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EP 1 528 260 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
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Anmeldetag: 31.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Radialgebläse
Radial fan
Ventilateur radial
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.2005 Patentblatt 2005/18 |
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Patentinhaber: |
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- PUNKER GmbH & CO.
24340 Eckernförde (DE)
- ACC Germany GmbH
26133 Oldenburg (DE)
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Erfinder: |
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- Claussen, Ernst
24888 Steinfeld (DE)
- Lindig, Christian
26188 Edewecht (DE)
- Mandel, Detlef
26419 Schortens/Grafschaft (DE)
- Peetz, Joachim
24358 Ascheffel (DE)
- Wegner, Gerd
24340 Eckernförde (DE)
- Xia, Yingan Dr.
24354 Rieseby (DE)
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Vertreter: Vetter, Hans |
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Patentanwälte,
Magenbauer & Kollegen,
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 522 953 DE-A- 19 721 367 US-B1- 6 468 034
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DE-A- 10 045 942 US-A1- 2003 086 242
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Radialgebläse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
[0002] Ein aus der
EP-A-0 522 953 bekanntes derartiges Radialgebläse besitzt eine mit einer Wellendurchführung für
die Antriebswelle des Laufrads versehene Seitenwandung für das Gebläsegehäuse. Diese
Seitenwandung muss sowohl mit dem Gebläsegehäuse, wie auch mit dem Motorgehäuse verbunden
werden, was zu einer arbeitsaufwendigen und komplizierten Montage führt.
[0003] Weitere Radialgebläse sind generell beispielsweise aus der
EP 1002957 A1, der
EP 1002958 A2, der
EP 1022469 A1 oder der
EP 1022470 A1 bekannt und weisen hervorragende Eigenschaften hinsichtlich des erzielten Arbeitsdrucks,
des Wirkungsgrads und der Gebläseleistung auf. Auf Einzelheiten der Montage von Antriebsmotor
und Gebläsegehäuse wird dort nicht näher eingegangen.
[0004] Die Antriebswelle für das Laufrad muss mit einem Antriebsmotor verbunden werden,
der wiederum mit dem Gehäuse des Radialgebläses direkt oder indirekt verbunden werden
muss. Dies gibt zum einen eine großvolumige Anordnung, und es sind zum anderen zwei
Gehäuse erforderlich, nämlich das Gebläsegehäuse und das Motorgehäuse.
[0005] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine kompaktere Motor-Gebläse-Anordnung
zu schaffen, die schnell und einfach montiert werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Radialgebläse mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Hierdurch wird nicht nur eine kleinvolumige kompakte Gesamtanordnung von Motor und
Gebläse erzielt, die schnell und einfach montiert werden kann, sondern es entfallen
auch ansonsten erforderliche Kopplungs- und Verbindungsglieder zwischen Motor und
Gebläse. Neben dem Gebläsegehäuse mit dem einstückig angeformten ersten Gehäuseteil
des Motorgehäuses muss dieses dann lediglich noch nach dem Einsetzen von Rotor und
Wicklungen abgeschlossen werden. Hierzu wird nur noch ein sehr kleines deckel- oder
topfartiges zweites Gehäuseteil benötigt, das mit dem ersten Gehäuseteil verbindbar,
insbesondere verschraubbar ist, und die andere Lagerseite des Rotors bildet.
[0008] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Radialgebläses möglich.
[0009] In einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung ist an der mit dem ersten Gehäuseteil
des Motorgehäuses versehenen Seitenwandung neben dem Motorgehäuse ein Gehäuse oder
ein topfartiges Gehäuseelement für eine elektronische Steuereinrichtung des Antriebsmotors
angeordnet. Diese ist dadurch geschützt in kompakter Weise unmittelbar neben dem Motorgehäuse
angeordnet. Dabei ist die elektronische Steuereinrichtung zweckmäßigerweise an dieser
Seitenwandung befestigt, wobei bevorzugt an der Seitenwandung auch wenigstens ein
Kühlelement für die elektronische Steuereinrichtung angeformt sein kann. Die Seitenwandung
dient dadurch zusätzlich zur Kühlung der elektronischen Steuereinrichtung.
[0010] In vorteilhafter Weise ist das Gebläse als sogenanntes HG-Gebläse ausgebildet, bei
dem eine an einer der Seitenwandungen angeordnete Trennwand in das topfartige Laufrad
eingreift und dessen Innenraum in einen ersten und einen zweiten Saugraum unterteilt.
Dem ersten Saugraum ist eine Ansaugöffnung für Außenluft zugeordnet, und der zweite
Saugraum ist dem direkt entlang des Schaufelkranzes verlaufenden Umfangswandbereich
zugewandt. Die an einer der Seitenwandungen, insbesondere an der mit der Ansaugöffnung
versehenen Seitenwandung, angeordnete Trennwand ist bevorzugt mit dieser Seitenwandung
verrastbar, was ebenfalls zur schnellen und einfachen Montage der Gesamtanordnung
beiträgt.
