| (19) |
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(11) |
EP 1 521 890 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.07.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006974 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/007876 (22.01.2004 Gazette 2004/04) |
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| (54) |
SCHLIESSSYSTEM FÜR EINE TÜR, KLAPPE OD.DGL., INSBESONDERE BEI FAHRZEUGEN
CLOSING SYSTEM FOR A DOOR, LID OR THE LIKE, PARTICULARLY THOSE OF VEHICLES
SYSTEME DE FERMETURE D'UNE PORTE, D'UN VOLET OU EQUIVALENT, NOTAMMENT DE VEHICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
17.07.2002 DE 10232244
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MÜLLER, Benjamin
D-42281 Wuppertal (DE)
- VAN DEN BOOM, Andreas
45309 Essen (DE)
- SCHUMACHER, Helmut
48653 Coesfeld-Lette (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mentzel, Norbert et al |
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Patentanwälte Buse - Mentzel - Ludewig
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 051 055
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DE-A- 19 617 038
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Schließsystem der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art. Dieses System umfasst eine Zugangsberechtigungs-Einrichtung, die
aus einem im Fahrzeug angeordneten Stationärteil und einem im Besitz der berechtigten
Person befindlichen Mobilteil besteht. Wenn ein erfolgreicher Datenaustausch zwischen
dem Mobilteil und dem Stationärteil gestartet wird und erfolgreich ist, dann wird
eine bestimmte Funktion am Schloss bzw. im Fahrzeug ausgelöst.
[0002] Es ist bekannt zum Auslösen dieses Datenaustausches einen kapazitiven Sensor in der
Handhabe zu verwenden (
DE 196 17 038 C2). Dieser Sensor baut ein einheitliches Feld im Bereich der Handhabe aus und spricht
bereits dann an, wenn sich eine menschliche Hand der Handhabe nähert. Dann tritt der
oben erwähnte Datenaustausch ein und löst als Funktion aus, dass das Schloss in seine
Entriegelungsstellung umgesteuert wird. Dieses Schließsystem hat den Vorteil, dass
bereits vor Betätigung der Handhabe das Schloss in seine Entriegelungsstellung überführt
wird. Das erlaubt ein schnelles Öffnen der Tür.
An der Außenseite der Handhabe war ein Tastschalter angeordnet, der betätigt werden
musste, wenn das Schloss in seine Verriegelungsstellung überführt werden sollte. Dazu
ist eine zusätzliche manuelle Betätigung erforderlich, was lästig ist. Der Fahrzeugbenutzer
muss diese zusätzliche Handhabung lernen. Die Umsteuerung des Schlosses über den kapazitiven
Sensor einerseits und über den Tastschalter andererseits läuft über zwei unterschiedliche
Systeme ab, die aufeinander abzustimmen sind. Außerdem sind für beide Systeme unterschiedliche
systemspezifische Bauteile erforderlich. Das erfordert Raum in dem ohnehin schon knapp
bemessenen Platz im Bereich der Handhabe.
[0003] Es ist bereits bekannt (
DE 100 51 055 A1) zwei Elektroden für zwei kapazitive Sensoren mit einer dazwischen liegenden Abschirmung
in der Handhabe zu verwenden, welche zwei räumlich getrennte elektrische Felder erzeugen.
Die eine Elektrode erzeugt ein Innenfeld im Zwischenraum zwischen der Handhabe und
dem Fahrzeug. Gelangt die menschliche Hand in den Bereich dieses Innenfeldes, so wird
das Schloss in eine Entriegelungsstellung überführt. Die andere Elektrode bildet ein
Außenfeld zwischen der Handhabe und der Umgebung des Fahrzeugs. Nähert sich die berechtigte
Person, die über den zum Fahrzeug gehörenden Mobilteil verfügt, bis zu einem definierten
Mindestabstand der Handhabe, dann wird das Schloss in seine Verriegelungsstellung
überführt. Die beiden Elektroden sollen in einem Fall in einem Höhenversatz zueinander
auf der gleichen Seite einer gemeinsamen Leiterplatte angeordnet sein. Dadurch entsteht
ein großer Platzbedarf für die Anordnung der beiden Elektroden in der Handhabe. In
einem anderen Fall können die beiden Elektroden auf einer mehrlagigen Leiterplatte
realisiert sein. Die Herstellung einer solchen mehrlagigen Leiterplatte ist kostenaufwendig
und umständlich.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges Schließsystem der im
Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art zu entwickeln, das platzsparend ausgebildet
ist und sich bequem und preiswert herstellen lässt. Dies wird erfindungsgemäß durch
die im Anspruch 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung
zukommt.
[0005] Wegen der Scharniere können die einzelnen Platinenteile bequem hergestellt werden,
weil sie sich dabei in einer ebenen Aufklapplage befinden. Dann nehmen die Plattenteile
eine große Fläche ein, wodurch, ohne sich wechselseitig zu behindern, die Herstellung
der beiden Elektroden und die Abschirmung durchgeführt werden kann. Dadurch ist eine
preiswerte, bequeme Herstellung möglich. Zum Gebrauch in der. Handhabe werden aber
die Plattenteile gegeneinander gefaltet und so in eine kompakte Zuklapplage gebracht.
Es entsteht ein dreilagiges Faltprodukt mit kleiner Grundfläche. Man erhält ein platzsparendes,
kompaktes Faltprodukt, das sich gut in den knappen Raum im Inneren der Handhabe integrieren
lässt. Das ermöglicht eine bequeme schnelle Montage.
[0006] Besonders vorteilhaft ist, gemäß Anspruch 4, die Ausbildung dieses Faltprodukts durch
einstückige Ausbildung der Platinenteile in Form von drei nebeneinander liegenden
Abschnitten in einer Gesamtplatine. Diese drei Abschnitte sind durch Filmscharniere
voneinander geschieden. Dann kann mindestens eine Leiterbahn, wie es Anspruch 5 empfiehlt,
auch den Bereich der Filmscharniere durchqueren und dadurch zwei oder drei benachbarte
Abschnitte des Faltprodukts miteinander elektrisch verbinden.
