[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen
der Tonerkonzentration eines Tonerteilchen-Trägerteilchen-Gemisches in einer Entwicklerstation
eines Druckers oder Kopierers sowie eine Vorrichtung zum Entwickeln eines latenten
Ladungsbildes auf einem Zwischenträger eines elektrofotografischen Druckers oder Kopiergerätes.
[0002] Die Tonerteilchen, im Folgenden manchmal auch kurz "Toner" genannt, dienen zur Einfärbung
des latenten Ladungsbildes auf dem Zwischenträger. Vom Zwischenträger wird der Toner
dann in einem weiteren Schritt auf einen Aufzeichnungsträger, z.B. Papier übertragen.
[0003] Als Trägerteilchen sind beispielsweise kleine Eisen- oder Stahlkörnchen bekannt.
Diese haben typischerweise eine zweifache Funktion: Zum einen laden sich die Tonerteilchen
beim Durchmischen des Gemisches an den Trägerteilchen triboelektrisch auf, zum anderen
lagern sich die Tonerteilchen an den Trägerteilchen an und werden an diesen anhaftend
zum Zwischenträger befördert. Der Transport der Trägerteilchen zum Zwischenträger
wird dabei beispielsweise mit einer magnetischen Entwicklerwalze bewerkstelligt, an
der sich die Trägerteilchen anlagern. In unmittelbarer Nähe des Zwischenträgers werden
die elektrisch geladenen Tonerteilchen dem elektrischen Feld des Ladungsbildes entsprechend
auf den Zwischenträger übertragen, während die Trägerteilchen in der Entwicklerstation
verbleiben, bzw. zurückgeführt werden.
[0004] Während des Entwickelns wird also Toner aus der Entwicklerstation entnommen, der
durch eine entsprechende Tonerzufuhr in die Entwicklerstation ersetzt werden muss.
Dabei ist es sowohl für die Qualität des Druckbildes als auch für den störungsfreien
Betrieb der Entwicklerstation notwendig, dass die Tonerkonzentration stets einem vorbestimmten
Wert, im folgenden Sollwert genannt, entspricht.
[0005] Zur Einstellung der Tonerkonzentration auf diesen Sollwert werden üblicherweise Regelverfahren
verwendet, bei denen die aktuelle Tonerkonzentration, d.h. der Istwert (oder eine
davon abhängige Größe) gemessen wird und dessen Differenz vom Sollwert, die sogenannte
Regelabweichung durch geeignetes Einstellen einer Stellgröße, beispielsweise der Tonerzufuhr,
minimiert wird.
[0006] Zur Messung der Tonerkonzentration in der Entwicklerstation kann beispielsweise die
magnetische Permeabilität des Gemisches mit Hilfe eines Sensors gemessen werden, die
für die Tonerkonzentration kennzeichnend ist, da lediglich die Trägerteilchen magnetisierbar
sind.
[0007] Allerdings kann ein derartiger Sensor aus Platzgründen nicht in dem Abschnitt der
Entwicklerstation angeordnet werden, aus dem der Toner zur Entwicklung des Ladungsbildes
tatsächlich entnommen wird, wie unten an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
wird. Statt dessen muss der Sensor im sogenannten Behälter der Entwicklerstation untergebracht
werden. Dies ist insofern problematisch, als sich im Druck- bzw. Kopierbetrieb ein
Tonerkonzentrationsgefälle innerhalb der Entwicklerstation einstellt, so dass die
im Behälter gemessene Tonerkonzentration von der für den Druckprozess relevanten Tonerkonzentration
im Tonerentnahmebereich abweicht und somit der Regelung ein verfälschter Istwert zugrundegelegt
wird. Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Sensormesswert von der aktuellen
Toneraufladung beeinflusst wird, die sich u. a. in Abhängigkeit vom Tonerdurchsatz
ändert. Auch dadurch kann also der zugrundegelegte Istwert verfälscht werden.
[0008] Diese Probleme werden in herkömmlichen Verfahren umgangen, indem anstelle einer direkten
Messung der Tonerkonzentration eine Tonermarke auf dem Zwischenträger erzeugt und
dann mit einem Reflexlichtsensor oder dergleichen abgetastet wird. Dadurch lässt sich
eine Druckdichte bestimmen, die wiederum kennzeichnend für die Tonerkonzentration
ist.
[0009] Dieses Verfahren ist beispielsweise in der
DE 101 36 259 beschrieben. Darin wird eine Tonermarke auf einem Fotoleiter erzeugt, wobei dieser
mit einer Intensität belichtet wird, bei der die Druckdichte besonders stark mit der
Tonerkonzentration variiert. Dadurch lässt sich die Tonerkonzentration im Prinzip
sehr genau bestimmen, zumal dabei tatsächlich die Konzentration des Toners in einem
Abschnitt der Entwicklerstation erfasst wird, aus dem der Toner entnommen wurde.
[0010] Die Tonerkonzentrationsmessung mit Hilfe einer Tonermarke ist jedoch insofern indirekt,
als die Druckdichte der Tonermarke außer von der Tonerkonzentration noch von einer
Reihe weiterer Größen abhängig ist. Zu diesen Größen gehören beispielsweise die Beleuchtungsintensität
eines Zeichengenerators, der Grad der elektrostatischen Aufladung des Toners, die
Intensität der Aufladung des Zwischenträgers und die Größe der Spannung zwischen Entwicklerwalze
und Zwischenträger. Die Tonerkonzentration kann nur dann zuverlässig aus der Tonermarke
ermittelt werden, wenn alle diese Größen einen bekannten, konstanten Wert annehmen.
[0011] Wenn sich jedoch eine oder mehrere dieser Größen beispielsweise infolge eines Defektes
im Gerät unbemerkt ändern, wird dem Regler der Konzentrationsregelung ein falscher
Istwert zugeführt. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass der Entwicklerstation
kontinuierlich Toner zugeführt wird, bis diese verstopft, oder dass über einen längeren
Zeitraum gar kein Toner zugeführt wird und die Tonerkonzentration kontinuierlich sinkt,
wodurch es beispielsweise zu einem Ladungsüberschlag zwischen Zwischenträger und Entwicklerwalze
kommen kann, weil der elektrische Widerstand des Gemisches mit Abnahme des (elektrisch
nichtleitenden) Toners abnimmt. In beiden Fällen kann es zu einer schweren Beschädigung
der Entwicklerstation kommen. Aus Gründen der Betriebssicherheit und Kontrollierbarkeit
des Systems ist also einer direkten Konzentrationsmessung der Vorzug zu geben.
[0012] Ein weiteres Problem bei herkömmlichen Verfahren zur Regelung der Tonerkonzentration
besteht darin, dass die Angleichung der Tonerkonzentration an den Sollwert relativ
langsam geschieht, weil die Regelverstärkung relativ gering gehalten werden muss.
Eine zu hohe Regelverstärkung führt nämlich zu einem instabilen Regelverhalten, einer
Erhöhung der Störempfindlichkeit und schlechterem Führungsverhalten.
[0013] Die
DE 199 00 164 A1 zeigt ein Verfahren und eine Einrichtung zur Regelung der Tonerkonzentration in einem
elektrografischen Prozess. Darin sind zwei Betriebszustände vorgesehen. In einem Betriebszustand
wird eine Tonermarke auf dem Zwischenträger erzeugt, die Dichte der Tonermarke abgetastet
und die Tonermarke wieder vom Zwischenträger entfernt. Der abgetastete Tonerdichtewert
wird zur Regelung der Tonerkonzentration in der Entwicklerstation verwendet und findet
beispielsweise Einfluss in einem Tonerkonzentrations-Sollwert oder in einem Regelungsschwellenwert.
Im anderen Betriebszustand werden zu druckende Informationen auf dem Zwischenträger
als Tonerbild erzeugt und auf einen Aufzeichnungsträger umgedruckt. In diesem anderen
Betriebszustand wird die Tonerkonzentration in der Entwicklerstation mit einem Tonerkonzentrationssensor
erfasst und durch entsprechende Nachförderung versucht, eine konstante Tonerkonzentration
in der Entwicklerstation aufrechtzuhalten. Alternativ zur Regelung der Tonerkonzentration
mit Hilfe des Tonerkonzentrationssensors wird vorgeschlagen, die Tonerzufuhrmenge
durch Abschätzung des Tonerverbrauchswertes zu steuern.
[0014] Die
DE 196 31 261 A1 zeigt eine Vorrichtung zur Verwendung in einem elektrofotografischen Gerät, mit einer
ersten Regelungsvorrichtung, die anhand der Schwärzung von Testmarken einen Sollwert
für die Tonerkonzentration in einer Entwicklerstation ermittelt, und einer der ersten
Regelvorrichtung nachgeordneten zweiten Regelvorrichtung, die die Tonerkonzentration
in der Entwicklerstation auf diesen Sollwert regelt. Die zweite Regelvorrichtung hat
einen Sensor zum Ermitteln der Tonerkonzentration in der Entwicklerstation und erzeugt
in Abhängigkeit von der gemessenen Tonerkonzentration ein Tonernachfüllsignal, das
wahlweise durch ein Signal modifiziert werden kann, das einem Tonerverbrauchswert
entspricht.
[0015] In keiner dieser Schriften wird das Problem behandelt, dass die am Einbauort des
Sensors gemessene Tonerkonzentration von der Tonerkonzentration am Ort der Tonerentnahme
abweichen könnte.
[0017] Aus der
US 6 404 997 B1 ist ein Verfahren zur Steuerung der Bilddichte bei einem elektrofotografischen Drucker
oder Kopierer offenbart. Bei diesem Verfahren wird aus einer gemessenen Tonerkonzentration
und einem dynamisch programmierten Verzögerungswert die Tonerkonzentration an der
Entwicklerwalze berechnet. Die berechnete Tonerkonzentration wird zur Steuerung der
elektrostatischen Entwicklungsfelder verwendet.
