[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassade, bestehend aus den die Fassadenelemente tragenden
Profilen, auf welchen zumindest abschnittsweise beabstandet ein Befestigungskanal
vorgesehen ist und das Fassadenelement durch eine Preßleiste gehalten ist, wobei die
Preßleiste durch Befestigungsmittel in dem Befestigungskanal befestigbar ist und wobei
zumindest zwischen dem Fassadenelement und dem Profil eine Dichtung angeordnet ist.
[0002] Die eingangs beschriebenen Fassaden sind hinlänglich bekannt. Sie werden zum Beispiel
als Pfosten-Riegel-Konstruktionen ausgeführt. Die Profile können dabei zum Beispiel
aus Holz, Aluminium oder Stahl bestehen.
[0003] Gerade bei Stahlfassaden ist es bekannt, aufgeschweißte Befestigungsprofile einzusetzen,
die zum Beispiel Schraubkanalartig wirken. Zur Vermeidung von Kontaktkorrosion wird
dabei der im Querschnitt im Wesentlichen U-förmige Befestigungskanal direkt, das heißt
mit der Unterseite des U's zumindest abschnittsweise an dem Stahlprofil, zum Beispiel
durch eine Schweißverbindung befestigt.
[0004] Zwischen dem Fassadenelement und dem Profil ist eine Dichtung, insbesondere eine
U- oder hutförmige Dichtung vorgesehen, die den Befestigungskanal umschließt. Dabei
ist zu beachten, daß die Befestigungskanäle in Längsrichtung senkrecht oder waagerecht
verlaufen und gerade bei den senkrechten Anordnungen die aufgesteckte Dichtung bei
der Montage noch nicht hält, da diese nur lose auf dem Befestigungskanal aufgesetzt
ist. Ist dann das Fassadenelement montiert und durch die Preßleiste fixiert, wird
das Fassadenelement gegen die Schenkelenden der hutförmigen Dichtung gepreßt, und
so die Dichtung ebenfalls in ihrer Lage festgelegt. Bei der Montage kann es allerdings
passieren, daß die seitlichen Enden der Dichtung so ungünstig von dem Profil abstehen,
daß diese durch das Fassadenelement nicht automatisch an das Profil gepreßt werden,
sondern sich in ungewünschter Weise verklemmen. Dies führt unweigerlich zu einer Demontage
des Fassadenelementes, um dann die Dichtung wieder neu auszurichten.
[0005] Aus der Druckschrift
FR 2769032, die die Merkmale des Oberbegriffes von Anspruch 1 offenbart, ist eine Befestigungsanordnug
eines aus extrudiertem Material hergestellten Metallprofils bekannt. In dieser Druckschrift
ist gezeigt, dass ein Aluminiumprofil ein seitlich an dem Hauptprofil angeformtes
weiteres Profil aufweist, welches ein zusätzliches Profil aufnimmt. Zur Befestigung
werden dazu zwischen dem Profilteil und dem Zusatzprofil Dichtungselemente oder flexible
Elemente eingesetzt. Durch diese Ausgestaltung wird beispielsweise schon eine Ungenauigkeit
des Positionierens der auf dem Profil aufzubringenden Dichtung riskiert.
[0006] Aus der Druckschrift
DE 100 25 169 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen eines Fassadenprofiles bekannt.
Dabei ist ersichtlich, dass der Befestigungskanal selbst Verbindungsmittel aufweist,
um die Dichtung zu fixieren. Dabei ist ein deutlich schlechterer Wärmeübergang zu
verzeichnen. Des weiteren ist die Dichtung über den gesamten Schraubkanal zu stülpen,
wodurch die bereits beschriebenen nachteiligen Wirkungen des Verrutschens der Dichtungen
beim Befestigen der Preßleiste zu befürchten sind. Des weiteren kann nicht ausgeschlossen
werden, dass die eingeschossenen Befestigungsbolzen in das Profil hineingedrückt werden,
wenn Befestigungsschrauben in den Schraubkanal eingeschraubt werden, die beispielsweise
- wenn auch nur geringfügig - zu lang sind. Damit wird dann wieder ein Verrutschen
und eine nicht exakte Befestigung des Befestigungskanales inklusive der Dichtungen
bewirkt.
[0007] Die Druckschrift
DE 298 24 037 U1 zeigt einen Schraubkanal, der Befestigungsmittel für die Dichtung aufweist. Dabei
ist der Aufbau dieses Kanals sehr kompliziert und der Kanal ist direkt mit dem tragenden
Profil verbunden. Der Wärmeübergang ist durch die Ausgestaltung des Schraubkanals
recht ungünstig gelöst. Auch wird ein Verrutschen der Dichtung nicht verhindert, da
diese zweiteilig ausgebildet ist und aufgrund des Überstülpens über den Kanal gegebenenfalls
beim Einschrauben der ersten Befestigungsschrauben verrutschen kann. Dadurch kann
es zu Undichtigkeiten oder zum Verquetschen der Dichtung kommen und man riskiert,
dass man bei der Montage die gesamte Halterung nochmals lösen muß, wenn die Dichtung
verrutscht ist.
[0008] Aus der Druckschrift
DE 298 24 037 U1 ist weiterhin ein Fassadensystem für die Verkleidung eines Bauwerks bekannt. Aus
dieser Druckschrift ergibt sich, daß zwischen dem Profil und der Dichtung ein Isolationselement
angeordent wird. Dieses Isolationselement umschließt den Schraubkanal vollflächig
beidseitig und besitzt an seiner Unterseite Ausnehmungen, die der Größe des Schraubkanals
entsprechen. Auch diese Ausführungsform führt nicht zu einer ordnungsgemäßen Fixierung
der Dichtung, da diese ein Spiel innerhalb der an der Unterseite vorgesehenen Ausnehmungen
besitzt. Insbesondere sind die Befestigungsschrauben für den Schraubkanal durch die
Leiste und die Dichtung hindurchzutreiben. Damit wird die gesamte Konstruktion ebenfalls
nicht verrutschungssicher, wodurch die zuvor beschriebenen Nachteile bei dieser Konstruktion
ebenfalls auftreten.
