| (19) |
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(11) |
EP 1 516 394 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2008 Patentblatt 2008/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004761 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/004073 (08.01.2004 Gazette 2004/02) |
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| (54) |
KONTAKTEINRICHTUNG ZUR ELEKTRISCHEN KONTAKTIERUNG VON KABELSCHIRMUNGEN
CONTACT DEVICE FOR THE ELECTRIC CONTACT OF CABLE SHIELDS
DISPOSITIF DE CONTACT POUR LA MISE EN CONTACT ELECTRIQUE DE BLINDAGES DE CABLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
27.06.2002 DE 10228754
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2005 Patentblatt 2005/12 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GERLICH, Walter
86179 Augsburg (DE)
- PLABST, Roland
82239 Alling (DE)
- SIEBOLD, Carsten
82205 Gilching (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
CT IP Com E
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 232 020 US-A- 4 875 864
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US-A- 4 696 908
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Bezeichnung der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kontakteinrichtung für elektrische Kabel mit einem Kabelschirm
bogenförmiges Kontaktteil, das um den Kabelmantel des Kabels gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1. Eine derartige Kontakteinrichtung ist aus der
US 4 696 908 bekannt.
Stand der Technik
[0002] Um den Schirm eines elektrischen Kabels zu kontaktieren und eine Verbindung mit einem
Massepotenzial eines Gehäuses herzustellen ist es üblich, die Isolation des Kabels
längs eines Abschnittes zu entfernen und den freigelegten Schirm mittels einer elektrisch
leitfähigen Kabelschelle oder Kabelklemme an einem Gehäuseteil zu befestigen. Das
Entfernen des Kabelmantels erfolgt meist manuell, ist zeitaufwendig und birgt die
Gefahr in sich, dass die Isolation der unter dem Kabelmantel liegenden Einzeladern
beschädigt wird.
Neben der Kontaktierung der Schirmung des Kabels wird häufig gleichzeitig auch eine
Zugentlastung des Kabels gewünscht. Bei einem abisolierten Kabel werden die Zugkräfte
aber über die Klemmung des Schirms direkt auf die Kabellitzen übertragen. Die Einzeladern
können aber nur in geringem Ausmaß mechanische Kräfte aufnehmen.
[0003] Zur elektrischen Kontaktierung und zum Befestigen einer elektrischen Leitung sind
unterschiedliche Vorrichtungen bekannt.
[0004] Aus
DE 19743353 ist eine Anordnung zur elektrischen Kontaktierung von Kabelabschirmungen bekannt,
bei der ein U-förmiger Kontaktierungskörper auf das zu kontaktierende Kabel aufgesteckt
wird. Der elektrische Kontakt mit dem Kabelschirm wird durch messerartig ausgeführte
Kanten hergestellt, die innenseitig an den U-förmigen Schenkeln angeordnet sind. Beim
Aufstecken des Kontaktierungskörpers, oder wenn in montiertem Zustand auf das Kabel
Zugkräfte übertragen werden, kann es vorkommen, dass die Messerkanten nicht nur den
Kabelmantel durchtrennen, sondern auch das Geflecht des Kabelschirms durchschneiden
und die darunter liegende Isolation der Einzelleiter beschädigt wird.
[0005] Aus
US 5,636,306 ist eine Erdungsklemme für Lichtwellenleiter bekannt. Die Erdungsklemme besteht aus
einem mit einem Schutzleiter verbundenen Rahmenteil und paarweise sich gegenüberstehenden
Griffelementen die im Rahmenteil geführt sind. Die Griffelemente bilden in einer Montagestellung
eine Öffnung, in die ein Lichtwellenleiter einfädelbar ist. Die Griffelemente sind
jeweils mit radial nach innen gerichteten Zähnen versehen, die in einer Befestigungsstellung
durch eine Klemmeinrichtung auf die metallische Ummantelung des Lichtwellenleiters
gepresst werden. Dadurch wird ein elektrischer Kontakt mit dem Schutzleiter hergestellt.
An den Lichtwellenleiter angeschlossene Geräte werden durch die Erdung vor statischer
Aufladung und Blitzschlag geschützt. Von Nachteil ist, dass die Kontakteinrichtung
aus einer Vielzahl von Einzelteilen besteht und damit in der Herstellung aufwendig
ist.
