[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Weichenantrieb für bewegliche Herzstücke mit
wenigstens einem Zylinderkolbenaggregat mit definiertem voreingestellten Kolbenhub.
Ein derartiger Weichenantrieb ist aus der WO 02/055361 A1 bekannt.
[0002] Bei Weichenantrieben für bewegliche Herzstücke ist es erforderlich, die Verstellvorrichtung
bzw. den Weichenantrieb dem exakten Verstellweg des beweglichen Herzstückes anzupassen.
Die beiden Positionen bzw. Endlagen der Verstellung eines Herzstückes müssen jeweils
eine exakte Anlage an die Flügelschiene gewährleisten und die Einstellung muss naturgemäß
so erfolgen, dass in keiner diese Anlagepositionen der Weichenantrieb überbeansprucht
werden kann. Bedingt durch Fertigungstoleranzen sowie den Verschleiß von Herzstück
und Flügelschiene muss der Hub des Antriebsystems auf den exakten tatsächlich erforderlichen
Verstellweg des Herzstückes zwischen rechter und linker Anlage eingestellt werden
können. Eine derartige korrekte Einstellung des Hubes muss auch vor Ort in der verlegten
Weiche möglich sein.
[0003] Insbesondere bei der Verwendung von Trogschwellen und bei zunehmendem Maß an Vorfertigung
von hydraulischen Weichenantrieben werden Zylinderkolbenaggregate werkseitig bereits
mit einem voreingestellten Zylinderhub versehen, sodass in der Folge eine exakte Justierung
innerhalb einer Trogschwelle ebenso wie die Einstellung des tatsächlich erforderlichen
Verstellweges gefordert wird.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Weichenantrieb der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei welchem vorgefertigte Zylinderkolbenaggregate mit definiertem voreingestellten
Kolbenhub zum Einsatz gelangen können, wobei nach einem Einbau in die verlegte Weiche
nachträglich auch noch eine exakte Justierung des tatsächlich erforderlichen Verstellweges
gewährleistet ist. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Ausbildung
des Weichenantriebes der eingangs genannten Art im wesentlichen darin, dass das Zylinderkolbenaggregat
mit in Achsrichtung des Kolbenhubes verstellbaren Lagern verbunden ist, welche mit
einer ortsfesten Unterkonstruktion zur Einstellung einer definierten Mittellage des
Kolbenhubes und des Mitnehmers für das bewegliche Herzstück verbunden ist und dass
der Mitnehmer für das bewegliche Herzstück unter Zwischenschaltung von in Achsrichtung
verstellbaren Anschlägen mit dem Zylinderkolbenaggregat gekoppelt ist. Dadurch, dass
das Zylinderkolbenaggregat mit in Richtung des Kolbens verstellbaren Lagern verbunden
ist, wird die Möglichkeit geschaffen, ein werkseitig mit einem definierten Kolbenhub
ausgebildetes Zylinderkolbenaggregat, bei welchem der werkseitig voreingestellte Hub
jedenfalls größer sein muss als der tatsächliche Hub des beweglichen Weichenteiles
bzw. Herzstückes so in einer Schwelle, insbesondere in einer Trogschwelle anzuordnen,
dass eine exakte Positionierung im Sinne einer definierten Mittellage des Verstellweges
des Zylinderkolbenaggregates gelingt. Zu diesem Zweck müssen die verstellbaren Lager
entsprechend verstellt werden, sodass das Zylinderkolbenaggregat insgesamt so orientiert
ist, dass die Mittenposition der beweglichen Herzstückspitze bzw. des beweglichen
Herzstückes mit der Mittenstellung des voreingestellten Hubes des Zylinderkolbenaggregates
übereinstimmt. Ausgehend von einer derartigen Grundjustierung der Mittenlage wird
nun dadurch, dass der Mitnehmer für das bewegliche Herzstück unter Zwischenschaltung
von den in Achsrichtung verstellbaren Anschlägen mit dem Zylinderkolbenaggregat gekoppelt
ist, die Möglichkeit geschaffen, diese verstellbaren Anschläge so weit zu verstellen,
dass der Mitnehmer jeweils erst nach einem entsprechend justierten Leerhub mit dem
Zylinderkolbenaggregat gekoppelt wird und somit die Verstellbewegung des Herzstückes
definiert. Das Ausmaß, in welchem der voreingestellte Kolbenhub des Zylinderkolbenaggregates
größer ist als der tatsächlich in der Einbaulage geforderte Verstellweg des beweglichen
Herzstückes wird durch Einstellung des entsprechenden Leerhubes kompensiert, sodass
insgesamt eine Verstellung des beweglichen Herzstückes in dem exakten gefordeten Ausmaß
und mit der entsprechend überaus geringen Toleranz von etwa 0,1 mm zwischen den beiden
Anlagepositionen ermöglicht wird.
