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EP 1 528 028 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 16.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bremse für einen Aufzug
Brake for an elevator
Frein pour ascenseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
27.10.2003 EP 03405767
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.2005 Patentblatt 2005/18 |
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Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Daniel
1867 Ollon/VD (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 106 595 US-E- R E36 034
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US-A- 5 014 828
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bremse für einen Aufzug, die aus zwei Bremshälften besteht,
wobei je Bremshälfte eine Druckfeder zur Aktivierung der Bremse und ein Aktuator zur
Lüftung der Bremse vorgesehen ist und wobei Druckfeder und Aktuator auf mindestens
einen aktiven Bremsbelag einwirken, der bei deaktiviertem Aktuator an einer Bremsfläche
eine Bremskraft erzeugt und die Bremse senkrecht zur Bremsfläche schwimmend gelagert
ist.
[0002] Aus der
Patentschrift DE 41 06 595 ist eine Bremsvorrichtung für einen mittels Linearmotor antreibbaren Förderkorb bekannt
geworden, wobei Kraftmessdosen ein Signal zur Lüftung erzeugen. Am Förderkorb angeordnete
Bremsen umfassen die im Förderschacht angeordneten Führungsschienen, wobei je Führungsschiene
eine Bremse vorgesehen ist. Je Schenkelseite der Führungsschiene weist die Bremse
eine Bremsbacke auf. Je Bremsbacke erzeugen Betätigungsglieder mittels der Bremsbacke
auf der Führungsschiene Bremskräfte, wobei die Wirkung einer Feder die Bremse aktiviert
und ein hydraulischer Zylinder der Federkraft entgegenwirkt und die Bremse lüftet.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass die Bremse bei Normalbetrieb
und bei Ausfall einer Bremshälfte unterschiedliche Bremsmomente erzeugt. Bei der bekannten
Bremse erzeugt eine Bremshälfte das notwendige Bremsmoment, bzw. beide Bremshälften
zusammen erzeugen das doppelte Bremsmoment, was bei Normalbetrieb zum Rutschen der
Seile auf der Treibscheibe führen kann. Bei einem Stahlseil werden dadurch die Litzen
und bei einem Kunstfaserseil wird der Mantel zu sehr beansprucht bzw. übermässig abgenutzt.
[0004] Aus der Schrift
JP 04133988 ist ein Aufzugsantrieb mit einer Scheibenbremse bekannt geworden, deren Bremssattel
schwimmend gelagert ist. Die Bremse wird mittels einer Druckfeder betätigt und mittels
eines entgegen der Druckfeder wirkenden Aktuators gelüftet. Bei gelüfteter Bremse
wird der Bremssattel mittels einer weiteren Druckfeder in die Ausgangslage bewegt.
[0005] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass bei Federbruch oder bei
Wegfall eines Bremsbelages die Bremse versagt.
[0006] Aus der Schrift
US 4 638 894 ist eine Scheibenbremse bekannt geworden, deren Bremsgehäuse schwimmend gelagert
ist, wobei sich das Aktuatoren und Bremsbeläge tragende Bremsgehäuse in einer Richtung
parallel zur Bremsscheibenachse bewegen kann.
[0007] Aus der Schrift
JP 08240231 ist eine Scheibenbremse bekannt geworden, deren Bremsgehäuse sich entlang von Führungsstangen
linear und in einer Richtung parallel zur Bremsscheibenachse bewegen kann, wobei Aktuatoren
und Bremsbeläge das Bremsgehäuse gegenüber der Bremsscheibe zentrieren.
[0008] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine
Bremse zu schaffen, die betriebstechnisch wie auch sicherheitstechnisch optimierte
Eigenschaften aufweist.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0010] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass das notwendige Bremsmoment eingehalten wird und dass die für Aufzugsantriebe
notwendige, zweifache Redundanz trotzdem gewährleistet ist. Die Redundanz bleibt erhalten
auch bei Federbruch oder bei Wegfall eines Bremsbelages. Die aus zwei unabhängigen
Hälften bestehende Bremse erzeugt das für den Normalbetrieb notwendige Bremsmoment.
Bei Ausfall einer Bremshälfte erzeugt die erfindungsgemässe Bremse trotzdem das notwendige
Bremsmoment. Im Störfall werden die Passagiere weniger grossen Belastungen ausgesetzt
und der Aufzug mechanisch weniger beansprucht. Mit der sanfteren Verzögerung werden
auch ungewollte Auslöser der Fangvorrichtung aufgrund der Massenträgheit des Begrenzerseils
vermieden. Bei Notstopp entstehen insbesondere bei Aufzugsanlagen mit grossen Traktionsreserven
keine übermässigen Verzögerungen, was wiederum die Mechanik schont und ein Rutschen
der Seile auf der Treibscheibe vermeidet. Die vom Impulsgenerator der Motorwelle abgeleitete
Kabinenposition bleibt für die Steuerung korrekt erhalten.
