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EP 1 516 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
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Anmeldetag: 04.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/005863 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/106904 (24.12.2003 Gazette 2003/52) |
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KÄLTEGERÄT MIT TÜRÖFFNUNGSHILFE
REFRIGERATOR COMPRISING A DOOR-OPENING AID
APPAREIL FRIGORIFIQUE A OUVERTURE DE PORTE ASSISTEE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.06.2002 DE 10226620
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2005 Patentblatt 2005/12 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BENZ, Thomas
89231 Neu-Ulm (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 849 551 EP-B- 0 891 524
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EP-A- 1 176 375 US-A- 4 930 818
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einer an seinem wärmeisolierenden
Gehäuse angeschlagenen Tür, einem an der Tür um eine Achse drehbar gelagerten, als
zweiarmiger Hebel ausgebildeten Türgriff, und einem Führungselement, das eine zu der
Achse konzentrische Führungsschiene trägt, die in eine in dem Türgriff gebildete Gegenführungsschiene
eingreift. Ein solches Kältegerät mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 ist aus
EP 0 891524 B1 bekannt.
[0002] Bei Kältegeräten, insbesondere solchen mit großflächigen Türen, werden zunehmend
Türöffnungshilfen eingebaut, die einem Benutzer das Öffnen der Tür entgegen einer
Schließkraft erleichtern, die z.B. durch magnetische Anziehungskraft einer Magnetdichtung
oder einen in dem Gerät herrschenden Unterdruck erzeugt sein kann. Insbesondere ein
solcher Unterdruck, der entsteht, wenn nach dem Türöffnen ins Innere des Gerätes eingedrungene
Luft sich abkühlt, kann eine erhebliche Schließkraft hervorrufen, so dass, wenn ein
Benutzer zum Überwinden der Schließkraft an der Tür zieht, unter Umständen die Standfestigkeit
des Kältegeräts beeinträchtigt sein kann. Bei dem aus
EP 0 891 524 B1 bekannten Kältegerät ist als Türöffnungshilfe ein Türgriff verwendet, der, anstatt
starr an der Tür befestigt zu sein, mit dieser um eine Achse drehbar verbunden ist
und aus zwei von der Achse ausgehenden Hebelarmen aufgebaut ist, einem längeren, der
als Handgriff zum Öffnen der Tür dient, und einem kürzeren, der sich beim Betätigen
des Handgriffs am Gehäuse abstützt und so die Tür vom Gehäuse abspreizt.
[0003] Ein Problem bei einer derartigen Türöffnungshilfe ist, dass zwischen der Achse und
dem Türgriff ein gewisses Spiel vorhanden sein muss, damit der Türgriff frei schwenkbar
ist, die Achse aber im allgemeinen recht kurz ist und die Drehung des Türgriffs um
die Achse infolgedessen nur mit geringer Stabilität zu führen vermag. Diese geringe
Stabilität kann bei einem Benutzer den Eindruck mangelnder Haltbarkeit und Qualität
d es K ältegeräts hervorrufen, was zu vermeiden ist.
[0004] Zur Stabilisierung der Schwenkbewegung wird daher bei
EP 0 891 524 B1 eine zu der Achse konzentrische Führungsschiene eingesetzt, die in eine an dem Griff
gebildete, als Gegenführung ausgeführte Gegenführungsschiene eingreift.
[0005] Diese bekannte Führungsschiene ist ausgebildet als gekröpfter Rand einer Metallplatte,
die an einer seitlichen Flanke der Tür befestigt ist. Der gekröpfte Rand steht von
der Tür in seitlicher Richtung ab und ist überdeckt von dem Türgriff. Dieser weist
somit einen erheblichen seitlichen Überstand über die Tür auf, er reicht sogar über
die Fluchtlinie der Seitenwand des Gehäuses hinaus. Dieser seitliche Überstand macht
es unmöglich, das bekannte Kühlgerät in unmittelbarem seitlichen Kontakt mit einem
zweiten Gerät aufzustellen.
