die aus der in Figur 3 dargestellten Ruhestellung
gegen die Auflageplatte 4 absenkbar sind und dort zwischen die Stossglieder 28 einfahrbar
sind, um die Bandschlaufenlage übernehmend quer zur Schlaufenlage in die Übernahmevorrichtung
24 zu verfahren. Die Mitnehmerfinger 42 sind analog den Stossgliedern 28 an einem
Ausleger 44 befestigt, der mittels eines Schlittens 46 an einer vertikalen Führung
48 verfahrbar ist. Ein Kolben/Zylinder-Aggregat 50 ist mittels einer Klobenstange
52 mit dem Ausleger 44 verbunden und dient zum vertikalen Verfahren der Mitnehmerfinger
42 aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung. Ein Kolben/Zylinder-Aggregat 54 dient
zum Verschieben der einen Schlitten 55 aufweisenden vertikalen Führung 48 längs der
horizontalen Schiene 41.
[0024] Zur Verbesserung der Überführung der Bandschlaufenlage 3 sind längs des Verschiebeweges
in die Übemahmevorrichtung an der Auflageplatte 4 und in der Übernahmevorrichtung
24 Bremsstreifen 56 im Verschiebeweg der Falten der Bandschlaufenlage angeordnet.
Solche Bremsstreifen können beispielsweise durch eine Aufrauung der Auflageplatte
4 oder durch Aufkleben rauer Streifen gebildet sein. Beidseits der Bandschlaufenlage
dienen Führungsleisten 58 und über der Bandschlaufenlage Führungsleisten 60 zur geordneten
Überführung der Bandschlaufenlage in die Übemahmevorrichtung 24. In der Übemahmevorrichtung
24 sind im Bereich zwischen den Falten der Bandschlaufenlage federnd zurückweichende
Anschlagglieder 62 angeordnet, um sich in Übernahmerichtung vorwölbende Bandteile
parallel zur Schlaufenlage auszurichten.
[0025] Die Übemahmevorrichtung 24 ist als Stapelvorrichtung für die Bandschlaufenlagen ausgebildet.
Die Stapelvorrichtung weist eine als Anschlag für die zu übernehmende Bandschlaufenlage
dienende Rückwand 64 auf, ferner einen um die Dicke der Bandschlaufenlage stufenweise
absenkbaren Boden 66 und einen bezüglich des Bodens und der Dicke der Bandschlaufenlage
und damit der Breite des Bandes einstellbaren Deckel 68, welcher mindestens als obere
Führung für eine zu überführende Bandschlaufenlage dient.
[0026] Der Deckel 68 ist an einem Ausleger 70 über Führungsstangen 72 höhenverstellbar befestigt.
Ein Antrieb 74, zum Beispiel ein Kolben/Zylinder-Aggregat 74 dient einerseits zum
Zustellen des Deckels 68 als obere Führung der Bandschlaufenlage bei der Überführung
von der Legevorrichtung und andererseits zum Absenken des Deckels 68 synchron mit
dem Boden 66 beim Absenken der Stapelvorrichtung. Der Boden 66 ist an der Rückwand
64 befestigt und mit dieser absenkbar. Hierzu ist die Rückwand 64 über einen Gewindeteil
76 mit einer Spindel 78 verbunden, die von einem Getriebemotor 80 angetrieben wird.
Dadurch ist der Boden 66 jeweils um die Dicke einer Bandschlaufenlage absenkbar, so
dass mehrere Bandschlaufenlagen übereinander gestapelt werden können. Hierzu ist in
der Übernahmevorrichtung ein die Auflageplatte 4 über der Stapelvorrichtung verlängerbarer
Aufnahmeboden 82 vorhanden, der aus zwei gegenläufig zurückziehbaren Bodenteilen 84
gebildet ist, die jeweils mittels eines Antriebes 86, zum Beispiel eines Kolben/Zylinder-Aggregates,
aus dem Stapelbereich seitlich ausfahrbar sind, um eine aufgenommene Bandschlaufenlage
auf dem Stapel abzusetzen.
