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EP 1 524 017 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 06.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leitplankenhalter
Holder for crash barrier
Support pour une glissière de sécurité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES GB |
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Priorität: |
17.10.2003 DE 10348334
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.2005 Patentblatt 2005/16 |
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Patentinhaber: Stadlbauer Spiel- und Freizeitartikel GmbH |
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90449 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Maleika, Hubertus
90513 Zirndorf (DE)
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Vertreter: Zeitler - Volpert - Kandlbinder |
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Herrnstrasse 44 80539 München 80539 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 603 467 US-A- 6 093 079
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US-A- 5 203 733 US-B1- 6 170 754
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leitplankenhalter für ein Bahnstück einer
Spielzeugautorennbahn, insbesondere einer spurgeführten Spielzeugautorennbahn, wobei
der Leitplankenhalter einen ersten Befestigungsabschnitt zum Befestigen einer Leitplanke
an dem Leitplankenhalter und einen zweiten Befestigungsabschnitt zum Befestigen des
Leitplankenhalters an dem Bahnstück aufweist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Leitplankenhalter dienen zum lösbaren Befestigen einer Leitplanke an den die Fahrbahn
bildenden Bahnstücken der Spielzeugautorennbahn. Diese Leitplanken ermöglichen schnelle
Kurvendurchfahrten für das jeweils äußerste Fahrspielzeug ohne die Gefahr, dass dieses
Fahrspielzeug aufgrund von Fliegkräften aus der Bahn geschleudert wird. Zusätzlich
sind Leitplanken optische Gestaltungselemente für eine möglichst naturgetreue Nachbildung
einer Autorennbahn. DE-A-1603467 offenbart eine Vorrichtung zum Befestigen von Leitplanken.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leitplankenhalter der o.g. Art bzgl.
Herstellung und Montage zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Leitplankenhalter der o.g. Art mit
den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0005] Bei einem Leitplankenhalter der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
der zweite Befestigungsabschnitt wenigstens ein elastisch federndes, bzgl. des Leitplankenhalters
auslenkbares Rastteil mit einem manuellen Betätigungsorgan aufweist, wobei das Rastteil
in einer Verriegelungsposition einen Eingriff des zweiten Befestigungsabschnittes
an einem Randbereich des Bahnstückes verriegelt, wobei das Rastteil derart ausgebildet
ist, dass bei Auslenkung des Rastteils aus der Verriegelungsposition eine rückstellende
Kraft in die Verriegelungsposition auf das Rastteil wirkt, wobei das manuelle Betätigungsorgan
derart ausgebildet und angeordnet ist, dass das Rastteil bei Betätigen des Betätigungsorgans
entgegen der rückstellenden Kraft in eine Entriegelungsposition bewegbar ist, bei
der zum Lösen des Leitplankenhaltes vom Bahnstück ein Eingriff des zweiten Befestigungsabschnitts
am Randbereich des Bahnstückes gelöst ist.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass der Leitplankenhalter einfach am Bahnstück klemmend befestigbar
und lösbar ist, wobei sich durch die rückstellende Kraft auch nach mehrmaligem Einrasten
und Lösen eine feste Rastverbindung zwischen dem Leitplankenhalter und dem Bahnstück
ergibt. Durch die Entriegelungsposition des Rastteiles kann der Leitplankenhalter
ohne weiter Kräfte überwinden zu müssen durch einfaches Betätigen des Betätigungsorgans
einfach vom Bahnstück abgenommen werden. Dies vermindert eine mechanische Belastung
des Leitplankenhalters, so dass dieser eine höhere Lebensdauer aufweist.
[0007] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der zweite Befestigungsabschnitt eine
Nut auf, in die bei am Bahnstück befestigten Leitplankenhalter ein Randabschnitt des
Bahnstückes eingreift, wobei das Rastteil eine Rastzunge aufweist, welche in Verriegelungsposition
auf eine Fahrbahnseite des Bahnstückes greift. Das Rastteil weist dabei optional einen
an der Rastzunge befestigten L-förmigen Abschnitt auf, welcher an seinem freien Ende
an einer Unterseite des zweiten Befestigungsabschnittes befestigt ist, und das Betätigungsorgan
ist bevorzugt als eine Verlängerung der Rastzunge an einem von dem Bahnstück bzw.
