[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung des Produktionsablaufes
bei Textilmaschinen, insbesondere bei Offenend-Spinnmaschinen, deren Arbeitsweisen
durch die Einstellung von wenigstens einem Parameter steuerbar sind und deren Betrieb
die Durchführung von Bedienmassnahmen erfordert sowie eine entsprechende Textilmaschine
und eine Wartungseinrichtung.
[0002] Bekannte Textilmaschinen und Wartungseinrichtungen verfügen über Steuerungseinrichtungen,
welche anhand von Parametern unter anderem den Produktionsablauf oder die Durchführung
von Wartungsmassnahmen steuern. Für den Betrieb einer Textilmaschine oder einer Wartungseinrichtung
ist es daher erforderlich diese Parameter bereitzustellen. Dazu ist es bekannt, den
Bediener über ein Eingabefeld dazu aufzufordern, die benötigten Parameter einzugeben.
Hierbei muss der Bediener über einer gewisse Erfahrung verfügen. Einerseits muss er
den für jeden Parameter zulässigen Wertebereich und andererseits die für die jeweils
vorliegenden Produktionsbedingungen günstigen Parameterkombinationen kennen. Probleme
treten dabei jedoch regelmässig auf, wenn weniger erfahrene Bediener derartige Eingaben
vornehmen müssen.
[0003] Zur Vermeidung von Bedienfehlern ist es im weiteren bekannt, die Anzahl der einzugebenden
Parameter möglichst gering zu halten. Dies ist beispielsweise dadurch möglich, dass
mehrere Parameter voneinander abhängig sind. Dabei reicht es beispielsweise aus, zwei
Parameter abzufragen und einzugeben, wobei sich der dritte abhängige Parameter zwangsläufig
ergibt. Aber auch hier ist nach wie vor eine gewisse Erfahrung des Maschinenbedieners
für die Eingabe der ersten Parameter erforderlich. In der Praxis hat es sich gezeigt,
dass erfahrenes Personal nicht immer in ausreichender Zahl für die Bedienung der Textilmaschinen
oder Wartungseinrichtungen zur Verfügung steht. Daraus ergeben sich bedingt durch
vermeidbare Maschinenausfälle Nachteile hinsichtlich der Produktivität, aber auch
hinsichtlich der produzierten Qualitäten, welche durch nicht optimierte Einstellungen
schlechter ausfallen als erforderlich.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zusammen mit einer Textilmaschine
und einer Wartungseinrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens bereitzustellen, mittels
denen eine gegenüber dem bekannten Stand der Technik deutlich verbesserte Bedienbarkeit
der Textilmaschine oder Wartungseinrichtung erreicht wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte Verfahren erfindungsgemäss dadurch
gekennzeichnet, dass die Parametereingabe in einem assistierten Modus vorgenommen
wird, wobei ein Bediener bei Bedarf von der Eingabeeinrichtung Zusatzinformationen
zu den benötigten Parametern und/oder den erforderlichen Bedienmassnahmen bereitgestellt
werden. So kann beispielsweise durch den assistierten Modus zum einen eine Eingabereihenfolge
der Parameter überwacht werden, soweit dies erforderlich ist. Weiterhin kann ein Bediener
bei Bedarf Zusatzinformationen zu den jeweils benötigten Parametern abrufen. Dies
kann beispielsweise in Form eines Hilfetextes zusammen mit einer ebenfalls an den
Bediener gerichteten Eingabeaufforderung zur Eingabe der Parameter erfolgen. Eine
andere programmiertechnische Umsetzungsmöglichkeit besteht darin, beispielsweise eine
Hilfetaste vorzusehen, nach deren Betätigung durch den Bediener die benötigte Zusatzinformation
angezeigt wird. Neben der Reihenfolge der Parameter und schriftlichen Erläuterungen
können dem Bediener als Hilfestellungen auch Grafiken angezeigt werden. Hiermit lässt
sich zum Beispiel die Anzeige eines zulässigen Wertebereichs für die Auswahl eines
Parameters besonders anschaulich darstellen. Zusätzlich zur reinen Parametereingabe
oder in Alleinstellung ist es gelegentlich erforderlich Bedienmassnahmen an den Vorrichtungen
durchzuführen. Hierzu können dem Bediener weitergehende Informationen hinsichtlich
der Art der durchzuführenden Tätigkeit und der zu beachtenden Besonderheiten bereitgestellt
werden. Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt es damit, auch weniger erfahrene Bediener
an Maschinen einzusetzen, die bislang nur erfahrene Maschinenbediener erfolgreich
bedienen konnten. Die Erfindung führt somit zu einem vereinfachten Anforderungsprofil
für Maschinenbediener, wodurch sich die Personalplanung und -bereitstellung erheblich
vereinfacht. Zusätzlich lassen sich durch die Verbesserungen bei den Parametereinstellungen
und den durchgeführten Bedienmassnahmen Ausfallzeiten vermeiden und bessere Garnqualitäten
produzieren.