[0027] Die Stapelvorrichtung 24 ist in eine Packstation absenkbar, in der der Bandschlaufenlagenstapel
mittels eines Ausstossstempels 88 aus der Stapelvorrichtung in einen seitlich zugeordneten
Verpackungsbehälter 90 ausstossbar ist. Der Ausstossstempel 88 ist an einem Arm 92
befestigt, der mittels eines Schlittens 94 längs einer Schiene 96 verfahrbar ist.
Ein Kolben/Zylinder-Aggregat 98 dient zum Verschieben des Stempels.
[0028] Der Verpackungsbehälter 90 ist auf einem Träger 100 angeordnet, der mittels eines
Schlittens 102 längs der Schiene 96 gegen die Stapelvorrichtung zustellbar ist. Zum
Antrieb dient eine Kolben/Zylinder-Aggregat 104. Der Träger 100 enthält Anschläge
106 zum Ausrichten des Verpackungsbehälters 90 bezüglich der Stapelvorrichtung 24.
[0029] Die Figur 7 zeigt einen bevorzugten Verpackungsbehälter 90 zur Aufnahme eines Stapels
aus Bandschlaufenlagen. Der Verpackungsbehälter 90, der vorzugsweise aus Karton besteht,
enthält einen Boden 108 mit drei angeformten Seitenwänden 110,112,114. An der der
Einführung des Bandschlaufenpaketes dienenden vierten Seite ist ein nach unten abklappbarer
Seitenwandteil 116 mit seitlichen Faltelementen 117 angeordnet. An der gegenüberliegenden
Seitenwand 112 ist ein Deckel 118 angelenkt, der einen die vierte Seite 116 mindestens
grösstenteils abdeckenden Randteil 120 aufweist, der durch verlaufende Seitenteile
122 des Deckels 118 gestützt ist. Diese Ausbildung ermöglicht einerseits eine einwandfreie
Überführung des Bandschlaufenpaketes in den Verpackungsbehälter 90 und andererseits
einen sicheren Verschluss des Verpackungsbehälters nach Aufnahme des Bandschlaufenpaketes.
[0030] Die vorstehend beschriebenen Antriebselemente wie Schrittschaltmotoren und Kolben/Zylinder-Aggregate
sind zwar im Einzelnen bevorzugte Antriebselemente, es sind aber auch durchaus andere
Ausgestaltungen der Antriebe möglich.
[0031] Eine nicht näher dargestellte Speicher programmierbare Steuervorrichtung mit Mikroprozessoren
dient zur abgestimmten Steuerung der Bewegungsabläufe und Einstellungen der verschiedenen
Komponenten der Anlage, um mindestens teilautomatische, vorzugsweise jedoch vollautomatische
Arbeitsabläufe zu erzielen. lnsbesondere ist es möglich an der Steuervorrichtung die
beim Faltvorgang gewünschte Länge der Bandschlaufen 2a einzustellen, wie dies in Figur
2 angedeutet ist. So ist es möglich, von Bandschlaufe zu Bandschlaufe abwechselnd
verschieden lange Bandschlaufen zu erzeugen, sodass die Falten 2b, 2c der aufeinander
folgenden Bandschlaufen 2a seitlich versetzt sind, wodurch eine dichtere Packung der
Bandschlaufen möglich ist. An der Steuervorrichtung kann auch eingestellt werden,
wie lange das in einer Packung zu verpackende Band sein soll und dass diese Länge
gleichmässig auf alle Bandschlaufenlagen der Packung zu verteilen ist. Damit wird
nicht nur eine optimale Verpackung erzielt sondern auch eine über die ganze Packung
gleichmässige Dichte der Bandschlaufen, wodurch eine über die ganze Packung gleichmässige
Qualität des gepackten Bandes erreicht wird. Die erzielbaren Verbesserungen werden
bei gleichzeitiger Leistungssteigerung und reduziertem Personaleinsatz erreicht.
