Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine für Wurst, Käse od. dgl. mit
einem von einem Messermotor angetriebenen Kreismesser, einer verstellbaren Anschlagplatte
und mit einem die Hub- und Reversierbewegungen der Zyklen eines Schneidevorganges
ausführenden elektromotorisch verfahrbaren Schnittgutwagen, der eine Spann- und Vorschubeinrichtung
aufweist sowie vorzugsweise mit einer Programmsteuerung zur Ansteuerung einer Anzahl
von Schneidezyklen und zur Aktivierung eines allfälligen Ablegesystems, wobei ein
Drehknopf zur Schnittstärkeeinstellung und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten eines
Antriebs oder einer Kupplung für den Schnittgutwagen in einem einhandbetätigbaren
Steuerkopf zusammengefasst sind und der Schalter als ein gegen Federkraft rückstellender
Tastschalter ausgebildet ist.
Stand der Technik
[0002] Aufschnittschneidemaschinen weisen einen Elektromotor (Messermotor) für das Kreismesser
auf. Darüber hinaus kann auch der Schnittgutwagen entweder permanent oder für einen
Schneidezyklus oder eine vorgebbare Anzahl von Schneidezyklen angetrieben werden.
Dieser Antrieb erfolgt entweder durch einen separaten oder den bereits vorhandenen
Elektromotor über Zahnriemen und elektromagnetisch ein- und ausschaltbare Kupplungen
für den Hub und das Reversieren des Schnittgutwagens. Es müssen also mehrere Schaltvorgänge
durchgeführt werden, um die Maschine zu aktivieren, nämlich
[0003] - Einschalten des Messermotors
- Einstellen der Schnittstärke
- Vorwahl der Antriebsart des Schnittgutwagens (entweder Dauerbetrieb oder Einzelzyklus)
- Einschalten des Schnittgutwagenantriebs bzw. Einkuppeln des Antriebs
[0004] Dazu befinden sich mehrere Schalter bzw. auch ein Drehknopf bedienerseitig auf dem
Maschinengehäuse meist unterhalb der Bewegungsebene des Schnittgutwagens. Diese Schalter
müssen von der geschulten Bedienungsperson identifiziert und zeitlich aufeinander
folgend betätigt werden.
[0005] Aus der gattungsgebender EP 1 022 102 A ist eine Schalteinheit zum Ein- und Ausschalten
einer Schneidemaschine sowie eine Einstellvorrichtung für die Anschlagplatte der Schneidemaschine
bekannt, die in einer Baugruppe als Handhabe zusammengefasst sind. Ein Auslösestift
ist als Ein- und Ausschalter ausgebildet, der in die Schalteinheit hineingedrückt
wird. Dies ist auch gegen Federkraft möglich, um einen Tastbetrieb zu realisieren.
Die Praxis hat gezeigt, dass ein Drehvorgang und ein Eindrücken eines Tasters aus
ergonomischen Gründen nicht optimal ist.
Offenbarung der Erfindung
Technische Aufgabe
[0006] Die Erfindung zielt darauf ab, die Bedienung einer Maschine der eingangs beschriebenen
Art zu vereinfachen und wesentlich sicherer zu gestalten.
Technische Lösung
[0007] Dies wird bei einer Aufschnittschneidemaschine der eingangs beschriebenen Art dadurch
erreicht, dass der Schalter einen an den Drehknopf auf gleicher geometrischer Achse
anschließenden Drehring aufweist, der gegen Federkraft aus einer Grundstellung bis
zu einem Anschlag winkelverdrehbar ist. Somit kann mit einem Griff der Hand die Schnittstärke
vorgewählt werden und durch Übergreifen des Drehknopfes mit der gewählten Schnittstärke
der Drehring z.B. in die Richtung für einzelne Schneidezyklen gedreht und dort so
lange gehalten werden, bis die gewünschte Anzahl von Schneidezyklen bzw. die Anzahl
der Scheiben erreicht ist. Lässt man den Drehring los, dann springt er in die Nullstellung
zurück und der Schnittgutwagen bleibt am Ende des laufenden Schneidezyklus stehen.
Dadurch ergibt sich ein Sicherheitseffekt, denn immer dann, wenn man den Steuerkopf
mit Drehknopf und Drehring loslässt, kommt die Maschine zum Stillstand.
