[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube zur Absaugung von Kochdünsten
mit einer Absaugfläche, durch die die von einem Kochfeld ausgehenden Dünste strömen.
Derartige Dunstabzugshauben sind in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungsformen
bekannt. Sie weisen im allgemeinen eine im wesentlichen horizontale Absaugfläche auf,
durch die die oberhalb des Kochfeldes von diesem ausgehenden Dünste in die Dunstabzugshaube
einströmen und nach einer Filtration in einem Fett- und/oder Geruchsfilter durch eine
Abluftleitung ausgetragen werden oder im Umluftbetrieb wieder dem Raum zugeführt werden.
[0002] Ein Nachteil vorbekannter Dunstabzugshauben besteht darin, dass die von dem Kochfeld
ausgehenden Dünste häufig nicht vollständig in die Absaugfläche der Dunsthaube eingesogen
werden können, sondern teilweise daran vorbeiströmen und somit nicht gereinigt oder
abgesaugt werden, womit insbesondere dann zu rechnen ist, wenn der Anfall von Kochdünsten
besonders groß ist.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Effizienz vorbekannter Dunstabzugshauben
zu steigern.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Dunstabzugshaube mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Gemäß Patentanspruch 1 sind im Bereich der Absaugfläche Lamellen vorgesehen, die
in wenigstens einem Betriebszustand der Dunstabzugshaube einen oder mehrere zwischen
diesen angeordnete Durchtrittsräume begrenzen, durch die Dünste in die Absaugfläche
eintreten. Die Lamellen verhindern, dass die Kochdünste an der Absaugfläche vorbeiströmen
und bewirken, dass diese eine Vorzugsrichtung auf die Absaugfläche der Dunstabzugshaube
erhalten.
[0006] Ein weiterer Nachteil vorbekannter Dunstabzugshauben besteht darin, dass diese zwar
funktionell sind, jedoch insbesondere im Bereich der Absaugfläche einen nicht ansprechenden
optischen Eindruck vermitteln. Im Bereich der Absaugfläche befinden sich üblicherweise
Fett- und/oder Geruchsfilter, die hinter einem Haltegitter oder n einem Rahmen angeordnet
sein können und insbesondere bei längerer Betriebsdauer einen unansehnlichen optischen
Eindruck hinterlassen. Es sind auch Lösungen bekannt, bei denen die Filter hinter
einem Edelstahlrost angeordnet sind, der im gereinigten Zustand einen ansprechenden
optischen Eindruck vermittelt, jedoch einen hohen Reinigungsaufwand mit sich bringt.
Sind die Durchtrittsöffnungen in dem Rost klein, ergibt sich zwar ein geschlossener
optischer Eindruck, jedoch sinkt die Reinigungsleistung der Dunstabzugshaube entsprechend.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind daher sämtliche
oder ein Teil der Lamellen in unterschiedliche Positionen bewegbar und begrenzen in
wenigstens einer Position einen oder mehrere der Durchtrittsräume, durch die die Dünste
in die Absaugfläche eintreten. Aufgrund der Bewegbarkeit der Lamellen können diese
je nach Betriebszustand der Dunstabzugshaube unterschiedliche Positionen einnehmen.
Vorzugsweise befinden sich die Lamellen im nicht eingeschalteten Zustand der Dunstabzugshaube
in einer Ebene, wodurch sich ein einheitlicher optischer Eindruck ergibt. In der eingeschalteten
Position können die Lamellen gegenüber der Absaugfläche in einem Winkel angestellt
sein, wodurch diese Durchtrittsspalte freigeben, durch die die Dünste in die Dunstabzugshaube
einströmen. Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Lamellen somit feststehend
oder bewegbar angeordnet sein.
[0008] Bilden die Lamellen im ausgeschalteten Zustand eine einheitliche Fläche, ergibt sich
ein geschlossener und einheitlicher Gesamteindruck der Dunstabzugshaube.
[0009] Dabei kann vorgesehen sein, dass die im Betrieb besonders mit den Dünsten beaufschlagten
Bereiche der Lamellen nicht sichtbar sind und sich auf der zu der Dunstabzugshaube
gewandten Lamelleninnenseite befinden, wenn die Dunstabzugshaube ausgeschaltet ist.
[0010] Die Lamellen können mittels eines Antriebes oder manuell zwischen einer Position,
in der diese mit der Absaugfläche einen Winkel > 0° einschließen, und einer Position,
in der die Lamellen im wesentlichen in der Ebene der Ansaugfläche oder in einer dazu
parallelen Ebene liegen, bewegbar sein.
[0011] Die Absaugfläche kann gegenüber der Horizontalen geneigt sein, sich aber grundsätzlich
auch in der Horizontalen befinden. Die Neigung ist vorzugsweise derart ausgeführt,
dass die Absaugfläche sowie die Lamellen zu dem Benutzer der Dunstabzugshaube gerichtet
sind. Aus einer schräg angeordneten Dunstabzugsfläche ergibt sich der Vorteil einer
ausreichenden Kopffreiheit (Ergonomie).
