[0001] Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung mit einem Aktor, der in einem Gehäuse
aufgenommen ist und der eine Ventilnadel antreibt, durch die ein unter hohem Druck
stehendes Fluid dosierbar ist. Vorrichtungen dieser Art, im Weiteren auch als Dosierventil
oder Fluiddosierer bezeichnet, werden insbesondere als Einspritzventile für Brennkraftmaschinen
verwendet.
[0002] In der Kraftfahrzeugtechnik werden zunehmend Einspritzsysteme eingesetzt, bei denen
Kraftstoff unter hohem Druck (bis mehrere hundert bar) an in den Zylindern angeordneten
Einspritzventilen angelegt wird. Der Einspritzvorgang direkt in den Brennraum der
Zylinder wird durch Öffnen und Schließen der Einspritzventile ausgelöst, wobei die
Einspritzventile über moderne Aktoren angesteuert werden, die - um hohe Schaltgeschwindigkeiten
und die damit zusammenhängenden bekannten Vorteile hinsichtlich Kraftstoffverbrauch
und Abgasen zu erreichen - zunehmend nicht mehr nach dem elektromagnetischen, sondern
nach dem piezoelektrischen Prinzip arbeiten. Die den Stellweg der Ventilnadel generierenden
axialen Längenänderungen der modernen Festkörper-Aktoren werden bekanntlich durch
die kurze Expansion des Aktor-Körpers bei Anlegen einer Erregerspannung hervorrufen.
[0003] Aus der DE 199 58 704 A1 ist ein Fluiddosierer mit einer Vorrichtung zum Übertragen
einer Aktorbewegung bekannt, bei dem die Ventilnadel zusammen mit einer Wand des Gehäuses
einen mit Fluid druckbeaufschlagbaren, zur Dosieröffnung hinführenden Ventilraum bildet.
Dem Ventilraum vorgelagert ist eine Fluidkammer im Gehäuse angeordnet. Dieser Bereich
im Gehäuse des Einspritzventils, in dem der hohe Kraftstoffdruck vorliegt, soll zuverlässig
von den übrigen Bereichen des Gehäuses, insbesondere von dem Antriebsbereich, in dem
beispielsweise Umgebungsdruck herrscht, abgedichtet sein. Dazu ist zwischen den Bereichen
eine hermetisch dichte und axial weiche Nadeldurchführung vorgesehen, die als ein
wesentliches Element einen horizontalen Anschlussring umfasst, dessen Ringfläche also
senkrecht zur Achse des Einspritzventils angeordnet ist. Der Anschlussring mit hindurchgeführter
Ventilnadel ist an die Fluidkammer angrenzend angeordnet und fest mit dem Gehäuse
des Einspritzventils verschweißt.
[0004] Bei dem bekannten Fluiddosierer treten Probleme hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit
der Schweißverbindung zwischen dem Anschlussring und dem Gehäuse auf. Diese Probleme
werden auf die Belastung durch starke Druckkräfte im Zusammenhang mit der Druckbeaufschlagung
durch das Dosierfluid zurückgeführt. Diese Probleme treten in ähnlicher Weise auch
bei solchen Einspritzventilen auf, bei denen Anschlussring, Fluidkammer und Nadeldurchführung
- anders als in der DE 199 58 704 A1 beschrieben - eine bauliche Einheit in Form eines
Fluidkammermoduls bilden, das entlang einer druckbelasteten stufenförmigen Trennfläche
mit dem Gehäuse zusammengefügt und dort, wo die Trennfläche an die Gehäuse-Außenseite
stößt, mit dem Gehäuse verschweißt ist.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine druckentlastete Dosiervorrichtung
mit einem mit dem Gehäuse verschweißten Fluidkammermodul bereitzustellen, bei der
insbesondere die Schweißverbindung auch bei statischen Fluiddrücken von bis zu mehreren
hundert bar einer hohe Dauerhaltbarkeit zeigt.
[0006] Es ist eine weitere Aufgabe, eine hohe Dauerhaltbarkeit auch hinsichtlich der im
Betrieb beim Öffnen und Schließen des Einspritzventils auftretenden Fluid-Druckwellen
zu gewährleisten.
