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(11) |
EP 1 525 931 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Anmeldetag: 13.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anordnung zur Ermittlung der Konsistenz eines Giessstranges in einer Stranggiessanlage
und/oder der Maulweite derselben
Arrangement for determining the consistency of a cast strand and/ or the roll opening
in a continuous casting machine .
Dispositif pour déterminer la consistance d'un lingot coulée et/ou l'ouverture de
rouleaux dans une machine de coulée continue
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
24.10.2003 DE 10349962
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.2005 Patentblatt 2005/17 |
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Patentinhaber: |
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- Schubert, Ingo, Dr.
53721 Siegburg (DE)
- Schubert, Britta
53721 Siegburg (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schubert, Ingo, Dr.
53721 Siegburg (DE)
- Schubert, Britta
53721 Siegburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 963 263 DE-A1- 2 315 433 DE-C1- 19 720 768
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EP-A- 1 369 192 DE-A1- 10 039 016 US-B1- 6 568 460
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- MUELLER P ET AL: "VERBESSERUNG VON QUALITAET UND WIRTSCHAFTLICHKEIT IN DER STRANGGIESSTECHNIK
BENEFITS IN QUALITY AND ECONOMICS IN CONTINUOUS CASTING" STAHL UND EISEN, VERLAG STAHLEISEN
GMBH. DUSSELDORF, DE, Bd. 9, Nr. 122, 16. September 2002 (2002-09-16), Seiten 67-72,
XP001141792 ISSN: 0340-4803
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ermittlung der Konsistenz eines Gießstranges
in einer Stranggießanlage und/oder der Maulweite derselben.
[0002] Die Produktivität einer Stranggießanlage wird durch die Gießgeschwindigkeit und das
Gießformat bestimmt. Die Formatdicke ist in der Regel durch die nachfolgenden Verarbeitungsanlagen
vorgegeben. Produktivitätssteigerungen sind im wesentlichen durch eine möglichst hohe
Gießgeschwindigkeit erreichbar. Dabei sollte die Gießgeschwindigkeit so eingeregelt
werden, dass die Durcherstarrung Idealerweise am Ende der Strangführungsanordnung
der Stranggießanlage erfolgt ist. Aus diesem Grunde ist es für das Betreiben der Stranggießanlage
wichtig, dass bekannt ist, wo sich die Sumpfspitze befindet, und wo der Strang bereits
durcherstarrt ist. Zur Erkennung der Sumpfspitze im Gießstrang sind verschiedene Methoden
bekannt. Besonders günstig ist die Sumpfspitzenerkennung durch Nutzung der mechanischen
bzw. dynamischen Eigenschaften des Gießstranges in Abhängigkeit von dessen Konsistenz.
Eine solche Methode ist beispielsweise im Fachartikel "
Innovation in der Stranggießtechnik: Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
durch CyberLink - Technology" von Peter Müller, Georg Grundmann, Horst von Wyl, Wolfram
Jung und Ingo Schubert, in Stahl und Eisen von September 2002 beschrieben. Danach ist bei einer Stranggießanlage, die eine Führungsanordnung für
den Gießstrang mit mehreren jeweils paarweise angeordneten Unter- und Oberrahmen und
Führungsrollen aufweist, vorgesehen, dass der Oberrahmen eines Paares zu dem ortsfest
angeordneten Unterrahmen oszillierbar ist, so dass die Maulweite zwischen beiden variiert
wird. Die Oszillation bewegt sich danach in einem geringen Verstellbereich von ± 0,3
mm mit einer Frequenz von 3 Hz . Während der Oszillation werden der Weg des Oberrahmens
sowie die dafür erforderliche Zylinderkraft in dem Stellzylinder gemessen und in einem
Kraftwegdiagramm aufgetragen, woraus sich eine Hysteresekurve ergibt, deren Flächeninhalt
die für die Oszillation benötigte Energie repräsentiert. Vorgegebene Wertebereiche
sind repräsentativ für die Bewertung des Zustandes des Gießstranges, beispielsweise
des durcherstarrten Stranges. Obwohl mit der dort geschilderten Aufhängung des Oberrahmens
eine weitgehend reibungsarme Anordnung erzielt wird, sind jedoch die zu beschleunigenden
Massen erheblich. Sie liegen im Rahmen von 20 bis 30 Tonnen. Da jeder Oberrahmen mehrere
Stützrollen aufweist, wird nur ein Mittelwert aus dem Kontakt aller Stützrollen mit
dem Gießstrang für die Auswertung zur Verfügung gestellt. Durch die hohen zu beschleunigenden
Massen ist die Oszillation auf niedrige Werte begrenzt. Bei niedrigen Frequenzen ist
das Nutzsignal klein. Dies beeinflusst die Messgenauigkeit.