[0011] Der erste Saugraum besitzt bei einer solchen Ausbildung als HG-Gebläse einen Unterdruckbereich,
der in einer Ausbildung als Gasbrenner vorteilhaft dazu eingesetzt werden kann, dass
neben der Ansaugöffnung im Unterdruckbereich des ersten Saugraums eine Zuführöffnung
zur direkten Brenngaszuführung angeordnet ist.
[0012] Bei für Gasbrenner eingesetzten Radialgebläsen ist es weiterhin erforderlich, dass
das Brenngas nicht in unerwünschter Weise an nicht vorgesehenen Stellen aus dem Gebläsegehäuse
entweichen kann. Eine kritische Stelle ist dabei die Wellendurchführung für die Antriebswelle
des Laufrads. Um hier ein Entweichen des Brenngases, selbst in kleinen Mengen, zu
verhindern, ist in vorteilhafter Weise eine Abdichtungsvorrichtung an der Wellendurchführung
vorgesehen, wobei sich zur Absaugung von durch die Abdichtungsvorrichtung gelangenden
Gas-Restmengen eine Absaugleitung bis in den Unterdruckbereich des ersten Saugraumes
erstreckt. Deren Mündung ist vorzugsweise neben der Ansaugöffnung des ersten Saugraums
angeordnet, wo automatisch ein Unterdruck herrscht. Dieser Unterdruckbereich gewährleistet
die Absaugung eventuell durch die Abdichtungsvorrichtung gelangender Gas-Restmengen
mit Hilfe der Absaugleitung.
[0013] Die Absaugleitung ist zweckmäßigerweise wenigstens teilweise in oder an der Gehäusewandung
integriert, um separate Leitungen zu vermeiden, die nicht nur optisch störend wären,
sondern auch häufig Ursache von Störungen sind. Diese Absaugleitung ist vorzugsweise
mit einer Druckmessleitung verbunden, um den Unterdruck und damit die sichere Funktion
überprüfen zu können.
[0014] Die Abdichtungsvorrichtung ist bevorzugt als wenigstens einstufige Labyrinthdichtung
ausgebildet. In einer besonders günstigen konstruktiven Ausgestaltung ist dabei ein
Labyrinth-Dichtungskörper im Bereich der Wellendurchführung an der Antriebswelle fixiert
und zwischen zwei gehäusefesten Gegenstücken unter Bildung einer Labyrinth-Spaltanordnung
entlang seiner Außenfläche angeordnet. An dem vom Gehäuse-Innern entfernten Endbereich
der Labyrinth-Spaltanordnung ist eine mit der Absaugleitung verbundene Absaugkammer
angeordnet, von der aus eventuell durch die Labyrinthdichtung gelangendes Brenngas
abgesaugt und in den ersten Saugraum rückgeführt werden kann. Wenigstens eines der
gehäusefesten Gegenstücke ist zweckmäßigerweise in einer entsprechenden Gehäuseausnehmung
fixiert, insbesondere verrastet. Dies erlaubt eine schnelle und einfache Montage.
[0015] Die Wellendurchführung einerseits und die Mündung der Absaugleitung sind vorzugsweise
an verschiedenen Seiten der Wandungen angeordnet, wobei sich die Absaugleitung dann
über die Umfangswandung in oder an dieser erstreckt. Beim Zusammenbau werden dann
automatisch die erforderlichen Leitungsverbindungen hergestellt.
[0016] In einer bevorzugten konstruktiven Ausgestaltung bilden die Umfangswandung und eine
der Seitenwandungen ein einstückiges Gehäusehauptteil, das mit der deckelartig ausgebildeten
anderen Seitenwandung verbindbar, insbesondere verschraubbar ist. Dabei ist die Wellendurchführung
für die Antriebswelle bevorzugt am Gehäusehauptteil angeordnet, sodass auch bei der
Montage das Laufrad im Gehäusehauptteil montiert wird und dieses dann lediglich noch
durch die deckelartige Seitenwandung verschlossen werden muss.
[0017] Für optimale Gebläseeigenschaften ist es erforderlich, dass der Radialspalt zwischen
dem Laufrad und dem direkt entlang dieses Laufrads verlaufenden Umfangswandbereich
des Gebläsegehäuses möglichst klein ist. Um dieses zu erreichen, besitzt dieser Umfangswandbereich
bevorzugt innen eine Aufnahme für ein Kunststoffwandteil, das einen kleinstmöglichen
Radialspalt gewährleistet und bevorzugt aus einem antistatischen Kunststoff besteht,
um eine Gefährdung durch Funkenbildung in diesem Bereich zwischen dem Laufrad und
dem metallischen Gebläsegehäuse zu verhindern.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Gehäusehauptteils eines Radialgebläses bei abgenommener
Seitenwandung,
- Fig. 2
- die Innenseite der abgenommenen Seitenwandung, die zusammen mit dem Gehäusehauptteil
gemäß Fig. 1 das Gebläsegehäuse bildet,
- Fig. 3
- ein an die Seitenwandung gemäß Fig. 2 außen angeformtes Unterdruck-Leitungselement,
- Fig. 4
- das in Fig. 1 dargestellte Gehäusehauptteil in einer perspektivischen Ansicht der
Antriebsseite,
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung des Seitenwandbereichs des Gehäusehauptteils mit anmontiertem
Antriebsmotor und Elektronikgehäuse und
- Fig. 6
- eine perspektivische Gesamtansicht des Radialgebläses.