[0005] Um eine derart hochpräzise Einstellung ohne Gefahr eines vorzeitigen Verschleißes
der Verstellorgane, des Mitnehmers oder der Zylinderkolbenaggregate sicherzustellen,
ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, dass der Mitnehmer einen Gleitstein aufweist
und eine Relativbewegung des Herzstückes in zwei einander kreuzenden, von der Achse
des Verstellhubes verschiedenen Achsen ermöglicht. Eine derartige quasi kardanische
Aufhängung erlaubt es, Relativbewegung von Weichenteilen unter der rollenden Last
entsprechend aufzunehmen, ohne dass die hochpräzis ausgerichtete Mitnehmer und Anschläge
bzw. die Koppelteile zum Zylinderkolbenaggregat überbeansprucht werden.
[0006] Die exakte Hubeinstellung bzw. die exakte Einstellung des Leerhubes kann in besonders
einfacher Weise so erfolgen, dass der Mitnehmer von einer Spindel mit zu beiden Seiten
des Mitnehmers verschiedener Gewinderichtung in Richtung des Verstellhubes durchsetzt
ist und mit drehfest geführten Muttern mit einem einstellbaren Leerhub zusammenwirkt.
Da ja, wie eingangs erwähnt, das Zylinderkolbenaggregat zunächst exakt auf Mittenlage
eingestellt wurde, kann mit einer derartigen Spindel gleichzeitig der Verstellhub
zu beiden Seiten der Mitte verändert werde und somit insgesamt auf den exakt geforderten
Verstellweg des Herzstückes eingestellt werden, wobei zu beiden Seiten der Mittenlage
jeweils ein identischer Leerhub ausgebildet ist.
[0007] Das bewegliche Herzstück wird insbesondere nahe der Herzstück-spitze bei seiner Schwenkbewegung
genau genommen über einen Kreisbogen geführt und bewegt, sodass bedingt durch die
lineare Orientierung des Verstellhubes eine Reihe von zusätzlichen Kräften und insbesondere
Schwenkkräften ohne Gefahr einer Überlastung aufgenommen werden müssen. Die entsprechende
Nachgiebigkeit in Schienenlängsrichtung kann in einfacher Weise mit konventionellen
Mitteln, wie beispielsweise Langlöchern oder dergleichen gewährleistet werden. Um
jedoch ein relatives Verschwenken des Herzstückes und insbesondere der Herzstück-spitze
gegenüber dem Mitnehmer und insbesondere dem Gleitstein des Mitnehmers sicherzustellen,
und eine Aufnahme von Vertikalbewegungen bei Überfahren der Weiche unter rollender
Last, bzw. bei Umstellung der Herzspitze im Zusammenwirken mit einer Rolleinrichtung,
zu vermeiden, ist die Ausbildung mit Vorteil so getroffen, dass der Mitnehmer um die
Achse des Zylinderkolbenaggregates schwenkbar angeordnet ist und der Gleitstein des
Mitnehmers einen Zapfen- oder Zylinderabschnitt trägt bzw. aufweist, welcher um eine
auf die Richtung des Verstellhubes im wesentlichen normal verlaufenden Achse schwenkbar
angeordnet ist.
