| (19) |
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(11) |
EP 1 527 375 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.07.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/008381 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/013701 (12.02.2004 Gazette 2004/07) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR MINIMIERUNG VON UNERWÜNSCHTEM TONERÜBERTRAG IN EINER
UMDRUCKSTATION EINES ELEKTROGRAFISCHEN DRUCKGERÄTS
METHOD AND DEVICE FOR MINIMIZING UNWANTED TRANSFER OF TONER IN A TRANSFER PRINTING
STATION OF AN ELECTROGRAPHIC PRINTING MACHINE
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR MINIMISER LE TRANSFERT DE TONER INDESIRABLE DANS UNE STATION
DE TRANSFERT D'UNE IMPRIMANTE ELECTROGRAPHIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
30.07.2002 DE 10234711
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.2005 Patentblatt 2005/18 |
| (73) |
Patentinhaber: OCÉ Printing Systems GmbH |
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85586 Poing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STAHUBER, Markus
83714 Miesbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, Eckert |
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Patentanwälte
Postfach 86 07 48 81634 München 81634 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 03, 3. April 2002 (2002-04-03) -& JP 2001
324841 A (FUJI XEROX CO LTD), 22. November 2001 (2001-11-22)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 09, 4. September 2002 (2002-09-04) -& JP
2002 156843 A (KONICA CORP), 31. Mai 2002 (2002-05-31)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 10, 10. Oktober 2002 (2002-10-10) -& JP 2002
169385 A (TOSHIBA TEC CORP), 14. Juni 2002 (2002-06-14) in der Anmeldung erwähnt
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 14, 22. Dezember 1999 (1999-12-22) -& JP
11 265090 A (CANON INC), 28. September 1999 (1999-09-28) in der Anmeldung erwähnt
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Drucken von Informationen
mittels einer elektrografischen Druckvorrichtung. Derartige Druckgeräte sind in einer
Vielzahl von Ausprägungen bekannt, beispielsweise als elektrofotografische Druckgeräte,
als ionografische Druckgeräte oder auch als magnetografische Druckgeräte, wobei jeweils
verschiedene physikalische Effekte ausgenutzt werden, um auf einem Zwischenbildträger
zunächst ein virtuelles Bild zu erzeugen, dies mit geeignetem Farbstoff, insbesondere
Toner, einzufärben und das derart erzeugte Bild auf einen Aufzeichnungsträger umzudrucken.
[0003] Zum Bedrucken von blattförmigen Aufzeichnungsträgern ist es aus der
US 6,044,244 A bekannt, den Aufzeichnungsträger jeweils auf einem Transportband an dem Zwischenbildträger
vorbeizuführen. Das Transportband bewirkt dabei, daß der blattförmige Aufzeichnungsträger
auf seiner Soll-Transportbahn verbleibt, weil er am Transportband haftet, und nicht
am Zwischenbildträger elektrostatisch haften bleibt, wodurch ein Papierstau vermieden
werden kann.
[0004] Es hat sich herausgestellt, daß bei Umdruckanordnungen, die ein derartiges Transportband
für blattförmige Aufzeichnungsträger aufweisen, Tonerpartikel vom Zwischenbildträger
auf das Transportband übertragen werden. Die Ursache für einen derartigen unerwünschten
Tonerübertrag auf das Transportband kann beispielsweise ein Druckbildüberstand sein,
bei dem das zu übertragende Bild größer ist als das Format des Aufzeichnungsträgers.
Auch Tonermarken, die in den Randbereich der Zwischenbildträgers oder in die Zwischenräume,
die sich in den Lücken zwischen aufeinanderfolgenen Aufzeichnungsträgern ergeben (sogenannte
gaps) können zu solchen unerwünschten Tonerüberträgen auf das Transportband führen.
Aus der Veröffentlichung
WO 99/36834 A1 ist ein Regelungsverfahren für Entwicklerstationen, das auf Basis von Tonermarken
arbeitet, bekannt.
[0005] Weitere Ursachen für einen unerwünschten Übertrag von Toner auf ein Transportband
sind nicht definiert geladene Tonerpartikel (Hintergrund), die sich auf dem eingefärben
Bild des Zwischenbildträgers befinden sowie Tonerbildbereiche, die in Abhängigkeit
des Umdruckwirkungsgrades Π
Transfer nicht umgedruckt werden.
[0006] Aus der
JP 2002-169385 A ist ein elektrografisches Druckgerät mit einer Vielzahl von Umdruckstationen und
einem Transportband zum Transportieren des Aufzeichnungsträgers bekannt. Aus der
JP 2000-181312 A und aus der
JP 11265090 A sind elektrografische Druckgeräte mit einem Behälter für Resttoner bekannt.
[0007] Aus der
EP 0 339 673 A2 ist ein Verfahren zum Betreiben einer Umdruckstation eines elektrografischen Druckgerätes
bekannt, bei dem das elektrische Umdruckpotential im Bereich der Umdruckstation abgebaut
wird, solange kein Papier durch die Station läuft.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung für ein elektrografisches
Druckgerät anzugeben, mit dem unerwünschter Tonerübertrag in einer Umdruckstation,
bei der blattförmige Aufzeichnungsträger, die mittels eines Transportbandes an einem
lichtempfindlichen Medium vorbeigeführt werden, zum Zwecke der Übertragung von Tonerbildern
vermieden wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Erfindung
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Eine erfindungsgemäße Umdruckstation umfaßt ein lichtempfindliches Medium, auf dem
ein Tonerbild mittels elektrostatischen Kräften, die durch ein elektrisches Potential
bewirkt werden, haftet, sowie ein Transportband, auf dem zum Zwecke des Umdrucks des
Tonerbilds vom lichtempflindlichen Medium auf einen blattförmigen Aufzeichnungsträger
der Aufzeichnungsträger mittels elektrostatischen Kräften gehalten wird. Der Umdruck
erfolgt dabei mittels elektrostatischer Kräfte, die durch ein dem Potential des Tonerbilds
entgegengesetztes elektrischen Umdruckpotential bewirkt wird. Das elektrische Umdruckprotential
wird abgebaut, während ein zwischen zwei Aufzeichnungsträgern liegender Zwischenraum
das lichtempfindliche Medium passiert. Durch den vorübergehenden Abbau des Umdruckpotentials
ist es möglich, in dem Zwischenraum auf dem lichtempfindlichen Medium eine Tonermarke
zu erzeugen, wobei diese auf das Transportband in nur unerheblichem Maße umgedruckt
wird. Derartige Tonermarken sind nützlich um elektrografische Parameter regelmäßig
nachzustellen, sollten aber möglichst auch nicht auf die Aufzeichnungsträger umgedruckt
werden. Mit der Erfindung wird eine Lösung angegeben, um Tonermarken einerseits performant,
d.h. ohne die Druckgeschwindigkeit zu reduzieren, einsetzen zu können und andererseits
einen störenden Umdruck derselben zu vermeiden.