[0019] Das in den Figuren als Ausführungsbeispiel dargestellte Radialgebläse besitzt ein
schneckenartiges Gehäuse, das insbesondere gemäß den Fig. 1, 2 und 4 aus einem Gehäusehauptteil
10 und einer deckelartigen, das Gehäusehauptteil 10 abschließenden Seitenwandung 11
besteht. Das Gehäusehauptteil 10 selbst besteht ebenfalls aus einer Seitenwandung
12 und einer einstückig daran angeformten Umfangswandung 13. Ein mit einem Schaufelkranz
14 versehenes Laufrad 15 ist drehbar im Gehäusehauptteil 10 gelagert, wie dies noch
näher beschrieben wird.
[0020] Das Laufrad 15 ist so im Gehäusehauptteil 10 angeordnet, dass sein Schaufelkranz
14 sich bei der Drehung entlang eines teilkreisartig gekrümmten Umfangswandbereichs
16 in sehr kleinem Abstand von weniger als 1 mm bewegt. Ab dem bezüglich der Drehrichtung
A des Laufrads 15 hinteren Ende des Umfangswandbereichs 16 erweitert sich die Umfangswandung
13 unter Vergrößerung des radialen Abstands zur Drehachse des Laufrads 15 bis zu einem
Gebläseauslass 17 hin. Ein entgegen der Krümmungsrichtung des Umfangswandbereichs
16 gekrümmter Endbereich der Umfangswandung 13 verbindet den Umfangswandbereich 16
mit dem Gebläseauslass 17.
[0021] Die einen Abschlussdeckel für das Gehäusehauptteil 10 bildende Seitenwandung 11 besitzt
die äußere Kontur der Seitenwandung 12 des Gehäusehauptteils 10, wobei die beiden
Seitenwandungen 11, 12 im montierten Zustand parallel und durch die Breite der Umfangswandung
13 voneinander entfernt angeordnet sind. Der freie Randbereich der Umfangswandung
13 besitzt eine Nut 19 zum Einlegen einer Dichtung sowie an der Außenseite einstückig
angeformte Befestigungselemente 20, die zum Verschrauben mit entsprechenden Befestigungselementen
21 der Seitenwandung 11 dadurch zum Verschließen des Gehäuses dienen.
[0022] Die Innenseite der Seitenwandung 11 besitzt eine kreisringartige Vertiefung 22, in
die im montierten Zustand das Laufrad 15 eingreift. Dies ist beispielsweise in der
eingangs genannten
EP 1002958 A2 näher beschrieben. Dies gilt auch für die entsprechende Abdichtung des Laufrads 15
an der gegenüberliegenden Stirnseite, wo ebenfalls derartige labyrinthartige Abdichtungen
vorgesehen sind, die in der Zeichnung nicht erkennbar sind.
[0023] An der Innenseite der Seitenwandung 11 innerhalb der Vertiefung 22 ist eine Trennwand
23 fixiert, beispielsweise durch Schrauben oder Rastelemente 24, die bei der Montage
in die Seitenwandung 11 einrasten. Im montierten Zustand erstreckt sich diese Trennwand
23 ins Innere des topfartigen Laufrads 15 und unterteilt dessen Innenraum in einen
ersten Saugraum V1 und einen zweiten Saugraum V2. Zur Verdeutlichung ist diese Trennwand
23 in Fig. 1 im Inneren des Laufrads 15 dargestellt, obwohl sie tatsächlich an der
Seitenwandung 11 fixiert ist. Der Saugraum V2 ist dem einen geringen Spaltabstand
zum Laufrad 15 besitzenden Umfangswandbereich 16 zugewandt. In Fig. 2 sind die stirnseitigen,
an der Seitenwandung 11 endenden Begrenzungsflächen der beiden Saugräume V1 und V2
ebenfalls mit V1 und V2 bezeichnet.
[0024] Bei rotierendem Laufrad 15 in der Drehrichtung A wirkt das Laufrad 15 im Bereich
des ersten Saugraums V1 als Radialgebläse. Außenluft wird durch eine Luftansaugöffnung
25 an der Seitenwandung 11 in den ersten Saugraum V1 gesaugt und über den Umfangsbereich
des ersten Saugraums V1 durch den Schaufelkranz 14 radial nach außen beschleunigt.