[0009] Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine Fassade zur Verfügung zu
stellen, die leicht und möglichst fehlerfrei montierbar ist.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Fassade, wie eingangs
beschrieben, und schlägt eine Fassade mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Die Fassade
besteht aus Fassadenelemente tragenden Profilen, insbesondere Stahlprofilen, auf welchen
zumindest abschnittsweise beabstandet ein Befestigungskanal vorgesehen ist und das
Fassadenelement durch eine Preßleiste gehalten ist, welche durch Befestigungsmittel
in dem Befestigungskanal befestigbar ist und wobei zumindest zwischen dem Fassadenelement
und dem Profil eine Dichtung angeordnet ist, zwischen Dichtung und Profil eine ein-
oder mehrteilige Leiste angeordnet ist, wobei sich die Leiste überwiegend seitlich
neben dem Befestigungskanal erstreckt, die sich dadurch auszeichnet, dass die Leiste
zwischen dem Befestigungskanal und dem Profil mittels eines federnden aus der Leiste
heruasstehenden Schenkels befestigt ist, oder die Leiste von einem Leistenhalter zwischen
dem Befestigungskanal und dem Profil verklemmt gehalten ist. Die Nachteile der aus
dem Stand der Technik bekannten Lösungen werden durch diese Lösung komplett beseitigt.
Dadurch, daß sich die Leiste überwiegend seitlich neben dem Befestigungskanal erstreckt,
läßt sich jetzt die Dichtung entsprechend zentrieren und fixieren. Die Befestigungsschrauben
müssen nicht zum Eintreiben in den Schraubkanal durch die Leiste und die Dichtung
hindurchgetrieben werden. Vielmehr kann eine einwandfreie Fixierung und Zentrierung
der Dichtung jetzt vorgenommen werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Fassade, wonach sich die Leiste überwiegend
seitlich neben dem Befestigungskanal erstreckt, ist insbesondere deswegen günstig,
da sich auch die Dichtung neben dem Befestigungskanal am Profil befindet und in diesem
Bereich die Dichtung eine entsprechende Unterstützung durch die Leiste benötigt.
[0012] Die Leiste dient auch einer Unterstützung der Dichtung. Die Dichtung wird durch die
Leiste geführt und wird durch die Leiste bevorzugt in einer Position gehalten, daß
die Dichtung bei der Montage des Fassadenelementes nicht zu Verklemmungen neigt. Zusätzlich
wurde gefunden, daß durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Leiste auch die Isolierung
im Dichtungsbereich verbessert werden kann. Für eine gewisse Flexibilität der Dichtung
darf diese nicht zu dick ausgebildet werden. Eine stärkere Dichtung würde aber grundsätzlich
die Dämmwirkung verbessern. Die Leiste, die zwischen dem Profil und der Dichtung angeordnet
ist und gegebenenfalls, so zum Beispiel in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung,
als von der Dichtung getrenntes Bauteil ausgebildet ist, erlaubt es, die Dämmwirkung
zu verbessern, ohne dabei die Flexibilität der Dichtung zu verringern, da die Leiste
als separates Bauteil zwischen Dichtung und Profil angeordnet wird und so die wirksame
Dicke der Dämmung gerade in den geschwächten Bereichen der Dichtung, im Bereich des
Profiles erhöht und so die Wärmeisolierung verbessert wird.
[0013] Dabei führt der Einsatz der vorgeschlagenen Leiste zu einer gewissen Aussteifung
beziehungsweise Fixierung der Dichtung insbesondere während der Montage. Die Erfindung
erreicht, daß die Dichtung während der Montage im gewünschten Bereich verbleibt und
nicht umzuknicken droht. Des Weiteren sieht die Erfindung vor, daß die Dichtung an
der Leiste fixierbar ist. Hierdurch wird zusätzlich die Gefahr des Herausfallens der
Dichtung vermindert. Hieraus, wie auch bereits aus der zuerst genannten erfindungsgemäßen
Variante, resultiert eine deutlich vereinfachte Montage und geringere Anzahl von Montagefehlern.
[0014] Die Erfindung ist auf einen Einsatz bei einer Stahlfassade nicht begrenzt. Die Erfindung
kann in gleicher Weise auch an anderen Fassadensystemen eingesetzt werden.
[0015] Eine Weiterbildung der zuvor beschriebenen Fassade sieht vor, daß die Leiste haltend
mit der Dichtung zusammenwirkt. Durch diese Ausführungsform wird erreicht, daß eine
Fixierung der Dichtung noch besser gegeben ist, als dies ohnehin schon durch die Anordnung
der Leiste neben dem Befestigungskanal gegeben ist. Die Leiste ist beispielsweise
neben dem Schraubkanal angeordnet, wobei eine beidseitige Anordnung vorgesehen ist.
An bestimmten Bereichen sind beide Seiten der Leiste miteinander verbunden, so daß
eine Fixierung beispielsweise an dem Befestigungskanal erfolgen kann. Die Leiste und/oder
die Dichtung haben dann entsprechende Verbindungsmittel, mit Hilfe derer ein haltendes
Zusammenwirken der Leiste mit der Dichtung bewirkt wird. Dadurch ist es gegeben, daß
die Dichtung sehr sicher jetzt anordenbar ist und ein Verrutschen komplett vermieden
wird.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Leiste
an dem Befestigungskanal, insbesondere an der Außenseite des Befestigungskanals befestigbar
ist. Damit ist eine einfache und günstige Befestigungsmöglichkeit der Leiste gegeben.
Die Verrutschungssicherheit wird noch weiter erhöht.
[0017] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß der Befestigungskanal
in mehreren Verbindungsbereichen mit dem Profil verbunden ist und sich zwischen den
Verbindungsbereichen Luftspalten erstrecken. Neben der Verbesserung der Fixierungswirkung
für die Leisten wird dadurch gleichzeitig eine weitere Verbesserung der Isolationswirkung
erreicht. In den Bereichen mit Luftspalten ist der Temperaturfluß zwischen dem inneren
und äußeren Fassadenbereich unterbrochen, wodurch die Isolationswirkung positiv beeinflußt
wird.
[0018] Erfindungsgemäß wurde auch gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn die Leiste unterhalb
des Befestigungskanals beziehungsweise zwischen Befestigungskanal und dem Profil,
bevorzugt in den Verbindungsbereichen beziehungsweise in den Luftspalten befestigbar
ist.