[0006] Dieses Problem könnte zwar prinzipiell behoben werden, indem die Tür des Kältegeräts
schmaler gemacht wird; dann müßte jedoch auch die an der Tür angebrachte Magnetdichtung
nach innen verlagert werden, und die Kontaktfläche für die Magnetdichtung an der Vorderseite
des Gerätegehäuses müßte verbreitert werden, um weiterhin einen dicht schließenden
Kontakt zwischen Magnetdichtung und Gehäuse zu ermöglichen. Dies würde nicht nur Konstruktionsänderungen
am Kältegerätegehäuse erfordern, zusätzlich ginge auch Stauvolumen in dessen Innerem
verloren.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Kältegerät mit einem als Türöffnungshilfe
fungierenden Türgriff zu schaffen, bei dem der seitliche Überstand des Türgriffs über
die Tür reduziert ist, und zwar vorzugsweise soweit, dass mehrere derartige Kältegeräte
in Kontakt nebeneinander aufgestellt werden können, ohne dass der Türgriff des einen
an die Tür oder einen Türgriff eines benachbarten Geräts anstößt.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Kältegerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0009] Da bei dem bekannten Kältegerät die Führungsschiene jeweils der Seitenwange der Tür
gegenüberliegend angeordnet ist, ist eine Kröpfung und damit ein seitlicher Abstand
der Führungsschiene von der Seitenwange der Tür erforderlich, um die Führungsschiene
mit der Gegenführungsschiene beiderseits umgreifen zu können. Indem erfindungsgemäß
die Führungsschiene auf einen über die Seitenwange der Tür überstehenden Bereich des
Führungselements verlagert ist, ist eine solche Kröpfung überflüssig, und der seitliche
Überstand des Türgriffs über die Tür kann ohne Verlust an Stabilität für die Führung
und die Befestigung des Türgriffs um die Stärke der Kröpfung verringert werden. Vorzugsweise
ist das Führungselement beim erfindungsgemäßen Kältegerät einfach als eine ebene Platte
ausgebildet. Dadurch, dass das Führungselement als ebene Platte ausgebildet ist, ist
deren Herstellung deutlich vereinfacht und somit sehr kostengünstig. Diese Platte
ist vorzugsweise kreissegmentförmig, wobei zweckmäßigerweise wenigstens ein mittlerer
Abschnitt des gekrümmten Randes dieser Platte die Führungsschiene bildet.
[0010] Es ist vorgesehen, dass der die Führungsschiene aufweisende überstehende Bereich
von der Tür nach vorn absteht, d.h. über die Seitenflanke in tangentialer Richtung
vom Gehäuse des Kältegeräts fort übersteht.
[0011] Um die Schwenkbewegung des Türgriffs wirksam zu stabilisieren, ist es wünschenswert,
dass sich die Gegenführungsschiene über einen möglichst großen Winkel erstreckt; vorzugsweise
sollten die Enden der Gegenführungsschiene in Bezug auf die Achse einen Winkel von
wenigstens 120 aufspannen. Gleichzeitig wird die auf den Türgriff ausgeübte Betätigungskraft
verhältnismäßig großflächig und somit sehr vergleichmäßigt über das Führungselement
in der Tür eingeleitet.
[0012] Andererseits darf der aufgespannte Winkel nicht zu groß sein, damit die Enden der
Gegenführungsschiene nicht durch Anstoßen an die Tür die gewünschte Schwenkbewegungsfreiheit
des Türgriffs über Gebühr beeinträchtigen. Unter diesem Gesichtspunkt ist bevorzugt,
dass die Enden der Gegenführungsschiene an der Achse einen Winkel von höchstens 130
° aufspannen.
[0013] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Gefriergerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des an der Tür des Kältegeräts montierten Türgriffs, die d as Funktionsprinzip
der Türöffnungshilfe veranschaulicht;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch den Türgriff entlang der Ebene III-III aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Ansicht des Türgriffs von der der Tür zugewandten Seite aus;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Führungselement des Türgriffs; und
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den an der Tür montierten Türgriff.
