| (19) |
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(11) |
EP 1 526 902 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.08.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/002659 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/020057 (11.03.2004 Gazette 2004/11) |
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| (54) |
ELEKTRONISCHES GERÄT
ELECTRONIC DEVICE
APPAREIL ELECTRONIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.08.2002 DE 10236418
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.2005 Patentblatt 2005/18 |
| (73) |
Patentinhaber: PolyIC GmbH & Co. KG |
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90763 Fürth (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CLEMENS, Wolfgang
90617 Puschendorf (DE)
- FIX, Walter
90427 Fürth (DE)
- GERLT, Axel
90766 Fürth (DE)
- ULLMANN, Andreas
90766 Fürth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zinsinger, Norbert |
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Louis Pöhlau Lohrentz,
P.O. Box 30 55 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 501 456
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US-A- 6 083 104
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- FRAUNHOFER MAGAZIN, Nr. 4, 2001, Seiten 8-13, XP002257822
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Elektronische Geräte, beilspielsweise Spielgeräte, erlauben in Abhängigkeit von einer
in ihnen enthaltenen Funktionslogik (Spielelogik), die Ausübung von Funktionen (Spielen),
wobei die Funktion (Spiel) über Eingabemittel beeinflusst, im einfachsten Fall ein-
und ausgeschaltet werden kann und in Verbindung mit der Funktionsausübung auftretende
Informationen (Spielinformationen, wie z. B. Spielstände, Spielerfolge oder -niederlagen)
über Anzeigemittel optisch und/oder akustisch angezeigt werden können. Die Funktionslogik
kann als Hardware und/oder Software in dem Gerät implementiert sein.
[0002] Wie aus dem
Fraunhofer Magazin 4, 2001, Seiten 8 bis 13 bekannt ist, eröffnen seit einiger Zeit leitende oder halbleitende Kunststoffe einen
Weg zur billigen Massenfertigung von elektronischen Bauelementen und Schaltungen.
Beispiele dafür sind Folienbatterien, organische Solarzellen, Displays aus organischen
Leuchtdioden (OLEDs) und integrierte Schaltungen aus (halb)leitenden organischen Materialien,
wie z. B. Polymeren (Integrated Plasic Circuits = IPCs). Für diese neue Technik werden
Begriffe wie organische Elektronik, Polymerelektronik, Polytronik, Electronic Plastics
oder Conductive Polymers oft synonym verwendet. Dabei muss nicht das komplette Bauelement
oder die komplette Schaltung aus organischen Materialien bestehen, sondern es reicht
aus, dass die für die Funktion entscheidenden Teile aus dem leitenden oder halbleitenden
organischem Material bestehen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Gerät anzugeben, dass
auf sehr einfache und preiswerte Weise die Ausführung einer Vielzahl von unterschiedlichen
Funktionen ermöglicht.
[0005] Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe durch ein elektronisches Gerät gelöst, das aus
einem Hauptmodul und mindestens einem an diesem ansteckbaren Untermodul besteht, wobei
das Untermodul eine Schaltung enthält, die im Zusammenwirken mit einer weiteren Schaltung
in dem Hauptmodul das Gerät zur Ausübung einer für das jeweilige Untermodul spezifischen
Funktion ertüchtigt, und wobei die Schaltung in dem mindestens einen Untermodul als
organische Schaltung ausgebildet ist.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Gerät handelt es sich vorzugsweise um ein Spielgerät, wobei
die Funktion eine Spielfunktion ist.
[0007] Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen elektronischen Geräts besteht darin,
dass je nach an dem Hauptmodul angesteckten Untermodul unterschiedliche Funktionen
des Geräts realisiert werden können, wobei das Untermodul dadurch, dass seine Schaltung
als organische Schaltung ausgebildet ist, als Massenartikel sehr preiswert herstellbar
ist. Das Untermodul ist dabei aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Untermodulen
mit jeweils unterschiedlichen Schaltungen für unterschiedliche Funktionen auswählbar.
