[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Einstellung einer Banknotenbearbeitungsmaschine,
bei dem Schwellenwerte von Sensoren für die Erkennung nicht umlauffähiger Banknoten
festgelegt werden.
[0002] Bei bekannten Verfahren für die Einstellung von Banknotenbearbeitungsmaschinen, bei
denen Schwellenwerte von Sensoren für die Erkennung nicht umlauffähiger Banknoten
festgelegt werden, ist es erforderlich, daß ein Bediener geeignete Schwellenwerte
für die Sensoren auswählt und festlegt. Die von dem Bediener festgelegten Schwellenwerte
dienen dann dazu, die zu bearbeitenden Banknoten mittels der Banknotenbearbeitungsmaschine
in umlauffähige und nicht umlauffähige Banknoten zu trennen, wozu die Banknoten von
der Banknotenbearbeitungsmaschine beispielsweise in verschiedene Ausgabefächer sortiert
werden. Aus
EP 0 779 604 A1 und
US 6,012,565 sind zudem Verfahren zur Festlegung von Schwellenwerten für die Erkennung der Echtheit
von Banknoten bekannt.
[0003] Der Nachteil bei den bekannten Verfahren liegt vor allem darin, daß es für den Bediener
sehr kompliziert und aufwendig ist, geeignete Schwellenwerte für die Sensoren der
Banknotenbearbeitungsmaschine festzulegen. Dabei wird beispielsweise von vom Hersteller
der Banknotenbearbeitungsmaschine bereites vorgegebenen Schwellenwerten, die starr
vorgegeben sind, ausgegangen. Probleme entstehen dabei z. B. durch Alterung oder Verschmutzung
der Banknotenbearbeitungsmaschine oder durch Veränderungen bei den zu bearbeitenden
Banknoten. Wird einer oder mehrere der Schwellenwerte vom Bediener auch nur geringfügig
zu hoch festgelegt, werden Banknoten, die eigentlich nicht mehr für den Umlauf geeignet
sind, von der Banknotenbearbeitungsmaschine als umlauffähig eingestuft. Wird jedoch
einer oder mehrere der Schwellenwerte vom Bediener auch nur geringfügig zu niedrig
festgelegt, werden Banknoten, die eigentlich für den Umlauf geeignet sind, von der
Banknotenbearbeitungsmaschine als nicht mehr umlauffähig eingestuft. Somit werden
die zu bearbeitenden Banknoten nicht in der vom Bediener gewünschten Weise in umlauffähige
und nicht umlauffähige Banknoten getrennt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren für die Einstellung
einer Banknotenbearbeitungsmaschine anzugeben, bei dem Schwellenwerte von Sensoren
für die Erkennung nicht umlauffähiger Banknoten festgelegt werden, ohne daß ein Bediener
eingreifen muß, bzw. ohne daß ein Bediener die Schwellen auswählen oder festlegen
muß.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0006] Bei einem Verfahren für die Einstellung einer Banknotenbearbeitungsmaschine, bei
dem Schwellenwerte von Sensoren für die Erkennung von aufgrund von Verschmutzung und/oder
Beschädigung nicht umlauffähiger Banknoten von einer Steuereinrichtung festgelegt
werden, wird dabei davon ausgegangen, daß die Steuereinrichtung gespeicherte Daten
der Sensoren daraufhin analysiert, wie stark die Verschmutzung und/oder die Beschädigung
der einzelnen ausgewählten Banknoten ist, und anhand dieser Analyse die Daten einer
vorgegebenen Anzahl von ausgewählten Banknoten für die Festlegung des mindestens einen
Schwellenwerts verwendet, welche die stärkste Verschmutzung und/oder Beschädigung
aufweisen.
[0007] Der Vorteil der Erfindung ist dabei insbesondere darin zu sehen, daß ein Bediener
der Banknotenbearbeitungsmaschine die Schwellenwerte der Sensoren jederzeit ohne komplizierte
Einstellvorgänge dadurch ändern kann, daß er umlauffähige und nicht umlauffähige Banknoten
bereitstellt und eine Rate für nicht umlauffähige Banknoten eingibt. Die umlauffähigen
und nicht umlauffähigen Banknoten werden dabei von der Banknotenbearbeitungsmaschine
in einem besonderen Bearbeitungsmodus bearbeitet und der oder die Schwellenwerte werden
entsprechend der Banknoteneigenschaften der umlauffähigen und nicht umlauffähigen
Banknoten automatisch von der Banknotenbearbeitungsmaschine bzw. deren Steuereinrichtung
festgelegt. Da die Bearbeitung der Auswahl von umlauffähigen und nicht umlauffähigen
Banknoten durch die Banknotenbearbeitungsmaschine in der Weise erfolgt, wie sie dem
Bediener auch von allen anderen Bearbeitungsvorgängen bzw. Bearbeitungsmodi her bekannt
ist, wird ein äußerst einfaches Verfahren für die Festlegung der Schwellenwerte zur
Verfügung gestellt, das ohne jeglichen Eingriff oder ohne jegliche Steuerung durch
den Bediener durchgeführt wird.
