Stand der Technik
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifhandwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Eine solche Schleifhandwerkzeugmaschine ist aus
US 4 077 165 A bekannt.
[0002] Die
WO 03/015987 A offenbart eine Schleifhandwerkzeugmaschine, insbesondere Schwingschleifer, mit einem
Gehäuse und einem Schleifblattträger sowie mit Klemmmitteln zum Festhalten entgegengesetzter
Schleifblattenden eines am Schleifblatttäger abstützbaren Schleifblatts, wobei die
Klemmmittel gemeinsam mit einem daran geklemmten Schleifblattende vom anderen, ebenfalls
geklemmten Schleifblattende wegbewegbar sind, so daß das Schleifblatt zuggespannt
arretierbar ist, wobei die Klemmittel aus federelastischem Material bestehendass,
wobei eines der Klemmmittel als Zange ausgestaltet ist und Klemmbacken aufweist, zwischen
denen ein Schleifblattende klemmbar ist und wobei die Zange mit den Klemmbacken sowie
gemeinsam mit dem geklemmten Schleifblattende um eine Schwenkachse bewegbar und in
einer ausgeschwenkten Position lösbar arretierbar ist und wobei einer der Klemmbacken
als handbetätigbarer Aktivspannbacken und der andere als mittels des Aktivspannbackens
betätigbarer und mitschwenkbarer Passivspannbacken ausgestaltet ist.
[0003] Die
US 1 077 165 A offenbart eine Schleifhandwerkzeugmaschine, insbesondere Schwingschleifer, mit einem
Gehäuse und einem Schleifblattträger sowie mit Klemmmitteln zum Festhalten entgegengesetzter
Schleifblattenden eines am Schleifblattträger abstützbaren Schleifblatts, wobei die
Klemmmittel gemeinsam mit einem daran geklemmten Schleifblattende vom anderen, ebenfalls
geklemmten Schleifblattende wegbewegbar sind, so daß das Schleifblatt zuggespannt
arretierbar ist, wobei die Klemmittel aus federelastischem Material bestehen. Eine
Spanfläche weist eine Nockenfläche auf, auf der das Schleifblatt aufliegt und dessen
Ende durch eine Kante einer Klemmfeder festgeklemmt und gleichzeitig während des Spannvorgangs
entlang der Nockenfläche gezogen wird. Die Spannfläche bewegt sich um eine am Fuße
der Spannfläche befindliche Schwenkachse. Die Kante und das Schleifblattende führen
eine komplexe Bewegung aus, da sie zum einen der Schwenkbewegung der Spannfläche folgen,
aber gleichzeitig an der Spannfläche nach oben rutschen.
[0004] Gemäß GB-Patentschritt 23 22 582 ist ein Schwingschleifer mit einem Schleifteller
zur Aufnahme von Schleifblättern bekannt, die sich mit ihrem Rücken gegen die Unterseite
des Schleiftellers abstützen und an dessen Oberseite festklemmbar sind.
[0005] Die mit Schleifmittel besetzte Unterseite der Schleifblätter weist dann nach unten/außen
und ist beim Aufsetzen des Schleifblattträgers auf ein Werkstück zum Schleifen einsetzbar.
[0006] Zum Festklemmen der Schleifblätter muß der Bediener beide Hände einsetzen, wobei
die Handwerkzeugmaschine möglichst auf einer festen Unterlage aufzulegen ist. Dabei
ist das eine Schleifblattende mit der einem Hand in einen Schlitz zwischen einer geöffneten
Klemmbacke und der Oberseite des Schleifblattträgers einzuführen und die Klemmbacken
mit der anderen Hand geöffnet in Lösestellung zu halten, bis das Schleifblattende
eingeführt ist. Sodann, nach dem Loslassen der Klemmbacke, schließt sich diese durch
Federkraft. Das ist die Klemmposition, in der das Schleifblattende fixiert ist. Dabei
wird das Schleifblatt selbsttätig zu einem gewissen Grad nachgespannt, indem die drehbar
aufgehängte Klemmbacke sich vom Schleifblattende wegzuwälzen sucht und dieses dabei
mitnimmt - bedingt durch eine schiefebene Anpreßfläche auf der Oberseite des Schleifblattträgers.
[0007] Mit dem anderen Schleifblattende ist auf die gleiche Weise zu verfahren, wie mit
dem ersten, wobei Klemmkraft und Nachspannkraft der Klemmmittel begrenzt sind.
[0008] Die gleichen Nachteile gelten auch für das Schleifblattklemmsystem gemäß
US 3 540 161.
Vorteile der Erfindung
[0009] Die erfindungsgemäße Schleifhandwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 hat den Vorteil besonders bequemen, schnellen Klemmens in Verbindung mit straffem
Spannen des Schleifblatts mit nur einer Hand bei vereinfachter Herstellung der Klemmmittel
zu geringeren Kosten mit hoher Gewichtsersparnis. Daraus folgt eine höhere Abtragsleistung
und ein höherer Gesamtwirkungsgrad der Schleifhandwerkzeugmaschine.
[0010] Dadurch, dass das erste Schleifblattende - mit nur einer Hand - in einen selbstöffnenden
Schlitz einführbar und dort selbsttätig klemmbar ist und anschließend das zweite Schleifblattende
- ebenfalls mit nur einer Hand - in die Klemmspanneinrichtung einlegbar und dann bis
an die Reißgrenze gestrafft spannbar ist, ist das Schleifblatt schnell und gegen Fehlbedienung
sicher derart zwischen den beiden Klemmstellen und an der Arbeitsfläche des Schleifträgers
fixierbar, dass es straff gespannt ist und beim Schleifen eine Relativbewegung zwischen
dem Schleifblattträger und dem Schleifblatt weitgehend auszuschließen ist.
[0011] Dadurch, dass der das erste Schleifblattende klemmende Schlitz mittels einer einzigen,
zentralen, leicht auffindbaren Bedientaste zum Lösen des Schleifblatts zu öffnen ist,
ist der Bedienkomfort der Handschleifmaschine besonders hoch.
[0012] Dadurch, dass eines der Klemmittel als Zange ausgestaltet ist, zwischen
deren Spannbacken ein Schleifblattende klemmbar ist und dass die Zange gemeinsam mit dem geklemmten
Schleifblattende um eine Schwenkachse bewegbar und in einer Endposition arretierbar
ist, ist mit einfachen Mitteln ein sicheres Klemmen mit nachfolgendem straffen Spannen
des Schleifblatts bequem und zuverlässig erreichbar.
[0013] Die Zange hat den Vorteil, dass Schleifblätter jeder Dicke mit maximaler Klemmkraft
einspannbar sind, weil durch einen langen Schließweg feinfühlig alle Maßunterschiede
ausgleichbar sind, wobei eine bisher unerreicht hohe Klemmkraft erzielbar ist. Außerdem
kann die Handwerkzeugmaschine mit - in Grenzen - unterschiedlich langen Schleifblättern
bestückt werden, weil auch ein langer Überstand leicht zwischen die offene, halbring-
bzw. bügelartig gestaltete Aktivspannbacke und die Passivspannbacke eintreten kann und bequem darin
unterbringbar ist.
