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EP 1 519 178 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
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Anmeldetag: 22.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Einrichtung zum Erfassen von unwuchtabhängigen Bewegungserscheinungen
bei einer Wäschetrommel
Method and device for detecting movements due to unbalance of a washing drum
Méthode et dispositif pour détecter les mouvements de balourd d'un tambour de machine
à laver.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
29.09.2003 DE 10345591 11.06.2004 DE 102004028365
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2005 Patentblatt 2005/13 |
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Patentinhaber: Diehl AKO Stiftung & Co. KG |
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88239 Wangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Weinmann, Martin
88339 Bad Waldsee (DE)
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Vertreter: Diehl Patentabteilung |
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c/o Diehl Stiftung & Co. KG
Stephanstrasse 49 90478 Nürnberg 90478 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 349 798 GB-A- 2 174 513
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DE-A- 3 421 845
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren und eine Einrichtung gemäß den Gattungsangaben der
unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Ein Verfahren und eine Einrichtung zum Erfassen von unwuchtabhängigen Bewegungserscheinigungen
bei einer Wäschetrommel mittels Drehzahlmessung sind etwa aus der EP 0 349 798 B1
bekannt.
[0003] Danach wird die in einer Haushalts-Waschmaschine um ihre horizontale Achse rotierende
Wäschetrommel über ein Reduktionsgetriebe, dort eine Transmission, von einem in seiner
Drehzahl steuerbaren Elektromotor angetrieben, der mit einem Tachogenerator als Drehgeber
bestückt ist. Dessen Rotor läuft als Aktuator drehstarr mit der Motorwelle um, während
sein Stator als Aufnehmer starr am Motorgehäuse festgelegt ist, das seinerseits an
dem Bottich montiert ist, innerhalb dessen die in der Bottich-Stirnwand gelagerte
Trommel rotiert. Die Ausgangsspannung oder die Ausgangsfrequenz des Drehgebers ist
ein Maß für die momentane Motordrehzahl und somit auch für die momentane, der Motordrehzahl
gegenüber untersetzte, Trommeldrehzahl. Diese Drehzahlen erfahren unwuchtabhängige
Schwankungen, so dass die Signalschwankung am Ausgang des Drehgebers ein Maß für die
momentane Unwucht in der Beladung der Wäschetrommel ist. Solch einer Unwucht kann
im Programmablauf einer Wasch- oder Schleudermaschine durch eine Wäscheverteilphase
begegnet werden, ehe das Programm für den Trommelantrieb auf deutlich höhere Drehzahl
zum Entfeuchten und schließlich zum Trockenschleudern der Wäsche in der Trommel weitergeschaltet
wird.
[0004] Derartige Maßnahmen haben sich bei marktgängigen Waschmaschinen und Wäscheschleudern
mit im wesentlichen horizontaler Drehachse ihrer Wäschetrommeln durchaus bewährt.
Allerdings erfassen Drehgebersysteme nur die Drehzahl bzw. die Winkelbeschleunigung
um die Trommelachse, die im wesentlichen mit der Hauptmassenträgheitsachse zusammenfällt.
Andererseits treten bei bezüglich des Mittelpunktes der Trommel-Drehachse unsymmetrischer
Beladung auch noch Beschleunigungskomponenten an der Trommel auf, die Taumelbewegungen
der Trommel in Nick- und Gierrichtung und entsprechende Bewegungskomponenten des Bottichs,
in welcher die Trommel gelagert ist, zur Folge haben. Solche Bewegungen können nicht
mit einem Sensor erfaßt werden, dessen Aufnehmer steif mit dem Bottich verbunden ist,
da sie nicht um die Masseträgheitsachse der Trommeldrehung herum zentripetal zur Drehachse
orientiert sind, sondern auf unwuchtbedingten Schwingungen um die Y- und um die Z-Achse
eines räumlich kartesischen Koordinatensystems beruhen, wenn dessen X-Achse die Drehachse
der Wäschetrommel ist. Solche unwuchtbedingten Schwingungen zusätzlich zu denjenigen
um die X-Achse treten insbesondere auf, wenn sich die Wäsche in axialer Richtung innerhalb
der Trommel ungleich verteilt. Das kommt etwa bei höherpreisigen Maschinen vor, bei
denen zur leichteren Einsichtnahmemöglichkeit und zur größeren Bequemlichkeit des
Be- und Entladevorganges die Achse der Wäschetrommel von der Eingriffsöffnung her
nach rückwärts geneigt verläuft. Dadurch verteilt sich die nach dem Anheben in der
Trommel in Schwerkraftrichtung und somit vertikal zurückfallende Wäsche hier nicht
mehr oder weniger symmetrisch zum Mittelpunkt der Trommelachse. Dies führt vermehrt
zu unwuchtbedingten Belastungen um Massenträgheitsachsen quer zur Rotationsachse und
somit zu den Taumelbeanspruchungen der Trommel und des sie umgebenden Bottichs. Daraus
resultiert die Gefahr, daß der Bottich insbesondere seitlich gegen die Innenwandungen
des ihn umgebenden Gerätegehäuses anschlägt. Dem kann zwar durch einen größeren lichten
Abstand zwischen Gehäuse und Bottich begegnet werden, was dann aber eine Verringerung
des Trommeldurchmessers und dadurch eine verringertes Beladungsvolumen bedingt und
somit den höheren Maschinenpreis konterkariert.