[0012] Die Lamellen können bewegbar, vorzugsweise schwenkbar in einem Rahmen oder einem
Gehäuse angeordnet sein. Dabei kann vorgesehen sein, dass in dem Rahmen oder Gehäuse
Fett- und/oder Geruchsfilter angeordnet sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die
Dunstabzugshaube ein Korpus aufweist und wenn der Rahmen oder das Gehäuse gegenüber
dem Korpus verschwenkbar ausgeführt ist.
[0013] Der Rahmen oder das Gehäuse können in der eingeschwenkten Position mittels eines
Verriegelungsmechanismus arretierbar sein. Denkbar sind Drehriegel, Magnetverschlüsse,
Magnetdruckverschlüsse, Schiebeverschlüsse oder automatische Federschnappverschlüsse,
die auch als Touch-Latsch-Verschlüsse bekannt sind.
[0014] Der Rahmen oder das Gehäuse ist vorteilhaft mit Führungs- oder Bremsbeschlägen versehen.
Um ein ruckartiges Herabfallen des Rahmens oder Gehäuses zu verhindern, können Gasdämpfer
oder Öldämpfer vorgesehen sein, welche beispielsweise linear oder als Rotationsdämpfer
ausgeführt sein können. Auch beliebige Klappenhalter kommen in Frage.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Lamellen vorzugsweise werkzeuglos von der
Dunstabzugshaube abnehmbar ausgeführt sind. Die Lamellen können in ihren Endbereichen
in einer Bohrung vorzugsweise in einer Bohrung des Rahmens oder Gehäuses schwenkbar
gelagert sein.
[0016] Um die Beleuchtung des Kochfeldes zu optimieren, kann vorgesehen sein, dass die Dunstabzugshaube
eine Beleuchtungseinrichtung umfasst. Diese kann oberhalb, unterhalb, seitlich der
Lamellen oder in Strömungsrichtung der Dünste hinter den Lamellen angeordnet sein,
so dass eine Beleuchtung nur möglich ist, wenn sich die Lamellen in einer geöffneten,
d.h. verschwenkten Position befinden. Es kann vorgesehen sein, dass die Beleuchtung
eingeschaltet wird, wenn die Lamellen in eine Offenposition bzw. Betriebsposition
bewegt werden, in der sich zwischen den Lamellen Durchtrittsspalte befinden.
[0017] Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, die Beleuchtungseinrichtung so vorzusehen,
dass auch bei geschlossenen Lamellen eine Beleuchtung möglich ist.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Lamellen motorisch bewegbar sind und die Position
der Lamellen vom Betriebszustand der Dunstabzugshaube abhängt. Dabei kann vorgesehen
sein, dass die Lamellen in dem ausgeschalteten Zustand der Dunstabzugshaube im wesentlichen
in einer Ebene liegen und im eingeschalteten Zustand der Dunstabzugshaube gegenüber
der Ebene der Abzugsfläche angestellt sind. Liegen die Lamellen in einer Ebene können
sie eine geschlossene Fläche bilden oder auch Spalte frei lassen.
[0019] Selbstverständlich kann ebenfalls vorgesehen, dass die Lamellen alternativ von Hand
bewegbar ausgeführt sind.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anstellwinkel und
somit die Größe des Durchtrittsspaltes mit steigender Betriebsstufe der Dunstabzugshaube
zunimmt. Es können somit unterschiedliche Öffnungspositionen der Lamellen für unterschiedlichen
Betriebsstufen der Dunstabzugshaube bzw. eines darin angeordneten Lüfters vorgesehen
sein.
[0021] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine angetriebene oder manuell zu
betätigende Schubstange vorgesehen ist, die mit den Lamellen derart in Verbindung
steht, dass die Bewegung der Schubstange eine Verstellbewegung der Lamellen bewirkt.
Dabei können die Lamellen an der Schubstange mittels eines Magneten lösbar befestigt
sein. Eine derartige lösbare Befestigung bringt den Vorteil mit sich, dass sich die
Lamelle bei Auftreffen auf ein Hindernis (Einklemmen eines Fingers) von der Schubstange
oder einer beliebigen anderen Antriebseinheit löst, wonach auf die Lamelle keine Kraft
mehr einwirkt und ein wirksamer Klemmschutz realisiert ist. Die Lamellen können mittelbar
oder unmittelbar an der Schubstange mittels eines Magneten lösbar befestigt sein.
Dabei kann vorgesehen sein, dass die Lamellen mit einem Lenkhebel verbunden sind,
der einen Magneten aufweist, der in einer Führung der Schubstange aufgenommen ist.