[0018] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben,
die ein Entwickeln eines latenten Bildes mit Toner mit hoher Druckqualität ermöglicht.
[0019] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Bei diesem Verfahren wird die Tonerkonzentration im Gemisch mit einem in
der Entwicklerstation angeordneten Sensor gemessen und die Tonerzufuhr mit einem Stellglied
eingestellt, wobei ein aktueller Verbrauchswert für Tonerteilchen ermittelt wird und
eine Regeleinheit zur Regelung der Tonerkonzentration das Stellglied abhängig vom
Signal des Sensors und vom ermittelten Verbrauchswert ansteuert. Dabei wird aus der
am Einbauort des Sensors gemessenen Tonerkonzentration und dem Tonerverbrauchswert
die Tonerkonzentration in einem Abschnitt der Entwicklerstation berechnet, aus dem
der Toner zur Entwicklung des latenten Bildes entnommen wird.
[0020] Der Begriff "Ermitteln" des Verbrauchswertes ist in einem weiten Sinne zu verstehen,
gemeint ist sowohl eine mehr oder weniger genaue Messung als auch eine bloße Abschätzung.
Beispiele für geeignete Abschätzungen des Verbrauchswertes werden unten gegeben.
[0021] Unter Verwendung des ermittelten aktuellen Verbrauchswertes können die Fehler bei
der direkten Messung bis zu einem gewissen Grade korrigiert werden, da sowohl das
räumliche Konzentrationsgefälle in der Entwicklerstation als auch die elektrostatische
Aufladung des Toners mit dem aktuellen Tonerverbrauch zusammenhängen. Insbesondere
kann die berechnete Tonerkonzentration am Tonerentnahmeort als Regelgröße in die Regeleinheit
eingegeben werden und das Stellglied von der Regeleinheit derart angesteuert werden,
dass die berechnete Tonerkonzentration am Tonerentnahmeort einem Sollwert angenähert
wird.
[0022] Ferner kann der aktuelle Tonerverbrauchswert unmittelbar bei der Regelung der Tonerkonzentration
berücksichtigt werden und nicht erst dann, wenn er sich in einer Regelabweichung manifestiert.
Dadurch wird das dynamische Verhalten der Regelung verbessert.
[0023] Vorzugsweise wird bei dem Verfahren das Stellglied durch die Kombination einer ersten
und einer zweiten Stellgröße gesteuert, wobei sich die erste Stellgröße nach dem Tonerverbrauchswert
und die zweite Stellgröße nach der gemessenen Tonerkonzentration bemisst. Dabei ist
die erste Stellgröße vorzugsweise so bemessen, dass sie eine Tonerzufuhr bewirkt,
die dem aktuellen Tonerverbrauchswert entspricht. Der aktuelle Verbrauchswert stellt
also in diesem Fall quasi eine Störgröße dar, der die erste Stellgröße unmittelbar
und rückkopplungsfrei entgegenwirkt. Die zweite Stellgröße ist vorzugsweise so bemessen,
dass sie die Tonerkonzentration auf einen Sollwert regelt.
[0024] Im einfachsten Fall ist die genannte "Kombination" der beiden Stellgrößen schlicht
eine Addition der beiden. Beispielsweise kann die erste Stellgröße das Ausgangssignal
einer Steuerkette sein, das zum Signal der zweiten Stellgröße addiert wird, die wiederum
durch das Ausgangssignal eines Regelkreises gebildet wird. Es ist aber beispielsweise
genau so gut denkbar, dass der Verbrauchswert in eine Hilfsgröße umgerechnet wird,
die in den Regler eingespeist wird und so bemessen ist, dass sie eine Stellgröße bewirkt,
der eine Tonerzufuhr gemäß dem Verbrauchswert entspricht. Wenn nun gleichzeitig eine
Regelabweichung und diese Hilfsgröße in den Regler eingespeist werden, gibt der Regler
eine Stellgröße aus, die hier als "Kombination" zweier Stellgrößen bezeichnet wird,
nämlich einer ersten Stellgröße, die sich ergäbe, wenn nur die Hilfsgröße in den Regler
eingespeist würde, und einer zweiten Stellgröße, die sich ergäbe, wenn nur die Regelabweichung
in den Regler eingespeist würde. Diese Kombination der ersten und zweiten Stellgröße
ist je nach Typ des Reglers nicht notwendigerweise eine Summe, jedoch eine Funktion
der beiden. In dieser Allgemeinheit soll in der vorliegenden Erfindung der Begriff
der "Kombination" der beiden Stellgrößen verstanden werden.
[0025] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird die am Stellglied eingestellte
Tonerzufuhr als Tonerverbrauchswert angenommen. Diese Wahl des Schätzwertes ergibt
sich aus folgender Überlegung: Wenn das Verfahren wie gewünscht arbeitet, entspricht
die aktuelle Tonerkonzentration ihrem Sollwert und die aktuelle Tonerzufuhr dem aktuellen
Tonerverbrauch. In diesem Fall ist also die aktuelle Tonerzufuhr ein sehr guter Schätzwert
für den aktuellen Tonerverbrauch. Insofern ist die Wahl des Schätzwertes selbstkonsistent:
je besser das Verfahren arbeitet, desto besser ist der Schätzwert des Tonerverbrauchs,
aufgrund dessen dann das Verfahren wiederum besser arbeitet. Es hat sich gezeigt,
dass trotz der impliziten Rückkopplung durch geeignete Wahl von Regelparametern ein
stabiles Regelverhalten erhalten werden kann. Der Vorteil dieser speziellen Ausführung
des Verfahrens besteht darin, dass die aktuelle Tonerzufuhr eine Größe ist, die einfach
zu erfassen ist , so dass dieses Verfahren ohne große bauliche Eingriffe bei herkömmlichen
Geräten angewendet werden kann.
[0026] In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
der Tonerverbrauchswert aus Druckdaten abgeschätzt. Vorzugsweise wird der Tonerverbrauchswert
aus der mit ihrer Einfärbungsstufe gewichteten Anzahl zu druckender Pixel abgeschätzt.
Eine derartige Abschätzung des Tonerverbrauchswertes ist bereits aus der
US 5,202,769 bekannt, wird darin aber lediglich zur reinen Steuerung der Tonerzufuhr, nicht aber
im Rahmen einer Regelung verwendet. Eine bloße Steuerung ist aber ungeeignet, die
Tonerkonzentration über einen langen Zeitraum stabil und sicher einzustellen, weil
sich kleine systematische Abweichungen zwischen tatsächlichem und abgeschätztem Tonerverbrauch
mit der Zeit aufsummieren. Bei Störungen im Druck- oder Kopierprozess kann die Abweichung
von tatsächlichem und abgeschätztem Tonerverbrauch sehr groß werden, so dass sich
rasch eine viel zu hohe oder viel zu geringe Tonerkonzentration in der Entwicklerstation
einstellt, die wie oben erwähnt zu ihrer Beschädigung führen kann.
[0027] Die Abschätzung des Tonerverbrauchswertes aus den Druckdaten lässt sich in der Praxis
so genau durchführen, dass die sich am Tonerverbrauchswert bemessende erste Stellgröße
bereits eine Tonerkonzentration in der Entwicklerstation bewirkt, die für kurze und
mittlere Zeiten nahe am Sollwert ist. Die zweite Stellgröße bewirkt dann nur eine
relativ geringe Korrektur der durch die erste Stellgröße vorgesteuerten Tonerzufuhr.
Insgesamt ergibt sich dabei eine stark verbesserte Regeldynamik, weil der vorgesteuerte
Anteil der Tonerzufuhr, also die erste Stellgröße, unverzüglich auf den ermittelten
Tonerverbrauchswert reagiert und die zweite Stellgröße weit geringere Regelabweichungen
auszugleichen hat, als in einem herkömmlichen Verfahren.
[0028] Da die Druckdaten bei einem Drucker oder Kopierer in einer Steuerungseinheit verarbeitet
werden, muss diese zur Implementierung des letztgenannten Verfahrens bei herkömmlichen
Geräten modifiziert werden. Wenn dies beispielsweise aus Kostengründen oder zur Bewahrung
der Kontinuität einer Produktpalette vermieden werden soll, kann der Tonerverbrauchswert
in einer alternativen Weiterbildung des Verfahrens aus der mit ihrer Einfärbungsstufe
gewichteten Anzahl der Pixel abgeschätzt werden, die im das latente Druckbild erzeugenden
Zeichengenerator gesetzt werden. Vorzugsweise werden dabei die Pixel mit Hilfe einer
anwendungsspezifischen integrierten Schaltung gezählt, die mit dem Zeichengenerator
verbunden ist. Diese Lösung erfordert also nur eine relativ geringe Ergänzung, nicht
aber eine wesentliche Modifikation eines herkömmlichen Drucker- oder Kopierersystems.
[0029] In einer weiteren alternativen Weiterbildung wird der Tonerverbrauchswert an Hand
des Stromverbrauchs des das latente Ladungsbild erzeugenden Zeichengenerators abgeschätzt.
Dies ist möglich, weil der Tonerverbrauch und der Stromverbrauch im Zeichengenerator
unmittelbar zusammenhängen. Denn zur Erzeugung eines jeden Bildpunktes des Ladungsbildes
ist eine gewisse Lichtenergie nötig, die sich wiederum im Stromverbrauch des Zeichengenerators
niederschlägt. In der Praxis lässt sich über den Stromverbrauch ein für die Zwecke
des erfindungsgemäßen Verfahrens hinreichend guter Tonerverbrauchswert abschätzen.