[0014] Dadurch, dass die Passivspannbacke als Well-Federblech ausgestaltet ist, das scharnierartig
um einen Biegebereich verformbar ist und dessen eines Ende biegebalkenartig am Gehäuse
eingespannt ist und dessen freies Ende einen Reibbelag trägt, insbesondere Gummi,
ist die gewünschte flache Federcharakteristik (kleines Kraft/
Weg-Verhältnis) bei extrem kurzer Baulänge der Passiv-Spannbacke platzsparend erreichbar.
[0015] Dadurch, dass die Passivspannbacke vom freien Ende gesehen von rechts nach links zunächst
ansteigend als Sinuskurve mit sich anschließender halber Sinuskurve kleinerer Amplitude
verläuft, ist das Well-Federblech zuverlässig mit der gewünschten Federkraft spannbar.
[0016] Dadurch, dass die Aktivspannbacke Teil eines zweiarmigen Spannhebels ist, dessen
einer Hebelarm als Handgriff dient, der überrastend in der Spannposition lösbar arretierbar
ist, und dadurch, dass dazu die Zange um die Schwenkachse zwischen zwei Endlagen schwenkbar
ist, die die Spann- und Löseposition definieren, ist das Bestücken mit einem Schleifblatt
besonders einfach.
[0017] Dadurch, dass der Spannhebel überrastend über einen nach innen zum Gehäuse hin gekrümmten,
widerhakenartigen Überrasthaken in seine Halteposition zu schwenken ist, ist die Zange
durch senkrechtes Drücken des Spannhebels besonders komfortabel und bediensicher arretierbar
bzw. durch selbstfindendes Drücken zum Gehäuse hin fehlersicher lösbar ist.
[0018] Dadurch, dass sich in der Spannposition der Zange die AktivSpannbacke mit einer durch
Federmittel bestimmbaren Mindestklemmkraft gegenüber der Passivspannbacke abstützt,
ist die Klemmkraft am zu spannenden Schleifblattende durch entsprechende Auswahl der
elastischen Mittel bestimmbar.
[0019] Dadurch, dass die Aktivspannbacke halbringartig gekrümmt ist und die Passivspannbacke
so umgreift, dass sie sich zum Klemmen des Schleifblatts gegen die Außenseite der
Passivspannbacke stützt und diese beim Schwenken in die Spannposition mitnimmt, ist
ein bedienungsfreundlicher Klemm-Spannmechanismus mit verringerter Verletzungsgefahr
beim Schleifblattwechsel bzw. beim Arbeiten mit der Schleifhandwerkzeugmaschine geschaffen,
weil hervorstehende Kanten an der Schleifhandwerkzeugmaschine vermieden werden.
Eine definierte
Federkennlinie der Aktivspannbacke wird mit deren bügel-bzw. bogenförmigen Gestaltung
bei bestimmtem Drahtdurchmesser erreicht, so dass sich in der Spannposition eine maximale
Klemmkraft zwischen den Spannbacken einstellt.
[0020] Dadurch, daß die Passivspannbacke eine durchgehende Längskerbe zum Eintritt der Aktivspannbacke
aufweist, wird die Griffigkeit zwischen Passivspannbacke und Schleifpapierende verbessert
und die Klemmkraft weiter verstärkt.
[0021] Dadurch, dass neben der Zange für das eine Schleifblattende Klemmmittel für das andere
Schleifblattende angeordnet sind, die derart wirken, dass sie das Schleifblatt in
einer Vorzugsrichtung eintreten lassen aber in umgekehrter Richtung nicht ohne gesonderte
Betätigung freigeben, ist mit nur einer Hand das schnelle Klemmen des Schleifblattes
möglich.
[0022] Einhandbedienung bedeutet hier, dass zum Einlegen und Fixieren des Schleifblatts
tatsächlich nur eine einzige Hand aktiv werden muss. Die andere Hand kann dabei allein
die Handwerkzeugmaschine fixieren, z.B. gegen eine Unterlage drücken.
[0023] Dadurch, dass der Klemmbacken aus elastischem, gummiartigem Werkstoff besteht, wird
der Klemm-Servoeffekt mit zunehmendem Spannen des Schleifblattes verstärkt. Dieser
Servoeffekt wird außerdem dadurch verstärkt, dass die Klemmbackenaußenkontur mit geringer
Steigungsänderung progressiv gekrümmt ist.
[0024] Dadurch, dass die Spannbacken aus Blech bzw. Draht bestehen und mit einer Gummibeschichtung
versehen sind, sind sie einfach herstellbar, leicht und funktionssicher.
[0025] Dadurch, dass die Spannzange bzw. die Aktivspanbacke in einer Nut des Gehäuses einlegbar
und mittels einer die Nut teilweise übergreifenden Schraube gegen Verlieren gesichert
ist, ist mit geringem Aufwand eine hohe Funktionssichereit der Zange beim Spannen
des Schleifpapiers erreicht.
[0026] Dadurch, dass die Spannzange waagerecht angeordnet ist und der Eintrittsschlitz weit
zu öffnen ist, wobei er sogar unterhalb der Schleiftellerebene liegen kann, muss das
Schleifblatt zum Einführen in den Schlitz nicht nach oben abgewinkelt bzw. geknickt
werden, sondern kann selbstfindend äußerst bequem, sozusagen "blind", geradeaus locker
eingelegt und anschließend straff gespannt werden.
[0027] Dadurch, dass der Spannhebel etwa 60 mm lang ist und die Aktivbacke etwa 20 mm Hebellänge
hat, ist ein bequemes, sicheres Spannen des Schleifblattes möglich
Zeichnung
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand
zugehöriger Zeichnungen näher erläutert.
[0029] Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schleifhandwerkzeugmaschine mit Spanneinrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht schräg von oben auf den Schleifblattträger einer weiteren Ausführungsform
der Schleifhandwerkzeugmaschine mit Spanneinrichtung,
Fig. 3 die Unteransicht gemäß Figur 2
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schleifhandwerkzeugmaschine
Fig. 5 eine räumliche Darstellung des aus Draht gefertigten Aktivspannbackens als
Einzelheit
Figur 6 ein Aktivspannbackenende als Einzelheit
Figur 7 ein Ausführungsbeispiel des Aktivspannbackenendes
Figur 8 ein anderes Ausführungsbeispiel des Aktivspannbackenendes
Figur 9 ein Ausführungsbeispiel eines Passivspannbackens aus Draht
Figur 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spannzange aus Federdraht und Federblech
und
Figur 11 das Ausführungsbeispiel nach Figur 11 mit geöffneter Spannzange.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0030] Figur 1 zeigt eine Schleifhandwerkzeugmaschine 10 (Schwingschleifer) mit einem Gehäuse
12, das - nicht näher bezeichnet - außen einen Handgriff und innen einen Elektromotor
aufweist. Unten am Gehäuse 12 sitzt ein Schleifblattträger 14, der motorgetrieben
in Schwingung relativ zum Gehäuse 12 versetzbar ist und dadurch mit einem unten an
seiner Arbeitsfläche 15 festgehaltenen Schleifblatt 16 einen Schleifabtrag auf einem
nichtdargestellten Werkstück erzielen kann. Der dabei anfallende Schleifstaub ist
von der Vorderseite 121 zur Hinterseite 122 der Schleifhandwerkzeugmaschine 10 durch
den Absaugstutzen 120 ausblas- bzw. absaugbar. Das Schleifblatt 16 stützt sich dabei
mit seiner Rückseite an der Unterseite des Schleifblattträgers 14 ab.