In diesem Zusammenhang ist das Untermodul selbst vorzugsweise als Plastikkarte oder
-folie ausgebildet, auf der die Schaltung beispielsweise in einer Drucktechnik, z.
B. unter Verwendung von Polymeren in Lösung (sog. elektronische Tinte), realisiert
ist. Die Plastikkarte und insbesondere die Plastikfolie kann daher als billigst herstellbarer
Massenartikel unterschiedlichen Verkaufsprodukten, wie z. B. Zeitschriften, Lebensmittelverpackungen,
Überraschungseiern usw., mit immer wieder neuen Funktionen kostenlos zugegeben werden.
Unter Funktionen, wie z. B. Spielfunktionen, sind hier sowohl komplette eigenständige
Funktionen, beispielsweise komplette Spiele, als auch Funktionsteile, wie z. B. Teile
eines Spiels, oder Funktionsvarianten, wie z. B. Varianten eines Spiels, zu verstehen.
So können beispielsweise an einem Spielzeugraumschiff als Hauptmodul mehrere unterschiedliche
Untermodule angesteckt werden, die unterschiedliche Spielfunktionen wie z. B. Schutzschildfunktion,
Angriffswaffen, Raumschiffantrieb, Bordenergieversorgung realisieren. Das Anstecken
des Untermoduls an das Hauptmodul beinhaltet allgemein das Befestigen, z. B. auch
Aufkleben, des Untermoduls an dem Hauptmodul, wobei die beiden Schaltungen entweder
kontaktgebunden, beispielsweise über einen Steckverbinder, oder kontaktlos, beispielsweise
über eine Transponderfunktion, z. B. Radio Frequency Identification = RFID, oder optisch,
z. B. mit einem Leuchtelement und einem Lichtdetektor, miteinander kommunizieren.
[0008] Um die Untermodule zum Sammeln oder Tauschen attraktiv zu machen, kann in vorteilhafter
Weise vorgesehen werden, dass an dem Hauptmodul mindestens zwei Untermodule ansteckbar
sind, welche aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Untermodulen mit jeweils
unterschiedlichen Schaltungen auswählbar sind, wobei nur bei vorgegebenen Kombinationen
von Typen von Untermodulen deren Schaltungen im Zusammenwirken mit der weiteren Schaltung
in dem Hauptmodul das Gerät zur Ausübung einer für die jeweilige Kombinationen von
Typen von Untermodulen spezifischen Funktion ertüchtigen. So können beispielsweise
zwei Spieler nur dann gemeinsam mit dem erfindungsgemäßen Spielgerät eine bestimmte
Spielfunktion ausüben, wenn die sich im Besitz der Spieler befindenden Untermodule
in Kombination dies zulassen.
[0009] Als billiges Massenprodukt sind die Untermodule vorzugsweise als Wegwerfware konzipiert,
wozu eine der beiden Schaltungen in dem Untermodul bzw. Hauptmodul Abschaltmittel
aufweist, die die Benutzung des Untermoduls an dem Hauptmodul erfassen und nach Überschreiten
eines vorgegebenen Benutzungsumfangs das weitere Zusammenwirken beider Schaltungen
dauerhaft verhindern. Im einfachsten Fall erfolgt die Abschaltung in dem Untermodul,
indem dessen Schaltung beispielsweise durch Ändern einer funktionsrelevanten Bitinformation
verändert oder an einer funktionsrelevanten Stelle zerstört wird. Das Verhindern des
weiteren Zusammenwirkens beider Schaltungen in dem Haupt- und Untermodul kann nach
einmaliger oder mehrmaliger Benutzung erfolgen. Dabei sind die Abschaltmittel zur
Erfassung des Benutzungsumfangs des Untermoduls vorzugsweise zur Überwachung des Verlaufs
der ausgeübten Funktion, z. B. des Spielverlaufs, ausgebildet, wobei in Abhängigkeit
vom Spielstand, nach einer vorgegebenen Anzahl von Spielzügen oder Aktionen des Spielers
oder nach einer vorgegebenen Anzahl von gespielten, gewonnenen oder verlorenen Spielen
die weitere Benutzung des Untermoduls unmöglich gemacht wird.
