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EP 1 523 899 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
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Anmeldetag: 30.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schneiderlineal für Stoffzuschnitte
Square used in clothing manufacturing
Equerre utilisée pour la fabrication de vêtements
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
17.10.2003 DE 20315972 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.2005 Patentblatt 2005/16 |
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Patentinhaber: William Prym GmbH & Co. KG |
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52224 Stolberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Köhler, Astrid
52078 Aachen (DE)
- Mojert, Isabelle
52222 Stolberg (DE)
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Vertreter: Mentzel, Norbert |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Mentzel
Dipl.-Ing. Ludewig,
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 110 504 FR-A- 429 953
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DE-C- 853 133 US-A- 4 524 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Schneiderlineal der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art.
[0002] Ein solches Schneiderlineal ist aus der
DE 853 133 C bekannt. Dort sind in der Dreieckfläche drei bogenförmige Schlitze eingelassen, von
denen der eine eine Armlochkurve, ein anderer eine Hüftkurve und der letzte eine Halslochkuve
bestimmen. Die Hypotenuse der Dreieckfläche besitzt eine Fassonkurve. Die Schlitze
sind sehr schmal und erlauben daher nur die Nutzung als Markierungshilfe. Für den
Einsatz von Schneidwerkzeugen sind sie nicht geeignet.
[0003] Die
CH 110 504 A zeigt einen Zeichnungswinkel zur Erstellung von technischen Zeichnungen in Form eines
gleichschenkligen Dreiecks mit einem Durchbruch. Es sind parallele Rillen angeordnet
mit Durchbrechungen, die gewünschten Strichlängen entsprechen. Die Anwendung dieses
Lineals im Schneiderhandwerk ist weder vorgesehen noch möglich.
[0004] Aus der
US 4,524,522 A ist ein Lineal bekannt, dessen obere Begrenzung aus einer konvexen und konkaven Kurve
bestehen. In der Fläche des Lineals sind zur Bestimmung von Knopflöchern unterschiedlich
lange Schlitze vorgesehen, die Markierungshilfen aufnehmen und bei ihrer Nutzung begrenzen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das im Oberbegriff des Anspruches 1 genannte
Schneiderlineal weiter zu verbessern. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch
1 angegebenen Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0006] Der dreieckförmige Durchbruch inmitten der Dreieckfläche erleichtert nicht nur die
Handhabung, sondern kann wegen seiner definierten Position zu den Katheten der Dreiecksfläche
als definierte Normal-Saumzugabe genutzt werden. Die Rundungen des Durchbruches haben
die Funktion als Markierungen für Kurven von aufgesetzten Taschen zu dienen. Die konkav
gebogene Außenkante der Hypotenuse hat eine Doppelfunktion. Ein erstes Kurvenstück
dient für einen Hüftbogen. Ein zweites Kurvenstück der Hypotenuse dagegen bestimmt
den Taillen- oder Beinverlauf im Zuschnitt. Weil die beiden Kurvenstücke an der Hypotenusen-Kante
sitzen, ist der Einsatz von Schneidwerkzeugen möglich. Die angrenzenden Bereiche der
Dreiecksfläche außerhalb des Durchbruchs sind frei und dienen zur Anordnung geradliniger
Markierungen, die parallel zu der einen Kathete verlaufen. Diese Markierungen bestimmen
definierte, zueinander unterschiedliche Saumzugaben im Stoffzuschnitt. Damit ist eine
vielfache Nutzung des erfindungsgemäßen Schneiderlineals möglich.
[0007] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung. In der Zeichnung ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Figur zeigt schematisch die Draufsicht
auf ein erfindungsgemäß ausgebildetes Schneiderlineal in verkleinertem Maßstab.
[0008] Das erfindungsgemäße Schneiderlineal besteht aus einer Dreiecksfläche 10 mit einem
rechten Winkel an der einen Dreieckspitze 15. Es handelt sich dabei um ein ungleichschenkeliges
Dreieck. Dadurch entstehen in der Dreiecksfläche 10 eine lange Außenkante 12 an der
einen Kathete, eine kurze Außenkante 13 an der anderen Kathete und schließlich eine
konkav gebogene Außenkante 14 an der Hypotenuse der Dreiecksfläche 10. Mindestens
eine der beiden kathetenseitige Außenkanten 12, 13 ist mit einem aufgedruckten Längenmaßstab
16 bzw. 17 versehen. Diese Längenmaßstäbe 16 und/oder 17 haben die Funktion eines
Maßbands.