[0031] Vorn auf der Oberseite 13 des Schleifblattträgers 14 ist ein als zweiarmiger Klemmhebel
20 mit einer Schwenkachse 24 ausgestaltetes Klemmmittel angeordnet. Der Klemmhebel
20 bildet oberhalb der Schwenkachse 24 einen Pendelarm 21 und unterhalb davon einen
Klemmbacken 22. Diese stützt sich mit ihrer säbelförmig gekrümmten Außenkontur 27
an der Rastfläche 23 der Oberseite 13 des Schleifblattträgers 14 ab. Die Schwenkachse
24 des Klemmhebels 20 ist an einem Lagerbock 28 auf der Oberseite des Schleifblattträgers
14 angeordnet.
[0032] Zwischen der Oberseite des Pendelarms 21 und einem nicht näher bezeichneten Widerlager
im Gehäuse 12 stützt sich eine Zugfeder 26 ab, die auch als Schenkelfeder ausgestaltet
sein kann und die den Klemmhebel 20 im Uhrzeigersinn zu schwenken sucht, wobei sie
den Klemmbacken 22 gegen die Rastfläche 23 drückt und damit das Schleifblattende 19
festklemmt.
[0033] Im oberen Bereich trägt der Pendelarm 21 ein einziges als Drucktaste 211 dienendes,
abstehendes Winkelstück. Mit diesem ist der Pendelarm 21 per Finger nach unten bewegbar,
wobei die Zugfeder 26 gespannt wird. Dabei hebt der Klemmbacken 22 von der Rastfläche
23 ab und der Spalt zwischen der Außenkontur 27 und der Rastfläche 23 öffnet sich
so weit, daß das Schleifblattende 19 frei gegeben wird und entnehmbar ist.
[0034] Der Abstand zwischen der Schwenkachse 24 des Klemmhebels 20 und der Rastfläche 23
ist kleiner als der Abstand zwischen der Schwenkachse 24 und dem radial äußersten
Punkt der Außenkontur 27, so dass sich in der durch die Feder 26 vorgespannten Lage
der Spannbacken 22 gegen die Rastfläche 23 auf der Oberseite 13 des Schleifblattträgers
14 abstützt. Dadurch verstärkt sich die Klemmkraft am Schleifblatt 16 proportional
zu den Kräften, die das Schleifblatt 16 entgegen der Einschieberichtung zu lösen versuchen.
[0035] Die Zugfeder 26 ist so gering vorgespannt, dass das Schleifblatt 16 von außen schon
durch leichtes Antippen an die Außenkontur 27 des Klemmbackens 22 diesen entgegen
der Spannrichtung verschiebt, sich den zum Einschieben nötigen Spalt selber schafft
und leicht mit einer Hand ein- und nachschiebbar ist.
[0036] Der Klemmbacken 22 besteht zumindest teilweise aus elastischem, gummiartigem Werkstoff
mit hohem Reibwert, der eine Relativbewegung zwischen Schleifblatt 16 und Klemmbacke
22 einschränkt.
[0037] In Betrachtungsrichtung rechts ist an der Hinterseite 122 des Schleifblattträgers
14 eine als Zange 34 ausgestaltete Klemm-Spanneinrichtung angeordnet. Diese besteht
aus einem Spannhebel 35 mit gewölbtem Aktivspannbacken 36 sowie einem Handgriff 39,
der einen um eine Schwenkachse 40 schwenkbaren zweiarmigen Hebel bildet. Dabei besteht
der Aktivspannbacken 36 aus elastischem Material, z.B. Federstahl. Ebenfalls um die
Schwenkachse 40 schwenkbar ist ein sich beim Spannen des Schleifblatts 16 an der Innenkontur
des Aktivspannbackens 36 abstützender Klemmhebel 37, der den Passivspannbacken 38
bildet. Zwischen den Passiv- 38 und den Aktivspannbacken 36 ist das dem Schleifblattende
19 gegenüberliegende, andere Schleifblattende 17 eingelegt und festgehalten.
[0038] Beim Schwenken der Zange 34 mit dem festgehaltenen Schleifpapierende 17 um die Schwenkachse
40 entgegen dem Uhrzeigersinn vergrößert sich dessen Abstand zum anderen Schleifpapierende
19. Dabei wird das Schleifblatt 16 gestrafft und fest gegen die Unterseite des Scheifblattträgers
14 gezogen. Die Straffung des Schleifblatts 16 wird dabei an der rundgepreßten hinteren
Unterkante 118 des Kissens 18 erkennbar.
[0039] In der Spannposition der Zange 34 nimmt der Spannhebel 35 eine Endlage ein, in der
der Handgriff 39 in der Rastnut 49 des hinteren bzw. seitlichen Rastlappens 48 verrastet
ist. Durch Zurückdrücken des Rastlappens 48 mit dem Daumen bzw. durch Herausschwenken
des Handgriffs 39 entgegen der Feder 50 aus der Rastnut 49 ist der Spannhebel 35 frei
und kann federvorgespannt durch die Feder 42 in seine geöffnete Position zurückschwenken.
Dabei folgt ihm der Passivspannbacken 38 - beaufschlagt durch eine weitere Druckfeder
44 - in eine eigene Endposition. Über diese hinaus schwenkt der Spannhebel 35 federvorgespannt
weiter, bis seine Anschlagfläche 51 an der Oberseite 47 des Passivspannbackens 38
anliegt. In dieser Anschlag-Position ist die Zange 34 weit geöffnet und der Abstand
zwischen dem Aktiv- und Passivspannbacken 36, 38 so groß, dass ein Einschieben des
gestrichelt dargestellten Schleifpapierendes 17 in die Zange 34 quasi blind möglich
ist.
[0040] Die den Passivspannbacken 38 vorspannende Druckfeder 44 bestimmt bzw. begrenzt die
Klemmkraft zwischen dem Aktiv- 36 und dem Passivspannbacken 38.
[0041] Wird zum Schleifblattwechsel der Spannhebel 35 aus seiner Spannposition durch Entrasten
des Spannlappens 48 gelöst und um die Achse 40 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wird der
Abstand zwischen den Klemmpunkten der Schleifpapierenden 17, 19 wieder kürzer, so
dass das Schleifblatt 16 entspannt und somit leicht entnehmbar ist.