[0005] In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung die technische Problemstellung
zugrunde, bei der beladenen Wäschetrommel auch solche Unwuchterscheinungen zu erfassen,
welche zu Taumelbeanspruchungen der Trommel führen, die nicht infolge Drehzahlschwankungen
um die Trommelachse detektierbar sind, denen aber ebenfalls zur Vermeidung kritischer
unwuchtbedingter Auslenkungen des Bottichs über den Trommelantrieb steuerungstechnisch
entgegengewirkt können werden soll. Insbesondere sollen deshalb mit vorliegender Erfindung
unwuchtbedingte Schwingungen der Trommel erfaßt werden können, die mit einem in herkömmlicher
Weise starr an die Maschine gekoppelten Drehgeber nicht erfaßt werden können.
[0006] Zur Lösung dieses Problems sind aus der DE 34 21 845 A1 bereits ein Verfahren und
eine Einrichtung gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche 1 bzw. 6 bekannt.
[0007] Ausgehend davon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein solches
Verfahren und eine solche Einrichtung weiter zu verbessern.
[0008] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch die in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen
Kombinationen der wesentlichen Merkmale gelöst. Danach findet nicht mehr ein starr
an das Gerät, in der die Wäschetrommel rotiert, gekoppelter Aufnehmer des Drehgebers
Anwendung, sondern sein Aufnehmer ist gegen eine elastische Rückstellkraft tangential
bzw. um die Drehachse des mit der Trommel umlaufenden Aktuators verlagerbar. Dadurch
erfaßt der Drehgeber zusätzlich eine Winkelbeschleunigung um eine der beiden anderen
Hauptmasseträgheitsachsen, die senkrecht zur Drehachse der Wäschetrommel stehen und
deshalb zu einer Taumelbewegung der Trommel führen können.
[0009] Normalerweise wird es ausreichen, ein Maß für die Taumelbewegung nur aus der Winkelbeschleunigung
um eine der beiden zur Trommel-Drehachse senkrechten Masseträgheitsachsen abzuleiten;
bei horizontaler Drehachse vorzugsweise um die vertikale Achse, um ein seitliches
Anschlagen der taumelnden Trommel gegen den sie umgebenden Laugen-Bottich bzw. dieses
Bottichs gegen die seitlichen Gehäusewände durch rechtzeitiges, antriebsseitig gegenphasiges
Gegensteuern des Motors zu vermeiden. Wenn aber in der Ebene quer zur Trommeldrehachse
zwei Drehgeber mit erfindungsgemäß elastisch an die Maschine gekoppelten Aufnehmern
orthogonal zueinander angeordnet sind, läßt sich daraus für jede der beiden Hauptträgheitsachsen
quer zur Rotationsachse der Trommel eine stets aktuelle Winkelbeschleunigungsinformation
gewinnen.
[0010] Das ist von besonderem Interesse bei schräg gelagerten Wäschetrommeln, die durch
den Benutzer wesentlich leichter zu beladen und zu entladen sind und einen leichteren
optischen Einblick in den Trommelinhalt bieten. Die Wäsche in einer sich drehenden
schräg gehalterten Trommel fällt natürlich weiterhin in Richtung der Gravitationskraftwirkung
und deshalb nun nicht mehr senkrecht zur Drehachse der Trommel, woraus eine ungleiche
Verteilung über die axiale Länge der
[0011] Trommel wahrscheinlicher wird. Die kann zu Taumelbewegungen bei der hochtourigen
Trommelrotation führen, die durch herkömmliche Drehgebersysteme mit ihrer starren
Geräteanbindung nicht erfassbar sind. Um allen derart möglichen Taumelbewegungen z.B.
