Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Pfosten und Riegel für Fenster- oder Türrahmen
oder für z. B. eine Pfosten-Riegel-Konstruktion (z. B. für ein Ständerwerk einer Fassade)
und insbesondere eine Verbindung solcher Pfosten und Riegel.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Pfosten und Riegel, wie sie bei Fenster- und Türrahmen und Ständerwerken für Fassaden
Verwendung finden, sind üblicherweise getrennt ausgeführte Bauteile, die miteinander
zu verbinden sind. Dies erfolgt beispielsweise bei Pfosten und Riegeln aus Holz mittels
Holzdübel, die in Bohrungen von miteinander zu verbindenden Pfosten und Riegeln eingepresst
und/oder eingeleimt werden. Dabei ist es gewünscht, dass Zwischenräume zwischen Verbindungsflächen
von Pfosten und Riegeln vermieden werden und sich die Verbindungsflächen vollständig
berühren. Ferner ist es erwünscht, dass zwischen Verbindungsflächen von Pfosten und
Riegeln Kräfte wirken, die Verbindungsflächen gegeneinander pressen bzw. für eine
Vorspannung zwischen Pfosten und Riegeln sorgen, um diese fugenfrei miteinander zu
verbinden.
[0003] Hierfür werden beispielsweise Pfosten-Riegel-Verbindungen verwendet, bei denen in
Bohrungen eines Holzpfostens Metallgewindeeinsätze angeordnet sind und in diese Verbindungsstifte
eingeschraubt werden. Die Verbindungsstifte weisen an ihren freien Enden Köpfe auf.
In dem Riegel sind ausgehend von der zur Verbindung mit dem Pfosten vorgesehenen Fläche
Bohrungen zu Aufnahme der Verbindungsstifte angeordnet. Senkrecht zu diesen Bohrungen
sind Bohrungen in dem Riegel angeordnet, die jeweils mit einer Bohrung zur Aufnahme
eines Verbindungsstifts in Verbindung stehen und in die sich im zusammengebauten Zustand
der Kopf eines Verbindungsstifts erstreckt. In diesen Bohrungen werden Excenterelemente
angeordnet, die die Köpfe der Verbindungsstifte aufnehmen. Bei Drehung der Excenterelemente
werden auf die Köpfe der Verbindungsstifte Kräfte ausgeübt, die den Riegel und den
Pfosten gegeneinander vorspannen. Dabei ist es nachteilig, dass die Bohrungen in dem
Riegel zur Aufnahme der Excenterelemente einen großen Durchmesser aufweisen müssen,
der üblicherweise im Bereich zwischen 15 und 25 mm liegt. Dies ist erforderlich, um
Exzenterelemente mit Abmessungen aufnehmen zu können, die bei Drehung für eine gewünschte
Vorspannung sorgen. Um Beschädigungen des Riegels zu vermeiden und für eine gleichmäßige
Oberflächenbeschaffenheit zu sorgen, werden die Bohrungen mit den darin angeordneten
Excenterelementen nach Verbindung des Pfostens und Riegels mit flächigen Elementen
verschlossen. Dies ist erforderlich, da die Excenterelemente bis zum fertigen Zusammenbau
zugänglich sein müssen.
[0004] Bei einer vergleichbaren Pfosten-Riegel-Verbindung werden anstelle von Excenterelementen
in vergleichbaren Bohrungen im Riegel Muttern angeordnet. Anstelle von Verbindungsstiften
mit Köpfen weisen hier verwendete Verbindungsstifte Gewinde auf. Zum Zusammenbau sind
die in den Riegelbohrungen angeordneten Muttern auf die Verbindungsstifte aufzuschrauben.
Dies ist schwierig, da die Muttern aufgrund der Anordnung in den Riegelbohrungen nur
durch wiederholtes Ansetzen eines Werkzeugs, beispielsweise eine Ringschlüssels, angezogen
werden können.
[0005] Bei einer weiteren bekannten Pfosten-Riegel-Verbindung wird die zur Verbindung mit
einem Pfosten vorgesehene Fläche eines Riegels mit einer Ausnehmung versehen, in der
eine erste Befestigungsplatte aus Metall angeschraubt wird. Eine zweite Befestigungsplatte
aus Metall wird an einer zugeordneten Fläche des Pfostens angeschraubt. Zum Verbinden
des Pfostens und des Riegels wird der Riegel so auf den Pfosten aufgeschoben, dass
sich von einer Befestigungsplatte erstreckende Strukturen in U-förmigen Aufnahmen
der anderen Befestigungsplatte eingreifen. Eine Vorspannung zwischen dem Pfosten und
dem Riegel wird dadurch erzeugt, dass die sich von der einen Befestigungsplatte erstreckenden
Strukturen beim Aufschieben des Riegels jeweils an einer schrägen Fläche angreifen
und dadurch beim Aufschieben des Riegels Kräfte erzeugt werden, die den Pfosten und
den Riegel aneinander pressen. Dabei ist es nachteilig, dass zur Befestigung der Befestigungsplatte
des Riegels dieser aufwändig zu bearbeiten ist. Des Weiteren sind die beim Anordnen
der Befestigungsplatten einzuhaltenden Toleranzen eng, um zu gewährleisten, dass beim
Aufschieben des Riegels die gewünschte Vorspannung erzeugt wird. Ferner kann diese
Pfosten-Riegel-Verbindung nur dort verwendet werden, wo der Riegel auf den Pfosten
aufgeschoben werden kann.
[0006] Ein weiterer Nachteil bekannter Pfosten-Riegel-Verbindungen, wie den oben genannten,
besteht darin, dass die in Pfosten und Riegeln anzuordnenden Aufnahmen und Bohrungen
für Komponenten einer Verbindung jeweils in Abhängigkeit eines miteinander zu verbindenden
Pfosten-Riegel-Paars gefertigt werden müssen. Dies ist insbesondere erforderlich,
um nicht vermeidbare Fertigungstoleranzen zu berücksichtigen.
[0007] Die Druckschrift
DE 196 15 378 A1 betrifft einen Dichtkörper für einen Anschluss zwischen einem Pfostenprofil und einem
Fenster- oder Türrahmenprofil, der, in eingebautem Zustand gesehen, mit einer Oberseite
an einer Stirnfläche einer eine Kammer umschließenden Pfostenprofilkontur und mit
einer Unterseite an einem Rahmenprofil dichtend anliegt, an seiner Unterseite eine
Dichtlippe mit einem äußeren Rand aufweist und im eingebauten Zustand gesehen, um
die bis zum Rahmenprofil verlängert gedachte Kammer des Pfostenprofils umläuft, und
gegen das Rahmenprofil drückt.
[0008] Die Druckschrift
EP 0 748 920 A1 betrifft eine Eck- oder T-Verbindung an Rahmen oder Gestellen aus geschlossenen oder
halboffenen Hohlprofilen mit einem in mindestens ein Profil der Verbindung einsetzbaren
Verbinder, der mit einem oder mehreren Verbindungsmitteln versehen wird, die bei Betätigung
in Zusammenwirken mit dem Verbinder und dem oder den zugeordneten Profilen die zu
verbindenden Profile in einer Verbindungsfuge kraftschlüssig zusammenführen.
Aufgabe der Erfindung
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Pfosten-Riegel-Verbindung bereitzustellen,
die die Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Insbesondere soll die vorliegende
Erfindung eine Pfosten-Riegel-Verbindung bereitstellen, die eine geringe Anzahl einzelner
Komponenten umfasst und auf einfache Weise, insbesondere ohne Verwendung spezieller
Werkzeuge und aufwendiger Montageschritte hergestellt werden kann. Ferner soll die
vorliegende Erfindung für eine Pfosten-Riegel-Verbindung sorgen, bei der vorgefertigte
Pfosten und Riegel verwendet werden können.
Kurzbeschreibung der Erfindung
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Herstellung einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
des Anspruchs 8 bereit.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verbindung eines Riegels und eines Pfostens
eines Fenster- oder Türrahmens oder eines Ständerwerks einer Fassade weist einen Verbindungskörper
zur Anordnung in einer Verbindungskörperaufnahme in dem Riegel auf. Der Verbindungskörper
umfasst eine Anschlagsfläche, die als Anschlag für eine zum Zusammenwirken mit dem
Riegel vorgesehenen Fläche des Pfostens dient, und eine Fixierstiftaufnahme, die in
dem Verbindungskörper in einem fest vorgegebenen räumlichen Verhältnis relativ zu
der Anschlagsfläche angeordnet ist und zur Aufnahme eines Fixierstifts dient, der
beim Verbinden des Riegels und des Pfostens zur Sicherung des Verbindungskörpers in
dem Riegel dient.
[0012] Die Anschlagsfläche und die Fixierstiftaufnahme können sich parallel zu einander
erstrecken und das fest vorgegebene räumliche Verhältnis kann einen fest vorgegebenen
Abstand zwischen der Anschlagsfläche und Fixierstiftaufnahme angeben.
[0013] Die Fixierstiftaufnahme kann sich bezüglich der Anschlagsfläche schräg verlaufend
in dem Verbindungskörper erstrecken und das fest vorgegebene räumliche Verhältnis
kann beispielsweise einen minimalen und maximalen Abstand zwischen der Fixierstiftaufnahme
und der Anschlagsfläche, einen von der Anschlagsfläche und der Längsachse der Fixierstiftaufnahme
eingeschlossenen Winkel und dergleichen angeben.
[0014] Der Verbindungskörper kann eine Bohrung, vorzugsweise eine Gewindebohrung aufweisen,
die sich von der Anschlagsfläche in den Verbindungskörper erstreckt. Vorzugsweise
steht die Längsachse der Bohrung senkrecht zu der Anschlagsfläche.
[0015] Zur Befestigung des Verbindungskörpers an dem Pfosten ist ein Sicherungskörper vorgesehen,
der sich von der Anschlagsfläche des Verbindungskörpers weg erstreckt. Vorzugsweise
steht die Längsachse des Sicherungskörpers senkrecht zu der Anschlagsfläche.
[0016] Der Verbindungskörper und Sicherungskörper können einstückig ausgeformt sein.
[0017] Vorzugsweise weist der Sicherungskörper an seinem freien Ende ein Außengewinde auf,
um den Sicherungskörper in den Pfosten einschrauben zu können. Vorzugsweise wird ein
Außengewinde verwendet, das ein Einschrauben in den Pfosten ohne Verwendung zusätzlicher
Komponenten (z. B. Gewindeeinsatz im Pfosten) ermöglicht.