[0042] Figur 2 zeigt eine räumliche Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des
Schleifblattträgers 114 bzw. der Schleifhandwerkzeugmaschine 10 gemäß Figur 1 als
Draufsicht schräg von vorn. Auf der Vorderseite 121, in Betrachtungsrichtung rechts,
ist ein Klemmhebel 200 angeordnet, der im wesentlichen dem der Figur 1 entspricht,
allerdings eine gesonderte Betätigungstaste 2110 aufweist, die um eine Drehachse 610
in einem Widerlager 600 schwenkbar gelagert ist und von einer nicht dargestellten
Druckfeder elastisch gegen das nichtdargestellte Gehäuse abgestützt ist.
[0043] Beim Betätigen der Taste 2110 gemäß Bewegungspfeil 333 bewegt sich der oberhalb der
Achse 610 befindliche Teil der Taste 2110 zum Gehäuse hin. Der unterhalb der Achse
610 liegende Teil schwenkt dabei nach außen, wobei er sich am oberen Teil des Klemmhebels
200 abstützt. Dieser wird bei Betätigung der Taste 2110 nach außen im Uhrzeigersinn
verschwenkt, so dass sich der Klemmbacken 220 von der Rastfläche 230 abhebt und ein
dazwischen geklemmtes Schleifblattende entnommen werden kann, weil keine Klemmkraft
mehr wirkt.
[0044] Zum Verständnis der Figur 2 wird auf die wirkungs- und äusgestaltungsgleichen Teile
der Figur 1 verwiesen. Den Bezugsziffern der gleichwirkenden Teile von Figur 2 ist
im Unterschied/Übereinstimmung zu den Bezugszeichen von Figur 1 jeweils deren erste
Ziffer vorgesetzt.
[0045] Der Schleifblattträger 114 trägt in Betrachtungsrichtung links auf seiner Hinterseite
122 eine Zange 334, die im Wesentlichen der in Figur 1 erläuterten Zange 34 entspricht,
jedoch im Detail geändert ausgestaltet ist. Ein Spannhebel 335 zum Schwenken der Zange
334 ist nur auf einer Seite des Schleifblattträgers 114 angeordnet und auf dieser
Seite an einem Anschlag 445 federnd rastbar gelagert.
[0046] Die Zange 334 ist in gespanntem Zustand gezeigt, in dem ihre Klemmstelle bzw. ein
nicht dargestelltes Schleifblattende in größtmögliche Entfernung zum Klemmhebel 200
auf der gegenüberliegenden Seite des Schleifblattträgers 114 geschwenkt ist.
[0047] Figur 3 zeigt die Einzelheiten des Schleifblattträgers 114 gemäß Figur 2 schräg von
hinten unten, wobei die Ausgestaltung des Aktivspannbackens 336 im Zusammenwirken
mit dem Passivspannbacken 338 deutlich wird. Diese stützen sich in der gezeigten Spannposition
aneinander ab und können ein dazwischen geklemmtes, nichtdargestelltes Schleifblattende
weggeschwenkt vom Klemmhebel 200 halten, so dass ein zugehöriges Schleifblatt derart
straff spannbar ist, dass eine Relativbewegung des Schleifblatts gegenüber der Arbeitsfläche
des Schleifblattträgers 114 minimiert ist. Die zuvor zu Figur 1 und 2 erläuterten
Teile des Klemmhebels 200 sind deutlich erkennbar und sollen an dieser Stelle nicht
nochmals erläutert werden.
[0048] Nachfolgend wird das Bestücken der Schleifhandwerkzeugmaschine 10 gemäß Figur 1 mit
einem Schleifblatt 16 erläutert: Die Handschleifmaschine 10 mit geöffneter Zange 334
ist mit einer Hand festzuhalten. Mit der anderen Hand ist das erste Schleifblattende
19 an der Vorderseite Schleifhandwerkzeugmaschine 10 am Klemmhebel 20 einzuführen,
indem es gegen die Außenkontur 27 des Klemmbackens 22 gedrückt wird. Dadurch bildet
sich zwischen dem Klemmbacken 22 und der Rastfläche 23 ein Spalt, in den es eintritt,
ohne daß der Klemmhebel 20 dabei noch gesondert betätigt werden muß. Auch ein nur
kleines eingeschobene Stück des Schleifbandendes ist sofort mit hoher Kraft "automatisch"
am wiederaustreten gehinder, d.h. geklemmt, dass es nur durch Schwenken des Klemmhebels
20 in Löserichtung wieder herausziehbar ist.
[0049] Durch leichte Nachschieben des Schleifblatts 16 wird das Schleifblattende 19 so weit
zwischen die Klemmbacke 22 und die Rastfläche 23 eingeschoben, dass mit etwa 5 mm
dahinter übersteht. Dadurch ist mit verhältnismäßig geringem Aufwand ein straffes
und festes Klemmen des ersten Schleifblattendes 19 an der Vorderseite der Schleifhandwerkzeugmaschine
10 an deren Schleifblattträger 14 zu bewerkstelligen.
[0050] Darauf folgend ist das zweite Schleifblattende 17 in die an der Hinterseite des Schleifblattträgers
14 angeordnete, geöffnete Zange 34 einzuführen und zu arretieren. Dabei wird das Schleifblatt
16 straff gespannt. Da sich der Klemmpunkt der Zange 1334 auf einer Kreisbahn um die
Schwenkachse 410 von der Vorderseite der Schleifhandwerkzeugmaschine 10 wegbewegt,
wird das Schleifblatt 16 gestrafft am Schleifblattträger 140 gehalten und kann so
mit hohem Wirkungsgrad zum Schleifen eingesetzt werden.
[0051] Zur Entnahme des Schleifblatts 16 von der Schleifhandwerkzeugmaschine 10 ist der
Klemmhebel 20 durch Drücken der Taste 211 als waagerechte Verlängerung des Pendelarms
21 gemeinsam mit diesem um die Schwenkachse 24 zu bewegen. Dabei hebt sich der Klemmbacken
22 mit seiner Außenkontur 27 vom Schleifblatt 16 bzw. von der Rastfläche 23 derart
ab, dass aus dem sich vergrößernden Spalt das Schleifblatt 16 ohne weiteres leicht
lösbar herausgezogen werden kann.
[0052] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf den Schleifblattträger 14 einer Schleifhandwerkzeugmaschine
100 mit einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schleifblatt-Spannvorrichtung
340, 500.
[0053] In Betrachtungsrichtung rechts ist die Vorderseite des Schleifblattträgers 14 erkennbar,
wobei auf dessen Oberseite ein Schwenkhebel 500 erkennbar ist, der mit seinen Klemmbacken
510 ein Schleifblattende 155 eines Schleifblatts 150 zur Oberseite des Schleifblattträgers
14 hin nieder drückt und dort festhält. Der Schwenkhebel 500 ist entgegen der Federkraft
einer nicht dargestellten Schenkelfeder in Löserichtung gemäß Bewegungspfeil 560 schwenkbar,
bei deren Erreichen das Schleifblattende 155 unter dem Klemmbacken 510 herausziehbar
ist. Wird der Schwenkhebel 500 an seinem Griffhebel 520 in Betrachtungsrichtung nach
links gemäß dem Bewegungspfeil 550 geschwenkt, wird das Schleifblattende 155 festgeklemmt.
