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EP 1 529 711 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.2007 Patentblatt 2007/38 |
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Anmeldetag: 16.06.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Selbstfahrende Gleisbaumaschine mit einem Tragrahmen für eine Sicherheitsvorrichtung.
Self-propelled railroad maintenance machine with frame to receive a security device.
Machine automotrice de construction pour voies ferrées avec cadre pour recevoir un
équipement de sécurité.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
08.11.2003 DE 20317203 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2005 Patentblatt 2005/19 |
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Patentinhaber: GBM Gleisbaumechanik GmbH |
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14474 Brandenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Wiedt, Volker
14770 Brandenburg (DE)
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Vertreter: Zinken-Sommer, Rainer |
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Deutsche Bahn AG
Patentabteilung
Völckerstrasse 5 80939 München 80939 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 585 953 DE-U1- 9 217 755 US-A- 4 493 133
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DE-C1- 19 938 283 US-A- 4 139 212
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Gleisbaumaschine, die einen eine Zugsicherungseinrichtung
tragenden und um eine Drehachse zwischen mindestens zwei Positionen verschwenkbar
ausgeführten Rahmen aufweist, der über eine Verriegelungsklaue zum Fixieren des Rahmens
gegen ein mit der Gleisbaumaschine starr verbundenes Arretierungselement verfügt.
[0002] Die modernen Verfahren für den Bau und die Instandhaltung von Schienenverkehrswegen
sind zum grössten Teil vom Einsatz vollmechanisierter und oftmals selbstfahrender
Arbeitsmaschinen geprägt. Im Zuge eines fortwährenden Strebens nach Erhöhung des Sicherheitsniveaus
im Eisenbahnbetriebes müssen nunmehr auch diese Arbeitsmaschinen mit den im Eisenbahnbetrieb
jeweils üblichen Zugsicherungs- bzw. Zugbeeinflussungseinrichtungen ausgestattet werden.
So ist beispielsweise in Deutschland die Ausrüstung mit einer induktiven Zugsicherung
vorgeschrieben, bei der eine fahrzeugseitig installierte Koppelspule ("Indusi-Magnet")
beim Überfahren einer gleisseitig installierten Koppelspule ("Gleis-Magnet") ein binäres
Informationssignal mit der ortsfesten Infrastruktur austauschen kann. Im Rahmen der
in Deutschland bislang üblichen INDUSI werden beispielsweise die auf dem Schienennetz
verkehrenden Fahrzeuge durch ein derartiges System auf das Einhalten restriktiver
Geschwindigkeitsvorgaben (z.B. Langsamfahrstellen vor Baustellen) oder Fahrverbote
(z.B. vor einem "Halt" zeigenden Signal) hin überwacht. Das Passieren einer gleisseitig
installierten und aktiv geschalteten Koppelspule führt zu einer kurzzeitigen Stromabsenkung
in einem fahrzeugseitigen Überwachungskreis, wodurch beispielsweise in der Fahrzeugsteuerung
eine definierte Geschwindigkeitsüberwachungskurve gestartet wird.
[0003] Noch bis vor kurzem wurden jedoch selbstfahrende Gleisbaumaschinen nicht mit derartigen
Zugsicherungseinrichtungen ausgestattet, da sie meist nicht im Rahmen des üblichen
Eisenbahnverkehrs als Zugfahrten verkehren, sondern meist nur unter abweichenden Betriebsbedingungen
in Baustellenbereichen im Einsatz stehen. Die stetig wachsenden Bauaktivitäten und
zunehmend zeitlich engere Disposition dieser Baumaschinen lässt jedoch den Anteil
von aus eigener Kraft (also ohne Einstellung der Maschinen in einen lokomotiv-bespannten
Zug) zurückgelegten Überführungsfahrten stetig ansteigen, so dass in Deutschland derartige
Gleisbaumaschinen nunmehr mit der Indusi ausgerüstet werden müssen.