[0019] Die Leiste wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aus Hartkunststoff
(zum Beispiel PVC oder andere, stabile Kunststoffe) hergestellt. Gleichzeitig bietet
dieses Material auch Vorteile bei der Kontaktkorrosion. Alternativ kann die Leiste
auch aus Hartgummi bestehen. Prinzipiell ist es aber auch möglich, die Leiste aus
Metall auszubilden, wobei dann der Isoliereffekt schlechter ist.
[0020] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß der Befestigungskanal
in mehreren Verbindungsbereichen mit dem Profil verbunden ist und sich zwischen den
Verbindungsbereichen Luftspalte erstrecken, in welche Vorsprünge der Leiste hineinstehen.
Zum Beispiel ist bei einem Stahlprofil der Befestigungskanal auf dem Stahlprofil punktweise
oder in gewissen Bereichen aufgeschweißt und es bildet sich zwischen diesen Schweißbereichen,
den Verbindungsbereichen, entsprechende Luftspalte aus, durch welche der Befestigungskanal
von dem Profil beabstandet ist. Geschickterweise besitzt die Leiste entsprechende
Vorsprünge, die in diese Luftspalte, also in die Bereiche unter den Befestigungskanälen
hineinragen und auch zur Befestigung beziehungsweise Fixierung der Leiste am Profil
beziehungsweise Befestigungskanal dienen können.
[0021] Der Einbau erfolgt dabei nach dem Aufschweißen des Befestigungskanals auf dem Profil
und einer Oberflächenbehandlung der Profile und vor dem Einbau der Dichtung. Dabei
wird die Leiste in den Luftspalt zwischen dem Profil und dem Befestigungskanal eingeschoben.
[0022] Es ist von Vorteil, wenn die Leiste Klemmmittel zum Befestigen der Leiste auf dem
Profil beziehungsweise an dem Befestigungskanal aufweist. Die Klemmmittel ergeben
eine einfach zu montierende beziehungsweise auch demontierende Anordnung an der Leiste.
Es bestehen aber auch andere Varianten, wie die Leiste an dem Profil beziehungsweise
an dem Befestigungskanal zu befestigen ist. Es können zum Beispiel Schrauben, Kunststoffschrauben,
Nieten vorgesehen sein. Der Einsatz von Kunststoffschrauben trägt zur Verbesserung
der Isolierung bei. Es ist auch möglich, die Leiste durch eine Klebung auf dem Profil
beziehungsweise an dem Befestigungskanal anzuordnen. Bevorzugterweise ist vorgesehen,
daß der Vorsprung der Leiste das Klemmmittel trägt. Dadurch ist es möglich, daß das
Klemmmittel in günstiger Weise mit dem Befestigungskanal zusammenwirkt und so die
Leiste und damit auch die Dichtung in Position hält.
[0023] In einer bevorzugten Variante wird vorgeschlagen, daß das Klemmmittel durch mindestens
einen federnd aus der Leiste herausstehenden Schenkel gebildet ist. Dadurch ist in
einfacher Weise das Klemmmittel realisiert, dieses kann zum Beispiel durch herausbiegen
aus dem flächigen Leistenmaterial gewonnen werden oder ist an diesem alternativ aufgespritzt
oder angeklebt.
[0024] Dabei ist vorgesehen, daß der Schenkel an der dem Profil zugewandten Befestigungskanalseite
anliegt. Der Schenkel stützt sich an dem Befestigungskanal ab und verklemmt die Leiste
zwischen dem Befestigungskanal und dem Profil. Durch das Federn der Schenkel ist es
aber leicht möglich, die Leiste seitlich herauszuziehen, wobei die Schenkel einfach
zurückweichen.
[0025] Es ist vorgesehen, daß die Leiste eine Verbindungsanordnung, insbesondere einen Verbindungsnocken
aufweist, der mit einem entsprechenden Verbindungselement, insbesondere eine Ausnehmung
in der Dichtung fixierend zusammenwirkt. Neben dieser Anordnung ist natürlich auch
eine kinematische Umkehr denkbar, bei welcher zum Beispiel die Leiste eine Ausnehmung
aufweist, die mit entsprechend vorstehenden Dichtungsteilen der Dichtung fixierend
zusammenwirkt.
[0026] Darüberhinaus ist es aber auch möglich, daß gemäß der Erfindung die Leiste mit der
Dichtung fest verbunden, zum Beispiel verklebt oder einstückig mit dieser ausgebildet
ist. Die Erfindung ist auf eine zweiteilige Ausgestaltung nicht beschränkt. Es ist
durchaus vorgesehen, daß die Dichtung die Leiste trägt und so eine Fixierung beziehungsweise
Unterstützung bei der Montage erfährt.
[0027] Es ist günstig, daß sich die Leiste zumindest abschnittsweise oder über die gesamte
Länge der Dichtung erstreckt. Die Anordnung kann dadurch verbessert werden, wenn die
Dichtung möglichst über ihre gesamte Länge mit der Leiste unterstützt wird. Die Gefahr,
daß die Dichtung bei der Montage verklemmt wird, sinkt entsprechend. Dabei ist zu
beachten, daß die Leiste ja nicht nur eine Montagehilfe darstellt, sondern auch eine
Isolierwirkung zur entfalten vermag und natürlich diese Isolierwirkung über die gesamte
Dichtungslänge empfehlenswert ist.
[0028] Bevorzugt ist der Befestigungskanal im Querschnitt U-förmig oder rinnenartig ausgebildet,
wobei der Befestigungskanal bevorzugt einen Schraubkanal ausbildet und insbesondere
der untere Bereich des Befestigungskanals dem Schenkel eine Anlage bietet. Der Befestigungskanal
kann dabei selber eigenständig einen Schraubkanal ausbilden, in welchen das Befestigungsmittel,
zum Beispiel eine Schraube, oder ein Schraubbolzen oder dergleichen eindrehbar ist.
