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(11) |
EP 1 520 765 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 30.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Güterzugwagen mit Entladevorrichtung, insbesondere für den Transport von Schüttgütern
Freight wagon with unloading device, especially for transport of bulk materials
Wagon de marchandise avec dispositif de déchargement, notamment pour le transport
de matériaux en vrac.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
02.10.2003 DE 20315403 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.2005 Patentblatt 2005/14 |
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Patentinhaber: VTG France SAS |
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75408 Paris Cedex 08 (FR) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Jost, Dieter
78810 Feucherolles (FR)
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| (74) |
Vertreter: Ring, Heinz J. |
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Hindenburgstraße 14 40667 Meerbusch 40667 Meerbusch (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 941 907 DE-C- 826 266
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DE-C- 818 770 DE-C- 862 120
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Güterzugwagen mit einem Laufwerk, einem Untergestell
und einem damit verbundenen Aufbau mit einem Boden und seitlichen Begrenzungswänden
zur Aufnahme von Schüttgut, wobei der Aufbau wenigstens eine schließbare Öffnung zum
Be- und/oder Entladen und der Boden wenigstens eine gegenüber der Horizontalen in
Richtung der schließbaren Öffnung geneigte schiefe Ebene aufweist, welche durch eine
in einer Rahmenkonstruktion aufgenommene Platte gebildet ist und mittels einer an
der Platte befestigten Antriebseinheit in eine Virbrationsschwingung versetzbar ist.
[0002] Derartige Güterzugwagen sind aus der
DE 818 770 C sowie der
DE 826 266 C bekannt, wobei die Anordnung des Schwingungserregers unter dem Behälterboden vorgesehen
ist.
[0003] Weiter sind Güterzugwagen beispielsweise aus der
DE-OS-2007268 und der
EP 0 941 907 bekannt. In diesen Güterwagen werden Schüttgüter oder körnige Produkte in loser Schüttung,
wie z. B. Holz- und Sägespäne, die insbesondere in der Papierindustrie verwendet werden,
transportiert. Die Entladung wird im allgemeinen durch Ausschieben der Ladung mittels
Fahrzeugen, wie Radladern bzw. Staplern vorgenommen, die mit einem Vorsatzgerät in
Form eines Ausstoßers oder Löffelbaggers versehen sind, mit dem die Ladung quer über
die Seiten ausstoßbar ist, wobei das Entladefahrzeug auf dem Boden außerhalb des Transportfahrzeugs
verfahren wird. Dabei verursachen die Ausstoßer oder das Entladefahrzeug selbst Beschädigungen
an dem Transportfahrzeug und insbesondere an Strukturen wie Gestängen, Trägem oder
Scharnieren von Seitenklappen, welche beispielsweise an einem Waggon anstelle von
Wänden angeordnet und zur Entladung offen sind.
[0004] Es sind ferner im Transportfahrzeug angeordnete Entladevorrichtungen für Schüttgüter
bekannt. Gemäß der
US 2 662 650 A wird Schüttgut aus einem Sattelauflieger entladen, indem ein auf dem Boden aufliegendes
flexibles Material nach Art eines Vorhangs mittels einer Winde oder dgl. hochgezogen
wird, so daß das aufliegende Transportgut aufgrund der erzeugten Schräglage abgleitet
und auf der Entladeseite aus dem Fahrzeug ausgeschoben wird. Eine derartige Einrichtung
eignet sich jedoch nicht zum Entladen von Gütem mit spezifisch schwerem Gewicht, wie
beispielsweise Sand, Kies oder Steinen.
[0005] Aus der
FR 1 408 889 A und der
DE 1 097 363 A ist eine im Transportfahrzeug angeordnete Entladeeinrichtung bekannt, bei der Entladen
des Schüttguts durch ein auf der Plattform des zu entladenden Fahrzeugs aufliegendes,
mit Luft aufpumpbares Kissen erfolgt, das in aufgepumptem Zustand eine schräge Ebene
zur Entladeseite des Fahrzeugs in der Art bildet, daß das Schüttgut auf der Schrägfläche
des Kissens abgleitet und dieser Art entladen werden kann. Eine vollständige Entleerbarkeit
des Transportfahrzeugs ist insbesondere dann nicht gewährleistet, wenn schwer gleitfähige
Güter entladen werden müssen.
