[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Verbindung zwischen einer signalverarbeitenden
Einheit und einer Antennenstruktur auf oder in einem Fahrzeugteil, insbesondere einer
Fahrzeugscheibe, für ein Fahrzeug, gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der DE 196 05 999 A1 ist die Kontaktierung einer flächigen Antennenleiterstruktur
bekannt. Hierbei wird unterhalb eines Karosserieteiles des Fahrzeuges eine signalverarbeitende
Einheit, insbesondere ein Antennenverstärker, über geeignete Befestigungsmittel angeordnet.
Das Gehäuse dieser Einheit weist einen Träger (Auslegerarm) auf, an dessen Ende Kontaktierungsmittel
vorgesehen sind. Diese Kontaktierungsmittel sind über Verbindungsleitungen, die in
oder auf dem starren Träger angeordnet sind, mit der signalverarbeitenden Einheit
verbunden. Über die Kontaktierungsmittel erfolgt eine Kontaktierung zu Kontaktflächen
einer Antennenleiterstruktur, die sich auf der Fahrzeugscheibe befindet. Über den
Träger ist es einerseits möglich, über eine gewisse Distanz die Antennenleiterstruktur
mit der signalverarbeitenden Einheit zu verbinden. Aufgrund der Zuordnung des Einbauortes
dieser Einheit und der Kontaktierungsfläche der Antennenleiterstruktur sind aber große
Toleranzbereiche erforderlich, damit die Kontaktierungsmittel die Kontaktfläche der
Antennenleiterstruktur treffen. Ein weiterer Nachteil dieser Konstruktion besteht
darin, daß die gesamte signalverarbeitende Einheit mit dem Träger und an dem Träger
angeordnete Kontaktierungsmittel vollständig ausgetauscht werden müssen, wenn diese
z. B. in einem Crashfall des Fahrzeuges beschädigt worden sind. Damit ist ein hoher
Aufwand verbunden, da die signalverarbeitende Einheit im Regelfall zwischen der Karosserie
(Fahrzeugdach) und dem Dachhimmel integriert ist und somit nur schwer zugänglich ist.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Verbindung zwischen
einer signalverarbeitenden Einheit und einer Antennenleiterstruktur auf oder in einem
Fahrzeugteil, insbesondere einer Fahrzeugscheibe, bereitzustellen, die einfach montierbar
ist, Toleranzen ausgleicht sowie im Falle einer Beschädigung leicht ersetzbar ist.
[0004] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die elektrische Verbindung
zwischen der signalverarbeitenden Einheit und das Kontaktierungsmittel zusammen als
ein flexibles Kontaktelement (flexible Leitung, flexibles Band bzw. sogenanntes Kaptonband,
flexibler Leitungsträger)- im folgenden flexible Leitung- ausgebildet sind. Dies hat
den Vorteil, dass eine Verbindung, insbesondere eine Steckverbindung, zwischen dem
Kontaktierungsmittel und der elektrischen Zuleitung zu der signalverarbeitenden Einheit
entfallen kann, so dass sich hohe Übergangswiderstände oder Kontaktschwierigkeiten
nicht negativ auswirken können. Außerdem bildet der Träger mit dem Kontaktierungsmittel,
bei dem es sich beispielsweise um zumindest eine freiwillige Leiterbahn der flexiblen
Leitung handelt, eine vormontierbare Einheit, die je nach Einbausituation an einem
beliebigen Teil des Fahrzeuges montiert werden kann. Die flexible Leitung hat darüber
hinaus den Vorteil, dass sie auf Grund ihrer extremen flachen Bauweise sehr wenig
Platz beansprucht und damit innerhalb des Fahrzeuges, zum Beispiel unter einem Dachhimmel,
problemlos verlegt werden kann. Ebenso ist ein Toleranzausgleich möglich, da die flexible