[0003] Des weiteren ist eine erhebliche Anzahl von Stranggießanlagen in Betrieb, bei denen
der Unterrahmen und der Oberrahmen im Gießbetrieb in festen Positionen zueinander
gehalten sind, die nicht im Betrieb veränderbar sind. Eine Umrüstung auf bewegliche
Oberrahmen hätte erhebliche Kosten zur Folge.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung zur Ermittlung der Konsistenz
eines Gießstranges in einer Stranggießanlage derselben und/oder der Maulweite zu schaffen,
die eine genauere Messung erlaubt, insbesondere mit der für die Auswertung Signale
zur Verfügung gestellt werden, die genauere Messergebnisse erzeugen, und die eine
Nachrüstung von bestehenden Stranggießanlagen kostengünstig erlaubt.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Anordnung zur Ermittlung der
Konsistenz eines Gießstranges in einer Stranggießanlage und/oder der Maulweite derselben
umfassend
- eine Messrolle,
die mit dem Gießstrang in Kontakt bringbar ist und ein erstes Längsende und ein zweites
Längsende sowie eine Drehachse aufweist,
- ein erstes Führungselement,
an dem die Messrolle um die Drehachse drehbar gelagert ist,
- ein zweites Führungselement,
dem gegenüber das erste Führungselement entlang einer Stellebene,
die die Drehachse enthält, bewegbar geführt ist, und
- einen Linearantrieb,
- der am ersten Führungselement und am zweiten Führungselement angreift und
- über den die Messrolle entlang der Stellebene kraft- und/oder wegegesteuert mit dem
Gießstrang in Kontakt bringbar ist.
[0006] Dadurch, dass nur eine Messrolle vorgesehen ist, ergibt sich ein auf diese konzentriertes
und damit genaueres Messergebnis. Durch die verringerten zu bewegenden Massen können
höhere Geschwindigkeiten bei der kraft- bzw. weggesteuerten Bewegung erzielt werden,
was die Messgenauigkeit ebenfalls günstig beeinflusst. Die aus der kraft- bzw. weggesteuerten
Bewegung ableitbaren Signale können nach bekannten Methoden ausgewertet werden, beispielsweise
durch Auswertung der Abklingkurve, beispielsweise aus einer oszillierenden Bewegung.
Insgesamt wird die Erkennung der Sumpfspitze in dem Gießstrang genauer, so dass die
Produktivität durch eine Steigerung der Gießgeschwindigkeit erhöht werden kann. Die
Messergebnisse können auch zur Ermittlung der optimalen Maulweite, d.h. zur Einstellung
und Kontrolle des Maschinentapers, und für die Ermittlung des Rollenverschleißes genutzt
werden. Es wird auch möglich, die Position in der Strangführung der Stranggießanlage
genauer zu ermitteln, die am günstigsten für eine sog. "soft-reduction" geeignet ist,
mit der sich die Qualität des Erzeugnisses verbessern lässt.
[0007] Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn der Linearantrieb zwei Stelleinheiten
umfasst, welche jeweils nahe den Längsenden der Messrolle am ersten Führungselement
angreifen und sowohl einzeln als auch gemeinsam zur Übertragung einer linearen Bewegung
dienen. Dabei können die Stelleinheiten synchron und zeitgleich beispielsweise eine
oszillierende Bewegung erzeugen, so dass die Signale aus den beiden Stelleinheiten
getrennt ausgewertet werden können, um beispielsweise bei einem relativ breiten Gießstrang
Konsistenzunterschiede in Richtung zu den seitlichen Enden des Gießstranges besser
erkennen zu können.
[0008] Vorzugsweise ist als Linearantrieb ein hydraulischer Linearantrieb, beispielsweise
ein Hydraulikzylinder, vorgesehen. Hydraulische Oszillationsantriebe sind an sich
bekannt. Vorzugsweise sind die Stelleinheiten als Hydraulikzylinder ausgebildet, die
nahe den Längsenden der Messrolle auf das innere Führungselement, welches die Messrolle
trägt, einwirken.
[0009] Wenn die erfindungsgemäße Anordnung als einzelne Einheit eingesetzt werden soll,
die von den üblichen Anordnungen mit einem Oberrahmen und einem Unterrahmen getrennt
ist, oder einem Oberrahmen zugeordnet wird, der im Gießbetrieb gegenüber dem Unterrahmen
ortsfest gehalten ist, ist vorgesehen, dass das zweite Führungselement mit einem Stellantrieb
verbunden und durch diesen zumindest zwischen zwei Positionen entlang der Stellebene
verstellbar ist. Eine solche Einstellung ist beispielsweise sinnvoll, wenn größere
Einstellwege in Richtung zum Gießstrang, beispielsweise für einen Anfahrstrang, erforderlich
sind. Dieser Stellantrieb kann ebenfalls als Hydraulikzylinder dargestellt sein.
[0010] Eine besonders günstige und reibungsarme gegenseitige Zuordnung zwischen dem ersten
Führungselement und dem zweiten Führungselement wird dadurch erreicht, dass das zweite
Führungselement das erste Führungselement rahmenartig umschließt, dass das erste Führungselement
mit dem zweiten Führungselement anlagefrei durch mindestens zwei Seilelemente verbunden
ist und dass das erste Führungselement durch mindestens eine am zweiten Führungselement
abgestützte Feder so beaufschlagt ist, dass die Seilelemente auf Zug beansprucht sind.