über eine phasenrichtige Ansteuerung des Trommelantriebsmotors entgegenwirken zu können,
müssen die beiden Winkelbeschleunigungen um die Massenträgheitsachsen orthogonal zur
Hauptmassenträgheitsachse X erfasst werden. Das die Trommeldrehzahl angebende Ausgangssignal
des Drehgebers erfährt dafür eine von den zusätzlichen Nick- bzw. Gierbewegungen der
Wäschetrommel abhängige Variation, weil der jeweilige Aufnehmer des Drehgebers erfindungsgemäß
nicht mehr starr festgelegt ist, sondern in der Querebene zur Trommel-Drehachse unter
dem Einfluß der auftretenden Taumelkräfte gegen die elastische Kraft einer Rückstelleinrichtung
verlagerbar ist. Zwei in dieser Querebene orthogonal zueinander gegebene erfindungsgemäße
Verlagerungsmöglichkeiten von Drehgeber-Aufnehmem liefern somit getrennte Beeinflussungen
der Ergebnisse der laufenden Drehzahlmessungen an der Trommel, nämlich nach Maßgabe
der Nick- und der Gierbeanspruchungen der Wäschetrommel.
[0012] Die erfindungsgemäße Erfassung von Taumelbewegungen durch die bei verlagerbarem Drehgeber-Aufnehmer
dem aktuellen Drehzahlmesswert überlagerten Schwankungen ist nicht nur bei horizontaler
oder bei gegenüber der Horizontalen leicht geneigter Drehachse der Trommel anwendbar,
sondern bei beliebiger räumlicher Winkellage der Drehachse und deshalb ebenso bei
vertikaler X- oder Drehachse der Trommel, wie im Falle der so genannten Aktuator-Waschmaschinen.
Während für die prinzipiellen Erläuterungen vorstehend, und auch in der unten folgenden
Beispielsbeschreibung, zur Erleichterung des Verständnisses davon ausgegangen ist,
daß der Aktuator des Drehgebersystemes drehstarr mit der Trommel gekoppelt und dessen
Aufnehmer gegen eine elastische Rückstellkraft verschwenkbar ist, ist im Rahmen vorliegender
Erfindung auch die umgekehrte Zuordnung realisierbar, also eine z.B. drehelastische
Kopplung des Rotors oder dergleichen Aktuators an die Trommel bei herkömmlicher starrer
Kopplung des Spulensystemes oder dergleichen Aufnehmers an das die Trommel tragende
Geräteteil. Entscheidend ist erfindungsgemäß, daß die Taumelbeanspruchungen der rotierenden
Trommel das vom Drehgebersystem gelieferte Drehzahlsignal entsprechend intensiv schwanken
lassen.
[0013] Zur näheren Erläuterung der Erfindung, sowie ihrer Vorteile und Weiterbildungen wird
auf die weiteren Ansprüche und auf nachstehende Beschreibung von in der Zeichnung
unter Beschränkung auf das Wesentliche und nicht maßstabsgerecht skizzierten bevorzugten
Realisierungsbeispielen zur erfindungsgemäßen Lösung verwiesen. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen elastisch an den Trommel-Bottich gekoppelten Stator eines Tachogenerators als
Drehgeber,
- Fig. 2
- eine elastisch verlagerbare Lichtschranke eines Impulsfolgefrequenzgebers als Drehgeber
und
- Fig. 3
- eine Weiterbildung des Drehgebers nach Fig. 2, um Winkelbeschleunigungen um die beiden
auf der Trommeldrehachse senkrecht stehenden Masseträgheitsachsen und damit die vollständige
Taumelbeanspruchung der Wäschetrommel um die Y- und Z-Achsen sensieren zu können.
[0014] In Fig. 1 ist in Stirnansicht gegen ihre der Beladungsöffnung gegenüberliegende Rückseite
eine Wäschetrommel 11 einer Haushaltswaschmaschine oder einer Haushaltswäscheschleuder
skizziert, die hier in der Rückwand eines kubisch skizzierten Bottichs 12 verdrehbar
gelagert ist. Der Bottich 12 ist schwingfähig, elastisch aber bedämpft, in einem Maschinen-Gehäuse
13 aufgehängt. Ein direkt oder getrieblich mit der Wäschetrommel 11 gekoppelter Motor
für die Drehbewegung der Wäschetrommel 11 um ihre beispielsweise gegenüber der Horizontalen
geneigte Drehachse 14 ist in den vereinfachten Darstellungen der Zeichnung fortgelassen.
Dargestellt ist aber in Fig.1 eine Transmission 15 zur drehstarren Kopplung des permanentmagnetischen
Rotors eines tachogeneratorischen Drehgebers 18 an die elektromotorisch angetriebene
Wäschetrommel 11. Die Drehachse 20 des Rotors im Drehgeber 18 ist im wesentlichen
parallel zur Drehachse 14 der Wäschetrommel 11 orientiert, die ihrerseits im räumlichen
kartesischen Koordinatensystem (wie in Fig. 1 angedeutet) als X-Achse definiert sei.