Der Vorteil dieses weitergebildeten Verfahrens besteht darin, dass es sich mit minimalen
baulichen Ergänzungen in vorhandenen Drucker- und Kopierersystemen implementieren
lässt.
[0030] Im Rahmen des beschriebenen Verfahrens kann der Tonerverbrauchswert aus praktischen
Gründen "vorausschauend" ermittelt werden. Dies ist beispielsweise in der oben genannten
Weiterbildung der Fall, bei der der Verbrauchswert aus Druckdaten abgeschätzt wird,
die üblicherweise bereits eine gewisse Zeit vor dem Entwickeln des Ladungsbildes vorliegen.
In einem solchen Fall wird der ermittelte Tonerverbrauchswert vorzugsweise bis zur
Einfärbung des entsprechenden Druckbildes in einem Datenpuffer, beispielsweise einem
Verzögerungspuffer gespeichert. Dann kann die Regeleinheit zur Regelung der Tonerkonzentration
das Stellglied abhängig vom ermittelten Verbrauchswert zu genau dem Zeitpunkt ansteuern,
an dem der ermittelte Verbrauch tatsächlich stattfindet, wodurch sich die Regeldynamik
verbessert.
[0031] In einer vorteilhaften Weiterbildung wird die relative Gewichtung der ersten und
zweiten Stellgröße im Verlauf des Druck- oder Kopierprozesses variiert. Vorzugsweise
wird dabei die zweite Stellgröße in der Startphase eines Druck- oder Kopierprozesses
unterdrückt und ihre Gewichtung erhöht, wenn sich der Zustand des Gemisches in der
Entwicklerstation stabilisiert hat. Denn in der Startphase lässt sich die Tonerkonzentration
in der Entwicklerstation nur ungenau bestimmen, da sich der Gemischlauf noch nicht
stabilisiert hat. Aufgrund der ungenauen Konzentrationsmessung in der Startphase bietet
es sich also an, sich zunächst auf die erste Stellgröße zu verlassen.
[0032] Vorzugsweise umfasst die Reglereinheit einen PID-Regler. In einer vorteilhaften Weiterbildung
werden die verwendeten Regelparameter im Verlauf des Druck- oder Kopierprozesses variiert.
[0033] Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im folgenden auf die in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele Bezug genommen, die anhand spezifischer
Terminologie beschrieben sind. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Schutzumfang
der Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, da derartige Abwandlungen und
weitere Modifizierungen an den gezeigten Vorrichtungen und Verfahren sowie derartige
weitere Anwendungen der Erfindung, wie sie darin aufgezeigt sind, als übliches derzeitiges
oder künftiges Fachwissen eines zuständigen Fachmannes angesehen werden. Die Figuren
zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, nämlich
- Figur 1
- eine schematische Zeichnung von Komponenten eines elektrofotografischen Druckers,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer Entwicklerstation mit Tonerzufuhr und Regeleinheit,
- Figur 3
- ein Blockdiagramm, in dem ein herkömmliches Regelverfahren dargestellt ist,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer Entwicklerstation, in der die Ortsabhängigkeit
der Tonerkonzentration modellhaft dargestellt ist,
- Figur 5
- ein schematisches Diagramm der Tonerkonzentrationsverteilung in einer Entwicklerstation
bei einem herkömmlichen Regelverfahren,
- Figur 6
- ein schematisches Diagramm der Tonerkonzentrationsverteilung in einer Entwicklerstation
beim erfindungsgemäßen Regelverfahren,
- Figuren 7 bis 9
- Blockdiagramme dreier Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 10
- den schematischen Aufbau einer Regeleinheit,
- Figur 11
- den schematischen Aufbau einer weiteren Regeleinheit,
- Figur 12
- vier schematische Diagramme a-d, in denen der ermittelte Tonerverbrauchswert (a),
der tatsächliche Tonerverbrauch (b), der Stellwert für die Tonerzufuhr (c) und die
Tonerkonzentration (d) gegen die Zeit aufgetreten sind, und
- Figuren 13 bis 15
- Blockdiagramme, in denen Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens schematisch
dargestellt sind.
[0034] Im folgenden werden die Grundzüge des elektrofotografischen Druckens oder Kopierens
unter Bezugnahme auf Figur 1 kurz erläutert. In Figur 1 ist eine Fotoleitertrommel
10 im Querschnitt dargestellt, deren Umfangsfläche mit einem Fotohalbleiter, beispielsweise
Arsentriselenid (As
2Se
3) beschichtet ist. Solch ein Fotohalbleiter hat einen hohen Dunkelwiderstand, der
jedoch bei ausreichender Belichtung absinkt. Die Fotoleitertrommel 10 dreht sich in
der mit dem Pfeil 12 angedeuteten Richtung. Dabei wird ihre Fotohalbleiterschicht
zunächst mit Hilfe eines sogenannten Aufladekorotrons 14 elektrostatisch aufgeladen.
Durch Drehung der Fotoleitertrommel 12 gelangt der aufgeladene Abschnitt zu einem
Zeichengenerator 16 mit einer Lichtquelle 18 (in Figur 1 ein LED-Kamm) und einer Steuerungseinheit
20. Die Steuerungseinheit 20 gibt vor, an welchen Punkten die Fotoleitertrommel 10
belichtet werden soll. An den belichteten Stellen sinkt der elektrische Widerstand
der Fotohalbleiterschicht und die Ladung fließt ab. So werden Bildpunkte eines latenten
Ladungsbildes auf der Fotoleitertrommel erzeugt. Diese Bildpunkte, Pixel genannt,
werden also im Zeichengenerator "gesetzt".
[0035] Bei einer weiteren Drehung der Fotoleitertrommel 10 gelangt das latente Ladungsbild
zu einer Entwicklereinheit 22. Die Entwicklereinheit 22 umfasst einen Behälter 24,
in dem sich ein Gemisch 26 aus Tonerteilchen und Trägerteilchen befindet. Die Trägerteilchen
bestehen bei der gezeigten Entwicklerstation aus einem magnetischen Material wie Eisen
oder Stahl und Ferrit. Deshalb können die Trägerteilchen von einer magnetischen Entwicklerwalze
28 angezogen werden und zusammen mit den an ihnen haftenden Tonerteilchen durch Rotation
der Entwicklerwalze 28 zur Fotoleitertrommel 10 befördert werden. Dabei richten sich
die Trägerteilchen entlang der von der Entwicklerwalze 28 erzeugten magnetischen Feldlinien
derart aus, dass sie an der Oberfläche der Entwicklerwalze 28 eine bürstenartige Anordnung
bilden, die als "Magnetbürste" 56 bezeichnet wird (vgl. Figur 4).
[0036] Die Tonerteilchen werden in der Entwicklerstation 22 triboelektrisch aufgeladen und
mit Hilfe eines geeigneten elektrischen Feldes von der Magnetbürste 56 auf die belichteten
(sogenanntes "Dunkelschreiben") oder unbelichteten Stellen des Fotohalbleiters (sogenanntes
"Hellschreiben") übertragen. So wird das auf der Fotoleitertrommel 10 befindliche
Ladungsbild mit Toner eingefärbt, d.h. entwickelt.
[0037] Das Tonerbild wird dann in einer Umdruckstation 30 auf einen Druckträger, beispielsweise
einen Bogen Papier 32 übertragen. Daher wird die Fotoleitertrommel 10 allgemein als
Zwischenträger bezeichnet.
[0038] Beim Umdruck auf der Fotoleitertrommel 10 verbleibender Toner wird schließlich mit
Hilfe einer Reinigungsvorrichtung 34 entfernt.
[0039] In Figur 2 ist die Entwicklerstation 22 vergrößert dargestellt. Da bei der Entwicklung
des latenten Ladungsbildes nur Toner, aber keine Trägerteilchen auf die Fotohalbleiterschicht
übertragen werden, würde die Tonerkonzentration im Behälter 24 der Entwicklerstation
22 mit der Zeit abnehmen, wenn nicht laufend Toner in die Entwicklerstation 22 zugeführt
würde. Daher ist die Entwicklerstation 22 mit einem Tonerreservoir 36 verbunden, und
die Tonerzufuhr aus dem Reservoir 36 in die Entwicklerstation 22 geschieht mit Hilfe
eines Motors 38, der eine Fördereinrichtung antreibt.
[0040] Die Förderleistung des Motors 38 wird durch eine Motorsteuerung 40 vorgegeben. Ein
übliches Verfahren, die Tonerkonzentration in der Entwicklerstation 22 einzustellen,
basiert auf einem einfachen Regelkreis. Dabei wird die aktuelle Tonerkonzentration
in der Entwicklerstation 22 mit Hilfe eines Sensors 42 gemessen. Die gemessene Tonerkonzentration
ist die Regelgröße 44, die das Eingangssignal in einen Regler 46 darstellt. Im Regler
46 wird durch Subtraktion der Regelgröße 44 von einer Führungsgröße die Regelabweichung
berechnet. Die Regelgröße wird Istwert, die Führungsgröße Sollwert genannt. Aus der
Regelabweichung erzeugt der Regler 46 eine Stellgröße 48, die an ein Stellglied gesendet
wird, das im vorliegenden Fall durch den Motor 38 und die Motorsteuerung 40 gebildet
wird. Die Stellgröße 48 ist so bemessen, dass sie über Motorsteuerung 40 und Motor
38 eine Tonerzufuhr bewirkt, die die Regelabweichung kompensiert. Man beachte, dass
hier und im Folgenden Begriffe wie Regelgröße 44 und Stellgröße 40 sowohl für die
abstrakten Elemente des Regelkreises, als auch für die Signale verwendet werden, die
die entsprechenden Größen übermitteln.
