[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Materials für eine dünne
und niedrig leitfähige Funktionsschicht einer organischen lichtemittierenden Diode
(OLED), insbesondere für einen niedrig leitfähigen Polymerfilm, der für eine Anwendung
als Injektions- und/oder Barriereschicht einer OLED geeignet ist.
[0002] Es sind Materialien für Injektionsschichten für OLEDs bekannt, beispielsweise aus
PEDOT-PSS [Poly(3,4-ethylene-dioxythiophene)-poly(styrene-sulfonate)] oder PANI(Polyanilin)-PSS.
Diese Materialien ergeben Injektionsschichten als dünne Filme des jeweiligen Funktionspolymers.
Bei der.Herstellung der Injektionsschicht ist man jedoch auf sehr präzis eingestellte
Leitfähigkeiten angewiesen. Beispielsweise hat ein organisches Passiv-Matrix-Display
(PMD) auf Basis π-konjugierter Polymere eine Schicht des leitfähigen Polymergemischs
PEDOT:PSS (Poly(3,4-ethylendioxythiophen): Poly(4-styrolsulfonsäure)), die eine Dicke
von typischerweise ca. 100nm aufweist und bevorzugt strukturiert ist. Diese Schicht
darf keine zu hohe Leitfähigkeit aufweisen, da es sonst zu einem "Übersprechen" zwischen
den einzelnen Bildpunkten des Displays kommt. Wenn die Leitfähigkeit jedoch zu niedrig
ist, wird die Effizienz des Displays kleiner, da die Injektion und der Stromtransport
stark beeinträchtigt und damit das ganze Bauteil unwirtschaftlich wird.
[0003] Es sind zwar Verfahren bekannt, die Leitfähigkeit des Polymergemisches in einem bestimmten
Maße zu variieren, allerdings werden dabei auch die Eigenschaften, insbesondere die
rheologischen, der Polymerdispersion oder -lösung, z.B. die Oberflächenspannung und/oder
die Viskosität verändert.
[0004] Dies ist jedoch nachteilig an den bekannten Verfahren, da eines der grundsätzlichen
Probleme beim Umgang mit leitenden Polymeren' die Frage ist, wie sie auf die zu beschichtenden
Substrate aufgebracht werden. Verschiedene Beschichtungsverfahren, mit deren Hilfe
das Polymer naßchemisch aus einer Lösung oder Dispersion aufgebracht wird, sind üblich,
z.B. Spin-Coating, Druckverfahren wie Siebdruck, Tintenstrahldruck oder Flexodruck
sowie Rakelverfahren. Alle Verfahren haben gemeinsam, dass für die Prozessierung einer
homogenen Schicht und/oder einer definierten Dicke die Oberflächenspannung, die Viskosität
und die Konzentration der Lösung oder Dispersion eine kritische Rolle spielen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung eines
Materials für einen niedrig leitfähigen Polymerfilm zur Verfügung zu stellen, bei
dem die Leitfähigkeit des herzustellenden Polymerfilms, unter Beibehaltung der für
das Beschichtungsverfahren optimalen Lösungs- und/oder Dispersionseigenschaften, gezielt
eingestellt werden kann.
[0006] Es ist die allgemeine Erkenntnis der Erfindung, dass eine Mischung von verschiedenen
Fraktionen eines einzigen Funktionspolymers eine durch das Mischungsverhältnis einstellbare
Leitfähigkeit hat, wobei die rheologischen Eigenschaften einer derartigen Mischung
durch das Mischungsverhältnis der Fraktionen unbeeinträchtigt sind.
[0007] Es wird ein Material zur Bildung eines dünnen Films angegeben, der eine einstellbare
Leitfähigkeit im Bereich von 10
-4 S/cm bis 10
-6 S/cm und eine Dicke zwischen 10 und 300 nm hat, wobei das Material eine Mischung
aus zumindest zwei verschiedenen Fraktionen eines Funktionspolymers umfasst, nämlich
eine erste Fraktion, die auf einer Dispersion des Funktionspolymers in einem ersten
Lösungsmittel basiert, in dem das Funktionspolymer zumindest teilweise dispergiert
ist und eine zweite Fraktion an Funktionspolymer, die auf einer echten Lösung des
Funktionspolymers in einem zweiten Lösungsmittel basiert, wobei die beiden Fraktionen
gemeinsam verarbeitet, dispergiert und/oder aufgelöst sind und durch das Mischungsverhältnis
der zumindest zwei Fraktionen die Leitfähigkeit des aus diesem Material gebildeten
dünnen Films einstellbar ist. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
eines Materials zur Bildung eines dünnen Films, bei dem eine Mischung aus zwei verschiedenen
Fraktionen eines Funktionspolymers, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel, kombiniert
wird.
