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EP 1 517 359 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.10.2007 Patentblatt 2007/41 |
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Anmeldetag: 11.08.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung einer flachen Entladungslampe mit Abstandselementen
Method of manufacturing of a flat discharge lamp with spacer elements
Procédé de fabrication d'une lampe à decharge plate avec pièces d'écartement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
17.09.2003 DE 10343073
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2005 Patentblatt 2005/12 |
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Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische
Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Oran, Ahmet
89537 Giengen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 725 419 US-A- 4 204 721
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DE-A1- 19 817 478
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer flachen Entladungslampe,
im Folgenden auch verkürzend als Flachlampe bezeichnet.
[0002] Insbesondere richtet sich die Erfindung auf die Herstellung von Flachlampen, die
für dielektrisch behinderte Entladungen ausgelegt sind, bei denen also zumindest die
Elektroden einer Polarität durch eine dielektrische Schicht von dem Entladungsmedium
im Innern des Entladungsgefäßes getrennt sind. Lampen diesen Typs sind auch als dielektrische
Barriere-Entladungslampen bekannt.
[0003] Derartige Lampen eignen sich neben der Allgemeinbeleuchtung unter anderem auch zur
Hinterleuchtung von Flüssigkristallanzeigen (LCD) sowie zu Dekorations- und Werbezwecken.
Stand der Technik
[0004] Flachlampen des gattungsgemäßen Typs weisen ein Entladungsgefäß auf, welches durch
eine Bodenplatte, eine Deckenplatte sowie einen dazwischen angeordneten Rahmen gebildet
ist. Im übrigen wird hier die Technologie von Flachlampen für dielektrisch behinderte
Entladungen als Stand der Technik vorausgesetzt. Als Beispiel wird zudem verwiesen
auf die Schrift
WO 98/43277.
[0005] Aus der Schrift
DE 198 17 478 A1 ist eine flache Entladungslampe der gattungsgemäßen Art bekannt. Das Entladungsgefäß
dieser Flachlampe umfasst zwei zueinander parallele Platten, einen Rahmen sowie Abstandselemente,
die die beiden Platten gegeneinander abstützen. Jedes Abstandselement besteht aus
einer bei Fügetemperatur hochviskosen und einer niederviskosen Komponente. Vor dem
Zusammenfügen des Entladungsgefäßes ist die jeweilige vertikale Abmessung jedes Abstandselements
größer als der vorgesehene Endabstand der beiden Platten. Die dadurch zunächst freigehaltene
umlaufende spaltartige Öffnung dient als Pump- bzw. Füllöffnung des Entladungsgefäßes.
Die jeweils niederviskose Komponente jedes Abstandselements gleicht beim Zusammenfügen
des Entladungsgefäßes mögliche lokale Abweichungen der Abstände zwischen beiden Platten
aus. Nachteilig ist der mit den zweiteiligen Abstandselementen verbundene hohe Fertigungsaufwand.
Außerdem kann es passieren, dass ein Abstandselement, welches ein wenig zu kurz ist,
um zwischen den Platten geklemmt zu sein, vor dem Fügen durch den Konvektionsstrom
im Fügeofen umkippt und dadurch Ausschuss entsteht.
Darstellung der Erfindung
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden
und ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von flachen Entladungslampen anzugeben.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer flachen Entladungslampe,
insbesondere einer flachen dielektrischen Barriere-Entladungslampe, deren Entladungsgefäß
eine Grundplatte, eine Deckplatte und einen Rahmen sowie mindestens ein Abstandselement
zwischen Grundplatte und Deckplatte aufweist und mit einem Entladungsmedium gefüllt
ist, mit folgenden Verfahrensschritten: Bereitstellen eines Lotbades, Eintauchen eines
Endes des mindestens einen Abstandselements in das Lotbad, Aufbringen des mindestens
einen Abstandselements mit dem eingetauchten Ende auf der Innenseite der Grundplatte
derart, dass das mindestens eine Abstandselement (3) mittels der Lotpaste (5) des
Lotbads auf der Innenseite der Grundplatte (6) haftet, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Vielzahl von Abstandselementen (3) jeweils mit einem Ende in einer Ordnungsplatte
(1) aufgenommen und festgehalten werden, mit dem anderen Ende vorübergehend in das
Lotbad getaucht werden, mit dem Ende, das in das Lotbad getaucht war auf der Grundplatte
(6) aufgebracht werden und schließlich aus der Ordnungsplatte (1) gelöst werden.
