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(11) |
EP 1 524 366 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
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Anmeldetag: 30.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Aufarbeitung von Betonschwellen
Preparation work of concrete ties
Parachèvement de traverses en béton
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
15.10.2003 DE 10348622
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.2005 Patentblatt 2005/16 |
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Patentinhaber: Deutsche Gleis-und Tiefbau GmbH |
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10179 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Schimmel, Christian
93051 Regensburg (DE)
- Siedler, Baldwin
39517 Burgstall (DE)
- Löffler, Hans
39175 Körbelitz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zinken-Sommer, Rainer |
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Deutsche Bahn AG
Patentabteilung
Völckerstrasse 5 80939 München 80939 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 20 306 701 US-A1- 2003 071 133
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GB-A- 191 314 454
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial
an Eisenbahnschwellen.
[0002] Bei Bau und Betrieb von Gleisanlagen für den Eisenbahnverkehr hat sich in Europa
die Verwendung von Stahlbetonschwellen auf breiter Front durchgesetzt. Die Verwendung
von Stahl- und Holzschwellen findet bei der Deutschen Bahn AG nur noch in einem eng
begrenzten und durch technische Spezialfälle (z.B. Weichenschwellen oder Bereiche
mit speziellen Anforderungen an eine geringe Bauhöhe des Gleisoberbaus) definierten
Rahmen statt. Unter der Voraussetzung einer betontechnologisch ordnungsgemässen Fertigung
erreichen Stahlbetonschwellen sehr hohe Liegezeiten und sind extrem belastbar. Das
für die Lagefixierung der Schienen erforderliche Befestigungsmaterial (Rippenplatten)
wird mittels Schraubverbindungen mit der Schwelle verbunden. Hierfür sind in der Stahlbetonschwelle
Bohrungen mit eingelagerten Dübeln zur Aufnahme der Befestigungsschrauben vorhanden.
Diese Dübel jedoch unterliegen einem belastungsabhängigen Verschleiss und haben eine
geringere Standzeit als die eigentliche Stahlbetonschwelle. Aus dieser Problematik
resultiert die Notwendigkeit, die Stahlbetonschwellen durch Erneuerung der Dübel aufzuarbeiten.
[0003] So sind beispielsweise aus dem Stand der Technik transportable Schwellenschraubund
Bohrmaschinen (sogenannter "Schraubpflug") bekannt, welche mit Laufrädern versehen
sind und beim Arbeitseinsatz im verlegten Gleis von Schwelle zu Schwelle verschoben
werden (Quelle: z.B. Lieferprogramme der Fa. Cemafer oder Fa. Robel). Hierbei werden
zunächst die Befestigungsschraube aus der Schwelle ausgedreht und anschliessend der
verschlissene Dübel mittels Dreh- und / oder Zerspanungswerkzeugen aus der Schwelle
entfernt. Über eine Parallelogrammführung wird bei diesen Schraubpflügen sichergestellt,
dass die Bohr- und Schraubspindel dieses Werkzeuges jeweils in vertikaler Ausrichtung
an der Schwelle ansetzen. Dieses Verfahren ist weit verbreitet, jedoch kann es nur
während Betriebspausen im Gleis zum Einsatz kommen. Zudem weist es auf Grund des eher
niedrigen Mechanisierungsgrades ein geringe Produktivität auf. Beide Faktoren führen
dazu, dass diese Vorrichtung bzw. dieses Verfahren nur bei einer Bearbeitung kleiner
Losgrössen oder der Einzelfehlerbeseitigung wirtschaftlich vertretbar ist.
