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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
26.06.2002 DE 10228548 09.07.2002 DE 10230893
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2005 Patentblatt 2005/12 |
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Patentinhaber: Herwig, Ralf |
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6363 Westendorf (AT) |
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Erfinder: |
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- Herwig, Ralf
6363 Westendorf (AT)
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Vertreter: Müllner, Martin |
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Patentanwalt
Weihburggasse 9
Postfach 159 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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- HERWIG RALF ET AL: "Circulating blood macrophages of prostate cancer patients contain
PSA in combination with structures of epthelial origin." JOURNAL OF UROLOGY, Bd. 169,
Nr. 4 Supplement, April 2003 (2003-04), Seite 52 XP009019758 98th Annual Meeting of
the American Urological Association (AUA);Chicago, IL, USA; April 26-May 02, 2003
ISSN: 0022-5347
- DE CAESTECKER M P ET AL: "THE DETECTION OF INTRACYTOPLASMIC INTERLEUKIN-1-ALPHA INTERLEUKIN-1-BETA
AND TUMOUR NECROSIS FACTOR ALPHA EXPRESSION IN HUMAN MONOCYTES USING TWO COLOUR IMMUNOFLUORESCENCE
FLOW CYTOMETRY" JOURNAL OF IMMUNOLOGICAL METHODS, Bd. 154, Nr. 1, 1992, Seiten 11-20,
XP009019859 ISSN: 0022-1759
- BRANDT BURKHARD ET AL: "Isolation of prostate-derived single cells and cell clusters
from human peripheral blood" CANCER RESEARCH, Bd. 56, Nr. 20, 1996, Seiten 4556-4561,
XP001155823 ISSN: 0008-5472 in der Anmeldung erwähnt
- KUSABA MIKAKO ET AL: "Analysis of type 1 and type 2 T cells in synovial fluid and
peripheral blood of patients with rheumatoid arthritis" JOURNAL OF RHEUMATOLOGY, Bd.
25, Nr. 8, August 1998 (1998-08), Seiten 1466-1471, XP009019858 ISSN: 0315-162X
- SINHA A A ET AL: "IMMUNOELECTRON MICROSCOPIC LOCALIZATION OF PROSTATIC-SPECIFIC ANTIGEN
IN HUMAN PROSTATE BY THE PROTEIN A-GOLD COMPLEX" CANCER, Bd. 60, Nr. 6, 1987, Seiten
1288-1293, XP001155947 ISSN: 0008-543X in der Anmeldung erwähnt
- HERWIG R; HORNINGER W; REHDER P; KLOCKER H; RAMONER R; THURNHER M; PINGGERA G M; GOZZI
C; KONWALINKA G; BARTSCH G: "Ability of PSA-positive circulating macrophages to detect
prostate cancer" PROSTATE 20050215 US, vol. 62, no. 3, 15 February 2005 (2005-02-15),
pages 290-298, ISSN: 0270-4137
- HERWIG R; MITTEREGGER D; DJAVAN B; KRAMER G; MARGREITER M; LEERS M P; GLODNY B; HAIDER
D G; HORL W H; MARBERGER M: "Detecting prostate cancer by intracellular macrophage
prostate-specific antigen (PSA): A more specific and sensitive marker than conventional
serum total PSA" EUROPEAN JOURNAL OF CLINICAL INVESTIGATION 200806 GB, vol. 38, no.
6, June 2008 (2008-06), pages 430-437, ISSN: 0014-2972 1365-2362
- HERWIG R; PELZER A; HORNINGER W; REHDER P; KLOCKER H; RAMONER R; PINGGERA G M; GOZZI
C; KONWALINKA G; BARTSCH G: "Measurement of intracellular versus extracellular prostate-specific
antigen levels in peripheral macrophages: A new approach to noninvasive diagnosis
of prostate cancer" CLINICAL PROSTATE CANCER 200412 US, vol. 3, no. 3, December 2004
(2004-12), pages 184-188, ISSN: 1540-0352
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Eigenschaftsbestimmung und/oder Klassifikation
von zirkulierenden Macrophagen durch nicht zelleigene Antigene sowie eine Analyseanordnung
zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
[0002] Aus
Sinha, Wilson, Gleason: Immunoelectron microscopic localization of prostaticspecific
antigen in human prostate by the protein A-gold complex, Cancer, 1987, 60, 1288-91, ist es bekannt, elektronenmikroskopische Untersuchungen von Zellen aus Prostatageweben
vorzunehmen, wobei nach der erwähnten Literaturstelle normale Gewebe aus der Prostata,
Prostata-Karzinomgewebe und Prostata-Hyperplasiegewebe mit Gold-gelabelten PSA-Antikörpern
inkubiert wurden. Die Untersuchungen ergaben, dass sich die Goldpartikel im Cytoplasma,
in intrazellulären Granula, dem RES und Lysosomen befinden. Mit zunehmender Entdifferenzierung
eines Tumors erscheinen mehr Gold-Partikel in Membranstrukturen. Dies wurde als ein
Zeichen dafür bewertet, dass PSA (Prostata-spezifisches-Antigen) mit zunehmender Entdifferenzierung
der Tumorzellen in Membranstrukturen eingelagert wird. Ein weiterer Aspekt der dortigen
Untersuchung war, dass Gold-Partikel ebenfalls in Granulozyten und Macrophagen erkannt
wurden.