[0008] Eine konstruktiv besonders einfache und in einfacher Weise auch von außen betätigbare
Einstellvorrichtung für die Einstellung der Mittenlage des Zylinderkolbenaggregates
in einer Trogschwelle kann, wie es einer bevorzugten Weiterbildung entspricht, so
ausgebildet sein, dass die in Achsrichtung des Kolbenhubes verstellbaren Lager als
Gabelkopf ausgebildet sind, dessen Gabel drehfest und in Achsrichtung verschiebbar
abgestützt ist und über einen Lagerzapfen mit dem hydraulischen Zylinderkolbenaggregat
verbunden ist und dass mit dem Gabelkopf eine Gabelkopfschraube verbunden ist, welche
einen Anschlag durchsetzt und eine Stellmutter trägt, deren Verdrehung eine axiale
Verschiebung des Gabelkopfes bewirkt. Über die Gabelkopfschraube kann durch jeweiliges
Verdrehen der Stellmutter eine Relativverschiebung zur Außenseite der Trogschwelle
erzielt werden, wobei die entsprechende Einstellung durch Betätigung von Stellmuttern
zu beiden Seiten der Trogschwelle erzielt wird. Um ein besonders einfaches Einlegen
des vorgefertigten und voreingestellten Zylinderkolbenaggregates in eine derartige
Trogschwelle zu ermöglichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass nach dem Einlegen
die entsprechenden Verdrehsicherungen wirksam werden, welche für eine axiale Verstellung
und damit für eine exakte Positionierung des Mittenhubes erforderlich ist, ist die
Ausbildung mit Vorteil so getroffen, dass der Anschlag als nach oben offener Schlitz
einer sich quer zur Schwellenlängsrichtung erstreckenden Wand einer Trogschwelle oder
eines ortsfesten Teiles einer Weiche ausgebildet ist.
[0009] Ingesamt gelangt somit ein Stellverschlusszylinder mit den Funktionen Verschieben,
Verriegeln und Überwachen der Verriegelung des beweglichen Weichenteiles mit werkseitig
auf einen bestimmten Hub eingestellter Bauart zum Einsatz, wobei der werkseitig eingestellte
Hub jedenfalls größer ist als der Hub des beweglichen Weichenteiles. Die eigentliche
Hubanpassung an die spezielle Weiche erfolgt durch Verstellung des Leerhubes zwischen
dem Mitnehmer am Umstellverschlusszylinder und dem beweglichen Weichenteil, wobei
durch Verstellen des Leerhubes der Hub des Weichenteiles bei gleichbleibendem Zylinderhub
verändert und damit stufenlos angepasst werden kann. Am Links- bzw. Rechtsgewinde
in Mittenbereich der symmetrischen Spindelstange des Spindeltriebes sitzen jeweils
zwei Mitnehmermuttern, die formschlüssig aber gleitend am Gehäuse des Mitnehmers geführt
sind, wobei die Spindelstange selbst durch einen Gleitstein hindurchgeführt ist. Um
nun nach Durchlaufen des Leerhubes einen entsprechend gedämpften Anschlag sicherzustellen,
können die Muttern unter Zwischenschaltung einer Tellerfeder mit dem Gleitstein bzw.
Gleitsteinträger des Mitnehmerteiles zusammenwirken, wobei der Gleitstein selbst wiederum
mit den unmittelbar mit dem beweglichen Herzstück verbundenen Bauteilen zusammenwirkt.
Der Gleitstein, welcher selbst Teil des Mitnehmers ist, nimmt somit diejenigen Bauteile
auf, welche die Übertragung des Verschiebeweges auf das Herzstück gewährleisten sollen,
wobei diese in den Gleitstein eintauchenden Teile wiederum im Gleitstein schwenkbar
eingreifen, um eine entsprechende Überlastung zu verhindern.