Hierbei handelt es sich um die Hauptmasseträgheitsachse des rotierenden Systems der
beladenen Wäsche-Trommel 11 für den Fall einer zu deren Mittelpunkt etwa axialsymmetrisch
verteilten Massebelegung.
[0015] Wie die Wäsche-Trommel 11 ist auch der Rotor des Drehgebers 18 über dessen Stator
am Bottich 12 drehbar gelagert. Angetrieben von der Trommel 11 rotiert der Rotor innerhalb
des Spulensystems seines Stators. Der Rotor ist somit der Aktuator 16 und das Spulensystem
der Aufnehmer 17 des Drehgebers 18. Der liefert als Tachogenerator eine drehzahlabhängige
Ausgangsspannung oder als Frequenzgenerator eine drehzahlabhängige Impulsfolge an
eine Auswerteschaltung, die (in der Zeichnung nicht berücksichtigt) gesondert beigestellt
sein kann, in der Praxis aber bevorzugt mit in der Mikroprozessor-Steuerung des Antriebsmotors
für den Betrieb der Wäschetrommel 11 realisiert ist.
[0016] Die Besonderheit dieses Drehgebers 18 liegt nun darin, dass sein Aufnehmer 17 in
Form des Stators nicht mehr drehstarr am Bottich 12 oder sonstigen die Trommel 11
verdrehbar halternden Geräteteil festgelegt ist, sondern gegen eine elastische Rückstelleinrichtung
19 um die Drehachse 20 des Aktuators 16 verschwenkbar ist, wobei die maximal verschwenkbare
Auslenkung alternativ oder zusätzlich zur elastischen Rückstelleinrichtung 19 durch
zwei (nicht gezeichnete) Anschläge (je einem pro Schwenkrichtung) begrenzt sein kann.
Der Aufnehmer 17 weist dabei eine gegenüber seiner Drehachse 20 exzentrische Masseverteilung
auf, was in der Skizze durch eine extern lokal applizierte exzentrische Zusatzmasse
21 veranschaulicht ist. Hierdurch wird bei einer Winkelbeschleunigung um die vertikale
Y-Achse infolge einer Taumelbewegung der Trommel 11 dem Drehzahlsignal des Drehgebers
18 ein Drehzahlfehler als Schwankung des Drehzahlmesswertes überlagert, welche in
der steuerungstechnischen Auswertung als Maß für die aktuelle Taumelamplitude dient.
[0017] Ein Antrieb der unwuchtigen Wäschetrommel 11 mit mäßiger Drehgeschwindigkeit führt
zu relativ langen Periodendauem der schwankenden Ausgangssignale des Drehgebers 18,
denen gegenüber eventuelle Verfälschungen infolge geringfügiger Pendelbewegungen des
Aufnehmers 17 meßtechnisch eliminierbar sind, insoweit sie nicht in der Praxis sogar
ganz vernachlässigbar sind. Dieser relative Drehzahlfehler steigt jedoch mit zunehmender
Drehzahl der Trommel 11 aufgrund deren dann stärkerer Taumelneigung an, weshalb bei
den hohen Drehzahlen des Schleuderbetriebes am Ausgang des Drehgebers 18 aufgrund
entsprechend stark taumelbedingter Verlagerung des Aufnehmers 17 ein auswertbar großer
Drehzahlfehler auftritt. Diese der Drehzahlmessung überlagerte Schwankung steht also
in unmittelbarem Zusammenhang mit der Taumelbewegung der Trommel 11 als Folge von
Winkelbeschleunigungen um die zur Drehachse X = 14 senkrechten Masseträgheitsachsen
Y und Z, zumal dann, wegen der hohen potentiellen Energie der beladenen Trommel 11
bei hohen Drehzahlen, auch unter Unwuchteinflüssen die Drehzahlschwankungen um die
Drehachse 14 selbst nur noch sehr gering sind im Vergleich zu den durch die Taumelbeanspruchungen
ausgelösten Meßwert-Schwankungen.
[0018] Auf diese Weise werden erfindungsgemäß mittels des verschwenkbar montierten Drehgeber-Aufnehmers
17 Auswirkungen von Kräften erfasst, die beim starr auf die bloße Drehbewegung der
Wäschetrommel 11 abgestellten Drehgeber nicht erfassbar wären, aber doch eine erhebliche
Beeinträchtigung der Betriebssicherheit der Maschine zur Folge haben können.
[0019] Bei der Variante nach Fig. 2 ist die Wäschetrommel 11 unmittelbar mit dem Aktuator
16 des Drehgebers 18 ausgestattet, so dass die Trommeldrehachse 14 und die Aktuatordrehachse
20 mit der Hauptmasseträgheitsachse X zusammenfallen. Ein Aufnehmer 17' ist hier starr
am Bottich oder Gehäuse (12 bzw. 13 in Fig. 1) gehaltert. Der mit der Wäschetrommel
11 rotierende Aktuator 16 hat eine lückende Struktur, etwa (wie in der Vergrößerung
der Fig. 2 angegeben) in Form von im Tastverhältnis "1" gleichförmig aufeinanderfolgenden
Schlitzen oder Blendenlöchem von beispielsweise angenähert rechteckförmigem Querschnitt.