Dieser beschleunigte Luftstrom teilt sich außen in einen ersten Arbeitsstrom und einen
zweiten Arbeitsstrom. Der erste Arbeitsstrom gelangt wieder in den ersten Saugraum
V1 zurück und wird durch die Radialgebläsewirkung erneut nach außen hin beschleunigt,
wobei ein wesentlicher Teil dieses Arbeitsstroms am entgegengesetzten Ende des ersten
Saugraums V1 in den Spiralerweiterungsbereich gelangt. Im Bereich des zweiten Saugraums
V2 ist das Laufrad an seinen beiden axialen Stirnseiten durch die Seitenwandung 11,
12 dicht abgeschlossen. Zum Innenraum hin bildet die Trennwand 23 einen dichten Abschluss,
und an dem der Trennwand 23 gegenüberliegenden Umfangswandbereich 16 erfolgt durch
den geringen Abstandspalt ebenfalls eine Abdichtung. Das Laufrad arbeitet daher im
Bereich des zweiten Saugraums V2 ausschließlich als Querstromgebläse, welches den
Arbeitsstrom im Bereich des Gebläseauslasses 17 ansaugt, verdichtet und in den Spiralerweiterungsbereich
bzw. Diffusor wieder ausbläst. Das Radialgebläse arbeitet somit zum Teil als zweistufiges
Gebläse mit einer durch den ersten Saugraum V1 gebildeten, als Radialgebläse arbeitenden
Stufe und einer durch den zweiten Saugraum V2 gebildeten, als Querstromgebläse arbeitenden
Stufe. Diese Wirkungsweise ist im eingangs genannten Stand der Technik noch näher
beschrieben.
[0025] Eine teilring- oder schaufelartig ausgebildete Injektorwandung 26 umgreift den in
Strömungsrichtung gesehen hinteren Bereich der Luftansaugöffnung 25 und erstreckt
sich schräg zum ersten Arbeitsstrom hin gerichtet ins Innere des Saugraums V1. Bei
der beschriebenen Anordnung bildet sich neben der Luftansaugöffnung 25 aufgrund der
geschilderten Strömungsverhältnisse ein Unterdruckbereich aus, an dem eine Zuführöffnung
27 zur direkten Brenngaszuführung angeordnet ist, das heißt, eine Zuführungsleitung
für Brenngas mündet an dieser Zuführöffnung 27, wobei aufgrund des dort herrschenden
Unterdrucks keine weiteren Maßnahmen für die Zuführung des Brenngases erforderlich
sind.
[0026] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird der geringe Spaltabstand im Bereich der Umfangswandung
13 zum Laufrad 15 durch ein Kunststoffeinsatzteil 28 gebildet, das an dieser Stelle
in eine entsprechende Ausnehmung der Umfangswandung 13 eingesetzt ist. Dieses Kunststoffeinsatzteil
28 besteht aus antistatischem Kunststoff und kann als präzises Formteil hergestellt
werden. Im Gegensatz dazu besteht das Gehäuse aus Metall, beispielsweise aus Aluminium.
Für den Fall, dass ein mögliches Streifen des Laufrads an diesem Kunststoffeinsatzteil
28 kein Problem darstellen sollte oder wirksam verhindert werden kann, kann anstelle
des Kunststoffeinsatzteils 28 auch ein Metalleinsatzteil, beispielsweise ein Aluminiumeinsatzteil,
treten.
[0027] In Fig. 5 ist vom Gehäusehauptteil 10 lediglich die Seitenwandung 12 dargestellt,
während die Umfangswandung 13 abgeschnitten ist. An dieser Seitenwandung ist eine
Wellendurchführung 29 für die Antriebswelle 30 des Laufrads 15 angeordnet. In einer
entsprechenden Ausnehmung dieser Seitenwandung 12 ist hierzu eine Labyrinthdichtung
31 vorgesehen. Sie besteht im Wesentlichen aus einem Labyrinth-Dichtungskörper 32,
der drehfest mit der Antriebswelle 30 verbunden ist. Dieser Labyrinth-Dichtungskörper
32 ist zwischen zwei gehäusefesten Gegenstücken 33, 34 angeordnet, von denen zumindest
das dem Laufrad 15 zugewandte Gegenstück 33 an der Seitenwandung 12 fixiert ist, beispielsweise
durch Rastelemente, wie Rastbolzen, oder durch Schrauben. Das im Innenraum des Gebläsegehäuses
befindliche Gas kann nur über den sehr kleinen Spalt 35 zwischen dem sich drehenden
Labyrinth-Dichtungskörper 32 und den beiden Gegenstücken 33, 34 austreten und gelangt
in diesem Falle in eine am Ende des Spalts 35 angeordnete Absaugkammer 36. Durch geeignete
Gestaltung des Labyrinth-Dichtungskörpers 32 und der Gegenstücke 33, 34 kann so eine
ein- oder mehrstufige Labyrinthdichtung 31 gebildet werden, die als solche schon ein
Entweichen von Gas so gut wie verhindert. Zusätzlich ist jedoch diese Absaugkammer
36 mit dem Unterdruckbereich des ersten Saugraums V1 verbunden, sodass doch durch
den Spalt 35 in die Absaugkammer 36 gelangendes Gas wieder über diese Absaugleitung
37 ins Gehäuse-Innere zurückgesaugt und erneut einem Verbrennungsprozess nach Durchmischung
mit angesaugter Luft zugeführt wird.
[0028] Diese Absaugleitung 37 ist nur zum Teil aus den Figuren entnehmbar. Sie erstreckt
sich zunächst von der Absaugkammer 36 durch die Wandung der Seitenwandung 12 bis in
ein außen an dieser Seitenwandung 12 und an der Umfangswandung 13 angeformtes Leitungselement
38 hinein. Von diesem Leitungselement 38 aus erstreckt sich die Absaugleitung 37 in
die Wandung der deckelartigen Seitenwandung 11 hinein, an der ebenfalls ein entsprechendes
Leitungselement 39 angeformt ist. An dieser Seitenwandung 11 ist außen ein Verbindungselement
40 angeformt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist und von dem in Fig. 2 noch eine Messmündung
41 erkennbar ist. Die Absaugleitung 37 verläuft innerhalb dieses Verbindungselements
40 und verbindet den Einlass am Leitungselement 39 mit einer Mündung 42 im ersten
Saugraum V1, wohin in die Absaugkammer 36 eventuell gelangtes Gas rückgesaugt werden
kann.