[0007] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf ein Fahrzeug mit einem darin integrierten Schließsystem
nach der Erfindung,
- Fig. 2,
- perspektivisch und in Explosionsdarstellung, eine zur Tür des Fahrzeugs von Fig. 1
gehörende Handhabe vor Einbau einer ebenfalls dort perspektivisch gezeigten, vormontierten
Baueinheit,
- Fig. 3,
- in Vergrößerung, einen Querschnitt durch einen Teilbereich der in Fig. 1 gezeigten
Tür, längs der dort vermerkten Schnittlinie III - III, wobei nur die in der Schnittebene
liegenden Bauteile dargestellt sind,
- Fig. 4,
- die in Fig. 2 außerhalb der Handhabe angeordnete Baueinheit in einer vorausgehenden
Fertigungsstufe, nämlich die Draufsicht auf ein Vorprodukt, wo drei scharnierartig
miteinander verbundenen Platinenteile sich in ihrer Aufklapplage in einem glatten
ebenen Zustand befinden,
- Fig. 5,
- in einer der Fig. 4 folgenden Fertigungsstufe, nämlich die Draufsicht auf das fertige
Endprodukt, welches durch Faltung des Vorprodukts von Fig. 4 in eine kompakte Zuklapplage
der Platinenteile sich ergibt,
- Fig. 6,
- in Vergrößerung, einen Querschnitt durch die Baueinheit längs der Schnittlinie VI
- VI von Fig. 5,
- Fig. 7,
- in Vergrößerung, eine Draufsicht durch den mit VII in Fig. 4 gekennzeichneten Randbereich
der ungefalteten Baueinheit,
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch das Vorprodukt von Fig. 7 längs der dortigen Schnittlinie
VIII - VIII und
- Fig. 9,
- ebenfalls in Vergrößerung, einen teilweisen Querschnitt durch die fertige Baueinheit
von Fig. 5, längs der dortigen Schnittlinie IX - IX.
[0008] Das erfindungsgemäße Schließsystem ist nicht nur besonders platzsparend, sondern
ermöglicht es dem Berechtigten sich besonders bequem und schnell den Zutritt zum Fahrzeug
10 zu beschaffen, unberechtigte Dritte aber zuverlässig daran zu hindern. Der Zugang
zum Fahrzeug ist im dargestellten Ausführungsbeispiel über zwei Türen 11, 12, eine
Heckklappe 13 und eine Motorhaube 14 möglich. Alle diese beweglichen Teile 11 bis
14 werden in ihrer Schließposition durch gleiche oder unterschiedliche Schlösser 15
an der Karosserie festgehalten. Die Schlösser können mittels einer bekannten Zentralsteuerung
zwischen ihrer Verriegelungs- und Entriegelungsstellung gemeinsam überführt werden.
Es genügt dies anhand einer zu der einen Tür 11 gehörenden Handhabe 20 näher zu erläutern.
[0009] Wie Fig. 2 zeigt, kann die Handhabe zweiteilig ausgebildet sein und z.B. aus einer
Grundschale 21 und einer Deckschale 22 bestehen, zwischen denen sich ein Raum 23 zur
Aufnahme einer besonderen elektrischen Baueinheit 30 befindet. Im vorliegenden Fall
ist die Handhabe 20 als sogenannter Ziehgriff ausgebildet, der an seinem einen Ende
ein Schwenklager 25 aufweist und an seinem anderen Ende einen Schaft 26 besitzt, der
über Zwischenglieder auf das zugehörige Schloss 15 in der Tür 11 einwirkt. Die Handhabe
20 ist zweckmäßigerweise im Bereich einer Griffmulde 16 der Außenverkleidung der Tür
11 angeordnet, so dass dort ein Zwischenraum 17 zwischen der Handhabe 20 und der Türaußenverkleidung
des Fahrzeugs 10 entsteht.
[0010] Die Fig. 4 zeigt in einer Vorfertigungsstufe 30' den ebenen Ausgangszustand der späteren,
aus Fig. 5 ersichtlichen fertigen Baueinheit 30. Dazu gehört, als Gesamtplatine fungierend,
ein biegefähiges Blatt 35 auf dessen einen, aus Fig. 7 und 8 ersichtlichen Flächenseite
36 sich drei Leiterflächen 41, 42 und 43 sowie Leiterbahnen 44, 45, 46 befinden. Das
Blatt 35 ist von zwei linearen, zueinander parallelen Filmscharnieren 37, 38 durchsetzt,
welche die Gesamtplatine in drei streifenförmige Abschnitte 31, 32, 33 gliedern. Diese
Scharniere 37, 38 erlauben ein zweifaches Umlegen 19, 29 der einzelnen Abschnitte
31, 32, 33 zu einem dreilagigen, aus Fig. 6 erkennbaren Faltprodukt 40.
[0011] Das fertige Faltprodukt 40 kann durch Schnappverschlüsse 27, 28 zusammengehalten
werden, deren beide Verschlusshälften im vorliegenden Fall aus einem mit der Gesamtplatine
einstückigen biegsamen Haken 27 und einem Loch 28 im Blatt 35 bestehen. Nach dem Zusammenfalten
19, 29 fährt der Haken 27 durch das Loch 28 und hintergreift selbsttätig den äußeren
Randbereich des Lochs 28. Es sind mehrere solche Schnappverschlüsse 27, 28 über die
Längskanten der Abschnitte 32, 33 verteilt angeordnet.
[0012] Wie aus dem ebenen Vorprodukt 30' zu entnehmen ist, gibt es noch einen vierten Abschnitt
34, der aber hier in Verlängerung des dritten Abschnitts 33 ausgebildet ist und sich
daher außerhalb der eigentlichen mit 39 gekennzeichneten Faltzone befindet. Auch dieser
vierte Abschnitt 34 ist aus dem Blattmaterial 35 gebildet und besitzt ebenfalls Leiterbahnen
47. Vor allem sind aber dort diverse elektrische Bauteile 48 an die Leiterbahnen 47
angeschlossen, die Bestandteil einer komplexen Steuerung des erfindungsgemäßen Schließsystems
sind. Daher gehen auch die vorerwähnten Leiterbahnen 44, 45 und 46, die zu den diversen
Leiterflächen 41, 42, 43 führen, von den elektrischen Bauteilen 48 des verlängerten
Abschnitts 34 aus. Besonders beachtenswert ist, dass die zu den Nachbar-Abschnitten
31, 32 führenden Leiterbahnen 44, 45 über den Bereich der Filmscharniere 37, 38 unterbrechungsfrei
fortgeführt sind und daher für eine Kontaktierung der dortigen Leiterflächen 42, 41
mit den entsprechenden Bauelementen 48 der Abschnitt-Verlängerung 34 sorgen. Wie bei
49 erkennbar, entstehen die drei Leiterflächen 41, 42, 43 jeweils durch einander kreuzende
Leiterbahnen, die jeweils ein Gitter 49 auf jedem der Abschnitte 31, 32, 33 erzeugen.