[0008] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand einer Figur.
[0009] Die einzige Figur zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Banknotenbearbeitungsmaschine
für die Durchführung eines Verfahrens zur Einstellung einer Banknotenbearbeitungsmaschine,
bei dem Schwellenwerte von Sensoren für die Erkennung nicht umlauffähiger Banknoten
festgelegt werden.
[0010] In der Figur ist eine Banknotenbearbeitungsmaschine 1 dargestellt, die ein Eingabefach
20 aufweist, in welches zu bearbeitende Banknoten 10 eingelegt werden können, d. h.
Banknoten, die in umlauffähige und nicht umlauffähige Banknoten getrennt werden sollen.
Die Banknoten 10 werden, eine nach der anderen, einzeln von einem Vereinzeler 25 erfaßt
und an ein Transportsystem 30 übergeben. Das Transportsystem 30 transportiert die
einzelnen Banknoten durch eine Meßeinrichtung 41.
[0011] Die Meßeinrichtung 41 enthält mindestens einen Sensor, dessen Signal einen Rückschluß
auf den Zustand der jeweiligen Banknote erlaubt, um eine Beurteilung und Einstufung
der Banknote als umlauffähig oder nicht umlauffähig vornehmen zu können. Bei dem oder
den Sensoren der Meßeinrichtung 41 kann es sich beispielsweise um optische Sensoren
sowie geeignete Lichtquellen handeln, wobei die Sensoren von der jeweiligen Banknote
reflektiertes oder durch die jeweilige Banknote transmittiertes Licht erfassen, z.
B. Licht einer bestimmten Wellenlänge oder eines bestimmten Wellenlängenbereichs.
Weitere Sensoren können beispielsweise akustische und/oder mechanische und/oder thermische
und/oder magnetische und/oder elektrische Eigenschaften der jeweiligen Banknote auswerten.
Mittels der genannten Sensoren sind z. B. Aussagen möglich, ob die jeweilige Banknote
verschmutzt oder beschädigt ist, oder ob sie Fremdkörper wie Klammern oder Klebestreifen
aufweist, welche die Umlauffähigkeit der jeweiligen Banknote beeinflussen.
[0012] Mittels der von der Meßeinrichtung 41 zur Verfügung gestellten Signale bestimmt eine
Steuereinrichtung 40, die z. B. von einem Mikroprozessor mit zugehörigem Speicher
gebildet werden kann, ob es sich bei der jeweiligen Banknote um eine umlauffähige
oder eine nicht umlauffähige Banknote handelt. Dazu vergleicht die Steuereinrichtung
40 die von der Meßeinrichtung 41 zur Verfügung gestellten Signale mit vorgegebenen
Schwellenwerten, die z. B. im Speicher der Steuereinrichtung 40 gespeichert sind.
[0013] In Abhängigkeit vom durch die Steuereinrichtung 40 festgestellten Zustand der Banknote
steuert die Steuereinrichtung 40 Weichen 31 und 33 im Transportsystem 30 an, um beispielsweise
umlauffähige Banknoten in einem ersten Ausgabefach 32 und nicht umlauffähige Banknoten
in einem zweiten Ausgabefach 34 abzulegen. Weitere Weichen bzw. Ausgabefächer können
im Transportsystem 30 der Banknotenbearbeitungsmaschine 1 vorgesehen sein und sind
durch eine Fortsetzung 35 angedeutet.
[0014] Eine mit der Steuereinrichtung 40 verbundene Ein-/ Ausgabeeinrichtung 45, die z.
B. aus einer Tastatur und einer Anzeige bestehen kann, wird für die Bedienung der
Banknotenbearbeitungsmaschine 1 durch einen Bediener verwendet. Dabei können mittels
der Tastatur Befehle eingegeben oder Bearbeitungsmodi ausgewählt werden und mittels
der Anzeige können Bearbeitungsergebnisse angezeigt werden oder der Bediener kann
mittels Anweisungen dazu aufgefordert werden, bestimmte Handlungen vorzunehmen.