[0006] Aus der
EP 0 845 387 A1 ist eine Entladevorrichtung für in einem Fahrzeug transportierte und durch eine Entladeöffnung
entladbare Schüttgüter mit einer auf dem Boden des Fahrzeugs aufliegenden, das Schüttgut
aufnehmenden aufblasbaren Unterlage offenbart. Die aufblasbare Unterlage besteht aus
einem dichten Beutel oder Balg aus flexiblem Material, welches im aufgeblasenen Zustand
den Rauminhalt des Fahrzeugs bzw. des Laderaums einnimmt. Im luftleeren Zustand bedeckt
die Entladevorrichtung den Boden des Fahrzeugs und bildet eine sich über die gesamte
Höhe erstreckende Wand gegenüber der Entladeöffnung. Es hat sich herausgestellt, daß
mit einer derartigen Entladevorrichtung eine vollständige Entleerbarkeit des Transportfahrzeugs
vor allem in den Ecken des Aufbaus nicht gewährleistet ist.
[0007] Zusammenfassend bestehen die Nachteile des Standes der Technik darin, daß kein Güterzugwagen
zum Transport von Schüttgütern bekannt ist, mit welchem sich die Schüttgüter vollständig
und in einfacher Weise entladen lassen. Insbesondere besteht ein großer Bedarf, die
zum Entladen eines Güterzugwagens benötigte Zeit zu verringern, um durch die Vermeidung
unnötiger Stand- und Wartezeiten die Wirtschaftlichkeit des Transportes von Schüttgütern
auf der Schiene zu verbessern.
[0008] Der Erfindung liegt in Anbetracht dieses Standes der Technik die
Aufgabe zugrunde, unter Meidung der genannten Nachteile ein Transportfahrzeug mit einer Entladevorrichtung
zu schaffen, mit der eine vollständige und einfache Entleerung des Transportfahrzeugs
in einem möglichst kurzem Zeitraum gewährleistet ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Ein derartiger Güterzugwagen ist vorteilhaft einfach, schnell und ohne Zuhilfenahme
weiterer Hilfsmittel vollständig entladbar, indem er beispielsweise an eine Entladestation
herangefahren wird, die verschließbare Öffnungen zum Beund/oder Entladen geöffnet
wird und die Antriebseinheit in Betrieb gesetzt wird. Dadurch wird die schiefe Ebene
in Vibrationsschwingungen versetzt, welche vorzugsweise genügend stark sind, um den
Zusammenhalt der einzelnen Partikel des Schüttgutes untereinander aufzulösen. Bedingt
durch die Vibrationsbewegungen der schiefen Ebene verlieren die Partikel des auf der
schiefen Ebene befindlichen Schüttguts ihren Halt untereinander und beginnen entlang
der schiefen Ebene abzugleiten.
[0011] Gemäß der Erfindung ist die schiefe Ebene durch eine in einer Rahmenkonstruktion
aufgenommene Platte gebildet. Weiterhin kann die Rahmenkonstruktion durch miteinander
verbundene Profilelemente ausgebildet sein. Eine derartige Konstruktion bietet vorteilhaft
eine einfache Möglichkeit zur Realisierung einer schiefen Ebene. Die schiefe Ebene
kann bezüglich ihrer Abmessungen flexibel erstellt werden und ist mit Vorteil in bereits
vorhandenen Güterzugwagen als Nachrüstsatz einsetzbar. Eine derartige schiefe Ebene
ist des weiteren robust, kostengünstig und mit einfachen Mitteln herstellbar. Die
die schiefe Ebene bildende Platte kann derart in der Rahmenkonstruktion aufgenommen
sein, daß sie zusammen mit den anderen Begrenzungen des Güterzugwagens einen für das
jeweilige Schüttgut dichten Transportraum ausbildet.
[0012] Gemäß der Erfindung weist der Boden des Güterzugwagens wenigstens eine gegenüber
der Horizontalen in Richtung der schließbaren Öffnung geneigte schiefe Ebene auf.
Auf diese Weise ist es mit Vorteil möglich, daß die Schüttgüter beim Entladen durch
die Neigung der schiefen Ebene und deren Vibrationsbewegung direkt in Richtung der
Be- und/oder Entladeöffnung geleitet werden.
[0013] Gemäß der Erfindung ist die Rahmenkonstruktion der schiefen Ebene an dem Boden des
Güterzugwagens festgelegt. Dadurch wird vorteilhaft erreicht, daß die schiefen Ebenen
sich durch von den Schüttgütern ausgeübte Massenkräfte oder durch Bewegungen während
der Fahrt des Güterzugwagens nicht in dem Aufbau verschieben können. Dieses bringt
ebenfalls Vorteile bei einem eventuellen Leertransport eines erfindungsgemäßen Güterzugwagens.