Dabei bilden die Innenwandungen des U-förmigen Kanales die mit den Gewindegängen des
Befestigungsmittels zusammenwirkenden Bereiche. Alternativ ist es natürlich auch möglich,
eine Schraubleiste in den Befestigungskanal einzuführen oder aber auch andere Befestigungsarten
wie zum Beispiel längsverschiebbare Nutensteine und so weiter einzusetzen. Durch eine
abgeschrägte Ausgestaltung im unteren Bereich des Befestigungskanals, wie es zum Beispiel
bei der rinnenartigen Ausbildung erfolgt, wird das Einführen des Vorsprunges der Leiste
in den Luftspalt erleichtert und gleichzeitig eine Anlage des Schenkels zum Festklemmen
oder Befestigen gebildet.
[0029] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leiste von einem
Leistenhalter auf dem Profil bzw. an dem Befestigungskanal gehalten ist. In der ersten
vorgenannten Variante wird die Leiste durch an der Leiste angeordnete Elemente am
Profil festgelegt. In dieser erfindungsgemäßen Variante ist ein separates Bauteil,
nämlich der Leistenhalter vorgesehen, der dafür sorgt, daß die Leiste am Profil gehalten
ist. Weiter ist von Vorteil, daß der Leistenhalter unter Umständen deutlich kürzer
ist, als die Leiste selber und eine Handhabung daher deutlich erleichtert ist.
[0030] In bevorzugter Weise wird der Leistenhalter in den Luftspalt zwischen Profil bzw.
Leiste und Befestigungskanal verklemmt gehalten. Bei einer solche Befestigungsweise
wird kein zusätzliches Befestigungsmittel benötigt, die Befestigung verläuft sehr
schnell und einfach und trotzdem zuverlässig.
[0031] Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß der Leistenhalter profilartig
oder klammerartig ausgebildet ist. Dabei ist weiterhin vorgesehen, daß der Leistenhalter
als Einzelteil zumindest mit einem seitlichen Teil der Leiste verbindbar ist.
[0032] Es ist von Vorteil, daß der Leistenhalter eine der Unterseite des Befestigungskanals
angepasste Kontur aufweist, wodurch sich in einfacher Weise ein Formschluß ergibt,
wenn nämlich der Leistenhalter von unten gegen den Befestigungskanal gedrückt wird,
wenn sich dieser dort abstützt. Der Formschluß erleichtert eine sichere und zuverlässige
Montage.
[0033] Des weiteren ist vorgesehen, daß der Leistenhalter durch eine Clipsverbindung mit
der Leiste zu verbinden ist. Eine solche Anordnung ist denkbar einfach, ohne Werkzeuge
bei der Montage zu bewerkstelligen und auch zerstörungsfrei wieder zu öffnen.
[0034] Ähnliches wird mit einer Variante erreicht, bei welcher der Leistenhalter seitlich
mit der Leiste zusammenwirkende Nasen aufweist, die durch Eigenspannung des eingeklemmten
Leistenhalters in eine Ausnehmung der Leiste greifen. Auch dies ist eine einfache
und zuverlässige, auch wieder zu öffnende Verbindungstechnik.
[0035] Der Leistenhalter ist z.B. als abgelängte Profilware ausgebildet.
[0036] Günstigerweise ist der Leistenhalter so ausgestattet, daß beide Leisten gehalten
sind. Der Leistenhalter wird bevorzugt unter dem Befestigungskanal angeordnet und
steht unter diesem rechts und links vor, um dort mit den jeweiligen Leisten zusammenzuwirken,
die ihrerseits die Dichtung bzw. die Fußbereiche der Hutdichtung, die im Befestigungskanal
übergreift, hält.
[0037] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch die erfin- dungsgemäße Fassade;
- Fig. 2
- in einer Draufsicht zwei neben- einander angeordnete Leisten, gemäß der erfindungsgemäßen
Fassade und
- Fig. 3
- in einem Schnitt die Leiste gemäß der Erfindung;
- Fig. 4a, 4b
- im Schnitt (Fig. 4a) bzw. in einer dreidimensionalen Ansicht (Fig. 4b) eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Fassade;
- Fig. 5, Fig. 6
- Schnitte durch Pfosten (Fig. 5) und Riegelbereiche (Fig. 6) der erfindungsgemäßen
Fassade nach einem Ausführungsbeispiel der Fig. 4a.
[0038] Die erfindungsgemäße Fassade ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Die hier gezeigte
Ansicht ist zum Beispiel ein Schnitt durch den vertikal verlaufenden Pfosten.
[0039] Die Fassade wird rückseitig gebildet von dem Profil 4, welches hier zum Beispiel
als I-Stahlträger ausgeführt ist. An der außenliegenden, kurzen Querseite des I's
ist ein Befestigungskanal 3 vorgesehen. Der Befestigungskanal ist dabei prinzipiell
etwas beabstandet von dem Profil 4 und nur durch partiell angeordnet Schweißverbindungen
mit diesem verbunden. Der Befestigungskanal ist im Querschnitt im Wesentlichen U-förmig
ausgebildet und weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Schraubleiste auf, die längs
eingeschoben ist. Es ist aber auch eine Anordnung möglich, bei welcher auf diese separate
Schraubleiste verzichtet wird und die Befestigungsschraube 9 als Befestigungsmittel
direkt in die Wand des Befestigungskanals 3 eingedreht wird.
[0040] Durch das Befestigungsmittel 9 wird die Preßleiste gegen den Befestigungkanal 3 gedrückt,
wobei die Preßleiste 6 auf die Fassadenelemente 7 einwirkt und so die Fassadenelemente
7 gegen das Profil 4 drückt und so an der Profilkonstruktion befestigt und hält.
[0041] Zwischen der Preßleiste 6 und dem Fassadenelement 7 ist eine Dichtung vorgesehen.
Auch ist zwischen dem Fassadenelement 7 und dem Profil 4 eine Dichtung 2 vorgesehen.
Die Dichtung 2 ist dabei auf der Innenseite der Fassade angeordnet.
[0042] Die hier dargestellte Dichtung 2 ist im Querschnitt U-förmig oder hutförmig ausgebildet
und übergreift den Befestigungskanal 3. An den jeweiligen seitlichen Rändern der Dichtung
2 sind entsprechend dickere Bereiche vorgesehen, die dichtend und gegebenenfalls federnd
mit den Fassadenelementen 7 zusammenwirken, wenn diese durch die Preßleiste 6 gegen
das Profil 4 gepreßt werden. Die hier dargestellte hutförmige Dichtung bildet dabei
eine innere, nur durch die Befestigungsmittel 9 durchdrungene, einheitliche Dichtebene.
