(19)
(11) EP 1 525 951 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.04.2005  Patentblatt  2005/17

(21) Anmeldenummer: 04024749.6

(22) Anmeldetag:  18.10.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B25B 13/28
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL HR LT LV MK

(30) Priorität: 22.10.2003 IT bz20030052

(71) Anmelder: INTERCABLE SRL
I-39031 Brunico (Bolzano) (IT)

(72) Erfinder:
  • Heiss, Manfred
    39058 Sarentino (Bolzano) (IT)

(74) Vertreter: Oberosler, Ludwig 
Oberosler SAS, Via Dante, 20/A, CP 307
39100 Bolzano
39100 Bolzano (IT)

   


(54) Werkzeug für sechskant-Kabelverschraubungen


(57) Werkzeug für Sechskantverschraubungen für Kabel oder Rohre welches mit beidseits von zwei zueinander beweglichen Spannelementen abragenden Auflageelementen (5, 7, 8) versehen ist, wobei eines der Spannelemente ein vom Betätigungshebel abragender Ansatz (3) ist welcher vorteilhafterweise mit diesem einen stumpfen Winkel bildet, während das andere Spannelement eine, gemäß einer quer durch den Basisbereich des besagten Ansatzes (3) verlaufenden Achse, schwenkbar (9a) gelagerte Spannbacke (6) ist, wobei die Spannbacke (6) zwei Paare von Auflageplatten (7, 8) aufweist welche zueinander parallel und beabstandet sowie seitlich von der Spannbacke (6) abragend angeordnet sind während am Ende des Ansatzes (3) eine fest verbundene, quer verlaufende Auflagebacke (5) vorgesehen ist und wobei die Auflageplatten (7, 8) und die Auflagebacke (5) sich parallel zur Schwenkachse der Spannbacke (6) erstrecken.




Beschreibung


[0001] Es sind Maulschlüssel für das Anziehen oder Lösen von Verschraubungen an Kabeln oder Rohren bekannt; nachdem aber diese Verschraubungen häufig mit minimalem Achsenabstand angebracht sind, ist die Betätigung mittels Maulschlüssel, auch wenn diese spezifischer Bauart sind, nicht über einen größeren Winkel möglich sondern erfordert das wiederholte neue Ansetzen des Schlüssels nach jeder Betätigung weil die Stärke der beiden Backen des Schlüssels den Kontakt der Außenseite mit der anliegenden Verschraubung oder mit den anliegenden Verschraubungen, infolge jeder minimalen Betätigung, bewirkt.

[0002] Aus den DE-3129710, DE-1150930, US2-376,575, US-3,504,579 und aus der EP-0237626 sind Ratschenschlüssel mit Mauleinsätzen bekannt welche das Ansetzen des Mauleinsatzes an den Sechskant-Verschraubungen für Kabel oder Rohre ermöglichen; wenn auch die Betätigung in diesem Fall bequemer und schneller erfolgt, nehmen die Einsätze oft zuviel Platz ein und muss natürlich für jede Schlüsselweite ein spezifischer Einsatz verwendet werden.

[0003] Es ist weiters ein spezifisches Verschraubungswerkzeug für Sechskant-Verschraubungen für Kabel oder für Rohre bekannt welches einen Spannbügel und eine parallel zum Spannbügel verstellbare Backe aufweist, so dass diese an Sechskant-Verschraubungen unterschiedlicher Schlüsselweite angesetzt werden können. Der Spannbügel dieses Werkzeugs nimmt während der Betätigung der Verschraubung eine Fläche ein welche einen Durchmesser aufweist der größer ist als der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken des Sechskantes der Verschraubung, weswegen in manchen Fällen die Bewegung für das Anziehen oder das Lösen der Verschraubung nur mit einem eingeengten Betätigungswinkel möglich ist. Weiters ist das genannte Werkzeug, wegen eines Spannmechanismus an der verstellbaren Backe, in Konstruktion und Montage kostenaufwendig.