[0041] Die wesentlichen Elemente dieses herkömmlichen Regelverfahrens sind in Figur 3 in
einem Blockdiagramm zusammengefasst. Über die im Zusammenhang mit Figur 2 hinaus besprochenen
Elemente und Signale ist in Figur 3 eine Messwerterfassungseinrichtung 52 gezeigt,
die ausgehend von einem Sensorsignal 50 des Sensors 42 die Regelgröße 44 erzeugt,
und ein Motorsignal 54, mit dem die Motorsteuerung 40 den Motor 38 ansteuert. Der
Motor kann intermittierend betrieben werden oder in der Drehzahl variiert werden.
[0042] Dieses in Figur 3 gezeigte herkömmliche Regelverfahren ist jedoch mit mehreren Problemen
behaftet. Das erste Problem besteht darin, dass die mit Hilfe des Sensors 42 gemessene
Tonerkonzentration nicht notwendigerweise mit der Tonerkonzentration an dem Ort übereinstimmt,
an dem der Toner tatsächlich zur Entwicklung des Fotoleiters 10 entnommen wird. Das
Problem ist in Figur 4 schematisch dargestellt, in der die Helligkeit des Toner-Trägerteilchen-Gemisches
26 modellhaft die Tonerkonzentration repräsentiert. Die Tonerkonzentration ist in
dem mit A bezeichneten Bereich, in dem Toner zugeführt wird, besonders hoch, und in
dem mit C bezeichneten Bereich, aus dem Toner zum Entwickeln entnommen wird, besonders
niedrig. Dieses Tonerkonzentrationsgefälle tritt auf, obwohl das Gemisch 26 in der
Entwicklerstation beispielsweise mit Hilfe eines Paddelrades (nicht gezeigt) durchmischt
wird. Der Begriff "Gefälle" soll dabei nicht ausdrücken, daß sich die Tonerkonzentration
linear mit dem Ort ändert. In der Tat kann eine allgemeine, nicht lineare Beziehung
zwischen Tonerkonzentration und Ort bestehen.
[0043] Die für den Druck- oder Kopierprozess wesentliche Konzentration ist diejenige im
Tonerentnahmebereich C. Im Tonerentnahmebereich C kann jedoch kein Sensor eingebaut
werden, weil dieser der Entwicklerwalze 28 und dem Aufbau der Magnetbürste 56 im Wege
wäre. Statt dessen muss der Sensor an einem Ort B im Behälter 24 der Entwicklereinheit
22 angeordnet werden, an dem die aktuelle Tonerkonzentration meist nicht mit der im
Tonerentnahmebereich C übereinstimmt.
[0044] Das Tonerkonzentrationsgefälle ist im Diagramm der Figur 5 schematisch dargestellt.
Darin zeigt der Graph 58 die von der Position P abhängige Tonerkonzentration (TK)
in der Entwicklerstation 22 bei niedrigem Tonerverbrauch, d.h. geringer Tonerentnahme
pro Zeiteinheit. Wie in Figur 5 zu sehen, ist dabei die Tonerkonzentration in der
gesamten Entwicklerstation nahezu identisch. Das liegt daran, dass bei geringem Tonerverbrauch
genügend Zeit vorhanden ist, dass sich die Tonerkonzentration durch Durchmischen des
Toner-Trägerteilchen-Gemisches ausgleicht.
[0045] Der Graph 60 zeigt die räumliche Tonerkonzentrationsverteilung bei hohem Tonerverbrauch.
Bei hohem Tonerverbrauch stellt sich nämlich, wie in Figur 5 zu sehen, ein beträchtliches
Tonerkonzentrationsgefälle innerhalb der Entwicklerstation 22 ein. Wenn die Tonerkonzentration,
wie in Figur 5 gezeigt, am Einbauort B des Sensors auf ihren Sollwert (S) geregelt
ist, liegt die Tonerkonzentration im Entnahmebereich C deutlich unter dem Sollwert.
Dies führt zu schlechtem Druckverhalten und im schlimmsten Fall zur Beschädigung der
Entwicklerstation 22. Die Figur 5 ist nur schematisch aufzufassen. Der Einfachheit
halber wurde ein linearer Verlauf der Tonerkonzentration in Abhängigkeit von der Position
angenommen, aber auch eine kompliziertere Abhängigkeit ist möglich.
[0046] Da der Gradient der Tonerkonzentration in der Entwicklerstation 22 vom aktuellen
Tonerverbrauch abhängt, sieht das erfindungsgemäße Verfahren vor, einen aktuellen
Tonerverbrauchswert mehr oder weniger genau zu ermitteln, und aus diesem zusammen
mit der am Einbauort B des Sensors gemessenen Tonerkonzentration die Tonerkonzentration
im Entnahmebereich C zu berechnen. Dann wird die Tonerkonzentration am Einbauort B
des Sensors so eingestellt, dass die (errechnete) Tonerkonzentration im Entnahmebereich
C dem Sollwert entspricht.
[0047] Die so bewirkte Tonerkonzentrationsverteilung ist als Graph 62 in Figur 6 gezeigt.
Die Differenz zwischen tatsächlich am Ort B eingestellter Tonerkonzentration und dem
Sollwert (S) wird Sensorkorrektur 64 genannt. Die Sensorkorrektur 64 ist wie gesagt
eine Größe, die aus dem ermittelten Tonerverbrauchswert berechnet wird.
[0048] Die "Berechnung" der Tonerkonzentration im Entnahmebereich C erfolgt typischerweise
durch eine Simulation. Der Simulation wird dabei ein Modell für den Zusammenhang zwischen
der Tonerkonzentration am Entnahmeort C, der Tonerkonzentration am Ort B des Sensors
42 und dem Tonerverbrauchswert zu Grunde gelegt. Das Modell und dessen Modellparameter
können empirisch durch Anpassung an Versuchsmessungen ermittelt werden.
[0049] Die Erfinder haben in Versuchen herausgefunden, dass sich die Tonerkonzentration
TK(C) am Entnahmeort C bereits mit einem einfachen, linearen Modell aus der Tonerkonzentration
am Einbauort des Sensors TK(B) und dem Tonerverbrauchswert sehr präzise wie folgt
simulieren lässt,

[0050] Dabei ist α eine empirisch bestimmte Proportionalitätskonstante. Dieses Simulationsmodell
kann beispielsweise durch Terme in höherer Ordnung im Tonerverbrauchswert ergänzt
werden, deren Koeffizienten durch Anpassen an experimentell bestimmte Daten bestimmt
werden können.
[0051] Im Folgenden werden mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen, den aktuellen Tonerverbrauchswert
zu ermitteln. Es ist klar, dass "ermitteln" in diesem Zusammenhang nicht exaktes Erfassen
des tatsächlichen aktuellen Tonerverbrauchs bedeuten kann, denn wenn dies möglich
wäre, wäre ja die Aufgabe des gesamten Verfahrens bereits gelöst. "Ermitteln" bedeutet
im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine jede direkte oder indirekte approximative
Bestimmung des aktuellen Tonerverbrauchs, inklusive dessen Abschätzung.
[0052] Bei eingeschwungenem Regelkreis ist die Stellgröße 48 bereits ein relativ guter Schätzwert
für den aktuellen Tonerverbrauch. Wie in Figur 7 gezeigt, wird daher in einer Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens die Stellgröße 48 als aktueller Tonerverbrauchswert
in eine Korrektureinheit 66 eingegeben, die daraus die Sensorkorrektur 64 ermittelt
und die ein entsprechendes Sensorkorrektursignal an die Messeinrichtung 52 schickt.
Wiederum wird im folgenden weder sprachlich noch bezüglich des Bezugszeichens zwischen
der Sensorkorrektur und dem entsprechenden Signal unterschieden.
[0053] Die Verwendung der Stellgröße 48 als Tonerverbrauchswert stellt eine Rückkopplung
dar, die den Regelkreis prinzipiell aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Es hat sich
jedoch in der Praxis gezeigt, dass auch mit dieser Rückkopplung bei geeigneter Wahl
der Regelparameter ein stabiles Regelverhalten erreicht werden kann.
[0054] Bei einer anderen, in Figur 8 gezeigten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird der Tonerverbrauchswert 68 in einer Druckersteuerung 70 an Hand von Druckdaten
bestimmt und an die Korrektureinheit 66 übermittelt. Der Verbrauchswert 68 kann während
oder nach der Aufbereitung der Druckdaten in der Druckersteuerung berechnet werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird aus den Druckbilddaten
für jede einer gewissen Anzahl von Einfärbungsstufen die Anzahl der einzufärbenden
Pixel ermittelt und daraus der Tonerverbrauch abgeschätzt. Konkret geschieht dies
folgendermaßen: jeder zu druckende Pixel wird einer von m Einfärbungsstufen (Graustufen)
zugeordnet, wobei m eine natürliche Zahl ist. Wenn mit n
i die Anzahl von Pixeln der i-ten Einfärbungsstufe bezeichnet wird, berechnet sich
der Schätzwert für den Tonerverbrauch gemäß:

wobei k
i der Gewichtungsfaktor der Pixelanzahl der i-ten Einfärbungsstufe und k
Verb ein Proportionalitätsfaktor ist. k
0 Bezeichnet einen Grundverbrauch an Toner durch Staubbildung, Absaugung o.ä.
Die Druckbilddaten werden vor dem Belichten und Einfärben des Fotohalbleiters der
Fototrommel 10 in der Druckersteuerung 70 aufbereitet. Zwischen der Aufbereitung der
Druckdaten und der Entwicklung des Fotoleiters kann eine gewisse, nicht unerhebliche
Zeitspanne liegen. Daher ist in der Darstellung von Figur 8 ein Verzögerungspuffer
72 vorgesehen, in dem der von der Druckersteuerung 70 ermittelte Tonerverbrauchswert
für die Dauer dieser Zeitspanne zwischengespeichert wird und erst dann an die Korrektureinheit
66 weitergegeben wird, wenn das den Druckdaten entsprechende Bild tatsächlich entwickelt
wird.
