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(11) |
EP 1 522 120 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2005 Patentblatt 2005/40 |
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Anmeldetag: 12.06.2003 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/006199 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/008573 (22.01.2004 Gazette 2004/04) |
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NIEDRIG BAUENDE DUAL- ODER MULTIBANDANTENNE, INSBESONDERE FÜR KRAFTFAHRZEUGE
LOW-HEIGHT DUAL OR MULTI-BAND ANTENNA, IN PARTICULAR FOR MOTOR VEHICLES
ANTENNE BI-BANDE OU MULTIBANDE DE FAIBLE HAUTEUR, EN PARTICULIER POUR VEHICULES AUTOMOBILES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.07.2002 DE 10231961
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Kathrein-Werke KG |
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83022 Rosenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MIERKE, Frank
83024 Rosenheim (DE)
- PRASSMAYER, Peter, Karl
83109 Grosskarolinenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flach, Dieter Rolf Paul et al |
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Andrae Flach Haug
Adlzreiterstrasse 11 83022 Rosenheim 83022 Rosenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 537 548 EP-A- 0 871 238 US-A- 5 977 916
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EP-A- 0 604 338 DE-A- 19 512 003 US-B1- 6 310 586
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- RICHARD C. JOHNSON: "Antenna Engineering Handbook" 1993 , MCGRAW-HILL , NEW YORK,
USA XP002256266 Seite 7-16 -Seite 7-18
- TONG M-S ET AL: "FINITE-DIFFERENCE TIME-DOMAIN ANALYSIS OF A STACKED DUAL-FREQUENCY
MICROSTRIP PLANAR INVERTED-F ANTENNA FOR MOBILE TELEPHONE HANDSETS" IEEE TRANSACTIONS
ON ANTENNAS AND PROPAGATION, IEEE INC. NEW YORK, US, Bd. 49, Nr. 3, März 2001 (2001-03),
Seiten 367-376, XP001086751 ISSN: 0018-926X
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine niedrig bauende Dual-oder Multibandantenne, insbesondere
für Kraftfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Insbesondere in deutschen und europäischen Mobilfunknetzen erfolgt die Kommunikation
im 900 MHz oder im sogenannten 1800 MHz Band. Insbesondere in den USA erfolgt die
Übertragung im sogenannten 1900 MHz Bereich. Die als nächstes anstehenden UMTS-Netze
werden im 2000 bzw. 2100 MHz Bandbereich aufgebaut werden.
[0003] Insbesondere im Kraftfahrzeugbereich werden niedrig bauende Antennen gewünscht, die
möglichst gute elektrische Eigenschaften, d.h. insbesondere eine hohe Bandbreite,
gute Rundstrahlcharakteristik sowie eine kompakte Bauform aufweisen sollen.
[0004] Von daher sind bereits Dualbandflächenantennen vorgeschlagen worden, die unter anderem
auch als "stacked dual-frequency-microstripe"-PIF-Antennen bezeichnet werden.
[0005] Eine aus dem Stand der Technik bekannte derartige Antenne weist einen über einer
metallischen Grundfläche oder Grundplatte dazu parallelen Flächenstrahler auf, der
an seiner einen Längsseite über ein senkrecht zum Flächenstrahlerelement sowie zur
Grundplatte verlaufenden Kurzschluss mit der metallischen Grundplatte kurzgeschlossen
ist. Länge und Breite und damit die Größe des Flächenstrahlerelementes ist beispielsweise
an die niedrigst zu übertragende Frequenz, beispielsweise an das 900 MHz Band angepasst.
[0006] Darauf aufbauend ist ein vom Prinzip her vergleichbarer Flächenstrahler aufgebaut,
der für die Übertragung eines höheren Frequenzbandbereiches vorgesehen ist und entsprechend
kleiner dimensioniert ist. Er sitzt mit insgesamt geringerer Längs- und Quererstreckung
mit einem weiteren Flächenstrahlerelement in Draufsicht eher mittig auf dem darunter
befindlichen größer dimensionierten Flächenstrahlerelement, und zwar ebenfalls in
Parallellage dazu. An seiner einen Längsseite, bevorzugt an der gleichen Längsseite
wie das Flächenstrahlerelement für den niedrigsten Frequenzbandbereich ist es über
einen Kurzschluss mit dem darunter befindlichen Flächenstrahlerelement verbunden.
Das Kurzschlusselement ist bevorzugt ebenfalls wieder senkrecht zu den beiden Flächenstrahlerelementen
ausgerichtet.
[0007] Die Einspeisung erfolgt über eine vorzugsweise senkrecht zu den Flächenstrahlerelementen
verlaufende Einspeiseleitung, die von einer Einspeisestelle, beispielsweise einem
Anpassungsnetzwerk, im Bereich der Grundplatte, gegenüber der der Einspeisepunkt isoliert
ist, im Wesentlichen senkrecht nach oben verlaufend bis zur Unterseite des zuoberst
liegenden Flächenstrahlerelementes geführt ist. Dazu ist eine entsprechende Durchtrittsöffnung
in dem darunter befindlichen Flächenstrahlerelement vorgesehen, um die Einspeiseleitung
bis zum zuoberst liegenden Flächenstrahlerelement zu führen.