[0004] Da bei den Gleisbaumaschinen üblicherweise nicht nur hinsichtlich Temperatur, Staubentwicklung
und einwirkender mechanischer Belastung extreme Einsatzbedingungen vorliegen, sondern
auch meist extrem begrenzte räumliche Verhältnisse berücksichtigt werden müssen, stellt
sich bei den nachzurüsten Maschinen grundsätzlich die Frage nach einer sinnvollen
Unterbringung die zusätzlich einzubauenden Zugsicherungsvorrichtungen. Systembedingt
kollidiert in sehr vielen Fällen der vom Systemdesign des Zugsicherungssystems vorgegebene
geometrische Raum für die Anbringung von Zugsicherungssystemen mit den Arbeits- und
Eingriffszonen der Maschinentechnik. Diese Problematik betrifft nicht nur die nachzurüstenden
Gleisbaumaschinen. Auch bei neu zu bauenden Maschinen ist eine grundsätzliche Neukonstruktion
oftmals nicht wirtschaftlich. Es wird deshalb eine universell einsetzbare, robuste
und kostengünstige Lösung für die Nachrüstung von Zugsicherungs- bzw. Zugbeeinflussungseinrichtungen
an Gleisbaumaschinen angestrebt.
[0005] Aus dem Stand der Technik ist hierfür eine Vorrichtung bekannt, bei der eine die
Zugsicherungsvorrichtung (es handelt sich hierbei um einen Indusi-Magneten) tragende
Rahmenkonstruktion um eine mit dem Rahmen des Trägerfahrzeuges verbundene Drehachse
zwischen einer aktiven Stellung (die Gleisbaumaschine befindet sich im selbstfahrenden
Betrieb; die Zugsicherung ist aktiv; die Arbeitsaggregate sind ausgeschaltet und in
Transportstellung verriegelt) und einer passiven Stellung (die Gleisbaumaschine befindet
sich im Arbeitseinsatz; die Zugsicherung ist abgeschaltet; die Arbeitsaggregate sind
im Einsatz) geschwenkt werden kann. Somit wird der in Frage stehende geometrische
Raum bedarfsweise entweder von den Arbeitsaggregaten oder den Zugsicherungseinrichtungen
belegt. Bei dieser Lösung hat es sich jedoch als nachteilig erwiesen, dass die Verstellbewegung
mittels hydraulischer Aktuatoren vorgenommen wird. Dies erfordert einen nicht unerheblichen
Aufwand für Zuführung und Aufbereitung des Hydrauliköls. Insbesondere ist es nachteilig,
dass die beiden Arbeitspositionen mittels dieser hydraulischen Stellglieder überwacht
und verriegelt werden. Gerade im rauhen Baubetrieb bestehen permanente Risiken hinsichtlich
der Leckage von Hydraulikapparaturen, insbesondere wenn diese unvermeidlich in unmittelbarer
Gleisnähe und in Nachbarschaft der Arbeitsaggregate angeordnet sind und vielfältigen
schädigenden Einflüssen unterliegen (z.B. Schäden durch aufgewirbelte Schottersteine
etc.). Im vorliegenden Fall würde eine solche Störung von erheblicher Tragweite sein,
da die Gleisbaumaschine dann - je nach Art des Ausfalls - nicht im Arbeitsmodus bzw.
nicht im Streckenfahr-Modus betrieben werden kann. Ebenso ist bei dieser bekannten
Vorrichtung von Nachteil, dass die Zugsicherungseinrichtung mittels einer im wesentlichen
in der Mitte der Längserstreckung der Zugsicherungseinrichtung angreifenden Halterung
mit der Rahmenkonstruktion verbunden ist. Dadurch fehlen Möglichkeiten zum Einstellen
der Längsneigung der Zugsicherungsvorrichtung.