[0043] Wie geschildert bildet sich im Stand der Technik die Gefahr aus, daß diese Dichtung
2 vor der Montage nicht selbstständig in der Position zu liegen bleibt, wie sie hinterher
in der montierten Stellung ist. Die Dichtung neigt dazu bei der Montage zu verklemmen,
weswegen es günstig ist, mit Hilfe der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Leiste 1 die
Lage der Dichtung 2 zu fixieren. Die Leiste 1 kann dabei zum Beispiel als Dichtungsfixier-
oder Dichtungshalteleiste ausgebildet sein.
[0044] Die Leiste 1 ist dabei im Wesentlichen flächig profilartig ausgebildet und besitzt
einseitig vorstehende Vorsprünge 12, an die sich zurückstehende Leistenbereiche 13
(siehe Fig. 2) anschließen. Diese zurückstehenden Leistenbereiche 13 sind dabei so
ausgebildet, daß diese mit den Schweißstellen, an welchen der Befestigungskanal 3
mit dem Profil 4 verbunden ist, nicht kollidiert. Im Übrigen ragen die Vorsprünge
12 in den Luftspalt zumindest teilweise hinein und füllen den Raum zwischen zwei benachbarten
Schweißverbindungen mindestenes teilweise aus.
[0045] Die Leiste 1 stellt sich daher in Draufsicht zum Beispiel als Profilmaterial dar,
welches abschnittsweise, bevorzugt in regelmäßigen Abständen, zurückstehende Leistenbereiche
aufweist, die zum Beispiel durch eine Ausstanzung gewonnen werden.
[0046] Es ist geschickt vorzusehen, daß die Leiste eine Verbindungsanordnung aufweist, die
mit einem entsprechenden Verbindungselement in der Dichtung fixierend zusammenwirkt.
Da die Leiste 1 zumindest teilweise ohne den Befestigungskanal 3 einsteht, wird hierdurch
erreicht, daß die Dichtung in Position zur Montage fixiert und gehalten ist. Dabei
ist vorgesehen, daß als Verbindungsanordnung bevorzugt zum Beispiel ein Verbindungsnocken
10 vorgesehen ist, der in eine entsprechende Ausnehmung oder Nut in der Dichtung fixierend,
also klemmend oder haltend eingreift. Es ist dabei natürlich auch eine kinematische
Umkehrung vorstellbar, also eine Anordnung, bei welcher an der Dichtung vorstehende
Teile in eine Ausnehmung der Leiste klemmend eingreifen.
[0047] Des Weiteren ist es günstig, daß die Leiste Klemmmittel zum Befestigen der Leiste
auf dem Profil 4 beziehungsweise an dem Befestigungskanal 3 aufweist. Diese Klemmmittel
bestehen zum Beispiel aus mindestens einem federnd, aus der Leiste herausstehenden
Schenkel 11. Dieser herausstehende Schenkel 11 kann dabei in einfacher Weise aus dem
Leistenmaterial gewonnen worden sein, indem zum Beispiel ein entsprechender Schenkel
angeformt oder ausgebogen wird. Der Schenkel 11 liegt dann an dem unteren Bereich
8 des Befestigungskanals 3 haltend oder klemmend an. Günstigerweise werden dabei zwei
Schenkel 11 an der Leiste 1 vorgesehen, die symmetrisch zueinander angeordnet sind
und in gleicher Weise an dem im speziellen Fall auch rinnenartig ausgebildeten Befestigungskanal
3 unteren Bereich 8 klemmend anliegen. Eine solche Ausgestaltung erlaubt ein einfaches
Montieren der Leiste 1 und stabilisiert ausreichend die Dichtung und fixiert diese.
Gleichzeitig dienen die Schenkel 11 auch zur Verbesserung der Isolierung. Sie unterteilen
nämlich den Luftspalt in mehrere kleinere Voluminas, wodurch die Zirkulation weiter
unterbunden wird.
[0048] Zur Fixierung erhält das Profil 1 federnde Schenkel 11, um eine Fixierung zu gewährleiten
beziehungsweise ein Herausfallen während der Montage sicher zu verhindern. Die Schenkel
11 sind dabei im rechten Teil, bevorzugt auf den Vorsprüngen 12 (siehe Fig. 3 beziehungsweise
Fig. 2) angeordnet. Auf der anderen Seite, also im linken Bereich der Leiste 1 (siehe
Fig. 3) ist der Aufnahmenocken 10 entweder abschnittsweise oder leistenartig längsverlaufend
angeordnet.
[0049] In Fig. 2 sind zwei im Wesentlichen identische Leisten 1, 1' gezeigt. Diese sind
so ineinander gesetzt, daß der Vorsprung 12 der linken Leiste 1 in den zurückstehenden
Leistenbereich 13 der rechten Leiste 1' einsteht und umgekehrt. Die Anordnung ist
dabei aber so gewählt, daß die Länge des Vorsprunges 12 geringer ist als die Länge
des zurückstehenden Leistenbereiches 13, wodurch sich ein Freiraum 5 ergibt. In diesen
Freiraum 5 wird die Schweißnaht zwischen dem Befestigungskanal 3 und dem Profil 4
vorgesehen, wodurch der sich zwischen den Schweißbereichen ausbildende Luftspalt abwechselnd
von der linken wie der rechten Leiste optimal und zuverlässig ausgefüllt ist. Günstigerweise
besteht dabei eine entsprechende Maßfestlegung der Schweißnaht, damit diese genau
in der Aussparung des Freiraumes 5 angeordnet wird.
[0050] Die Anordnung wird dabei bevorzugt so gewählt, daß sich an die Vorsprünge 12 der
Leiste 1 zurückstehende Leistenbereiche 13 anschließen und die Länge der Vorsprünge
12 geringer, bevorzugt die Hälfte oder fast die Hälfte der Länge der zurückstehenden
Leistenbereiche ist. Durch eine solche Ausgestaltung wird zum einen erreicht, daß
zwei miteinander korrespondierende, gleichartig ausgebildete Leisten 1, 1' von beiden
Seiten her unter dem Befestigungskanal 3 in den sich ausbildenden Luftspalt einschiebbar
sind, ohne einen anderen zu behindern. Insbesondere wird ein gewisses Spiel in Kauf
genommen, um die Montage zu erleichtern, wenn nämlich die Länge der Vorsprünge fast
der Hälfte der Länge der zurückstehenden Leistenbereiche entspricht.