Die Leiterbahnen können vollflächig ausgebildet sein und eine beliebige Geometrie
aufweisen.
[0013] Die Leiterflächen 41 bis 43 haben zueinander unterschiedliche Funktionen zu erfüllen.
Sie bilden, wie anhand der Fig. 3 und 6 näher erläutert werden soll, jeweils die eine
Elektrode 51 bzw. 52 von zwei wirkunterschiedlichen kapazitiven Sensoren 61, 62, wenn
die fertige Baueinheit 30 in der Handhabe 20 eingebaut und an die erforderlichen Komponenten
im Fahrzeug 10 angeschlossen ist. Dazu dienen von der Baueinheit 30 gemäß Fig. 2 und
5 abragende elektrische Kabel 58 und Kontaktteile 59. Die eine Elektrode 51 erzeugt
gegenüber der Karosserie des Fahrzeugs 10 ein erstes elektrisches Feld 50 gemäß Fig.
3, welches in dem bereits erwähnten Zwischenraum 17 zwischen der Handhabe 20 und der
Griffmulde 16 entsteht. Dieses Feld 50 soll daher, wie bereits erwähnt wurde, kurz
"Innenfeld" und diese Elektrode 51 als "Innenelektrode" bezeichnet werden. Diese Innenelektrode
51 ist gegenüber der anderen Elektrode 52 durch eine im Faltzustand 40 von Fig. 6
dazwischen liegende dritte Leiterfläche 43 abgeschirmt, welche geerdet ist. Deren
Funktion ist daher die einer Abschirmung 53.
[0014] Wenn Spannung angelegt ist, erzeugt die andere Elektrode 52 gegenüber der Umgebung
des Fahrzeugs ein zweites elektrisches Feld 60, gemäß Fig. 3. Weil dieses Feld 60
von der Handhabe 20 aus gesehen, nach außen gerichtet ist, soll es, wie auch schon
gesagt wurde, als "Außenfeld" bezeichnet werden, welches von dem Innenfeld 50 unabhängig
ist. Die zum Aufbau dieses Außenfeldes 60 dienende eine Elektrode 52 soll daher sinngemäß
"Außenelektrode" genannt werden. Die Wirkfolge des Innen- und Außenfeldes 50, 60 lässt
sich am besten anhand des in Fig. 1 angedeuteten schematischen Aufbaus näher erläutern.
[0015] Es gibt im Fahrzeug 10 mindestens eine Steuereinheit 55, die von einer Stromquelle,
z.B. der Fahrzeugbatterie 54 gespeist wird. Die Steuereinheit 55 ist über Steuerleitungen
56 und Versorgungsleitungen 57 an das oben erwähnte elektrische Kabel 58 der Baueinheit
30 angeschlossen. Zum erfindungsgemäßen Schließsystem gehört auch noch eine elektronische
Zugangsberechtigung, die aus einem im Fahrzeug ortsfest installierten Stationärteil
gehört, der teilweise in der Steuereinheit 55 integriert ist und an geeigneten Stellen
des Fahrzeugs ein oder mehrere Sende- und Empfangseinheiten 63 aufweist.
[0016] Im Besitz der berechtigten Person befindet sich ein schematisch in Fig. 1 angedeuteter
Mobilteil 64 in Form einer "Scheckkarte" in welchem, in an sich bekannter Weise, ebenfalls
nicht näher gezeigte Sende- und Empfangseinheiten, Datenspeicher, Stromquellen und
Steuerteile integriert sind. Nähert sich die berechtigte Person auf eine geeignete
Distanz dem Fahrzeug 10, so kann der stationäre Teil 55 mit dem Mobilteil 64 der Zugangsberechtigungs-Einrichtung
auf elektromagnetischem Wege einen mono- oder multidirektionalen Datenaustausch 65
bewirken. Spätestens dann bauen sich das Innenfeld 50 und das Außenfeld 60 an der
Handhabe 20 aus. Greift dann die berechtigte Person mit der Hand hinter die Handhabe
20 von Fig. 3, so verändert sie das dort befindliche elektrische Innenfeld 50. Das
wird von dem zugehörigen ersten Sensor 61 festgestellt, der daraufhin das Schloss
15 und, im Falle einer Zentralsteuerung weitere, bzw. alle Schlösser vom Fahrzeug
10 in deren Entriegelungsstellung überführt. Hat die berechtigte Person dann den Handgriff
20 hintergriffen und übt einen Zug auf die Handhabe 20 aus, so ist das Schloss 15
bereits entriegelt und die Tür 11 bzw. 12 wird freigegeben, um geöffnet werden zu
können. Wegen seiner Funktion, das Schloss 15 der Tür in Öffnungsbereitschaft zu führen,
soll dieser erste, entriegelungswirksame Sensor 61 als "Öffnungssensor" bezeichnet
werden.
[0017] Beim endgültigen Verlassen des Fahrzeugs 10 kann die berechtigte Person, wenn sie
im Besitz des Mobilteils 64 ist, eine selbsttätige Verriegelung der Schlösser 15 auslösen.
Um die geöffnete Tür zu schließen, wird die Hand von der Außenseite aus gegen die
Handhabe 20 geführt und gelangt daher in den Bereich des Außenfeldes 60. Jetzt ergibt
sich dort durch die eindringende Hand eine Veränderung der Kapazität, was vom zweiten
kapazitivem Sensor 62 sensiert wird. In diesem Fall wird über die Steuerung das Schloss
15 bzw. die Schlösser in ihre Verriegelungsstellung überführt. Wenn die berechtigte,
mit dem Mobilteil 64 befindliche Person sich außerhalb des Fahrzeugs 10 befindet,
sind die zugeschlagenen Türen 11, 12 verriegelt und können nicht von Unbefugten geöffnet
werden. Der in diesem Fall wirksame zweite Sensor 62 kann daher in analoger Weise
als "Schließsensor" bezeichnet werden.