Leitung einen großen Spielraum bei der Verlegung gestattet. Weiterhin hat die flexible
Leitung noch den Vorteil, dass sie bis zur signalverarbeitenden Einheit, die in der
Nähe des Adapters oder auch weit davon angeordnet sein kann, beliebig verlegt werden
kann. Dies kann beispielsweise auch durch Falten der flexiblen Leitung erfolgen.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung wirkt auf den Kontaktbereich der flexiblen Leitung
ein Druckelement. Eine flexible Leitung hat den üblichen Aufbau, dass nämlich auf
einer Trägerschicht aus einem nicht leitfähigem Material, insbesondere Kunststoff,
eine oder mehrere z. B. parallel verlaufende elektrische Leiterbahnen, insbesondere
aus Kupfer, aufgebracht sind. Zur Vermeidung von Oxidationen des Kupfers der Leiterbahnen
und ebenfalls zur Vermeidung von elektrischen Kurzschlüssen werden die Leiterbahnen
und die benachbarten Bereiche der Trägerschicht mit einer Deckschicht, insbesondere
ebenfalls aus einem elektrisch nicht leitfähigem Material und in besonders bevorzugter
Weise aus dem gleichen Material wie die Trägerschicht, geschützt. Zur Kontaktierung
mit der Antennenleiterstruktur, insbesondere mit einer dort vorgesehenen Kontaktfläche,
wird die zumindest eine Leiterbahn der flexiblen Leitung in dem Kontaktbereich freigelegt,
d.h., die Deckschicht entfernt, so dass nach der Montage des Adapters dieser Kontaktbereich
an der Kontaktfläche der Antennenleiterstruktur zur Anlage kommt. Um die Kontaktsicherheit
zu erhöhen und einen Ausgleich von Montage- und Fertigungstoleranzen zu realisieren,
wirkt auf diesen Kontaktbereich (und gegebenenfalls Bereiche darum herum) das Druckelement.
Da dieser Druck dauerhaft aufrecht erhalten wird, ist eine sichere Kontaktierung über
die Lebensdauer der erfindungsgemäßen elektrischen Verbindung sicher gestellt. Außerdem
können zwecks Erhöhung der Kontaktsicherheit bei der Kontaktierung einer Kontaktfläche
der Antennenleiterstruktur mehrere Leiterbahnen, also zumindest zwei, benutzt werden.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung ist das eine Ende der flexiblen Leitung an dem Adapter
festgelegt. Daher kann die flexible Leitung nach der Montage des Adapters ohne weiteres
in Richtung der signalverarbeitenden Einheit verlegt werden. Alternativ dazu ist es
auch denkbar, ein Ende der flexiblen Leitung an der Scheibenantennenanordnung festzulegen.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung wirkt im Bereich des Adapters ein Andruckelement auf
die flexible Leitung. Dieses Andruckelement bewirkt, dass die flexible Leitung in
dem Kontaktbereich in der erforderlichen Form um das Druckelement herumgeführt ist.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist das andere Ende der flexiblen Leitung mit der
signalverarbeitenden Einheit verbunden oder mit einer Schnittstelle der signalverarbeitenden
Einheit verbindbar. Die direkte Verbindung, beispielsweise dadurch realisiert, dass
zumindest eine elektrische Leiterbahn der flexiblen Leitung mit mindestens einer Leiterbahn
oder über ein Kontaktmittel mit mindestens einer Leiterbahn einer Leiterplatte der
signalverarbeitenden Einheit unlösbar, z.B. durch Verlöten, verbunden ist, hat den
Vorteil, dass Übergangswiderstände und Kontaktprobleme vermieden werden. Somit lässt
sich die signalverarbeitende Einheit, die über die flexible Leitung mit dem Adapter
zur Kontaktierung verbunden ist, als vormontierbares und prüfbares System herstellen.
