[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektrolyten zur galvanischen Abscheidung von Aluminium,
ein Verfahren zur Herstellung des Elektrolyten sowie seine Verwendung.
[0002] Die galvanische Abscheidung von Aluminium aus metallorganischen Komplexen ist bereits
lange bekannt. Schon 1954 beschrieb H. Lehmkuhl in seiner Dissertation an der TH Aachen
die Möglichkeiten dieser Systeme und insbesondere die Vorteile im Hinblick auf Abscheideverhalten
und elektrische Leitfähigkeit sogenannter 1:2-Systeme, wobei ein mol Alkalimetallhalogenid
mit 2 mol Aluminiumalkyl komplexiert ist. Diese Erfindungen sind beschrieben in der
DE 1 047 450.
[0003] Anfänglich wurden für die Umsetzung dieser Elektrolyse-Systeme in großtechnisch anwendbaren
Beschichtungsanlagen, insbesondere Elektrolyte der Formel NaF · 2AI (C
2H
5)
3 gelöst in einem aromatischen Kohlenwasserstoff, üblicherweise Toluol, eingesetzt.
Obwohl die Aluminium-Abscheidungen mit diesen Systemen an sich von guter Qualität
waren, war die schlechte Streufähigkeit des Systems, die vergleichbar ist mit wässrigen
Chromelektrolyten, ein großer Nachteil für den technischen Durchbruch dieses Verfahrens
im industriellen Maßstab.
[0004] Eine wesentliche Verbesserung der Streufähigkeit wurde erhalten, indem die Natriumionen
im Komplex durch Kaliumionen ausgetauscht wurden. Durch diese Verbesserung war es
auch möglich, kompliziert geformte Teile zu beschichten.
[0005] Verfahrenstechnisch gesehen sind solche Elektrolyte jedoch nicht einsetzbar, da sie
bei der üblichen Verdünnung in Toluol bei Raumtemperatur nicht flüssig sind. Die Schmelzpunkte
von KF · 2Al(C
2H
5)
3 bzw. KF ·2Al(CH
3)
3 liegen bei ca. 127 - 129 °C bzw. 151 - 152 °C. Beispielsweise kristallisiert eine
Lösung von KF · 2Al(C
2H
5)
3 · 4 Toluol bereits bei 60 - 65 °C aus. Dies führt bei technischen Anlagen zu großen
Problemen durch Verstopfung und Bildung von Rückständen in Rohrleitungen, Filtern
und Pumpen.
[0006] Dieser Nachteil wurde gelöst durch Einsatz von Elektrolyt-Systemen, die mehrere Arten
von Aluminium-Alkylverbindungen enthalten. Dabei können 2 oder 3 verschiedene Aluminium-Alkyl-Komponenten
nebeneinander eingesetzt werden. Derartige Elektrolyt-Systeme werden beispielsweise
beschrieben in der EP 0 084 816 B2, EP 0 402 761 A1 und der DE 1047450. In diesen
Systemen werden neben Aluminiumtriethyl auch Aluminiumtriisobutyl und/oder Alumniumtrimethyl
eingesetzt.
[0007] Es hat sich jedoch gezeigt, dass Aluminiumtriisobutyl bedingt durch die geringe thermische
Stabilität im Vergleich zu Aluminiumtriethyl bei den üblichen Abscheidetemperaturen
von 90 - 100 °C zersetzt wird unter Abspaltung von Isobuten. Dies tritt insbesondere
auf, wenn Alumniumtriisobutyl in größeren Mengen im Komplex vorliegt. Die Zersetzung
dieses Komplexes führt zu rauhen und teilweise unbrauchbaren Abscheidungen. Dieses
Problem tritt bei Aluminiumtrimethyl nicht auf, jedoch ist der Einsatz von größeren
Mengen dieser Aluminium-Alkylverbindung bedingt durch den sehr hohen Preis, der etwa
30 - 35 Mal höher ist, als der von Aluminiumtriethyl nicht wirtschaftlich.
[0008] In den letzten Jahren haben daher für die industrielle Durchführung des Verfahrens
ausschließlich Systeme auf der Basis von Aluminumalkyl-Komplexen für die Aluminiumabscheidung
Bedeutung erlangt. So wird beispielsweise in der DE 198 556 66 ein Elektrolyt zur
Aluminiumabscheidung beschrieben, der zwar die Forderung nach verbesserter Streufähigkeit
erfüllt, jedoch aufgrund mangelnder Verfügbarkeit an reinem Natriumhydrid als Ausgangskomponente
nicht industriell einsetzbar ist.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Elektrolyten zur galvanischen Abscheidung
von Aluminium zur Verfügung zu stellen, der mit seinen Komponenten eine gute Leitfähigkeit,
ein hohes Streuvermögen, eine hohe Stromdichtebelastbarkeit aber auch eine gute Löslichkeit
aufweist, kommerziell leicht zugänglich ist und preiswert hergestellt werden kann.
