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(11) |
EP 1 519 659 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
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Anmeldetag: 08.07.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2003/000191 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/004499 (15.01.2004 Gazette 2004/03) |
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| (54) |
OBERKÖRPERPROTEKTOR ZUM SCHUTZ VON PERSONEN VOR KOMPRESSIONS TRAUMA
UPPER BODY PROTECTOR FOR PROTECTING PEOPLE FROM COMPRESSION TRAUMA
DISPOSITIF DE PROTECTION POUR LE BUSTE SERVANT A PROTEGER DES PERSONNES CONTRE UN
TRAUMATISME PAR COMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.07.2002 AT 4552002 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.2005 Patentblatt 2005/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Panzenböck, Peter |
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8010 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- PANZENBÖCK, Peter
8010 Graz (AT)
- HILGARTH, Kurt
A-8054 Graz/Pirka (AT)
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| (74) |
Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
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Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/36959 FR-A- 2 738 996 US-A- 3 514 786
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FR-A- 812 317 GB-A- 2 371 468
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- DOMININGHAUS, HANS: "Die Kunststoffe und Ihre Eigenschaften" 1998, SPRINGER , BERLIN
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Oberkörperprotektor zum Schutz von Personen vor Kompressionstrauma,
mit steifen Schutzelementen und daran angeordneten Schultertragteilen, welche zusammen
zwei beideitig einer vertikalen Symmetrieebene der zu schützenden Person spiegelbildlich
angeordnete Käfigteile bilden, wobei die Käfigteile sich von der Vorderseite des Oberkörpers
zur Rückseite des Oberkörpers erstrecken und in der Gebrauchslage miteinander verbunden
sind, wobei die Käfigteile aus faserverstärktem Kunststoff gebildet sind.
[0002] Bei zahlreichen beruflichen aber auch sportlichen Tätigkeiten sind Personen einem
erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt, bei welchem besonders hohe Kompressionskräfte auf
den Oberkörper wirken. Beispielsweise kann es bei Felsstürzen im Tunnel- oder Grabenbau
zu einer Verschüttung des Arbeiters kommen, wodurch große Mengen an Gestein auf seinem
Oberkörper landen und die Organe des Brustkorbes und Bauches zerstören bzw. ein Atmen
durch den besonders hohen Druck unmöglich machen können. Aber auch im Sport kann es
beispielsweise bei Unfällen von Motorradfahrern oder dergl. immer wieder zu enormen
Kompressionskräften im Bereich des Oberkörpers kommen. Auch eine eingehende Analyse
von Reitunfällen mit tödlichem Ausgang hat gezeigt, dass es bei einem Sturz mit dem
Pferd immer wieder dazu kommt, dass das Pferd auf den Reiter fällt. Durch das enorme
Kompressionstrauma kommt es zu Verletzungen der Organe des Brustkorbes und wichtiger
Organe des Bauches, welche zu einem Verbluten des Reiters führten.
[0003] Während bei vielen Tätigkeiten und Sportarten ein Helm zum Schutz des Kopfes bereits
Pflicht ist, sind Schutzeinrichtungen für den Oberkörper nur sehr wenig verbreitet.
Zudem sind derzeit verwendete Schutzwesten meist nicht in der Lage, den Oberkörper
vor besonders hohen Kompressionskräften zu schützen und somit Verletzungen der Organe
des Brustkorbes und des Bauches zu verhindern oder zu reduzieren.
[0004] Beispielsweise beschreibt die
US 5 978 961 A eine Schutzweste für Arbeiter im Graben- und Tunnelbau, welche steife Schutzelemente
in Form zweier schalenförmiger Elemente aufweist, die mit Schultertragteilen in Form
von Gurten verbunden sind. Eine derartige Schutzweste ist jedoch relativ schwer und
bietet der sie tragenden Person eine sehr eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Zudem
ist die Schulterregion und der obere Bereich des Oberkörpers vor hohen Kompressionskräften
nur wenig geschützt, so dass es auch hier zu Verletzungen kommen kann.
[0005] Ein anderer Protektor für den Oberkörper, insbesondere von Motorradfahrern oder Rodeoreitern
ist aus der
US 4 425 667 A bekannt, wobei steife Schutzelemente den Oberkörper und Bauchbereich vor Stößen schützen.
Dabei sind auf einer weichen Innenweste steife Schutzelemente aus Kunststoff voneinander
beabstandet angeordnet. Somit wird jedoch keine stabile Hülle um den Oberkörper erzielt,
welche hohen Kompressionskräften standhalten würde.
