[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1. Insbesondere
betrifft die Erfindung Schaltgeräte, wie Schütze Motorschutzschalter, Leitungsschutzschalter
oder Leistungsschalter oder dergleichen. Aber auch programmierbare Schaltgeräte, wie
speicherprogrammierbare Steuerungen oder programmierbare Relais sind im Anwendungsbereich
der Erfindung angedacht.
[0002] Herkömmliche Schaltgeräte wie zum Beispiel Schütze weisen eingangs- und ausgangsseitig
für jeden zu schaltenden Pol einen Anschlusskontakt in Form eines Festkontaktes auf.
Zum Zwecke der Verbindung, beziehungsweise Unterbrechung werden die zugehörigen Festkontakte
über eine durch einen Magnetantrieb angetriebene Kontaktbrücke verbunden bzw. getrennt.
Bei derartigen Geräten sind die von außen zugänglichen Festkontaktanschlüsse in der
Regel über seitlich zugängliche Schraubanschlüsse, die von der Geräteoberseite verschraubt
bzw. gelöst werden können oder durch seitlich oder von oben zugängliche und auch wieder
von der Seite oder von oben lösbare Federklemmanschlüsse, gebildet.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 201 20 504 U1 ist bereits ein Schaltgerät mit derartigen Anschlussvorrichtungen bekannt. Dieses
Schaltgerät ist auf der einen Polseite mit Schraubanschlüssen bestückt und auf der
anderen gegenüberliegenden Polseite mit andersartigen Anschlusselementen, wie zum
Beispiel mit Federklemmelementen ausgestattet.
[0004] Ferner ist aus der Druckschrift
DE 100 23 851 A1 eine Anschlussklemme für Schaltgeräte bekannt, bei der ein basismäßig vorgesehener
Schraubanschluss durch ein Modul für einen Federklemmanschluss ausgetauscht werden
kann.
[0005] Der Druckschrift
EP 0 633 588 A1 ist eine Anschlussvorrichtung mit einer Stromschiene zu entnehmen, über die eine
Haupt-Schraubklemme und eine Hilfs-Schraubklemme verbunden sind. Die Druckschrift
FR 2 742 918 A1 zeigt ein Schaltgerät, das anschlussseitig mit aufwändig herzustellenden, metallischen
Klemmenblöcken versehen ist, in denen jeweils eine Schraubklemme gelagert und eine
Anschlussfahne zur Verbindung mit einer Flachsteckhülse ausgebildet ist. In ähnlicher
Weise offenbart die
US 5 107 396 ein Schaltgerät mit metallischen Klemmenblöcken, die Klemmschrauben für Lastanschlusskabelschuhe
und unmittelbar darunter befestigte, mit umgebenden Isolierhülsen nach außen vorstehende
Kontaktwinkel für Hilfsdrahtleiter aufweisen.
[0006] Aus der Druckschrift
FR 1 289 699 A ist eine Schaltgerät mit Schraubklemmen zu entnehmen, die es mittels speziell ausgebildeter
Klemmschrauben gestatten, parallel zwei elektrische Rundleiter anzuschließen.
[0007] Die vorbeschriebenen Ausführungsformen haben sich in der Praxis bereits weitestgehend
bewährt. Aufgabe der Erfindung ist es ein Schaltgerät zu schaffen, welches im Hinblick
auf die Anschlusstechnik optimiert ist. Es soll sowohl eine einfache Benutzung durch
den Anwender gewährleistet, als auch die Flexibilität im Hinblick auf die Vielfältigkeit
der Anschlussmöglichkeiten verbessert werden.
[0008] Ausgehend von einem zumindest einpolig ausgebildeten Schaltgerät, bei dem jeder Pol
zumindest einen ankommenden und einen abgehenden Anschlusskontakt, jeder der Anschlusskontakte
erste Anschlussmittel für den Anschluss eines ersten externen elektrischen Leiters
und zumindest einer der Anschlusskontakte zweite Anschlussmittel für den Anschluss
eines zweiten elektrischen Leiters aufweist, wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
die ersten und die zweiten Anschlussmittel sowie eine Verbindungsstelle zur geräteintemen
Kontaktierung Bestandteile eines zungenartigen Kontaktträgers sind. Zur Geräteaußenseite
realisiert das erfindungsgemäße Schaltgerät in konstruktiv und technologisch unaufwändiger
Weise sowohl in herkömmlicher Art und Weise ausgebildete erste Anschlussmittel als
auch zweite Anschlussmittel für zusätzliche Anschlussglieder.