[0029] Wie bereits erwähnt, besitzt das Verbindungselement 40 eine Messmündung 41, die über
ein Leitungsstück 43 mit der Absaugleitung 37 und damit mit dem Unterdruckbereich
des ersten Saugraums V1 verbunden ist. An diese Messmündung 41 können Messmittel für
den Unterdruck angeschlossen werden, die den gemessenen Unterdruck als Führungsgröße
für ein nicht dargestelltes Gasdruckregelventil zur Verfügung stellen können.
[0030] Anstelle einer einstückigen Anformung kann das Verbindungselement 40 prinzipiell
auch angeschraubt oder auf andere Weise an der Seitenwandung 11 befestigt sein.
[0031] Gemäß den Fig. 4 bis 6 ist an der Seitenwandung 12 des Gehäusehauptteils 10 an deren
Außenseite ein erstes Gehäuseteil 44 eines Motorgehäuses für einen elektrischen Antriebsmotor
45 einstückig angeformt. Dieses Gehäuseteil besteht aus vier an einem Umfangskreis
von der Seitenwandung 12 hochstehenden Wandteilen. Im Zentrum befinden sich die Wellendurchführung
29 und die Antriebswelle 30, wobei eine Lagerhalterung oder -aufnahme 46 für ein erstes
Rotorlager 47 einstückig an der Seitenwandung 12 angeformt ist. Dieses einstückig
angeformte erste Gehäuseteil 44 bildet zusammen mit einem deckel- oder topfartigen
zweiten Gehäuseteil 48 das Motorgehäuse für den Antriebsmotor 45. Gemäß Fig. 6 sind
die beiden Gehäuseteile 44, 48 mittels Halteschrauben 49 zusammengeschraubt und dienen
zur Aufnahme der Wicklung 50 sowie des Rotors 51 des Antriebsmotors. Dieser Rotor
51 besitzt eine Rotorwelle, die von der Antriebswelle 30 gebildet wird. Die Rotor-
bzw. Antriebswelle 30 ist einmal im ersten Rotorlager 47 und zum anderen in einem
zweiten Rotorlager 52 gelagert, das im deckelartigen zweiten Gehäuseteil 48 in einer
Lagerhalterung 53 angeordnet ist. Der Antriebsmotor 45 kann somit durch Anstecken
und Verbinden der beschriebenen Teile an das erste Gehäusehauptteil 10 gebildet werden,
wobei das Gehäusehauptteil 10 eine Lagerstelle und ein Teilgehäuse für den Antriebsmotor
bildet.
[0032] Neben dem Antriebsmotor 45 bzw. dem einstückig an die Seitenwandung 12 angeformten
Gehäuseteil 44 ist eine Kühlanordnung 54 für elektronische Bauteile einstückig an
der Seitenwandung 12 angeformt. An dieser Stelle ist gemäß Fig. 5 eine Leiterplattenanordnung
55 befestigt, im Ausführungsbeispiel angeschraubt, die eine elektronische Steuereinrichtung
oder einen Teil einer solchen für den elektrischen Antriebsmotor 45 bildet. Zum Halten
der Leiterplattenanordnung 55 sind Halteerhebungen 56 an der Seitenwandung 12 angeformt,
die zur Schraubbefestigung der Leiterplattenanordnung 55 dienen.
[0033] Ein haubenartiges Gehäuse 57 wird auf die Seitenwandung 12 geschraubt und nimmt dabei
die Leiterplattenanordnung 55 auf.
[0034] In Abweichung des dargestellten Ausführungsbeispiels könnte auch die Seitenwandung
12 mit dem angeformten Gehäuseteil 44 für den Antriebsmotor 45 als abschlussdeckelartige
Seitenwandung ausgebildet sein, während die Seitenwandung 11 gemäß Fig. 2 zusammen
mit der Umfangswandung 13 das Gehäusehauptteil 10 bildet. Auch beide Seitenwandungen
11, 12 könnten abschlussdeckelartig ausgebildet und an der Umfangswandung 13 angebracht,
beispielsweise angeschraubt sein.