[0014] Die vorliegende Erfindung sieht weiterhin vor, daß die schiefe Ebene mit der Rahmenkonstruktion
durch die Antriebseinheit in Vibrationen versetzbar ist. Dazu kann der Rahmen zweiteilig
mit einem Ober- und einem Unterteil ausgeführt sein. Der Unterteil des Rahmens ist
dabei zweckmäßig an dem Boden des Güterzugwagens festgelegt. Der obere Teil des Rahmens,
welcher zusammen mit der Platte die schiefe Ebene bildet, ist mittels geeigneter elastischer
Verbindungsmittel an dem unteren Teil des Rahmens befestigt. Durch eine Anregung durch
die Antriebseinheit führt somit der obere Teil des Rahmens zusammen mit der Platte
Vibrationen aus, welche von den elastischen Befestigungselementen aufgenommen werden.
Vorteilhaft vibriert die schiefe Ebene bei dieser Ausführungsform an allen Bereichen
im wesentlichen gleich stark. Somit können auch in Ecken und Kanten festsitzende Schüttgutreste
durch die von der schiefen Ebene ausgeübten Vibrationen gelockert werden.
[0015] Des weiteren kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß der Boden des Güterzugwagens mehrere
schiefe Ebenen aufweist. Auf diese Weise können ebenfalls Güterzugwagen mit an verschiedenen
Stellen des Wagens angeordneten Be- und/oder Entladeöffnungen durch Vorsehen mehrerer
schiefer Ebenen einfach und schnell entladbar sein. Es besteht vorteilhaft die Möglichkeit,
Güterzugwagen mit mehreren Entladeöffnungen mit mehreren schiefen Ebenen nachzurüsten.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Boden des Güterzugwagens
mehrere gegenüber der Horizontalen geneigte schiefe Ebenen aufweist, welche abwechselnd
zur linken bzw. zur rechten Seite des Güterzugwagens geneigt sind. Vorteilhaft wird
auf diese Weise erreicht, daß ein derartiger Güterzugwagen gleichzeitig zu beiden
Seiten hin entladbar ist. Durch Vorsehen der Be- und/oder Entladeöffnungen an beiden
Seiten des Wagens, wird vorteilhaft ermöglicht, daß der zur Verfügung stehende Öffnungsquerschnitt,
durch welchen die Schüttgüter entladen werden, möglichst groß ist. Dadurch wird die
für den Entladevorgang benötigte Zeit minimiert. Es kann beispielsweise vorgesehen
sein, daß auf beiden Seiten eines Schienenwegs die Schüttgüter aufnehmende und weiter
fördernde oder weiter verarbeitende Vorrichtungen angeordnet sind, in welche die Schüttgüter
vom Güterzugwagen direkt eingeleitet werden. Durch den für den Entladevorgang benötigten
ausgesprochen kurzen Zeitraum wird vorteilhaft ermöglicht, daß ein Güterzug in einer
geeigneten Fahrtgeschwindigkeit über ein derartiges Schienenstück geleitet werden
kann, wodurch ohne den Zug anzuhalten die auf die jeweiligen Güterzugwagen geladenen
Schüttgüter einfach und schnell entladbar sind. Zu diesem Zweck weist eine weitere
Ausführungsform der Erfindung einen Boden mit zwei von der Mitte in Richtung der linken
und rechten Seite des Güterzugwagens geneigte schiefe Ebenen auf.
[0017] Eine weitere Ausgestaltungform der Erfindung sieht vor, daß die Antriebseinheit auf
der Platte befestigt ist. Mit Vorteil wird auf diese Weise erreicht, daß die Vibrationsbewegungen
der Antriebseinheit direkt in die Platte der schiefen Ebene eingeleitet werden können.
Die Platte ist zweckmäßigerweise dabei derart dimensioniert, daß ihre Stärke ausreichend
ist, um das durch die Schüttgüter ausgeübte Gewicht tragen zu können, wobei die Platte
jedoch durch die Antriebseinheit zum Mitschwingen angeregbar ist, so daß die Vibrationsbewegungen
von der Platte in Form von Stoßwellen in die Schüttgüter eingeleitet werden.
[0018] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Antriebseinheit ein
eine Vibration mittels einer Unwucht erzeugender Antrieb ist. Derartige Antriebe sind
aus dem Stand der Technik bekannt. Die Antriebseinheit kann beispielsweise ein Rüttler
sein, der mit einem Basisbauteil an der zu vibrierenden Einheit befestigt ist. Die
Vibrationen des Rüttlers werden durch eine relativ zu dem Basisbauteil bewegte Masse
erzeugt. Dabei können die Massen sowohl translatorisch als auch rotatorisch bewegt
werden. Die durch die bewegte Masse auf das Basiselement ausgeübten Trägheitskräfte
werden durch die feste oder elastische Befestigung des Basiselements mit dem zu vibrierenden
Element in dieses eingeleitet. Derartige Rüttler sind technisch einfach und robust
und kostengünstig herzustellen.