[0003] Bei durchflusszytometrischen Untersuchungen wurden Zellen im zirkulierenden Blut
gefunden, die PSA-positiv waren. Bei den vorbekannten Untersuchungen wurden aber nur
die Oberflächen der Macrophagen für PSA gefärbt.
[0005] Bekanntermaßen werden bösartige Veränderungen von gewebsständigen Zellen, die in
einem mehr oder weniger geordneten Zellhaufen zusammenliegen, als Tumor bezeichnet.
Diese Tumorzellen missachten die Ordnung der Gewebe, wachsen ungehemmt und expandieren
durch Größenzunahme sowie durch Infiltration in das andere umliegende Gewebe, Organ,
oder wachsen über die Organgrenzen hinaus in die Blutbahn und das Lymphsystem.
Erreicht ein Tumor die Blutbahn oder das Lymphsystem, so können hier die Einzelzellen
oder Zellhaufen über diese Systeme abschwimmen und sich als Tochtergeschwülste, d.h.
Metastasen an anderen Orten des Körpers festsetzen. Hier besteht die Gefahr, dass
die Metastasen weiter wachsen und dem Körper Energie rauben, bis dieser schließlich
verfällt und seiner Erkrankung erliegt.
Bei der Entwicklung eines solchen Tumors werden von den Tumorzellen Substanzen produziert,
die dazu dienen, dieses Wachstum zu unterstützen. Zusätzlich können Stoffe freigesetzt
werden, die als Indikator für Tumorwachstum Verwendung finden. Letztere werden als
Tumormarker bezeichnet. Diese Marker sind aber nicht spezifisch für einen Tumor, sondern
nur die Höhe der gemessenen Konzentration im Blut, da auch gesunde Zellen derartige
Stoffe freisetzen können. Tumormarker können daher nicht der Auffindung eines Tumors,
sondern nur zur Kontrolle des Krankheits- oder Therapieverlaufs herangezogen werden.
Ein spezifischer Marker für einen Tumor ist das Prostata-spezifische-Antigen (PSA),
welches ab einer gewissen Konzentration im Blut auf ein Prostatakarzinom hinweist.
Eine gutartige Vergrößerung der Prostata kann allerdings auch eine Erhöhung des PSA-Werts
im Blut hervorrufen.
[0006] Bisher werden Tumorerkrankungen vorwiegend über bildgebende Verfahren, wie Ultraschall
oder Computertomographie, Mammographie oder dergleichen diagnostiziert. Eine endgültige
Entscheidung erfolgt allerdings erst nach einer tumorhaltigen Gewebeprobe mit Festlegung
des Therapieverlaufs.
[0007] Das dem menschlichen Körper eigene Immunsystem wirkt Tumorerkrankungen entgegen.
Dieses Immunsystem besteht aus einer Reihe von verschiedenen Zelltypen, die unterschiedliche
Aufgaben erfüllen. Unter anderem haben die Macrophagen die Aufgabe, bestimmtes krankhaftes
Material zu erkennen und es zu phagozytieren und in seine Bestandteile zu zerlegen.
Anschließend werden Fragmente der gefressenen Zellen an der Oberfläche anderen Immunzellen
präsentiert, damit diese die Möglichkeit haben, die Struktur zu erkennen, gegen die
vorgegangen werden soll.
[0008] Es besteht ein dringendes Bedürfnis, bereits in einem frühzeitigen Stadium eine Eigenschaftsbestimmung
von zirkulierenden Macrophagen vorzunehmen, ohne dass unmittelbar Untersuchungen am
menschlichen Körper vorgenommen werden müssen.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren sowie eine Analyseanordnung
anzugeben, mit deren Hilfe eine Eigenschaftsbestimmung und/oder Klassifikation von
zirkulierenden Macrophagen möglich wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird davon ausgegangen, dass Antigene oder Fragmente von phagozytierten
Tumorzellen in zirkulierenden Macrophagen nachweisbar sind, so dass damit ein direkter
und spezifischer Tumornachweis geführt werden kann.