[0015] Für die Einstellung oder die Auswahl von einem oder mehreren Schwellenwerten für
nicht umlauffähigen Banknoten wählt der Bediener eine beliebige Menge von Banknoten
aus, die er als nicht umlauffähig einstuft, d. h. diese Banknoten weisen Auffälligkeiten
wie Verschmutzung, Beschädigungen, Klammern, Klebestreifen usw. auf. In gleicher Weise
wählt der Bediener eine beliebige Menge Banknoten aus, die er als umlauffähig einstuft,
d. h. diese Banknoten weisen z. B. allenfalls eine geringe Verschmutzung und/oder
Beschädigung auf, die als nicht störend empfunden wird.
[0016] Mittels der Ein-/ Ausgabeeinrichtung 45 wählt der Bediener einen Betriebsmodus der
Banknotenbearbeitungsmaschine 1 aus, in dem der eine oder die mehreren Schwellenwerte
für die Bestimmung der Umlauffähigkeit festgelegt werden können.
[0017] Der Bediener gibt mittels der Ein-/ Ausgabeeinrichtung 45 eine Rate für die als nicht
umlauffähig eingestuften Banknoten, z. B. in Prozent, an. Werden beispielsweise 10
% der Banknoten vom Bediener als nicht umlauffähig eingestuft, wird dieser Wert vom
Bediener eingegeben.
[0018] Gesteuert von der Steuereinrichtung 40 wird der Bediener dann beispielsweise von
der Ein-/ Ausgabeeinrichtung 45 dazu aufgefordert umlauffähige und nicht umlauffähige
Banknoten in das Eingabefach 20 einzulegen. Die Banknoten werden einzeln vom Vereinzeler
25 erfaßt und an das Transportsystem 30 übergeben. Die Meßeinrichtung 41, bzw. der
oder die in ihr enthaltenen Sensoren, ermittelt für die jeweilige Banknote repräsentative
Signale, welche an die Steuereinrichtung 40 übertragen werden. Die Daten der Signale
der Meßeinrichtung 41 können in dem Speicher der Steuereinrichtung 40 in unveränderter
Form gespeichert werden. Ebenso ist es möglich, daß die Signale der Meßeinrichtung
41 von der Steuereinrichtung 40 verarbeitet werden, wobei die Daten des bei der Verarbeitung
erhaltenen Ergebnisses gespeichert werden. Die bearbeiteten Banknoten werden, unter
Steuerung der Steuereinheit 40, von dem Transportsystem 30 beispielsweise in das zweite
Ausgabefach 34 transportiert.
[0019] Auf der Grundlage der gespeicherten Daten der umlauffähigen und der nicht umlauffähigen
Banknoten bestimmt die Steuereinrichtung 40 einen oder mehrere Schwellenwerte für
den oder die Sensoren der Meßeinrichtung 41. Dabei werden die im Speicher der Steuereinrichtung
40 gespeicherten Daten aller ausgewählten Banknoten von der Steuereinrichtung 40 analysiert,
wie stark z. B. die Verschmutzung und/oder die Beschädigung usw. der einzelnen Banknoten
ist. Anhand dieser Analyse werden die Daten der 10 % der ausgewählten Banknoten für
die Bestimmung oder Auswahl des oder der Schwellenwerte verwendet, welche die stärkste
Verschmutzung und/oder Beschädigung usw. aufweisen.
[0020] Bei der Festlegung des oder der Schwellwerte durch die Steuereinrichtung 40 kann
es vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung 40 den oder die Schwellenwerte aus den
gespeicherten Daten bestimmt und für die spätere Verwendung in ihrem Speicher speichert.
Es kann aber auch vorgesehen sein, daß eine Vielzahl von Schwellenwerten bereits zuvor
bestimmt und im Speicher gespeichert wurde, z. B. bei der Herstellung der Banknotenbearbeitungsmaschine
1. In diesem Fall werden durch die Steuereinrichtung 40 der oder die vorhandenen Schwellenwerte
ausgewählt, die den gespeicherten Daten am besten entsprechen.
[0021] Nachdem der oder die Schwellenwerte bestimmt oder ausgewählt wurden, können die im
Speicher der Steuereinrichtung 40 gespeicherten Daten gelöscht werden. Bei einer späteren
Bearbeitung von Banknoten, d. h. bei einer Trennung von Banknoten in nicht umlauffähige
und umlauffähige Banknoten wird dann von der Banknotenbearbeitungsmaschine 1 der oder
die im Speicher der Steuereinrichtung 40 gespeicherten bzw. augewählten Schwellenwerte
verwendet.