[0004] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe ein Werkzeug für Sechskant-, Vieleck- oder Noppen-Verschraubungen für Kabel oder Rohre zu schaffen welches einfach in der Herstellung und bequem in der Bedienung ist, welches auch für Verschraubungen welche mit sehr engem Achsabstand zueinander angelegt sind und für Verschraubungen mit Sechskant unterschiedlicher Maulweite, bzw. mit vieleckigem Querschnitt oder mit vorspringenden Noppen unterschiedlicher Ausmaße, geeignet ist.

[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein einfacher, mit Handgriff ausgestatteter, Betätigungshebel an seinem freien, vorteilhaft zum Rest des Hebels angewinkelten, Ende mit einer feststehenden Auflagebacke versehen ist welches zur Längserstreckung des Betätigungshebels quer verläuft. Am selben Betätigungshebel ist, in einem Bereich zwischen dem quer angeordneten Auflageprofil und dem vorderen Ende des Handgriffes, vorzugsweise im Bereich des Scheitels des Winkels zwischen dem Betätigungshebel und dem Ansatz welcher mit der quer angeordneten Auflagebacke ausgestattet ist, eine Spannbacke schwenkbar gelagert welche am freien Ende an beiden Seiten mit zwei vorstehenden Auflageplatten ausgestattet ist welche quer zum Betätigungshebel und parallel zur Schwenkachse der Spannbacke verlaufen. Diese Auflageplattenpaare sind zueinander parallel und beabstandet angeordnet so dass sie mit den zur Innenseite der Spannbacke gewandten Auflageflächen einen Winkel von 60° bilden. Diese Anordnung und Anwinkelung ermöglicht, dass zwischen diesen Auflageplatten die Sechskantformen der Verschraubungen welche unterschiedlichen Maulweiten entsprechen aufgenommen werden können, wobei jener Teil des Sechskantes zwischen den Flächen welche an den Auflageplatten aufliegen, mehr oder weniger über den Rückenbereich der Spannbacke, durch den Zwischenraum zwischen den parallelen Auflageplatten hinausragt wenn es sich um kleinere Sechskante handelt, während im Falle größerer Sechskante, diese normalerweise nicht über die Stärke des Backenrückens hinausragen. Die genannten Auflageplatten können gleichen oder unterschiedlichen Querschnitt aufweisen, insbesondere kann es vorteilhaft sein wenn die Auflageplatten welche der Schwenkachse näher liegen breiter sind, bzw. die Form eines rechtwinkligen Trapezes haben, wobei die schräge Seite zur Schwenkachse angewinkelt ist.

[0006] Die schwenkbare Spannbacke wird durch eine Feder welche zwischen dem Betätigungshebel, bzw. dessen angewinkeltem Ansatz, und der schwenkbaren Spannbacke wirkt, gegen die feststehende Auflagebacke gezogen oder gedrückt.

[0007] Das erfidungsgemäße Werkzeug wird zuerst in einer Position oberhalb der zu betätigen Verschraubung seitlich eingeführt indem auf einen eigenen Ansatz der Spannbacke gedrückt wird um diese, in Bezug zur feststehenden Auflagebacke, in gespreizter Stellung zu halten. Anschließend werden, durch eine wesentlich koachsial zur Achse der Verschraubung getätigte Bewegung, die beiden seitlich von der schwenkbaren Spannbacke abstehenden Auflageplatten und die Auflagebacke von oben auf die entsprechenden Sechskantflächen der zu betätigenden Verschraubung aufgesetzt. Während der Ansetzbewegung des Werkzeugs verläuft die Schwenkachse der Spannbacke parallel zur Achse der Verschraubung während die schwenkbare Spannbacke durch Druck des Daumens der selben Hand welche den Handgriff umfasst auf den hinteren Ansatz der Spannbacke, die Belastung der zwischen Spannbacke und Betätigungshebel wirkenden Feder verursacht. Infolge der Auflage der Auflageplatten der Spannbacke an den entsprechenden Sechskantflächen der Verschraubung und nachdem die Spannbacke frei gelassen ist, wird der Sechskant durch Wirkung der obgenannten Feder zwischen der Spannbacke und der Auflageschiene am Ende des angewinkelten Ansatzes des Betätigungshebels geklemmt. In dieser Position kann der Betätigungshebel in Richtung Auflageschiene bewegt werden um das Festziehen, bzw. das Lösen, der Verschraubung durchzuführen, wobei die selbe Betätigung gleichzeitig eine Klemmwirkung am Sechskant der Verschraubung zwischen der Auflagebacke und den Auflageplatten der Spannbacke bewirkt. Die Umkehrung des Drehsinnes an der Sechskantverschraubung wird durch das Ansetzen der entgegengesetzten Seite des Werkzeuges an der selben Verschraubung erreicht.