Dabei kann beispielsweise bei Oszillationsbewegung der Messrolle die Frequenz so ausgelegt
werden, dass sie im Bereich der Eigenfrequenz der Baueinheit liegt. Mit dieser Maßnahme
wird die Genauigkeit der resultierenden Messergebnisse günstig beeinflusst. Vorzugsweise
sind mindestens drei Seilelemente vorgesehen, deren Verläufe Momentanpole bilden,
die auf einer Linie, die parallel zur Stellebene verläuft und die Drehachse rechtwinklig
mit Abstand kreuzt, angeordnet sind. Hierbei kann die Anordnung so getroffen werden,
dass die Seilelemente V-förmig aufeinander zu verlaufend angeordnet sind. Dabei bewirkt
diese Anordnung der Seilelemente eine Ausrichtung der Messrolle zum Gießstrang derart,
dass sich die Drehachse senkrecht zur Gießrichtung einstellt. Hierdurch wird der Verschleiß
der Messrollen aufgrund des "sauberen" Abrollens bei stark reduzierten Querkräften
vermindert und die Rollenstandzeit entsprechend erhöht.
[0011] Um jedoch die Momente, die sich auf Grund des Zusammenwirkens zwischen der Messrolle
und der Gießstrangoberfläche ergeben, günstig aufnehmen zu können, insbesondere wenn
die Messrolle zusätzlich angetrieben ist, ist vorgesehen, dass die Seilelemente und
die mindestens eine Feder jeweils mit ihren Achsen im Ruhezustand des Linearantriebs
in Ebenen liegend angeordnet sind, die die Stellebene rechtwinklig kreuzen und parallel
zur Drehachse verlaufen. Die Federn erhalten dabei eine Vorspannung. Günstig ist eine
Anordnung, bei der vier Seilelemente vorgesehen sind, von denen jeweils zwei Seilelemente
in einer von zwei parallelen Ebenen angeordnet sind, und die in der zugehörigen Ebene
aufeinander zu verlaufend angeordnet sind. Die Achse der mindestens einen Feder, ist
vorzugsweise rechtwinklig auf der Stellebene stehend angeordnet. Günstig ist, wenn
zwei Gruppen von Federn vorgesehen sind, die in parallelen Ebenen angeordnet sind.
Diese bewirken eine günstige Kraftaufnahme und eine praktisch reibungsfreie Führung
zwischen dem ersten Führungselement und dem zweiten Führungselement.
[0012] In Ausgestaltung der Erfindung ist es ferner vorgesehen, das die Messrolle aus auf
der Drehachse zentrierten Teilrollen gebildet ist.
[0013] Günstig ist auch eine Zuordnung der erfindungsgemäßen Anordnung zu dem Oberrahmen
einer Stranggießanlage, bei der der Oberrahmen selbst an den zugehörigen Unterrahmen
mittels Kraftantrieb annäherbar bzw. von diesem wegbewegbar ist, um beispielsweise
eine Einstellung zueinander zur Dickeneinregelung des Gießstranges vornehmen zu können
oder den Oberrahmen näher an den Unterrahmen beim Anfahren mittels eines Anfahrstranges
heranfahren zu können. Insbesondere für die Nachrüstung bei Stranggießanlagen, bei
denen der Oberrahmen in seiner Lage zu einem Unterrahmen in einer fixen Position festgelegt
ist, d.h. verbleibt, ist ferner vorgesehen, dass das zweite Führungselement an einem
mit Führungsrollen versehenen Oberrahmen einer Strangführungsanordnung für den Gießstrang
einer Stranggießanlage in der Stellebene beweglich angeordnet ist. Dabei greift der
Stellantrieb einerseits am Oberrahmen und andererseits am zweiten Führungselement
an. Eine Strangführung für eine Stranggießanlage, bei der der Oberrahmen zum Unterrahmen
mittels Hydraulikzylindern verstellbar ist, ist beispielsweise in der
EP 0 963 263 B1 beschrieben.
[0014] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt.
[0015] Es zeigt
- Fig. 1
- schematisch eine Draufsicht auf einen Oberrahmen mit einer erfindungsgemäßen Anordnung,
- Fig. 2
- einen Schnitt II-II durch Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Darstellung, halb geschnitten, halb in Ansicht, wobei der Schnitt durch die erste
Ebene geführt ist, und in Fig. 2 mit III-III bezeichnet ist, und die Darstellung im
vergrößerten Maßstab im Verhältnis zu Fig. 2 gezeichnet ist
- Fig. 4
- eine Darstellung ähnlich Fig. 3, wobei jedoch der Schnitt durch die zweite Ebene geführt
ist, und in Fig. 2 mit IV-IV bezeichnet ist, und die Darstellung im vergrößerten Maßstab
im Verhältnis zu Fig. 2 gezeichnet ist.
- Fig. 5
- einen Schnitt V-V gemäß Fig. 2,
- Fig. 6
- einen Schnitt VI-VI gemäß Fig. 2 und
- Fig. 7
- eine Prinzipdarstellung bezüglich der Anordnung und Ausrichtung der Seilelemente.
[0016] Aus Fig. 1 ist eine Draufsicht eines Oberrahmens 1 für die Strangführung einer Stranggießanlage
ersichtlich. Der Oberrahmen 1 weist mehrere parallel zueinander angeordnete Traversen
2 auf, die an ihren seitlichen Enden über Holme miteinander verbunden sind. Zwischen
den beiden inneren Traversen 2 ist eine Messrolleneinheit 4 aufgenommen, die in einer
Ebene, die senkrecht zur Blattebene steht, linear verstellbar zwischen den inneren
Traversen 2 angeordnet ist, d.h. in die Blattebene hinein und aus dieser heraus bewegt
werden kann.