[0011] Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
[0012] Es zeigen:
Fig. 1
eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Bremse bei Normalbetrieb,
Fig. 2
eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Bremse bei einem Federbruch der
einen Bremshälfte,
Fig. 3
eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Bremse,
Fig. 4
einen Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 3 und
Fig. 5
eine Draufsicht der erfindungsgemässen Bremse.
[0013] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Bremse 1 bei Normalbetrieb.
Die Bremse 1 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Gehäuse 2, wobei ein Schenkel
des Us einer Bremshälfte 3 entspricht. Die Bremshälften 3 sind identisch aufgebaut.
Je Bremshälfte 3 ist mindestens ein aktiver Bremsbelag 4 und mindestens ein zusätzlicher
bzw. passiver Bremsbelag 5 vorgesehen. In einer weiteren Ausführungsvariante kann
der zusätzliche Bremsbelag 5 wie weiter unten erläutert weggelassen werden. Der zusätzliche
bzw. passive Bremsbelag 5 ist an der Schenkelinnenseite des Gehäuses 2 angeordnet.
Der aktive Bremsbelag 4 wird von einer Federkraft einer Druckfeder 6 beaufschlagt.
Nicht dargestellt ist ein weiter unten erwähnter Aktuator, der im aktivierten Zustand
der Federkraft entgegenwirkt. Das Gehäuse 2 ist an einer ersten Achse 7 schwimmend
gelagert.
[0014] Bei Normalbetrieb wirken die aktiven Bremsbeläge 4 auf eine als Bremsfläche 8 dienende
Bremsscheibe 8' ein, die Teil einer Treibscheibe 9 ist. In Seilrillen 10 der um eine
zweite Achse 11 rotierenden Treibscheibe 9 geführte Seile 12 bewegen eine nicht dargestellte
Aufzugskabine bzw. ein nicht dargestelltes Gegengewicht eines Aufzuges.
[0015] Die erfindungsgemässe Bremse 1 kann auch an der Aufzugskabine oder am Gegengewicht
angeordnet sein, wobei als Bremsfläche beispielsweise der freie Schenkel einer Führungsschiene
dient.
[0016] Die Bremse 1 ist selbstzentrierend und kann sich dank der schwimmenden Lagerung an
der ersten Achse 7 um eine mit einem Punkt symbolisierte Mittellage 13 bewegen. Die
mögliche Bewegungsrichtung der Bremse 1 ist mit einem Pfeil P1 bzw. mit einem Pfeil
P2 symbolisiert.
[0017] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Bremse 1 bei Ausfall
der einen Bremshälfte 3. Mit beispielsweise gebrochener Druckfeder 6 oder Wegfall
des aktiven Bremsbelages 4 wird die eine Bremshälfte 3 wirkungslos. Die Federkraft
der Druckfeder 6 der anderen Bremshälfte 3 bewegt das Gehäuse 2 in die mit dem Pfeil
P1 symbolisierte Richtung, wobei der passive Bremsbelag 5 der einen Bremshälfte 3
an der Bremsscheibe 8' zum Anliegen kommt. Die Ausgangslage der Bremse 1 ist mit unterbrochener
Linie dargestellt. Wie weiter unten erläutert, bleibt die Bremskraft bei Normalbetrieb
auch bei Ausfall einer Bremshälfte 3 erhalten.
[0018] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht bzw. eine Bremshälfte 3 der erfindungsgemässen Bremse
1. Der aktive Bremsbelag 4 ist mittig angeordnet, je Bremsbelagseite ist ein zusätzlicher
bzw. passiver, am Gehäuse 2 angeordneter Bremsbelag 5 vorgesehen.
[0019] In Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 3 gezeigt. Die erste Achse
7 der Bremse 1 ist an einer Konsole 14 der Antriebseinheit oder der Aufzugskabine
oder des Gegengewichtes angeordnet. Die Bremse 1 ist in gelüftetem Zustand gezeigt
und ist schwimmend gelagert, wobei sie sich entlang der ersten Achse 7 bewegen kann.
Die Druckfeder 6 stützt sich einenends am Gehäuse 2 ab und anderenends an einer Ankerplatte
15 eines Bremsmagneten 16. Bremsmagnet 16 und Ankerplatte 15 bilden den oben erwähnten
Aktuator. Im gezeigten Zustand ist die Bremse 1 gelüftet, wobei der Bremsmagnet 16
aktiviert und die den aktiven Bremsbelag 4 tragende Ankerplatte 15 angezogen ist und
wobei die Kraft des Bremsmagneten 16 der Federkraft der Druckfeder 6 entgegenwirkt.
