| (19) |
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(11) |
EP 1 517 755 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.06.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006794 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/002632 (08.01.2004 Gazette 2004/02) |
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| (54) |
AUTOTÜR- BZW. AUTOHAUBENHALTER
AUTOMOBILE DOOR HOLDER OR AUTOMOBILE LID HOLDER
SUPPORT DE PORTIERE OU DE CAPOT DE VEHICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK |
| (30) |
Priorität: |
01.07.2002 DE 20210136 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2005 Patentblatt 2005/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Pro-Tech Beratungs- und Entwicklungs GmbH |
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1010 Wien (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FIEDLER, Heinz
38644 Goslar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heinze, Ekkehard et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Postfach 86 06 24 D-81633 München D-81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 649 480 DE-U- 20 108 100 US-A- 3 294 668
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DE-A- 19 733 004 US-A- 2 652 359
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Autotür- bzw. Autohaubenhalter für den Fahrzeugbau nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Betriebsmittel (Autotür- bzw. Autohaubenhalter) der in Rede stehenden Art, auch als
Produktionshilfsmittel bezeichnet, haben die Aufgabe, Anbauteile, wie zum Beispiel
Türen, Heck-, Frontklappen etc., in einem definierten Abstand zum Karosserie-Grundkörper
halten, um eine Berührung bzw. ein Zusammenschlagen des Anbauteiles mit dem Grundkörper
z.B. während eines Lackierprozesses zu verhindern. Das Einsetzen dieser Betriebsmittel
bzw. Abstandhalter erfolgt am Ende des Karosseriebaus vor dem Durchlauf durch die
Vorbehandlungsbänder, bestehend aus Entfettung, Spülung, Phosphatierung und Kataphorese-Tauchlackierung
(KTL). Nach dem Einbrennen der KTL-Beschichtung in einem Umluftofen bei Temperaturen
bis 220°C gelangt die grundierte Karosserie in den eigentlichen Lackierprozess.
[0003] Diese Betriebsmittel sind für den jeweiligen Einsatzbereich und abhängig vom Fahrzeugmodell
spezifisch konstruiert und werden gegenwärtig in der Praxis aus Stahl hergestellt
und zur vielfachen Verwendung vorgesehen. Speziell und aufwendig gestaltete Fixierung-
bzw. Eingriffsabschnitte, an denen diese Teile mit dem Karosserie-Grundkörper bzw.
den Anbauteilen in Kontakt kommen, dienen zur Vermeidung von Beschädigungen der empfindlichen
Oberflächen. Aufgrund dieses Umstands und bedingt durch den eingesetzten Werkstoff,
sind die bekannten Betriebsmittel relativ teuer.
[0004] Da diese Haltevorrichtungen im Lackierprozess mitbeschichtet werden, müssen sie nach
jedem Einsatz bzw. Umlauf mechanisch, thermisch oder chemisch, verbunden mit hohen
Kosten, entlackt werden. Die Maßnahme ist notwendig, um eine Kontamination der frisch
beschichteten bzw, lackierten Karosserie-Oberfläche durch mögliche Lackstücke bzw.
Lacksplitter zu vermeiden, welche aufgrund der erforderlichen Handhabungsoperationen,
wie z.B. dem Öffnen der Anbauteile für Einbauten im Fahrzeuginnenraum, eintstehen.
[0005] Die Entlackung beinhaltet folgende Arbeitsschritte: Nach dem Ausbau (Entnahme) müssen
die Betriebsmittel nach Typen sortiert werden. Da im Lackierprozess die beweglichen
Teile des Betriebsmittels, wie z. B. Schrauben, Ausleger etc., ihre Beweglichkeit
verlieren und somit funktionsuntüchtig werden, müssen diese manuell wieder beweglich
gemacht werden. Nach der Entlackung müssen die Betriebsmittel geprüft werden, ob erstens
noch Lackreste vorhanden sind und zweitens, ob sie nicht verbogen und demzufolge nicht
mehr einsetzbar sind. Bei Nichterfüllung der geforderten Qualität müssen die Betriebsmittel
nochmals, typenbezogen sortiert, dem Entlackungsprozess zurückgeführt oder repariert
werden.
[0006] Eine Mehrfachverwendung der Befestigungselemente ist nur durch eine arbeits- und
kostenintensive Nachbearbeitung möglich, wobei stets ein Restrisiko bezüglich der
Qualität besteht und gegebenenfalls an der Fertigungslinie beim Fahrzeugbau Kosten
durch Nacharbeiten am Produkt verursacht werden.
[0007] Die gesamte Entlackungsoperation obliegt entweder dem Zulieferer oder dem Fahrzeughersteller,
was dann eigentlich nicht zu seinen Kernaufgaben gehört und somit unwirtschaftlich
ist. Ressourcen wie Raum, Personen (Werker), Management etc. müssen bereit gestellt
werden, welche somit für andere Aufgaben nicht verfügbar sind. Andererseits ist eine
Ausführung dieser Arbeiten durch den Zulieferer (Hersteller der Betriebsmittel) zumindest
in dessen eigenen Betriebstätten wegen des unvertretbaren Transportaufwandes und der
dann vorzuhaltenden hohen Betriebsmittel-Stückzahlen ausgeschlossen. Zudem wirkt der
Aufwand für die Entlackungsarbeiten in jeden Fall kostensteigernd - unabhängig davon,
wer ihn zu tragen hat.