[0008] Eine vorbekannte Ein-Band-Antenne für die Ausstrahlung und/oder den Empfang elektromagnetischer
Signale, insbesondere Ultrahochfrequenzen, ist aus der DE 195 12 003 A1 bekannt geworden.
Darin wird eine niedrig bauende Antenne beschrieben, die ebenfalls auf einer metallischen
Grundfläche oder Grundplatte angeordnet oder positionierbar ist, die einen Flächenstrahler
umfasst, wobei der Flächenstrahler an einer Seite einen Kurzschluss aufweist, und
zwar der Art, dass der Flächenstrahler über den Kurzschluss mit der metallischen Grundfläche
oder Grundplatte verbunden ist. Die Antenne ist dabei als einteiliges Stanz-Biege-Metallteil
gebildet. Der Flächenstrahler weist benachbart zu seiner Strahlerfläche ferner noch
Strahlerflügel auf, die mit der zugehörigen Strahlerfläche elektrisch verbunden sind.
[0009] Aus der US 5,977,916 A ist in einem Ausführungsbeispiel eine Dual-Band-Antenne beschrieben,
die zwei Flächenstrahler umfasst, die jeweils U-förmig unter Ausbildung von seitlich
liegenden Flügeln gestaltet sind. Der Flächenstrahler für den Betrieb in einem höheren
Frequenzband liegt dabei innerhalb des Flächenstrahlers für das niedrigere Frequenzband.
[0010] Aus der Vorveröffentlichung Richard C. Johnson: "Antenna Engineering Handbook" 1993,
MCGRAWHILL, New York, USA, XP002256266 sind allgemeine Ausführungen für eine Dualfrequenz-Antenne
als bekannt zu entnehmen, die zwei auf unterschiedlichem Höhenniveau übereinander
angeordnete Strahlerflächen umfasst.
[0011] Schließlich ist eine Microstrip-Antenne in Form einer Inverted-F-Antenne grundsätzlich
auch aus der EP 0 537 548 A1 als bekannt zu entnehmen.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von den eingangs genannten beiden
Vorveröffentlichungen, eine Dual- oder Multibandantenne zu schaffen, die vergleichsweise
einfach aufgebaut ist.
[0013] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0014] Die erfindungsgemäße niedrig bauende Dual- oder Multibandantenne zeichnet sich dadurch
aus, dass ihre wesentlichen Teile aus einem kompletten einteiligen Stanz-Biege-Teil
gebildet sind. Dabei ist selbst der Kurzschluss zwischen den zumindest beiden Flächenstrahler,
die für zwei verschiedene Frequenzbandbereiche vorgesehen sind, als einteiliger Bestandteil
der gesamten Antenne ausgebildet. Schließlich ist sogar die von unter her auf die
Unterseite des zuoberst angeordneten und/oder des für das höchste zu übertragende
Frequenzband vorgesehenen Flächenstrahlers verlaufende Speiseleitung ebenfalls als
Stanz-Biege-Teil ausgebildet, welches einteilig mit den verbleibenden Teilen der so
gebildeten Antenne verbunden ist.
[0015] Der gesamte Aufbau kann mehrfach kaskadiert werden, so dass nicht nur zwei, sondern
zumindest auch drei unterschiedlich dimensionierte jeweils übereinander angeordnete
im Wesentlichen parallel verlaufende Flächenstrahlerelemente ausgebildet sind, damit
die kompakte Antenne beispielsweise auch als Multibandantenne in drei Bandbereichen
strahlen und empfangen kann.
[0016] Die Dual- oder Multibandantenne kann Flächenstrahlerelemente aufweisen, die nicht
zwingend jeweils in unterschiedlicher Höhenlage zueinander, sondern in einer gemeinsamen
Höhenlage liegen, wobei in diesem Fall der Kurzschluss zwischen zwei Flächenstrahlerelementen
dann ebenfalls auf gleicher Höhenlinie verlaufend angeordnet ist.
[0017] Die Flächenstrahlerelemente können im Wesentlichen in Draufsicht mit parallelen und
senkrechten Schnitt- und Biegekanten versehen sein. Möglich ist aber genauso, dass
die jeweils nach außen weisenden Stanzkanten der höher liegenden Flächenelemente für
die Übertragung im höheren Frequenzband z.B. von ihren Kurzschlussanbindungen zu ihrem
freien Ende hin leicht nach außen divergierend oder nach innen konvergierend verlaufend
ausgebildet sind oder schräg verlaufende Endkantenbereiche insbesondere in ihrem freien
Ende aufweisen. Ebenso können die Stanzkanten der tiefer liegenden Flächenelemente
schräg verlaufend ausgebildet sein, wobei die Stanzkanten außen- wie innenliegend
nicht zwingend parallel verlaufen müssen.
[0018] In einer nochmals bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen
sein, dass die Strahlerflügel durch eine weitere Biegung nach unten verlängert werden.