[0012] Mit der Erfindung kann weiterhin verhindert werden, daß zu Zeiten des Betriebs der
Umdruckstation, zu denen kein Aufzeichnungsträger am lichtempfindlichen Medium anliegt,
unerwünschte Tonerpartikel von dem lichtempfindlichen Medium auf das Transportband
übertragen werden. Dieser Effekt kann besonders wirkungsvoll im laufenden Betrieb
des Druckgeräts eingesetzt werden, wenn aufeinanderfolgende Aufzeichnungsträger mit
einem gewissen Abstand bzw. Zwischenraum in die Umdruckstation einlaufen. Durch die
Abschaltung des Umdruckkorotrons während den Zeiten, in denen der Zwischenraum (gap)
das lichtempfindliche Medium passiert und somit das Transportband breitflächig das
lichtempfindliche Medium berührt, werden keine oder nur wenige Tonerpartikel vom lichtempfindlichen
Medium auf das Transportband übertragen. Insbesondere wird verhindert, daß zusätzlich
zum mechanisch bedingten Übertrag Toner durch das elektrische Umdruckpotential auf
das Transportband gelangt.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird eine Steuereinrichtung
verwendet, die aus den Bildfolgen des elektrografischen Aufzeichnungsprozesses ableitet,
zu welchen Zeiten kein Aufzeichnungsträger am lichtempfindlichen Medium anliegt und
dann den Abbau des Umdruckportential bewirkt. Das Transportband hat insbesondere einen
elektrischen Volumenwiderstand größer 10
10 Ω cm, wodurch das Umdruckpotential auch die elektrostatischen Kräfte zum Halten des
Aufzeichnungsträgers bewirkt. Sowohl das lichtempfindliche Medium als auch das Transportband
können mit Reinigungsstationen versehen sein, die eine kontinuierliche Reinigung von
noch auf dem jeweiligen Element befindlichen Tonerpartikeln bewirken. Die Reinigungsstationen
können weiterhin mechanisch dauernd kontaktierende aufweisen, durch die die Tonerpartikel
abgeschabt werden. Zur Reinigung des kratzempfindlichen, fotoempfindlichen Medium
ist dabei vorzugsweise weicheres Material, wie z. B. Gummi oder weicher Kunststoff,
vorgesehen, während zur Reinigung des robusteren Transportbands härteres Material
wie z. B. Metall, Hartkunststoff oder Keramik und insbesondere Polyimid verwendet
werden kann. Die Rest-Tonerbehälter an den beiden Reinigungsstationen sind dabei insbesondere
so ausgelegt, daß sie bei durchschnittlichem Anfall von Rest-Tonermengen in den beiden
Reinigungsstationen etwa gleichzeitig voll werden. In diesem Fall ist es ausreichend,
nur an einem der beiden Behälter einen Füllstandssensor anzuordnen, mit dem dem Bediener
des Geräts angezeigt wird, wann die Rest-Tonerbehälter zu entleeren bzw. gegen leere
Behälter auszutauschen sind.
[0014] Mit der Erfindung wird somit eine Anordnung angegeben, mit der der Anfall von Rest-Toner
in einem elektrografischen Gerät gezielt in bestimmte Weiterverarbeitungskanäle geleitet
werden kann, wodurch insbesondere eine kompakte Bauweise vewirklicht werden kann,
indem Anordnungen zur Abfuhr von Rest-Toner vorgesehen sind, die den Alttoner an geeignete
Stellen transportieren, in denen genügend Bauraum für Rest-Tonerbehälter zur Verfügung
steht und/oder die Behälter von außen leicht zugänglich sind. Die Erfindung ermöglicht
insbesondere, in beengtem Bauraum eines Aufzeichnungsträgertransportbandes wenig Rest-Toner
verarbeiten zu müssen und in vergleichsweise größerem Bauraum, wie der Reinigungsstation
einer Fotoleitertrommel, vergleichsweise mehr Rest-Toner zu verarbeiten.
[0015] Weitere Vorteile und Wirkungen der Erfindung werden anhand nachfolgender Ausführungsbeispiele,
die anhand von Figuren erläutert werden, deutlich.
[0016] Es zeigen:
Figur 1: Ein elektrofotografisches Gerät
Figur 2: Umdruck-Entwickler- und Fixierstation in dem Gerät der Figur 1
Figur 3: Reinigungsstationen im Bereich der Umdruckstation.
Figur 4: Eine Umdruckstation im Betriebszustand mit Aufzeichnungsträger am lichtempfindlichen
Medium und
Figur 5: Die Umdruckstation im Betriebszustand ohne Aufzeichnungsträger am lichtempfindlichen
Medium.
[0017] In Figur 1 ist ein elektrofotografisches Druckgerät 21 dargestellt, bei dem einzelne,
blattförmige Aufzeichnungsträger aus Papier von einer Papiereingabe in einem ersten
Druckwerk 24 und/oder in einem zweiten Druckwerk 25 bedruckt werden können und dann
an eine Papierausgabe 26 zur Ablage in Ausgabefächern und/oder zur Weiterverarbeitung
in weiteren Papierblattverarbeitungsgeräten transportiert werden können. Jedes der
beiden Druckwerke 24, 25 weist dabei eine Umdruckstation 3a bzw. 3b auf, in der Tonerbilder,
die auf einer Fotoleitertrommel angelagert sind, auf das Papierblatt umgedruck werden.