[0018] Anstelle eines Außengewindes kann der Sicherungskörper an seinem freien Ende auch
eine oder mehrere Strukturen aufweisen, wie z. B. Rasten, Haken, und dergleichen,
um durch Eingriff in eine entsprechend (z. B. komplementär) geformte Aufnahme in dem
Pfosten den Verbindungskörper an dem Pfosten kraft- und/oder formschlüssig zu sichern.
[0019] Sind der Verbindungskörper und der Sicherungskörper als von einander getrennt ausgeführte
Komponente vorgesehen, kann der Sicherungskörper an seinem dem freien Ende gegenüberliegenden
Ende ein Außengewinde aufweisen, um in die Bohrung des Verbindungskörpers eingeschraubt
zu werden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Bohrung des Verbindungskörpers
ein Innengewinde aufweist.
[0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Verbindungskörper wenigstens eine
weitere Fixierstiftaufnahme auf, die in einem weiteren fest vorgegebenen räumlichen
Verhältnis zu der Anschlagsfläche angeordnet ist. Die Verwendung mehrere Fixierstiftaufnahmen
wird am Beispiel von zwei Fixierstiftaufnahmen erläutert. Es ist vorgesehen, zwei
senkrecht zu einander angeordnete Fixierstiftaufnahmen zu verwenden. Wenn sich die
beiden Fixierstiftaufnahmen parallel zu den Anschlagsflächen erstrecken, können die
fest vorgegebenen räumlichen Verhältnisse einen gemeinsamen oder zwei unterschiedliche
Abstände zwischen der Anschlagsfläche und den Fixierstiftaufnahmen definieren. Soll
sich die erste Fixierstiftaufnahme und/oder wenigstens eine weitere Fixierstiftaufnahme
bezüglich der Anschlagsfläche schrägverlaufend in dem Verbindungskörper erstrecken,
gelten die obigen Ausführungen hinsichtlich des fest vorgegebenen räumlichen Verhältnisses
jeweils entsprechend.
[0021] Vorzugsweise werden eine oder mehrere Fixierstiftaufnahmen verwendet, die als Durchgangslöcher
in dem Verbindungskörper ausgebildet sind.
[0022] Die eine oder mehrere Fixierstiftaufnahmen können sich parallel zu der Anschlagsfläche
in dem Verbindungskörper erstrecken, oder mit der Anschlagsfläche einen Winkel einschließen.
[0023] Die Fixierstiftaufnahme kann Innengewinde aufweisen, um Fixierstifte mit Außengewinde
zum Befestigen des Verbindungskörpers in dem Riegel zu verwenden. Es ist auch möglich,
Fixierstiftaufnahmen ohne Innengewinde in Verbindung mit Fixierstiften mit Außengewinde
zu verwenden, wenn beispielsweise eine geeignete Materialpaarung ein Einschrauben
eines Fixierstifts in der Fixierstiftaufnahme erlaubt.
[0024] Alternativ zur Verwendung einer Fixierstiftaufnahme in Form einer Bohrung oder Durchgangsöffnung
ist es vorgesehen, dass die Fixierstiftaufnahme(n) in Form einer am Verbindungskörper
ausgeformten Umfangsnut bereitgestellt ist (sind).
[0025] Durch die Verwendung der Fixierstiftaufnahme, die in dem fest vorgegebenen Verhältnis
relativ zu der Anschlagsfläche angeordnet ist, die wiederum als Anschlag an dem Pfosten
dient, ist gewährleistet, dass die Fixierstiftaufnahme, wenn der Verbindungskörper
an dem Pfosten gesichert ist, immer in einem gewünschten, vordefinierten räumlichen
Verhältnis relativ zu dem Pfosten angeordnet ist. Wenn beispielsweise das fest vorgegebene
räumliche Verhältnis einen Abstand zwischen der Anschlagsfläche und der Fixierstiftaufnahme
definiert, hat die Fixierstiftaufnahme diesen Abstand zum Pfosten, wenn der Verbindungskörper
an diesem befestigt ist.
[0026] Dies ermöglicht es, dass der Riegel ungeachtet von Fertigungstoleranzen des Pfostens
wenigstens hinsichtlich der Strukturen vorgefertigt werden kann, die zur Aufnahme
des Verbindungskörpers und zur Sicherung des Verbindungskörpers mit einem Fixierstift
in dem Riegel dienen.
[0027] Vorzugsweise ist der Verbindungskörper wenigstens in dem Bereich, der in der Verbindungskörperaufnahme
anzuordnen ist, zylinderförmig ausgeformt. Dies erlaubt es, Verbindungskörperaufnahmen
in Form von Bohrungen zu verwenden. Alternativ ist es vorgesehen, Verbindungskörper
mit dreieckigen, viereckigen oder mehreckigen Querschnitten zu verwenden. Auch bei
so geformten Verbindungskörpern können Verbindungskörperaufnahmen in Form von Bohrungen
verwendet werden, wobei der Verbindungskörper beispielsweise durch Einschlagen, Einpressen
etc. in einer Verbindungskörperaufnahme formschlüssig in dieser gesichert werden kann.
[0028] Ungeachtet der Form des Verbindungskörpers ist es vorgesehen, dass die Anschlagsfläche
eine sich senkrecht zur Längsachse des Verbindungskörpers erstreckende Stirnfläche
des Verbindungskörpers ist. Alternativ ist es möglich, dass die Anschlagsfläche durch
eine sich senkrecht zur Längsachse des Verbindungskörpers weg erstreckende flächige
Struktur bereitgestellt ist, die eine als Anschlagsfläche dienende Fläche aufweist.
[0029] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung den Fixierstift,
um den Verbindungskörper in dem Riegel zu sichern.
[0030] Als Fixierstift kann ein glatter Stift mit im Wesentlichen konstantem Querschnitt
verwendet werden. Um den Fixierstift wieder entfernen zu können, ist es möglich, dass
der Fixierstift an seinem im zusammengebauten Zustand bezüglich des Riegels außenliegenden
Ende eine Umfangsnut, ein Außengewinde, ein Innengewinde oder eine andere Form aufweist,
um daran angreifen zu können. Mittels einer Zange, einer mit einem Innengewinde versehenen
Hülse, einer Schraube, einem Gewindestift etc. kann dann der Fixierstift wieder entfernt
werden. Der Fixierstift kann an seinem im zusammengebauten Zustand bezüglich des Riegels
innenliegenden Ende ein Außengewinde aufweisen, um in die Fixierstiftaufnahme des
Verbindungskörpers eingeschraubt zu werden. Um beide Funktionen zu erreichen, kann
der Fixierstift ein vollständig mit einem Gewinde versehener Stift sein. Um bei Verwendung
eines Fixierstifts in Form eines Gewindestifts den Fixierstift in die Fixierstiftaufnahme
einschrauben zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Fixierstift an einem Ende zum
Zusammenwirken mit einem zum Einschrauben des Fixierstifts vorgesehenen Werkzeug ausgeformt
ist. In diesem Fall kann der Fixierstift an einem Ende beispielsweise einen Innensechskant
oder Strukturen zum Zusammenwirken mit einem Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher
aufweisen. Ungeachtet der Verwendung eines Fixierstifts mit einem Außengewinde kann
der Fixierstift einen sich in Längsrichtung vergrößernden Querschnitt aufweisen.
[0031] Um ein Anordnen des Verbindungskörpers an dem Pfosten zu erleichtern, weist der Verbindungskörper
an seinem der Anschlagsfläche gegenüberliegenden Ende eine zum Zusammenwirken mit
einem zu verwendenden Werkzeug ausgebildete Form auf. Beispielsweise kann der Verbindungskörper
an diesem Ende einen Innensechskant aufweisen. Dieses Ende des Verbindungskörpers
kann ergänzend oder alternativ eine Fläche aufweisen, auf die, beispielsweise mittels
Prägens, ein Schriftzug und/oder Logo angebracht werden kann.
[0032] Die erfindungsgemäße Pfosten-Riegel-Konstruktion, beispielsweise für Fenster- oder
Türrahmen oder ein Ständerwerk einer Fassade, umfasst einen Riegel mit einer darin
ausgebildeten Verbindungskörperaufnahme zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung
und eine Öffnung zur Aufnahme eines Fixierstifts und einen mit dem Riegel zu verbindenden
Pfosten. Der Verbindungskörper ist so an dem Pfosten befestigt, dass die Anschlagsfläche
an diesem anliegt. Der Verbindungskörper ist ferner in der Verbindungskörperaufnahme
angeordnet. Die Öffnung zur Aufnahme des Fixierstifts in dem Riegel ist in Abhängigkeit
des fest vorgegebenen räumlichen Verhältnisses angeordnet.
[0033] Wenn beispielsweise das fest vorgegebene räumliche Verhältnis einen Abstand zwischen
der Fixierstiftaufnahme und der Anschlagsfläche bzw. dem Pfosten angibt, kann die
Öffnung des Riegels von einer vom Zusammenwirken mit dem Pfosten vorgesehenen Fläche
des Riegels in einem fest vorgegebenen Abstand angeordnet sein, da sich unabhängig
von Fertigungstoleranzen des Pfostens die Fixierstiftaufnahme des Verbindungskörpers
immer im gleichen Abstand zu dem Pfosten befindet.
[0034] Vorzugsweise ist die Öffnung in dem Riegel in einem Abstand von der zum Zusammenwirken
mit dem Pfosten vorgesehenen Fläche des Riegels angeordnet, der etwas größer als der
Abstand der Fixierstiftaufnahme von dieser Riegelfläche bzw. dem Pfosten ist. Dadurch
wird erreicht, dass sich die Öffnungen des Riegels und der Fixierstiftaufnahme teilweise
überlappen, so dass ein Fixierstift durch die Öffnung in die Fixierstiftaufnahme eingebracht
werden kann. Aufgrund des Versatzes zwischen der Öffnung im Riegel und der Fixierstiftaufnahme
werden dabei Kräfte auf den Verbindungskörper ausgeübt, die diesen weiter in den Riegel
bewegen, also Pfosten und Riegel gegeneinander vorspannen. Je größer der Versatz zwischen
der Riegelöffnung und der Fixierstiftaufnahme ist, desto größer ist die Vorspannkraft.