Weiterentwicklungen dieses technischen Ansatzes hatten bislang stets zum Ziel, manuelle
Prozessbestandteile zu mechanisieren und damit eine höhere Produktivität innerhalb
des vorgegebenen zeitlichen Rahmens für die im Gleis stattfindende Arbeitstätigkeit
(Sperrpause) zu erzielen. So lehrt beispielsweise DE 20 05 111 einen gleisfahrbaren
Tragrahmen mit einem um eine vertikale verschwenkbaren Träger für Bearbeitungswerkzeuge,
bei dem mittels einer Zwangsführung das Aufsuchen des Dübels und das Zentrieren des
Werkzeuges beschleunigt werden soll. In ähnlicher Weise offenbart US 4 522 127 eine
selbstfahrende Vorrichtung für das taktweise Ausbohren bzw. Dübeln von Schraubenlöchern,
welche sogar noch zusätzlich im Betriebsgleis verlegte Hilfsschienen erfordert. Dies
ist mit den Betriebsbedingungen in Mitteleuropa jedoch gänzlich unvereinbar. Noch
einen Schritt weiter in dieselbe Richtung geht AT 358 086, welche den Fachmann gar
die Verwendung einer hochmechanisierten und vollautomatischen Gleisbaumaschine lehrt,
welche beim Befahren des Arbeitsgleises die Schienenbefestigungen löst, die nunmehr
losen Schienen aufnimmt, anhebt und auseinander spreizt sowie in der solchermassen
erwirkten Arbeitszone Bearbeitungswerkzeuge - z.B. für das Einbringen von Dübeln in
die Schraublöcher - zum Einsatz bringt. Grundsätzlich ändert sich an der hier verfolgten
technologischen Linie nichts daran, dass diese Vorrichtungen bzw. Verfahren uanbhängig
von ihrer jeweiligen Produktivität auf einen Einsatz im Betriebsgleis hin ausgerichtet
sind und damit zwangsläufig Sperrpausen benötigen.
Zur Überwindung der damit einhergehenden Probleme und zur Erzielung wirtschaftlicher
Vorteile durch eine verbesserte Auslastung des für die Schraubloch-Sanierung erforderlichen
Maschinenparks hat es sich bei grösseren Losen etabliert, die erneuerungsbedürftigen
Schwellen z.B. im Rahmen eines Gleisumbaus komplett gegen neue oder erneuerte Schwellen
auszutauschen und die derart gewonnenen Schwellen einer zentralisierten Aufarbeitungsstelle
mit ortsfest installierter Maschinerie (z.B. in zentralen Bauhöfen) zuzuführen. Dort
werden die Schwellen auf ein Förderband aufgelegt und durchlaufen die für den Dübelaustausch
erforderlichen Arbeitsstationen. Dieses Verfahren wiederum erfordert hinsichtlich
der notwendigen Transportvorgänge zu / von den zentralen Aufarbeitungsstellen sowie
Zwischenlagerplätzen hohe Aufwendungen für die logistische Koordination der Transporte,
für die kaptialintensiven Transportfahrzeuge sowie für die Bewirtschaftung und Disposition
der Zwischenlager.
DE 203 06 701 beschreibt schliesslich eine gleisverfahrbare Vorrichtung, welche die
ausgebauten Schwellen am Bearbeitungsort aufnimmt und diese einer Sanierung unterzieht.
Aber auch dieser Ansatz vermag nicht die bereits bekannten Nachteile in Form von erforderlichen
Sperrpausen und hoher Kapitalbindung der eingesetzten Maschinen zu überwinden.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erneuerung
von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen bereitzustellen,
bei der auf eine Gleisbelegung zur Durchführung der Dübelerneuerung und zugleich auf
logistisch aufwendige und kostenintensive Transportvorgänge verzichtet werden kann.