1. Radialgebläse mit einem topfartigen Laufrad (15), das an seinem Umfang mit einem Schaufelkranz
(14) versehen ist, mit einem das Laufrad (15) aufnehmenden Gehäuse (10), das sich
ausgehend von einem teilkreisartig gekrümmten, direkt entlang des Schaufelkranzes
(14) verlaufenden Umfangswandbereich (16) der Umfangswandung (13) schneckenartig in
Drehrichtung (A) des Laufrads (15) radial zu einem Auslass (17) erweitert und zwei
die axialen Stirnseiten des Laufrads (15) abdeckende Seitenwandungen (11, 12) besitzt,
wobei eine der Seitenwandungen (12) eine Wellendurchführung (29) für die Antriebswelle
(30) des Laufrads (15) besitzt, und eine der beiden Lagerseiten des Rotors (51) eines
das Laufrad (15) antreibenden des Antriebsmotors (45) bildet und eine entsprechende
Rotorlageranordnung (46, 47) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Gehäuseteil (44) des Motorgehäuses des Antriebsmotors (45) einstückig
an die mit der Wellendurchführung (29) versehene Seitenwandung (12) angeformt ist,
wobei dieses erste Gehäuseteil (44) des Motorgehäuses aus der Stirnwandung und einem
Teilbereich der Umfangswandung besteht, der wenigstens zur teilweisen Aufnahme der
Wicklung (50) des Antriebsmotors (45) dient und ein deckel- oder topfartiges zweites
Gehäuseteil (48) mit diesem ersten Gehäuseteil (44) verbindbar ist, wobei dieses zweite
Gehäuseteil die andere Lagerseite des Rotors (51) bildet und eine entsprechende Rotorlageranordnung
(52, 53) aufweist.
2. Radialgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle des Rotors (51) gleichzeitig die Antriebswelle (30) ist.
3. Radialgebläse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der mit dem ersten Gehäuseteil (44) des Motorgehäuses versehenen Seitenwandung
(12) neben dem Motorgehäuse ein Gehäuse (57) oder ein topfartiges Gehäuseelement für
eine elektronische Steuereinrichtung (55) des Antriebsmotors (45) angeordnet ist.
4. Radialgebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (55) an dieser Seitenwandung befestigt (12) befestigt
ist, wobei an dieser vorzugsweise auch wenigstens ein Kühlelement (54) für die elektronische
Steuereinrichtung (55) angeformt ist.
5. Radialgebläse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine an einer der Seitenwandungen (11) angeordnete Trennwand (23) in das topfartige
Laufrad (15) eingreift und dessen Innenraum in einen ersten (V1) und einen zweiten
Saugraum (V2) unterteilt, und dass dem ersten Saugraum (V1) eine Ansaugöffnung (25)
für Außenluft zugeordnet ist und der zweite Saugraum (V2) dem direkt entlang des Schaufelkranzes
(14) verlaufenden Umfangswandbereich (16) zugewandt ist, wobei die Trennwand (23)
vorzugsweise mit dieser Seitenwandung (11) verrastbar ist.
6. Radialgebläse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Ausbildung als Gasbrenner neben der Ansaugöffnung (25) im Unterdruckbereich
des ersten Saugraums (V1) eine Zuführöffnung (27) zur direkten Brenngaszuführung angeordnet
ist.
7. Radialgebläse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Ausbildung als Gasbrenner eine Abdichtungsvorrichtung (31) für die Antriebswelle
(30) an der Wellendurchführung (29) vorgesehen ist, und dass sich zur Absaugung von
durch die Abdichtungsvorrichtung (31) gelangenden Gas-Restmengen eine Absaugleitung
(37) bis in den Unterdruckbereich des ersten Saugraums (V1) erstreckt, deren Mündung
vorzugsweise neben der Ansaugöffnung (25) angeordnet ist.
8. Radialgebläse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugleitung (37) wenigstens teilweise in oder an der Gehäusewandung integriert
und vorzugsweise mit einer Druckmessleitung (43) verbunden ist.
9. Radialgebläse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungsvorrichtung (31) als wenigstens einstufige Labyrinthdichtung ausgebildet
ist
10. Radialgebläse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Labyrinth-Dichtungskörper (32) im Bereich der Wellendurchführung (29) an der
Antriebswelle (30) fixiert ist und zwischen zwei gehäusefesten Gegenstücken (33, 34)
unter Bildung einer Labyrinth-Spaltanordnung (35) entlang seiner Außenfläche angeordnet
ist, und dass an dem vom Gehäuseinnern entfernten Endbereich der Labyrinth-Spaltanordnung
(35) eine mit der Absaugleitung (37) verbundene Absaugkammer (36) angeordnet ist.
11. Radialgebläse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der gehäusefesten Gegenstücke (33, 34) in einer entsprechenden Gehäuseausnehmung
fixiert, insbesondere verrastet ist.
12. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellendurchführung (29) und die Mündung (42) der Absaugleitung (37) an verschiedenen
Seitenwandungen (11, 12) angeordnet sind, und dass sich die Absaugleitung (37) über
die Umfangswandung (13) in oder an dieser erstreckt.
13. Radialgebläse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswandung (13) und eine der Seitenwandungen (12) ein einstückiges Gehäusehauptteil
(10) bilden, das mit der deckelartig ausgebildeten anderen Seitenwandung (11) verbindbar,
insbesondere verschraubbar ist, wobei die Wellendurchführung (29) für die Antriebswelle
(30) vorzugsweise am Gehäusehauptteil (10) angeordnet ist.
14. Radialgebläse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der entlang des Schaufelkranzes (14) verlaufende Umfangswandbereich (16) innen eine
Aufnahme für ein einen kleinstmöglichen Radialspalt zum Laufrad (15) hin gewährleistendes
Kunststoffwandteil (28) besitzt.