[0008] Der Messermotor kann gleichzeitig mit der Schnittstärkevorwahl bei Wegdrehen aus
der Nullstellung (Anschlagplatte liegt in der Messerebene) aktiviert werden. Der Schalter
des Messermotors kann aber auch mit dem Drehring kombiniert werden, sodass das Messer
erst anläuft, sobald ein Steuerbefehl an den Antrieb für den Schnittgutwagen erfolgt.
[0009] Es ist zweckmäßig, wenn der Drehring aus der Grundstellung in zwei Drehrichtungen
gegen Schaltstücke von Schaltern verdrehbar ist und der Drehring zumindest in der
einen Drehrichtung selbstrückstellend ist und den Schneidevorgang nach Loslassen des
verdrehten Drehringes mit der Beendigung des laufenden Schneidezyklus unterbricht
und in der anderen Drehrichtung nach einem vorgegebenen Drehwinkel in einer Schaltstellung
des Schalters einrastet, in der der Schnittgutwagen im Dauerbetrieb arbeitet bzw.
die Programmsteuerung den Schneidevorgang nach einer eingestellten Scheibenzahl beendet.
Die Stellung für Dauerbetrieb kann also bedeuten, dass eine Wurst zur Gänze aufgeschnitten
wird, oder aber bei programmgesteuerten Maschinen mit Ablegesystem das Abarbeiten
des gewählten Programms bis zu seinem Ende. Ein typisches Ablegesystem verfügt über
Förderketten mit Spikes, die das abgeschnittene Schnittgutblatt vom Messer nehmen
und infolge ihres programmgesteuerten Antriebs bis in eine variable Position fördern,
in der die Blätter von den Ketten durch einen Schläger auf das Ablagetablett geworfen
werden.
[0010] Eine alternative Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf zusätzlich
zur Verdrehbarkeit aus einer Grundstellung gegen Federkraft in axialer Richtung verschiebbar
ist und als Tastschalter am Ende des axialen Verschiebungsweges gegen Schaltstücke
zur Aktivierung der Schneidezyklen aufläuft. Die Funktion des oben beschriebenen Drehringes
als selbstrückstellender Tastschalter übernimmt der Drehknopf, den man herausziehen
oder hineindrücken kann, um den Schnittgutwagen zu aktivieren. Dabei ist es zweckmäßig,
wenn der Drehknopf in axialer Richtung von einer Grundstellung ausgehend sowohl einschiebbar
als auch herausziehbar ausgebildet ist, wobei in der einen Richtung eine rückstellende
Feder und in der anderen Richtung am Ende des Verschiebungsweges eine Rasteinrichtung,
z.B. eine Kugelraste, gegenüber einer Ausnehmung vorgesehen ist. Die eine Stellung
muss gegen Federkraft festgehalten werden, damit der Schnittgutwagen in Bewegung bleibt.
Die andere Stellung entspricht dem Dauerbetrieb bzw. dem Abarbeiten eines vorgegebenen
Programms (Blattzahl allenfalls in Verbindung mit einem Ablegebild).
[0011] Um den einhandbetätigbaren Steuerkopf, mit dem alle wesentlichen Funktionen einer
Maschine auf einem Griff geschaltet werden können, aus dem unmittelbaren Aktionsbereich
des Schnittgutwagens zu rücken, kann der Steuerkopf auf dem stirnseitigen freien Ende
einer zylindrischen bzw. kegelstumpfförmigen Konsole vorgesehen sein.
[0012] Maschinen, bei welchen kein Ablegesystem vorhanden ist und die geschnittenen Scheiben
von Hand vom Messer abgenommen und auf das Ablegetablett gelegt werden, lassen es
zweckmäßig erscheinen, die Geschwindigkeit eines Schneidezyklus auf die Geschwindigkeit
des händischen Ablegens einzustellen und zu synchronisieren. Dazu kann auf den Steuerkopf
bzw. auf der Konsole ein Stellschalter, z.B. ein Schiebeschalter oder ein Einstellrad,
zur Vorwahl einer Hubgeschwindigkeit für den Schnittgutwagen bzw. für die Länge eines
Zeitintervalls am Ende eines jeden Schneidezyklus vorgesehen sein. den man herausziehen
oder hineindrücken kann, um den Schnittgutwagen zu aktivieren. Dabei ist es zweckmäßig,
wenn der Drehknopf in axialer Richtung von einer Grundstellung ausgehend sowohl einschiebbar
als auch herausziehbar ausgebildet ist, wobei in der einen Richtung eine rückstellende
Feder und in der anderen Richtung am Ende des Verschiebungsweges eine Rasteinrichtung,
z.B. eine Kugelraste, gegenüber einer Ausnehmung vorgesehen ist. Die eine Stellung
muss gegen Federkraft festgehalten werden, damit der Schnittgutwagen in Bewegung bleibt.