[0009] Die zweiten Anschlussmittel sind gegenüber den ersten Anschlussmitteln näher zum
Inneren des Schaltgerätes angeordnet.
[0010] Der Anschlusskontakt trägt erfindungsgemäß einen zum Geräteinneren führenden Festkontakt
(z.B. bei Schützen). Die ersten Anschlussmittel sind in Form herkömmlicher Schraubldemmanschlüsse.
Federklemmanschlüsse (z.B. Käfig-Zugfederklemmanschlüsse), Schneidklemmanschlüsse
oder anderer Anschlussmittel ausgebildet.
[0011] Die zusätzlichen zweiten Anschlussmittel sind als Mittel für die kraft- und/oder
formschlüssige Aufnahme eines Anschlussgliedes insbesondere in Form eines Steckanschlusses
oder eines Schraubanschlusses ausgebildet.
[0012] Erfindungsgemäß sind die zweiten Anschlussmittel als zentrale Lochaufnahmen für als
Steckkontakte ausgebildete Anschlussglieder ausgeführt. Zur Optimierung der Kontaktierung
bei dem zweiten Anschlussmittel ist die lochartige Ausnehmung - sei sie geschlossen
(Lochaufnahme) oder randseitig offen (seitliche Ausnehmung) - als gestanzter Durchzug
ausgebildet, so dass randseitig um die Ausnehmung herum zumindest bereichsweise zungenartige
Erweiterungen nach außen abstehend gebildet sind. Hierdurch wird auf konstruktionsmäßig
einfachste Art eine zusätzliche Anschlussmöglichkeit für den von außen zugänglichen
Anschlusskontakt realisiert. Andere Ausführungen, wie eine seitliche Ausnehmung des
Anschlussgliedes bzw. des Kontaktträgers sind ebenso möglich.
[0013] Für den Zugang zu den zweiten im Geräteinneren angeordneten Anschlussmitteln weist
das aus Isolierstoffmaterial bestehende Gehäuse wahlweise in einem Bereich oberhalb
der zweiten Anschlussmittel Sollbruchstellen auf, die einen durch Herausbrechen herstellbaren
Zugangsbereich definieren. Auch kann der Zugangsbereich ursprünglich frei (unverschlossen)
ausgebildet sein.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden, anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel. Dabei wird die Erfindung stellvertretend
für alle anderen elektrischen Schaltgeräte am Beispiel eines Schützes erläutert. Es
zeigen
- Figur 1:
- ein mehrpoliges Schütz in schematischer Explosionsdarstellung;
- Figur 2a:
- Anschlusskontakte des Schützes mit verschiedenen ersten Anschlussmitteln (Schraubklemm-
bzw. Federklemmanschlüssen) sowie einer möglichen Ausführung der zweiten Anschlussmittel
(Lochaufnahme) gemäß Fig. 1;
- Figur 2b:
- eine alternative Ausführungsform der zweiten Anschlussmittel;
- Figur 3:
- eine Detaildarstellung der Lochaufnahme gemäß Fig. 2;
- Figur 4, 5:
- mögliche Ausführungen eines Steckkontaktes für die Lochaufnahme gemäß Fig. 2a.
[0015] Fig. 1 zeigt in schematischer Explosionsdarstellung den Aufbau eines mehrpoligen
Schützes (vorliegend z.B. 3-polig oder 4-polig nebst Versorgungsanschluss für die
Antriebsspule des Magnetantriebs) mit einem Gehäuse 2 aus Isolierstoff, wobei jeder
Pol einen ankommenden und einen abgehenden Anschlusskontakt 4 aufweist.