Da der Schwenkhebel 500 dem Schleifpapierende 155 folgt, wenn dieses nach außen gezogen
wird, wird das Schleifblatt dabei zunehmend fester geklemmt.
[0054] Das in Betrachtungsrichtung linke Schleifblattende 155 ist an der Hinterseite der
Schleifhandwerkzeugmaschine 1000 zwischen einer Spannzange 340 festgeklemmt, die aus
einem Aktivbacken 360 und aus einem Passivbacken 380 besteht. Der Aktivspannbacken
360 wird durch einen Drahtbügel 370 gebildet. Dieser Drahtbügel 370 ist etwa halbkreisförmig
gekrümmt - ausgehend von der Schwenkachse 400 in Betrachtungsrichtung nach links verlaufend
- , wobei er von einem radial nach innen gekrümmten Bereich rechtwinklig nach außen
bzw. axial abgebogen, den querstegartigen Aktivspannbacken 360 bildet. Dieser verläuft
parallel zur Hinterquerkante des Schleifblattträgers 14 in einem Abstand zu diesem
und geht auf der anderen Seite, spiegelsymmetrisch zum gebogenen Bereich des Drahtbügels
370 in einen identisch halbkreisförmig gebogenen zweiten Bereich über, der sich mit
seinem hinteren Bereich auf der Oberseite des Schleifblattträgers 14 abstützt.
[0055] Der Federbügel 370 geht von seinem c-förmig gekrümmten Bereich an seinen beiden symmetrischen
Auflagenflächen auf der Oberseite des Schleifblattträgers 14 jeweils etwa rechtwinklig
nach außen gebogen parallel zur Oberfläche des Schleifblattträgers 14 in je einen
Achsstummel 410 über, der jeweils gemeinsam mit je einer Nut 430 zwischen zwei lagerbockartigen
Vorsprüngen 440 eine Schwenklagerung um die Schwenkachse 400 bildet.
[0056] Anschließend an die Achsstummel 410 geht der Drahtbügel 370 jeweils außen in eine
90° Biegung über. Er verläuft auf der in Betrachtungsrichtung vorderen Seite parallel
zur Längsachse 370 des Handschwingschleifers 10 und bildet einen Spannhebel 350 mit
einem Handgriff 390. Auf der in Betrachtungsrichtung hinteren Seite bildet er ein
Dämpfungsstück 355. Dieses stützt sich in der Spannposition der Spannzange 340 vorgespannt
so auf der Oberseite des Schleifblattträgers 14 ab, dass beim Betrieb des Schwingschleifers
10 keine Relativbewegungen zwischen dem Drahtbügel 370 und dem Schleifblattträger
14 auftreten. Damit werden Vibrationen und lästige Geräusche beim Betreiben des Schwingschleifers
10 vermieden.
[0057] Der Spannhebel 350 ist in Spannposition überrastbar am Rasthaken 450 einhängbar.
Dabei stützt sich der querstegartiger Bereich des Aktivspannbackens 360 gegen eine
aus Kunststoff bestehende, besonders griffige, elastische Kontaktfläche 420 des Passivspannbackens
380.
[0058] Die Kontaktfläche 420 des Passivspannbackens 380 wird aus einem gummiartigen Leistenteil
gebildet, dass am äußeren Ende des als Flächenfeder ausgestalteten Passivspannbackens
380 befestigt ist. Der Passivspannbacken 360 verläuft parallel zur Oberfläche des
Schleifblattträgers 14 und ist darauf fixiert, indem er unter das fußartigen Ende
des Schwingkörpers 160 festgeklemmt ist.
[0059] Da der Passivspannbacken 380 als Flächenfeder ausgestaltet ist, benötigt er keine
gesonderten Mittel, wie z.B. ein Gelenk, um die Schwenkachse 400 zu definieren.
[0060] In Betrachtungsrichtung rechts, d.h. vorderseitig trägt der Schleifblattträger 14
ein Schleifblattklemmsystem, dass prinzipiell dem gemäß Figur 1 entspricht. Der einzige
Unterschied besteht darin, dass der Schwenkhebel 500 durch eine nicht dargestellte
Schenkelfeder statt durch eine Zugfeder in seiner Klemmposition vorgespannt wird.
[0061] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung der Aktivspannbacke 360 als aus einem
einzigen Drahtteil gebogenes Element. Dabei ist gut erkennbar, wie der Spannhebel
350 nach erster rechtwinkliger Biegung in den ersten Achsstummel 410 übergeht, von
dort durch zweite rechtwinklige Biegung in den ersten halbkreisförmigen Drahtbügel
370, von diesem durch dritte rechtwinkligen Biegung in den eigentlichen, querstegartigen
Aktivspannbacken 360, von diesem durch vierte rechtwinklige Biegung in den zweiten,
halbkreisförmigen Drahtbügel 370, von diesem durch fünfte rechtwinklige Biegung in
den zweiten Achsstummel 410 und von diesem durch letzte rechtwinklige Biegung in die
als Schwingungsdämpfung dienende Verlängerung 355, die sich vorgespannt gegen die
Oberseite 140 des Schleifblattträgers 14 spannt.
[0062] Figur 6 zeigt eine weitere Variante zur Schwingungsdämpfung des zweiten Drahtbügels
370, der in Spannposition zwischen zwei elastische Dämpfungsbacken 655 elastisch klemmbar
ist, so dass' damit Vibrationen und Geräusche unterdrückt werden. Die Dämpfungsbacken
650 sind auf der Oberseite des Schleifblattträgers 14 angeordnet.
[0063] Figur 7 zeigt eine weitere Variante zur Schwingungsdämpfung des zweiten Drahtbügels
370 durch eine sich außen an deren gewölbten Umfang abstützende Blattfeder 660. Durch
deren Vorspannung wird der Drahtbügel 370 bzw. der Achsstummel 410 gegen den Schleifblattträger
410 gehalten und Vibrationen unterdrückt.
[0064] Figur 8 zeigt eine vierte Variante zur Schwingungsdämpfung des zweiten Drahtbügels
370 durch einen um die äußeren Achsstummel 410 angeordneten Dämpfungsgummis 670, an.dessen
schief angeordneter Schrägfläche 671 sich der Drahtbügel 370 in Spannposition abstützt
und dessen Schwingungen unterdrückt werden.
