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(11) |
EP 1 528 983 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Anmeldetag: 01.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/002597 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/024449 (25.03.2004 Gazette 2004/13) |
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VORRICHTUNG ZUM HALTEN MINDESTENS EINES AUFZUGS AUF EINEM ZYLINDER EINER ROTATIONSDRUCKMASCHINE
UND VERFAHREN ZUR MONTAGE DIESER VORRICHTUNG
DEVICE FOR MAINTAINING AT LEAST ONE PACKING ON A CYLINDER OF A ROTARY PRESS AND METHOD
FOR MOUNTING SAID DEVICE
DISPOSITIF POUR MAINTENIR AU MOINS UN HABILLAGE SUR UN CYLINDRE D'UNE MACHINE D'IMPRESSION
ROTATIVE ET PROCEDE POUR MONTER CE DISPOSITIF
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.08.2002 DE 10236867
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2005 Patentblatt 2005/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÄFER, Karl, Robert
97273 Kürnach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/43962 DE-C- 10 058 996
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DE-A- 19 924 787
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten mindestens eines Aufzugs auf einem
Zylinder einer Rotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein
Verfahren zur Montage dieser Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 31.
[0002] Durch die
DE 100 58 996 C1 ist eine in einem Kanal eines Zylinders einer Rotationsdruckmaschine angeordnete
Vorrichtung zum Befestigen eines auf dem Zylinder anzubringenden Aufzugs bekannt,
wobei die Vorrichtung einen einarmigen Hebel und eine Feder und der Hebel eine zum
Zylinder ortsfeste Schwenkachse aufweist, wobei die Feder zwischen einer Wandung des
Kanals und dem Hebel eingespannt ist. Der Kanal weist eine Öffnung auf und der Hebel
und die Feder sind in einem Grundkörper angeordnet, wobei der Grundkörper als ein
mit dem Querschnitt des Kanals korrespondierendes Rohr ausgebildet ist und wobei der
Hebel im Bereich einer der Öffnung des Kanals gegenüber liegenden Wand des Grundkörpers
schwenkbar gelagert ist.
[0003] Die zugehörige
WO 02/43962 A2 offenbart in ihrer Fig. 2 eine Vorrichtung zum Befestigen eines auf dem Zylinder
anzubringenden Aufzugs, wobei der Hebel in einer in eine Wandung des Kanals eingebrachte
Nut schwenkbar gelagert ist, wobei die Vorrichtung jedoch keinen Grundkörper aufweist.
[0004] Durch die
DE 199 24 787 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Klemmen und Lösen von biegsamen Platten
bekannt, wobei die Vorrichtung in einem in einem Kanal eines Zylinders einer Druckmaschine
angeordneten Basiskörper eingefasst ist. Klemmelemente der Vorrichtung sind in Widerlagern
schwenkbar gelagert, wobei die Widerlager als Schlitze im Basiskörper ausgebildet
sind, in die die Klemmelemente mit ihrem unteren Ende eingreifen. Überdies ist dem
Querschnitt des rinnenförmig ausgebildeten Basiskörpers der Querschnitt des Kanals
angepasst.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Halten mindestens
eines Aufzugs auf einem Zylinder einer Rotationsdruckmaschine zu schaffen, in der
die hohen fertigungstechnischen Anforderungen vermindert werden, die für eine maßgenaue
Anpassung von Kanal und Basiskörper bestehen, wenn ein Basiskörper mit seiner gesamten
der Wandung des Kanals zugewandten Oberfläche in den Kanal eingepasst ist. Weiterhin
liegt der Erfindung ebenfalls die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Montage dieser
Vorrichtung zu schaffen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 31 gelöst.
[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die
aus einem einarmigen Hebel und einer Feder bestehende Vorrichtung zum Befestigen eines
Aufzugs auf einem Zylinder einer Rotationsdruckmaschine eine in einem Kanal eines
Zylinders leicht zu montierende Baueinheit bildet, wobei diese Baueinheit kostengünstig
herstellbar ist. So hat die gefundene Lösung den Vorteil, dass ein das Haltemittel
weitgehend umfassender Basiskörper nicht erforderlich ist, was bereits eine Materialeinsparung
und damit niedrigere Kosten bedeutet. Gattungsgemäße Vorrichtungen nach dem Stand
der Technik zeigen rohrförmige Basiskörper, die so gut wie mit ihrer gesamten der
Wandung des Kanals zugewandten Oberfläche in den Kanal eingepasst sind, wobei für
eine maßgenaue Anpassung von Kanal und Basiskörper ersichtlich höhere fertigungstechnische
Anforderungen bestehen als bei einem anspruchsgemäßen Bügel, der aufgrund seiner Gestaltung
lediglich in den Kanal einführbar sein muss und dem zur Erfüllung seiner Funktion
mindestens drei diskrete Abstützstellen ausreichen. Dadurch, dass der Bügel am Haltemittel
angebracht und nicht umgekehrt das Haltemittel lose in einen Basiskörper eingelegt
ist, ergeben sich Vorteile in der Montage der Vorrichtung. Besonders vorteilhaft ist,
dass der Bügel das Haltemittel in dessen Lagerpunkt fixiert, wodurch das Haltemittel
gegen ein unbeabsichtigtes Lösen aus seiner Betriebsstellung gesichert und die Vorrichtung
insgesamt im Kanal auch gleichzeitig verdrehsicher angeordnet ist. Bei der Verwendung
eines rohrförmigen Basiskörpers sind zu dessen Verdrehsicherung zusätzliche Maßnahmen
erforderlich. Überdies kann die den Bügel und das Haltemittel spreizende Feder zumindest
an ihrem einen Ende sicher arretiert werden, worin ebenfalls ein Montagevorteil besteht.
Die Feder wird linear geführt und ist somit gegen ein seitliches Ausbrechen geschützt.
Durch einen zwischen dem Bügel und dem Haltemittel vorgesehenen Anschlag wird verhindert,
dass die Feder auf Block gedrückt werden kann, wobei die Feder versuchen würde, seitlich
auszuweichen. Auch hindert der Anschlag das Haltemittel vorteilhafterweise daran,
ein an der in Produktionsrichtung des Zylinders vorlaufenden Kante eingehängtes Ende
des Aufzugs zu klemmen, was für ein Entfernen eines um den Zylinder gewundenen Aufzugs
hinderlich wäre.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung einer Vorrichtung zum Halten eines auf dem Zylinder anzubringenden
Aufzugs;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung des Bügels;
- Fig. 3
- eine plane Abwicklung der Schenkel des Bügels;
- Fig. 4
- eine auf einer Lasche aufgesteckte Schraubenfeder mit einer eingezogenen letzten Windung;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung einer Lasche mit einer Hülse und einer Feder,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht der Hülse;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung einer weiteren Variante einer Vorrichtung zum Halten eines
auf dem Zylinder anzubringenden Aufzugs;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung von Teilen der Vorrichtung gemäß der Fig. 7.