[0055] Neben der oben beschriebenen inhomogenen Tonerkonzentrationsverteilung in der Entwicklerstation
22 gibt es noch eine weitere Fehlerquelle, die die Konzentrationsmessung verfälschen
kann. Denn der Messwert des Sensors 42 wird durch die Größe der elektrostatischen
Aufladung des Toners beeinflusst, die wiederum Fluktuationen unterworfen ist. Der
Aufladungszustand des Toners ist aber ebenfalls vom Tonerdurchsatz, d.h. vom Tonerverbrauch
abhängig. Deshalb kann ein aufgrund einer vom Sollwert abweichenden Toneraufladung
verfälschter Messwert ebenfalls unter Verwendung des aktuellen Tonerverbrauchswertes
68 von der Korrektureinheit 66 korrigiert werden.
[0056] Ein weiteres Problem des Regelverfahrens von Figur 3 und auch des verbesserten Regelverfahrens
von Figur 7 und 8 besteht darin, dass die damit erreichbare Regeldynamik relativ träge
ist. Das bedeutet beispielsweise, dass sich erst ein gewisser Tonermangel einstellen
muss, bis der Regler 46 über Motorsteuerung 40 und Motor 38 beginnt, die fehlende
Menge Toner zuzuführen. Der Grund dafür ist, dass die Regelverstärkung des Reglers
46 nicht beliebig groß gewählt werden kann, weil sonst der Regelkreis störanfällig
würde. In der Konsequenz tritt beim herkömmlichen Regelverfahren immer wieder eine
Tonerkonzentration in der Entwicklerstation 22 auf, die erheblich vom Sollwert abweicht,
was die Druckqualität beeinträchtigt und im schlimmsten Falle zur Beschädigung der
Entwicklereinheit 22 führen kann.
[0057] Eine Lösung für dieses Problem ist in Figur 9 gezeigt. An Stelle des Reglers 46 nach
den Figuren 3, 7 und 8 tritt in Figur 9 eine Reglereinheit 74, die neben dem Eingang
für die Regelgröße 44 einen Eingang für den ermittelten Tonerverbrauchswert 68 hat.
Die Regeleinheit 74 erzeugt aus der Regelgröße 44 und dem Tonerverbrauchswert 68 eine
kombinierte Stellgröße 76. Die kombinierte Stellgröße 76 setzt sich zusammen aus einer
ersten Stellgröße, die eine reine Steuergröße ist und eine Tonerzufuhr bewirkt, die
dem Tonerverbrauchswert 68 entspricht, und einer zweiten Stellgröße, die sich aus
der Regelgröße 44 bemisst und im Wesentlichen der Stellgröße 48 im herkömmlichen Verfahren
der Figuren 3, 7 und 8 entspricht. Dadurch wird die Tonerzufuhr im gewissen Sinne
durch den ermittelten Tonerverbrauchswert 68 vorgesteuert.
Die zweite Stellgröße dient im Grunde dazu, Fehler in der Vorsteuerung durch Regelung
auszugleichen.
[0058] Bei Anwendung des Verfahrens von Figur 9 treten weitaus geringere Regelabweichungen
auf als im herkömmlichen Verfahren, d.h. aufgrund der Vorsteuerung ist die Regelgröße
44, also der Istwert der Tonerkonzentration relativ nah bei deren Sollwert. Da auf
eine Änderung des Tonerverbrauchs unmittelbar über die erste Stellgröße entgegengewirkt
wird, ist das dynamische Verhalten der Tonerkonzentrationseinstellung gemäß Figur
9 weitaus besser als im herkömmlichen, reinen Regelverfahren.
[0059] Die erste Stellgröße ist wie gesagt die Stellgröße, die die Regeleinheit 74 ausgeben
würde, wenn die Regelabweichung Null wäre und lediglich ein gewisses Tonerverbrauchswertsignal
68 in die Regeleinheit 74 eingespeist würde. Die zweite Stellgröße ist die Stellgröße,
die die Regeleinheit 74 ausgeben würde, wenn lediglich die Regelgröße 44, d.h. ein
Messwert der Tonerkonzentration in die Regeleinheit 74 eingespeist würde, jedoch kein
Tonerverbrauchswertsignal 68 an der Regeleinheit 74 anläge. Wie diese beiden Stellgrößen
zu einer Stellgröße 76 kombiniert werden, hängt vom speziellen Aufbau der Regeleinheit
74 ab. In den Rahmen der Erfindung fallen alle Regeleinheiten 74, in denen die Regelgröße
44 (die gemessene Tonerkonzentration) und der ermittelte Tonerverbrauchswert 68 zu
einer gemeinsamen Stellgröße 76 verarbeitet werden. Ohne Einschränkung sollen jedoch
in Figuren 10 und 11 zur Illustration zwei einfache Beispiele für die Reglereinheit
74 erläutert werden.
[0060] In Figur 10 ist ein Ausführungsbeispiel für die Regeleinheit 74 gezeigt. Die Regeleinheit
74 umfasst einen Regler 46 von im Wesentlichen gleicher Art wie in Figuren 2, 3, 7
und 8. Der Regler 46 erhält die Regelgröße 44 als Eingangssignal und gibt als Ausgangssignal
die zweite Stellgröße 78 aus. Der Regler 74 umfasst ferner ein Steuerelement 80, das
aus dem Tonerverbrauchswert 68 die erste Stellgröße 82 erzeugt. Im Knotenpunkt 83
werden die erste Stellgröße 82 und die zweite Stellgröße 78 zur kombinierten Stellgröße
76 addiert.
[0061] Im Beispiel von Figur 11 umfasst die Regeleinheit 74 neben Regler 46 eine Steuereinheit
84, die aus dem Tonerverbrauchswert 68 eine Hilfsgröße 86 erzeugt, die zur Regelgröße
44 addiert wird. Die Hilfsgröße 86 entspricht derjenigen hypothetischen Regelabweichung,
aus der der Regler 46 eine Tonerzufuhr entsprechend dem Tonerverbrauchswert 68 vorgeben
würde. Anders als bei dem Ausführungsbeispiel von Figur 10 treten bei der Regeleinheit
74 von Figur 11 die erste und zweite Stellgröße nicht explizit auf, sind jedoch nach
dem oben Gesagten bereits durch die anliegenden Signale, d.h. den Tonerverbrauchswert
68 bzw. die Regelgröße 44 wohl definiert und schlagen sich in der kombinierten Stellgröße
76 nieder. In diesem weiten Sinne ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung der Begriff
der Kombination der ersten und zweiten Stellgröße zu verstehen.
[0062] In Figur 12 sind der ermittelte Tonerverbrauchswert TVE(a), der tatsächliche Tonerverbrauch
TV (b), der Stellwert SW2 der zweiten Stellgröße bzw. der Stellwert SWK der kombinierten
Stellgröße (c) und der Istwert I der Tonerkonzentration (d) in einem schematischen
Diagramm gegen eine gemeinsame Zeitachse aufgetragen. Der im Diagramm (a) eingetragene
Tonerverbrauchswert 68 ist in der Druckersteuerung 70 von Figuren 8 und 9 aus Druckdaten
ermittelt worden. Da die Druckdaten vor dem Entwickeln des Ladungsbildes vorliegen,
liegt auch der ermittelten Tonerverbrauchswert jeweils um ein Zeitintervall T vor
dem tatsächlichen Tonerverbrauch vor. Für dieses Zeitintervall T wird der Tonerverbrauchswert
68 im Verzögerungspuffer 72 (siehe Figuren 8 und 9) zwischengespeichert und dadurch
mit dem tatsächlichen Tonerverbrauch synchronisiert, wie in Diagramm (b) gezeigt.
[0063] In Diagramm (b) ist dargestellt, dass der ermittelte Tonerverbrauchswert 68 (ausgezogene
Linie) vom tatsächlichen Verbrauch TV (gepunktete Linie) etwas abweicht. Im Zeitintervall
T
1 liegt der ermittelte Tonerverbrauchswert 68 beispielsweise über dem tatsächlichen
Verbrauch TV. Ferner ist die Regelabweichung zu Beginn des Intervalls T
1 gleich 0, wie dem Diagramm (d) zu entnehmen ist, und der Stellwert SW2 der zweiten
Stellgröße ist daher zunächst ebenfalls gleich 0 (siehe Diagramm c). Daher ergibt
sich der Stellwert SWK der kombinierten Stellgröße zu Beginn des Intervalls T
1 lediglich aus der ersten Stellgröße und liegt, wie in Diagramm (c) zu sehen, über
dem tatsächlichen Verbrauch, weil der ermittelte Verbrauchswert zu hoch geschätzt
wurde. Infolgedessen steigt der Istwert der Tonerkonzentration zu Beginn des Intervalls
T
1 über den Sollwert.
[0064] In Antwort auf diese Regelabweichung erzeugt die Regeleinheit 74 eine zweite Stellgröße
mit negativem Stellwert SW2, die den Stellwert SWK der kombinierten Stellgröße korrigiert
und etwa zur Mitte des Zeitintervalls T
1 an den tatsächlichen Tonerverbrauch TV angleicht (siehe Diagramm (c)). In den Zeitintervallen
T
2 und T
3, in denen der ermittelte Tonerverbrauchswert 68 ebenfalls über dem tatsächlichen
Tonerverbrauch liegt, zeigt sich das gleiche Verhalten.