[0019] Auch die Kurzschlussverbindungen müssen nicht für die gesamte Breite des jeweiligen
Flächenelementes ausgebildet sein. Sie können gegenüber der angrenzenden Quererstreckung
des jeweiligen Flächenelementes kürzer ausgebildet sein.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1 :
- eine erste perspektivische Ansicht einer ersten Dualbandantenne;
- Figur 2 :
- eine andere perspektivische Darstellung der in Figur 1 wiedergegebenen Dualbandantenne;
- Figur 3 :
- eine entsprechende Seitenansicht der in Figur 1 und 2 wiedergegebenen Flächenantenne;
- Figur 4 :
- eine entsprechende Draufsicht auf die Flächenantenne gemäß den Figuren 1 bis 3;
- Figur 5 :
- eine Draufsicht auf eine metallische Ausgangsplatte (Blech), auf der die Stanz-und
Biegelinien zur Herstellung einer Antenne gemäß Figuren 1 bis 4 eingezeichnet sind;
- Figur 6 :
- ein zu Figur 1 abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer entsprechenden Flächenantenne;
- Figur 7 :
- eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6;
- Figur 8 :
- ein nochmals abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Flächenantenne in perspektivischer
Darstellung;
- Figur 9 :
- eine Draufsicht auf die Abbildung gemäß Figur 8;
- Figur 10 :
- ein nochmals abgewandeltes Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung;
- Figur 11 :
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Dualbandantenne mit Antennenflächen auf gleicher
Höhe;
- Figur 12:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung mit nach unten verlängerten
Antennenflügeln;
- Figur 13:
- eine rückwärtige Seitenansicht auf die Abbildung gemäß Figur 12;
- Figur 14:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung bzgl. einer Dreibandantenne;
und
- Figur 15:
- eine Seitenansicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 14.
[0021] In den Figuren 1 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
niedrig bauenden kompakten Dualbandantenne gezeigt, die aus zwei Flächenstrahlerelementen
oder Flächenstrahlern 3a und 3b besteht, die parallel zueinander angeordnet sind.
Üblicherweise ist ein derartiges Antennenelement mit einer größeren metallischen Fläche
oder Grundplatte 7 versehen, d.h. verbunden oder eine entsprechende Antenne wird beispielsweise
bei Verwendung am Kraftfahrzeug an entsprechender Stelle auf dem Karosserieblech des
Fahrzeuges angebracht, welches dann als metallische Gegenfläche oder Grundfläche dient.
[0022] Das untere Flächenelement bzw. der untere Flächenstrahler 3a ist zur Übertragung
in einem niedrigeren oder niedrigen Frequenzband, beispielsweise im 900 MHz Bandbereich
abgestimmt. Der darüber aufgebaute kleiner dimensionierte Flächenstrahler 3b ist beispielsweise
zur Übertragung im 1800 MHz Bandbereich abgestimmt.
[0023] Der obere Flächenstrahler 3b ist an seiner in Figur 1 links liegenden schmäleren
Begrenzungsseite oder -kante 9b über einen Kurzschluss 11b mit dem darunter befindlichen
größer dimensionierten Flächenstrahler 3a verbunden, wobei der Kurzschluss 11b im
gezeigten Ausführungsbeispiel eine Breite aufweist, die der Breite des oberen Flächenstrahlers
3b entspricht.
[0024] Der untere Flächenstrahler 3a ist an seiner links liegenden schmäleren Begrenzungsseite
9a ebenfalls mit einer vertikalen Kurzschlussfläche 11a ausgestattet, worüber üblicherweise
eine elektrische Verbindung zu der erwähnten elektrischen Grundfläche oder Grundplatte
7 hergestellt ist.
[0025] Schließlich ist der obere und der untere Flächenstrahler jeweils so ausgestattet,
dass ein Teil des jeweiligen Flächenstrahlerelementes aus einem geschlossenen Metallflächenabschnitt
103a oder 103b besteht, an den sich dann jeweils an der gegenüberliegenden Seite zum
Kurzschluss 11a bzw. 11b zwei in Querrichtung des Antennenstrahlerelementes versetzt
liegende Antennenflügel 203a bzw. 203b anschließen, die nachfolgend teilweise auch
als Strahlerflügel 203a bzw. 203b bezeichnet werden.
[0026] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die gesamte in Figur 1 gezeigte Antenne aus
einem einzigen Stanz-Biege-Teil hergestellt, jedoch unter Ausnahme der Grundplatte
7. In Figur 5 ist dabei eine metallisches Ausgangsblech gezeigt, in welchem die entsprechenden
Stanz-Linien 19 strichpunktiert und die Biegekante 20 punktiert eingezeichnet sind.
Durch den Stanz-Schneidvorgang und die nachfolgende Biegung längs der Biegekante 21'a
und 21'b kann dann das Flächenstrahlerelement 3b für den jeweils höheren Frequenzbandbereich
in eine höhere Parallellage zu dem darunter liegenden Flächenstrahlerelement 3a gebracht
werden, wie dies aus den Figuren 2 und 3 zu ersehen ist. Durch den Biegevorgang werden
dabei die Kurzschlüsse 11a und 11b senkrecht zur Ebene der Flächenstrahlerelemente
aufgestellt.