Alternativ dazu ist es denkbar, dass am anderen Ende der flexiblen Leitung eine Steckverbindung
vorgesehen ist, über die der Adapter elektrisch und mechanisch mit der korrespondierenden
Steckverbindung (Schnittstelle) an der signalverarbeitenden Einheit verbunden wird.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kontaktierung stellt die flexible
Leitung einen Teil des Schaltungsträgers der signalverarbeitenden Einheit dar.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung weist der Adapter einen Befestigungsbereich auf, mit
dem er an einem Teil des Fahrzeuges oder an der signalverarbeitenden Einheit montierbar
ist, wobei in besonders vorteilhafter Weise der Befestigungsbereich derart gestaltet
ist, dass eine Bewegung zwischen dem Teil des Fahrzeuges oder der signalverarbeitenden
Einheit zwecks Toleranzausgleich ausführbar ist. An dieser Stelle sei noch einmal
darauf hingewiesen, dass auf Grund von Fertigungs- und Montagetoleranzen nicht immer
eine genaue Positionierung des Adapters für die Kontaktierung mit der Kontaktfläche
der Antennenleiterstruktur vorgegeben werden kann. Daher ist es erforderlich, über
den erfindungsgemäßen Adapter einen Toleranzausgleich bei gleichzeitiger elektrischer
Kontaktsicherheit zu gewährleisten. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die Befestigung
des Adapters an dem Teil des Fahrzeuges oder auch an der signalverarbeitenden Einheit
derart gestaltet, dass eine Relativbewegung des Adapters in Bezug auf den starren
Befestigungspunkt gegeben ist. Denn der starre Befestigungspunkt und die Kontaktfläche
liegen nach der Montage fest, so dass mittels des Adapters ein Toleranzausgleich bei
gleichzeitiger Kontaktierung nach der Montage des Adapters gegeben ist.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen elektrischen Verbindung mit weiteren
Ausgestaltungen, auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, ist im Folgenden
beschrieben und anhand der Figur erläutert.
[0013] Die Figur zeigt eine erfindungsgemäße elektrische Verbindung zwischen einer signalverarbeitenden
Einheit und einer Antennenleiterstruktur einer Scheibenantennenanordnung eines Fahrzeuges.
Zur Kontaktierung, auf die im Folgenden noch eingegangen wird, ist ein Adapter 1 mit
einer beispielhaft dargestellten Konstruktion und Funktion vorgesehen. Über diesen
Adapter 1 wird eine Scheibenantennenanordnung 2 eines Fahrzeuges elektrisch mit einer
signalverarbeitenden Einheit 3, beispielsweise einem Antennenverstärker, kontaktiert.
Die Scheibenantennenanordnung 2 ist schematisch zum Verständnis der Erfindung dargestellt
und besteht aus einer Fahrzeugscheibe 4, auf oder in der eine Antennenleiterstruktur
5 aufgebracht bzw. eingebracht ist. Um die Antennenleiterstruktur 5, bei der es sich
beispielsweise um ein oder mehrere elektrisch leitende Bahnen handeln kann, mit der
signalverarbeitenden Einheit 3 zu kontaktieren, ist insbesondere am Ende eines jeden
elektrischen Leiters der Antennenleiterstruktur 5 eine Kontaktfläche 6 vorgesehen.
In Abhängigkeit der Anzahl der Leiterbahnen der Antennenleiterstruktur 5 sind also
in entsprechender Anzahl Kontaktflächen 6 vorhanden. An dieser Stelle sei auch darauf
hingewiesen, dass es sich bei der Anwendung der erfindungsgemäßen elektrischen Verbindung
nicht zwangsweise um eine Fahrzeugscheibe mit der Antennenleiterstruktur handeln muss,
sondern anstelle der Fahrzeugscheibe ein beliebiges flächiges oder räumliches Gebilde
handeln kann.