[0006] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass neben dem wenigstens
einen assistierten Modus zusätzlich wenigstens ein nichtassistierter Modus bereitgestellt
wird. Die Bereitstellung eines nichtassistierten Modus, der auch als Profimodus bezeichnet
werden kann, wird einem erfahrenen Maschinenbediener, wie bisher auch, die Möglichkeit
gegeben, auf besonders raschem Wege Parameter einzugeben. Ein weniger erfahrener Bediener
hingegen kann den assistierten Modus wählen und somit ebenfalls zu einem besonders
guten Einstellergebnis gelangen. Die Implementierung der parallelen Modi gibt beiden
Benutzergruppen damit jeweils die für sie günstigste Bedienweise an die Hand.
[0007] Bei den Bedienweisen hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Möglichkeit
bereitgestellt wird, wahlweise zwischen wenigstens einem assistierten und einem nichtassistierten
Modus umzuschalten. So kommt es beispielsweise auch bei erfahrenen Anwendern gelegentlich
vor, dass eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich eines oder mehrerer einzustellender
Parameter auftaucht. In diesem Fall kann der Bediener, beispielsweise durch Betätigen
einer Hilfstaste, von dem nichtassistierten Modus in den assistierten Modus umschalten,
die benötigten Zusatzinformationen abfragen und den betreffenden Parameter eingeben.
Danach verbleibt ihm die Wahl, weiterhin im assistierten Modus zu verbleiben oder
wieder zurück in den nichtassistierten Modus umzuschalten.
[0008] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass ein wahlweiser
Wechsel zwischen den Modi nur ausgehend vom nichtassistierten Modus angeboten wird.
Es hat sich gezeigt, dass es aus technischen Gründen vorteilhaft ist, erfahrenen Benutzern
die Möglichkeit zu bieten, wahlweise zwischen den Modi umzuschalten. Erfahrene Benutzer
bringen ein ausreichendes Grundwissen mit, dass diese Vorgehensweise erlaubt. Bei
weniger erfahrenen Bedienern hingegen hat es sich gezeigt, dass diese sinnvollerweise
durchgehend im assistierten Modus verbleiben sollen, da bei einem Wechsel in den nichtassistierten
Modus ansonsten zu häufig Fehlbedienungen oder Fehleinstellungen auftreten.
[0009] Zur Verbesserung des Verfahrens ist es zudem vorteilhaft, wenn bereits bekannte Parameter
und/oder Massnahmen zur Störungsbeseitigung in einem Wissensspeicher abgelegt werden.
Ein Wissensspeicher dient beispielsweise in Form einer computerimplementierten Datenbank
zur Hinterlegung bereits gesammelter Erfahrungen. Dieses Wissen kann zum einen Parametereinstellungen
oder Parameterkombinationen für bestimmte Produktionsbedingungen betreffen. Als Faktoren,
welche die Produktionsbedingungen mitbestimmen, seien hier beispielsweise der Einsatz
verschiedener Faserarten, wie Naturfasern, Kunstfasern, klimatische Bedingungen wie
Luftfeuchtigkeit, Temperatur etc. genannt. Ausgehend von einem leeren Speicher oder
sinnvollerweise von einem mit einem Grundwissen ausgestatteten Wissensspeicher kann
der Bediener einer Maschine damit die sukzessiv während des Betriebs gemachten Erfahrungen
beispielsweise in Form von besonders günstigen Maschineneinstellungen speichern und
für eine spätere Verwendung wieder aufrufen. Neben Maschineneinstellungen ist aber
auch möglich, auftretende Fehler und die zu deren Behebung erforderlichen Bedienmassnahmen
in einem derartigen Wissensspeicher zu hinterlegen. Mit fortschreitendem Erfahrungsgewinn
kann somit ein Wissensspeicher mit einem immer komplexer werdenden Erfahrungswissen
angefüllt werden. Damit lassen sich dann immer feiner und genauer abgestimmte Maschineneinstellungen
bzw. immer gezieltere Störungsbeseitigungsmassnahmen einleiten.
[0010] Vorzugsweise sieht das erfindungsgemässe Verfahren daher vor, dass die in dem Wissensspeicher
abgelegten Daten zur Regenerierung von Parametervorschlägen und/oder Massnahmen zur
Störungsbeseitigung verwendet werden. Hierzu kann vom assistierten Modus aus auf das
im Wissensspeicher abgelegte Erfahrungswissen zurückgegriffen werden.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der assistierte Modus zur
Störungsbeseitigung bzw. Vermeidung verwendet. Durch die unterstützten Eingaben von
Parametern und die unterstützten Bedienmassnahmen kann die Maschineneinstellung und
-bedienung in verbesserter Weise vorgenommen werden. Störungen sind beispielsweise
häufig durch die im assistierten Modus vorgeschlagenen Bedienmassnahmen zu beseitigen.