[0022] Um einen Höhenversatz der Lagerung der Lamellen sowie des Lenkhebels auszugleichen,
kann vorgesehen sein, dass die Führung für den Magneten in einem Langloch der Schubstange
aufgenommen ist. In bevorzugter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Führung
für den Magneten ebenfalls magnetisch ausgeführt. Sie besteht beispielsweise aus magnetischem
Stahl.
[0023] Die Lamellen können in ihren Endbereichen schwenkbar gelagert sein. Hierzu können
ebenfalls Hebel dienen, die einerseits mit den Lamellen und andererseits mit einem
Rahmen oder Gehäuse oder auch mit dem Korpus der Dunstabzugshaube schwenkbar in Verbindung
stehen.
[0024] Grundsätzlich ist vorteilhaft, wenn die Lamellen derart lösbar mit einer Antriebseinrichtung
in Verbindung stehen, dass sich diese bei Auftreffen auf ein Hindernis von der Antriebseinheit
gelöst werden. Für eine derartige lösbare Verbindung eignet sich beispielsweise eine
Magnetverbindung.
[0025] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist ein Schalter vorgesehen, in dessen
Ein-Stellung die Dunstabzugshaube eingeschaltet ist und der bei Verstellung der Lamellen
in eine Position, in der zwischen diesen angeordnete Durchtrittsräume vorhanden sind,
in die Ein-Stellung geschaltet wird. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass das
Einschalten der Dunstabzugshaube durch die manuelle oder angetriebene Verstellung
der Lamellen erreicht wird.
[0026] Die Lamellen können derart angeordnet sein, dass sie zwischen den Korpusseiten der
Dunstabzugshaube oder zwischen dem Rahmen oder Gehäuse einschlagend oder auf die Korpusseiten
oder den Rahmen oder das Gehäuse aufschlagend ausgeführt sind.
[0027] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Lamellen in einer Schließposition im wesentlichen
in einer Ebene liegen und in wenigstens einer Offenposition in einem Winkel zur Absaugfläche
angestellt sind. Vorteilhaft ist der Winkel aller Lamellen in der Offenposition identisch.
Jedoch ist ebenso eine Ausführungsform vorstellbar, bei der der Anstellwinkel nicht
für alle Lamellen identisch ist.
[0028] Die Lamellen können in der Schließposition stumpf aneinandergrenzen und dabei aneinander
anliegen oder einen Spalt begrenzen oder auch überlappen (Schräge, Falz).
[0029] Die Lamellen können aus Kunststoff, Blech, Alu, Edelstahl oder einer Kombination
dieser Materialien bestehen. Einsetzbar sind ferner beliebige andere geeignete Materialien
und Materialkombinationen. Des weiteren können die Lamellen glatt ausgeführt sein
oder beliebige Profilierungen und Längs- und Querschnitte aufweisen.
[0030] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus einem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigen:
- Fig. 1a, 1b:
- Querschnittsansichten unterschiedlich profilierter Lamellen,
- Fig. 2, 3:
- Schnittdarstellungen durch eine Dunstabzugshaube mit unterschiedlich angeordnetem
Lüfter,
- Fig. 4a, 4b:
- Seitenansichten von Dunstabzugshauben mit unterschiedlich ausgeführten Absaugflächen,
- Fig. 5, 6:
- Seitenansicht einer Dunstabzugshaube mit Lamellen in einer Schließund in einer Offenstellung,
- Fig. 7, 8:
- Seitenansicht einer Dunstabzugshaube gemäß Fig. 5, 6 mit geöffnetem Filterblech,
- Fig. 9, 10:
- Perspektivische Ansichten einer Dunstabzugshaube in einer Ansicht von schräg unten
mit Lamellen in einer geschlossenen und in einer geöffneten Position,
- Fig. 11, 12:
- Perspektivische Ansichten einer Dunstabzugshaube gemäß Fig. 10, 11 mit geöffnetem
Filterblech,
- Fig. 13-15:
- Detaildarstellungen der schwenkbaren Lagerung der Lamellen in deren Endbereich vor,
bei und nach deren Demontage,
- Fig. 16-19:
- Detaildarstellungen der Verbindung eines Lenkhebels mit einer Schubstange zur Bewegung
der Lamellen.
[0031] Fig. 1a, 1b zeigt unterschiedlich profilierte Lamellen 10 einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaube in Querschnittsansichten. Die äußere Oberfläche der Lamellen 10 kann
gewellt (a), (a'), konkav (b) oder konvex (c), gezackt (d), (d'), (d") oder eben (e)
ausgeführt sein, wobei der Abstand der Zacken oder Wellen unterschiedlich ausgeführt
sein kann. Auch sind Teilkreisprofile (f), (f') beispielsweise als Halboder Viertelkreisprofile,
Sägezahnprofile (g), (g') mit unterschiedlichen Abständen der Teilkreismittelpunkte
oder Sägezahnkanten oder auch beliebige andere Profilierungen der Lamellenoberflächen
möglich. Auch nicht profilierte ebene oder gekrümmte Lamellen 10 sowie Kombinationen
der Profilierungen sind möglich.
