| (19) |
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(11) |
EP 1 519 668 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2011 Patentblatt 2011/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006729 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/006731 (22.01.2004 Gazette 2004/04) |
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| (54) |
BILDERRAHMEN
PICTURE FRAME
CADRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.07.2002 DE 10231094
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.2005 Patentblatt 2005/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Grote, Judith |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grote, Judith
81677 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ziegenaus, Fabian |
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Linklaters LLP
Königsallee 49-51 40212 Düsseldorf 40212 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 068 885 EP-A- 0 655 521 US-A- 3 127 695
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EP-A- 0 382 127 US-A- 2 581 843 US-A- 4 839 974
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bilderrahmen, insbesondere einen Wechselrahmen, und
ein Bild gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1.
[0002] Bekannte Bilderrahmen dienen zum Halten oder Einspannen von Bildern. Bei einem üblichen
Rahmen zum Aufspannen von Leinen oder dgl. sind Rahmenleisten an den Rahmenecken miteinander
verklebt oder auf andere Weise verbunden. Die Leinwand wird sodann an der Rückseite
der einzelnen Rahmenleisten befestigt und über die den Rahmen bildenden Rahmenleisten
gespannt. Ferner sind Wechselrahmen bekannt, bei denen die Bilder ausgewechselt werden
können. Derartige Wechselrahmen weisen beispielsweise zu einem Rahmen miteinander
verbundene Rahmenleisten auf, in die eine Glasscheibe und eine Rückwand einlegbar
ist, wobei das auswechselbare Bild zwischen der Glasscheibe und der Rückwand angeordnet
ist. Derartige Wechselrahmen haben den Nachteil, dass sie auf Grund des Vorsehens
einer Glasscheibe schwer sind und das Glas störende Lichtreflexe hervorrufen kann.
Ferner weisen derartige Bilderrahmen den Nachteil auf, dass das Auswechseln einzelner
Bilder aufwendig ist.
[0003] Bekannte Bilderrahmen sind beispielsweise zum Transport nur schlecht geeignet, da
der Bilderrahmen selbst nicht oder nur mit erheblichem Aufwand demontierbar ist.
[0004] EP 0 655 521 beschreibt einen Rahmen zur Befestigung einer Leinwand mit mehreren Rahmenleisten,
die durch Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Die Rahmenleisten weisen
Ausnehmungen auf, in die die Verbindungselemente einsteckbar sind, so dass der Bilderrahmen
zusammengesetzt werden kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen leicht zu montierenden bzw. zu demontierenden
Bilderrahmen und ein Bild zu schaffen.
[0006] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein leichtes Auswechseln des Bildes
zu ermöglichen.
[0007] Die Lösung der Aufgaben erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs
1.
[0008] Der Bilderrahmen weist mehrere Rahmenleisten, üblicherweise vier zu einem Rahmen
zusammensetzbare Rahmenleisten auf. Die Rahmenleisten sind lösbar über Verbindungselemente
miteinander verbindbar. Um ein einfaches Montieren bzw. Demontieren des Bilderrahmens
zu ermöglichen, sind in den Rahmenleisten Einstecktaschen vorgesehen, in die die Verbindungselemente
einsteckbar sind. Ein Montieren oder Demontieren des Bilderrahmens erfolgt bei einem
viereckigen Bilderrahmen somit auf einfache Weise durch Zusammenstecken von vier Eckverbindern
mit vier Rahmenleisten. Zur Demontage müssen die Verbindungselemente einfach aus den
Einstecktaschen der Rahmenleisten herausgezogen werden. Die Montage und Demontage
des erfindungsgemäßen Bilderrahmens ist somit äußerst einfach. Ebenso ist es möglich,
die Einstecktaschen an den Verbindungselementen vorzusehen und in diese die Rahmenleisten
einzustecken. Bei den Einstecktaschen muss es sich nicht um in sich vollständig geschlossene
Taschen handeln. Die Taschen sind vorzugsweise jedoch derart ausgeführt, dass sie
das einzusteckende Element zumindest teilweise umgeben und somit fixieren. Dies hat
den Vorteil, dass ein Fixieren des eingesteckten Elements in der Einstecktasche oder
an dem jeweils anderen Element, d.h. der Rahmenleiste oder dem Verbindungselement,
nicht erforderlich ist.