[0065] Figur 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Passivspannbackens 700 als Einzelheit,
der nicht wie in Figur 4 aus einer Flächenfeder 380, sondern aus einem u-förmigen
Federdrahtstück besteht. Zwischen seinen U-Schenkeln 710 trägt der Passivspannbacken
700 an seinem Bogen ein Verbindungsstück 720 mit einem Kontaktkörper 740 aus Gummi
oder aus Kunststoff, der eine Kontaktfläche 730 zur Anlage des Schleifblattendes und
zum Eingriff des Aktivspannbackens 360 (Fig. 4) bildet. Zur Schwingungsdämpfung trägt
der Passivspannbacken 700 einen aus Kunststoff oder Gummi bestehenden querstegartigen
Verbindungskörper 750, der von den U-Schenkeln 710 durchtreten wird.
[0066] Kreisförmig nach innen gebogene Enden 760 der U-Schenkel 710 bilden Schraubösen,
die entweder von Schrauben oder den fußartigen Unterteilen der Schwingkörper 160 übergriffen
und so am Schleifblattträger 14 festlegbar sind.
[0067] Figur 11 zeigt nahezu identisch mit Figur 1 eine Schleifhandwerkzeugmaschine 10 (Schwingschleifer)
mit einem Gehäuse 12, das - nicht näher bezeichnet - außen einen Handgriff und innen
einen Elektromotor aufweist. Unten am Gehäuse 12 sitzt ein Schleifblattträger 14,
der motorgetrieben in Schwingung relativ zum Gehäuse 12 versetzbar ist und dadurch
mit einem unten an seiner Arbeitsfläche 15 festgehaltenen Schleifblatt 16 einen Schleifabtrag
auf einem nichtdargestellten Werkstück erzielen kann. Der dabei anfallende Schleifstaub
ist von der Vorderseite 121 zur Hinterseite 122 der Schleifhandwerkzeugmaschine 10
durch den Absaugstutzen 120 ausblas-bzw. absaugbar. Das Schleifblatt 16 stützt sich
dabei mit seiner Rückseite an der Unterseite des Schleifblattträgers 14 ab.
[0068] Vorn auf der Oberseite 13 des Schleifblattträgers 14 ist-identisch wie in Figur 1
- ein als zweiarmiger Klemmhebel 20 mit einer Schwenkachse 24 ausgestaltetes Klemmmittel
angeordnet. Zu den weiteren Einzelheiten des Klemmhebels 20 wird hier daher auf die
Beschreibung zu Figur 1 verwiesen.
[0069] In Betrachtungsrichtung rechts ist an der Hinterseite 122 des Schleifblattträgers
14 eine als Zange 34 ausgestaltete Klemm-Spanneinrichtung angeordnet, die von der
gemäß Figur 1 abweicht, indem sie aus selbstfedernden Teilen aus Draht bzw. Federblech
besteht. Sie besteht aus einem Spannhebel 35 mit mehrfach gebogenem bzw. gewölbtem
Aktivspannbacken 36, der prinzipiell mit dem gemäß Figur 5 übereinstimmt nur eine
etwas geänderte Kontur des gewölbten Bereichs hat. Er hat einen Handgriff 39, der
einen um eine durch eine nicht näher bezeichnete Nut auf der Oberseite 13 des Schleifblattträgers
14 gebildete und mittels einer Schraube 510 auf einfache Weise gesicherte Schwenkachse
40 schwenkbaren zweiarmigen Hebel bildet. Dabei besteht der Aktivspannbacken 36 aus
gebogenem Federstahldraht. Ebenfalls um die geometrische Verlängerung der Schwenkachse
40 schwenkbar ist ein sich beim Spannen des Schleifblatts 16 an der Innenkontur des
Aktivspannbackens 36 abstützender Klemmhebel 370 aus Wellfederblech, der den Passivspannbacken
38 bildet. Zwischen den Passiv- 38 und den Aktivspannbacken 36 ist das dem ersten
Schleifblattende 19 gegenüberliegende, andere Schleifblattende 17 eingelegt und festgehalten.
[0070] Beim Schwenken der Zange 34 mit dem festgehaltenen Schleifpapierende 17 um die Schwenkachse
40 entgegen dem Uhrzeigersinn vergrößert sich der Abstand der Schleifpapierenden 17,
19 zueinander. Dabei wird das Schleifblatt 16 gestrafft und fest gegen die Unterseite
des Scheifblattträgers 14 gezogen. Die Straffung des Schleifblatts 16 ist dabei an
der rundgepreßten hinteren Unterkante 118 des Kissens 18 erkennbar.
[0071] In der Spannposition der Zange 34 nimmt der federnde Spannhebel 35 eine Endlage ein,
in der der Handgriff 39 in der Rastnut 49 des seitlichen Rasthakens 48 verrastet ist.
Durch Drücken des Spannhebels 35 zum Gehäuses 12 hin tritt dieser aus der Rastnut
49 und damit frei in seine geöffnete Position zurückschwenkbar. Dabei beaufschlagt
ihn der in eine eigene Endposition zurückfedernde Passivspannbacken 38 und nimmt ihn
mit in die Position "geöffnet". Über diese hinaus ist der Spannhebel 35, bis zu einer
einen weiten Öffnungsschlitz 500 (Fig. 2) zwischen dem Aktiv- und dem Passivspannbacken
36, 38 bildenden Endlage von Hand weiterschwenkbar. In dieser End-Position ist die
Zange 34 weit geöffnet und der Abstand zwischen dem Aktiv- und Passivspannbacken 36,
38 so groß, dass ein Einschieben des gestrichelt dargestellten Schleifpapierendes
17 in die Zange 34 selbstfindend quasi blind möglich ist, ohne dass es aus der Ebene
der Arbeitsfläche 15 weiter nach oben abgenickt bzw. umgebogen werden muss.
[0072] Die den Passivspannbacken 38 selbstspannende Flächenfeder 370 in Gestalt einer anderthalbfachen
Sinuskurve mit zur Einspannstelle kleinem Amplitudenbereich bestimmt bzw. begrenzt
die Klemmkraft zwischen dem Aktiv- 36 und dem Passivspannbacken 38 im gespannten Zustand,
wobei bei einer kurzen Bauweise der Flächenfeder 370 eine sehr große Klemmkraft bei
zugleich guter Scharniergelenkfunktion erreicht wird.
[0073] Wird zum Schleifblattwechsel der Spannhebel 35 aus seiner Spannposition durch Ausrasten
aus dem Spannhaken 48 gelöst und um die Achse 40 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wird
der Abstand zwischen den Klemmpunkten der Schleifpapierenden 17, 19 wieder kürzer,
wobei zugleich das Schleifblatt 16 entspannt aus dem sich öffnenden Schlitz 500 leicht
entnehmbar ist.