[0032] In den oberen 11 und unteren Kanten 12 weisen die Lamellen 10 Überlappungsbereiche
auf, in denen die Kante einer Lamelle 10 auf der Kante einer benachbarten Lamelle
10 aufliegt, wenn sich die Lamellen in einer geschlossenen Position befinden.
[0033] Grundsätzlich ist es möglich, dass die Lamellen stumpf aneinander stoßen, dass sie
schräg überlappen oder dass sie beispielsweise auch stufig überlappen.
[0034] Unabhängig von der Profilierung in Querrichtung können sich die Lamellen in Längsrichtung
gerade oder gekrümmt oder auch gewinkelt erstrecken.
[0035] Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch eine Dunstabzugshaube 20 mit einem Lüfter
28, der den angesaugten Dunst nach oben abgibt. Gemäß Fig. 3 wird der Dunst nach hinten
gefördert. Im ersten Fall ist ein mit einer Abdeckung verkleidetes Abzugsrohr vorzusehen.
[0036] In beiden Varianten gemäß Fig. 2 und 3 weist die Dunstabzugshaube 20 in ihrem Schnitt
sowie in einer Seitenansicht die Gestalt eines Dreiecks auf. Die dem Kochfeld zugewandte
Absaugfläche 22 ist dementsprechend zur Horizontalen geneigt und zwar derart, dass
die Lamellen 10 zum Benutzer gerichtet sind. Der Winkel kann 45 ° zur Horizontalen
betragen, selbstverständlich von diesem Wert auch abweichen. In beiden Figuren 2 und
3 sind die Lamellen 10 angedeutet, die sich in ihrer eingeschwenkten Position befinden,
so dass sich eine geschlossene, ansprechende und optisch klare Fläche ergibt.
[0037] Fig. 4a, 4b zeigt Seitenansichten von Dunstabzugshauben 20 mit unterschiedlich ausgeführten
Absaugflächen. Die Absaugflächen 22 können gerade (a), (b), (c) ausgeführt sein, wobei
der Winkel, den diese gegenüber der Horizontalen einnehmen unterschiedlich ist. In
der Ausführungsform (a) weist die Dunstabzugshaube 20 zwei horizontale Bereiche auf,
zwischen denen die Absaugfläche 22 angeordnet ist. In diesen Bereichen oder auch in
den schräg verlaufenden Bereichen kann die Beleuchtung oder Bedienungselemente der
Dunstabzugshauben angeordnet sein. Letztere können sich auch in der Front der Dunstabzugshauben
20 befinden.
[0038] Die Absaugflächen 22 können ferner konvex (d), konkav (e), oder auch gewinkelt (f),
(g) ausgeführt sein. Auch ist eine Haubenform (h) in Form eines gleichschenkligen
Dreiecks möglich, wobei die Absaugfläche 22 auf beiden oder nur einem Schenkel angeordnet
sein kann. Auch im wesentlichen kastenförmige Profile (i) sind möglich. Selbstverständlich
ist auch eine horizontale Ausführung der Absaugfläche möglich.
[0039] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung verlaufen die Lamellen in ihrer geschlossenen
Position im wesentlichen in der Ebene der dargestellten Absaugflächen 22 und treten
in der geöffneten Position aus diesen heraus.
[0040] Fig. 5 zeigt die Seitenansicht einer dreieckförmigen Dunstabzugshaube 20 mit geschlossenen
Lamellen. Diese befinden sich in Ihrem geschlossenen Zustand im wesentlichen in der
Absaugfläche 22. Sie schließen bündig mit den Kanten der seitlichen Wandungen der
Dunstabzugshaube 20 ab.
[0041] Fig. 6 zeigt diese Dunstabzugshaube 20 mit geöffneten Lamellen 10, die gegenüber
der Absaugfläche 22 einen spitzen Winkel einschließen. Grundsätzlich sind auch beliebige
andere Winkel, beispielsweise ein rechter Winkel oder Winkel > 90° denkbar. Die Lamellen
10 sind in ihrer Offenstellung gegenüber der Schließstellung im Uhrzeigersinn verschwenkt.
[0042] Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Seitenansicht einer Dunstabzugshaube gemäß der Fig.
5 und 6 mit geöffnetem Filterblech 30. Das Filterblech 30 besteht aus einer Rahmenkonstruktion,
in der die Endbereiche der Lamellen 10 schwenkbar angeordnet sind. Fig. 7 zeigt die
Lamellen 10 in einer eingeschwenkten Position, in der diese entweder stumpf aneinander
stoßen oder geringfügig überlappen, wobei sich eine geschlossene Fläche ergeben kann.