[0007] Dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Dosiervorrichtung gemäß Patentanspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0008] Dazu weist die Dosiervorrichtung zur Dosierung eines unter Druck stehenden Fluids
ein Gehäuse mit einem Aktorraum zur Aufnahme eines Aktors, eine Dosieröffnung, die
mittels einer durch den Aktor bewirkten axialen Verschiebung einer Ventilnadel steuerbar
ist, ein im Bereich des öffnungsseitigen Endes des Gehäuses angeordnetes und mit dem
Gehäuse verschweißtes Fluidkammermodul sowie einen Führungsschaft auf, der einen Teil
der Ventilnadel umgibt und mit ihr zusammen einen Ventilraum bildet, wobei ein Ende
des Führungsschaftes zusammen mit einem Ende der Ventilnadel die Dosieröffnung bildet,
während das andere Ende der Ventilnadel durch das Fluidkammermodul hindurch in das
Gehäuseinnere hineinreicht, und das andere Ende des Führungsschaftes an dem Fluidkammermodul
gehalten ist.
[0009] Weiterhin ist eine Leitung, die den Ventilraum mit einem Hochdruckanschluss für ein
Dosierfluid hydraulisch verbindet, vorgesehen, wobei das Fluidkammermodul und das
Gehäuse entlang einer durch das druckbeaufschlagte Dosierfluid druckbelasteten Trennfläche
zusammengefügt sind, die annähernd nur durch axiale Zylinderwandflächenanteile gebildet
ist.
[0010] Der Erfindung liegt zunächst die Erkenntnis zugrunde, dass die durch das Dosierfluid
druckbelastete Trennfläche im Wesentlichen aus horizontalen Ringflächenanteilen und
vertikalen Zylinderwandflächenanteilen gebildet ist, die jeweils zu Druckkräften führen,
die sich ganz unterschiedlich auswirken. "Horizontal" (bzw. senkrecht) und "Vertikal"
(bzw. achsenparallel) bezieht sich auf die durch die Ventilnadel definierte Symmetrieachse
des Dosierventils.
[0011] Die weitere Überlegung ergibt, das sich insbesondere an den horizontalen Ringflächenanteilen
der Trennfläche zwischen Gehäuse und Fluidkammermodul, oder an anderen, sich auf Grund
einer horizontalen Richtungskomponente entsprechend auswirkenden, Flächenanteilen
starke Druckkräfte ausbilden, die das Gehäuse und das Fluidkammermodul auseinandertreiben.
Diese Druckkräfte belasten daher die Schweißnaht direkt und in erheblichem Umfang.
Bei typischen Dimensionen der druckbelasteten horizontalen Kreisringflächen mit einem
Innendurchmesser von ca. 14 mm und einem Außendurchmesser von ca. 23 mm ergibt sich
bei einem typischen Kraftstoffdruck von ca. 200 bar eine auseinandertreibende Kraft
von ca. 5400 N. Zusätzlich zur statischen Druckbelastung treten beim Öffnen und Schließen
des Injektors langsam abklingende Druckwellen mit einer Amplitude von ca. 20% bis
zu 50% des statischen Betriebsdruckes auf. Dies bedeutet, dass die Grundkraft auf
die Schweißnaht von 5400 N von einer Schwinglast mit einer Amplitude von bis zu 2700
N überlagert wird. In diesem Zusammenhang durchgeführte Berechnungen zeigen, dass
derart hohe Kräfte in der Schweißnaht tatsächlich zu erheblichen mechanischen Spannungen
führen, die die zulässigen Materialspannungen bei weitem übersteigen. Im realen Einsatz
des Injektors kommt es vorzeitig zu Schweißnahtbrüchen und damit zu Injektorausfällen.
[0012] Andererseits belasten achsenparallel orientierte druckbelastete Zylindermantelflächen
die Schweißnaht nicht oder nur unwesentlich, da sich die Druckkräfte aufgrund der
Zylindersymmetrie gegenseitig kompensieren und da das Gehäuse und das Fluidkammermodul
in radialer Richtung mechanisch sehr steif sind. Die radialen Druckkräfte vermögen
es weder das Fluidkammermodul in radialer Richtung zu komprimieren, noch das Gehäuse
radial nennenswert aufzuweiten, so dass durch sie in der Schweißnaht keine oder nur
geringfügige mechanische Spannung verursacht werden.