[0008] Ferner ist die Entlackung neben den hohen Kosten in der ökologischen Gesamtbilanz
nicht sinnvoll, da die Entfernung der Beschichtung nur mit großen Emissionen an Abgasen
und mit umweltgefährdenden Rückständen möglich ist.
[0009] Schließlich erfordert die Handhabung der herkömmlichen Präzisions-Betriebsmittel
aus Stahl einige Qualifikation und hohe Sorgfalt, also den Einsatz qualifizierter
und hochbezahlter Arbeitskraft, oder den Einsatz hochpräzise arbeitender Handhabungsroboter.
[0010] In der auf die Anmelderin zurückgehenden WO 03/004173 A1 wird daher ein neuartiges
Betriebsmittel vorgeschlagen, das als Kunststoffhalter mit zwei nahe seinen Enden
angeordneten Kontakt- bzw. Eingriffsabschnitten zum Einsetzen zwischen zwei Karosserieteile
während eines Bearbeitungsvorganges ausgebildet ist. Bevorzugt besteht dieser Kunststoffhalter
zu einem wesentlichen Teil aus rezykliertem Material, so dass im Produktionsprozess,
speziell bei der Handhabung dieser Halter, wesentliche Vereinfachungen und Einsparungen
gegenüber aus Stahl bestehenden und nach jedem Einsatz aufwendig zu reinigenden Haltern
erzielt werden.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass für bestimmte Einsatzbereiche weitere Verbesserungen
dieses neuartigen Kunststoff-Betriebsmittels möglich sind.
Aus DE 201 08 100 ist ein Betriebsmittel nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein funktionell weiter verbessertes
und leicht handhabbares Betriebsmittel der gattungsgemäßen Art anzugeben.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach Anspruch
1 oder 2. Zweckmäßige Fortbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0012] Nach intensiven Praxisversuchen wurden für solche Halter geeignete Kunststoffe gefunden,
welche die geforderten Eigenschaften besitzen und sich für das Spritzgießen verwenden
lassen. Dabei kommen bevorzugt temperaturbeständige Kunststoffe mit einer Dauergebrauchstemperatur
von größer als 170°C in Betracht, wie z.B. Polysulfon, Poly(acrylether)keton, Poly(ethersulfon),
ABS (Acrylnitril/Butadien/Styrol), insbesondere aber Polyamide.
[0013] Insbesondere eignen sich Kunststoffe, welche mit Fasern, wie z.B. Glas, Kohlenstoff
oder Kevlar etc., verstärkt sind. Als besonders geeignetes Material bezüglich Beschaffungskosten,
Rezyklierfähigkeit, Spritzgießen (optimales Fliessverhalten)
[0014] Artwerwandte Betriebsmittel zeigen auch US 2,652,359 und DE 19733 004 A1. sowie mechanischen
Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen, wie sie in den Einbrennöfen vorkommen,
hat sich glasfaserverstärktes Polyamid erwiesen. Die Formelastizität der erwähnten
Kunststoffe und das Biegverhalten der konstruktiv angepassten Halter-, Ausleger- und
Eingriffsabschnitte aus diesen Materialien ermöglichen ein leichtes Einsetzen in die
dafür vorgesehenen Öffnungen der Anbauteile bzw. des Karosserie-Grundkörpers. Hierbei
ist einerseits die Gefahr einer Beschädigung angrenzender Oberflächen entscheidend
geringer als bei den bekannten harten und nicht oder kaum biegsamen Metall-Betriebsmitteln,
und andererseits funktioniert das erfindungsgemäße Betriebsmittel mit hoher Zuverlässigkeit
und Präzision.
[0015] Die bezeichneten Vorteile können insbesondere bei einer Verstärkung der Kunststoffe
durch Füllstoffe im Verhältnis von 0,1 bis 40 % nachgewiesen werden. In diesem Variationsbereich
der Füllung kann in Abhängigkeit der Anforderungen an ein gutes Fliessverhalten beim
Spritzgießen und eine entsprechende Formbeständigkeit und Festigkeit des Betriebsmittels
während des Lackiervorganges ein wünschenswertes Optimum erzielt werden.
[0016] Die erfindungsgemäßen Betriebsmittel sind insbesondere zunächst im Spritzgussverfahren
hergestellt und werden nach jedem Einsatz oder jedenfalls nach einer begrenzten Anzahl
von Einsätzen, ggf. nach vorangehender Entlackung mit an sich bekannten Verfahren,
gemahlen, wobei das resultierende Pulver direkt wieder für die Herstellung der Betriebsmittel
verwendet werden kann.
[0017] Vorteilhafterweise wird beim Spritzgießen im Recyclingbetrieb eine gewisse Menge
- bevorzugt etwa 5 - 30 %, insbesondere 10 % - von Originalrohstoff zugegeben. Dies
kann insbesondere dann sinnvoll sein, falls die Qualität des mit Lack kontaminierten
Kunststoff-Recyclingmaterials nicht mehr zufriedenstellend ist. Durch Zugabe des Originalrohstoffes
kann die Funktionalität des Betriebsmittels mit den im vorhinein genannten Vorteilen
aufrecht erhalten werden.