[0006] Die
US 3 878 561 A zeigt eine Schutzweste für Motorradfahrer, welche aus miteinander verbundenen Schutzelementen
aus faserverstärktem Kunststoff bestehen können. Zusätzlich sind mit der Schutzweste
seitliche Rohre verbunden, welche zum Schutz des Kopfes und Halses dienen. Die Bewegungsfreiheit
des Trägers dieser Schutzweste ist jedoch besonders stark eingeschränkt, weshalb sich
dieser Protektor nur für bestimmte Anwendungen eignet.
[0007] Die
FR 812 317 A zeigt eine einteilige zusammenhängende Struktur, dessen Material jedoch elastisch
ist und somit keinen Schutz vor Kompressionstrauma bietet.
[0008] Die
US 3 514 786 A zeigt einen Oberkörperprotektor der gegenständlichen Art, wobei aufgrund der Konstruktion
Kompressionskräfte jedoch nicht zufriedenstellend abgeleitet werden können und somit
kein optimaler Schutz von Personen vor Kompressionstrauma gegeben ist.
[0009] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines oben genannten Oberkörperprotektors,
der den Oberkörper vor besonders hohen Kompressionskräften schützt und möglichst wenig
komprimierbar ist. Schließlich soll der Oberkörperprotektor möglichst geringes Gewicht
aufweisen und den Träger in seiner Bewegungsfreiheit möglichst wenig einschränken.
Schließlich soll eine einfache und kostengünstige Herstellung gegeben sein, so dass
eine breite Anwendung in verschiedenen Gebieten gesichert ist.
[0010] Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass die Käfigteile durch eine
einteilige, steife zusammenhängende Struktur aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
gebildet sind. Durch die in sich zusammenhängende Struktur wird ein besonders hoher
Schutz im oberen Bereich des Oberkörpers erzielt. Anstelle sehr unbequemer Schutzwesten
mit vollflächigen Protektoren werden beim gegenständlichen Oberkörperprotektor zumindest
zwei einteilige Käfigteile verwendet, welche beidseitig einer vertikalen Symmetrieebene
der zu schützenden Person und im Wesentlichen spiegelbildlich zu dieser Symmetrieebene
angeordnet sind. Somit bilden die Käfigteile einen die linke Seite des Oberkörpers
und einen die rechte Seite des Oberkörpers schützenden Teil des Protektors. Dies bringt
herstellungsmäßig aber auch in Sachen der Stabilität Vorteile mit sich. Die Verwendung
von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff verbindet die Eigenschaften eines niedrigen
Gewichts mit jenen einer besonders hohen Festigkeit. Der gegenständliche Oberkörperprotektor
ist besonders widerstandsfähig und hält auch besonders hohen Kompressionskräften stand
und kann somit das Leben des Trägers des,Oberkörperprotektors retten. Durch die Verwendung
eines kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffs einerseits und die käfigartige Struktur
andererseits ist der Oberkörperprotektor auch leicht und bequem zu tragen und schränkt
die Bewegungsfreiheit nur wenig ein. Im Gegensatz zu bekannten Protektoren, welche
lediglich einen Aufprallschutz bei Stürzen bieten, wird durch den gegenständlichen
Oberkörperprotektor auch ein Zusammendrücken des Brustkorbs und ein Verletzen der
Organe des Brustkorbs und Bauches verhindert.
[0011] Dabei ist das Käfigteil aus zumindest, einem schlauchförmigen Körper aus kohlenstofffaserverstärktem
Kunststoff gebildet. Ein entsprechend um den Oberkörper angeordneter schlauchförmiger
Körper der den Käfigteil des Protektors bildet schafft eine sehr widerstandsfähige
Struktur. Wenn der Oberkörperprotektor nur in besonders geringem Maße zusammendrückbar
ist, kann er auch sehr eng an den Oberkörper angepasst werden, was einerseits den
Tragekomfort erhöht und andererseits das Verletzungsrisiko minimiert, da der Oberkörper
innerhalb des Protektors nicht an den Käfigteil anschlagen kann.
[0012] Der schlauchförmige Körper, welcher den Käfigteil bildet, kann gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung einen flachen Querschnitt, vorzugsweise einen ovalen Querschnitt,
aufweisen. Ein schlauchförmiger Körper mit ovalem Querschnitt kann leicht um den Oberkörper
angeordnet werden und bietet eine relativ hohe Stabilität.
[0013] Der schlauchförmige Körper kann einen Kern umfassen, um den der faserverstärkte Kunststoff
angeordnet ist.
[0014] Der Kern kann beispielsweise durch einen Schaumstoff gebildet sein, um den bei der
Herstellung des Protektors das in Kunstharz gebettete Fasergewebe, beispielsweise
Glasfasergewebe oder Kohlenstofffasergewebe, gewickelt wird und danach in einer entsprechenden
Form angeordnet wird. Danach wird die Anordnung einer Temperatur- und Druckbehandlung
unterzogen, wodurch es zur Aushärtung des Harzes kommt.