[0010] Die gesamte Verschlusseinrichtung wird an Rahmenteilen einer Trogschwelle festgelegt,
wobei die mit einer Spindel versehenen Gabelköpfe mit den entsprechenden Stellmuttern
zusammenwirken, um die Justierung der Mittenlage zu ermöglichen. Die für die exakte
Einstellung erforderlichen Schritte bestehen somit darin, dass zunächst der Leerhub
einseitig auf maximalen Hub eingestellt wird, das Herzstück in eine Endlage verstellt
wird, der Abstand zwischen Herz und Flügelschiene gemessen wird und das Herzstück
in die andere Endlage unter neuerlichem Messen des Abstandes verstellt wird, worauf
eine Mittenjustierung vorgenommen wird bis beidseitig derselbe Abstand zwischen Herz
und Flügelschiene besteht. Ausgehend von dieser Mittenjustierung wird in der Folge
der Leerhub um das Abstandsmaß verringert, womit die exakte Einjustierung erreicht
wurde.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen
Fig.1, einen Vertikalschnitt durch eine Weiche mit einem Weichenantrieb,
Fig.2, eine Detailansicht des Weichenantriebes und des Mitnehmers für das bewegliche
Herzstück,
Fig.3, einen Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig.1 und
Fig.4, eine Detailansicht der verstellbaren Lager für die Lagerung des Zylinderkolbenaggregates
in der Trogschwelle.
[0012] In Fig.1 ist das bewegliche Herzstück mit 1 bezeichnet und in Anlage an die Flügelschienen
2 bzw. 3 verschiebbar. Sämtliche Bestandteile der Umstell-, Verschluss- und Prüfereinrichtungen
sind unterhalb der Gleisebene in einer Trogschwelle 4 angeordnet. Die Umstelleinrichtung
5 ist hierbei von einem Zylinderkolbenaggregat gebildet und ist mittels Lager 6 an
der ortsfesten Trogschwelle angelenkt. Wie nachfolgend noch erläutert werden wird,
sind die Lager 6 derart beschaffen, dass eine Justierung der Umstellvorrichtung 5
in Schwellenlängsrichtung gemäß dem Doppelpfeil 7 zur Einstellung der Mittenlage des
Zylinderkolbenaggregates vorgenommen werden kann. Die Umstellvorrichtung 5 ist mit
einem Mitnehmerteil 8 gekoppelt, welcher die Umstellbewegung an das bewegliche Herzstück
1 weitergibt. Die Mitnahme erfolgt hierbei über verstellbare Anschläge 9, welche mit
einem Gleitstein 10 zusammenwirken, welcher wiederum mit der Grundplatte 11 des beweglichen
Herzstückes 1 verbunden ist. Durch Einstellung eines Leerhubes zwischen den Anschlägen
9 und dem Gleitstein 10 kann der effektive Hub des beweglichen Herzstückes 1 exakt
eingestellt werden.
[0013] In Fig.2 sind nun die einzelnen Kupplungs- und Mitnehmerteile vergrößert dargestellt.