Um ein möglichst großes Spektrum verschiedener Papiere gleichzeitig bevorratet zu
halten, weist das Druckgerät 21 eine zweite Papiereingabe 23 auf, das hinsichtlich
seines mechanischen und elektrischen Aufbaus weitgehend der Papiereingabe 22 entspricht
und Papierblätter durch die Papiereingabe 22 hindurch an eines bzw. beide der Druckwerke
24, 25 zum Bedrucken übergeben kann.
[0018] In Figur 2 ist eine Umdruckstation 3 etwas detailierter gezeigt. Ein Papierblatt
1 wird dabei über Transportwalzen 2 einem Papiertransportband 4 zugeführt. Das Papiertransportband
4 ist mittels einer Transfer-Beladestation 8 auf ein hohes elektrisches Potential
von 2...5 KV aufgeladen, wodurch das Papierblatt 1 elektrostatisch am Papiertransportband
4 haftet. Das Papiertransportband 4 transportiert das Papierblatt 1 in Richtung A,
wobei das Papierblatt 1 innerhalb eines Winkelsegments α, dem sogenannten Nip-Winkel,
die Fotoleitertrommel 5 umschlingt. Diese bewegt sich wiederum in Richtung B mit gleicher
Geschwindigkeit wie das Papierblatt 1 bzw. das Transportband 4. Durch die Transfer-Beladestation
8 wird die Unterseite des Papiertransportbands 4 mit einer zum geladenen Tonerbild
auf der Fotoleitertrommel 5 gegenpoligen elektrischen Ladung beaufschlagt. Das hochohmige
(>10
10 Ω cm) gestaltete Papiertransportband 4 speichert die Ladungsenergie ähnlich eines
Kondensators und stellt gegenüber der geladenen Fotoleitertrommel 5 ein hohes Gegenpotential
dar. Dies bewirkt zum einen den Tonertransfer von der Fotoleitertrommel 5 auf das
Papierblatt und zum anderen eine über die Zeit t abfallende Haltekraft des Papierblatts
1 auf dem Papiertransportband 4. Auch nach Verlassen des Nip-Bereiches haftet das
Papierblatt 1 noch an dem Papiertransportband 4. An der angetriebenen Walze 4a, die
das Papiertransportband 4 umschlingt, wird das Papierblatt 1 aufgrund des relativ
kleinen Radius (11 mm) der Walze 4a und der Wirkung des Abstreifbleches 4c vom Papiertransportband
4 gelöst und der Fixiereinrichtung 10 zugeführt, in der das Tonerbild auf dem Papierblatt
1 durch Wärme- und Druckeinwirkung fixiert wird.
[0019] Durch die Spannwalze 4b wird das Papiertransportband 4 ständig auf Spannung gehalten
und im Nip-Bereich unter Spannung an die Fotoleitertrommel 5 gedrückt.
[0020] Auf der Fotoleitertrommel 5 wird ein elektrostatisch gehaltenes Tonerbild wie folgt
erzeugt: Zunächst wird die Fotoleitertrommel 5 mit einer Beladungstation 6 auf eine
hohe Spannung aufgeladen. Dann wird in einer Belichtungstation 7 punktweise, beispielsweise
durch einen LED-Kamm oder einen Laser eine Information aufgebracht und damit punktweise
Entladungszonen auf der Fotoleitertrommel 5 geschaffen. An diese Beladungszonen lagert
sich dann Toner an, der in einer Entwicklerstation 29 bevorratet und zur Anlagerung
an die Fotoleitertrommel 5 aufbereitet wird.
[0021] Im Zuge des Umdruckvorganges ist es praktisch nicht zu vermeiden, daß Rest-Toner
an der Fotoleitertrommel 5 haften bleibt. Die Menge des Rest-Toners auf der Fotoleitertrommel
ist abhängig vom sogenannten Umdruckwirkungsgrad Π
Transfer, mit Π
Transfer<1. Der gesamte Rest-Toner auf dem Fotoleiter 5 ergibt sich demnach auf folgender
Basis:

[0022] Auf das Papiertransportband wird nur in den Fällen Toner übertragen, in denen Bildinformation
außerhalb des Aufzeichnungsträgerformates bestehen oder in dem Tonermarken in die
Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgende Aufzeichnungsträger auf der Fotoleitertrommel
erzeugt wurden. Der Rest-Toner auf dem Papiertransportband ergibt sich demnach zu:

[0023] In Figur 3 ist gezeigt, wie Rest-Toner von der Fotoleitertrommel 5 beseitigt wird.
Die Fotoleiter-Reinigungsstation 9 umfaßt dazu eine mit Wechselstrom (AC) zu betreibende
Korona 9a durch die der positiv geladene Rest-Toner, der sich nach dem Umdruckvorgang
noch auf der Fotoleitertrommel 5 befindet, elektrisch neutralisiert wird. Damit werden
die elektrostatischen Haltekräfte zwischen Toner und Fotoleiterschicht minimiert.
Der entladenen Toner wird mit Hilfe einer schleifend angeordneten Gummilippe 11 von
der Fotoleitertrommel 5 abgestriffen, in einem Auffangbehälter 12 aufgefangen und
anschließend mit einer Fördereinrichtung 13 in einen von außen leicht zugänglichen
Rest-Tonerbehälter 14 außerhalb des Umdruckaggregats transportiert. Der Füllstand
des Rest-Tonerbehälters 14 wird mittels eines Füllstandssensors 15 überwacht. Ab einem
gewissen Füllstand des Behälters wird der Bediener über ein Druckerbedienfeld aufgefordert,
den Behälter zu tauschen. Wird dies innerhalb einer bestimmten Zeit nicht durchgeführt,
stoppt der Druckprozeß automatisch, um ein Überfüllen des Behälters zu vermeiden.
[0024] Etwaiger Rest-Toner, der von der Fotoleitertrommel 5 auf das Papiertransportband
4 übertragen wird, wird mit Hilfe eines schabend am Papiertransportband 4 angeordneten
flexiblen Metall- oder Kunststoff-Blades 16 oder eines starren Keramikblades abgereinigt.
Das Blade 16 ist dabei direkt über einen zweiten Rest-Tonerbehälter 17 angeordnet,
so daß die abgeschabten Tonerpartikel direkt in den Rest-Tonerbehälter 17 fallen.
