[0001] Die Erfindung betrifft eine langgestreckte Förderpumpe als Exzenterschneckenpumpe,
bestehend aus einem Stator und einem Rotor. Der Stator kann einen zylindrischen äußeren
Mantel, bevorzugt aus Metall, und einen von diesem aufgenommenen oder aufnehmbaren
Hohlmantel aus einem "fest-elastischem" Material mit schneckenförmiger Innenfläche
besitzen. Er nimmt einen entsprechend wendel- oder schneckenförmigen Rotor auf. Stator
und Rotor haben gleichsinnige Steigungen. Auch von Relevanz ist der Stator selbst,
mit "fest-elastischer" Auskleidung oder Elastomermantel.
[0002] Derartige Pumpen sind für verschiedene Einsatzbereiche, zum Beispiel als Förderpumpe
für Mörtel-Gemische oder anderes abrasives Förderfluid bekannt, vgl.
DE-B 33 04 751 (KTO) mit "konischer Vorspannung" zwischen Stator und Rotor, stärker werdend zum
Ausgang MAS. Eine Pumpe mit Elastomerstator ist aus
DE-A 197 58 086 (Artemis) bekannt. Sie entspricht dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Bei ihr soll eine
schnelle Montage der Auskleidung möglich sein. Ein axial vorstehender Elastomerring
ist für eine dichtende axiale Montage vorgesehen. Ebenso ist die
DE-A 198 01 021 (Jäger) ausgestaltet.
[0003] Ein metallischer, meist gehärteter Rotor wird bei Betrieb in einem seiner Steigung
bzw. Wendel entgegengesetztem Sinne rotierend angetrieben. Um den Rotor bei förderndem
Betrieb gegenüber dem Stator in einer gleich bleibende axialen Lage (oder Stellung)
zu halten, muss von der eingangsseitigen Antriebswelle, gegebenenfalls über dem Rotor
vorgeschaltete Geräteteile, wie Kupplung, Mitnehmer, Mischwerkzeug oder dgl., eine
entsprechende axiale Haltekraft aufgebracht werden. Die axiale Haltekraft entsteht
als "Reactio" durch die beim Fördern und Vorwärtsbewegen des Förderguts und die Drehung
des Rotors im Stator bedingte "Actio", nachdem der Rotor gegen die Steigung seiner
Wendel und gegen die Steigung der Wendel der Innenauskleidung des Stators (des Innenmantels)
von der Antriebseinrichtung (auf der Eingangsseite) drehangetrieben wird.
[0004] Die auftretenden Kräfte sind groß, einerseits durch den sich in der Pumpe bei Betrieb
aufbauenden Förderdruck, andererseits durch die exzentrische Lage des Rotors und dadurch,
dass die Rotation in relativer Drehrichtung des Rotors gegenüber der dazu gegenläufigen
Steigung der Schneckengänge den Rotor entgegen der Förderrichtung aus dem Stator axial
herausdrückend belastet.
[0005] Um den Eintritt des zu fördernden Mediums ("Förderfluid") in die Pumpe zu erleichtern,
ist der Mantel (Stator) oft eintrittsseitig trichterförmig aufgeweitet.
[0006] Es hat sich gezeigt, dass auf Grund der hohen Belastung im Elastomerteil des Stators
erhebliche Abnutzungs-Erscheinungen und Störungen auftreten können, oft schon nach
überraschend kurzer Betriebszeit, beispielsweise 2h oder weniger.
[0007] Auch kann ein flächiger Verschleiß entlang des Schraubenganges des Rotors auftreten,
also eine generelle Durchmesser-Verringerung, was die Förderleistung verringert. Dem
kann bei einem längs geteilten Gehäusemantel durch ein Nachspannen (Zusammenziehen)
von sich axial erstreckenden Gehäusesegmenten entgegengewirkt werden, wobei eine entsprechende
Verringerung der Förderleistung in Kauf genommen werden muss. Statt dessen kann auch
bei einstückigem (nicht geteiltem) Gehäusemantel und bei über die Pumpenlänge konstant
bleibendem Windungsquerschnitt des Rotors die lichte Querschnittsfläche der Statorwindungen
vom Pumpeneintritt bis zum Pumpenaustritt stetig verringert werden, also eine bestimmte
"Konizität" vorgesehen sein, so dass die Vorspannung zwischen elastomerem Statormantel
und gehärtetem Rotor zum Austritt hin zunimmt. Dadurch lässt sich eine Verringerung
der Antriebsleistung erzielen oder eine annähernd gleich bleibende Förderleistung
über längere Betriebszeiten, vgl. dazu
DE 33 04 751. Anders als die "konische" Vorspannung arbeitet die
GB-A 1 215 569 (Hertrich), bei der ein konischer Mantel durch axiale Verschiebung des Elastomer-Inlays
eine gleichmäßige Erhöhung der Vorspannung erreicht. Einen Einlauftrichter (auf der
Einlass-Seite) zeigt die
DE-A 44 42 060 (Netzsch) und das grundlegende Prinzip der "Monopumpen" von René Moineau ist in der
DE-A 633 784 gezeigt.
[0008] In der Praxis zeigt es sich, dass selbst bei perfekt ausgebildetem und zusammengefügtem
sowie aufeinander abgestimmtem Antriebssystem und bei Einhaltung der günstigsten Vorspannung
im Mantel durch Nachspannen eines mehrteiligen Gehäuses oder durch Wahl einer Konizität
im Stator, ein rascher Leistungsabfall und/oder eine Entmischung (Veränderung der
Konsistenz) des zu fördernden Mediums - selbst bei neu ersetztem Stator oder Rotor
- auftreten kann, und durch die aufgezeigten Schritte nicht behoben werden kann. Dieses
führt zu Reklamationen und Beanstandungen an den erst neu eingesetzten Rotoren oder
Statoren, die als fehlerhaft oder ungenügend qualifiziert werden, obwohl sie herstellerseitig
sämtliche Spezifikationen erfüllten und ordnungsgemäß waren. Die Ursache für die plötzlich
auftretende Reduzierung der Leistung oder die zyklische Konsistenzveränderung des
druckseitig abgegebenen Förderfluids (in der Fachsprache der Nutzer "dick/dünn" benannt)
konnte nicht geklärt werden. Der Hersteller hatte ordnungsgemäße Statoren oder Rotoren
geliefert, der Benutzer hat diese auch ordnungsgemäß in seine zuvor (noch) funktionierende
Pumpeneinrichtung eingebaut. Gleichwohl ergaben sich die beschriebenen Fehlersymptome,
insbesondere eine axiale Rinne im Elastomer des Stators, die sich von der Saugseite
zur Druckseite des Stators verjüngt (oder anders herum betrachtet verbreitert) und
zunächst auf eine ungeeignete oder schlechte Gummimischung oder eine fehlerhafte Verarbeitung
des elastomeren Innenteils des Statormantels schließen lässt. Solche unerwartet auftretenden
Fehler bei Einsatz nahezu neuwertiger Baukomponenten (Stator oder Rotor) sollen vermieden
werden.
[0009] Der Erfindung
liegt die Aufgabe zu Grunde, Abhilfe zu schaffen und größere Standzeiten sicher zu stellen, eine Veränderung
der Konsistenz des zu fördernden Mediums zu verhindern und plötzliche Verluste an
Förderleistung bei nahezu neuwertig ausgetauschten Komponenten zu vermeiden.
[0010] Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 oder 10 oder 15 gelöst. Mit der erfindungsgemäßen
Verwendung eines Stator (Anspruch 15) selbst wird die Lösung vorbereitet. Die zugehörig
abhängigen Ansprüche zeigen alternative Maßnahmen bzw. vorteilhafte Ergänzungen auf.
[0011] Zunächst schien der beschriebene, von der Erfindung behobene Fehler ein Problem des
Elastomers zu sein, der an den Dichtstellen (den nach radial innen ragenden Stegen
der elastomeren Schraubenwendel) durch eine axial verlaufende Kerbe oder Rinne frühzeitig
verschliss und dadurch einen Kanal für eine Rückströmung eröffnete bzw. eine schlechte
Dichtung zwischen dem wendelförmigen Rotor und der Innenfläche der elastomeren Auskleidung
des Außenmantels erreichte. Die Ursache liegt oder lag aber nicht in der Elastomermischung
oder ihrer Verarbeitung oder Einbringung, vielmehr musste zunächst erkannt werden,
wo die tatsächliche Ursache dieses auftretenden und an einem ausgebauten Stator sichtbaren
Fehlersymptoms lag. Zu dieser beschriebenen Rückflussrinne im Innenraum des Stators
gesellte sich eine nahe des Austrittsendes umfänglich in den Stator bzw. seine elastomere
Auskleidung eingeschnittene Rinne.