[0006] Zur Befestigung einer Leitung an einer Wand oder an einer Abstützung ist aus
DE 197 34 818 C2 ein Leitungsclip aus Kunststoff bekannt, bei dem die Leitung in ein U-förmiges Teil
eingelegt und durch nach innen gekrümmte Vorsprünge gehalten wird.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kontakteinrichtung für elektrische
Kabel zu schaffen, die ohne Abisolierung auskommt, die eine zuverlässige Kontaktierung
und Zugentlastung ermöglicht und für die Herstellung in großen Stückzahlen geeignet
ist.
Darstellung der Erfindung
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer erfindungsgemäßen Kontakteinrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Köntakteinrichtungen ist vorgesehen, dass jedes Kontaktelement
auf eine Spitze hin zulaufend so ausgebildet ist, dass es beim Festlegen in einer
im wesentlichen radial nach innen gerichteten Stoßrichtung den Kabelmantel durchstößt
und einen elektrischen Kontakt mit dem Kabelschirm herstellt.
[0010] Dabei geht die Erfindung von der Kenntnis aus, dass es für eine zuverlässige Kontaktierung
und Zugentlastung vorteilhaft ist, wenn der Kabelmantel durch die Kontaktelemente
durchstoßen wird und nicht wie im Stand der Technik durch Klingen durchschnitten wird.
Dadurch verringert sich die Gefahr der Beschädigung der Isolierung der innenliegenden
Einzeladern. Der schützende Kabelmantel ist nur in jenen Bereichen verletzt, in denen
die Kontaktelemente eindringen. Im Bereich der Durchdringung liegt der Kabelmantel
an den Kontaktelementen dichtend an. Diese Dichtung bewirkt, dass jede Kontaktstelle
vor von außen eindringender Luft und Feuchtigkeit besser geschützt ist. Dieser Schutz
verringert die Ausbildung von Oxydschichten zwischen den Kontaktpartnern. Bei Geräten
der Kommunikationstechnik, die oft eine Mindestnutzungsdauer von vielen Jahren aufweisen
müssen, ist diese zuverlässige und langzeitstabile Masseverbindung des Kabelschirms
sehr vorteilhaft. Insbesondere dann, wenn diese Geräte unter rauen Umgebungsbedingungen
mit Temperaturschwankungen betrieben werden und die Kontaktstelle mechanischen Spannungen
ausgesetzt ist, kann durch die Erfindung der Kontaktwiderstand über die gesamte Nutzungsdauer
gleich niedrig gehalten werden.
Die Handhabung der erfindungsgemäße Kontakteinrichtung ist einfach. Sie wird um den
Kabelmantel geklemmt und beispielsweise durch eine Schraubverbindung an einem Träger
festgelegt. Beim Festlegen wird gleichzeitig der elektrische Kontakt und die mechanische
Zugentlastung hergestellt. Da der Mantel durchstoßen und nicht durchschnitten wird,
verringert sich die Gefahr, dass beim Kontaktieren des Schirms unbeabsichtigt auch
die Isolation der vom Schirm umschlossenen Einzeladern beschädigt wird. Ein kostenintensives
Abmanteln des Kabels ist nicht erforderlich. Die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung
kann innerhalb einer vergleichsweise sehr kurzen Zeit montiert werden. Sowohl die
Form als auch die Ausgestaltung der Kontaktelemente können unterschiedlich ausgeführt
sein. Die Kontaktelemente können beispielsweise durch spitz zulaufende Kegel oder
Pyramiden gebildet sein. Im Kontaktbereich können mehrere axial beabstandete Reihen
von Kontaktelementen vorgesehen sein. Entscheidend ist lediglich, dass der Kabelmantel
nicht durchschnitten sondern durchstoßen wird, wodurch der zwischen den Kontaktelementen
verbleibende Bereich des Mantels unversehrt bleibt. Die Zugentlastung findet im Mantel
des Kabels statt und ist flexibel. Im Bereich der Durchdringung bleibt die Dichtwirkung
aufgrund elastischer Vorspannung auch dann erhalten, wenn mechanische Beanspruchungen
auf das Kabel einwirken. Im festgeklemmten Zustand bleiben die Spitzen der Kontaktelemente
radial beabstandet zu den Einzeladern. Dadurch kommt es auch dann nicht zu Beeinträchtigung
der Isolationseigenschaft der Einzeladern, wenn eine mechanische Zugkraft mit einer
radial gerichteten Kraftkomponente auf das Kabel eingeleitet wird.