[0035] Bei Verwendung eines Verbindungskörpers mit einer einzelnen Fixierstiftaufnahme ist
bei Anordnung des Verbindungskörpers an dem Pfosten lediglich darauf zu achten, dass
die Fixierstiftaufnahme so ausgerichtet ist, dass ein Fixierstift durch die Riegelöffnung
in die Fixierstiftaufnahme eingebracht werden kann. Bei einer einzelnen Fixierstiftaufnahme
kann der Verbindungskörper hierfür maximal um eine halbe Umdrehung bezüglich seiner
Längsachse ausgerichtet werden, wenn sich die Fixierstiftaufnahme vollständig durch
den Verbindungskörper erstreckt. Bei Verwendung einer Fixierstiftaufnahme, die sich
nicht durch den Verbindungskörper vollständig erstreckt, wäre maximal eine vollständige
Drehung des Verbindungskörpers erforderlich. Bei Verwendung von zwei Fixierstiftaufnahmen,
die sich senkrecht zu einander und vollständig durch den Verbindungskörper erstrecken,
wird maximal eine viertel Drehung des Verbindungskörpers notwendig sein.
[0036] Eine solche Ausrichtung des Verbindungskörpers entfällt, wenn die Fixierstiftaufnahme(n)
als den Verbindungskörper umfassende Umfangsnut(en) ausgeformt ist (sind).
[0037] Ungeachtet davon, ob eine Ausrichtung des Verbindungskörpers hinsichtlich der Fixierstiftaufnahme(n)
erforderlich ist, ist es bei Verwendung eines mit einem Gewinde versehenen Sicherungskörpers
möglich, die Vorspannung von Pfosten und Riegeln zu variieren. Wenn beispielsweise
beim Zusammenbau der Pfosten-Riegel-Konstruktion zum Aufbau eines Fenster- oder Türrahmens
oder Ständerwerks festgestellt wird, dass aufgrund von Fertigungstoleranzen des Verbindungskörpers
und/oder des Riegels eine zu geringe oder zu hohe Vorspannkraft vorliegt, kann der
Verbindungskörper weiter in den Pfosten geschraubt oder in entgegengesetzter Richtung
herausgeschraubt werden. In beiden Fällen wird nur eine geringfügige Drehung des Verbindungskörpers
ausreichen, um die gewünschte Vorspannkraft zu erreichen.
[0038] Um eine Vorspannkraft zwischen dem Pfosten und dem Riegel zu erzeugen, ist es vorgesehen,
dass sich der Fixierstift wenigstens teilweise durch die Riegelöffnung erstreckt,
um einerseits an dieser anzugreifen, und in die oder eine der Fixierstiftaufnahmen
eingreift, um sich andererseits an dieser abzustützen. Vorzugsweise erstreckt sich
der Fixierstift vollständig durch die Fixierstiftaufnahme und stützt sich, in Einführrichtung
gesehen, sowohl vor der Fixierstiftaufnahme als auch hinter der Fixierstiftaufnahme
in der Riegelöffnung ab.
[0039] Die Riegelöffnung kann sich senkrecht zur Längsachse des Riegels und/oder senkrecht
zur Längsachse des Verbindungskörpers erstrecken oder mit wenigstens einer dieser
Längsachsen einen Winkel einschließen. Form und/oder Anordnung der Riegelöffnung hängen
unter anderem von der Art und Form eines vorgesehenen Fixierstifts und/oder Art und
Form der damit zu verwendenden Fixierstiftaufnahme ab.
[0040] Vorzugsweise ist die Riegelöffnung als Bohrung in dem Riegel ausgebildet. Um zu ermöglichen,
dass sich der Fixierstift, in Einführrichtung gesehen, sowohl vor als auch hinter
der Fixierstiftaufnahme in der Riegelöffnung abstützen kann, erstreckt sich die Riegelöffnung
vorzugsweise durch die Verbindungskörperaufnahme hindurch. Dabei kann sich die Riegelöffnung
vollständig durch den Riegel erstrecken. Vorzugsweise erstreckt sich dabei die Riegelöffnung
aber nicht vollständig durch den Riegel, sondern endet innenliegend.
[0041] Um den im zusammengebauten Zustand sichtbaren Bereichen des Riegels eine unversehrte
Oberflächenbeschaffenheit zu verleihen, ist es vorgesehen, dass der Öffnungsbereich
der Riegelöffnung in einem Bereich des Riegels angeordnet ist, der durch weitere,
an dem Pfosten und/oder Riegel anzuordnende Komponenten verdeckt wird, wie z. B. Befestigungs-
und/oder Dichtungsprofile für Fensterscheiben bzw. Türfüllungen bei einem Fenster-
oder Türrahmen und Fassadenelemente bei einem Fassadenständerwerk.
[0042] Zur Befestigung des Verbindungskörpers an dem Pfosten kann der Pfosten eine Bohrung,
beispielsweise zur Aufnahme eines Gewindes des Sicherungskörpers des Verbindungskörpers,
aufweisen. Bei Verwendung eines vergleichbar zu einer Holzschraube ausgeformten Sicherungskörpers
kann auf eine in dem Pfosten ausgeformte Aufnahme für den Sicherungskörper verzichtet
werden.
[0043] Sind zusätzlich zu dem erfindungsgemäßen Verbindungskörper weitere Verbindungselemente,
beispielsweise in Form von Dübeln, vorgesehen, ist es vorgesehen, dass in dem Pfosten
und/oder dem Riegel vorgesehene Aufnahmen (z. B. Bohrungen) für die weiteren Verbindungselemente
vergleichbare Abmessungen wie die in dem Pfosten und/oder Riegel vorgesehenen Aufnahmen
zur Sicherung des Verbindungskörpers an dem Pfosten bzw. zur Anordnung des Verbindungskörpers
in dem Riegel aufweisen. So ist es beispielsweise möglich, die in dem Pfosten und/oder
Riegel hinsichtlich des Verbindungskörpers vorgesehenen Bohrungen und die für die
weiteren Verbindungselemente vorgesehenen Bohrungen mit gleichem Durchmesser zu gestalten.
[0044] Ferner sieht die vorliegende Erfindung vor, eine Vorrichtung mit den Merkmalen der
oben beschriebenen Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Riegels und eines Pfostens
für eine Pfosten-Riegelkonstruktion (z. B. zum Aufbau eines Fenster- oder Türrahmens
oder eines Ständerwerks einer Fassade) zu verwenden.
[0045] Das in den Ansprüchen definierte erfindungsgemäße Verfahren sowie dessen Ausführungsformen
ergeben sich aus der obigen Beschreibung.
[0046] Die vorliegende Erfindung weist mehrere Vorteile auf. Durch Verwendung einfach gestalteter
Elemente, die standardisiert für beliebige Pfosten und Riegel bereit gestellt werden
können, werden Kosten reduziert. Es können vorgefertigte Riegel und Pfosten verwendet
werden, wodurch Bearbeitungsschritte beim eigentlichen Zusammenbau von Riegel und
Pfosten vor Ort (z. B. auf einer Baustelle) vermieden werden, insbesondere weil Fertigungstoleranzen
von Pfosten kompensiert werden. Pfosten und Riegel können ohne Spezialwerkzeuge auf
einfache Weise mit einander verbunden werden. Im zusammengebauten Zustand sind keine
Komponenten der erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Verbindung sichtbar. Des Weiteren
ist es möglich, die erfindungsgemäße Pfosten-Riegel-Verbindung auf einfache Weise
wieder zu lösen.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0047] In der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen wird auf die beigefügten
Figuren Bezug genommen, von denen zeigen:
- Fig. 1a bis 1d
- schematische Darstellungen einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungskörpers,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Verbindungskörpers,
- Fig. 3
- schematische Darstellungen bevorzugter Ausführungsformen von Gewindestiften zur Verwendung
bei den erfindungsgemäßen Verbindungskörpem von Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Verbindungskörpers,
- Fig. 5
- schematische Darstellungen bevorzugter Ausführungsformen von Fixierstiften zur Verwendung
bei erfindungsgemäßen Verbindungskörpern,
- Fig. 6a bis 6c
- schematische Darstellungen einzelner Schritte einer erfindungsgemäßen Verbindung eines
Pfostens und eines Riegels,
- Fig. 7
- schematische Darstellung von zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung vorgesehenen
Flächen von Riegeln zur Verbindung mit Pfosten,
- Fig. 8a und 8b
- schematische Darstellungen einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und eines
Riegels (T-Verbindung) einer planen, erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit verdecktem Fixierstift,
- Fig. 9a und 9b
- schematische Darstellungen einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und zweier
Riegel (Doppel-T- oder Kreuz-Verbindung) einer planen, erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit verdeckten Fixierstiften,
- Fig. 10
- eine graphische Darstellung von in Abhängigkeit von Riegeltiefen vorgesehenen Fixierstiftlängen,
- Fig. 11 und 12
- schematische Darstellungen von Schnittansicht durch eine plane, erfindungsgemäße Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit verdecktem Fixierstift nach Fig. 8a und 8b für einen Fensterrahmen oder eine Glasfassade,
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und
eines Riegels (T-Verbindung) einer gekrümmten, erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit zugänglichem Fixierstift,
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und
zweier Riegel (Doppel-T- oder Kreuz-Verbindung) einer gekrümmten, erfindungsgemäßen
Pfosten-Riegel-Konstruktion mit zugänglichen Fixierstiften,
- Fig. 15
- eine schematische Darstellung einer Schnittansicht durch eine gekrümmte, erfindungsgemäße
Pfosten-Riegel-Konstruktion mit zugänglichem Fixierstift nach Fig. 13 für einen Fensterrahmen
oder eine Glasfassade,
- Fig. 16
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und
eines Riegels (T-Verbindung) einer gekrümmten, erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit verdecktem Fixierstift, und
- Fig. 17
- schematische Darstellungen einer erfindungsgemäßen Verbindung eines Pfostens und zweier
Riegel (Doppel-T- oder Kreuz-Verbindung) einer gekrümmten, erfindungsgemäßen Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit verdeckten Fixierstiften.
[0048] Maßangaben in den Figuren dienen lediglich zur Veranschaulichung und sollen bei Umsetzung
der vorliegenden Erfindung mögliche Abmessung in keiner Weise einschränken.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0049] Fig. 1a - 1d zeigen schematische Darstellungen unterschiedlicher Ansichten einer
ersten bevorzugten Ausführungsform des Verbindungskörpers 2. Der Verbindungskörper
2 umfasst eine bei dieser Ausführungsform als Durchgangsbohrung ausgeführte Fixierstiftaufnahme
4. Optional kann die Fixierstiftaufnahme 4 ein Innengewinde 6 aufweisen. Um das Zusammenwirken
eines zur Verwendung mit dem Verbindungskörper 2 vorgesehenen Fixierstifts (hier nicht
gezeigt) zu erleichtern, weist die Fixierstiftaufnahme 4 mit einer Fase 8 versehene
oder gesenkte Öffnungsbereiche auf.