[0010] Nach einer in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante ist auf einer Mantelfläche
02 eines Zylinders 01 ein Aufzug 03, z. B. eine biegsame plattenförmige Druckform
03, dadurch befestigt, dass an den Enden des Aufzugs 03 abgekantete Schenkel 04; 06
in einen im Zylinder 01 angeordneten Kanal 07, der eine zur Mantelfläche 02 des Zylinders
01 gerichtete Öffnung 11 aufweist, eingeführt und dort im Wesentlichen an den mantelflächennahen
Wandungen 08; 09 der Öffnung 11 angelegt sind. Zum Teil können die Schenkel 04; 06
auch an der dem Bereich der Öffnung 11 nachfolgenden und tiefer im Inneren des Zylinders
01 liegenden Wandung 12 des Kanals 07 anliegen, weil die Grenze zwischen den Wandungen
08; 09 der Öffnung 11 und der Wandung 12 des Kanals 07 fließend verläuft. Mit diesem
Hinweis soll demnach nur angedeutet sein, dass die Einführtiefe der Schenkel 04; 06
nicht exakt festgelegt ist, sondern einen größeren Toleranzbereich umfaßt. Der Kanal
07 kann ohne einen die Erfindung hindernden Einfluß verschiedene Querschnittsgeometrien
aufweisen, jedoch ist-wie in der Fig. 1 dargestellt - ein kreisrunder Querschnitt
fertigungstechnisch günstig.
[0011] Ohne die Erfindung auf die nachfolgende vereinfachte Darstellung zu beschränken,
erfolgt die Beschreibung der Erfindung hier der Einfachheit halber derart, als ob
auf dem Zylinder 01 nur ein einziger, den Zylinder 01 umschlingender Aufzug 03 zu
befestigen sei. Denn für den Fachmann ist ohne weiteres verständlich, dass auf dem
Zylinder 01 sowohl in dessen axialer Richtung als auch in dessen Umfangsrichtung mehrere
Aufzüge nach der hier beschriebenen Erfindung zu befestigen sein können, wobei dann
aber im Fall von mehreren Aufzügen in der Umfangsrichtung auch mehrere Kanäle vorzusehen
sind. In Produktionsrichtung P gesehen weist der auf dem Zylinder 01 zu befestigende
Aufzug 03 ein vorlaufendes Ende 13 und ein nachlaufendes Ende 14 mit jeweils einem
abgekanteten Schenkel 04; 06 auf. Ebenso besitzt die Öffnung 11 des Kanals 07 eine
in Produktionsrichtung P des Zylinders 01 gesehene vordere Kante 16, von der sich
eine Wandung 08 zum Kanal 07 hin erstreckt, wobei diese Wandung 08 auch als eine erste
Wandung 08 bezeichnet wird, sowie eine hintere Kante 17, von der sich eine Wandung
09 ebenfalls zum Kanal 07 hin erstreckt, wobei diese Wandung 09 die zweite Wandung
09 genannt wird. Die Öffnung 11 ist an der Mantelfläche 02 des Zylinders 01 lang und
schmal und damit schlitzförmig ausgebildet, wobei die Schlitzweite S im Vergleich
zur Tiefe t des Kanals 07, die z. B. 28 mm bis 35 mm, vorzugsweise 30 mm betragen
kann, gering und derart bemessen ist, dass ein Schenkel 04 eines vorlaufenden Endes
13 eines Aufzugs 03 und ein Schenkel 06 eines nachlaufenden Endes 14 desselben oder
- bei mehreren in Umfangsrichtung des Zylinders 01 befestigten Aufzügen 03 - eines
gleichartigen Aufzugs 03 in der Öffnung 11 hintereinander anordenbar sind. Vorteilhaft
sind Schlitzweiten S von weniger als 5 mm, vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 3
mm. Das Verhältnis von der Tiefe t des Kanals 07 zur Schlitzweite S liegt damit etwa
bei 10:1.
[0012] Zwischen der sich von der vorderen Kante 16 zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung
08 und einer gedachten, auf der Mantelfläche 02 des Zylinders 01 auf der Öffnung 11
aufliegenden Tangente T ist ein spitzer Winkel α ausgebildet, der zwischen 40° und
50°, vorzugsweise 45° beträgt. Somit verjüngt sich die Schlitzweite S der Öffnung
11 zur Mantelfläche 02 des Zylinders 01 hin und sie vergrößert sich zum Kanal 07 hin.
Der Schenkel 04 des vorlaufenden Endes 13 des Aufzugs 03 ist an der vorderen Kante
16 der Öffnung 11 einhängbar, sodass dieser Schenkel 04 an der sich von der vorderen
Kante 16 zum Kanal 07 erstreckenden Wandung 08 vorzugsweise formschlüssig anliegt.
In dem in der Fig. 1 gezeigten Beispiel fällt die Wandung 09 an der hinteren Kante
17 der Öffnung 11 in etwa senkrecht zum Kanal 07 hin ab. Die Wandung 09 kann jedoch
auch leicht geneigt sein, sodass sich die Öffnung 11 zum Kanal 07 hin weitet. Ein
Winkel β, der sich als Öffnungswinkel zwischen der sich von der hinteren Kante 17
zum Kanal 07 erstreckenden Wandung 09 und der bereits erwähnten, auf der Mantelfläche
02 des Zylinders 01 auf der Öffnung 11 aufliegenden Tangente T ergibt, liegt z. B.
im Bereich zwischen 85° und 95° und beträgt vorzugsweise 90°.
[0013] Der Kanal 07 erstreckt sich im Regelfall achsparallel zum Zylinder 01 z. B. über
dessen gesamte Länge. Vorzugsweise in etwa diametral gegenüber der schlitzförmigen
Öffnung 11 befindet sich in der Wandung 12 des Kanals 07 eine Aussparung 18, beispielsweise
eine Nut 18, in die bzw. in der ein formstabiles, biegesteifes, vorzugsweise plattenförmiges
Haltemittel 19 - vorzugsweise lose - eingestellt und schwenkbar gelagert ist. Das
Haltemittel 19 kann z. B. eine metallische, sich längs im Kanal 07 erstreckende, vorzugsweise
im oder am Grund des Kanals 07 gelagerte Leiste sein. Die Nut 18 ist demnach Lagerpunkt
und Abstützpunkt des.als ein Hebel ausgestalteten Haltemittels 19. Um das Haltemittel
19 in der Nut 18 verschwenken zu können, ist die Breite B der Nut 18 größer ausgebildet
als die Dicke D des Haltemittels 19. Das Haltemittel 19 ist derart ausgebildet, dass
es ein erstes oberes, an einer der beiden Wandungen 08 oder 09 der Öffnung 11 anlegbares
Ende 21 und ein der Öffnung 11 gegenüberliegendes zweites unteres Ende 22 aufweist,
wobei sich dieses untere Ende 22 in der Nut 18 abstützt. Alternativ zu der Nut 18
in der Wandung 12 des Kanals 07 kann im Inneren des Kanals 07 nahe an dessen Wandung
12 eine Halterung vorgesehen sein, in welcher das Haltemittel 19 schwenkbar gelagert
ist. Das Haltemittel 19 teilt demnach durch seine Anordnung und Gestaltung den Querschnitt
des Kanals 07 in zwei Abschnitte.
[0014] Im Kanal 07 ist ein formstabiler Bügel 23 mit einer oder mehreren Kanten 32; 33 vorgesehen.