Die Lückung dieses Aktuators 16 wird in diesem Beispielsfalle längs seines äußeren
Randes von einer Gabellichtschranke als dem Aufnehmer 17' U-förmig übergriffen. Immer
dann, wenn der Aktuator 16 infolge seiner Lückung lichtdurchlässig ist, spricht der
Drehgeber 18 an, weil der Aufnehmer 17' durchschaltet. Die Folgefrequenz der so von
der Lichtschranke ausgelösten Impulse ist ein Maß für die momentane Drehgeschwindigkeit
der Wäschetrommel 11 um ihre Achse 14.
[0020] Zusätzlich wird dieser Aktuator 16 in Form des mit der Wäschetrommel 11 drehstarr
rotierenden Lückenkranzes von einem Aufnehmer 17 übergriffen, der zwar auch am Bottich
12 bzw. Gehäuse 13 montiert ist, aber nicht starr festgelegt, sondem wieder gegen
eine Rückstelleinrichtung 19 in und gegen Bewegungsrichtung des Aktuators 16 zu einem
konstruktiv vorgegebenem Grade verlagerbar. Auch hier kann die maximale Verlagerung
des Aufnehmers 17 alternativ oder zusätzlich zur Rückstelleinrichtung 19 durch einen
oder zwei (der Übersicht halber nicht gezeichnete) Anschläge (je einer pro Bewegungsrichtung
des Aufnehmers 17) begrenzt sein.
[0021] Einer exzentrischen Zusatzmasse bedarf es hier nicht, weil dieser Lichtschranken-Aufnehmer
17 schon in sich keine zur X-Achse konzentrische Masseverteilung aufweist. Dessen
Verlagerung tritt wieder ein, wenn aufgrund von Winkelbeschleunigungen um die Trägheitsachse
Y Kräfte quer zu dieser Achse und somit in Z-Richtung auf den beweglich montierten
Aufnehmer 17 einwirken. Im Zuge einer solchen Verlagerung des elastisch abgestützten
Aufnehmers 17 in oder gegen Bewegungsrichtung des Aktuators 16 variiert bei hoher
Drehgeschwindigkeit der Wäschetrommel 11 wieder die vom Drehgeber 18 ausgelöste Impulsfolge
deutlich gegenüber derjenigen vom gerätestarren Aufnehmer 17', der die Drehbewegung
der Trommel 11 um ihre Achse X = 14 erfaßt. Diese variable Impulsfrequenzdifferenz
ist ein Maß für die Gierbewegung der Wäschetrommel 11, also deren Auslenkung um die
vertikale Y-Achse in der horizontalen Z-Richtung quer zur X-Richtung, der Drehachse
14, die für diese Ausführungsbeispiele im wesentlichen horizontal angenommen ist.
[0022] Bei der Weiterbildung gemäß Fig. 3 handelt es sich im Prinzip um zwei Drehgeber 18,
18a mit verlagerbaren Aufnehmern 17 der Art, wie vorstehend in Zusammenhang mit Fig.
2 erläutert. Diese beiden Drehgeber 18, 18a sind in einer Ebene, die senkrecht zur
Trommeldrehachse 14 orientiert ist und somit in der Koordinatenebene der Y- und Z-Achsen
liegt, orthogonal gegeneinander verschwenkt gehaltert. Dadurch verlagert der eine
Aufnehmer 17 sich wieder wie zuvor aufgrund von Winkelbeschleunigungen um die Y-Achse
in Z-Richtung, und der orthogonal dazu orientierte Aufnehmer 17a aufgrund von Winkelbeschleunigungen
um die Z-Achse in Y-Richtung. Ein Vergleich der schwankenden Ausgangsfrequenzen dieser
beiden Drehgeber 18, 18a in Bezug auf einen apparativ starr orientierten Aufnehmer
(17 in Fig. 2) erübrigt sich nun, weil die Impulsfolgefrequenzen der beiden gegen
ihre elastischen Rückstelleinrichtungen 19, 19a verlagerbaren Aufnehmer 17 und 17a
unmittelbar miteinander verglichen werden können. Deren relative Veränderungen sind
jeweils ein Maß für die Taumelkräfte, die nun in beiden Koordinatenrichtungen quer
zur Trommeldrehachse 14 gesondert erfasst sind.