Bei deaktiviertem Bremsmagnet 16 presst die Druckfeder 6 die Ankerplatte 15 mit dem
aktiven Bremsbelag 4 gegen die Bremsscheibe 8', wobei der aktive Bremsbelag 4 die
notwendige Bremskraft erzeugt. Falls beide Bremshälften 3 gleich arbeiten, positioniert
sich die Bremse 1 in der Mittellage 13. Bei ungleich arbeitenden Bremshälften 3 verschiebt
sich die Bremse 1 dank der schwimmenden Lagerung an der ersten Achse 7 in der einen
oder anderen Richtung P1,P2.
[0020] Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemässen Bremse 1, wobei die eine Bremshälfte
3 aufgeschnitten ist. Die Bremse 1 ist gelüftet gezeigt. Bei Ausfall einer Bremshälfte
3 wirken die beiden zusätzlichen bzw. passiven Bremsbeläge 5 anstelle des aktiven
Bremsbelages 4.
[0021] In einer weiteren Ausführungsvariante kann der zusätzliche Bremsbelag 5 weggelassen
werden. Bei Federbruch wirkt in diesem Fall der aktive Bremsbelag 4 als zusätzlicher
Bremsbelag, der dann an einem Anschlag 2.1 wie in Fig. 1 und Fig. 2 symbolisch gezeigt
ansteht. Wie in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigt, wirkt der Bremsmagnet 16 als Anschlag.
Diese Bremsvariante hat bei Federbruch Redundanz und arbeitet weiterhin mit dem notwendigen
Bremsmoment. Falls die gesamte Bremshälfte 3 ausfällt, beispielsweise bei Wegfall
des aktiven Bremsbelages 4, versagt die Bremse 1.
[0022] Die Bremse 1 kann beispielsweise auch an der Aufzugskabine oder am Gegengewicht angeordnet
sein und beispielsweise auf den freien Schenkel einer Führungsschiene einwirken. In
diesem Fall nimmt der freie Schenkel der Führungsschiene den Platz der Bremsscheibe
8' ein. Die Bremsbeläge liegen dann an gegenüberliegenden Flanken der Führungsschiene
an, wie in
EP 0 648 703 B1 ausführlich beschrieben.
[0023] Das Bremsmoment bei Normalbetrieb berechnet sich nach folgender Formel:
Mn: Bremsmoment bei Normalbetrieb
Fn: Auf den aktiven Bremsbelag 4 wirkende Bremskraft (Druckfeder 6)
µ: Reibungskoeffizient zwischen aktivem Bremsbelag 4 und Bremsscheibe 8'
r: Mittlerer Abstand der Bremse 1 vom Mittelpunkt der zweiten Achse 11
[0024] Das Bremsmoment bei Ausfall einer Bremshälfte 3 berechnet sich nach folgender Formel:
Mf: Bremsmoment bei Ausfall einer Bremshälfte 3
Fn: Auf den aktiven Bremsbelag 4 wirkende Bremskraft (Druckfeder 6)
Fp: Auf den zusätzlichen bzw. passiven Bremsbelag 5 wirkende Bremskraft (Druckfeder
6)
µ: Reibungskoeffizient zwischen aktivem/passivem Bremsbelag 4/5 und Bremsscheibe 8'
r: Mittlerer Abstand der Bremse 1 vom Mittelpunkt der zweiten Achse 11
[0025] Mit F
n = F
p wird M
n = M
f
[0026] Das Bremsmoment der Bremse bleibt somit bei Normalbetrieb und bei Ausfall einer Bremshälfte
3 gleich, vorausgesetzt r bleibt konstant und die Reibung an der Achse 7 ist zu vernachlässigen.
1. Bremse (1) für einen Aufzug, die aus zwei Bremshälften (3) besteht, wobei je Bremshälfte
(3) eine Druckfeder (6) zur Aktivierung der Bremse (1) und ein Aktuator (15,16) zur
Lüftung der Bremse (1) vorgesehen ist und wobei Druckfeder (6) und Aktuator auf mindestens
einen aktiven Bremsbelag (4) einwirken, der bei deaktiviertem Aktuator (15,16) an
einer Bremsfläche (8) eine Bremskraft erzeugt und die Bremse (1) senkrecht zur Bremsfläche
(8) schwimmend gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass je Bremshälfte (3) mindestens ein zusätzlicher passiver Bremsbelag (5) vorgesehen
ist, der bei Ausfall einer Bremshälfte (3) anstelle des aktiven Bremsbelages (4) der
ausgefallenen Bremshälfte (3) wirkt.