Ganz besonders ist ein Verzicht auf hochspezialisierte und kapitalintensive Maschinentechnologien
anzustreben. Es ist eine Lösung erforderlich, die eine kostengünstige Durchführung
des Gewerkes "Dübelerneuerung" und damit ein wettbewerbsfähiges Anbieten parallel
zu grösseren Gleis-Umbau- bzw. Erneurungsvorhaben ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass die Vorrichtung aus
- einer Auflagervorrichtung zur Aufnahme der zu bearbeitenden Schwellen,
- jeweils einer zur Längsachse der Auflagervorrichtung parallelen Fahrschiene entlang
beider äusserer Längsseiten der Auflagervorrichtung, wobei beide Fahrschienen um mindestens
das Längenmass der längsten zu bearbeitenden Gleisschwelle zueinander beabstandet
sind,
- mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren und
von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Lösen und Entfernen von mit der Schwelle
lösbar verbundenem Gleisbefestigungsmaterial,
- mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren und
von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Entfernen von mit der Schwelle nicht-lösbar
verbundenen Dübeln,
- mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren und
von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Einbringen neuer Dübel sowie zum Anbringen
und Befestigen von mit der Schwelle lösbar verbindbarem Gleisbefestigungsmaterial
aufgebaut ist. Dadurch wird ein modularer Aufbau einer Anlage zur Schwellenbearbeitung
bzw. Dübelsanierung geschaffen, bei der die Schwellen unter Wegfall aufwendiger Transportvorgänge
noch in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Baustelle gelagert und anschliessend bearbeitet
werden können. Der Aufbau dieser Anlage aus leicht zueinander fügbaren bzw. unkompliziert
wieder voneinander trennbaren Modulbaugruppen ermöglicht ein problemloses Montieren
bzw. Demontieren der Anlage, sodass diese Tätigkeit von dem auf der Baustelle ohnehin
anwesenden Personal ohne grössere Anlern-Aufwendungen vorgenommen werden kann. Dies
unterstützt in wirkungsvoller Weise einen flexiblen Personaleinsatz.
[0006] Somit kann diese Anlage auch kurzfristig zu wechselnden örtlichen Aufkommensschwerpunkten
disponiert werden und ohne grössere Aufrüstmassnahmen in Betrieb genommen werden.
[0007] Dies wird wirkungsvoll dadurch unterstützt, dass die Auflagervorrichtung als eine
aus Stahlprofilen gefügte Rahmenkonstruktion ausgeführt ist, die über Vorrichtungen
zur Aufnahme von Hebegeschirren und / oder zur Aufnahme des Schwenkarmes eines Abrollkippers
verfügt. In Verbindung mit form- und / oder kraftschlüssigen Verbindungsvorrichtungen
zur modularen Erweiterung in Längsrichtung um weitere erfindungsgemässe Auflagervorrichtungen
sowie bodenseitige Nivelliervorrichtungen zum Ausrichten in der horizontalen Ebene
ist eine schnelle Montage bzw. Demontage mit den üblichen baustellenseitig verfügbaren
Hilfsmitteln möglich. Es versteht sich von selbst, dass der Aufbauort idealerweise
über einen hinreichend festen und ebenen Untergrund verfügen sollte. Dies ist im Nahbereich
von Eisenbahnstrecken in Form von Ladestrassen oder sonstigen befestigten Zu- oder
Randwegen oftmals gegeben. Im Bedarfsfall ist ein solcher Stellplatz auch durch Abschieben
des Mutterbodens und Herstellung eines temporären Kiesplanum kurzfristig herrichtbar.
[0008] Eine Abwandlung des Erfindungsgedankens sieht vor, dass die Auflagervorrichtung in
Form eines Schwellenbettes ausgeführt ist, welches aus ohne Zwischenabstand nebeneinander
sowie in einer näherungsweise horizontalen Ebene angeordneten Schwellen besteht. Dies
stellt eine einfache, aber zweckmässige Variante dar, wenn eine als starres Bauteil
ausgeführte Auflagervorrichtung nicht zugeführt werden kann oder anderweitig nicht
verfügbar ist.