[0065] Im Intervall T
4 liegt der ermittelte Tonerverbrauchswert 68 unter dem tatsächlichen Tonerverbrauch
TV, so dass der Stellwert SWK der kombinierten Stellgröße SWK aufgrund einer zu kleinen
ersten Stellgröße zunächst unter dem tatsächlichen Tonerverbrauch TV liegt. Dadurch
fällt der Istwert I der Tonerkonzentration TK zunächst unter den Sollwert S, wird
aber durch einen dann positiven Stellwert SW2 der zweiten Stellgröße wieder auf den
Sollwert S geregelt.
[0066] Aus dem Diagramm (c) der Figur 12 wird deutlich, dass die zweite Stellgröße nur einen
relativ geringen Beitrag zur kombinierten Stellgröße leistet. Sie dient im Wesentlichen
dazu, Fehler in der ersten Stellgröße aufgrund eines ungenauen Schätzwertes auszuregeln.
Da die erste Stellgröße unmittelbar auf eine ermittelte Änderung des Tonerverbrauchswerts
reagiert, ist die Dynamik des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Einstellen der Tonerkonzentration
sehr gut. Anders als bei einem reinen Steuerverfahren wird beim erfindungsgemäßen
Verfahren ein systematischer Fehler bei der Ermittlung des Tonerverbrauchswertes ausgeregelt,
der sich andernfalls im Laufe der Zeit summieren würde und zu einer divergierenden
Tonerkonzentration in der Entwicklerstation 22 führen würde.
[0067] In Figur 13 ist eine alternative Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt,
das sich vom Verfahren von Figur 9 durch die Art unterscheidet, nach der der Tonerverbrauchswert
68 ermittelt wird. Dazu dient im Verfahren von Figur 13 ein Pixelzähler 88, der die
pro Einfärbungsstufe im Zeichengenerator 16 (siehe Figur 1) gesetzt Pixel zählt. Der
Pixelzähler 88 wird im gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine anwendungsspezifische
integrierte Schaltung (Application Specific Integrated Circuit, ASIC) gebildet. Der
Pixelzähler 88 hat drei Eingänge 90, 92 und 94 entsprechend der drei Einfärbungsstufen,
hellgrau, dunkelgrau bzw. schwarz, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel berücksichtigt
werden. Für jedes Pixel, das im Zeichengenerator 16 gesetzt wird, wird ein Signal
in den der Einfärbungsstufe des Pixels entsprechenden Eingang 90, 92 oder 94 gespeist.
Im Pixelzähler 88 wird aus den gezählten Pixeln durch Gewichtung mit ihrer jeweiligen
Einfärbungsstufe ähnlich wie oben bereits beschrieben der Tonerverbrauchswert 68 ermittelt.
Ein solcher Pixelzähler 88 lässt sich leicht mit herkömmlichen Systemen kombinieren,
ohne dass diese bedeutend modifiziert werden müßten. Der Pixelzähler kann 88 ähnlich
wie die Druckersteuerung 70 von Fig. 8 mit einem Verzögerungspuffer 72 versehen sein.
[0068] In Figur 14 ist eine besonders einfach und kostengünstig implementierbare Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Dabei wird der elektrische Strom, mit dem
eine Stromquelle 96 den Zeichengenerator 16 versorgt, in einer Strommesseinrichtung
98 gemessen und der Messwert in einen Tonerverbrauchsschätzer 100 übertragen. Der
Tonerverbrauchsschätzer 100 schätzt aus dem Stromverbrauch des Zeichengenerotors 16
den Tonerverbrauchswert 68 ab. Dies gelingt, weil der Stromverbrauch des Zeichengenerators
16 wie oben bereits erläutert, ein Maß für die Anzahl und Einfärbungsstufe gedruckter
Pixel ist. Der Vorteil des Verfahrens von Figur 14 ist, dass es sich mit sehr geringem
konstruktiven Aufwand bei herkömmlichen Druckern oder Kopierern implementieren lässt.
[0069] In Figur 15 ist eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
in einem Blockdiagramm skizziert. Bei diesem Verfahren werden die Beiträge der ersten
und zweiten Stellgröße zur kombinierten Stellgröße 76 zeitlich variiert. Dazu dienen
ein Signalgewichter 102, der das Gewicht bestimmt, mit dem die Regelgröße 44 bei der
Erzeugung des kombinierten Signals 76 berücksichtigt werden soll, und ein Signalgewichter
104, der das Gewicht bestimmt, mit dem der ermittelte Verbrauchswert 68 in der kombinierten
Stellgröße 76 Niederschlag finden soll.
[0070] Die entsprechende Gewichtung lässt sich gemäß Figur 15 über zeitabhängige Gewichtungsfunktionen
f1(t) und f3(t) vorgeben.
[0071] So ist beispielsweise die Regelgröße 44 in der Startphase eines Druckers oder Kopierers
nicht sehr zuverlässig, weil sich der Gemischverlauf in der Entwicklerstation 22 noch
nicht stabilisiert hat. Daher ist es von Vorteil, den Beitrag der Regelgröße 44 zur
kombinierten Stellgröße 76, d.h. das Gewicht der zweiten Stellgröße mit Hilfe des
Signalgewichters 102 und geeigneter Wahl von f1(t) in der Startphase gering zu halten
und erst zu erhöhen, wenn sich der Zustand des Gemisches in der Entwicklerstation
22 stabilisiert hat.
[0072] Darüber hinaus eignen sich unterschiedliche Regelparameter zur Verwendung im Regler
46 für unterschiedliche zeitliche Abschnitte des Druck- oder Kopierprozesses bzw.
für unterschiedliche Zustände des Druckers oder Kopiergerätes, wie beispielsweise
Aufwärmphase, Druckphase, Kalibrierphase, Frische des Toners etc. Daher hat die Regeleinheit
74 im Ausführungsbeispiel von Figur 15 einen Speicher 106, in dem die Regelparameter
entsprechend einer zeitabhängigen bzw. zustandsabhängigen Funktion f2(t) abgelegt
werden.
[0073] Der Regler 46 ist in den gezeigten Ausführungsbeispielen ein PID-Regler, daher ist
die Funktion f2(t) eine vektorwertige Funktion, deren Vektorkomponenten alle benötigten
Regelparameter enthalten. In Figur 15 ist ein nicht näher spezifizierter Tonerverbrauchsschätzer,
der den Verbrauchswert 68 ermittelt, mit 108 bezeichnet. Als Tonerverbrauchsschätzer
108 kommen unter anderem die vorher beschriebenen Elemente Druckersteuerung 70, Pixelzähler
88 oder Tonerverbrauchsschätzer 100 in Frage.
[0074] Obgleich in den Zeichnungen und in der vorhergehenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele
aufgezeigt und detailliert beschrieben sind, sollte dies als rein beispielhaft und
die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass
nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben sind und sämtliche
Veränderungen und Modifizierungen, geschützt werden sollen die im Schutzumfang der
Erfindung liegen, so wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert wird.
Bezugszeichenliste
[0075]
- 10
- Fotoleitertrommel
- 12
- Drehsinn der Fotoleitertrommel 10
- 14
- Aufladekorotron
- 16
- Zeichengenerator
- 18
- LED-Kamm
- 20
- Steuerungseinheit
- 22
- Entwicklerstation
- 24
- Behälter
- 26
- Tonerteilchen-Trägerteilchen-Gemisch
- 28
- Entwicklerwalze
- 30
- Umdruckstation
- 32
- Papier
- 34
- Reinigungsvorrichtung
- 36
- Tonerreservoir
- 38
- Motor
- 40
- Motorsteuerung
- 42
- Sensor
- 44
- Regelgröße
- 46
- Regler
- 48
- Stellgröße
- 50
- Sensorsignal
- 52
- Messwerterfassung
- 54
- Motorsignal
- 56
- Magnetbürste
- 58
- Tonerkonzentrationsverteilung (niedriger Verbrauch)
- 60
- Tonerkonzentrationsverteilung (hoher Verbrauch)
- 62
- Tonerkonzentrationsverteilung (hoher Verbrauch)
- 64
- Sensorkorrektur
- 66
- Korrektureinheit
- 68
- ermittelter Tonerverbrauchswert
- 70
- Druckersteuerung
- 72
- Verzögerungspuffer
- 74
- Regeleinheit
- 78
- zweite Stellgröße
- 80
- Steuerelement
- 82
- erste Stellgröße
- 83
- Knotenpunkt
- 84
- Steuerelement
- 86
- Hilfsgröße
- 88
- Pixelzähler
- 90
- Eingang
- 92
- Eingang
- 94
- Eingang
- 96
- Stromquelle
- 98
- Strommesseinrichtung
- 100
- Tonerverbrauchsschätzer
- 102
- Signalgewichter
- 104
- Signalgewichter
- 106
- Speicher
- 108
- Tonerverbrauchsschätzer
1. Verfahren zum Einstellen der Tonerkonzentration eines Tonerteilchen-Trägerteilchen-Gemisches
(26) in einer Entwicklerstation (22) zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf
einem Zwischenträger (10) eines elektrographischen Druckers oder Kopiergerätes, bei
dem
ein in der Entwicklerstation .(22) angeordneter Sensor (42) die Tonerkonzentration
im Gemisch (26) mißt,
ein Stellglied (40, 42) die Tonerzufuhr in die Entwicklerstation (22) einstellt,
ein aktueller Verbrauchswert (68) für Tonerteilchen ermittelt wird,
aus der am Einbauort (B) des Sensors (42) gemessenen Tonerkonzentration und dem Tonerverbrauchswert
(68) die Tonerkonzentration an einem vom Einbauort abweichenden Ort (C) in der Entwicklerstation
berechnet wird, an dem der Toner zur Entwicklung des latenten Bildes entnommen wird,
die berechnete Tonerkonzentration am Tonerentnahmeort (C) als Regelgröße in eine Regeleinheit
(74) eingegeben wird und die Regeleinheit (74) das Stellglied (40, 42) derart ansteuert,
dass die berechnete Tonerkonzentration am Tonerentnahmeort (C) einem Sollwert angenähert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Verbrauchswert (68) abgeschätzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Stellglied (38, 40) durch die Kombination
einer ersten Stellgröße (82) und einer zweiten Stellgröße (78) gesteuert wird,
wobei sich die erste Stellgröße (82) nach dem Tonerverbrauchswert (68) und die zweite
Stellgröße (78) nach der gemessenen Tonerkonzentration bemißt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem das Stellglied 38, 40) durch die Summe einer ersten
Stellgröße (82) und einer zweiten Stellgröße (78) gesteuert wird, wobei sich die erste
Stellgröße (82) nach dem Tonerverbrauchswert (68) und die zweite Stellgröße (78) nach
der gemessenen Tonerkonzentration bemißt.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, bei dem die erste Stellgröße (82) so bemessen ist,
daß sie eine Tonerzufuhr bewirkt, die dem aktuelle Tonerverbrauchswert (68) entspricht.
6. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei dem die zweite Stellgröße (78) so bemessen
ist, daß sie die Tonerkonzentration auf einen Sollwert regelt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die am Stellglied (38,
40) eingestellte Tonerzufuhr als Tonerverbrauchswert (68) angenommen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Tonerverbrauchswert (68) aus
Druckdaten abgeschätzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Tonerverbrauchswert (68) aus der mit ihrer
Einfärbungsstufe gewichteten Anzahl zu druckender Pixel abgeschätzt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Tonerverbrauchswert (68) aus
der mit ihrer Einfärbungsstufe gewichteten Anzahl der Pixel abgeschätzt wird, die
im das latente Druckbild erzeugenden Zeichengenerator (16) gesetzt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Pixel mit Hilfe einer anwendungsspezifischen
integrierten Schaltung (88) gezählt werden, die mit dem Zeichengenerator (16) verbunden
ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Tonerverbrauchswert (68) anhand
des Stromverbrauchs des das latente Ladungsbild erzeugenden Zeichengenerators (16)
abgeschätzt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem der ermittelte Tonerverbrauchswert
(68) bis zur Einfärbung des entsprechenden Druckbildes in einem Datenpuffer (72) gespeichert
wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 13, bei dem die relative Gewichtung der ersten
und zweiten Stellgröße (82, 78) im Verlauf des Druck- oder Kopierprozesses variiert
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die zweite Stellgröße (78) in der Startphase eines
Druck- oder Kopierprozesses unterdrückt wird und ihre Gewichtung erhöht wird, wenn
sich der Zustand des Gemisches (26) in der Entwicklerstation stabilisiert hat.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Regeleinheit (74) einen
PID-Regler (46) umfaßt.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die von der Regeleinheit
verwendeten Regelparameter im Verlauf des Druck- oder Kopierprozesses variiert werden.
18. Vorrichtung zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Zwischenträger eines
elektrographischen Druckers oder Kopiergerätes, mit
einer Entwicklerstation (22), in der sich ein Tonerteilchen-Trägerteilchen-Gemisch
(26) befindet,
einem in der Entwicklerstation (22) angeordneten Sensor (42) zum Messen der Tonerkonzentration
im Gemisch (26),
einem Stellglied (38, 40) zum Einstellen der Tonerzufuhr in die Entwicklerstation
(22),
Mitteln (70, 88, 100) zum Ermitteln eines aktuellen Verbrauchswertes (68) für Tonerteilchen
und
einer Regeleinheit (74), die zur Regelung der Tonerkonzentration das Stellglied (38,
40) abhängig vom Signal (50) des Sensors (42) und vom ermittelten Tonerverbrauchswert
(68) ansteuert, bei der ferner. Mittel (66) vorgesehen sind, die aus der am Einbauort
(B) des Sensors (42) gemessenen Tonerkonzentration und dem Tonerverbrauchswert (68)
die Tonerkonzentration an einem vom Einbauort abweichenden Ort (C) in der Entwicklerstation
berechnen, an dem der Toner zur Entwicklung des latenten Bildes entnommen wird, und
bei der die berechnete Tonerkonzentration am Tonerentnahmeort (C) als Regelgröße in
die Regeleinheit (74) eingebbar ist und die Regeleinheit (74) so ausgebildet ist,
dass sie das Stellglied (40, 42) derart ansteuert, dass die berechnete Tonerkonzentration
am Tonerentnahmeort (C) einem Sollwert angenähert wird.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, bei der das Stellglied (38, 40) durch die Kombination
einer ersten Stellgröße (82) und einer zweiten Stellgröße (78) gesteuert wird,
wobei sich die erste Stellgröße (82) nach dem Tonerverbrauchswert (68) und die zweite
Stellgröße (78) nach der gemessenen Tonerkonzentration bemisst.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei der die erste Stellgröße (82) so bemessen ist, dass
sie eine Tonerzufuhr bewirkt, die dem aktuellen Tonerverbrauchswert (68) entspricht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, bei der die zweite Stellgröße (78) so bemessen
ist, dass sie die Tonerkonzentration auf einen Sollwert regelt.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, bei der der Tonerverbrauchswert (68)
aus Druckdaten abgeschätzt wird.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, bei der der Tonerverbrauchswert (68) aus der mit ihrer
Einfärbungsstufe gewichteten Anzahl zu druckender Pixel abgeschätzt wird.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, bei der der Tonerverbrauchswert (68)
aus der mit ihrer Einfärbungsstufe gewichteten Anzahl der Pixel abgeschätzt wird,
die im das latente Druckbild erzeugenden Zeichen-generator (16) gesetzt werden.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24 mit einer mit dem Zeichengenerator (16) verbundenen anwendungsspezifischen
integrierten Schaltung (88) zum Zählen der Pixel.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21 mit einer Strommesseinrichtung 98 zum
Messen des Stromverbrauchs des das latente Ladungsbild erzeugenden Zeichengenerators
(16) und Mitteln (100) zum Abschätzen des Tonerverbrauchswertes (68) anhand des Stromverbrauch
des Zeichengenerators (16).
1. A method for setting the toner concentration of a toner particle-carrier particle
mixture (26) in a developer station (22) for the development of a latent charge image
on an intermediate carrier (10) of an electrographic printer or copier, in which
a sensor (42) arranged in the developer station (22) measures the toner concentration
in the mixture (26),
an actuator (40, 42) adjusts the toner supply into the developer station (22),
a current consumption value (68) for toner particles is determined,
from the toner concentration measured at the installation point (B) of the sensor
(42) and from the toner consumption value (68), the toner concentration at a location
(C), deviating from the installation point, in the developer station at which the
toner is extracted for development of the latent image is calculated,
the calculated toner concentration at the toner extraction location (C) is input as
a control variable in a regulation unit (74), and the regulation unit (74) activates
the actuator (40, 42) such that the calculated toner concentration at the toner extraction
location (C) approaches a desired value.
2. The method according to claim 1, in which the consumption value (68) is estimated.
3. The method according to claim 1 or 2, in which the actuator (38, 40) is controlled
by the combination of a first manipulating variable (82) and a second manipulating
variable (78), the first manipulating variable (82) being calculated according to
the toner consumption value (68) and the second manipulating variable (78) being calculated
according to the measured toner concentration.
4. The method according to claim 3, in which the actuator (38, 40) is controlled by the
sum of a first manipulating variable (82) and a second manipulating variable (78),
wherein the first manipulating variable (82) is calculated according to the toner
consumption value (68) and the second manipulating variable (78) is calculated according
to the measured toner concentration.
5. The method according to claim 3 or 4, in which the first manipulating variable (82)
is calculated such that it effects a toner supply that corresponds to the current
toner consumption value (68).
6. The method according to claim 3, 4 or 5, in which the second manipulating variable
(78) is calculated such that it regulates the toner concentration to a desired value.
7. The method according to any of the preceding claims, in which the toner supply set
at the actuator (38, 40) is assumed as a toner consumption value (68).
8. The method according to any of the claims 1 to 6, in which the toner consumption value
(68) is estimated from print data.
9. The method according to claim 8, in which the toner consumption value (68) is estimated
from the number of pixels to be printed, weighted with their inking level.
10. The method according to any of the claims 1 to 6, in which the toner consumption value
(68) is estimated from the number of the pixels, weighted with their inking level,
that are set in the character generator (16) generating the latent charge image.
11. The method according to claim 10, in which the pixels are counted with the aid of
an application-specific integrated circuit (88) that is connected with the character
generator (16).
12. The method according to any of the claims 1 to 6, in which the toner consumption value
(68) is estimated using the current consumption of the character generator (16) generating
the latent charge image.
13. The method according to any of the claims 8 to 12, in which the determined toner consumption
value (68) is stored in a data buffer (72) until inking of the corresponding print
image.
14. The method according to any of the claims 3 to 13, in which the relative weighting
of the first and second manipulating variable (82, 78) is varied in the course of
the print or copy process.
15. The method according to claim 14, in which the second manipulating variable (78) is
suppressed in the start phase of a print or copy process and its weighting is increased
when the state of the mixture (26) in the developer station has stabilized.
16. The method according to any of the preceding claims, in which the regulation unit
(74) comprises a PID controller (46).
17. The method according to any of the preceding claims, in which the regulation parameters
used by the regulation unit are varied in the course of the print or copy process.