[0014] Zur elektrischen Kontaktierung und zum Toleranzausgleich ist nun eine flexible Leitung
7 vorgesehen, die den weiter vorne schon geschilderten Aufbau aus Deckschicht, Leiterbahn
oder Leiterbahnen sowie gegebenenfalls Deckschicht aufweist. In einem Kontaktbereich
8, der in seiner Lage nach der Montage des Adapters 1 mit der Lage der Kontaktfläche
6 der Scheibenantennenanordnung 2 korrespondiert, wird die für die zugehörige Kontaktfläche
6 zugehörige Leiterbahn oder mehrere Leiterbahnen der flexiblen Leitung 7 freigelegt
und dort angedrückt. Zur Lagesicherung der flexiblen Leitung 7 ist dessen eines Ende
9 an dem Adapter 1 festgelegt, wozu an einem Befestigungspunkt 10 ein entsprechendes
Befestigungsmittel, wie z.B. Klebepunkt, Verstemmung, Verschraubung, ein oder mehrere
vorgeformte Elemente des Adapters 1 oder dergleichen, vorgesehen ist. Das andere Ende
11 der flexiblen Leitung 7 ist in Richtung der signalverarbeitenden Einheit 3 geführt
und dort z. B. im Bereich einer Schnittstelle 12 elektrisch und mechanisch kontaktiert.
Diese Verbindung kann entweder über zusätzliche Kontaktmittel (wie einer Steckverbindung)
oder auch direkt erfolgen. Bei der Verbindung über eine Steckverbindung wird die flexible
Leitung 7 mit Kontakten versehen, die mit den Kontakten auf einer Leiterplatte der
signalverarbeitenden Einheit 3 korrespondieren. Das heißt, dass das andere Ende 11
der flexiblen Leitung 7 lösbar mit der signalverarbeitenden Einheit 3 verbunden ist.
Sind die Leiterbahn (oder die Leiterbahnen) der flexiblen Leitung 7 mit der Leiterplatte
der signalverarbeitenden Einheit 3 direkt, z.B. durch Verlöten, verbunden, handelt
es sich um eine unlösbare Verbindung, so dass der Adapter 1 zusammen mit der signalverarbeitenden
Einheit 3 ein Modul bilden. Dies ist auch dann der Fall, wenn die flexible Leitung
7 ein Bestandteil des Schaltungsträgers der signalverarbeitenden Einheit 3 ist, wobei
der Schaltungsträger z.B. vollständig flexibel oder starrflexibel ausgebildet werden
kann.
[0015] Der Adapter 1 besteht aus einem Träger 13, der z. B. die beispielhaft in der Figur
1 gezeigte Form aufweist und aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material besteht.
So wird dieser Träger 13 beispielsweise in einem Kunststoffspritzgussverfahren hergestellt.
Er weist einen Aufnahmebereich 14 auf, in dem ein Federelement 15, insbesondere eine
Spiralfeder, angeordnet ist. Dieses Federelement 15 stützt sich an dem Träger 13 ab
und ist an seinem anderen Ende mit einem Schieber 16 versehen, so dass dadurch ein
Druckelement gebildet wird, das auf den Kontaktbereich 8 der flexiblen Leitung 7 in
Richtung der Kontaktfläche 6 wirkt. Mit diesem Schieber, der vorzugsweise unverlierbar
an dem Träger 1 angeordnet ist, wird die Kontaktsicherheit und der Ausgleich der Montage-
und Fertigungstoleranzen realisiert. Der Schieber 16 weist in bevorzugter Weise eine
abgerundete Form auf, wobei es denkbar ist, dass der Bereich des Schiebers 16, der
in Richtung der Kontaktfläche 6 weist, elastisch verformbar ausgebildet ist. Alternativ
zu dem Schieber 16 mit dem Federelement 15 ist es denkbar, dass Druckelement selber
aus einem elastisch verformbaren Material herzustellen und in den Aufnahmebereich
14 des Trägers 13 einzusetzen oder bei der Herstellung des Trägers 13 in diesem festzulegen.
[0016] Weiterhin weist der Träger 13 des Adapters 1 einen Befestigungsbereich 17 auf, mit
dem der Adapter 1 an einem Teil des Fahrzeuges oder auch an der signalverarbeitenden
Einheit 3 montierbar ist. Die Fixierung des Adapters 1 erfolgt dabei z.B. durch Verrastung.