[0009] Um ein Auseinanderrutschen der Rahmenleisten und der Verbindungselemente zu vermeiden,
erfolgt das Verbinden der Rahmenleisten mit den Verbindungselementen vorzugsweise
durch Reibung. Zur Erzielung einer ausreichenden Reibung, die ein sicheres Verbinden
der Rahmenleisten mit den Verbindungselementen gewährleistet, sind vorzugsweise an
den Rahmenleisten und/ oder den Verbindungselementen Reibelemente vorgesehen. Diese
sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Reibung nicht zu hoch ist, so dass
die Verbindungselemente und die Rahmenleisten von Hand wieder auseinander gezogen
werden können. Als Reibelemente können beispielsweise zusammendrückbare elastische
Elemente vorgesehen sein, die beim Einstecken der Rahmenleiste oder des Verbindungselements
in die Einstecktasche zusammengedrückt werden und hierdurch die gewünschte Reibung
erzeugen. Besonders bevorzugt ist es, als Reibelemente Lamellen vorzusehen, die mit
den Rahmenleisten oder den Verbindungselementen verbunden sind und beim Einstecken
in die Einstecktasche elastisch verformt werden. Die Lamellen erzeugen auf Grund ihrer
elastischen Verformung eine Haltekraft bzw. Reibung innerhalb der Einstecktasche.
Der Vorteil von Reibelementen besteht darin, dass diese auch bei häufigem Ein- und
Ausstecken nur geringen Verschleißerscheinungen unterliegen. Vorzugsweise sind je
Steckverbindung mehrere Lamellen vorgesehen. Hierbei ist es besonders bevorzugt, die
Lamellen im Wesentlichen senkrecht zur Einsteckrichtung anzuordnen.
[0010] Die Befestigung des Bildes an dem Bilderrahmen erfolgt durch Befestigungselemente,
die an zumindest zwei Leistenrückseiten der Rahmenleisten vorgesehen sind, wobei die
Befestigungselemente ein lösbares Verbinden zwischen dem bzw. den an den Rahmenleisten
befestigten ersten Befestigungselementen und an einem Bild vorgesehenen zweiten Befestigungselementen
ermöglichen. Bei den Befestigungselementen handelt es sich um Klettverschlüsse. Durch
das Vorsehen der Befestigungselemente an der Rückseite der Rahmenleisten kann das
Bild über die Vorderseite des Rahmens gespannt werden, wobei der Rahmen sodann nicht
mehr sichtbar ist. Vorzugsweise weisen sämtliche Rahmenleisten an ihren Leistenrückseiten
entsprechende Befestigungselemente auf, so dass ein Bild bei einem rechteckigen Rahmen
sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung gespannt werden kann.
[0011] Die nachstehend beschriebenen bevorzugten Weiterbildungen beziehen sich auf die vorstehende
Ausführungsform der Erfindung.
[0012] Vorzugsweise ist durch Vorsehen von mehreren Befestigungselementen an jeder Leistenrückseite
ein gutes Spannen des Bildes über den Rahmen und somit das Herstellen eines ebenen
rahmenlosen Bildes auf einfache Weise möglich. Hierbei erstrecken sich die Befestigungselemente,
bei denen es sich um Klettverschlüsse handelt, vorzugsweise über die gesamte Länge
der Leistenrückseiten.
[0013] Zur lagegenauen Aufnahme der Befestigungselemente, bei denen es sich vorzugsweise
um streifenförmige Klettbänder handelt, weisen die Rückseiten der Rahmenleisten vorzugsweise
eine Nut auf, in die das erste Befestigungselement einsetzbar ist.