[0017] Nachfolgend wird die Messrolleneinheit 4 näher anhand der Zeichnungsfiguren 2 bis
7 beschrieben. Dabei stellt Fig. 2 einen Schnitt II-II von Fig. 1 dar.
[0018] In Fig .2 sind schematisch die Stützrollen 3 eines dem Oberrahmen 1 gegenüberliegenden
Unterrahmens dargestellt. Zwischen den die Traversen 2 seitlichen verbindenden Holmen
des Oberrahmens 1 ist die Messrolleneinheit 4 mittels Gleitführungen 13 in einer Ebene,
die parallel zur Zeichenblattebene von Fig. 2 verläuft, linear verstellbar geführt,
d.h., die Messerolleneinheit 4 kann auf die Stützrollen 3 zu bzw. weg von diesen bewegt
werden, um den auf den Stützrollen 3 aufliegenden Gießstrang 5 zu beaufschlagen.
[0019] Die Messrolleneinheit 4 umfasst die Messrolle 6, die um die Drehachse 7, die in der
Stellebene S angeordnet ist, drehbar ist. Die Messrolle 6 ist um die Drehachse 7 an
einem ersten Führungselement 11, dass insbesondere aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlich
ist, über Lager 10 gelagert. Vorzugsweise ist die Messrolle 6 antreibbar, um die Außenkontur
der Messrolle 6 ist mit der den Stützrollen 3 abgewandten Oberfläche des Gießstranges
5 in Kontakt bringbar und zwar kraft und/oder weggesteuert. Hierzu ist das erste Führungselement
11 in einem diesen rahmenartig umschließenden zweiten Führungselement 12 in der Stellebene
S mittels zweier als Hydraulikzylinder gestalteter Stelleinheiten 14 linear bewegbar.
Diese Stelleinheiten 14 können über einen nicht dargestellten hydraulischen Schaltkreis
druck und/oder weggesteuert beaufschlagt werden, so dass sich eine entsprechende Verstellung
der Messrolle 6 ergibt. Die Messrolle 6 ist im übrigen aus zwei auf der Drehachse
7 zentrierten Teilrollen gebildet, die sich seitlich an die Lager 10 anschließen.
Die Messrolle 6 bildet ein erstes Längsende 8 und zweites Längsende 9. Die beiden
Stelleinheiten 14 sind darüber hinaus mit einer Schaltung verbunden, die in bekannter
Methode, z. B. elektrohydraulisch, gestaltet werden kann.
[0020] Die beiden Stelleinheiten 14 stützen sich einerseits am ersten Führungselement 11
und andererseits an dem das erste Führungselement 11 umschließenden zweiten Führungselement
12 ab. Es ist insbesondere auf Fig. 2 erkennbar, dass die beiden Stelleinheiten 14
jeweils zu einem Längsende 8 bzw. 9 hin angeordnet sind. Hierdurch können die Messsignale
für die beiden Stelleinheiten 14 getrennt aufgezeichnet und ausgewertet werden, so
dass sich der Zustand des Gießstranges im Bereich zu den beiden Längsenden 8,9 hin
individuell erfassen lässt.
[0021] Das zweite Führungselement 12 ist zwischen den beiden innenliegenden Traversen 2
und den diesen verbindenden Holmen durch die Gleitführung 13 geführt. Ferner kann
die Messrolle 6, die auch durch einen nicht dargestellten Drehantrieb um die Drehachse
7 drehend angetrieben sein kann, aus der dargestellten Position gegenüber den Stützrollen
3 in eine diesen weiter angenäherte Stellung durch einen Stellantrieb 15 in Form eines
Hydraulikzylinders verstellt werden, wobei dieser einerseits am zweiten Führungselement
12 und anderseits an den benachbarten Traversen 2, zwischen denen das zweite Führungselement
12 linear verstellbar angeordnet ist, abgestützt ist.
[0022] Diese Annäherung ist beispielsweise gewünscht, wenn die Zustellung auf einen Anfahrstrang
beim Anfahren des Gießvorganges erfolgen soll. Die beiden Stelleinheiten 14 sind lediglich
in ihrer linearen Bewegung so ausgelegt, dass die für die Messung erforderliche kraft-
bzw. weggesteuerte Bewegung größenmäßig ausgeführt werden kann. Solche Bewegungen
bewegen sich jedoch in einem Bereich von ± 0,2 mm bis ± 5 mm.