Es ist ersichtlich, dass der am Zylinderkolbenaggregat schwenkbar abgestützte Mitnehmer
8 von zwei das Zylinderkolbenaggregat 5 umgebenden Hülsen 34 mit Fortsätzen 12 gebildet
wird, welche von einer Spindel 13 durchsetzt werden, wobei die Position der Spindel
13 relativ zu den Fortsätzen 12 des Mitnehmers 8 mittels der von dem mit größerem
Durchmesser ausgebildeten Bereich 14 der Spindel 13 ausgebildeten Anschlagsschultern
fixiert ist. Der mit vergrößertem Durchmesser ausgebildete Bereich 14 der Spindel
13 weist weiters zwei Gewindeabschnitte 15 und 16 auf, welche zueinander entgegengesetzte
Gewinderichtungen aufweisen. Eine Verdrehung der Spindel führt nun dazu, dass die
auf den Gewindebereichen 15 und 16 gelagerten verdrehgesicherten Anschlagteile 9 in
der Art einer Mitnehmermutter gemäß dem Doppelpfeil 17 voneinander weg oder zueinander
bewegt werden. Der Mitnehmerteil umfasst nun weiters einen Gleitstein 10, welcher
von der Spindel 13 durchsetzt wird und auf dieser zwischen den Anschlägen 9 gleitend
bewegbar gelagert ist. Durch Verstellung der Anschläge 9 entsprechend dem Doppelpfeil
17 kann nun der Leerhub a zwischen den Anschlägen 9 und dem Gleitstein 10 eingestellt
werden, um den Umstellhub des Zylinderkolbenaggregates 5 auf den jeweils erforderlichen
Verstellhub des beweglichen Herzstückes 1 zu reduzieren.
[0014] Der Gleitstein 10 weist weiters einen inneren Teil 18 mit einem Zylinderabschnitt
mit der Zylinderachse 19 auf, sodass eine Verschwenkung des Zylinderteiles 18 um die
Drehachse 19 relativ zum äußeren Teil 20 des Gleitsteines 10 und damit relativ zum
Mitnehmer 8 erfolgen kann. Der Zylinderteil 18 greift in einen Mitnehmerbügel 21 ein,
der wiederum mit der Grundplatte 11 des beweglichen Herzstückes 1 verschweißt ist,
sodass insgesamt eine Ausgleichsbewegung während der bei der Umstellbewegung des Herzstückes
1 notwendigen Verschwenkung des Herzstückes 1 relativ zur Umstellvorrichtung 5 ermöglicht
wird.
[0015] In der Seitenansicht gemäß Fig.3 ist die bügelartige Form des Mitnehmerteiles 21
ersichtlich, wobei erkennbar ist, dass der Gleitstein 10 entsprechend dem Doppelpfeil
22 gleitend in den bügelförmigen Mitnahmeteil 21 bewegbar ist, sodass Längsverschiebungen
des beweglichen Herzstückes 1, welche beispielsweise durch thermische Ausdehnungen
verursacht werden können, nicht an den Umstellmechanismus weitergegeben werden. Weiters
ist ersichtlich, dass die Anschläge 9, d.h. die Mitnehmermutter, an den Hülsen 34
der Mitnehmer drehfest abgestützt sind. Dadurch wird eine Verdrehsicherung der Anschläge
9 relativ zur Spindelverdrehung erreicht und die axiale Verschiebung der Anschläge
9 sichergestellt. Je nach Auf- und Abbewegung entsprechend dem Doppelpfeil 24 und
der Verschiebung in Schienenlängsrichtung entsprechend dem Doppelpfeil 22 des beweglichen
Herzstückes wird sich eine Positionierung des Mitnehmers 8 zur Achse 23 um den Zentriwinkel
α einstellen, sodass keine Kräfte in das Zylinderkolbenaggregat aus diesen Bewegungen
eingeleitet werden.