[0009] Zur besseren Griffigkeit ist inmitten der Dreiecksfläche ein dreieckförmiger Durchbruch
18 eingebracht. Wegen der Bogenführung der hypotenusenseitigen Bogenkante 14 entsteht,
der kurzen Kathete 13 gegenüberliegend, eine lineare Endkante 19, die an der dritten
Dreiecksspitze 40 beginnt und vorzugsweise rechtwinklig zur langen Kathete 12 verläuft.
Diese Endkante 19 liegt der kurzen Kathete 13 gegenüber. Die gebogene Hypotenuse 14
ist eine Standardkurve für einen Hüftbogen oder für einen Taillenverlauf oder einen
Beinverlauf od. dgl..
[0010] Das erfindungsgemäße Schneiderlineal kann gleichzeitig eine Fülle weiterer Funktionen
übernehmen, die aus der Zeichnung zu entnehmen sind.
[0011] Inmitten der Dreieckfläche 10 ist mindestens ein bogenförmiger Schlitz 20 eingelassen,
der einen stärker gekrümmten Kurvenverlauf als die bogenförmige Außenkante 14 aufweist.
Der Schlitz 20 dient zur Führung eines darin einzusteckenden Schneidwerkzeugs und/oder
eines Markierungsstifts. Der Schlitz 20 fungiert somit als Zuschnitthilfe für einen
anderen Kurvenverlauf im Stoffzuschnitt, z.B. für den Hosenschritt, für die Armkugel
oder für die Ärmelausschnitte.
[0012] In dem leistenförmigen Endstück 21 der Dreiecksfläche 10, welches bei der genannten
Endkante 19 beginnt und sich in Richtung des Durchbruchs 18 erstreckt, sind zwei weitere
Elemente beim erfindungsgemäßen Schneiderlineal angeordnet. Es gibt zunächst eine
Schar 22 von Schlitzen 23, die vorzugsweise zueinander parallel verlaufen. Diese Schlitze
23 fungieren als Abstandsmarkierungen zur Bestimmung von Falten, Knopfabständen od.
dgl., in dem Stoffzuschnitt.
[0013] Das andere Hilfsmittel in dem Endstück 21 besteht aus mehreren Spaltabschnitten 24
bis 27. Es sind zwar verschiedene Spaltbreiten denkbar, doch besitzen im vorliegenden
Fall alle Spaltabschnitte 24 bis 27 die gleiche Spaltbreite 28. In jedem Fall ist
aber eine unterschiedliche Spaltlänge 29.1 bis 29.4 vorgesehen. Außerdem empfiehlt
es sich, den Spaltabschnitt im wesentlichen miteinander linear auszurichten und dabei
in Längsverlaufsrichtung des leistenförmigen Endstücks 21 zu orientieren. Diese Spaltabschnitte
24 bis 27 dienen zur Herstellung von Paspel-Knopflöchern unterschiedlicher Größe im
Stoffzuschnitt.
[0014] Ferner ist das erfindungsgemäße Schneiderlineal mit Markierungslinien 31 bis 33 versehen,
die sowohl untereinander als auch zur kathetenseitigen Außenkante 13 parallel verlaufen.
Sie bestehen aus mehreren hintereinander liegenden Linienabschnitten 30, die voneinander
beabstandet sind. Die erste Markierungslinie 31 ist in Abstand von 2 cm, die zweite
32 in Abstand von 3 cm und schließlich die dritte 33 in einem 4 cm-Abstand von der
Kathetenkante 13 entfernt. Es versteht sich natürlich, dass die Markierungslinien
auch in beliebigen anderen Schritten von der Kante 13 entfernt sein könnten. Die Markierungslinien
31 bis 33 dienen als Saumzugaben im zu verarbeitenden Stoffzuschnitt.
[0015] Schließlich ist die Dreiecksfläche 10 mit mehreren Kreisausschnitten 34 bis 38 versehen,
die einen zueinander unterschiedlichen Durchmesser 39.1 bis 39.5 aufweisen. Die Kreisausschnitte
34 bis 38 fungieren als Markierungshilfen im Stoffzuschnitt.