[0023] Die Anordnung des ersten Führungselementes 11 im Verhältnis zum zweiten Führungselement
12, von dem es umschlossen wird, ergibt sich insbesondere im Zusammenhang mit den
Fig. 3 bis 7, wobei in diesen die Stelleinheiten 14 und der Stellantrieb 15 nicht
dargestellt sind. Im übrigen kann für den Fall, dass der Einsatz der erfindungsgemäßen
Messrolleneinheit 4 bei einer Stranggießanlage erfolgen soll, bei der der Oberrahmen
gegenüber dem Unterrahmen für das Anfahren ausreichend verstellt werden kann, auf
die Anordnung des Stellantriebes 15 verzichtet werden. In diesem Fall kann das zweite
Führungselement 12 Bestandteil des Oberrahmens sein, beispielsweise durch Traversen
desselben gebildet sein. In diesem Fall wird das erste Führungselement gegenüber diesem,
die das zweite Führungselement 12 bilden, so angeordnet, wie es nachfolgend im Zusammenhang
mit den Fig. 2 bis 7, insbesondere jedoch den Fig. 3 bis 7 beschrieben ist.
[0024] Die beiden Stelleinheiten 14 gemäß Fig. 2 dienen dazu, das in den Fig. 3 bis 6 dargestellte
erste Führungselement 11 gegenüber dem zweiten Führungselement 12 in der Stellebene
S linear mittels der dort nicht dargestellten Stelleinheiten zu verstellen. Das erste
Führungselement 11 wird gegenüber dem zweiten Führungselement 12 wie nachfolgend beschrieben
anlagefrei gehalten, so dass praktisch eine reibungsfreie Bewegung ermöglicht wird.
[0025] Es sind insgesamt vier Seilelemente 16 vorgesehen, von denen jeweils zwei Seilelemente
in einer Ebene angeordnet sind. Die erste Ebene E1 wird durch die Schnittebene entsprechend
der Schnittlinie III-III von Fig. 2 gebildet. Die zweite Ebene E2 wird durch die Schnittebene
gemäß Schnittlinie IV von Fig. 2 gebildet und ist in Fig. 4 dargestellt. Die Zeichenebene
von Fig. 3 bildet also die erste Ebene E1 und Zeichenebene von Fig. 4 die zweite Ebene
E2. In Fig. 3 ist jedes Seilelement 16 durch eine Bohrung im ersten Führungselement
12 geführt und mittels eines ersten Befestigungselementes 17 am ersten Führungselement
11 festgelegt. Jedes Seilelement 16 ist ferner mit einem zweiten Befestigungselement
18 am zweiten Führungselement 12 festgelegt, wobei die Länge des Seilelementes 16
so bemessen ist, dass kein Kontakt zwischen dem ersten Führungselement 11 und dem
zweiten Führungselement 12, das das erste Führungselement 11 umgibt, gegeben ist.
Die Seilachse der Seilelemente 16 ist jeweils mit 19 bezeichnet. Von den zwei in der
Ebene E1 dargestellten Seilelementen 16 ist das zweite nur mit der Seilachse 19 dargestellt.
Ferner befindet sich in der Ebene E1 eine Anordnung, die, wie aus Fig. 2 in Verbindung
mit Fig. 3 ersichtlich, noch eine Feder 20 umfasst, die als Druckfeder gestaltet ist
und deren Achse 21 in der Ebenen E1 liegt. Die Feder 20 stützt sich über einen Deckel
22 am zweiten Führungselement 12 ab und sitzt dabei in einer Bohrung 27 des zweiten
Führungselementes 12. In dem ersten Führungselement 11 befindet sich eine abgesetzte
Durchgangsbohrung 25 in der ein Stütztopf 23 mit einem Kragen 24 axial gehalten ist.
An dem Boden 26 des Stütztopfes 23 stützt sich die Feder 20 mit ihrem anderen Ende
ab. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Feder 20 das Seilelement 16 auf
Zug beansprucht, wodurch das erste Führungselement 11 im zweiten Führungselement 12
anlagefrei gehalten wird. In der ersten Ebenen E1 befinden sich also insgesamt zwei
Seilelemente 16 und zwei Anordnungen mit Federn 20, die symmetrisch zu einer Ebene
E3, die senkrecht auf der Stellebene S steht angeordnet sind. Die Federachse 21 verläuft
rechtwinkelig zur Stellebene S.
[0026] Wie aus Fig. 7 als Prinzipdarstellung ersichtlich, stehen die beiden Seilachsen 19
unter einem Winkel, so dass beispielsweise die Verlängerungen der Seilachsen 19 im
Schnittpunkt mit der gedachten Ebene E3 jeweils einen Momentanpol P1 bilden. Die beiden
in der Ebene E1 befindlichen Seilelemente schneiden mit ihren Seilachsen 19 die Ebene
E3 entgegen der Gießrichtung G zur Drehachse 7 der Messrolle 6 versetzt in dem gemeinsamen
Momentanpol P1.
[0027] Eine ähnliche Anordnung ist hinsichtlich der Seilelemente 16 und der Feder 20 für
die zweite Ebene E2 gebildet, wobei jedoch insgesamt vier Federanordnungen in dieser
Ebene vorgesehen sind. Ansonsten sind zwei Seilelemente mit Seilachsen 19 in dieser
Ebene E2 angeordnet. Und zwar entsprechend der Anordnung in der Ebene E1, wobei jedoch
die beiden Seilachsen 19 die gedachte Ebene E3 in einem gemeinsamen Momentanpol P2
schneiden der zum Momentanpol P1 versetzt ist. Die Momentanpole P1, P2, die Seilachsen
19 zugehörig sind, die in unterschiedlichen Ebenen E1 und E2 liegen, liegen auf einer
Linie L, die in der Ebene E3 liegt und die Drehachse 7 der Messrolle 6 rechtwinklig
mit Abstand kreuzt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Messrolleneinheit
4 seitlich selbsttätig (zentrisch) bei Kontakt mit dem Gießstrang 5 ausgerichtet wird,
wodurch ein einwandfreies Abwälzen der Messrolle 6 auf dem Gießstrang 5 gegeben ist.