[0013] Erfindungsgemäß lässt sich deshalb eine hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit der Schweißverbindung
optimale konstruktive Ausgestaltung der Anordnung bzw. Verbindung von Gehäuse und
Fluidkammermodul durch weitestgehende Vermeidung von druckbelasteten horizontalen
Trennflächenanteilen erreichen.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform lässt sich dadurch erreichen, dass das Fluidkammermodul
stopfenartig in das öffnungsseitige Ende des Gehäuses eingefügt ist, dass das Gehäuse
das Fluidkammermodul bis zum stirnseitigen Endbereich des Gehäuses hin mit voller
Wandstärke umschließt, und dass Fluidkammermodul und Gehäuse mittels einer ringförmigen
Schweißnaht am stirnseitigen Endbereich des Gehäuses miteinander verschweißt sind.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0016] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einen axialen
Schnitt durch den ventilnadelseitigen Teil einer erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung.
[0017] Die Figur zeigt den unteren Teil des Gehäuses 1 eines im Wesentlichen zylindersymmetrischen
Einspritzventils mit der äußeren Gehäusewand 2 und der inneren Gehäusewand 3. Angrenzend
an die innere Gehäusewand 3 ist ein Fluidkammermodul 4 eingepasst, das mehrere Funktionen
erfüllt. Im oberen Bereich des Fluidkammermoduls 4 kann, wie dargestellt, ein Dichtring
5 vorgesehen sein. Zentral in das Fluidkammermodul 4 ist ein Führungsschaft 6 eingeführt
bzw. eingesteckt. Der Führungsschaft 6 umgibt eine Ventilnadel 7 und bildet mit der
Ventilnadel 7 einen Ventilraum 10 und an einem unterem Ende eine Dosieröffnung 8 eines
Sitzventils. Das obere Ende des Führungsschaftes 6 liegt an einer ringförmigen Anliegefläche
des Fluidkammermoduls 4 an. Der Führungsschaft 6 ist typischerweise am Austrittsbereich
21 aus dem Fluidkammermodul 4 mit diesem verschweißt. Die Ventilnadel 7 ragt durch
das Fluidkammermodul 4 in das Gehäuseinnere 9.
[0018] Das Gehäuseinnere 9 kann einen gesonderten Aktorraum für den in der Figur nicht zu
sehenden Ventilantrieb (Aktor) enthalten, oder es kann den Aktorraum selbst unmittelbar
bilden. Im Gehäuseinneren 9 können außer dem Aktor des Weiteren (nicht dargestellte)
hydraulische Vorrichtungen und Kammern, beispielsweise für einen Hubübersetzer oder
einen hydraulischen Längenkompensator vorhanden sein.
[0019] Die Durchführung der Ventilnadel 7 durch das Fluidkammermodul 4 kann, wie in der
Figur gezeigt, weitere Elemente enthalten. Um eine hermetisch dichte und axial sehr
weiche Durchführung zu erreichen, kann vorzugsweise ein Metallbalg 18 vorgesehen werden.
Ein unteres Ende des Metallbalges 18 ist mit der Ventilnadel 7 und dessen oberes Ende
ist am oberen Ende eines weiteren Führungsschaftes 22 verschweißt, der Teil des Fluidkammermoduls
4 ist. Der zylindrische Metallbalg 18 ist an einem Ende mit der Ventilnadel 7 und
am anderen Ende mit der zylindrischen Innenwandung des weiteren Führungsschaftes 22
des Fluidkammermoduls 4 umlaufend dicht verbunden. Auf diese Weise wird der Ventilraum
10 gegen das Gehäuseinnere 9 abgedichtet.
[0020] Die erfindungsgemäße Konstruktion, genauer: die annähernd nur durch axiale Zylinderwandflächenanteile
13 gebildete druckbelastete Trennfläche 13 vermeidet durch das nahezu völlige Fehlen
horizontaler druckbelasteter Kreisringflächen die sonst auftretenden hohen auseinandertreibenden
Kräfte zwischen Gehäuse 1 und Fluidkammermodul 4. Wie in der Figur erkennbar, gelingt
es, die horizontalen druckwirksamen Trennflächen zu vermeiden, indem das Gehäuse 1
um das Fluidkammermodul 4 herum in voller Wandstärke weiter nach unten fortgeführt
wird und das Fluidkammermodul 4 im Wesentlichen einen dem Durchmesser der inneren
Gehäusewand 3 entsprechenden Durchmesser ohne Auskragungen in die Wand des Gehäuses
1 hinein aufweist.