[0014] Fig. 1 zeigt als Beispiel für ein erfindungsgemäßes Kältegerät einen Haushalts-Gefrierschrank
10, dessen wärmeisolierend ausgebildetes Gehäuse 11 einen Gefrierraum 12 aufweist,
welcher zur Aufnahme von übereinander angeordneten, schubladenartig ausgebildeten
Gefriergutbehältern 13 dient und welcher über eine Zugangsöffnung am Gehäuse 11 zugänglich
ist. Die Zugangsöffnung ist von einer am Gehäuse 11 angeschlagenen Tür 14 abdeckbar,
welche im abgedeckten Zustand über eine Magnetdichtung 15 elastisch am Rand der Zugangsöffnung
aufliegt. Zum Öffnen der Tür 14 ist an ihrer der Anschlagsseite gegenüberliegenden
Seitenwange 16 ein daran drehbar gelagerter Türgriff 20 vorgesehen. Wie insbesondere
aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Türgriff 20 als ein um eine Drehachse 23 drehbar gelagerter
zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen Hebelarme 21, 22 eine unterschiedliche Hebellänge
11 und 12 aufweisen, wobei der Hebelarm 22 die kürzere Hebellänge 12 aufweist.
[0015] Der Türgriff 20 ist aufgebaut aus einem rohrförmigen Abschnitt 24 und einem auf einem
Teil der Länge des rohrförmigen Abschnitts 24 an diesen anschließenden Abschnitt in
Form eines Winkelprofils 25, wie gezeigt in Fig. 2. Ein an den Abschnitt 24 angrenzender
Schenkel 26 des Winkelprofils 25 erstreckt sich in etwa parallel zur Vorderseite der
Tür 14; der mit dem Schenkel 26 über eine Rundung verbundene zweite Schenkel 27 liegt
an der Seitenwange 16 der Tür drehbar an. In der in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien
dargestellten Stellung des Türgriffs 20 liegt ein Puffer 28, der den Abschluß des
Hebelarms 22 bildet, am vorderen Rand des Gehäuses 11 an. Wenn ein Benutzer am Hebelarm
22 zieht, drückt der Puffer 28 gegen diese Vorderkante und spreizt die Tür 14 vom
Gehäuse 11 ab.
[0016] Die Stellung des Türgriffs 20 in diesem Zustand ist in Fig. 2 mit gestrichelten Linien
dargestellt.
[0017] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Türgriff 20 in Höhe der Linie III-III aus Fig.
2. An der Innenseite des Schenkels 27 ist eine Aussparung 30 gebildet, die einen flachen
zapfenförmigen Ansatz 31 rings umgibt. Durch den Ansatz 31 verläuft koaxial zur Achse
23 eine Bohrung 32, die vorgesehen ist, um einen Stift für die drehbare Befestigung
des Türgriffs 20 aufzunehmen. Die Aussparung 30 geht an ihrem dem Schenkel 26 zugewandten
Rand in eine radial zur Achse 23 orientierte Nut 33 über.
[0018] Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Türgriffs 20, gesehen von der im montierten Zustand
der Tür 14 zugewandten Seite. An beiden Enden der Nut 33 ist der Rand 40 der Aussparung
kreisbogenförmig verlängert.
[0019] Fig. 5 zeigt eine Metallplatte 50, die vorgesehen ist, um an der Seitenwange 16 der
Tür befestigt und in die Aussparung 30 des Türgriffs 20 eingeführt zu werden. Die
Metallplatte 50 mit einer Stärke von ca. 1,5 mm hat eine zur Nut 33 komplementäre
Kreissegmentform, wobei sich ihr kreisbogenförmiger Rand 53 ununterbrochen über einen
Winkel von mehr als 180 ° erstreckt und sein Mittelpunkt zentral in einer Öffnung
51 der Platte 50 liegt. Die Öffnung 51 ist ein Langloch, das im montierten Zustand
den Ansatz 31 aufnimmt. Die kürzere Abmessung der Öffnung 51 entspricht mit geringem
Spiel dem Durchmesser des Ansatzes 31, und die längere Abmessung D in der Vertikalen
ist nur geringfügig größer als d. Zwei weitere Öffnungen 52 dienen zur Befestigung
der Platte 50 an der Tür 14.