[0019] Vorteilhaft sind die Antriebseinheiten und die Platten so aufeinander abgestimmt,
daß sie eine Schwingung in einer Resonanzfrequenz ausführen. Durch ein Anpassen der
Abmessungen der Platte, beispielsweise der Plattenstärke, an die Masse und die Vibrationsfrequenz
der Antriebseinheit kann erreicht werden, daß die aus Antriebseinheit und Platte gebildete
Einheit in einer Resonanzfrequenz schwingt. In dieser Resonanzfrequenz schwingt die
Platte vorteilhaft durch eine minimale Anregung mit einer maximalen Amplitude. Auf
diese Weise werden unter Aufbringung möglichst geringer Energie möglichst starke Stoßwellen
in das Schüttgut eingebracht.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Antriebseinheit mit Vorteil
elektrisch angetrieben. Auf diese Weise kann die Antriebseinheit direkt aus dem elektrischen
Netz der Bahn, von der den jeweiligen Güterzug ziehenden Lok oder von einer anderen
externen elektrischen Energiequelle mit Energie versorgt werden. Die Energieversorgung
der Antriebseinheit erfolgt dabei über eine zwischengeschaltete Steuerungs- und Bedienungseinheit.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, daß
die Steuerungs- und Bedieneinheit nicht am Güterzugwagen selbst angebracht ist, sondern
extern an einer Entladestation. Zu diesem Zweck ist die Antriebseinheit beispielsweise
mit einem Kabel mit einem an geeigneter Stelle am Güterzugwagen angebrachten Steckkontakt
verbunden. Zum Entladen des Güterzugwagens ist dieser Steckkontakt beispielsweise
über ein weiteres Kabel mit der extern an der Entladestation angebrachten Steuerungs-
und Bedieneinheit für den Antrieb der schiefen Ebene verbunden. Auf diese Weise wird
vermieden, daß Steuerungs- und Bedieneinrichtungen von außen zugänglich an dem Güterzugwagen
angebracht werden müssen, welche dann beispielsweise durch Vandalismus oder Vorgänge
während des allgemeinen Betriebs des Güterzugwagens beschädigt werden können. Die
Steuerungs- und Bedienungseinrichtungen können so beispielsweise für Unberechtigte
nicht zugänglich und vor Witterungseinflüssen geschützt in einem an einer Entladestation
vorgesehenen Gebäude angebracht sein.
[0022] Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, daß die Antriebseinheit
auf der dem Schüttgut zugewandten Seite der Platte platziert ist und durch ein Gehäuse
geschützt ist. Des weiteren ist vorgesehen, daß das Gehäuse vorteilhaft an der Platte
befestigt ist. Durch das Gehäuse ist die Antriebseinheit vorteilhaft vor Schäden durch
das Schüttgut geschützt. Das Gehäuse kann lösbar an der Platte befestigt sein, wodurch
zusammen mit der Anordnung der Antriebseinheit auf der dem Schüttgut zugewandten Seite
der Platte eine gute Zugänglichkeit und Wartungsfreundlichkeit der Antriebseinheit
erzielt wird. Das Gehäuse kann mit Vorteil derart ausgebildet sein, daß dessen Außenkontur
einen Entladevorgang des Schüttgutes nicht behindert. So kann das Gehäuse beispielsweise
in Fließrichtung des Schüttgutes keilförmig und/oder mit abgerundeten Ecken und Kanten
ausgebildet sein, wodurch der Schüttvorgang des Schüttgutes wenig behindert und eine
Bewegung der einzelnen Partikel des Schüttgutes an dem Gehäuse vorbei gefördert wird.
[0023] Mit Vorteil sieht eine weitere Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung vor,
daß der Aufbau stirnseitige und seitliche Begrenzungswände aufweist, wobei eine oder
beide seitlichen Begrenzungswände mit wenigstens einer verschließbaren Öffnung zum
Be- oder Entladen versehen sind, welche von wenigstens einem zu öffnenden verschließenden
Element verschlossen ist. Die Öffnung kann sich desweiteren über den gesamten Seitenwandbereich
erstrecken und weiterhin von wenigstens zwei korrespondierenden durchgehend zu öffnenden
Klapptüren verschlossen sein. Durch eine derartige Ausgestaltung eines Güterzugwagens
wird vorteilhaft dessen Entladefreundlichkeit weiterhin verbessert.