[0008] Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0009] Das Lotbad besteht aus einer geeigneten Lotpaste, insbesondere einer Glaslotpaste.
Als Glaslotpaste eignet sich mit einem Binder vermischte niedrigschmelzende Glaslote,
z.B. Bleiborsilikat, Zinkborat oder auch Wismutbasierte Glaslote.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren bietet unter anderem den Vorteil, dass die Abstandselemente
bereits durch die Lotpaste, d.h. vor dem Aufschmelzen des Lotes an der Grundplatte
haften, so dass sie vor dem Umfallen in den nachfolgenden Fertigungsschritten gesichert
sind. Beim Aufsetzen der Abstandselemente auf die Grundplatte bildet die Lotpaste
nämlich einen dünnen Film im jeweiligen Kontaktbereich zwischen Abstandselement und
Grundplatte, so dass die Abstandselemente mittels Kapillarhaftung an der Grundplatte
haften.
[0011] Außerdem werden die bei großflächigen Lampen sehr zahlreichen Abstandselemente -
z.B. 288 Stück bei einer Lampe mit 21,3 Zoll Diagonale - vorzugsweise allesamt in
einem gemeinsamen Verfahrensschritt in das Lotbad getaucht und danach in einem weiteren
Verfahrensschritt auf die Grundplatte aufgebracht. Dazu wird eine Vielzahl von Abstandselementen
jeweils mit einem Ende in einer Ordnungsplatte aufgenommen und festgehalten, z.B.
durch Ansaugen, jeweils mit dem anderen Ende vorübergehend in das Lotbad getaucht,
anschließend über der Grundplatte positioniert und schließlich aus der Ordnungsplatte
ausgelöst, z.B. durch Ausblasen, so dass schlussendlich die Abstandselemente jeweils
mit dem Ende, das in das Lotbad getaucht war auf der Grundplatte haften. Zu diesem
Zweck ist die Ordnungsplatte mit entsprechenden Vertiefungen zur Aufnahme der Abstandselemente
versehen. Außerdem muss die Anordnung der Vertiefungen in der Ordnungsplatte den vorgesehenen
Positionen der Abstandselemente auf der Grundplatte entsprechen.
[0012] Komplettiert wird der vormontierte Aufbau vor dem Fügen im Fügeofen mit einer Deckplatte
und einen umlaufenden Rahmen, der zwischen Grundplatte und Deckplatte angeordnet ist.
Zwischen Rahmen und Deckplatte sind einige Lottabletten zur Bildung eines Pumpspaltes
angeordnet. Letztere erweichen beim Erreichen der Fügetemperatur und verschließen
die Grundplatte einschließlich der Abstandselemente, mit dem Rahmen und der Deckplatte
zum eigentlichen Entladungsgefäß der flachen Entladungslampe.
[0013] In einer Variante wird der vormontierte Aufbau so orientiert in den Fügeofen eingebracht,
dass die Innenseite der Grundplatte nach unten zeigt und folglich die Abstandselemente
nach unten hängen. Das hat den Vorteil, dass sich die Abstandselemente beim Fügen
noch senkrecht ausrichten können und danach eine ebene Auflagefläche für die Deckplatte
bieten, da die Glaslotpaste an den Enden der Abstandselemente aufschmilzt. Beim Fügen
werden außerdem gegebenenfalls minimale Höhenunterschiede ausgleichen, da die Glasplatten
bei der Fügetemperatur leicht erweichen und durch den Unterdruck in der Lampe die
Abstandselemente letztendlich bündig an die Glasplatten gepresst werden.