Unter Störung ist hierbei jede Abweichung von der mit der gegebenen Einrichtung und
den gegebenen Grundstoffen bestmöglich produzierbaren Qualität bzw. Quantität zu verstehen.
Neben der Störungsbeseitigung ist durch den assistierten Modus aufgrund der verbesserten
Parametereinstellungen gleichzeitig eine Störungsvermeidung erzielbar. Auf die jeweiligen
Arbeitsbedingungen besonders gut abgestimmte Parameter verhindern nämlich im vorhinein
das Auftreten von Störungen bzw. die Produktion von mangelhaften Qualitäten.
[0012] Bei einer anderen besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird der
assistierte Modus während eines Ansetzvorgangs bei einer Spinnmaschine verwendet.
Bei einem derartigen Vorgang besteht insbesondere beim erstmaligen Anspinnen Bedarf,
die für den Betrieb der Spinnmaschine bzw. Wartungseinrichtung erforderlichen Parameter
unter anderem auf den neu angesponnen Faserwerkstoff abzustimmen. Gleichzeitig können
auch Bedienmassnahmen, wie beispielsweise Abnutzungskontrollen an Antriebsrollen oder
Überprüfung des Fadenverlaufs an der Spinnmaschine oder innerhalb der Wartungseinrichtung
anfallen. Der Ansetzvorgang eignet sich von daher in besonderer Weise für die Anwendung
des erfindungsgemässen Verfahrens, da ein weniger erfahrener Bediener hierbei in besonderer
Weise auf die Bereitstellung von Hilfestellungen bei der Parametereingabe von Zusatzinformationen
zu erforderlichen Bedienmassnahmen angewiesen ist.
[0013] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass von der vorliegenden Erfindung zur Störungsbeseitigung
eine Fehlerbeseitigungsroutine bereitgestellt wird, die über den assistierten Modus
hinaus Parameter und/oder Bedienmassnahmen bereitstellen kann. Während der assistierte
Modus dazu gedacht ist, einem Bediener im Rahmen der üblichen Bedienungstätigkeiten
Zusatzinformationen und Hilfestellungen zu vermitteln, so ist es Aufgabe der Fehlerbeseitigungsroutine,
auch darüber hinausgehende und somit von den üblichen Tätigkeiten abweichende Störungen
zu beseitigen. Beispielhaft seien hier die Justierarbeiten an Fadenführungen genannt,
die von einem wenig erfahrenen Bediener nicht durchzuführen sind. In der Regel ist
hierzu der Einsatz von hochqualifiziertem Personal erforderlich. Bei bisherigen Verfahren
und Vorrichtungen ist bereits für die Lokalisierung einer Fehlerquelle erfahrenes
Personal erforderlich, da diese bei den recht komplexen Spinnmaschinen oder Wartungseinrichtungen
häufig ohne Erfahrungswerte nicht möglich ist. Zusammen mit dem erfindungsgemässen
Verfahren kann jedoch auch einem weniger erfahrenen Bediener aufgezeigt werden, welche
bekannte Fehlerquellen Ursache für die vorliegende Störung sein können. Der Bediener
kann dann die bekannten Störungsquellen überprüfen und gegebenenfalls beseitigen.
Neben der Angabe welche Störungsquellen vorliegen können, besteht selbstverständlich
auch die Möglichkeit dem Bediener mitzuteilen, wie die Störungen zu beseitigen sind.
[0014] Ferner ist es vorteilhaft, dass zur Störungsbeseitigung eine Produktionsüberwachungsroutine
bereitgestellt wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn von der Produktionsüberwachungsroutine
basierend auf ausgegebenen Fehlermeldungen Statistiken erzeugt werden. Sinn der Produktionsüberwachungsroutine
ist es, den laufenden Betrieb zu verfolgen. Eine Produktionsüberwachungsroutine kann
dabei so ausgebildet sein, dass sie sämtliche auftretende Fehlermeldungen zunächst
protokolliert. Anschliessend kann, beispielsweise unter Zuordnung von Fehlern zu einer
Spinnstelle oder einer Wartungseinrichtung, ermittelt werden, welcher Fehler an welcher
Stelle mit welcher Häufigkeit auftritt. Benötigt beispielsweise eine Wartungseinrichtung
an einer bestimmten Spinnstelle regelmässig mehrere Versuche für einen Ansetzvorgang,
so kann mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die
Fehlerquelle an der Spinnstelle zu suchen ist. Im umgekehrten Fall, d. h., wenn eine
Wartungseinrichtung an verschiedenen Spinnstellen regelmässig mehrere Ansetzversuche
benötigt, liegt die Vermutung nahe, dass der Fehler an der Wartungseinrichtung zu
suchen ist. In diesem Fall können Bedienmassnahmen an der Wartungseinrichtung veranlasst
werden. Vorteil der Protokollierung solcher Fehlermeldungen ist, dass beispielsweise
auftretende Fehlversuche, die zu Zeitverlusten führen, rechtzeitig erkannt werden.