[0032] Die Figuren 8 bis 11 zeigen eine weitere vereinfachte Ausführungsform einer Anlage
zum Verpacken eines in zickzackförmige Schlaufen gelegten flexiblen Bandes 2 in schematischer
Darstellung. Für Merkmale, die mit jenen der Anlage der Figuren 1 bis 7 gleich sind
werden die gleichen Bezugszeichen verwendet. Die schematisch dargestellte Legevorrichtung
1 entspricht jener der Figuren 1 bis 6.
[0033] Die der Legevorrichtung 1 nachgeschaltete Überführvorrichtung 26a weist einen den
Legebereich übergreifenden Verschiebebalken 124 auf, der beidseits des Legebereiches
an Linearführungen 126 mittels eines Antriebes 128, beispielsweise eines mit einem
Lineargetriebe verbundenen Schrittmotors, in X-Richtung verfahrbar angeordnet ist.
Der Verschiebebalken trägt zwei Stecher 130,132, die jeweils mittels eines Antriebes
134 gegen die Bandschlaufenlage 3 ein- und ausfahrbar und mittels Schlitten 136,138
längs des Verschiebebalkens 124 verfahrbar sind. Als Antriebe 134 für die Stecher
dienen beispielsweise Kolben/Zylinder-Aggregate 140, deren Kolbenstangen als Stecher
130,132 ausgebildet sind. Die Schlitten 136,138 sind mittels eines weiteren Antriebes
142, beispielsweise eines umlaufenden Zugorganes aus einer zentralen Mittelstellung
über dem Legebereich beziehungsweise der Bandschlaufenlage gegenläufig in Y-Richtung
also quer zur Verschieberichtung des Verschiebebalkens 124 verfahrbar.
[0034] Diese Anlage nach den Figuren 8 bis 11 benötigt keine Stossglieder zum Durchstossen
einer Bandschlaufenlage unter der Andruckleiste, sondern funktioniert wie folgt.
[0035] In die an der Legevorrichtung 1 austretende Bandschlaufenlage 3 wird an vorbestimmter
Stelle zunächst ein Stecher 130 zwischen eine Bandschlaufe 2a eingefahren und der
Verschiebebalken 124 um einen Betrag soweit in X-Richtung vorgefahren bis die Bandschlaufe
geöffnet ist. Dann wird der erste Stecher 130 wieder angehoben und beide Stecher 130,132
in zentraler Stellung in die geöffnete Bandschlaufe 2a eingefahren und gegeneinander
in Y-Richtung auseinander gefahren bis sie einen Abstand vom Rand der Bandschlaufenlage
haben, der etwa einem Viertel der Breite der Bandschlaufenlage entspricht, wie dies
in Figur 10 gezeigt ist, wodurch die Trennung der Bandschlaufe abgeschlossen ist.
Der Verschiebebalken 124 wird bei abgesenkten Stechem 130,132 in X-Richtung soweit
verfahren, bis die abgetrennte Bandschlaufenlage die Stapelvorrichtung 144 der Übergabevorrichtung
erreicht hat. Dann werden die Stecher 130,132 angehoben und der Verschiebebalken in
die Ausgangsstellung für das Überführen einer weiteren Bandschlaufenlage zurückgefahren.