[0027] Bei der Draufsicht auf das Ausgangs-Blechteil gemäß Figur 5 ist dabei zu ersehen,
dass bei diesem Ausführungsbeispiel lediglich der mit x gekennzeichnete Materialbereich
im Rahmen des Stanzvorganges ausgeschnitten und entfernt werden muss. Die verbleibenden
Teile werden nur gestanzt bzw. an den entsprechenden Linien gekantet und gebogen,
um dann die in Figur 1 bis 4 dargestellte Dual-Band-Antenne zu erstellen.
[0028] Schließlich ist auch noch eine Einspeiseleitung 25 notwendig, die bevorzugt senkrecht
zur Ebene der Flächenstrahlerelemente vorgesehen ist und von unten her bis zur Unterseite
des oben liegenden Flächenstrahlerelementes 3b geführt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist diese Speiseleitung 25 ebenfalls als Stanz-Biege-Teil hergestellt, wozu der oberste
Flächenstrahler 3b eine schlitzförmige Ausnehmung 27 aufweist, und zwar unter Zurückbelassung
einer links am Ende der schlitzförmigen Ausnehmung 27 gebildeten Biegekante 29, wodurch
ein schmaler Metallstreifen unter Bildung der erwähnten Speiseleitung 25 senkrecht
nach unten herabgebogen werden kann.
[0029] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 1 bis 4 ist also das plattenförmige Ausgangsmaterial
fast vollflächig ausgenutzt, da das zwischen den außenliegenden Seitenkanten 31 des
oberen Flächenstrahlerelementes 3b und den innenliegenden Seitenkanten 33 des darunter
befindlichen Flächenstrahlerelementes nur durch eine Stanz- oder Schneidlinie 19 gebildet
ist, ohne dass das Material ausgestanzt werden muss. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Figuren 6 und 7 ist demgegenüber ein jeweiliger Kurzschluss 11a bzw. 11b in Querrichtung
der Flächenstrahlerelemente schmäler gestaltet, weshalb bei Durchführung des Stanz-
und Biegevorganges entsprechende Materialflächen von einer Ausgangs-Metallplatte ausgestanzt
werden müssen.
[0030] Darüber hinaus sind die vorlaufenden Enden der Strahler-oder Antennenflügel 203a
und 203b an ihrem freien Ende nicht mit senkrecht zur Längserstreckung der Antennenflügel
verlaufenden Abschluss- oder Schneidkanten 35 versehen, sondern mit schräg von außen
nach innen aufeinanderzu verlaufenden, also konvergierenden Abschluss- bzw. Schneidkanten
35.
[0031] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 8 und 9 sind die außen liegenden Schneidkanten
31 des jeweils höheren Flächenstrahlers von der Kurzschlussseite zum freien Ende hin
konvergierend gestaltet, und dabei parallel zu den entsprechend konvergierenden innenliegenden
Schneidkanten 33 des tiefer liegenden Flächenstrahlerelementes 3a. Dadurch ergeben
sich zumindest für das höherliegende Flächenstrahlerelement 3b spitz zulaufende Antennenflügel
203b. Die Antennenflügel 203a des tiefer liegenden Flächenstrahlerelementes weisen
zu ihrem freien Ende hin zunehmend größere Breite und Erstreckung auf. Die außenliegende
Abschluss- oder Schneidkante kann ebenfalls wieder konvergierend ausgestaltet sein,
wobei die Antennenflügel 203a des tieferliegenden Flächenstrahlerelementes mit ihren
vorlaufenden Endspitzen sich dann gegenseitig berühren oder fast berühren können.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 10 ist das ebenfalls als Stanz- oder Biegeteil
hergestellte Speiseleitungsstück von oben nach unten als zunehmend schmäler werdender
Metallstreifen, also als Metallstreifen mit aufeinanderzu verlaufenden, konvergierenden
seitlich gegenüberliegenden Stanzkanten 39 ausgebildet. Umgekehrt ist der Kurzschluss
11a von unten nach oben verlaufend trapezförmig gestaltet, zumindest bezüglich des
Flächenstrahlerelementes für den niedrigeren Frequenzbandbereich. Schließlich zeigt
das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 11, dass die Antennenflächen und auch die Antennen-
oder Strahlerflügel für die unterschiedlichen Frequenzbereiche auch in einer gemeinsamen
Höhenebene angeordnet sein können, also U- oder gabelförmig angeordnet sind, so dass
auch in diesem Ausführungsbeispiel der Kurzschluss 11b, der die beiden Flächenstrahlerelemente
11b und 11a verbindet, in gemeinsamer Höhenanordnung zu liegen kommt.
[0033] Entsprechend dem erläuterten Ausführungsbeispiel kann auch eine Multibandantenne
aufgebaut sein, wenn nämlich die entsprechende Kaskadierung der in den Zeichnungen
erläuterten beiden Flächenstrahlerelemente beispielsweise durch ein drittes Flächenstrahlerelement
ergänzt wird, das kleiner dimensioniert ist und auf dem zweiten Flächenstrahlerelement
in entsprechender wiederholender Weise aufbaut. Auch in diesem Fall kann die so gebildete
Gesamtantenne als einziges Stanz- und Biege-Teil hergestellt sein, also eine einstückige
Bauweise aufweisen.