Die andere Stellung entspricht dem Dauerbetrieb bzw. dem Abarbeiten eines vorgegebenen
Programms (Blattzahl allenfalls in Verbindung mit einem Ablegebild).
[0013] [0010] Um den einhandbetätigbaren Steuerkopf, mit dem alle wesentlichen Funktionen
einer Maschine auf einem Griff geschaltet werden können, aus dem unmittelbaren Aktionsbereich
des Schnittgutwagens zu rücken, ist es zweckmäßig, wenn der Steuerkopf auf dem stimseitigen
freien Ende einer zylindrischen bzw. kegelstumpfförmigen Konsole vorgesehen ist.
[0014] [0011] Maschinen, bei welchen kein Ablegesystem vorhanden ist und die geschnittenen
Scheiben von Hand vom Messer abgenommen und auf das Ablegetablett gelegt werden, lassen
es zweckmäßig erscheinen, die Geschwindigkeit eines Schneidezyklus auf die Geschwindigkeit
des händischen Ablegens einzustellen und zu synchronisieren. Dies wird dadurch erreicht,
dass auf den Steuerkopf bzw. auf der Konsole ein Stellschalter, z.B. ein Schiebeschalter
oder ein Einstellrad, zur Vorwahl einer Hubgeschwindigkeit für den Schnittgutwagen
bzw. für die Länge eines Zeitintervalls am Ende eines jeden Schneidezyklus vorgesehen
ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0015] [0012] Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Aufschnittschneidemaschine
ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Aufschnittschneidemaschine mit den im Zusammenhang mit der Erfindung
wesentlichen Bauteilen, Fig. 2 einen Steuerkopf mit Konsole in Ansicht von oben, Fig.
3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 und die Fig. 4 und 5 zwei unterschiedliche
Betriebsstellungen nach Fig. 3.
Eine mögliche Ausführungsform der Erfindung
[0017] Eine Aufschnittschneidemaschine verfügt über ein Maschinengehäuse 1, auf dem ein
Schnittgutwagen 2, von der dargestellten Grundstellung ausgehend, eine Hubbewegung
gegen ein Kreismesser 3 (Schnitt) und eine Reversierbewegung in die Grundstellung
als Schneidezyklus ausführt. Der Antrieb des Schnittgutwagens erfolgt durch einen
Elektromotor über einen Kurbeltrieb oder wie hier beim Ausführungsbeispiel durch einen
Messermotor 4, der neben dem Kreismesser 3 noch zwei durch ein Steuergerät elektromagnetisch
ansteuerbare Kupplungen 5, 6 über Zahnriemen antreibt. Ein abtreibendes Zahnrad der
Kupplung 5 ist hier symbolisch mit einem gekreuzten Zahnriemen verbunden, der schließlich
einen Zahnriemen 7 treibt. Ein abtreibendes Zahnrad der Kupplung 6 treibt ungekreuzt
den Zahnriemen 7. Je nachdem, welche der Kupplungen 5 oder 6 durch das Steuergerät
aktiviert ist, erfolgt ein Hub des Schnittgutwagens 2 oder ein Reversieren desselben,
da der Zahnriemen 7 an den Schnittgutwagen 2 angeschlossen ist.
[0018] Auf dem Schnittgutwagen 2 ist ein Schnittguthalter 8 vorgesehen, der über eine Vorschubeinrichtung
9 verfügt. Diese schiebt das Schnittgut 10 in Richtung auf eine Anschlagplatte 11.