[0036] Das Abtrennen und Überführen der Bandschlaufenlage kann bei unterbrochener vor zugsweise
jedoch fortlaufender Schlaufenlegung der Legevorrichtung erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Legevorrichtung
- 2
- Band
- 2a
- Schlaufe
- 2b
- Falte
- 2c
- Falte zurückgesetzt
- 3
- Bandschlaufenlage
- 4
- Auflageplatte
- 6
- Legewagen
- 7
- Legerolle
- 8
- Legerolle
- 10
- Führungsstab
- 11
- Führungsvorrichtung
- 12
- Andruckleiste
- 14
- Andruckfläche
- 16
- Bremsleiste
- 18
- Ständer
- 20
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 22
- Spindeln
- 24
- Übemahmevorrichtung
- 25
- Stellvorrichtung
- 25a
- Schrittmotor
- 25b
- Getriebe
- 26
- Überführvorrichtung
- 26a
- Überführvorrichtung
- 28
- Stossglieder
- 30
- Ausleger
- 32
- Schlitten
- 34
- vertikale Führung
- 36
- Kloben/Zylinder-Aggregat
- 38
- Kolbenstange
- 39
- Schlitten
- 40
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 41
- Schiene
- 42
- Mitnehmerfinger
- 44
- Ausleger
- 46
- Schlitten
- 48
- vertikale Führung
- 50
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 52
- Kolbenstange
- 54
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 55
- Schlitten
- 56
- Bremsstreifen
- 58
- Führungsleiste seitlich
- 60
- Führungsleisten
- 62
- Anschlagglied
- 64
- Rückwand
- 66
- Boden
- 68
- Deckel
- 70
- Ausleger
- 72
- Führungsstange
- 74
- Kloben/Zylinder-Aggregat
- 76
- Gewindeteil
- 78
- Spindel
- 80
- Getriebemotor
- 82
- Aufnahmeboden
- 84
- Bodenteil
- 86
- Antrieb
- 88
- Ausstossstempel
- 90
- Verpackungsbehälter
- 92
- Arm
- 94
- Schlitten
- 96
- Schiene
- 98
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 100
- Träger
- 102
- Schlitten
- 104
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 106
- Anschlag
- 108
- Boden
- 110
- Seiten
- 112
- Seiten
- 114
- Seiten
- 116
- Seitenwandteil
- 117
- Faltelement
- 118
- Deckel
- 120
- Randteil
- 122
- Seitenteile
- 124
- Verschiebebalken
- 126
- Linearführung
- 128
- Antrieb
- 130
- Stecher
- 132
- Stecher
- 134
- Antrieb
- 136
- Schlitten
- 138
- Schlitten
- 140
- Kolben/Zylinder-Aggregat
- 142
- Antrieb
- 144
- Stapelvorrichtung
1. Anlage zum Verpacken eines in zickzackförmige Schlaufen gelegten flexiblen Bandes,
insbesondere eines Textilbandes, mit einer über einer liegenden Auflageplatte (4)
angeordneten Legevorrichtung (1), welche einen hin und her bewegbaren Legewagen (6)
enthält, der zwei mit zueinander parallelen Achsen nebeneinander angeordnete, gleichsinnig
rotierend angetriebene Legerollen (7,8) aufweist, zwischen denen ein einzelnes Band
(2) von einer Zuführseite (10) her einziehbar und durch die zur Band-Einzugsrichtung
(X) senkrechte Hin- und Herbewegung des Legewagens (6) faltbar sowie in einer der
Einzugsrichtung (X) entsprechenden Abführrichtung (X') unter der Andruckleiste (12)
weiterbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Legevorrichtung (1) eine Überführvorrichtung (26, 26a) zur Bildung einer Bandschlaufenlage
(3) vorbestimmbarer Grösse und zum direkten oder indirekten Überführen der Bandschlaufenlage
(3) in einen Verpackungsbehälter (90) zugeordnet ist, wobei eine Speicher programmierbare
Steuervorrichtung für Komponenten der Anlage vorhanden ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zur vollautomatischen Steuerung der Anlage ausgebildet ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Bandschlaufen von Bandschlaufe zu Bandschlaufe in wechselnder Grösse
an der Steuervorrichtung einstellbar ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Bandes pro Bandschlaufenlage an der Steuervorrichtung einstellbar ist,
wobei bei mehrlagigen Packungen die Gesamtlänge des Bandes der Packung vorzugsweise
gleichmässig auf alle Lagen verteilbar ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Legevorrichtung (1) im Legebereich eine über die ganze Schlaufenlänge reichende
Andruckleiste (12) aufweist, die senkrecht zu einer Auflageplatte (4) für die Bandschlaufenlage
(3) zustellbar und gegen die Kanten der Bandschlaufen (2a) mit einstellbarer Grösse