Der Bügel 23 weist zwei Enden auf, wobei z. B. ein erster unterer Schenkel 26 von
einer ersten Kante 32 zu einem Ende des Bügels 23 und ein zweiter oberer Schenkel
27 von einer zweiten Kante 33 zu einem anderen Ende des Bügels 23 gerichtet ist. Der
Bügel 23 ist somit vorzugsweise als ein Mehreck ausgebildet und weist einen im Wesentlichen
halbkreisförmigen, U- oder L-förmigen Querschnitt auf, wobei der Bügel 23 im Kanal
07 vorzugsweise ganz überwiegend nur zu einer Seite des Haltemittels 19 angeordnet
ist, und zwar auf derjenigen Seite, die der sich unter dem spitzen Winkel α zum Kanal
07 hin erstreckenden Wandung 08 der Öffnung 11 zugewandt ist. Dabei ist der Bügel
23 vorteilhafterweise vom zweiten unteren Ende 22 des Haltemittels 19 zu dessen ersten
oberen Ende 21 gerichtet, wobei sich in einer bevorzugten Ausführung ein Ende des
Bügels 23 bis zur sich unter dem spitzen Winkel α zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung
08 der Öffnung 11 erstreckt. Der Bügel 23 ist z. B. als ein aus Blech gestanztes und
gebogenes Bauteil ausgebildet und kann unter Umständen mehrere Biegestellen aufweisen.
Alternativ kann der Bügel 23 ein formstabiles Formteil aus Kunststoff sein. Am Bügel
23 sind zu dessen Lagerung im Kanal 07 geeignete Abstützstellen ausgebildet, z. B.
scharfe oder gerundete Kanten oder im Verhältnis zur gesamten Oberfläche des Bügels
23 kleine, z. B. plane Teilflächen. Bei einem metallischen Bügel 23 bilden die Kanten
32; 33 z. B. Biegekanten 32; 33.
[0015] Der untere Schenkel 26 des Bügels 23 ist vorzugsweise am unteren Ende 22 des Haltemittels
19 angebracht. Die Anbringung des unteren Schenkels 26 am unteren Ende 22 des Haltemittels
19 kann z. B. dadurch erfolgen, dass am unteren Ende 22 des Haltemittels 19 mindestens
ein Durchbruch, z. B. eine Bohrung oder Ausstanzung, insbesondere eine T-förmige Ausstanzung,
angebracht ist, in die mindestens eine am unteren Schenkel 26 ausgebildete Lasche
28 (Fig. 2 und 3), insbesondere eine T-förmig ausgebildete Lasche 28, einhängbar ist.
Eine T-förmige Ausbildung von der Ausstanzung im Haltemittel 19 und der Lasche 28
hat den Vorteil, dass eine am Haltemittel 19 eingehängte Lasche 28 arretiert werden
kann. Auch am oberen Schenkel 27 des Bügels 23 ist mindestens eine zum ersten Ende
21 des Haltemittels 19 gerichtete Lasche 29 - vorzugsweise jedoch mehrere gleichartige
Laschen 29 - ausgebildet, auf die - jeweils - eine Feder 31, vorzugsweise eine Schraubenfeder
31 aufgesetzt ist. Der Bügel 23 stützt sich im Kanal 07 an diskreten, d. h. voneinander
beabstandeten Abstützstellen ab, vorzugsweise an drei Abstützstellen, wobei sich eine
Abstützstelle an der Wandung 12 des Kanals 07 in der der Öffnung 11 zugewandten (oberen)
Kanalhälfte oder insbesondere an der sich unter dem spitzen Winkel α zum Kanal 07
hin erstreckenden Wandung 08 der Öffnung 11 befindet.
[0016] Die Fig. 1 zeigt einen Bügel 23, der sich an diskreten Abstützstellen abstützt und
damit nicht vollflächig an der Wandung 12 des Kanals 07 anliegt. Der Bügel 23 stützt
sich mit seinem zweiten oberen Schenkel 27 an der sich unter dem spitzen Winkel α
zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung 08 der Öffnung 11 und mit einer Kante 32 an
der Wandung 12 des Kanals 07 ab. Weitere Abstützstellen sind durch die Stirnseiten
einer zwischen dem zweiten oberen Schenkel 27 des Bügels 23 und dem ersten oberen
Ende 21 des Haltemittels 19 angeordneten Schraubenfeder 31 sowie durch eine Anbringung
des ersten unteren Schenkels 26 des Bügels 23 am zweiten unteren Ende 22 des Haltemittels
19 gegeben. In einer bevorzugten Ausführung ist die Abstützstelle des Bügels 23 am
zweiten unteren Ende 22 des Haltemittels 19 durch einen Abstand a vom Lager- und Schwenkpunkt
des Haltemittels 19 beabstandet, wobei der Abstand a wenige Millimeter, vorzugsweise
zwischen 1 mm bis 3 mm beträgt. Die in der Fig. 1 gezeigte Abstützstelle des Bügels
23 mit der Kante 32 an der Wandung 12 des Kanals 07 ist optional, weil drei Abstützstellen
zur sicheren Lagerung des Bügels 23 im Kanal 07 ausreichen. Die Nutzung der Abstützstelle
an der sich unter dem spitzen Winkel a zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung 08 der
Öffnung 11 bietet den Vorteil, mit dem Bügel 23 das Haltemittel 19 in seinem Lager
und Schwenkpunkt zu fixieren. Dabei ist die Lagerung des Bügels 23 im Kanal 07 von
einer Schwenkbewegung des Haltemittels 19 entkoppelt.
[0017] Die vorzugsweise auf die Lasche 29 aufgesetzte Feder 31 ist vorgespannt und spreizt
den Bügel 23 und das Haltemittel 19 auseinander. Die Feder 31 stützt sich somit mit
ihrem einen Ende am Bügel 23 und mit ihrem anderen Ende am Haltemittel 19 ab, vorzugsweise
nahe am oberen Ende 21 des Haltemittels 19, damit das als ein Hebel wirkende Haltemittel
19 von seinem Lagerpunkt in der Nut 18 bis zur Feder 31 einen möglichst langen Hebelarm
ausbildet. Die Abstützung der Feder 31 am Bügel 23 kann durch einen oder mehrere seitlich
an der Lasche 29 angeformte Stege 34 (Fig. 2 und 3) bzw. einen entsprechend ausgebildeten
anschlagförmigen Bund 34 unterstützt werden. Vorteilhafterweise stützen sich die Biegekante
33 des Bügels 23 oder dessen oberer Schenkel 27 nahe an oder auf der sich von der
vorderen Kante 16 zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung 08 ab. Die von der zwischen
dem Bügel 23 und dem Haltemittel 19 angeordneten Feder 31 sowohl auf den Bügel 23
als auch auf das Haltemittel 19 ausgeübte Kraft unterstützt in Verbindung mit der
Abstützung des Bügels 23 an der sich unter dem spitzen Winkel α zum Kanal 07 hin erstreckenden
Wandung 08 der Öffnung 11 die Fixierung des Haltemittels 19 in seinem Lager- und Schwenkpunkt
in der Nut 18. Gleichzeitig wird auch das obere Ende 21 des Haltemittels 19 gegen
die sich zur hinteren Kante 17 der Öffnung 11 erstreckenden Wandung 09 gedrückt, wodurch
sich am oberen Ende 21 des Haltemittels 19 ein Klemmpunkt ergibt, der der Befestigung
eines dort eingehängten Schenkels 06 eines Aufzugs 03 dient.