[0050] Ausgehend von einer im Folgenden näher erläuterten Fläche 10 erstreckt sich eine
Bohrung 14 in den Verbindungskörper 2. Die Bohrung 14 weist ein Innengewinde 16 auf.
Die der Fläche 10 gegenüberliegende Fläche 18 umfasst einen außen liegenden, als Fase
ausgeformten Bereich 20. Die Gestaltung der Fläche 18 bzw. des Bereichs 20 erleichtert
ein im Folgenden beschriebenes Anordnen des Verbindungskörpers 2 in einem Riegel.
[0051] Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist die Fläche 18 im Wesentlich plan,
um, wie in Fig. 1c und 1d dargestellt, beispielsweise durch Prägen einen Schriftzug
(Herstellerlogo) anzuordnen.
[0052] Die in Fig. 2 dargestellte zweite bevorzugte Ausführungsform des Verbindungskörpers
2 unterscheidet sich, abgesehen von ihren Abmessungen, dadurch, dass sich ausgehend
von der Fläche 18 eine als Innensechskant ausgeformte Aufnahme 22 in den Verbindungskörper
2 erstreckt. Der Innensechskant 22 erleichtert das im Folgenden beschriebene Anbringen
des Verbindungskörpers 2 an einem Pfosten für einen Fenster- oder Türrahmen oder ein
Ständerwerk einer Fassade. Anstelle des Innensechskants 22 kann die Fläche 18 zum
Zusammenwirken mit einem Schlitzschraubendreher, Kreuzschraubendreher, Maulschlüssel
etc. ausgeformt sein.
[0053] Zum Anbringen des Verbindungskörpers 2 an einem Pfosten sind Gewindestifte vorgesehen,
für die beispielhaft in Fig. 3 Gewindestifte 24 unterschiedlicher Länge gezeigt sind.
Zum Befestigen des Verbindungskörpers 2 wird ein Gewindestift 24 in eine Bohrung in
einem Pfosten eingeschraubt. Hierfür sind bei den in Fig. 3 dargestellten Gewindestiften
24 jeweils ein Innensechskant 26 vorgesehen. Anstelle eines Innensechskants können
Gewindestifte 24 verwendet werden, die beispielsweise mittels eines Schraubendrehers
eingeschraubt werden können.
[0054] Die Länge des Gewindestifts 24 kann in Abhängigkeit davon gewählt werden, welche
Abmessung der jeweilige Pfosten hat, welche Kräfte aufgenommen werden sollen und ob
ein Gewindestift 24, wie im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 8 erläutert, zur Befestigung
von zwei Verbindungskörpern verwendet werden soll.
[0055] Auf den in einen Pfosten eingeschraubten Gewindestift 24 kann der Verbindungskörper
2 unter Verwendung des Innengewindes 16 aufgeschraubt und so an einem Pfosten gesichert
werden. Dabei kommt die Fläche 10 an dem Pfosten zur Anlage, weshalb die Fläche 10
auch als Anschlagsfläche bezeichnet wird.
[0056] Fig. 4 veranschaulicht eine dritte bevorzugte Ausführungsform des Verbindungskörpers
2. Vergleichbar zu dem Verbindungskörper 2 von Fig. 2 weist der Verbindungskörper
2 bei dieser Ausführungsform eine als Durchgangsbohrung ausgeführte Fixierstiftaufnahme
4 und einen Innensechskant 22 auf. Im Unterschied zu den obigen Ausführungsformen
weist der Verbindungskörper 2 hier an dem der Fläche 18 gegenüberliegenden Ende einen
Gewindekörper 28 mit einem daran angeordneten Außengewinde 30 auf.
[0057] Der Gewindekörper 28 und das Außengewinde 30 dienen, vergleichbar zu dem Gewindestift
24, zum Befestigen des Verbindungskörpers 2 in einer Bohrung eines Pfostens. Der restliche
Teil des Verbindungskörpers 2, der als Verbindungshauptkörper 32 bezeichnet werden
kann, dient zur Anordnung in einer Verbindungskörperaufnahme eines Riegels. An dem
an den Gewindekörper 28 angrenzenden Ende des Verbindungshauptkörpers 32 ist eine
sich im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Verbindungskörpers 2 von dem Verbindungshauptkörper
32 weg erstreckende Struktur 34 vorgesehen. Die Struktur 34 kann den Verbindungshauptkörper
32 vollständig umfassend ausgeführt sein oder einzelne Elemente, Zähne oder Vorsprünge
umfassen. Die Anzahl und/oder Formen solcher Elemente kann beliebig gewählt werden,
solange die Funktion der Struktur 34 gewährleistet wird. Die zu dem Gewindekörper
28 weisende Fläche 10 der Struktur 34 dient, vergleichbar zu der Anschlagsfläche 10
von Fig. 1 und 2 als Anschlag an einen Pfosten, wenn der Verbindungskörper 2 an diesem
befestigt wird. Die Funktion der Struktur 34 besteht im Wesentlichen darin, zu gewährleisten,
dass der Verbindungskörper 2 nur soweit in einen Pfosten eingeschraubt werden kann,
bis die Anschlagsfläche 10 an dem Pfosten anliegt.
[0058] Angesichts dieser Funktion der Struktur 34 ist es nicht erforderlich, dass die Struktur
34 besonders stabil ausgeführt ist. Dementsprechend ist es möglich, die Struktur 34
in Längsrichtung des Verbindungskörpers 2 gering dimensioniert auszuführen. Beispielsweise
ist es möglich, die Struktur 34 mit einer Dicke (Dimension in Längsrichtung des Verbindungskörpers
2) von weniger als 1 mm, vorzugsweise weniger als 0,5 mm oder noch geringer auszuführen.
[0059] Der Verbindungskörper 2 ist hier einstückig ausgeführt und weist die Struktur 34
baueinheitlich integriert auf. Beispielsweise kann der Verbindungskörper 2 durch Bearbeitung
eines entsprechend dimensionierten Rohlings hergestellt werden. Es kann ein Rohling
in Form eines Gewindestifts verwendet werden, bei dem in dem als Verbindungshauptkörper
vorgesehenen Bereich das Gewinde entfernt (z.B. abgedreht) wird. Dabei kann dieser
Bereich des Rohlings so bearbeitet werden, dass sich unmittelbar an dem als Gewindekörper
28 vorgesehenen Bereich angrenzend eine Materialanhäufung bildet, ein Grat zurückbleibt
oder dergleichen, jedenfalls eine Form erhalten wird, die dann als Struktur 34 dient.
[0060] Es ist auch möglich, den Verbindungskörper 2 unter Verwendung eines Rohlings in Form
eines glatten Stifts herzustellen, wobei dieser Rohling so bearbeitet wird, dass einerseits
der Gewindekörper 28 mit dem Gewinde 30, andererseits der Verbindungshauptkörper 32
und dazwischen liegend die Struktur 34 entsteht.
[0061] In Fig. 5 werden zur Verwendung mit dem Verbindungskörper 2 vorgesehene Fixierstifte
36 unterschiedlicher Länge gezeigt. Die Fixierstifte 36 sind so dimensioniert, dass
sie in die Fixierstiftaufnahme 4 eingebracht werden können. Die in Fig. 5 gezeigten
Fixierstifte 36 weisen jeweils ein konisches Ende 38 auf, die im Zusammenwirken mit
der Fase 8 der Fixierstiftaufnahme 4 ein Einbringen eines Fixierstifts 36 erleichtern.
[0062] Des Weiteren weisen die Fixierstifte 36 ein Außengewinde 40 auf. Die Verwendung von
Außengewinden 40 ermöglicht es, einen Fixierstift 36 in eine Fixierstiftaufnahme 4
einzuschrauben.
[0063] Wie oben ausgeführt, ist es auch vorgesehen, dass die Fixierstiftaufnahme 4 kein
Innengewinde 6 umfasst. Auch dann ist die Verwendung des Außengewindes 40 vorteilhaft,
wenn das Material des Verbindungskörpers 2 und/oder das Material des Fixierstifts
36 so gewählt ist, dass das Außengewinde 40 beim Einbringen des Fixierstifts 36 in
die Fixierstiftaufnahme 4 deren Innenseite wenigstens teilweise mit einem Gewinde
versieht (in diesem Fall kann das Einbringen des Fixierstifts 36 in die Fixierstiftaufnahme
4 mit der Verwendung eines Gewindeschneiders verglichen werden).
[0064] An ihren dem konisch geformten Ende 38 gegenüberliegenden Ende 42 weisen die Fixierstifte
36 einen Innensechskant 44 auf oder sind, wie nicht dargestellt, so geformt, dass
die Gewindestifte 36 mittels eines Schraubenziehers, einer Zange etc. in eine entsprechende
Fixierstiftaufnahme 4 eingebracht bzw. eingeschraubt werden können. Die Verwendung
derartig geformter Enden 42 ermöglicht es auch, die Gewindestifte 36 auf einfache
Weise wieder zu entfernen.
[0065] Fig. 5 zeigt Fixierstifte 36 unterschiedlicher Längen, die, wie unter Bezugnahme
auf Fig. 10 detaillierter erläutert, so gewählt sind, dass für eine Vielzahl unterschiedlich
dimensionierter Riegel lediglich eine geringe Anzahl unterschiedlich langer Fixierstifte
36 erforderlich ist.
[0066] Bezugnehmend auf Fig. 6 wird nun die Verbindung eines Pfostens 46 und eines Riegels
48 beschrieben, die beispielsweise als Pfosten und Riegel eines Fenster- oder Türrahmens
oder eines Ständerwerks einer Fassade dienen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der
Pfosten 46 und der Riegel 48 aus Holz hergestellt sind; allerdings sind auch Pfosten
und Riegel aus anderen Materialien vorgesehen, wie z. B. Metall und Kunststoff sowie
Kombinationen verschiedener Materialien, wie z. B. Metall und Holz, Metall und Kunststoff,
Kunststoff und Holz und Holz, Metall und Kunststoff.