pressbar ist und die vorzugsweise mit einem steuerbaren Antrieb (20,22) zum Abheben
während des Überführens ausgestattet ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführvorrichtung (26a) hinter der Legevorrichtung (1) angeordnete Stecher
(130,132) aufweist, die an einem Verschiebebalken (124) angeordnet sind und von oben
zwischen zwei Bandschlaufen (2a) einfahrbar und seitlich auseinanderfahrbar angeordnet
sind, um zwei Bandschlaufen zu trennen und die davor liegende Bandschlaufenlage (3)
zu überführen.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführvorrichtung (26) auf der Zuführseite des Bandes (2) an der Legevorrichtung
(1) vorzugsweise fingerartige Stossglieder (28) aufweist, die aus einer den Bandlauf
nicht beeinträchtigenden Ruhestellung in eine Arbeitsstellung ausfahrbar sind, in
der sie parallel zur Auflageplatte (4) der Bandschlaufenlage (3) unter der Andruckleiste
(12) soweit durchfahrbar sind, bis auf der anderen Seite der Andruckleiste (12) aus
einer Ruhestellung Mitnehmer (42) zwischen oder hinter die Bandschlaufenlage einfahrbar
sind, um die Bandschlaufenlage (3) mittels der Mitnehmer quer zur Schlaufenlage in
eine Übemahmevorrichtung (24) zu verfahren.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossgtieder (28) aus einer angehobenen Ruhestellung Ober der Auflageplatte (4)
vertikal in die Arbeitsstellung absenkbar sind.
9. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (42) fingerartig ausgebildet sind und aus einer oberen Ruhstetlung
senkrecht nach unten zwischen die Stossglieder (28) einfahrbar sind.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (4) von der Legevorrichtung (1) bis in die Übemahmevorrichtung
(24) längs des Verschiebeweges der Falten (2b, 2c) der Bandschlaufen (2a) Bremsstreifen
(56) aufweist.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass über der Auflageplatte (4) die Bandschlaufenlage (3) führende, quer zur Schlaufenlage
ausgerichtete Führungsleisten (60) angeordnet sind.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übernahmevorrichtung (24) im Bereich zwischen den Falten (2b, 2c) mindestens
ein federnd zurückweichendes Anschlagglied (62) angeordnet ist, um sich in Übernahmerichtung
vorwölbende Bandteile parallel zur Schlaufenlage (3a) auszurichten.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Übemahmevorrichtung (24) als Stapelvorrichtung für die Bandschlaufenlagen (3)
ausgebildet ist.
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelvorrichtung (24) eine als Anschlag für die zu übernehmenden Bandschlaufenlagen
(3) dienende Rückwand (64), einen um die Dicke der Bandschfaufentagen (3) absenkbaren
Boden (66) und einen bezüglich des Bodens (66) einstellbaren Deckel (68) aufweist,
welcher mindestens als obere Führung für eine zu überführende Bandschlaufenlage (3)
dient.
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (68) als obere Begrenzung des Stapels parallel mit dem Boden (66) verfahrbar
ist.
16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Übernahmevorrichtung (24) einen in der Bodenebene zurückziehbaren Aufnahmeboden
(82) aufweist, der vorzugsweise aus zwei gegenläufig seitlich zurückziehbaren Bodenhälften
(84) besteht.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelvorrichtung (24) in eine Packstation absenkbar ist, in der der Bandschlaufenstapel
mittels eines Ausstossstempels (88) aus der Stapelvorrichtung (24) in einen zugeordneten
Verpackungsbehälter (90) ausstossbar ist.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17 in kombination mit einem Verpackungs behälten,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (90) einen Boden (108) mit drei angeformten Seitenwänden
(110, 112, 114) aufweist, wobei die der Einführung des Bandschlaufenpaketes dienende
vierte Seite einen nach unten abklappbaren Seitenwandteil (116) aufweist und an der
gegenüberliegenden Seitenwand ein Deckel (118) angelenkt ist, der einen die vierte
Seite mindestens grösstenteils abdeckenden Randteil (120) aufweist.