[0008] Nach einer Ausführungsform des Verfahrens wird dazu eine Dispersion des Funktionspolymers
und eine Lösung des Funktionspolymers mit hochsiedendem Lösungsmittel versetzt, dann
destillativ die niedriger siedenden Lösungsmittel so entfernt, dass letztendlich die
verschiedenen Fraktionen an Funktionspolymer im hochsiedenden Lösungsmittel im wesentlichen
das Material bilden. Dabei sieht eine Ausführungsform des Verfahrens vor, dass jeweils
das hochsiedende Lösungsmittel in gleichen Teilen, wie die Fraktion vorliegt, zugesetzt
wird.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Material im wesentlichen frei von
dem Lösungsmittel und/oder Dispersionsmittel der zugrunde liegenden Fraktionen und/oder
umfasst ein zusätzliches, drittes Lösungsmittel. Das Material kann beliebige weitere
Zusätze und Additive, wie sie für diese Arten der Materialien üblich und/oder sinnvoll
sind, wie Entschäumer, oder Netzmittel etc enthalten.
[0010] Als "Material" wird vorliegend immer das Material zur Bildung einer Funktionsschicht
einer OLED bezeichnet.
[0011] Nach einer anderen Ausführungsform liegen die beiden Fraktionen vor der Dispersion/Lösung
jeweils in Trockensubstanz vor.
[0012] Die beiden Fraktionen bezeichnen zwei Modifikationen, also zwei vermutlich verschiedene
Zustände eines Stoffes.
[0013] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Funktionspolymer PEDOT oder PANI.
[0014] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform liegt das Funktionspolymer als Copolymer
oder Mischung vor, das PSS Polystyrolsulfonat als Anionen umfasst.
[0015] Nach einer Ausführungsform ist das erste Lösungsmittel Wasser oder eine andere Komponente
mit hoher Polarität, in der das Funktionspolymer im wesentlichen unlöslich ist.
[0016] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das zweite Lösungsmittel Ethanol oder
ein anderes niedrig siedendes, polares Lösungsmittel, bevorzugt ein polar-protisches,
das H-Brückenbindungen ausbilden kann.
[0017] Unter dem Begriff "niedrig siedend" werden hier Lösungsmittel verstanden, die bis
zu 150°C Siedetemperatur haben.
[0018] Nach einer Ausführungsform ist das dritte Lösungsmittel verschieden von dem ersten
und/oder dem zweiten Lösungsmittel.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform wird als drittes Lösungmittel Ethylenglykol
oder ein sonstiger Alkohol eingesetzt, insbesondere auch Mischungen mehrerer Alkohole,
und/ oder Alkohole mit einem Kohlenstoffgehalt von C4 bis C10, verzweigt und unverzweigt,
auch mehrwertige Alkohole, bzw. Gemische daraus, sowie Gemische mit Wasser, besonders
bevorzugt Glycol und Glycerol.
[0020] Als Injektionsschicht wird hier ein dünner Film aus Funktionspolymer, der zwischen
der Anode und der Emitterschicht einer OLED und in der Regel strukturiert angeordnet
ist, bezeichnet. Diese Schicht erhöht Effizienz und Lebensdauer der Elektroden, insbesondere
einer ITO-Anode.
[0021] Der Begriff "Lösung" wird verwendet, wenn einzelne Polymerteilchen im wesentlichen
von Lösungsmittelmolekülen umgeben sind und er steht im Gegensatz zum Begriff "Dispersion"
der den Zustand bezeichnet, in dem einzelne Polymerteilchen konglomerieren und beispielsweise
Cluster bilden, sich aber nicht niederschlagen oder absetzen, sondern im wesentlichen
in der dispergiert sind und keinen Niederschlag, also größere Feststoffagglomerationen,
bilden. Ob eine Komponente hier als Lösungsmittel oder als Dispersionsmittel bezeichnet
wird hängt nur davon ab, wie das jeweils in Rede stehende Funktionspolymer sich in
diesem Mittel verhält. Zu betrachten sind jeweils die Bedingungen, die während der
Herstellung, Lagerung und/oder Verarbeitung herrschen.
[0022] Der Begriff "organisches Material" oder "Funktionsmaterial" oder "Funktionspolymer"
umfasst hier alle Arten von organischen, metallorganischen und/oder organisch-anorganischen
Kunststoffen (Hybride), insbesondere die, die im Englischen z.B. mit "plastics" bezeichnet
werden. Es handelt sich um alle Arten von Stoffen mit Ausnahme der Halbleiter, die
die klassischen Dioden bilden (Germanium, Silizium), und der typischen metallischen
Leiter. Eine Beschränkung im dogmatischen Sinn auf organisches Material als Kohlenstoff-enthaltendes
Material ist demnach nicht vorgesehen, vielmehr ist auch an den breiten Einsatz von
z.B. Siliconen gedacht. Weiterhin soll der Term keiner Beschränkung im Hinblick auf
die Molekülgröße, insbesondere auf polymere und/oder oligomere Materialien unterliegen,
sondern es ist durchaus auch der Einsatz von "small molecules" möglich. Der Wortbestandteil
"polymer" im Funktionspolymer ist historisch bedingt und enthält insofern keine Aussage
über das Vorliegen einer tatsächlich polymeren Verbindung und keine Aussage darüber,
ob es sich um ein Polymergemisch oder ein Copolymer handelt oder nicht.