[0018] Die zapfen- bzw. hakenförmigen Kontakt- bzw. Eingriffsabschnitte der vorgeschlagenen
Kunststoff-Betriebsmittel sind natürlich in Anpassung an die durch die Karosseriegestaltung
des Fahrzeugtyps und die konkrete Ausführung der Türschlossbereiche, Schlossverstärkungen
etc. der Anbauteile gestaltet, zeichnen sich aber durch eine aufeinander abgestimmte
Materialelastizität des ausgewählten Kunststoffs und Formelastizität aus. Hierdurch
wird eine leichte Handhabung auch für angelernte Kräfte ohne Gefahr einer Beschädigung
der angrenzenden Oberflächen ermöglicht. Die erwähnte Formelastizität wird beispielsweise
durch geeignet bemessene und orientierte Abkantungs-, Haken-, Feder- oder Spiralelemente
realisiert. Die Einstellung der Formelastizität erfolgt neben der Auswahl der Basis-Kunststoffe
durch Wahl eines geeigneten Füllstoffs bzw. einer Faserverstärkung und von dessen
bzw. deren Anteil.
[0019] Das Einsetzen der Kunststoffhalter zwischen die auf Abstand zu haltenden Karosserie-
bzw. Anbauteile und das Entfernen zwischen diesen nach dem Bearbeitungsvorgang (speziell
Lackieren) wird auch durch die biegeelastische Ausführung von den Grundkörper des
Kunststoffhalters bildenden Stäben, Auslegern, Platten o.ä. erleichtert. Eine geeignete
Einstellung der gewünschten Biegeelastizität ist mit den erwähnten faserverstärkten
Kunststoffen entwurfsseitig leicht möglich.
[0020] Die vorgeschlagenen Materialien ermöglichen ebenso leicht die Anformung geeignet
gestaltender Handhabungsabschnitte, die das Einsetzen der Kunststoffhalter mit Handhabungsrobotern
ermöglichen und an deren Greifwerkzeuge angepasst sind. Grundsätzlich gilt auch für
die robotergestützte Montage, dass die materialbedingten Handhabungsvorteile es ermöglichen,
geringere Ansprüche an die Präzision in der Bewegungsabläufe zu stellen, was kostengünstigere
Handhabungslösungen ermöglicht.
[0021] In einer ersten bevorzugten Ausführung hat der vorgeschlagene Halter einen bügel-
oder im wesentlichen tellerförmigen Handhabungsabschnitt, der zum manuellen Erfassen
oder Angriff eines Greifwerkzeugs eines Handhabungsroboters ausgebildet ist. Er ist
hierdurch sowohl bei Montagestraßen einsetzbar, an denen die Fixierung von beweglichen
Karosserieteilen für das KTL-Bad oder die Lacklerstrecke von Hand erfolgt, als auch
in solchen, wo dies durch einen Roboter geschieht.
[0022] In einer ersten grundlegenden Ausführung handelt es sich bei dem vorgeschlagenen
Halter um einen Türhaken mit zwei Haken zum Eingriff in den Fensterschacht einer Tür
und mindestens einem Zapfen zum Eingriff in eine zur Befestigung einer Türverkleidung
dienende Öffnung der Tür. Dieser Türhaken kann sich weiterhin - alternativ zum vorgenannten
Merkmal oder kombiniert mit diesem - auszeichnen durch eine durch die Verbindungsabschnitte
zwischen den Eingriffsabschnitten definierten Erstreckungsebene, wobei der im wesentlichen
tellerförmige Handhabungsabschnitt in Draufsicht Kreisringform hat und einer zur Erstreckungsebene
des Türhakens parallelen Ebene liegt. In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung
hat der Türhaken einen zweiteiligen Aufbau aus einem Grundkörper mit mehreren Eingriffsabschnitten
zum Eingriff in Ausnehmungen einer Fahrzeugtür und wahlweise Ausnehmungen oder Widerlager
eines benachbarten Karosserieteiles und einen auf den Grundkörper schwenkbar aufsetzbaren,
im wesentlichen L-förmigen Schwenkbügel mit Eingriffsabschnitten zum Eingriff in Ausnehmungen
oder zum Anstoßen an der Tür benachbarte Karosserieabschnitte. Mit diesen Merkmalen
lässt sich ein für verschiedene Bearbeitungsschritte (KTL-Tauchbad bzw. Lackierung)
zuverlässig einsetzbarer Autotürhalter realisieren.
[0023] Bei dem als Haubenhalter bzw. -stange ausgeführten Halter mit einem ersten und zweiten
Kunststoffteil hat das zweite Kunststoffteil im wesentlichen die Außenform eines Quaders,
mit einer zylindrischen ersten Ausnehmung zum Eingriff des Zapfens des ersten Kunststoffteils
und mindestens einer langgestreckten zweiten Ausnehmung zum Eingriff eines Karosserieteilabschnittes,
insbesondere Metallbügels. Hiermit wird ein leichtes Einsetzen in die Karosserieöffnung
und Wieder-Entnehmen aus dieser ermöglicht.