[0016] Das Gehäuse 2 des Schützes ist vorliegend dreiteilig ausgeführt und besteht aus einem
Basisgehäuseteil 2a zur Aufnahme eines Magnetantriebs, einem auf das Basisgehäuseteil
2a aufsetzbaren oberen Gehäuseteil 2b und einem Gehäusedeckel 2c. Ferner sind beidseitig
die Anschlusskontakte 4 dargestellt, die für den Anschluss ankommender und abgehen
der Anschlussleitungen dienen. Das Gehäuse 2 kann je nach Schaltgerätetyp auch zweiteilig
oder gar einteilig ausgebildet sein. Eingeklammert sind als Alternativanschlüsse zu
den dargestellten Anschlussklemmen 4a mit Federklemmanschluss auch Anschlussklemmen
4b mit Schraubklemmanschluss dargestellt. Für das dargestellte Gehäuse 2 sind vorliegend
Anschlussklemmen 4a mit Federklemmanschluss vorgesehen. Für etwaige Anschlussklemmen
4b mit Schraubklemmanschluss müsste das vorhandene Deckelteil 2c ausgetauscht werden,
welches dann entsprechende Zugangsöffnungen für die Schraubenköpfe anstatt Öffnungen
für die Federklemmen aufweist Das dargestellte Deckelteil 2c ist für die Anschlussklemmen
4a mit Federklemmanschluss vorgesehen und weist eine erste Reihe von Öffnungen 21
für die Verbindung bzw. den Zugang von ersten Anschlussleitungen 410 mit bzw. zu ersten
Anschlussmitteln 41 des Anschlusskontaktes 4a, eine zweite Reihe von (Doppel-) Öffnungen
22 für den Eingriff eines Werkzeuges (z.B. Schraubendreher) und eine dritte Reihe
von Öffnungen 23 bzw. eine Öffnung in Form eines Öffnungsschlitzes für die Verbindung
von zweiten Anschlussleitungen 420 mit zusätzlichen zweiten Anschlussmitteln 42 des
Anschlusskontaktes 4 auf. Die gemäß der Erfindung vorgesehene zusätzliche Reihe von
Öffnungen 23 (bzw. der Öffnungsschlitz) ist in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung
im Ausgangszustand über ein Deckelteil verschlossen. Dabei kann die Öffnung durch
ein wiederverschließbares Dekkelteil über eine Rastverbindung oder ein Filmscharnier
verschlossen sein. Vorzugsweise ist die Öffnung 23 jedoch nicht wieder verschließbar
durch einen oder mehrere von Söllbruchstellen umrissene(n) heraustrennbare(n) Gehäusebereich(e),
der (die) den späteren Zugangsbereich zu den zweiten Anschlussmitteln 42 bildet (bilden)
verschlossen. Hierdurch wird eine besonders einfache Konstruktion gewährleistet und
zusätzlicher Lager- und Verwaltungsaufwand für separate Deckelteile vermieden.
[0017] Als ankommender bzw. abgehender Anschlusskontakt 4 sind zwei verschiedene alternative
Ausführungen dargestellt. In einer ersten Ausführungsform ist der Anschlusskontakt
4a mit ersten Anschlussmitteln 41 in Form von Federklemmanschlüssen gebildet, während
in der alternativen Ausführung anstelle der Federklemmanschlüsse Schraubklemmanschlüsse
angeordnet sind. Beiden Ausführungen gemein ist die erfindungsgemäße Ausbildung mit
zusätzlichen zweiten Anschlussmitteln 42. Erfindungsgemäß ist der Anschlusskontakt
4 durch eine zungenartige Anschlussfahne gebildet, die zum Geräteinneren als Kontaktträger
einen Festkontakt 43 trägt, die zur Geräteaußenseite hin in herkömmlicher Art und
Weise die ersten Anschlussmittel 41 (wie Schraubklemmanschlüsse oder Federklemmanschlüsse)
aufweist und die im Bereich zwischen diesen Anschlussstellen die - vorzugsweise als
Lochaufnahme ausgebildeten - zweiten Anschlussmittel 42 aufweist. Dabei sind die zweiten
Anschlussmittel 42 vorzugsweise von den ersten Anschlussmitteln 41 räumlich beabstandet
und in ihrer Betätigung bzw. Anschlussbedienung autark ausgebildet derart, dass bei
einer Verdrahtung der ersten Anschlussmittel 41 zum einen die zweiten Anschlussmittel
für eine weitere Verdrahtung frei zugänglich sind und andererseits für eine Verdrahtung
der zweiten Anschlussmittel 42 die ersten Anschlussmittel 41 nicht betätigt (gelöst
und wieder gesichert) werden.