1. Centrifugal fan with a pot-like impeller (15), provided on its periphery with a blade
rim (14), with a housing (10) accommodating the impeller (15) which extends radially
in a screw-like manner in the direction of rotation (A) of the impeller (15) from
an arc-like curved peripheral wall section (16) of the peripheral wall (13) running
directly along the blade rim (14) to an outlet (17), and having two side walls (11,
12) covering the axial end faces of the impeller (15), wherein one of the side walls
(12) has a shaft bushing (29) for the drive shaft (30) of the impeller (15), and forms
one of the two bearing sides of the rotor (51) of a drive motor (45) driving the impeller
(15) and has a corresponding rotor bearing assembly (46, 47), characterised in that a first housing part (44) of the motor housing of the drive motor (45) is moulded
integrally to the side wall (12) provided with the shaft bushing (29), wherein this
first housing part (44) of the motor housing is comprised of the end wall and part
of the peripheral wall, serving to accommodate at least partly the winding (50) of
the drive motor (45), and a cover- or pot-like second housing part (48) may be connected
to this first housing part (44), wherein this second housing part forms the other
bearing side of the rotor (51) and has a corresponding rotor bearing assembly (52,
53).
2. Centrifugal fan according to claim 1, characterised in that the rotor shaft of the rotor (51) simultaneously forms the drive shaft (30).
3. Centrifugal fan according to any of the preceding claims, characterised in that a housing (57) or a pot-like housing element for an electronic control unit (55)
of the drive motor (45) is mounted next to the motor housing on the side wall (12)
provided with the first housing part (44) of the motor housing.
4. Centrifugal fan according to claim 3, characterised in that the electronic control unit (55) is fixed to this side wall (12), with preferably
also one or more cooling elements (54) for the electronic control unit (55) moulded
on to it.
5. Centrifugal fan according to any of the preceding claims, characterised in that a partition (23) fitted to one of the side walls (11) engages in the pot-like impeller
(15) and divides its interior into a first (V1) and a second suction chamber (V2),
and that the first suction chamber (V1) is assigned a suction intake (25) for external
air and the second suction chamber (V2) faces the peripheral wall section (16) running
directly along the blade rim (14), while the partition (23) may preferably be snapped
into this side wall (11).
6. Centrifugal fan according to claim 5 characterised in that, as part of a gas burner, an inlet port (27) for the direct supply of fuel gas is
located next to the suction intake (25) in the vacuum zone of the first suction chamber
(V1).
7. Centrifugal fan according to claim 5 or 6 characterised in that, as part of a gas burner, a sealing device (31) for the drive shaft (30) is provided
on the shaft bushing (29), and that an exhaust line (37) with its mouth located preferably
next to the suction intake (25) extends into the vacuum zone of the first suction
chamber (V1), for the extraction of residual amounts of gas passing through the sealing
device (31).
8. Centrifugal fan according to claim 7, characterised in that the exhaust line (37) is integrated at least partly in or on the housing wall and
is preferably connected to a pressure measuring line (43).
9. Centrifugal fan according to claim 7 or 8, characterised in that the sealing device (31) is in the form of an at least single-step labyrinth seal.
10. Centrifugal fan according to claim 9, characterised in that a labyrinth seal body (32) is fixed to the drive shaft (30) in the area of the shaft
bushing (29), and is fitted between two mating elements (33, 34) fixed to the housing
to form a labyrinth gap arrangement (35) along its outer surface, and that a suction
chamber (36) connected to the exhaust line (37) is located at the end section of the
labyrinth gap arrangement (35) furthest away from the housing interior.
11. Centrifugal fan according to claim 10, characterised in that one or more of the mating elements (33, 34) fixed to the housing is located in a
suitable housing recess, in particular snapped into place.
12. Centrifugal fan according to any of claims 7 to 11, characterised in that the shaft bushing (29) and the mouth (42) of the exhaust line (37) are located on
different side walls (11, 12), and that the exhaust line (37) extends over the peripheral
wall (13) in or on the latter.
13. Centrifugal fan according to any of the preceding claims, characterised in that the peripheral wall (13) and one of the side walls (12) form a one-piece housing
main section (10) which may be joined, in particular screwed, to the other side wall
(11) which is in the form of a cover, while the shaft bushing (29) for the drive shaft
(30) is located preferably on the housing main section (10).
14. Centrifugal fan according to any of the preceding claims, characterised in that the peripheral wall section (16) running along the blade rim (14) has on its inside
a location for a plastic wall part (28) ensuring the smallest possible radial clearance
from the impeller (15).