[0019] Ein Steuerkopf 12 ist auf einer Konsole 13 am Maschinengehäuse 1, vorgerückt aus
dem Aktionsbereich des Schnittgutwagens 2, angeordnet. Der Steuerkopf 12 umfasst einen
Drehknopf 14 zum Einschalten des Messermotors 4 und zur Einstellung der Schnittstärke,
z.B. durch mechanisches oder elektrisches Zurückfahren der Anschlagplatte 11 aus der
Ebene des Kreismessers 3. Etwas versetzt zu dem Drehknopf 14 ist ein Drehring 15 auf
dem Steuerkopf 12 angeordnet, der aus einer Grundstellung gegen Federkraft um einen
Drehwinkel in eine Taststellung nach rechts (H) und in eine Raststellung nach links
(A) gedreht werden kann. Der Drehring 15 aktiviert beim Rechtsdrehen (Handbetrieb)
einen Schneidezyklus über das Steuergerät und die Kupplungen 5 und 6. Solange der
Drehring 15 in dieser Drehstellung (H) gehalten wird, folgt ein Schneidezyklus auf
den anderen. Beim Loslassen springt der Drehring 15 zurück und die Maschine bleibt
am Ende des laufenden Schneidezyklus stehen. Die Fig. 2 zeigt den Steuerkopf 12 von
oben und die Fig. 3 einen Schnitt durch die Drehringebene (III-III in Fig. 2). Ein
Schalter 16 (Fig. 3) gibt den Steuerbefehl, wenn er geschlossen ist, wie Fig. 5 zeigt.
[0020] Die Rechtsdrehung (H) erfolgt gegen eine rückstellende Federkraft. Dazu ist eine
mit dem Drehring 15 verbundene Drehachse 17 abgeflacht, und auf die Flachseiten drücken
beiderseits Blattfedern 18 (Fig. 3). Nimmt die Drehachse 17 eine Winkelstellung ein
(Fig. 5), dann erfolgt eine Krafteinwirkung auf die diametralen Enden der Abflachung
der Drehachse 17 im Sinne eines rückstellenden Drehmomentes. Fig. 4 zeigt, dass bei
Drehung in die Gegenrichtung (Linksdrehung) die Abflachungen der Drehachse 17 abgeschrägt
sind, sodass die Rückstellkraft bzw. das Rückstellmoment durch die Blattfedern 18
geringer ist, als bei der Ausführung nach Fig. 5.
[0021] Bei einer Linksdrehung des Drehringes 15 in die Position A rastet ein Federkontakt
19 in eine Ausnehmung 20 und schließt einen Stromkreis zu dem nicht näher bezeichneten
Steuergerät, das den Antrieb für den Schnittgutwagen 2 in Dauerbetrieb versetzt. Die
Kupplungen 5 und 6 werden dann jeweils bei Erreichen einer Endlage des Schnittgutwagens
2 durch Mikroschalter (Reedkontakte, Hallelemente) umgeschaltet, sodass auf jeden
Hub ein Reversieren und unverzüglich (oder nach einem einstellbaren Zeitintervall)
der nächste Hub erfolgt. Die Maschine arbeitet in dieser eingerasteten Drehlage des
Drehringes 15 im Dauerbetrieb bzw. Automatikbetrieb (A). In Fig. 1 sind die Mikroschalter
sowie die Komponenten des Steuergerätes angedeutet.
[0022] Wenn ein Ablegesystem zur Erfassung jeder geschnittenen Scheibe und zur Positionierung
auf einem Ablegetablett vorgesehen ist, mit dem über eine Programmsteuerung ein Ablegebild
eingegeben werden kann (z.B. 5 Scheiben in einer Zeile und 3 Zeilen parallel zueinander
überlappend aufgelegt), dann wird bei Auswahl des Programms und Linksdrehen des Drehringes
15 dieses komplette Programm abgearbeitet. Im gewählten Beispiel werden also 15 Schneidezyklen
im Automatikbetrieb unmittelbar nacheinander durchgeführt, bis die Maschine wieder
abschaltet. Dieses Abschalten erfolgt durch elektromagnetisches Zurückziehen des Federkontaktes
19, sodass die Blattfedern 18 auf der Drehachse 17 zur Wirkung kommen und den Drehring
15 aus der Position gemäß Fig. 4 in die Position gemäß Fig. 3 selbsttätig zurückdrehen.
[0023] In Fig. 2 ist noch ein durch den Daumen betätigbares Einstellrad 21 dargestellt.