[0018] Zur Kontaktierung der zweiten Anschlussmittel 42 dient insbesondere ein als Steckkontakt
ausgebildetes Anschlussglied 6. Mittels dieses Anschlussgliedes 6 ist der entsprechende
Schützkontakt in herkömmlicher Weise frei zu verdrahten. Insbesondere sind auch formstabile
kombinierte Mehrfachsteckkontakte vorkonfektionierbar, so dass beispielsweise zwei
benachbarte Schütze über die jeweils zweiten Anschlussmittel 42 in Form einer Wendeschaltung
oder einer Stern-Dreieckschaltung auf einfache Weise über formfeste Steckkontaktreihen
(vor-)verdrahtet werden können. Auch andere Anwendungen wie die Kombination eines
Motorschutzschalters mit einem Schütz zu einem einfachen Motorstarter können bei entfernt
positionierten zu verdrahtenden Geräten auf einfache Weise durch vorkonfektionierte
Mehrfachsteckkontakte, die über flexible Freiverdrahtung verbunden sind, realisiert
werden. All diese Anwendungen können durch die Erfindung auf besonders einfache Weise
verdrahtet werden, ohne dass hierdurch etwa bereits die Standard-Anschlussstelle "verbraucht"
bzw. belegt wäre. Für den Fall weiterer Verdrahtungen müsste demnach nicht eine bereits
belegte Anschlussstelle gelöst, weitere Kabel eingelegt und die Anschlussstelle wieder
gesichert werden. Hierdurch wird eine häufige Fehlerquelle ausgeschaltet - bereits
funktionsfähige Verbindungen müssen nicht mehr gelöst werden oder zusätzliche Kabel
untergeschoben werden. So wird vermieden, dass bei nachträglicher Verdrahtung ursprünglich
funktionierende Verdrahtungen auf einmal fehlerhaft werden, weil vielleicht eine bereits
verdrahtete Leitung sich gelöst hat. Weiterhin ist vorgesehen, die Schnittstelle auch
für eine Funktionskontrolle zu nutzen. Eine Funktionskontrolle ist bei dem erfindungsgemäßen
Gegenstand ohne ein Entfernen der Anschlussverdrahtung möglich.
[0019] Figur 2a zeigt die beiden in Figur 1 bereits dargestellten alternativen Ausführungsform
der Anschlusskontakte 4 des Schützes mit verschiedenen ersten Anschlussmitteln 41
(Schraubklemm-bzw. Federklemmanschlüssen) sowie einer möglichen Ausführung der zweiten
Anschlussmittel 42 in Form einer Lochaufnahme. Anstelle der Lochaufnahme sind auch
andere Kontaktierungs- bzw. Anschlussmöglichkeiten denkbar, wie z.B. eine oder mehrere
lediglich randseitige nutartige Ausnehmungen des Anschlusskontaktes 4 bzw. des Kontaktträgers
(Fig. 2b). Für eine Kontaktierung der Lochaufnahme oder der randseitigen Ausnehmung
eignen sich insbesondere Steckerformen wie in den Figuren 4 und 5 abgebildet. Dabei
ist der Stecker mit Vorteil über eine kraftschlüssige oder kraftformschlüssige Verbindung
in der Lochaufnahme fixierbar. Hierfür kann der Stecker von seinem insbesondere länglich
und quaderförmig ausgebildeten Kontaktierungskörper seitlich abstehende fedemd ausgebildete
Fortsätze aufweisen (Fig. 5). Des Weiteren ist auch denkbar, den Steckkontakt im Querschnitt
gesehen kreisrund auszubilden, so dass dieser mit seinem ebenfalls im Querschnitt
kreisrunden Kontaktierungskörper in eine entsprechend ausgebildete Lochaufnahme einschraubbar
ist. Hierfür kann die Lochaufnahme mit einem fertigen Gewinde ausgestattet sein oder
aber dieses erst durch Eindrehen des Steckkontaktes eingeschnitten werden.
[0020] Figur 3 zeigt die Lochaufnahme in einer vergrößerten Detaildarstellung. Dabei ist
die Lochaufnahme vorzugsweise in Form eines gestanzten Durchzugs ausgebildet, so dass
um die Lochaufnahme herum nach oben oder nach unten gerichtete Kontaktzungenabschnitte
(8) gebildet sind und hierdurch eine Vergrößerung der Kontaktfläche entsteht und somit
eine Optimierung der Kontaktierung gewährleistet wird.