Fig. 8 zeigt die Lamellen 10 in der verschwenkten Position, in der sich diese befinden,
wenn die Dunstabzugshaube 20 in Betrieb ist. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Position
mit geöffnetem Filterblech 30. In dieser Position lassen sich die Filter auswechseln
oder auch Reparaturarbeiten an der Dunstabzugshaube 20 vornehmen.
[0043] Die Lamellen 10 sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht mittig, sondern
in einem ihrer Endbereiche schwenkbar gelagert.
[0044] Das Filterblech 30 bzw. der Rahmen ist in der geschlossenen Position durch einen
Verriegelungsmechanismus gesichert. Hierfür kommt beispielsweise ein Touch-Latsch-Beschlag
in Betracht. Grundsätzlich sind auch beliebige andere Verriegelungsmechanismen möglich.
Das Filterblech 30 wird durch die Arme 32 in seiner verschwenkten Position gehalten.
Es können Bremsbeschläge beispielsweise in Form von Gasdämpfern oder Öldämpfern vorgesehen
sein, um ein Herabfallen des Filterblechs 30 beim Öffnungsvorgang zu verhindern.
[0045] Die Fig. 9 und 10 zeigen perspektivische Ansichten einer Dunstabzugshaube 20 in einer
Ansicht von schräg unten mit Lamellen 10 in einer geschlossenen sowie in einer geöffneten
Position. Aus Fig. 9 wird ersichtlich, dass die Lamellen 10 in der geschlossenen Position
eine geschlossene zum Kochfeld gewandte Ebene bilden, die mit den Seitenkanten des
Korpus der Dunstabzugshaube 20 abschließen. Insgesamt ergibt sich ein ansprechender
und einheitlicher optischer Gesamteindruck. Des weiteren kann eine Lichtquelle 40
vorgesehen sein, die in ihren Abmessungen zumindest in etwa denen der Lamellen 10
entspricht, wodurch sich ein einheitlicher Gesamteindruck ergibt. Fig. 10 zeigt die
Dunstabzugshaube gemäß Fig. 9 mit verschwenkten Lamellen 10. Diese schließen mit der
Absaugfläche 22 bzw. mit den Kanten der Seitenwände des Korpus der Dunstabzugshaube
20 einen Winkel von ca. 20 bis 45 Grad ein. Wie aus Fig. 10 ersichtlich, werden die
Lamellen 10 derart verschwenkt, dass ihre im geschlossenen Zustand nach außen weisenden
Flächen dem Benutzer zugewandt sind. In der oberhalb der obersten Lamelle 10 befindlichen
Fläche können sich Bedienungselemente befinden.
[0046] Die Fig. 11 und 12 zeigen perspektivische Ansichten einer Dunstabzugshaube 20 gemäß
den Fig. 9 und 10 mit geöffnetem Filterblech 30. Das Filterblech 30 nimmt Geruchsfilter
und Fettfilter auf, die aus dem Filterblech 30 entnehmbar sind. In den seitlichen
Randbereichen des Filterblechs 30 sind die Lamellen 10 schwenkbar gelagert. Hierbei
kann vorgesehen sein, dass beim Öffnen des Filterbleches 30 die Lamellen 10 selbsttätig
in ihre geöffnete Position gemäß Fig. 11 verschwenkt werden. Fig. 12 zeigt eine perspektivische
Ansicht mit geöffnetem Filterblech 30 und geschlossenen Lamellen 10. Die durch die
Lamellen 10 gebildete Ebene ist von dem Filterblech 30 beabstandet. Das Beleuchtungsfeld
wird in dieser Ausführungsform nicht mit verschwenkt. Grundsätzlich wäre jedoch auch
eine derartige Ausgestaltung der Erfindung denkbar.
[0047] Der Rahmen 30 erstreckt sich über die gesamte Breite der Dunstabzugshaube. Alternativ
kann auch ein aufgeteilter Rahmen vorgesehen sein bzw. mehrere Rahmen, was z. B. bei
großen Hauben sinnvoll sein kann.
[0048] Grundsätzlich können sich die Lamellen 10 über die gesamte Breite der Dunstabzugshaube
oder auch nur in einem Teilbereich erstrecken.
[0049] Die Beleuchtung 40 kann unabhängig von dem Betrieb der Dunstabzugshaube arbeiten
oder davon abhängig. Im letzten Fall kann die Beleuchtung eingeschaltet sein, sobald
die Dunstabzugshaube eingeschaltet ist. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Beleuchtung
40 einschaltet, sobald die Lamellen 10 einen vorgegebenen Schwenkwinkel überschritten
haben oder sich in ihrem maximalen Schwenkwinkel befinden.