[0018] Es wäre durch die Steuerung auch möglich, das Innenfeld 50 einerseits und das Außenfeld
60 andererseits nur wechselweise zu erzeugen. Wenn sich beispielsweise das Schloss
15 in der Verriegelungsstellung befindet, braucht das Außenfeld 60 nicht vorhanden
zu sein. Es genügt vielmehr nur das Innenfeld 50 aufzubauen und dadurch den Öffnungssensor
61 zu aktivieren. Wenn sich dagegen das Schloss 15 in seiner Entriegelungsstellung
bereits befindet, ist das Innenfeld 50 überflüssig. Es genügt dann lediglich das Außenfeld
60 zu erzeugen und damit den Schließsensor 62 wirksam zu setzen.
[0019] Wenn es nur zu diesem wechselweisen Aufbau der beiden Felder 50 oder 60 kommt, ist
auch die dazwischen liegende Abschirmung 53 entbehrlich. In diesem Fall würde es dann
genügen, das Faltprodukt 30 zweilagig auszubilden, d.h. den dritten Abschnitt 33 wegzulassen.
Die beschriebene Abschnittsverlängerung 34 würde dann an einem der beiden verbliebenen
Abschnitte 31, 32 positioniert sein. Das Innenfeld 50 kann sich dann auch ohne weiteres
über Bereiche des Außenfeldes 60 erstrecken, und umgekehrt.
[0020] Bildet man die Handhabe 20 nicht aus zwei miteinander montierbaren Bauteilen 21,
22 zusammen, sondern stellt sie z.B. im Spritzgussverfahren mit einem oder mehreren
Spritzgusskomponenten einteilig her, dann kann die Baueinheit 30 als Einsatz in die
leere Spritzgussform eingebracht und dann dort von den Massen allseitig umspritzt
werden. Es ragen dann nur elektrische Kabel 58 und Kontaktteile 59 heraus.
[0021] Schließlich wäre es noch möglich, die zum Stationärteil der Zugangsberechtigungs-Einrichtung
gehörenden Sende- und Empfangseinheiten 63 ebenfalls in den Griff zu integrieren.
Sie können dann auch Bestandteil der beschriebenen Baueinheit 30 sein.
[0022] Das biegefähige Blatt 35 zum Aufbau des beschriebenen Faltprodukts 40 und der Baueinheit
30 macht natürlich auch die fertige Baueinheit 30 biegsam. Hat die Handhabe 20 im
Aufnahmebereich 23 z.B. die in Fig. 2 strichpunktiert angedeutete Krümmung 66, dann
kann beim Einlegen die Baueinheit 30 im Sinne der Pfeile 67 von Fig. 2 entsprechend
verbogen werden, ohne ihre Funktion zu beeinträchtigen. Weil die gefaltete Baueinheit
30 sehr dünn ist und aus elastischem Kunststoff besteht, lässt sie eine bequeme Biegung
67 zu. Durch diese Biegsamkeit kann die Baueinheit 30 jedem Griffprofil 66 angepasst
werden und sich über eine große Länge der Handhabe 20 erstrecken. Dies fördert den
guten Aufbau des Innen- bzw. Außenfeldes 50, 60 und eine optimale Platznutzung am
Griff 20.
Bezugszeichenliste :
[0023]
- 10
- Fahrzeug
- 11
- erste Tür von 10
- 12
- zweite Tür von 10
- 13
- Heckklappe von 10
- 14
- Motorhaube von 10
- 15
- Schloss bei 11 oder 12
- 16
- Griffmulde bei 20
- 17
- Zwischenraum
- 19
- erste Umlegung, Faltbewegung
- 20
- Handhabe
- 21
- Grundschale von 20
- 22
- Deckschale von 20
- 23
- Aufnahmeraum in 20
- 25
- Schwenklager von 20
- 26
- Schaft, Arbeitsglied an 20
- 27
- erste Hälfte eines Schnappverschlusses, Haken
- 28
- zweite Hälfte eines Schnappverschlusses, Loch
- 29
- zweites Umlegen, Faltbewegung
- 30
- elektrische Baueinheit
- 30'
- flaches Vorprodukt von 30
- 31
- erster Abschnitt von 35
- 32
- zweiter Abschnitt von 35
- 33
- dritter Abschnitt von 35
- 34
- Verlängerung von 33, vierter Abschnitt von 35
- 35
- Gesamtplatine, biegefähiges Blatt
- 36
- eine Flächenseite von 35
- 37
- erstes Filmscharnier zwischen 31, 32
- 38
- zweites Filmscharnier zwischen 31, 33
- 39
- Faltzone von 30, 30' (Fig. 4, 5)
- 40
- Faltprodukt (Fig. 5, 6)
- 41
- erste Leiterfläche bei 31
- 42
- zweite Leiterfläche bei 32
- 43
- dritte Leiterfläche bei 33
- 44
- zweite Leiterbahn in 33, 32, 31
- 45
- erste Leiterbahn in 33, 31
- 46
- dritte Leiterbahn in 33
- 47
- Leiterbahn in 34
- 48
- elektrisches Bauteil auf 34
- 49
- kreuzende Leiterbahnen, Gitter bei 41 bis 43
- 50
- erstes elektrisches Feld, Innenfeld (Fig. 3)
- 51
- erste Elektrode, Innenelektrode durch 41
- 52
- zweite Elektrode, Außenelektrode durch 42
- 53
- Abschirmung durch 43
- 54
- Stromquelle, Fahrzeugbatterie
- 55
- Steuereinheit, Stationärteil der Zugangsberechtigung (Fig. 1)
- 56
- elektrische Steuerleitung von 55
- 57
- elektrische Versorgungsleitung von 55
- 58
- abragendes elektrisches Kabel an 30 (Fig. 2, 5)
- 59
- elektrisches Kontaktteil an 58 (Fig. 2, 5)
- 60
- zweites elektrisches Feld, Außenfeld (Fig. 3)
- 61
- erster kapazitiver Sensor, Öffnungssensor
- 62
- zweiter kapazitiver Sensor, Schließsensor
- 63
- Sende- und Empfangseinheit vom Stationärteil der Zugangsberechtigung
- 64
- Mobilteil der Zugangsberechtigung, Scheckkarte
- 65
- Datenaustausch zwischen 63, 64 (Fig. 1)
- 66
- Krümmung von 20 (Fig. 2)
- 67
- Biegebewegung von 30 (Fig. 2)
1. Schließsystem für eine Tür (11), Klappe od. dgl., insbesondere bei Fahrzeugen (10),
mit einem über eine Handhabe (20) zu betätigenden Schloss (15) an der Tür (11),