[0010] Diese technische Aufgabe wird gelöst durch einen Elektrolyt zur galvanischen Abscheidung
von Aluminium, der eine Mischung aus mindestens zwei aluminiumorganischen Komplexen
der Formel NaF·2Al(R
1)
3 (I) und NaH·2AI(R
2)
3 (II) enthält, worin R
1 und R
2 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine C
1 - C
4-Alkylgruppe sind. Der erfindungsgemäße Elektrolyt erweist sich als überaus vorteilhaft,
da er alle Forderungen für ein wirtschaftliches und weit anwendbares Verfahren zur
Aluminiumabscheidung erfüllt. Der Elektrolyt weist eine hohe Streufähigkeit bei gleichzeitiger
guter Leitfähigkeit, ausgezeichneter Löslichkeit und guter kommerzieller Zugänglichkeit
auf. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Elektrolyt aus einer Mischung
aus m-mol NaF·2Al(R
1)
3 (I) und n-mol und NaH · 2Al(R
2)
3 (II), wobei m = 0,25 - 1,25, vorzugsweise 0,5 - 1,0 ist und n = 1,75 - 0,75, vorzugsweise
1,5 - 1,0 ist. m und n sind in bevorzugter Weise gleich 2.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist R
1 und R
2 in den allgemeinen Formeln I und II Ethyl.
[0012] Der Elektrolyt ist als Mischkomplex bei 20 °C flüssig, wird jedoch vorzugsweise in
Form einer Lösung in einem organischen Lösungsmittel eingesetzt. Als Lösungsmittel
dienen bei Raumtemperatur flüssige, aromatische Kohlenwasserstoffe wie beispielsweise
Benzol, Xylol und Toluol, wobei das Verhältnis zu den aluminiumorganischen Komplexen
der Formel I und II 1:1 bis 6:1, vorzugsweise 2:1 bis 4:1 ist. In einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform ist das organische Lösungsmittel im Elektrolyt in einer Konzentration
von 1 -10 mol, vorzugsweise 1 - 4 mol pro mol aluminiumorganischen Komplexen enthalten.
Beim Einsetzen des oben beschriebenen erfindungsgemäßen Elektrolyten wurde festgestellt,
dass neben dem Vorteil einer auszuschließenden Kristallisation bis zu einer Temperatur
von - 20 °C auch eine verbesserte Streufähigkeit sowie eine erheblich verbesserte
elektrochemische Belastbarkeit erreicht wird. Dies führt dazu, dass Abscheidungen
von Aluminium mit einer dreifach höheren kathodischen Stromdichte als bei den bisher
bekannten Systemen möglich sind. Dies führt zu einer erheblich schnelleren und daher
wirtschaftlicheren Aluminiumabscheidung und war mit den bisherigen Elektrolytsystemen
nicht möglich.
[0013] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des Elektrolyten.
Die Herstellung des Elektrolyten kann in bekannter Weise zunächst durch Herstellung
der entsprechenden aluminiumorganischen Komplexe der Formel I und II erfolgen und
anschließendes Mischen dieser Komplexe. Für die Herstellung des aluminiumorganischen
Komplexes der Formel II ist der Einsatz von Natriumhydrid notwendig. Natriumhydrid
ist eine sehr reaktive Substanz, die an feuchter Luft selbstentzündlich ist und mit
Feuchtigkeit heftig zu NaOH und H
2 reagiert. Es hat sich daher besonders vorteilhaft erwiesen bei der Herstellung des
Elektrolyten der allgemeinen Formel II die Substanz NaH nicht in Reinform sondern
als industriell verfügbare Formulierung in Paraffinöl oder einem anderen nicht mit
NaH reagierenden Öl, insbesondere Weissöl, einzusetzen. Hierdurch werden die oben
angegebenen Risiken ausgeschlossen, da NaH in diesen Ölen stabil ist. Es wurde überraschenderweise
festgestellt, dass das in dieser Lösung vorhandene Weissöl bei der anschließenden
Aluminierung zu keinerlei Haftungsproblemen führt, wie dies beispielsweise aus der
wässrigen Galvanik bekannt ist.
[0014] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung des Elektrolyten erfolgt daher durch
folgende Schritte:
[0015] Herstellung von NaF·2Al(R
1)
3 (I) durch Umsetzung von NaF·Al(R
1))
3, Herstellung von NaH·2Al(R
1)
3 (11) durch Umsetzung von NaH, das als kommerzielles Produkt in Weissöl vorliegt,
mit AI(R
2)
3, anschließendes Mischen der aluminiumorganischen Komplexverbindungen der Formel I
und II.