[0074] Figur 12 zeigt die waagerecht angeordnete Zange 34 mit der Schleifhandwerkzeugmaschine
10 gemäß Figur 11 geöffnet mit locker eingelegtem Schleifpapierende 17. Durch Schwenken
des Spannhebels 35 entgegen dem Uhrzeigersinn nähert sich die Aktivspannbacke 36 der
Passivspannbacke 38 und nimmt dabei das Schleifpapierende 17 infolge hoher Reibung
am als Verdickung gezeichneten Gummibelag mit in Richtung zur Passivspannbacke 38
und klemmt sie daran fest. Beim weiteren Schwenken der Aktivspannbacke 36 nimmt sie
auf ihrer Schwenkbahn die Passivspannbacke mit dem geklemmten Schleifpapierende 17
mit, strafft so das Schleifblatt 16 und hält es in der gestrafften Position fest,
indem der Spannhebel 35 am Spannhaken 48 verrastet wird. Damit ist die gewünschte
Spannposition des Schleiblatts 16 hergestellt.
[0075] Die erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf die Anordnung eines selbstklemmenden Hebelsystems
auf der der Zange gegenüberliegenden Seite beschränkt, so kann statt dessen auch ein
herkömmliches Klemmhebelsystem mit Federvorspannung angeordnet sein.
1. Schleifhandwerkzeugmaschine, insbesondere Schwingschleifer (10), mit einem Gehäuse
(12) und einem Schleifblattträger (14) sowie mit Klemmmitteln (20, 23; 340, 500) zum
Festhalten entgegengesetzter Schleifblattenden (17, 19; 155) eines am Schleifblatträger
(14) abstützbaren Schleifblatts (16; 150), wobei die Klemmittel (20, 23; 340, 500)
gemeinsam mit einem daran geklemmten Schleifblattende (17, 155) vom anderen, ebenfalls
geklemmten Schleifblattende (19, 155) wegbewegbar sind, so daß das Schleifblatt (16,
150) zuggespannt arretierbar ist, wobei die Klemmmittel (20, 23; 340, 500) aus federelastischem
Material bestehen, wobei eines der Klemmmittel (20, 23; 340, 500) als Zange (34; 340)
ausgestaltet ist und Klemmbacken (36, 38; 360, 380) aufweist, zwischen denen ein Sebleifblattende
(17, 19; 155) klemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (34; 340) mit den Klemmbacken (36, 38; 360,380) sowie gemeinsam mit dem
geklemmten Schleifblattende (17,19; 155) um eine Schwenkachse (40; 400) bewegbar und
in einer ausgeschwenkten Position lösbar arretierbar ist und daß einer der Klemmbacken
(36, 38; 360, 380) als handbetätigbarer Aktivspannbacken (36; 360) und der andere
als mittels des Aktivspannbackens (36;360) betätigbarer und mitschwenkbarer Passivspannbacken
(38; 380) ausgestaltet ist, und daß der Aktivspannbacken (360) ein, insbesondere einstückiges,
Drahtbiegeteil ist, das, insbesondere mit einem Quersteg, einer entsprechenden Fläche
des Passivspannbackens (380) zangenbackenartig zusammenpressbar gegenüber positioniert
ist.
2. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivspannbacken (36; 360) sich beim Schließen gegen den elastisch vorgespannten
Passivspannbacken (38; 380) stützt und diesen - entgegen der elastischen Vorspannung
- in die fixierbare Spannposition mitnimmt, insbesondere schwenkt.
3. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivspannbacken (36; 360) Teil eines zweiarmigen Spannhebels (35; 350) ist,
dessen einer Hebelarm als Handgriff (39; 390) dient, der in seiner Spannposition lösbar
arretierbar ist.
4. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (34; 340) um die Schwenkachse (40; 400) zwischen zwei Endlagen schwenkbar
ist, die deren Spann- und Löscposition definieren.
5. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Aktiv- und Passivspannbacken (36, 38) eine hohe Rauhigkeit und/oder
Griffigkeit besitzen.
6. Schleifhandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß der Passivspannbacken (380) ein federelastisches Teil ist, der mit einem Ende starr
an der Oberseite des Schleifblattträgers (14) angeordnet ist.
7. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Passivspannbacken (380) eine Blattfeder und/oder ein federelastischer Draht ist.
8. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifblatt (150) mit minimaler Verformung zwischen den Aktiv- (360) und den
Passivspannbacke (380) passend spannbar ist.
9. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivspannbacken (360) einen Achsstummel (410) bildet, mit dem er sich in einer
Vertiefung des Schleifblattträgers (14) abstützt und dort die Schwenkachse (400) bildet.
10. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivspannbacken (360) auf einer Seite im Anschluß an den Achsstummel (410) den
Spannhebel (350) bildet und auf der anderer Seite am Ende des anderen Achsstummels
(410) Mittel (370, 650, 660, 670) zur Schwingungsdämpfung aufweist.
11. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Schwingungsdämpfung an einer Verlängerung des Achsstummels (410) zuordenbar
sind und sieb vorgespannt am Schleifblattträger (14) abstützen.
12. Schleifhandwerkzeugmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifblatt (16; 150) zwischen den Klemmbacken (22; 220; 1220; 500) und den
Schleifblattträger (14) einschiebbar ist, wobei der Klemmbacken (22; 220; 1220; 500)
nur durch Berühren mit dem Schleifblatt (16; 150) öffenbar ist, welches - entgegen
der Einschieberichtung bewegt - infolge dieser Bewegung selbsttätig arretierbar ist.
1. Portable sander, in particular orbital sander (10), having a housing (12) and an abrasive
sheet holder (14) and also having clamping means (20, 23; 340, 500) for securing opposite
abrasive sheet ends (17, 19; 155) of an abrasive sheet (16; 150) that is supportable
on the abrasive sheet holder (14), wherein the clamping means (20, 23; 340, 500),
together with an abrasive sheet end (17, 155) clamped thereto, are movable away from
the other, likewise clamped abrasive sheet end (19, 155) such that the abrasive sheet
(16; 150) is lockable in a tensioned manner, wherein the clamping means (20, 23; 340,
500) consist of spring-elastic material, wherein one of the clamping means (20, 23;
340, 500) is configured as a pincer (34; 340) and has clamping jaws (36, 38; 360,
380) between which an abrasive sheet end (17, 19; 155) is clampable, characterized in that the pincer (34; 340) with the clamping jaws (36, 38; 360, 380) and together with
the clamped abrasive sheet end (17, 19; 155) is movable about a pivot axis (40; 400)
and is releasably lockable in a pivoted-out position, and in that one of the clamping jaws (36, 38; 360, 380) is configured as a manually actuable
active clamping jaw (36; 360) and the other is configured as a passive clamping jaw
(38; 380) that is actuable by means of the active clamping jaw (36; 360) and is pivotable
together with the latter, and in that the active clamping jaw (360) is an, in particular integral, bent wire part which
is positioned, in particular with a crosspiece, opposite a corresponding surface of
the passive clamping jaw (380) so as to be pressable together in the manner of a pincer
jaw.
2. Portable sander according to Claim 1, characterized in that the active clamping jaw (36; 360) is supported on closing against the elastically
pretensioned passive clamping jaw (38; 380) and carries along, in particular pivots,
the latter - counter to the elastic pretension - into the fixable clamping position.
3. Portable sander according to Claim 2, characterized in that the active clamping jaw (36; 360) is part of a two-armed clamping lever (35; 350),
one lever arm of which acts as a handle (39; 390) which is releasably lockable in
its clamping position.