[0023] Als Trockensubstanz wird hier ein Stoff bezeichnet, der im wesentlichen frei von
Lösungsmittel ist.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung noch anhand eines Herstellungsbeispiels erläutert:
[0025] Hier wird erstmals ohne Änderung der Lösungsmittelumgebung die Leitfähigkeit um viele
Größenordnungen modifiziert. Dabei kommt beispielsweise eine Mischung aus zwei unterschiedlichen
PEDOT Lösungen (beide mit dem gleichen Lösungsmittel, z.B. Ethylenglykol) zum Einsatz,
die Aufgrund ihrer Vorgeschichte (die eine Lösung wird aus wasserbasierter Lösung,
die andere aus ethanolbasierter Lösung hergestellt) unterschiedliche Leitfähigkeiten
besitzen. Die Lösung, die aus wasserbasiertem PEDOT (WPEDOT) gewonnen wurde hat einen
spezifischen Widerstand von 10^2 Ωcm, die aus ethanolbasiertem PEDOT (EPEDOT) gewonnene
einen von 10^7 Ωcm.
[0026] Zur Herstellung der Ausgangsmaterialien WPEDOT und EPEDOT wird den ursprünglichen
Lösungen die unter anderem z.B. kommerziell von HC Starck vertrieben werden, das gleiche
Volumen Ethylenglykol zugegeben und anschließend das ursprüngliche Lösungsmittel in
einem Rotationsverdampfer abdestilliert. Da Ethylenglykol erst bei 200°C destillierbar
ist, bleibt anschließend eine reine glykolische PEDOT Lösung. Da die Ursprungsmaterialien
WPEDOT und EPEDOT anderer Natur sind wird im Falle des WPEDOT die Leitfähigkeit durch
das Ersetzen des Wasser durch Ethylenglykol drastisch reduziert, was an dem dispersiven
Charakter des WPEDOT liegt. Im Falle des EPEDOT, wobei es sich um eine wirkliche Lösung
handelt, wird die Leitfähigkeit durch das Ersetzen des Ethanols durch Ethylenglykol
nicht verändert. Damit entstehen zwei glykolische PEDOT Variationen mit 5 Größenordungen
unterschiedlicher Leitfähigkeit. Durch das Mischen (Blenden) der beiden Lösungen kann
nun jede Leitfähigkeit dazwischen eingestellt werden (siehe Figur 1).
[0027] Durch die vorliegende Erfindung soll das eingangs beschriebene Problem der gezielten
Feineinstellung ("Tuning") der Leitfähigkeit des Polymerfilms über viele Größenordnungen
unter Beibehaltung der für das Beschichtungsverfahren optimalen Lösungs- bzw. Dispersionseigenschaften,
gelöst werden. Durch diese Erfindung wird es möglich, einen Polymerfilm, dessen Leitfähigkeit
in einem weiten Bereich beliebig gewählt werden kann, mit einem preiswerten Beschichtungsverfahren,
wie z.B. Siebdruck, strukturiert oder großflächig mit hoher Auflösung auf ein Substrat
aufzubringen. Möglich ist dies, da die Leitfähigkeit des Polymers durch verschiedene
Mischungsverhältnisse der ersten und zweiten Fraktion des Funktionspolymers und/oder
durch die Wahl des dritten Lösungsmittel variiert wird, ohne Additive hinzuzugeben.
Damit bleiben Oberflächenspannung und Viskosität unverändert und die Verdruckbarkeit
des Polymers erhalten.
[0028] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Materials für eine Funktionsschicht
einer organischen lichtemittierenden Diode (OLED), insbesondere für einen niedrig
leitfähigen Polymerfilm, der für eine Anwendung als Injektions-Planarisierungs- und/oder
Barriereschicht einer organischen lichtemittierenden Diode (OLED) geeignet ist.