[0023] So wird durch die Erfindung berücksichtigt, daß insbesondere bei höheren Drehzahlen
der elektromotorisch angetriebenen Wäschetrommel 11 nicht nur Winkelbeschleunigungen
um deren Drehachse 14 als der Hauptmasseträgheitsachse X auftreten, sondern zusätzlich
von der axial exzentrischen Beladung abhängige Nick- und Gierkräfte aufgrund von Winkelbeschleunigungen
um die jeweils zur X-Achse räumlich orthogonalen Z- und Y-Achsen. Daraus resultieren
Taumelbewegungen, die durch einen in herkömmlicher Weise parallel zur X-Achse starr
an die Maschine gekoppelten Drehgeber 18 nicht erfassbar sind, weil sie auch um andere
Achsen (Y, Z) als um die X-Achse wirksam sind. Sie führen zu einer Relativbewegung
des nun relativ zur Maschine gegen elastische Rückstellkräfte verlagerbar montierten
Aufnehmers 17 und damit auch relativ zu der Drehbewegung des Aktuators 16, so dass
das Ausgangssignal des Drehgebers 18 messtechnisch deutlich erfassbare Drehzahlschwankungen
führt. Diese sind ein Maß für die aktuelle Taumelbewegung der Wäschetrommel 11, welcher
ihr Antrieb aktiv entgegenwirken kann, z.B. durch das Anfahren einer anderen Drehzahl
mit geringeren resonanzbedingten Trommelauslenkungen, durch Änderung des Drehzahlgradienten,
um kritische Resonanzfrequenzen schneller zu durchfahren, durch Neuverteilung der
Wäsche oder insbesondere bei niedrigen Schleuderdrehzahlen durch phasenrichtig überlagerte
Drehmomentschwankungen des Trommelantriebs.
1. Verfahren zum Erfassen von unwuchtabhängigen Bewegungserscheinungen bei einer Wäschetrommel
durch Messen deren Drehbewegung, bei dem um eine Trägheitsachse quer zur Drehachse
der Wäschetrommel auftretende Winkelbeschleunigungen über eine Verlagerung des Aufnehmers
oder Aktuators eines Drehgebersystems als Schwankung im DrehzahlMesswert erfasst werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlagerung des Aufnehmers oder Aktuators des Drehgebersystems gegen eine elastische
Rückstellkraft tangential oder um die Drehachse des Aktuators gerichtet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlagerung des Aufnehmers oder Aktuators des Drehgebersystems ferner gegen mindestens
einen, vorzugsweise zwei Anschläge erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die aufgrund der Verlagerung meßbare Schwankung im Ausgangssignal des Drehgebers
als Maß für die aus überlagerter Nick- bzw. Gierbeanspruchung der Wäschetrommel resultierende
Taumelbewegung erfasst wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass relative Drehzahländerungen in zueinander orthogonalen Richtungen quer zur Drehachse
der Wäschetrommel erfasst werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die verlagerungsabhängige Drehzahländerung mit dem Drehzahlsignal von einem anderen
Drehgeber verglichen wird, der starr angeordnet ist oder der ebenfalls, aber gegenüber
einer anderen Trägheitsachse, elastisch verlagerbar ist.
6. Einrichtung zum Erfassen von unwuchtabhängigen Bewegungserscheinungen bei einer Wäschetrommel
(11), die mit einem Drehgeber (18) als Drehzahlmessinstrument ausgestattet ist, von
dem eine Komponente des mit der Wäschetrommel (11) rotierenden Aktuators (16) oder
des an sich gerätefesten Aufnehmers (17) relativ zur anderen Komponente in oder gegen
die Aktuator-Drehrichtung verlagerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtung eine elastische Rückstelleinrichtung aufweist, wobei die eine Komponente
des Aktuators (16) oder des Aufnehmers (17) relativ zur anderen Komponente gegen diese
elastische Rückstelleinrichtung (19) tangential oder um die Drehachse des Aktuators
verlagerbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aktuator (16) oder der Aufnehmer (17) ferner gegen mindestens einen, vorzugsweise
zwei Anschläge verlagerbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Drehgeber (18) als spannungsgebender oder frequenzgebender Tachogenerator ausgelegt
ist, dessen permanentmagnetischer Rotor als Aktuator (16) im Stator-Spulensystem eines
Aufnehmers (17) rotiert, der eine bezüglich seiner Drehachse exzentrische Masseverteilung
aufweist und relativ zur Bewegung des Aktuators (16) gegen die elastische Rückstellkraft
der Rückstelleinrichtung (19) und/oder gegen den oder die Anschläge verdrehbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Drehgeber (18) ein Impulsgeber mit einem mit der Wäschetrommel (11) drehgekoppelten
Impulsmuster als Aktuator (16) vorgesehen ist, dessen Aufnehmer (17) in tangentialer
Richtung bezüglich der Bewegung des Aktuators (16) gegen die elastische Rückstellkraft
der Rückstelleinrichtung (19) und/oder gegen den oder die Anschläge verlagerbar ist,
wobei vorzugsweise ein optoelektronischer Drehgeber (18) mit einer Loch- oder Schlitz-Blendenscheibe
als Aktuator (16) in einer Lichtschranke als Aufnehmer (17) vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass außerdem ein nicht verlagerbarer Aufnehmer (17') vorgesehen ist, dessen Ausgangsfrequenz
mit der Ausgangsfrequenz des verlagerbaren Aufnehmers (17) verglichen wird.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei in der Ebene quer zur Trommel-Drehachse (14) orthogonal gegeneinander verschwenkt
angeordnete, jeweils verlagerbare Aufnehmer (17,17a) vorgesehen sind, wobei die Ausgangsfrequenzen
der beiden verlagerbaren Aufnehmer (17,17a) miteinander verglichen werden.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Wäschetrommel (11) ihrer Taumelbewegung nach Maßgabe der Schwankung
des Drehzahlsignales vom Drehgeber (18) durch Beeinflussung der Drehzahl oder ihres
Gradienten bzw. durch Neuverteilung der Wäsche oder durch phasenrichtig überlagerte
Drehmomentschwankungen des Antriebs aktiv entgegenwirkt.