1. A system for packaging a flexible web, in particular a textile web, which is positioned
in zigzag-form loops, having a positioning device (1) which is arranged above a horizontal
bearing panel (4) and contains a positioning carriage (6) which can be moved back
and forth and has two positioning rollers (7, 8) which are arranged one beside the
other, with axes parallel to one another, and are driven in rotation in the same direction
and between which an individual web (2) can be drawn in from an infeed side (10) and
can be folded by virtue of the positioning carriage (6) being moved back and forth
perpendicularly to the drawing-in direction (X) of the web and can be moved on beneath
the pressure-exerting bar (12) in a removal direction (X') corresponding to the drawing-in
direction (X), characterized in that the positioning device (1) is assigned as transfer device (26, 26a) for forming a
web-loop arrangement (3) of predeterminable magnitude and for transferring the web-loop
arrangement (3) directly or indirectly into a packaging container (90), a memory-programmable
control device for components of the system being provided.
2. The system as claimed in claim 1, characterized in that the control device is designed for controlling the system fully automatically.
3. The system as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that the length of the web loops can be adjusted to a different magnitude from web loop
to web loop at the control device.
4. The system as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that it is possible to adjust the length of the web for each web-loop arrangement at the
control device, it being possible, in the case of multi-arrangement packs, for the
overall length of the web of the pack to be distributed preferably uniformly over
all the arrangements.
5. The system as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the positioning device (1) has, in the positioning region, a pressure-exerting bar
(12) which extends over the entire loop length, can be advanced perpendicularly to
a bearing panel (4) for the web-loop arrangement (3), can be pressed against the edges
of the web loops (2a) of adjustable magnitude and is preferably provided with a controllable
drive (20, 22) for raising it up during transfer.
6. The system as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that the transfer device (26a) has blades (130, 132) which are located downstream of the
positioning device (1), are provided on a displacement bar (124) and are arranged
such that they can be moved in between two web loops (2a) from above and moved apart
laterally in order to separate two web loops and to transfer the web-loop arrangement
(3) located in front of them.
7. The system as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that the transfer device (26) has preferably finger-like pusher members (28) on the infeed
side of the web (2) in the positioning device (1), it being possible for these pusher
members to be moved out of a rest position, in which they do not impede the running
of the web, into an operating position, in which they can be moved through beneath
the pressure-exerting bar (12), parallel to the bearing panel (4) of the web-loop
arrangement (3), until, on the other side of the pressure-exerting bar (12), carry-along
elements (42) can be moved in between or behind the web-loop arrangement from a rest
position in order for the web-loop arrangement (3) to be displaced into a receiving
device (24), transversely to the loop arrangement, by means of the carry-along elements.
8. The system as claimed in claim 7, characterized in that the pusher members (28) can be lowered vertically into the operating position from
a raised rest position above the bearing panel (4).
9. The system as claimed in claim 7, characterized in that the carry-along elements (42) are of finger-like design and can be moved in between
the pusher members (28) in the vertically downward direction from a top rest position.
10. The system as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the bearing panel (4) has braking strips (56) along the displacement path of the
folds (2b, 2c) of the web loops (2a), from the positioning device (1) into the receiving
device (24).
11. The system as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that guide bars (60) which guide the web-loop arrangement (3) and are oriented transversely
to the loop arrangement are arranged above the bearing panel (4).
12. The system as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that at least one resiliently yielding stop member (62) is arranged in the receiving device
(24), in the region between the folds (2b, 2c), in order for web parts which curve
forward in the receiving direction to be oriented parallel to the loop arrangement
(3).