[0014] Zur Aufnahme einer Wand- und/ oder Abstandshalterung weist mindestens eine Rahmenleiste
eine in Längsrichtung der Rahmenleiste verlaufende Nut auf. In diese Nut kann der
Wandhalter und/ oder ein Abstandshalter eingesteckt werden. Vorzugsweise weisen sämtliche
Rahmenleisten eine derartige Nut zur Aufnahme eines Wand- und/ oder Abstandshalters
auf, so dass der erfindungsgemäße Bilderrahmen an der beliebigen Rahmenleiste aufgehängt
werden kann. Ein rechteckiger Bilderrahmen kann somit wahlweise als Hoch- oder Querformat
aufgehängt werden.
[0015] Das auf den erfindungsgemäßen Bilderrahmen aufspannbare Bild ist vorzugsweise aus
einem elastischen Material, insbesondere aus Stoff. Da das Bild an den Leistenrückseiten
der Rahmenleisten befestigt ist, kann das Bild wie eine Leinwand aufgespannt werden.
Somit ist auch ein beispielsweise auf einem sehr dünnen Stoff aufgedrucktes oder aufgemaltes
Bild ohne Falten aufspannbar. Derartige Stoffbilder oder dgl. sind ggf. waschbar.
Durch das einfache Lösen und Befestigen der Bilder an dem Bilderrahmen können die
Bilder schnell gewechselt werden. Dies ist beispielsweise in Restaurants oder Hotels
vorteilhaft, um beispielsweise für einen entsprechenden Anlass passende Bilder aufzuhängen
oder das Erscheinungsbild des Restaurants oder einer Hotelhalle, beispielsweise in
Abhängigkeit der Jahreszeiten, zu verändern.
[0016] Der Bilderrahmen ist vorzugsweise aus Aluprofilen hergestellt, die über aus Kunststoff
hergestellten Eckteilen verbunden sind. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise
Stoffbilder unmittelbar nach dem Waschen, d.h. noch im feuchten Zustand, aufgehängt
werden können. Hierdurch werden die Bilder automatisch geglättet.
[0017] Da es sich bei der Erfindung mit einem Bild aus Stoff um ein leichtes Bild handelt,
das relativ unempfindlich bezüglich Feuchtigkeit und zu Temperaturschwankungen ist,
ist der Bilderrahmen zusammen mit einem Stoffbild oder dgl. insbesondere zum Aufhängen
in Schiffen vorteilhaft. Hierbei kann neben dem Wandhalter auch der oder die Abstandshalter
derart ausgebildet sein, dass diese eine Fixierung an der Wand ermöglichen, so dass
das Bild stets parallel zur Wand ist, auch wenn sich das Schiff beispielsweise in
Schräglage befindet.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht eines zusammensteckbaren Bilderrahmens ohne Bild,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1, wobei in Fig. 2 zusätzlich
das Bild angedeutet ist,
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht auf das Verbindungselement von vorne,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf das Verbindungselement von hinten,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 3,
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht eines Abstandhalters entlang der Linie VI-VI in Fig.
1 und
- Fig. 7
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Wandhalters.
[0020] Ein Bilderrahmen, auf den ein Bild lösbar aufspannbar ist, weist im dargestellten
Ausführungsbeispiel vier rechtwinklig zueinander angeordnete Rahmenleisten 10 auf.
Die Rahmenleisten 10 sind durch Verbindungselemente 12 (Fig. 3 - 5) miteinander lösbar
verbunden. Zur Befestigung des Bilderrahmens ist ferner ein Wandhalter 14 vorgesehen,
auf den eine obere Rahmenleiste 10 aufgelegt bzw. eingesteckt werden kann. An der
unteren Rahmenleiste 10 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Abstandshalter
16 (Fig. 6) vorgesehen. Hierdurch kann der Bilderrahmen in einem Abstand zur Wand
gehalten werden, so dass bei abgehängtem Bild sichtbare Staubspuren und dgl. vermieden
sind.