Andernfalls könnte es eintreten, dass beispielsweise eine Wartungseinrichtung regelmässig
eine Vielzahl von erfolglosen Ansetzversuchen durchführt, bevor schliesslich ein Ansetzvorgang
erfolgreich abgeschlossen ist. Dabei würden die benötigten Fehlversuche nicht protokolliert
und mit einiger Wahrscheinlichkeit auch vom Bediener unerkannt bleiben. Mit der vorliegenden
Erfindung kann der Bediener aber auch nach längerer Abwesenheit von der Spinnstelle
die Anzahl der Fehlersuche abrufen. Dies kann entweder in absoluten Zahlen oder beispielsweise
in Form von Prozentwerten, die den Anteil von Fehlversuchen wiedergeben, geschehen.
Erreicht nun ein bestimmter auftretender Fehler innerhalb der Produktionsüberwachungsroutine
einen bestimmten Prozentsatz, so kann man dieses Ergebnis einem Bediener anzeigen
oder es direkt in einer Steuerungseinrichtung weiter verarbeiten. Gleiches gilt im
übrigen auch für die Ergebnisse für die Fehlerbeseitigungsroutine. Wird eine Störungsmeldung
einem Bediener angezeigt, so kann dieser Störungsbeseitigungsmassnahmen einleiten.
Wird das Ergebnis direkt von der Steuerungseinrichtung empfangen, so können durch
sie Störungsbeseitigungsmassnahmen im automatischen Betrieb veranlasst werden.
[0015] Dazu ist es besonders vorteilhaft, wenn der assistierte Modus, die Fehlerbeseitigungsroutine
und die Produktionsüberwachungsroutine jeweils wahlweise manuell vom Bediener oder
automatisch durch eine Steuerungseinrichtung aufgerufen und ausgeführt werden. Hierdurch
besteht die Möglichkeit, die Steuerungseinrichtung in einem vollautomatischen, einem
teilautomatischen oder einem manuellen Betrieb zu bedienen. Der manuelle Betrieb würde
dabei vorsehen, dass ein Bediener die angezeigten Informationen des assistierten Modus,
der Fehlerbeseitigungsroutine und der Produktionsüberwachungsroutine jeweils zur Kenntnis
nimmt und daraufhin entsprechende Massnahmen manuell auslöst. Im vollautomatischen
Betrieb hingegen können diese Informationen direkt von einer Steuerungseinrichtung
empfangen und weiterverarbeitet werden, so dass eine Zwischenschaltung des Bedieners
nicht erforderlich ist. Zudem ist es auch denkbar, das Verfahren teilweise zu automatisieren.
[0016] Ferner betrifft die Erfindung eine Textilmaschine, insbesondere eine Spinnmaschine
sowie eine Wartungseinrichtung für Spinnmaschinen, deren Arbeitsweisen durch die Einstellung
von wenigstens einem Parameter steuerbar sind und deren Betrieb die Durchführung von
Bedienmassnahmen erfordert und die eine elektronische Steuerungseinrichtung, eine
Eingabeeinrichtung sowie eine Ausgabeeinrichtung für einen Bediener aufweisen und
dadurch gekennzeichnet sind, dass die Steuerungseinrichtung eine Parametereingabe
mit einem assistierten Modus aufweist, der einem Benutzer bei Bedarf Zusatzinformationen
zu den benötigten Parametern und/oder den erforderlichen Bedienmassnahmen bereitstellt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen
Unteransprüchen.
[0017] Zusätzliche Vorteile der Erfindung werden im Zusammenhang mit dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel
und der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- einen schematischen Verfahrensablauf des erfindungsgemässen Verfahrens.
[0018] In Figur 1 ist ein schematischer Ablaufplan des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt.
Das gezeigte Verfahren ist grundsätzlich auf sämtliche Bedientätigkeiten anzuwenden,
die die Eingabe von Parametern oder die Vornahme von Bedienmassnahmen an Spinnmaschinen
oder Wartungseinrichtungen erfordert. Beispielhaft sei hier auf einen Ansetzvorgang
einer Offenend-Spinnmaschine mit einer zugehörigen Wartungseinrichtung eingegangen.