[0016] In Fig.4 ist nun die Lagerung des Zylinderkolbenaggregates 5 an der Trogschwelle
4 näher dargestellt. Das Lager 6 ist hierbei mit einem Gabelkopf 25 versehen, dessen
Gabel drehfest und in Richtung der Achse 23 des Zylinderkolbenaggregates 5 verschiebbar
abgestützt und über einen Lagerzapfen 26 mit dem hydraulischen Zylinderkolbenaggregat
5 verbunden ist. Die Fixierung der Drehlage des Gabelkopfes 5 erfolgt hierbei dadurch,
dass der Gabelkopf 25 an einem von der Trogschwellenseitenwand ausgehenden Steg 27
abgestützt ist. Der Gabelkopf 25 ist mit einer Gabelkopfschraube 28 verbunden, welche
eine Stellmutter 29 trägt. Die Verdrehung der Stellmutter 29, deren axiale Lage mittels
des mit der Trogschwelle 4 starr verbundenen Anschlages 30 fixiert ist, bewirkt eine
axiale Verschiebung des Gabelkopfes 25 entsprechend dem Doppelpfeil 31. Mit Hilfe
des Überwurfteiles 32 und der Mutter 33 wird die eingestellte axiale Lage des Gabelkopfes
fixiert. Durch diese axiale Verschiebung des Gabelkopfes und damit des Zylinderkolbenaggregates,
welche naturgemäß auf beiden Seiten des Zylinderkolbenaggregates in beiden verstellbaren
Lagern 6 erfolgen muss, kann die Mittellage des Kolbenhubes exakt eingestellt werden.
1. Weichenantrieb für bewegliche Herzstücke mit wenigstens einem Zylinderkolbenaggregat
mit definiertem, voreingestellten Kolbenhub, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderkolbenaggregat (5) mit in Achsrichtung (31) des Kolbenhubes verstellbaren
Lagern (6) verbunden ist, welche mit einer ortsfesten Unterkonstruktion zur Einstellung
einer definierten Mittellage des Kolbenhubes und des Mitnehmers für das bewegliche
Herzstück (1) verbunden ist und dass der Mitnehmer für das bewegliche Herzstück (1)
unter Zwischenschaltung von in Achsrichtung verstellbaren Anschlägen (9) mit dem Zylinderkolbenaggregat
(5) gekoppelt ist.
2. Weichenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer einen Gleitstein (10) aufweist und eine Relativbewegung des Herzstückes
(1) in zwei einander kreuzenden, von der Achse des Verstellhubes verschiedenen Achsen
ermöglicht.
3. Weichenantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer von einer Spindel (13) mit zu beiden Seiten des Mitnehmers verschiedener
Gewinderichtung in Richtung des Verstellhubes durchsetzt ist und mit drehfest geführten
Muttern (9) mit einem einstellbaren Leerhub zusammenwirkt.
4. Weichenantrieb nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer um die Achse des zylinderkolbenaggregates (5) schwenkbar angeordnet
ist und der Gleitstein (10) des Mitnehmers einen Zapfen- oder Zylinderabschnitt (18)
trägt bzw. aufweist, welcher um eine auf die Richtung des Verstellhubes im wesentlichen
normal verlaufenden Achse (19) schwenkbar angeordnet ist.
5. Weichenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in Achsrichtung (31) des Kolbenhubes verstellbaren Lager (6) als Gabelkopf (25)
ausgebildet sind, dessen Gabel drehfest und in Achsrichtung (31) verschiebbar abgestützt
ist und über einen Lagerzapfen (26) mit dem hydraulischen Zylinderkolbenaggregat (5)
verbunden ist und dass mit dem Gabelkopf (25) eine Gabelkopfschraube (28) verbunden
ist, welche einen Anschlag (30) durchsetzt und eine Stellmutter (29) trägt, deren
Verdrehung eine axiale Verschiebung des Gabelkopfes (25) bewirkt.
6. Weichenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (30) als offener Schlitz einer sich quer zur Schwellenlängsrichtung
erstreckenden Wand einer Trogschwelle (4) oder eines ortsfesten Teiles einer Weiche
ausgebildet ist.
1. A switch actuator for movable frogs, comprising at least one cylinder piston unit
having a defined preset piston stroke, characterized in that the cylinder piston unit (5) is connected with bearings (6) capable of being displaced
in the axial direction (31) of the piston stroke, which bearings are connected with
a stationary substructure for the adjustment of a defined center position of the piston
stroke and the driver for the movable frog (1), and that the driver for the movable
frog (1) is coupled with the cylinder piston unit (5) with stops (9) displaceable
in the axial direction being interposed.