[0067] In dem Pfosten 46 wird eine Bohrung 50 zur Aufnahme eines Gewindestifts 24 (siehe
Fig. 3) oder des Gewindekörpers 28 (siehe Fig. 4) hergestellt. Die Bohrung 50 kann
auch ein Innengewinde 52 oder dergleichen aufweisen.
[0068] In dem Riegel 48 wird eine Verbindungskörperaufnahme 54 hergestellt. Die Verbindungskörperaufnahme
54 ist so dimensioniert, dass sie den Verbindungskörper 2 von Fig. 1 bzw. 2 bzw. den
Verbindungshauptkörper 32 von Fig. 4 vollständig aufnehmen kann. Insbesondere entspricht
die Länge bzw. Tiefe, mit der sich die Verbindungskörperaufnahme 54 in den Riegel
48 erstreckt, wenigstens der Länge des Verbindungskörpers 2 zwischen der Anschlagsfläche
10 und der gegenüberliegenden Fläche 18 bzw. der Länge des Verbindungshauptkörpers
32.
[0069] In dem Riegel 48 wird ferner eine Bohrung 56 hergestellt. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform erstreckt sich die Bohrung 56 im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse
des Riegels 48. Die Bohrung 56 dient zur Aufnahme eines Fixierstifts 36 und kann sich
im Gegensatz zu der Darstellung vollständig durch den Riegel 48 erstrecken. Vorteilhafterweise
erstreckt sich die Bohrung 56 nicht vollständig durch den Riegel 48, sondern endet
ausgehend von einer als Riegelaußenseite vorgesehenen Fläche 58 im Riegel 48, d. h.
vor einer als Riegelraumseite vorgesehenen Fläche 60. Dadurch wird raumseitig eine
gleichmäßige Oberflächenbeschaffenheit des Riegels 48 erreicht.
[0070] Die Bohrung 56 ist in einem Abstand 62 von einer Fläche 64 des Riegels 48 angeordnet,
von der ausgehend sich die Verbindungskörperaufnahme 54 in den Riegel 48 erstreckt.
Der Abstand 62 ist so gewählt, dass ein Fixierstift 36 in die Bohrung 56 und die Fixierstiftaufnahme
4 eingebracht werden kann, wenn, wie im Folgenden beschrieben, der Verbindungskörper
2 an dem Pfosten 46 befestigt und in der Verbindungskörperaufnahme 54 aufgenommen
ist. Dabei ist es möglich, dass der Abstand 62 so groß ist, dass die Bohrung 56 und
die Fixierstiftaufnahme 4 vollständig fluchtend zueinander sind, wenn der Verbindungskörper
2 so angeordnet ist.
[0071] Vorteilhafterweise wird jedoch ein etwas größerer Abstand 62 verwendet, so dass die
Bohrung 56 gegenüber der Fixierstiftaufnahme 4 in Richtung von der Fläche 64 weg (d.
h. in Fig. 6a nach rechts) bzw. nur teilweise fluchtend zu der Fixierstiftaufnahme
4 angeordnet ist. Dabei ist die Bohrung 56 so vorzusehen, dass ein Fixierstift 36
weiterhin in die Fixierstiftaufnahme 4 eingebracht werden kann. Durch diese Anordnung
der Bohrung 56 wird erreicht, dass beim Einbringen eines Fixierstifts 36 in die Bohrung
56 und die Fixierstiftaufnahme 4 Kräfte auf den Verbindungskörper 2 ausgeübt werden,
die diesen weiter in die Verbindungskörperaufnahme 54 hinein (d. h. in Fig. 6a nach
rechts) bewegen.
[0072] Wird festgelegt, welcher Abstand 62 verwendet werden soll, kann die Bohrung 56 in
dem Riegel 48 hergestellt werden, ohne dass es hierfür erforderlich ist, die tatsächlichen
Abmessungen des Pfostens 46 zu kennen und den Verbindungskörper 2 in der Verbindungskörperaufnahme
54 anzuordnen. Folglich können so mit einem Pfosten zu verbindende Riegel vorgefertigt
bereitgestellt werden, so dass eine Bearbeitung von Riegeln insbesondere hinsichtlich
von Öffnungen oder Bohrungen zur Aufnahme von Fixierstiften beim Zusammenbau, beispielsweise
auf einer Baustelle, entfällt.
[0073] Zum Verbinden des Pfostens 46 und des Riegels 48 wird, wie in Fig. 6b dargestellt,
der Verbindungskörper 2 so weit in die Bohrung 50 eingeschraubt, bis die Anschlagfläche
10 eine Fläche 66 des Pfostens 46 berührt. In dieser Position des Verbindungskörpers
2 hat die Fixierstiftaufnahme 4 unabhängig von den Abmessungen des Pfostens 46, insbesondere
unabhängig von fertigungstechnischen Toleranzen, aufgrund des an der Fläche 66 anliegenden
Anschlags 10 den durch den Verbindungskörper 2 vorgegebenen Abstand 62 von der Fläche
66.
[0074] Beim Befestigen des Verbindungskörpers 2 an dem Pfosten 46 ist lediglich der Verbindungskörper
2 durch entsprechende Drehung so auszurichten, dass sich die Fixierstiftaufnahme 4
in der in dieser Figur gezeigten Richtung erstreckt. Wenn, wie eingangs ausgeführt,
der Verbindungskörper 2 zwei oder drei Fixierstiftaufnahmen ausweist, kann diese Ausrichtung
vereinfacht werden.
[0075] Danach wird, wie in Fig. 6c veranschaulicht, der Riegel 48 auf den Verbindungskörper
2 aufgeschoben oder gepresst, so dass die Fläche 64 des Riegels 48 die Fläche 66 des
Pfostens 46 berührt und der Verbindungskörper 2 in der Verbindungskörperaufnahme 54
aufgenommen ist.
[0076] Zur Sicherung des Pfostens 46 und des Riegels 48 aneinander wird ein Fixierstift
36 in die Bohrung 56 und die Fixierstiftaufnahme 4 eingebracht. In Abhängigkeit der
Bauform des verwendeten Fixierstifts 36 kann dies durch Einschlagen, Einschrauben
und dergleichen erfolgen. Ist, wie oben ausgeführt, der Abstand 62 so gewählt, dass
die Bohrung 56 gegenüber der Fixierstiftaufnahme 4 versetzt angeordnet ist, werden
dabei Kräfte auf den Verbindungskörper 2 ausgeübt, die diesen weiter in den Riegel
48 bewegen und dadurch eine zwischen den Flächen 64 und 66 wirkende Anpresskraft erhöhen.
[0077] Um den zwischen den Flächen 64 und 66 wirkenden Anpressdruck zusätzlich zu erhöhen,
kann der Verbindungskörper 2 um beispielsweise eine halbe oder eine ganze Umdrehung
weiter fest an den Pfosten 46 geschraubt werden. Diese Möglichkeit besteht insbesondere
bei Pfosten aus Holz, die ein leichtes Eindringen der Anschlagsfläche 10 in die Fläche
66 zulassen. Wenn, wie eingangs ausgeführt, der Verbindungskörper 2 zwei oder drei
Fixierstiftaufnahmen ausweist, kann dies durch kleinere Drehungen des Verbindungskörpers
2 erreicht werden (z. B. 1/3 oder 1/4 Umdrehung).
[0078] Fig. 7 zeigt Ansichten von mit der Stirnfläche 64 des Riegels 48 vergleichbaren Stirnflächen
64 von Riegeln 48 unterschiedlicher Breite. Um einen möglichst gleichmäßigen Anpressdruck
zwischen den Stirnflächen 64 und den Flächen 66 von hier nicht dargestellten Pfosten
zu erreichen, sind die Verbindungskörperaufnahmen 54 bezüglich der Breite der Riegel
48 mittig angeordnet. Des Weiteren sind in Fig. 7 Bohrungen 68 dargestellt, die zur
Aufnahme von Dübeln, beispielsweise Holzdübel, vorgesehen sind. In zusammengebautem
Zustand sind in den Bohrungen 68 und entsprechenden Bohrungen von Pfosten Dübel angeordnet,
die einerseits die Verbindung von Riegeln und Pfosten verbessern und andererseits
zum vertikalen und horizontalen Lastabtrag dienen.
[0079] Die in Fig. 7 dargestellten Verbindungskörperaufnahmen 54 sind zur Verwendung mit
Verbindungskörpem 2 von Fig. 1 und 2 vorgesehen. Bei Verwendung des Verbindungskörpers
2 von Fig. 4 können als Verbindungskörperaufnahmen Bohrungen verwendet werden, die
den gleichen Durchmesser wie die Bohrungen 68 haben. Dies hat den Vorteil, dass sowohl
zum Herstellen von Verbindungskörperaufnahmen als auch zum Herstellen von Bohrungen
zur Aufnahme von Dübeln gleiche Werkzeuge verwendet werden können. Ein weiterer Vorteil
ergibt sich, wenn in diesem Fall Verbindungskörperaufnahmen und Bohrungen zur Aufnahme
von Dübeln auch hinsichtlich ihrer Bohrtiefe vergleichbar sind.
[0080] Fig. 8a und 8b zeigen Ansichten eines Pfostens 46 und eines Riegels 48 in zusammengebautem
Zustand, zum Aufbau einer planen Pfosten-Riegel-Konstruktion. Bei einer planen Pfosten-Riegel-Konstruktion
definieren Pfosten und Riegel gemeinem eine Ebene, die eine plane, nicht gekrümmte
Fenster- oder Türfront oder Fassadenfront bildet. Bei dieser als T-Verbindung bezeichneten
Anordnung ist der Verbindungskörper 2 von Fig. 2 in der Verbindungskörperaufnahme
54 angeordnet. Ferner ist ein Fixierstift 36 verwendet, der sich vollständig durch
die Fixierstiftaufnahme 4 erstreckt. Dadurch wird erreicht, dass der Fixierstift 36
in Richtung der Bohrung 56 gesehen sowohl vor als hinter der Fixierstiftaufnahme 4
in der Bohrung 56 angeordnet ist und dort Kräfte aufnehmen kann. Dadurch dass die
Bohrung 56 außenseitig angeordnet ist, sind die Bohrung 56 und damit der Fixierstift
36 von der Raumseite nicht sichtbar. Außenseitig werden die Bohrung 56 und der Fixierstift
36 durch an dem Pfosten 46 und/oder dem Riegel 48 anzuordnende Komponenten (z. B.
Elemente zur Befestigung von Fensterscheiben, Türfüllungen und Fassadenelementen)
verdeckt.