Der Bediener beginnt dabei am Startpunkt 1. Dort hat er die Auswahl zwischen einer
Eingabe im nichtassistierten Modus 2, die auch als Profimodus bezeichnet werden kann
und einer Eingabe im assistierten Modus 3, die als Assistenteneingabe bezeichnet werden
kann.
[0019] Zwischen dem nichtassistierten Modus 2 und dem assistierten Modus 3 ist eine mit
Doppelpfeilen dargestellte Umschaltmöglichkeit 4 vorgesehen. Die Umschaltmöglichkeit
4 ist dabei, ausgehend vom assistierten Modus 3 in den nichtassistierten Modus 2 und
wieder zurück, blockiert. Hierdurch sollen weniger erfahrene Bediener dazu angehalten
werden, durchgehend den assistierten Modus 3 zu verwenden. In umgekehrter Richtung
ist mit Doppelpfeilen eine zweite Umschaltmöglichkeit 5 dargestellt. Hierbei kann
ein Bediener, ausgehend vom nichtassistierten Modus 2, wahlweise in den assistierten
Modus 3 und wieder zurück, wechseln. Auf diese Weise kann auch ein erfahrener Bediener
bei Bedarf den assistierten Modus verwenden und evtl. auftretende Unsicherheiten bei
der Eingabe der Parameter und der Bedienung der Vorrichtung mit der bereitgestellten
Hilfestellung überwinden.
[0020] So ist es bei dem nichtassistierten Modus 2 unter Umständen notwendig, die Eingabe
der Parameter unter Beachtung zwingender Erfordernisse vorzunehmen. Solche zwingende
Erfordernisse können beispielsweise eine bestimmte erforderliche Eingabenreihenfolge
sein. Mitunter kommt es aber auch vor, dass mehrere Parameter voneinander abhängig
sind, so dass schliesslich jeder einzelne der abhängigen Parameterwerte nur in einem
ganz bestimmten Wertebereich liegen darf. Diese Voraussetzungen sind von dem Bediener
bei dieser Eingabeart selbständig zu beachten.
[0021] Dem gegenüber muss im assistierten Modus 3 der Bediener über dieses Vorwissen nicht
verfügen. Statt dessen wird, soweit dies erforderlich ist, die zwingende Reihenfolge
vom assistierten Modus 3 vorgegeben und bei Bedarf werden Hilfestellungen in Form
von Wertebereichsvorschlägen für Parameter oder Erläuterungen für den Bediener bereitgestellt.
Im assistierten Modus 3 kann einem Bediener über Anweisungen auch mitgeteilt werden,
welche Massnahmen beispielsweise für den weiteren Betrieb einer Wartungseinrichtung
erforderlich sind. Solche Massnahmen sehen unter anderem vor, den Verschleiss an Antriebsrollen
oder Schabern für die Rotorkopfreinigung zu kontrollieren.
[0022] Hat der Bediener nun die erforderlichen Einstellungen und Bedienmassnahmen, die für
einen Betrieb 6 der Vorrichtung erforderlich sind, eingegeben, so kann der Betrieb
6 gestartet werden. Im folgenden wird der Betrieb 6 solange fortgesetzt, bis eine
Störung 7 eintritt. Als Störung 7 ist dabei jede Abweichung von der im Sinne der Maschinenanwender
bestmöglich produzierbaren Qualität bzw. Quantität zu verstehen. Bei jedem technischen
System, welches über mehrere Parameter verfügt, besteht die Möglichkeit zur Optimierung.
Die mathematische Betrachtung solcher Systeme mit mehreren Parametern ergibt, dass
die Anzahl der möglichen Optima mit wachsender Anzahl der Parameter ansteigt. Für
den konkreten Fall der vorliegenden Spinnmaschinen bedeutet dies beispielsweise, dass
die Arbeitsweise im Hinblick auf unterschiedliche Aspekte optimierbar ist. Am häufigsten
wird die Abwägung zwischen produzierter Garnmenge und produzierter Garnqualität im
Vordergrund stehen. So wird in der Regel mit steigender Produktionsmenge die Garnqualität
abnehmen und umgekehrt. Unter diesem Gesichtspunkt kann eine Störung 7 folglich in
einer Abweichung von der maximal möglichen Produktionsgeschwindigkeit liegen, sofern
diese gewünscht ist, während gleichzeitig eine Abweichung von der bestmöglichen Garnqualität
nicht als Störung 7 betrachtet wird. Im umgekehrten Fall, d. h. eine bestmögliche
Garnqualität wird gewünscht, stellt eine Abweichung von der bestmöglichen Produktionsgeschwindigkeit
keine Störung 7 dar, wohingegen eine Abweichung von der bestmöglichen Garnqualität
unter dieser Zielsetzung als Störung 7 verstanden wird.