[0018] Das Haltemittel 19, der Bügel 23 und die Feder 31 bilden eine Baueinheit, die auf
einfache Weise in einem Kanal 07 eines Zylinders 01 durch vorzugsweise seitliches
Einschieben in den Kanal 07 montierbar ist. Ein Verfahren zur Montage eines Zylinders
01 einer Rotationsdruckmaschine mit einer Vorrichtung zum Befestigen mindestens eines
Aufzugs 03 auf dem Zylinder 01, wobei die Vorrichtung in einem Kanal 07 des Zylinders
01 angeordnet wird, ist damit im Wesentlichen durch die Verfahrensschritte gekennzeichnet,
dass eine Feder 31 auf einen oberen Schenkel 27 eines Bügels 23 aufgesetzt wird, dass
ein unterer Schenkel 26 des Bügels 23 an einem unteren Ende 22 eines Haltemittels
19 beweglich angebracht wird und dass das Haltemittel 19 zusammen mit dem Bügel 23
und der Feder 31 in den Kanal 07 eingeführt wird. Überdies kann auch im Zusammenhang
mit diesem Verfahren ein Widerlager 37 eines der Betätigung des Haltemittels 19 dienenden
Stellmittels 36 am Haltemittel 19 beweglich angebracht werden, bevor das Haltemittel
19 in den Kanal 07 eingeführt wird. In ihrem Zusammenwirken bilden das Haltemittel
19, der Bügel 23 und die Feder 31 eine im Kanal 07 wirksame Vorrichtung zum Befestigen
eines auf einem Zylinder 01 einer Rotationsdruckmaschine anzubringenden Aufzugs 03.
[0019] Das Stellmittel 36 wirkt dem von der Feder 31 über das Haltemittel 19 auf die Wandung
09, die sich von der hinteren Kante 17 der Öffnung 11 erstreckt, ausgeübten Anpreßdruck
entgegen, um bei einer Betätigung des Stellmittels 36 die mit dem Haltemittel 19 an
der Wandung 09 bewirkte Klemmung bei Bedarf zu lösen. Bei dem Stellmittel 36 handelt
es sich vorzugsweise um einen in Längsrichtung des Kanals 07 verlaufenden Schlauch
36, der mit einem Druckmittel, z. B. Druckluft beaufschlagbar ist und von einem Widerlager
37 eingefaßt sein kann. Das Widerlager 37 dieses Stellmittels 36 kann z. B. ein u-förmig
gebogenes Blechteil sein, das sich an der Wandung 12 des Kanals 07 abstützt und durch
seine Formgebung die zum Lösen der Klemmung erforderliche Volumenerweiterung des Schlauchs
36 reduziert und damit zu einer kürzeren Reaktionszeit des Stellmittels 36 beiträgt.
Auch das Widerlager 37 kann mit einer am Widerlager 37 angeformten Lasche in mindestens
einem Durchbruch des Haltemittels 19, z. B. in einer Bohrung oder einer Ausstanzung
eingehängt sein. Diese Einhängung des Widerlagers 37 kann z. B. auch in demselben,
entsprechend größer ausgebildeten Durchbruch des Haltemittels 19 erfolgen, in dem
auch der untere Schenkel 26 des Bügels 23 eingehängt ist, sodass die Lasche am Widerlager
und die Lasche 28 am unteren Schenkel 26 des Bügels 23 aufeinander zu liegen kommen.
Wie bei der Einhängung des Bügels 23 sollte auch ein am Haltemittel 19 eingehängtes
Widerlager 37 quer zum Haltemittel 19 beweglich bleiben, um das Widerlager 37 zumindest
bei einer Betätigung des Stellmittels 36 an der Wandung 12 des Kanals 07 abstützen
zu können. Es können auch Ausführungen vorteilhaft sein, bei denen das Stellmittel
36 und dessen Widerlager 37 als ein einziges Bauteil ausgeführt sind, indem ein reversibel
verformbar ausgebildeter Hohlkörper wie z. B. ein mit einem Druckmittel beaufschlagbarer
Schlauch außer an der dem Haltemittel 19 zugewandten Seite z. B. durch eine Umspritzung
mit Kunststoff versteift wird, wobei in diese versteifte Außenwandung des Stellmittels
36 zumindest eine vorzugsweise metallische Lasche für die Einhängung des mit dem Stellmittel
36 stoffschlüssig verbundenen Widerlagers 37 in einen Durchbruch des Haltemittels
19 eingebracht ist. Bei einer anderen Realisierung des Stellmittels 36 mag ein Widerlager
37 in der hier beschriebenen Form entbehrlich sein. Eine weitere Ausführungsvariante
sieht vor, das Widerlager 37 als eine sich in axialer Richtung des Kanals über dessen
gesamte Länge erstreckende Leiste auszubilden, wobei das Widerlager an den Stirnseiten
des Zylinders z. B. durch Verschraubung befestigt ist. Die Leiste ist dabei vorteilhafterweise
derart ausgebildet, dass sie durch die schlitzförmige Öffnung 11 in den Kanal 07 einfädelbar
oder aus diesem durch eine Drehbewegung um eine zum Zylinder parallele Achse herausgeführt
werden kann.
[0020] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Feder 31, die auf der am oberen Schenkel 27 des
Bügels 23 ausgebildeten Lasche 29 aufgesetzt ist, zeigt die Fig. 4. Für ihre Fixierung
auf der Lasche 29 besitzt die Feder 31 in diesem Beispiel eine eingezogene letzte
Windung, mit der die Feder 31 an die Breite b der Lasche 29 angepaßt und mittels Preßpassung
auf die Lasche 29 aufsetzbar ist. So mag die Breite b der Lasche 29 z. B. 3 mm bis
10 mm betragen, vorzugsweise 5 mm. Die Länge I der Lasche 29 kann z. B. zwischen 6
mm und 15 mm liegen. Eine Feder 31 mit einer eingezogenen letzten Windung weitet sich
mit ihrem Innendurchmesser d über die Länge I der Lasche 29, wobei der Innendurchmesser
d an dem Ende, mit dem sich die Feder 31 am Haltemittel 19 abstützt, z. B. etwa 1
mm größer ist als die Breite b der Lasche 29. Der Hub der Feder 31 ist somit ungehindert.
In einer bevorzugten Ausführung dient die Stirnfläche 38 der Lasche 29 als Anschlag
38 zur Begrenzung einer Schwenkbewegung des Haltemittels 19 zwischen dem Bügel 23
und dem Haltemittel 19, wobei die Schwenkbewegung des Haltemittels 19 zum Bügel 23
gerichtet ist. Der Anschlag 38 verhindert, dass die zwischen dem Bügel 23 und dem
Haltemittel 19 angeordnete Schraubenfeder 31 auf Block gepresst werden kann.