[0081] In Fig. 9a und 9b ist eine Kreuzverbindung eines Pfostens 46 mit zwei Riegeln 48
ebenfalls für eine plane Pfosten-Riegel-Konstruktion gezeigt. Die Herstellung einer
solchen Verbindung entspricht im Wesentlichen der oben beschriebenen Verbindung eines
Pfostens und eines Riegels. Bei der hier dargestellten Ausführungsform wird zur Verbindung
von zwei Verbindungskörpern 2 von Fig. 2 ein Gewindestift 24 verwendet, der sich vollständig
durch den Pfosten 46 erstreckt und zur Sicherung beider Verbindungskörper 2 dient.
Alternativ ist es möglich, anstelle eines gemeinsamen Gewindestifts 24 jeweils einen
Gewindestift 24 für die Verbindungskörper 2 zu verwenden. Dabei kann der Pfosten 46
mit zwei mit Bohrung 50 von Fig. 6a vergleichbaren einzelnen Bohrungen oder einer
durchgehenden Bohrung versehen werden. Auch hier sind die zur Aufnahme von Fixierstiften
36 vorgesehenen Bohrungen 56 außenseitig angeordnet, wodurch die Bohrungen 56 und
die Fixierstifte 36 von der Raumseite nicht sichtbar sind und außenseitig durch an
dem Pfosten 46 und/oder den Riegeln 48 anzubringenden Komponenten verdeckt werden.
[0082] Wie unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert, ist es vorgesehen, nicht für jede Riegeltiefe
einen entsprechend dimensionierten Fixierstift zu verwenden. Vielmehr sollen Fixierstifte
in Längen verwendet werden, die jeweils für mehrere Riegeltiefen geeignet sind. Fig.
10 zeigt eine grafische Darstellung, aus der für unterschiedliche Riegeltiefen ermittelt
werden kann, welche Fixierstiftlänge geeignet ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass
die Bohrtiefe einer Bohrung in einem Riegel zur Aufnahme eines Fixierstifts (siehe
Fig. 6a: Bohrung 56) beispielsweise um 15 mm kleiner als die Riegeltiefe ist. Ferner
wird davon ausgegangen, dass eine Verbindungskörperaufnahme 54 bezüglich der Riegeltiefe
mittig angeordnet ist und ein Fixierstift sich vollständig durch eine Fixierstiftaufnahme
4 und beispielsweise um 10 mm heraus erstreckt.
[0083] Wie Fig. 10 zu entnehmen, können für Riegeltiefen zwischen etwa 70 mm und 95 mm Fixierstifte
mit einer Länge von 65 mm, für Riegeltiefen zwischen 95 mm und 115 mm Fixierstifte
mit einer Länge von 80 mm, für Riegeltiefen zwischen 115 mm und 155 mm Fixierstifte
mit einer Länge von 100 mm, für Riegeltiefen von 155 mm bis 235 mm Fixierstifte mit
einer Länge von 140 mm und für Riegeltiefen zwischen 235 mm und 355 mm Fixierstifte
mit einer Länge von 200 mm verwendet werden.
[0084] Für die im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen gilt, sofern nicht anders angegeben,
die obige Ausführung entsprechend.
[0085] Fig. 11 und 12 zeigen schematische Querschnittsansichten einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
gemäß Fig. 8a und 8b eines Fensters oder einer Fassade im Bereich von Befestigungen
von Fensterscheiben oder Fassadenelementen 68. Ein Riegel 48 ist erfindungsgemäß mit
einem Pfosten 46 mittels eines Verbindungskörpers 2 und eines Fixierstifts 36 verbunden.
An einer Außenseite 58 des Riegels 48 ist ein Basisprofil 70 befestigt. Das Basisprofil
70 weist eine sich von dem Riegel 48 erstreckende Aufnahme 72 auf, die zur Befestigung
eines Halteprofils (s.u.) am Basisprofil 70 mittels einer Schraube dient. Die Aufnahme
72 umfasst an ihrer Außenseite Strukturen, die formschlüssig mit einem Dämmprofil
74 zusammenwirken.
[0086] Auf eine Erläuterung der weiteren in Fig. 11 dargestellten Komponenten, nämlich Dichtungen
76, Glasauflagen 78, Dichtungen 80, Halteprofil 82, Schraube 84 und Deckprofil 86,
kann hier verzichtet werden.
[0087] Wie oben ausgeführt, ermöglicht es die erfindungsgemäße Verbindung, wenigstens in
dieser Hinsicht vorgefertigte Riegel zu verwenden (d. h. Riegel mit vorgefertigten
Verbindungskörperaufnahmen 54 und Bohrungen 56). Des Weiteren ist es bei Verwendung
der erfindungsgemäßen Posten-Riegel-Verbindung möglich, den Riegel 48 so vorgefertigt
bereitzustellen, dass das Basisprofil 70 und optional Verglasungsdichtungen 76 und/oder
das Dämmprofil 74 daran befestigt sind. Der Fixierstift 36 kann nämlich, wie in Fig.
12 erkennbar, durch die auf dem Riegel 48 vorab montierten Elemente in eine Bohrung
56 und Fixierstiftaufnahme 4 eingebracht werden. Dies kann durch mit entsprechend
angeordneten und dimensionierten Öffnungen versehene, vorab montierte Elemente und/oder
dadurch erreicht werden, indem vorab montierte Elemente beim Zusammenbau von Pfosten
und Riegel mit entsprechenden Öffnungen versehen werden. Dies erlaubt auch, die Verbindung
des Pfostens 46 und des Riegels 48 mittels des Fixierstifts 36 (nach)zujustieren,
indem der Fixierstift 36 weiter oder weniger weit in die Bohrung 56 eingebracht wird.
Auch ein Entfernen des Fixierstifts 36 ist trotz an dem Riegel 48 angebrachter Elemente
(z. B. Basisprofil 70, Dämmprofil 74) möglich. Unabhängig davon, in welchem Maß der
Riegel 48 vorgefertigt ist, werden die Öffnung 56 und der Fixierstift 36 im zusammengebauten
Zustand verdeckt.
[0088] Vorteilhafterweise ragt der Fixierstift 36, wie in Fig. 12 gezeigt, nicht aus dem
Riegel 48 heraus, sondern schließt mit dem Riegel 48 bündig ab oder endet innerhalb
des Riegels 48 bzw. der Bohrung 56. Dadurch wird verhindert, dass der Fixierstift
36 als Kälte- bzw. Wärmebrücke wirkt und die Isolationseigenschaften verschlechtert.
Sind der Pfosten 46 und der Riegel 48 in gewünschter Weise miteinander verbunden,
beispielsweise durch Justage des Fixierstifts 36, können im Bereich des Basisprofils
70 und des Dämpfungsprofils 74 vorhandene Räume, die beispielsweise zum Einbringen
des Fixierstifts 36 in die Bohrung 56 dienen, mit Dichtmaterial (z. B. Silikon) gefüllt
werden, um die Isolationseigenschaften weiter zu verbessern.
[0089] Fig. 13 zeigt eine Ansicht eines Pfostens 46 und eines Riegels 48 in zusammengebautem
Zustand zum Aufbau einer gekrümmten Pfosten-Riegel-Konstruktion. Bei einer gekrümmten
Pfosten-Riegel-Konstruktion bilden Pfosten und Riegel eine einfach oder mehrfach gekrümmte
Fläche (z. B. durch Verwendung gebogener Riegel), um eine einfach oder mehrfach gekrümmte
Fenster- oder Türfront oder Fassadenfront zu bilden. Im Gegensatz zu den obigen Ausführungsformen
ist bei dieser Ausführungsform eine Öffnung 56 ausgehend von der Oberseite des Riegels
48 in diesem ausgebildet (d. h. im Wesentlichen senkrecht zur Richtung der Bohrung
56 von Fig. 8 und 9). Die Bohrung 56 kann auch ausgehend von der Unterseite des Riegels
48 vorgesehen sein. Ansonsten gelten die oben gemachten Erläuterungen hier entsprechend.
[0090] In Fig. 14 ist eine Kreuzverbindung eines Pfostens 46 mit zwei Riegeln 48 ebenfalls
für eine gekrümmte Pfosten-Riegel-Konstruktion gezeigt. Vergleichbar zu der Ausführungsform
von Fig. 13, sind Bohrungen 56 auch hier ausgehend von den Oberseiten der Riegel 48
in diesen ausgebildet. Die obigen Ausführungen gelten im übrigen auch für diese Ausführungsform.
[0091] Die bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 13 und 14 verwendeten Bohrungen 56 ermöglichen
es, vergleichbar zu den in Fig. 5 und 10 gewählten Fixierstiftlängen, einen Satz von
Fixierstiften unterschiedlicher Länge unabhängig von den Abmessungen der Riegel 48
zu definieren, die für eine Krümmung der Pfosten-Riegel-Konstruktion sorgen. Durch
die von den Oberseiten der Riegel 48 ausgehenden Bohrungen 56 werden die Längen von
Fixierstiften im Wesentlichen von Riegelbreiten (d. h. Abmessungen der Riegel 48 senkrecht
zu den Zeichnungsebenen von Fig. 13 und 14) bestimmt. Ein weiterer Vorteil dieser
Ausführung der Bohrungen 56 besteht darin, dass die Verbindungen der Pfosten 46 und
der Riegel 48 auch dann noch justiert werden können, wenn an den Riegeln 48 weitere
Elemente angeordnet sind. Die Öffnungen 56 und damit die Fixierstifte 36 bleiben nämlich
auch dann zugänglich. Um den Riegeln 48 eine in erster Linie aus ästhetischen Gründen
gewünschte gleichmäßige Oberflächenbeschaffenheit zu verleihen und ein Eindringen
von Partikeln und Feuchtigkeit zu verhindern, können in den Öffnungsbereichen der
Bohrungen 56 anzuordnende Abdeckungen verwendet werden. Solche Abdeckungen können
eingeklebt oder an den Fixierstiften gesichert werden, wenn diese beispielsweise einen
Innensechskant aufweisen.
[0092] Fig. 15 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
gemäß Fig. 13 eines Fensters oder einer Fassade im Bereich von Befestigungen von Fensterscheiben
oder Fassadenelementen 68. Die in dieser Figur verwendeten Bezugszeichen bezeichnen
Elemente, die mit den in Fig. 11 und 12 gezeigten Elementen mit gleichen Bezugszeichen
vergleichbar sind. In einem Riegel 48 ist ein Verbindungskörper 2 angeordnet und mittels
eines Fixierstifts 36 gesichert, der sich durch eine Bohrung 56 in dem Riegel 48 und
eine in dem Verbindungskörper 2 ausgebildete Fixierstiftöffnung 4 erstreckt. Um den
Öffnungsbereich der Bohrung 56 bündig mit der in Fig. 15 nach rechts weisenden Oberfläche
des Riegels 48 zu verschließen, endet der Fixierstift 36 innerhalb des Riegels 48.