[0024] Von besonderem Vorteil im Zusammenhang mit einer Roboter-Handhabung der Halter ist
eine Ausführung, die sich auszeichnet durch eine durch geradliniges Verschieben zweier
Kunststoffteile gegeneinander arretier- bzw. lösbare Verriegelungseinrichtung zum
Fixieren der Autotür bzw. Autohaube in einem vorbestimmten Abstand zum Karosserie-Grundkörper
bzw. zum Lösen dieser Fixierung. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass der bügel-
oder im wesentlichen tellerförmige Handhabungsabschnitt an der Verriegelungseinrichtung
angebracht ist und zu deren Arretieren bzw. Lösen dient.
[0025] Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im übrigen aus den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der Figuren.
Von diesen zeigen:
- Fig. 1A bis 1C
- einen Grundkörper eines Türhakens gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung
in einer Vorderansicht, einer Draufsicht und einer Seitenansicht,
- Fig. 2A und 2B
- einen Schwenkbügel, der zusammen mit dem Grundkörper nach Fig. 8A bis 8C einen Türhaken
bildet, in einer Vorderansicht und einer Draufsicht,
- Fig. 3A bis 3C
- einen aus dem Grundkörper und dem Schwenkbügel zusammengesetzten Türhaken in einer
Vorderansicht, Draufsicht und einer Seitenansicht,
- Fig. 4A bis 4E
- verschiedene Ansichten zweier Teile eines Deckelhakens zum Aufstellen einer Motorhaube
gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des aus den Einzelteilen nach Fig. 11A bis 11E zusammengebauten
Deckelhakens,
- Fig. 6A bis 6D
- einen aus einem Grundkörper und einem Schiebeelement zusammengesetzten Türhaken gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in Vorder- und Seitenansicht im verriegelten
Zustand (Fig. 6A, 6B) bzw. entriegelten Zustand (Fig. 6C, 6D),
- Fig. 7A und 7B
- eine Vorderansicht und Seitenansicht des zugehörigen Grundkörpers,
- Fig. 8A und 8B
- eine Vorderansicht und Seitenansicht des zugehörigen Schiebebügels,
- Fig. 9A bis 9C
- einen weiteren aus Grundkörper und Schiebeelement zusammengesetzten Türhaken in Vorder-
und Seitenansicht im verriegelten Zustand (Fig. 9A, 98) bzw. entriegelten Zustand
(Fig. 9C, 9D) und
- Fig. 10
- eine Vorderansicht und Seitenansicht des hierzu gehörigen Schiebeelementes.
[0026] In den Figuren 1A bis 3C ist - in für den Fachmann im wesentlichen selbsterklärender
Weise - in verschiedenen Ansichten eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Türhakens 1 dargestellt.
[0027] Dieser umfasst einen in Fig. 1A bis 1C dargestellten Grundkörper 2 mit verschiedenen
Eingriffsabschnitten zum Eingriff in vorhandene Öffnungen einer Tür. Insbesondere
dienen die Haken H1 und H2 zum Fixieren des Türhakens im Fensterschacht einer Tür,
d.h. sie hintergreifen den Fensterfalz, jeweils eines der Bügelenden B1 oder B2 (bei
einer linken bzw. rechten Tür) greift in vorhandene Öffnungen in einer Tür und dient
zur Verhinderung eines Kippelns des Türhakens, und der Zapfen Z greift in eine Öffnung
in der Tür, in der üblicherweise eine Türverkleidung befestigt wird. Fig. 2A und 2B
zeigen einen auf diesen Grundkörper aufsetzbaren Schwenkbügel 3, und in Fig. 3A bis
3C sind Gesamtansichten des Türhakens 1 dargestellt. Der aufgesetzte Schwenkbügel
3 nimmt im Produktionsablauf verschiedene Schwenkstellungen ein und verhindert mit
seinen Eingriffsabschnitten E1 bis E3 zum Anliegen oder Eingreifen an/in benachbarte
Karosserieabschnitte ein sogenanntes "Durchschlagen" der Tür und dient im Bedarfsfall
zur Gewährleistung einer erweiterten Offen-Stellung.
[0028] Die Figuren 4A bis 4E zeigen zunächst in Seitenansichten und Draufsichten sowie einer
Schnittdarstellung (Fig. 13E) zwei Kunststoff-Einzelteile 4, 5 eines Deckelhakens
6 zum Aufstellen einer Motorhaube gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
und Fig. 5 zeigt das zusammengebaute Kunststoffteil. Dieses wird im Einsatz auf eine
(nicht gezeigte) Metallstange aufgesteckt und mit dieser verrastet und bildet mit
ihr gemeinsam ein Betriebsmittel der erfindungsgemäßen Art. Die Metallstange hat einen
Ringabschnitt zum Eingriff eines Handhabungsroboters, der aber auch bei der manuellen
Betätigung nützlich ist.
[0029] Das in Fig. 4A und 4C gezeigte kleinere Teil 4 des Deckelhakens 6 wird auf das in
Fig. 4B, 4D und 4E gezeigte größere Teil in der Fig. 5 gezeigten Weise drehbar aufgesteckt.