[0015] Alternativ dazu kann der Kern auch aus einem plastisch verformbaren Material mit
leichtem Gewicht, beispielsweise Aluminium oder Titan, gebildet sein, um den wiederum
das in Harz imprägnierte Gewebe gewickelt wird. Schließlich kann auch ohne die Verwendung
der teuren und aufwendig herzustellenden Formen eine Aushärtung der Anordnung erzielt
werden. Zudem bietet ein Kern, beispielsweise aus Aluminium, eine höhere Sicherheit
vor einem Zersplittern der Anordnung vor zu hohen Kompressionskräften.
[0016] Die Käfigteile können an zumindest einer Verbindungsstelle, vorzugsweise an der Vorderseite
mittels Verschlusselementen miteinander lösbar verbunden werden. Auf diese Weise wird
ein leichtes Aus- und Anziehen des Oberkörperprotektors erzielt. Die Verschlusselemente
können durch Gurte, Schnallen oder dergleichen gebildet sein. Natürlich ist es möglich,
dass alle Verbindungsstellen durch derartige Verschlusselemente lösbar miteinander
verbunden sind. Allerdings wird dadurch der Aufwand beim An- und Ausziehen des Oberkörperprotektors
erhöht, da alle Verschlusselemente geschlossen bzw. geöffnet werden müssen.
[0017] Die beiden Käfigteile können an einer Verbindungsstelle, vorzugsweise an der Rückenseite,
mittels eines Scharniers miteinander verbunden sein. Somit wird ein Anziehen des Oberkörperprotektors
dadurch erreicht, dass die Verschlusselemente an einer Verbindungsstelle, vorzugsweise
an der Vorderseite, geöffnet bzw. geschlossen werden und die Käfigteile scharnierartig
aufgeklappt bzw. zugeklappt werden. Das Scharnier kann verschiedenartig gebildet sein,
beispielsweise durch einen in Form einer Achterschleife angeordneten Gurt oder durch
entsprechende mit den Käfigteilen verbundene Elementen.
[0018] Zur Vermeidung gegenseitiger Verschiebungen der Käfigteile können diese an den Verbindungsstellen
Verzahnungen oder dergl. aufweisen. Es gilt, derartige Verschiebungen unbedingt zu
vermeiden, da es sonst zu einer Kompression des Oberkörpers und somit zu einer Verletzung
der Organe des Oberkörpers und Bauches kommen kann. Die Verzahnungen oder dergl. können
vielfältigst ausgebildet sein.
[0019] Erfindungsgemäß sind zwei symmetrische Käfigteile für die linke und rechte Seite
des Oberkörpers vorgesehen, wobei jeder Käfigteil durch einen Halbreifen gebildet
ist, der sich in der Gebrauchslage im unteren Rippenbereich von der Rückseite zur
Vorderseite des Oberkörpers erstreckt und dessen vorderes Ende über einen neben dem
Brustbein angeordneten Verbindungssteg mit dem Schultertragteil verbunden ist, welcher
Schultertragteil über einen an der Rückenseite neben der Wirbelsäule verlaufenden
Verbindungssteg mit dem anderen Ende des Halbreifens verbunden ist. Eine derartige
Konstruktion des Oberkörperprotektors bietet einen besonders hohen Schutz vor Kompressionstrauma
bei gleichzeitig besonders hohem Tragekomfort, da die Öffnung unter den Armen besonders
groß ausgeführt ist. Diese Konstruktion eignet sich besonders für die Anwendung bei
Military-Reitern, da gerade in dieser Sportart eine besonders große Beweglichkeit
gegeben sein muss. Der Oberkörperprotektor bei der Anwendung für Reiter soll den Reiter
vor hohen Kompressionskräften durch das auf ihn stürzende Pferd schützen, weshalb
die große Öffnung unter den Armen keine Erhöhung des Risikos darstellt. Höchstens
kann es in diesem Bereich durch Hufschläge oder dergl. zu Verletzungen kommen, welche
wiederum durch entsprechende zusätzliche Schutzelemente vermieden werden können.
[0020] In einer nicht beanspruchten alternativen Form können zur Bildung eines einstückigen
Protektors die beiden Käfigteile über zumindest einen entlang des Bauchbereichs und
zumindest einen entlang des unteren Rückenbereichs verlaufenden Körper aus faserverstärktem
Kunststoff verbunden sein. Ein derartiger Oberkörperprotektor aus nur einem Käfigteil
kann in ähnlicher Weise wie ein Pullover über den Kopf gestülpt werden. Um dies zu
ermöglichen, müssen die Öffnungen für Kopf und Arme im Käfigteil entsprechend groß
ausgeführt werden und der Umfang des Protektors um ein bedeutendes Maß größer als
der Oberkörper der zu schützenden Person sein. Bei Anordnung zumindest zweier Käfigteile,
welche in der Gebrauchslage des Protektors miteinander verbunden werden, kann eine
wesentlich höhere Passgenauigkeit und somit ein höherer Schutz erzielt werden, und
zudem ein leichteres An- und Ausziehen des Oberkörperprotektors erreicht werden.