[0021] Vorzugsweise ist am stirnseitigen Endbereich 19 des Gehäuses 1 ein radial nach innen
gerichteter Queransatz vorgesehen, der in eine außen am Fluidkammermodul 4 vorgesehene
(umlaufende) Nut 14 eingreift und der unmittelbar neben der Schweißnaht 12 angeordnet
ist. Hierdurch lassen sich einerseits Gehäuse 1 und Fluidkammermodul 4 stabiler zusammenfügen,
während horizontale Druckflächen erfindungsgemäß weiterhin sehr stark reduziert bleiben.
[0022] Die ungedrosselte fluidische Verbindung zwischen Gehäuse 1 und Fluidkammermodul 4
kann durch senkrechte und entsprechende Schrägbohrungen 11 im Gehäuse 1 hergestellt
werden. Diese Bohrungen 11 leiten also das Dosierfluid, hier: den Kraftstoff, von
dem im oberen Teil des Injektors befindlichen (nicht dargestellten) Hochdruckanschluss
zum Fluidkammermodul 4 nach unten. Der Kraftstoff soll in den Ventilraum 10 und letztlich
zur Dosieröffnung 8 weitergeleitet werden. Dazu sind im Fluidkammermodul 4 Bohrungen
15 vorgesehen. Über eine im Fluidkammermodul 4 angeordnete Fluidkammer 16 und Bohrungen
(nicht dargestellt) im Führungsschaft 6 wird der Kraftstoff unterhalb der oberen Ventilnadelführung
20 in den Ventilnadelraum 10 zwischen Ventilnadel 7 und Führungsschaft 6 eingeleitet.
An Stelle von Bohrungen 11 kann eine Kraftstoffleitung auch dadurch gebildet werden,
dass das Gehäuse 1 aus zwei ineinander gesteckten Zylinderwänden besteht, die die
Kraftstoffleitung begrenzen.
[0023] Eine Ringnut 17 kann im Gehäuse 1 und/oder dem Fluidkammermodul 4 vorgesehen werden,
damit bei der Montage und dem Verschweißen nicht auf die Ausrichtung von Gehäuse 1
und Fluidkammermodul 4 bezüglich ihres Drehwinkels relativ zur Symmetrieachse geachtet
werden muss und sich entsprechende Kraftstoffbohrungen 11 und 15 des Gehäuses 1 bzw.
des Fluidkammermoduls 4 sicher treffen bzw. fluidisch miteinander verbunden werden.
[0024] Aus der Figur lässt sich auch die Dichtfunktion des Fluidkammermoduls 4 erkennen,
das eine Zylinderaußenfläche aufweist, die mit einer Zylinderinnenfläche 3 des Gehäuses
1 eine axiale, im wesentlichen mit der Trennfläche 13 übereinstimmende Dichtfläche
zwischen dem Gehäuseinneren 9 und den mit Dosierfluid druckbeaufschlagbaren Bereichen
des Fluidkammermoduls 4, insbesondere der Fluidkammer 16, bildet.
[0025] Starke statische wie auch dynamische druckinduzierte Kräfte auf die verbindende Schweißnaht
12 zwischen Gehäuse 1 und Fluidkammermodul 4 treten bei der erfindungsgemäßen, einfach
herstellbaren Konstruktion vorteilhafterweise erst gar nicht auf, so dass die Dauerhaltbarkeit
der Schweißverbindung hierdurch sicher gewährleistet ist.