[0014] Prinzipiell kommen unterschiedliche Formen für die Abstandselemente in Betracht,
vorzugsweise aber zylindrische, insbesondere mit kreisförmigem Querschnitt.
[0015] Um die obige Erläuterung der Erfindung nicht unnötig zu verkomplizieren, wurde auf
die Beschreibung der die Elektroden der Flachlampe betreffenden und an sich bekannten
Fertigungsschritte verzichtet. Außerdem spielen die Elektroden für die Erfindung allenfalls
eine untergeordnete Rolle.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Im Folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden. Die Figuren zeigen:
- Fig. 1a
- eine Ordnungsplatte zur Aufnahme von Abstandselementen,
- Fig. 1b
- die Ordnungsplatte aus Fig. 1a mit eingesetzten Abstandselementen,
- Fig. 2a
- eine Seitenansicht einer Grundplatte einer Flachlampe mit aufgesetzten Abstandselementen,
- Fig. 2b
- eine Draufsicht der Grundplatte mit den aufgesetzten Abstandselementen aus Fig. 2a,
- Fig. 2c
- die Grundplatte aus Fig. 2a mit vormontiertem Rahmen und Deckplatte,
- Fig. 2d
- die aus Fig. 2c fertig gefügte Flachlampe.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0017] Zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Fertigungsschritte einer flachen dielektrischen
Barriere-Entladungslampe wird im Folgenden Bezug auf die Figuren 1a, 1b sowie 2a -
2d genommen. Dabei sind gleiche Merkmale in den Figuren mit gleichen Bezugsziffern
versehen. Auf die an sich vorher erforderlichen Fertigungsschritte wie das Aufbringen
der Elektrodenbahnen, der dielektrischen Barriere-Schicht und der Leuchtstoffschicht
soll hier nicht näher eingegangen werden, da sie für das Verständnis der Erfindung
ohne Bedeutung sind (deshalb der Einfachheit halber hier nicht dargestellt). Im übrigen
wird hierzu auf die bereits eingangs erwähnte Schrift
WO 98/43277 verwiesen. Figur 1a zeigt exemplarisch und grob schematisch eine Ordnungsplatte 1
aus Aluminium mit - der Übersichtlichkeit wegen - nur acht kreisförmigen Vertiefungen
2 zur Aufnahme von ebenfalls acht zylindrischen Abstandselementen 3 (siehe Figur 1b).
An diese Stelle sei angemerkt, dass je nach Größe einer Flachlampe erheblich mehr
Abstandselemente erforderlich sind, bei einer Lampe mit 54,1 cm (21,3'') Diagonale
beispielsweise 288 Abstandselemente. Die ca. 4,3 mm langen Abstandselemente 3 werden
in die Vertiefungen 2 eingeführt und über einen an die Ordnungsplatte 1 angeschlossenen
Schlauch 4, der mit einer Saug- bzw. Druckluftanlage (nicht dargestellt) verbunden
ist, angesaugt. Dadurch kann die Ordnungsplatte 1 einschließlich der Abstandselemente
3 umgedreht werden, ohne dass die Abstandselemente 3 aus ihren Vertiefungen 2 fallen.