[0021] Eine weitere Ausgestaltung der Anordnung der Feder 31 auf der Lasche 29 zeigen die
Figuren 5 und 6. Eine Hülse 39, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht, weist eine
Bohrung 41 oder ein Sackloch 41 auf, mit der bzw. mit dem die Hülse 39 auf die Lasche
29 aufsteckbar ist. Alternativ kann eine solche Hülse 39 auch direkt auf dem dafür
passend geformten oberen Schenkel 27 des Bügels 23 aufgebracht sein. Die Feder 31
wird ihrerseits auf die Hülse 39 aufgesteckt. Die Stirnfläche der Hülse 39 begrenzt
wiederum den Hub der Feder 31.
[0022] Eine weitere Variante der vorgeschlagenen Vorrichtung ist in der Fig. 7 gezeigt.
Der Bügel 23, insbesondere ein formstabiler Bügel 23 aus einem metallischen Werkstoff,
stützt sich zum einen nahe seinem einen Ende an der sich unter dem spitzen Winkel
α zum Kanal 07 hin erstreckenden Wandung 08 der Öffnung 11 und zum anderen mit seinem
anderen Ende am zweiten unteren Ende 22 des Haltemittels 19 ab. Eine zwischen dem
Bügel 23 und dem Haltemittel 19 im Wesentlichen parallel zur auf der Öffnung 11 aufliegenden
Tangente T angeordnete Feder 31 spreizt den Bügel 23 und das Haltemittel 19 auseinander,
wodurch die Feder 31 jeweils eine Kraft auf die Abstützstellen des Bügels 23 ausübt
und zur Fixierung des Haltemittels 19 in seinem Lager- und Schwenkpunkt in der Nut
18 beiträgt. Die Feder 31 ist vorzugsweise als eine Schraubenfeder 31 ausgebildet.
In der Fig. 7 ist die Schraubenfeder 31 der Übersichtlichkeit halber mit einer unterbrochenen
Windung dargestellt. Die Feder 31 ist auf einem Zapfen 43 aufgesteckt, wobei der Zapfen
43 vorzugsweise an einer Platte 42 ausgebildet ist, wobei die Platte 42 am Haltemittel
19 auf dessen vom Bügel 23 abgewandten Seite angebracht ist.
[0023] Weitere Einzelheiten zeigt diesbezüglich die Fig. 8. Das Haltemittel 19 weist z.
B. mindestens einen Durchbruch 44, vorteilhafterweise jedoch mehrere Durchbrüche 44
auf, in die ein an der Platte 42 angebrachter, z. B. angeformter Zapfen 43 eingeklipst
werden kann. Die Platte 42 ist durch die in die Durchbrüche 44 eingeklipsten Zapfen
43 am Haltemittel 19 befestigt. Auf mindestens einem der Zapfen 43 ist vorteilhafterweise
die Feder 31 aufgesteckt. Der Bügel 23 weist an seinem einen Ende, mit dem er am Haltemittel
19 angebracht ist, vorteilhafterweise eine T-förmig ausgebildete Lasche 28 auf, welche
in einem vorzugsweise ebenfalls T-förmig ausgebildeten Durchbruch am Haltemittel 19
eingehängt ist. Diese Ausbildung von Lasche 28 und Durchbruch im Haltemittel 19 gestatten
eine drehbewegliche Lagerung des Bügels 23 am Haltemittel 19, sie sichern jedoch den
Bügel 23 gegen ein unbeabsichtigtes Entfernen vom Haltemittel 19. Durch die mit einem
großzügigen Spiel behaftete, drehbewegliche Lagerung des Bügels 23 im Haltemittel
19 bleibt der Bügel 23 von einer Schwenkbewegung des Haltemittels 19 weitgehend unbeeinflusst.
Die am Haltemittel 19 angebrachte Platte 42 ist vorteilhafterweise derart ausgebildet,
dass sie nach ihrer Anbringung am Haltemittel 19 den T-förmig ausgebildeten Durchbruch
am Haltemittel 19 soweit abdeckt, dass die T-förmig ausgebildete Lasche 28 am Bügel
23 nicht mehr vom Haltemittel 19 abnehmbar ist. Die Platte 42 sichert damit den Bügel
23 zusätzlich gegen ein unbeabsichtigtes Entfernen vom Haltemittel 19. Die Platte
42 kann z. B. aus einem Kunststoff gefertigt sein. Das im Kanal 07 angeordnete Stellmittel
36 übt bei seiner Betätigung eine Kraft auf ein im Kanal 07 ortsfest angeordnetes,
vorzugsweise schalenförmig ausgebildetes Widerlager 37 sowie auf die am Haltemittel
19 angebrachte Platte 42 aus. Das Widerlager 37 ist z. B. als eine an den Stirnseiten
des Zylinders 01 befestigte Leiste ausgebildet.
[0024] Von der Abstützstelle des Bügels 23 an der sich unter dem spitzen Winkel α zum Kanal
07 hin erstreckenden Wandung 08 der Öffnung 11 ist ein Schenkel 27 des Bügels 23 zum
Haltemittel 19 gerichtet. In diesem Beispiel bildet die Stirnseite 38 des Schenkels
27 einen Anschlag 38, gegen den das Haltemittel 19 bei einer vom Stellmittel 36 ausgelösten,
zum Bügel 23 gerichteten Schwenkbewegung anschlägt.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 01
- Zylinder
- 02
- Mantelfläche
- 03
- Aufzug, Druckform
- 04
- Schenkel
- 05
- -
- 06
- Schenkel
- 07
- Kanal
- 08
- Wandung, erste
- 09
- zweite Wandung
- 10
- -
- 11
- Öffnung
- 12
- Wandung
- 13
- Ende, vorlaufendes
- 14
- Ende, nachlaufendes
- 15
- -
- 16
- Kante, vordere
- 17
- Kante, hintere
- 18
- Aussparung, Nut
- 19
- Haltemittel, Hebel
- 20
- -
- 21
- Ende, erstes, oberes
- 22
- Ende, zweites, unteres
- 23
- Bügel
- 24
- -
- 25
- -
- 26
- Schenkel, erster, unterer
- 27
- Schenkel, zweiter, oberer
- 28
- Lasche
- 29
- Lasche
- 30
- -
- 31
- Feder, Schraubenfeder
- 32
- Kante, Biegekante
- 33
- Kante, Biegekante
- 34
- Steg, Bund
- 35
- -
- 36
- Stellmittel, Schlauch
- 37
- Widerlager
- 38
- Anschlag, Stimfläche
- 39
- Hülse
- 40
- -
- 41
- Bohrung, Sackloch
- 42
- Platte
- 43
- Zapfen
- 44
- Durchbruch
- B
- Breite
- D
- Dicke
- P
- Produktionsrichtung
- S
- Schlitzweite
- T
- Tangente
- a
- Abstand
- b
- Breite
- d
- Innendurchmesser
- l
- Länge
- t
- Tiefe
- α
- Winkel
- β
- Winkel
1. Vorrichtung zum Halten mindestens eines Aufzugs (03) auf einem Zylinder (01) einer
Rotationsdruckmaschine, wobei die Vorrichtung in einem Kanal (07) des Zylinders (01)
angeordnet ist und einen Bügel (23) aufweist, wobei der Kanal (07) eine Wandung (12)
und eine zur Mantelfläche (02) des Zylinders (01) gerichtete Öffnung (11) aufweist,
wobei sich von der Öffnung (11) mindestens eine Wandung (08) von einer auf der Mantelfläche
(02) auf der Öffnung (11) aufliegenden Tangente (T) unter einem spitzen Winkel (α)
zum Kanal (07) hin erstreckt, wobei die Vorrichtung zumindest ein im Kanal (07) schwenkbar
gelagertes biegesteifes Haltemittel (19) mit einem ersten Ende (21) und einem zweiten
Ende (22) aufweist, wobei das erste Ende (21) einen in die Öffnung (11) eingeführten
abgekanteten Schenkel (06) des Aufzugs (03) hält und sich am zweiten Ende (22) der
Lager- und Schwenkpunkt des Haltemittels (19) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der im Kanal (07) angeordnete Bügel (23) formstabil mit einer oder mehreren Kanten
(32, 33) ausgebildet und in mindestens drei diskreten Abstützstellen gelagert ist,
wobei sich eine der mindestens drei diskreten Abstützstellen des Bügels (23) an einer
zwischen dem Bügel (23) und dem Haltemittel (19) angeordneten Feder (31) in deren