[0011] Es ist von besonderem Vorteil, wenn die Kontaktelemente des festgelegten Kontaktteils
den Kabelmantel so durchdringen, dass der elektrische Kontakt in einer im wesentlichen
konzentrisch im Kabel verlaufenden Fläche hergestellt wird. Dadurch ist die elektrische
Kontaktierung und die mechanische Zugentlastung gleichmäßig auf mehrere Kontaktelemente
aufgeteilt. Beide Wirkungen bleiben auch in rauer Betriebsumgebung zuverlässig erhalten.
[0012] Eine einfache Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn das Kontaktteil als
Kabelschelle ausgebildet ist und die Kontaktelemente durch Schneidzähne eines Zahnkranzes
gebildet sind.
[0013] Hierbei ist günstig, wenn die festgelegte Kabelschelle durch radial innenseitig zwischen
den Schneidzähnen angeordneten Anschläge zentriert wird. Die Anschläge begrenzen die
Eindringtiefe der Kontaktelemente. Es kommt nicht zu einer ovalen Verformung des Kabelquerschnitts,
mit der Folge von unregelmäßig tief eingedrungenen Kontaktelementen. Von besonderem
Vorteil ist dies bei Kabel, deren Mantel aus einem vergleichsweise weichelastischen
Kunststoff besteht, und deren Schirm aus einer leicht durchstoßbaren gewendelten,
dünnen Folie oder aus einem dünnen Metallgeflecht besteht.
[0014] Für die Fertigung in großen Stückzahlen ist es günstig, wenn die Kabelschelle aus
einem Stanz-Biegeteil hergestellt ist und die Schneidzähne aus radial nach innen gebogenen
Rändern eines Blechzuschnittes gebildet sind. Dabei ist vorteilhaft, wenn die Schneidzähne
dreieckförmig ausgebildet sind und die Spitzen in gleichem Umfangsabstand angeordnet
sind.
[0015] Es ist vorteilhaft, wenn die Schneidzähne auf die Dicke des Mantels abgestimmt sind.
Dies erfolgt durch eine Ausführung, bei der die Schneidzähne eine Zahnhöhe aufweisen,
die kleiner oder gleich einer Gesamtdicke, gebildet aus der Dicke des Kabelmantels
und der des Kabelschirms, ist. Dadurch ist sichter gestellt, dass die Isolation der
Einzeladern nicht verletzt wird.
[0016] Hierbei kann ein radialer Anschlag auf einfache Weise dadurch hergestellt werden,
indem die Schneidzähne umfangsseitig auf Lücke angeordnet sind. Der Anschlag kann
auch anders, beispielsweise durch radial nach innen gerichtete Sporen hergestellt
sein.
[0017] Fertigungstechnisch günstig ist es, wenn das Kontaktteil samt Schneidzähne einstückig
und materialeinheitlich aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
[0018] Eine Oxydation der Kontaktelemente kann kostengünstig durch eine Beschichtung aus
korrosionsbeständigem Material, vorzugsweise mit Zinn, verhindert werden. Es kann
aber auch von Vorteil sein, wenn das Kontaktteil aus einem korrosionsbeständigem Material
hergestellt ist.
[0019] Die mechanische Festigkeit der Kontakteinrichtung kann durch Versteifungen, die beispielsweise
als Sicken oder Rippen ausgeführt sind, verbessert werden. Dies ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung in einem elektrischen Gerät
verwendet wird, das in Betrieb starken Erschütterungen ausgesetzt ist. Da neben der
Kontaktierung gleichzeitig auch eine Zugentlastung erfolgt, entfallen zusätzliche
Klemmvorrichtungen und Leitungsclips. Selbstverständlich können an einer Leitung mehrere
Kontakteinrichtungen vorgesehen sein. Die Befestigung an einem Trägerteil kann durch
Schraubverbindungen erfolgen, wodurch eine kostengünstige, robuste und langzeitstabile
Masseverbindung zwischen dem Schirm des Kabels und der Gehäusemasse geschaffen wird.
[0020] Wenn das elektrische Kabel in Betrieb starken mechanischen Beanspruchungen und rauen
Umgebungsbedingungen ausgesetzt ist, kann es vorteilhaft sein, wenn das Kontaktteil
unter Freilassung von Kontaktflächen mit einen polymeren oder elastomeren Werkstoff
umspritzt ist. Durch die gummielastische Umhüllung des scharfkantigen Stanzteils wird
die Gefahr einer Beschädigung des Kabelmantels im Bereich der Klemmstelle reduziert.