[0021] Der Käfigteil kann zumindest an der in der Gebrauchslage dem Oberkörper zugewandten
Seite mit einer dämpfenden Schicht, beispielsweise aus Schaumstoffmaterial, versehen
sein. Dies erhöht den Tragekomfort und dient darüber hinaus zum Reduzieren und Verteilen
der auf den Körper wirkenden Kräfte. Die Schaumstoffmaterialien können je nach Anforderung
entsprechend gewählt werden.
[0022] Der Käfigteil zusammen mit der allfälligen dämpfenden Schicht kann von einer Umhüllung
beispielsweise aus einem Gewebe oder dergl. umgeben sein.
[0023] Optimale Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und geringem Gewicht werden durch
die Verwendung von Kohlenstofffasern für den den Käfigteil bildenden Kunststoff erzielt.
Derartige Kohlenstofffaser-verstärkte Kunststoffe, wie sie auch im Motorsport oder
der Flugzeugtechnik verwendet werden sind besonders stabil.
[0024] Wie bereits oben erwähnt können an dem zumindest einen Käfigteil zusätzlich Kunststoffteile
angeschlossen sein, welche beispielsweise zum Schutz der Schultern, der Wirbelsäule
oder ungeschützter Bereiche des Oberkörpers dienen können. Diese Kunststoffteile können
aus thermoplastischen Kunststoffen bestehen, die vorzugsweise im Spritzgussverfahren
verarbeitet werden. Natürlich ist es möglich, auch für diese Teile faserverstärkte
Kunststoffe einzusetzen.
[0025] Der schlauchförmige Körper, welcher den Käfigteil bildet, kann zumindest stellenweise
festigkeitserhöhende Strukturen an der Oberfläche, wie z.B. Rippen oder dergl., aufweisen.
Derartige festigkeitserhöhende Strukturen sind bei der Verwendung von faserverstärkten
Kunststoffen relativ einfach herzustellen und können den jeweiligen Anforderungen
entsprechend gestaltet werden.
[0026] Gemäß einem bevorzugten weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der schlauchförmige
Körper in ein Kunststoffgerüst eingearbeitet ist und dass die in der Gebrauchslage
dem Oberkörper zugewandte Seite des Kunststoffgerüsts mit einer dämpfenden Schicht,
beispielsweise aus Schaumstoffmaterial versehen ist. Somit wird erreicht, dass die
besonders stabilen schlauchförmigen Körper in einem Kunststoffpanzer eingearbeitet
sind, der wie eine Weste angezogen wird.
[0027] An der in der Gebrauchslage dem Oberkörper abgewandten Seite des Kunststoffgerüsts
kann eine Gewebeschicht angeordnet sein. Somit hat der Oberkörperprotektor nach außen
die Erscheinung eines Kleidungsstücks.
[0028] Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen, welche Ausführungsformen
der Erfindung zeigen, näher erläutert. Darin zeigen:
Fig.1a und 1b eine Vorderansicht und Rückansicht auf eine Ausführungsvariante des
erfindungsgemäßen Oberkörperprotektors;
Fig.2a und 2b Teilansichten des Protektors gemäß Fig.1a und 1b mit geschnittenem schlauchförmigen
Körper in zwei Varianten;
Fig.3 eine Schnittansicht durch den Protektor im Bereich einer Verbindungsstelle;
Fig.4 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsvariante eines Oberkörperprotektors von
hinten;
Fig.5 eine weitere Ausführungsvariante eines Oberkörperprotektors;
Fig.6 eine perspektivische Ansicht eines nicht beanspruchten einteiligen Oberkörperprotektors
und
Fig.7 ein Schnittbild eines schlauchförmigen Körpers mit festigkeitserhöhenden Oberflächenstrukturen.
[0029] Fig.1a und 1b zeigen eine Ansicht von vorne und hinten auf eine Ausführungsvariante
eines Oberkörperprotektors wie er beispielsweise bei Reitern eingesetzt werden kann.