[0050] Die Fig. 13 bis 15 zeigen Detaildarstellungen der schwenkbaren Lagerung der Lamellen
10 in deren Endbereich. Fig. 13 zeigt die Lamellen 10, die in ihrem Endbereich einen
Schwenkhebel 40 aufweisen, der in seinem Endbereich in einer Bohrung 50 der Seitenkante
des Filterblechs 30 angeordnet ist. Grundsätzlich ist die Anordnung der Endbereiche
in einem beliebigen Rahmen oder Gehäuse möglich. Der Hebel 40 ist gegenüber der Bohrung
50 schwenkbar ausgeführt, so dass die Lamellen in die in Fig. 13 dargestellte geöffnete
Position und auch in eine geschlossene Position verschwenkt werden können, in der
die Lamellen 10 im wesentlichen in einer Ebene liegen.
[0051] Die Lamellen sind vorzugsweise im Hinblick auf einen Service, auf die Reinigung sowie
auf Sicherheitsaspekte abnehmbar ausgeführt.
Der Demontagevorgang der Lamellen gestaltet sich wie folgt:
[0052] Das Filterblech 30 mit den daran angeordneten Lamellen 10 wird geöffnet. Dabei werden
die Lamellen 10 über einen elektrischen Schalter automatisch in die geöffnete Stellung
verschwenkt, die für eine Entnahme notwendig ist, wie dies aus Fig. 13 ersichtlich
ist.
[0053] Nun wird jede einzelne Lamelle 10 von vorne, d.h. vom Benutzer aus gesehen mit einem
leichten Schlag gegen die einzelne Lamelle 10 von einem Magneten gelöst, der die Lamelle
10 an einer Schubstange hält. Diese magnetische Befestigung an einer Schubstange,
die die Öffnungs- und Schließbewegung auf die Lamellen 10 überträgt, dient auch dazu,
dass sich beim Einklemmen der Finger während des Schließvorgangs die Lamelle 10 von
der Schubstange löst und somit auf die Lamelle 10 keine Kraft mehr einwirkt. Daher
besteht keine Quetschgefahr bei unsachgemäßer Bedienung.
[0054] Anschließend ist die Lamelle 10 widerstandsfrei und kann in der Vorwärtsbewegung
zu der Führungsöffnung der Bohrung 50 hin herausgenommen werden. Die Bohrung 50 ist
als Langloch ausgeführt, das in seinem Endbereich frei ausläuft. Die Bohrung 50 weist
einen Endbereich vergrößerten Durchmessers auf, in dem ein länglicher Zapfen 42 des
Hebels 40 drehbar gelagert ist. Der Zapfen 42 kann nur dann aus dem Bereich vergrößerten
Durchmessers entnommen werden, wenn dieser im wesentlichen parallel zu dem als Führung
dienenden Langloch verläuft. In dieser in Fig. 14 dargestellten Position kann die
Lamelle 10 aus ihrer Lagerung entnommen werden, wie dies in Fig. 14, 15 dargestellt
ist.
[0055] Der genannte Vorgang ist bei jeder Lamelle 10 nacheinander auszuführen.
[0056] Das Einsetzen der einzelnen Lamellen 10 wird in umgekehrter Reihenfolge vollzogen.
Nach dem Einsetzen der Lamelle 10 in die Führungsöffnungen wird die Lamelle nach hinten
oben gezogen bis der Magnetverschluß wieder einrastet und die Lamelle 10 wieder über
die Schubstange verschwenkbar ist.
[0057] Anschließend wird das Filterblech 30 wieder geschlossen, wobei automatisch alle Lamellen
10 in den geschlossenen Zustand zurückverschwenkt werden. Die Dunstabzugshaube 20
ist nun wieder einsatzbereit.
[0058] In besonders bevorzugter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen
sein, dass die Lamellen unterschiedliche Stellungen in Abhängigkeit des Betriebszustandes
der Dunstabzugshaube 20 bzw. eines Lüfters einnehmen. Denkbar ist beispielsweise dass
die Lamellen bei Lüfterstufe Null, d. h. bei nicht eingeschalteter Dunstabzugshaube
geschlossen sind und eine feste identische Öffnungsstellung für alle Lüfterstufen
oder auch mehrere unterschiedliche Öffnungsstellungen in Abhängigkeit der Lüfterstufen
einnehmen.
[0059] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass
der Öffnungsvorgang der Lamellen 10 manuell erfolgt und beim Öffnungsvorgang über
einen Schalter die Dunstabzugshaube 20 eingeschaltet wird. Ferner ist es selbstverständlich
denkbar, die Dunstabzugshaube 20 über einen Geräteschalter einzuschalten, wobei die
Lamellen 10 verschwenkt werden und Durchtrittsspalte für die Dünste freigeben.
[0060] Grundsätzlich kann auch vorgesehen sein, dass die Dunstabzugshaube mittels einer
Fernsteuerung bedienbar ist. Diese kann sich auf sämtliche oder nur einen Teil der
vorgenannten Funktionen beziehen.