[0034] Nachfolgend wird auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 12 und 13 Bezug genommen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Strahlerflügel 203a des untersten Flächenstrahlers
mit nach unten verlängerten Antennenflügelabschnitten 203a' versehen, wodurch sich
der Vorteil realisieren lässt, dass die Strahlerflügel 203a insgesamt gegenüber anderen
Ausführungsbeispielen verkürzt werden können und zugleich mechanisch stabiler sind.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind dabei die entsprechenden Antennenflügelabschnitte
203a' an der Außenkante der Antennenflügel mit senkrecht nach unten abstehenden gekanteten
Metallabschnitten gebildet.
[0035] Bei entsprechender Vorgebung können derartige Antennenflügelabschnitte auch an einem
Strahlerflügel 203b an einem Flächenstrahler 3b zur Übertragung in einem höheren Frequenzband
alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein.
[0036] Anhand der Figuren 14 und 15 ist ein entsprechender Antennentyp gezeigt, der geeignet
ist, in drei versetzt zueinander liegenden Bändern zu strahlen. Der entsprechende
Aufbau des Flächenstrahlers 3b ist in diesem Ausführungsbeispiel gegenüber den vorausgegangenen
Ausführungsbeispielen quasi nochmals kaskadiert um einen darüber befindlichen kleiner
dimensionieren Flächenstrahler 3c erweitert worden, der ebenfalls wieder entsprechende
Strahlerflügel 303a aufweist. Die Verbindung mit dem darunter befindlichen Strahler
3b erfolgt ebenfalls über einen entsprechenden Kurzschluss 11c. Die Einspeisung erfolgt
über eine Speiseleitung 25, die bis zum obersten Flächenstrahler 3c führt.
[0037] Bei den erläuterten Antennen handelt es sich um sogenannte PIF-Antennen, also um
sogenannte "planar inverted F-Antennen". Dabei ist es bekannt, dass bei derartigen
Antennen durch die Ausführung und durch die Lage des Speisepunktes und der Kurzschlüsse
die Eigenschaften der jeweiligen Antenne beeinflusst werden können. Von daher werden
durch die Ausführung und durch die Lage des Speisepunktes sowie der Kurzschlüsse die
Eigenschaften der Antennen an die Einflüsse der jeweiligen Fahrzeug-Karosserie und
dem jeweiligen Einbauort individuell angepasst. Dabei liegen in der Regel die Kurzschlüsse,
beispielsweise die Kurzschlüssel 11a und 11b jeweils an der Schmalseite der Antennenanordnung,
die bevorzugt grundsätzlich längssymmetrisch ausgebildet ist (also symmetrisch zu
einer vertikalen Mittellängsebene). Der Speisepunkt der Antenne ist bevorzugt auf
dieser Längssymmetrielinie oder Längssymmetrieebene der Antenne vorgesehen. Auch durch
die Lage und Entfernung des Speisepunktes bezogen auf den Kurzschluss lässt sich die
Antennenimpedanz, die bei Autofunkantennen üblicherweise 50 Ohm betragen soll, anpassen.
1. Niedrig bauende Dual- oder Multibandantenne, mit folgenden Merkmalen
a) die Dual- oder Multibandantenne ist auf einer metallischen Grundfläche oder Grundplatte
(7) angeordnet oder positionierbar,
b) die Dual- oder Multibandantenne umfasst zumindest zwei Flächenstrahler (3a, 3b)
zum Betrieb in zwei versetzt zueinander liegenden Frequenzbändern,
c) die beiden Flächenstrahler (3a, 3b) sind parallel oder zumindest näherungsweise
parallel zueinander ausgerichtet,
d) die Größe der zumindest beiden Flächenstrahler (3a, 3b) nimmt von dem Flächenstrahler
(3a) zum Betrieb in einem niedrigeren Frequenzband zum Flächenstrahler (3b) zum Betrieb
in einem demgegenüber höheren Frequenzband ab,
e) der Flächenstrahler (3b) zur Übertragung in einem höheren Frequenzband ist zu den
Flächenstrahlern (3a) zur Übertragung in einem dazu niedrigeren Frequenzband in einer
gleichen Ebene liegend oder mit Querversatz dazu in einer parallel oder zumindest
näherungsweise parallel dazu verlaufenden Ebene angeordnet,
f) der Flächenstrahler (3b) zur Übertragung in einem höheren Frequenzband ist jeweils
mit dem Flächenstrahler (3a) verbunden, welcher für die Übertragung in einem dazu
niedrigeren Frequenzband vorgesehen ist,
g) die Flächenstrahler (3a, 3b) weisen an einer Seite (9a, 9b) einen Kurzschluss (11a,
11b) auf, derart, dass ein Flächenstrahler (3b) für die Übertragung in einem höheren