[0024] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht mit Vorteil vor, daß die Begrenzungswände
des Aufbaus in ihrem unteren Bereich jeweils in Richtung der schiefen Ebenen abgeschrägt
ausgebildet sind. Dadurch wird vermieden, daß sich Schüttgut an Ecken und Kanten im
Inneren des Aufbaus festsetzen könnte, was zu einer unvollständigen bzw. schwierigen
Entladung der Güterzugwagen führen würde. Der gesamte Innenbereich des Aufbaus ist
derart ausgebildet, daß jede der Begrenzungswände sowie der Boden aufeinander abgestimmte
schiefe Ebenen bilden, welche ein Entleeren des Schüttgutes begünstigen.
[0025] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen ein
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Güterzugwagens schematisch dargestellt
ist. Das Ausführungsbeispiel dient nur der Erläuterung und ist nicht beschränkend.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Eisenbahnwaggon mit vier geschlossenen Klapp-Seitentüren in schematischer Seitenansicht,
- Fig. 2
- den Eisenbahnwaggon aus Fig. 1 mit geöffneten Klapptüren,
- Fig. 3
- einen Querschnitt des in Fig. 1 dargestellten Fahrzeugs, schematisch,
- Fig. 4
- eine senkrecht geschnittene Detailansicht des erfindungsgemäßen Güterwagens und
- Fig. 5
- das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug in einer Aufsicht.
[0026] Der in Fig. 1 dargestellte Güterzugwagen 1 stellt einen Waggon einer kurzgekoppelten
Wageneinheit dar. Er weist ein zweiachsiges Laufwerk 2 auf, welches in nicht im einzelnen
beschriebener bekannter Weise mit einem Untergestell 3 verbunden ist, welches aus
einem etwa in Höhe der Puffer 4 angeordneten geschweißten Profilrahmen besteht, der
die senkrechten Belastungen, die Pufferkräfte und Zughakenkräfte und die aus dem Lauf
herrührenden senkrechten und seitlichen Massenkräfte aufnimmt. Das Untergestell 3
trägt einen kastenförmigen Aufbau 5 aus einem Rahmenwerk mit Stirnseitenwänden 6,
Seitenwandpfosten 7 und die verbindenden oberen Längsträger 8, wobei ein Boden 9 auf
dem Untergestell 3 aufliegt und der Aufnahme der Ladung dient. Da die Stirnseitenwände
6 geschlossen sind, ist zur Be- und Entladung vorgesehen, eine Be- und Entladeöffnung
auszubilden, indem der gesamte Seitenwandbereich zu öffnen ist, wobei zusätzlich noch
eine schließbare Dachöffnung vorgesehen sein kann.
[0027] Die Öffnung des Seitenwandbereiches erfolgt bei dem Güterzugwagen 1 durch die Maßnahme,
daß die Seitenwände von mindestens zwei, in dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
von vier durchgehend zu öffnenden Klapptüren 10, 11, 12 und 13 gebildet sind, und
zwar auf jeder Seite des Güterzugwagens 1. Dieser ist daher mit insgesamt acht Klapptüren
ausgerüstet, die in Schließstellung in Fig. 1 der Zeichnung und in Öffnungsstellung
in Fig. 2 der Zeichnung schematisch dargestellt sind. Jede untere Klapptür 11 bzw.
13 erstreckt sich in Längsrichtung mit einer Höhe, die etwas geringer als die Hälfte
der Höhe des Seitenwandbereichs des Aufbaus 5 ist und ist entweder direkt auf der
Ebene der Entladekante des Bodens 9 oder im dargestellten Ausführungsbeispiel unterhalb
des Bodens 9 um eine Achse 14 schwenkbar angeordnet. Über jeder unteren Klappe 11
bzw. 13 ist in der gleichen Vertikalebene die zugehörige obere Klappe 10 bzw. 12 angeordnet,
die mit der unteren Klappe korrespondiert und die gemeinsam die Längsseitenwand des
Güterzugwagens 1 bilden. Die oberen Klappen 10 bzw. 12 erstrecken sich in Längsrichtung
über die obere Hälfte des Fahrzeugaufbaus und sind um eine Achse 15 nach oben schwenkbar
angeordnet, die auf der Ebene des oberen Längsträgers 8 des Güterzugwagens 1 angeordnet
ist.
[0028] Auf jeder Längsseitenwand sind im beschriebenen Ausführungsbeispiel vier Klapptüren
der beschriebenen Art vorgesehen, um eine einfache und variable Beund Entladung nach
beiden Seiten auch an einem sehr langen Fahrzeug von mehr als 12 m Länge vornehmen
zu können, wozu die Seitenwandpfosten 7 zur Halterung und Aufhängung der Klapptüren
in der Mitte des Wagens ausgestattet sind. Dabei können die Klapptüren 10, 11, 12
und 13 zusätzlich in ihrer Mitte durch je eine Mittenhalterung 16 am Untergestell
3 bzw. Aufbau 5 gehalten sein.