Ist der Rest-Tonerbehälter 17 voll, so muß auch er geleert oder gegen einen leeren
Behälter getauscht werden. Wird der Füllstand des Rest-Tonerbehälters 17 nicht überwacht,
so sollte der Austausch des Behälters synchron mit dem Rest-Tonerbehälter 14 der Fotoleiterreinigungsstation
9 erfolgen. Um eine Überfüllung des Rest-Tonerbehälters 17 zu vermeiden, muß das Volumen
dieses Behälters so groß gewählt werden, daß seine maximale Füllmenge nicht die maximale
Füllmenge des überwachten Rest-Tonerbehälters 14 in der Fotoleiterreinigungsstation
9 übersteigt. Dies erfordert ein relativ großes Volumen, was einen erheblichen Bauraum
im Bereich des Papiertransportbandes erfordert und bei einer kompakten Bauweise des
Drucksystems kaum realisierbar ist. Es könnte auch vorgesehen sein, den zweiten Rest-Tonerbehälter
17 in Abhängigkeit von Seitenzählern zu wechseln. Dies kann aber dazu führen, daß
der Behälter relativ oft getauscht werden muß, was zum einen die Verbrauchskosten
erhöht und zum anderen einen formierten Eingriff des Bedieners erfordert und somit
zu häufigerer Druckunterbrechung führt, die in einem Druckproduktionsumfeld nicht
akzeptabel ist.
[0025] Um einen wirtschaftlichen Wechselzyklus des Rest-Tonerbehälters der Bandreinigung
17 bei geringen Füllvolumen und damit geringen Raumbedarf zu erreichen, wird die Rest-Tonermenge
auf dem Papiertransportband reduziert, in dem in den Zwischenräumen der einzelnen
zu bedruckenden Seiten (gap) der Strom für die Transferbeladung in der Beladestation
8 ausgeschaltet wird. Die Figuren 4 und 5 zeigen, wie dieses bewerkstelligt werden
kann. Die Steuereinrichtung 18 weist dazu eine Schnittstelle 29 auf, über die sie
von einer bildgebenden Einheit, beispielsweise aus der Belichtungseinheit 7 oder einer
vorgeschalteten Bildverarbeitungseinheit, ermittelt, aus der die Seitenfolge abgeleitet
wird und die Stromversorgung 19, mit der die Transfer-Beladestation versorgt wird,
trägt. Innerhalb des Abstandes aufeinanderfolgender Seiten 1a, 1b über die Länge a
wird dabei die Stromversorgung abgeschaltet (Figur 5), während dem Drucken wird sie
angeschaltet (Figur 4).
[0026] Die Aufteilung der anfallenenden Rest-Tonermenge ist demnach vom Status des Tranferstroms
abhängig: Innerhalb der Formatlänge (in Laufrichtung) der Papierblätter bestimmt mit
eingeschaltetem Transferstrom der Umdruckwirkungsgrad Π
Transfer das Verhältnis der Rest-Tonermenge auf Fotoleiter zu Band. Zwischen aufeinanderfolgenden
Papierblättern, das heißt wenn das Gap die Fotoleitertrommel 5 passiert, erfolgt dagegen
der Tonerübertrag bei ausgeschaltetem Transferstrom nur noch aufgrund der Flächenpressung
zwischen dem Papiertransportband 4 und der Fotoleitertrommel 5, das heißt nur noch
in Abhängigkeit eines mechanischen Umdruckwirkungsgrades Π
mech, welcher mit Π
mech <0,5 wesentlich geringer ist als Π
Transfer.
[0027] Beide Zustände summieren sich dann wie folgt:

[0028] Rest-Toner auf Papiertransportband = Π
Transfer (Bildinformation und Hintergrund außerhalb der Formatbreite) + Π
mech (Bildinformation und Hintergrund im gap + Tonermarke).
[0029] Mittels der Transferstromabschaltung im gap kann somit die anfallende Resttonermenge
auf dem Papiertransportband 4 erheblich reduziert werden. Bei den beschriebenen Drucksystemen
kann das maximale Volumen des Rest-Tonerbehälters der Bandreinigung 17 dem der Fotoleiterreinigung
im Verhältnis 1:1 angeglichen werden, da das maximale Rest-Tonervolumen auf dem Band
das Volumen des Rest-Toners auf dem Fotoleiter nicht überschreitet. Somit kann die
Information, wie der Füllstandssensor 15 des Rest-Tonersbehälters der Fotoleiterreinigung
14 liefert, auch für den Tausch des Rest-Tonerbehälters der Bandreinigung 17 verwendet
werden. Der Bediener erhält dann die Aufforderung, beide Behälter zur gleichen Zeit
zu tauschen und zu quittieren.
[0030] Es wurden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Dabei ist klar, daß der
Fachmann jederzeit im Rahmen seines fachmännischen Könnens Abwandlungen angeben kann.