[0021] Bei den Rahmenleisten handelt es sich um Profilteile, die über die gesamte Länge
denselben Querschnitt (Fig. 2) aufweisen. Die Rahmenleisten weisen im dargestellten
Ausführungsbeispiel eine geschlossene Einstecktasche 18 auf. In die Einstecktasche
18 wird einer der beiden stabförmigen Ansätze 20 (Fig. 3) der Verbindungselemente
12 eingesteckt.
[0022] An einer Leistenrückseite 22 der als Hohlprofil ausgebildeten Rahmenleiste ist als
erstes Befestigungselement 24 ein Teil eines Klettbandes bzw. Klettverschlusses vorgesehen.
Das Befestigungselement 24 kann durch Kleben mit der Rückseite 22 verbunden werden.
Das erste Befestigungselement 24 ist in einer Nut 26 der Rahmenleiste 10 angeordnet.
Durch die Nut 26 ist die Lage des ersten Befestigungselementes 24 definiert. Die Nut
26 ist durch zwei senkrecht von der Rückseite 22 abstehende Ansätze, die sich über
die gesamte Länge der Rahmenleiste 10 erstrecken, ausgebildet.
[0023] Ein Bild 32 weist an seinem äußeren Rand zweite Befestigungselemente 34 auf, die
mit den ersten Befestigungselementen 24 zusammenwirken. Vorzugsweise handelt es sich
ebenfalls um ein entsprechendes Klettband. Das zweite Befestigungselement 34 kann
an dem vorzugsweise aus Stoff bestehenden Bild festgenäht sein.
[0024] An einer Leistenvorderseite 36 der Rahmenleiste 10 ist ein sich vorzugsweise ebenfalls
über die gesamte Länge der Rahmenleiste 10 erstreckender Vorsprung 38 vorgesehen.
Hierdurch ist gewährleistet, dass das Bild 32 nicht an der Vorderseite 36 der Rahmenleiste
10 anliegt, sondern zu dieser einen Abstand a aufweist. Dies ist insbesondere bei
hellen Bildern vorteilhaft, da im Randbereich der Bilder ansonsten die Rahmenleisten
10 sichtbar wären.
[0025] Durch die L-förmige Ausbildung der Einstecktasche 18 ist es möglich, eine sich jeweils
über die gesamte Länge erstreckende Nut 40 vorzusehen, die zur Aufnahme des Wandhalters
14 und/oder der Abstandshalter 16 (Fig. 1) dient. Die Nut 40 befindet sich jeweils
an den Leisteninnenseiten 42, wobei die Leisteninnenseiten bei zusammengebautem Rahmen
aufeinander zuweisen. Die Rahmenleisten 10 sind vorzugsweise als Hohlprofile aus Aluminium
ausgebildet. Da sämtliche Rahmenleisten eines Bildes identisch sind, können die Produktionskosten
erheblich reduziert werden.
[0026] Die Verbindungselemente 12 weisen im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei in einem
rechten Winkel zueinander angeordnete stabförmige Ansätze 20 auf (Fig. 3), die im
Querschnitt ebenfalls L-förmig sind (Fig. 5). Diese L-förmigen, stabförmigen Ansätze
20 werden zum Verbinden mit Rahmenleisten 10 in die Einstecktaschen 18 (Fig. 2) eingesteckt.