[0029] Auf dem Boden 9 angeordnet erkennt man sechs schiefe Ebenen 17. Die schiefen Ebenen
17 weisen jeweils zwei geneigte Seiten 18 und 19 auf. Die Seiten 18 weist dabei gegenüber
der Horizontalen einen geringen Neigungswinkel auf, während die Seiten 19 gegenüber
der Horizontalen stark geneigt ist. Die Seiten 19 kann ebenfalls paralell zu des Klapptüren
10,11,12,und 13 (d. h. im Wesentlichen vertikal) angeordnet sein. Auf den flach geneigten
Seiten 18 ist jeweils eine Antriebseinheit 20 angebracht. Die Antriebseinheit 20 kann
beispielsweise ein mit einer Unwucht 21 versehener Elektromotor 22 sein, welcher mit
einem Gestell 23 auf der flachen Seite 18 befestigt ist. Die Antriebseinheit 20 ist
zweckmäßigerweise mit einem Gehäuse 24 abgedeckt. Die flachen Seiten 18 der schiefen
Ebenen 17 werden durch einen Rahmen 25 und einer in diesem Rahmen 25 aufgenommenen
Platte 26 gebildet. Der Rahmen 25 ist vorzugsweise aus einzelnen Profilelementen zusammengeschweißt,
beispielsweise aus U-Profilen. Die Platte 26 ist in der U-förmigen Nut dieser Profilelemente
aufgenommen.
[0030] Die Antriebseinheiten 20 sind mittels einer Verkabelung 27 mit einem an geeigneter
Stelle am Güterzugwagen 1 angebrachten Steckkontakt 28 verbunden. Der Steckkontakt
28 wird beim Entladen des Güterzugwagens 1 mit einer nicht dargestellten Steuerungs-
und Bedieneinheit verbunden. Die Steuerungs-und Bedienungseinheit befindet sich ortsfest
an einer geeigneten Stelle einer Entladestation, beispielsweise in einem Bedienerhäuschen
oder dergleichen. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, jeden Güterzugwagen mit
einer Bedienungseinheit auszurüsten, welche dort weitaus härteren Beanspruchungen
ausgesetzt wäre als an der Entladestation.
[0031] Zum Entladen wird ein Güterzug an eine Entladestation gefahren. Die in einer Entladeposition
befindlichen Waggons des Zuges werden mit der Steuerungs-und Bedienungseinheit der
Entladestation verbunden, und die Klapptüren 10, 11, 12 und 13 geöffnet. Die Antriebseinheiten
20 werden mittels der Steuerungs-und Bedienungseinheit betätigt. Die Elektromotoren
22 beginnen zu rotieren und erzeugen aufgrund der Unwuchten 21 starke, rüttelnde Vibrationen,
die über die Platten 26 als Stoßwellen in das Schüttgut eingebracht werden. Zusammenhänge
zwischen den einzelnen Partikeln des Schüttgutes werden aufgelöst. Das Schüttgut beginnt
entlang der schiefen Ebenen 17 abzugleiten. Die Platten 26 werden so lange vibriert,
bis das gesamte Schüttgut entleert ist. Durch die Neigung der Seiten 19 wird erreicht,
daß die Klapptüren 10, 11, 12 und 13 nach der Leerung des Waggons einfach zu verschließen
sind.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Güterzugwagen
- 2
- Laufwerk
- 3
- Untergestell
- 4
- Puffer
- 5
- Aufbau
- 6
- Stirnseitenwand
- 7
- Seitenwandpfosten
- 8
- obere Längsträger
- 9
- Boden
- 10
- obere Klapptür
- 11
- untere Klapptür
- 12
- obere Klapptür
- 13
- untere Klapptür
- 14
- Achse
- 15
- Achse
- 16
- Mittenhalterung
- 17
- schiefe Ebene
- 18
- Seite (flach)
- 19
- Seite (steil)
- 20
- Antriebseinheit
- 21
- Unwucht
- 22
- Elektromotor
- 23
- Gestell
- 24
- Gehäuse
- 25
- Rahmen
- 26
- Platte
- 27
- Verkabelung
- 28
- Steckkontakt
1. Güterzugwagen (1) mit einem Laufwerk (2), einem Untergestell (3) und einem damit verbundenen
Aufbau (5) mit einem Boden (9) und seitlichen Begrenzungswänden zur Aufnahme von Schüttgut,
wobei der Aufbau (5) wenigstens eine schließbare Öffnung zum Be- und/oder Entladen
und der Boden (9) wenigstens eine gegenüber der horizontalen in Richtung der schließbaren
Öffnung geneigte schiefe Ebene (17) aufweist, welche durch eine in einer Rahmenkonstruktion
aufgenommene Platte (26) gebildet ist und mittels einer auf der Platte (26) befestigten
Antriebseinheit (20) in eine Vibrationsschwingung versetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenkonstruktion zweiteilig mit einem Ober- und Unterteil ausgeführt ist, wobei
der obere Teil der Rahmenkonstruktion, der mit der Platte die schiefe Ebene bildet,
mittels elastischer Verbindungsmittel an dem am Boden des Guterwagens festgelegten
unteren Teil der Rahmenkonstruktion befestigt ist.