13. The system as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that the receiving device (24) is designed as a stacking device for the web-loop arrangements
(3).
14. The system as claimed in claim 13, characterized in that the stacking device (24) has a rear wall (64), which serves as a stop for the web-loop
arrangements (3) which are to be received, a base (66), which can be lowered by the
thickness of the web-loop arrangements (3), and a cover (68), which can be adjusted
in relation to the base (66) and serves at least as a top guide for a web-loop arrangement
(3) which is to be transferred.
15. The system as claimed in claim 14, characterized in that the cover (68) can be displaced parallel to the base (66) as top boundary of the
stack.
16. The system as claimed in one of claims 1 to 15, characterized in that it has, in the receiving device (24), an accommodating base (82) which can be retracted
in the base plane and preferably comprises two base halves (84) which can be retracted
laterally in opposite directions.
17. The system as claimed in one of claims 13 to 16, characterized in that the stacking device (24) can be lowered into a packing station in which the web-loop
stack can be ejected out of the stacking device (24), by means of an ejecting ram
(88), into an associated packaging container (90).
18. The system as claimed in one of claims 1 to 17, in combination with a packaging container,
characterized in that the packaging container (90) has a base (108) with three side walls (110, 112, 114)
integrally formed on it, the fourth side, which serves for the introduction of the
group of web loops, having a side-wall part (116) which can be swung downward, and
a cover (118) being articulated on the opposite side wall, this cover having a border
part (120) which at least largely covers the fourth side.
1. Installation servant à emballer une bande souple déposée sous forme de couches de
boucles en zigzag, en particulier d'une bande textile, comprenant un dispositif de
positionnement (1) disposé sur une plaque d'appui (4) à plat, dispositif qui contient
un chariot de positionnement (6) pouvant se déplacer selon un mouvement de va-et-vient
et présentant deux rouleaux de positionnement (7, 8) entraînés en rotation dans le
même sens et disposés l'un à côté de l'autre, leurs axes étant parallèles, une bande
unique (2) pouvant être prise entre ces rouleaux par un côté d'alimentation (10) et
pliée par le mouvement de va-et-vient du chariot de positionnement (6) perpendiculaire
au sens d'entrée (X) de la bande, sachant qu'elle peut être re-déplacée sous la barre
de compression (12) dans un sens d'éloignement (X') correspondant au sens d'alimentation
(X),
caractérisée en ce que
le dispositif de positionnement (1) est associé à un dispositif de transfert (26,
26a) pour former une couche de boucles de la bande (3) de grandeur prédéterminée et
pour transférer directement ou indirectement la couche de boucles de la bande (3)
dans un récipient d'emballage (90), une mémoire d'un dispositif de commande programmable
étant prévue pour les composants de l'installation.
2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le dispositif de commande est réalisé pour commander l'installation de manière entièrement
automatique.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la longueur des boucles de la bande peut être réglée, d'une boucle à l'autre, sur
le dispositif de commande selon une grandeur alternante.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la longueur de la bande est réglable sur le dispositif de commande pour chaque couche
de boucles de la bande, et dans le cas d'un paquet de plusieurs couches, la longueur
totale de la bande du paquet est de préférence régulièrement répartie sur toutes les
couches.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
le dispositif de positionnement (1) présente, dans la zone de positionnement, une
barre de compression (12) passant sur toute la longueur des boucles et peut être avancée
perpendiculairement à une plaque d'appui (4) pour la couche de boucles de la bande
(3) et pressée contre les bords des boucles de la bande (2a) selon une grandeur réglable,
et elle est de préférence munie d'un entraînement de levage commandable (20, 22) pendant
le transfert.
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le dispositif de transfert (26a) présente des piqueurs (130, 132) disposés derrière
le dispositif de positionnement (1) et placés sur une poutre de déplacement (124),
sachant qu'ils peuvent être descendus par le dessus entre deux boucles d'une bande
(2a) et qu'ils sont disposés latéralement pour se déplacer les uns par rapport aux
autres, afin de séparer deux boucles de la bande et de transférer la couche de boucles
de la bande (3) précédente.