L-förmigen Abschnitt abgewandten Ende ausgebildet, wobei der erste Befestigungsabschnitt
eine Öffnung aufweist, durch welche sich das Betätigungsorgan hindurch erstreckt.
Der L-förmige Abschnitt ist derart ausgebildet ist, dass dieser einen Teil der Nut
für den Bodenabschnitt des Bahnstückes ausbildet. Wenigstens der L-förmige Abschnitt
ist aus einem elastisch federnden Werkstoff hergestellt. Der zweite Befestigungsabschnitt
weist an seinem Boden eine Öffnung auf, durch die der L-förmige Abschnitt des Rastteiles
hindurch greift.
[0008] Eine zusätzlich klemmende Fixierung der Leitplanke im ersten Befestigungsabschnitt
des Leitplankenhalters erzielt man dadurch, dass das Betätigungsorgan eine Erhebung
aufweist, welche in Verriegelungsposition des Rastteils in einen Befestigungsbereich
der Leitplanke am ersten Befestigungsabschnitt hinein ragt.
[0009] Eine einfache Herstellung und Montage erzielt man dadurch, dass der erste Befestigungsabschnitt
und der zweite Befestigungsabschnitt einstückig miteinander und das Rastteil als separates
Bauteil ausgebildet sind.
[0010] Zur Anpassung an ebene Geraden- oder Kurvenbahnstücke erstreckt sich der erste Befestigungsabschnitt
senkrecht und zur Anpassung an überhöhte Kurvenbahnstücke erstreckt sich der erste
Befestigungsabschnitt um einen vorbestimmten Winkel verkippt bezüglich einer Unterseite
des zweiten Befestigungsabschnittes.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
- Fig. 1
- eine erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leitplankenhalters für
ein ebenes Geraden- oder Kurvenbahnstück in perspektivischer Ansicht von schräg oben,
- Fig. 2
- in Seitenansicht,
- Fig. 3
- in Unteransicht,
- Fig. 4
- in Schnittansicht entlang Linie III-III von Fig. 3,
- Fig. 5
- in Rückansicht,
- Fig. 6
- eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leitplankenhalters
für ein überhöhtes Kurvenbahnstück in perspektivischer Ansicht von schräg oben,
- Fig. 7
- in Seitenansicht,
- Fig. 8
- in Unteransicht,
- Fig. 9
- in Schnittansicht entlang Linie IIX-IIX von Fig. 8,
- Fig. 10
- in Rückansicht,
[0012] Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Leitplankenhalters für ein Bahnstück einer Spielzeugautorennbahn umfasst einen ersten
Befestigungsabschnitt 10 zum Befestigen einer nicht dargestellten Leitplanke an dem
Leitplankenhalter und einen zweiten Befestigungsabschnitt 12 zum Befestigen des Leitplankenhalters
an einem nicht dargestellten Bahnstück. Die Leitplanke ist beispielsweise als flexibler
Profilstreifen ausgebildet, der durch aufeinander folgende Leitplankenhalter geschoben
wird. Zu Halterung der Leitplanke sind am ersten Befestigungsabschnitt 10 Hakenabschnitte
14 und 16 vorgesehen, zwischen denen die Leitplanke eingeschoben wird.
[0013] Der zweite Befestigungsabschnitt 12 umfasst ein elastisch federndes, bzgl. des Leitplankenhalters
auslenkbares Rastteil, welches als separates Bauteil ausgebildet und an einer Unterseite
30 des zweiten Befestigungsabschnitts 12 angeschraubt ist. Dieses Rastteil setzt sich
zusammen aus einer Rastzunge 18, einem an einem dem Bahnstück zugewandten Ende 26
der Rastzunge 18 angeordneten L-förmigen Abschnitt 20 und einer an einem von dem Bahnstück
abgewandten Ende 28 der Rastzunge 18 ausgebildeten Verlängerung dieser, welche ein
manuell betätigbares Betätigungsorgan 22 ausbildet. Das manuelle Betätigungsorgan
22 erstreckt sich durch eine Ausnehmung 40 (Fig. 5) in dem ersten Befestigungsabschnitt
10. Der zweite Befestigungsabschnitt 12 umfasst ferner eine Nut 24 zu Aufnahme eines
seitlichen Randes des Bahnstückes. Der L-förmige Abschnitt 20 greift, wie insbesondere
aus Fig. 3 ersichtlich, durch eine Ausnehmung 38 an der Unterseite 30 des zweiten
Befestigungsabschnitts 12 und ist an seinem von der Rastzunge 18 abgewandten Ende
an der Unterseite 30 des zweiten Befestigungsabschnittes 12 angeschraubt. Hierbei
ist die Unterseite 30 im Bereich der Befestigung des L-förmigen Abschnittes 20 derart
ausgespart, dass sich eine ebene Unterseite 30 ergibt.