Ansonsten gelten die oben gemachten Ausführungen entsprechend.
[0093] Fig. 16 und 17 zeigen, vergleichbar zu Fig. 13 und 14 Verbindungen von Pfosten 46
und Riegeln 48 für eine gekrümmte Pfosten-Riegel-Konstruktion. Im Unterschied zu den
Ausführungsformen von Fig. 13 und 14 sind bei den Ausführungsformen von Fig. 16 und
17, vergleichbar zu den Ausführungsformen von Fig. 8 und 9, Bohrungen 56 ausgehend
von Außenseiten der Riegel 48 in diesen angeordnet. Wie oben erläutert, hat diese
Anordnung der Bohrungen 56 den Vorteil, dass die Bohrung 56 und Fixierstifte 36 zur
Sicherung von Verbindungskörpern 2 in den Riegeln 48 von Elementen verdeckt werden,
die an den Riegeln 48, beispielsweise zur Befestigung von Glasscheiben oder Fassadenelementen,
angebracht werden. Die Länge von bei einer solchen Konstruktion zu verwendenden Fixierstiften
wird durch die jeweilige Riegeltiefe im Bereich einer Bohrung 56 bestimmt. Auch hier
ist es möglich, einen Satz von Fixierstiften unterschiedlicher Länge zu definieren.
1. Pfosten-Riegel-Konstruktion, mit
einem Riegel (48) mit einer darin ausgebildeten Verbindungskörperaufnahme (54) und
einer Öffnung (56),
einem Pfosten (46) mit einer ersten Bohrung (50),
einem ersten Verbindungskörper (2), und
einem Sicherungskörper (24, 28) zur Sicherung des Pfostens (46) mit dem ersten Verbindungskörper
(2), wobei der erste Verbindungskörper (2) in der Verbindungskörperaufnahme (54) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verbindungskörper (2) aufweist:
einer Anschlagsfläche (10) als Anschlag an einer zum Zusammenwirken mit dem Riegel
(48) vorgesehenen Fläche (66) des Pfostens (46),
einer in einem fest vorgegebenen räumlichen Verhältnis zu der Anschlagsfläche (10)
angeordneten Fixierstiftaufnahme (4) zur Aufnahme eines Fixierstifts (36) zur Sicherung
des ersten Verbindungskörpers (2) in dem Riegel (48), und
einer sich zwischen der Anschlagsfläche (10) und der Fixierstiftaufnahme (4) erstreckenden
zweiten Bohrung (14), wobei
ein Ende des Sicherungskörpers (24, 28) vollständig in der zweiten Bohrung (14) und
das andere Ende des Sicherungskörpers (24, 28) (i) vollständig in der ersten Bohrung
(50) oder (ii) bei einer Kreuzverbindung zum Verbinden des Pfostens (46) mit zwei
Riegeln (48) vollständig in einer weiteren Bohrung in einem zweiten Verbindungskörper
zum Verbinden des zweiten Verbindungskörpers mit dem Pfosten (46) angeordnet ist,
wobei im Falle der Kreuzverbindung für den Sicherungskörper (24, 28) ein Gewindestift
verwendet wird, der sich vollständig durch den Pfosten (46) erstreckt und zur Sicherung
beider Verbindungskörper (2) dient, und wobei
der erste Verbindungskörper (2) so an dem Pfosten (46) befestigt ist, dass die Anschlagsfläche
(10) an dem Pfosten (46) anliegt, und
die Öffnung (56) in Abhängigkeit des fest vorgegebenen Verhältnisses in dem Riegel
(48) angeordnet ist.
2. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 1, bei dem
ein Fixierstift (36) sich wenigstens teilweise durch die Öffnung (56) des Riegels
erstreckend und mit der wenigstens einen Fixierstiftaufnahme (4) zusammenwirkend angeordnet
ist, und/oder
die Öffnung (56) des Riegels (48) sich senkrecht zur Längsachse des Riegels (48) und/oder
zur Längsachse des ersten Verbindungskörpers (2) erstreckt, oder die Öffnung (56)
des Riegels (48) sich so erstreckt, dass sie mit der Längsachse des Riegels (48) und/oder
der Längsachse des ersten Verbindungskörpers (2) einen Winkel einschließt.
3. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach Anspruch 1 oder 2, bei dem
die erste Bohrung (50) einen Durchmesser aufweist, der dem Durchmesser der zweiten
Bohrung (14) entspricht.
4. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der
der Sicherungskörper (24, 28) an einem Ende ein Außengewinde zur Verbindung mit dem
Pfosten (46) oder wenigstens eine Struktur zum kraft- und/oder formschlüssigen Sichern
des Verbindungskörpers (2) an dem Pfosten (46) aufweist.
5. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der
der Sicherungskörper (24) an einem Ende ein Außengewinde aufweist, um mit dem Verbindungskörper
(2) verbunden zu werden.
6. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der
der erste Verbindungskörper (2) wenigstens eine weitere Fixierstiftaufnahme aufweist,
die in einem weiteren fest vorgegebenen räumlichen Verhältnis zu der Anschlagsfläche
(10) angeordnet ist, und/oder
die wenigstens eine Fixierstiftaufnahme (4) jeweils eine sich durch den ersten Verbindungskörper
(2) hindurch erstreckende Durchgangsöffnung ist, und/oder
die wenigstens eine Fixierstiftaufnahme (4) sich jeweils senkrecht zur Längsachse
des ersten Verbindungskörpers (2) erstreckt oder mit der Längsachse des ersten Verbindungskörpers
(2) einen Winkel einschließt, und/oder
die wenigstens eine Fixierstiftaufnahme (4) jeweils wenigstens teilweise ein Innengewinde
aufweist, und/oder
die wenigstens eine Fixierstiftaufnahme (4) eine am ersten Verbindungskörper (2) ausgeformte
Umfangsnut ist, und/oder
die Anschlagsfläche (10) eine sich senkrecht zur Längsachse des ersten Verbindungskörpers
(2) erstreckende Stirnfläche des ersten Verbindungskörpers (2) ist oder der erste
Verbindungskörper (2) eine sich von dem ersten Verbindungskörper weg erstreckenden
Struktur (34) mit einer Fläche (10) aufweist, die die Anschlagsfläche (10) bereitstellt,
und/oder
der erste Verbindungskörper (2) an seinem der Anschlagsfläche (10) gegenüberliegenden
Ende eine Fläche (18) aufweist, die als Prägefläche zur Anordnung eines Schriftzugs
dient, und/oder
der erste Verbindungskörper (2) an seinem der Anschlagsfläche (10) gegenüberliegenden
Ende zum Zusammenwirken mit einem Werkzeug ausgeformt ist, das zur Sicherung des ersten
Verbindungskörpers an dem Pfosten und/oder zum Entfernen des ersten Verbindungskörpers
von dem Pfosten vorgesehen ist.
7. Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Fixierstift
(36) mindestens eines ist von
ein glatter Stift mit konstantem Querschnitt,
ein Stift, der an einem Ende benachbart eine Umfangsnut aufweist und ansonsten einen
gleichmäßigen Querschnitt aufweist,
ein Stift, der an einem Ende ein Außengewinde oder Innengewinde aufweist, ein Gewindestift,
ein Gewindestift, der an einem Ende zum Zusammenwirken mit einem Werkzeug ausgeformt
ist, das zum Einbringen des Fixierstifts in eine der wenigstens einen Fixierstiftaufnahme
und/oder zum Entfernen des Fixierstifts aus der wenigstens einen Fixierstiftaufnahme
vorgesehen ist, oder
ein Stift mit einem Querschnitt, der sich in Längsrichtung des Stifts ausgehend von
einem Ende zu dem gegenüberliegenden Ende vergrößert.
8. Verfahren zur Herstellung einer Pfosten-Riegel-Konstruktion nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Aufformen einer Öffnung (56) in dem Riegel (48) in Abhängigkeit eines des wenigstens
einen fest vorgegebenen räumlichen Verhältnisses,
Sichern des Verbindungskörpers (2) an dem Pfosten (46), so dass die Anschlagsfläche
(10) an dem Pfosten (46) anliegt,
Anordnen des Verbindungskörpers (2) in einer Verbindungskörperaufnahme (54) in dem
Riegel (48), und
Anordnen eines Fixierstifts (36) so, dass sich der Fixierstift (36) wenigstens teilweise
durch die Öffnung (56) in dem Riegel (48) erstreckt und mit der wenigstens einen Fixierstiftaufnahme
(4) des Verbindungskörpers (2) zusammenwirkt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem
die Öffnung (56) des Riegels (48) um ein vorgegebenes Maß versetzt zu einer der wenigstens
einen Fixierstiftaufnahme (4) ausgeformt wird.
1. A mullion and transom structure, comprising
a transom (48) having formed therein a connecting body reception means (54) and an
opening (56),
a mullion (46) having a first hole (50),
a first connecting body (2), and
a securing element (24, 28) for securing the mullion (46) and the first connecting
body (2) to one another,
wherein the first connecting body (2) is arranged in the connecting body reception
means (54),
characterized in that the first connecting body (2) comprises:
a stop surface (10) used as a stop for contacting a surface (66) of the mullion (46)
provided for cooperation with the transom (48),
a fixing pin reception means (4) arranged in a fixedly predetermined spatial relationship
with the stop surface (10) and used for receiving therein a fixing pin (36) for fixing
the first connecting body (2) in the transom (48), and
a second hole (14) extending between the stop surface (10) and the fixing pin reception
means (4), wherein
one end of the securing element (24, 28) is fully arranged in the second hole (14)
and the other end of the securing element (24, 28) is (i) fully arranged in the first
hole (50) or is (ii), in the case of a cross connection for connecting the mullion
(46) to two transoms (48), fully arranged in a further hole in a second connecting
body so as to connect the second connecting body to the mullion (46), wherein, in
the case of the cross connection, a threaded pin is used as securing element (24,
28), which extends fully through the mullion (46) and which serves to lock both connecting
bodies (2), and wherein
the first connecting body (2) is fixed to the mullion (46) such that the stop surface
(10) abuts on the mullion (46), and
the opening (56) is arranged in the transom (48) depending on the fixedly predetermined
relationship.
