(57) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verfahrensweise zur Mauer- bzw. Bauwerkstrocknung,
bei der eine Wärmeaufbringung durch Infrarotstrahlung bewirkt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Erhöhung der technischtechnologischen
Effektivität Trockenprozesses durch eine gezielte Einflussnahme auf diesen zu erreichen,
wobei insbesondere auf eine erhöhte Beweglichkeit des Wassers hingewirkt wird sowie
ein Konzentrationsgefälle als wasserfördernde und -austreibende Prozesskomponente
hergestellt und ausgenutzt wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgaben- und Zielstellung dadurch gelöst, dass die zu
trocknende Substanz mit Infrarotstrahlen im Wellenlängenbereich um die 3 µm und zugleich
um die 6 µm bestrahlt wird und diese Bestrahlung als zeit- und materialbestimmte auf-
und abschwellende, speziell programmierte, zeit-, temperatur- und wärmeabhängige Bestrahlung
arbeitet, dass ein Luftstrom (7) von der zu trocknenden Substanz mit dem ausgetretenen,
verdunsteten Wasser in einem ersten inneren Kreislauf über einen Kondensator, danach
wieder am Strahler und an der zu trocknenden Substanz zum Zwecke der Feuchtigkeitsaufnahme
vorbei geleitet wird und dass ein zweiter äußerer Kühlmedienkreislauf (19) vorgesehen
ist, der einen trennend arbeitenden Medienkühlvorhang bildet und dadurch die Kühlung
zwischen Strahler und Kondensator garantiert, wobei dieser zweite äußere Kühlmedienkreislauf
(19) nicht mit dem ersten Kreislauf (7) in Verbindung steht und vermittels zwangsweiser
Medienförderung, gegebenenfalls Luftförderung der äußeren umgebenden Raumluft, über
Kühlelemente am Kondensator realisiert ist und einen halboffenen äußeren Raumkreislauf
darstellt.
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