Erfindungsgemäß besteht der Oberkörperprotektor zum Schutz von Personen vor Kompressionstrauma
aus steifen Schutzelementen 1 und Schultertragteilen 2, welche jeweils zusammen einen
die linke Seite des Oberkörperprotektors schützenden Käfigteil 3 und einen die rechte
Seite des Oberkörpers schützenden Käfigteil 4 bilden. Die Käfigteile 3 und 4 werden
aus zumindest einem schlauchförmigen Körper 5 gebildet, der aus faserverstärktem Kunststoff
hergestellt ist. Auch wenn die faserverstärkten Kunststoffe sehr steif sind, weisen
sie eine gewisse Elastizität auf, durch die impulsförmige Kräfte in die Struktur aufgenommen
und verteilt werden können. Durch die zusammenhängende Struktur der Schutzelemente
1 und Schultertragteile 2 und die Verwendung faserverstärktem Kunststoffs sowie die
besondere Gestaltung des Oberkörperprotektors wird ein besonders hoher Kompressionsschutz
erzielt. Der linke und rechte Käfigteil 3, 4 werden an den Verbindungsstellen an der
Vorderseite mittels Verschlusselementen 6 miteinander lösbar verbunden. Diese Verschlusselemente
6 können durch Gurte, Schnallen oder dergl. gebildet sein. An der Verbindungsstelle
der Käfigteile 3, 4 an der Rückenseite des Oberkörperprotektors können ebenfalls Verschlusselemente
zur lösbaren Verbindung oder auch ein oder mehrere Scharniere 7 angeordnet sein. Ein
derartiges Scharnier 7 kann beispielsweise durch einen in Form einer Achterschleife
angeordneten Gurt gebildet sein. Die aus dem schlauchförmigen Körper 5 aufgebauten
Käfigteile 3, 4 können in einem Kunststoffgerüst 8 eingebettet sein, wobei an der
in der Gebrauchslage dem Körper zugewandten Seite eine dämpfende Schicht 9 aus Schaumstoffmaterial
oder dergl. angeordnet ist. Dies ist aus dem Detail gemäß Fig.2a besser ersichtlich.
Zudem zeigt der schlauchförmige Körper 5 einen ovalen Querschnitt der hohe Stabilität
und hohen Tragekomfort bewirkt. Ein derartiger Oberkörperprotektor kann einen Reiter
vor einem auf ihn fallenden Pferd schützen und hält einem Gewicht von über einer Tonne
stand. Dies wird durch die käfigartige Struktur des Protektors erreicht, welcher eine
besonders stabile Struktur realisiert. Wichtig dabei ist, dass es bei einer Belastung
nicht zu einer seitlichen Verschiebung der Käfigteile 3,4 gegeneinander kommt. Dies
muss durch entsprechende Verschlusselemente 6 bzw. Scharniere 7 gewährleistet sein.
Fig.2b zeigt eine Variante, bei der eine dämpfende Schicht 9 an der in der Gebrauchslage
dem Oberkörper zugewandten Seite angeordnet ist und unterhalb derer eine Gewebsschicht
20 angeordnet ist.
[0030] Ebenso ist es möglich, den Protektor einstückig herzustellen, s. Fig.6, wobei jedoch
ein enges Anliegen an den Körper nicht realisierbar ist, da ein An- und Ausziehen
des Protektors durch entsprechend groß gestaltete Öffnungen für Arme und Kopf möglich
sein muss. Hingegen kann bei einer zweiteiligen oder mehrteiligen Ausführungsform
des Oberkörperprotektors eine höhere Passgenauigkeit erzielt werden. Der schlauchförmige
Körper 5 kann einen Kern 10 umfassen, der beispielsweise durch einen Schaumstoff oder
dergl. gebildet sein kann, um den bei der Herstellung das in Harz getränkte Fasergewebe,
beispielsweise Glasfaser- oder Kohlenstofffasergewebe umwickelt wird und danach unter
Wärme und Druck einem Härteprozess ausgesetzt wird. Ebenso ist es möglich, den Kern
10 aus einem plastisch verformbaren Material, beispielsweise Aluminium, zu bilden
und so die Gestalt des Oberkörperprotektors aufzubauen und danach der Struktur durch
Umwickeln des Kerns 10 mit dem in Harz getränkten Gewebe und Härten der Struktur eine
entsprechende Festigkeit zu verleihen.
[0031] Beim Oberkörperprotektor gemäß Fig.1 besteht jeder Käfigteil 3, 4 aus einem Halbreifen
11, der sich in der Gebrauchslage im unteren Rippenbereich von der Rückseite zur Vorderseite
des Oberkörpers erstreckt und dessen vorderes Ende 12 über einen neben dem Brustbein
angeordneten Verbindungssteg 13 mit dem Schultertragteil 14 verbunden ist, welcher
Schultertragteil 14 über einen an der Rückenseite neben der Wirbelsäule verlaufenden
Verbindungssteg 15 mit dem anderen Ende 16 des Halbreifens 11 verbunden ist. Die Bereiche
sind durch strichlierte Linien am rechten Käfigteil 4 angedeutet. Natürlich sind verschiedenste
Abänderungen einer derartigen Konstruktion möglich. Fig.1b zeigt weiters Kunststoffteile
19, welche an dem schlauchförmigen Körper 5 angeschlossen sein können und zum Schutz,
beispielsweise der Wirbelsäule, dienen.