Beispielsweise kann als lichtempfindliches Medium statt einer Fotoleitertrommel ein
bandförmiges lichtempfindliches Medium angegeben werden, das mit einem organischen
Fotoleiter oder einem anorganischen Fotoleiter beschichtet ist.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Papierblatt
- 1a
- vorauslaufendes Papierblatt
- 1b
- nachfolgendes Papierblatt
- 2
- Transportwalzen
- 3
- Umdruckstation
- 3a
- Umdruckstation des ersten Druckwerks
- 3b
- Umdruckstation des zweiten Druckwerk
- 4
- Papiertransportband
- 4a
- Walze des Bandantriebs
- 4b
- Spannwalze
- 4c
- Abstreifblech
- 5
- Fotoleitertrommel
- 6
- Beladungsstation
- 7
- Belichtungsstation
- 8
- Transfer-Beladestation
- 9
- Fotoleiter-Reinigungsstation
- 9a
- AC-Korona
- 10
- Fixierstation
- 11
- Gummilippe
- 12
- Auffangbehälter
- 13
- Fördereinrichtung
- 14
- Erster Rest-Tonerbehälter
- 15
- Füllstandssensor
- 16
- Metall- oder Keramikblade
- 17
- Zweiter Rest-Tonerbehälter
- 18
- Steuereinrichtung
- 19
- Stromversorgung
- 20
- Bandreinigungsstation
- 21
- Drucksystem
- 22
- Papiereingabe
- 23
- Zweite Papiereingabe
- 24
- Erstes Druckwerk
- 25
- Zweites Druckwerk
- 26
- Papierausgabe
- 29
- Schnittstelle
- 30
- Entwicklerstation
- A =
- Papiertransportrichtung
- B =
- Fotoleitertransportrichtung
- a =
- gap
- α =
- Nip-Winkel
1. Verfahren zum Betreiben einer Umdruckstation (3, 3a, 3b) eines elektrografischen Druckgeräts
(21), wobei die Umdruckstation (3, 3a, 3b) ein lichtempfindliches Medium (5) umfasst,
auf dem sukzessive Tonerbilder mittels elektrostatischen Kräften, die durch ein elektrisches
Potential bewirkt werden, haften, sowie ein Transportband (4), auf dem zum Zwecke
des Umdrucks der Tonerbilder vom lichtempfindlichen Medium (5) auf einander nachfolgende
blattförmige Aufzeichnungsträger (1, 1a, 1b) der jeweils zu bedruckende Aufzeichnungsträger
(1, 1a, 1b) mittels elektrostatischen Kräften gehalten wird und der Umdruck mittels
elektrostatischer Kräfte erfolgt, die durch ein dem Potential des umzudruckenden Tonerbilds
entgegengesetztes elektrisches Umdruckpotential bewirkt wird, wobei das elektrische
Umdruckpotential abgebaut wird, während ein zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsträgern
(1, 1a, 1b) liegender Zwischenraum (a, gap) das lichtempfindliche Medium (5) passiert
und wobei in dem Zwischenraum (a, gap) auf dem lichtempfindlichen Medium (5) eine
Tonermarke erzeugt wird,
wobei an dem lichtempfindlichen Medium (5) eine Reinigungsstation (9) vorgesehen ist,
die nicht umgedruckten Resttoner abreinigt, und die Reinigungsstation (9) einen Resttonerbehälter
(12, 14) aufweist, der die vom lichtempfindlichen Medium (5) abgereinigten Tonerpartikel
aufnimmt,
wobei durch eine am Transportband (4) vorgesehene Reinigungseinrichtung (16) kontinuierlich
Resttoner vom Transportband (4) mechanisch abgelöst wird und in einen dem Transportband
(4) zugeordneten Resttonerbehälter (17) fällt, und
wobei nur an einem der beiden Resttonerbehälter (12, 14; 17) ein Tonermengen-Sensor
(15) angeordnet ist und wobei eine Aufforderung an den Bediener abgegeben wird, beide
Resttonerbehälter zu tauschen, wenn der Tonermengen-sensor (15) ein "Voll-Signal"
abgibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei eine Steuereinrichtung (18) verwendet wird, die aus
den Bildfolgen des elektrografischen Aufzeichnungsprozesses ableitet, zu welchen Zeiten
kein Aufzeichnungsträger (1, 1a, 1b) am lichtempfindlichen Medium (5) anliegt und
dann den Abbau des Umdruckpotentials bewirkt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Transportband (4) einen elektrischen Volumenwiderstand
größer als 1010 Ω cm hat, wodurch das Umdruckpotential auch die elektrostatischen Kräfte zum Halten
des Aufzeichnungsträgers (1, 1a, 1b) bewirkt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Reinigungsstation (9)
eine mit Wechselstrom beaufschlagte Entladungseinrichtung (9a) umfasst und/oder ein
mechanisch kontaktierendes Reinigungselement (11), das andauernd an dem lichtempfindlichen
Medium anliegt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das mechanisch kontaktierende Reinigungselement (11)
eine Gummilippe ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tonermengen-Sensor (15)
in der Reinigungsstation (9) vorgesehen ist und ein "Voll"-Signal abgibt, wenn im
Resttonerbehälter (14) eine vorgegebene Menge an Tonerpartikeln erreicht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei eine Fördereinrichtung (13) vorgesehen ist, durch
die abgereinigte Tonerpartikel in den Resttonerbehälter (14) transportiert werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die am Transportband (4)
vorgesehene Reinigungseinrichtung (16) eine flexible Klinge oder eine starre Keramikklinge
(16) umfasst.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei nach Abgabe des "Voll"-Signals
des Tonermengen-Sensors (15) sowohl der Resttonerbehälter der Reinigungsstation des
lichtempfindlichen Mediums (14) als auch der Resttonerbehälter des Transportbandes
(17) geleert oder gegen einen leeren Behälter ausgetauscht werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als lichtempfindliches Medium
(5) eine sich drehende Fotoleitertrommel verwendet wird, deren Umfangsgeschwindigkeit
beim Umdrucken gleich der Transportgeschwindigkeit des Transportbandes (4) ist.
11. Umdruckstation (3, 3a, 3b) für ein elektrografisches Druckgerät (21), umfassend ein
lichtempfindliches Medium (5), auf dem Tonerbilder mittels elektrostatischen Kräften,
die durch ein elektrisches Potential bewirkt werden, haften können, sowie ein Transportband
(4), auf dem zum Zwecke des Umdrucks der Tonerbilder vom lichtempfindlichen Medium
(5) auf einander nachfolgende blattförmige Aufzeichnungsträger (1, 1a, 1b) die Aufzeichnungsträger
(1, 1a, 1b) mittels elektrostatischen Kräften gehalten werden können, wobei der Umdruck
mittels elektrostatischer Kräfte erfolgt, die durch ein dem Potential des Tonerbilds
entgegengesetztes elektrisches Umdruckpotential bewirkt wird und wobei eine Steuereinrichtung
(18) vorgesehen ist, durch die das elektrische Umdruckpotential abschaltbar ist, während
ein zwischen aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsträgern (1, 1a, 1b) liegender Zwischenraum
(gap) das lichtempfindliche Medium passiert,
wobei an dem lichtempfindlichen Medium (5) eine Reinigungsstation (9) vorgesehen ist,
die nicht umgedruckten Resttoner abreinigt, und die Reinigungsstation (9) einen Resttonerbehälter
(12, 14) aufweist, der die vom lichtempfindlichen Medium (5) abgereinigten Tonerpartikel
aufnimmt,
wobei durch eine am Transportband (4) vorgesehene Reinigungseinrichtung (16) kontinuierlich
Resttoner vom Transportband (4) mechanisch abgelöst wird und in einen dem Transportband
(4) zugeordneten Resttonerbehälter (17) fällt, und
wobei nur an einem der beiden Resttonerbehälter (12, 14; 17) ein Tonermengen-Sensor
(15) angeordnet ist und wobei eine Aufforderung an den Bediener abgegeben wird, beide
Resttonerbehälter zu tauschen, wenn der Tonermengen-Sensor (15) ein "Voll-Signal"
abgibt.