Frequenzband über den Kurzschluss (11b) mit dem Flächenstrahler (3a) zur Übertragung
in einem dazu niedrigeren Frequenzband verbunden ist und das Flächenstrahlerelement
(3a) zur Übertragung in dem niedrigsten Frequenzband über einen Kurzschluss (11a)
mit der metallischen Grundfläche oder Grundplatte (7) verbunden oder verbindbar ist,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
h) die Dual- oder Multibandantenne ist als einteiliges Stanz-Biege-Metallteil gebildet,
i) die Antenne umfasst dazu als einstückiges Bauteil zumindest zwei Flächenstrahler
(3a, 3b) und den die Flächenstrahler (3a, 3b) verbindenden Kurzschluss (11b),
j) zumindest der Flächenstrahler (3a) für die Übertragung in einem niedrigsten Frequenzband
und/oder für die Übertragung in einem gegenüber einem höheren Frequenzband niedrigeren
Frequenzband weist bzw. weisen benachbart zu ihrer Strahlerfläche (103a, 103b) Strahlerflügel
(203a, 203b) auf, die mit den zugehörigen Strahlerflächen (103a, 103b) elektrisch
verbunden sind, wobei in Draufsicht auf die Antenne zwischen diesen Strahlerflügeln
(203a, 203b) der jeweilige Flächenstrahler (3b, 3c) für die Übertragung in einem dazu
höheren Frequenzband zu liegen kommt, und
k) eine von unten her auf die Unterseite des zuoberst angeordneten und/oder des für
das höchste zu übertragende Frequenzband vorgesehenen Flächenstrahlers (3b) verlaufende
Speiseleitung (25) ist ebenfalls als Stanz-Biege-Teil ausgebildet, welches einteilig
mit den verbleibenden Teilen der so gebildeten Antenne verbunden ist.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Antenne mit zumindest zwei, mit Höhenversatz zueinander angeordneten Flächenstrahlern
(3a, 3b) der diese Flächenstrahler (3a, 3b) verbindende elektrische Kurzschluss (11b)
über zwei gegensinnige Biegekanten (21'a, 21'b) mit den beiden Flächenstrahlern (3a,
3b) verbunden ist.
3. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zuunterst angeordnete Flächenstrahler (3a) mit einem einen Teil der Antenne bildenden
Kurzschluss (11a) versehen ist, welcher mit den Strahlerflächen (103a) des Flächenstrahlers
(103a) über eine Biegelinie (21b) verbunden ist.
4. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zuoberst angeordneten Flächenstrahler (3b) eine schlitzförmige Ausnehmung
(27) eingearbeitet ist, und zwar unter Bildung einer Speiseleitung 25, die über eine
Biegelinie im Wesentlichen senkrecht zur Ebene des Flächenstrahler (3b) nach unten
herausgebogen ist.
5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten (35) der Strahlerflügel (203a, 203b) senkrecht zu den Längskanten
des Strahlerflügels (203a, 203b) verlaufen.
6. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten (35) der Strahlerflügel (203a, 203b) von den Außenkanten zur
Mitte hin konvergierend oder nach außen divergierend ausgerichtet sind.
7. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen weisenden Seitenkanten (31) der Strahlerflügel (203b) der Antennenstrahler
(3b) für höhere Frequenzen von ihrer mit einem Kurzschluss (11b) versehenen Seite
zu ihrem freien Ende hin konvergierend oder nach außen divergierend verlaufen.
8. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen weisenden Stanzkanten (33) der Strahlerflügel (203a) der für die niedrigeren
Übertragungsbereiche vorgesehenen Antennenstrahler (3a) von ihrer Kurzschlussseite
zu ihrem freien Ende hin konvergierend oder nach außen divergierend verlaufen.
9. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlüsse (11a, 11b) Rechteckform aufweisen und sich vorzugsweise über die
gesamte Breite des zugehörigen Antennenstrahler (3a, 3b) erstrecken.
10. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlüsse (11a, 11b) gegenüber der Breite der Antennenstrahler (3a, 3b) kürzer
sind.
11. Antenne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlüsse (11a, 11b) Dreiecks- oder Trapezform aufweisen.
12. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerflügel (203a, 203b) an ihrer nach außen weisenden Begrenzungskante mit
nach unten weisender Ausrichtung mit Strahlerflügelabschnitten (203a', 203b') versehen
sind.