mit zwei Elektroden (51, 52) für zwei kapazitive Sensoren (61, 62) und einer zwischen
den Elektroden liegenden Abschirmung (53) in der Handhabe (20), welche wenigstens
zeitweise zwei räumlich getrennte elektrische Felder erzeugen,
nämlich die als Innenelektrode (51) zu bezeichnende Elektrode ein Innenfeld (30) im
Zwischenraum (17) zwischen der Handhabe (20) und dem Fahrzeug (10)
und die als Außenelektrode (52) zu bezeichnende Elektrode ein Außenfeld (60) zwischen
der Handhabe (50) und der Umgebung des Fahrzeugs (10),
mit einer elektronischen Zugangsberechtigungs-Einrichtung, deren Stationärteil (63)
im Fahrzeug (10) angeordnet und mit den beiden Elektroden (51, 52) der beiden Sensoren
(61, 62) elektrisch verbunden ist und deren Mobilteil (64) sich im Besitz eines Berechtigten
befindet,
wobei der die Innenelektrode (51) aufweisende eine Sensor (61) anspricht, wenn eine
menschliche Hand in den Bereich des Innenfeldes (50) gelangt und eine erste Funktion
im Schloss (15) bzw. im Fahrzeug auslöst, wenn ein Datenaustausch zwischen dem Mobilteil
(64) und dem Stationärteil (63) erfolgreich war,
und wobei der die Außenelektrode (52) aufweisende andere Sensor (62) wirksam wird,
wenn die Hand im Außenfeld (60) sich bis zu einem definierten Mindestabstand der Handhabe
(20) nähert, und dann eine zweite Funktion im Schloss (15) bzw. im Fahrzeug auslöst,
dadurch gekennzeichnet,
dass drei mit Leiterbahnen (44, 45, 46) versehene Platinenteile durch Scharniere (37,
38) miteinander verbunden sind,
dass die Innenelektrode (51) auf dem ersten, die Außenelektrode (52) auf dem zweiten und
die Abschirmung (53) auf dem dritten Platinenteil angeordnet sind,
dass die drei Platinenteile aus einer großflächigen, ebenen Aufklapplage zur Herstellung
der beiden Elektroden (51, 52) und der Abschirmung (53) in eine kompakte Zuklapplage
zu einem dreilagigen Faltprodukt (40) zusammenlegbar sind
und dass das fertige Faltprodukt (40) eine Baueinheit (30) bildet, die baueinheitlich in die
Handhabe (20) integriert wird.
2. Schließsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Funktion das Schloss (15) in seine Entriegelungsstellung und in seiner
zweiten Funktion in seine Verriegelungsstellung überführt wird
und dass folglich der eine Sensor (61) als Öffnungssensor und der andere (62) als
Schließsensor fungieren.
3. Schließsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im fertigen Faltprodukt (40) die drei Platinenteile sich im wesentlichen vollflächig
berühren.
4. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Platinenteile miteinander einstückig ausgebildet sind und aus drei nebeneinanderliegenden
Abschnitten (31, 32, 33) einer Gesamtplatine (35) bestehen,
und dass die Gesamtplatine (35) durch knickbare Filmscharniere (37, 38) in drei Abschnitte
(31, 32, 33) gegliedert ist.
5. Schließsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Leiterbahn (44, 45) wenigstens eines der Filmscharniere (38, 37)
durchquert und zwei oder drei Abschnitte (31, 32, 33) des Faltprodukts (40) miteinander
elektrisch verbindet.
6. Schließsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtplatine (35) zwei lineare Filmscharniere (37, 38) aufweist,
welche zueinander parallel verlaufen und die Gesamtplatine (35) in drei streifenförmige
Abschnitte (31, 32, 33) aufteilen.
7. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtplatine (35) oder die Platinenteile aus einem biegsamen Blatt bestehen
und dass das biegsame Blatt beim Einbau des Faltprodukts (40) entsprechend dem Krümmungsprofil
(66) der Handhabe (20) verbiegbar (67) ist.
8. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (44, 45, 46) und/oder die Leiterflächen (41, 42, 43) der Innenelektrode
(51), der Außenelektrode (52) sowie der Abschirmung (53) auf der gleichen Flächenseite
(36) der Gesamtplatine (35) oder des Blatts angeordnet sind.
9. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterflächen (41, 42, 43) der Innenelektrode (51), der Außenelektrode (52) und/oder
der Abschirmung (53) als Vollfläche ausgebildet ist.
10. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterflächen (41, 42, 43) der Innenelektrode (51), der Außenelektrode (52) und/oder
der Abschirmung (53) in Form eines Gitters aus Leiterbahnen erzeugt sind.
11. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterflächen (41, 42, 43) der Innenelektrode (51), der Außenelektrode (52) und/oder
der Abschirmung (53) aus Leiterbahnen in beliebigem geometrischem Verlauf erzeugt
sind.
12. Schließsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (44, 45, 46) und die Leiterflächen (41, 42, 43) der Elektroden (51,
52) und der Abschirmung (53) auf der Gesamtplatine (35) oder dem Blatt durch eine
MID-Technik (Moulded Interconnect Device) erzeugt sind.
13. Schließsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (44, 45, 46) und die Leiterflächen (41, 42, 43) der Elektrode (51,
52) und der Abschirmung (53) auf der Gesamtplatine (35) oder dem Blatt durch Heißprägen
erzeugt sind.
14. Schließsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (44, 45, 46) und die Leiterflächen (41, 42, 43) der Elektrode (51,
52) und der Abschirmung (53) auf der Gesamtplatine (35) oder dem Blatt durch eine
Zwei-Komponenten-Spritztechnik erzeugt sind.
15. Schließsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lage im fertigen Faltprodukt (40) von Schnappverschlüssen (27, 28)
zusammengehalten werden.
16. Schließsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappverschlüsse aus zwei Verschlusshälften (27, 28) bestehen, die mit den
Platinenteilen oder den Abschnitten (32, 33) der Gesamtplatine (35) einstückig ausgebildet
sind.
17. Schließsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Verschlusshälfte aus einem abragenden Haken (27) und die andere aus einem
Loch (28) im Platinenteil bzw. in einem Abschnitt (32) der Gesamtplatine (35) bestehen
und dass der Haken (27) biegsam ist und im fertigen Produkt nicht nur mit dem Loch
(28) ausgerichtet ist, sondern sich auch in seiner haltewirksamen Eingriffslage mit
dem Loch (28) befindet.
18. Schließsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtplatine (35) oder das Blatt einen vierten Abschnitt (34) aufweist, der
als Träger von elektrischen Bauteilen (48) dient und dass die elektrischen Leiterbahnen
(44, 45, 46) von wenigstens einem der übrigen Abschnitte (31, 32, 33) des Faltprodukts
(40) mit diesen Bauteilen (48) elektrisch verbunden sind.
19. Schließsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Abschnitt (34) zwar als Verlängerung eines der drei zum Faltprodukt (40)
gehörenden Abschnitte (33) ausgebildet ist, sich aber außerhalb des Faltbereichs (39)
befindet.
20. Schließsystem nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die im vierten Abschnitt (34) angeordneten elektrischen Bauteile (48) zur Auswertung
der zwischen dem Mobilteil (64) und dem Stationärteil (63) der Zugangsberechtigungs-Einrichtung
ausgetauschten Daten (65) dienen.
21. Schließsystem nach Anspruch 18, 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die im vierten Abschnitt (34) angeordneten Bauteile (48) wenigstens einige Elemente
umfassen, die zur Umsteuerung des Schlosses (15) und/oder Aktuatoren im Fahrzeug zwischen
einer ersten und einer zweiten Funktion dienen.
22. Schließsystem nach Anspruch 18, 19, 20, oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die im vierten Abschnitt (34) vorgesehenen elektrischen Bauteile (48) wenigstens
einige der Sende- und/oder Empfangselemente (63) beinhalten, welche für den Datenaustausch
(65) zwischen dem Mobilteil (64) und dem Stationärteil der Zugangsberechtigungs-Einrichtung
dienen.
23. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den elektrischen Bauteilen (48) versehene vierte Abschnitt (34) Bestandteil
der vorgefertigten Baueinheit (30) ist, welche in einem Hohlraum (23) der Handhabe
eingefügt wird.
24. Schließsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den elektrischen Bauteilen (48) versehene vierte Abschnitt (34) Bestandteil
der vorgefertigten Baueinheit (30) ist, welche beim Spritzgießen der Handhabe (20)
als Einsatz in die Spritzgussform eingelegt und von den Spritzgussmassen beim Spritzgießen
umschlossen wird,
wobei die Baueinheit (30) mit überstehenden elektrischen Kabeln (58) oder elektrischen
Kontakten (59) versehen ist, die aus der Spritzgussmasse herausragen.
1. Closing system for a door (11), lid or the like, particularly those of vehicles (10),
with a lock (15) on the door (11) to be actuated by a handle (20),
with two electrodes (51, 52) for two capacitive sensors (61, 62), and a shield (53)
that at least at times generates two spatially separate electrical fields located
between the electrodes in the handle (20),
i.e. an inner field (30), designated as an inner electrode (51), in the intermediate
space (17) between the handle (20) and the vehicle (10),
an outer field (60), designated as an outer electrode (52), between the handle (50)
and the environment of the vehicle (10),
with an electronic access authorization device whose stationary part (63) is arranged
in the vehicle (10) and which is electrically connected to both electrodes (51, 52)
of both sensors (61, 62) and with the mobile part(64) of said access authorization
device being in the possession of an authorized person,
with the one sensor (61) having an inner electrode(51) responding when a human hand
moves into the area of the inner field (50) and triggering a first function in the
lock (15) or in the vehicle if a data exchange between the mobile part (64) and the
stationary part (63) has been successful,
and with the other sensor (62) having the outer electrode (52) being active if a hand
in the outer field (60) approaches to within a defined minimum distance from the handle
(20) with the said other sensor (62) then triggering a second function in the lock
(15) or in the vehicle,
characterized in that,
three board parts provided with circuit tracks (44, 45, 46) are connected to each
other by hinges (37, 38),
the inner electrode (51) is assigned to the first board part, the outer electrode
(52) to the second board part and the shield (53) to the third board part,
the three board parts can be assembled together from a large-area, flat fold-out position
to produce the two electrodes (51, 52) and the shield (53) as a three-layer folding
product (40) in a compact folded position
and that the finished folding product (40) forms an assembly (30) that is integrated
into the handle (20) as an assembly.
2. Closing system according to Claim 1, characterized in that in the first function the lock (15) is moved to its unlocking position and in its
second function it is moved to its locking position
and that consequently the one sensor (61) functions as an opening sensor and the other
(62) functions as a closing sensor.
3. Closing system according to Claims 1 or 2, characterized in that in the finished folding product (40) the three board parts are in essentially full
surface contact.
4. Closing system according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the three board parts are formed together as one piece and consist of three sections
(31, 32, 33) of a complete board (35) laid side by side
and that the complete board (35) is divided into three sections (31, 32, 33) by folding
film hinges (37, 38).
5. Closing system according to Claim 4, characterized in that at least one circuit track (44, 45) crosses at least one of the film hinges (38,
37) and electrically connects two or three sections (31, 32, 33) of the folding product
(40).