[0009] Es ist besonders zweckmässig, wenn die Vorrichtung zum Lösen und Entfernen von mit
der Schwelle lösbar verbundenem Gleisbefestigungsmaterial aus mindestens einem auf
den Fahrschienen verfahrbaren und die zu bearbeitenden Gleisschwellen rechtwinklig
zur Längsachse der Fahrschienen überspannenden Portal sowie mindestens einer auf diesem
Portal um eine zur Längsachse des Portals parallele Achse kippbar sowie um eine zur
durch die Auflagervorrichtung aufgespannten näherungsweise horizontalen Ebene vertikalen
Achse kippbar gelagerten Schwellen-Schraubmaschine besteht. Auf diese Weise kann die
Anlage besonders kostengünstig mit in der Baustellenpraxis ohnehin vorhandenen bzw.
relativ kostengünstig einkaufbaren handelsüblichen Schwellen-Schraubmaschinen ausgerüstet
werden. Deren bewegliche Lagerung um die genannten beiden Raumachsen stellt sicher,
dass die zu bearbeitenden Schraubenlöcher auch bei nicht exakt rechtwinkliger bzw.
lagegenauer Ausrichtung der zu bearbeitenden Schwellen durch das Bedienpersonal angesteuert
werden können. Zusätzlich ist von Vorteil, dass der Umgang mit diesem Standard-Werkzeug
dem Baustellen-Personal vertraut ist und deshalb keine Anlern-Aufwendungen anfallen.
Die gesamte Anlage kann in flexibler Weise von wechselndem Personal aufgebaut und
bedient werden. Idealerweise weist das Portal zwei Schraubpflüge auf, und zwar links
bzw. rechts jeweils oberhalb des Bereiches der Schraublöcher für die Befestigungsmittel
der linken bzw. rechten Schiene. Bei einer vereinfachten Ausführung kann ein längs
des Portals querverschiebbarer Schraubpflug vorgesehen werden, jedoch ist dieses Querverschieben
eine mühsame Bedienhandlung, die die Produktivität der Anlage erheblich mindert.
[0010] Es ist sinnvoll, die Vorrichtung zum Einbringen neuer Dübel in analoger Weise hierzu
auszustatten.
[0011] In Ergänzung hierzu ist es sinnvoll, wenn die Vorrichtung zum Entfernen der Dübel
als eine auf den Führungsschienen verfahrbare Rahmenkonstruktion, in die eine der
Anzahl der zu bearbeitenden Dübelbohrungen einer Schwelle korrespondierende Anzahl
von Werkzeugträgern mit an sich bekannten Vorrichtungen zum Vorschneiden, Ausdrücken
und / oder Ausspülen der verschlissenen Dübel integriert ist, aufgebaut ist. Zweckmässigerweise
weist diese Vorrichtung jeweils eine die Schwellen im Bereich ihrer beidseitig über
das Auflagegestell hinaus auskragenden Teile unterfassende und dem durch Einwirken
der Werkzeuge zum Vorschneiden, Ausdrücken und / oder Ausspülen ausgeübten Kippmoment
entgegenwirkende Abstützvorrichtung auf. Ebenso ist es für den Arbeitsablauf hilfreich,
wenn eine in analoger Weise angeordnete Auffangvorrichtung zur Aufnahme der ausgestossenen
Alt-Dübel vorhanden ist.
[0012] Der Erfindungsgedanke wird in nachfolgender Figur verdeutlicht. Es zeigt:
- Figur 1
- Schnittansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung; Schnitt quer zur Längsachse der
Auflagervorrichtung durch die Vorrichtung zum Entfernen der verschlissenen Dübel
[0013] Anhand dieser Figur lässt sich folgendes Ausführungsbeispiel nachvollziehen:
[0014] Im Rahmen einer Baumassnahme sollen die derzeit im Gleis eingebauten Stahlbetonschwellen
einer Dübelsanierung unterzogen werden. Es wird zu diesem Zweck im näheren räumlichen
Umfeld der Baustelle ein geeigneter hinreichend standfester und ebener Bearbeitungsplatz
(4) hergerichtet. Auf diesem wird die mittels LKW-Abrollkipper angelieferte Aufnahmevorrichtung
(1) abgesetzt und durch Auskeilen oder ähnliche Massnahmen nivelliert. Auf die beiderseits
entlang der Aufnahmevorrichtung (1) verlegten und mindestens um das Längsmass der
zu bearbeitenden Schwelle (2) beabstandeten Führungsschienen (Leerschienen) (3) werden
drei längsverfahrbare, auf Laufrollen gelagerte Portale gesetzt.