[0012] Weder die axial verlaufende, eine Rückströmung zulassende Rinne, noch die umfänglich
verlaufende Kerbe am Auslass ließen sich symptomatisch auf das vom Anwender bei der
Reklamation in der Regel beschriebene "Dick-Dünn-Problem" zurückführen, welches sich
dadurch äußerte, dass eine Pumpe den Förderstoff nicht mehr konsistent förderte, sondern
abwechselnd Abschnitte förderte, die höheren und geringeren Wasseranteil hatten, also
den verdickten Förderstoff mit wenig Wasseranteil und den stark entmischten Wasseranteil
mit wenig grobkörnigem Förderstoff am Auslass unter Druck zur Verfügung stellte. Anscheinend
ein Fehler im Bereich des Mischers oder des Mörtels.
[0013] Erst eine Analyse eines größeren Umfelds von Fehlersymptomen konnte aufzeigen, dass
die Fehlersystematik durch eine Kette von Ereignissen hindurchreicht, die das beschriebene
Entmischen beim Anwender verursachen, aber nicht veranlasst durch eine vom Hersteller
schlecht hergestellte Pumpe oder eines ihrer Austauschteile, oder vom Anwender falsch
eingebaute Austauschteile, sondern durch eine axiale Verlagerung von Stator und Rotor
relativ zueinander. Diese axiale Verlagerung des Rotors im Stator verursacht, dass
ein am vorderen, druckseitigen Ende des Rotors vorhandenes sichelförmiges Ende durch
die exzentrische Bewegung messerartig in den Elastomer des Stators einschneidet und
wie eine Sichel dort die beschriebene umfängliche Kerbe auf dem Gesamtumfang der elastomeren
Statorauskleidung hinterlässt. Durch diese Schadstelle wird es unter anderem aufgrund
hoher Temperaturen des elastomeren Mantels (im Bereich von 60°C bis 70°C) beim Betrieb
begünstigt, dass ein axiales Stück des elastomeren Statorteils zwischen der Kerbe
und dem Ende (dem druckseitigen Ende) des Stators sich nach innen verformt und (bildlich
gesprochen) radial einklappt, wodurch der an der Druckseite zur Verfügung gestellte
Durchtritts-Querschnitt herabgesetzt wird. Aufgrund des herabgesetzten Durchtritts-Querschnitts
bildet sich ein höherer Druck vor dem Austritt der Pumpe, welcher nicht auf dem normalen
Weg aus der Pumpe auf der Druckseite entweichen kann, durch Abgabe des bezogen auf
den Austrittsquerschnitt zu viel geförderten Förderfluids. Dieser zu viel geförderte
Förderstoff baut einen so hohen Druck vor dem (reduzierten) Austritt der Pumpe auf,
dass eine Rückwärtsströmung entsteht und die Dichtlinie an der Innenseite des Stators
beschädigt wird, was zu der sich zur Saugseite hin verbreiternden axialen Rinne führt.
Diese war also nicht auf eine schlechte Qualität des Elastomers als fest-elastischem
Innenmaterial bzw. der Innenauskleidung des Außenmantels des Stators zurückzuführen,
sondern auf eine betrieblich entstandene Überdrucksituation, aufgrund eines sich einschneidenden
vorderen sichelförmigen Endes des wendelförmigen Rotors. Durch die beschriebene Drucksituation
ergibt sich außerdem die eigentlich nur beobachtete Konsistenzveränderung am Auslass
(MAS). Das Förderfluid wird bei der Förderung entmischt, bildet also Kammern mit erhöhtem
Wasseranteil und Kammern mit reduziertem Wasseranteil, was der Anwender als eine schlecht
fördernde Pumpe betrachtet und bewertet, die für ihn zunächst zu viel Wasser und dann
zu viel grobkörniges Fördergut fördert.
[0014] Die verschiedenen Kraftübertragungsstellen zeigen im Zuge der dauerhaften Benutzung
einer Förderpumpe Abnutzungen. Diese führen dazu, dass infolge der eingangs beschriebenen
axialen Kräfte (zur Antriebsseite hin, also entgegen der Förderrichtung) Belastungen
an mechanischen Koppelstellen entstehen, die nachgeben und nicht bei einem Rotorwechsel
mit getauscht werden. Meist sind sie auch nicht aus einem gehärteten Werkstoff gefertigt,
wie es der Rotor für seine Förderleistung ist. Eine dadurch entstehende Rückverlagerung
der axialen Position des Rotors führt zu einem Hineinwandern der sichelförmigen Umfangsstelle
des Rotors und der beschriebenen rinnenförmigen, umfänglichen Schadstelle in dem abdichtenden
Elastomermantel. Die zugehörige Lösung erscheint demgegenüber ebenso einfach, wie
überzeugend. Der Bereich, welcher mit der sichelförmigen Kante des Rotors beschädigt
wird (oder würde), wird weggelassen, ohne die Pumpe in ihrer eigentlichen Länge zu
verändern, also ohne den Stator mit seinem Außenmantel zu verkürzen oder andere Umbauten
am Einsatzort treffen zu müssen. Dadurch bewegt sich der Rotor mit seiner sichelförmigen
Kante in einem freien Raum. Die Kante erhält also keinen nachgiebigen Gegeneingriff,
an dem sie bei einer Verlagerung ihrer axialen Position den Stator mit seiner elastomeren
Innenseite schädigen könnte, um die Kette von Ereignissen auszulösen, die der Nutzer
als "Dick/Dünn"-Symptom wahrnimmt.
[0015] Treten an den verschiedenen Kraftübertragungs-Stellen Abnutzungen auf, die dazu führen,
dass der Rotor infolge der auftretenden Kräfte der Förderrichtung entgegen (zur Antriebsseite
hin) im Stator verschoben wird, so ist auch die für eine optimale Förderleistung wichtige
axiale Zuordnung von Stator und Rotor nicht mehr gegeben.
[0016] Es sind verschiedene Ausführungen möglich, wie die Stirnseite des Rotorendes freigestellt
wird (Anspruch 6 bis Anspruch 9, Anspruch 3). Diese Arten von Freistellungen können
mit einem "Aushöhlen" oder einem Zurücknehmen oder Zurückversetzen des elastomeren
Endbereiches benannt werden (Anspruch 4). Sie können konisch, vergleichbar der Eintrittsseite,
oder in anderen Gestaltungen gewählt sein.
[0017] Eine etwa zylindrische Ausnehmung des Elastomerwerkstoffs, eine der wendelförmigen
Gestalt der Innenfläche folgende, aber stark sich nach radial außen erweiternde Form
ist ebenso möglich, wie jede andere radial sich nach außen aufweitende Gestaltung,
um dem sich bei Betrieb zurückverlagernden sichelförmigen Kantenabschnitt des Rotors
einen Freiraum zu gewähren.
[0018] Dieser Freiraum führt zu einem "nicht auftretenden Schaden" an dem dichtenden Elastomerwerkstoff,
sorgt aber gleichzeitig dafür, dass eine gewisse Herabsetzung der für den Druckaufbau
wirksamen Länge der Pumpe erfolgt, bei physisch gleich bleibender Länge. Eine solche
prozentuale Reduzierung von Druckstufen, die bis zu einer halben Stufe betragen kann
(Anspruch 3), wird erfindungsgemäß kompensiert durch eine steigende konische Vorspannung,
wie eingangs erläutert, und zwar auf den verbliebenen Druckstufen. Dadurch kann ein
Leistungserhalt der Pumpe und ihrer Austauschteile sichergestellt werden, die sich
kombinatorisch ergänzen (Anspruch 5), wobei aber auch durch Verwendung der entsprechenden
Ausgestaltung des Elastomerstators (Anspruch 15) eine solche kombinatorische Wirkung
vorbereitet wird, als Ersatz- oder Austauschteil.
[0019] Hinsichtlich des Rotors oder der diesen Rotor antreibenden Komponenten, axial vor
der Pumpe auf der Saugseite MES (der motorische Antrieb, die Mischwendel und andere
Kupplungen) und axial nach der Pumpe (ein Druckflansch oder ein Pumpenendstück, welche
als Abstandshalter dienen), müssen keine Veränderungen erfolgen. Diese Bauteile können
gleich bleiben. Ebenso kann die Einbauweise der Pumpe gleich bleiben, ihre axiale
Position unverändert belassen werden und es müssen keine Bedienungs- und Handhabungshinweise
gegeben werden, um systematisch auftretende Fehler zu beseitigen. Sie werden bereits
dadurch vermieden, dass ihr Auftreten entweder verzögert oder ganz verhindert wird.
[0020] Einer an sich in den Antriebsmechanismen und vor der eigentlichen Pumpe gelegenen
Fehlerentstehung wird durch eine druckseitige Veränderung des Statormantels entgegengewirkt,
die eigentlich diejenige neuralgische Stelle ist, an der ein Maximum an Druck entsteht
und durch Dichtlinien geführt und gehalten werden muß, bzw. bis hier auch aufgebaut
werden soll. Dieser Verlust an Förderleistung kann aber dadurch kompensiert werden,
dass eine verstärkte konische Gestaltung des Innenraums dazu beiträgt, auf den verbliebenen
Druckstufen entlang der Länge der Pumpe die Reduzierung der Leistung zu kompensieren
oder aber mit einer geringfügig reduzierten Leistung die Pumpe weiter zu betreiben,
zur Vermeidung eines sich im Betrieb aufbauenden Fehlersymptoms, dessen Ursachenforschung
komplex ist.