Mit Hilfe dieses Einstellrades 21 kann ein Zeitintervall, insbesondere mit frei wählbarer
Länge, nach jedem Reversieren des Schnittgutwagens 2 vor dem nächsten Hub ein- bzw.
zwischengeschaltet werden. Dies kann bei Maschinen ohne Ablegesystem von Vorteil sein,
wenn die Bedienungsperson mit der rechten Hand den Drehring 15 in der rechten Drehlage
(H) hält und mit der linken Hand die abgeschnittenen Scheiben vom Messer abnimmt und
auf das Ablegetablett auflegt. Die Abfolge der einzelnen Schneidezyklen kann mit dem
Einstellrad 21 zeitlich so justiert werden, dass nach jedem einzelnen händischen Ablegen
das nächste Blatt genau dann geschnitten wird, wenn die Bedienungsperson zur Abnahme
desselben vom Kreismesser 3 bereit ist. Während im Dauerbetrieb bzw. beim einfachen
Schneiden ohne Ablegevorgang höchste Geschwindigkeiten für Hub und Reversieren bei
unterbrechungsloser Aneinanderreihung der Schneidezyklen möglich und sinnvoll sind,
kann diese Maschine für den individuellen Handbetrieb auf eine Bedienungsperson so
synchronisiert werden, dass ein optimales händisches Ablegen parallel zum Schneidevorgang
ermöglicht wird.
[0024] Alle diese Steuerfunktionen sind im Steuerkopf 12 bzw. in der Konsole 13 so zusammengefasst,
dass bloß ein Griff mit der rechten oder linken Hand erforderlich ist, um die Maschine
genau nach den Wünschen des Kunden zu steuern.
1. Aufschnittschneidemaschine für Wurst, Käse od. dgl. mit einem von einem Messermotor
angetriebenen Kreismesser (3), einer verstellbaren Anschlagplatte (11) und mit einem
die Hub- und Reversierbewegungen der Zyklen eines Schneidevorganges ausführenden elektromotorisch
verfahrbaren Schnittgutwagen, der eine Spann- und Vorschubeinrichtung aufweist sowie
vorzugsweise mit einer Programmsteuerung zur Ansteuerung einer Anzahl von Schneidezyklen
und zur Aktivierung eines allfälligen Ablegesystems, wobei ein Drehknopf zur Schnittstärkeeinstellung
und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten eines Antriebs oder einer Kupplung für den
Schnittgutwagen in einem einhandbetätigbaren Steuerkopf (12) zusammengefasst sind
und der Schalter als ein gegen Federkraft rückstellender Tastschalter ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter einen an den Drehknopf (14) auf gleicher geometrischer Achse anschließenden
Drehringes (15) aufweist, der gegen Federkraft aus einer Grundstellung bis zu einem
Anschlag winkelverdrehbar ist.
2. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehring (15) aus der Grundstellung in zwei Drehrichtungen gegen Schaltstücke
von Schaltern (16, 19) verdrehbar ist und der Drehring (15) zumindest in der einen
Drehrichtung selbstrückstellend ist und den Schneidevorgang nach Loslassen des verdrehten
Drehringes mit der Beendigung des laufenden Schneidezyklus unterbricht und in der
anderen Drehrichtung nach einem vorgegebenen Drehwinkel in einer Schaltstellung des
Schalters (19) einrastet, in der der Schnittgutwagen (2) im Dauerbetrieb arbeitet
bzw. die Programmsteuerung den Schneidevorgang nach einer eingestellten Scheibenzahl
beendet.
3. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (14) zusätzlich zur Verdrehbarkeit aus einer Grundstellung gegen Federkraft
in axialer Richtung verschiebbar ist und als Tastschalter am Ende des axialen Verschiebungsweges
gegen Schaltstücke zur Aktivierung der Schneidezyklen aufläuft.
4. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (14) in axialer Richtung von einer Grundstellung ausgehend sowohl einschiebbar
als auch herausziehbar ausgebildet ist, wobei in der einen Richtung eine rückstellende
Feder und in der anderen Richtung am Ende des Verschiebungsweges eine Rasteinrichtung,
z.B. eine Kugelraste, gegenüber einer Ausnehmung vorgesehen ist.