[0061] Des weiteren ist es möglich, dass durch das manuelle oder angetriebene Verschwenken
der Lamellen 10 eine Beleuchtung eingeschaltet wird. Diese kann sich beispielsweise
auch in Strömungsrichtung hinter den Lamellen 10 befinden, so dass diese im geschlossenen
Zustand der Lamelle nicht sichtbar ist. Werden die Lamellen geöffnet, wird die Beleuchtung
bei dieser Ausgestaltung der Erfindung automatisch eingeschaltet. Werden die Lamellen
wieder geschlossen, erfolgt die Abschaltung der Beleuchtung.
[0062] Die Anzahl der Lamellen ist beliebig. Ein bevorzugter Bereich sind wenigstens 2 bis
20 Lamellen. Die Anzahl der Lamellen kann grundsätzlich auch mehr als 20 betragen.
[0063] Die im dem Rahmen 30 befindlichen Fett- und/oder Geruchsfilter sind in bevorzugter
Ausgestaltung der Erfindung abnehmbar.
[0064] Die Ausgestaltung der Lamellen hinsichtlich Breite, Höhe, Dicke und Form ist beliebig.
Die Lamellen können beispielsweise gerade, gekrümmt oder auch gewinkelt ausgeführt
sein.
[0065] Die Figuren 16 bis 19 zeigen die zur Bewegung der Lamellen 10 dienende Schubstange
100 mit einem daran angeordnetem Lenkhebel 110. Der Lenkhebel 110 steht über die Befestigungsmöglichkeit
130 mit einer in Fig. 16 nicht dargestellten Lamelle in Verbindung. Vorzugsweise ist
der Lenkhebel 110 in etwa im Bereich der Mitte der Lamelle bzw. des Filterbleches
angeordnet. Grundsätzlich können auch mehrere Lenkhebel bzw. Schubstangen vorgesehen
sein. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Lagerung für die Drehbewegung
der Lamellen - wie beispielsweise in den Figuren 13 bis 15 dargestellt - im Endbereich
der Lamellen vorgesehen, die dort in den Seitenkanten des Filterblechs 30 schwenkbar
angeordnet sind.
[0066] Die in den Figuren 16 bis 19 dargestellte Anordnung dient der Bewegung der Lamellen
zwischen unterschiedlichen Positionen.
[0067] Im oberen Endbereich weist der Lenkhebel 110 eine Durchgangsbohrung auf, in der ein
runder Stabmagnet 120 angeordnet ist.
[0068] Die Schubstange 100, die in Pfeilrichtung gemäß Fig. 16 bewegbar ist, weist das Langloch
102 auf, in dem die Führung 140 für den Magneten 120 verschieblich aufgenommen ist.
Kommen der Magnet 120 sowie die Führung 140 nahe genug zusammen, entsteht eine Verbindung,
wie dies in Fig. 17 dargestellt ist. Der Magnet 120 ist in dieser Position in der
teilkreisförmigen Führung 140 aufgenommen, so dass die Bewegung der Schubstange 100
auf den Lenkhebel 110 und damit auf die Lamellen 10 übertragen werden kann.
[0069] Wie beispielsweise aus Fig. 16 ersichtlich, erstreckt sich das Langloch 102 im wesentlichen
senkrecht zur Längsachse der Schubstange 100. Auch eine schräge Anordnung ist möglich.
Die an der Schubstange 100 beweglich angeordnete Führung 140 besteht gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus magnetischem Stahl. Die Bewegbarkeit der Führung 140 dient
dazu, den Höhenversatz durch die unter Umständen nicht konzentrische Lagerung von
Lamelle 10 und dem Lenkhebel 110 ausgleichen zu können.
[0070] Die Figuren 18 und 19 zeigen die Anordnung gemäß Figuren 17 und 16 mit an dem Lenkhebel
110 befestigter Lamelle 10.
[0071] Wird die Schubstange gemäß Fig. 16 nach links gelegt, überträgt der Lenkhebel 110
eine Drehbewegung auf die Lamellen 10 im Gegenuhrzeigersinn, was in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine Öffnungsbewegung der Lamellen 10 bewirkt. Die Lamellen 10
üben bei der geradlinigen Bewegung der Schubstange 100 eine Drehbewegung aus, da sie
in ihren Endbereichen drehbar gelagert sind. Sollen die Lamellen beispielsweise zu
Reinigungs- oder Servicezwecken demontiert werden, lässt sich die Verbindung zwischen
Magnet 120 und dessen Führung 140 durch einen Schlag gegen die Unterkante der Lamellen
10 lösen. In diesem Fall ergibt sich der in Fig. 19 gezeigte Zustand. In diesem lässt
sich die Lamelle 10 aus den Führungen an beiden Endbereichen herausnehmen, wie sich
dies beispielsweise aus Fig. 14 und Fig. 15 ergibt.
[0072] Es können eine oder selbstverständlich auch mehrere Schubstangen vorgesehen sein.