In gewissem Maße werden auch mechanische Schwingungen im Bereich der Klemmstelle gedämpft.
Diese Dämpfungseigenschaft ist insbesondere dann gewünscht, wenn das Kabel an einer
Rückwandkarte, einer sogenannten Backplane, die im Dauerbetrieb nur in begrenztem
Ausmaß mechanische Schwingungen aufnehmen kann, befestigt ist. Gleichzeitig schafft
die Umhüllung außenseitig einen Korrosionsschutz.
[0021] Bevorzugt wird die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung bei elektrischen Geräten,
insbesondere bei Anlagen der Telekommunikation eingesetzt. Bei Anlagen der Vermittlungstechnik
und bei Nebenstellenanlagen sind meist eine Vielzahl elektrischer Kabel zuverlässig
mit dem Massepotenzial eines Baugruppenträgers zu verbinden. Bei diesen Geräten werden
nicht nur hohe schirmungstechnische Anforderung gestellt, sondern der ohmsche Widerstand
der Masseverbindung muss über einen vergleichsweise langen Betriebszeitraum gleich
niedrig eingehalten werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0022] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen Bezug genommen in
deren Figuren zwei verschiedene Ausführungsformen gemäß der Erfindung schematisch
dargestellt sind: Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer bekannten Kontakteinrichtung für ein elektrisches
Kabel,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer Kabelschelle an deren Stirnflächen jeweils ein
schneidender Zahnkranz ausgebildet ist,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht einer Kabelschelle in einer Darstellung in der die Spitzen
des Zahnkranzes eine konzentrische Kontaktfläche berühren,
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht einer Kabelschelle die um ein elektrisches Kabel geklemmt
ist in teilweise aufgeschnittener Darstellung,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform als Mehrfachkabelschelle.
Ausführung der Erfindung
[0023] In den Zeichnungen der Figuren 2 bis 6 sind beispielhaft Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Kontakteinrichtung wiedergegeben.
[0024] Figur 1 zeigt zunächst in einer perspektivischen Ansicht eine bekannte Kontakteinrichtung
1 für ein elektrisches Kabel 2 wie es üblicherweise bei Telekommunikationsanlagen
verwendet wird. Das Kabel 2 verbindet in Figur 1 externe, nicht dargestellte Hauptverteiler
mit verschiedenen Baugruppen, die über eine Backplane verbunden und in einem Gehäuse
angeordnet sind. Derartige Kabel bestehen in der Regel aus isolierten Einzeladern,
die verdrillt sind und die von einem gemeinsamen Schirm 9, z.B.: einer gewendelten
Aluminiumfolie oder einem metallischen Geflecht, umgeben sind. Der Schirm 9 liegt
dabei direkt auf den Einzeladern auf. Außenseitig schützt das Kabel 2 ein Kunststoffmantel
8, der üblicherweise aus PVC oder Gummi hergestellt ist. Der Kabelschirm 9 verhindert
die Einstreuung elektromagnetischer Störungen auf die Einzeladern. Um eine Massekontaktierung
herzustellen, ist der Kabelmantel 8 an einer Stelle abisoliert. Das Abisolieren erfolgt
in der Regel manuell. Hierzu wird der Kabelmantel 8 in einem Kontaktierungsbereich
geöffnet und entfernt. Der Schirm 9 des Kabels 2 ist dadurch freigelegt. Eine Kabelschelle
6 wird um die Folie bzw. das Geflecht des Schirms 9 geklemmt und mittels einer Schraubverbindung
7 elektrisch leitend an der Backplane des Gerätes befestigt.
[0025] In Figur 2 ist in einer perspektivischen Ansicht eine erste Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Die Darstellung zeigt die Kontakteinrichtung 1 in montiertem Zustand.
Das Kontaktteil 3 ist als Kabelschelle 6 ausgebildet. Die Kontaktelemente 5, die in
der Darstellung der Figur 2 nicht sichtbar sind, durchstoßen den Mantel 8 des Kabels
2 in einer im wesentlichen radial nach innen gerichteten Stoßrichtung und stellen
im Inneren des Kabels 2 einen elektrischen Kontakt mit dem Schirm 9 her. Ein Abisolieren
des Kabelmantels ist nicht erforderlich. Die Kabelschelle 6 wird um den Mantel 8 geklemmt
und festgelegt. Mittels einer Schraubverbindung 7 erfolgt die Befestigung auf einem
Träger 11. Auf diese Weise wird nicht nur eine Kontaktierung des Schirms, sondern
gleichzeitig auch eine Zugentlastung des Kabels geschaffen. Durch Anliegen der Fußteile
17 und durch Anschläge 18 ist sichergestellt, dass die Isolierung der Einzeladern
10 unverletzt bleibt.