[0032] Fig.3 zeigt schematisch einen Schnitt durch die Käfigteile 3, 4 im Bereich einer
Verbindungsstelle an der Vorderseite, wobei die zwei den Käfigteil 3 und 4 bildenden
schlauchförmigen Körper 5 von einem Gurt 17 umgeben sind, der über eine entsprechende
Schnalle 18 oder dergl. befestigt wird. Eine Fixierung des Gurts 17 kann beispielsweise
durch einen Klettverschluss 22 erfolgen. Auf diese Weise kann sowohl ein Scharnier
7 als auch ein lösbares Verschlusselement 6 aufgebaut werden und eine sichere Verbindung
der schlauchförmigen Körper 5 des linken und rechten Käfigteils 3, 4 erzielt werden.
Durch entsprechende Ausbildungen, wie z.B. Verzahnungen an der Verbindungsstelle (nicht
dargestellt) können Verschiebungen normal zur Oberfläche des Oberkörpers vermieden
werden, um sicher eine Kompression des Oberkörpers zu vermeiden. Dies stellt nur eine
Ausführungsvariante eines Verschlusselements 6 oder Scharniers 7 dar, es sind auch
andere Konstruktionen möglich.
[0033] Schließlich zeigt Fig.4 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante eines
Oberkörperprotektors mit Blick auf die Rückenseite, wobei zusätzliche Kunststoffteile
19 zum Schutz der Wirbelsäule an die schlauchförmigen Körper 5, welche den rechten
und linken Käfigteil 3, 4 bilden, angeschlossen sind. Die Kunststoffteile 19 können
im Spritzgussverfahren aus Thermoplasten hergestellt sein. Auf diese Weise können
auch die Schulterregionen oder andere Bereiche des Oberkörpers geschützt werden.
[0034] Fig.5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Oberkörperprotektors,
bei dem viele schlauchförmige Körper 5 zur Bildung der käfigartigen Struktur des Protektors
verwendet werden. Die schlauchförmigen Körper 5 sind vorteilhafterweise in einem Kunststoffgerüst
8 eingearbeitet bzw. eingebettet, welches an der in der Gebrauchslage dem Oberkörper
zugewandten Seite eine dämpfende Schicht 9, beispielsweise aus Schaumstoffmaterial
aufweist. An der in der Gebrauchslage dem Oberkörper abgewandten Seite des Kunststoffgerüsts
8 kann eine Gewebeschicht (nicht dargestellt) angeordnet sein.
[0035] Fig.6 zeigt eine perspektivische schematische Ansicht eines Oberkörperprotektors
der aus einem Stück besteht, das aus einem oder mehreren schlauchförmigen Körpern
5 gebildet ist.
[0036] Schließlich zeigt Fig.7 ein Schnittbild eines schlauchförmigen Körpers 5, der festigkeitserhöhende
Strukturen, wie z.B. Rippen 21, an seiner Oberfläche aufweist. Durch derartig festigkeitserhöhende
Strukturen kann zumindest im Bereich bestimmter Stellen eine Verbesserung der Stabilität
erzielt werden. Unterhalb der festigkeitserhöhenden Strukturen, wie z.B. Rippen 21,
können festigkeitserhöhende Elemente 23 eingebaut sein.
[0037] Wie bereits erwähnt kann die Konstruktion des Oberkörperprotektors verschiedenartigst
abgewandelt werden. Ebenso ist der Einsatz nicht auf die erwähnten Reiter oder Motorradfahrer
oder Bauarbeiter beschränkt, sondern es kann der Oberkörperprotektor in allen Bereichen
eingesetzt werden, wo die Personen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, bei dem
es zu einer Kompression des Oberkörpers kommen kann.
1. Oberkörperprotektor zum Schutz der inneren Organe von Brustkorb und Oberbauch von
Personen vor Kompressionstrauma, mit zwei beidseitig einer vertikalen Symmetrieebene
der zu schützenden Person spiegelbildlich angeordneten Käfigteilen (3, 4), welche
sich in der Gebrauchslage in Form eines Halbreifens (11) im unteren Rippenbereich
von der Rückenseite zur Vorderseite des Oberkörpers erstrecken, wobei das vordere
Ende (12) des Halbreifens (11) über einen neben dem Brustbein angeordneten Verbindungssteg
(13) mit einem Schultertragteil (14) verbunden ist, welcher Schultertragteil (14)
über einen an der Rückenseite neben der Wirbelsäule verlaufenden Verbindungssteg (15)
mit dem anderen Ende (16) des Halbreifens (11) verbunden ist, wobei die Käfigteile
(3, 4) in der Gebrauchslage miteinander verbunden sind, wobei die Käfigteile (3, 4)
durch einen schlauchförmigen Körper (5) aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
gebildet sind.