1. Method for sensing unbalance-dependent movement phenomena in a laundry drum by measuring
the rotational movement thereof, in which angular accelerations occurring about an
axis of inertia transversely with respect to the axis of rotation of the laundry drum
are sensed as a fluctuation in the measured value of the rotational speed via a displacement
of the sensing element or actuator of a rotational sensor system, characterized in that the displacement of the sensing element or activator of the rotational sensor system
is directed tangentially or about the axis of rotation of the activator counter to
an elastic restoring force.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the displacement of the sensing element or actuator of the rotational sensor system
furthermore takes place against at least one, preferably two stops.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the fluctuation in the output signal of the rotational sensor, which fluctuation
can be measured on account of the displacement, is sensed as a measure for the wobbling
movement resulting from a combined pitching and yawing stress on the laundry drum.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that relative changes in rotational speed in directions orthogonal to one another are
sensed transversely with respect to the axis of rotation of the laundry drum.
5. Method according to Claim 3 or 4, characterized in that the displacement-dependent change in rotational speed is compared with the rotational-speed
signal from another rotational sensor, which is arranged rigidly or can likewise be
displaced elastically, but in relation to another axis of inertia.
6. Device for sensing unbalance-dependent movement phenomena in a laundry drum (11) which
is equipped with a rotational sensor (18) as an instrument for measuring the rotational
speed, by means of which a component of the actuator (16) rotating together with the
laundry drum (11) or the sensing element (17) fixed per se on the appliance can be
displaced relative to the other component in or counter to the direction of rotation
of the actuator, characterized in that, the device has an elastic restoring device, it being possible for the one component
of the actuator (12) or of the sensing element (17) to be displaced relative to the
other compound tangentially or about the axis of rotation of the actuator counter
to this elastic restoring device (19).
7. Device according to Claim 6, characterized in that the actuator (16) or the sensing element (17) can furthermore be displaced against
at least one, preferably two stops.
8. Device according to Claim 7, characterized in that the rotational sensor (18) is designed as voltage-generating or frequency-generating
tachogenerator whose permanent-magnet-type rotor rotates as an actuator (16) in the
stator coil system of a sensing element (17), which has an eccentric distribution
of masses with respect to its axis of rotation and can be rotated relative to the
movement of the actuator (16) counter to the elastic restoring force of the restoring
device (19) and/or against the stop or the stops.
9. Device according to Claim 7, characterized in that the rotational sensor (18) provided is a pulse generator having a pulse pattern,
which is coupled in terms of rotation to the laundry drum (11), as actuator (16),
the sensing element (17) of which can be displaced in the tangential direction with
respect to the movement of the actuator (16) counter to the elastic restoring force
of the restoring device (19) and/or against the stop or the stops, with, preferably,
an optoelectronic rotational sensor (18) having a perforated or slotted diaphragm-type
disc being provided as the actuator (16) in a light barrier as the sensing element
(17).
10. Device according to Claim 8 or 9, characterized in that, in addition, a nondisplaceable sensing element (17') is provided, the output frequency
of which is compared with the output frequency of the displaceable sensing element
(17).
11. Device according to one of Claims 6 to 9, characterized in that two sensing elements (17, 17a) which are arranged pivoted orthogonally in relation
to each other in the plane transverse to the axis of rotation (14) of the drum and
can in each case be displaced are provided, the output frequencies of the two displaceable
sensing elements (17, 17a) being compared with each other.