1. Dosiervorrichtung zur Dosierung eines unter Druck stehenden Fluids, aufweisend:
- ein Gehäuse (1) mit einem Aktorraum zur Aufnahme eines Aktors,
- eine Dosieröffnung (8), die mittels einer durch den Aktor bewirkten axialen Verschiebung
einer Ventilnadel (7) steuerbar ist,
- ein im Bereich des öffnungsseitigen Endes des Gehäuses (1) angeordnetes und mit
dem Gehäuse (1) verschweißtes Fluidkammermodul (4) zur mechanischen Verbindung zwischen
Gehäuse (1) und einem Führungsschaft (6), wobei das Fluidkammermodul (4) zum Gehäuseinneren
(9) abgedichtet ist,
- einen Führungsschaft (6), der einen Teil der Ventilnadel (7) umgibt und mit ihr
zusammen einen Ventilraum (10) bildet, wobei ein Ende des Führungsschaftes (6) zusammen
mit einem Ende der Ventilnadel (7) die Dosieröffnung (8) bildet, während das andere
Ende der Ventilnadel (7) durch das Fluidkammermodul (4) hindurch in das Gehäuseinnere
(9) hineinreicht, und das andere Ende des Führungsschaftes (6) an dem Fluidkammermodul
(4) gehalten ist,
- eine Leitung (11, 15, 16, 23), die den Ventilraum (10) mit einem Hochdruckanschluss
für ein Dosierfluid hydraulisch verbindet, wobei
- das Fluidkammermodul (4) und das Gehäuse (1) entlang einer durch das druckbeaufschlagte
Dosierfluid druckbelasteten Trennfläche (13) zusammengefügt sind, die annähernd durch
axiale Zylinderwandflächenanteile (13) gebildet ist und der Anteil der queraxialen
Trennflächen minimiert ist.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidkammermodul (4) stopfenartig in das öffnungsseitige Ende des Gehäuses (1)
eingefügt ist, dass das Gehäuse (1) das Fluidkammermodul (4) bis zum stirnseitigen
Endbereich (19) des Gehäuses (1) hin mit voller Wandstärke umschließt, und dass Fluidkammermodul
(4) und Gehäuse (1) mittels einer ringförmigen Schweißnaht (12) am stirnseitigen Endbereich
(19) des Gehäuses (1) miteinander verschweißt sind.
3. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass am stirnseitigen Endbereich (19) des Gehäuses (1) ein radial nach innen gerichteter
Queransatz vorgesehen ist, der in eine außen am Fluidkammermodul (4) vorgesehene Nut
(14) eingreift und der unmittelbar neben der Schweißnaht (12) angeordnet ist.
4. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass als Leitung Bohrungen (11, 15, 16) im Gehäuse (1) und im Fluidkammermodul (4) und
eine fluidisch verbindende Ringnut (17) im Gehäuse (1) und/oder im Fluidkammermodul
(4) vorgesehen sind.
5. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidkammermodul (4) eine Zylinderaußenfläche aufweist, die mit einer Zylinderinnenfläche
(3) des Gehäuses (1) eine axiale, im wesentlichen mit der Trennfläche (13) übereinstimmende
Dichtfläche zwischen dem Gehäuseinneren (9) und den mit Dosierfluid druckbeaufschlagbaren
Bereichen (15, 16) des Fluidkammermoduls (4) bildet.
1. Dosing device for dosing a pressurised fluid, having:
- a housing (1) with an actuator chamber for accommodating an actuator,
- a dosing orifice (8) which is controllable by means of an actuator-induced axial
displacement of a valve needle (7),
- a fluid chamber module (4) disposed in the area of the orifice end of the housing
(1) and welded to said housing (1), for the mechanical connection between housing
(1) and a guide shaft (6) with the fluid chamber module (4) being sealed at the housing
interior (9),
- a guide shaft (6) which encloses one part of the valve needle (7) and together with
it forms a valve chamber (10), one end of the guide shaft (6) together with one end
of the valve (7) needle forming the dosing orifice (8), while the other end of the
valve needle (7) extends through the fluid chamber module (4) into the housing interior
(9), and the other end of the guide shaft (6) is retained on the fluid chamber module
(4),
- a line (11, 15, 16) hydraulically connecting the valve chamber (10) to a high-pressure
port for a dosing fluid,
- the fluid chamber module (4) and the housing (1) being fitted together along a pressure-loaded
interface (13) pressurised by the dosing fluid (13) and formed virtually only by axial
cylindrical wall surface portions (13) and the portion of the lateral axial interface
is minimized.
2. Dosing device according to claim 1,
characterised in that the fluid chamber module (4) is inserted in a plug-like manner into the orifice end
of the housing (1), that the housing (1) encloses the fluid chamber module (4) up
to the end face area (19) of the housing (1) with full wall thickness, and that fluid
chamber module (4) and housing (1) are welded together by means of an annular weld
(12) at the end face area (19) of the housing (1).