[0028] Die Ausrichtung wird erreicht, wenn bei einer beliebigen Anzahl von Seilelementanordnungen
alle Momentanpole, auch in unterschiedlichen Ebenen angeordneten Seilelementen, wenn
auch höhenversetzt auf einer Linie L, deren Verlauf oben beschrieben ist, konstruktiv
festgelegt werden.
[0029] Die Ausbildung mit insgesamt vier Federanordnungen im Bereich der Ebene E2 und zwei
Federanordnungen im Bereich der Ebene E1 ist getroffen, um beispielsweise Momente,
die über den Kontakt der Messrolle 6 mit dem Gießstrang 5 erzeugt werden, abzufangen.
[0030] Die Anordnung der Seilelemente 16 und der Federn 20 ist bei Fig. 4 in der zweiten
Ebene E2 spiegelbildlich im Verhältnis zu der Anordnung gemäß Fig. 3 in der Ebene
E3 getroffen. D.h. während die Federn 20 in der ersten Ebene E1 das erste Führungselement
11 in Gießrichtung G beaufschlagen, erfolgt die Anordnung in der zweiten Ebene E2
so, dass die Beaufschlagung durch die Federn 20 gegen die Gießrichtung gegeben ist.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Oberrahmen
- 2
- Traverse
- 3
- Stützrollen
- 4
- Messrolleneinheit
- 5
- Gießstrang
- 6
- Messrolle
- 7
- Drehachse
- 8
- erstes Längsende
- 9
- zweites Längsende
- 10
- Lager
- 11
- erstes Führungselement
- 12
- zweites Führungselement
- 13
- Gleitführung
- 14
- Stelleinheit/Linearantrieb
- 15
- Stellantrieb
- 16
- Seilelement
- 17
- erstes Befestigungselement
- 18
- zweites Befestigungselement
- 19
- Seilachse
- 20
- Feder
- 21
- Achse der Feder
- 22
- Deckel
- 23
- Stütztopf
- 24
- Kragen
- 25
- Bohrung im ersten Führungselement
- 26
- Boden
- 27
- Bohrung im zweiten Führungselement
- E1
- erste Ebene ( = Schnittebene III - III)
- E2
- zweite Ebene ( = Schnittebene IV - IV)
- E3
- gedachte Ebene
- G
- Gießrichtung
- L
- Linie
- S
- Stellebene
- P1
- Momentanpol
- P2
- Momentanpol
1. Anordnung zur Ermittlung der Konsistenz eines Gießstranges (5) in einer Stranggießanlage
und/oder der Maulweite derselben umfassend
- eine Messrolle (6),
die mit dem Gießstrang (5) in Kontakt bringbar ist und ein erstes Längsende (8) und
ein zweites Längsende (9) sowie eine Drehachse (7) aufweist,
- ein erstes Führungselement (11),
an dem die Messrolle (6) um die Drehachse (7) drehbar gelagert ist,
- ein zweites Führungselement (12),
dem gegenüber das erste Führungselement (11) entlang einer Stellebene (S), die die
Drehachse (7) enthält, bewegbar geführt ist, und
- einen Linearantrieb (14),
- der am ersten Führungselement (11) und am zweiten Führungselement (12) angreift
und
- über den die Messrolle (6) entlang der Stellebene (S) kraft- und/oder weggesteuert
mit dem Gießstrang (5) in Kontakt bringbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearantrieb zwei Stelleinheiten (14) umfasst, welche jeweils nahe den Längsenden
(8,9) der Messrolle (6) am ersten Führungselement (11) angreifen und sowohl einzeln
als auch gemeinsam zur Übertragung einer linearen Bewegung auf das erste Führungselement
(11) dienen.
3. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Linearantrieb (14) ein hydraulischer Linearantrieb vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die den Linearantrieb bildenden zwei Stelleinheiten (14) als Hydraulikzylinder ausgebildet
sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich das zweite Führungselement (12) durch einen Stellantrieb (15) zumindest
zwischen zwei Positionen in der Stellebene (S) verstellbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stellantrieb (15) durch einen Hydraulikzylinder dargestellt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Führungselement (12) das erste Führungselement (11) rahmenartig umschließt,
dass das erste Führungselement (11) mit dem zweiten Führungselement (12) anlagefrei durch
mindestens zwei Seilelemente (16) verbunden ist und
dass das erste Führungselement (11) durch mindestens eine am zweiten Führungselement (12)
abgestützte Feder (20) so beaufschlagt ist, dass die Seilelemente (19) auf Zug beansprucht
sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet
dass mindestens drei Seilelemente (16) vorgesehen sind, deren Verläufe Momentanpole (P1,P2)
bilden, die auf einer Linie (L), die parallel zur Stellebene (S) verläuft und die
Drehachse (7) rechtwinklig mit Abstand kreuzt, angeordnet sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 oder 8
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seilelemente (16) und die mindestens eine Feder (20) jeweils mit ihren Achsen
(19, bzw. 21) im Ruhezustand des Linearantriebs (14) in Ebenen (E1,E2) liegend angeordnet
sind, die die Stellebene (S) rechtwinklig kreuzen und parallel zur Drehachse (7) verlaufen.
10. Anordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass vier Seilelemente (16) vorgesehen sind, von denen jeweils zwei Seilelemente (16)
in einer von zwei parallelen Ebenen (E1,E2) angeordnet sind, und die in der zugehörigen
Ebene (E1,E2) aufeinander zu verlaufend angeordnet sind.
11. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achse (21) der mindestens einen Feder (20) rechtwinklig auf der Stellebene (S)
steht.
12. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Gruppen von Federn (20) vorgesehen sind, die in parallelen Ebenen (E1,E2) angeordnet
sind.
13. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messrolle (6) um die Drehachse (7) drehend antreibbar ist.
14. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messrolle (6) aus auf der Drehachse (7) zentrierten Teilrollen gebildet ist.
15. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Führungselement (12) fester Bestandteil eines mit Führungsrollen versehenen
Oberrahmens einer Strangführungsanordnung für den Gießstrang einer Stranggießanlage
ist, wobei der Oberrahmen selbst an einen zugehörigen Unterrahmen mittels Kraftantrieb
annäherbar bzw. von diesem weg bewegbar ist.
16. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Führungselement (12) an einem mit Führungsrollen versehenen Oberrahmen
(1) einer Strangführungsanordnung für den Gießstrang einer Stranggießanlage in der
Stellebene (S) beweglich angeordnet ist, wobei der Stellantrieb (15) einerseits am
Oberrahmen (1) und andererseits am zweiten Führungselement (12) angreift.
1. Arrangement for determining the consistency of a cast strand (5) in a continuous casting
plant and/or the jaw width of the installation, including
- a measuring roller (6),
which can be brought into contact with the cast strand (5) and a first longitudinal
end (8) and a second longitudinal end (9) and has a rotation axis (7),
- a first guide element (11),
on which the measuring roller (6) is rotatably mounted around the rotation axis (7),
- a second guide element (12),
opposite it the first guide element (11) along a displacement level (S), which contains
the rotation axis (7), movably guided, and
- a linear drive (14),
- which interacts with the first guide element (11) and second guide element (12)
and
- which can be brought into contact with the cast strand (5) via the measuring roller
(6) along the displacement level (S) in a power- or path-controlled manner.
2. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the linear drive comprises two control units (14), which respectively interacts
close to the longitudinal ends (8, 9) of the measuring roller (6) on the first guide
element (11) and both individually and together serve to transfer a linear movement
on to the first guide element (11).
3. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that a hydraulic linear drive is provided for as linear drive (14).
4. Arrangement according to Claim 2
is characterised by the fact
that the two control units (14) forming the linear drive is configured as a hydraulic
cylinder.
5. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the second guide element (12) is additionally adjustable by means of an actuator
(15), at least between two positions on the displacement level (S).
6. Arrangement according to Claim 5
is characterised by the fact
that the actuator (15) is presented by a hydraulic cylinder.
7. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the second guide element (12) encloses the first guide element (11) in a frame-like
manner,
the first guide element (11) is joined to the second guide element (12) clear of the
plant by at least two cable elements (16) and
that the first guide element (11) is tensioned by at least one spring supported on
the second guide element (12) in such a way that the cable elements (19) are subjected
to tensile stress.
8. Arrangement according to Claim 7
is characterised by the fact
that at least three cable elements (16) are provided for, whose sequences form instantaneous
centres of rotation (P1, P2), which are positioned on one line (L) that runs parallel
to the displacement level (S) and cross the rotation axis (7) at a right angle.
9. Arrangement according to Claims 7 or 8
is characterised by the fact
that the cable elements (16) and the at least one spring (20) are respectively positioned
horizontally with their axes (19, or 21) in standby mode of the linear drive (14)
on levels (E1, E2), which cross the displacement level (S) at a right angle and parallel
to the rotation axis (7).
10. Arrangement according to Claim 9
is characterised by the fact
that four cable elements (16) are provided for, of which two cable elements (16) are
respectively positioned in one of two parallel levels (E1, E2) and running towards
each other on the respective level (E1, E2).
11. Arrangement according to Claim 7
is characterised by the fact
that the axis (21) of the at least one spring (20) sits at a right angle to the displacement
level (S).
12. Arrangement according to Claim 7
is characterised by the fact
that two groups of springs (20) are provided for, which are positioned on parallel
levels (E1, E2).
13. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the measuring roller (6) can be rotatably actuated around the rotation axis (7).
14. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the measuring roller (6) is formed by sectional rollers centred on the rotation
axis (7).
15. Arrangement according to Claim 1
is characterised by the fact
that the second guide element (12) is an integral part of an upper frame, equipped
with guide rollers, of a strand guide system for the cast strand of a continuous casting
plant, whereby the upper frame can be moved closer to the respective lower frame by
means of a power-driven device, or can be moved away from it.