2. Bremse nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einseitigem Ausfall der Bremse (1) auf der betroffenen Bremshälfte (3) ein passiv
wirkender Bremsbelag (4,5) vorgesehen ist, der durch die Druckfeder (6) der anderen
Bremshälfte (3) an die Bremsfläche (8) andrückbar ist.
3. Bremse nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass Bremsbelagträger (15) im unbetätigtem Zustand an einem Anschlag (2.1,16) anliegen
und der zugehörige Bremsbelag (4) damit den passiven Bremsbelag bildet.
4. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass je Bremshälfte (3) ein zusätzlicher passiver Bremsbelag (5) vorgesehen ist.
5. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aktuator ein Bremsmagnet (16) mit einer Ankerplatte (15) ist, wobei der aktive
Bremsbelag (4) an der Ankerplatte (15) angeordnet ist.
6. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremse (1) an der Antriebseinheit angeordnet ist.
7. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremse (1) an der Aufzugskabine oder am Gegengewicht angeordnet ist.
8. Bremse nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsschienen eines Aufzuges als Bremsfläche (8) dienen.
1. Brake (1) for a lift, which brake consists of two brake halves (3), wherein a compression
spring (6) for activation of the brake (1) and an actuator (15, 16) for release of
the brake (1) are provided for each brake half (3) and wherein compression spring
(6) and actuator act on at least one active brake lining (4), which produces a braking
force at a brake surface (8) when the actuator (15, 16) is deactivated, and the brake
(1) is mounted to be floating perpendicularly to the brake surface (8), characterised in that at least one additional passive brake lining (5) is provided for each brake half
(3) and in the case of failure of a brake half (3) acts instead of the active brake
lining (4) of the failed brake half (3).
2. Brake according to claim 1, characterised in that in the case of failure of the brake (1) at one side a passively acting brake lining
(4, 5) is provided at the brake half (3) concerned and can be pressed against the
brake surface (8) by the compression spring (6) of the other brake half (3).
3. Brake according to one of claims 1 and 2, characterised in that brake lining carriers (15) in non-actuated state bear against an abutment (2.1, 16)
and the associated brake lining (4) forms therewith the passive brake lining.
4. Brake according to one of the preceding claims, characterised in that an additional passive brake lining (5) is provided for each brake half (3).
5. Brake according to one of the preceding claims, characterised in that the actuator is a brake magnet (16) with an armature plate (15), wherein the active
brake lining (4) is arranged at the armature plate (15).
6. Brake according to one of the preceding claims, characterised in that the brake (1) is arranged at the drive unit.
7. Brake according to one of the preceding claims, characterised in that the brake (1) is arranged at the lift cage or at the counterweight.
8. Brake according to claim 8, characterised in that the guide rails of a lift serve as brake surface (8).
1. Frein (1) pour un ascenseur, qui se compose de deux moitiés de frein (3), étant précisé
qu'il est prévu pour chaque moitié de frein (3) un ressort de compression (6) pour
activer le frein (1) et un actionneur (15, 16) pour desserrer le frein (1), que le
ressort de compression (6) et l'actionneur agissent sur au moins une garniture de
frein active (4) qui, lorsque l'actionneur (15, 16) est désactivé, produit sur une
surface de frein (8) une force de freinage, et que le frein (1) est monté de manière
flottante perpendiculairement à la surface de frein (8),
caractérisé en ce qu'il est prévu pour chaque moitié de frein (3) au moins une garniture de frein passive
supplémentaire (5) qui, en cas de défaillance d'une moitié de frein (3), agit à la
place de la garniture de frein active (4) de la moitié de frein (3) défaillante.
2. Frein selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le cas d'une défaillance unilatérale du frein (1) sur la moitié de frein (3)
concernée il est prévu une garniture de frein à action passive (4, 5) qui est apte
à être pressée par le ressort de compression (6) de l'autre moitié de frein (3) contre
la surface de frein (8).
3. Frein selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que des supports de garniture de frein (15), en position non actionnée, sont appliqués
contre une butée (2.1, 16) et la garniture de frein correspondante (4) forme ainsi
la garniture de frein passive.
4. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu pour chaque moitié de frein (3) une garniture de frein passive supplémentaire
(5).
5. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur est un aimant frein (16) avec une plaque d'induit (15), la garniture
de frein active (4) étant disposée sur la plaque d'induit (15).
6. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le frein (1) est disposé sur l'unité d'entraînement.
7. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le frein (1) est disposé sur la cabine d'ascenseur ou sur le contrepoids.
8. Frein selon la revendication 8, caractérisé en ce que les rails de guidage d'un ascenseur servent de surface de freinage (8).
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