[0026] Die Figur 3 zeigt die Kabelschelle 6 in einem nicht montierten Zustand ohne Kabel.
An den Stirnseiten der Kabelschelle 6 sind Randbereiche krallenartig ausgestanzt.
Im Bereich eines bogenförmigen Abschnittes 4 sind diese krallenartigen Austanzungen
umgebogen und weisen radial nach innen. Sie bilden die Kontaktelemente 5. Sie sind
in der dargestellten Ausführungsform in Form schneidender Zahnkränze 15 ausgebildet.
Die Spitzen 13 der Schneidzähne 12 werden durch Anprägungen eines Blech-Stanzteiles
gebildet. Die Enden des Kontaktteils 3 münden jeweils in einem Fußteil 17, das mit
einer Bohrung versehen ist, durch welche die Kabelschelle 6 mittels einer Schraubverbindung
befestigt werden kann.
[0027] Wie aus der Darstellung in Figur 4 anschaulich zu entnehmen ist, enden die Spitzen
13 der Zähne 12 des Zahnkranzes 15 auf einer Fläche 14 des Schirms 9. In ihrer radial
nach innen gerichteten Erstreckung sind die Kontaktelemente 5 so ausgeführt, dass
sie den Schirm 9 berühren bzw. geringfügig durchdringen. In den Kontaktpunkten 16
berührt oder umfängt der Schirm 9 die Spitzen 13 der Zähne 12. Da die Kontaktierung
auf mehrere Punkte aufgeteilt ist und jeder dieser Punkt zum Außenraum hin abgedichtet
ist, wird ein zuverlässiger, langzeitstabiler elektrischer Kontakt zwischen der Kabelschelle
6 und dem Schirm 9 hergestellt.
[0028] In der Figur 5 ist in einer perspektivischen Ansicht eine Kabelschelle 6 mit eingeblendeten
Einzeladern 10 dargestellt. Die Schneidzähne 12 des vorderen Zahnkranzes 15 sind in
der teilweise geschnittenen Darstellung sichtbar. Die Höhe eines Zahns 12 ist mit
H gekennzeichnet. Der Kabelmantel weist eine Dicke DM auf. Die Schirmdicke ist mit
dem Bezugszeichen DS gekennzeichnet. Wie aus der Zeichnung leicht zu erkennen ist,
sind die Zähne 12 auf Lücke angeordnet. Jede Lücke zwischen zwei Schneidzähnen 12
bildet im Fußbereich einen Anschlag 18. Beim Festlegen der Kontakteinrichtung bewirken
diese Anschläge 18 eine Anschlagzentrierüng. Diese stellt sicher, dass der Kreisquerschnitt
des Kabels 2 beim Befestigen der Kabelschelle 6 nicht eirund gequetscht wird. Wenn
die Zahnhöhe H eines jeden Schneidzahns 12 kleiner oder gleich einer Gesamtdicke D,
gebildet aus der Manteldicke DM und der Schirmdicke DS ist, d.h. D ist kleinergleich
DM + DS, ist gewährleistet, dass die Isolation der Einzeladern durch die Schirmkontaktierung
nicht beschädigt wird.