1. Moto-pulseur radial comportant une roue à aubes (15) en forme de corps creux, qui
est munie sur son pourtour d'une couronne d'aubes (14), un carter (10), dans lequel
est logée la roue à aubes (15) et lequel s'élargit radialement en spirale dans le
sens de rotation (A) de la roue à aubes (15) à partir d'une zone (16) de la paroi
périphérique (13), cintrée de manière partiellement circulaire et s'étendant dans
le sens axial directement le long de la couronne d'aubes (14), vers une sortie (17),
et lequel comporte deux parois latérales (11, 12) recouvrant axialement les faces
latérales de la roue à aubes (15), l'une des parois latérales (12) comportant un passage
(29) pour l'arbre d'entraînement (30) de la roue à aubes (15) et formant l'un des
deux côtés d'appui du rotor (51) d'un moteur (45) entraînant la roue à aubes (15)
et comportant un système de palier (46, 47) correspondant, caractérisé en ce que la première partie (44) du carter du moteur d'entraînement (45) est formée d'une
seule pièce sur la paroi latérale (12) comportant le passage d'arbre (29), cette première
partie (44) du carter de moteur étant formée par la paroi frontale et une zone partielle
de la paroi périphérique, qui est destinée à recevoir au moins partiellement la bobine
(50) du moteur d'entraînement (45), et une deuxième partie de carter (48) en forme
de couvercle ou de corps creux pouvant être reliée à cette première partie de carter
(44), cette deuxième partie de carter constituant l'autre côté d'appui du rotor (51)
et comportant un système de palier de rotor (52, 53) correspondant.
2. Moto-pulseur radial selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre du rotor (51) est en même temps l'arbre d'entraînement (30).
3. Moto-pulseur radial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un boîtier (57) ou un élément de boîtier en forme de corps creux pour un dispositif
de commande (55) électronique du moteur d'entraînement (45) est disposé à côté du
carter du moteur sur la paroi latérale (12) qui comporte la première partie (44) du
carter du moteur.
4. Moto-pulseur radial selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de commande (55) électronique est fixé sur cette paroi latérale (12),
au moins un élément de refroidissement (54) du dispositif de commande (55) électronique
étant formé de préférence sur celle-ci.
5. Moto-pulseur radial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une cloison (23), montée sur l'une des parois latérales (11), s'engage dans la roue
à aubes (15) en forme de corps creux, dont le volume intérieur est divisé en un premier
espace d'aspiration (V1) et en un deuxième espace d'aspiration (V2), et en ce qu'un orifice d'aspiration (25) de l'air extérieur est associé au premier espace d'aspiration
(V1) et le deuxième espace d'aspiration (V2) est orienté vers la zone de paroi périphérique
(16) qui s'étend directement le long de la couronne d'aubes (14), la cloison (23)
pouvant être maintenue de préférence par cette paroi latérale (11).
6. Moto-pulseur radial selon la revendication 5, caractérisé en ce que, dans une configuration en forme de brûleur à gaz, un orifice d'admission (27), destiné
à l'admission directe d'un gaz de combustion, est agencé à côté de l'orifice d'aspiration
(25) dans la zone de dépression du premier espace d'aspiration (V1).
7. Moto-pulseur radial selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, dans la configuration en forme de brûleur à gaz, un dispositif d'étanchéité (31)
de l'arbre d'entraînement (30) est prévu sur le passage d'arbre (29), et en ce qu'une conduite d'aspiration (37), dont l'orifice est disposé de préférence à côté de
l'orifice d'aspiration (25), s'étend jusque dans la zone de dépression du premier
espace d'aspiration (V1) pour l'aspiration des gaz résiduels passant à travers le
dispositif d'étanchéité (31).
8. Moto-pulseur radial selon la revendication 7, caractérisé en ce que la conduite d'aspiration (37) est intégrée au moins partiellement dans ou sur la
paroi de carter et est reliée de préférence à une conduite de mesure de la pression
(43).
9. Moto-pulseur radial selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (31) est réalisé sous forme de joint à labyrinthe à au
moins un étage.
10. Moto-pulseur radial selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un corps d'étanchéité à labyrinthe (32) est fixé sur l'arbre d'entraînement (30) dans
la zone du passage d'arbre (29) et est disposé entre deux pièces complémentaires (33,
34) solidaires du carter pour former le long de sa surface extérieure un agencement
de fente à labyrinthe (35), et en ce que, au niveau de la zone d'extrémité de l'agencement de fente à labyrinthe (35), éloignée
de l'intérieur du carter, est agencée une chambre d'aspiration (36) reliée à la conduite
d'aspiration (37).
11. Moto-pulseur radial selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins une des pièces complémentaires (33, 34) solidaires du carter est fixée, en
particulier maintenue, dans un évidement correspondant du carter.
12. Moto-pulseur radial selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le passage d'arbre (29) et l'orifice (42) de la conduite d'aspiration (37) sont agencés
sur différentes parois latérales (11, 12) et en ce que la conduite d'aspiration (37) s'étend au-dessus, dans ou sur la paroi périphérique
(13).
13. Moto-pulseur radial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi périphérique (13) et l'une des parois latérales (12) constituent une partie
principale de carter (10) d'un seul tenant, qui peut être reliée, en particulier être
vissée, à l'autre paroi latérale (11) réalisée sous forme de couvercle, le passage
(29) de l'arbre d'entraînement (30) étant agencé de préférence sur la partie principale
de carter (10).
14. Moto-pulseur radial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone de paroi périphérique (16), qui s'étend le long de la couronnes d'aubes (14),
comporte à l'intérieur un évidement pour un élément de paroi en matière plastique
(28) garantissant une fente radiale la plus petite possible vers la roue à aubes (15).
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