Nun wird die Ordnungsplatte 1 einschließlich der Abstandselemente 3 über ein Bad aus
Glaslot Al 10104 gebracht derart, dass die freien Enden der Abstandselemente 3 in
das Lotbad eintauchen (nicht dargestellt). Anschließend wird die Ordnungsplatte mit
den Abstandselementen über der aus Glas bestehenden Grundplatte der Entladungslampe
positioniert derart, dass die mit Glaslot benetzten Enden der Abstandselemente knapp
über der Oberfläche der Grundplatte sind. Danach werden die Abstandselemente durch
Ausblasen aus der Ordnungsplatte ausgelöst und auf die Grundplatte gepresst. Nun haften
die Abstandselemente 3 mittels der Glaslotpaste 5 auf der Grundplatte 6 und können
in den nachfolgenden Fertigungsschritten nicht mehr umfallen. Zur Komplettierung des
flachen Entladungsgefäßes der Lampe wird auf die Grundplatte 6 mittels Glaslot ein
umlaufender Rahmen 7 aufgebracht, auf jede der vier Seiten des Rahmens 7 jeweils zwei
Glaslottabletten 8 und darauf schließlich eine aus Glas bestehende Deckplatte 9. Die
insgesamt acht ca. 2,4 mm hohen Glaslottabletten 8 dienen dazu, zunächst einen Spalt
10 zwischen Rahmen 7 und Deckplatte 9 zu schaffen. Als positiver Nebeneffekt berührt
die auf seiner Innenseite mit Leuchtstoff (nicht dargestellt) beschichtete Deckplatte
9 die Abstandselemente 3 (in Figur 2c nicht erkennbar) nicht mehr, weshalb diese Leuchtstoffschicht
bei der Montage auch nicht mehr Verkratzen kann. Nun wird der gesamte vormontierte
Aufbau in einen evakuierbaren Fügeofen (nicht dargestellt) gebracht. Nach dem Spülen,
Ausheizen und Befüllen mit dem Entladungsgas, wozu der oben erwähnte Spalt 10 dient,
wird die Temperatur im Fügeofen soweit erhöht, dass die Glaslottabletten 8 schmelzen
und der Rahmen 7 mit Grund- 6 und Deckplatte 9 zu einem gasdichten Entladungsgefäß
verschlossen werden (siehe Figur 2d). Alternativ kann der vormontierte Aufbau auch
umgedreht, d.h. mit nach unten hängenden Abstandselementen, in den Fügeofen eingebracht
werden. Das hat den Vorteil, dass sich die Abstandselemente beim Fügen noch senkrecht
ausrichten können und danach eine ebene Auflagefläche für die Deckplatte bieten, da
die Glaslotpaste an den Enden der Abstandselemente bei Erreichen der Fügetemperatur
aufschmilzt.
[0018] Jedenfalls bietet das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, dass die Abstandselemente
im Konvektionsstrom des Fügeofens aufgrund der Haftung an der Grundplatte mittels
Glaslotpaste nicht mehr Umkippen können. Dadurch kann der Ausschuss reduziert werden.
1. Verfahren zur Herstellung einer flachen Entladungslampe, insbesondere einer flachen
dielektrischen Barriere-Entladungslampe, deren Entladungsgefäß eine Grundplatte (6),
einen Rahmen (7) und eine Deckplatte (9) sowie mindestens ein Abstandselement (3)
zwischen Grundplatte (6) und Deckplatte (9) aufweist und mit einem Entladungsmedium
gefüllt ist,
mit folgenden Verfahrensschritten:
• Bereitstellen eines Lotbades aus Lotpaste,
• Eintauchen eines Endes des mindestens einen Abstandselements (3) in das Lotbad,
• Aufbringen des mindestens einen Abstandselements (3) mit dem eingetauchten Ende
auf der Innenseite der Grundplatte (6) derart, dass das mindestens eine Abstandselement
(3) mittels der Lotpaste (5) des Lotbads auf der Innenseite der Grundplatte (6) haftet
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Vielzahl von Abstandselementen (3) jeweils
• mit einem Ende in einer Ordnungsplatte (1) aufgenommen und festgehalten werden,
• mit dem anderen Ende vorübergehend in das Lotbad getaucht werden,
• mit dem Ende, das in das Lotbad getaucht war auf der Grundplatte (6) aufgebracht
werden und schließlich
• aus der Ordnungsplatte (1) gelöst werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Festhalten der Abstandselemente (3) in der Ordnungsplatte
(1) durch Ansaugen erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Lösen der Abstandselemente (3) aus der Ordnungsplatte
(1) durch Ausblasen erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zwischen der Deckplatte (9)
und dem Rahmen (7) zumindest ein Zwischenraum (10) als Befüllöffnung zunächst offen
gehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Zwischenraum (10) realisiert wird, indem ein
oder mehrere Lottabletten (8) zwischen dem Rahmen (7) und der Deckplatte (9) angeordnet