Um eine ausreichende jedoch nicht zu hohe Reibung zwischen den stabförmigen Ansätzen
und den Innenwänden der Einstecktaschen 18 zu erzeugen, weisen die stabförmigen Ansätze
20 als Reibelemente Lamellen 44, 26 (Fig. 5) auf. Im eingesteckten Zustand liegen
die Lamellen 44, 46 an Innenwänden 48 bzw. 50 (Fig. 2) der Einstecktasche 18 an. Hierbei
werden die Lamellen 44, 46, die elastisch ausgebildet sind, leicht verformt. Durch
das Vorsehen von elastischen Lamellen 44, 46 können einerseits Fertigungstoleranzen
ausgeglichen werden und andererseits ein sicheres Halten der stabförmigen Ansätze
20 in der Einstecktasche 18 gewährleistet werden. Da die Lamellen 44, 46 aus einem
elastischeren Kunststoff hergestellt sind als ein L-förmiger Träger 52 des stabförmigen
Ansatzes 20, ist der stabförmige Ansatz 20 zweiteilig, wobei ein L-förmiges Innenteil
54 in den L-förmigen Träger 52 eingesetzt wird. Das L-förmige Innenteil 54 ist aus
elastischerem Kunststoff und bildet die Lamellen 44, 46 aus. Die Befestigung des L-förmigen
Innenteils 54 in dem Träger 52 kann durch einkleben erfolgen. Vorzugsweise sind an
den Trägern 52 schwalbenschwanzförmige Ansätze 56 (Fig. 4) vorgesehen, so dass das
Innenteil 54 durch Einstecken bzw. Einschieben mit dem Träger 52 verbunden werden
kann.
[0027] Auf Grund der L-förmigen Ausgestaltung der Einstecktaschen können die einzelnen Rahmenleisten
10 mit den Verbindungselementen 12 nicht falsch zusammengesteckt werden. Dies liegt
darin begründet, dass die Schenkel der L-förmigen Einstecktasche eine unterschiedliche
Länge aufweisen. Zusätzlich weisen die beiden Schenkel eine unterschiedliche Breite
auf. Da die Rahmenleisten 10 mit den Verbindungselementen 12 nicht falsch zusammengesteckt
werden können, ist es beispielsweise auch nicht möglich, dass sich erste Befestigungselemente
24 auf unterschiedlichen Seiten des zusammengesteckten Rahmens befinden. Diese Ausgestaltung
der Einstecktaschen 18 hat somit den Vorteil, dass ein Zusammenstecken des Bilderrahmen
auch ohne Gebrauchsanleitung auf einfache Weise möglich ist und ein richtiges Zusammenstecken
der Rahmenteile sichergestellt ist.
[0028] Ferner weisen die Verbindungselemente 12 ein Eckteil 58 auf. Mit dem Eckteil 58 sind
die beiden stabförmigen Ansätze 20 in einem rechten Winkel verbunden. Die Dicke bzw.
Höhe des Eckelements 58 entspricht denjenigen der Rahmenleisten 10, so dass eine Vorderseite
60 des Eckteils 58 mit der Vorderseite 36 (Fig. 2) der Rahmenleiste 10 in einer Ebene
angeordnet ist. Ferner sind in Fig. 3 aus der zweiten Ebene herausragende Vorsprünge
62 vorgesehen, die mit den Vorsprüngen 38 (Fig. 2) fluchten. Die Vorsprünge 62 haben
ebenfalls die Aufgabe, dass das Bild 32 nicht an der Vorderseite 60 der Eckteile 58
aufliegt. Die Außenkanten des Rahmens sind somit an der vorderen äußeren Kante durch
einen umlaufenden Rand gebildet, der durch die Vorsprünge 38, 62 ausgebildet ist.
[0029] Auf einer Rückseite 64 des Eckteils 58 ist ein Befestigungselement 66 vorzugsweise
in Form eines Klettverschlusses vorgesehen. Somit bilden die ersten Befestigungselemente
24 sowie die Befestigungselemente 66 einen in sich geschlossenen Rahmen, an dem entsprechende,
an dem Bild 32 vorgesehene Befestigungselemente 34 befestigbar sind. Um den Rahmen
in einem Abstand zur Wand anordnen zu können, sind Abstandshalter 16 (Fig. 1) vorgesehen.