Bezugszeichenliste :
[0016]
- 10
- Dreiecksfläche
- 11
- erste Dreiecksspitze von 10
- 12
- lange Kathete von 10
- 13
- kurze Kathete von 10
- 14
- konkav gebogene Hypotenuse von 10
- 15
- rechtwinkelige zweite Dreiecksspitze
- 16
- Längenmaßstab bei 12
- 17
- Längenmaßstab bei 13
- 18
- dreieckförmiger Durchbruch in 10
- 19
- zusätzliche Endkante an 10
- 20
- bogenförmiger Schlitz in 10
- 21
- leistenförmiges Endstück von 10
- 22
- Schar von 23
- 23
- Schlitz
- 24
- größter Spaltabschnitt
- 25
- zweitgrößter Spaltabschnitt
- 26
- zweitkleinster Spaltabschnitt
- 27
- kleinster Spaltabschnitt
- 28
- Spaltbreite von 24 bis 27
- 29.1
- Spaltlänge von 24
- 29.2
- Spaltlänge von 25
- 29.3
- Spaltlänge von 26
- 29.4
- Spaltlänge von 27
- 30
- Linienabschnitte von 31 bzw. 32
- 31
- erste Markierungslinie
- 32
- zweite Markierungslinie
- 33
- dritte Markierungslinie
- 34
- größter Kreisausschnitt
- 35
- zweitgrößter Kreisausschnitt
- 36
- mittlerer Kreisausschnitt
- 37
- zweitkleinster Kreisausschnitt
- 38
- kleinster Kreisausschnitt
- 39.1
- Durchmesser von 34
- 39.2
- Durchmesser von 35
- 39.3
- Durchmesser von 36
- 39.4
- Durchmesser von 37
- 39.5
- Durchmesser von 38
- 40
- dritte Dreiecksspitze
1. Schneiderlineal für Stoffzuschnitte, bestehend aus einer rechtwinkeligen Dreiecksfläche
(10)
mit wenigstens einem bogenförmigen Schlitz (20) inmitten der Dreiecksfläche (10),
der zur Führung eines Markierungsstifts dient,
wobei der Schlitz (20) als Ausführungshilfe für einen definierten Kurvenverlauf vom
auszuführenden Schnitt im Stoffzuschnitt dient,
mit einer konkav gebogenen Außenkante (14) anstelle der Hypotenuse der Dreiecksfläche
(10),
mit einem Längenmaßstab (16; 17) an wenigstens einer der beiden Katheten (12, 13)
der Dreiecksfläche (10)
und mit mindestens einer linienförmigen Markierung (31 bis 33) auf der Dreiecksfläche
(10),
wobei die Markierungen (31 bis 33) sowohl untereinander als auch zu mindestens einer
der beiden Katheten (13) parallel verlaufen,
dadurch gekennzeichnet ,
dass ein dreieckförmiger Durchbruch (18) inmitten der Dreiecksfläche (10) angeordnet ist,
dessen Innenkanten parallel zu den beiden Katheten der Dreiecksfläche (10) verlaufen
und die Ecken vom Durchbruch (18) durch Rundungen ersetzt sind,
dass die an der Hypotenuse befindliche konkav gebogene Außenkante (14) sowohl ein erstes
Kurvenstück für einen Hüftbogen als auch ein zweites Kurvenstück für einen Taillen-
oder Beinverlauf im Zuschnitt aufweist
und dass die zu der einen Kathete parallel verlaufenden geradlinigen Markierungen (31 bis
33) definierte, zueinander unterschiedliche Saumzugaben im Stoffzuschnitt bestimmen.
2. Schneiderlineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schar (22) paralleler Schlitze (23) in der Dreiecksfläche (10) eingelassen ist,
wobei die Schlitze (23) zur Abstandsmarkierung für Falten, Knopfabstände od. dgl.
im Stoffzuschnitt dienen.
3. Schneiderlineal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Spaltabschnitte (24 bis 27) in der Dreiecksfläche (10) eingelassen sind,
welche zwar eine im wesentlichen übereinstimmende Spaljb;eite (28), aber eine zueinander
unterschiedliche Spaltlänge (29.1 bis 29.4) aufweisen,
und dass die Spaltabschnitte (24 bis 27) zur Herstellung von Paspel-Knopflöchern unterschiedlicher
Größe im Stoffzuschnitt dienen.
4. Schneiderlineal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltabschnitte (24 bis 27) im wesentlichen miteinander linear ausgerichtet sind.
5. Schneiderlineal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unterschiedliche (39.1 bis 39.5) Kreisausschnitte (34 bis 38) in der Dreiecksfläche
(10) eingelassen sind,
wobei die Kreisausschnitte (34 bis 38) als Markierungshilfen im Stoffzuschnitt dienen.
6. Schneiderlineal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreiecksfläche (10) ein ungleichschenkeliges Dreieck bildet und mit einem leistenförmigen
Endstück (21) versehen ist.