3. Dosing device according to claim 1 or 2,
characterised in that there is provided at the end face area (19) of the housing (1) a radially inward
oriented transverse shoulder which engages in a (circumferential) groove (14) provided
externally on the fluid chamber module (4) and which is disposed immediately adjacent
to the weld (12).
4. Dosing device according to one of claims 1 to 3,
characterised in that the line is provided by bores (11, 15, 16) in the housing (1) and in the fluid chamber
module (4) and a fluidically connecting annular groove (17) in the housing (1) and/or
in the fluid chamber module (4).
5. Dosing device according to one of claims 1 to 4,
characterised in that the fluid chamber module (4) has a cylindrical outer surface forming with a cylindrical
inner surface (3) of the housing (1) an axial sealing surface essentially coinciding
with the interface (13) between the housing interior (9) and the dosing-fluid-pressurisable
areas (15, 16) of the fluid chamber module (4).
1. Dispositif de dosage pour le dosage d'un fluide sous pression, présentant :
- un boîtier (1) avec un espace d'actionneur pour le logement d'un actionneur,
- une ouverture de dosage (8) qui peut être commandée au moyen d'un déplacement axial
d'une aiguille de soupape (7), réalisé par l'actionneur,
- un module de chambre à fluide (4) disposé dans la zone de l'extrémité côté ouverture
du boîtier (1) et soudé avec le boîtier (1) pour la liaison mécanique entre le boîtier
(1) et une tige de guidage (6), le module de chambre à fluide (4) étant rendu étanche
par rapport à l'intérieur du boîtier (9),
- une tige de guidage (6), qui entoure une partie de l'aiguille de soupape (7) et
forme avec elle un espace de soupape (10), une extrémité de la tige de guidage (6)
formant conjointement avec une extrémité de l'aiguille de soupape (7) l'ouverture
de dosage (8), tandis que l'autre extrémité de l'aiguille de soupape (7) s'étend à
travers le module de chambre à fluide (4), à l'intérieur du boîtier (9), et l'autre
extrémité de la tige de guidage (6) est maintenue sur le module de chambre à fluide
(7),
- une conduite (11, 15, 16, 23), qui relie de façon hydraulique l'espace de soupape
(10) à un branchement de haute pression pour un fluide de dosage,
- le module de chambre à fluide (4) et le boîtier (1) étant assemblés le long d'une
surface de séparation (13) chargée en pression par le fluide de dosage alimenté en
pression, qui est formée approximativement par des parties de surface de paroi de
cylindre (13) axiales et la partie des surfaces de séparation transversales à l'axe
étant minimisées.
2. Dispositif de dosage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le module de chambre à fluide (4) est inséré à la façon d'un bouchon dans l'extrémité
côté ouverture du boîtier (1), en ce que le boîtier (1) entoure le module de chambre à fluide (4) jusqu'à la zone d'extrémité
(19) côté avant du boîtier (1) avec une épaisseur de paroi pleine, et en ce que le module de chambre à fluide (4) et le boîtier (1) sont soudés entre eux au moyen
d'un cordon de soudure (12) de forme annulaire sur la zone d'extrémité (19) côté avant
du boîtier (1).
3. Dispositif de dosage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que sur la zone d'extrémité (19) côté avant du boîtier (1) est prévue une embase transversale
dirigée radialement vers l'intérieur, qui s'engage dans une rainure (14) prévue à
l'extérieur sur le module de chambre à fluide (4) et qui est disposée directement
à côté du cordon de soudure (12).
4. Dispositif de dosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que, comme conduite, il est prévu des alésages (11, 15, 16) dans le boîtier (1) et dans
le module de chambre à fluide (4) et une rainure annulaire (17) à liaison fluidique
dans le boîtier (1) et/ou dans le module de chambre à fluide (4).
5. Dispositif de dosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le module de chambre à fluide (4) présente une surface extérieure de cylindre qui
forme avec une surface intérieure de cylindre (3) du boîtier (1) une surface d'étanchéité
axiale, concordant sensiblement avec la surface de séparation (13) entre l'intérieur
du boîtier (9) et les zones (15, 16) du module de chambre à fluide (4) pouvant être
alimentées en pression avec le fluide de dosage.