[0006] Aus dem Nutzfahrzeugbau ist es bekannt, mechanische Spanner als Verriegelungsvorrichtungen
beispielsweise für Ladebordwände von Lastkraftwagen einzusetzen. So ist beispielsweise
aus der
US 4.493.133 ein U-förmiger Verschlussbügel bekannt, der mittels eines schwenkbaren Spannhebels
in einen Haken oder eine Ausnehmung eingreift, um die Bordwand festzuhalten. Diese
Vorrichtung ist jedoch nur dazu geeignet, die Bordwand in ihrer geschlossenen Stellung,
nicht jedoch in der geöffneten Stellung zu verriegeln.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbstfahrende Gleisbaumaschine mit
einer Halterung für eine Zugsicherungseinrichtung nach den Merkmalen des Oberbetriffes
des Patentanspruches 1 bereitzustellen, die im Hinblick auf die herrschenden Einsatzbedingungen
besonders robust und störungsarm ausgeführt ist und eine einfache Verriegelung in
zwei Positionen ermöglicht. Dabei ist die Vorrichtung so auszulegen, dass eine unter
Baustellenbedingungen realisierbare einfachste Bedienbarkeit gegeben ist. Besonderes
Augenmerk soll auch auf die Einstellung der Längsneigung der Zugsicherungsvorrichtung
gelegt werden.
[0008] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Arretierungselement achsensymmetrisch zur Drehachse des Rahmens
und als End-Anschlag für diese vom Rahmen zu erreichenden Positionen ausgebildet ist.
Eine solche Vorrichtung ermöglicht eine wirksame mechanische Festlegung des Trägerrahmens
in den jeweils einzunehmenden Positionen Es können sowohl die "aktive" als auch die
"passive" Stellung der Befestigungsvorrichtung für die Zugsicherungseinrichtung unter
Verwendung desselben Mechanismus festgelegt und verriegelt werden. Unter "aktiver"
Stellung soll hierbei verstanden werden, dass sich die Gleisbaumaschine als selbständig
fahrendes Schienenfahrzeug auf Streckenfahrt befindet und deshalb die Zugsicherungseinrichtung
- so wie jedes andere Triebfahrzeug auch - aktiv eingeschaltet hat. In der passiven
Stellung hingegen ist die Gleisbaumaschine als Baufahrzeug im Einsatz und hat die
deaktivierte Zugsicherungseinrichtung aus dem Einwirkungsbereich der Baumaschinen-Aggregat
herausgeschwenkt.
[0009] Die Unteransprüche geben weitere nützliche Ausgestaltungen der erfindungsgemässen
Vorrichtung an. Besonders vorteilhaft ist es, die Verriegelungsklaue als U-förmiges
Element auszuführen und mittels einer von einem am Trägerrahmen befestigten mechanischen
Schubspanner aufgebrachten translatorischen Zustellbewegung aus einer entriegelten
Stellung in die verriegelte Stellung bewegbar zu führen. Dadurch ist es erfindungsgemäss
möglich die Aufrechterhaltung dieser Festlegung ohne permanente Zuführung einer Hilfsenergie
(z.B. Druck eines Hydrauliköles) zu realisieren.
[0010] Es ist weiterhin zweckmässig, die Verriegelungsklaue im verriegelten Zustand mittels
eines die Zustellbewegung blockierenden Elementes zu sichern. Damit kann verhindert
werden, dass sich der mechanische Schubspanner beispielsweise unter dem Einfluss der
hohen dynamischen Beanspruchung (Maschinenvibrationen) selbsttätig lockert und gegebenenfalls
die Endlage der Verriegelungsklaue wieder freigibt.
[0011] Eine sinnvolle Ergänzung der erfinderischen Vorrichtung besteht darin, mindestens
einen fahrzeugseitig montierten Sensor zur Überwachung der Endlage der Verriegelungsklaue
im verriegelten Zustand vorzusehen. Es hat sich in diesem Zusammenhang als besonders
zweckmässig erwiesen, wenn sich der zum Schienenfahrzeug hin orientierte Schenkel
der Verriegelungsklaue beim Erreichen seiner den verriegelnden Zustand charakterisierenden
Endlage im Erfassungsbereich eines am Schienenfahrzeug montierten induktiven Näherungssensors
befindet.
[0012] Ergänzend hierzu ist es sehr zweckmässig, wenn der Trägerrahmen zwei zueinander um
das Längenmass der Zugsicherungsvorrichtung beabstandete, mit einer Verzahnung versehene
Befestigungselemente zur hängenden Aufnahme der Zugsicherungseinrichtung aufweist.