12. Umdruckstation nach Anspruch 11, wobei die Steuereinrichtung (18) aus den Bildfolgen
des elektrografischen Aufzeichnungsprozesses ableitet, zu welchen Zeiten kein Aufzeichnungsträger
(1, 1a, 1b) am lichtempfindlichen Medium (5) anliegt und dann den Abbau des Umdruckpotentials
bewirkt.
13. Umdruckstation nach Anspruch 11 oder 12, wobei das Transportband (4) einen elektrischen
Volumenwiderstand größer als 1010 Ω cm hat, wodurch das Umdruckpotential auch die elektrostatischen Kräfte zum Halten
des Aufzeichnungsträgers (1, 1a, 1b) bewirkt.
14. Umdruckstation nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Reinigungsstation (9)
eine mit Wechselstrom beaufschlagte Entladungseinrichtung (9a) umfasst und/oder ein
mechanisch kontaktierendes Reinigungselement (11), das andauernd an dem lichtempfindlichen
Medium anliegt.
15. Umdruckstation nach Anspruch 14, wobei das mechanisch kontaktierende Reinigungselement
(11) eine Gummilippe ist.
16. Umdruckstation nach einem der Ansprüche 11 bis 15, wobei der Tonermengen-Sensor (15)
in der Reinigungsstation (9) vorgesehen ist und ein "Voll"-Signal abgibt, wenn im
Resttonerbehälter (14) eine vorgegebene Menge an Tonerpartikeln erreicht wird.
17. Umdruckstation nach Anspruch 16, wobei eine Fördereinrichtung (13) vorgesehen ist,
durch die abgereinigte Tonerpartikel in den Resttonerbehälter (14) transportiert werden.
18. Umdruckstation nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei die am Transportband (4)
vorgesehene Reinigungseinrichtung (16) eine flexible Metall- oder Kunststoffklinge
oder eine starre Keramikklinge (16) umfasst.
19. Umdruckstation nach einem der Ansprüche 11 bis 18, wobei die beiden Resttonerbehälter
(14, 17) so ausgebildet sind, dass nach Abgabe des "Voll."-Signals des Tonermengen-Sensors
(15) sowohl der Resttonerbehälter der Reinigungsstation des lichtempfindlichen Mediums
(14) als auch der Resttonerbehälter des Transportbandes (17) geleert oder gegen einen
leeren Behälter ausgetauscht werden kann.
20. Umdruckstation nach einem der Ansprüche 11 bis 19, wobei als lichtempfindliches Medium
(5) eine sich drehende Fotoleitertrommel verwendet wird, deren Umfangsgeschwindigkeit-beim
Umdrucken gleich der Transportgeschwindigkeit des Transportbandes (4) ist.
1. Method for the operation of a transfer printing station (3, 3a, 3b) of an electrographic
printing device (21), wherein the transfer printing station (3, 3a, 3b) comprises
a light-sensitive medium (5) on which successive toner images adhere by means of electrostatic
forces that are caused by an electrical potential, as well as a transport band (4)
on which, for the purpose of transfer printing of the toner images from the light-sensitive
medium (5) onto successive sheet-form recording media (1, 1a, 1b), the respective
recording medium (1, 1 a, 1 b) to be printed is held by means of electrostatic forces
and the transfer printing occurs by means of electrostatic forces that are caused
by an electrical transfer printing potential opposite to the potential of the toner
image to be transfer-printed, wherein the electrical transfer printing potential is
dissipated while an intervening space (a, gap) lying between two successive recording
media (1, 1a, 1b) passes the light-sensitive medium (5), and wherein a toner marking
is generated on the light-sensitive medium (5) in the intervening space (a, gap),
wherein a cleaning station (9) that cleans off residual toner that is not transfer-printed
is provided on the light-sensitive medium (5), and the cleaning station (9) comprises
a residual toner reservoir (12, 14) that accepts the toner particles cleaned off the
light-sensitive medium (5),
wherein residual toner is continuously mechanically loosened from the transport band
(4) via a cleaning device (16) provided on the transport band (4) and falls into a
residual toner reservoir (17) associated with the transport band (4), and
wherein only at one of the two residual toner reservoirs (12, 14; 17) a toner quantity
sensor (15) is arranged, and wherein a request to exchange both residual toner reservoirs
is emitted to the operator when the toner quantity sensor (15) emits a "full signal".
2. Method according to claim 1, wherein a control device (18) is used that, from the
image sequences of the electrographic recording process, derives at which times no
recording medium (1, 1 a, 1b) lies against the light-sensitive medium (5) and then
effects the dissipation of the transfer printing potential.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the transport band (4) has an electrical
volume resistance greater than 1010 Ωcm, as a result whereof the transfer printing potential also causes the electrostatic
forces to hold the recording medium (1, 1a, 1b).
4. Method according to any of the preceding claims, wherein the cleaning station (9)
comprises a discharge device (9a) charged with alternating current and/or a mechanically-contacting
cleaning element (11) that permanently lies against the light-sensitive medium.
5. Method according to claim 4, wherein the mechanically-contacting cleaning element
(11) is a rubber lip.
6. Method according to any of the preceding claims, wherein the toner quantity sensor
(15) is provided in the cleaning station (9) and emits a "full" signal when a predetermined
quantity of toner particles is reached in the residual toner reservoir (14).
7. Method according to claim 6, wherein a conveying device (13) is provided via which
cleaned-off toner particles are transported into the residual toner reservoir (14).