Alternativ dazu kann der Befestigungsbereich 17 derart gestaltet werden, dass eine
Bewegung zwischen dem Teil des Fahrzeuges oder der signalverarbeitenden Einheit 3
zwecks Toleranzausgleich ausführbar ist. Bei diesem konkreten Ausführungsbeispiel
weist der Befestigungsbereich 17 zwei parallel verlaufende und hier nicht vollständig
dargestellte Schenkel 18 auf, die einen dazwischen liegenden Schlitz 19 bilden. In
diesen Schlitz 19 ist eine Lasche 20 einführbar, wobei die Lasche 20 ein Teil des
Fahrzeuges sein kann. Alternativ dazu ist es denkbar, dass die Lasche 20 auch ein
Teil der signalverarbeitenden Einheit 3 ist, so beispielsweise eine Lasche 20' eines
Gehäuses oder der Leiterplatte der signalverarbeitenden Einheit 3. Über diese in beliebiger
Form gestaltete Lasche 20 wird also der Adapter 1 relativ bewegbar zu einem Fahrzeugteil
oder der signalverarbeitenden Einheit 3, die an dem Fahrzeugteil montierbar ist, festgesetzt,
wobei es die gezeigte Ausgestaltung des Befestigungsbereiches 17 erlaubt, den Adapter
1 in seiner Lage hin zu der Kontaktfläche 6 der Scheibenanordnung 2 auszurichten.
Allgemein ist dazu der Befestigungsbereich 17 so gestaltet, dass der Adapter in Bezug
auf den Fixpunkt eine einund/oder zweidimensionale Bewegung (Längs- und/oder Querbewegung)
ausführen kann. Je nach Größe der Toleranzen ist auch eine dreidimensionale Bewegung
möglich, wobei diese auf Grund der Bewegung des Druckelementes in bevorzugter Weise
entfallen kann.
[0017] Zur Verdeutlichung der Erfindung sei noch darauf hingewiesen, dass je Kontaktfläche
6 ein einzelner Adapter 1 vorhanden sein kann, wobei es alternativ denkbar ist, dass
bei mehreren Kontaktflächen 6 die zugehörigen Kontaktbereiche 8 in einem einzigen
Adapter 1 zusammengefasst sind. Hier bietet es sich in besonders vorteilhafter Weise
an, die Kontaktflächen 6 in einem solchen Abstand voneinander auf der Fahrzeugscheibe
4 anzuordnen, wie auch die Leiterbahnen bzw. Kontaktarme der flexiblen Leitung 7 voneinander
beabstandet sind. Je nach Anzahl der Kontaktflächen 6 wird also eine einzige flexible
Leitung 7 verwendet, die entsprechend der Anzahl der Kontaktflächen 6 auch Leiterbahnen,
die z.B. parallel zueinander verlaufen aufweist.
[0018] Zur Führung der flexiblen Leitung 7 oder deren Kontaktarme ist, in etwa auf der gegenüberliegenden
Seite des Befestigungspunktes 10 des einen Endes 9 der flexiblen Leitung 7, ein Andruckelement
21 vorgesehen, welches gewährleistet, dass die flexible Leitung im Kontaktbereich
8 um den vorzugsweise abgerundeten Kopf des Schiebers 16 herumgeführt und ggf. vorgespannt
wird. Dieses Andrukkelement 21 kann laschenförmig ausgebildet sein und ist am Träger
13 befestigt oder stellt einen Teil des Trägers 13 dar oder ist an einem Teil des
Fahrzeugs oder an der signalverarbeitenden Einheit 3 befestigt.
Bezugszeichenliste:
[0019]
- 1.
- Adapter
- 2.
- Scheibenantennenanordnung
- 3.
- Signalverarbeitende Einheit
- 4.
- Fahrzeugscheibe
- 5.
- Antennenleiterstruktur
- 6.
- Kontaktfläche
- 7.
- Flexible Leitung
- 8.
- Kontaktbereich
- 9.
- Ein Ende der flexiblen Leitung
- 10.
- Befestigungspunkt
- 11.
- Anderes Ende der flexiblen Leitung
- 12.