1. Verfahren zur Herstellung eines Materials für eine Funktionsschicht mit einer Leitfähigkeit
im Bereich von 10-4 S/cm bis 10-6 S/cm und einer maximalen Dicke von 100nm, bei dem zumindest einer Dispersion eines
Funktionspolymers in einem ersten Lösungsmittel und einer echten Lösung des Funktionspolymers
in einem zweiten Lösungsmittel ein drittes Lösungsmittel zugegeben wird, anschließend
jeweils das erste und das zweite Lösungsmittel abdestilliert wird, wobei eine erste
und eine zweite Lösung des Funktionspolymers in dem dritten Lösungsmittel resultiert
und Mischen der ersten Lösung des Funktionspolymers in dem dritten Lösungsmittel und
der zweiten Lösung des Funktionspolymers in dem dritten Lösungsmittel, wobei durch
das Mischungsverhältnis die Leitfähigkeit der Funktionsschicht eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Lösungsmittel Wasser ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Lösungsmittel
Ethanol ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das dritte Lösungsmittel
Ethylenglykol ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Funktionspolymer PEDOT
oder PANI ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Funktionspolymer als
Copolymer oder Mischung vorliegt, das PSS umfasst.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dispersion des Funktionspolymers
in dem ersten Lösungsmittel und der echten Lösung des Funktionspolymers in dem zweiten
Lösungsmittel jeweils ein gleiches Volumen von dem dritten Lösungsmittel zugegeben
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
- das erste Lösungsmittel Wasser ist,
- das zweite Lösungsmittel Ethanol ist,
- das dritte Lösungsmittel Ethylenglykol ist,
- das Funktionspolymer PEDOT ist und wobei der Dispersion des PEDOT in Wasser und
der echten Lösung des PEDOT in Ethanol jeweils ein gleiches Volumen Ethylenglykol
zugegeben wird.
1. Process for producing a material for a functional layer having a conductivity in the
range from 10-4 S/cm to 10-6 S/cm and a maximum thickness of 100 nm, in which a third solvent is added to at least
one dispersion of a functional polymer in a first solvent and to a real solution of
the functional polymer in a second solvent, then the first and second solvents are
each distilled off, resulting in a first solution and a second solution of the functional
polymer in the third solvent, and the first solution of the functional polymer in
the third solvent and the second solution of the functional polymer in the third solvent
are mixed, with adjustment of the conductivity of the functional layer via the mixing
ratio.
2. Process according to Claim 1, wherein the first solvent is water.
3. Process according to either of the preceding claims, wherein the second solvent is
ethanol.
4. Process according to any of the preceding claims, wherein the third solvent is ethylene
glycol.
5. Process according to any of the preceding claims, wherein the functional polymer is
PEDOT or PANI.
6. Process according to any of the preceding claims, wherein the functional polymer is
present in the form of a copolymer or mixture comprising PSS.
7. Process according to any of the preceding claims, wherein an equal volume of the third
solvent is added in each case to the dispersion of the functional polymer in the first
solvent and to the real solution of the functional polymer in the second solvent.
8. Process according to Claim 1, wherein
- the first solvent is water,
- the second solvent is ethanol,
- the third solvent is ethylene glycol,
- the functional polymer is PEDOT and wherein an equal volume of ethylene glycol is
added in each case to the dispersion of PEDOT in water and to the real solution of
PEDOT in ethanol.
1. Procédé de fabrication d'un matériau pour une couche fonctionnelle ayant une conductivité
dans la plage allant de 10-4 S/cm à 10-6 S/cm et une épaisseur maximale de 100 nm, selon lequel un troisième solvant est ajouté
à au moins une dispersion d'un polymère fonctionnel dans un premier solvant et à une
solution véritable du polymère fonctionnel dans un deuxième solvant, puis le premier
et le deuxième solvant sont chacun éliminés par distillation, une première et une
deuxième solution du polymère fonctionnel dans le troisième solvant étant obtenues,
et la première solution du polymère fonctionnel dans le troisième solvant et la deuxième
solution du polymère fonctionnel dans le troisième solvant étant mélangées, la conductivité
de la couche fonctionnelle étant ajustée par le rapport de mélange.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le premier solvant est l'eau.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le deuxième
solvant est l'éthanol.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le troisième
solvant est l'éthylène glycol.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le polymère
fonctionnel est PEDOT ou PANI.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le polymère
fonctionnel se présente sous la forme d'un copolymère ou d'un mélange qui comprend
du PSS.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel un même
volume du troisième solvant est ajouté respectivement à la dispersion du polymère
fonctionnel dans le premier solvant et à la solution véritable du polymère fonctionnel
dans le deuxième solvant.
8. Procédé selon la revendication 1, dans lequel
- le premier solvant est l'eau,
- le deuxième solvant est l'éthanol,
- le troisième solvant est l'éthylène glycol,
- le polymère fonctionnel est le PEDOT, et un même volume d'éthylène glycol est ajouté
respectivement à la dispersion du PEDOT dans de l'eau et à la solution véritable du
PEDOT dans de l'éthanol.