8. Method according to any of the preceding claims, wherein the cleaning device (16)
provided on the transport band (4) comprises a flexible blade or a rigid ceramic blade
(16).
9. Method according to any of the preceding claims, wherein after emission of the "full"
signal of the toner quantity sensor (15), both the residual toner reservoir of the
cleaning station of the light-sensitive medium (14) and the residual toner reservoir
of the transport band (17) are emptied or exchanged for an empty reservoir.
10. Method according to any of the preceding claims, wherein a rotating photoconductor
drum whose circumferential velocity given transfer printing is the same as the transport
speed of the transport band (4) is used as a light-sensitive medium (5).
11. Transfer printing station (3, 3a, 3b) for an electrographic printing device (21),
comprising a light-sensitive medium (5) on which toner images can adhere by means
of electrostatic forces that are caused by an electrical potential, as well as a transport
band (4) on which, for the purpose of transfer printing of the toner images from the
light-sensitive medium (5) onto successive sheet-form recording media (1, 1 a, 1b),
the recording media (1, 1 a, 1b) can be held by means of electrostatic forces, wherein
the transfer printing occurs by means of the electrostatic forces that are caused
by an electrical transfer printing potential opposite to the potential of the toner
image, and wherein a control device (18) is provided via which the electrical transfer
printing potential can be deactivated while an intervening space (gap) lying between
successive recording media (1, 1a, 1b) passes the light-sensitive medium,
wherein a cleaning station (9) that cleans off residual toner that is not transfer-printed
is provided on the light-sensitive medium (5), and the cleaning station (9) comprises
a residual toner reservoir (12, 14) that accepts the toner particles cleaned off the
light-sensitive medium (5),
wherein residual toner is continuously mechanically loosened from the transport band
(4) via a cleaning device (16) provided on the transport band (4) and falls into a
residual toner reservoir (17) associated with the transport band (4), and
wherein a toner quantity sensor (15) is arranged at only one of the two residual toner
reservoirs (12, 14; 17), and wherein a request to exchange both residual toner reservoirs
is emitted to the operator when the toner quantity sensor (15) emits a "full signal".
12. Transfer printing station according to claim 11, wherein, from the image sequences
of the electrographic recording process, the control device (18) derives at which
times no recording medium (1, 1 a, 1 b) lies against the light-sensitive medium (5)
and then causes the dissipation of the transfer printing potential.
13. Transfer printing station according to claim 11 or 12, wherein the transport band
(4) has an electrical volume resistance greater than 1010 Ωcm, as a result whereof the transfer printing potential also causes the electrostatic
forces to hold the recording medium (1, 1a, 1b).
14. Transfer printing station according to any of the claims 11 to 13, wherein the cleaning
station (9) comprises a discharge device (9a) charged with alternating current and/or
a mechanically-contacting cleaning element (11) that permanently lies against the
light-sensitive medium.
15. Transfer printing station according to claim 14, wherein the mechanically-contacting
cleaning element (11) is a rubber lip.
16. Transfer printing station according to any of the claims 11 to 15, wherein the toner
quantity sensor (15) is provided in the cleaning station (9) and emits a "full" signal
when a predetermined quantity of toner particles is reached in the residual toner
reservoir (14).
17. Transfer printing station according to claim 16, wherein a conveying device (13) is
provided via which cleaned-off toner particles are transported into the residual toner
reservoir (14).
18. Transfer printing station according to any of the claims 11 to 17, wherein the cleaning
device (16) provided on the transport band (4) comprises a flexible metal or plastic
blade or a rigid ceramic blade (16).
19. Transfer printing station according to any of the claims 11 to 18, wherein both residual
toner reservoirs (14, 17) are fashioned such that, after emission of the "full" signal
of the toner quantity sensor (15), both the residual toner reservoir of the cleaning
station of the light-sensitive medium (14) and the residual toner reservoir of the
transport band (17) can be emptied or exchanged for an empty reservoir.
20. Transfer printing station according to any of the claims 11 to 19, wherein a rotating
photoconductor drum whose circumferential velocity given transfer printing is the
same as the transport speed of the transport band (4) is used as a light-sensitive
medium (5).
1. Procédé d'exploitation d'une station de transfert (3, 3a, 3b) d'un appareil d'impression
électrographique (21), ladite station de transfert (3, 3a, 3b) comportant un moyen
photosensible (5) sur lequel des images successives formées par du toner sont fixées
sous l'action de forces électrostatiques qui sont générées par un potentiel électrique,
ainsi qu'une bande transporteuse (4) sur laquelle le support d'information (1, 1a,
1b) à imprimer est maintenu par des forces électrostatiques afin de transférer les
images formées par du toner du moyen photosensible (5) sur des supports d'information
(1, 1a, 1b) successifs se présentant sous la forme de feuilles, et le transfert étant
effectué par l'action de forces électrostatiques qui sont générées par un potentiel
de transfert électrique opposé au potentiel de l'image à transférer formée par du
toner, le potentiel de transfert électrique étant arrêté pendant qu'un moyen photosensible
(5) passe par un espace intermédiaire (a, gap) entre deux supports d'information successifs
(1, 1a, 1b), et un repère de toner étant généré dans l'espace intermédiaire (a, gap)
sur le moyen photosensible (5),
une station de nettoyage (9) étant prévue au niveau du moyen photosensible (5), laquelle
élimine le toner résiduel non transféré, et ladite station de nettoyage (9) possédant
un réservoir de toner résiduel (12, 14) qui reçoit les particules de toner éliminées
du moyen photosensible (5),
du toner résiduel étant détaché mécaniquement et en continu de la bande transporteuse
(4) par un dispositif de nettoyage (16) prévu au niveau de la bande transporteuse
(4), et tombant dans un réservoir de toner résiduel (17) associé à la bande transporteuse
(4), et
un capteur de quantité de toner (15) étant disposé seulement au niveau de l'un des
deux réservoirs de toner résiduel (12, 14 ; 17), et un signal de cadran étant délivré
à l'utilisateur pour échanger les deux réservoirs de toner résiduel lorsque le capteur
de quantité de toner (15) délivre un signal « Plein ».