1. Low-height dual or multiband antenna having the following features:
a) the dual or multiband antenna is arranged or can be positioned on a metallic base
surface or base plate (7),
b) the dual or multiband antenna has at least two flat antenna elements (3a, 3b) for
operation in two frequency bands which are offset with respect to one another,
c) the two flat antenna elements (3a, 3b) are aligned parallel, or at least approximately
parallel, to one another,
d) the size of the at least two flat antenna elements (3a, 3b) decreases from the
flat antenna element (3a) for operation in a lower frequency band to the flat antenna
element (3b) for operation in a higher frequency band than this,
e) the flat antenna element (3b) for transmission in a higher frequency band is located
on the same plane as the flat antenna element (3a) for transmission in a lower frequency
band than this, or is arranged with a lateral offset with respect to this on a plane
which runs parallel or at least approximately parallel to this,
f) the flat antenna element (3b) is in each case connected to the flat antenna element
(3a) for transmission in a higher frequency band range, and the flat antenna element
(3a) is intended for transmission in a frequency band range which is lower than this,
g) the flat antenna elements (3a, 3b) have a short circuit (11a, 11b) on one face
(9a, 9b), such that one flat antenna element (3b) for transmission in a higher frequency
band is connected via the short circuit (11b) to the flat antenna element (3a) for
transmission in a lower frequency band than this, and the flat antenna element (3a)
for transmission in the lowest frequency band range is connected or can be connected
via a short circuit (11a) to the metallic base surface or base plate (7),
characterized by the following further features:
h) the dual or multiband antenna is in the form of an integral stamped and bent metal
part,
i) for this purpose, the antenna has, as an integral component, at least two flat
antenna elements (3a, 3b) and the short circuit (11b) connecting the flat antenna
elements (3a, 3b),
j) at least the flat antenna element (3a) for transmission in the lowest frequency
band and/or for transmission in a frequency band which is lower than an upper frequency
band has or have adjacent to its or their antenna element surface (103a, 103b) antenna
a element vanes (203a, 203b) which are electrically connected to the associated antenna
element surfaces (103a, 103b), with the respective flat antenna element (3b, 3c) for
transmission in a frequency band higher than this coming to rest between these antenna
element vanes (203a, 203b) in a plan view of the antenna, and
k) a feed line (25) which runs from underneath to the lower face of the flat antenna
element (3b) arranged at the top and/or which is provided for the highest frequency
band to be transmitted is likewise in the form of a stamped and bent part, which is
integrally connected to the remaining parts of the antenna formed in this way.
2. Antenna according to Claim 1, characterized in that, in the case of the antenna with at least two flat antenna elements (3a, 3b) which
are arranged with a height offset with respect to one another, the electrical short-circuit
(11b), which connects these flat antenna elements (3a, 3b), is connected to the two
flat antenna elements (3a, 3b) via two bending edges (21'a, 21'b) in opposite senses.
3. Antenna according to Claim 1 or 2, characterized in that the flat antenna element (3a) which is arranged at the bottom is provided with a
short circuit (11a) which forms a part of the antenna and is connected via a bending
line (21b) to the antenna element surfaces (103a) of the flat antenna element (103a).
4. Antenna according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a recess (27) which is in the form of a slot is incorporated in the flat antenna
element (3b) arranged at the top, to be precise forming a feed line (25), which is
curved downwards over a bending line, essentially at right angles to the plane of
the flat antenna element (3b).
5. Antenna according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the end edges (35) of the antenna element vanes (203a, 203b) run at right angles
to the longitudinal edges of the antenna element vane (203a, 203b).
6. Antenna according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the end edges (35) of the antenna element vanes (203a, 203b) are aligned such that
they converge from the outer edges towards the centre or diverge outwards from the
outer edges.
7. Antenna according to one of Claims 1 to 6, characterized in that those side edges (31) which point outwards of the antenna element vanes (203b) of
the antenna elements (3b) for higher frequencies run from their face which is provided
with a short circuit (11b) such that they converge towards their free end or diverge
outwards.
8. Antenna according to one of Claims 1 to 7, characterized in that those stamped edges (33) which point inwards of the antenna element vanes (203a)
of the antenna elements (3a) which are provided for the lower transmission ranges
run from their short-circuit face such that they converge towards their free end or
diverge outwards.
9. Antenna according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the short circuits (11a, 11b) have a rectangular shape and preferably extend over
the entire width of the associated antenna element (3a, 3b).
10. Antenna according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the short circuits (11a, 11b) are shorter than the width of the antenna elements
(3a, 3b).
11. Antenna according to Claim 10, characterized in that the short circuits (11a, 11b) have a triangular or trapezoidal shape.
12. Antenna according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the antenna element vanes (203a, 203b) are provided on their boundary edge which
points outwards with antenna element vane sections (203a', 203b') which are aligned
such that they point downwards.