[0013] Der Erfindungsgedanke wird in nachfolgendem Ausführungsbeispiel visualisiert. Es
zeigt in Prinzipdarstellung
- Figur 1
- Aufbau der Befestigungsvorrichtung
[0014] Im vorliegenden Beispiel einer erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung handelt
es sich um den Träger für einen Indusi-Fahrzeugmagneten, welcher an eine Schnell-Schotterplaniermaschine
angebaut wird. Derartige Schotterplaniermaschinen weisen im Bereich ihrer in Arbeitsrichtung
vorauslaufenden Achse zahlreiche an- und ausklappbare Räumschilde auf, so dass eine
Zugsicherungsvorrichtung ausschliesslich im Bereich der in Arbeitsrichtung nachlaufenden
Achse angebracht werden kann. Da aber auch hier ein im Arbeitseinsatz absenkbarer
Besenkasten (ggf. mit Steilförderband) den unter Beachtung der geometrischen Randbedingungen
des Indusi-Systems einzig möglichen Einbauraum tangiert, muss eine schwenkbare Befestigung
für den Indusi-Magneten realisiert werden, mittels der zwischen der aktiven (Schotterpflug
in Selbstfahrbetrieb) und passiven Stellung (Schotterpflug in Arbeitsbetrieb) des
Magneten gewechselt werden kann.
[0015] Die Vorrichtung besteht aus einer aus Hohlprofilen aufgebauten Rahmenkonstruktion,
welche im wesentlichen ein oberes horizontales Profilsegment (1), ein unteres horizontales
Profilsegment (2) zur Aufnahme des Indusi-Magneten (7) sowie ein diese verbindendes
senkrechtes Profilsegment (3) aufweist. Die übrigen Profilsegmente dienen zur statischen
Verstärkung und Versteifung des Rahmens und sind in Form und Lage an die durch die
Einbau-Umgebung definierten räumlichen Verhältnisse angepasst. Dieser Trägerrahmen
ist über mit Gleitlager versehene Buchsen (8) auf einer Welle (9) geführt. Die Welle
(9) ist ebenso wie ein Arretierungselement (6) fest mit dem Rahmen des Trägerfahrzeuges
verbunden. Das Arretierungselement (6) besteht aus zwei winkelförmigen, mittels eines
Knotenbleches miteinander verbundenen Teilelementen. Jeweils ein Schenkel beider Teilelemente
ist flächenparallel zur Seitenfläche des oberen horizontalen Profilsegmentes (1) und
ist als Endanschlag für die vom Trägerrahmen einzunehmende Position ausgerichtet.
[0016] Am senkrechten Profilsegment (3) ist ein mechanischer Schubspanner (4) derart befestigt,
dass die von diesem ausgeübte Schubbewegung im wesentlichen rechtwinklig zum oberen
horizontalen Profilsegment (1) orientiert ist. Der Schubspanner (4) ist mit der Verriegelungsklaue
(5) gekoppelt, so dass sich die Verriegelungsklaue (5) bei Betätigung des Schubspanners
(4) axial auf das obere horizontale Profilsegment (1) zu- bzw. von diesem wegbewegt.
Die Verriegelungsklaue (5) besteht aus einem im wesentlichen U-förmig ausgeführten
Bauteil. Die beiden Schenkel des U-Profiles sind derart angeordnet, dass sie parallel
sowohl zum Profilsegment (1) als auch zum Arretierungselement (6) ausgerichtet sind.
Der dem Fahrzeug zugewandte Schenkel des U-Profiles wird durch einen am Fahrzeug angebrachten
induktiven Näherungssensor (in Figur 1 nicht dargestellt) auf Erreichen seiner Endlage
hin überwacht. Mittels eines Federsteckers wird der Schubspanner gegen unbeabsichtigtes
Lösen gesichert.