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel on utilise un dispositif de commande
(18) qui déduit des suites d'images du processus d'enregistrement électrographique
à quels instants aucun support d'information (1, 1a, 1b) ne porte contre le moyen
photosensible (5), et on arrête ensuite le potentiel de transfert.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la bande transporteuse (4) a une
résistivité électrique supérieure à 1010 Ωcm, permettant au potentiel de transfert de générer également les forces électrostatiques
destinées à maintenir le support d'information (1, 1a, 1b).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la station de nettoyage
(9) comporte un dispositif de décharge (9a) sollicité par un courant alternatif et/ou
un élément de nettoyage (11) à contact mécanique qui porte en permanence contre le
moyen photosensible.
5. Procédé selon la revendication 4, dans lequel l'élément de nettoyage (11) à contact
mécanique est une lèvre en caoutchouc.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le capteur de quantité
de toner (15) est prévu dans la station de nettoyage (9), et délivre un signal « Plein
» lorsqu'une quantité prédéterminée de particules de toner est atteinte dans le réservoir
de toner résiduel (14).
7. Procédé selon la revendication 6, dans lequel il est prévu un dispositif de transport
(13) permettant de transporter des particules de toner éliminées jusque dans le réservoir
de toner résiduel (14).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif de nettoyage
(16) prévu au niveau de la bande transporteuse (4) comporte une lame flexible ou une
lame de céramique rigide (16).
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel, après la délivrance
du signal « Plein » du capteur de quantité de toner (15), le récipient de toner résiduel
(14) de la station de nettoyage du moyen photosensible ainsi que le récipient de toner
résiduel (17) de la bande transporteuse sont vidés ou sont remplacés par un récipient
vide.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel on utilise comme moyen
photosensible (5) un tambour photoconducteur rotatif dont la vitesse circonférentielle
est égale, lors du transfert, à la vitesse de transport de la bande transporteuse
(4).
11. Station de transfert (3, 3a, 3b) d'un appareil d'impression électrographique (21),
ladite station de transfert comportant un moyen photosensible (5) sur lequel des images
formées par du toner peuvent être fixées sous l'action de forces électrostatiques
qui sont générées par un potentiel électrique, ainsi qu'une bande transporteuse (4)
sur laquelle les supports d'information (1, 1a, 1b) à imprimer peuvent être maintenus
par des forces électrostatique afin de transférer les images formées par du toner
du moyen photosensible (5) sur des supports d'information (1, 1a, 1b) successifs se
présentant sous la forme de feuilles, le transfert étant effectué par l'action de
forces électrostatiques qui sont générées par un potentiel de transfert électrique
opposé au potentiel de l'image à transférer formée par du toner, et un dispositif
de commande étant prévu qui permet d'arrêter le potentiel de transfert électrique
pendant qu'un moyen photosensible (5) passe par un espace intermédiaire (gap) entre
des supports d'information successifs (1, 1a, 1b),
une station de nettoyage (9) étant prévue au niveau du moyen photosensible (5), laquelle
élimine le toner résiduel non transféré, et ladite station de nettoyage (9) possédant
un réservoir de toner résiduel (12, 14) qui reçoit les particules de toner éliminées
du moyen photosensible (5),
du toner résiduel étant détaché mécaniquement et en continu de la bande transporteuse
(4) par un dispositif de nettoyage (16) prévu au niveau de la bande transporteuse
(4), et tombant dans un réservoir de toner résiduel (17) associé à la bande transporteuse
(4), et
un capteur de quantité de toner (15) étant disposé seulement au niveau de l'un des
deux réservoirs de toner résiduel (12, 14 ; 17), et un signal de cadran étant délivré
à l'utilisateur pour échanger les deux réservoirs de toner résiduel lorsque le capteur
de quantité de toner (15) délivre un signal « Plein ».
12. Station de transfert selon la revendication 11, dans lequel on utilise un dispositif
de commande (18) qui déduit des suites d'images du processus d'enregistrement électrographique
à quels instants aucun support d'information (1, 1a, 1b) ne porte contre le moyen
photosensible (5), et on arrête ensuite le potentiel de transfert.
13. Station de transfert selon la revendication 11 ou 12, dans lequel la bande transporteuse
(4) a une résistivité électrique supérieure à 1010 Ωcm, permettant au potentiel de transfert de générer également les forces électrostatiques
destinées à maintenir le support d'information (1, 1a, 1b).
14. Station de transfert selon l'une des revendications 11 à 13, dans lequel la station
de nettoyage (9) comporte un dispositif de décharge (9a) sollicité par un courant
alternatif et/ou un élément de nettoyage (11) à contact mécanique qui porte en permanence
contre le moyen photosensible.
15. Station de transfert selon la revendication 14, dans lequel l'élément de nettoyage
(11) à contact mécanique est une lèvre en caoutchouc.
16. Station de transfert selon l'une des revendications 11 à 15, dans lequel le capteur
de quantité de toner (15) est prévu dans la station de nettoyage (9), et délivre un
signal « Plein » lorsqu'une quantité prédéterminée de particules de toner est atteinte
dans le réservoir de toner résiduel (14).
17. Station de transfert selon la revendication 16, dans lequel il est prévu un dispositif
de transport (13) permettant de transporter des particules de toner éliminées jusque
dans le réservoir de toner résiduel (14).
18. Station de transfert selon l'une des revendications 11 à 17, dans lequel le dispositif
de nettoyage (16) prévu au niveau de la bande transporteuse (4) comporte une lame
flexible ou une lame de céramique rigide (16).
19. Procédé selon l'une des revendications 11 à 18, dans lequel les deux récipients de
toner résiduel (14, 17) sont conformés de telle sorte que, après la délivrance du
signal « Plein » du capteur de quantité de toner (15), le récipient de toner résiduel
(14) de la station de nettoyage du moyen photosensible ainsi que le récipient de toner
résiduel (17) de la bande transporteuse sont vidés ou sont remplacés par un récipient
vide.
20. Station de transfert selon l'une des revendications 11 à 19, dans lequel on utilise
comme moyen photosensible (5) un tambour photoconducteur rotatif dont la vitesse circonférentielle
est égale, lors du transfert, à la vitesse de transport de la bande transporteuse
(4).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
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