Wirkrichtung befindet, wobei sich eine weitere Abstützstelle des Bügels (23) am Haltemittel
(19) befindet, und wobei sich eine andere Abstützstelle an der Wandung (12) des Kanals
(07) oder an der sich unter dem spitzen Winkel (α) zum Kanal (07) hin erstreckenden
Wandung (08) der Öffnung (11) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (23) am Haltemittel (19) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (23) ein zum ersten Ende (21) des Haltemittels (19) gerichtetes Ende aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bügel (23) vom zweiten Ende (22) des Haltemittels (19) zur sich unter dem
spitzen Winkel (α) zum Kanal (07) hin erstreckenden Wandung (08) der Öffnung (11)
erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lager- und Schwenkpunkt des Haltemittels (19) in oder an der Wandung (12) des
Kanals (07) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der mindestens einen zwischen dem Bügel (23) und dem Haltemittel (19) angeordneten
Feder (31) durch Spreizung von Bügel (23) und Haltemittel (19) unterstützte Abstützung
des Bügels (23) das Haltemittel (19) in seinem Lagerpunkt fixiert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder (31) nahe am ersten Ende (21) des Haltemittels (19) abstützt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanal (07), zwischen dem Haltemittel (19) und dem vom zweiten Ende (22) des Haltemittels
(19) zu dessen ersten Ende (21) gerichteten Bügel (23) ein Anschlag (38) angeordnet
ist, wobei der Anschlag (38) eine zum Bügel (23) gerichtete Schwenkbewegung des Haltemittels
(19) begrenzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die an der Feder (31) vorhandene Abstützstelle nahe am ersten Ende (21) des
Haltemittels (19) befindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abstützstelle am Haltemittel (19) an dessen zweitem Ende (22) befindet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lager- und Schwenkpunkt des Haltemittels (19) in etwa diametral gegenüber der
Öffnung (11) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (19) eine Leiste (19) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (23) als ein Stanz- /Biegeteil aus Blech oder als ein Formteil aus einem
Kunststoff ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (23) an seinem einen Ende einen ersten Schenkel (26) und an seinem anderen
Ende einen zweiten Schenkel (27) aufweist, wobei der erste Schenkel (26) am zweiten
Ende (22) des Haltemittels (19) beweglich gelagert ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Schenkel (27) des Bügels (23) mindestens eine Lasche (29) ausgebildet
ist, wobei an der Lasche (29) die Feder (31) zwischen dem Haltemittel (19) und dem
Bügel (23) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (26) des Bügels (23) oder zumindest eine am ersten Schenkel (26)
des Bügels (23) ausgebildete Lasche (28) in einen am Haltemittel (19) eingebrachten
Durchbruch bzw. in eine Bohrung oder Ausstanzung des Haltemittels (19) eingreift.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Lasche (29) am zweiten Schenkel (27) des Bügels (23) angeordnete Feder
(31) mit einer eingezogenen letzten Windung auf diese Lasche (29) formschlüssig aufgesetzt
ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (29) am zweiten Schenkel (27) des Bügels (23) mindestens einen angeformten
Steg (34) oder einen entsprechend ausgebildeten anschlagförmigen Bund aufweist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zweiten Schenkel (27) des Bügels (23) oder auf der Lasche (29) am zweiten
Schenkel (27) des Bügels (23) eine Hülse (39) mit der Feder (31) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (39) aus Kunststoff besteht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (39) eine Bohrung (41) oder ein Sackloch (41) aufweist, mit der bzw. mit
dem die Hülse (39) auf die Lasche (29) aufgesteckt ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnfläche (38) der Lasche (29) oder der Hülse (39) als Anschlag zur Begrenzung
des zum Bügel (23) gerichteten Schwenkbereichs des Haltemittels (19) dient.
23. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanal (07) ein zur Betätigung des Haltemittels (19) dienendes Stellmittel (36)
vorgesehen ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel (36) ein Widerlager (37) aufweist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (37) als eine sich in axialer Richtung des Kanals (07) über dessen
gesamte Länge erstreckende Leiste ausgebildet ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (37) an den Stirnseiten des Zylinders (01) befestigt ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (37) das Stellmittel (36) zumindest teilweise umfasst und am Widerlager
(37) mindestens eine Lasche angeformt ist, wobei die mindestens eine Lasche in mindestens
einen Durchbruch bzw. eine Bohrung oder eine Ausstanzung des Haltemittels (19) greift.
28. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (37) am selben Durchbruch des Haltemittels (19) eingebracht ist wie
der erste Schenkel (26) des Bügels (23).
29. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel (36) und das Widerlager (37) einstückig ausgeführt sind, indem das
Widerlager (37) außer an der dem Haltemittel (19) zugewandten Seite mit dem Stellmittel
(36) stoffschlüssig verbunden ist.
30. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (23) von einer Schwenkbewegung des Haltemittels (19) entkoppelt ist.
31. Verfahren zur Montage einer Vorrichtung zum Halten mindestens eines Aufzugs (03) auf
einem Zylinder (01) einer Rotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche
wobei die Vorrichtung in einem Kanal (07) des Zylinders (01) angeordnet wird, eine
Feder (31) auf einen Schenkel (27) eines Bügels (23) mit einer oder mehreren Kanten
(32,33) aufgesetzt wird, ein anderer Schenkel (26) des Bügels (23) an einem sich im
oder am Grund des Kanals (07) befindenden Ende (22) eines Haltemittels (19) beweglich
angebracht wird und das Haltemittel (19) zusammen mit dem Bügel (23) und der Feder
(31) in den Kanal (07) eingeführt wird, wobei der im Kanal (07) angeordnete Bügel
(23) in mindestens drei diskreten Abstützstellen gelagert wird.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung seitlich in den Kanal (07) eingeführt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass ein Widerlager (37) eines zur Betätigung des Haltemittels (19) dienenden Stellmittels
(36) am Haltemittel (19) angebracht wird, bevor das Haltemittel (19) in den Kanal
(07) eingeführt wird.