2. Güterzugwagen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) auf der dem Schüttgut zugewandten Seite der Platte (26)
platziert und durch ein Gehäuse (24) geschützt ist.
3. Güterzugwagen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (24) an der Platte (26) befestigt ist.
4. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion durch miteinander verbundene Profilelemente ausgebildet ist.
5. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (9) des Güterzugwagens (1) mehrere gegenüber der Horizontalen geneigte
schiefe Ebenen (17) aufweist, welche abwechselnd zur linken beziehungsweise zur rechten
Seite des Güterzugwagens (1) geneigt sind.
6. Güterzugwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (9) des Güterzugwagens (1) zwei von der Mitte in Richtung der linken und
rechten Seite des Güterzugwagens (1) geneigte schiefe Ebenen (17) aufweist.
7. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion an dem Boden (9) des Güterzugwagens (1) festgelegt ist.
8. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) ein eine Vibrationen mittels einer Unwucht erzeugender Antrieb
ist.
9. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) und die Platte (26) so aufeinander abgestimmt sind, dass
sie eine Schwingung in einer Resonanzfrequenz ausführen.
10. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) elektrisch angetrieben wird.
11. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Antriebseinheit (20) verbundene Steckvorrichtung an dem Güterzugwagen
(1) angeordnet ist, welche mit einer externen Steuerungs- und Bedienungseinheit für
die Antriebseinheit (20) verbindbar ist.
12. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Ebene (17) in der Rahmenkonstruktion durch die Antriebseinheit (20) in
rüttelnde Vibrationen versetzbar ist.
13. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau (5) stirnseitige und seitliche Begrenzungswände aufweist, wobei eine oder
beide seitlichen Begrenzungswände mit wenigstens einer verschließbaren Öffnung zum
Be- und/oder Endladen versehen ist/sind, welche von wenigstens einem zu öffnenden
verschließenden Element verschlossen ist.
14. Güterzugwagen (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öffnung über den gesamten Seitenwandbereich erstreckt.
15. Güterzugwagen (1) nach Anspruch 13 oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung von wenigstens zwei korrespondierenden durchgehend zu öffnenden Klapptüren
(10, 11, 12, 13) verschlossen ist.
16. Güterzugwagen (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswände im unteren Bereich in Richtung der schiefen Ebenen (17) abgeschrägt
sind.
1. A goods train wagon (1) having a running gear (2), a subframe (3) and a superstructure
(5) connected thereto and comprising a bottom (9) and lateral limitation walls for
receiving bulk material, wherein the superstructure (5) at least comprises one closable
aperture for charging and/or discharging and the bottom (9) at least comprises one
aslant plane (17) which is inclined with respect to the horizontal line in the direction
of the closable aperture, which plane is formed by a plate (26) received in a frame
construction and can be brought into a vibrating oscillation by means of a drive unit
(20) fixed on the plate (26),
characterized in that
the frame construction has two parts, i.e. an upper part and a lower part, wherein
the upper part of the frame construction which forms the inclined plane together with
the plate is fixed on the lower part of the frame construction by means of elastic
joining means, the lower part of the frame construction being fixed at the bottom
of the goods train wagon.
2. A goods train wagon (1) according to claim 1, characterized in that the drive unit (20) is placed on the side of the plate (26) facing the bulk material
and is protected by a case (24).
3. A goods train wagon (1) according to claim 2, characterized in that the case (24) is fixed on the plate (26).
4. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the frame construction is formed by profile elements connected to each other.
5. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the bottom (9) of the goods train wagon (1) comprises several aslant planes (17)
inclined with respect to the horizontal line, which planes are inclined alternately
to the left or to the right side of the goods train wagon (1).