[0051] Günstigerweise ist dabei vorgesehen, daß die Verbindungsbereiche, also diejenigen
Bereiche, in welchen der Befestigungskanal 3 mit dem Profil 4 verbunden ist, im konstanten
Abstand angeordnet sind und dieser Abstand der Beabstandung der Vorsprünge 12 im Wesentlichen
entspricht. Es wird ein Rastermaß vorgegeben, innerhalb welchem der Verbindungsbereich
angeordnet ist. Der Verbindungsbereich ist dabei zum Beispiel der Bereich in welchem
die Schweißnaht angeordnet ist oder aber die Befestigungsschraube oder sonstige Befestigungsmittel
für den Befestigungskanal auf dem aus beliebigen Material bestehenden Profil sich
befindet.
[0052] Aufgrund dieser Ausgestaltung wird erreicht, daß seitlich neben dem Befestigungskanal
3 je eine Leiste 1, 1' angeordnet ist, deren Vorsprünge 12 in den Luftspalt hineinragen
und die jeweiligen Vorsprünge 12 in die jeweiligen rückstehenden Leistenbereiche 13
der benachbarten Leiste 1, 1' hineinragen. Diese Anordnung ist in Fig. 2 schematisch
in Draufsicht gezeigt. Schematisch sind überhalb von Fig. 2 in einer Seitenansicht
die beiden zusammenwirkenden Profile 1, 1' angedeutet, diese sind auch in Fig. 1 vorgesehen.
[0053] In Fig. 4a ist eine weitere alternative Ausgestaltung der Erfindung gezeigt. Die
Leiste 1 wird mehrteilig ausgebildet. Die Leiste 1 wird in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
durch den Leistenhalter 19 an dem Profil 4 befestigt. Der Leistenhalter 19 stützt
sich seinerseits auf der Unterseite 30 des Befestigungskanals 3 ab und besitzt eine
solche Eigenspannung, daß die seitlichen Enden, die die Nase 18 tragen, eine Kraft
in Richtung des Profiles 4 ausüben, wenn die Leiste 1 untergeschoben ist. Die Leiste
1 wird dabei rechtwinklig zur Längserstreckung des Befestigungskanals 3 unter die
Nase 18 eingeschoben, wobei hierzu die Abschrägung 16 günstigerweise mithilft. Die
ganze Anordnung ist darauf ausgerichtet, kein Werkzeug bei der Montage zu benötigen.
Auch die Nase 18 weist eine entsprechende Gleitfläche auf, um auf der Abschrägung
16 nicht zu verhaken oder zu stocken.
[0054] Der Leistenhalter 19 dient gleichzeitig für das Befestigen der rechten Leiste 1 und
der linken Leiste 1', die in gleicher Weise ausgebildet ist. Die Leiste 1 besitzt
eine die Nase 18 aufnehmende Ausnehmung 17, in die die Nase 18 aufgrund der Eigenspannung
einfedert.
[0055] In Fig. 4b ist gezeigt, daß der Leistenhalter 19 nur in kurzen Bereichen, z.B. zwischen
zwei Verbindungsbereichen 40 im Luftspalt 41 durchgesteckt angeordnet ist. Es reicht
dabei aus, wenige, einzelne Leistenhalter 19 zum Befestigen der beiden Leisten 1,
1' vorzusehen.
[0056] Für die erfindungsgemäße Variante eignet sich sowohl die in Fig. 5 gezeigte Pfostenmontage,
wie auch die in Fig. 6 gezeigte Riegelmontage. In jedem Fall wird die hutförmige Dichtung
2 insbesondere in den Fußbereichen 20 von der Leiste 1 zuverlässig gehalten.
1. Fassade, bestehend aus die Fassadenelemente (7) tragenden Profilen (4), insbesondere
Stahlprofilen, auf welchen abschnittsweise beabstandet ein Befestigungskanal(3) vorgesehen
ist und das Fassadenelement (7) durch eine Pressleiste (6) gehalten ist, welche durch
Befestigungsmittel in dem Befestigungskanal (3) befestigbar ist und wobei zumindest
zwischen dem Fassadenelement (7) und dem Profil (4) eine Dichtung (2) angeordnet ist,
wobei zwischen Dichtung und Profil eine ein- oder mehrteilige Leiste (1) als separates
Bauteil angeordnet ist, wobei sich die Leiste (1) überwiegend seitlich neben dem Befestigungskanal
(3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) zwischen dem Befestigungskanal (3) und dem Profil (4) mittels eines
federnden aus der Leiste herausstehenden Schenkels (11) befestigt ist, oder die Leiste
(1) von einem Leistenhalter (19) zwischen dem Befestigungskanal (3) und dem Profil
(4) verklemmt gehalten ist.
2. Fassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) in Verbindungsbereichen (40) zwischen Profil (4) und Befestigungskanal
(3) oder in Luftspalten (41) zwischen Profil (4) und Befestigungskanal (3) befestigbar
ist.
3. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) eine Verbindungsanordnung aufweist, mittels derer ein haltendes Zusammenwirken
mit der Dichtung (2) bewirkt wird.
4. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) Klemmmittel aufweist, mittels derer die Leiste an dem Befestigungskanal
(3), insbesondere an der Außenseite des Befestigungskanals (3) befestigbar ist und/oder
die Leiste (1) unterhalb des Befestigungskanals (3) befestigbar ist.
5. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Luftspalten (41) Vorsprünge (12) der Leiste (1) hineinstehen.
6. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Vorsprünge (12) der Leiste (1) zurückstehende Leistenbereiche (13) anschließen
und die Länge der Vorsprünge geringer, bevorzugt die Hälfte oder fast die Hälfte der
Länge der zurückstehenden Leistenbereiche, ist.
7. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbereiche im konstanten Abstand angeordnet sind und dieser Abstand
der Beabstandung der Vorsprünge (12) im Wesentlichen entspricht.
8. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich neben dem Befestigungskanal (3) je eine Leiste (1, 1') vorgesehen ist und/oder
seitlich neben dem Befestigungskanal (3) je eine Leiste (1, 1') angeordnet ist, deren
Vorsprünge (12) in den Luftspalt hineinragen und die jeweiligen Vorsprünge (12) in
die jeweiligen zurückstehenden Leistenbereiche (13) der benachbarten Leiste (1) hineinragen.
9. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) durch Befestigungelemente wie Schrauben, Kunststoffschrauben, Nieten
oder durch eine Klebung auf dem Profil (4) bzw. an dem Befestigungskanal (3) befestigt
ist und/oder die Leiste (1) eine Verbindungsanordnung, insbesondere einen Verbindungsnocken
(10) aufweist, der mit entsprechenden Verbindungselementen, insbesondere einer Ausnehmung
in der Dichtung (2) fixierend zusammenwirkt.
10. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) eine Ausnehmung aufweist, die mit entsprechend vorstehenden Dichtungsteilen
der Dichtung fixierend zusammenwirkt und/oder die Leiste (1) mit der Dichtung (2)
fest verbunden, zum Beispiel verklebt oder einstückig mit dieser ausgebildet ist und/oder
die Leiste (1) aus einem Profilmaterial gewonnen ist und/oder sich die Leiste (1)
zumindest abschnittsweise oder über die gesamte Länge der Dichtung (2) erstreckt.
11. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) Klemmmittel aufweist, wobei zumindest ein Vorsprung (12) der Leiste
(1) das Klemmmittel trägt.
12. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (11) an der dem Profil (4) zugewandten Befestigungskanalseite anliegt
und/oder zwei im Wesentlichen symmetrisch angeordnete Schenkel (11) vorgesehen sind.
13. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistenhalter (19) in dem Luftspalt (41) zwischen Profil (4) bzw. Leiste (1)
und Befestigungskanal (3) verklemmt gehalten ist und/oder der Leistenhalter (19) profilartig
oder klammerartig ausgebildet ist und/oder als Einzelteil zumindest mit einem seitlichen
Teil der Leiste (1) verbindbar ist.
14. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeihnet, dass der Leistenhalter (19) eine der Unterseite des Befestigungskanals (3) angepasste
Kontur aufweist und/oder der Leistenhalter (19) durch eine Clipsverbindung mit der
Leiste (1) zu verbinden ist und/oder der Leistenhalter (19) seitliche, mit der Leiste
zusammenwirkende Nasen (18) aufweist, die durch Eigenspannung des eingeklemmten Leistenhalters
(19) in eine Ausnehmung (17) der Leiste (1) greifen und/oder ein Leistenhalter (19)
beide Leisten (1, 1') hält.
15. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungskanal (3) im Querschnitt U-förmig oder rinnenartig ausgebildet ist
und gegebenenfalls einen Schraubkanal ausbildet und insbesondere der untere Bereich
des Befestigungskanals (3) dem Schenkel (11) eine Anlage bietet und/oder die Dichtung
(2) im Querschnitt U-förmig oder hutförmig ausgebildet ist.
16. Fassade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) als Dichtungsfixier- oder Dichtungshalteleiste ausgebildet ist und/oder
die Leiste (1) als Isolierleiste ausgebildet ist und/oder die Leiste (1) aus Hartkunststoff
besteht.
1. Facade comprising profiles (4) supporting the facade elements (7), in particular steel
profiles on which spaced in section a fastening channel (3) is provided, and the facade
element (7) is held by a pressing rail (6) which can be fastened by fastening means
in the fastening channel (3), and wherein at least between the facade element (7)
and the profile (4) a seal (2) is arranged, wherein between seal and profile a one-
or multi-piece rail (1) is arranged as separate structural part, wherein the rail
(1) extends mainly laterally beside the fastening channel (3), characterized in that the rail (1) is fastened between the fastening channel (3) and the profile (4) by
means of an elastic limb (11) projecting out of the rail, or the rail (1) is held
jamming by a rail holding device (19) between the fastening channel (3) and the profile
(4).
2. Facade according to claim 1, characterized in that the rail (1) can be fastened in connecting areas (40) between profile (4) and fastening
channel (3) or in air gaps (41) between profile (4) and fastening channel (3).
3. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) has a connecting arrangement which effects a holding interaction with
the seal (2).
4. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) has clamping means by means of which the rail can be fastened to the
fastening channel (3), in particular to the outside of the fastening channel (3),
and/or the rail (1) can be fastened below the fastening channel (3).
5. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that projections (12) of the rail (1) project in the air gaps (41).
6. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that receding rail sections (13) are linked to the projections (12) of the rail (1), and
the length of the projections is less than, preferably half or almost half, the length
of the receding rail sections.
7. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting areas are arranged in constant distance, and this distance corresponds
essentially with the spacing of the projections (12).
8. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that laterally beside the fastening channel (3) one rail (1, 1') each is provided, and/or
laterally beside the fastening channel (3) one rail (1, 1') is arranged the projections
(12) of which project in the air gap, and the respective projections (12) project
in the respectively receding rail sections (13) of the adjoining rail (1).
9. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) is fastened on the profile (4) or to the fastening channel (3) by fastening
elements such as screws, plastic screws, rivets or by gluing, and/or the rail (1)
has a connecting arrangement, in particular a connecting cam (10) which interacts
fixing with suitable connecting elements, in particular a recess in the seal (2).
10. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) has a recess interacting fixing with suitably projecting sealing parts,
and/or the rail (1) is fixedly connected with the seal (2), for example glued together
with it or designed in one piece with it, and/or the rail (1) is produced of profile
material, and/or the rail (1) extends at least in sections or over the entire length
of the seal (2).
11. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) has clamping means wherein at least one projection (12) of the rail
(1) carries the clamping means.
12. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the limb (11) is in contact with the side of the fastening channel facing the profile
(4), and/or two essentially symmetrically arranged limbs (11) are provided.
13. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the holding device (19) for the rail is held jamming in the air gap (41) between
profile (4) or rail (1) and fastening channel (3), and/or the holding device (19)
for the rail is designed profile-like or clamp-like, and/or can be connected as separate
part at least with one lateral part of the rail (1).
14. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the holding device (19) for the rail has a contour adapted to the underside of the
fastening channel (3), and/or the holding device (19) for the rail has to be connected
to the rail (1) by a clips connection, and/or the holding device (19) for the rail
has lateral catches (18) interacting with the rail engaging by internal stress of
the jammed rail holding device (19) in a recess (17) of the rail (1), and/or a holding
device (19) for the rail holds both rails (1, 1').
15. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening channel (3) has a U-shaped or groove-like cross section, and, if necessary,
forms a screw channel, and in particular the bottom area of the fastening channel
(3) offers a bearing for the limb (11), and/or the seal (2) has a U-shaped or hat-shaped
cross section.
16. Facade according to one of the preceding claims, characterized in that the rail (1) is designed as seal fixing rail or seal holding rail, and/or the rail
(1) is designed as isolating rail, and/or the rail (1) consists of hard synthetic
material.
1. Façade constituée de profilés de support (4) et en particulier de profilés en acier
sur lesquels sont situés à des intervalles réguliers des profilés de fixation en forme
de canal (3), supportant des éléments de façade (7) à l'aide de parcloses (6) maintenues
et pouvant être fixées à l'intérieur des profilés de fixation (3), de façon à prévoir
un ou plusieurs joint(s) d'étanchéité (2) au moins entre l'élément de façade (7) et
le profilé de support (4) et également une baguette (1) en une ou plusieurs parties
entre le joint d'étanchéité et le profilé de fixation (3) dépassant latéralement de
ce profilé de fixation, caractérisée en ce que la baguette (1) est fixée entre le profilé de fixation (3) et le profilé de support
(4) à l'aide d'une languette élastique (11) dépassant de la baguette (1) ou en ce que la baguette (1) est immobilisée par une fixation de baguette (19) entre le profilé
de fixation (3) et le profilé de support (4).
2. Façade selon la revendication 1, caractérisée en ce que la baguette (1) peut être fixée au niveau des zones de connexion (40) entre le profilé
de support (4) et le profilé de fixation (3) ou à l'intérieur de fentes remplies d'air
(41) situées entre le profilé de support (4) et le profilé de fixation (3).
3. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) possède un dispositif de fixation lui permettant de former une connexion
mécaniquement stable avec le joint d'étanchéité (2).
4. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) possède des moyens de fixation élastiques lui permettant d'être fixée
sur le profilé de fixation (3) et en particulier sur la face extérieure du profilé
de fixation (3) et/ou en ce que la baguette (1) peut être fixée en dessous du profilé de fixation (3).
5. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des languettes (12) de la baguette (1) rentrent à l'intérieur des fentes remplies
d'air (41).
6. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les languettes (12) de la baguette (1) sont suivies de zones en retrait (13) de la
baguette et en ce que la largeur des languettes est plus petite que celle des zones en retrait et de préférence
de la moitié ou de moins de la moitié des longueurs des zones en retrait.
7. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les zones d'interconnexion sont situées à intervalles constants correspondant approximativement
à la distance entre les languettes (12).
8. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que sur chaque côté du profilé de fixation (3) est située une baguette (1, 1') et/ou
en ce que sur chaque côté du profilé de fixation (3) est située une baguette (1, 1') dont les
languettes (12) s'insèrent dans les fentes remplies d'air et ainsi dans les zones
en retrait (13) de la baguette voisine (1).
9. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) est fixée à l'aide de moyens de fixation tels des vis, des vis en
plastique, des rivets ou à l'aide d'un collage sur le profilé de support (4) ou sur
le profilé de fixation (3) et/ou en ce que la baguette (1) possède un dispositif de fixation et en particulier une tête de fixation
(10) interagissant avec des moyens de fixation appropriés et en particulier avec un
évidement intérieur du joint d'étanchéité (2).
10. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) comporte un évidement formant un lien mécanique avec des languettes
du joint d'étanchéité et/ou en ce que la baguette (1) est fixée définitivement sur le joint d'étanchéité (2) par exemple
par collage ou qu'elle forme avec le joint d'étanchéité une seule pièce et/ou en ce que la baguette (1) est fabriquée d'un matériau de profilé et/ou en ce que la baguette (1) s'étend au moins sur une partie, voire la longueur totale du joint
d'étanchéité (2).
11. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) comporte des moyens de serrage et en ce qu'au moins une languette (12) de la baguette (1) comporte ce moyen de serrage.
12. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette élastique (11) appuie contre la face du profilé de fixation le plus
proche du profilé de support (4) et/ou en ce que deux languettes approximativement symétriques (11) sont prévues.
13. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la fixation de baguette (19) est enfichée et ainsi immobilisée dans la fente remplie
d'air (41) entre le profilé de support (4) ou la baguette (1) et le profilé de fixation
(3) et/ou en ce que la fixation de baguette (19) possède une forme de profilé creux ou d'élément de serrage
et/ou en ce que la fixation de baguette constituée d'une seule pièce peut être fixée sur au moins
une partie latérale de la baguette (1).
14. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la fixation de baguette (19) possède un contour épousant celui de la face inférieure
du profilé de fixation (3) et/ou en ce que la fixation de baguette (19) est à fixer sur la baguette (1) par une interconnexion
à clips et/ou en ce que la fixation de baguette (19) possède des languettes latérales (18) agissant sur la
baguette (1) en s'accrochant par contrainte mécanique de la fixation de baguette (19)
à l'intérieur d'évidements (17) de la baguette (1) et/ou en ce qu'une fixation de baguette (19) maintient les deux baguettes (1, 1').
15. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé de fixation (3) possède une section en forme de U ou en forme de canal
ouvert et peut, le cas échéant, avoir la fonction d'un canal à vis et possède en particulier
une zone inférieure appropriée pour un appui contre la languette élastique (11) et/ou
en ce que le joint d'étanchéité (2) possède une section en forme de U ou une section en forme
de chapeau.
16. Façade selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la baguette (1) possède une configuration lui permettant de fixer ou de maintenir
le joint d'étanchéité et/ou en ce que la baguette (1) possède une propriété d'isolation et/ou en ce que la baguette (1) est fabriquée en matière plastique.