Ein Aufnahmehaken an der Motorhaube greift im Gebrauch in die Nut N des kleineren
Teiles ein, und die Motorhaube wird mittels der Stange nach oben gedrückt. Mit dem
aus dem Kunststoffteil und der Metallstange zusammengesetzten Betriebsmittel wird
die Motorhaube zuschlagsicher in beliebigen Winkeln offengehalten, und das Kunststoffteil
ist verliersicher fixiert.
[0030] Nach Durchlaufen der entsprechenden Fertigungsstufen lässt sich das Kunststoffteil
ohne weiteres wieder von der Metallstange "abklippsen", ohne dass komplizierte Handhabungen
im Sinne eines Verschraubens, Ziehens o.ä. erforderlich wären. Es ist dann üblicherweise
mit Lack verunreinigt und wird dem weiter oben beschriebenen Recycling zugeführt.
[0031] Die Figuren 6A bis 8B einerseits und die Figuren 9A bis 10B andererseits zeigen zwei
modifizierte Ausführungen des Türhakens der in Fig. 1A bis 3C dargestellten Art. Der
Türhaken 7, der im Zusammenbauzustand in Fig. 6A bis 6D dargestellt ist, stellt hierbei
die einfachere Ausführung dar, während der Türhaken 7', der zusammengebaut in Fig.
9A bis 9D dargestellt ist, eine in der Funktionalität für den Einsatz auch im KTL-Tauchbadbereich
erweiterte Variante darstellt.
[0032] Der Türhaken 7 besteht aus einem Grundteil 8 (Fig. 7A, 7B) und einem auf diesem verschieblichen
Teil, dem sogenannten Schiebeelement 9 (Fig. 8A, 8B). Am Schiebeelement 9 ist eine
bügelförmige Handhabe 10 zur manuellen Betätigung oder zum Eingriff des entsprechenden
Greifabschnittes eines Roboters vorgesehen, um den Türhaken 7 zu handhaben und insbesondere
durch ein rein translatorische Bewegung, nämlich eine Verschiebung des Schiebeelementes
9 relativ zum Grundkörper 8, eine Arretierung der geöffneten Tür oder ein Lösen der
Arretierung zu bewirken.
[0033] Ähnlich wie die oben beschriebene erste Ausführung, hat der Grundkörper 8 einen aus
seinem mittleren Bereich hervorstehenden Zapfen Z8 zum Eingriff in eine entsprechende,
im wesentlichen kreisförmige Türöffnung sowie zwei Hakenabschnitt H8/1 und H8/2 zum
Eingriff in einen Fensterschacht bzw. hinter einen Fensterfalz der Tür. Es ist zu
erkennen, dass diese und weitere (hier nicht genauer beschriebene) Zapfen an Enden
des Grundkörpers 8 bzw. Schiebeelementes 7 jeweils über geradlinig verlaufende Profilteile,
ggf. angebunden an diese über rechtwinklig abstehende Ausleger, miteinander verbunden
sind.
[0034] Beim Türhaken 7' nach Fig. 9A bis 10B kommt der gleiche Grundkörper 8 wie bei der
vorbeschriebenen Ausführung zum Einsatz, jedoch ein aufwendiger konstruiertes Schiebeelement
9' mit zwei zusätzlichen Auslegern 11A und 11B und an deren Enden angebrachten zusätzlichen
Zapfenpaaren Z9a' bzw. Z9b' zur Realisierung zusätzlicher Fixierungsmöglichkeiten
im KTL-Bereich. Der Ver- und Entriegelungsmechanismus ist der gleiche wie bei der
weiter oben beschriebenen einfacheren Ausführung.
[0035] Der oben beschriebene Türhaken wird im Rohbauzustand gesetzt und verbleibt in der
Tür bis zur Endmontage. Durch die mit ihm mögliche "Schiebetechnik" sind folgende
Funktionen während der relevanten Bearbeitungsschritte abgedeckt:
a) Öffnen der Türen,
b) Schließen der Türen und Verriegeln,
c) Verriegeln der Türen während des innerbetrieblichen Transports (zur Verhinderung
eines Aufschlagens und zur Vermeidung von damit verbundenen Beschädigungen,
d) Lackierung durch Roboter, die entsprechende Greifmittel zum Öffnen und Schließen
der Türen haben, oder manuelle Lackierung mit manueller Betätigung.
[0036] Es werden keine zusätzlichen Betriebsmittel zum Sitz in der B- bzw. C-Säule zum Sichern
der Tür während des Lackierdurchlaufes benötigt.
[0037] In einer weiter modifizierten (hier nicht bildlich dargestellten) Ausführung ist
der Bügel des Schiebeelementes ersetzt durch eine teller- bzw. kreisringförmige Handhabe,
die unter gewissen Bedingungen noch besser für die Handhabung mittels eines Roboters
geeignet ist, aber zugleich auch eine hinreichende manuelle Betätigung ermöglicht.
[0038] Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Beispiele und hervorgehobenen
Aspekten beschränkt, sondern ebenso in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die
im Rahmen der Ansprüche liegen.