[0010] Die von dem Gerät ausübbaren Funktionen können als Funktionslogik in der Schaltung
des Hauptmoduls implementiert sein, wobei die Schaltung in dem Untermodul Freischaltmittel
zur Freischaltung der jeweiligen spezifischen Funktion in dem Hauptmodul aufweist.
Ergänzend oder alternativ kann die Schaltung in dem Untermodul eine Zusatzlogik enthalten,
die zusammen mit einer in dem Hauptmodul enthaltenen Funktionslogik die Ausübung der
jeweiligen Funktion ermöglicht. Zusatzlogik und Funktionslogik können dabei hard-
und/oder softwaremäßig in den jeweiligen Schaltungen des Haupt- und Untermoduls implementiert
sein.
[0011] Zur Beeinflussung der von dem erfindungsgemäßen Gerät ausgeübten Funktion und/oder
zur Anzeige von in Verbindung mit der Funktionsausübung auftretenden Informationen
weist das mindestens eine Untermodul vorzugsweise Eingabemittel, beispielsweise einen
Druckschalter oder -sensor, und/oder Anzeigemittel, wie z. B. eine organischen Leuchtdiode,
ein elektrochromes Element oder ein elektrolumineszierendes Element, auf.
[0012] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden auf die Figuren der Zeichnung
Bezug genommen; im Einzelnen zeigen
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Geräts in Form eines Spielgerätes und
- Figur 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes mit mehreren Untermodulen.
[0013] Figur 1 zeigt in Form eines vereinfachten Blockschaltbildes das aus einem Hauptmodul
1 und mindestens einem Untermodul 2 bestehende elektronische Spielgerät. Wie gestrichelt
angedeutet ist, kann das Hauptmodul 1 ggf. zur Verwendung mit weiteren Untermodulen
3 ausgebildet sein.
[0014] Das Hauptmodul 1 enthält eine aus einer Stromversorung 4, z. B. einer Batterie oder
Solarzelle, gespeiste Schaltung 5 mit der die hard- und/oder softwaremäßig eine Funktionslogik,
hier eine Spielelogik, realisiert ist. An der Schaltung 5 sind Eingabemittel 6, z.
B. Taster oder Sensoren (z. B. für Temperatur oder Licht), zur Spielbeeinflussung
und Anzeigemittel 7, hier beispielsweise ein Lautsprecher 8, eine Lampe 9 und ein
Display 10 zur akustischen bzw. optischen Anzeige von Spielinformationen angeschlossen.
Ferner verfügt die Schaltung 5 über ein Verbindungsteil 11, z. B. ein Steckerteil
oder ein induktiver Aufnehmer, zum elektrischen Anschluss des Untermoduls 2 und ggf.
weitere Verbindungsteile 12 für die weiteren Untermodule 3.
[0015] Das Untermodul 2 enthält ebenfalls eine Schaltung 13 mit daran angeschlossenen Eingabemitteln
14 zur Spielbeeinflussung und Anzeigemitteln 15 zur Anzeige von Spielinformationen
sowie mit einem Verbindungsteil 16 zum Anschluss an das Verbindungsteil 11 des Hauptmoduls
1. Der Aufbau der weiteren Untermodule 3 entspricht dem des Untermoduls 2. Die Schaltung
13 des Untermoduls 2 enthält eine hard- und ggf. softwaremäßig realisierte Zusatzlogik,
die zusammen mit der in dem Hauptmodul 1 enthaltenen Spielelogik die Ausübung einer
für das jeweilige Untermodul spezifischen Spielfunktion ermöglicht. Die Schaltung
13 des Untermoduls 2 enthält ferner Abschaltmittel 17 die die Benutzung des Untermoduls
2 an dem Hauptmodul 1 erfassen und nach Überschreiten eines vorgegebenen Benutzungsumfangs
das weitere Zusammenwirken beider Schaltungen 5 und 13 dauerhaft verhindern. Die Abschaltmittel
17 bestehen hier in Form einer für das Funktionieren der Schaltung 13 erforderlichen
Teillogik, z. B. eine bestimmte Bitkombination, die während des Spielverlaufs, beispielsweise
nach Ablauf einer vorgegebenen Anzahl von Spielen, durch die Schaltung des Hauptmoduls
1 dauerhaft verändert, z. B. durch Stromfluss zerstört wird. Anschließend ist das
Untermodul 1 nicht mehr zu gebrauchen.