[0016] In einer zweiten alternativen Verfahrensweise erfolgt die Herstellung der aluminiumorganischen
Komplexverbindung II NaH · 2Al(R
2)
3 in situ. Dabei wird wie folgt verfahren: zunächst wird die aluminiumorganische Komplexverbindung
der Formel I NaF·2Al(R
1)
3 durch Umsetzung von NaF mit Al(R
1)
3 hergestellt. Danach erfolgt eine Zugabe von AI(R
2)
3 zu der aluminiumorganischen Komplexverbindung der Formel NaF · 2Al(R
1)
3. Danach erfolgt eine Zugabe von NaH, das als kommerzielles Produkt in Weißöl vorliegt
zu der Lösung aus AI(R
2)
3 und NaF·2Al(R
1)
3 Man erhält auf diese Weise ebenfalls den erfindungsgemäßen Elektrolyten. R
1 und R
2 können unabhängig voneinander gleich oder verschieben eine C
1 - C
4 Alkylgruppe sein. In bevorzugter Ausführungsform erfolgen die Reaktionen in einem
organischen Lösungsmittel, besonders bevorzugt in einem aromatischen Lösungsmittel
und ganz besonders bevorzugt in Toluol.
[0017] In einer dritten alternativen Verfahrensweise erfolgt die Herstellung der gebrauchsfertigen
Elektrolytlösung in situ, indem NaF und NaH, beide in Weissöl, bereits im gewünschten
Verhältnis zusammen gegeben werden und als Suspension, vorzugsweise in Toluol, vorgelegt
werden. Danach erfolgt die Zudosierung der entsprechenden Mengen an AI(R
2)
3 und Al(R
2)
3. Nach Vermischen und gegebenenfalls unter Zufuhr von Wärme wird der erfindungsgemäße
Elektrolyt erhalten.
[0018] Auf diese Art und Weist ist es möglich, den erfindungsgemäßen Elektrolyten wirtschaftlich
und ohne aufwendige Sicherheitsmaßnahmen, die beim Einsatz von Natriumhydrid in Reinform
notwendig wären, herzustellen. Weiterhin wurde festgestellt, dass überraschenderweise
der Einsatz der Natriumhydridkomponente in einer industriell verfügbaren Weissölformulierung
keinerlei Nachteil bei der Aluminiumbeschichtung hat. Das Weissöl, das bei der Herstellung
in geringen Mengen mit in den Elektrolyten eingeschleppt wird, führt im Gegensatz
zur wässrigen Galvanik nicht zu Haftungsproblemen.
[0019] Der erfindungsgemäße Elektrolyt wird zur Herstellung von Aluminiumschichten auf elektrisch
leitenden Materialien verwendet. Unter elektrisch leitenden Materialien im Sinne der
Erfindung werden elektrisch leitende Werkstoffe wie auch Schichten verstanden, die
auf Werkstoffe aufgebracht werden und elektrisch leitend sind. Diese elektrisch leitendenden
Schichten können ebenfalls mit Hilfe des erfindungsgemäßen Elektrolyten mit Aluminiumschichten
versehen werden. Die genannten Materialien können Metalle aber auch leitenden Kunststoffe
sein.
[0020] Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
Beispiel 1
[0021] Herstellung der Komponente NaF·2AlEt
3 + 2Toluol (Verbindung I)
[0022] 28,7 g (683,3mmol) NaF wurden mit 155,8g AIEt
3 (1366,6mmol)) unter Rühren auf 100 °C Badtemperatur für 6h erhitzt. Zu dem klaren,
farblosen Reaktionsprodukt mischt man nach Abkühlen auf Raumtemperatur 125,7g (1366mmol)
Toluol. Die homogene Lösung besitzt bei 95°C eine Leitfähigkeit von 19,5mS/cm.
Beispiel 2
[0023] 
[0024] 4,62g (120,5mmol) NaH, kommerzielles Produkt der Fa. DEGUSSA (62,6%ig in Paraffin)
wurde in 10g Toluol aufgeschlämmt und unter Rühren mit 27,4g (240,3 mmol) AlEt
3 in 12,2g Toluol versetzt. Es tritt eine Erwärmung auf. Die farblose Lösung enthält
etwas grauen Bodensatz, der durch Filtration über eine Glasfaserhülse entfernt werden
kann. Die unfiltrierte Lösung besitzt bei 95°C eine Leitfähigkeit von 21,2 mS/cm.
Beispiel 3
[0025] Herstellung des Mischelektrolyten

[0026] 54,8 (120,7mmol) NaF·2AIEt
3+2Toluol wurde mit 52,3g (120,0mmol) NaH·2AlEt
3+2Toluol innig vermischt. Die noch vorhandene schwache graue Trübung im Gemisch aus
dem Hydridkomplex wurde durch Filtration über eine Glasfaserhülse entfernt. Der Mischelektrolyt
ist direkt zur galvanischen Aluminium-Abscheidung geeignet; die Leitfähigkeit beträgt
bei 95°C 24,1mS/cm.