12. Device according to one of Claims 6 to 11, characterized in that the drive of the laundry drum (11) actively counteracts the wobbling movement thereof
in accordance with the fluctuation in the rotational-speed signal from the rotational
sensor (18) by influencing the rotational speed or its gradient or by redistributing
the laundry or by torque fluctuations in the drive which are combined in proper phase.
1. Procédé pour détecter des mouvements de balourd d'un tambour de machine à laver en
mesurant son mouvement de rotation, avec lequel des accélérations angulaires produites
autour d'un axe d'inertie transversal par rapport à l'axe de rotation du tambour de
machine à laver sont détectées par le biais d'un décalage de l'enregistreur ou de
l'actionneur d'un système de codeur rotatif sous la forme d'une fluctuation dans la
valeur mesurée de la vitesse de rotation, caractérisé en ce que le décalage de l'enregistreur ou de l'actionneur du système de codeur rotatif est
dirigé contre une force de rappel élastique de manière tangentielle ou périphérique
à l'axe de rotation de l'actionneur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le décalage de l'enregistreur ou de l'actionneur du système de codeur rotatif s'effectue
en plus contre au moins une, de préférence deux butées.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fluctuation mesurable du fait du décalage est détectée dans le signal de sortie
du codeur rotatif sous la forme d'une mesure de la nutation résultant des contraintes
superposées de tangage ou de lacet du tambour de machine à laver.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les variations relatives de la vitesse de rotation sont détectées dans des directions
orthogonales l'une à l'autre transversalement à l'axe de rotation du tambour de machine
à laver.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la variation de la vitesse de rotation dépendante du décalage est comparée avec le
signal de vitesse de rotation provenant d'un autre codeur rotatif qui est fixé à demeure
ou qui peut lui aussi être décalé par effet élastique par rapport à un autre axe d'inertie.
6. Dispositif pour détecter des mouvements de balourd d'un tambour de machine à laver
(11), lequel est équipé d'un codeur rotatif (18) servant d'instrument de mesure de
la vitesse de rotation et dont une composante de l'actionneur (16) qui tourne avec
le tambour de machine à laver (11) ou de l'enregistreur (17) fixe sur l'appareil peut
être décalée par rapport à l'autre composante dans le même sens ou en sens inverse
de la rotation de l'actionneur, caractérisé en ce que le dispositif présente un dispositif de rappel élastique, l'une des composantes de
l'actionneur (16) ou de l'enregistreur (17) pouvant être décalée par rapport à l'autre
composante de manière tangentielle ou périphérique à l'axe de rotation de l'actionneur
contre ce dispositif de rappel élastique (19).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'actionneur (16) ou l'enregistreur (17) peuvent en plus être décalés contre au moins
une, de préférence deux butées.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le codeur rotatif (18) est réalisé sous la forme d'un générateur tachymétrique délivrant
une tension ou délivrant une fréquence dont le rotor à magnétisme permanent fait office
d'actionneur (16) qui tourne dans le système des bobines de stator d'un enregistreur
(17), lequel présente une distribution excentrique des masses par rapport à son axe
de rotation et peut exercer une torsion par rapport au mouvement de l'actionneur (16)
contre la force de rappel élastique du dispositif de rappel (19) et/ou contre la ou
les butées.
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le codeur rotatif (18) prévu est un codeur à impulsions avec un modèle d'impulsions
couplé de manière rotative avec le tambour de machine à laver (11) et faisant office
d'actionneur (16), dont l'enregistreur (17) peut être décalé dans le sens tangentiel
par rapport au mouvement de l'actionneur (16) contre la force de rappel élastique
du dispositif de rappel (19) et/ou contre la ou les butées, un codeur rotatif optoélectronique
(18) muni d'un disque d'obturation perforé ou fendu étant de préférence prévu comme
actionneur (16) dans une barrière photoélectrique faisant office d'enregistreur (17).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'il est en plus prévu un enregistreur non décalable (17') dont la fréquence de sortie
est comparée avec la fréquence de sortie de l''enregistreur décalable (17).
11. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que dans le plan transversal par rapport à l'axe de rotation du tambour (14) sont prévus
deux enregistreurs (17, 17a) basculés orthogonalement l'un par rapport à l'autre et
à chaque fois décalables, les fréquences de sortie des deux enregistreurs décalables
(17, 17a) étant comparées entre elles.
12. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que le mécanisme d'entraînement du tambour de machine à laver (11) agit à l'encontre
de sa nutation en fonction de la fluctuation du signal de la vitesse de rotation provenant
du codeur rotatif (18) en influençant la vitesse de rotation ou son gradient ou encore
par une redistribution du linge ou par des fluctuations superposées en phase du couple
du mécanisme d'entraînement.