sind.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Längsausdehnung des mindestens
einen Abstandselements (3) senkrecht zur Grundplatte (6) im wesentlichen dem endgültigem
Abstand zwischen den Innenseiten von Grund- und Deckplatte (9) entspricht.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Grundplatte (6) mit dem
mindestens einen Abstandselement (3), der Rahmen (7) und die Deckplatte (9) in einem
evakuierbaren Ofen zu dem Entladungsgefäß gefügt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Ofen während des Fügevorgangs mit dem Entladungsmedium
gefüllt ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei der vormontierte Aufbau aus Grundplatte (6)
mit dem mindestens einen Abstandselement (3), der Rahmen (7) und die Deckplatte (9)
so orientiert in den Fügeofen eingebracht wird, dass die Innenseite der Grundplatte
(6) nach unten zeigt und folglich das mindestens eine Abstandselemente (3) nach unten
hängt.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Entladungsgefäß Entladungselektroden
aufweist, die zumindest zum Teil durch eine dielektrische Schicht von dem Entladungsmedium
im Innern des Entladungsgefäßes getrennt sind.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Elektroden als auf der Grundplatte des Entladungsgefäßes
angeordnete Elektrodenbahnen ausgebildet sind.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Lotbad ein niedrigschmelzendes
Glaslot, z.B. Bleiborsilikat, Zinkborat oder auch ein Wismut-basiertes Glaslot umfasst.
1. Method for producing a flat discharge lamp, in particular a flat dielectric barrier
discharge lamp, whose discharge vessel has a base plate (6), a frame (7) and a cover
plate (9) as well as at least one spacer (3) between the base plate (6) and the cover
plate (9) and is filled with a discharge medium, having the following method steps:
• providing a solder bath comprising solder paste,
• dipping one end of the at least one spacer (3) in the solder bath,
• applying the dipped-in end of the at least one spacer (3) to the inner side of the
base plate (6) such that the at least one spacer (3) adheres to the inner side of
the base plate (6) by means of the solder paste (5) from the solder bath characterized in that a large number of spacers (3) are in each case
• received and fixed at one end in an arrangement plate (1),
• temporarily dipped in the solder bath at the other end,
• applied to the base plate (6) at the end which was dipped in the solder bath, and
finally
• released from the arrangement plate (1).
2. Method according to Claim 1, in which the spacers (3) are fixed in the arrangement
plate (1) by being sucked on.
3. Method according to Claim 1, in which the spacers (3) are released from the arrangement
plate (1) by being blown out.
4. Method according to one of the preceding claims, in which at least one interspace
(10) is initially held open as the filling opening between the cover plate (9) and
the frame (7).
5. Method according to Claim 4, in which the interspace (10) is realized by one or more
solder tablets (8) being arranged between the frame (7) and the cover plate (9).
6. Method according to one of the preceding claims, in which the longitudinal extent
of the at least one spacer (3) at right angles to the base plate (6) essentially corresponds
to the final spacing between the inner sides of the base plate (6) and the cover plate
(9).
7. Method according to one of the preceding claims, in which the base plate (6) having
the at least one spacer (3), the frame (7) and the cover plate (9) are joined in an
evacuable furnace to form the discharge vessel.
8. Method according to Claim 7, in which the furnace is filled with the discharge medium
during the joining process.
9. Method according to Claim 7 or 8, in which the preassembled construction comprising
the base plate (6) having the at least one spacer (3), the frame (7) and the cover
plate (9) is introduced to the joining furnace with such an orientation that the inner
side of the base plate (6) points downward and, as a consequence, the at least one
spacer (3) is suspended downward.
10. Method according to one of the preceding claims, in which the discharge vessel has
discharge electrodes which are at least partially isolated from the discharge medium
in the interior of the discharge vessel by means of a dielectric layer.