1. Slicer for sausage, cheese or the like comprising a circular blade (3) driven by a
blade motor, an adjustable stop plate (11) and a sliced product carriage, which can
be moved by an electric motor and carries out the lifting and reciprocating movements
of the cycles of a cutting process and which has a clamping and feed device, and preferably
also comprising a programme controller to activate a number of cutting cycles and
to activate a possible depositing system, wherein a turning knob to adjust the cutting
thickness and a switch for switching a drive or a coupling on and off for the sliced
product carriage are combined in a control head (12) which can be operated with one
hand and the switch is configured as a push button which resets against a spring force,
characterised in that the switch has a turning ring (15) adjoining the turning knob (14) on the same geometric
axis, which can be turned at an angle against a spring force from a base position
up to a stop.
2. Slicer according to claim 1, characterised in that the turning ring (15) can be turned from the base position in two directions of rotation
against contact members of switches (16, 19) and the turning ring (15) is automatically
re-setting at least in one direction of rotation and interrupts the cutting process
after releasing the turned turning ring at the ending of the running cutting cycle
and, in the other direction of rotation, latches, after a predetermined angle of rotation,
in a switching position of the switch (19), in which the sliced product carriage (2)
works in continuous operation or the programme controller ends the cutting process
after a set number of slices.
3. Slicer according to claim 1, characterised in that the turning knob (14) in addition to being rotatable, can be displaced from a base
position against a spring force in the axial direction and runs, as a push button,
at the end of the axial displacement path against contact members to activate the
cutting cycles.
4. Slicer according to claim 3, characterised in that the turning knob (14) is configured so that it may be both pushed in and pulled out
in the axial direction starting from a base position, wherein a resetting spring is
provided in one direction and, in the other direction, at the end of the displacement
path, a latching device, for example a ball catch, is provided opposite a recess.
1. Trancheuse pour la charcuterie, le fromage ou similaires, avec une lame circulaire
(3) commandée par un moteur couteau, une plaque réglable de butée (11) et avec un
chariot de produit à trancher déplaçable de façon électromotrice, exécutant les mouvements
de course et de va-et-vient des cycles d'un processus de coupe, et qui présente un
dispositif de tension et d'avance, et, de préférence, avec une commande à programme
pour la commande d'une série de cycles de coupe et pour l'activation d'un éventuel
système de dépose, dans laquelle un bouton tournant pour le réglage de l'épaisseur
de coupe, et un interrupteur pour allumer et éteindre un mécanisme d'actionnement
ou un embrayage pour le chariot de produit à trancher, sont regroupés dans une tête
de commande (12) pouvant être actionnée d'une main, et l'interrupteur est réalisé
sous la forme d'un poussoir revenant à l'état initial par la force d'un ressort, caractérisée en ce que l'interrupteur présente un anneau tournant (15) adjacent sur un même axe géométrique
au niveau du bouton tournant (14), qui est susceptible de rotation angulaire à partir
d'une position initiale jusqu'à une butée, en s'opposant à la force d'un ressort.
2. Trancheuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'anneau tournant (15) est susceptible de rotation à partir de la position initiale
dans deux sens de rotation contre des pièces de contact d'interrupteurs (16, 19),
et l'anneau tournant (15) est à retour automatique au moins dans un sens de rotation,
et interrompt le processus de coupe après libération de l'anneau tournant tourné avec
l'achèvement du cycle courant de coupe, et s'enclenche dans l'autre sens de rotation
après un angle prédéfini de rotation dans une position de contact de l'interrupteur
(19), dans laquelle le chariot de produit à trancher (2) fonctionne en fonctionnement
normal, ou la commande à programme termine le processus de coupe après un nombre déterminé
de coupes.
3. Trancheuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bouton tournant (14) est déplaçable, en plus de la faculté de rotation, à partir
d'une position initiale, en s'opposant à la force d'un ressort, dans une direction
axiale, et bute en tant que poussoir, à l'extrémité du chemin axial de déplacement,
contre des pièces de contact pour l'activation du cycle de coupe.
4. Trancheuse selon la revendication 3, caractérisée en ce que le bouton tournant (14) est réalisé aussi bien enfichable qu'extractible en direction
axiale à partir d'une position initiale, et dans laquelle on a prévu, dans une direction,
un ressort revenant à l'état initial et, dans l'autre direction, à l'extrémité du
chemin de déplacement, un dispositif d'encliquetage, par exemple une butée à billes,
face à un évidement.