4. Portable sander according to Claim 3, characterized in that the pincer (34; 340) is pivotable about the pivot axis (40; 400) between two end
positions which define the clamping and releasing positions thereof.
5. Portable sander according to Claim 4, characterized in that the surfaces of the active and passive clamping jaws (36, 38) have high roughness
and/or grip.
6. Portable sander according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the passive clamping jaw (380) is a spring-elastic part which is arranged with one
end rigidly on the top side of the abrasive sheet holder (14).
7. Portable sander according to Claim 6, characterized in that the passive clamping jaw (380) is a leaf spring and/or a spring-elastic wire.
8. Portable sander according to Claim 7, characterized in that the abrasive sheet (150) is clampable in a fitting manner with minimal deformation
between the active clamping jaw (360) and the passive clamping jaw (380).
9. Portable sander according to Claim 8, characterized in that the active clamping jaw (360) forms a stub (410) by way of which it is supported
in a depression in the abrasive sheet holder (14) and forms the pivot axis (400) there.
10. Portable sander according to Claim 9, characterized in that on one side, adjoining the stub (410), the active clamping jaw (360) forms the clamping
lever (350) and on the other side, at the end of the other stub (410), has means (370,
650, 660, 670) for vibration damping.
11. Portable sander according to Claim 10, characterized in that the means for vibration damping are assignable to an extension of the stub (410)
and are supported on the abrasive sheet holder (14) in a pretensioned manner.
12. Portable sander according to Claim 11, characterized in that the abrasive sheet (16; 150) is introducible between the clamping jaws (22; 220;
1220; 500) and the abrasive sheet holder (14), wherein the clamping jaw (22; 220;
1220; 500) is openable only by contact with the abrasive sheet (16; 150), which -
moved counter to the introduction direction - is automatically lockable as a result
of this movement.
1. Ponceuse manuelle, en particulier ponceuse orbitale (10), comprenant un boîtier (12)
et un porte-lame abrasive (14), ainsi que des moyens de serrage (20, 23 ; 340, 500)
pour fixer des extrémités de lame abrasive opposées (17, 19 ; 155) d'une lame abrasive
(16 ; 150) pouvant être supportée sur le porte-lame abrasive (14), les moyens de serrage
(20, 23 ; 340, 500) pouvant être déplacés conjointement avec une extrémité de lame
abrasive (17, 155) serrée sur ceux-ci à l'écart de l'autre extrémité de lame abrasive
(19, 155) également serrée, de telle sorte que la lame abrasive (16, 150) puisse être
bloquée de manière serrée en traction, les moyens de serrage (20, 23 ; 340, 500) se
composant de matériau élastique à ressort, l'un des moyens de serrage (20, 23 ; 340,
500) étant configuré sous forme de pince (34, 340) et présentant des mâchoires de
serrage (36, 38 ; 360, 380) entre lesquelles peut être serrée une extrémité de lame
abrasive (17, 19 ; 155), caractérisée en ce que la pince (34 ; 340) peut avec les mâchoires de serrage (36, 38 ; 360, 380) et conjointement
avec l'extrémité de lame abrasive serrée (17, 19 ; 155) être bloquée de manière déplaçable
autour d'un axe de pivotement (40 ; 400) et de manière libérable dans une position
ouverte par pivotement et en ce que l'une des mâchoires de serrage (36, 38 ; 360, 380) est configurée sous forme de mâchoire
de serrage active (36 ; 360) pouvant être actionnée à la main et l'autre est configurée
sous forme de mâchoire de serrage passive (38 ; 380) pouvant être actionnée et pivotée
conjointement au moyen de la mâchoire de serrage active (36, 360), et en ce que la mâchoire de serrage active (360) est une pièce cintrée en fil métallique notamment
d'une seule pièce, qui, en particulier avec une nervure transversale, est positionnée
en regard d'une surface correspondante de la mâchoire de serrage passive (380)de manière
à pouvoir être comprimée à la manière d'une mâchoire de pince.
2. Ponceuse manuelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage active (36 ; 360) s'appuie lors de la fermeture contre la
mâchoire de serrage passive (38 ; 380) précontrainte de manière élastique et entraîne,
en particulier fait pivoter, celle-ci dans la position de serrage pouvant être fixée,
à l'encontre de la précontrainte élastique.
3. Ponceuse manuelle selon la revendication 2, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage active (36 ; 360) fait partie d'un levier de serrage à deux
bras (35 ; 350) dont un bras de levier sert de poignée (39 ; 390) qui peut être bloquée
de manière desserrable dans sa position de serrage.
4. Ponceuse manuelle selon la revendication 3, caractérisée en ce que la pince (34 ; 340) peut pivoter autour de l'axe de pivotement (40 ; 400) entre deux
positions d'extrémité qui définissent sa position de serrage et de desserrage.
5. Ponceuse manuelle selon la revendication 4, caractérisée en ce que les surfaces des mâchoires de serrage active et passive (36, 38) possèdent une grande
rugosité et/ou une grande adhérence.
6. Ponceuse manuelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage passive (380) est une pièce élastique à ressort qui est disposée
rigidement avec une extrémité au niveau du côté supérieur du porte-lame abrasive (14).
7. Ponceuse manuelle selon la revendication 6, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage passive (380) est un ressort à lame et/ou un fil élastique
à ressort.
8. Ponceuse manuelle selon la revendication 7, caractérisée en ce que la lame abrasive (150) peut être serrée avec une déformation minimale de manière
ajustée entre la mâchoire de serrage active (360) et la mâchoire de serrage passive
(380).
9. Ponceuse manuelle selon la revendication 8, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage active (360) forme un tronçon d'axe (410) avec lequel elle
s'appuie dans un renfoncement du porte-lame abrasive (14) et forme à cet endroit l'axe
de pivotement (400).
10. Ponceuse manuelle selon la revendication 9, caractérisée en ce que la mâchoire de serrage active (360), sur un côté, à la suite du tronçon d'axe (410),
forme le levier de serrage (350) et de l'autre côté, à l'extrémité de l'autre tronçon
d'axe (410), présente des moyens (370, 650, 660, 670) pour amortir les vibrations.
11. Ponceuse manuelle selon la revendication 10, caractérisée en ce que les moyens pour amortir les vibrations peuvent être associés à un prolongement du
tronçon d'axe (410) et s'appuient de manière précontrainte sur le porte-lame abrasive
(14).
12. Ponceuse manuelle selon la revendication 11, caractérisée en ce que la lame abrasive (16 ; 150) peut être introduite entre les mâchoires de serrage (22
; 220 ; 1220 ; 500) et le porte-lame abrasive (14), la mâchoire de serrage (22 ; 220
; 1220 ; 500) ne pouvant être ouverte que par contact avec la lame abrasive (16 ;
150) qui - déplacée à l'encontre de la direction d'insertion - peut être bloquée automatiquement
du fait de ce déplacement.