2. Oberkörperprotektor nach Anspruch 1, wobei der schlauchförmige Körper (5) flachen,
vorzugsweise ovalen Querschnitt aufweist.
3. Oberkörperprotektor nach Anspruch 1 oder 2, wobei der schlauchförmige Körper (5) einen
Kern (10) umfasst, um den der kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff angeordnet ist.
4. Oberkörperprotektor nach Anspruch 3, wobei der Kern (10) durch Schaumstoff gebildet
ist.
5. Oberkörperprotektor nach Anspruch 3, wobei der Kern (10) aus einem plastisch verformbaren
Material mit leichtem Gewicht, beispielsweise Aluminium, gebildet ist.
6. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bits 5, wobei die beiden Käfigteile
(3, 4) an der Vorderseite mittels Verschlusselementen (6) miteinander lösbar verbunden
sind.
7. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die beiden Käfigteile
(3, 4) zur Verbindung in der Gebrauchslage an einer Verbindungsstelle, vorzugsweise
an der Rückenseite, mittels eines Scharniers (7) miteinander verbunden sind.
8. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Käfigteile (3, 4)
zur Verbindung in der Gebrauchslage an einer Verbindungsstelle Verzahnungen od. dgl.
zur Vermeidung gegenseitiger Verschiebungen der Käfigteile (3, 4) aufweisen.
9. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Käfigteile (3, 4)
zumindest an der in der Gebrauchslage dem Oberkörper zugewandten Seite mit einer dämpfenden
Schicht (9), beispielsweise aus Schaumstoffmaterial, versehen sind.
10. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Käfigteile (3, 4)
zusammen mit der allfälligen dämpfenden Schicht (9) von einer Umhüllung umgeben sind.
11. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei an dem zumindest einen
Käfigteil (3, 4) zusätzliche Kunststoffteile (19), beispielsweise zum Schutz der Schultern
oder der Wirbelsäule angeschlossen sind.
12. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der schlauchförmige Körper
(5) zumindest stellenweise festigkeitserhöhende Strukturen an der Oberfläche, wie
zum Beispiel Rippen (21), aufweist.
13. Oberkörperprotektor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der schlauchförmige Körper
(5) in ein Kunststoffgerüst (8) eingearbeitet ist, und dass die in der Gebrauchslage
der zu schützenden Person zugewandte Seite des Kunststoffgerüsts (8) mit einer dämpfenden
Schicht (9), beispielsweise aus Schaumstoffmaterial versehen ist.
14. Oberkörperprotektor nach Anspruch 13, wobei die in der Gebrauchslage der zu schützenden
Person abgewandte Seite des Kunststoffgerüsts (8) mit einer Gewebeschicht umgeben
ist.
1. An upper body protector for protecting the inner organs of ribcage and upper abdomen
of persons from compression trauma, comprising:
two cage parts (3, 4) inversely arranged on both sides of a vertical plane of symmetry
of the person to be protected, which extend, in the use position, in the form of a
half tire (11) in the lower rib region from the back to the front of the upper body,
the front end (12) of the half tire (11) being connected to a shoulder support (14)
via a connecting bridge (13) disposed alongside the sternum, the shoulder support
(14) being connected to the other end (16) of the half tire (11) via a connecting
bridge (15) extending on the back alongside the spinal column, wherein the cage parts
(3, 4) in the use position are connected to each other, wherein the cage parts (3,
4) are formed of a tubular body (5) made of carbon fiber reinforced plastic.
2. The upper body protector according to claim 1, wherein the tubular body (5) has a
flat, preferably oval, cross section.
3. The upper body protector according to claim 1 or 2, wherein the tubular body (5) comprises
a core (10), the carbon fiber reinforced plastic being disposed around the core.
4. The upper body protector according to claim 3, wherein the core (10) is made of foam
material.
5. The upper body protector according to claim 3, wherein the core (10) is made of a
plastically deformable material of light weight, for example aluminium.
6. The upper body protector according to any of claims 1 to 5, wherein the two cage parts
(3, 4) are releasably connected to one another at the front side by means of closure
elements (6).
7. The upper body protector according to any of claims 1 to 6, wherein the two cage parts
(3, 4) for connection in the use position are connected by means of a hinge (7) at
a connection point preferably being situated on the back side.
8. The upper body protector according to any of claims 1 to 7, wherein the cage parts
(3, 4) for connection in the use position comprise at a connection point interlocking
means or the like for avoiding mutual displacement of the cage parts (3, 4).
9. The upper body protector according to any of claims 1 to 8, wherein the cage parts
(3, 4) comprise a cushioning layer (9), for example made of foam material, being disposed
at least on the side directed towards the upper body in the use position.
10. The upper body protector according to any of claims 1 to 9, wherein the cage parts
(3, 4) and the cushioning layer (9) are encased by a covering.