Die Abstandshalter 16 (Fig. 6) sind ebenfalls in der sich in jeder Rahmenleiste 10
über die ganze Länge erstreckenden Nut 40 angeordnet. Die Abstandshalter 16 sind im
Querschnitt im Wesentlichen L-förmig und weisen einen in die Nut 40 ragenden Schenkel
68 auf. Dieser weist lamellen- oder stegartige Ansätze 70 auf, so dass der Schenkel
38 in der Nut 40 durch Reibung klemmend gehalten ist.
[0030] Ein zweiter Schenkel 72 des Abstandhalters 16 ist im rechten Winkel zu dem ersten
Schenkel 68 angeordnet und weist eine Durchgangsbohrung 74 auf. Mit Hilfe der Durchgangsbohrung
74 kann der Abstandhalter 16 an der Wand befestigt werden und dient somit gleichzeitig
als Diebstahlschutz. Diese Befestigung kann entfallen, sofern der Abstandshalter 16
nur als Abstandshalter fungieren soll. Um ein Beschädigen der Wand zu vermeiden, weist
der Schenkel 72 an der der Wand zugewandten Seite einen Gummiring 76 auf.
[0031] Der Wandhalter 14 (Fig. 7) weist eine integrierte Wasserwaage 78 auf, um den Wandhalter
14 ausrichten zu können. Zur Befestigung des Wandhalters 14 an der Wand sind zwei
Befestigungsschlitze 80,82 vorgesehen, die in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet
sind. Ferner weist der Wandhalter 14 einen Ansatz 84 auf, der in die Nut 40 (Fig.
2) der Rahmenleisten 10 gesteckt werden kann. Das Aufhängen des Bildes an dem Wandhalter
14 erfolgt somit durch einfaches Aufstecken der in Fig. 1 oberen Rahmenleiste 10 auf
den Ansatz 84, so dass dieser in die Nut 40 ragt.
[0032] Ferner weist der Wandhalter 14 zwei Abstands-Ansätze 86, 88 auf, die sich im dargestellten
Ausführungsbeispiel über die gesamte Länge des Wandhalters 14 erstrecken. Die Abstands-Ansätze
korrespondieren mit den Abstandshaltern 16 (Fig. 6), so dass das Bild in einer vertikalen
Ebene hängt oder einen konstantem Abstand zur Wand hat. Die Abstands-Ansätze 86, 88
sind nicht erforderlich, wenn das Bild unmittelbar an die Wand gehängt werden soll
und somit auch die Abstandshalter 16 entfallen. Die Ansätze 86, 88 würden hierbei
lediglich die Länge aufweisen, um den Abstand zwischen der Nut 40 und der Wand zu
überbrücken.
[0033] Die Abstands-Ansätze sind derart angeordnet, dass die Befestigungsschlitze zwischen
mindestens zwei derartigen Ansätzen angeordnet sind. Hierdurch ist ein Verkippen des
Wandhalters vermieden. Die Abstands-Ansätze müssen sich jedoch nicht über die gesamte
Länge des Wandhalters erstrecken. Insbesondere ist es auch möglich, dass die Abstands-Ansätze
senkrecht zu den dargestellten Ansätzen 86, 88 verlaufen oder einen anderen Winkel
aufweisen. Wichtig ist hierbei lediglich, dass ein Verkippen des Wandhalters 14 vermieden
ist.
1. Bilderrahmen mit
mehreren Rahmenleisten (10) und Verbindungselementen (12) zum lösbaren Verbinden benachbarter
Rahmenleisten (10) und ein Bild (32) zum Befestigen an den Bilderrahmen,
wobei in den Rahmenleisten (10) oder den Verbindungselementen (12) Einstecktaschen
(18) vorgesehen sind, in die die Verbindungselemente (12) bzw. Rahmenleisten (10)
einsteckbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens zwei Leistenrückseiten (22) der Rahmenleisten (10) erste Befestigungselemente
(34) zum lösbaren Verbinden mit an dem auf den Rahmen aufspannbarem Bild (32) vorgesehenen
zweiten Befestigungselementen (34) vorgesehen sind,
wobei die Befestigungselemente (24, 34) entsprechend einem Klettverschluss zusammenwirken.