[0023] Tritt nun eine Störung 7 in dem beschriebenen Sinne auf, so bestehen grundsätzlich
zwei Möglichkeiten, wie diese erkannt werden. Zum einen kann eine Erkennung 8 durch
die Vorrichtung selbst geschehen. Die Vorrichtung kann beispielsweise über Sensoren
der Spinnmaschine oder der Wartungseinrichtung Ungleichmässigkeiten des produzierten
Fadens erkennen. Andere Erkennungen 8 können Fadenabrisse sowie Ausfälle von Wartungseinrichtungen
oder Spinnstellen betreffen. Die weitere Verfahrensweise der Vorrichtung kann dann
darin bestehen, einem Bediener das Vorliegen einer Störung 7 beispielsweise über eine
Anzeige 9 in Form eines Ausdrucks, einer Bildschirmanzeige oder sonstiger Signaleinrichtungen
anzuzeigen. Auf diese Art informiert kann ein Bediener dann Störungsbeseitigungsmassnahmen
ergriffen. Die zweite Möglichkeit bei einer Erkennung 8 durch die Maschine besteht
darin, die erkannte Störung mittels einer direkten Weiterleitung 11 an eine Fehlerbeseitigungsroutine
10 auszugeben. Von der Fehlerbeseitigungsroutine 10 aus wird dann die Störungsbeseitigung
direkt oder über den assistierten Modus 3 veranlasst. Neben dem im assistierten Modus
verfügbaren Wissen stehen in der Fehlerbeseitigungsroutine 10 noch zusätzliche Hilfestellungen
für die Fehlerbeseitigung zur Verfügung. Vorteilhafterweise wird der Unterschied darin
bestehen, dass Parametervorschläge und einfache Bedienmassnahmen bereits im assistierten
Modus 3 zur Verfügung stehen. Beim Auftreten von Störungen 7 können dann aber, soweit
erforderlich, weitergehende und kompliziertere Massnahmen, wie beispielsweise Einstellmassnahmen
an Wartungseinrichtungen und Spinnstellen, die von der Fehlerbeseitigungsroutine 10
aufrufbar gespeichert sind, zusätzlich hinzugezogen werden.
[0024] Im weiteren kann eine Erkennung 12 einer Störung 7 auch direkt durch einen Bediener
geschehen. In diesem Fall bestehen dann grundsätzlich drei Möglichkeiten für einen
Bediener, die oben bereits erwähnten Massnahmen zu ergreifen. Eine erste Massnahme
13 besteht darin, die Maschine zurückzusetzen und zum Startpunkt 1 zurückzukehren.
Hierbei würde er dann den bisher beschriebenen Ablauf der Parametereingabe im assistierten
Modus 3 oder im nichtassistierten Modus 2 erneut durchlaufen. Die zweite Massnahme
14 gibt dem Bediener die Möglichkeit an die Hand, die Fehlerbeseitigungsroutine 10
aufzurufen. In dieser Routine kann er die zur vorliegenden Störung 7 abrufbar gespeicherten
Erfahrungswerte und Hilfestellungen abrufen und umsetzen.
[0025] Die dritte dem Bediener zur Verfügung stehende Massnahme 15 besteht darin, einen
Produktionsüberwachungsroutine 16 aufzurufen. Aufgabe der Produktionsüberwachungsroutine
16 ist es, während der Produktion auftretende Störungen 7 zu erkennen, zu erfassen
und auszuwerten. Vor allem ist es für den Bediener dabei von Interesse zu erfahren,
welche Arten von Störungen 7 an welchen Stellen mit welcher Häufigkeit auftreten.
Die Angabe der Häufigkeiten kann beispielsweise in absoluten Zahlen oder in Prozentwerten
erfolgen. Die Angabe der Fehlerorte kann beispielsweise durch die Angabe der betroffenen
Wartungseinrichtung, Spinnstellen oder Baueinheiten gesehen. Hierdurch ist eine effektive
Eingrenzung einer Störung 7 möglich. Ausgehend von der durch die Produktionsüberwachungsroutine
16 festgestellten und angezeigten Störung 7 kann der Bediener dann manuell oder automatisch
in die Fehlerbeseitigungsroutine 10 gelangen und von dort aus geeignete Massnahmen
zur Störungsbeseitigung einleiten. Sowohl die assistierte Eingabe 3 als auch die Fehlerbeseitigungsroutine
10 greifen dabei auf eine Wissensdatenbank 17 zurück. Grundsätzlich dient die Wissensdatenbank
17 als Hinterlegungsort für Erfahrungswissen über den Betrieb der Spinnmaschine samt
der zugehörigen Wartungseinrichtung. Der Wissensspeicher kann bei einer neu installierten
Maschine leer sein oder aber auch schon mit einem gewissen Grundwissen vorbelegt sein.