An dieser sind vorzugsweise mehrere Lamellen mittels entsprechender Lenkhebel angeordnet,
so dass über die Bewegung einer oder mehrerer Schubstangen die Lamellen bewegt werden
können.
1. Dunstabzugshaube zur Absaugung von Kochdünsten mit einer Absaugfläche, durch die die
von einem Kochfeld ausgehenden Dünste strömen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Absaugfläche Lamellen vorgesehen sind, die in wenigstens einem Betriebszustand
der Dunstabzugshaube einen oder mehrere zwischen diesen angeordnete Durchtrittsräume
begrenzen, durch die die Dünste in die Absaugfläche eintreten.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche oder ein Teil der Lamellen in unterschiedliche Positionen bewegbar sind
und in wenigstens einer Position einen oder mehrere der Durchtrittsräume begrenzen.
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen mittels eines Antriebes oder manuell zwischen einer Position, in der
diese mit der Absaugfläche einen Winkel > 0° einschließen, und einer Position, in
der die Lamellen im wesentlichen in der Ebene der Ansaugfläche oder in einer dazu
parallelen Ebene liegen, bewegbar sind.
4. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugfläche gegenüber der Horizontalen geneigt ist.
5. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in einem Rahmen oder einem Gehäuse angeordnet sind.
6. Dunstabzugshaube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen bewegbar, vorzugsweise schwenkbar in dem Rahmen oder in dem Gehäuse
angeordnet sind.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rahmen oder Gehäuse Fett- und/oder Geruchsfilter angeordnet sind.
8. Dunstabzugshaube nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube ein Korpus aufweist und dass der Rahmen oder das Gehäuse gegenüber
dem Korpus verschwenkbar ausgeführt ist.
9. Dunstabzugshaube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen oder das Gehäuse in der eingeschwenkten Position mittels eines Verriegelungsmechanismus
arretierbar ist.
10. Dunstabzugshaube nach einem Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen oder das Gehäuse mit Führungs- oder Bremsbeschlägen versehen sind.
11. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen vorzugsweise werkzeuglos von der Dunstabzugshaube abnehmbar ausgeführt
sind.
12. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in ihren Endbereichen in einer Bohrung, vorzugsweise in einer Bohrung
eines Rahmens oder Gehäuses schwenkbar gelagert sind.
13. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube eine Beleuchtungseinrichtung umfasst.
14. Dunstabzugshaube nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung oberhalb, unterhalb, seitlich der Lamellen oder in Strömungsrichtung
der Dünste hinter den Lamellen angeordnet ist.
15. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen motorisch bewegbar sind und die Position der Lamellen vom Betriebszustand
der Dunstabzugshaube abhängt.
16. Dunstabzugshaube nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in dem ausgeschalteten Zustand der Dunstabzugshaube im wesentlichen
in einer Ebene liegen und im eingeschalteten Zustand der Dunstabzugshaube gegenüber
der Ebene der Absaugfläche angestellt sind.
17. Dunstabzugshaube nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel mit steigender Betriebsstufe der Dunstabzugshaube zunimmt.
18. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine angetriebene oder manuell zu betätigende Schubstange vorgesehen ist,
die mit den Lamellen derart in Verbindung steht, dass die Bewegung der Schubstange
eine Verstellbewegung der Lamellen bewirkt.
19. Dunstabzugshaube nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen mittelbar oder unmittelbar an der Schubstange mittels eines Magneten
lösbar befestigt sind.
20. Dunstabzugshaube nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen mit einem Lenkhebel verbunden sind, der einen Magneten aufweist, der
in einer Führung der Schubstange aufgenommen ist.
21. Dunstabzugshaube nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für den Magneten in einem Langloch der Schubstange aufgenommen ist.
22. Dunstabzugshaube nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für den Magneten ebenfalls magnetisch ausgeführt ist.
23. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 2 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in ihren Endbereichen schwenkbar gelagert sind.
24. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 2 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter vorgesehen ist, in dessen Ein-Stellung die Dunstabzugshaube eingeschaltet
ist und der bei Verstellung der Lamellen in eine Position, in der zwischen diesen
angeordnete Durchtrittsräume vorhanden sind, in die Ein-Stellung geschaltet wird.
25. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen derart angeordnet sind, dass sie zwischen den Korpusseiten der Dunstabzugshaube
oder zwischen dem Rahmen oder Gehäuse einschlagend oder auf die Korpusseiten oder
den Rahmen oder das Gehäuse aufschlagend ausgeführt sind.
26. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 2 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in einer Schließposition im wesentlichen in einer Ebene liegen und in
wenigstens einer Offenposition in einem Winkel zur Absaugfläche angestellt sind.
27. Dunstabzugshaube nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in der Schließposition stumpf aneinandergrenzen oder überlappen.
28. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen aus Kunststoff, Blech, Alu, Edelstahl oder einer Kombination dieser
Materialien bestehen.