16. Arrangement according to Claim 5
is characterised by the fact
that the second guide element (12) is movably positioned on an upper frame (1), equipped
with guide rollers, of a strand guide system for the cast strand of a continuous casting
plant on the displacement level (S), whereby the actuator (15) interacts on the one
hand with the upper frame (1) and on the other with the second guide element (12).
1. Système pour déterminer la consistance d'une tige de barre de coulée (5) dans un système
de coulée continue et /ou d'ouverture de celle-ci comprenant
- un rouleau de mesure (6),
qui est mis en contact avec la barre de coulée (5) et présente une première extrémité
longitudinale (8) et une deuxième extrémité longitudinale (9) ainsi qu'un axe rotatif
(7),
- un premier élément de guidage (11)
sur lequel le rouleau de mesure (6) est placé en rotation autour de l'axe rotatif
(7)
- un deuxième élément de guidage (12)
qui est guidé de manière mobile en face du premier élément de guidage (11) le long
d'une plateforme (S) qui contient l'axe rotatif (7), et
- un entraînement linéaire (14),
- qui saisit le premier élément de guidage (11) et le deuxième élément de guidage
(12) et
- par lequel le rouleau de mesure (6) est mis en contact le long de la plateforme
(S) commandée par force et/ou retirée avec la barre de coulée (5).
2. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
l'entraînement linéaire comprend deux unités de position (14) qui chacune près des
extrémités longitudinales (8,9) du rouleau de mesure (6) saisit le premier élément
de guidage (11) et qui, chacune ou les deux ensemble, servent aussi à la transmission
d'un mouvement linéaire sur le premier élément de guidage (11).
3. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
un entraînement linéaire hydraulique est prévu comme entraînement linéaire (14).
4. Agencement selon revendication 2,
caractérisé en ce que
les deux unités de position formant l'entraînement linéaire (14) sont formées comme
des vérins hydrauliques.
5. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
en complément le deuxième élément de guidage (12) est réglable par un actionneur (15)
au moins entre deux positions dans la plateforme (S).
6. Agencement selon revendication 5,
caractérisé en ce que
l'actionneur (15) est représenté par un vérin hydraulique.
7. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que,
le deuxième élément de guidage (12) entoure sous la forme d'un cadre le premier élément
de guidage (11),
que le premier élément de guidage (11) est raccordé sans fixation au deuxième élément
de guidage (12) par au moins deux éléments câblés (16) et
que le premier élément de guidage (11) est alimenté par au moins un ressort (20) au
deuxième élément de guidage (12) de façon à ce que les éléments câblés (19) soient
tendus.
8. Agencement selon revendication 7,
caractérisé en ce que
au moins trois éléments câblés (16) sont prévus dont le parcours forme des pôles momentanés
(P1,P2) placés sur une ligne (L) qui court parallèlement à la plateforme (S) et croise
à distance de manière perpendiculaire l'axe rotatif (7).
9. Agencement selon une des revendications 7 ou 8
caractérisé en ce que
les éléments câblés (16) et au moins un ressort (20) chacun avec leurs axes (19 ou
21) sont placés par niveaux (E1,E2) lorsque l'entraînement linéaire (14) est arrêté,
croisant perpendiculairement la plateforme (S) et courant parallèlement à l'axe rotatif
(7).
10. Agencement selon revendication 9,
caractérisé en ce que
quatre éléments câblés (16) sont prévus, pour lesquels deux éléments câblés (16) sont
placés sur un des deux niveaux parallèles (E1,E2), et courent l'un sur l'autre dans
le niveau correspondant (E1,E2).
11. Agencement selon revendication 7,
caractérisé en ce que
l'axe (21) se trouve d'au moins un ressort (20) perpendiculaire à la plateforme (S).
12. Agencement selon revendication 7,
caractérisé en ce que
deux groupes de ressorts (20) sont prévus et placés à des niveaux parallèles (E1,E2).
13. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
le rouleau de mesure (6) est entraîné et tourne autour de l'axe rotatif (7).
14. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
le rouleau de mesure (6) est formé de rouleaux intermédiaires centrés sur l'axe rotatif
(7).
15. Agencement selon revendication 1,
caractérisé en ce que
le deuxième élément de guidage (12) est un composant fixe du cadre supérieur, équipé
de rouleaux de guidage, d'un dispositif de guidage de barre pour la barre de coulée
d'un système de coulée continue, le cadre supérieur pouvant se rapprocher lui-même
d'un cadre inférieur attenant à l'aide d'un entraînement de force ou se séparer de
celui-ci de manière mobile.
16. Agencement selon revendication 5,
caractérisé en ce que
le deuxième élément de guidage (12) est placé de manière mobile dans la plateforme
(S) au cadre supérieur (1) équipé de rouleaux de guidage d'un dispositif de guidage
de barre pour la barre de coulée d'un système de coulée continue, l'actionneur (15)
saisissant d'une part le cadre supérieur (1) et d'autre part le deuxième élément de
guidage (12).
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Peter MüllerGeorg GrundmannHorst von WylWolfram JungIngo SchubertInnovation in der Stranggießtechnik: Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
durch CyberLink - TechnologyStahl und Eisen, 2002, [0002]