[0021] Das Schaffen eines Freigangs symbolisiert eine Vermeidung einer schädigenden Berührung
der sichelförmig umlaufenden Stirnkante (auch Umfangskante genannt) bei einer rotierenden
Bewegung des Rotors mit Bezug auf den elastomeren, also nachgiebigen und weicheren
Innenmantel des demgegenüber viel steiferen Außenmantels des Stators. Der Freigang
symbolisiert eine axiale Erstreckung und eine radiale Erstreckung für eine Reduzierung
der Stärke der elastomeren Auskleidung (Anspruch 3, Anspruch 4), oder anders herum
gesprochen, eine Aufweitung des Schneckengangs in radialer Richtung auf einem vorgegebenen
axialen Stück nahe des Ausgangs auf der Druckseite des Stators.
[0022] Ein schädigender Verschleiß kann auch dadurch vermieden werden, dass der Freigang
so verstanden wird, dass kein Druckkontakt dieser sichelförmig schneidenden Stirnkante
entsteht, wenn schon ein (leichter) berührender Kontakt zugelassen wird und nicht
das Optimum einer reinen Freistellung oder Vermeidung jeder Berührung eingehalten
wird (Anspruch 10). Es wird immer einen Zeitpunkt geben, zu dem die axiale Antriebsverbindung
so stark ausgeschlagen oder axial verkürzt ist, dass ein sichelförmiges druckseitiges
Endes des Rotors unter radialem Druck berührend an dem Elastomermantel anliegen und
darin einschneiden wird, nur der Zeitpunkt, bis dieses eintritt, kann so weit verzögert
werden, dass ein akzeptables Abnutzen der Antriebsverbindung keine nachteiligen Fördereigenschaften
auf die Schneckenpumpe hat.
[0023] Stirnseitig kann ein umlaufender Dichtsteg (Anspruch 16) auch axial vorspringend
und radial weit außen an der elastomeren Stirnfläche ausgebildet sein, der in seiner
axialen Erstreckung aber wesentlich geringer ist, als 2% der axialen Länge einer Stator-Steigung
(einer Schneckenstufe bzw. einer Stufe des "Gewindegangs"), zum anderen hat er eine
gänzlich andere Aufgabe, diejenige der axialen und radialen Abdichtung der Verbindungsstelle
des Stators zu den weiterführenden Funktionsteilen, ohne dass er mit dem sichelförmigen
Ende des Rotors oder einer Geometrie des Rotors funktionell zusammenhängen würde.
Beim Einbau des Stators wird der Dichtsteg so stark komprimiert, bis der steifere
Außenmantel mit einer metallischen druckseitigen Aufnahme in Kontakt tritt (Anspruch
9).
[0024] Eine Reduzierung des A-Maßes in Förderrichtung in dem weiterhin druckbelasteten Abschnitt
der Schneckenpumpe (Anspruch 5) bezieht sich auf eine jeweilige Steigungsstufe hinsichtlich
ihres Anfangs und ihres Endes. Die lichte Weite des Innenmantels wird dabei pro Stufe
weiterhin im wesentlichen gleichförmig herabgesetzt. Mit dieser Anhebung der Wirkung
der Konizität, also einer stärker steigenden Vorspannung auf dem druckwirksamen Abschnitt,
bei einer Wegnahme jeder Vorspannung im austrittsseitigen Zurückversetzungs-, insbesondere
Aufweitungsabschnitt (dem befürchteten Eingriff der sichelförmigen Schneidwirkung
des Rotorendes), kann eine Länge von zumindest 2%, bevorzugt zwischen 5% und 10%,
bis hin zu einer halben Stufenlänge insoweit kompensiert werden, als der gegen sichelförmige
Schneidwirkung gesicherte Stator in einer Pumpe praktisch die selbe Leistung erbringen
kann, trotz einer verkürzten axialen Druckstrecke, nachdem der Außenmantel als solches
in seiner physischen Gesamtlänge unverändert bleiben soll.
[0025] Eine Kombination von schneckenförmiger Ausbildung und konischer Aufweitung des Mantels
im Ausgangsbereich bietet eine leichte Fertigungstechnik (Anspruch 8). Der Schneckenmantel
wird nicht mehr konisch zum druckseitigen Ende hin weiter verjüngt, sondern leicht
oder stärker aufgeweitet, behält seine grundsätzliche Schneckenform aber bei und erhält
zusätzlich eine sich konisch aufweitende Form. Dadurch verläuft die Konizität in Druckrichtung
in diesem von dem sichelförmigen Eingriff gefährdeten Abschnitt als "Gegenkonizität",
im Sinne einer Aufweitung und nicht einer Verjüngung des lichten Raums, der von der
wendelförmigen Innenfläche des elastomeren Innenmantels gebildet wird.
[0026] Verglichen werden kann diese "aufgeweitete Konizität" mit einer solchen "reduzierenden
Konizität" oder einem solchen lichten Raum, der axial weiter vorn, also entgegen der
Förderrichtung liegt (Anspruch 8), oder unmittelbar vor dem Beginn der Gegenkonizität
("aufweitenden" Konizität) liegt. Die Aufweitung erstreckt sich in radialer Richtung
auf einem axialen Stück, so dass beide Richtungen gemeinsam eine Reduzierung der Wandstärke
der elastomeren Innenauskleidung in diesem axial kurzen Stück auf der Austrittsseite
erreichen.
[0027] Statt einer Umschreibung der Reduzierung der Wandstärke der elastomeren Innenauskleidung
(Elastomermantel), kann auch von einer Aufweitung des Innenraums gesprochen werden,
bezogen auf die Schneckengänge, welche die wendelförmig oder schneckenförmig ausgebildete
Innenwand begründet (Anspruch 15).
[0028] Eine zylindrisch gestaltete Aufweitung, Zurückversetzung oder Wandstärkereduktion
(Anspruch 6, Anspruch 16) kann direkt in einen umfänglich verlaufenden Dichtsteg am
Stirnende überleiten.
[0029] Auch eine Kombination von aufgeweitetem Schneckengang und nachgelagerter zylindrischer
oder konischer Aufweitung ohne Schneckengang ist möglich, wie auch die Kombination
von zylindrischem und konischem Aufweitungsabschnitt mit einem axialen Versatz zueinander
(Anspruch 6 und Anspruch 7). Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Diese Ausführungsbeispiele
erläutern und ergänzen die Erfindung.
- Figur 1
- zeigt im Längsschnitt eine Pumpe gemäß einem Beispiel der Erfindung, mit Stator 1,2
und Rotor 6.
- Figur 2a, Figur 2b
- zeigen im Figurenteil 2a im Längsschnitt einen nicht konischen Stator für eine Exzenterschnecken-Pumpe,
im Figurenteil 2b einen Querschnitt durch diesen Stator.
- Figur 3a
- zeigt einen intakten Kupplungsbereich zwischen einem eintrittsseitigen Ende 8 des
Rotors 6 und einem vorgelagerten Mischwerkzeug mit Antrieb, die selbst nicht dargestellt
ist.
- Figur 3b
- zeigt den Kupplungsbereich nach betriebs-bedingtem Verschleiß v an Eingriffsstellen.
- Figur 4a, Figur 5a, Figur 6a
- zeigen verschiedene Ausführungsformen des Stators gemäß weiteren Beispielen der Erfindung.
- Figur 4b, Figur 5b, Figur 6b
- zeigen jeweils die entsprechenden Stirnansichten am Austrittsende der Statoren.
[0030] Die Exzenterschnecken-Pumpe weist im Beispiel, wie aus
Figur 1 ersichtlich ist, ein äußeres zylindrisch langgestrecktes Gehäuse 1 von vorbestimmtem
Durchmesser und vorbestimmter Länge auf. Das Gehäuse kann z.B. aus Stahl bestehen.
In dem Gehäuse ist ein hohlzylindrischer Mantel, z.B. aus hoch-verschleißfestem Gummi
oder dgl. Elastomermaterial fest angebracht, dessen Innenfläche 3 eine schneckenförmige
Kontur für die Bildung eines zweigängigen Schneckenkanals mit doppelter Steigung aufweist.
An der eintrittsseitigen Stirnseite MES ist der Schneckenkanal kegelförmig aufgeweitet,
wie bei 4 gezeigt, um den Eintritt eines zur Ausgangsseite MAS zu fördernden förderfähigen
Mediums als Fluid, z.B. eine Mischung aus Wasser und einem Zusatzstoff zu erleichtern.