[0011] Erfindungsgemäß wird eine Entnahme von Vollblut mit anschließender Gradientenzentrifugation
zur Isolierung von Macrophagen vorgenommen. Die Macrophagenzellen werden dann perforiert
und es wird eine intrazelluläre Färbung der Zellen mit mindestens einem ausgewählten
Antikörper realisiert.
[0012] Im Anschluss wird auf die an sich bekannte Durchflusszytometrie zurückgegriffen,
um die Zelleigenschaften auf Einzelebene zu dokumentieren.
[0013] Die Durchflusszytometrie ermöglicht das Zählen und die Analyse von physikalischen
und molekularen Eigenschaften von Zellen in einem Flüssigkeitsstrom. Konkret wird
mit Hilfe von Fluoreszenzfarbstoff-marklerten Proben, z.B. Antikörpern, eine Bestimmung
der Eigenschaften von Zellen oder Zellpopulationen auf Einzelebene vorgenommen und
dokumentiert.
[0014] Grundlage ist hier die Antigen-Antikörper-Reaktion, die mit Fluoressenzfarbstoff
markierten Antikörpern durchgeführt wird. Zur Analyse werden die Zellen einer Einzelsuspension
durch hydrodynamische Fokussierung an einem gebündelten Laserstrahl geeigneter Wellenlänge
vorbeigeleitet. Bei entsprechender Anregung der Elektronen des Fluoreszenzfarbstoffs
durch den monochromatischen Laserstrahl werden diese auf ein höheres Energieniveau
gehoben. Nach dem Laserpuls fallen die Elektronen unter Abgabe von Energie in Form
von Photonen auf ihr Ursprungsniveau zurück. Die emittierte Photonenkonzentration,
die durch einen Photodetektor registriert wird, verhält sich proportional zur Menge
an gebundenen Antikörpern je Zelle. Zusätzlich werden durch die Lichtbeugung und -streuung
Informationen über die Zellgröße und die Binnenstruktur, d.h. Granularität des Zytoplasmas,
die Größe des Zellkerns und so weiter gewonnen.
[0015] Als ausgewählte Antikörper kommen Prostata-spezifische Antigene, Cytokeratin-Antikörper
und/oder epitheliales Membranantigen zur Anwendung.
[0016] Über die Färbung des PSA-Antikörpers in den Macrophagen ist dann erfindungsgemäß
bestimmbar, ob das phagozytierte Material prostatarelevant ist.
[0017] Die Analyseanordnung zur Durchführung des Verfahrens umfasst Mittel zur Heparinisierung
von entnommenem Blut, einen Grandientenzentrifugator zur Isolation von Macrophagen,
Mittel zur Zellperforation, eine Einrichtung zur intrazellulären Färbung mit fluorochromierten
Antikörpern der vorbehandelten Zellen und ein Durchflusszytometer mit rechnergestützter
Auswerteeinheit zum Feststellen der intrazellulären Struktur der jeweils isolierten
und vorbehandelten Zelle zum Zwecke der Tumorfrüherkennung.
[0018] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden.
[0019] Im Schritt der Blutentnahme und Färbung wird von beispielsweise 6 ml Vollblut ausgegangen,
das einer Heparinisierung unterzogen wird. Mit Hilfe der Grandientenzentrifugation
erfolgt eine Isolierung von Monozyten, Macrophagen und Lymphozyten.
[0020] In einem nächsten Schritt wird eine Formaldehydfixierung und Saponinbehandlung der
Zellen zum Zwecke der Perforation durchgeführt.
[0021] Folgend schließt sich der Schritt der intrazellulären Färbung mit ausgewählten Antikörpern
z.B. der nachstehenden Tabelle an.
PSA-Antikörper Ab-1 (Clone ER-PRS)
Pan-Cytokerati n-FITC
Epithelial Membrane Antigen (Clone E 29)
Isotypenkontrolle IgG1 (Clone DAK-GO1)
Sekundärantikörper FITC Ziege-Anti-Maus (DAKO)
[0022] Die entsprechend bis zur Analyse erneut fixierte Zelle wird dann mittels Durchflusszytometrie
näher untersucht. Monozyten und Macrophagen werden gegated, d.h. es wird nur ein Teil
der Messergebnisse zur Auswertung herangezogen und eine Vorauswahl getroffen.