- Schnittstelle
- 13.
- Träger
- 14.
- Aufnahmebereich
- 15.
- Federelement
- 16.
- Schieber
- 17.
- Befestigungsbereich
- 18.
- Schenkel
- 19.
- Schlitz
- 20.
- Lasche
- 21 .
- Andruckelement
1. Elektrische Verbindung zwischen einer signalverarbeitenden Einheit (3) und einer Antennenleiterstruktur
(5) einer Scheibenantennenanordnung (2) eines Fahrzeuges, wobei zumindest ein separat
montierbarer und elektrisch mit der signalverarbeitenden Einheit (3) verbindbarer
und einen Träger (13) aufweisender Adapter (1) vorgesehen ist, der zur Kontaktierung
mit der Antennenleiterstruktur (5) zumindest ein Kontaktierungsmittel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen der signalverarbeitenden Einheit (3) und das
Kontaktierungsmittel zusammen als eine flexible Leitung (7) ausgebildet sind.
2. Elektrische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine elektrische Leiterbahn der flexiblen Leitung (7) in einem Kontaktbereich
(8) freigelegt ist und zur Anlage an eine Kontaktfläche (6) der Antennenleiterstruktur
(5) der Scheibenantennenanordnung (2) zwecks elektrischer Kontaktierung kommt.
3. Elektrische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Leitung (7) in Form eines Bandes ausgeführt ist.
4. Elektrische Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für zumindest eine Kontaktierung gleichzeitig zumindest zwei in der flexiblen Leitung
(7) angeordnete leitende Strukturelemente (z.B. Leiterbahnen) genutzt werden.
5. Elektrische Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Kontaktbereich (8) der flexiblen Leitung (7) ein Druckelement des Adapters
(1) wirkt.
6. Elektrische Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement aus einem relativ zu dem Träger (13) bewegbaren Schieber (16) gebildet
ist, wobei zwischen dem Träger (13) und dem Schieber (16) ein sich an dem Träger (13)
abstützendes Federelement (15) angeordnet ist.
7. Elektrische Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement aus einem zumindest teilweise elastisch verformbaren Schieber besteht,
der in einen Aufnahmebereich (14) des Trägers (13) eingesetzt ist.
8. Elektrische Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (9) der flexiblen Leitung (7) lösbar oder unlösbar an dem Adapter (1)
oder an der Scheibenantennenanordnung (2) festgelegt und das andere Ende (11) der
flexiblen Leitung (7) lösbar oder unlösbar mit der signalverarbeitenden Einheit (3)
verbunden oder mit einer Schnittstelle (12) der signalverarbeitenden Einheit (3) verbindbar
ist.
9. Elektrische Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Leitung (7) ein Bestandteil des Schaltungsträgers der signalverarbeitenden
Einheit (3) ist.
10. Elektrische Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Adapters (1) ein Andruckelement (21) auf die flexible Leitung (7)
wirkt.
11. Elektrische Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierungsarme der flexiblen Leitung (7) im Bereich der Befestigung an den
Adapter (1) entweder vereinzelt oder zusammen gebunden (bedingt durch eine gemeinsame
Trägerfolie) geführt werden.
12. Elektrische Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (1 ) einen Befestigungsbereich (17) aufweist, mit dem er an einem Teil
(20) des Fahrzeuges oder einem Teil (20') der signalverarbeitenden Einheit (3) montierbar
ist.
13. Elektrische Verbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich (17) derart gestaltet ist, dass eine Bewegung zwischen dem
Teil (20) des Fahrzeuges oder dem Teil (20') der signalverarbeitenden Einheit (3)
zwecks Toleranzausgleich bzw. Montagejustierung ausführbar ist.
14. Elektrische Verbindung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich (17) zwei einen Schlitz (19) bildende Schenkel (18) aufweist,
wobei in den Schlitz (19) das Teil (20) des Fahrzeuges, das Teil (20') eines Gehäuses
oder einer Leiterplatte der signalverarbeitenden Einheit (3) einführbar ist.