Der Stator kann axial geschlitzt oder mehrteilig sein, was nicht gesondert dargestellt
ist.
[0031] In den Innenmantel des Stators 2 ist eine Schnecke 6, z.B. aus gehärtetem Stahl,
eingesetzt. Die Steigungsrichtung 7 ist bei Stator und Rotor gleich. Die Längsachse
11 des gewendelten Rotorabschnitts ist gegenüber der Mittelachse 10 der Schneckengänge
des Stators (der Drehachse des Rotors) radial um 2*e versetzt, wodurch sich die Exzentrizität
9 (bzw. "e") ergibt.
[0032] Eintrittsseitig MES ist der Rotor 6 über den Statoranfang hinaus bei 8 verlängert,
um in der Achse 10 einen Schneckenkopf 17 (Fig. 3a) zu bilden, über den der Rotor
in einem der Steigungsrichtung von Stator und Rotor entgegengesetztem Sinne angetrieben
werden kann. Die Austrittsöffnung 5 des Stators der Pumpe ist auf der Austrittsseite
MAS besonders ausgebildet. Näheres dazu weiter unten.
[0033] Eine Konizität k ist durch einen schwarzen, stärker werdenden Randbereich der wendelförmigen
Schnecke in Figur 1 repräsentiert, welche mit einem steigenden Anpressdruck von der
Eingangsseite 4 zur Ausgangsseite 5 betrieben wird, um dem steigenden Förderdruck
Rechnung zu tragen und die Dichtlinien zur Abgrenzung der Förderkammern besser im
elastomeren Statormantel 2 auszubilden. Solche Förderkammern werden im oberen Abschnitt
der Figur 1 zwischen dem Schneckenkanal (durch die Innenwandformung 3 der elastomeren
Auskleidung 2 gebildet) und der Außenwand der langgestreckten Wendel 6 verdeutlicht.
Auch oben sind die Dichtlinien der Kammern im Querschnitt durch die kurzen schwarzen
Überlappungsstreifen repräsentiert, die selbst im Betrieb nicht überlappen, sondern
durch ein Nachgeben des elastomeren Materials eine durch Druck gebildete Dichtwirkung
zum Stator erzeugen, ebenso wie die durchgehende Zone k gegenüber.
[0034] Die Achsrichtung ist mit z, auch als Förderrichtung, bezeichnet, wobei die beiden
Achsen 10,11 exzentrisch versetzt und mit dem Versatz 9 zu erkennen sind.
[0035] Im Weiteren soll von Zylinderkoordinaten mit z für Achsrichtung und r für die radiale
Richtung gearbeitet werden.
[0036] Erwähnt werden sollte noch die Länge einer Steigung oder einer Stufe, die mit L1
in
Figur 2a bezeichnet ist, ersichtlich an einer zweigängigen Wendel des Stators, wobei die zugehörigen
Innenwand 3 einen lichten Innenraum I bildet, in den in dieser Figur kein Rotor eingesetzt
ist.
[0037] Für eine optimale Förderleistung und möglichst geringen Verschleiß ist eine genaue
Anpassung und Einstellung der Pumpenteile erforderlich. Dazu gehört, dass eine axiale
Lage z1 des Rotors gegenüber dem Stator während des Pumpenbetriebes möglichst exakt
beibehalten wird. Das erfordert im Hinblick auf die sehr hohen, axial gegen die Förderrichtung
z am Rotor wirkenden Kräfte eine sehr hohe Gegenhaltekraft, die über die Antriebsseite
auf den Rotor aufgebracht werden muß, was einen Verschleiß an den die Antriebskraft
übertragenden Teilen begünstigt. Die Folgen sind durch Vergleich der
Figuren 3a und 3b verdeutlicht. Links ist eine intakte Kupplung zwischen dem Schneckenkopf 17 und dem
Mitnehmer 16,18 eines vorgeschalteten Mischwerkzeuges 15 (nur teilweise dargestellt)
gezeigt. Rechts ist die selbe Kupplung im abgenutzten Zustand dargestellt. Die Folge
der Abnutzung ist, dass der Rotor seine Lage z1 gegenüber dem Stator um den Versatz
19 verändert hat, wodurch er entgegen der Förderrichtung in den Stator hineingewandert
ist. Das Maß Δz entspricht dem Versatz 19 und dem Hineinwandern des mit einer Aufnahme
versehenen Schneckenkopfs 17 in die Kupplung 18 am Mitnehmer 16 des Mischwerkzeugs
15, wobei besonders die in Figur 3b mit v bezeichneten Stellen einer Abnutzung durch
ein axiales Abtragen des nicht gehärteten Mitnehmerwerkzeugs gegenüber dem gehärteten
Stahl des Rotors unterliegen.
[0038] Figuren 2 zeigen den Stator in einer normalen Ausbildung. Das Eintrittsende 4 ist konisch erweitert,
während der Schneckengang unverändert bis in die senkrecht zur Achse 10 verlaufende
Ebene 22 verläuft, in der die austrittsseitige Öffnung 5' des Mantels 2 liegt. Wenn
nun in diesem Mantel ein Rotor, wie der Rotor 6 nach Figur 1 sich in seiner Arbeitslage
z1 befindet und rotierend angetrieben wird, leistet er an dem ihn umgebenden Elastomermantel
2 eine erhebliche Walkarbeit. An dieser ist entsprechend auch eine sichelförmige Kante
24 an der ausgangsseitigen Stirnfläche 25 des Rotors 6 beteiligt, da bei dem Mantel
gemäß Figur 2a die Schneckengänge unverändert bis zur Mantelstirnfläche in der Ebene
22 verlaufen. Die sichelförmige Stirnkante 24 arbeitet sich dabei, wenn der Versatz
Δz größer wird, in das Material des Mantels ein, und verursacht eine entsprechende
Einkerbung oder gar einen Einschnitt. Diese können eine radiale Tiefe bis zu 3 mm
und mehr besitzen. Das Mantelelastomer wird heiß, bis zu 60° bis 70° Celsius und wölbt
sich, klappt ein Stück weit nach innen, und verkleinert den Austrittsquerschnitt der
Öffnung 5 für das geförderte Medium (Förderfluid).
[0039] Es konnte festgestellt werden, dass sich dadurch die Konsistenz des geförderten Gemischs
zyklisch verändert, verursacht durch einen erhöhten Druck auf der Druckseite und Beschädigungen
des Stators durch eine sich axial bildende Rinne, welche die gewendelt umfänglich
verlaufenden Dichtlinien durchbricht. Schon nach kurzer Zeit kann die Pumpe unbrauchbar
werden.
[0040] Wie
Figuren 1 und 4 bis 6 zeigen, kann das Auftreten dieser Schäden wirksam vermieden werden. Die Austrittsöffnung
5 des Mantels 2 wird gegenüber einem angenommenen regulären Schneckenflächen-Verlauf
aufgeweitet und damit eine Druck ausübende Berührung der sichelförmigen Endkante 24
des Rotors mit dem Mantel 2 bei Betrieb ausgeschlossen, vorzugsweise selbst dann,
wenn der Rotor wegen Verschleiß von Teilen im Antriebsweg (s. Figuren 3) seine vorbestimmte
reguläre axiale Stellung z1 gegenüber dem Stator entgegen der Förderrichtung verändert
(durch Versatz 19 oder Δz in Figuren 3). Es entsteht dadurch ein Zustand, wie er als
Freigang oder Freistellung G bildlich repräsentiert ist. Die sichelförmige Kante 24
im Schnitt als scharfe, weniger als 180° aufweisende Schnittkante dargestellt, berührt
den Elastomermantel 2 nicht, vielmehr ist ein Abstand vorgesehen.
[0041] Eine weitere axiale Zurückverlagerung um mehr als Δz nach Figur 3b würde in Figur
1 zu einer noch weiter nach rechts verlagerten axialen Position des Rotors 2 führen,
verbunden mit einer möglicherweise anstehenden (belastenden) Berührung, trotz einer
aufgeweiteten Gestaltung der Austrittsöffnung 5. Eine reine Berührung selbst ist noch
nicht schädlich, lediglich eine solche, die mit zusätzlicher Druckbelastung zu einer
Schnittwirkung im Elastomer führt, welche dann den axial weiter zur Druckseite liegenden
Abschnitt des Elastomermantels zu unerwünschten Verlagerungen nach radial innen veranlassen
würde. Aber selbst diese radiale Verlagerung nach innen kann bei dem nach außen in
der Dicke stark herabgesetzten Elastomermantel 2 ein Stück weit erfolgen, wenn die
austrittsseitige Stirnfläche des Rotors und die ihr nahe liegende Schneidkante doch
einen Druck auf den Elastomermantel ausüben sollten, ist sie doch radial noch zurückversetzt
und öffnet einen größeren Querschnitt am Austritt MAS.