[0023] Über eine Histogrammauswertung wird dann die Isotypenkontrolle und Färbung beurteilt
und es erfolgt eine Angabe der positiven Zellen, z.B. in Prozent.
[0024] Es hat sich gezeigt, dass bei der Färbung der Macrophagen mit Cytokeratin bei Patienten
mit verstreutem Prostatatumor Anteile der Baustruktur von Gewebezellen in den zirkulierenden
Immunzellen der entsprechenden Person zu finden sind. Da diese Bauelemente nicht ursprüngliche
Inhalte der Immunzellen darstellen, müssen diese durch Phagozytose aufgenommen worden
sein. Ein unspezifischer Effekt kann ausgeschlossen werden, da der aufgenommene Kurvenverlauf
des Cytokeratins sich deutlich von dem des Isotyps unterscheidet.
[0025] Die Färbung des PSA in Macrophagen beweist, dass es sich bei dem phagozytierten Material
um Prostatagewebe handeln muss, da auch dieser spezifische Marker nachweisbar ist.
[0026] Insgesamt ist mit dem beschriebenen Verfahren und der zugehörigen Analyseanordnung
eine neuartige Methode zur Eigenschaftsbestimmung und Klassifikation von zirkulierenden
Macrophagen gegeben, wobei die Klassifikation Aussagen über mögliche prostatarelevante
Inhalte zulässt.
1. Verfahren zur Eigenschaftsbetimmung und/oder Klassifikation von zirkulierenden Macrophagen
mit folgenden Schritten:
- Isolierung von Macrophagen aus Vollblut mittels Gradientenzentrifugation,
- Perforation der Macrophagenzellen,
- intrazelluläre Färbung der Zellen mit mindestens einem ausgewählten Antikörper sowie
- durchflußzytometrische Analyse der vorbehandelten Zellen mit anschließender statistischer
Bewertung über mehrere Zellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
die Verwendung von Prostata-spezifischen Antigen (PSA), Cytokeratin und/oder epitheliales
Membranantigen als dem oder den auszuwählenden Antikörpern.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
Histogrammauswertung der Isotypenkontrolle und Färbung nach durchgeführter Durchflußzytometrie.
4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche zum Erkennen von durch Phagozytose
aufgenommenen Anteilen von Gewebezellen eines verstreuten Prostatatumors außerhalb
des menschlichen Körpers.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
über die Färbung des PSA in den Macrophagen bestimmt wird, ob das phagozytierte Material
prostatarelevant ist.
1. Method for determining properties of and/or classifying circulating macrophages, comprising
the following steps:
- isolating macrophages from whole blood by gradient centrifugation,
- perforating the macrophage cells,
- intracellular staining of the cells with at least one selected antibody, and
- flow cytometric analysis of the pre-treated cells, with subsequent statistical evaluation
of a plurality of cells.
2. Method according to claim 1, characterised by the use of prostate-specific antigen (PSA), cytokeratin and/or epithelial membrane
antigen as said selected antibody or antibodies.
3. Method according to either claim 1 or claim 2, characterised by histogram analysis of the isotype control and staining after flow cytometry has been
carried out.
4. Method according to any one of the preceding claims for detecting portions of tissue
cells of a scattered prostate tumour, which portions are taken up by phagocytosis,
outside the human body.
5. Method according to claim 4, characterised in that it is determined from the staining of the PSA in the macrophages whether the material
taken up by phagocytosis is prostate-relevant.
1. Procédé de détermination des propriétés et/ou de classification de macrophages en
circulation, lequel procédé comporte les étapes suivantes :
- l'isolation des macrophages provenant du sang total au moyen de la centrifugation
sur gradient,
- la perforation des cellules macrophages,
- la coloration intracellulaire des cellules avec au moins un anticorps sélectionné
ainsi que
- l'analyse par cytométrie en flux des cellules prétraitées avec évaluation statistique
subséquente de plusieurs cellules.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par l'utilisation d'antigènes spécifiques à la prostate (PSA), de cytokératine et/ou
d'antigènes membranaires épithéliaux en tant qu'anticorps à sélectionner.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par l'analyse de l'histogramme du contrôle isotypique et la coloration après la réalisation
de la cytométrie en flux.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes pour la reconnaissance,
à l'extérieur du corps humain, de parties de cellules tissulaires, ingérées par phagocytose,
d'une tumeur de la prostate disséminée.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'on détermine, au moyen de la coloration du PSA dans les macrophages, si le matériel
phagocyté concerne ou pas la prostate.