1. Elektrisches mindestens einpolig ausgebildetes Schaltgerät mit einem Gehäuse (2) aus
Isolierstoffmaterial
- wobei jeder Pol zumindest einen ankommenden und einen abgehenden Anschlusskontakt
(4; 5) aufweist und jeder der Anschlusskontakte (4;5) erste Anschlussmittel (41) für
den Anschluss mindestens eines ersten externen elektrischen Leiters aufweist und
- zumindest einer der Anschlusskontakte (4; 5) zweite Anschlussmittel (42; 52) zur
steckbaren Verbindung mit einem zweiten elektrischen Leiter aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- jeder Anschlusskontakt (4) als eine zungenartige Anschlussfahne ausgebildet ist,
die als ein Kontaktträger einen Festkontakt trägt, die den an einem Ende angeordneten
Festkontakt zur geräteinternen Kontaktierung, zur Geräteaußenseite hin die ersten
Anschlussmittel (41) sowie die zweiten Anschlussmittel (42; 52) aufweist, wobei die
zweiten Anschlussmittel (42; 52) zwischen den jeweiligen Festkontakten und anderendig
angeordneten ersten Anschlussmitteln (41) angeordnet sind,
und wobei die zweiten Anschlussmittel (42; 52) ausgebildet sind
- als Lochaufnahme oder seitliche Ausnehmungen der Anschlusskontakte (4) für die Aufnahme
von mit den zweiten elektrischen Leitern verbundenen und durch Öffnungen in einem
Deckelteil des Schaltgeräts durchführbaren Steckkontakten (6).
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die/jede Lochaufnahme einen zumindest bereichsweise randseitig nach oben und/oder
unten gerichteten Kontaktzungenabschnitt (8) aufweist.
3. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) für den Zugang zu den zweiten Anschlussmitteln (42; 52) einen von
Sollbruchstellen umrissenen Zugangsbereich aufweist.
1. Electrical switching device which has at least one pole and a housing (2) comprising
insulating material,
- with each pole having at least one incoming and one outgoing connection contact
(4; 5) and each of the connection contacts (4; 5) having first connection means (41)
for connecting at least one first external electrical conductor, and
- at least one of the connection contacts (4; 5) having second connection means (42;
52) for the purpose of plug-connection with a second electrical conductor,
characterised in that
- each connection contact (4) is formed as a tongue-like connection lug, which bears
a fixed contact as a contact carrier, which has the fixed contact arranged at one
end for contacting inside the device, and has the first contact means (41) and the
second contact means (42; 52) to the outside of the device, wherein the second contact
means (42; 52) are arranged between the respective fixed contacts and first contact
means (41) arranged at the other end, and wherein the second contact means (42; 52)
are formed:
- as receiving holes or lateral recesses of the connection contacts (4) for receiving
plug contacts (6) connected with the second electrical conductors and able to pass
through openings in a cover part of the switching device.
2. Switching device according to claim 1, characterised in that the/each receiving hole has a contact tongue section (8), at least in regions, on
the edge, orientated upwards or downwards.
3. Switching device according to claim 1 or 2, characterised in that the housing (2) for the access to the second contact means (42; 52) comprises an
access region outlined by predetermined breaking points.
1. Appareillage de commutation électrique à configuration au moins unipolaire comprenant
un boîtier (2) en matériau isolant
- chaque pôle présentant au moins un contact de raccordement entrant et un sortant
(4 ; 5) et chacun des contacts de raccordement (4 ; 5) présentant des premiers moyens
de raccordement (41) pour le raccordement d'au moins un premier conducteur électrique
externe et
- au moins l'un des contacts de raccordement (4 ; 5) présentant des deuxièmes moyens
de raccordement (42 ; 52) pour la liaison enfichable avec un deuxième conducteur électrique,
caractérisé en ce que
- chaque contact de raccordement (4) est réalisé sous la forme d'une patte de raccordement
en forme de languette, qui supporte en tant qu'un support de contact un contact fixe,
qui présente le contact fixe disposé au niveau d'une extrémité servant à établir le
contact interne à l'appareillage, les premiers moyens de raccordement (41) ainsi que
les deuxièmes moyens de raccordement (42 ; 52) en direction du côté extérieur de l'appareillage,
les deuxièmes moyens de raccordement (42 ; 52) étant disposés entre les contacts fixes
respectifs et des premiers moyens de raccordement (41) disposés au niveau de l'autre
extrémité,
et les deuxièmes moyens de raccordement (42 ; 52) étant réalisés
- sous la forme de trous d'accueil ou de creux latéraux des contacts de raccordement
(4) pour recevoir des contacts enfichables (6) reliés avec les deuxièmes conducteurs
électriques et pouvant être guidés à travers des ouvertures dans une partie formant
couvercle de l'appareillage de commutation.
2. Appareillage de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le/chaque trou d'accueil présente une section de languette de contact (8) dirigée
au moins dans certaines sections vers le haut et/ou le bas du côté du bord.
3. Appareillage de commutation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier (2) présente une zone d'accès entourée de points de rupture voulus pour
l'accès aux deuxièmes moyens de raccordement (42 ; 52).