1. Device for holding at least one packing (03) on a cylinder (01) of a rotary printing
press, the device being arranged in a channel (07) of the cylinder (01) and having
a clamp (23), the channel (07) having a wall (12) and an opening (11) facing the lateral
surface (02) of the cylinder (01) and, from the opening (11), at least one wall (08)
extending from a tangent (T) drawn to the lateral surface (02) at the opening (11)
at an acute angle (α) towards the channel (07), the device having at least one rigid
retaining means (19) pivotably mounted in the channel (07) and possessing a first
end (21) and a second end (22), the first end (21) holding a bent-over limb (06) of
the packing (03) which is inserted into the opening (11) and the bearing point or
pivot point of the retaining means (19) being present at the second end (22), characterized in that the clamp (23) arranged in the channel (07) is formed in a dimensionally stable manner
with one or more edges (32, 33) and is mounted in at least three discrete support
points, one of the at least three discrete support points of the clamp (23) being
present on a spring (31) arranged between the clamp (23) and the retaining means (19),
in the direction of action of said spring, a further support point of the clamp (23)
being present on the retaining means (19) and another support point being present
on the wall (12) of the channel (07) or on that wall (08) of the opening (11) which
extends at the acute angle (α) towards the channel (07).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) is arranged on the retaining means (19).
3. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) has an end directed towards the first end (21) of the retaining means
(19).
4. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) extends from the second end (22) of the retaining means (19) to that
wall (08) of the opening (11) which extends at the acute angle (α) towards the channel
(07).
5. Device according to Claim 1, characterized in that the bearing point or pivot point of the retaining means (19) is arranged in or on
the wall (12) of the channel (07).
6. Device according to Claim 1, characterized in that the support of the clamp (23) which is supported by the at least one spring (31)
arranged between the clamp (23) and the retaining means (19), by spreading of the
clamp (23) and retaining means (19), fixes the retaining means (19) in its bearing
point.
7. Device according to Claim 1, characterized in that the spring (31) is supported close to the first end (21) of the retaining means (19).
8. Device according to Claim 1, characterized in that a stop (38) is arranged in the channel (07), between the retaining means (19) and
the clamp (23) directed from the second end (22) of the retaining means (19) to the
first end (21) thereof, the stop (38) limiting a pivot movement of the retaining means
(19), which pivot movement is directed towards the clamp (23).
9. Device according to Claim 1, characterized in that the support point present on the spring (31) is present close to the first end (21)
of the retaining means (19).
10. Device according to Claim 1, characterized in that the support point is present on the retaining means (19), at the second end (22)
thereof.
11. Device according to Claim 1, characterized in that the bearing and pivot point of the retaining means (19) is arranged approximately
diametrically opposite the opening (11).
12. Device according to Claim 1, characterized in that the retaining means (19) is a strip (19).
13. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) is in the form of a punched/bent part comprising sheet metal or in
the form of a shaped article comprising a plastic.
14. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) has a first limb (26) at one of its ends and a second limb (27) at
its other end, the first limb (26) being displaceably mounted at the second end (22)
of the retaining means (19).
15. Device according to Claim 14, characterized in that at least one tab (29) is formed on the second limb (27) of the clamp (23), the spring
(31) between the retaining means (19) and the clamp (23) being arranged on the tab
(29).
16. Device according to Claim 14, characterized in that the first limb (26) of the clamp (23) or at least a tab (28) formed on the first
limb (26) of the clamp (23) engages an aperture made in the retaining means (19) or
engages a hole or punched-out area of the retaining means (19).
17. Device according to Claim 15, characterized in that the spring (31) arranged on the tab (29) on the second limb (27) of the bracket (23)
is mounted in an interlocking manner with a drawn-in last winding on this tab (29).
18. Device according to Claim 15, characterized in that the tab (29) has at least one moulded-on fin (34) or a correspondingly formed stop-like
collar on the second limb (27) of the clamp (23).
19. Device according to either of Claims 14 or 15, characterized in that a sleeve (39) having the spring (31) is arranged on the second limb (27) of the clamp
(23) or on the tab (29) on the second limb (27) of the clamp (23).
20. Device according to Claim 19, characterized in that the sleeve (39) consists of plastic.
21. Device according to Claim 19, characterized in that the sleeve (39) has a hole (41) or a blind hole (41) with which the sleeve (39) is
pushed onto the tab (29).
22. Device according to either of Claims 15 or 19, characterized in that an end face (38) of the tab (29) or of the sleeve (39) serves as a stop for limiting
the pivoting range of the retaining means (19) towards the clamp (23).
23. Device according to Claim 1, characterized in that an adjusting means (36) serving for actuating the retaining means (19) is provided
in the channel (07).
24. Device according to Claim 23, characterized in that the adjusting means (36) has an abutment (37).
25. Device according to Claim 24, characterized in that the abutment (37) is in the form of a strip extending in the axial direction of the
channel (07) over the total length thereof.
26. Device according to Claim 25, characterized in that the abutment (37) is fixed at the end faces of the cylinder (01).
27. Device according to Claim 24, characterized in that the abutment (37) at least partly comprises the adjusting means (36) and at least
one tab is formed on the abutment (37), the at least one tab engaging at least one
aperture or one hole or one punched-out area of the retaining means (19).
28. Device according to Claims 16 and 27, characterized in that the abutment (37) is introduced at the same aperture of the retaining means (19)
as the first limb (26) of the clamp (23).
29. Device according to Claim 24, characterized in that the adjusting means (26) and the abutment (37) are integrally formed in that the abutment (37) is integrally joined to the adjusting means (36), except on the
side facing the retaining means (19).
30. Device according to Claim 1, characterized in that the clamp (23) is decoupled from a pivot movement of the retaining means.
31. Method for mounting a device for holding at least one packing (03) on a cylinder (01)
of a rotary printing press according to any of the preceding claims, the device being
arranged in a channel (07) of the cylinder (01), a spring (31) being mounted on a
limb (23) of a clamp (23) with one or more edges (32, 33), another limb (26) of the
clamp (23) being displaceably mounted at an end (22) of a retaining means (19), which
end is present in the channel (37) or at the bottom of the channel (07), and the retaining
means (19) being introduced together with the clamp (23) and the spring (31) into
the channel (07), the clamp (23) arranged in the channel (07) being mounted in at
least three discrete support points.
32. Method according to Claim 31, characterized in that the device is introduced laterally into the channel (07).
33. Method according to Claim 31, characterized in that an abutment (37) of an adjusting means (36) serving for actuating a retaining means
(19) is mounted on the retaining means (19) before the retaining means (19) is introduced
into the channel (07).