Dies wird in der Regel davon abhängig zu machen sein, ob es sich um einen bekannten
Maschinentyp oder eine neuartige und unbekannte Vorrichtung handelt für deren Betrieb
noch keine Erfahrungswerte vorliegen. Im weiteren Verlauf des Maschinenlebens werden
dann durch den einzelnen Betreiber oder eine Mehrzahl von Betreibern Erfahrungen gesammelt,
die beispielsweise in Form von Parameterkombinationen und als Wissen über mögliche
Fehlerarten und deren Beseitigung speicherbar sind. Sofern es gewünscht wird, lassen
sich derart gespeicherte Erfahrungswerte dann besonders einfach an andere weitervermitteln
bzw. können getauscht werden. Durch fortwährendes Hinterlegen dieses Wissens in der
Wissensdatenbank kann so im Laufe der Zeit ein immer vollständigeres Betreiberwissen
akkumuliert werden. Im Ergebnis erlaubt dieses gesammelte Wissen dann auch einem weniger
erfahrenen Bediener einen besonders störungsfreien Betrieb der Spinnmaschine zu erreichen.
Darüber hinaus hat das erfindungsgemässe Verfahren auch für erfahrene Bediener Vorteile.
Sie können beispielsweise eine erfindungsgemäss gestaltete Spinnmaschine im Vergleich
zu bekannten Spinnmaschinen mit deutlich weniger Störungen 7 betreiben. Dies äussert
sich dann beispielsweise in einer gegenüber bisherigen Produktionsergebnissen gesteigerten
Qualität bzw. Quantität der erzeugten Produkte und damit letztendlich einem gesteigerten
Maschinenwirkungsgrad.
[0026] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
Es sind vielmehr zahlreiche Abwandlungen der Erfindung im Rahmen der Patentansprüche
möglich. So ist es beispielsweise denkbar, ohne die Zwischenschaltung einer Erkennung
12 durch den Bediener Störungen direkt an die Steuerungseinrichtung weiterzuleiten
und soweit möglich Fehlerbeseitigungsmassnahmen von einer Wartungseinrichtung ausführen
zu lassen. Dies würde einem vollautomatischen Betrieb entsprechen. Weiterhin ist es
möglich, derartige Abläufe auch in teilautomatisierten Betrieb auszugestalten. Aber
auch der Einsatz der Erfindung an Streckwerken zur Vergleichmässigung des Faserbands
ist denkbar.
1. Verfahren zur Verbesserung des Produktionsablaufs bei Textilmaschinen, insbesondere
bei Offenend-Spinnmaschinen, deren Arbeitsweisen durch die Einstellung von wenigstens
einem Parameter steuerbar sind und deren Betrieb (6) die Durchführung von Bedienmassnahmen
erfordert, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametereingabe in einem assistierten Modus (3) vorgenommen wird, wobei einem
Bediener bei Bedarf von der Eingabeeinrichtung Zusatzinformationen zu den benötigten
Parametern und/oder den erforderlichen Bedienmassnahmen bereitgestellt werden.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem wenigstens einen assistierten Modus (3) zusätzlich wenigstens ein nichtassistierter
Modus (2) bereitgestellt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Möglichkeit bereitgestellt wird, wahlweise zwischen wenigstens einem assistierten
und wenigstens einem nichtassistierten Modus (2) umzuschalten.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein wahlweiser Wechsel zwischen den Modi nur ausgehend vom nichtassistierten Modus
(2) angeboten wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bereits bekannte Parameter und/oder Massnahmen zur Störungsbeseitigung in einem Wissensspeicher
(17) abgelegt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Wissensspeicher (17) abgelegten Daten zur Generierung von Parametervorschlägen
und/oder Massnahmen zur Störungsbeseitigung verwendet werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) zur Störungsbeseitigung bzw. -vermeidung verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) während eines Ansetzvorgangs bei einer Spinnmaschine verwendet
wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Störungsbeseitigung eine Fehlerbeseitigungsroutine (10) bereitgestellt wird,
die über den assistierten Modus (3) hinaus zusätzliche Parameter und/oder Bedienmassnahmen
bereitstellen kann.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Störungsbeseitigung eine Produktionsüberwachungsroutine (16) bereitgestellt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Produktionsüberwachungsroutine (16) basierend auf ausgegebenen Fehlermeldungen
Statistiken erzeugt werden.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3), die Fehlerbeseitigungsroutine (10) und die Produktionsüberwachungsroutine
(16) jeweils wahlweise manuell vom Bediener oder automatisch durch eine Steuerungseinrichtung
aufgerufen und ausgeführt werden.