[0008] Wird hingegen der Betätigungshebel in Richtung Rücken der schwenkbaren Backe bewegt so erhält man das Gleiten der Auflageelemente des Werkzeuges über die folgenden Sechskantflächen ohne dass der Sechskant in Drehung versetzt wird (Ratscheneffekt).

[0009] Die Geometrie der schwenkbaren Backe bewirkt erfindungsgemäß dass bereits ein Bogen des Umfangs der Verschraubung welcher einem Sektor von ca. 60° entspricht genügt um das Werkzeug bequem anzusetzen und betätigen zu können, dies bewirkt, dass das Werkzeug auch für die Betätigung von unter sich extrem nahe angebrachten Verschraubungen geeignet ist.

[0010] Die Erfindung schließt nicht aus dass der Querschnitt der Auflageplatten so gestaltet ist dass nicht Auflageflächen sondern Auflagelinien geschaffen werden, während hingegen die Auflageschiene auch einen flachen Querschnitt aufweisen kann; vorteilhafterweise sind die wirkenden Bereiche der Auflageschiene und/oder der Auflageplatten gerieft, gerändelt oder eventuell beschichtet um sie griffiger zu gestalten.

[0011] Weiters schließt die Erfindung nicht aus dass eines oder mehre der Auflageelemente (Platten, Backe) gelenkig gelagert sind um sich an die entsprechenden Oberflächen des Sechskantes oder Vieleckes der Verschraubung anpassen zu können.

[0012] Erfindungsgemäß können weiters, um das Ansetzen und die Betätigung des Werkzeuges zu erleichtern, an der schwenkbaren Spannbacke oder an den Auflageplatten welche von dieser abstehen und/oder am Ansatz oder an der Auflagebacke, bzw. an den Elementen des Bügels welcher an dieser Auflagebacke befestigt ist, Anschläge vorgesehen sein welche in Richtung Achse der Verschraubung vorspringen; diese einzelnen oder mehrfachen Anschläge können auch verstellbar angeordnet sein um eine Anpassung an die axiale Erstreckung der Verschraubungen zu ermöglichen. Das erfindungsgemäße Werkzeug ist frei von Einstellungsmechanismen und/oder Klemmmechanismen weswegen seine Herstellung einfach und sein Einsatz verlässlich und wartungsfrei ist.

[0013] Erfindungsgemäß kann weiters an der schwenkbaren Spannbacke oder an der Auflagebacke, bzw. am Ansatz des Betätigungshebels, eine Stellschraube vorgesehen sein durch welche der Spreizwinkel zwischen Aufliegebacke und Spannbacke begrenzt werden kann um das Werkzeug auf eine bestimmte Sechskantgröße einzustellen

[0014] Die Erfindung wird anschließend anhand eines, in der beigelegten Zeichnung schematisch dargestellten, vorzuziehenden Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Werkzeuges für Sechskantkabelverschraubungen näher erklärt, dabei erfüllt die Zeichnung nur beschreibenden nicht begrenzenden Zweck.

[0015] Die Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein erfindungsgemäßes Werkzeug welches an eine Verschraubung mit Sechskant mit großer Maulweite, zwecks Anziehen der Verschraubung, angesetzt ist.

[0016] Die Fig. 2 zeigt in Seitenansicht das in Fig. 1 dargestellte Werkzeug welches an eine Verschraubung mit Sechskant mit kleinerer Maulweite angesetzt ist.

[0017] Die Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung von unten das selbe in den Figuren 1 und 2 gezeigte Werkzeug.

[0018] Die Fig. 4 zeigt in Seitenansicht, teilweise in Schnittdarstellung, ein erfindungsgemäßes Werkzeug mit Stellschraube an der schwenkbaren Spannbacke.