11. Method according to Claim 10, in which the electrodes are in the form of electrode
paths arranged on the base plate of the discharge vessel.
12. Method according to one of the preceding claims, in which the solder bath comprises
a low-melting glass solder, for example lead borosilicate, zinc borate or else a bismuth-based
glass solder.
1. Procédé de fabrication d'une lampe à décharge plate, notamment d'une lampe à décharge
plate à barrière diélectrique, dont l'enceinte de décharge a une plaque (6) de base,
un cadre (7) et une plaque (9) de recouvrement ainsi qu'au moins un élément (3) d'entretoise
entre la plaque (6) de base et la base (9) de recouvrement et est emplie d'un milieu
de décharge
comprenant des stades de procédé suivant :
• On se procure un bain de brasure en pâte de brasure,
• On plonge une extrémité du au moins un élément (3) d'entretoise dans le bain de
brasure,
• On applique le au moins un élément (3) d'entretoise par l'extrémité qui a été plongée
sur la face intérieure de la plaque (6) de base de façon à ce que le au moins un élément
(3) d'entretoise adhère au moyen de la pâte (5) de brasure du bain de brasure à la
face intérieure de la plaque (6) de base,
caractérisé en ce que
une pluralité d'éléments (3) d'entretoise sont respectivement
• reçus et maintenus par une extrémité dans une plaque (1) de mise en ordre,
• plongés par l'autre extrémité temporairement dans le bain de brasure,
• appliqués par l'extrémité qui a été plongée dans le bain de brasure à la plaque
(6) de base et enfin
• séparés de la plaque (1) de mise en ordre.
2. Procédé suivant la revendication 1, dans lequel la fixation des éléments (3) d'entretoise
dans la plaque (1) de mise en ordre s'effectue par aspiration.
3. Procédé suivant la revendication 1, dans lequel la séparation des éléments (3) d'entretoise
de la plaque (1) de mise en ordre s'effectue par insufflation.
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel on maintient d'abord
ouvert comme ouverture de remplissage au moins un espace (10) intermédiaire entre
la plaque (9) de recouvrement et le cadre (7).
5. Procédé suivant la revendication 4, dans lequel on réalise l'espace (10) intermédiaire
en mettant un ou plusieurs comprimés (8) de brasure entre le cadre (7) et la plaque
(9) de recouvrement.
6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'étendue longitudinale
du au moins un élément (3) d'entretoise perpendiculairement à la plaque (6) de base
correspond sensiblement à la distance finale entre les faces intérieures de la plaque
de base et de la plaque (9) de recouvrement.
7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel la plaque (6) de
base ayant le au moins un élément (3) d'entretoise, le cadre (7) et la plaque (9)
de recouvrement sont joints dans un four pouvant être mis sous vide en l'enceinte
de décharge.
8. Procédé suivant la revendication 7, dans lequel on emplit le four du milieu de décharge
pendant l'opération de jonction.
9. Procédé suivant la revendication 7 ou 8, dans lequel on introduit la structure prémontée,
constituée de la plaque (6) de base ayant le au moins un élément (3) d'entretoise
du cadre (7) et de la plaque (9) de recouvrement, de façon orientée dans le four de
jonction de manière à ce que la face intérieure de la plaque (6) de base soit tournée
vers le bas et en conséquence le au moins un élément (3) d'entretoise pende vers le
bas.
10. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'enceinte de décharge
a des électrodes de décharge, qui sont séparées au moins en partie par une couche
diélectrique du milieu de décharge à l'intérieur de l'enceinte de décharge.
11. Procédé suivant la revendication 10, dans lequel les électrodes sont constituées sous
la forme de bandes d'électrodes disposées sur la plaque de base de l'enceinte de décharge.
12. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le bain de brasure
comprend un bain de brasure à bas point de fusion par exemple en borosilicate de plomb,
en borate de zinc ou également une brasure pour du verre à base de bismuth.


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