[0029] Grundsätzlich ist das oben erläuterte Grundprinzip einer Kontakteinrichtung auch
bei einer Anordnung mit mehreren Kabeln anwendbar. In Figur 6 ist dies in einer zweiten
Ausführungsform als Mehrfachkabelschelle gezeigt. Das Kontaktteil 3 weist dabei beispielhaft
drei bogenförmige Abschnitte 4 auf, die jeweils ein elektrisches Kabel 2 klemmend
umschließen. Die Festlegung dieser Mehrfachkabelschelle kann wie oben dargestellt
wieder durch Schraubverbindungen auf einem Träger erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Kontakteinrichtung
- 2
- elektrisches Kabel
- 3
- Kontaktteil
- 4
- bogenförmiger Abschnitt
- 5
- Kontaktelement
- 6
- Kabelschelle
- 7
- Klemmeinrichtung
- 8
- Mantel des Kabels
- 9
- Schirm des Kabels
- 10
- Einzeladern
- 11
- Träger
- 12
- Schneidzahn
- 13
- Spitze
- 14
- Fläche
- 15
- Zahnkranz
- 16
- Kontaktpunkt
- 17
- Fußteil
- 18
- Anschlag
- H
- Zahnhöhe
- DM
- Dicke des Mantels
- DS
- Dicke des Schirms
- D
- Gesamtdicke
1. Kontakteinrichtung für elektrische Kabel mit einem Kabelschirm, umfassend ein bogenförmiges
Kontaktteil, das um den Kabelmantel des Kabels festlegbar ist, das mit radial nach
innen vorstehenden Kontaktelementen versehen ist, wobei jedes Kontaktelement (5) auf
eine Spitze (13) hin zulaufend so ausgebildet ist, dass es beim Festlegen in einer
im wesentlichen radial nach innen gerichteten Stoßrichtung den Kabelmantel (8) durchstößt
und einen elektrischen Kontakt mit dem Kabelschirm (9) herstellt, dass das Kontaktteil
(3) als Kabelschelle (6) ausgebildet ist und dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil aus radial nach innen gebogenen Rändern der Kabelschelle (3) jeweils
als ein Zahnkranz (15) gebildet ist, dessen Schneidzähne (12) die Kontaktelemente
(5) bilden und der zwischen den Schneidzähnen radial nach innen gebogene Anschläge
(18) aufweist, durch die in festgelegtem Zustand die Kabelschelle (6) zentriert ist.
2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (12) der festgelegten Kontaktschelle (6) den Kabelmantel (8) so
durchdringen, dass der elektrische Kontakt in einer zur Kabellängsachse im wesentlichen
konzentrisch verlaufenden Fläche (14) hergestellt wird.
3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelschelle (6) aus einem Stanz-Biegeteil eines Blechzuschnittes gebildet isL.
4. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (12) dreieckförmig ausgebildet sind und die Spitzen (13) in gleichem
Umfangsabstand angeordnet sind.
5. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (12) eine Zahnhöhe (H) aufweisen die kleiner oder gleich einer Gesamtdicke
D, gebildet aus einer Dicke (DM) des kabelmantels (8) und einer Dicke (DS) des Kabelschirms
(9), ist.
6. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (12) umfangsseitig auf Lücke angeordnet sind.
7. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) und die Schneidzähne (12) einstückig und materialeinheitlich
aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
8. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) mit einem korrosionsbeständigen Material, vorzugsweise mit Zinn,
beschichtet ist.
9. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) aus korrosionsbeständigem Material hergestellt ist.
10. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) an einer vom Kabel (2) abgewandten Seite mit einer Sicke oder
einer Rippe versehen ist.
11. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) durch eine Schraubverbindung an einem Trägerteil (11) eines elektrischen
Gerätes festgelegt ist und den Kabelschirm (9) mit dem Massepotenzial des Trägerteils
elektrisch verbindet.
12. Kontakteinrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil (3) unter freilassung von Kontaktflächen mit polymerem oder elastomerem
Werkstoff umspritzt ist.
13. Elektrisches Gerät, umfassend einen Träger für Baugruppen, die durch geschirmte elektrische
Kabel verbunden sind, wobei zumindest ein Kabelschirm eines dieser Kabel durch eine
Kontakteinrichtung nach einem der vorstehenden Patentansprüche mit Massepotenzial
des Trägers verbunden ist.
1. Contact device for electrical cables with a cable shield, comprising an arc-shaped
contact part that can be fixed around the cable sheath of the cable and is provided
with contact elements that protrude radially inward, each contact element (5) being
configured to run to a point (13) in such a manner that when fixed in an essentially
radially inward oriented impact direction, it penetrates the cable sheath (8) and
produces an electrical contact with the cable shield (9) and the contact part (3)
is formed as a cable clip (6), characterised in that the contact part (3) is formed as a gear rim (15) respectively from radially inward
bent edges of the cable clip (3), the cutting teeth (12) of the gear rim (15) forming
the contact elements (5), the gear rim (15) having stops (18) bent radially inward
between the cutting teeth (12), said stops (18) centring the cable clip (6) in the
fixed state.