Die zu sanierenden Schwellen (2) werden nach ihrem Ausbau aus dem Betriebsgleis mittels
eines mit einer Traverse ausgestatteten Baggers auf die Auflagervorrichtung (1) aufgelegt,
so dass die kopfseitigen Schwellenbereiche mit dem Kleineisen zur Schienenbefestigung
jeweils über die Aufnahmevorrichtung (1) hinausragen. Ein vorauslaufendes Portal dient
zum Ausbau des noch auf den Schwellen befindlichen Kleineisens (im wesentlichen Rippenplatten).
Unmittelbar darauf folgt das zum Verfahren in Längsrichtung motorisch antreibbare
mittlere Portal (7) zur Entfernung der Dübel. Dieses weist Ausdrückzylinder (8) zum
Ausdrücken der in den Befestigungslöchern (13) der Schwelle (2) sitzenden Dübel auf.
Die Feinausrichtung der Ausdrückzylinder (8) in der zur Schwellenoberläche horizontalen
Arbeitsebene erfolgt manuell durch einen Bediener. Alternativ können in fachüblicher
Weise die Dübel - je nach Konstruktionsweise der Schwelle (Bohrung (13) als Durchgangsloch
oder Sackloch) - auch mittels am Portal (7) angebrachter zerspanender Arbeitsvorrichtungen
und / oder Hochdruck-Spülvorrichtungen aus der Schwelle ausgetrieben bzw. entfernt
werden. Ein nachlaufendes Portal dient zum Wiedereinbringen neuer Dübel (sog. "Sanierungsdübel").
Die vor- und nachlaufenden Portale sind weitgehend baugleich ausgeführt. Sie umfassen
eine in geringer Höhe oberhalb der zu bearbeitenden Schwellen (2) verlaufende Quer-Traverse,
auf welcher jeweils zwei Schwellen-Schraubmaschinen (sog. "Schraubpflug") montiert
sind. Beide Schraubpflüge sind jeweils so angebracht, dass die linke bzw. rechte Reihe
der Befestigungsbohrungen in deren Arbeitsbereich liegen. Die Schraubpflüge sind hierzu
um eine zur Längsachse des Portals parallele Achse sowie um eine zur durch die Auflagervorrichtung
(1) aufgespannte, näherungsweise horizontale Ebene vertikale Achse kippbar gelagert.
Mittels der Schraubpflüge des vorauslaufenden Portals entfernt das Bedienpersonal
das Kleineisen, speziell die Rippenplatten, von den Schwellen; mittels der Schraubpflüge
des nachlaufenden Portals bringt das Bedienpersonal die neuen Schraubdübel in die
Schwelle ein und befestigt erneut die Rippenplatten. Vorteilhafterweise können für
diese Vorrichtungen altbrauchbare Schwellen-Schraubmaschinen eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste:
[0015]
- 1
- Auflagervorrichtung
- 2
- Gleisschwelle
- 3
- Fahrschiene (Leerschiene)
- 4
- standfester, ebener Untergrund
- 5
- Laufrolle
- 7
- Rahmenkonstruktion
- 8
- Ausdrückzylinder
- 9
- Stempel
- 10
- Vorschneide-Werkzeug
- 11
- Kippsicherung
- 12
- Auffangbehälter
- 13
- Bohrungen zur Aufnahme von Dübeln
1. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung aus
• einer Auflagervorrichtung (1) zur Aufnahme der zu bearbeitenden Schwellen (2),
• jeweils einer zur Längsachse der Auflagervorrichtung parallelen Fahrschiene (3)
entlang beider äusserer Längsseiten der Auflagervorrichtung, wobei beide Fahrschienen
um mindestens das Längenmass der längsten zu bearbeitenden Gleisschwelle zueinander
beabstandet sind,
• mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren
und von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Lösen und Entfernen von mit der
Schwelle lösbar verbundenem Gleisbefestigungsmaterial,
• mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren
und von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Entfernen von mit der Schwelle
nicht-lösbar verbundenen Dübeln,
• mindestens einer auf mindestens einer der beiden Fahrschienen längsverfahrbaren
und von der Fahrschiene abnehmbaren Vorrichtung zum Einbringen neuer Dübel sowie zum
Anbringen und Befestigen von mit der Schwelle lösbar verbindbarem Gleisbefestigungsmaterial
aufgebaut ist.
2. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagervorrichtung (1) als eine aus Stahlprofilen gefügte Rahmenkonstruktion
ausgeführt ist, die über Vorrichtungen zur Aufnahme von Hebegeschirren und / oder
zur Aufnahme des Schwenkarmes eines Abrollkippers verfügt.
3. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagervorrichtung (1) an ihren in Längsrichtung orientierten Stirnseiten form-
und / oder kraftschlüssige Verbindungsvorrichtungen zur modularen Erweiterung in Längsrichtung
um weitere erfindungsgemässe Auflagervorrichtungen aufweist.
4. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagervorrichtung (1) bodenseitige Nivelliervorrichtungen zum Ausrichten in
der horizontalen Ebene aufweist.
5. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagervorrichtung (1) in Form eines Schwellenbettes ausgeführt ist, welches
aus ohne Zwischenabstand nebeneinander sowie in einer näherungsweise horizontalen
Ebene angeordneten Schwellen besteht.
6. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Lösen und Entfernen von mit der Schwelle lösbar verbundenem Gleisbefestigungsmaterial
aus mindestens einem auf den Fahrschienen verfahrbaren und die zu bearbeitenden Gleisschwellen
rechtwinklig zur Längsachse der Fahrschienen überspannenden Portal sowie mindestens
einer auf diesem Portal um eine zur Längsachse des Portals parallele Achse kippbar
sowie um eine zur durch die Auflagervorrichtung aufgespannten näherungsweise horizontalen
Ebene vertikalen Achse kippbar gelagerten Schwellen-Schraubmaschine besteht.
7. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Entfernen der Dübel als eine auf den Führungsschienen verfahrbare
Rahmenkonstruktion (7), in die eine der Anzahl der zu bearbeitenden Dübelbohrungen
einer Schwelle korrespondierende Anzahl von Werkzeugträgern (8-10) mit an sich bekannten
Vorrichtungen zum Vorschneiden, Ausdrücken und / oder Ausspülen der verschlissenen
Dübel integriert ist, aufgebaut ist.
8. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Entfernen der Dübel jeweils eine die Schwellen im Bereich ihrer
beidseitig über das Auflagegestell hinaus auskragenden Teile unterfassende und dem
durch Einwirken der Werkzeuge zum Vorschneiden, Ausdrücken und / oder Ausspülen ausgeübten
Kippmoment entgegenwirkende Abstützvorrichtung (11) aufweist.
9. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Entfernen der Dübel jeweils eine die Schwellen im Bereich ihrer
beidseitig über das Auflagegestell hinaus auskragenden Teile unterfassende Auffangvorrichtung
(12) zur Aufnahme der ausgestossenen Alt-Dübel aufweist.
10. Vorrichtung zur Erneuerung von Aufnahmemitteln für Gleisbefestigungsmaterial an Eisenbahnschwellen
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einbringen neuer Dübel aus mindestens einem auf den Fahrschienen
verfahrbaren und die zu bearbeitenden Gleisschwellen rechtwinklig zur Längsachse der
Fahrschienen überspannenden Portal sowie mindestens einer auf diesem Portal um eine
zur Längsachse des Portals parallele Achse kippbar sowie um eine zur durch die Auflagervorrichtung
aufgespannten näherungsweise horizontalen Ebene vertikalen Achse kippbar gelagerten
Schwellen-Schraubmaschine besteht.
1. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers,
characterised in that the device is made up of
• a bearing device (1) for accommodating the sleepers to be processed (2),
• a rail (3) parallel to the longitudinal axis of the bearing device along each of
the two outer longitudinal sides of the bearing device, both rails being spaced from
one another by at least the length of the longest railway sleeper to be processed,
• at least one device, which can be moved along at least one of the two rails and
which can be removed from the rail, for releasing and removing rail fixing material
that is detachably joined to the sleeper,
• at least one device, which can be moved along at least one of the two rails and
which can be removed from the rail, for removing dowels that are non-detachably joined
to the sleeper,
• at least one device, which can be moved along at least one of the two rails and
which can be removed from the rail, for bringing new dowels and for bringing and fixing
rail fixing material that can be detachably joined to the sleeper.
2. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to Claim 1, characterised in that the bearing device (1) is designed as a jointed frame construction made from steel
sections, which have devices for accommodating lifting gear and/or for accommodating
the swivel arm of a roll-off tipper.
3. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to Claim 2, characterised in that the bearing device (1) has interlocking and/or friction connecting devices on its
longitudinal faces for the modular extension of the unit in the longitudinal direction
using further bearing devices according to the invention.
4. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to at least one of Claims 2 to 3, characterised in that the bearing device (1) has floor-level levelling devices for aligning the unit in
the horizontal plane.
5. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to Claim 1, characterised in that the bearing device (1) is designed in the form of a sleeper bed, which consists of
sleepers arranged next to one another without intermediate spaces and in an approximately
horizontal plane.
6. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to at least one of Claims 1 to 5, characterised in that the device for releasing and removing rail fixing material that is detachably joined
to the sleeper consists of at least one gantry, which can be moved on the rails and
which spans the railway sleepers to be processed at right angles to the longitudinal
axis of the rails, and at least one sleeper screwing machine mounted on this gantry,
which can be tilted about an axis parallel to the longitudinal axis of the gantry
and which can be tilted about a perpendicular axis to the approximately horizontal
plane spanned by the bearing device.
7. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to at least one of Claims 1 to 6, characterised in that the device for removing the dowels is designed as a frame structure (7), which can
be moved on the rails, in which a number of tool carriers (8-10) corresponding to
the number of dowel holes to be processed in a sleeper is integrated with devices
that are known in themselves for pre-cutting, pressing out and/or flushing out the
worn dowels.
8. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to Claim 7, characterised in that the device for removing dowels has a supporting device (11), which cradles the sleepers
in the area of their parts protruding on both sides beyond the bearing frame, and
which counteracts the tilting moment exacted by the effect of the tools for pre-cutting,
pressing out and/or flushing out.
9. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to at least one of Claims 7 to 8, characterised in that the device for removing dowels has a catchment device (12) for holding the ejected
old dowels in the area of their parts protruding on both sides beyond the supporting
frame.
10. Device for changing the means of accommodating rail fixing material on railway sleepers
according to at least one of Claims 1 to 9, characterised in that the device for bringing new dowels consists of at least one gantry, which can be
moved on the rails and which spans the railway sleepers to be processed at right angles
to the longitudinal axis of the rails, and at least one sleeper screwing machine mounted
on this gantry, which can be tilted about an axis parallel to the longitudinal axis
of the gantry and which can be tilted about a perpendicular axis to the approximately
horizontal plane spanned by the bearing device.
1. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées,
caractérisé par le fait que
le dispositif est constitué de
• un dispositif d'appui (1) destiné à réceptionner les traverses (2) devant être traitées,
• un rail de roulement (3) parallèle à l'axe longitudinal du dispositif d'appui le
long de chacun des deux côtés longitudinaux extérieurs des dispositifs d'appui, l'écart
entre les deux rails de roulement correspondant à au moins la longueur de la traverse
de voie la plus longue devant être traitée,
• au moins un dispositif pouvant coulisser sur au moins un des deux rails de roulement
et pouvant être enlevé du rail de roulement, destiné à desserrer et retirer le matériel
de fixation relié à la traverse de façon démontable,
• au moins un dispositif pouvant coulisser sur au moins un des deux rails de roulement
et pouvant être enlevé du rail de roulement, destiné à enlever les chevilles reliées
à la traverse de façon non démontable,
• au moins un dispositif pouvant coulisser sur au moins un des deux rails de roulement
et pouvant être enlevé du rail de roulement, destiné à insérer les chevilles neuves
ainsi qu'à appliquer et fixer le matériel de fixation des voies pouvant être relié
à la traverse de façon démontable.
2. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif d'appui (1) est décrit comme une construction dont la structure est
faite d'éléments en acier assemblés, qui présente des dispositifs permettant de loger
un cadre de levage et/ou de loger le bras pivotant d'une benne amovible.
3. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le dispositif d'appui (1) présente des dispositifs de jonction par assemblage et
/ou friction sur ses faces avant orientées dans le sens longitudinal pour l'extension
modulaire de l'élément en direction longitudinale grâce au montage de dispositifs
d'appui supplémentaires conformes à l'invention.
4. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon au moins une des revendications 2
à 3, caractérisé par le fait que le dispositif d'appui (1) présente des dispositifs de nivellement au niveau de la
surface du sol pour ajuster l'élément sur le plan horizontal.
5. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif d'appui (1) est conçu sous forme d'une alvéole de traverse, qui se
compose de traverses disposées côte à côte sans espace intermédiaire et sur un plan
à peu près horizontal.
6. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon au moins une des revendications 1
à 5, caractérisé par le fait que le dispositif destiné à desserrer et détacher le matériel de fixation des voies relié
à la traverse de façon démontable est composé d'au moins un portique pouvant être
déplacé sur les rails de roulement et surmontant les traverses de voies devant être
traitées perpendiculairement à l'axe longitudinal des rails de roulement et d'au moins
une tirefonneuse montée sur ce portique, celle-ci pouvant basculer autour d'un axe
parallèle à l'axe longitudinal du portique ainsi que pouvant basculer autour d'un
axe perpendiculaire par rapport au plan à peu près horizontal constitué par le dispositif
d'appui.
7. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon au moins une des revendications 1
à 6, caractérisé par le fait que le dispositif destiné à enlever les chevilles est conçu comme une structure à portiques
(7) pouvant être déplacée sur les rails de roulement, dans laquelle est intégré un
nombre de porte-outils (8-10) correspondant au nombre d'alésages dans lesquels seront
logées les chevilles devant être traitées dans la traverse, ces porte-outils étant
équipés de dispositifs en principe connus pour prédécouper, expulser et/ou déloger
les chevilles usées.
8. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon la revendication 7, caractérisé par le fait que le dispositif destiné à enlever les chevilles présente un dispositif d'appui (11)
saisissant les traverses par-dessous au niveau de leur parties dépassant de chaque
côté la structure portante et contrebalançant le moment d'inclinaison provoqué par
l'action des outils destinés à prédécouper, expulser et/ou déloger les éléments en
question.
9. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon au moins une des revendications 7
à 8, caractérisé par le fait que le dispositif destiné à enlever les chevilles présente un dispositif de collecte
(12) saisissant les traverses au niveau de la structure d'appui dépassant les éléments
de part et d'autre, ce dispositif de collecte étant destiné à recueillir les chevilles
usées éjectées .
10. Dispositif destiné à renouveler les moyens de réception du matériel de fixation des
voies sur les traverses des voies ferrées selon au moins une des revendications 1
à 9, caractérisé par le fait que le dispositif destiné à insérer les chevilles neuves est composé d'au moins un portique,
pouvant être déplacé sur les rails de roulement et surplombant les traverses de la
voie ferrée devant être traitées perpendiculairement à l'axe longitudinal des rails
de roulement et d'au moins une tirefonneuse montée sur ce portique, celle-ci pouvant
basculer autour d'un axe parallèle à l'axe longitudinal du portique ainsi que pouvant
basculer autour d'un axe perpendiculaire au plan à peu près horizontal constitué par
le dispositif d'appui.