1. Autotür- bzw. Autohaubenhalter zur Halterung einer Autotür, einer Motorhaube oder
eines Kofferraumdeckels bei einem Bearbeitungsvorgang im Herstellungsverfahren, insbesondere
der KTL-Tauchbeschichtung und/oder dem Lackieren, mit an oder nahe mehrerer Enden
angeordneten Kontakt- bzw. Eingriffsabschnitten zum Eingriff in Eingriffsabschnitte
von Karosserieteilen und zu deren Fixierung in einem vorbestimmten Abstand zueinander,
gekennzeichnet durch die Ausbildung als mehrteiliger Kunststoffhalter oder kombinierter Kunststoff-Metall-Halter,
wobei
die Eingriffsabschnitte im wesentlichen Zapfengestalt oder flache Hakenform aufweisen
und je zwei Kontakt- bzw. Eingriffsabschnitte jeweils über einen geradlinig verlaufenden
oder im wesentlichen rechtwinklig abgewinkelten Halterabschnitt miteinander verbunden
sind.
2. Autotür- bzw. Autohaubenhalter zur Halterung einer Autotür, einer Motorhaube oder
eines Kofferraumdeckels bei einem Bearbeitungsvorgang im Herstellungsverfahren, insbesondere
der KTL-Tauchbeschichtung und/oder dem Lackieren, mit an oder nahe mehrerer Enden
angeordneten Kontakt- bzw. Eingriffsabschnitten zum Eingriff in Eingriffsabschnitte
von Karosserieteilen und zu deren Fixierung in einem vorbestimmten Abstand zueinander,
gekennzeichnet durch die Ausbildung als mehrteiliger Kunststoffhalter oder kombinierter Kunststoff-Metall-Halter,
mit
einem langgestreckten ersten Kunststoffteil, an dessen einem Ende ein Eingriffsabschnitt,
insbesondere in Hülsenform, zum Eingriff einer Verlängerungsstange vorgesehen ist
und dessen anderes Ende ein auf einem senkrecht zur Längserstreckung des ersten Kunststoffteils
senkrecht hervorstehenden Zapfen schwenkbar gelagertes zweites Kunststoffteil zum
Eingriff mit einem Eingriffsabschnitt einer Motorhaube oder eines Kofferraumdeckels
trägt.
3. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen bügel- oder im wesentlichen tellerförmigen Handhabungsabschnitt, der zum manuellen
Erfassen oder Angriff eines Greifwerkzeugs eines Handhabungsroboters ausgebildet ist.
4. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Kunststoffteil im wesentlichen die Außenform eines Quaders, mit einer zylindrischen
ersten Ausnehmung zum Eingriff des Zapfens des ersten Kunststoffteils und mindestens
einer langgestreckten zweiten Ausnehmung zum Eingriff eines Karosserieteilabschnittes,
insbesondere Metallbügels, hat.
5. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kunststoffhalter oder ein Kunststoffteil des Kunststoff-Metall-Halters mindestens
zu einem wesentlichen Teil aus einem hochtemperaturbeständigen Kunststoff mit einer
Dauergebrauchstemperatur von mindestens 170° C besteht.
6. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kunststoffhalter oder ein Kunststoffteil des Kunststoff-Metall-Halters aus glasfaserverstärktem
Polyamid mit einer Füllstoffverstärkung in einem Anteil zwischen 0,1 % und 40 %, insbesondere
zwischen 5 % und 20 %, besteht.
7. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kunststoffhalter oder ein Kunststoffteil des Kunststoff-Metall-Halters zu einem
wesentlichen Teil, insbesondere zu 50 % oder mehr und bevorzugt zu 70 % oder mehr,
aus recycliertem Material besteht.
8. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,dass
die Zapfen- bzw. Hakenabschnitte eine vorbestimmte Form- und Materialelastizität zum
oberflächenschonenden Eindringen in hierfür bestimmte Ausnehmungen der Karosserieteile
aufweisen und durch geringfügig biegeelastische Profilteile eines Kunststoffhalter-Grundkörpers,
insbesondere mit der Grundform eines U- oder Doppel-T-Profils, miteinander verbunden
sind.
9. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5 bis 8,
gekennzeichnet durch
die Ausbildung als Türhaken mit zwei Haken zum Eingriff in den Fensterschacht einer
Tür und mindestens einem Zapfen zum Eingriff in eine zur Befestigung einer Türverkleidung
dienende Öffnung der Tür.
10. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5 bis 9,
gekennzeichnet durch
die Ausbildung als Türhaken mit einer durch die Verbindungsabschnitte zwischen den Eingriffsabschnitten definierten Erstreckungsebene,
wobei der im wesentlichen tellerförmige Handhabungsabschnitt in Draufsicht Kreisringform
hat und einer zur Erstreckungsebene des Türhakens parallelen Ebene liegt.
11. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5 bis 10,
gekennzeichnet durch
die Ausbildung als Türhaken, der einen zweiteiligen Aufbau aus einem Grundkörper mit
mehreren Eingriffsabschnitten zum Eingriff in Ausnehmungen einer Fahrzeugtür und wahlweise
Ausnehmungen oder Widerlager eines benachbarten Karosserieteiles und einen auf den
Grundkörper schwenkbar aufsetzbaren, im wesentlichen L-förmigen Schwenkbügel mit Eingriffsabschnitten
zum Eingriff in Ausnehmungen oder zum Anstoßen an der Tür benachbarte Karosserieabschnitte
aufweist.
12. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine durch geradliniges Verschieben zweier Kunststoffteile gegeneinander arretier- bzw. lösbare
Verriegelungseinrichtung zum Fixieren der Autotür bzw. Autohaube in einem vorbestimmten
Abstand zum Karosserie-Grundkörper bzw. zum Lösen dieser Fixierung.
13. Autotür- bzw. Autohaubenhalter nach Anspruch 12 und einem der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der bügel- oder im wesentlichen tellerförmige Handhabungsabschnitt an der Verriegelungseinrichtung
angebracht ist und zu deren Arretieren bzw. Lösen dient.
1. Automobile door or hood holder for holding an automobile door, an engine hood or a
trunk lid during a treatment process in the production method, particularly during
cataphoretic dip coating and/or painting, having contact or engaging sections situated
at or near several ends provided for engaging inside engaging sections of body parts
for fixing these body parts at a predetermined distance from one another,
characterized by
its configuration in the form of a multi-part plastic holder or combined plastic/metal
holder, with the engaging sections essentially having the shape of pins or flat hooks
and each two contact or engaging sections being joined to one another via a holder
section which runs in a straight line or is essentially right-angled.
2. Automobile door or hood holder for holding an automobile door, an engine hood or a
trunk lid during a treatment process in the production method, particularly during
cataphoretic dip coating and/or painting, having contact or engaging sections situated
at or near several ends provided for engaging inside engaging sections of body parts
for fixing these body parts at a predetermined distance from one another,
characterized by
its configuration in the form of a multi-part plastic holder or combined plastic/metal
holder having an elongated first plastic part, at the end of which an engaging section
is provided, particularly in the form of a sleeve, to engage with an extension rod
and the other end of which is disposed with a pivotally-mounted vertically-projecting
second plastic pin part perpendicular to the longitudinal extension of the first plastic
part to engage with an engaging section of an engine hood or a trunk lid.
3. Automobile door or hood holder in accordance with claim 1,
characterized by
a handling section configured in bracket or of substantially plate-shaped form for
manually engaging or grasping a gripping tool of a robotic mechanism.
4. Automobile door or hood holder in accordance with claim 2,
characterized in that
the second plastic part essentially has the external form of a cuboid with a cylindrical
first recess to engage the pin of the first plastic part and at least one elongated
second recess to engage a body section, in particular a metal bracket.
5. Automobile door or hood holder according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plastic holder or a plastic part of the plastic/metal holder consists, at least
to a substantial extent, of a highly thermally-stable plastic which can be used at
a continuous service temperature of at least 170°C.
6. Automobile door or hood holder according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plastic holder or a plastic part of the plastic/metal holder consists of glass
fiber-reinforced polyamide with a filler reinforcement in a proportion between 0.1%
and 40%, in particular between 5% and 20%.
7. Automobile door or hood holder according to one of the preceding claims,
characterized in that
the plastic holder or a plastic part of the plastic/metal holder consists of recycled
material to a substantial extent, in particular up to 50% or more, preferably to 70%
or more.
8. Automobile door or hood holder according to one of the preceding claims,
characterized in that
the pin or hook sections exhibit a predefined elasticity of shape and material such
that they can be inserted into apertures provided for the purpose in the body parts
without damaging their surfaces and are connected to one another by marginally-flexible
profile sections of a base plastic holder body, in particular having the basic structure
of a U-shaped or double-T profile.
9. Automobile door or hood holder according to one of claims 1, 3 or 5 - 8,
characterized by
the configuration as a door hook having two hooks to engage in the window channel
of a door and at least one pin to engage in at least one aperture disposed in the
door for attaching a door trim.
10. Automobile door or hood holder according to one of claims 1, 3 or 5 - 9,
characterized by
the configuration as a door hook having an elongated plane defined through the connecting
sections between the engaging sections, whereby the essentially plate-shaped handling
section is of annulus form in top plan view, and a parallel plane to the elongated
plane of the door hook.
11. Automobile door or hood holder according to one of claims 1, 3 or 5 - 10,
characterized by
the configuration as a door hook exhibiting a two-part structure of a base body having
a plurality of engaging sections for engaging in recesses of a vehicle door and alternatively
recesses or counter bearings of an adjacent body part and an essentially L-shaped
swivel bracket with engaging sections which is pivotably affixable to the base body
for engaging in recesses or abutting body sections adjacent the door.
12. Automobile door or hood holder according to one of the preceding claims,
characterized by
a fixing/releasing locking mechanism for fixing the automobile door or automobile
hood at a predetermined distance from the base body and/or to release this fixation
by a straight-line displacing of two plastic parts relative one another.
13. Automobile door or hood holder according to claim 12 and one of claims 3 - 12,
characterized in that
the handling section configured in bracket or of substantially plate-shaped form is
disposed on the locking mechanism and serves to fix, respectively release same.
1. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile supportant une portière
d'automobile, un capot moteur ou un couvercle de coffre arrière pendant une étape
de traitement du procédé de fabrication, en particulier du revêtement cataphorique
par immersion et/ou du laquage, avec, disposés sur ou à proximité de plusieurs extrémités,
des sections de contact ou d'engagement pour l'engagement avec des section d'engagement
de pièces de carrosserie et pour leur fixation les unes aux autres en conservant un
écartement prédéterminé,
caractérisé par la constitution en tant que support en matière synthétique ou support combiné métal
- matière synthétique en plusieurs parties, les sections d'engagement ayant, pour
l'essentiel, une forme de tourillon ou une forme plate de crochet et dont chaque fois
deux sections de contact ou d'engagement sont chaque fois reliées ensemble par une
section de support s'étendant de façon rectiligne ou, pour l'essentiel, coudée à angle
droit.
2. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile supportant une portière
d'automobile, un capot moteur ou un couvercle de coffre arrière pendant une étape
de traitement du procédé de fabrication, en particulier du revêtement KTL par immersion
et/ou du laquage, avec, disposés sur ou à proximité de plusieurs extrémités, des sections
de contact ou d'engagement pour l'engagement avec des section d'engagement de pièces
de carrosserie et pour leur fixation les unes aux autres en conservant un écartement
prédéterminé,
caractérisé par la constitution en tant que support en matière synthétique ou support combiné métal
- matière synthétique en plusieurs parties, avec une première pièce longiligne en
matière synthétique à une extrémité de laquelle est prévue une section d'engagement,
en particulier en forme de douille, pour engager une tige de prolongation et dont
l'autre extrémité porte une deuxième pièce dépassant perpendiculairement en matière
synthétique logée de façon pivotante sur un tourillon perpendiculairement à l'extension
longitudinale de la première pièce en matière synthétique pour l'engagement avec une
section d'engagement d'un capot moteur ou d'un couvercle de coffre arrière.
3. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon la revendication 1,
caractérisé par
une section de manipulation en forme de cintre ou, pour l'essentiel, en forme d'assiette,
constituée pour être prise manuellement ou pour l'engagement d'un outil de préhension
d'un robot manipulateur.
4. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la deuxième pièce en matière synthétique possède, pour l'essentiel, une forme extérieure
parallélépipédique avec un premier creux cylindrique pour l'engagement du tourillon
de la première pièce en matière synthétique et au moins un deuxième creux longiligne
pour l'engagement d'une section de pièce de carrosserie, en particulier d'un cintre
métallique.
5. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support en matière synthétique ou une pièce en matière synthétique du support métal
- matière synthétique se constitue au moins pour une partie importante d'une matière
synthétique résistant aux hautes températures avec une température permanente d'utilisation
d'au moins 170 °C.
6. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support en matière synthétique ou une pièce en matière synthétique du support métal
- matière synthétique se constitue de polyamide renforcé de fibres de verre avec un
renforcement en matériau de remplissage dans une proportion entre 0,1 % et 40 %, en
particulier entre 5 % et 20 %.
7. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support en matière synthétique ou une pièce en matière synthétique du support métal
- matière synthétique se constitue pour une partie importante, en particulier pour
50 % ou plus, de préférence 70 % ou plus, de matériau recyclé.
8. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les sections en tourillon ou en crochet présentent une élasticité prédéterminée de
forme et de matériau pour la pénétration, sans abîmer la surface, dans des creux prévus
pour cela dans les pièces de carrosserie et sont reliées ensemble par des pièces profilées
légèrement élastiques en flexion d'un corps de base de support en matière synthétique,
en particulier de forme de base d'un profil en U ou en T double.
9. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications 1, 3 ou 5 à 8,
caractérisé par
la constitution en tant que crochet de portière avec au moins deux crochets pour l'engagement
dans l'ouverture de passage de fenêtre d'une portière et au moins un tourillon pour
l'engagement dans une ouverture de la portière servant à la fixation d'une garniture
de portière.
10. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications 1, 3 ou 5 à 9,
caractérisé par
la constitution en tant que crochet de portière avec un plan d'extension défini par
les sections de liaison entre les sections d'engagement, la section de manipulation
pour l'essentiel en forme d'assiette, vue d'en haut, possédant une forme d'anneau
circulaire et figurant en un plan parallèle au plan d'extension du crochet de porte.
11. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications 1, 3 ou 5 à 10,
caractérisé par
la constitution en tant que crochet de portière présentant une structure en deux pièces
constituées d'un corps de base avec plusieurs sections d'engagement pour l'engagement
dans des creux d'une portière de véhicule et, au choix, des creux ou des butées d'une
pièce de carrosserie avoisinante, et un cintre pivotant, pour l'essentiel en forme
de L, pouvant se poser sur le corps de base en en autorisant le pivotement, avec des
sections d'engagement pour l'engagement dans des creux ou pour venir buter contre
des sections de carrosserie avoisinant la portière.
12. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
caractérisé par
un dispositif d e verrouillage pouvant être arrêté ou détaché par le coulissement
rectiligne l'une vers l'autre de deux pièces en matériau synthétique pour fixer la
portière d'automobile ou le capot d'automobile en conservant un écartement prédéterminé
du corps de base de carrosserie ou pour détacher cette fixation.
13. Support de portière d'automobile ou de capot d'automobile selon la revendication 12
et l'une quelconque des revendications 3 à 12,
caractérisé en ce que
la section de manipulation en forme de cintre ou, pour l'essentiel, en forme d'assiette
est montée sur le dispositif de verrouillage et sert à son arrêt ou sa libération.