6. A goods train wagon (1) according to one of the claims 1 through 4, characterized in that the bottom (9) of the goods train wagon (1) comprises two aslant planes (17) which
are inclined from the centre into the direction of the left and right side of the
goods train wagon (1).
7. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the frame construction is fixed at the bottom (9) of the goods train wagon (1).
8. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the drive unit (20) is a drive generating a vibration by means of an unbalance.
9. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the drive unit (20) and the plate (26) are coordinated with each other such that
they realize an oscillation in a resonance frequency.
10. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the drive unit (20) is driven electrically.
11. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a plug and socket device connected to the drive unit (20) is placed on the goods
train wagon (1), which plug and socket device can be connected to an external control
and operation unit for the drive unit (20).
12. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the inclined plane (17) in the frame construction can be put into shaking vibrations
by the drive unit (20).
13. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the superstructure (5) comprises front and lateral limitation walls, wherein one
or both lateral limitation walls is/are provided with at least one closable aperture
for charging and/or discharging, which is closed by at least one closing element that
can be opened.
14. A goods train wagon (1) according to claim 13, characterized in that the aperture extends over the entire lateral wall area.
15. A goods train wagon (1) according to claim 13 or claim 14, characterized in that the aperture is closed by at least two corresponding flap doors (10, 11, 12, 13)
to be opened fully.
16. A goods train wagon (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the lower parts of the limitation walls are slanted into the direction of the inclined
planes (17).
1. Wagon de marchandises (1) comprenant un mécanisme de roulement (2), un châssis (3)
et une superstructure (5) reliée à celui-ci et ayant un fond (9) et des parois de
limitation latérales pour recevoir du produit en vrac, la superstructure (5) comprenant
au moins un orifice susceptible d'être fermé pour le chargement et/ou le déchargement
et le fond (9) comprenant au moins un plan biais (17) et incliné par rapport à la
horizontale dans la direction de l'orifice susceptible d'être fermé, le plan étant
formé par une plaque (26) reçue dans une construction de cadre et étant susceptible
d'être mis en oscillation vibrante par moyen d'une unité d'entraînement (20) fixée
sur la plaque (26),
caractérisé en ce que
la construction de cadre est en deux pièces avec une partie supérieure et une partie
inférieure, la partie supérieure de la construction de cadre qui forme le plan incliné
ensemble avec la plaque étant fixée à la partie inférieure de la construction de cadre
par l'intermédiaire des moyens de liaison élastiques, la dite partie inférieure étant
fixée au fond du wagon de marchandises.
2. Wagon de marchandises (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (20) est disposée du côté de la plaque (26) faisant face au
produit en vrac et est protégé par un boîtier (24).
3. Wagon de marchandises (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le boîtier (24) est fixé à la plaque (26).
4. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la construction de cadre est formée par des éléments profilés reliés les uns aux
autres.
5. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond (9) du wagon de marchandises (1) comprend plusieurs plans (17) biais et inclinés
par rapport à la horizontale, lesquels sont alternativement inclinés vers le côté
gauche respectivement vers le côté droit du wagon de marchandises (1).
6. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le fond du wagon de marchandises (1) comprend deux plans (17) biais et inclinés à
partir du centre dans la direction du côté gauche respectivement droit du wagon de
marchandises (1).
7. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la construction de cadre est fixée au fond (9) du wagon de marchandises.
8. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (20) est un entraînement qui génère une vibration par moyen
d'un déséquilibre.
9. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (20) et la plaque (26) sont accordées l'une par rapport à
l'autre de sorte qu'elles réalisent une oscillation dans une fréquence de résonance.
10. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (20) est entraînée électriquement.
11. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ensemble enfichable relié à l'unité d'entraînement (20) est disposé sur le wagon
de marchandises (1) et peut être relié à une unité de commande et de manipulation
externe destinée à l'unité d'entraînement (20).
12. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (20) peut mettre le plan incliné (17) dans la construction
de cadre en vibrations ébranlantes.
13. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la superstructure (5) comprend des parois de limitation frontales et latérales, l'une
ou les deux parois de limitation latérales étant munie(s) d'au moins un orifice pour
le chargement et/ou le déchargement, l'orifice étant fermé par au moins un élément
fermant et susceptible d'être ouvert.
14. Wagon de marchandises (1) selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'orifice s'étend sur la totalité de la zone de paroi latérale.
15. Wagon de marchandises (1) selon la revendication 13 ou la revendication 14, caractérisé en ce que l'orifice est fermé par au moins deux portes rabattables correspondantes à ouvrir
en entier.
16. Wagon de marchandises (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties inférieures des parois de limitation sont biseautées dans la direction
des plans inclinés (17).
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