(19)
(11) EP 1 528 341 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
18.06.2008  Patentblatt  2008/25

(43) Veröffentlichungstag A2:
04.05.2005  Patentblatt  2005/18

(21) Anmeldenummer: 04025012.8

(22) Anmeldetag:  21.10.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F26B 3/30(2006.01)
E04B 1/70(2006.01)
F26B 21/08(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL HR LT LV MK

(30) Priorität: 27.10.2003 DE 10350216

(71) Anmelder: Nensel, Egbert
09599 Freiberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Nensel, Egbert
    09599 Freiberg (DE)

(74) Vertreter: Horn, Klaus 
Patentanwaltskanzlei Dr. Horn, Draisdorfer Strasse 69
09114 Chemnitz
09114 Chemnitz (DE)

   


(54) Verfahrensweise zum Trocknen mittels Infrarotstrahlen


(57) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verfahrensweise zur Mauer- bzw. Bauwerkstrocknung, bei der eine Wärmeaufbringung durch Infrarotstrahlung bewirkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Erhöhung der technischtechnologischen Effektivität Trockenprozesses durch eine gezielte Einflussnahme auf diesen zu erreichen, wobei insbesondere auf eine erhöhte Beweglichkeit des Wassers hingewirkt wird sowie ein Konzentrationsgefälle als wasserfördernde und -austreibende Prozesskomponente hergestellt und ausgenutzt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgaben- und Zielstellung dadurch gelöst, dass die zu trocknende Substanz mit Infrarotstrahlen im Wellenlängenbereich um die 3 µm und zugleich um die 6 µm bestrahlt wird und diese Bestrahlung als zeit- und materialbestimmte auf- und abschwellende, speziell programmierte, zeit-, temperatur- und wärmeabhängige Bestrahlung arbeitet, dass ein Luftstrom (7) von der zu trocknenden Substanz mit dem ausgetretenen, verdunsteten Wasser in einem ersten inneren Kreislauf über einen Kondensator, danach wieder am Strahler und an der zu trocknenden Substanz zum Zwecke der Feuchtigkeitsaufnahme vorbei geleitet wird und dass ein zweiter äußerer Kühlmedienkreislauf (19) vorgesehen ist, der einen trennend arbeitenden Medienkühlvorhang bildet und dadurch die Kühlung zwischen Strahler und Kondensator garantiert, wobei dieser zweite äußere Kühlmedienkreislauf (19) nicht mit dem ersten Kreislauf (7) in Verbindung steht und vermittels zwangsweiser Medienförderung, gegebenenfalls Luftförderung der äußeren umgebenden Raumluft, über Kühlelemente am Kondensator realisiert ist und einen halboffenen äußeren Raumkreislauf darstellt.







Recherchenbericht