2. A switch actuator according to claim 1, characterized in that the driver comprises a sliding block (10) and enables a relative movement of the
frog (1) along two mutually crossing axes different from the axis of the displacement
stroke.
3. A switch actuator according to claim 1 or 2, characterized in that the driver, in the direction of the displacement stroke, is traversed by a spindle
(13) having different thread directions on the two sides of the driver, and cooperates
with nuts (9) guided in a rotationally fast manner to adjust the idle strokes.
4. A switch actuator according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the driver is arranged to be pivotable about the axis of the cylinder piston unit
(5), and that the sliding block (10) of the driver carries or comprises a tappet or
cylinder portion (18) arranged to be pivotable about an axis (19) extending substantially
normal to the direction of the displacement stroke.
5. A switch actuator according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the bearings (6) capable of being displaced in the axial direction (31) of the piston
stroke are each designed as a fork head (25) whose fork is supported in a rotationally
fast manner while displaceable in the axial direction (31) and connected with the
hydraulic cylinder piston unit (5) via a bearing journal (26), and that to the fork
head (25) is connected a fork head screw (28) that traverses a stop (30) and carries
an adjusting nut (29), turning of which causes an axial displacement of the fork head
(25).
6. A switch actuator according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the stop (30) is designed as an open slot of a wall of a trough sleeper (4) extending
transversely to the longitudinal direction of the sleeper, or of a stationary switch
part.
1. Appareil de commande d'aiguillage pour coeurs mobiles de croisement avec au moins
un ensemble de piston-cylindre à course de piston définie et préréglée, caractérisé en ce que l'ensemble piston-cylindre (5) est relié à des paliers (6) mobiles dans le sens axial
(31) de la course du piston, qui sont reliés à une infrastructure stationnaire pour
l'ajustement d'une position centrale définie de la course du piston et de l'entraîneur
du coeur de croisement mobile (1) et en ce que l'entraîneur du coeur de croisement mobile (1) est couplé à l'ensemble piston-cylindre
(5) en intercalant des butées (9) ajustables dans le sens axial.
2. Appareil de commande d'aiguillage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraîneur présente un coulisseau (10) et permet un mouvement relatif du coeur
de croisement mobile (1) sur deux axes qui se croisent et qui sont différents de l'axe
de la course d'ajustement.
3. Appareil de commande d'aiguillage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'entraîneur est traversé dans le sens de la course d'ajustement par une tige (13)
dont le sens de filetage est différent de part et d'autre de l'entraîneur et coopère
avec des écrous (9) guidés de manière immobile en rotation et ayant une course à vide
réglable.
4. Appareil de commande d'aiguillage selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'entraîneur est disposé de façon à pouvoir pivoter autour de l'axe de l'ensemble
piston-cylindre (5) et le coulisseau (10) de l'entraîneur porte ou présente une partie
conique ou cylindrique (18) qui est disposée de façon à pouvoir pivoter autour d'un
axe (19) sensiblement perpendiculaire à la direction de la course d'ajustement.
5. Appareil de commande d'aiguillage selon l'une ou l'ensemble des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que les paliers (6) mobiles dans le sens axial (31) de la course du piston sont conformés
comme une fourchette (25) dont la fourche est appuyée de manière immobile en rotation
et coulissante dans le sens axial (31) et reliée par un tourillon (26) à l'ensemble
piston-cylindre hydraulique (5) et en ce que la fourchette (25) est reliée à une vis de fourchette (28) qui traverse une butée
(30) et porte un écrou de réglage (29) dont la rotation provoque une translation axiale
de la fourchette (25).
6. Appareil de commande d'aiguillage selon l'une ou l'ensemble des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que la butée (30) est conformée comme une fente ouverte dans une paroi perpendiculaire
au sens longitudinal de la traverse d'une traverse en auge (4) ou d'une partie stationnaire
d'un aiguillage.