[0014] Das Rastteil ist derart ausgebildet und angeordnet, dass es die in den Fig. 1 bis
5 dargestellte Verriegelungsposition einnimmt, bei der der Rand des Bahnstückes in
der Nut 24 zwischen dem zweiten Befestigungsabschnitt 12 und der Rastzunge 18 rastend
gehalten ist. Hierbei greift der zweite Befestigungsabschnitt 12 unter das Bahnstück,
eine Fläche 36 des zweiten Befestigungsabschnittes 12 neben der Nut 24 liegt an einer
Unterseite des Bahnstückes an und die Rastzunge 18 liegt oben auf einer Fahrbahnseite
des Bahnstückes auf. Der L-förmige Abschnitt 20 ist elastisch federnd ausgebildet,
so dass bei Auslenkung des Rastteiles aus dieser Verriegelungsposition eine rückstellende
Kraft in Richtung der Verriegelungsposition auf das Rastteil wirkt. Indem manuell
eine Kraft in Pfeilrichtung 32 auf das Betätigungsorgan 22 ausgeübt wird, ist das
Rastteil aus der Verriegelungsposition bzgl. des Leitplankenhalters auslenkbar. Hierdurch
verkippt das Rastteil relativ zum Leitplankenhalter und die Rastzunge 18 gibt einen
Bereich oberhalb der Nut 24 bzw. die Fahrbahnseite des Bahnstückes frei, so dass der
rastende Eingriff des Leitplankenhalters am Rand des Bahnstückes gelöst ist und der
Leitplankenhalter einfach vom Bahnstück abgenommen werden kann, ohne dabei weitere
Kräfte überwinden zu müssen. Zur einfachen manuellen Betätigung des Betätigungsorganes
22 mit zwei Fingern einer Hand eines Benutzers ist an der Unterseite 30 des zweiten
Befestigungsabschnittes 12 eine Verlängerung 34 ausgebildet, welche sich von dem zweiten
Befestigungsabschnitt 12 im Wesentlichen parallel zum Betätigungsorgan 22 des in Verriegelungsposition
befindlichen Rastteils erstreckt.
[0015] Das Montieren des Leitplankenhalters an dem Bahnstück erfolgt derart, dass zunächst
die manuelle Kraft 32 auf das Betätigungsorgan 22 ausgeübt wird, wodurch aufgrund
der Auslenkung des Rastteiles der Bereich oberhalb der Nut 24 von der Rastzunge 18
freigegeben ist. Der Leitplankenhalter wird mit der Nut 24 von unten auf den Rand
des Bahnstückes aufgeschoben und anschließend das Betätigungsorgan 22 freigegeben,
so dass keine manuelle Kraft 32 mehr wirkt. Die rückstellende Kraft bewegt das Rastteil
zurück in die Verriegelungsposition, so dass die Rastzunge 18 oben auf dem Bahnstück
bzw. der Fahrbahnseite des Bahnstückes anliegt. Hierdurch ist der Leitplankenhalter
fest am Bahnstück montiert und es kann anschließend der Leitplankenstreifen durch
die jeweiligen ersten Befestigungsabschnitte 10 benachbarter Leitplankenhalter gezogen
werden.