2. Contact device according to claim 1, characterised in that the cutting teeth (12) of the fixed contact clip (6) penetrate the cable sheath (8)
in such a manner that the electrical contact is produced in an essentially concentric
area (14) with respect to the longitudinal axis of the cable.
3. Contact device according to claim 1 or 2, characterised in that the cable clip (6) is formed from a punched and bent part of a sheet metal blank.
4. Contact device according to at least one of claims 1 to 3, characterised in that the cutting teeth (12) are configured as triangular and the points (13) are arranged
at equal peripheral intervals.
5. Contact device according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the cutting teeth (12) have a tooth height (H) that is smaller than or equal to an
overall thickness D, formed from a thickness (DM) of the cable sheath (8) and a thickness
(D) of the cable shield (9).
6. Contact device according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that the cutting teeth (12) are arranged on the peripheral side on gaps.
7. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the contact part (3) and the cutting teeth (12) are made from one piece and from
the same metallic material.
8. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the contact part (3) is coated with a corrosion-resistant material, preferably with
tin.
9. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the contact part (3) is made from a corrosion-resistant material
10. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the contact part (3) is provided with a bead or rib on a side facing away from the
cable (2).
11. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the contact part (3) is fixed to a support part (11) of an electrical device by a
screw connection and connects the cable shield (9) electrically to the ground potential
of the support part.
12. Contact device according to at least one of the preceding claims, characterised in that a polymer or elastomer material is moulded around the contact part (3), leaving contact
areas exposed.
13. Electrical device, comprising a support for components, which are connected by shielded
electrical cables, at least one cable shield of one of said cables being connected
to ground potential of the support by a contact device according to one of the preceding
claims.
1. Dispositif de contact pour câbles électriques avec un blindage de câble, comprenant
une partie de contact en forme d'arc, qui peut être fixée autour de la gaine du câble,
qui est dotée d'éléments de contact dépassant radialement vers l'intérieur, chaque
élément de contact (5) étant conçu en se terminant en forme de pointe (13) de telle
sorte que, lors de la fixation dans un sens de choc dirigé sensiblement vers l'intérieur,
il traverse la gaine de câble (8) et établit un contact électrique avec le blindage
de câble (9), en ce que la partie de contact (3) est conçue comme collier de câble
(6) et caractérisé en ce que la partie de contact est formée de bords, pliés radialement vers l'intérieur, du
collier de câble (3) respectivement sous la forme d'une couronne dentée (15), dont
les dents coupantes (12) forment les éléments de contact (5) et qui présente des butées
(18) pliées radialement vers l'intérieur entre les dents coupantes, par lesquelles
le collier de câble (6) est centré dans l'état fixé.
2. Dispositif de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dents coupantes (12) du collier de câble (6) fixé pénètrent la gaine de câble
(8) de telle sorte que le contact électrique est établi dans une surface (14) agencée
sensiblement concentriquement à l'axe longitudinal du câble.
3. Dispositif de contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le collier de câble (6) est formé d'une partie découpée et pliée d'une découpe de
tôle.
4. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les dents coupantes (12) sont formées en forme de triangle et les pointes (13) sont
disposées à la même distance périphérique.
5. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les dents coupantes (12) présentent une hauteur de dent (H) qui est inférieure ou
égale à une épaisseur totale D, constituée d'une épaisseur (DM) de la gaine de câble
(8) et d'une épaisseur (DS) du blindage de câble (9).
6. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les dents coupantes (12) sont disposées côté périphérie sur un interstice.
7. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) et les dents coupantes (12) sont fabriquées d'une seule
pièce et de façon homogène au niveau du matériau à partir d'un matériau métallique.
8. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) est recouverte d'un matériau résistant à la corrosion, de
préférence d'étain.
9. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) est fabriquée à base d'un matériau résistant à la corrosion.
10. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) est dotée d'une moulure ou d'une nervure sur un côté opposé
au câble (2).
11. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) est fixée par un assemblage par vis sur une partie support
(11) d'un appareil électrique et relie électriquement le blindage de câble (9) au
potentiel de masse de la partie support.
12. Dispositif de contact selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de contact (3) est enrobée de matériau de polymère ou élastomère en libérant
des surfaces de contact.
13. Appareil électrique, comprenant un support pour des ensembles, qui sont reliés par
des câbles électriques blindés, au moins une gaine de câble de l'un de ces câbles
étant reliée par un dispositif de contact selon l'une quelconque des revendications
précédentes au potentiel de masse du support.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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