[0019] Das Werkzeug für Verschraubungen mit Sechskant 10 für Kabel oder Rohre besteht wesentlich aus einem Betätigungshebel 1 an welchem eine Spannbacke 6, nach einer quer zu besagtem Hebel 1 verlaufenden Achse, gelagert ist. Der starre Betätigungshebel 1 mit Handgriff 1a ist am, dem Ende mit Griff entgegengesetzten, Ende mit einem angewinkelten Ansatz 3 versehen, welcher im Bereich des Scheitels der Anwinkelung einen querverlaufenden fest verbundenen Rundstab 2 aufweist. Am Ende des selben Ansatzes 3 ist eine Auflagebacke 7 fest mittels Bügel 4 und Schrauben 2a am Träger-Rundstab 2 befestigt.

[0020] Am Rundstab 2 ist eine Spannbacke 6 mittels zwei Lagerflansche 6a schwenkbar 9a gelagert welche hinter den Enden des Bügels 4 welche mittels, an den Enden des Rundstabes 2 vorgesehenen koaxialen Schrauben 2a zurückgehalten sind. Die schwenkbare Spannbacke 6 ist an beiden Seiten mit zwei seitlich vorstehenden Auflageplatten 7, 8 versehen, diese sind zueinander und zur Schwenkachse der Spannbacke 6, bzw. zur Achse des Rundstabes 2, parallel angeordnet. Beide Paare der Auflageplatten 7, 8 sind vorteilhafterweise einstückig mit dem Körper der schwenkbaren Spannbacke 6; die Erfindung schließt jedoch nicht aus, dass die Auflageplatten 7, 8 Elemente sind welche an dem Körper der Spannbacke befestigt sind. Der Körper der Spannbacke 6 weist einen Ansatz 6c auf welcher gegen das vordere Ende des Handgriffes 1a abragt. Es ist möglich mit dem Daumen der Hand welche das Werkzeug umfasst, durch Druck auf den Ansatz 6c der schwenkbaren 9a Spannbacke 6, die Feder 9 welche zwischen der Spannbacke und dem Betätigungshebel 1 wirkt so zu belasten dass die Spannbacke 6 in Bezug auf die Auflagebacke 5 gespreizt wird. In besagter gespreizter Position kann das Werkzeug leicht seitlich an die Verschraubung herangeführt werden um es in einer Position mit der Schwenkachse der Spannbacke 6 parallel zur Achse des Sechskantes 10 der zu betätigenden Verschraubung anzusetzen, und zwar so dass die Innenflächen der Auflageplatten 7, 8 an den entsprechenden Flächen des Sechskantes 10 aufliegen und die Auflagebacke 5 sich in einem dazu entgegengesetzten Bereich des Sechskantes 10 abstützt. Die Wirkung der Feder 9 verursacht, bei angesetztem Werkzeug, das Anliegen aller Auflageelemente 5, 7, 8 an drei entsprechenden, unterschiedlichen Flächen des Sechskantes 10, wobei jede dieser Flächen in Bezug auf die folgende mit einer freie Sechskantfläche abwechselt. Durch Bewegen des Betätigungshebels in Richtung 11 gegen die Auflagebacke 5, erfolgt ein Festschrauben des Sechskantes 10 während durch eine Bewegung in Gegenrichtung gegen den Rücken der Spannbacke 6 erhält man das Gleiten der Auflageelemente 5, 7, 8 über die Sechskantflächen (Ratscheneffekt) um anschließend ein weiteres Festschrauben durch Bewegung in Richtung 11 des Betätigungshebels 1 durchführen zu können.

[0021] Das Losschrauben des Sechskantes 10 erfolgt indem das Werkzeug mit der entgegengesetzten Seite am Sechskant 10 eingeführt und angesetzt wird und indem der Betätigungshebel 1 in dieser besagten (nicht dargestellten) Position in Richtung 11 gegen die Auflageschiene 5 bewegt wird.

[0022] Die Anordnung der Innenflächen der Auflageplatten 7, 8 in einem Winkel von 60° und die zueinander parallele Position bewirkt, dass diese an den entsprechenden Flächen der Sechskante 10 unterschiedlicher Maulweiten anliegen.