[0042] An Figur 1 ist ersichtlich, dass der Bereich der Reduzierung der Mantelwandstärke
2 nahe der Stirnfläche am Austritt MAS keine große axiale Strecke ist, aber eine wesentliche
radiale Aufweitung der Austrittsöffnung 5. Zum Vergleich der Längen kann auf eine
Stufe L1 nach Figur 2a als Vergleichsobjekt Bezug genommen werden, von denen mehrere
entlang der Gesamtlänge L des Stators durch die elastomere Innenauskleidung vorgesehen
sind.
[0043] Zur Definition einer Konizität k nach Figur 1 kann eine Veränderung des lichten Maßes
des Innenraums durch Angabe der prozentualen Reduzierung, entsprechend einer prozentualen
Verstärkung oder Verdickung des Elastomermantels 2 angegeben werden. Diese Angabe
kann sich auch darauf erstrecken, dass A-Maß und das C-Maß nach Figur 2b als sich
im Zuge der z-Richtung verändernd angegeben werden. Die beiden Maße A und C definieren
die größte und kleinste Abmessung des Innenraums, wobei sie dem größten und dem kleinsten
Abstand der Innenfläche der elastomeren Auskleidung 2 im Schnitt nach Figur 2a entsprechen.
[0044] Die Formgebung der Aufweitung 5 des Endes MAS des Stators kann unterschiedlich sein.
[0045] In
Figuren 5 ist die Aufweitung 5a etwa entsprechend der Aufweitung am Eintrittsende 4 konisch
ausgebildet. Die Draufsicht auf das aufgeweitete Ende zeigt Figur 5b.
[0046] Eine ähnliche Draufsicht ergibt sich bei der Ausbildung nach
Figuren 6, bei denen die Aufweitung 5b stufenartig ausgebildet ist. Das entspricht einer im
wesentlichen zylindrischen Zurückversetzung der Elastomerwand 2'.
[0047] Die Ausbildung gemäß
Figuren 4 entspricht mit der Aufweitung 5c im wesentlichen der in Figur 1 gezeigten Form, mit
einem zusätzlichen Schraubenanteil im z5-Abschnitt. Figur 4b zeigt die entsprechende
Draufsicht.
[0048] Trotz der scheinbar gleichen Aufsichten zeigt die Figur 5b eine Schräge an der Aufweitung
oder Erweiterung 5a, die Figur 6b eine zylindrische Ausnehmung 5b, bzw. eine Aufsicht
auf eine stirnseitige, radial gerichtete Fläche und die Figur 4b eine Kombination
aus einer konischen Aufweitung verbunden mit einem schneckenförmigen Auslaufen 5c
bei anderer Konizität, als diejenige, die zum Aufweitungsabschnitt der Länge z5 führte
(im davor gelagerten Bereich und den vorhergehenden Stufen). Eine solche schneckenförmige
Ausbildung verbunden mit einer konischen oder auch zylindrischen Gestaltung kann auch
so beschrieben werden, dass eine konische Gestalt beibehalten wird, bei invertierter
Konizität, also einer solchen, die eine Druckbelastung entspannt, bzw. nicht entstehen
lässt und nach außen gerichtet ist, hin zu einer dünneren Wandstärke 2' des elastomeren
Mantels 2, oder aber deutlich und stärker so konisch aufgeweitet ist, dass Spalt-Abstände
zwischen einem sichelförmigen Rand 24 nach Figur 1 und der Innenfläche der Aufweitung
5 auch bei eingebautem Rotor ersehen werden können.
[0049] Alle Ausführungsbeispiele haben zusätzlich eine stirnseitig angeordnete umlaufende
stegförmige Dichtung 21, zum dichtenden Ansetzen an weitere Zwischenabschnitte (Aufnahme)
im Übergangsabschnitt zum Förderschlauch auf der Druckseite. Dieser umfängliche Steg
21 ist radial weit außen an dem elastomeren Innenmantel angeordnet, nahe dem steifen
Gehäuse oder Außenmantel 1. Er erstreckt sich in axialer Richtung um weit weniger
als 2% einer Stufenlänge L1, und hat keinen Einfluss auf den Schutz der Innenwand
der Elastomerauskleidung 2 gegen eine vom Rotor veranlasste Beschädigung. Im Einbauzustand
wird dieser Steg praktisch vollständig komprimiert.
[0050] Zur Verdeutlichung der axialen Erstreckung und der radialen Aufweitung ist in
Figur 6a eine Gruppe von Bezugszeichen eingezeichnet, so die Restwandstärke 2', welche nach
Einbringung einer zylindrischen Aussparung 5b oder einer zylindrischen Aufweitung
5b entsteht, bevorzugt passend zu einer radialen Stärke des soeben erläuterten umfänglichen
Stegs 21. Die axiale Erstreckung z5 der Zurückversetzung oder Aufweitung, allgemein
als "Freigang G" nach Figur 1 zu beschreiben, ist in Bezug zu setzen zur Länge L1
einer Stufe (ein Gewindegang). Die Größe der radialen Aufweitung r5 entspricht einer
Form entlang der axialen Strecke z5, auf der die Aufweitung r5 erfolgt. Sie muß nicht
konstant sein, sondern kann wie aus den
Figuren 5a und 4a hervorgeht, umfänglich variieren und auch in Längsrichtung z unterschiedliche Werte
annehmen.
[0051] In axialer Richtung z5 sollte die Aufweitung oder Erweiterung zur Freistellung des
Mantels von der Endkante des Rotors mindestens 2%, vorzugsweise oberhalb 3%, oder
5% bis 10% einer Stufe L1 der Statorschnecke 3 betragen. Zum besseren Verständnis
ist in Figur 2 eine solche Stufe eingezeichnet. Bei einer Stufenlänge von z.B. 110
mm ist die Untergrenze der Erstreckung etwa 2 mm bis 4 mm, kann aber auch 5 mm bis
11 mm und mehr betragen, bis zu einer halben Stufe.
[0052] Die dabei auftretende Verringerung der pumpen-wirksamen Länge des Stators wird durch
entsprechende Erhöhung der Vorspannung k zwischen Rotor und Stator kompensiert. Die
Konizität ist in der Schnittdarstellung durch geneigte Verbindungslinien 21 in
Figuren 5a, 6a ersichtlich. Sie entsprechen der bildlich dargestellten Konizität k, welche für eine
erhöhte Vorspannung zur Druckseite sorgt. Die Veränderung der Konizität erfolgt in
vorteilhafter Weise durch stetige Veränderung des A-Maßes. Die prozentuale Reduzierung
dieses Maßes pro Stufe sollte mindestens 0,4% betragen.
[0053] Zum besseren Verständnis sind nachfolgend noch einige verwendete Definitionen erläutert.
So ist die Stufenzahl des Stators gleich Statorlänge geteilt durch die Steigung seiner
Schneckengänge. Die Konizität der Statorschnecke ergibt sich aus der Differenz der
C- und A-Maße von Eintritt MES und Austritt MAS, wobei die Reduzierung gleichmäßig
über die Zahl der Steigungen (Stufen) verteilt ist. Der Mittelwert des A-Maßes pro
Stufe ergibt sich aus dem A-Maß am Eintritt der Stufe vermindert um das A-Maß am Ausgang
der Stufe. In diesem Sinne wird hier unter der prozentualen Reduzierung des A-Maßes
pro Stufe die A-Maß-Differenz pro Stufe multipliziert mit 100 und geteilt durch das
A-Maß am Eingang der Stufe verstanden.
[0054] Wie sich sowohl aus Figur 1 als auch aus den Figuren 5a und 6a ergibt, reduziert
sich das A-Maß in Förderrichtung, also in Richtung zum Stator-Ausgang MAS.
[0055] Eine Entmischung, also eine Konsistenzänderung des geförderten Mediums, ebenso wie
ein früher Verschleiß der Pumpenteile kann auf sehr einfache Weise und mit der Möglichkeit
vermieden werden, eine in Kauf genommene Verringerung der Pumpenleistung zu kompensieren.
1. Exzenterschneckenpumpe mit einem inneren Mantel (2) aus verschleißfestem und elastischem Material in einem
ein- oder mehrteiligen zylindrischen Gehäusemantel (1); wobei eine Innenfläche (3)
des Mantels (2) oder der Innenmantel (2) auf seiner nach innen weisenden Seite (3)
schneckengangförmig mit vorbestimmter Steigungs-Richtung und -Länge ausgebildet ist;
mit einem in den Mantel in einer ersten axialen Stellung (z1) und mit radialer Exzentrizität
(9) unter Vorspannung eingesetzten und antriebsseitig in dieser Stellung gehaltenen
(15,16) wendel- oder schneckenförmigen Rotor (6,8) mit gleicher Steigungsrichtung
(7) wie der Stator (2); dadurch gekennzeichnet, dass eine Austrittsöffnung (5) des Stators (2) von seinem Stirnende aus auf einem Stück
der axialen Förderlänge nach radial außen auf dem gesamten Umfang so aufgeweitet ist,
dass eine sich im Pumpbetrieb drehende Stirnkante (24) des nahe der Austrittsöffnung
gelegenen Rotorendes (23) - vorzugsweise bei einer verschleißbedingten axialen Versetzung
(1 9;Δz) des Rotors - gegenüber der Innenfläche (3) des Stators berührungsfrei oder
freigestellt (G) umlauffähig ist.
2. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1, mit einem Stator aus einem einteiligen zylindrischen
Gehäuse (1) und dem darin fest angeordneten Innenmantel (2) aus Elastomermaterial,
dessen Innenfläche (3) um die Längsachse (10;z) wendel- oder schneckenförmig verlaufend
ausgebildet ist, und mit dem wendelförmigen, langgestreckten Rotor (6), der mit seiner
Mittelachse (11) gegenüber der Längsachse (10) des Stators um ein vorbestimmtes Maß
(9,e) radial versetzt in einer gegebenen axialen Stellung (z) gegenüber dem Stator
in diesem angeordnet ist, die gleiche Steigungsrichtung wie der Innenmantel aufweist
und - der Steigungsrichtung der Innenfläche (3) des Innenmantels entgegengesetzt -
rotierend antreibbar und von einer Antriebsseite (8) aus in der gegebenen axialen
Stellung (z) gehalten ist; wobei
- der Innenmantel (2) von seiner austrittsseitigen Stirn (22) sowohl in radialer als
auch in axialer Richtung um ein solches Maß ausgehöhlt oder erweitert ist, dass eine
austrittsseitige Stirnkante (24) des Rotors (6) bei einem Pumpenbetrieb - die Innenfläche
(3) des Mantels (2) nicht belastend - umlaufend exzentrisch rotiert;
- zum Ausgleich eines Leistungsverlustes eine, über die übrige Länge des Stators verteilte
Abnahme einer größten lichten Weite (A-Maß) der von der Innenfläche (3) gebildeten
Schneckenkanäle im Stator (2) vorgesehen ist, als stärkere Konizität.
3. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch radiales und axiales Zurückversetzen einer austrittsseitigen Stirnfläche
(22) des Statormantels (2) erzeugter Freigang (G) der austrittsseitigen Umfangskante
(24) des Rotors (6) axial entgegen der Förderrichtung auf einem Längenabschnitt (z5)
besteht, der mindestens 2 % einer axialen Länge einer Stator-Steigung (Schneckenstufe
L1) beträgt, insbesondere oberhalb von 3%, zwischen 5% und 10% oder bis zu einer halben
Stufe beträgt.
4. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückversetzung, insbesondere als Aushöhlung oder Aufweitung so bemessen ist,
dass der Freigang (G) auch bei einem verschleißbedingten axialen Versatz (19,Δz) des
Rotors (6) erhalten bleibt.
5. Exzenterschneckenpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, wobei zur Kompensation des
durch die Zurückversetzung eines Abschnitts (z5) der ausgangsseitigen Stirnfläche
(22) des Stators (2) und der
dadurch bedingten Verkürzung seines zumindest einen förderwirksamen Schneckengangs auftretenden
Leistungsverlusts
(i) eine Reduzierung der lichten Weite des Schneckenkanals als A-Maß-Reduzierung in
Förderrichtung je Steigungsstufe (L1) des Statormantels (2) von mindestens 0,4% vorgesehen
ist; oder
(ii) eine lichte Weite des Innenmantels pro Stufe (L1) um mehr als im wesentlichen
0,4% herabgesetzt ist, wobei sich die lichte Weite von der Eingangsöffnung (4) zur
Ausgangsöffnung (5) im wesentlichen stetig reduziert.
6. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Aufweitung einen
im wesentlichen zylindrischen Formabschnitt besitzt (5b).
7. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 oder Anspruch 6, wobei die
Aufweitung (5) der druckseitigen Öffnung einen im wesentlichen konischen Formabschnitt
(5a) besitzt, insbesondere auch mit einer im wesentlichen konischen Erweiterung als
Einlaufkonus (4) auf der Eintrittsseite (MES) des Stators bzw. der Pumpe.
8. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 oder Anspruch 7, wobei auf
einem Stück (z5) der axialen Länge nahe der Austrittsseite (MAS) die schneckengangförmige
Innenfläche (3) sich nach radial außen und nach axial vorn zur Druckseite hin erweitert
(5c), insbesondere entgegen einer im wesentlichen stetig verlaufenden Herabsetzung
des radialen Maßes der Innenfläche (3) vor dem genannten Axialstück (z5), beginnend
nahe der Eingangsseite des Stators bzw. der Pumpe.
9. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein druckseitiges Stirnende des
Stators einen ringförmigen Elastomersteg (21) trägt, zur Abdichtung bei einem Einbau
des Stators, gegenüber einer druckseitigen Aufnahme.
10. Verfahren zum Betrieb einer Exzenterschneckenpumpe mit einem in ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse
(1) einbringbaren oder dort angeordneten Mantel (2) aus elastomeren Material, dessen
Innenfläche (3) schneckengangförmig ausgebildet ist, zur Aufnahme eines in den Elastomermantel
in einer vorbestimmten axialen Stellung und mit vorbestimmter radialer Exzentrizität
(9) unter Vorspannung einsetzbaren und antriebsseitig in dieser Stellung gestützten
wendelförmigen Rotor (6);
dadurch gekennzeichnet, dass eine Austrittsöffnung (5;5a,5b,5c) des Stators (2) von seinem Stirnende aus und einer axialen Förderrichtung
entgegen aufgeweitet ist oder sich radial erweitert, so dass im Pumpbetrieb eine sich
umfänglich drehende Stirnkante (24) am Rotorende (23) des Rotors (6) - vorzugsweise
bei einer axialen Versetzung (1 9;Δz) des Rotors, gegenüber dem Stator - berührungsfrei
oder ohne wesentlichen Druckkontakt zur Innenfläche (3) des Elastomermantels (2) umläuft.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das zylindrische Gehäuse als umfänglich durchgehender
Mantel einteilig, oder mit zumindest einem axialen Schlitz versehen oder mit mehreren
axialen Schlitzen versehen mehrteilig ist.
12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Erweiterung bzw. Aufweitung (5a,5b;5) am druckseitigen
Stirnende des Stators im wesentlichen zylindrisch, konisch oder schneckengangförmig
ist, oder eine Kombination solcher Abschnitte aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Stator auf seiner stirnseitigen Eingangsseite
eine insbesondere konisch ausgebildete Aufweitung (4) besitzt.
14. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die axial zurückreichende Länge (z5) der Aufweitung
(5) größer als 2%, bevorzugt 5% und kleiner als 50% der axialen Länge (L1) einer Stufe
des Schneckengangs des Stators ist als eine Statorsteigung.
15. Verwendung eines Elastomerstators mit einem im wesentlichen steifen Außenmantel und einem darin angeordneten Innenmantel
(2) aus gegenüber dem Außenmantel nachgiebigeren, elastomerem Material, dessen Innenfläche
(3) um eine Längsachse (10) wendel- oder schneckenförmig verlaufend ausgebildet ist,
geeignet zur Aufnahme eines wendel- oder schneckenförmigen, exzentrischen Rotors (6),
der in einer vorbestimmten axialen Stellung (z1) gegenüber dem Statormantel in diesen
einbringbar ist, und von einer Antriebsseite aus in seiner axialen Stellung gehalten
wird (18,16,17), wobei
der elastomere Innenmantel (2) von seiner austrittsseitigen Stirn zurück (z5)
(i) in axialer Richtung
(ii) gegenüber einer schneckenförmigen Innenfläche (3) axial weiter vorn zur,
Eintrittsseite MES in radialer Richtung (r5)
reduziert ausgebildet ist
und der Elastomerstator bei einer austrittsseitigen Stirnkante (24) des Rotors (6)
bei Pumpenbetrieb einen Freigang (G) verschafft, und wobei die schneckenförmige Innenfläche
(3) von der stirnseitigen Eintrittsseite in ihrem inneren Maß im wesentlichen stetig
abnimmt, bis vor die reduziert ausgebildete (r5,z5) Wandstärke des Elastomermantels
(2), geeignet für eine Extenterschneckenpumpe nach Ansprüch 1.
16. Verwendung nach Anspruch 15, wobei ausgangsseitig (MAS) ein umfänglicher Steg (21)
aus elastomerem Werkstoff ausgebildet ist, der axial vorspringt, insbesondere zwischen
ihm (21) und dem Beginn der ersten, sich axial ein Stück (z5) erstreckenden radialen
Aufweitung (r5,5b) eine im wesentlichen zylindrische Reduktion der Wandstärke des
Elastomermantels (2) vorliegt.