Beispiel 4
[0027] Bestimmung der Streufähigkeit des Elektrolyten aus Beispiel 3
[0028] Die Streufähigkeit des Elektrolytsystems wurde mittels einer modifizierten Minizelle
nach Haring-Blum (siehe Lehmkuhl H., K. Mehler und U. Landau, Adv. in elektrochem.
Science and Engineering (Ed. H. Gerischer, C.W. Tobias)) Vol., 3, Weinheim 1994, bestimmt.
Figur 1 zeigt die Streufähigkeit des Mischelektrolyten NaH·2AlEt
3 + NaF·2AlEt
3 + 4Toluol.
Beispiel 5
[0029] Beschichtung von Stahlschrauben mit Aluminium
[0030] Ein Elektrolyt gemäß Beispiel 3 wurde zur Beschichtung eingesetzt. Zwischen zwei
Anoden aus Raffinal-Aluminium wurde eine rotierenden 8.8 Stahlschraube als Kathode
bei 93 bis 95°C elektrolysiert. Die Kathodenstromdichte betrug in den drei Versuchen
nacheinander 1,8, 2,0, 2,2 A/dm
2. Alle Stahlschrauben konnten in ausreichender Weise mit Aluminium beschichtet werden.
Die gemessene Dicken der Aluminiumschicht waren bei 1,8 A/dm
2 15µ, bei 2,0 A/dm
2 20µ und bei 2,2A/dm
2 10µ.
1. Elektrolyt zur galvanischen Abscheidung von Aluminium enthaltend eine Mischung aus
mindestens zwei aluminiumorganischen Komplexen der Formel
NaF • 2 Al(R1)3 (I) und NaH • 2 Al(R2)3 (II)
worin R1 und R2 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine C1 bis C4 Alkylgruppe sind.
2. Elektrolyt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung aus m mol NaF · 2 Al(R1)3 und n mol NaH · 2 Al(R2)3 besteht und m 0,25 bis 1,25, und n 1,75 bis 0,75 ist.
3. Elektrolyt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass m 0,5 bis 1,0 und n 1,5 bis 1,0 ist.
4. Elektrolyt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass m + n gleich 2 sind.
5. Elektrolyt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass R1 und R2 Ethyl sind.
6. Elektrolyt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er ein organisches Lösungsmittel enthält.
7. Elektrolyt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Lösungsmittel zu den aluminiumorganischen Komplexen der Formel
I und II 1:1 bis 6:1 ist.
8. Elektrolyt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Lösungsmittel zu den aluminiumorganischen Komplexen 2:1 bis 4:1
ist.
9. Elektrolyt nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel in einer Konzentration von 1 bis 10 mol pro mol aluminiumorganischen
Komplexen enthalten ist.
10. Elektrolyt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel in einer Konzentration von 1 bis 4 mol pro mol aluminiumorganischen
Komplexen, enthalten ist.
11. Elektrolyt nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel ein aromatisches Lösungsmittel ist.
12. Elektrolyt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das aromatische Lösungsmittel Benzol, Toluol oder Xylol oder ein Gemische derselben
ist.
13. Verfahren zur Herstellung des Elektrolyten nach den Ansprüchen 1 bis 12,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- Herstellung von NaF · 2 Al(R1)3 durch Umsetzung von NaF mit Al(R1)3
- Herstellung von NaH · 2 AI(R2)3 durch Umsetzung von NaH, das als kommerzielles Produkt in Weissöl vorliegt, mit AI(R2)3
- Mischen NaF · 2 Al(R1)3 und NaH · 2 Al(R2)3
oder
- Herstellung von NaF · 2 Al(R1)3 durch Umsetzung von NaF mit Al(R1)3
- Zugabe von Al(R2)3 zu NaF · 2 Al(R1)3
- Zugabe von NaH, das als kommerzielles Produkt in Weissöl vorliegt, zu der Lösung
aus AI(R2)3 und NaF · 2 Al(R1)3
oder
- Mischen von NaF und NaH in Weissöl im gewünschten Mengenverhältnis
- Zugabe von Al(R 2)3 und 2 Al(R1)3 und
worin R
1 und R
2 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine C
1 bis C
4 Alkylgruppe sind.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionen in einem organischen Lösungsmittel erfolgen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel ein aromatisches Lösungsmittel ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das aromatische Lösungsmittel Toluol ist.
17. Verwendung des Elektrolyten nach den Ansprüchen 1 bis 12 zur Herstellung von Aluminiumschichten
auf elektrisch leitenden Materialien oder elektrisch leitenden Schichten.