[0023] Der Spreizwinkel zwischen Auflagebacke 5 und Spannbacke 6 kann erfindungsgemäß durch eine Stellschraube 10, welche in eine Gewindebohrung 10a an der Spannbacke 6 eingeschraubt ist und mit ihrem Ende direkt an der Auflagebacke 5, am Ansatz 3, am Betätigungshebel 1 oder an einem Ansatz dieser Teile aufliegt, begrenzt werden um das Werkzeug für bestimmte Sechskantgrößen einzustellen. Natürlich kann die Stellschraube 10 an der Auflagebacke 5, am Ansatz 3, am Betätigungshebel 1, bzw. an einem Ansatz dieser Teile, eingeschraubt sei und auf die Spannbacke 6 wirken.


Ansprüche

1. Werkzeug für Sechskantverschraubungen für Kabel oder Rohre welches mit beidseits von zwei zueinander beweglichen Spannelementen abragenden Auflageelementen (5, 7, 8) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Spannelemente ein vom Betätigungshebel abragender Ansatz (3) ist welcher vorteilhafterweise mit diesem einen stumpfen Winkel bildet, während das andere Spannelement eine, gemäß einer quer durch den Basisbereich des besagten Ansatzes (3) verlaufenden Achse, schwenkbar (9a) gelagerte Spannbacke (6) ist, dass die Spannbacke (6) zwei Paare von Auflageplatten (7, 8) aufweist welche zueinander parallel und beabstandet sowie seitlich von der Spannbacke (6) abragend angeordnet sind während am Ende des Ansatzes (3) eine fest verbundene, quer verlaufende Auflagebacke (5) vorgesehen ist und dass die Auflageplatten (7, 8) und die Auflagebacke (5) sich parallel zur Schwenkachse der Spannbacke (6) erstrecken.
 
2. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei, am Sechskant (10) der Verschraubung, angesetztem Werkzeug die Auflageplatten (7, 8) und die Auflagebacke (5) auf drei der Flächen des besagten Sechskantes (10) wirken wobei diese jeweils mit einer folgenden freien Fläche des Sechskantes (10) abwechseln.
 
3. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Betätigungshebel (1), bzw. zwischen dem mit diesem fest verbundenen Ansatz (3), und der schwenkbaren (9a) Spannbacke (3) eine Feder (9) wirkt welche die Spannbacke (6) in Richtung Ansatz (3) bewegt.
 
4. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatten (7, 8) und/oder die Auflagebacke (5) unterschiedlichen Querschnitt aufweisen können und dass die Auflageflächen für die Flächen des Sechskantes (10) glatt, gerändelt, gerieft oder mit einem bekannten Werkstoff überzogen sind welcher die Griffigkeit verbessert.
 
5. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatten (7, 8) und/oder die Auflagebacke (5) gemäß einer zur Schwenkachse der Spannbacke (6) parallelen Achse gelenkig gelagert sind.
 
6. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatten (7, 8) unterschiedlichen Querschnitt und/oder unterschiedliche Form haben können und dass vorteilhafterweise die der Schwenkachse der Spannbacke (6) näher liegenden Auflageplatten (8) breiter sind oder die Form eines rechtwinkligen Trapezes haben wobei dessen schräge Seite gegen die obgenannte Schwenkachse angewinkelt ist.
 
7. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spannbacke (6) oder/und am Ansatz (3), bzw. an den von der Spannbacke (6) abragenden Auflageflächen (7, 8), oder/und an der Auflagebacke (5) oder an den Elementen welche den am Ansatz (3) befestigten Bügel (4) bilden, Anschläge vorgesehen sind welche gegen die zu betätigende Verschraubung abragen und dass dieser Anschlag oder diese Anschläge einstellbar befestigt sind um der axialen Erstreckung der Verschraubung angepasst zu werden.
 
8. Werkzeug für Verschraubungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Spannbacke (6) und Auflagebacke (5), bzw. zwischen Spannbacke (6) und Ansatz (3) oder Betätigungshebel (1), eine Stellschraube (10) wirkt um den Spreizwinkel zwischen den beiden Backen (5, 6) auf unterschiedliche Sechskant-, bzw. Verschraubungsgrößen, begrenzen zu können.
 




Zeichnung