2. The mullion and transom structure according to claim 1, wherein
a fixing pin (36) is arranged such that it extends, at least partially, through the
opening (56) of the transom and cooperates with at least one fixing pin reception
means (4), and/or
the opening (56) of the transom (48) extends perpendicular to the longitudinal axis
of the transom (48) and/or to the longitudinal axis of the first connecting body (2),
or the opening (56) of the transom (48) extends such that it encloses an angle with
the longitudinal axis of the transom (48) and/or the longitudinal axis of the first
connecting body (2).
3. The mullion and transom structure according to claim 1 or 2, wherein
the first hole (50) has a diameter that corresponds to the diameter of the second
hole (14).
4. The mullion and transom structure according to one of the claims 1 to 3, wherein
the securing element (24, 28) has on one end thereof an external thread for connection
with the mullion (46) or at least one structure for securing the connecting body (2)
to the mullion (46) in a force-fit and/or form-fit manner.
5. The mullion and transom structure according to one of the claims 1 to 4, wherein
the securing element (24) has on one end thereof an external thread for connection
with the connecting body (2).
6. The mullion and transom structure according to one of the claims 1 to 5, wherein
the first connecting body (2) includes at least one additional fixing pin reception
means arranged in a further fixedly predetermined spatial relationship with the stop
surface (10), and/or
the at least one fixing pin reception means (4) is a respective throughhole extending
through the first connecting body (2), and/or
the at least one fixing pin reception means (4) extends perpendicular to the longitudinal
axis of the first connecting body (2), or encloses an angle with the longitudinal
axis of the first connecting body (2), and/or
the at least one fixing pin reception means (4) is, at least partially, provided with
an internal thread, and/or
the at least one fixing pin reception means (4) is a circumferential groove formed
on the first connecting body (2), and/or
the stop surface (10) is an end face of the first connecting body (2) extending perpendicular
to the longitudinal axis of the first connecting body (2), or the first connecting
body (2) is a structure (34) extending away from the first connecting body and having
a surface (10) which provides the stop surface (10), and/or
the first connecting body (2) includes, on its end located opposite the stop surface
(10), a surface (18) which serves as a surface for embossing a lettering, and/or
at its end located opposite the stop surface (10), the first connecting body (2) is
shaped for cooperation with a tool provided for fixing the first connecting body to
the mullion and/or for removing the first connecting body from the mullion.
7. The mullion and transom structure according to one of the claims 1 to 6, wherein the
fixing pin (36) is at least one of
a smooth pin having a constant cross-section,
a pin including a circumferential groove close to one end thereof and having a uniform
cross-section throughout the remainder of the pin,
a pin having at one end thereof an external thread or an internal thread,
a threaded pin,
a threaded pin shaped on one end thereof for cooperation with a tool provided for
inserting the fixing pin into one of the at least one fixing pin reception means and/or
for removing the fixing pin from the at least one fixing pin reception means, or
a pin having a cross-section which increases in the longitudinal direction of the
pin from one end to the opposite end.
8. A method of manufacturing a mullion and transom structure according to one of the
claims 1 to 7,
characterized by the following steps:
forming an opening (56) in the transom (48) depending on one of the at least one fixedly
predetermined spatial relationships,
securing the connecting body (2) to the mullion (46) so that the stop surface (10)
abuts on the mullion (46),
arranging the connecting body (2) in a connecting body reception means (54) in the
transom (48), and
arranging a fixing pin (36) such that the fixing pin (36) extends, at least partially,
through the opening (56) in the transom (48) and cooperates with the at least one
fixing pin reception means (4) of the connecting body (2).
9. The method according to claim 8, wherein
the opening (56) of the transom (48) is formed such that it is displaced to a predetermined
extent relative to one of the at least one fixing pin reception means (4).
1. Construction à montants et traverses, comprenant
une traverse (48) pourvue d'un logement (54) destiné à recevoir un corps d'assemblage
et d'une ouverture (56),
un montant (46) pourvu d'un premier alésage (50),
un premier corps d'assemblage (2), et
un corps de fixation (24, 28) pour la fixation dudit premier corps d'assemblage (2)
audit montant (46), ce premier corps d'assemblage (2) étant disposé dans le logement
de corps d'assemblage (54),
caractérisé en ce que le premier corps d'assemblage (2) présente :
une surface de butée (10) comme butée contre une surface (66) du montant (46) prévue
pour coopérer avec ladite traverse (48),
un logement (4) destiné à recevoir une cheville de fixation (36) pour fixer le premier
corps d'assemblage (2) dans la traverse (48) et disposé par rapport à ladite surface
de butée (10) dans un rapport d'espace prédéfini, et
un second alésage (14) s'étendant entre la surface de butée (10) et ledit logement
de cheville de fixation (4),
une extrémité du corps de fixation (24, 28) étant complètement disposée dans ledit
second alésage (14), et l'autre extrémité du corps de fixation (24, 28) (i) étant
complètement disposée dans ledit premier alésage (50) ou (ii) celle-ci étant, dans
le cas d'un assemblage en croix pour l'assemblage du montant (46) et de deux traverses
(48), complètement disposée dans un alésage supplémentaire ménagé dans un second corps
d'assemblage pour assembler le second alésage et le montant (46), une cheville filetée
traversant complètement le montant (46) et servant à fixer les deux corps d'assemblage
(2) étant utilisée dans le cas de l'assemblage en croix, et
le premier corps d'assemblage (2) étant fixé de telle manière au montant (46) que
la surface de butée (10) est en contact avec le montant (46), et
ladite ouverture (56) étant disposée dans la traverse (48) en fonction du rapport
prédéfini.
2. Construction à montants et traverses selon la revendication 1, dans le cadre de laquelle
une cheville de fixation (36) s'étend au moins partiellement à travers l'ouverture
(56) de la traverse et est disposée de manière à pouvoir coopérer avec ledit logement
de cheville de fixation (4), et/ou
l'ouverture (56) de la traverse (48) s'étend perpendiculairement à l'axe longitudinal
de la traverse (48) et/ou à l'axe longitudinal du premier corps d'assemblage (2),
ou l'ouverture (56) de la traverse (48) s'étend de manière à former un angle avec
l'axe longitudinal de la traverse (48) et/ou l'axe longitudinal du premier corps d'assemblage
(2).
3. Construction à montants et traverses selon la revendication 1 ou 2, dans le cadre
de laquelle
le premier alésage (50) présente un diamètre qui correspond au diamètre du second
alésage (14).
4. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications 1 à 3, dans le
cadre de laquelle
le corps de fixation (24, 28) présente à une de ses extrémités un filetage extérieur
en vue de son assemblage avec le montant (46), ou au moins une structure pour la fixation,
par liaison de force et/ou par liaison par complémentarité de forme, du corps d'assemblage
(2) sur le montant (46).
5. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications 1 à 4, dans le
cadre de laquelle
le corps de fixation (24) présente à une de ses extrémités un filetage extérieur en
vue de son assemblage avec le corps d'assemblage (2).
6. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications 1 à 5, dans le
cadre de laquelle
le premier corps d'assemblage (2) présente au moins un logement de cheville de fixation
supplémentaire, lequel logement est, par rapport à la surface de butée (10), disposé
dans un rapport d'espace prédéfini, et/ou
ledit logement de cheville de fixation (4) consiste en une ouverture traversante s'étendant
à travers le premier corps d'assemblage (2), et/ou
ledit logement de cheville de fixation (4) s'étend perpendiculairement à l'axe longitudinal
du premier corps d'assemblage (2) ou forme un angle avec l'axe longitudinal du premier
corps d'assemblage (2), et/ou
ledit logement de cheville de fixation (4) présente au moins partiellement un filetage
intérieur, et/ou
ledit logement de cheville de fixation (4) consiste en une gorge circonférentielle
réalisée dans le premier corps d'assemblage (2), et/ou
la surface de butée (10) consiste en une face frontale du premier corps d'assemblage
(2), laquelle face frontale s'étend perpendiculairement à l'axe longitudinal du premier
corps d'assemblage (2), ou le premier corps d'assemblage (2) présente une structure
(34) pourvue d'une surface (10), qui s'étend en s'éloignant du premier corps d'assemblage
et forme la surface de butée (10), et/ou
le premier corps d'assemblage (2) présente à son extrémité opposée à la surface de
butée (10) une surface servant de surface de gravure pour placer une écriture, et/ou
le premier corps d'assemblage (2) est, à son extrémité opposée à la surface de butée
(10), formé pour coopérer avec un outil prévu pour la fixation du premier corps d'assemblage
sur le montant et/ou pour l'enlèvement du premier corps d'assemblage du montant.
7. Construction à montants et traverses selon l'une des revendications 1 à 6, dans le
cadre de laquelle la cheville de fixation (36) consiste en au moins une des variantes
suivantes :
une cheville lisse de section constante,
une cheville qui présente dans le voisinage d'une de ses extrémités une gorge circonférentielle
et sinon une section régulière,
une cheville qui présente à une de ses extrémités un filetage extérieur ou un filetage
intérieur,
une cheville filetée,
une cheville filetée formée à une de ses extrémités pour coopérer avec un outil prévu
pour la pose de la cheville de fixation dans ledit logement de cheville de fixation
et/ou pour l'enlèvement de la cheville de fixation dudit logement de cheville de fixation,
ou
une cheville d'une section qui, d'une extrémité à l'autre, va en augmentant dans le
sens longitudinal de la cheville.
8. Procédé de fabrication d'une construction à montants et traverses selon l'une des
revendications 1 à 7,
caractérisé par les étapes suivantes :
réaliser une ouverture (56) dans la traverse (48) en fonction dudit rapport d'espace
prédéfini,
fixer le corps d'assemblage (2) au montant (46) de telle manière que la surface de
butée (10) est en contact avec le montant (46),
placer le corps d'assemblage (2) dans un logement de corps d'assemblage (54) dans
la traverse (48), et
placer une cheville de fixation (36) de telle manière que celle-ci s'étend au moins
partiellement à travers l'ouverture dans la traverse (48) et coopère avec ledit logement
de cheville de fixation (4) du corps d'assemblage (2).
9. Procédé selon la revendication 8, dans le cadre duquel
l'ouverture (56) de la traverse (48) est, selon une cote prédéfinie, réalisée décalée
par rapport audit logement de cheville de fixation (4).