1. Template used in tailoring, consisting of a right-angled triangular surface (10)
with at least one curved slot (20) in the middle of the triangular surface (10) for
guiding a marking pen,
with the slot (20) serving as a guide for a defined curve pattern of a cut to be made
in the clothing material,
with a concave curved outer edge (14) in place of the hypotenuse of the triangular
surface (10),
with a length scale (16; 17) on at least one of the two legs (12, 13) of the triangular
surface (10)
and with at least one mark (31 to 33) in the form of a line on the triangular surface
(10),
with the marks (31 to 33) running parallel both to each other and to at least one
of the two legs (13),
characterized in that
a triangular-shaped opening (18), whose inner edges run parallel to both legs of the
triangular surface (10) and with the corners of the opening (18) replaced by curves,
is arranged in the centre of the triangular surface (10),
the concave curved outer edge (14) located on the hypotenuse has both a first curved
part for a hip curve and a second curved part for a waist or leg curve in the clothing
material
and that the straight marks (31 to 33) running parallel to one leg determine defined
hem allowances, which differ from each other, in the clothing material.
2. Template used in tailoring according to Claim 1, characterized in that a group (22) of parallel slots (23) is let into the triangular surface (10),
with the slots (23) serving as spacing marks for folds, button spacings or similar
in the clothing material.
3. Template used in tailoring according to Claim 1 or 2,
characterized in that several gap sections (24 to 27) are let into the triangular surface (10)
with the gap sections (24 to 27) despite having gap widths (28) that are essentially
similar having gap lengths (29.1 to 29.4) that differ from each other,
and that the gap sections (24 to 27) serve for the production of braiding or buttonholes
of different sizes in the clothing material.
4. Template used in tailoring according to Claim 3,
characterized in that the gap sections (24 to 27) are essentially aligned linearly with each other.
5. Template used in tailoring according to one of Claims 1 to 4, characterized in that several different (39.1 to 39.5) circular cutouts (34 to 38) are let into the triangular
surface (10),
with the circular cutouts (34 to 38) serving as marking aids in the clothing material.
6. Template used in tailoring according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the triangular surface (10) forms an unequal triangle and is provided with a strip-shaped
end piece (21).
1. Equerre utilisée pour la fabrication de vêtements composée d'une surface triangulaire
(10) à angle droit,
avec au moins une fente (20) en forme d'arc, située au milieu de la surface triangulaire
(10), servant au guidage d'un crayon de marquage,
la fente (20) servant d'aide à la réalisation, pour une allure de courbe définie,
à partir d'une découpe à effectuer, dans la pièce découpée en tissu,
avec un bord extérieur (14), à courbure concave, au lieu de l'hypoténuse de la surface
triangulaire (10),
avec une règle graduée de longueur (16 ; 17) sur au moins l'un des deux côtés (12,
13) de l'angle droit de la surface triangulaire (10),
et avec au moins un marquage (31 à 33) à forme linéaire, sur la surface triangulaire
(10),
les marquages (31 à 33) s'étendant tant parallèlement les uns aux autres qu'également
par rapport à au moins l'un (13) des deux côtés de l'angle droit,
caractérisée en ce qu'
un passage (18) de forme triangulaire est disposé au milieu de la surface triangulaire
(10), passage dont les bords intérieurs s'étendent parallèlement aux deux côtés de
l'angle droit de la surface triangulaire (10), et les angles du passage (18) sont
remplacés par des arrondis,
en ce que le bord extérieur (14), à courbure concave, se trouvant sur l'hypoténuse, présente
tant un premier morceau de courbe, pour la courbe des hanches, qu'également un deuxième
morceau de courbe, pour l'allure de la taille ou de la jambe, dans la pièce découpée,
et en ce que les marquages (31 à 33) rectilignes, s'étendant parallèlement à un côté de l'angle
droit, déterminent dans la pièce découpée des surlongueurs d'ourlet définis, différents
les uns des autres.
2. Equerre selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un groupe (22) de fentes (23) parallèles est ménagé dans la surface triangulaire (10),
les fentes (23) servant au marquage d'espacement pour des plis, des espacements entre
boutons, ou analogue, dans la pièce découpée en tissu.
3. Equerre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que dans la surface triangulaire (10) sont ménagés plusieurs tronçons d'intervalles (24
à 27),
qui, certes, présentent une largeur d'intervalle (28) coïncidant pratiquement, mais
une longueur d'intervalle (29.1 à 29.4) différente entre eux,
et en ce que les tronçons d'intervalles (24 à 27) servent à produire des boutonnières en passepoil,
de taille différente, dans la pièce découpée en tissu.
4. Equerre selon la revendication 3, caractérisée en ce que les tronçons d'intervalles (24 à 27) sont alignés de façon de façon pratiquement
linéaire entre eux.
5. Equerre selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que plusieurs découpes circulaires (34 à 38), de diamètres (39.1 à 39.5) différents sont
ménagées dans la surface triangulaire (10),
les découpes circulaires (34 à 38) servant d'aides au marquage dans la pièce découpée
en tissu.
6. Equerre selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que la surface triangulaire (10) forme un triangle à côtés non identiques et est munie
d'une pièce d'extrémité (21) en forme de bande.

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