11. The upper body protector according to any of claims 1 to 10, wherein the at least
one cage part (3, 4) comprises additional plastic parts (19), for example for protecting
the shoulders or the spinal column.
12. The upper body protector according to any of claims 1 to 11, wherein the tubular body
(5) includes, at least in some places, surface structures, for example ribs (21),
intended to provide increased strength.
13. The upper body protector according to any of claims 1 to 12, wherein the tubular body
(5) is incorporated into a plastic shell (8), and wherein the side of the plastic
shell (8) which, in the use position, is directed towards the upper body of the person
to be protected is provided with a cushioning layer (9), for example made of foam
material.
14. The upper body protector according to claim 13, wherein the side of the plastic shell
(8) which, in the use position, is directed away from the person to be protected is
encased by a layer of fabric.
1. Dispositif de protection de buste destiné à protéger les organes internes de la cage
thoracique et de la région abdominale supérieure de personnes, à l'encontre de traumatismes
par compression, comprenant deux parties de cage (3, 4) qui sont agencées de part
et d'autre d'un plan de symétrie vertical de la personne à protéger, de manière symétrique
inverse par rapport à celui-ci, et qui, dans la position d'utilisation, s'étendent
sous la forme d'un demi-cerceau (11) dans la région costale inférieure, à partir de
la région dorsale vers le côté avant du buste, l'extrémité avant (12) du demi-cerceau
(11) étant reliée à une partie d'épaule porteuse (14) par l'intermédiaire d'une branche
de liaison (13) agencée à côté du sternum, laquelle partie d'épaule porteuse (14)
est reliée à l'autre extrémité (16) du demi-cerceau (11) par l'intermédiaire d'une
branche de liaison (15) s'étendant dans la région dorsale à côté de la colonne vertébrale,
les parties de cage (3, 4) étant reliées l'une à l'autre dans la position d'utilisation,
le dispositif de protection présentant des parties de cage (3, 4) réalisées sous la
forme d'un corps (5) de forme tubulaire en une matière plastique renforcée de fibres
de carbone.
2. Dispositif de protection de buste selon la revendications 1, dans lequel le corps
(5) de forme tabulaire présente une section transversale aplatis, de préférence de
forme ovale.
3. Dispositif de protection de buste selon la revendication 1 ou la revendication 2,
dans lequel le corps (5) de forme tubulaire comprend une âme (10) autour de laquelle
est agencée la matière plastique renforcée de fibres de carbone.
4. Dispositif de protection de buste selon la revendication 3, dans lequel l'âme (10)
est constituée par de la mousse.
5. Dispositif de protection de buste selon la revendication 3, dans lequel l'âme (10)
est réalisée sen un matériau déformable de manière plastique et de faible poids, comme
par exemple de l'aluminium.
6. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel
les deux parties de cage (3, 4) sont reliées l'une à l'autre de manière amovible,
sur le côté avant, au moyen d'éléments de fermeture (6).
7. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel
les deux parties de cage (3, 4), 1 pour leur liaison dans la position d'utilisation,
sont reliées l'une à l'autre au niveau d'une zone de liaison, de préférence dans la
région dorsale, au moyen d'une charnière (7).
8. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel
les parties de cage (3, 4), pour leur liaison dans la position d'utilisation, présentent,
au niveau d'une zone de liaison, des dentures ou éléments analogues, pour éviter des
glissements relatifs réciproques des parties de cage (3, 4).
9. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel
les parties de cage (3, 4) sont munies, au moins sur le côté dirigé vers le buste
dans la position d'utilisation, d'une couche d'amortissement (9), par exemple un matériau
de type mousse.
10. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel
les parties de cage (3, 4) sont entourées, en commun avec l'éventuelle couche d'amortissement
(9), par une gaine enveloppante.
11. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel
à ladite au moins une partie de cage (3, 4) sont raccordées des pièces de matière
plastique supplémentaires (19), par exemple pour la protection des épaules ou de la
colonne vertébrale.
12. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 11, dans lequel
le corps (5) de forme tubulaire présente, au moins par endroits, au niveau de la surface,
des structures augmentant la résistance, comme par exemple des nervures (21).
13. Dispositif de protection de buste selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel
le corps (5) de forme tubulaire est incorporé à une structure d'ossature (8) en matière
plastique, et en ce que le côté de la structure d'ossature (8) en Matière plastique,
qui dans la position d'utilisation est dirigé vers la personne à protéger, est muni
d'une couche d'amortissement (9), par exemple en un matériau du type mousse.
14. Dispositif de protection de buste selon la revendication 13, dans lequel le côté de
la structure d'ossature (8) en matière plastique, qui dans la position d'utilisation
est opposé à celui dirigé vers la personne à protéger, est entoure d'une couche de
tissu.
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