1. Antenne bi-bande ou multi-bande de faible hauteur, comprenant les éléments suivants
:
a) l'antenne bi-bande ou multi-bande est agencée ou susceptible d'être positionnée
sur une surface de base ou sur une plaque de base (7) métallique,
b) l'antenne bi-bande ou multi-bande comprend au moins deux éléments rayonneurs surfaciques
(3a, 3b) pour le fonctionnement dans deux bandes de fréquence décalées l'une de l'autre,
c) les deux éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b) sont orientés parallèlement ou
au moins approximativement parallèlement l'un à l'autre,
d) la taille desdits au moins deux éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b) diminue
depuis l'élément rayonneur surfacique (3a) destiné au fonctionnement dans une faible
bande de fréquence vers l'élément rayonneur surfacique (3b) destiné au fonctionnement
dans une bande de fréquence relativement plus élevée,
e) l'élément rayonneur surfacique (3b) destiné à la transmission dans une bande de
fréquence plus élevée est agencé par rapport aux éléments rayonneurs surfaciques (3a)
destinés à la transmission dans une bande de fréquence relativement plus faible en
se trouvant dans un même plan ou en décalage transversal de celui-ci dans un plan
qui s'étend parallèlement ou au moins approximativement parallèlement à ceux-ci,
f) l'élément rayonneur surfacique (3b) destiné à la transmission dans une bande de
fréquence plus élevée est relié à l'élément rayonneur surfacique respectif (3a) prévu
pour la transmission dans une bande de fréquence relativement plus faible,
g) les éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b) présentent sur un côté (9a, 9b) un
court-circuit (11a, 11b), de telle sorte qu'un élément rayonneur surfacique (3b) destiné
à la transmission dans une bande de fréquence plus élevée est relié via le court-circuit
(11b) à l'élément rayonneur surfacique (3a) destiné à la transmission dans une bande
de fréquence relativement plus faible, et l'élément rayonneur surfacique (3a) destiné
à la transmission dans la bande de fréquence la plus basse est relié ou susceptible
d'être relié via un court-circuit (11a) à la surface de base ou à la plaque de base
(7) métallique,
caractérisée par les autres éléments suivants :
h) l'antenne bi-bande ou multi-bande est réalisée sous forme de pièce métallique poinçonnée
et cintrée d'un seul tenant,
i) l'antenne comprend à cet effet, à titre de composant d'un seul tenant, au moins
deux éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b) et le court-circuit (11b) reliant les
éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b),
j) au moins l'élément rayonneur surfacique (3a) destiné à la transmission dans une
bande de fréquence plus basse et/ou à la transmission dans une bande de fréquence
plus basse par rapport à une bande de fréquence plus élevée comprend ou comprennent,
au voisinage de leur surface de rayonnement (103a, 103b), des ailes de rayonnement
(203a, 203b) qui sont électriquement connectées aux surfaces de rayonnement associées
(103a, 103b), et en vue de dessus sur l'antenne, l'élément rayonneur surfacique respectif
(3b, 3c) destiné à la transmission dans une bande de fréquence relativement plus élevée
vient se placer entre ces ailes de rayonnement (203a, 203b), et
k) une ligne d'alimentation (25) qui s'étend depuis le bas sur le côté inférieur de
l'élément rayonneur surfacique (3b) agencé tout à fait en haut et/ou prévu pour la
bande de fréquence la plus élevée à transmettre est également réalisée sous forme
de pièce poinçonnée et cintrée qui est reliée d'un seul tenant aux parties restantes
de l'antenne ainsi formée.
2. Antenne selon la revendication 1, caractérisée en ce que pour une antenne comportant au moins deux éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b)
agencés de façon décalée en hauteur l'un par rapport à l'autre, le court-circuit électrique
(11b) reliant ces éléments rayonneurs surfaciques (3a, 3b) est relié aux deux éléments
rayonneurs surfaciques (3a, 3b) par deux arêtes cintrées en sens opposés (21'a, 21'b).
3. Antenne selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que l'élément rayonneur surfacique (3a) agencé tout à fait en bas est pourvu d'un court-circuit
(11a) qui forme une partie de l'antenne et qui est relié aux surfaces de rayonnement
(103a) de l'élément rayonneur surfacique (103a) via une ligne de cintrage (21b).
4. Antenne selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un évidement en forme de fente (27) est ménagé dans l'élément rayonneur surfacique
(3b) agencé tout à fait en haut, et ceci en formant une ligne d'alimentation (25)
qui est cintrée vers le bas par une ligne de cintrage sensiblement perpendiculaire
au plan de l'élément rayonneur surfacique (3b).
5. Antenne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les arêtes terminales (35) des ailes de rayonnement (203a, 203b) s'étendent perpendiculairement
aux arêtes longitudinales de l'aile de rayonnement (203a, 203b).
6. Antenne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les arêtes terminales (35) des ailes de rayonnement (203a, 203b) sont orientées de
manière à converger depuis les arêtes extérieures vers le centre ou de manière à diverger
vers l'extérieur.
7. Antenne selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les arêtes latérales (31), dirigées vers l'extérieur, des ailes de rayonnement (203b)
des éléments rayonneurs d'antenne (3b) destinés aux fréquences plus élevées s'étendent
de manière à converger depuis leur côté pourvu d'un court-circuit (11b) vers leur
extrémité libre ou de manière à diverger vers l'extérieur.
8. Antenne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les arêtes poinçonnées (33), dirigées vers l'intérieur, des ailes de rayonnement
(203a) des éléments rayonneurs d'antenne (3a) prévus pour les plages de transmission
plus basses s'étendent de manière à converger depuis leur côté court-circuit vers
leur extrémité libre ou de manière à diverger vers l'extérieur.
9. Antenne selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les courts-circuits (11a, 11b) présentent une forme rectangulaire et s'étendent de
préférence sur toute la largeur de l'élément rayonneur d'antenne associé (3a, 3b).
10. Antenne selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les courts-circuits (11a, 11b) sont plus courts que la largeur des éléments rayonneurs
d'antenne (3a, 3b).
11. Antenne selon la revendication 10, caractérisée en ce que les courts-circuits (11a, 11b) présentent une forme triangulaire ou trapézoïdale.
12. Antenne selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les ailes de rayonnement (203a, 203b) sont pourvues, sur leur arête de délimitation
dirigée vers l'extérieur, de portions d'aile de rayonnement (203a', 203b') avec orientation
dirigée vers le bas.