[0020] Fig. 6 zeigt einen horizontalen Schnitt durch den Türgriff 20 und einen Teil der
Tür 14 in zusammengebautem Zustand. Vorderseite 17 und Seitenwange 16 der Tür 14 und
ein sie verbindender gekrümmter Abschnitt 18 sind einteilig durch ein Blech 60 gebildet,
das eine Isolierschicht 61 aus Polyurethanschaum umschließt. Ein Stift 63, der die
Lage der Schwenkachse 23 festlegt, erstreckt sich durch die Bohrung 32 des Türgriffs
20. Der Stift 63 hat einen flachen, breiten Kopf 65, der in einem äußeren, breiten
Abschnitt der Bohrung 32 bündig aufgenommen ist, einen an den Kopf 65 anschließenden
Schaft 66, der einen engeren Abschnitt der Bohrung 32 kreuzt und mit einer Schulter
an der Seitenwange 16 anliegt, sowie einen an die Schulter anschließenden Gewindeabschnitt
67. Die Länge des Schaftes 66 ist so bemessen, dass der Türgriff 20 zwischen dem Kopf
65 und der Seitenwange 16 soeben nicht eingeklemmt ist und somit um die Achse 23 frei
schwenkbar ist.
[0021] An der Seitenwange 16 der Tür 14 ist an der Innenseite des Blechs 60 eine Verstärkungsplatte
62 angebracht, in der drei Schraubgewinde geformt sind, zwei Stück für nicht dargestellte,
durch die Öffnungen 52 der Platte 50 verlaufende Schrauben, und ein drittes Gewinde
65 für den Gewindeabschnitt 67 des Stifts 63. Die durch die Öffnungen 52 geführten
Schrauben halten die Platte 50 flach an die Seitenwange 16 gedrückt, so dass ein vorderer
Abschnitt 64 der Platte 50 über den Rand der Seitenwange 16 tangential nach vorn übersteht.
Der Rand 53 dieses Abschnitts 64 greift formschlüssig in die Nut 33 des Türgriffs
20 ein. Der Rand 53 und die Nut 33 bilden somit eine Anordnung von ineinander eingreifender
Führungsschiene und Gegenführungsschiene für die Schwenkbewegung d es Türgriffs 20.
Gleichzeitig greift der flache Ansatz 31 in die Öffnung 51 der Platte 50 ein. So wird
bei minimalem seitlichen Überstand des Türgriffs 20 eine exakte, kippfreie Führung
seiner Schwenkbewegung erreicht.
1. Kältegerät mit einer an seinem wärmeisolierenden Gehäuse (11) angeschlagenen Tür (14),
einem an der Tür (14) um eine Achse (23) drehbar gelagerten, als zweiarmiger Hebel
ausgebildeten Türgriff (20), welcher einen längeren, als Handgriff zum Öffnen der
Tür dienenden Hebelarm (21) und einen kürzeren, beim Betätigen des Handgriffs sich
am Gehäuse (11) abstützenden Hebelarm (22) aufweist, und einem an einer Oberfläche
(16) der Tür (14) montierten Führungselement (50), das eine zu der Achse (23) konzentrische
Führungsschiene (53) trägt, die in eine an dem Griff (20) vorgesehene Gegenführung
(33) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (50) über einen Rand der Oberfläche (16) der Tür (14) seitlich
übersteht wobei der seitlich überstehende Bereich (64) des Führungselements (50) zur
Frontseite der Tür (14) abstet, und dass die Führungsschiene (53) an dem überstehenden
Bereich (64) des Führungselements (50) gebildet ist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (53) und die Gegenführung (33) in Art einer Nut- und Federverbindung
zusammenwirken.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (50) eine ebene Platte ist.
4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (50) kreissegmentförmig ausgebildet ist.
5. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenführung (33) als Aufnahmenut für die Führungsschiene (53) ausgebildet und
einstückig an den Griff (20) mit angeformt ist.
6. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Gegenführung (33) bezüglich dem Zentrum der Achse (23) einen Winkel
von wenigstens 120° aufspannen.
7. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Gegenführung (33) bezüglich dem Zentrum der Achse (23) einen Winkel
von höchstens 130 ° aufspannen.
8. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türgriff (20) einen zapfenförmigen Ansatz (31) aufweist, der in eine Öffnung
(51) der Platte (50) eingreift, durch welche sich die Achse (23) erstreckt.
9. Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (23) durch einen die Öffnung (51) der Platte (50) und eine Bohrung des
Ansatzes (31) kreuzenden Stift (63) festgelegt ist.
1. Refrigerating appliance with a door (14) abutting against its thermally insulating
housing (11), a door handle (20), which is mounted on the door (14) to be rotatable
about an axis (23) and is constructed as a double-arm lever and which comprises a
longer lever arm (21) serving as a handle for opening the door and a shorter lever
arm (22) assisting actuation of the handle at the housing (11), and a guide element
(50), which is mounted on a surface (16) of the door (14) and which carries a guide
rail (53) concentric with the axis (23) and engaging in a counter-guide (33) provided
at the handle (20), characterised in that the guide element (50) protrudes laterally beyond an edge of the surface (16) of
the door (14), wherein the laterally protruding region (64) of the guide element (50)
projects relative to the front side of the door (14), and that the guide element (53)
is formed at the protruding region (64) of the guide element (50).
2. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the guide rail (53) and the counter-guide (33) co-operate in the manner of a groove-and-key
connection.
3. Refrigerating appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the guide element (50) is a flat plate.
4. Refrigerating appliance according to claim 3, characterised in that the plate (50) is of circularly segmental shape.
5. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the counter-guide (33) is constructed as a receiving groove for the guide rail (53)
and formed integrally with the handle (20).
6. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the ends of the counter-guide (33) span an angle of at least 120° with respect to
the centre of the axis (23).
7. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the ends of the counter-guide (33) span an angle of at most 130° with respect to
the centre of the axis (23).
8. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the door handle (20) has a pin-shaped projection (31) engaging in an opening (51),
through which the axis (23) extends, of the plate (50).
9. Refrigerating appliance according to claim 8, characterised in that the axis (23) is fixed by a pin (63) crossing the opening (51) of the plate (50)
and a bore of the projection (31).
1. Appareil frigorifique avec une porte (14) apposée sur sa carcasse calorifuge (11),
une poignée de porte (20) logée sur la porte (14) en rotation autour d'un axe (23)
exécutée sous forme de levier à deux bras, laquelle présente un bras de levier long
(21) servant de poignée pour ouvrir la porte et un bras de levier court (22) qui appuie
contre la carcasse (11) lors de l'actionnement de la poignée, et un élément de guidage
(50) monté sur une surface (16) de la porte (14), lequel porte une glissière de guidage
concentrique (53) en direction de l'axe (23), laquelle s'encliquette dans un contre-guide
(33) prévu sur la poignée (20), caractérisé en ce que l'élément de guidage (50) dépasse latéralement un bord de la surface (16) de la porte
(14), la zone (64) de l'élément de guidage (50) dépassant latéralement faisant saillie
vers la face avant de la porte (14) et en ce que la glissière de guidage (53) est formée sur la zone dépassant (64) de l'élément de
guidage (50).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la glissière de guidage (53) et le contre-guide (33) coopèrent à la manière d'un
assemblage par rainure et languette.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de guidage (50) est une plaque plane.
4. Appareil frigorifique selon la revendication 3, caractérisé en ce que la plaque (50) est exécutée sous forme de segments de cercle.
5. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contre-guide (33) est exécuté sous forme d'une rainure de réception pour la glissière
de guidage (53) et est formé en une pièce avec la poignée (20).
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les extrémités du contre-guide (33) sous-tendent un angle d'au moins 120° par rapport
au centre de l'axe (23).
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les extrémités du contre-guide (33) sous-tendent un angle maximal de 130° par rapport
au centre de l'axe (23).
8. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poignée de porte (20) présente un épaulement en forme de tenon (31), lequel a
prise dans une ouverture (51) de la plaque (50), au travers de laquelle l'axe (23)
s'étend.
9. Appareil frigorifique selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'axe (23) est fixé par une goupille (63) qui traverse l'ouverture (51) de la plaque
(50) et un forage de l'épaulement (31).
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