[0016] In der dargestellten Ausführungsform sind der erste Befestigungsabschnitt 10 und
der zweite Befestigungsabschnitt 12 einstückig miteinander ausgebildet, während das
Rastteil ein separat hergestelltes und an der Unterseite des zweiten Befestigungsabschnittes
12 einseitig angeschraubtes Bauteil ausbildet. Durch die lediglich einseitige Befestigung
des Rastteiles ergibt sich die Verschwenkbarkeit bzgl. der Befestigungsabschnitte
10 und 12. Alternativ kann der Leitplankenhalter auch einteilig oder mehrteilig ausgebildet
sein.
[0017] Das Betätigungsorgan 22 weist eine Erhebung 42 aufweist, welche in Verriegelungsposition
des Rastteils in einen Befestigungsbereich der Leitplanke am ersten Befestigungsabschnitt
10 zwischen den Hakenabschnitten 14 und 16 hinein ragt. Hierdurch drückt die Erhebung
42 aufgrund der rückstellenden Kraft seitlich gegen die eingeschobene Leitplanke und
fixiert diese bzgl. des ersten Befestigungsabschnitte 10 gegen verrutschen.
[0018] Die Fig. 6 bis 10 zeigen eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Leitplankenhalters für ein Bahnstück einer Spielzeugautorennbahn, wobei funktionsgleiche
Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind, so dass zu deren Erläuterung auf
die obige Beschreibung der Fig. 1 bis 5 verwiesen wird. Die Fig. 6 bis 10 zeugen zu
den Fig. 1 bis 5 jeweils analoge Darstellungen. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform
gemäß Fig. 1 bis 5 ist bei dieser zweiten Ausführungsform der erste Befestigungsabschnitt
10 bzgl. der Unterseite 30 des zweiten Befestigungsabschnittes 12 in Richtung von
der Nut 24 weg verkippt. Dies ergibt eine optimale Anpassung an Kurvenbahnstücke mit
Überhöhung, da diese einen anderen Radius und dementsprechenden Außenumfang aufweisen,
als ebene Kurvenbahnstücke.
1. Leitplankenhalter für ein Bahnstück einer Spielzeugautorennbahn, insbesondere einer
spurgeführten Spielzeugautorennbahn, wobei der Leitplankenhalter einen ersten Befestigungsabschnitt
(10) zum Befestigen einer Leitplanke an dem Leitplankenhalter und einen zweiten Befestigungsabschnitt
(12) zum Befestigen des Leitplankenhalters an dem Bahnstück aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Befestigungsabschnitt (12) wenigstens ein elastisch federndes, bzgl. des
Leitplankenhalters auslenkbares Rastteil (18, 20, 22) mit einem manuellen Betätigungsorgan
(22) aufweist, wobei das Rastteil (18, 20, 22) in einer Verriegelungsposition einen
Eingriff des zweiten Befestigungsabschnittes (12) an einem Randbereich des Bahnstückes
verriegelt, wobei das Rastteil (18, 20, 22) derart ausgebildet ist, dass bei Auslenkung
des Rastteils (18, 20, 22) aus der Verriegelungsposition eine rückstellende Kraft
in die Verriegelungsposition auf das Rastteil (18, 20, 22) wirkt, wobei das manuelle
Betätigungsorgan (22) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass das Rastteil (18,
20, 22) bei Betätigen des Betätigungsorgans (22) entgegen der rückstellenden Kraft
in eine Entriegelungsposition bewegbar ist, bei der zum Lösen des Leitplankenhalters
vom Bahnstück ein Eingriff des zweiten Befestigungsabschnitts (12) am Randbereich
des Bahnstückes gelöst ist.
2. Leitplankenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Befestigungsabschnitt (12) eine Nut (24) aufweist, in die bei am Bahnstück
befestigtem Leitplankenhalter ein Randabschnitt des Bahnstückes eingreift, wobei das
Rastteil eine Rastzunge (18) aufweist, welche in Verriegelungsposition auf eine Fahrbahnseite
des Bahnstückes greift.
3. Leitplankenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastteil einen an der Rastzunge (18) befestigten L-förmigen Abschnitt (20) aufweist,
welcher an seinem freien Ende an einer Unterseite (30) des zweiten Befestigungsabschnittes
(12) befestigt ist, und dass das Betätigungsorgan (22) als eine Verlängerung der Rastzunge
(18) an einem von dem Bahnstück abgewandten Ende ausgebildet ist, wobei der erste
Befestigungsabschnitt (10) eine Öffnung (40) aufweist, durch welche sich das Betätigungsorgan
(22) hindurch erstreckt.
4. Leitplankenhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der L-förmige Abschnitt (20) derart ausgebildet ist, dass dieser einen Teil der Nut
(24) für den Bodenabschnitt des Bahnstückes ausbildet.
5. Leitplankenhalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der L-förmige Abschnitt (20) aus einem elastisch federnden Werkstoff hergestellt
ist.
6. Leitplankenhalter nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Befestigungsabschnitt (12) an seinem Boden (30) eine Öffnung (38) aufweist,
durch die der L-förmige Abschnitt (20) des Rastteiles hindurch greift.
7. Leitplankenhalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (22) eine Erhebung (42) aufweist, welche in Verriegelungsposition
des Rastteils in einen Befestigungsbereich der Leitplanke am ersten Befestigungsabschnitt
(10) hinein ragt.
8. Leitplankenhalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Befestigungsabschnitt (10) und der zweite Befestigungsabschnitt (12) einstückig
miteinander und das Rastteil (18, 20, 22) als separates Bauteil ausgebildet sind.
9. Leitplankenhalter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist.
10. Leitplankenhalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Befestigungsabschnitt (10) senkrecht oder um einen vorbestimmten Winkel
verkippt bezüglich der Unterseite (30) des zweiten Befestigungsabschnittes (12) erstreckt.
1. Crash barrier holder for a track section of a toy car racetrack, in particular for
a track-guided toy car racetrack, wherein the crash barrier holder has a first attachment
section (10) for attaching a crash barrier to the crash barrier holder and a second
attachment section (12) for attaching the crash barrier holder to the track section,
characterised in that the second attachment section (12) has at least one elastically sprung latching member
(18, 20, 22) which is deflectable relative to the crash barrier holder with a manual
actuating organ (22), wherein, in one locking position, the latching member (18, 20,
22) locks an engagement of the second attachment section (12) on an edge region of
the track section, wherein the latching member (18, 20, 22) is designed such that
on deflection of the latching member (18, 20, 22) out of the locking position a restoring
force acts upon the latching member (18, 20, 22) towards the locking position, wherein
the manual actuating organ (22) is designed and arranged such that, on actuating the
actuating organ (22), the latching member (18, 20, 22) is movable against the restoring
force into an unlocking position wherein, to release the crash barrier holder from
the track section, engagement of the second attachment section (12) on the edge is
released.
2. Crash barrier holder according to claim 1, characterised in that the second attachment section (12) has a groove (24) in which, with the crash barrier
holder attached to the track section, an edge section of the track section engages,
whereby the latching member has a latching tongue (18) which engages in the locking
position onto a roadway side of the track section.
3. Crash barrier holder according to claim 2, characterised in that the latching member has an L-shaped section (20) attached to the latching tongue
(18), said L-shaped section being attached at its free end to the underside (30) of
the second attachment section (12), and that the actuating organ (22) is designed
at an end facing away from the track section as an extension of the latching tongue
(18), whereby the first attachment section (10) has an opening (40) through which
the actuating organ (22) extends.
4. Crash barrier holder according to claim 3, characterised in that the L-shaped section (20) is designed such that it comprises only part of the groove
(24) for the base section of the track section.
5. Crash barrier holder according to claim 3 or 4, characterised in that at least the L-shaped section (20) is made from an elastically flexible material.
6. Crash barrier holder according to at least one of the claims 3 to 5, characterised in that the second attachment section (12) has an opening (38) in its base (30), through
which the L-shaped section (20) of the latching member engages.
7. Crash barrier holder according to at least one of the preceding claims, characterised in that the actuating organ (22) has an elevation (42) which in the locking position of the
latching member projects into a fixing region of the crash barrier at the first attachment
section (10).
8. Crash barrier holder according to at least one of the preceding claims, characterised in that the first attachment section (10) and the second attachment section (12) are formed
in one piece with each other and the latching member (18, 20, 22) is formed as a separate
component.
9. Crash barrier holder according to at least one of the claims 1 to 6, characterised in that it is designed as one or a plurality of parts.