[0022] Um die sichere Trennung von umlauffähigen und nicht umlauffähigen Banknoten sicherzustellen,
müssen für jede Sorte von Banknoten eigene Schwellenwerte bestimmt bzw. ausgewählt
werden, da jede Sorte von Banknoten eigene physikalische Eigenschaften aufweist, die
sich in der Regel stark von Banknoten einer anderen Sorte unterscheiden. Dies bedeutet,
daß die oben beschriebene Bestimmung von Schwellenwerten mittels nicht umlauffähigen
sowie umlauffähigen Banknoten für jede Stückelung jeder Währung durchgeführt werden
muß, die mit der Banknotenbearbeitungsmaschine 1 bearbeitet werden soll. Entsprechend
wird bei einer späteren Bearbeitung von Banknoten zuerst die Sorte der zu bearbeitenden
Banknoten vom Bediener festgelegt oder durch die Banknotenbearbeitungsmaschine 1 ermittelt,
um den oder die zugehörigen Schwellenwerte für die Trennung der zu bearbeitenden Banknoten
in umlauffähige und nicht umlauffähige Banknoten vornehmen zu können.
[0023] Die oben beschriebene Menge der ausgewählten Banknoten muß mindestens eine nicht
umlauffähige und mindestens eine umlauffähige Banknote umfassen. Bessere Ergebnisse
bei der Bestimmung oder Auswahl der Schwellenwerte für die Trennung von Banknoten
in umlauffähige und nicht umlauffähige Banknoten werden jedoch erzielt, falls jeweils
eine größere Anzahl von umlauffähigen und nicht umlauffähigen Banknoten ausgewählt
und im Betriebsmodus für die Festlegung des oder der Schwellenwerte von der Banknotenbearbeitungsmaschine
1 bearbeitet wird.
[0024] Weiterhin ist es möglich, neben der beschriebenen Unterscheidung von umlauffähigen
und nicht umlauffähigen Banknoten, weitere Unterscheidungen vorzunehmen, die vom Zustand
der Banknoten abhängen. Beispielsweise können zusätzliche Schwellenwerte für Banknoten
festgelegt werden, die für einen Verwendung in einem Geldausgabeautomaten geeignet
sind. Derartige Banknoten müssen in der Regel höhere Ansprüche hinsichtlich ihres
Zustands erfüllen, als allgemein umlauffähige Banknoten.
[0025] Ebenso soll unter dem Begriff Schwellenwert nicht nur ein für einen oder mehrere
der Sensoren der Meßeinrichtung 41 fest vorgegebener Wert verstanden werden. Vielmehr
können auch Funktionen, Interpolationen, Approximationen usw. vorgesehen werden, welche
eine Trennfunktion beschreiben, die es erlaubt, die zu untersuchenden Banknoten in
gewünschter Weise zu trennen.
1. Verfahren für die Einstellung einer Banknotenbearbeitungsmaschine (1), bei dem Schwellenwerte
von Sensoren (41) für die Erkennung von aufgrund von Verschmutzung und/oder Beschädigung
nicht umlauffähiger Banknoten durch eine Steuereinrichtung (40) festgelegt werden,
mit den Schritten:
- Auswählen von mindestens einer umlauffähigen Banknote,
- Auswählen von mindestens einer nicht umlauffähigen Banknote,
- gemeinsames Bearbeiten der ausgewählten Banknoten mittels der Banknotenbearbeitungsmaschine,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Vorgeben einer Rate für nicht umlauffähige Banknoten mittels einer Ein-/ Ausgabeeinrichtung
(45),
- Speichern der bei der Bearbeitung der Banknoten erzeugten Daten mindestens eines
der Sensoren (41),
- Festlegen mindestens eines Schwellenwerts für den mindestens einen Sensor (41),
durch Auswerten der gespeicherten Daten des mindestens einen Sensors (41) durch die
Steuereinrichtung (40), wobei die Steuereinrichtung (40) analysiert, wie stark die
Verschmutzung und/oder die Beschädigung der einzelnen ausgewählten Banknoten ist,
und anhand dieser Analyse die Daten einer der vorgegebenen Rate entsprechenden Anzahl
von ausgewählten Banknoten für die Festlegung des mindestens einen Schwellenwerts
verwendet, welche die stärkste Verschmutzung und/oder Beschädigung aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des mindestens einen Schwellenwerts durch Bestimmen des Schwellenwerts
erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des mindestens einen Schwellenwerts durch Auswahl des Schwellenwerts
aus einer Vielzahl von vorgegebenen Schwellenwerten erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rate der umlauffähigen statt der Rate der nicht umlauffähigen Banknoten angegeben
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren für jede Sorte von Banknoten durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiterer Schwellenwert für umlauffähige und/oder nicht umlauffähige
Banknoten festgelegt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine weitere Schwellenwert für Banknoten festgelegt wird, die für
Geldausgabeautomaten geeignet sind.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Schwellenwert von einer Trennfunktion gebildet wird.