18. A device for the development of a latent charge image on an intermediate carrier of
an electrographic printer or copier, with
a developer station (22) in which a toner particle-carrier particle mixture (26) is
located,
a sensor (42), arranged in the developer station (22), to measure the toner concentration
in the mixture (26),
an actuator (38, 40) to set the toner supply into the developer station (22),
means (70, 88, 100) to determine a current consumption value (68) for toner particles
and
a regulation unit (74) that, for regulation of the toner concentration, activates
the actuator (38, 40) dependent on the signal (50) of the sensor (42) and on the determined
toner consumption value (68), in which regulation unit (74) are further provided means
(66) that calculate, from the toner concentration measured at the installation location
(B) of the sensor (42) and from the toner consumption value (68), the toner concentration
at a location (C), deviating from the installation location, in the developer station
at which the toner is extracted for development of the latent image, and
in which the calculated toner concentration at the toner extraction location (C) can
be input as a control variable into the regulation unit (74), and the regulation unit
(74) is fashioned such that it activates the actuator (40, 42) such that the calculated
toner concentration at the toner extraction location (C) approaches a desired value.
19. The device according to claim 18, in which the actuator (38, 40) is controlled by
the combination of a first manipulating variable (82) and a second manipulating variable
(78), wherein the first manipulating variable (82) is calculated according to the
toner consumption value (68) and the second manipulating variable (78) is calculated
according to the measured toner concentration.
20. The device according to claim 19, in which the first manipulating variable (82) is
calculated such that it effects a toner supply that corresponds to the current toner
consumption value (68).
21. The device according to claim 19 or 20, in which the second manipulating variable
(78) is calculated such that it regulates the toner concentration to a desired value.
22. The device according to any of the claims 18 to 21, in which the toner consumption
value (68) is estimated from print data.
23. The device according to claim 22, in which the toner consumption value (68) is estimated
from the number of pixels to be printed, weighted with their inking level.
24. The device according to any of the claims 18 to 21, in which the toner consumption
value (68) is estimated from the number of the pixels, weighted with their inking
level, that are set in the character generator (16) generating the latent charge image.
25. The device according to claim 24, with an application-specific integrated circuit
(88), connected with the character generator (16), to count the pixels.
26. The device according to any of the claims 18 to 21, with a current measurement device
(98) to measure the current consumption of the character generator (16) generating
the latent charge image and means (100) for estimation of the toner consumption value
(68) using the current consumption of the character generator (16).
1. Procédé de réglage de la concentration en toner d'un mélange (26) de particules de
toner et de particules de support dans une station de développement (22) destinée
à développer une image de charges latente sur un support intermédiaire (10) d'un appareil
d'impression ou d'un appareil de copie électrographique, procédé dans lequel
un capteur (42) disposé dans la station de développement (22) mesure la concentration
en toner dans le mélange (26),
un élément de réglage (40, 42) règle l'amenée de toner dans la station de développement
(22),
on détermine une valeur de consommation actuelle (68) pour les particules de toner,
dans la station de développement, on calcule, à partir de la concentration en toner
mesurée à l'emplacement de montage (B) du capteur (42) et à partir de la valeur de
consommation de toner (68), la concentration en toner mesurée à un emplacement (C)
dans la station de développement, distant de l'emplacement de montage, où le toner
est retiré afin de développer l'image latente,
la concentration en toner calculée à l'emplacement (C) du retrait de toner est introduite
en tant que grandeur de régulation dans une unité de régulation (74), et l'unité de
régulation (74) commande l'élément de réglage (40, 42) de telle sorte que la concentration
en toner calculée à l'emplacement (C) du retrait de toner est approchée d'une valeur
de consigne.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel on évalue la valeur de consommation
(68).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'élément de réglage (38, 40) est
commandé en combinant une première grandeur de réglage (82) et une seconde grandeur
de réglage (78), la première grandeur de réglage (82) étant déterminée à partir de
la valeur de consommation de toner (68) et la seconde grandeur de réglage (78) étant
déterminée à partir de la concentration en toner mesurée.
4. Procédé selon la revendication 3, dans lequel l'élément de réglage (38, 40) est commandé
par la somme d'une première grandeur de réglage (82) et d'une seconde grandeur de
réglage (78), la première grandeur de réglage (82) étant déterminée à partir de la
valeur de consommation de toner (68) et la seconde grandeur de réglage (78) étant
déterminée à partir de la concentration en toner mesurée.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, dans lequel la première grandeur de réglage
(82) est dimensionnée de façon à commander une amenée de toner qui correspond à la
valeur de consommation de toner actuelle (68).
6. Procédé selon la revendication 3, 4 ou 5, dans lequel la seconde grandeur de réglage
(78) est dimensionnée de façon à réguler la concentration en toner à une valeur de
consigne.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'amenée de toner
réglée au niveau de l'élément de réglage (38, 40) est prise comme valeur de consommation
de toner (68).
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la valeur de consommation
de toner (68) est évaluée à partir de données d'impression.
9. Procédé selon la revendication 8, dans lequel la valeur de consommation de toner (68)
est évaluée à partir du nombre de pixels à imprimer pondéré par le niveau d'encrage
de ceux-ci.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la valeur de consommation
de toner (68) est évaluée à partir du nombre de pixels pondéré par le niveau d'encrage
de ceux-ci, lesquels pixels sont constitués dans le générateur de caractères (16)
générant l' image d'impression latente.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel les pixels sont comptés à l'aide d'un
circuit intégré (88), spécifique à l'application, qui est relié au générateur de caractères
(16).
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la valeur de consommation
de toner (68) est évaluée en se référant à la consommation de courant du générateur
de caractères (16) générant l'image de charges latente.
13. Procédé selon l'une des revendications 8 à 12, dans lequel la valeur de consommation
de toner déterminée (68) est mémorisée dans une mémoire tampon de données (72) jusqu'à
l'encrage de l'image d'impression correspondante.
14. Procédé selon l'une des revendications 3 à 13, dans lequel la pondération relative
des première et seconde grandeurs de réglage (82, 78) est modifiée au cours du processus
d'impression ou de copie.
15. Procédé selon la revendication 14, dans lequel la seconde grandeur de réglage (78)
est supprimée dans la phase de démarrage d'un processus d'impression ou de copie,
et sa pondération est augmentée lorsque l'état du mélange (26) dans la station de
développement s'est stabilisé.
16. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'unité de régulation
(74) comporte un régulateur PID (46).
17. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les paramètres de
régulation, utilisés par l'unité de régulation, sont modifiés au cours du processus
d'impression ou de copie.
18. Dispositif de développement d'une image de charges latente sur un support intermédiaire
d'un appareil d'impression ou de copie électrographique, ledit dispositif comportant
une station de développement (22) dans laquelle se trouve un mélange (26) de particules
de toner et de particules de support,
un capteur (42) disposé dans la station de développement (22) et destiné à mesurer
la concentration en toner dans le mélange (26),
un élément de réglage (38, 40) destiné à régler l'amenée de toner dans la station
de développement (22),
des moyens (70, 88, 100) destinés à déterminer une valeur de consommation actuelle
(68) pour les particules de toner, et
une unité de régulation (74) qui commande l'élément de réglage (38, 40), en vue de
réguler la concentration en toner, en fonction du signal (50) du capteur (42) et de
la valeur de consommation de toner déterminée (68), dans laquelle il est en outre
prévu des moyens (66) qui calculent, à partir de la concentration en toner mesurée
à l'emplacement de montage (B) du capteur (42) et à partir de la valeur de consommation
de toner (68), la concentration en toner à un emplacement (C) dans la station de développement,
distant de l'emplacement de montage, où le toner est retiré afin de développer l'image
latente, et
dans laquelle la concentration en toner calculée à l'emplacement (C) du retrait de
toner peut être entrée en tant que grandeur de régulation dans l'unité de régulation
(74), et l'unité de régulation (74) est agencée pour commander l'élément de réglage
(40, 42) de telle sorte que la concentration en toner calculée à l'emplacement (C)
du retrait de toner est approchée d'une valeur de consigne.
19. Dispositif selon la revendication 18, dans lequel l'élément de réglage (38, 40) est
commandé en combinant une première grandeur de réglage (82) et une seconde grandeur
de réglage (78), la première grandeur de réglage (82) étant déterminée à partir de
la valeur de consommation de toner (68) et la seconde grandeur de réglage (78) étant
déterminée à partir de la concentration en toner mesurée.
20. Dispositif selon la revendication 19, dans lequel la première grandeur de réglage
(82) est dimensionnée de façon à commander une amenée de toner qui correspond à la
valeur de consommation en toner actuelle (68).
21. Dispositif selon la revendication 19 ou 20, dans lequel la seconde grandeur de réglage
(78) est dimensionnée de façon à réguler la concentration en toner à une valeur de
consigne.
22. Dispositif selon l'une des revendications 18 à 21, dans lequel la valeur de consommation
de toner (68) est évaluée à partir de données d'impression.
23. Dispositif selon la revendication 22, dans lequel la valeur de consommation de toner
(68) est évaluée à partir du nombre de pixels à imprimer pondéré par le niveau d'encrage
de ceux-ci.
24. Dispositif selon l'une des revendications 18 à 21, dans lequel la valeur de consommation
de toner (68) est évaluée à partir du nombre de pixels pondéré par le niveau d'encrage
de ceux-ci, lesquels pixels sont constitués dans le générateur de caractères (16)
générant l'image d'impression latente.
25. Dispositif selon la revendication 24, comportant un circuit intégré (88), spécifique
à l'application, qui est relié au générateur de caractères (16) et qui est destiné
à compter les pixels.
26. Dispositif selon l'une des revendications 18 à 21, comportant un dispositif de mesure
de courant (98) destiné à mesurer la consommation de courant du générateur de caractères
(16) générant l'image de charges latente, ainsi que des moyens (100) pour évaluer
la valeur de consommation de toner (68) en se référant à la consommation de courant
du générateur de caractères (16).