10. Crash barrier holder according to at least one of the preceding claims, characterised in that the first attachment section (10) extends perpendicularly or tilted at a predetermined
angle relative to the underside (30) of the second attachment section (12).
1. Support de glissière de sécurité pour un segment de voie d'un circuit automobile jouet,
en particulier d'un circuit automobile jouet guidé sur piste, le support de glissière
de sécurité présentant un premier tronçon de fixation (10) pour fixer une glissière
de sécurité sur le support de glissière de sécurité et un deuxième tronçon de fixation
(12) pour fixer le support de glissière de sécurité sur le segment de voie,
caractérisé en ce que
le deuxième tronçon de fixation (12) présente au moins une partie d'enclenchement
(18, 20, 22) à effet de ressort élastique susceptible d'être déviée par rapport au
support de glissière de sécurité, avec un organe d'actionnement manuel (22), la partie
d'enclenchement (18, 20, 22) verrouillant, dans une position de verrouillage, un engagement
du deuxième tronçon de fixation (12) sur une région de bord du segment de voie, la
partie d'enclenchement (18, 20, 22) étant réalisée de telle sorte qu'en cas de déviation
de la partie d'enclenchement (18, 20, 22), hors de la position de verrouillage, une
force de rappel jusque dans la position de verrouillage agit sur la partie d'enclenchement
(18, 20, 22), l'organe d'actionnement manuel (22) étant réalisé et agencé de telle
sorte que la partie d'enclenchement (18, 20, 22) peut être déplacée, lorsqu'on actionne
l'organe d'actionnement (22), à l'encontre de la force de rappel jusque dans une position
de déverrouillage dans laquelle un engagement du deuxième tronçon de fixation (12)
sur la région de bord du segment de voie est détaché pour détacher le support de glissière
de sécurité du segment de voie.
2. Support de glissière de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième tronçon de fixation (12) présente une rainure (24) dans laquelle s'engage
un tronçon de bord du segment de voie, lorsque le support de glissière de sécurité
est fixé sur le segment de voie, la partie d'enclenchement présentant une languette
d'enclenchement (18) qui, en position de verrouillage, s'engage sur un côté de la
bande de circulation du segment de voie.
3. Support de glissière de sécurité selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie d'enclenchement présente un tronçon (20) en forme de L fixé sur la languette
d'enclenchement (18), qui est fixé à son extrémité libre sur la face inférieure (30)
du deuxième tronçon de fixation (12), et en ce que l'organe d'actionnement (22) est réalisé sous forme de prolongement de la languette
d'enclenchement (18) sur une extrémité détournée du segment de voie, le premier tronçon
de fixation (10) présentant une ouverture (40) à travers laquelle s'étend l'organe
d'actionnement (22).
4. Support de glissière de sécurité selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tronçon en forme de L (20) est réalisé de telle sorte que celui-ci constitue une
partie de la rainure (24) pour le tronçon de sol du segment de voie.
5. Support de glissière de sécurité selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'au moins le tronçon en forme de L (20) est fabriqué en un matériau à effet de ressort
élastique.
6. Support de glissière de sécurité selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le deuxième tronçon de fixation (12) présente sur son fond (30) une ouverture (38)
à travers laquelle s'engage le tronçon en forme de L (20) de la partie d'enclenchement.
7. Support de glissière de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe d'actionnement (22) présente un relief (42) qui, dans la position de verrouillage
de la partie d'enclenchement, fait saillie dans une zone de fixation de la glissière
de sécurité sur le premier tronçon de fixation (10).
8. Support de glissière de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier tronçon de fixation (10) et le deuxième tronçon de fixation (12) sont
réalisés d'un seul tenant l'un avec l'autre et la partie d'enclenchement (18, 20,
22) est réalisée sous forme de composant séparé.
9. Support de glissière de sécurité selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que celui-ci est réalisé en une seule partie ou en plusieurs parties.
10. Support de glissière de sécurité selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier tronçon de fixation (10) s'étend perpendiculairement ou basculé de la
valeur d'un angle prédéterminé par rapport à la face inférieure (30) du deuxième tronçon
de fixation (12).