17. Verwendung nach Anspruch 16, wobei eine Rest-Wandstärke (2') des elastomeren Innenmantels
im Bereich der radialen Aufweitung (5b) im Wesentlichen dieselbe radiale Stärke besitzt,
wie der ausgangsseitig (MAS) hervorstehende umfängliche Steg (21).
18. Verwendung nach Anspruch 15, wobei das innere Maß der schneckenförmigen Innenfläche
(3) pro Stufe um zumindest 0,4% abnimmt, bis vor die radiale Aufweitung (5,5a,5b,5c).
1. Eccentric screw pump having an inner casing (2) made from wear-resistant and resilient
material in a single-part or multi-part cylindrical housing casing (1); wherein an
inner surface (3) of the casing (2) or of the inner casing (2) is designed spirally
with predetermined pitch direction and pitch length on its side (3) pointing inwards;
having a helical or spiral rotor (6, 8) inserted with pretension in the casing in
a first axial position (z1) and with radial eccentricity (9) and mounted (15, 16)
on the drive side in this position and having the same pitch direction (7) as the
stator (2); characterised in that an outlet opening (5) of the stator (2) is expanded starting from its end-face end
on a piece of the axial conveying length radially outwards on its entire periphery
so that an end-face edge (24), which rotates in pump operation, of the rotor end (23)
placed close to the outlet opening - preferably for wear-related axial displacement
(19; Δz) of the rotor - can be rotated in contact-free or released (G) manner with
respect to the inner surface (3) of the stator.
2. Eccentric screw pump according to claim 1, having a stator made from a single-part
cylindrical housing (1) and the inner casing (2) made from elastomer material arranged
to be fixed therein, the inner surface (3) of which is designed to be running helically
or spirally about the longitudinal axis (10; z), and having the helical, elongated
rotor (6), which with its central axis (11) opposite the longitudinal axis (10) of
the stator, is arranged in the stator to be radially offset by a predetermined amount
(9, e) in a given axial position (z) opposite the stator, which has the same pitch
direction as the inner casing and can be driven in rotating manner - opposite to the
pitch direction of the inner surface (3) of the inner casing - and is mounted in the
given axial position (z) starting from a drive side (8); wherein
- the inner casing (2) is hollowed out or widened from its outlet-side end face (22)
both in radial and in axial direction by such an amount that an outlet-side end-face
edge (24) of the rotor (6) rotates circulating eccentrically during pump operation
- not stressing the inner surface (3) of the casing (2);
- to compensate a power loss, a decrease of the greatest internal width (A dimension)
of the screw channels formed by the inner surface (3) and distributed over the remaining
length of the stator, is provided in the stator (2) as greater conicity.
3. Eccentric screw pump according to claim 1 or 2, characterised in that free flow (G) of the outlet-side peripheral edge (24) of the rotor (6) produced by
radial and axial setting-back of an outlet-side end-face surface (22) of the stator
casing (2), exists axially counter to the conveying direction on a longitudinal section
(z5), which is at least 2% of an axial length of a stator pitch (screw stage L1),
in particular is above 3%, between 5% and 10%, or up to half a stage.
4. Eccentric screw pump according to claim 3, characterised in that the setting-back, in particular as hollowing-out or expansion, has dimensions so
that the free flow (G) is retained even for wear-related axial displacement (19, Δz)
of the rotor (6).
5. Eccentric screw pump according to one of the preceding claims, wherein to compensate
the power loss occurring due to the setting-back of a section (z5) of the outlet-side
end-face surface (22) of the stator (2) and the thus related shortening of its at
least one spiral which is effective conveying
(i) a reduction of the internal width of the screw channel is provided as A-dimension
reduction in conveying direction for each pitch stage (L1) of the stator casing (2)
of at least 0.4%; or
(ii) an internal width of the inner casing per stage (L1) is reduced by more than
essentially 0.4%, wherein the internal width is reduced essentially continuously from
the inlet opening (4) to the outlet opening (5).
6. Eccentric screw pump according to claim 1 or claim 2, wherein the expansion has (5b)
an essentially cylindrical shape section.
7. Eccentric screw pump according to claim 1 or claim 2 or claim 6, wherein the expansion
(5) of the pressure-side opening has an essentially conical shape section (5a), in
particular also with essentially conical widening as run-in cone (4) on the inlet-side
(MES) of the stator or the pump.
8. Eccentric screw pump according to claim 1 or claim 2 or claim 7, wherein on a piece
(z5) of the axial length close to the outlet side (MAS), the spiral inner surface
(3) is widened (5c) radially outwards and axially forwards towards the pressure side,
in particular counter to an essentially continuously running reduction of the radial
dimension of the inner surface (3) before the said axial piece (z5), starting close
to the inlet side of the stator or the pump.
9. Eccentric screw pump according to claim 1 or 2, wherein a pressure-side end-face end
of the stator supports an annular elastomer bar (21), for sealing when installing
the stator, with respect to pressure-side mounting.
10. Process for operating an eccentric screw pump having a casing (2) made from elastomer
material which can be introduced into an essentially cylindrical housing (1) or arranged
there, the inner surface (3) of which is designed spirally, to mount a helical rotor
(6) which can be inserted with pretension in the elastomer casing in a predetermined
axial position and with predetermined radial eccentricity (9) and supported on the
drive side in this position;
characterised in that an outlet opening (5; 5a, 5b, 5c) of the stator (2) is expanded starting from its
end-face end and counter to an axial conveying direction or is radially widened, so
that in pump operation, a peripherally rotating end-face edge (24) on the rotor end
(23) of the rotor (6) - preferably for axial displacement (19; Δz) of the rotor, opposite
the stator - rotates in contact-free manner or without considerable pressure contact
with the inner surface (3) of the elastomer casing (2).
11. Process according to claim 10, wherein the cylindrical housing is single-parted as
a peripherally continuous casing, or provided with at least one axial slot, or is
multi-parted provided with several axial slots.
12. Process according to claim 10, wherein the widening or expansion (5a, 5b; 5) is essentially
cylindrical, conical or spiral on the pressure-side end-face end of the stator, or
has a combination of such sections.
13. Process according to claim 10, wherein the stator has an in particular conically designed
expansion (4) on its end face-side inlet side.
14. Process according to claim 10, wherein the length (z5) of the expansion (5) extending
back axially is greater than 2%, preferably 5% and less than 50%, of the axial length
(L1) of a stage of the spiral of the stator, than a stator pitch.
15. Use of an elastomer stator having an essentially stiff outer casing and an inner casing
(2) made from elastomer material which is more flexible with respect to the outer
casing arranged therein, the inner surface (3) of which is designed to be running
helically or spirally about a longitudinal axis (10), suitable to mount a helical
or spiral, eccentric rotor (6), which can be introduced into the stator casing in
a predetermined axial position (z1) with respect to the latter, and is mounted (18,
16, 17) in its axial position starting from a drive side, wherein the elastomer inner
casing (2) is designed to be reduced back from its outlet-side end face (z5)
(i) in axial direction
(ii) with respect to a spiral inner surface (3) axially further forwards to the inlet
side MES in radial direction (r5)
and the elastomer stator provides free flow (G) during pump operation about an outlet-side
end-face edge (24) of the rotor (6), and wherein the spiral inner surface (3) decreases
essentially continuously from the end face-side inlet side in its inner dimension
as far as the wall thickness of the elastomer casing (2) designed (r5, z5) to be reduced,
suitable for an eccentric screw pump according to claim 1.
16. Use according to claim 15, wherein a peripheral bar (21) made from elastomer material
is formed on the outlet side (MAS), which projects axially, in particular between
it (21) and the start of the first radial expansion (r5, 5b) extending a piece (z5)
axially, exists an essentially cylindrical reduction of the wall thickness of the
elastomer casing (2).
17. Use according to claim 16, wherein a residual wall thickness (2') of the elastomer
inner casing has in the region of the radial expansion (5b) essentially the same radial
thickness as the peripheral bar (21) projecting on the outlet side (MAS).
18. Use according to claim 15, wherein the inner dimension of the spiral inner surface
(3) decreases by at least 0.4% per stage as far as the radial expansion (5, 5a, 5b,
5c).
1. Pompe à vis sans fin excentrique comprenant une enveloppe interne (2), constituée
d'un matériau résistant à l'usure et élastique, dans une enveloppe de boîtier cylindrique
(1) en une ou plusieurs pièces; une surface interne (3) de l'enveloppe (2), ou de
l'enveloppe interne (2), présentant, sur sa face (3) tournée vers l'intérieur, la
forme d'un pas de vis avec un sens et une longueur prédéterminés du pas de vis;
un rotor spiralé ou hélicoïdal (6, 8), inséré sous précontrainte dans l'enveloppe
dans une première position axiale (z1) et avec une excentricité radiale (9) et maintenu
du côté de l'entraînement dans cette position (15, 16), avec le même sens de pas de
vis (7) que celui du stator (2); caractérisée en ce qu'une ouverture de sortie (5) du stator (2) est élargie depuis son extrémité frontale
sur une partie de la longueur axiale de transport radialement vers l'extérieur sur
toute la circonférence, de sorte qu'une arête frontale (24), tournant lors du fonctionnement
de la pompe, de l'extrémité (23) du rotor située près de l'ouverture de sortie - de
préférence lors d'un décalage axial (19; Δz) du rotor dû à l'usure - puisse tourner
sans contact ou librement (G) par rapport à la surface interne (3) du stator.
2. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1, comportant un stator constitué
d'un boîtier cylindrique (1) d'une seule pièce et de l'enveloppe interne (2) en matériau
élastomère qui y est agencée fixement, dont la surface interne (3) s'étend en spirale
ou en hélice autour de l'axe longitudinal (10; z), et un rotor hélicoïdal allongé
(6), qui est agencé, de manière décalée radialement dans une mesure prédéterminée
(9, e) avec son axe central (11) par rapport à l'axe longitudinal (10) du stator,
dans une position axiale donnée (z) par rapport au stator dans celui-ci, qui présente
la même direction de pas de vis que celle de l'enveloppe interne, qui peut être entraîné
en rotation - à l'opposé du sens du pas de vis de la surface interne (3) de l'enveloppe
interne - et qui est maintenu d'un côté entraînement (8) dans la position axiale donnée
(z); dans laquelle
- l'enveloppe interne (2) est évidée ou élargie, à partir de sa face avant côté sortie
(22) tant dans la direction radiale que dans la direction axiale dans une mesure telle
qu'une arête frontale côté sortie (24) du rotor (6) tourne de manière excentrique
en périphérie lors d'un fonctionnement de la pompe - ne sollicitant pas la face interne
(3) de l'enveloppe (2);
- on prévoit, pour compenser une perte de performances, une diminution, distribuée
sur le restant de la longueur du stator, d'une plus grande largeur intérieure (mesure
A) des canaux à vis formés par la surface interne (3) dans le stator (2), pour obtenir
une conicité plus forte.
3. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il y a un passage libre (G) de l'arête périphérique (24) côté sortie du rotor (6),
généré par un décalage radial et axial d'une face frontale (22) côté sortie de l'enveloppe
de stator (2) axialement à l'opposé du sens de transport sur une section de longueur
(z5) qui correspond au moins à 2 % d'une longueur axiale d'un pas de stator (spire
de vis sans fin L1), en particulier à plus de 3 %, entre 5 % et 10 % ou jusqu'à une
demi-spire.
4. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'on dimensionne le décalage en particulier sous la forme d'un évidement ou d'un
élargissement de sorte que le passage libre (G) soit conservé même lors d'un décalage
axial du rotor (6) dû à l'usure (19, Δz).
5. Pompe à vis sans fin excentrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans laquelle, pour compenser la perte de performances apparaissant du fait du décalage
d'une section (z5) de la face frontale (22) côté sortie du stator (2) et la réduction
consécutive de son au moins un pas de vis efficace en transport,
(i) on prévoit une réduction de la largeur intérieure du canal de vis sous la forme
d'une réduction de la mesure A dans le sens de transport par spire de vis sans fin
(L1) de l'enveloppe de stator (2) d'au moins 0,4%; ou
(ii) on diminue une largeur intérieure de l'enveloppe interne par spire (L1) de plus
de sensiblement 0,4 %, la largeur intérieure de l'ouverture d'entrée (4) se réduisant
sensiblement en permanence par rapport à l'ouverture de sortie (5).
6. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle l'élargissement
possède une section de forme sensiblement cylindrique (5b).
7. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1 ou 2 ou 6, dans laquelle
l'élargissement (5) de l'ouverture côté pression possède une section de forme sensiblement
conique (5a), en particulier même avec un élargissement sensiblement conique sous
la forme d'un cône d'entrée (4) sur la face d'entrée (MES) du stator ou de la pompe.
8. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1 ou 2 ou 7, dans laquelle,
sur une partie (z5) de la longueur axiale proche de la face de sortie (MAS), la surface
interne hélicoïdale (3) s'étend radialement vers l'extérieur et axialement vers l'avant
du côté de pression (5c), en particulier à l'encontre d'une réduction, s'étendant
sensiblement en permanence, de la dimension radiale de la surface interne (3) avant
la partie axiale mentionnée (z5), en commençant près de la face d'entrée du stator
ou de la pompe.
9. Pompe à vis sans fin excentrique selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle une
extrémité frontale côté pression du stator porte une nervure élastomère annulaire
(21) pour assurer l'étanchéité lors d'un montage du stator, à l'encontre d'un logement
côté pression.
10. Procédé pour faire fonctionner une pompe à vis sans fin excentrique comprenant une
enveloppe (2) en matériau élastomère qui peut être insérée dans un boîtier sensiblement
cylindrique (1) ou y être agencée, dont la surface interne (3) se présente sous la
forme d'un pas de vis pour recevoir un rotor spiralé (6) insérable sous précontrainte
dans l'enveloppe élastomère dans une position axiale prédéterminée et avec une excentricité
radiale (9) prédéterminée et soutenu du côté entraînement dans cette position; caractérisé en ce qu'une ouverture de sortie (5; 5a, 5b, 5c) du stator (2) est élargie depuis son extrémité
frontale et à l'encontre d'un sens de transport axial ou s'étend radialement de sorte
que, lors du fonctionnement de la pompe, une arête frontale (24) tournant en périphérie
à l'extrémité (23) du rotor (6) - de préférence avec un décalage axial (19; Δz) du
rotor, par rapport au stator - tourne sans contact ou sans contact de pression sensible
avec la surface interne (3) de l'enveloppe élastomère (2).
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel le boîtier cylindrique est formé d'une
seule pièce sous la forme d'une enveloppe périphérique continue ou est doté d'au moins
une fente axiale ou est formé de plusieurs pièces avec plusieurs fentes axiales.
12. Procédé selon la revendication 10, dans lequel l'extension ou l'élargissement (5a,
5b; 5) à l'extrémité frontale côté pression du stator a une forme sensiblement cylindrique,
conique ou en pas de vis, ou présente une combinaison de ces sections.
13. Procédé selon la revendication 10, dans lequel le stator sur sa face d'entrée frontale
possède un élargissement (4) se présentant en particulier sous une forme conique.
14. Procédé selon la revendication 10, dans lequel la longueur (z5) remontant axialement
de l'élargissement (5) est supérieure à 2 %, de préférence à 5 % et inférieure à 50
% de la longueur axiale (L1) d'une spire du pas de vis du stator par rapport au pas
de vis de celui-ci.
15. Utilisation d'un stator d'élastomère, comprenant une enveloppe externe sensiblement
rigide et une enveloppe interne (2), qui y est agencée, en matériau élastomère plus
mou par rapport à l'enveloppe externe, dont la surface interne (3) est réalisée en
s'étendant de manière hélicoïdale autour d'un axe longitudinal (10), convenant pour
le logement d'un rotor hélicoïdal excentrique (6), qui peut être introduit dans une
position axiale prédéterminée (z1) par rapport à l'enveloppe du stator, dans ce dernier,
et qui est maintenu du côté entraînement dans sa position axiale (18,16,17), dans
lequel l'enveloppe interne d'élastomère (2) se présente avec une réduction depuis
son front côté sortie (z5)
(i) dans la direction axiale
(ii) par rapport à une surface interne hélicoïdale (3) axialement plus en avant par
rapport à la face de sortie MES dans la direction radiale (r5),
et le stator d'élastomère fournit un passage libre (G) près d'une arête frontale (24)
côté sortie du rotor (6) lors du fonctionnement de la pompe, et dans lequel la surface
interne hélicoïdale (3) diminue sensiblement en permanence à partir de la face d'entrée
frontale dans sa mesure interne jusqu'avant d'atteindre l'épaisseur de paroi de l'enveloppe
élastomère (2) se présentant sous forme réduite (r5, z5), convenant pour une pompe
à vis sans fin excentrique selon la revendication 1.
16. Utilisation selon la revendication 15, dans laquelle, côté sortie (MAS), une nervure
périphérique (21) est constituée d'un matériau élastomère qui dépasse axialement,
en particulier, il y a une réduction sensiblement cylindrique de l'épaisseur de paroi
de l'enveloppe élastomère (2) entre la nervure (21) et le début du premier élargissement
radial (r5,5b) s'étendant axialement sur une partie (z5).
17. Utilisation selon la revendication 16, dans laquelle une épaisseur de paroi restante
(2') de l'enveloppe interne élastomère dans la zone de l'élargissement radial (5b)
possède sensiblement la même épaisseur radiale que celle de la nervure périphérique
(21) dépassant côté sortie (MAS).
18. Utilisation selon la revendication 15, dans laquelle la mesure intérieure de l'enveloppe
interne hélicoïdale (3) diminue par spire d'au moins 0,4 %, jusqu'avant l'élargissement
radial (5, 5a, 5b, 5c).