13. Textilmaschine, insbesondere Spinnmaschine, deren Arbeitsweisen durch die Einstellung
von wenigstens einem Parameter steuerbar sind und deren Betrieb (6) die Durchführung
von Bedienmassnahmen erfordert und die eine Steuerungseinrichtung, eine Eingabeeinrichtung
sowie eine Ausgabeeinrichtung für einen Bediener aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung eine Parametereingabe mit einem assistierten Modus (3)
aufweist, der einem Benutzer bei Bedarf Zusatzinformationen zu den benötigten Parametern
und/oder den erforderlichen Bedienmassnahmen bereitstellt.
14. Textilmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine eine Offenend-Spinnmaschine ist.
15. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem wenigstens einen assistierten Modus (3) zusätzlich wenigstens ein nichtassistierter
Modus (2) vorgesehen ist.
16. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese wahlweise zwischen dem einem assistierten Modus (3) und dem nichtassistierten
Modus (2) umschaltbar ist.
17. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur ausgehend vom dem nichtassistierten Modus (2) in den assistierten Modus (3) und
wieder zurück gewechselt werden kann.
18. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametereingabe als bildschirmgestützte Eingabe ausgebildet ist.
19. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Speichereinrichtung (17) aufweist, in der Parameter und/oder Massnahmen
zur Störungsbeseitigung speicherbar sind.
20. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) die Speicherdaten zur Generierung von Massnahmen und/oder
Parametervorschlägen nutzt.
21. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) zur Störungsbeseitigung bzw. - vermeidung aufrufbar ist.
22. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) für einen Ansetzvorgang bei einer Spinnmaschine ausgebildet
ist.
23. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Fehlerbeseitigungsroutine (10) zur Störungsbeseitigung aufrufbar
ist, die über den assistierten Modus (3) hinaus zusätzliche Parameter und/oder Bedienmassnahmen
bereitstellen kann.
24. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Störungsbeseitigung eine Produktionsüberwachungsroutine (16) aufrufbar ist.
25. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktionsüberwachungsroutine (16) basierend auf Fehlermeldungen Statistiken
erzeugt.
26. Textilmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3), die Fehlerbeseitigungsroutine (10) und die Produktionsüberwachungsroutine
(16) jeweils wahlweise manuell vom Bediener oder automatisch durch die Steuerungseinrichtung
aufrufbar und ausführbar ist.
27. Wartungseinrichtung für Spinnmaschinen, deren Arbeitsweisen durch die Einstellung
von wenigstens einem Parameter steuerbar sind und deren Betrieb (6) die Durchführung
von Bedienmassnahmen erfordert und die eine Steuerungseinrichtung, eine Eingabeeinrichtung
sowie einer Ausgabeeinrichtung für einen Bediener aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung eine Parametereingabe mit einem assistierten Modus (3)
aufweist, der einem Benutzer bei Bedarf Zusatzinformationen zu den benötigten Parametern
und/oder den erforderlichen Bedienmassnahmen bereitstellt.
28. Wartungseinrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnmaschine eine Offenend-Spinnmaschine ist.
29. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem wenigstens einen assistierten Modus (3) zusätzlich wenigstens ein nichtassistierter
Modus (2) vorgesehen ist.
30. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese wahlweise zwischen dem einem assistierten Modus (3) und dem nichtassistierten
Modus (2) umschaltbar ist.
31. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur ausgehend vom dem nichtassistierten Modus (2) in den assistierten Modus (3) und
wieder zurück gewechselt werden kann.
32. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametereingabe als bildschirmgestützte Eingabe ausgebildet ist.
33. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Speichereinrichtung (17) aufweist, in der Parameter und/oder Massnahmen
zur Störungsbeseitigung speicherbar sind.
34. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) die Speicherdaten zur Generierung von Massnahmen und/oder
Parametervorschlägen nutzt.
35. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) zur Störungsbeseitigung bzw. - vermeidung aufrufbar ist.
36. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3) für einen Ansetzvorgang bei einer Spinnmaschine ausgebildet
ist.
37. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Fehlerbeseitigungsroutine (10) zur Störungsbeseitigung aufrufbar
ist, die über den assistierten Modus (3) hinaus zusätzliche Parameter und/oder Bedienmassnahmen
bereitstellen kann.
38. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Störungsbeseitigung eine Produktionsüberwachungsroutine (16) aufrufbar ist.
39. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktionsüberwachungsroutine (16) basierend auf Fehlermeldungen Statistiken
erzeugt.
40. Wartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der assistierte Modus (3), die Fehlerbeseitigungsroutine (10) und die Produktionsüberwachungsroutine
(16) jeweils wahlweise manuell vom Bediener oder automatisch durch die Steuerungseinrichtung
aufrufbar und ausführbar ist.