6. Closing system according to Claim 4 or 5, characterized in that the complete board (35) has two linear film hinges (37, 38),
that run parallel to each other and divide the complete board (35) into three strip-shaped
sections (31, 32, 33).
7. Closing system according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the complete board (35) or the board parts consist of a flexible leaf
and that the flexible leaf can flex (67) to correspond to the shape of the profile
of the curve (66) of the handle (20) during the installation of the folding product
(40).
8. Closing system according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the circuit tracks (44, 45, 46) and/or the circuit track surfaces (41, 42, 43) of
the inner electrode (51), of the outer electrode(52) and of the shield (53) are arranged
on the same flat side (36) of the complete board (35) or of the leaf.
9. Closing system according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the inner electrode (51), of the outer
electrode (52) and/or of the shield (53) are created as a complete surface.
10. Closing system according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the inner electrode (51), of the outer
electrode (52) and/or of the shield (53) are created as a grid from circuit tracks.
11. Closing system according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the inner electrode (51), of the outer
electrode (52) and/or of the shield (53) are created in any geometric pattern from
circuit tracks.
12. Closing system according to one or more of Claims 1 to 11, characterized in that the circuit tracks (44, 45, 46) and the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the
electrodes (51, 52) and of the shield (53) on the complete board (35) or on the leaf
are produced by means of a MID (Moulded Interconnect Device) technique.
13. Closing system according to one or more of Claims 1 to 11, characterized in that the circuit tracks (44, 45, 46) and the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the
electrodes (51, 52) and of the shield (53) are produced on the complete board (35)
or on the leaf by hot stamping.
14. Closing system according to one or more of Claims 1 to 11, characterized in that the circuit tracks (44, 45, 46) and the circuit track surfaces (41, 42, 43) of the
electrodes (51, 52) and of the shield (53) are produced on the complete board (35)
or on the leaf by a two-component spraying technique.
15. Closing system according to one or more of Claims 1 to 14, characterized in that the individual layers in the folding product (40) are held in place by snap fasteners
(27, 28).
16. Closing system according to Claim 15 characterized in that the snap fasteners consist of two snap fasteners (27, 28) that are formed as a single
piece with the board parts or sections (32, 33) of the complete board (35).
17. Closing system according to Claim 16, characterized in that the one closure half consists of a downwards pointing hook (27) and the other of
a hole (28) in the board part or in a section (32) of the complete board (35)
and that the hook (27) is flexible and in the finished product is not only aligned
with the hole (28) but is also in its effective retaining position with the hole (28).
18. Closing system according to one or more of Claims 1 to 17, characterized in that the complete board (35) or the leaf has a fourth section (34) that acts as carrier
of electrical components (48) and that the electrical circuit tracks (44, 45, 46)
are electrically connected to these components (48) from at least one of the other
sections (31, 32, 33) of the folding product (40).
19. Closing system according to Claim 18, characterized in that although the fourth section (34) is formed as an extension of one of the sections
(33) belonging to the folding product (40) it is located outside the folded area (39).
20. Closing system according to Claim 18 or 19, characterized in that the electrical components (48) arranged in the fourth section (34) serve to evaluate
the data (65) exchanged between the mobile part (64) and the stationary part (63)
of the access authorisation device.
21. Closing system according to Claim 18, 19 or 20, characterized in that the components (48) arranged in the fourth section (34) include at least some elements
that serve to change over the lock (15) and/or actuators in the vehicle between a
first and a second function.
22. Closing system according to Claim 18, 19, 20 or 21, characterized in that the electrical components (48) provided in the fourth section (34) contain at least
some of the transmitting and/or receiving elements (63) that serve for the exchange
of data (65) between the mobile part (64) and the stationary part of the access authorisation
device.
23. Closing system according to one of Claims 1 to 22, characterized in that the fourth section (34) provided with the electrical components (48) is part of the
prefabricated assembly (30) that is inserted into a cavity of the handle (23).
24. Closing system according to one of Claims 1 to 22, characterized in that the fourth section (34) provided with the electrical components (48) is part of the
prefabricated assembly (30) that is placed in the injection mold as an insert during
the injection molding of the handle (20) and is enclosed by the injection molding
compound by the injection molding,
with the assembly (30) being provided with projecting electrical cables (58) or contacts
(59) that extend out of the injection molding compound.
1. Système d'ouverture/fermeture d'une porte (11), d'un volet/hayon ou équivalent, notamment
sur des véhicules (10),
comprenant contre la porte (11) une serrure (15) à actionner par une manette (20),
avec deux électrodes (51, 52) affectées à deux capteurs capacitifs (61, 62) et, dans
la manette (20), un blindage (53) situé entre les électrodes, lesquelles génèrent
au moins temporairement deux champs électriques spatialement séparés,
à savoir que l'électrode à désigner comme électrode intérieure (51) génère un champ
intérieur (30) dans l'espace (17) compris entre la manette (20) et le véhicule (10),
et que l'électrode à désigner comme électrode extérieure (52) génère un champ extérieur
(60) entre la manette (50) et l'environnement du véhicule (10),
avec un équipement électronique d'autorisation d'accès dont la partie fixe (63) est
agencée dans le véhicule (10) et reliée électriquement aux deux électrodes (51, 52)
des deux capteurs (61, 62), et dont la partie mobile (64) se trouve en possession
d'un détenteur de droit,
sachant que le capteur (61) présentant l'électrode intérieure (51) réagit lorsqu'une
main humaine entre dans la zone du champ intérieur (50) et déclenche une première
fonction dans la serrure (15) ou dans le véhicule lorsqu'un échange de données entre
la partie mobile (64) et la partie fixe (63) a réussi,
et sachant que l'autre capteur (62) présentant l'électrode extérieure (52) s'active
lorsque la main, dans le champ extérieur (60), s'approche de la manette (20) jusqu'à
une distance minimum définie et délenche ensuite une deuxième fonction dans la serrure
(15) ou dans le véhicule,
caractérisé en ce que
trois parties de carte équipées de circuits imprimés (44, 45, 46) sont reliées entre
elles par des charnières (37, 38),
l'électrode intérieure (51) est agencée sur la première, l'électrode extérieure (52)
sur la deuxième et le blindage (53) sur la troisième carte,
les trois parties de carte sont repliables d'une position dépliée, occupant une grande
surface et requise pour fabriquer les deux électrodes (51, 52) et le blindage (53),
vers une position repliée compacte donnant un produit plié (40) à trois couches,
et en ce que le produit plié (40) fini forme une unité constructive (30) intégrée dans la manette
(20).
2. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la première fonction la serrure (15) est transférée vers sa position de déverrouillage,
et dans sa deuxième fonction vers sa position de verrouillage,
et en ce que par conséquent un capteur (61) sert de capteur d'ouverture et l'autre (62) de capteur
de fermeture.
3. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le produit fini plié (40), les trois parties de carte se touchent essentiellement
par l'intégralité de leur surface.
4. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les trois parties de carte sont configurées ensemble monobloc et se composent de
trois sections juxtaposées (31, 32, 33) formant une carte complète (35),
et en ce que la carte complète (35) est structurée en trois sections (31, 32, 33) du fait de charnières
pelliculaires pliables (37, 38).
5. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins un circuit imprimé (44, 45) traverse au moins l'une des charnières pelliculaires
(38, 37) et relie entre elles, électriquement, deux ou trois sections (31, 32, 33)
du produit plié (40).
6. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la carte complète (35) comporte deux charnières pelliculaires (37, 38) linéaires
qui présentent un tracé parallèle entre elles et partagent la carte complète (35)
en trois sections (31, 32, 33) en forme de bande.
7. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la carte complète (35) ou les parties de carte se composent d'une feuille souple
et en ce que la feuille souple, lors de l'incorporation du produit plié (40), se laisse incurver
(67) pour s'adapter au profil incurvé (66) de la manette (20).
8. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les circuits imprimés (44, 45, 46) et/ou les surfaces conductrices (41, 42, 43) de
l'électrode intérieure (51), de l'électrode extérieure (52) ainsi que du blindage
(53) sont disposés du même côté (36) de la surface de la carte complète (35) ou de
la feuille.
9. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les surfaces conductrices (41, 42, 43) de l'électrode intérieure (51), de l'électrode
extérieure (52) et/ou du blindage (53) sont configurées comme surface pleine.
10. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les surfaces conductrices (41, 42, 43) de l'électrode intérieure (51), de l'électrode
extérieure (52) et/ou du blindage (53) sont fabriquées sous forme de grilles de circuits
imprimés.
11. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les surfaces conductrices (41, 42, 43) de l'électrode intérieure (51), de l'électrode
extérieure (52) et/ou du blindage (53) sont fabriquées sous forme de circuits imprimés
présentant un tracé géométrique quelconque.
12. Système d'ouverture/fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les circuits imprimés (44, 45, 46) et les surfaces conductrices (41, 42, 43) des
électrodes (51, 52) et du blindage (53) sont fabriqués sur la carte complète (35)
ou sur la feuille par une technique MID (Moulded Interconnect Device).
13. Système d'ouverture/fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les circuits imprimés (44, 45, 46) et les surfaces conductrices (41, 42, 43) des
électrodes (51, 52) et du blindage (53) sont fabriqués sur la carte complète (35)
ou sur la feuille par gaufrage à chaud.
14. Système d'ouverture/fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les circuits imprimés (44, 45, 46) et les surfaces conductrices (41, 42, 43) des
électrodes (51, 52) et du blindage (53) sont fabriqués sur la carte complète (35)
ou sur la feuille par une technique de pulvérisation à deux composants.
15. Système d'ouverture/fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que les différentes couches dans le produit fini plié (40) sont retenues ensemble par
deux fermetures à déclic (27, 28).
16. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 15, caractérisé en ce que les fermetures à déclic se composent de deux moitiés (27, 28) configurées monobloc
avec les parties de carte ou les sections (32, 33) de la carte complète (35).
17. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'une moitié de fermeture se compose d'un crochet (27) faisant saillie et l'autre moitié
se compose d'un orifice (28) ménagé dans la partie de carte ou dans une section (32)
de la carte complète (35),
et en ce que le crochet (27) est flexible et orienté, dans le produit fini, non seulement sur
l'orifice (28) mais encore aussi sur une position d'engrènement avec l'orifice (28)
pour assurer la retenue.
18. Système de fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la carte complète (35) ou la feuille présente une quatrième section (34) servant
de support aux composants électriques (48) et en ce que les circuits imprimés (44, 45, 46) sont reliés électriquement avec ces composants
(48) par au moins l'une des sections restantes (31, 32, 33) du produit plié (40).
19. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 18, caractérisé en ce que la quatrième section (34) est certes configurée en prolongement de l'une des trois
sections (33) appartenant au produit plié (40), mais qu'elle se trouve en dehors de
la zone de pliage (39).
20. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que les composants électriques (48) agencés dans la quatrième section (34) servent à
analyser les données (65) échangées entre la partie mobile (64) et la partie fixe
(63) de l'équipement d'autorisation d'accès.
21. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 18, 19 ou 20, caractérisé en ce que les composants (48) agencés dans la quatrième section (34) comprennent au moins quelques
éléments servant à faire alterner entre une première et une deuxième fonction la serrure
(15) et/ou des actuateurs situés dans le véhicule.
22. Système d'ouverture/fermeture selon la revendication 18, 19, 20 ou 21, caractérisé en ce que la quatrième section (34) dotée des composants électriques (48) contient au moins
quelques uns des éléments (63) émetteurs et/ou récepteurs servant à l'échange de données
(65) entre la partie mobile (64) et la partie fixe de l'équipement d'autorisation
d'accès.
23. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que la quatrième section (34) dotée des composants électriques (48) fait partie intégrante
de l'unité constructive préfabriquée (30) qui sera insérée dans une cavité (23) de
la manette.
24. Système d'ouverture/fermeture selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que la quatrième section (34) dotée des composants électriques (48) faite partie intégrante
de l'unité constructive préfabriquée (30) qui, lors du moulage injecté de la manette
(20), est déposée comme insert dans le moule à injection pour être ensuite enrobée
par les pâtes lors de l'injection de ces dernières,
sachant que l'unité constructive (30) est dotée de câbles électriques en saillie (58)
ou de contacts électriques (59) qui font saillie hors de la pâte moulée par injection.
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