[0016] Die Schaltung 5 in dem Hauptmodul 1 übernimmt die Hauptarbeit bei der Ausführung
der Spielefunktion, während die Schaltung in dem Untermodul 2 nur geringe, aber für
den Spielablauf unabdingbare Aufgaben wahrnimmt. Dementsprechend ist die Schaltung
5 des Hauptmoduls 1 vergleichsweise komplex und typischerweise in herkömmlicher Siliziumtechnologie
realisiert. Die vergleichsweise einfache Schaltung 13 und die Eingabe- und Anzeigemittel
14 und 15 des Untermoduls 2 sind dagegen in Polymerelektronik, hier als IPC und OLED,
realisiert, wobei das Untermodul 2 selbst als Plastikkarte oder -folie ausgebildet
ist.
[0017] Figur 2 zeigt ein als Spielzeugraumschiff ausgebildetes Hauptmodul 19, an das an
unterschiedlichen Stellen vier unterschiedliche Typen von Untermodulen 20, 21, 22
und 23 mit jeweils unterschiedlichen Schaltungen ansteckbar sind. Jedes der Untermodule
20, 21, 22 und 23 übernimmt im Zusammenwirken mit der Schaltung in dem Hauptmodul
19 eine Teilfunktion, wie z. B. Schutzschildfunktion, Angriffswaffen, Raumschiffantrieb
und Bordenergieversorgung im Rahmen einer Gesamtspielfunktion. Die Teilfunktionen
können unabhängig voneinander sein, so dass das Spiel auch nur mit einem Untermodul,
z. B. 21, dann aber in beschränktem Umfang, ausgeführt werden kann, oder die Teilfunktionen
können voneinander abhängig sein, so dass nur dann ein Spiel möglich ist, wenn man
im Besitz von mindestens zwei, drei oder allen vier zueinander passenden Typen von
Untermodulen ist. Mit einer anderen Kombination von zueinander passenden Untermodulen
ist eine andere Spielvariante mit demselben Hauptmodul 19 möglich. Andere Typen von
Untermodulen können für das hier gezeigte Spielzeugraumschiff 19 unbrauchbar sein,
aber für andere Typen von Spielgeräten geeignet sein.
[0018] Anstelle der hier beispielsweise dargestellten Spielgeräte sind auch andere elektronische
Geräte, beispielsweise Kommunikationsgeräte oder medizinische Geräte, denkbar, wobei
die Untermodule das jeweilige Hauptmodul zur Ausübung von unterschiedlichen Kommunikationsfunktionen
oder patientenbezogenen Diagnosefunktionen ertüchtigen.
1. Elektronisches Gerät, das aus einem Hauptmodul (1) und mindestens einem an diesem
ansteckbaren Untermodul (2) besteht, wobei das Untermodul (2) eine Schaltung (13)
enthält, die im Zusammenwirken mit einer weiteren Schaltung (5) in dem Hauptmodul
(1) das Gerät zur Ausübung einer für das jeweilige Untermodul (2) spezifischen Funktion
ertüchtigt, wobei die Schaltung (13) in dem mindestens einen Untermodul (2) als organische
Schaltung ausgebildet ist und das Untermodul (2, 3; 20, 21, 22, 23) als Plastikkarte,
insbesondere als Plastikfolie, ausgebildet ist, wobei eine der beiden Schaltungen
(13, 5) in dem Untermodul (2) bzw. Hauptmodul (1) Abschaltmittel (17) aufweist, die
die Benutzung des Untermoduls (2) an dem Hauptmodul (1) erfassen und nach Überschreiten
eines vorgegebenen Benutzungsumfangs das weitere Zusammenwirken beider Schaltungen
(13, 5) dauerhaft verhindern.
2. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät ein Spielgerät und die Funktion eine Spielfunktion ist.
3. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hauptmodul (19) mindestens zwei Untermodule (20, 21, 22, 23) ansteckbar sind,
welche aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Untermodulen mit jeweils
unterschiedlichen Schaltungen auswählbar sind, wobei nur bei vorgegebenen Kombinationen
von Typen von Untermodulen (20, 21, 22, 23) deren Schaltungen im Zusammenwirken mit
der weiteren Schaltung in dem Hauptmodul (19) das Gerät zur Ausübung einer für die
jeweilige Kombinationen von Typen von Untermodulen (20, 21, 22, 23) spezifischen Funktion
ertüchtigen.
4. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,dass die Abschaltmittel (17) dazu ausgebildet sind, zur Erfassung des Benutzungsumfangs
des Untermoduls (2) den Verlauf der ausgeübten Funktion, zu überwachen.
5. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (13) in dem Untermodul (2) Freischaltmittel zur Freischaltung der jeweiligen
spezifischen Funktion in dem Hauptmodul (1) aufweist.
6. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (13) in dem Untermodul (2) eine Zusatzlogik enthält, die zusammen mit
einer in dem Hauptmodul (1) enthaltenen Funktionslogik die Ausübung der jeweiligen
Funktion ermöglicht.
7. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Untermodul (2) Eingabemittel (14) und/oder Anzeigemittel (15) zur Beeinflussung
der Funktion bzw. Anzeige von in Verbindung mit der Funktionsausübung auftretenden
Informationen aufweist.
8. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschaltung in dem Untermodul (2) erfolgt, wobei dessen Schaltung durch Ändern
einer funktionsrelevanten Bitinformation verändert wird.
9. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschaltung in dem Untermodul (2) erfolgt, wobei dessen Schaltung an einer funktionsrelevanten
Stelle zerstört wird.
10. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalten nach mehrmaliger Benutzung erfolgt.
11. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalten nach einmaliger Benutzung erfolgt.
12. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalten in Abhängigkeit des Verlaufs der ausgeübten Funktion erfolgt.
13. Elektronisches Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalten in dem Hauptmodul (1) erfolgt.
1. Electronic device comprising a main module (1) and at least one sub-module (2) that
can be plugged onto the latter, wherein the sub-module (2) contains a circuit (13)
which, in cooperation with a further circuit (5) in the main module (1), enhances
the device for performing a function specific to the respective sub-module (2), wherein
the circuit (13) in the at least one sub-module (2) is formed as an organic circuit
and the sub-module (2, 3; 20, 21, 22, 23) is formed as a plastic card, in particular
as a plastic film, wherein one of the two circuits (13, 5) in the sub-module (2) and
the main module (1), respectively, has switch-off means (17) which detect the use
of the sub-module (2) on the main module (1) and permanently prevent the further cooperation
of the two circuits (13, 5) after a predetermined extent of use has been exceeded.
2. Electronic device according to Claim 1, characterized in that the device is a games device and the function is a game function.
3. Electronic device according to Claim 1 or 2, characterized in that at least two sub-modules (20, 21, 22, 23) can be plugged onto the main module (19),
which sub-modules can be selected from a multiplicity of different types of sub-modules
having respectively different circuits, wherein it is only in the case of predetermined
combinations of types of sub-modules (20, 21, 22, 23) that the circuit thereof, in
cooperation with the further circuit in the main module (19) enhance the device for
performing a function specific to the respective combinations of types of sub-modules
(20, 21, 22, 23).
4. Electronic device according to any of Claims 1, 2 or 3, characterized in that the switch-off means (17) are designed to monitor the progress of the function performed,
in order to detect the extent of use of the sub-module (2).
5. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the circuit (13) in the sub-module (2) has enable means for enabling the respective
specific function in the main module (1).
6. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the circuit (13) in the sub-module (2) contains an additional logic which, together
with a function logic contained in the' main module (1) permits the respective function
to be performed.
7. Electronic device according to any of the preceding claims,' characterized in that the sub-module (2) has input means (14) and/or display means (15) for influencing
the function or display of items of information appearing in connection with performance
of the function.
8. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the switch-off is effected in the sub-module (2), wherein the circuit thereof is
altered by a functionally relevant bit information item being changed.
9. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the switch-off is effected in the sub-module (2), wherein the circuit thereof is
destroyed at a functionally relevant location.
10. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the switch-off is effected after multiple use.
11. Electronic device according to any of the' preceding claims, characterized in that the switch-off is effected after single use.
12. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that the switch-off is effected depending on the progress of the function performed.
13. Electronic device according to any of the preceding claims, characterized in that switch-off is effected in the main module (1).
1. Appareil électronique, qui comprend un module principal (1) et au moins un sous-module
(2) enfichable sur le premier, le sous-module (2) contenant un circuit (13) qui, en
coopération avec un autre circuit (5) dans le module principal (1), permet à l'appareil
d'exercer une fonction spécifique au sous-module (2) concerné, le circuit (13) étant
réalisé sous la forme de circuit organique dans le au moins un sous-module (2), et
le sous-module (2, 3 ; 20, 21, 22, 23) étant réalisé sous forme de carte plastique,
en particulier sous forme de film plastique, l'un des deux circuits (13, 5) présentant
dans le sous-module (2) ou le module principal (1) des moyens de déconnexion (17),
qui enregistrent l'utilisation du sous-module (2) sur le module principal (1) et,
après le dépassement d'une proportion d'utilisation prédéfinie, empêchent de façon
permanente la coopération ultérieure des deux circuits (13, 5).
2. Appareil électronique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil est un appareil pour jouer et la fonction est une fonction de jeu.
3. Appareil électronique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur le module principal (19), on peut enficher au moins deux sous-modules (20, 21,
22, 23), qui peuvent être sélectionnés à partir d'une pluralité de différents types
de sous-modules comprenant chacun différents circuits, sachant que, uniquement pour
des combinaisons prédéfinies de types de sous-modules (20, 21, 22, 23), leurs circuits
en coopération avec l'autre circuit dans le module principal (19) permettent à l'appareil
d'exercer une fonction spécifique pour les combinaisons respectives de types de sous-modules
(20, 21, 22, 23).
4. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications 1, 2, ou 3, caractérisé en ce que les moyens de déconnexion (17) sont conçus pour surveiller le tracé de la fonction
exercée pour l'enregistrement de la proportion d'utilisation du sous-module (2).
5. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le circuit (13) dans le sous-module (2) présente des moyens pour la déconnexion de
la fonction spécifique concernée dans le module principal (1).
6. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le circuit (13) dans le sous-module (2) contient une logique supplémentaire qui permet
conjointement avec une logique de fonction contenue dans le module principal (1) l'exercice
de la fonction concernée.
7. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le sous-module (2) présente des moyens d'entrée (14) et/ou des moyens d'affichage
(15) pour influencer la fonction respectivement l'affichage d'informations apparaissant
en liaison avec l'exercice de la fonction.
8. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion s'effectue dans le sous-module (2), son circuit étant modifié par
la modification d'une information binaire importante au niveau de la fonction.
9. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion s'effectue dans le sous-module (2), son circuit étant détruit en un
endroit important au niveau de la fonction.
10. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion intervient après une utilisation multiple.
11. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion intervient après une unique utilisation.
12. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion intervient en fonction de l'évolution de la fonction exercée.
13. Appareil électronique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la déconnexion intervient dans le module principal (1).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Fraunhofer Magazin, 2001, vol. 4, 8-13 [0002]