2. Bilderrahmen und ein Bild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden durch Reibung erfolgt.
3. Bilderrahmen und ein Bild nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Rahmenleisten (10) und/ oder den Verbindungselementen (12) Reibelemente (44,
46) verbunden sind.
4. Bilderrahmen und ein Bild nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Reibelemente Lamellen (44, 46) vorgesehen sind.
5. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (12) ein Eckteil (58) aufweisen, das in montiertem Zustand
im Wesentlichen mit den Außenkonturen der Rahmenleisten (10) fluchtet.
6. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass an allen Leistenrückseiten (22) erste Befestigungselemente (24) vorgesehen sind,
die mit zweiten, am Bild (32) angeordneten Befestigungselementen (34) zusammenwirken.
7. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Befestigungselemente (24) im Wesentlichen über die gesamte Länge der Leistenrückseiten
(22) erstrecken.
8. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenleisten (10) an der Leistenrückseite (22) eine Nut (26) zur Aufnahme der
ersten Befestigungselemente (24) aufweisen.
9. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenleisten (10) als Hohlprofile ausgebildet sind.
10. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Leistenvorderseiten (36) der Rahmenleisten (10) ein Vorsprung (38) vorgesehen
ist, um das Bild (32) in aufgespanntem Zustand im Abstand (a) zur Leistenvorderseite
(36) zu halten.
11. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Rahmenleiste (10) eine in Längsrichtung verlaufende Nut (40) zur
Aufnahme von Wandhaltern (14) und/ oder Abstandshaltern (16) aufweist.
12. Bilderrahmen und ein Bild nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (40) an der Leisteninnenseite (42) vorgesehen ist.
13. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Rahmenleisten (10) dasselbe Querschnittsprofil aufweisen.
14. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass das aufspannbare Bild (32) aus elastischem Material, insbesondere aus Stoff, ist.
15. Bilderrahmen und ein Bild nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (12) zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordnete
stabförmige Ansätze (20) aufweisen, die im Querschnitt L-förmig sind.
1. A picture frame
comprising several frame ledges (10) and connecting elements (12) for releasably connecting
adjacent frame ledges (10) and a picture (32) to be attached to the frame,
wherein insertion pockets (18) are provided in the frame ledges (10) or the connecting
elements (12) into which the connecting elements (12) or rather frame ledges (10)
are insertable ,
characterized in that at at least two ledge rear sides (22) of the frame ledges (10) first fastening elements
(34) are provided for a releasable connection with second fastening elements (34)
provided on the picture (32) to be stretched out onto the frame,
wherein said fastening elements (24, 34) cooperate in correspondence with a Velcro® fastener.
2. The picture frame and a picture according to claim 1, characterized in that said connection is effected by friction.
3. The picture frame and a picture according to claim 1 or 2, characterized in that friction elements (44,46) are connected with the frame ledges (10) and/or the connecting
elements (12).
4. The picture frame and a picture according to claim 3, characterized in that said friction elements are lamellae (44, 46).
5. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-4, characterized in that said connecting elements (12) comprise a corner portion (58) that is in substantial
alignment with the outer contours of the frame ledges (10) in a mounted state.
6. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-5, characterized in that said first fastening elements (24) are provided at all frame ledge rear sides (22),
said first fastening elements cooperating with second fastening elements (34) arranged
at the picture (32).
7. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-6, characterized in that said fastening elements (24) substantially extend over the entire length of the ledge
rear sides (22).
8. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-7, characterized in that said frame ledges (10) have a groove (26) at the ledge rear side (22) for receiving
the first fastening elements (24).
9. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-8, characterized in that said frame ledges (10) are configured as hollow profiles.
10. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-9, characterized in that a protrusion (38) is provided at the ledge front sides (36) of the frame ledges (10),
for keeping the picture (32) in the stretched state at a distance (a) to said ledge
front side (36).
11. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-10, characterized in that at least one frame ledge (10) comprises a longitudinally extending groove (40) for
receiving wall mountings (14) and/or spacers (16).
12. The picture frame and a picture according to claim 11, characterized in that said groove (40) is provided at the ledge inside (42).
13. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-12, characterized in that said frame ledges (10) each have the same cross-sectional profile.
14. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-13, characterized in that said picture (32) to be stretched consists of elastic material, in particular cloth.
15. The picture frame and a picture according to any of the claims 1-14, characterized in that said connecting elements (12) comprise two rod-shaped projections (20) arranged at
right angles to each other, which are also L-shaped in cross section.
1. Cadre avec
plusieurs baguettes d'encadrement (10) et pièces de raccordement (12) permettant de
relier les baguettes d'encadrement avoisinantes (10) de manière amovible, et un tableau
(32) se fixant sur le cadre,
les baguettes d'encadrement (10) ou les pièces de raccordement (12) étant dotées d'évidements
(18) dans lesquels s'emboîtent les pièces de raccordement (12) ou les baguettes d'encadrement
(10),
caractérisés en ce que les faces arrière (22) d'au moins deux baguettes d'encadrement (10) sont dotées de
premiers éléments de fixation (24)* pour créer une liaison amovible avec les deuxièmes
éléments de fixation (34) situés sur le tableau monté sur le cadre (32),
les éléments de fixation (24, 34) fonctionnant comme une fermeture velcro.
2. Cadre et tableau selon la revendication 1, caractérisés en ce que la liaison est assurée par friction.
3. Cadre et tableau selon la revendication 1 ou 2, caractérisés en ce que des éléments de friction (44, 46) sont fixés sur les baguettes d'encadrement (10)
et/ou sur les pièces de raccordement (12).
4. Cadre et tableau selon la revendication 3, caractérisés en ce que les éléments de friction (44, 46) prévus sont des lamelles.
5. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisés en ce que les pièces de raccordement (12) sont équipées d'un élément d'angle (58) arrivant
sensiblement au même niveau que les contours extérieurs des baguettes d'encadrement
(10) après assemblage.
6. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisés en ce que toutes les faces arrière (22) des baguettes sont dotées de premiers éléments de fixation
(24) créant une liaison avec les deuxièmes éléments de fixation (34) situés sur le
tableau (32).
7. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisés en ce que les éléments de fixation (24) s'étendent sur sensiblement toute la longueur des faces
arrière des baguettes (22).
8. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisés en ce que les faces arrière (22) des baguettes d'encadrement (10) sont pourvues d'une rainure
(26) dans laquelle sont logés les premiers éléments de fixation (24).
9. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisés en ce que les baguettes d'encadrement (10) ont la forme de profils creux.
10. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisés en ce que les faces avant (36) des baguettes (10) présentent une saillie (38) destinée à maintenir
le tableau (32) fixé à une distance (a) des faces avant (36) des baguettes.
11. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisés en ce que une baguette (10) au moins présente une rainure longitudinale (40) dans laquelle
viennent se loger les fixations murales (14) et/ou les cales (16).
12. Cadre et tableau selon la revendication 11, caractérisés en ce que la rainure (40) est prévue sur la face intérieure (42) des baguettes.
13. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisés en ce que toutes les baguettes d'encadrement (10) ont la même section transversale.
14. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisés en ce que le tableau à fixer (32) se compose d'un matériau élastique, notamment de tissu.
15. Cadre et tableau selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisés en ce que les pièces de raccordement (12) sont dotées de deux éléments rapportés (20) en forme
de barre, de section transversale en L et formant un angle droit.
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