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le dispositif de transfert (26) présente sur le dispositif de positionnement (1),
de préférence des organes de poussée en forme de doigts (28) du côté de l'alimentation
de la bande (2) qui peuvent être déplacés d'une position de repos, n'agissant pas
sur la course de la bande, dans une position de travail, dans laquelle ils sont déplacés
sous la barre de compression (12) parallèlement à la plaque d'appui (4) de la couche
de boucles de la bande (3) jusqu'à ce que des organes entraînement (42) puissent être
descendus entre, ou derrière, la couche de boucles de la bande, de l'autre côté de
la barre de compression (12) à partir d'une position de repos, dans le but de déplacer
dans un dispositif de reprise (24) la couche de boucles de la bande (3) transversalement
à la couche de boucles au moyen des organes entraînement
8. Installation selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
les organes de poussée (28) peuvent être abaissés verticalement dans la position de
travail à partir d'une position de repos relevée sur la plaque d'appui (4).
9. Installation selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
les organes entraînement (42) sont réalisés en forme de doigts et peuvent être descendus
perpendiculairement vers le bas entre les organes de poussée (28) à partir d'une position
de repos supérieure.
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
la plaque d'appui (4) présente des bandes de frein (56) depuis le dispositif de positionnement
(1) jusque dans le dispositif de reprise (24) le long de la trajectoire de déplacement
des plis (2b, 2c) des boucles de la bande (2a).
11. Installation selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
sur la plaque d'appui (4), sont disposées des barres de guidage (60) dirigées transversalement
à la couche de boucles pour guider les couches de boucles de la bande (3).
12. Installation selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que,
dans le dispositif de reprise (24), au moins un élément de butée (62) reculant sous
l'action d'un ressort (62) est disposé dans la zone comprise entre les plis (2b, 2c),
pour que les parties de bande recourbées dans le dispositif de reprise se dirigent
parallèlement à la couche de boucles (3).
13. Installation selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
le dispositif de reprise (24) est un dispositif d'empilement pour les couches de boucles
de la bande (3).
14. Installation selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
le dispositif d'empilement (24) présente une paroi arrière (64) servant de butée pour
les couches de boucles de la bande (3) à reprendre, un fond (66) pouvant être abaissé
autour de l'épaisseur des couches de boucles de la bande (3) et un couvercle (68)
réglable par rapport au fond (66) sert au moins de guidage supérieur pour une couche
de boucles de la bande (3) à transférer.
15. Installation selon la revendication 14,
caractérisée en ce que
le couvercle (68) servant de délimitation supérieure de l'empilement peut être déplacé
parallèlement avec le fond (66).
16. Installation selon l'une des revendications 1 à 15,
caractérisée en ce qu'
elle présente, dans le dispositif de reprise (24), un fond de réception (82) pouvant
se retirer dans le plan de fond et qui comprend de préférence deux moitiés de fond
(84) pouvant être enlevées latéralement de manière opposée.
17. Installation selon l'une des revendications 13 à 16,
caractérisée en ce que
le dispositif d'empilement (24) peut être abaissé dans un poste d'emballage, dans
lequel la pile de boucles de la bande peut être expulsée du dispositif d'empilement
(24) par un piston d'expulsion (88) jusque dans un récipient d'emballage (90) associé.
18. Installation selon l'une des revendications 1 à 17 en combinaison avec un récipient
d'emballage,
caractérisée en ce que
le récipient d'emballage (90) présente un fond (108) avec trois parois latérales moulées
(110, 112, 114), la quatrième face servant à l'introduction du paquet de boucles de
la bande présentant un élément de paroi latéral (116) rabattable vers le bas et un
couvercle (118) dont une partie du bord (120) recouvre la quatrième face au moins
sur sa plus grande partie, ce couvercle étant articulé sur la paroi latérale opposée.