9. Banknotenbearbeitungsmaschine für die Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
1. A method for adjusting a banknote processing machine (1), wherein threshold values
of sensors (41) for recognizing banknotes unfit for circulation due to soiling and/or
damage are defined by a control device (40),
having the steps of:
- selecting at least one banknote fit for circulation,
- selecting at least one banknote unfit for circulation,
- jointly processing the selected banknotes by means of the banknote processing machine,
characterized by the steps of:
- specifying a rate for banknotes unfit for circulation by means of an input/output
device (45),
- storing the data of at least one of the sensors (41) produced during the processing
of the banknotes,
- defining at least one threshold value for the at least one sensor (41) by evaluating
the stored data of the at least one sensor (41) by the control device (40), wherein
the control device (40) analyzes how great the soiling and/or the damage of the individual
selected banknotes is, and, on the basis of this analysis, employs for defining the
at least one threshold value the data of a number of selected banknotes which have
the greatest soiling and/or damage, said number corresponding to the specified rate.
2. The method according to claim 1, characterized in that the definition of the at least one threshold value is effected by determining the
threshold value.
3. The method according to claim 1, characterized in that the definition of the at least one threshold value is effected by selecting the threshold
value from a multitude of given threshold values.
4. The method according to claim 1, characterized in that the rate of the banknotes fit for circulation is stated instead of the rate of those
unfit for circulation.
5. The method according to any of claims 1 to 4, characterized in that the method is carried out for each kind of banknote.
6. The method according to any of claims 1 to 5, characterized in that at least one further threshold value is defined for banknotes fit for circulation
and/or those unfit for circulation.
7. The method according to claim 6, characterized in that the at least one further threshold value is defined for banknotes that are suitable
for automatic cash dispensers.
8. The method according to any of claims 1 to 7, characterized in that the at least one threshold value is formed by a discriminant function.
9. A banknote processing machine for carrying out the method according to any of claims
1 to 8.
1. Procédé de réglage d'une machine de traitement de billets de banque (1) dans lequel
des valeurs seuils de capteurs (41) pour la reconnaissance de billets de banque impropres
à la circulation en raison de salissures et/ou de détériorations sont définies par
un dispositif de commande (40), comprenant les étapes :
- sélection d'au moins un billet de banque propre à la circulation,
- sélection d'au moins un billet de banque impropre à la circulation,
- traitement commun, au moyen de la machine de traitement de billets de banque, des
billets de banque sélectionnés,
caractérisé par les étapes :
- préétablissement, au moyen d'un dispositif d'entrée /de sortie (45), d'un taux pour
billets de banque impropres à la circulation,
- mémorisation des données d'au moins un des capteurs (41) générées lors du traitement
de billets de banque,
- définition, par évaluation des données mémorisées du au moins un capteur (41) par
le dispositif de commande (40), d'au moins une valeur seuil pour le au moins un capteur
(41), cependant que le dispositif de commande (40) analyse le degré de salissure et/ou
de détérioration des billets de banque individuels sélectionnés et, à l'aide de cette
analyse, utilise pour la définition de la au moins une valeur seuil les données d'un
nombre, correspondant au taux préétabli, de billets de banque sélectionnés qui présentent
la salissure et/ou détérioration la plus importante.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la définition de la au moins une valeur seuil a lieu par détermination de la valeur
seuil.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la définition de la au moins une valeur seuil a lieu par sélection de la valeur seuil
à partir d'une pluralité de valeurs seuils prédéterminées.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le taux des billets de banque propres à la circulation est indiqué au lieu du taux
de ceux qui sont impropres à la circulation.
5. Procédé selon une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que le procédé est exécuté pour chaque sorte de billets de banque.
6. Procédé selon une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins une autre valeur seuil est définie pour des billets de banque propres à la
circulation et/ou impropres à la circulation.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la au moins une autre valeur seuil est définie pour des billets de banque qui sont
adaptés à des distributeurs automatiques de billets.
8. Procédé selon une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que la au moins une valeur seuil est constituée par une fonction de séparation.
9. Machine de traitement de billets de banque (1) destinée à l'exécution du procédé selon
une des revendications de 1 à 8.