[0017] Das untere horizontale Profilsegment trägt zwei mit einer Verzahnung versehene Befestigungselemente
(10) zur hängenden Aufnahme der Zugsicherungseinrichtung. Die Befestigungselemente
(10) sind zueinander näherungsweise um das Längenmass des Indusi-Magneten (7) beabstandet,
so dass eine einfache Einstellbarkeit der Längsneigung des Magneten gegeben ist. Ein
Schutzabweiser (11) schützt den Indusi-Magneten (7) sowie dessen Ansteuerungskabel
vor Schäden durch Gleisschotter.
[0018] Der Arbeitsablauf des Bedieners der erfindungsgemässen Vorrichtung gestaltet sich
wie folgt:
[0019] Zur Vorbereitung des Arbeitseinsatzes einer nach Streckenfahrt am Arbeitsort eingetroffenen
Schotterplaniermaschine sind vor dem Entriegeln und Absenken des Bürstenkastens beide
Indusi-Magnete (jeweils einer an der linken und rechten Fahrzeugseite) aus ihrer Streckenfahrposition
(seitlich, dem in Arbeitsrichtung hinteren Radsatz nachlaufend) um 180° in die Arbeitsstellung
seitlich vor den jeweiligen Radsatz zu schwenken. Hierzu werden am Schubspanner die
Federstecker-Sicherungen gelöst, der Schubspanner nach unten gelöst und die beiden
Trägerrahmen um 180° geschwenkt. Anschliessend wird der Schubspanner wieder gespannt
und mittels Federstecker gesichert. Nach Abschluss des Arbeitseinsatzes sowie dem
Anheben und Verriegeln des Bürstenkastens werden in umgekehrter Reihenfolge die Indusi-Magnete
wieder in ihre Streckenfahrt-Position verschwenkt.
Bezugszeichenliste:
[0020]
- 1
- oberes horizontales Profilsegment
- 2
- unteres horizontales Profilsegment
- 3
- senkrechtes Profilsegment
- 4
- mechanischer Schubspanner
- 5
- Verriegelungsklaue
- 6
- Arretierungselement
- 7
- Koppelspule des Zugsicherungssystems (Indusi-Magnet)
- 8
- Buchse
- 9
- Welle
- 10
- Befestigungselemente mit Verzahnung
- 11
- Schutzabweiser
1. Selbstfahrende Gleisbaumaschine, die einen eine Zugsicherungseinrichtung (7) tragenden
und um eine Drehachse (8, 9) zwischen mindestens zwei Positionen verschwenkbar ausgeführten
Rahmen (1, 2, 3) aufweist, der über eine Verriegelungsklaue (5) zum Fixieren des Rahmens
gegen ein mit der Gleisbaumaschine starr verbundenes Arretierungselement (6) verfügt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Arretierungselement (6) achsensymmetrisch zur Drehachse (8, 9) des Rahmens und
als End-Anschlag für diese zwei vom Rahmen zu erreichenden Positionen ausgebildet
ist.
2. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsklaue (5) als U-förmiges Element ausgeführt ist und mittels einer
translatorischen Zustellbewegung aus einer entriegelten Stellung in die verriegelte
Stellung bewegbar ist.
3. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerrahmen ein Schubspanner (4) zum Aufbringen der translatorischen Zustellbewegung
auf die Verriegelungsklaue angebracht ist.
4. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsklaue (5) im verriegelten Zustand mittels eines die Zustellbewegung
blockierenden Elementes gesichert ist.
5. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein fahrzeugseitig montierter Sensor die Endlage der Verriegelungsklaue
im verriegelten Zustand überwacht.
6. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zum Schienenfahrzeug hin orientierte Schenkel der Verriegelungsklaue (5)
beim Erreichen seiner den verriegelnden Zustand charakterisierenden Endlage im Erfassungsbereich
eines am Schienenfahrzeug montierten induktiven Näherungssensors befindet.
7. Selbstfahrende Gleisbaumaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerrahmen zwei zueinander um das Längenmass der Zugsicherungsvorrichtung beabstandete,
mit einer Verzahnung versehene Befestigungselemente (10) zur hängenden Aufnahme der
Zugsicherungseinrichtung (7) aufweist.