1. Dispositif pour maintenir au moins un habillage (03) sur un cylindre (01) d'une machine
d'impression rotative, le dispositif étant disposé dans un canal (07) du cylindre
(01) et présentant un étrier (23), le canal (07) présentant une paroi (12) et une
ouverture (11) orientée vers la surface d'enveloppe (02) du cylindre (01), au moins
une paroi (08) s'étendant de l'ouverture (11) vers le canal (07), sous un angle (α)
aigu par rapport à une tangente (T) reposant sur la surface d'enveloppe (02), sur
l'ouverture (11), le dispositif présentant au moins un moyen de maintien (19), rigide
en flexion, monté à pivotement dans le canal (07), avec une première extrémité (21)
et une deuxième extrémité (22), la première extrémité (21) maintenant une branche
(06), repliée, insérée dans l'ouverture (11), de l'habillage (03), et le centre de
palier et de pivotement du moyen de maintien (19) se trouvant sur la deuxième extrémité
(22), caractérisé en ce que l'étrier (23) disposé dans le canal (07) est réalisé avec une stabilité de forme,
avec une ou plusieurs arêtes (32, 33), et est monté en palier en au moins trois emplacements
d'appui discrets, l'un des au moins trois emplacements d'appui discrets de l'étrier
(23) se trouvant sur un ressort (31) disposé entre l'étrier (23) et le moyen de maintien,
dans la direction d'action, un autre emplacement d'appui de l'étrier (23) se trouvant
sur le moyen de maintien (19), et un autre emplacement d'appui se trouvant sur la
paroi (12) du canal (07) ou sur la paroi (08), s'étendant vers le canal (07) sous
l'angle (α) aigu, de l'ouverture (11).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier (23) est disposé sur le moyen de maintien (19).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier (23) présente une extrémité orientée vers la première extrémité (21) du
moyen de maintien (19).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier (23) s'étend à partir de la deuxième extrémité (22) du moyen de maintien
(19), vers la paroi (08), s'étendant vers le canal (07) sous l'angle (α) aigu, de
l'ouverture (11).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le centre de palier et de pivotement du moyen de maintien (19) est disposé dans ou
sur la paroi (12) du canal (07).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appui, soutenu par le ressort (31), disposé entre l'étrier (23) et le moyen de
maintien, grâce à un écartement entre étrier (23) et moyen de maintien (19), de l'étrier
(23) fixe le moyen de maintien dans son point de tourillonnement.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort (31) prend appui à proximité de la première extrémité (21) du moyen de
maintien (19).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une butée (38) est disposée dans le canal (07), entre le moyen de maintien (19) et
l'étrier (23), orienté de la deuxième extrémité (22) du moyen de maintien (19) vers
sa première extrémité (21), la butée (38) limitant un mouvement de pivotement, orienté
vers l'étrier (23), du moyen de maintien (19).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'emplacement d'appui existant sur le ressort (31) se trouve à proximité de la première
extrémité (21) du moyen de maintien (19).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'emplacement d'appui se trouve sur le moyen de maintien (19), sur sa deuxième extrémité
(22).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le centre de palier et de pivotement du moyen de maintien (19) est disposé à peu
près diamétralement par rapport à l'ouverture (11).
12. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de maintien (19) est une bande.
13. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier et réalisé sous forme de pièce estampée/pliée, en tôle, ou sous forme de
pièce moulée, en une matière synthétique.
14. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, sur sa première de ses extrémités, l'étrier (23) présente une première branche (26)
et, à son autre extrémité, une deuxième branche (27), la première branche (26) étant
montée de manière mobile sur la deuxième extrémité (22) du moyen de maintien (19).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'au moins une patte est réalisée sur la deuxième branche (27) de l'étrier (23), le
ressort (31) étant disposé sur la patte (29), entre le moyen de maintien (19) et l'étrier
(23).
16. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la première branche (26) de l'étrier (23), ou au moins une patte (28) réalisée sur
la première branche (26) de l'étrier (23),s'engage dans un passage ménagé sur le moyen
de maintien (19), ou dans un perçage ou une découpure d'estampage du moyen de maintien
(19).
17. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le ressort (31) disposé sur la patte (29), sur la deuxième branche (27) de l'étrier
(23), est placé, avec une liaison par ajustement de forme, avec un dernier enroulement
renfoncé sur cette patte (29).
18. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que la patte (29), sur la deuxième branche (27) de l'étrier (23), présente au moins une
nervure (34), formée d'un seul tenant par la matière, ou une collerette en forme de
butée, réalisée de manière correspondante.
19. Dispositif selon l'une des revendications 14 ou 15, caractérisé en ce qu'une douille (39) avec le ressort (31) est disposée sur la deuxième branche (27) de
l'étrier (23), ou sur la patte (29) située sur la deuxième branche (27) de l'étrier
(23).
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que la douille (39) est en matière synthétique.
21. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que la douille (39) présente un perçage (41) ou un trou borgne (41), avec lequel la douille
(39) est enfichée sur la patte (29).
22. Dispositif selon l'une des revendications 15 ou 19, caractérisé en ce qu'une face frontale (38) de la patte (29) ou de la douille (39) sert de butée pour la
limitation de la plage de pivotement, orientée vers l'étrier (23), du moyen de maintien
(19).
23. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moyen de réglage (36), servant à l'actionnement du moyen de maintien (19), est
prévu dans le canal (07).
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé en ce que le moyen de réglage (36) présente un contre-palier (37).
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le contre-palier (37) est réalisé sous forme de bande, s'étendant dans la direction
axiale du canal (07), sur la totalité de sa longueur.
26. Dispositif selon la revendication 25, caractérisé en ce que le contre-palier (37) est fixé sur les faces frontales du cylindre (01).
27. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le contre-palier (37) entour au moins partiellement le moyen de réglage (36) et,
sur le contre-palier (37), est formée d'un seul tenant par la matière au moins une
patte, la au moins une patte s'engageant dans au moins un passage ou un perçage ou
un évidement d'estampage du moyen de maintien (19).
28. Dispositif selon les revendications 16 et 27, caractérisé en ce que le contre-palier (37) est introduit au même passage du moyen de maintien (19) que
la première branche (26) de l'étrier (23).
29. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le moyen de réglage (36) et le contre-palier (37) sont réalisés d'une seule pièce,
en ce que le contre-palier (37) est relié, par une liaison par la matière, au moyen de réglage
(36), sauf sur le côté tourné vers le moyen de maintien (19).
30. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier (23) est désaccouplé d'un mouvement de pivotement du moyen de maintien (19).
31. Procédé de montage d'un dispositif pour maintenir au moins un habillage (03) sur un
cylindre (01) d'une machine d'impression rotative selon l'une des revendications précédentes,
le dispositif étant disposé dans un canal (07) du cylindre (01), un ressort (31) étant
disposé sur une branche (27) d'un étrier (23), avec une ou plusieurs arêtes (32, 33),
une autre branche (26) de l'étrier (23) étant montée de manière mobile sur une extrémité
(22), se trouvant dans ou au fond du canal (07), d'un moyen de maintien (19), et le
moyen de maintien (19), conjointement avec l'étrier (23) et le ressort (31), étant
introduit dans le canal (07), l'étrier (23) disposé dans le canal (07) étant monté
en palier en au moins trois emplacements d'appui discrets.
32. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce que le dispositif est introduit latéralement dans le canal (07).
33. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce qu'un contre-palier (37) d'un moyen de réglage (36), servant à l'actionnement du moyen
de maintien (19), est monté sur le moyen de maintien (19), avant que le moyen de maintien
(19) soit introduit dans le canal (07).
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