1. A self-propelled track-laying machine featuring a frame (1, 2, 3) that carries an
automatic train control system (7) and is realized such that it can be pivoted between
at least two positions about a pivoting axis (8, 9), wherein said frame is equipped
with an interlocking claw (5) for fixing the frame relative to a locking element (6)
that is rigidly connected to the track-laying machine,
characterized in
that the locking element (6) is realized axially symmetrical referred to the pivoting
axis (8, 9) of the frame and in the form of an end stop for these two positions to
be reached by the frame.
2. The self-propelled track-laying machine according to Claim 1, characterized in that the interlocking claw (5) is realized in the form of a U-shaped element and can be
moved from an unlocked position into the interlocked position in the form of a translatory
positioning movement.
3. The self-propelled track-laying machine according to Claim 2, characterized in that a tension jack (4) is arranged on the supporting frame in order to subject the interlocking
claw to the translatory positioning movement.
4. The self-propelled track-laying machine according to at least one of Claims 1 to 3,
characterized in that the interlocking claw (5) is secured in the interlocked state by means of an element
that blocks the positioning movement.
5. The self-propelled track-laying machine according to at least one of Claims 1 to 4,
characterized in that at least one sensor mounted on the vehicle monitors the end position of the interlocking
claw in the interlocked state.
6. The self-propelled track-laying machine according to Claim 5, characterized in that the limb of the interlocking claw (5) that is oriented toward the rail vehicle is
situated within the detection range of an inductive proximity sensor mounted on the
rail vehicle when it reaches its end position that characterizes the interlocked state.
7. The self-propelled track-laying machine according to at least one of Claims 1 to 6,
characterized in that the supporting frame features two geared mounting elements (10) that are spaced apart
by the longitudinal dimension of the automatic train control system and serve for
accommodating the automatic train control system (7) in a suspended fashion.
1. Machine automotrice de construction de voies comprenant un châssis (1, 2, 3) supportant
un dispositif de sécurité de train (7) et réalisé de manière à pouvoir pivoter autour
d'un axe de rotation (8, 9) entre au moins deux positions et comportant une griffe
de verrouillage (5) pour la fixation du châssis contre un élément d'arrêt (6) relié
rigidement à la machine de construction de voies,
caractérisé en ce que
l'élément d'arrêt (6) est réalisé symétrique en axe par rapport à l'axe de rotation
(8, 9) du châssis et sous forme de butée finale pour ces deux positions à atteindre
par le châssis.
2. Machine automotrice de construction de voies selon la revendication 1, caractérisée en ce que la griffe de verrouillage (5) est réalisée sous forme d'élément en forme de U et
peut être passée par un mouvement translatoire d'approche d'une position déverrouillée
à la position verrouillée.
3. Machine automotrice de construction de voies selon la revendication 2, caractérisée en ce que, sur le châssis porteur, est installé un dispositif de serrage à poussée (4) permettant
d'appliquer le mouvement translatoire d'approche à la griffe de verrouillage.
4. Machine automotrice de construction de voies selon au moins une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que la griffe de verrouillage (5) est bloquée en état verrouillé au moyen d'un élément
bloquant le mouvement d'approche.
5. Machine automotrice de construction de voies selon au moins une des revendications
1 à 4, caractérisée en ce qu'au moins un capteur monté côté véhicule surveille la position finale de la griffe
de verrouillage à l'état verrouillé.
6. Machine automotrice de construction de voies selon la revendication 5, caractérisée en ce que la branche orientée en direction du véhicule ferroviaire de la griffe de verrouillage
(5), à l'atteinte d'une position finale caractérisant l'état verrouillé, se trouve
dans la zone de détection d'un détecteur de mouvement inductif monté sur le véhicule
ferroviaire.
7. Machine automotrice de construction de voies selon au moins une des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que le châssis porteur présente deux éléments de fixation (10) espacés l'un de l'autre
à raison de la cote de longueur du dispositif de sécurité de train, pourvus d'une
denture (10) et destinés à recevoir en suspension le dispositif de sécurité de train
(7).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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